Zukunft für das Kult-Kettcar

Lafayette Mittelstand Capital, eine auf mittelständische Unternehmen spezialisierte Beteiligungsgesellschaft, wird in einem Asset Deal die Vermögenswerte des Freizeitartikelherstellers KETTLER mit den Sparten Gartenmöbel, Sport- und Fitnessgeräte sowie dem im Jahr 1961 erstmals produzierten Kettcar übernehmen. Ein entsprechender Kaufvertrag, der die Marken- und Lizenzrechte mit umfasst, wurde heute unterzeichnet. Über den Kaufpreis wurde Stillschweigen vereinbart.

Rund 500 Arbeitsplätze in den Werken in Soennern , Ense-Parsit und Werl des 1949 im sauerländischen Ense-Parsit gegründeten Unternehmen mit einem Jahresumsatz von rund 100 Millionen Euro gehen auf die neue Kettler Gruppe über. Gut 170 der derzeit noch 700 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sollen in den kommenden Wochen in eine Transfergesellschaft wechseln, in der sie weiter beschäftigt und qualifiziert werden.

„Gerade in Umbruchsituationen beteiligen wir uns seit zehn Jahren an mittelständischen Unternehmen mit besonderem Wachstumspotenzial“, erläutert ein Sprecher der Lafayette Mittelstand Capital. „KETTLER, immer wieder Trendsetter und 2007 zur ‚Marke des Jahrhunderts‘ gekürt, passt gut zu unserer Beteiligungsphilosophie. Unserer Philosophie entsprechend wollen wir gemeinsam mit dem Management, angeführt von Olaf Bierhoff, mit einem Turnaround die Kurve von der Traditions- zur Trendmarke kriegen“.

„Dank der tatkräftigen Mitwirkung aller Beteiligten konnten wir nach einem zu Beginn recht schwierigem Prozess nun eine Lösung erarbeiten, welche dem Unternehmen erlauben sollte, erstmals nach langer Zeit sich wieder auf Wachstum und der Dienstleistung für Kettler begeisterte Kunden und Händler fokussieren zu können“, so Olaf Bierhoff der designitierte Geschäftsführer der neuen Kettler Gruppe.

Der Kaufvertrag steht noch unter Gremienvorbehalt und weiteren vereinbarten Bedingungen. Diese müssen noch in diesem Jahr erfüllt werden, damit der Kaufvertrag rechtswirksam werden kann.

Über KETTLER

Heinz KETTLER legte im Jahr 1949 den Grundstein für die heutige, international agierende KETTLER GmbH. In den folgenden Jahren entwickelte sich der Kleinstbetrieb zu einer renommierten Marke mit hohem Bekanntheitsgrad.

KETTLER prägte und prägt – unter anderem mit dem legendäre KETTCAR oder dem kultigen Heimtrainer GOLF – den Freizeitmarkt mit richtungsweisenden Produktlösungen. Die KETTLER-Kollektion umfasst die Bereiche Sportartikel, Gartenmöbel sowie Spielfahrzeuge, Spielgeräte und Office-Möbel für Kinder. Rund um den Stammsitz im westfälischen Ense-Parsit entwickelt, produziert und vertreibt KETTLER innovative Produkte mit allerhöchsten Qualitätsansprüchen zur aktiven Freizeitgestaltung von Jung und Alt.

Berater Kettler GmbH

  • Aderhold Rechtsanwaltsgesellschaft mbH (Düsseldorf)

Thorsten Prigge, Sven Degenhardt, Dr. Barbara Wenker und Christian Krause 

  • Husemann Eickhoff Salmen & Partner (Dortmund)

Achim Thomas Thiele und Dr. David Bunzel als Generalbevollmächtigte

Über Lafayette Mittelstand Capital

Die auf den deutschsprachigen Raum fokussierte Lafayette investiert langfristig das Kapital seiner Mitarbeiter, eng vertrauter Familien und einzelner institutioneller Investoren in mittelständische Unternehmen mit nachhaltiger Marktposition und einem besonderen Wachstumspotential. In Wachstums-, Umbruch- oder Sondersituationen bietet Lafayette den Unternehmen langfristig Eigenkapital. Zuletzt beteiligte sich Lafayette unter anderem an Formwerk, WECUBEX (ehemals Wuppermann Systemtechnik), Münsterland J. Lülf, Josef Schimmel Adelsheim, Wessel-Werk, BBS, ELIXIA Health & Wellness, als auch dem GW Verlag und FACTS Verlag

Lafayette wurde bzgl. KETTLER beraten von Dr Peter Memminger (Memminger LLP), Dr Alexander Lorenz (Baker Tilly Roelfs), Alexander Reiter (Ernst & Young).

Über Piepenburg-Gerling Rechtsanwälte (Sachwalter)

Die Kanzlei wurde im Jahr 2001 gegründet. Als Insolvenz- oder Konkursverwalter hat Piepenburg in den vergangenen 30 Jahren insgesamt rund 2.000 Mandate betreut und begleitet. Darüber hinaus war er unter anderem bei dem Anlagenbauer Babcock Borsig oder dem Briefdienstleiter PIN als eigenverwaltender Vorstand aktiv.

Von 1999 bis 2013 war Horst Piepenburg Vorsitzender der Arbeitsgemeinschaft Insolvenzrecht und Sanierung im Deutschen Anwaltverein. Er ist langjähriges Mitglied im Gravenbrucher Kreis, dem Zusammenschluss der führenden Insolvenzverwalter und Sanierungsexperten Deutschlands.

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Lützenkirchen Lagertechnik startet nach Eigenverwaltungsverfahren neu durch

Das Eigenverwaltungsverfahren der Lützenkirchen Lagertechnik GmbH aus Leichlingen (Rheinland) ist vom Amtsgericht Köln aufgehoben worden. Damit ist die im Juni 2017 begonnene Sanierung des Familienbetriebes erfolgreich beendet. Trotz gut gefüllter Auftragsbücher geriet Lützenkirchen Lagertechnik Mitte vergangenen Jahres in finanzielle Schwierigkeiten und führte eine Sanierung unter Insolvenzschutz durch. Das Unternehmen, das 1983 gegründet wurde, ist weltweit aktiv und auf die maßgeschneiderte Planung, Fertigung und Montage von Regalsystemen und Lagertechnik spezialisiert.

Mit der Eigenverwaltung nutzte der Lagertechnikspezialist eine Sanierungsmöglichkeit, die Unternehmen erst seit 2012 zur Verfügung steht. Das Ziel des Verfahrens ist die Fortführung des Unternehmens. Deshalb bleibt die unternehmerische Verantwortung bei der Geschäftsführung, die den Sanierungsprozess selbstständig durchführt. Während des Verfahrens wurde der Geschäftsbetrieb unverändert weitergeführt. Ebenso erfolgten die Lieferungen an Kunden termingerecht. „Ich bedanke mich bei allen Kunden, Lieferanten, Mitarbeitern und weiteren Beteiligten, die den Sanierungsweg mitgegangen sind, vollumfänglich hinter dem Sanierungskonzept stehen und uns immer unterstützt haben“, so Geschäftsführer Manfred Lützenkirchen.

Lützenkirchen Lagertechnik hatte nach der Antragstellung zusammen mit dem Beratungsunternehmen Buchalik Brömmekamp (Düsseldorf) ein tragfähiges Sanierungskonzept entwickelt, dem das Gericht und die Gläubiger zustimmten. Darüber hinaus unterstützte Buchalik Brömmekamp (www.buchalik-broemmekamp.de) das Unternehmen in allen rechtlichen und betriebswirtschaftlichen Belangen. Wesentliche Eckpfeiler der Sanierung waren die Einführung moderner Controllinginstrumente, der weitere Ausbau des Marketings und Vertriebs sowie die Erweiterung der Geschäftsführung um einen Finanzexperten.

„Mit Adrian Huwald konnten wir einen ausgewiesenen Spezialisten für die Bereiche Administration und Finance gewinnen. Er verfügt über jahrzehntelange Erfahrung in den Bereichen Unternehmensführung, Finance, Controlling und Risk Management – auch in internationalen Unternehmen. Er wird Lützenkirchen Lagertechnik wieder als Hidden Champion etablieren“, erklärt Manfred Lützenkirchen. Der Senior-Geschäftsführer und Gründer des Unternehmens wird dem Unternehmen noch für einen gewissen Zeitraum mit seinem technischen Know-how zur Verfügung stehen. Er verantwortet in der neuen Geschäftsführung den Bereich Produktion. Sein Sohn Mark Lützenkirchen zeichnet im Unternehmen für die Bereiche Vertrieb und Konstruktion neuer Produkte verantwortlich. Adrian Huwald ist mit der Beendigung des Eigenverwaltungsverfahrens als Mitgesellschafter in die Lützenkirchen Lagertechnik eingestiegen.

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„Gelungenes Baustellenmanagement muss Standard für die Zukunft sein“

„Die Landeshauptstadt Saarbrücken hat mit der Modernisierung und Sanierung der Wilhelm-Heinrich-Brücke ein positives Zeichen dafür gesetzt, wie Bauvorhaben zügig abgewickelt werden können. Dass es während der Bauphase für den Einzelhandel und die Gastronomie in der Saarbrücker Innenstadt zu geringeren Frequenz- und Umsatzeinbußen kam als von vielen befürchtet, ist das Ergebnis des gelungenen Baustellenmanagements. Aus Sicht der IHK ist zu wünschen, dass dieses Beispiel, insbesondere die rechtzeitige Kommunikation an die Bevölkerung und die Unternehmen, Schule macht für künftige Bauvorhaben. Wir appellieren deshalb an die Landeshauptstadt, die anstehenden Sanierungen der Luisenbrücke und Gersweilerbrücke ebenso engagiert anzugehen. Denn die Erreichbarkeit der Saarbrücker Innenstadt für den Individualverkehr ist für den Einzelhandel und die Gastronomie von erheblicher Bedeutung.“ So kommentierte IHK-Hauptgeschäftsführer Dr. Heino Klingen die heute (26. November) offiziell fertiggestellte und wiedereröffnete Wilhelm-Heinrich-Brücke.

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„Staus sind das Ergebnis jahrzehntelanger Versäumnisse“

Die Industrie- und Handelskammer (IHK) Bonn/Rhein-Sieg zeigt sich von der momentan angespannten Verkehrslage in Bonn wenig überrascht. „Nicht erst jetzt zeigt sich, dass insbesondere in Bonn die Verkehrsinfrastruktur seit Jahrzehnten nicht erweitert wurde“, sagt IHK-Hauptgeschäftsführer Dr. Hubertus Hille. Die nach wie vor fehlende Südtangente, der mangelnde Ausbau bei der Schiene und im ÖPNV sowie fehlende Park-and-ride-Plätze sorgen jetzt dafür, dass die unzureichende Infrastruktur mehr und mehr überlastet wird und an ihre Kapazitätsgrenzen stößt. Hinzu kommt, dass an den bestehenden Straßen der Sanierungsstau aufgeholt werden muss und sich die Baustellen häufen; was Pendler dazu bringt, Alternativen zu suchen. Staus sind dann vorprogrammiert.

 „Und es wird noch schlimmer kommen“, sagt IHK-Geschäftsführer Professor Dr. Stephan Wimmers. „Die bevorstehenden Großbaustellen haben noch gar nicht begonnen“. Auch die Sanierung der Fahrbahndecke auf der Reuterstraße steht an. Vor diesem Hintergrund sei es unverständlich, so Wimmers, dass die Südtangente immer noch nicht geplant werde. Stattdessen werde wieder gewartet, bis das Chaos an der Tagesordnung sei. Deshalb: „Jetzt müssen wir die Weichen für die Zukunft stellen“.

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Bau und Betrieb von Spitälern

Aktuelle Trends bei Konzeption, Neubau, Sanierung und Betrieb von Spitälern am 28./29. November 2018 in Wien.

In Neubau und Bestand werden innovative und patientenorientierte Klinikgebäude geschaffen, die optimierte Prozesse ermöglichen. Immer im Blick: Funktionalität und Wirtschaftlichkeit, technische Krankenhaushygiene und Energieversorgung sowie Changemanagement-Prozesse.

Die Fachkonferenz beleuchtet Entwicklungen und diskutiert Erfahrungen mit Experten. Die Teilnehmer besichtigen das Krankenhaus Nord in Wien.

Fachkonferenz Bau und Betrieb von Spitälern
28./29. November 2018 in Wien
www.management-forum.de/spitaeler-aut

Für Fragen oder zur Anmeldung steht Ihnen gerne Elisabeth di Muro zur Verfügung, Tel: +49 (0) 8151-2719-0 oder per Mail an info@management-forum.de

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Restrukturierung durch Insolvenz in Eigenverwaltung weiter vorantreiben

Geschäftsführung und vorläufiger Sachwalter haben die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Robert Testrut GmbH & Co. KG, der Testrut (DE) GmbH sowie der Testrut Service GmbH in einer Belegschaftsversammlung darüber informiert, dass die Restrukturierung der Unternehmensgruppe in einem Insolvenzverfahren in Eigenverwaltung weiter vorangetrieben werden soll.

Die drei Unternehmen hatten am 28. August 2018 Anträge auf Eröffnung von Insolvenzverfahren in Eigenverwaltung beim zuständigen Amtsgericht in Duisburg gestellt. Das Insolvenzgericht hat am 31. August 2018 Dr. Andreas Röpke von Kanzlei hrm Henneke Röpke Rechtsanwälte zum vorläufigen Sachwalter der drei Unternehmen mit insgesamt rund 140 Beschäftigten in Wesel sowie 50 in Treptis bestellt.

Bei den Restrukturierungsanstrengungen wird die Testrut-Gruppe von Anwälten der renommierten Sozietät GÖRG aus Essen beraten, Rolf Weidmann zum Generalbevollmächtigten bestellt. Weidmann hat unter anderem die Sanierung von Karstadt maßgeblich verantwortet, die Sozietät ist auf Sanierungen, Insolvenz- und Wirtschaftsrecht spezialisiert und hat eine Reihe von Handelsunternehmen in diesem Bereich erfolgreich begleitet.

„Die Vorfinanzierung des Insolvenzgeldes für die Monate August, September und Oktober 2018 haben wir bereits eingeleitet“, erläutert Weidmann. „Unser gemeinsames Ziel ist es, den Geschäftsbetrieb reibungslos fortzuführen und das Geschäftsmodell nachhaltig neu auszurichten“.

Weitere Gesellschaften der Testrut-Gruppe sind nicht betroffen.

„Wir gehen fest davon aus, durch die Eigenverwaltung bereits eingeleitete Maßnahmen zur Restrukturierung abzusichern und eine nachhaltige finanzwirtschaftliche Stabilisierung zu erreichen“, ergänzt. Robert Testrut, Geschäftsführer der Robert Testrut GmbH & Co. KG. „Immerhin sind unsere Auftragsbücher für das Jahr 2019 bereits sehr gut gefüllt“.

Die Anträge waren dennoch geboten, da Gespräche mit Finanzierern nicht zeitgerecht erfolgreich abgeschlossen werden konnten. Bereits im Vorfeld der Insolvenzanträge wurden insbesondere bei der Testrut (DE) GmbH und der Testrut Service GmbH weitreichende Maßnahmen in die Wege geleitet, um die Struktur des Unternehmens auch weiterhin an die zukünftigen Marktanforderungen auszurichten. Neben Investitionen im Online-Bereich und in internationale Märkte wurde in den vergangenen Monaten zudem das Management-Team in den Geschäftsführungsbereichen Vertrieb, Einkauf, Marketing sowie Finanzen verstärkt.

Über die TESTRUT-Gruppe

Testrut ist ein inhabergeführtes, internationales Handelshaus. Seit über achtzig Jahren handelt Testrut in Non-Food-Kategorien rund um Haus und Garten und vermarktet dabei an den Einzelhandel: Stationär wie Online.

Testrut bietet viele Services aus einer Hand und steht für eine faire Partnerschaft mit Kunden, Mitarbeitern und Lieferanten. In den Produktkategorien Indoor (Haushalt, Küche und Bad) und Outdoor (Gartenmöbel und -zubehör) erwirtschaftet die Testrut-Gruppe mit rund 250 Mitarbeitern 140 Mio. Euro Umsatz pro Jahr – größtenteils in Europa.

Für die über 5.000 Sortimentsartikel verfügt Testrut, 1934 in Wesel gegründet, über mehr als 35.000qm Logistikfläche. Die Artikelhighlights, Trends und Neuheiten werden im hauseigenen Showroom in Wesel auf über 2.000qm eindrucksvoll in Szene gesetzt.

Über GÖRG

GÖRG Insolvenzverwalter GbR ist als Spezialeinheit der bundesweit im Wirtschaftsrecht agierenden renommierten Kanzlei GÖRG Partnerschaft von Rechtsanwälten mbB ausschließlich im Bereich der Insolvenzverwaltung tätig.

GÖRG Insolvenzverwalter GbR verfügt mit namhaften Verwaltern über bundesweit anerkannte Experten, die darüber hinaus auch in Verfahren mit internationalem Bezug auf sich aufmerksam gemacht und sich einen exzellenten Ruf durch Sanierungen und Restrukturierungen in Insolvenzverfahren erarbeitet haben.

Die Verbindung mit GÖRG Partnerschaft von Rechtsanwälten mbB mit insgesamt 270 Spezialisten aus den Bereichen Gesellschaftsrecht, Bank- und Kapitalmarktrecht, Arbeits- und Steuerrecht, Immobilienwirtschafts- und IT-Recht, Wettbewerbs- und Energierecht sowie Wirtschaftsverwaltungsrecht und Notariat ermöglicht es den Insolvenzverwaltern auf wirtschaftsrechtliche Fachkompetenz auf „kurzem Weg“ zuzugreifen und für das Insolvenzverfahren nutzbar zu machen.

Im Ranking des INDAT-Reports rangiert die Kanzlei unter den Top 10 der deutschen Verwalterbüros.

Bei TESTRUT wird Rolf Weidmann von Nils Meissner (Insolvenzrecht) und Joachim Mohlitz (Restrukturierung/Insolvenzrecht) unterstützt.

Über hrm Henneke Röpke Rechtsanwälte

Die Kanzlei hrm Henneke Röpke Rechtsanwälte hat sich auf die Übernahme von Insolvenzverwaltungen und Zwangsverwaltungen spezialisiert und konzentriert sich ausschließlich auf diese beiden Bereiche.

Mit einem Team von acht Rechtsanwälten und über 30 Fachkräften bieten sie juristischen und betriebswirtschaftlichen Einsatz auf höchstem Niveau und decken mit Büros in Duisburg, Bocholt, Dortmund, Düsseldorf und Mönchengladbach weite Teile des Ruhrgebiets, Westfalens und des Rheinlandes ab.

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Ölheizung raus – Wärmepumpe rein

Heizung ade … denn es ist Zeit für eine flüsterleise Wärmepumpe. Die neue Panasonic T-Cap ersetzt Ihre bisherige Öl/Gas Heizung ersatzlos.

Wärmepumpen funktionieren mit umweltfreundlicher Energie auch mit der Energie aus der eigenen Photovoltaikanlage. Hohe Förderungen und umweltfreundliche Technik sind nur 2 Argumente für die Wärmepumpe.

Wärmepumpen sparen und kosten weniger als sie denken.

Panasonic-Wärmepumpen setzen Trends bei der Sanierung und Renovierung, gerade bei Häusern unter 2.000 bis 3.000 Litern Öl-Verbrauch.

In 1-2 Tagen ist die Heizung runderneuert und spart Ihnen Energie und bringt einen neuen Kellerraum zu Tage – Schmeißen Sie Öl raus – machen Sie Wärmepumpe von iKratos in der Metropolregion Nürnberg rein.

Beratung-Ausstellung unter www.ikratos.de täglich 9-16 Uhr. Tel Erstberatung 09192 992800 – Schicken Sie uns ein Foto der bisherigen Heizung, Ihren Ölverbrauch und Sie bekommen in 24 h "Ihr individuelles Angebot". mail an: kontakt@ikratos.de – wir nennen Ihnen auch Partnerbetriebe in ganz Deutschland für die Installation der neuen flüsterleisen Panasonic Wärmepumpen.

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Insolvenzverwalter verkaufen Leuchtenhersteller Hoffmeister an französische Unternehmerfamilie Gagnez

Der Insolvenzverwalter der Hoffmeister Leuchten GmbH, Dr. Jörg Bornheimer, sowie der Insolvenzverwalter der SILL Leuchten GmbH und SRM Technik GmbH, Sascha Feies, haben die Vermögenswerte der Unternehmen nach einem koordinierten Bieterverfahren zum 31. Juli 2018 an die französische Unternehmerfamilie Gagnez, die auch Eigentümerin der französischen Leuchtenherstellers Sammode ist, verkauft. Beide Insolvenzverwalter sind Partner der Sozietät GÖRG.

 „Wie Ende April 2018 angekündigt haben wir mit den Instrumenten des Insolvenzrechts innerhalb von drei Monaten das Bieterverfahren zügig erfolgreich umgesetzt“, erklärt Bornheimer. „Die Unternehmer aus Frankreich wollen nun mit dem Know how der Hoffmeister Gruppe und der Expertise von Sammode die Marktführerschaft in Europa anstreben“.

„Die einzelnen notwendigen Schritte, um den Geschäftsbetrieb zu stabilisieren, fortzuführen und den Investorenprozess zu managen, haben wir sorgfältig miteinander und mit unseren jeweiligen Gläubigerausschüssen abgestimmt“, erläutert Feies. „Mit diesem Einsatz haben wir eine sehr gute Lösung für alle Beteiligten erreicht“.

Die Geschäftsführer der Unternehmen der Hoffmeister Gruppe hatten Ende April 2018 Anträge auf Eröffnung der Insolvenzverfahren gestellt, nachdem vorherige Sanierungsbemühungen der Geschäftsleitung zeitlich nicht umgesetzt werden konnten.

Bornheimer: „Wir haben sehr konzentriert mit mehreren Interessenten verhandelt und konnten ein ausgesprochen gutes Ergebnis im Interesse des Gläubiger erzielen. Dazu gehört, dass die Standorte und 100 Arbeitsplätze in Schalksmühle sowie rund 25 in Berlin erhalten bleiben sollen“.

Über Hoffmeister Leuchten

Aus dem 1910 gegründeten Familienbetrieb heraus wurde im Jahr 1994 die Hoffmeister Leuchten GmbH gegründet und der Geschäftsbetrieb auf diese übertragen. Die SILL Leuchten GmbH und die SRM Technik GmbH kamen in später folgenden Jahren durch Übernahme bzw. Neugründung in die Unternehmensgruppe hinzu.

Die Hoffmeister Leuchten GmbH konzentriert sich auf die Produktion von Innenleuchten und Außenleuchten in kleineren Leistungsstufen. Die SILL Leuchten GmbH stellt hauptsächlich Außenleuchten mit hohen Leistungswerten für beispielsweise Stadien, Rennbahnen, Kränen sowie das Anstrahlen von Brücken. Die SRM Technik GmbH fungiert innerhalb dieser Unternehmensgruppe als Hersteller von Elektronikbauteilen, insbesondere LED Platinen für die Leuchtenindustrie.

Zuletzt arbeiteten in der Hoffmeister Gruppe insgesamt rund 180 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.

Über Sammode

Sammode ist ein eigenständiges Familienunternehmen in vierter Genration. 1927 in Châtillon-sur-Saône (Vogesen) gegründet hat sich das Unternehmen als Spezialist für technische Industrie- und Gebäudebeleuchtung mit etwa 100 Beschäftigten etabliert.

Sammode stellt Produkte für die Beleuchtung in allen Industriesektoren über funktionale Leuchten für Kraftwerke, Stahlwerke, Lebensmittelindustrie, Bahnhöfe, Flughäfen, Werkstätten, Tunnel, Wasseraufbereitungsanlagen, Parkhäuser, Hafenanlagen oder Schiffe bis hin zur Stadtbeleuchtung für Sport- oder Transportanlagen, Schulen und Universitäten, Einkaufszentren, kulturellen Einrichtungen oder öffentlichen Gebäuden und Einrichtungen her.

Über GÖRG

GÖRG Insolvenzverwalter GbR ist als Spezialeinheit der bundesweit im Wirtschaftsrecht agierenden renommierten Kanzlei GÖRG Partnerschaft von Rechtsanwälten mbB ausschließlich im Bereich der Insolvenzverwaltung tätig.

GÖRG Insolvenzverwalter GbR verfügt mit namhaften Verwaltern über bundesweit anerkannte Experten, die darüber hinaus auch in Verfahren mit internationalem Bezug auf sich aufmerksam gemacht und sich einen exzellenten Ruf durch Sanierungen und Restrukturierungen in Insolvenzverfahren erarbeitet haben.

Die Verbindung mit GÖRG Partnerschaft von Rechtsanwälten mbB mit insgesamt 270 Spezialisten aus den Bereichen Gesellschaftsrecht, Bank- und Kapitalmarktrecht, Arbeits- und Steuerrecht, Immobilienwirtschafts- und IT-Recht, Wettbewerbs- und Energierecht sowie Wirtschaftsverwaltungsrecht und Notariat ermöglicht es den Insolvenzverwaltern auf wirtschaftsrechtliche Fachkompetenz auf „kurzem Weg“ zuzugreifen und für das Insolvenzverfahren nutzbar zu machen.

Im Ranking des INDAT-Reports rangiert die Kanzlei unter den Top 10 der deutschen Verwalterbüros.

Insolvenzverwaltung:

GÖRG (Hagen/Berlin): Dr. Jörg Bornheimer (Hoffmeister Leuchten GmbH), Sascha Feies (SILL Leuchten GmbH und SRM Technik GmbH)

Berater Insolvenzverwalter:

GÖRG (Hagen/Berlin): Dr. Axel Dahms (Partner, Arbeitsrecht), Dr. Gerrit Hölzle (Partner, Insolvenzrecht), Christopher J. Wright (Counsel, Gesellschaftsrecht), Christian Schulze (Associate, Insolvenzrecht)

M&A-Advisor:

Centuros GmbH (Potsdam): Sven Peters (Partner), John Heidkamp (Manager)

Berater Sammode:

Dentons (Berlin): Andreas Ziegenhagen (Partner, Federführung, Restrukturierung/M&A), Matthias Stelzer (Sozius, Arbeitsrecht), Isabelle Puhl (Senior Associate, Arbeitsrecht), Dr. Jan Seelinger (Senior Associate, Restrukturierung/M&A)

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Ältere Brandschutzklappen: TÜV Rheinland bietet Verfahren zum Umgang mit Asbest

Asbest wurde als problematischer Altlastenstoff zwar 1993 in Deutschland verboten, doch noch immer verbirgt sich die gesundheitsgefährdende Substanz in zahlreichen Gebäuden wie Krankenhäusern, Schulen, Bürogebäuden oder Einkaufszentren. Problematisch ist, dass Nutzer von Gebäuden z.B. über Lüftungsanlagen durch Freisetzungen belastet werden können. Für Handwerker wiederum ist die Gefahr groß, bei Baumaßnahmen oder beim Abriss mit den Asbestfasern in Kontakt zu kommen. Eine häufig unerkannte Gefahr ergibt sich durch ältere asbesthaltige Brandschutzklappen, die in vielen größeren Gebäuden entsprechend der Brandschutzvorschriften verbaut wurden. „Diese Brandschutzklappen sind bei weitem nicht mehr alle in einwandfreiem Zustand“, sagt Dr. Walter Dormagen, Geschäftsfeldleiter Gefahrstoffe bei TÜV Rheinland. „Die Gefahr, dass insbesondere bei den regelmäßig erforderlichen Prüf- und Wartungstätigkeiten Asbestfasern über die Lüftungskanäle in die Raumluft abgegeben werden, hat insbesondere bei älteren, bereits beschädigten Klappen stark zugenommen“ so der Experte.

Eine Brandschutzklappe ist ein unverzichtbares sicherheitstechnisches Bauteil, das zwischen den einzelnen Brandabschnitten eines Gebäudes in Wände und Decken eingebaut wird. Im Normalbetrieb ist die Klappe geöffnet und ermöglicht so den Luftdurchlass. Wenn es brennt, schließt die Brandschutzklappe automatisch und verhindert somit die Ausbreitung von Feuer und Rauch. Vor 1988 wurden bei der Produktion von Brandschutzklappen Asbest für verschiedene Bauteile wie z. B. das Klappenblatt oder die umlaufende Dichtung verwendet. In diesen Produkten kommt der Schadstoff in schwachgebundener Form vor. Schwachgebundene Asbestprodukte in Gebäuden müssen nach der Asbestrichtlinie bezüglich ihrer Sanierungsdringlichkeit bewertet werden.

Allerdings werden die Brandschutzklappen mit asbesthaltigen Bauteilen nach Asbestrichtlinien automatisch in die Sanierungsdringlichkeitsstufe 3 eingestuft. Das bedeutet, dass die Brandschutzklappen erst nach fünf Jahren erneut bewertet werden müssen. „Diese Einstufung stammt noch aus der Zeit, in der die asbesthaltigen Bauteile in den Brandschutzklappen weitestgehend intakt und unbeschädigt waren“, sagt Dormagen. „Die Erfahrung heute zeigt, dass die verbauten asbesthaltigen Produkte in vielen Brandschutzklappen in einem desolaten Zustand sind und die Gefahr der Asbestfaserfreisetzung enorm zugenommen hat“, so der Experte. Aus Sicht des Fachmanns ist eine individuelle Erfassung und Bewertung der einzelnen Brandschutzklappen dringend erforderlich. Ohne den Zustand der Asbestprodukte in Brandschutzklappen zu kennen, seien Betrieb und insbesondere Prüfung und Wartung dieser Brandschutzklappen für Betreiber und Nutzer der Gebäude mit einem hohen Risiko verbunden.

TÜV Rheinland hat in diesem Zusammenhang ein Verfahren entwickelt und erprobt. Dabei werden erfahrene, sachkundige Asbestgutachter eingesetzt um den Zustand der Brandschutzklappen zu erfassen und zu bewerten. Auf Basis der Ergebnisse erhält der Betreiber eine Empfehlung, wie er in der Folgezeit die asbesthaltigen Brandschutzklappen betreiben, warten und prüfen lassen kann und wann eine Sanierung unausweichlich ist. Wichtig ist auch die fachgerechte Unterweisung aller Personen, die mit Prüfungs- und Wartungsarbeiten beauftragt sind. In sensiblen Nutzungsbereichen wie z.B. in Spielzimmern für Kinder, Klassenräumen oder in Kantinen empfiehlt sich zusätzlich die stichprobenartige Durchführung von Raumluftmessungen.

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Dr. Jörg Bornheimer vorläufiger Insolvenzverwalter der Hoffmeister Leuchten GmbH

Das Amtsgericht Hagen hat Dr. Jörg Bornheimer von der Sozietät GÖRG zum vorläufigen Insolvenzverwalter der Hoffmeister Leuchten GmbH mit Sitz in Schalksmühle bestellt.

„Der Insolvenzantrag war unumgänglich, weil die bisherigen Sanierungsbemühungen der Geschäftsleitung außerhalb eines Insolvenzverfahrens sowie die Bemühungen, einen Investor oder einen Erwerber für die Gesellschaft zu finden, zeitlich nicht mehr umsetzbar waren“; erläutert Hoffmeister-Geschäftsführer Jens G. Hanfland den Gang zu den Amtsgerichten.

„Unser Ziel ist es, den Geschäftsbetrieb mit gut 100 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern möglichst uneingeschränkt aufrecht zu erhalten“, erläutert der vorläufige Insolvenzverwalter der Hoffmeister Leuchten GmbH, Dr. Jörg Bornheimer, nach erster Prüfung der wirtschaftlichen Lage. „So sichern wir uns die notwendige Substanz, Prozesse und Strukturen neu zu justieren und einen strukturierten Investorenprozess zügig abzuschließen“.

Die Tochtergesellschaften der Hoffmeister-Gruppe, SILL Leuchten GmbH und SRM Technik Gesellschaft für Steuern, Regeln und Messen mbH, jeweils mit Sitz in Berlin, haben beim zuständigen Amtsgericht Berlin-Charlottenburg ebenfalls Antrag auf Eröffnung eines Insolvenzverfahrens gestellt. Für diese Berliner Gesellschaften mit knapp 80 Beschäftigten wurde Rechtsanwalt Sascha Feies von GÖRG Insolvenzverwalter GbR zum vorläufigen Insolvenzverwalter bestellt.

Bornheimer: „Die Vorfinanzierung des Insolvenzgeldes für die Monate April, Mai und Juni 2018 habe ich bereits auf den Weg gebracht. Mit dem vorläufigen Insolvenzverwalter und Kollegen in Berlin werde ich abstimmen, ob wir im Interesse der Gläubiger die Vermögenswerte der drei Unternehmen in einem koordinierten oder gemeinsamen Prozess veräußern können “.

Über Hoffmeister Leuchten
Der Grundstein für die Unternehmensgruppe wurde bereits im Jahr 1910 durch den damaligen Gründer, Herrn Wilhelm Hoffmeister, gelegt. Das Unternehmen wurde über Jahrzehnte hinweg als Familienbetrieb geführt und expandierte stetig. Im Jahr 1994 wurde die Hoffmeister Leuchten GmbH gegründet und der Geschäftsbetrieb auf diese übertragen. Die SILL Leuchten GmbH und die SRM Technik GmbH kamen in später folgenden Jahren durch Übernahme bzw. Neugründung in die Unternehmensgruppe hinzu.
Während die Hoffmeister Leuchten GmbH Innenleuchten und Außenleuchten in kleineren Leistungsstufen herstellt, fertigt die SILL Leuchten GmbH ausschließlich Außenleuchten mit hohen Leistungswerten für beispielsweise Stadien, Rennbahnen, Kränen sowie das Anstrahlen von Brücken. Die SRM Technik GmbH fungiert innerhalb der Unternehmensgruppe als Hersteller von Elektronikbauteilen, insbesondere LED Platinen für die Leuchtenindustrie.

Über GÖRG
GÖRG Insolvenzverwalter GbR ist als Spezialeinheit der bundesweit im Wirtschaftsrecht agierenden renommierten Kanzlei GÖRG Partnerschaft von Rechtsanwälten mbB ausschließlich im Bereich der Insolvenzverwaltung tätig.
GÖRG Insolvenzverwalter GbR verfügt mit namhaften Verwaltern über bundesweit anerkannte Experten, die darüber hinaus auch in Verfahren mit internationalem Bezug auf sich aufmerksam gemacht und sich einen exzellenten Ruf durch Sanierungen und Restrukturierungen in Insolvenzverfahren erarbeitet haben.

Die Verbindung mit GÖRG Partnerschaft von Rechtsanwälten mbB mit insgesamt 270 Spezialisten aus den Bereichen Gesellschaftsrecht, Bank- und Kapitalmarktrecht, Arbeits- und Steuerrecht, Immobilienwirtschafts- und IT-Recht, Wettbewerbs- und Energierecht sowie Wirtschaftsverwaltungsrecht und Notariat ermöglicht es den Insolvenzverwaltern auf wirtschaftsrechtliche Fachkompetenz auf „kurzem Weg“ zuzugreifen und für das Insolvenzverfahren nutzbar zu machen.
Im Ranking des INDAT-Reports rangiert die Kanzlei unter den Top 10 der deutschen Verwalterbüros.

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