ELMUG übernimmt Patenschaft

Am 16.01.2019 wurde die Schülergenossenschaft Ghost gegründet. Das als Schulprojekt gestaltete Unternehmen hat seinen Sitz in der Regelschule Geraberg. Ziel des Projekts ist es, den SchülerInnen zahlreiche Handlungsmöglichkeiten in konkreten wirtschaftlichen Zusammenhängen zu ermöglichen.

 "Die Begleitung der Schüler macht Spaß, dient der Fachkräftegewinnung und hilft eine demokratische Gesellschaft zu erhalten.", so Ines Richter als Geschäftsstellenleiterin der ELMUG eG. Sie übernimmt die Funktion des stellvertretenden Aufsichtsrats und damit die Patenschaft über die Geraberger Schülerfirma.

Die Schüler fanden die Idee einer Genossenschaft besonders sympathisch, da sie mit dieser Rechtsform neben den Funktionen einer Firma auch demokratische Strukturen kennen und leben lernen. Dadurch können die mitarbeitenden Schüler wichtige Kompetenzen wie Eigeninitiative, Verantwortungsbereitschaft und Teamfähigkeit entwickeln und anwenden. Diese gewonnenen Kompetenzen tragen zur Berufsorientierung bei und helfen bei der Berufswahl.

Die Ghost SeG hat drei Vorstände und einen Aufsichtsrat, der ebenfalls aus drei Mitgliedern besteht. Zur Gründungsversammlung waren 27 Interessierte anwesend. 

Schülergenossenschaften sind von Schülerinnen und Schülern eigenverantwortlich geführte Schülerunternehmen in der Form einer Genossenschaft. Im Rahmen der Genossenschaft erarbeiten sie eigene Geschäftsideen, Organisationsstrukturen und Arbeitsabläufe, schreiben den Businessplan und entwickeln die Satzung ihrer Genossenschaft. Darüber hinaus entwickeln sie Produkte und/oder Dienstleistungen, die sowohl schulintern als auch außerhalb der Schule vertrieben werden können.

Die Ghost seG in Geraberg betreut eine Streuobstwiese und ein Bienenvolk. Aus den Äpfeln wird Saft und die Bienen liefern Honig und Wachs. Die daraus entwickelten Produkte werden im Ort vermarktet und verkauft. Die Erlöse gehen je zu einem Drittel in Neuanschaffungen für die Firma, „Gehalt“ für die Schüler und soziale Projekte, wie z.B. das Kinderhospitz in Tambach Dietharz.

Nicht zuletzt gilt in Genossenschaften immer das Prinzip der Solidarität. Anstelle von der Verwirklichung individueller Ziele geht es den SchülerInnen in Geraberg darum, sich zusammenzutun und zusammen für ein gemeinsames Ziel zu arbeiten – getreu dem Motto von Friedrich Raiffeisen: „Was einer allein nicht schafft, das schaffen viele!“.

 

Originalmeldung direkt auf PresseBox lesen
Mehr von Firma PresseBox

Beste Geschäftsidee gesucht

Am 17. Mai 2018 wird ab 16.00 Uhr im Heilbronner Haus der Wirtschaft (IHK) im Rahmen der 5. Runde des landesweiten Ideenwettbewerbs „Start-up BW Elevator Pitch“ die beste Geschäftsidee der Region gesucht. Dr. Helmut Kessler, stellvertretender Hauptgeschäftsführer der IHK Heilbronn-Franken, über die Bedeutung des Ideenwettbewerbs: „Für Gründer und Jungunternehmer ist der Start-up BW Elevator Pitch eine gute Möglichkeit, ihre innovativen Ideen zu präsentieren, Feedback zu erhalten und wertvolle Kontakte für ihre unternehmerische Zukunft zu knüpfen.“

Der Countdown läuft – jetzt bewerben

Interessierte Gründer und Jungunternehmer können ihre Geschäftsidee online unter www.heilbronn.ihk.de/elevatorpitch einreichen. Ein Online-Voting entscheidet im Anschluss darüber, wer präsentieren (pitchen) darf. Lediglich die zehn meist gevoteten Ideen dürfen am 17. Mai beim Regional Cup Heilbronn-Franken vorgestellt werden.

Feedback, Netzwerken und Austauschen

Für die Teilnehmer gilt es dann, sowohl die hochkarätig besetzte Jury – bestehend aus Jehona Demhasaj (ExistenzgründungsCenter Kreissparkasse Heilbronn), Eugen Falkenstein (Prehawk UG, bekannt aus „Die Höhle der Löwen“), Rudolf Grauer (fresh five* premiumfood GmbH), Sigrid Rögner (venture forum neckar e.V.), Philipp Schreiber (KRUU GmbH & Co. KG), Ulrich Straus (Sensovo GmbH) und Carsten van Husen (CapLab GmbH) als auch das Publikum innerhalb von drei Minuten von sich und Ihrer Geschäftsidee zu überzeugen. Der Sieger qualifiziert sich für das landesweite Finale am 21. Juni in Stuttgart. Neben dem Preisgeld für die Erstplatzierten bekommen die Teilnehmer Rückmeldung zu ihrem Geschäftsmodell, werben für Ihr Unternehmen und können sich mit anderen Gründern und Akteuren der lokalen Gründerszene vernetzen.

Weitere Highlights

Der Vorjahressieger Carsten van Husen wird Einblicke in seine unternehmerischen Hoch- und Tiefpunkte gewähren. Die L-Bank informiert über das neue Förderprogramm „MikroCrowd“, eine Kombination aus Mikrofinanzierung und Crowdfunding. Außerdem wird die Schülerfirma Buasiento des Hartmanni-Gymnasiums Eppingen ihre Idee, den sogenannten „Bücherhocker“, präsentieren.

Teilnahme kostenfrei

Detaillierte Informationen, Anmeldung und Bewerbung unter: www.heilbronn.ihk.de/elevatorpitch.

Die Teilnahme ist sowohl für Gründer und Jungunternehmer als auch für Zuschauer kostenfrei.

Originalmeldung direkt auf PresseBox lesen
Mehr von Firma PresseBox

Didacta: Region Hannover präsentiert sich auf der Bildungsmesse

Wo geht´s hin auf Klassenfahrt? Was macht ein Roboter in der Schule? Zeit für ein paar Fragen vor der Kamera? Antworten auf diese und jede Menge andere Fragen gibt es bei der Didacta auf dem Messestand B 24 der Region Hannover in Halle 11. Auf der weltweit größten Fachmesse für Lernen und Lehren vom 20. bis 24. Februar 2018 in Hannover präsentiert sich die Wirtschafts- und Beschäftigungsförderung gemeinsam mit dem Fachbereich Schulen und informiert über neue Bildungskonzepte, den Einsatz von Robotik im Unterricht von berufs- und allgemeinbildenden Schulen, Praktika im IT-Bereich und das Angebot der Schullandheime.

„Die Region Hannover ist ein innovativer Bildungsstandort – das möchten wir gern auf der Didacta zeigen“, sagt Wirtschafts- und Bildungsdezernent Ulf-Birger Franz. In diesem Jahr dreht sich am Regionsstand in Halle 11 alles um Digitalisierung und Bildung: „Das digitale Zeitalter ist längst im Schulunterricht angekommen. Wir unterstützen Lehrkräfte, Schülerinnen und Schüler in der Region Hannover auf dem Weg zur Schule 4.0“, so Franz. „In diesem Jahr sind zum ersten Mal auch die Schullandheime der Region Hannover mit von der Partie – drei Klassenfahrtziele, die sich hervorragend als außerschulische Lernorte eignen“, sagt Dorothée Rhiemeier, Leiterin des Fachbereichs Schulen der Region.

Zum Messeauftakt am Dienstag, 20. Februar, 11 bis 11.45 Uhr, lädt die Region Hannover zu einem Fachforum mit dem niedersächsischen Kultusminister Grant Hendrik Tonne, Wirtschafts- und Bildungsdezernent Ulf-Birger Franz sowie Dr. Julia Behrens von der Bertelsmann Stiftung ein. Die Frage, um die es bei der Diskussionsrunde in Halle 12, Stand D 14, geht: „Wie kann die digitale Bildungsrevolution gelingen?“ Im Anschluss an das Fachforum stellt die Region Hannover den Bildungsreport 2018 vor. Die offizielle Standeröffnung mit Regionspräsident Hauke Jagau und Kultusminister Grant Hendrik Tonne folgt um 12.45 Uhr in Halle 11, Stand B 24.

Am Stand B 24 in Halle 11 präsentieren sich auch die Schullandheime sowie das Jugend, Gäste- und Seminarhaus Gailhof. An vier Orten bietet die Region Hannover Unterkunftsmöglichkeiten für Gruppen und Schulklassen: im Schullandheim Torfhaus im Nationalpark Harz, im Schullandheim Nieblum auf der Nordseeinsel Föhr, im Schullandheim Riepenburg im Weserbergland sowie im Jugend,- Gäste- und Seminarhaus Gailhof in der Wedemark. Auf dem Programm stehen erlebnisorientierte Sozialtrainings zur Stärkung der Klassengemeinschaft, Rugbytraining zur Gewaltprävention und Integration oder einfach die Erkundung der Nationalparks Harz und Wattenmeer.

Einen Lego-Roboter bauen und programmieren kann man beim Roberta RegioZentrum. Hier finden Mädchen den perfekten Robotik Einstieg: Die „Roberta Challenge Kreativ“ ist ein alters-/schulformunabhängiger Roboterwettbewerb nur für Mädchen, der Technik, Kreativität, Musik verbindet. Den Bausatz bekommen die Teams kostenfrei zur Verfügung gestellt. In einem Schulungscamp lernen sie das Bauen und Programmieren. Ziel ist, dass sich der Roboter in einer ebenfalls von den Teams entwickelten Geschichte zu einem vorgegebenen Thema bewegt.

Das Projekt „IT macht Schule“ will dazu beitragen, dass Schülerinnen und Schüler bereits in der Phase der Berufsorientierung für den IT-Bereich begeistert werden. Es konzentriert sich auf Berufsfelder der Informations- und Kommunikationstechnologie und bietet inhaltlich und systematisch klar strukturierte und organisierte Schulpraktika sowie die Vermittlung eines Praktikumsplatzes. Auf dieser Basis richtet sich das Projekt „IT macht Schule“ insbesondere auch an Schülerinnen und Schüler der gymnasialen Oberstufe. Projektträger ist der Verein der Technologiezentren Niedersachsen. Gefördert wird das Projekt von der Region Hannover sowie dem Land Niedersachsen aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds.

Die Berufsbildende Schule ME zeigt, wie ein Roboter zum Barmixer wird: Roboter erobern neue Bereiche im Haushalt, in der Pflege und der Gastronomie. Schon heute gibt es futuristische Bars  und Restaurants, in denen vom Bestellen bis zum Bezahlen alles vollautomatisch abläuft. Die technischen Möglichkeiten sind vorhanden und werden täglich ausgereifter. Die Programmierung funktioniert auf der Basis von Apps, also kleinen Programmen, die fast jeder auf seinem Smartphone oder Tablet verwendet. Sie bringen den technischen Helfern Bewegungen in jede Richtung, Handbewegungen wie Klopfen, Drehen, Drücken und Ziehen bei. Robbi lädt die Messegäste auf einen Drink ein und demonstriert, wie diese Technik funktioniert.

Die Berufsbildenden Schulen Neustadt a. Rbge sind „Fit für 4.0“. Als Innovations- und Zukunftszentrum für Automatisierungstechnik wurden am Standort Neustadt in den vergangenen Jahren neueste Technologien sowohl im Unterricht als auch in der Weiterbildung von Lehrkräften eingesetzt. Gleichzeitig sind die Innovationszentren im Lande die Verpflichtung eingegangen sich auch Zukunftstrends zu stellen, diese didaktisch aufzuarbeiten und im Unterricht umzusetzen. Mit der Teilnahme am Projekt "BBS fit für 4.0" werden an den Berufsbildenden Schulen Neustadt der Region Hannover optimale Voraussetzungen geschaffen, auch die aktuellste Entwicklungsstufe industrieller Innovationen ganzheitlich abzubilden und in den Unterricht integrierbar zu machen.

Die Multi-Media Berufsbildenden Schulen informieren über ihr Ausbildungsangebot zu Mediengestalter/-innen für Bild und Ton sowie Kauffrauen/-männern für audiovisuelle Medien. Inhalte der Ausbildung sind die Konzeption, Erstellung und Bearbeitung von Bild- und Tonaufnahmen für Video- / Audio- / Licht-Equipments, von Imagefilmen für öffentliche Institutionen, Radioproduktionen, aktuellen Videoberichten für Onlineportale und TV-Sendungen für das Bürger-Fernsehen h1. Die duale Ausbildung wird in Kooperation mit der Region Hannover und weiteren Partnern angeboten. Aktuelle Berichterstattung und Interviews von der Messe produziert die Schülerfirma der Multi-Media-BBS im Filmstudio auf dem Messestand.

Originalmeldung direkt auf PresseBox lesen
Mehr von Firma PresseBox