Mehr Ausbildungsverträge eingetragen

Die Zahl der bei der Industrie- und Handelskammer (IHK) Bonn/Rhein-Sieg eingetragenen Ausbildungsverträge ist zum 31. Dezember 2018 noch einmal um 0,6 Prozent gegen dem Vorjahreszeitpunkt von 3.168 auf 3.187 gestiegen. Seit 2016 verzeichnet die IHK eine Steigerung um rund acht Prozent.

„Leider bleiben in der Region immer mehr Ausbildungsplätze unbesetzt, aus vielen Branchen hören wir, dass der Ausbildungsmarkt wie leergefegt sei. Es fehlen Bewerber“, sagt Jürgen Hindenberg, Geschäftsführer Berufsbildung und Fachkräftesicherung der IHK Bonn/Rhein-Sieg: „Grund ist der Trend zur Akademisierung, denn Eltern wünschen zunehmend, dass ihre Kinder Abitur machen. Realschulen verschwinden und stattdessen entstehen neue Gesamtschulen, die den Weg in die Hochschule ebnen.“

In Bonn/Rhein-Sieg werden einer Prognose zufolge im Schuljahr 2019/2020 55,7 Prozent der Schüler die (Fach-)Hochschulreife haben. 2013/2014 waren es nur 48,9

Prozent. Mit sinkenden Schülerzahlen hingegen hat die Region – im Gegensatz zu anderen in Nordrhein-Westfalen – nicht mehr zu kämpfen. Hindenberg: „Der Trend zu den Hochschulen scheint ungebrochen.“ Viele Abiturienten hielten ein Studium für notwendig und könnten sich eine Ausbildung nur schwer vorstellen. Mit den zahlreichen Hochschulen in der Region sei die Konkurrenz groß. „Die IHK und ihre Mitgliedsunternehmen müssen noch stärker für das duale Ausbildungssystem werben: von der Teilnahme an einem Azubi-Speed-Dating über das Inserat bei der IHK-Lehrstellenbörse bis zu Praktikum und Probearbeit.“

Schülerinnen und Schüler oder auch Studienaussteiger, die sich über ihre Zukunftsperspektiven im dualen System informieren möchten, finden Informationen in der neuen IHK-Broschüre „go: Duale Berufsbildung! Dein starker Weg“ unter www.ihk-bonn.de, Webcode 2833

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Studieren ohne Abitur – so geht’s an der BBS 3

Mit mittlerer Reife zum Ingenieur? Die Berufsbildende Schule (BBS) 3 der Region Hannover eröffnet jungen Menschen mit Realschulabschluss und abgeschlossener Berufsausbildung die Möglichkeit, sich für ein Studium zu qualifizieren. Den Zugang zur Fachhochschule oder bestimmten Studiengänge der Universität können Jugendliche durch den Besuch der einjährigen Fachoberschule Technik erwerben.

Und ohne Realschulabschluss? Wer die einjährige Berufsfachschule in einer technischen Fachrichtung mit einem Notendurchschnitt von 3,0 und besser abgeschlossen hat, kann an der BBS 3 Hannover durch den erfolgreichen Besuch des zweiten Jahres der Berufsfachschule den Sekundarabschluss I (Realschulabschluss) oder unter bestimmten Voraussetzungen auch den Erweiterten Sekundarabschluss I erwerben.

Nach erfolgreichem Abschluss der Berufsoberschule stehen den Schülerinnen und Schülern ingenieurwissenschaftliche und technologische Studiengänge offen, aber auch Fachrichtungen wie Architektur, Chemie, Geowissenschaften, Informatik, Physik oder Lehramt an berufsbildenden Schulen. Die allgemeine Hochschulreife ohne fachliche Beschränkung erhalten Absolventinnen und Absolventen, die zusätzlich über Kenntnisse in einer zweiten Fremdsprache verfügen. Entsprechende Kurse für Spanisch bietet die BBS 3 während der Fachoberschule und Berufsoberschule an.

Anmeldungen nimmt die BBS 3 in der Ohestraße 6 in Hannover bis Juli 2019 entgegen. Weitere Informationen unter Telefon (0511) 220 680 oder unter www.bbs3-hannover.de. Dort steht auch ein Anmeldeformular zum Download bereit.

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Zukunftschancen im Handwerk: Infoabend in der BBS 3

Interesse an Technik, Spaß an handwerklicher Arbeit und dazu noch gestalterisches Geschick? Dann ist die Berufsbildende Schule (BBS) 3 der Region Hannover genau die richtige Adresse. Die Schule für Berufe am Bau veranstaltet am Donnerstag, 17. Januar, von 17 bis 19 Uhr einen Informationsabend über die Bildungs- und Weiterbildungsmöglichkeiten der Schule in mehr als 20 Ausbildungsberufen rund um den Bau. Zudem präsentiert sie in diesem Jahr ihre integrativen Schulprojekte, die Bootsbau-AG und das Fußballprojekt und gewährt Einblicke in die Arbeit des UNESCO-Projekt-Schulteams sowie in die Arbeit des Zentrums für energieeffiziente Bau- und Gebäudetechnik (ZeBuG).

Während der Veranstaltung können sich alle interessierten Besucherinnen und Besucher bei einem Rundgang über die verschiedenen Bildungsangebote der Schule und die Berufe der dualen Ausbildung informieren. Das Besondere: Die jungen Männer und Frauen, die selber zum Beispiel als angehende Dachdecker und Fahrzeuglackiererinnen, Glaser und Maurerinnen, Tischler und Vermessungstechnikerinnen an der BBS 3 lernen, präsentieren den Gästen mit ihren Lehrkräften Ausschnitte ihrer Arbeit. 

Fragen zu den unterschiedlichen Bildungswegen an der BBS 3 werden durch die Schulleitung erläutert. Zu den vielfältigen Angeboten der Schule gehören unter anderem das Berufsvorbereitungsjahr mit Sprachförderklassen, die Berufsfachschule in den Bereichen Bautechnik, Holztechnik und Metalltechnik, die zweijährige Berufsfachschule Technik, die Berufsoberschule Technik Klasse 11 und 12, die bis zur allgemeinen Hochschulreife führt, sowie das Berufliche Gymnasium mit dem Schwerpunkt Bautechnik.

Die Infoveranstaltung findet in der Fachpraxishalle Bautechnik der BBS 3, Ohestraße 3a, 30169 Hannover statt. Alle interessierten Schülerinnen und Schüler der allgemeinbildenden Schulen, deren Eltern sowie interessierte Lehrkräfte, Schulsozialarbeiterinnen und -sozialarbeiter sowie Ausbildungslotsen sind dazu eingeladen und herzlich willkommen. Auch ein Besuch im Klassenverband ist nach vorheriger Absprache möglich: Telefon: (0511) 220680. Die Anmeldungen für das kommende Schuljahr beginnen Anfang Februar 2019. Alle Berufe, Bildungsangebote und Anmeldeunterlagen der BBS 3 sind auch online abrufbar unter www.bbs3-hannover.de.

Vertreterinnen und Vertreter der Medien sind zwecks Berichterstattung herzlich zu dem Informationsabend eingeladen.

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Experimentierküche und außerschulische Lernorte

Nach einer erfolgreichen Trainingszeit hielten die Schülerinnen und Schüler der Integrierten Gesamtschule Bonn-Beuel, der Elisabeth-Selbert-Gesamtschule, der August-Macke-Schule und der St. Hedwig Schule stolz ihren Laborführerschein in den Händen. Erworben haben sie diesen in der ExperimentierKüche des Museums und der besondere Führerschein ist ein Element der KURS Kooperation. Die Schulen arbeiten fast alle in weiteren Kooperationen der Gemeinschaftsinitiative KURS.

KURS Lernpartnerschaften ermöglichen Schülern Einblicke in unterschiedliche Berufsfelder und der fachspezifische Bezug verdeutlicht ihnen die Anwendbarkeit des in der Schule erworbenen Wissens. So erweitern Schüler unterschiedlicher Jahrgangsstufen in Workshops des Museums ihr Wissen durch Experimente zur Alltagschemie. Neben der reinen Wissensvermittlung möchte das Museum die Jugendlichen an Wissenschaftsthemen und an wissenschaftliches Arbeiten heranführen. „Ich freue mich sehr auf diese Kooperation“, betonte die Leiterin des Museums Dr. Andrea Niehaus. „Sie passt ganz hervorragend in unser Profil als WissensWerkstatt für die gesamte Region. Künftig werden wir gemeinsam die Schülerinnen und Schüler dafür begeistern, die Zukunft mitzugestalten.“ Doris Hoyer, Koordinatorin der Schule, ist von den vielfältigen Themen für ihre Schüler begeistert, "der Einblick in naturwissenschaftliche Berufsfelder ist von großem Wert für unsere Schüler".

Das Programm der Veranstaltung  wurde von Schülern der vier Schulen gestaltet und moderiert. Fragen an die Verantwortlichen über Zukunftsperspektiven, die Arbeitswelt der Zukunft und die Chancen für Jugendliche machten die Veranstaltung lebendig und abwechslungsreich.

Zum Abschluss der Feier wurde die Kooperationsvereinbarung unterzeichnet und die Urkunden durch Rüdiger Schmid, Bezirksregierung Köln und Dario Thomas, IHK Bonn/Rhein-Sieg übergeben.

Über KURS

KURS (Kooperation von Unternehmen der Region und Schulen) ist eine Gemeinschaftsinitiative der Bezirksregierung Köln, der Industrie- und Handelskammern zu Köln, Aachen, Bonn/Rhein-Sieg sowie der Handwerkskammer zu Köln. Angesiedelt bei den Schulämtern im Regierungsbezirk Köln, unterstützen 11 Basisbüros interessierte Schulen und Unternehmen beim Aufbau und der Entwicklung auf Dauer angelegter Lernpartnerschaften. Mittlerweile werden mehr als 750 KURS-Kooperationen im Regierungsbezirk Köln betreut.

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50 Jahre Calenberger Schule in Pattensen

Am Montag, 2. Dezember 1968, begann in der Sonderschule für lernbehinderte Schülerinnen und Schüler in Pattensen zum ersten Mal der Unterricht. Was mit einer 19-köpfigen Schulklasse als Außenstelle der Sonderschule Springe seinen Anfang nahm, wuchs schnell um weitere Schülerinnen und Schüler und wurde durch die Initiative mehrerer benachbarter Gemeinden zu einem „Zweckverband Sonderschule Pattensen“. Heute besuchen insgesamt 188 Schülerinnen und Schüler die sonderpädagogische Einrichtung mit den Schwerpunkten Sprache und Lernen in Trägerschaft der Region Hannover und der Stadt Pattensen.

In den vergangenen fünf Jahrzehnten hat die Calenberger Schule Pattensen stets die Formen von Bildung und individueller Förderung zeitgemäß weiterentwickelt. Ihr Motto: „Wir gehen mit der Zeit“. Dabei geht sie vom Verständnis aus, Förderschülerinnen und -schüler nicht abzusondern, sondern in die Gesellschaft zu integrieren. Mit Erfolg: Die Kinder können so früh wie möglich und unabhängig von der Klassenstufe an eine allgemeinbildende Schule wechseln, je nach Förderbedarf aber auch an der Schule bleiben und in Klasse 10 ihren Sekundarabschluss 1 machen.

Die Calenberger Schule Pattensen feiert am

Freitag, 7. Dezember 2018, in der Calenberger Schule, Platz Saint Aubin, 30982 Pattensen,

mit Wegbegleiterinnen und -begleitern, Förderern der Schule, dem Kollegium sowie den Schülerinnen, Schülern und Eltern ihren 50. Geburtstag – mit einem Festakt von 10.30 Uhr bis 12 Uhr und einem großen Schulfest von 15 bis 18 Uhr. Nach Grußworten der stellvertretenden Regionspräsidentin Petra Rudszuck und Pattensens Bürgermeisterin Ramona Schumann sprechen unter anderem die Schulleiterin Marita Kappeler sowie Vertreterinnen und Vertreter des Schulelternrats und des Fördervereins. Aufführungen der Schülerinnen und Schüler sowie des Lehrerchors runden das Programm ab.

Vertreterinnen und Vertreter der Medien sind herzlich eingeladen, an der Schuljubiläumsfeier teilzunehmen und darüber zu berichten.

Zur Geschichte der Calenberger Schule Pattensen:

Ihren Anfang nahm die Geschichte der Calenberger Schule Pattensen am 2. Dezember 1968 mit einer Klasse für lernbehinderte Schülerinnen und Schüler. Um eine eigenständige Sonderschule Pattensen zu gründen, riefen mehrere Gemeinden, unter anderem Pattensen, Bennigsen, Schulenburg, Jeinsen, Gestorf, Lüdersen, Arnum und Hemmingen den „Zweckverband Sonderschule Pattensen“ ins Leben.

Die Sonderschule war zunächst im ehemaligen Holzhaus I der Realschule Pattensen auf dem Gelände der Volksschule Pattensen in der Marienstraße untergebracht. Kurz darauf kam eine weitere Baracke dazu. Nach Aussagen ehemaliger Kollegen, nahmen in den Baracken ganz regelmäßig auch Mäuse am Unterricht teil, was von manchen amüsiert, von anderen mit Entsetzen wahrgenommen wurde.

Im Jahr 1973 waren auf dem Gelände der Volksschule in der Marienstraße vier Klassen in dem 1963 erbauten Holzhaus, zwei Klassen in dem 1966 erbauten Holzhaus II, sowie ein Klassen- und ein Handarbeitsraum im Jugendraum der Stadt Pattensen ein Klassenraum sowie Nebenräume im alten Polizeigebäude am Corviniusplatz neben der evangelischen Kirche untergebracht.

Der erste Schulleiter Paul Jablonski sprach von seiner Schule immer als einer „Schule mit Herz“ – ein Motto, das später auch in den Schulflyer übernommen wurde. Durch den Wandel der Bevölkerungsstruktur und nach Schließung des Kinderheimes in Lüdersen nahm die Zahl der lernbehinderten Kinder ab. Der Landkreis Hannover begann einen zweiten sonderpädagogischen Schwerpunkt in Pattensen aufzubauen. Zum Schuljahr 1979/1980 wurde die erste Sprachheilklasse eingerichtet, jedes Jahr kam eine neue Klasse dazu. Nach dem 4. Schuljahr wurden die Schüler in die entsprechenden Schulen ihrer Heimatorte umgeschult oder an die weiterführende Sprachheilschule in Hannover (Albert-Liebmann-Schule) gegeben.

Mit den Jahren wurden mehr Schülerinnen und Schüler mit dem Förderschwerpunkt Sprache als solche mit dem Förderschwerpunkt Lernen in der Calenberger Schule beschult, zum Teil waren die Grundstufenjahrgänge  zwei- bzw. dreizügig. Die Calenberger Schule bekam einen Schulkindergarten, um die zwar schulpflichtigen, aber noch nicht schulreifen Kinder auf die Schule vorzubereiten. Im Jahr 1991 wurde die Schule bis zur Klassenstufe 9 erweitert, um den Schülerinnen und Schüler einen Hauptschulabschluss im gewohnten Umfeld zu ermöglichen.

Immer wieder herrschte zu Beginn des Schuljahres ein Mangel an Klassenräumen. Durch die Unterstützung des Schulamtes des Landkreises Hannover wurden diese in den benachbarten Gebäuden der Realschule, Hauptschule und Orientierungsstufe gefunden (Gebäude der heutigen KGS Pattensen). Zeitweilig hatte die Calenberger Schule  zehn Klassen in den Räumen der Nachbarschulen untergebracht. Um dem inzwischen ebenfalls sich stetig erhöhenden Raumbedarf der KGS Pattensen Rechnung zu tragen, bekam die Calenberger Schule im Jahr 2005 eine Außenstelle für acht Klassen der Grundstufe im Gebäude einer ehemaligen Orientierungsstufe in der Eichstraße in Laatzen. Gleichzeitig wurde die Calenberger Schule um das 10. Schuljahr erweitert, um den Schülern die Möglichkeit zu geben, höherwertige Abschlüsse zu erreichen.

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Anna-Siemsen-Schule: Infomesse zu Berufen und Bildungsgängen

Unterricht bei offenen Türen und jede Menge Informationen zur beruflichen Ausbildung – von Hauswirtschaft über Textiltechnik bis zur Altenpflege: An der Anna-Siemsen-Schule, Berufsbildende Schule 7 der Region Hannover, können junge Menschen ganz unterschiedliche Bildungsgänge besuchen und Ausbildungen absolvieren. Bei einer Berufsinformationsmesse am Mittwoch, 28. November 2018, stellt die Schule von 9 bis 12 Uhr ihre Bildungsmöglichkeiten in den Räumen der Schule, Im Moore 38, Hannover-Nordstadt, vor. Eingeladen sind Schülerinnen und Schüler der 9. und 10. Klassen der allgemeinbildenden Schulen, deren Sorgeberechtigte sowie Lehrkräfte.

Infostände und offene Unterrichtsstunden geben Einblick in die Arbeit der Schule. Bei der Messe stellen sich die Bildungsgänge aus den Bereichen Hauswirtschaft, Textiltechnik und Bekleidung, Sozialpädagogik und Pflegeassistenz, Altenpflege sowie aus der Berufseinstiegsschule vor. Außerdem gibt es kurze Vorträge zu den verschiedenen Berufsabschlüssen, wie zum Beispiel Sozialassistent/in mit Schwerpunkt Persönliche Assistenz, Pflegeassistent/in, Altenpfleger/in oder Maßschneider/in.

Interessierte erhalten Infos zum Erwerb von Schulabschlüssen, die an der Anna-Siemsen-Schule erworben werden können – vom Hauptschulabschluss bis zur Fachhochschulreife. In der Berufseinstiegsschule der BBS 7 werden außerdem die Berufsfelder Körperpflege und Floristik angeboten – auch dazu gibt es Infos, ebenso wie zu den Möglichkeiten der Sprachförderung und der Prüfung zum Deutschen Sprachdiplom.

Weitere Infos zur Berufsinfomesse sowie zu den verschiedenen Bildungsgängen sind auf der Homepage der Schule zu finden: www.anna-siemsen-schule.de.

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DIHK-Präsident Schweitzer zum bundesweiten Vorlesetag am 16.11.

Zum morgen stattfindenden 15. bundesweiten Vorlesetag erklärt DIHK-Präsident Eric Schweitzer: 

„Der Wirtschaft ist es ein Anliegen, die Lesekompetenz als wichtige Schlüsselqualifikation für die Ausbildung und das gesamte Leben zu fördern. Gut vorbereitet zu sein für den Einstieg ins Berufsleben heißt ganz zentral, gut lesen zu können, den Sinn von Texten zu erfassen und weitgehend fehlerfrei zu schreiben. Immer mehr Auszubildende benötigen hier Unterstützung und Nachhilfe. Viele Ausbildungsbetriebe fördern daher die Lesekompetenzen von Auszubildenden, aber auch von Schülerinnen und Schülern an Schulen. Machen auch Sie bei Aktionen der Stiftung Lesen mit, und schenken Sie Kindern Lesefreude.“

Hintergrund:

Der Bundesweite Vorlesetag ist eine Initiative von DIE ZEIT, Stiftung Lesen und Deutsche Bahn Stiftung. Der DIHK unterstützt die Idee und will mit dem Vorlesetag ein Zeichen für die Bedeutung des Vorlesens in der breiten Öffentlichkeit setzen. Ziel ist es, Kinder bereits früh mit dem geschriebenen und erzählten Wort in Kontakt zu bringen und Begeisterung für das Lesen und Vorlesen zu wecken.

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Chancengleichheit statt Stereotypen: Hochschule Bremen ist neue Partnerin der Initiative Klischeefrei

Interesse und Begabung sind keine Frage des Geschlechts. Trotzdem halten sich zum Teil noch immer hartnäckige Ansichten, wie zum Beispiel „Technik ist etwas für Männer“ oder „Pflege- und Erziehungsberufe sind Frauensache“. Solche stereotypen Bilder können junge Menschen bei der Wahl des Studiums und des Berufs beeinflussen. Die Hochschule Bremen (HSB) setzt sich auf vielfältige Weise für die Gleichstellung der Geschlechter in allen Bereichen ein. Seit Herbst 2018 ist sie auch Partnerin der Initiative Klischeefrei.

„Die Welt von Morgen braucht mutige und kreative Menschen, die viele Perspektiven mitdenken und komplexe Probleme lösen können. Wir möchten unsere Studierenden auf diesem Weg begleiten und sie den Wert der Vielfalt erfahren lassen“, sagt Prof. Dr. Thomas Pawlik, Konrektor für Studium und Lehre an der HSB, im Interview mit der Initiative.

So startete die HSB beispielsweise 2016 das Projekt „Mentoring MINT“. MINT steht für Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik – Fachrichtungen, in denen Frauen häufig noch unterrepräsentiert sind. Bei verschiedenen Veranstaltungen können Schülerinnen MINT-Fächer und deren Studentinnen an der HSB kennenlernen und sich Tipps für die Studienwahl holen. Junge Frauen, die bereits in einem MINT-Studiengang studieren, können im Rahmen von „Mentoring MINT“ Unterstützung von Kommilitoninnen aus höheren Semestern bekommen und an Informations- und Netzwerkveranstaltungen teilnehmen.

In der Initiative Klischeefrei setzen sich mehr als 120 Partnerinnen und Partner bundesweit dafür ein, dass junge Menschen ihr Studium und ihren Beruf frei von Geschlechterklischees wählen können. Neben der HSB unterstützen weitere Bildungseinrichtungen, Unternehmen, Berufsverbände und Bundesministerien dieses Ziel.

Das vollständige Interview mit Prof. Dr. Pawlik findet sich auf der Website der Initiative Klischeefrei: https://www.klischee-frei.de/de/klischeefrei_86623.php

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Jugendliche entdecken Wirtschaft vor Ort

„KURS steht für die lebendige Zusammenarbeit von Schulen und Unternehmen in unserer Region.

Seit der Gründung als Gemeinschaftsinitiative der Bezirksregierung mit den Industrie- und Handelskammern Aachen, Bonn/Rhein-Sieg und Köln sowie der Handwerkskammer zu Köln sind mehr als 1000 Vereinbarungen unterschrieben worden", lobt Kölns Regierungspräsidentin Gisela Walsken das Engagement aller Akteure. "Das macht uns stolz und spornt uns an weiterzumachen. Wir laden auch weiterhin alle Unternehmen und Schulen zum Mitmachen ein", hob die Regierungspräsidentin bei der heutigen Unterzeichnung des Vertrages zur Fortführung von KURS hervor.

„Für uns ist der kleine Handwerksbetrieb als Lernpartner einer Schule ebenso wichtig wie der Global Player. Auf der anderen Seite möchten wir für den Hauptschüler wie für die Gymnasiastin die gleichen Möglichkeiten schaffen, Wirtschaft vor Ort und in der Nachbarschaft im Unterricht zu erleben. Und damit es mit der lebendigen Nachbarschaft klappt, stellen wir auch in Zukunft personelle Ressourcen bereit. In den Kreisen und Städten stehen Profis als Ansprechpartner und Unterstützer zur Ver­fügung, wenn sich interessierte Schulen und Unternehmen auf den Weg machen, eine KURS-Lernpartnerschaft ins Leben zu rufen“, so Regierungspräsidentin Walsken.

Dr. Ortwin Weltrich, Hauptgeschäftsführer der Handwerkskammer Köln, warb für das Handwerk als Partner in Lernpartnerschaften. „Wir sehen, dass Jugendliche häufig falsche Vorstellungen von den verschiedenen Gewerken und den Tätigkeiten in den Betrieben haben. Wir stellen auch fest, dass Eltern manchmal auf die Bremse treten, wenn ihre Kinder eine Ausbildung im Handwerk anstreben. Wir finden es wichtig, dass Schülerinnen und Schüler durch Besuche von Handwerkern im Unterricht oder durch Erkundungen in den Betrieben den rasanten Wandel in der Arbeitswelt in vielen Handwerksberufen entdecken und damit überkommene Vorstellungen revidieren können. Und wenn sie dann noch ihre Eltern informieren, dass eine Ausbildung im Handwerk viele weitere Berufswege, Studien- und Karrieremöglichkeiten offenhält, dann freuen wir uns. Wir finden gut, dass KURS realistische Einblicke in das Handwerk eröffnet“, fasste Dr. Weltrich seine Begeisterung für KURS zusammen.

„Für uns ist zweierlei wichtig; die Jugendlichen sollen durch den Dialog mit den Betrieben vor Ort realistische Einblicke in Beruf und Arbeitswelt erhalten und wir möchten, dass Wirtschaftsthemen am Beispiel der Partnerunternehmen konkret und praxisnah in den Unterricht gelangen“, betonte Dr. Hubertus Hille, Hauptgeschäftsführer der IHK Bonn/Rhein-Sieg, das Engagement der Kammer für KURS. „Für uns verbindet KURS diese beiden Anforderungen. Damit sei KURS auch das ideale Trägersystem, um im Sinne der Landesinitiative KAoA (Kein Abschluss ohne Anschluss) zu wirken. Wesentliche Elemente von KAoA, wie die Durchführung von Berufsfelderkundungen, sind in den KURS-Vereinbarungen festgeschrieben, die in unserem Kammerbezirk unterzeichnet werden“, so Hille. Sein Fazit: „KURS und KAoA ergänzen sich perfekt.“

In den Augen von Heike Krier, Geschäftsführerin der Industrie- und Handelskammer Aachen, liefert KURS einen wertvollen Beitrag zur Fachkräftesicherung. „Die Entwicklung zeigt deutlich, dass es den Unternehmen immer schwerer fallen wird, ausreichend viele geeignete Bewerber für die Ausbildung zu finden. Das gilt vor allem für unsere Betriebe in den Bereichen Tech, Hightech, EDV und Logistik. Wenn sich Unternehmen in der Initiative KURS engagieren, dann ist das für sie die Chance, sich bei den Jugendlichen ins Gespräch zu bringen. Dabei sind wir froh, dass in jüngster Zeit in unserer Region zunehmend auch Gymnasien und Gesamtschulen bei KURS mitmachen, da viele der Betriebe auch an Abiturienten für die Ausbildung oder für das duale Studium interessiert sind.“

„Der durch KURS vermittelte praxisnahe Unterricht begeistert Jugendliche für das Thema Wirtschaft. Lehrerinnen und Lehrer möchten wir darin bestärken und unterstützen, Wirtschaftsthemen in ihren Unterricht einzubeziehen. Maßgeblich für den Erfolg von KURS ist die Arbeit der Koordinatoren. Sie betreuen die Lernpartnerschaften persönlich, überwinden Hindernisse, halten die Qualität hoch. Das ist ein großer Mehrwert des Programms. Schule und Wirtschaft profitieren gleichermaßen. Wir danken den KURS-Koordinatoren herzlich für ihr Engagement“, sagt Ulf Reichardt, Hauptgeschäftsführer der IHK Köln.

Ein konkretes Anliegen hatte Karsten Fuhr, Geschäftsführer vom Dental-Labor Hans Fuhr, als er den Kontakt zum KURS-Büro Köln suchte. Aufgrund sinkender Bewerberzahlen für die jährlich zu vergebenen drei Ausbildungsplätze suchte er den Kontakt zu Kölner Schulen. Unterstützt vom KURS-Büro ging das Unternehmen eine Lernpartnerschaft mit der Gesamtschule Köln-Mülheim ein.

„Das KURS-Projekt ist gut organisiert und die KURS-Koordinatoren standen uns stets mit Rat und Tat zur Seite. Mit überschaubarem Einsatz nutzen wir so die Möglichkeit, unser familiengeführtes Handwerksunternehmen bei der Generation der zukünftigen Ausbildungsplatzanwärter vorzustellen. Dafür ermöglichen wir jährlich eine Betriebsbesichtigung für interessierte Schüler, kommen mit vorbereiteten Aufgaben in den Technikunterricht der Schule und bieten den Schülern nach einem erfolgreichem Eignungstest ein Praktikum zum gegenseitigen Kennenlernen an,“ berichtet Karsten Fuhr.

Als Beleg für den Erfolg hatte er seinen Auszubildenden Adriano Memedov mit in die Bezirksregierung genommen. „Adriano war Schüler der Gesamtschule Mülheim und hat unser Dental-Labor bei verschiedenen KURS Projekten kennengelernt. Wir freuen uns, dass Adriano heute im ersten Lehrjahr bei uns in der Firma ist.“

KURS ist eine Gemeinschaftsinitiative der Bezirksregierung Köln, der Industrie- und Handelskammern Aachen, Bonn/Rhein-Sieg, Köln sowie der Handwerkskammer Köln.

KURS-Basisbüros, angesiedelt bei den elf Schulämtern im Regierungsbezirk Köln, unterstützen interessierte Schulen und Unternehmen beim Aufbau und bei der Entwicklung auf Dauer angelegter Lernpartnerschaften. KURS wird in seiner Gesamtheit gesteuert über das KURS-Zentralbüro mit Sitz in Bonn.

Weitere Informationen zu KURS und den bestehenden Partnerschaften finden Sie im Internet unter www.kurs-koeln.de.

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Schüler entwickeln „Sockensortiermaschine“

"Junge Menschen für Technik begeistern, erste Einblicke in die Arbeitswelt vermitteln, mit praktischen Beispielen eine Brücke zwischen theoretischem Schulwissen und praktischer Umsetzung bauen, sind für uns bedeutende unternehmerische und auch gesellschaftspolitische Ziele", erklärte Pia Müller, Human Relation Manager bei der EATON Industries GmbH. Für das Unternehmen ist es schon die zweite KURS- Lernpartnerschaft mit einer weiterführenden Schule.

Das Hardtberg Gymnasium ist ein perfekter Partner für das Energiemanagementunternehmen EATON Industries GmbH. Es bietet seinen Schülern, neben dem französisch-bilingualen Zweig, ein besonders vielfältiges Angebot im mathematisch-naturwissenschaftlichen Bereich. Schulleiter Günther Schlag freut sich auf interessante und fruchtbare gegenseitige Impulse: „Begeisterung bei unseren Schülern und Schülerinnen wecken, sie für Berufe und Studiengänge interessieren, ist für uns eine Herzensaufgabe“.

An der vom Neuntklässler Vincent Sudmeier moderierten Gesprächsrunde nahmen neben den Vertretern von Schule und Unternehmen auch Martina Schwarz, Dezernentin bei der Bezirksregierung Köln und Dario Thomas von der IHK Bonn-Rhein/Sieg als Vertreter der Träger der Gemeinschaftsinitiative KURS teil. Es  wurde angeregt über mögliche Zukunftsperspektiven, Technikprojekte und über den Sinn und Zweck von Lernpartnerschaften diskutiert.

Dank EATON erwerben die Junior-Ingenieure in der Praxis Elektronik-Grundlagen für den Aufbau von Schaltungen mit originalen Industriebauteilen zur Automatisierung. Im Rahmen mehrtägiger Workshops gewinnen sie gleichzeitig wichtige Einblicke in ein modernes Industrieunternehmen.

Silas Woyda, Schüler des Projektkurses Technik, entwickelt in seinem Projektteam eine „Sockensortiermaschine“. Damit dies gelingt, erlernen die Schüler im Rahmen eines CNC-Lehrganges die Fertigung einzelner Komponenten aus Metall, die sie für die Realisierung ihrer Idee benötigen.

Die KURS-Lernpartnerschaft wird von Rita Siegemund vom KURS-Basisbüro Bonn begleitet. Alle Beteiligten werden sich in einem Jahr erneut treffen, um die gemeinsamen Projekte  zu bewerten und weitere Aktivitäten  zu entwickeln.

Über KURS

KURS (Kooperation von Unternehmen der Region und Schulen) ist eine Gemeinschaftsinitiative der Bezirksregierung Köln, der Industrie- und Handelskammern zu Köln, Aachen, Bonn/Rhein-Sieg sowie der Handwerkskammer zu Köln. Angesiedelt bei den Schulämtern im Regierungsbezirk Köln, unterstützen 11 Basisbüros interessierte Schulen und Unternehmen beim Aufbau und der Entwicklung auf Dauer angelegter Lernpartnerschaften. Mittlerweile werden mehr als 750 KURS-Kooperationen im Regierungsbezirk Köln betreut.

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