Schulwettbewerb „Die Würde des Menschen ist unantastbar“

„Die Würde des Menschen ist unantastbar“, so steht es in Artikel 1 des Grundgesetzes. Wie lässt sich dieser Grundsatz heute, 70 Jahre nach Inkrafttreten der deutschen Verfassung, mit Leben füllen? Ebenso kreative wie kritische Antworten auf diese Frage haben 25 Schulen aus der Region Hannover und benachbarten Landkreisen entwickelt und am Schulwettbewerb der Region teilgenommen: 77 Kunstwerke sind dabei entstanden, die sich auf vielfältige Weise mit Artikel 1 beschäftigen. Die zehn besten Beiträge werden am

Dienstag, 19. Februar 2019, 16 bis 17 Uhr,
im Foyer der Berufsbildenden Schule 11,
Andertensche Wiese 26, 30169 Hannover,

ausgezeichnet und die „kreativen Köpfe“ dahinter mit Geldpreisen in Höhe von insgesamt 20.000 Euro belohnt.

Medienvertreterinnen und -vertreter sind eingeladen, an der Preisverleihung teilzunehmen und darüber zu berichten.

Eine Jury, die sich aus Regionspräsident Hauke Jagau, Dorothée Rhiemeier, Leiterin des Fachbereichs Schulen der Region, Kristina Sinn vom Kunstverein Hannover, Mitgliedern der Regionsfraktionen von SPD, CDU und Bündnis 90/DIE GRÜNEN, einer Vertreterin der Landesschulbehörde sowie dem Landeskoordinator für das Fach Kunst zusammensetzte, hatte die Qual der Wahl beim Betrachten und Bewerten der ganz unterschiedlichen Kunstobjekte.

„Es ist toll, dass so viele Schulen an unserem Wettbewerb teilgenommen haben. Und es freut mich sehr, dass sich dadurch viele Schülerinnen und Schüler zum ersten Mal mit der Idee der Menschenwürde und den Menschenrechten auseinandergesetzt haben“, betont Regionspräsident und Jurymitglied Hauke Jagau, „Jeder einzelne Wettbewerbsbeitrag setzt ein Zeichen gegen Ausgrenzung und Unterdrückung – das ist angesichts der aktuellen nationalistischen, rechtspopulistischen und antieuropäischen Tendenzen ein wichtiges Signal.“

Idee des Schulwettbewerbs war es, den Schutz der Menschenwürde als wichtigste Grundlage der Verfassung künstlerisch abzubilden und mit grafischen, malerischen, fotografischen Mitteln oder anderen Formen der bildenden Kunst darzustellen. Die einzige Grenze für die kreative Auseinandersetzung mit dem Thema: Das Kunstobjekt sollte in einen Din-A-0-Rahmen passen. Mitmachen konnten allgemeinbildende und berufsbildende Schulen ab Klasse 5, die sich in Klassen, Kursen, Arbeitsgemeinschaften, Projekt-, Fach- oder Themengruppen mit dem Begriff der Menschenwürde und der Menschenrechte auseinandergesetzt haben.

Teilgenommen haben fünf Gymnasien, fünf Berufsbildende Schulen, zwei Kooperative Gesamtschulen, sechs Integrative Gesamtschulen, zwei Hauptschulen, eine Realschule und zwei freie Schulen aus der Region Hannover sowie zwei Schulen aus Hildesheim und Bückeburg. Auch einzelne Schülerinnen und Schüler haben Beiträge eingereicht. Die Jury hatte die eingereichten Beiträge in zwei Gruppen, Sekundarstufe 1 und Sekundarstufe 2, geteilt und bewertet. Die fünf besten Projekte in jeder Gruppe wurden ausgewählt und mit einem Preisgeld bzw. Sachpreisen für die teilnehmende Schule belohnt.

Der 1. Preis in der Gruppe „Sekundarstufe 1“ wurde gleich zweimal vergeben: Über 3.500 Euro können sich die Heisterbergschule Hannover und die IGS Südstadt Hannover freuen. Den 3. Platz belegt die Nicolaus-Kopernikus-Hauptschule Garbsen und erhält dafür 1.000 Euro, den 4. Preis bekommt die Robert-Koch-Realschule Langenhagen, Platz 5 belegt die IGS Wedemark. Dafür gibt es jeweils einen Sachpreis.

In der Gruppe „Sekundarstufe 2“ kann sich die Schiller Schule Hannover über den 1. Platz und ein Preisgeld von 4.000 Euro freuen. Platz 2 mit einem Preisgeld von 2.500 Euro belegt das Gymnasium Isernhagen. Den 3. Platz erreicht die BBS Handel und erhält für ihren Beitrag 1.000 Euro. Sachpreise gibt es auch für die Schiller Schule Hannover (Platz 4) und das Hannah-Ahrendt-Gymnasium Barsinghausen (5. Platz).

Einen Sonderpreis erhält das Gymnasium Lehrte für sein Lied „Grundstein des Menschseins“. Dieser Beitrag der Klasse 11a passt zwar nicht in den vorgegebenen Din-A-0-Rahmen, überzeugte die Jury aber als musikalische Auseinandersetzung mit dem Thema. Alle teilnehmenden Schulen bekommen als Dank für ihr Engagement und ihre kreativen Beiträge jeweils 200 Euro für die Schulkasse.

Die prämierten Kunstobjekte sind nun für ein paar Wochen in der BBS 11 zu sehen und sollen dann auch in anderen Schulen ausgestellt werden.

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Schulwettbewerb „Die Würde des Menschen ist unantastbar“

„Die Würde des Menschen ist unantastbar“, so steht es in Artikel 1 des Grundgesetzes. Wie lässt sich dieser Grundsatz heute, 70 Jahre nach Inkrafttreten der deutschen Verfassung, mit Leben füllen? Ebenso kreative wie kritische Antworten auf diese Frage haben 25 Schulen aus der Region Hannover und benachbarten Landkreisen entwickelt und am Schulwettbewerb der Region teilgenommen: 77 Kunstwerke sind dabei entstanden, die sich auf vielfältige Weise mit Artikel 1 beschäftigen. Die zehn besten Beiträge werden am

Dienstag, 19. Februar 2019, 16 bis 17 Uhr,
im Foyer der Berufsbildenden Schule 11,
Andertensche Wiese 26, 30169 Hannover,

ausgezeichnet und die „kreativen Köpfe“ dahinter mit Geldpreisen in Höhe von insgesamt 20.000 Euro belohnt.

Medienvertreterinnen und -vertreter sind eingeladen, an der Preisverleihung teilzunehmen und darüber zu berichten.

Eine Jury, die sich aus Regionspräsident Hauke Jagau, Dorothée Rhiemeier, Leiterin des Fachbereichs Schulen der Region, Kristina Sinn vom Kunstverein Hannover, Mitgliedern der Regionsfraktionen von SPD, CDU und Bündnis 90/DIE GRÜNEN, einer Vertreterin der Landesschulbehörde sowie dem Landeskoordinator für das Fach Kunst zusammensetzte, hatte die Qual der Wahl beim Betrachten und Bewerten der ganz unterschiedlichen Kunstobjekte.

„Es ist toll, dass so viele Schulen an unserem Wettbewerb teilgenommen haben. Und es freut mich sehr, dass sich dadurch viele Schülerinnen und Schüler zum ersten Mal mit der Idee der Menschenwürde und den Menschenrechten auseinandergesetzt haben“, betont Regionspräsident und Jurymitglied Hauke Jagau, „Jeder einzelne Wettbewerbsbeitrag setzt ein Zeichen gegen Ausgrenzung und Unterdrückung – das ist angesichts der aktuellen nationalistischen, rechtspopulistischen und antieuropäischen Tendenzen ein wichtiges Signal.“

Idee des Schulwettbewerbs war es, den Schutz der Menschenwürde als wichtigste Grundlage der Verfassung künstlerisch abzubilden und mit grafischen, malerischen, fotografischen Mitteln oder anderen Formen der bildenden Kunst darzustellen. Die einzige Grenze für die kreative Auseinandersetzung mit dem Thema: Das Kunstobjekt sollte in einen Din-A-0-Rahmen passen. Mitmachen konnten allgemeinbildende und berufsbildende Schulen ab Klasse 5, die sich in Klassen, Kursen, Arbeitsgemeinschaften, Projekt-, Fach- oder Themengruppen mit dem Begriff der Menschenwürde und der Menschenrechte auseinandergesetzt haben.

Teilgenommen haben fünf Gymnasien, fünf Berufsbildende Schulen, zwei Kooperative Gesamtschulen, sechs Integrative Gesamtschulen, zwei Hauptschulen, eine Realschule und zwei freie Schulen aus der Region Hannover sowie zwei Schulen aus Hildesheim und Bückeburg. Auch einzelne Schülerinnen und Schüler haben Beiträge eingereicht. Die Jury hatte die eingereichten Beiträge in zwei Gruppen, Sekundarstufe 1 und Sekundarstufe 2, geteilt und bewertet. Die fünf besten Projekte in jeder Gruppe wurden ausgewählt und mit einem Preisgeld bzw. Sachpreisen für die teilnehmende Schule belohnt.

Der 1. Preis in der Gruppe „Sekundarstufe 1“ wurde gleich zweimal vergeben: Über 3.500 Euro können sich die Heisterbergschule Hannover und die IGS Südstadt Hannover freuen. Den 3. Platz belegt die Nicolaus-Kopernikus-Hauptschule Garbsen und erhält dafür 1.000 Euro, den 4. Preis bekommt die Robert-Koch-Realschule Langenhagen, Platz 5 belegt die IGS Wedemark. Dafür gibt es jeweils einen Sachpreis.

In der Gruppe „Sekundarstufe 2“ kann sich die Schiller Schule Hannover über den 1. Platz und ein Preisgeld von 4.000 Euro freuen. Platz 2 mit einem Preisgeld von 2.500 Euro belegt das Gymnasium Isernhagen. Den 3. Platz erreicht die BBS Handel und erhält für ihren Beitrag 1.000 Euro. Sachpreise gibt es auch für die Schiller Schule Hannover (Platz 4) und das Hannah-Ahrendt-Gymnasium Barsinghausen (5. Platz).

Einen Sonderpreis erhält das Gymnasium Lehrte für sein Lied „Grundstein des Menschseins“. Dieser Beitrag der Klasse 11a passt zwar nicht in den vorgegebenen Din-A-0-Rahmen, überzeugte die Jury aber als musikalische Auseinandersetzung mit dem Thema. Alle teilnehmenden Schulen bekommen als Dank für ihr Engagement und ihre kreativen Beiträge jeweils 200 Euro für die Schulkasse.

Die prämierten Kunstobjekte sind nun für ein paar Wochen in der BBS 11 zu sehen und sollen dann auch in anderen Schulen ausgestellt werden.

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dbb Hessen bezweifelt Grundgesetztreue von DITIB

„Der dbb Hessen und die unter seinem Dach organisierten Lehrerverbände haben erhebliche Zweifel, ob die `Türkisch Islamische Union der Anstalt für Religion´(DITIB) noch auf dem Boden des Grundgesetzes steht“ erklärte in Frankfurt der hessische dbb – Landesvorsitzende Heini Schmitt.  Nach einer Konferenz mit den Vorsitzenden der Lehrerverbände im dbb (glb- Gesamtverband der Lehrerinnen und Lehrer an beruflichen Schulen, HPhV – Hessischer Philologenverband, VBE – Verband Bildung und Erziehung und VDL – Verband der Lehrer) bekräftigte er, dass die Zeit dafür überreif sei, das Verwirrspiel um die Beteiligung von DITIB am Islamischen Religionsunterricht (IRU) zu beenden.

„Im Hessischen Kultusministerium liegt seit Wochen ein unveröffentlichtes Gutachten vor, das Klarheit darüber schaffen soll, ob DITIB uneingeschränkt verfassungstreu und frei von jeglichen politischen Einflüssen aus der Türkei ist “, so Schmitt. Daher fordere der dbb Hessen zusammen mit seinen Lehrerverbänden dazu auf, dieses Gutachten umgehend und nicht erst nach weiterem Zuwarten zu veröffentlichen und die erforderlichen Konsequenzen zu ziehen.

„Es ist eine verrückte Vorstellung, dass in Hessen Schülerinnen und Schüler an staatlichen Schulen Islamunterricht unter der Aufsicht eines Vereins erhalten, an dessen Verfassungstreue erhebliche Zweifel bestehen und der offenkundig unter massivem politischen Einfluss der Türkei steht! Es kann doch nicht sein, dass die Lehrkräfte für den IRU ihre Lehrerlaubnis von einem Verein erhalten, der als Statthalter Erdogans in Hessen gilt.“  In Nordrhein-Westfalen habe man die Zusammenarbeit mit DITIB bereits beendet, während man in Hessen immer noch zögere. Das nächste Schuljahr komme immer näher, die Schulen müssten auch in Bezug auf den Islamunterricht baldigst Planungssicherheit haben. Daher sei eine schnelle Entscheidung in Wiesbaden unabdingbar.

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Talente entdecken, fördern und ihnen Perspektiven im Saarland bieten

Die StudienStiftungSaar (StSS) und die IHK Saarland haben gestern (22. Januar) eine Kooperationsvereinbarung unterzeichnet und damit eine neue Stufe der Zusammenarbeit eingeleitet. Kern der Übereinkunft ist, die seit Jahren bestehende Zusammenarbeit zu intensivieren und weitere Felder der Kooperation zu erschließen.

„Wir wollen damit an Bewährtes anknüpfen und zugleich neue Impulse setzen“, sagte IHK-Hauptgeschäftsführer Dr. Heino Klingen bei der Unterzeichnung in der IHK und betonte: „Die StudienStiftungSaar ist aufgrund ihres hohen Engagements beim Entdecken und Fördern von Talenten für den Wirtschafts- und Wissenschaftsstandort Saarland unverzichtbar.“ Gerhard Theis, Vorsitzender des Vorstands der StudienStiftungSaar, wies auf die Bedeutung einer noch intensiveren Vernetzung zwischen der Stiftung, den Hochschulen und der Wirtschaft hin: „Stipendien sind Anerkennung und Anreiz für engagierte Studierende sowie ein geeignetes Rekrutierungsinstrument für heimische Talente. Ich freue mich, dass wir durch die Unterstützung zahlreicher saarländischer Unternehmen und der IHK Saarland eine Stipendienkultur im Saarland aufgebaut haben, die sich bundesweit sehen lassen kann. Diesen erfolgreichen Weg wollen wir weiter beschreiten. Die heute unterzeichnete Vereinbarung bildet dafür eine wertvolle und verlässliche Grundlage.“

Fachkräftesicherung durch Klebeeffekte

Im Rahmen ihrer Kooperationsvereinbarung wollen IHK und StSS im Projekt „Studienpioniere“ junge Talente an weiterführenden saarländischen Schulen für dieses Förderprogramm gewinnen, das sie sowohl hinsichtlich ihrer Berufsorientierung als auch mit Blick auf die Persönlichkeitsentwicklung unterstützt. Ziel ist, die Talente im Saarland zu halten, das heißt, sie zu einem Studium im Saarland zu motivieren und zu versuchen, sie frühzeitig an ein saarländisches Unternehmen zu binden (Fachkräftesicherung durch Klebeeffekte). Das Projekt wird vom Europäischen Sozialfonds im Zeitraum Februar 2015 bis Dezember 2022 anteilig gefördert. Im Rahmen dieses Programms werden die IHK und die StSS gemeinsam mehrere Veranstaltungsformate mit dem Ziel anbieten, junge Nachwuchstalente zu informieren und Kontakte zwischen diesen Talenten und den Unternehmen der Saarwirtschaft herzustellen.

Die IHK, die auch im Kuratorium der Stiftung vertreten ist, wird künftig ihre Mitgliedsunternehmen noch stärker als bisher über die Möglichkeiten einer Kooperation mit der StSS aufmerksam machen und über den hohen Nutzen der einzelnen Stipendienprogramme informieren.

Die StudienStiftungSaar wurde 2009 mit dem Ziel gegründet, den akademischen Nachwuchs zu unterstützen und damit den Wirtschaftsstandort Saarland zu stärken. Inzwischen hat die StudienStiftungSaar über 2.300 Stipendien an Studierende aller saarländischen Hochschulen vergeben. Dank ihres Engagements und der Kooperation mit den hiesigen Hochschulen sowie lokalen Institutionen wie der IHK Saarland und insbesondere vieler förderwilliger Unternehmen ist die Arbeit der StudienStiftungSaar sehr erfolgreich. Dadurch trägt die StudienStiftungSaar maßgeblich dazu bei, dass das Saarland seit 2011 regelmäßig einen Spitzenplatz bei der Anzahl der geförderten Studierenden mit einem Deutschlandstipendium im Vergleich aller Bundesländer belegt. Ein solches Stipendium fördert Studierende mit 300 Euro monatlich, wobei der Betrag je zur Hälfte vom Bund und von privaten Gebern getragen wird.

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Perfekte Sicherheit im Trockenbau

Formteilbau Schmitt hat das innovative ProTeck-Gipskartonformteil, das an allen Ecken von Stahlkonstruktionen eingesetzt werden kann, brandschutztechnisch optimiert:  Das patentierte Gipskartonformteil entspricht nunmehr den Brandschutzanforderungen nach DIN EN 1364-1 bzw. DIN EN 1363-1.  Besonderheit: In das industriell vorgefertigte ProTeck-Gipskartonformteil ist ein Kantenschutzprofil eingearbeitet, das sich in Feuerwiderstandsklassen von F30 bis F90 klassifizieren lässt. Dadurch können ProTeck-Formteile auch beim Innenausbau von Objekten eingesetzt werden, für die entsprechende Brandschutzanforderungen gelten.

Je nach Ausführung und Anwendungsbereich sollen Gipskartonformteile bei Stahlkonstruktionen eine Feuerwiderstandsdauer von 30 bis 90 Minuten gewährleisten. Schmitt-Formteilbau hat das patentierte ProTeck-Formteil daher so konzipiert, dass Brandschutzanforderungen generell bis F90 sicher erfüllt werden. Das bestätigen die Ergebnisse von Brandschutzprüfungen, die Reiner Schmitt, Geschäftsführer des Herstellers Formteilbau Schmitt, an der Materialprüfanstalt in Braunschweig durchführen ließ. Das ProTeck-Element gibt Planern und Verarbeitern somit die Möglichkeit, Brandschutzanforderungen für feuerhemmende (F30), hochfeuerhemmende (F60) und feuerbeständige (F90) Konstruktionen im Trockenbau mit Sicherheit zu erfüllen.

Vielseitig zu verwenden

ProTeck-Formteile können aus Feuerschutzplatten gefertigt werden und lassen sich zur doppelten Beplankung einsetzen. Die Verwendung ist bei Metallständerwänden sowohl mit Einfach- als auch Doppelständerwerken möglich. Ebenso können Schachtverkleidungen und Vorsatzschalen in Ständerbauweise mit ProTeck-Formteilen bekleidet werden, ferner Stahlstützen und Stahlträger. ProTeck macht das Setzen separater Eckschutzschienen überflüssig und erspart das mehrmalige zeitintensive Verspachteln sowie das Trocknen und Glattschleifen. Somit verkürzen sich die Ausbauzeiten – und die Objekte sind schneller bezugsfertig.

Der Einsatz empfiehlt sich daher besonders für den Innenausbau hoch frequentierter öffentlicher Einrichtungen wie z. B. Verwaltungsgebäude, Schulen und Kindergärten, Krankenhäuser etc.: Überall, wo Ecken an Wänden in Räumen und Fluren besonders hohen mechanischen Beanspruchungen ausgesetzt sind, weil immer wieder punktuell stoßartige Belastungen durch Menschen und Gegenstände auftreten, wirkt das ProTeck-Element als vollwertiger Stoßschutz.

Durchdacht bis ins Detail

In das vorgefertigte ProTeck-Formteil aus Gipskartonfeuerschutzplatten ist das Kantenschutzprofil – von außen unsichtbar – eingearbeitet. Dadurch bleibt die charakteristische Oberfläche der Gipskartonplatten erhalten. Alle Komponenten der Bekleidung sind miteinander zu einem fertigen Bauteil verbunden. Somit kann es im Objekt mühelos angepasst werden. Als Ergebnis erzeugt das fachgerecht verbaute ProTeck-Formteil ganz automatisch einen perfekten 90-Grad-Winkel, sorgt für absolute gerade Kantenausbildung und bewirkt eine dauerhaft rissfreie Ausführung der stoßfesten Kanten.

Für vereinfachte Montage

Die Montage von ProTeck-Formteilen geht deutlich schneller und komfortabler von der Hand als bei herkömmlichen Verfahren, denn alle Komponenten der Bekleidung sind miteinander zu einem verbaufertigen Bauteil verbunden. Im Ergebnis sorgen ProTeck-Formteile für absolut gerade Kantenausbildung und dauerhafte Rissfreiheit an Bauteilübergängen. (az)

Wissen, was zählt

Fragen zu dieser und weiteren Trockenbau-Neuentwicklungen aus dem Hause Formteilbau Schmitt beantwortet das innovationsbegeisterte um Reiner Schmitt auf der BAU 2019 in Halle A1 auf Stand 436, ferner gern auch per Telefon: 0 93 51/60 44 90.

Weitere Informationen, Prospekte und Produktmuster gibt es von der Formteilbau Schmitt GmbH & Co. KG, Vogelsteinstr. 11, 97737 Gemünden am Main, E-Mail info@formteilbau-schmitt.de, Internet http://www.formteilbau-schmitt.de

Hinweis an die Redaktionen:

Text-Umfang: 4.900 Zeichen plus Bebilderung und Bildtexte / Abdruck honorarfrei / Beleg erbeten an Achim Zielke M.A., Baufachjournalist abp, c/o Medienbüro TEXTIFY.de, Scheffelstr. 39,
68259 Mannheim, E-Mail: a.zielke@textify.de

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Mit dem Digitalisierungspaket „midrange“ treibt die Demand Software Solutions (DSS) die Digitalisierung im produzierenden Mittelstand voran

Die Demand Software Solutions GmbH aus Steinfeld (OL) und Landau ist selbst ein mittelständisches Unternehmen, welches seine eigenen ERP-Programme (Cloud-, Hybrid-Cloud- und Kaufversion) anbietet.

„Bei der Kontaktaufnahme zu den unterschiedlichsten Mittelständlern des produzierenden Gewerbes, müssen wir immer wieder feststellen, dass die Unternehmen in Punkto Digitalisierung oft noch viel bewegen müssen,“ betont DSS Geschäftsführer Reinhard Wagner.

Die Demand Software Solutions GmbH hat hierfür ein spezielles Digitalisierungspaket Mittelstand („midrange“) ins Leben gerufen, was sich gerade an die kleineren Mittelstandsunternehmen zwischen 20-100 Mitarbeiter richtet.

„Durch ein optimal eingesetztes ERP-System, wie das demand.erp, kann der stetig wachsende Mitarbeitermangel ausgeglichen werden,“ ergänzt Wagner weiter.

Für die Zukunft vieler Unternehmen ist es daher unumgänglich ihre Mitarbeiter in solchen Lösungen zu schulen und somit vermehrt in das digitale Know-how zu investieren.

Hierfür ist die Demand Software Solutions GmbH ein optimaler Partner für mittelständische Produktionsunternehmen mit dem Schwerpunkt in der Branche Kunststoff- und Metallindustrie sowie KMU-Hersteller.

Um die betroffenen Unternehmen dazu umfangreich zu informieren bietet die DSS in vielen Städten ein ERP-Frühstück an. In entspannter Atmosphäre werden dem Unternehmer die Möglichkeiten und Chancen der digitalen Transformation vermittelt.

 

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Studieren ohne Abitur – so geht’s an der BBS 3

Mit mittlerer Reife zum Ingenieur? Die Berufsbildende Schule (BBS) 3 der Region Hannover eröffnet jungen Menschen mit Realschulabschluss und abgeschlossener Berufsausbildung die Möglichkeit, sich für ein Studium zu qualifizieren. Den Zugang zur Fachhochschule oder bestimmten Studiengänge der Universität können Jugendliche durch den Besuch der einjährigen Fachoberschule Technik erwerben.

Und ohne Realschulabschluss? Wer die einjährige Berufsfachschule in einer technischen Fachrichtung mit einem Notendurchschnitt von 3,0 und besser abgeschlossen hat, kann an der BBS 3 Hannover durch den erfolgreichen Besuch des zweiten Jahres der Berufsfachschule den Sekundarabschluss I (Realschulabschluss) oder unter bestimmten Voraussetzungen auch den Erweiterten Sekundarabschluss I erwerben.

Nach erfolgreichem Abschluss der Berufsoberschule stehen den Schülerinnen und Schülern ingenieurwissenschaftliche und technologische Studiengänge offen, aber auch Fachrichtungen wie Architektur, Chemie, Geowissenschaften, Informatik, Physik oder Lehramt an berufsbildenden Schulen. Die allgemeine Hochschulreife ohne fachliche Beschränkung erhalten Absolventinnen und Absolventen, die zusätzlich über Kenntnisse in einer zweiten Fremdsprache verfügen. Entsprechende Kurse für Spanisch bietet die BBS 3 während der Fachoberschule und Berufsoberschule an.

Anmeldungen nimmt die BBS 3 in der Ohestraße 6 in Hannover bis Juli 2019 entgegen. Weitere Informationen unter Telefon (0511) 220 680 oder unter www.bbs3-hannover.de. Dort steht auch ein Anmeldeformular zum Download bereit.

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Tax Compliance Management System: Mit Sicherheit auf hohem Niveau

Eine Lieferung versehentlich nicht erfasst? Steuerbefreite Leistungen nicht ausreichend dokumentiert? Schon bei der Umsatzsteuer-Voranmeldung können sich schnell einmal Fehler einschleichen. Als Folge drohen nicht nur hochverzinste Nachzahlungen und empfindliche Bußgelder. Firmenchefs müssen neben ihrer persönlichen Haftung für solche Zahlungen auch damit rechnen, wegen Steuerhinterziehung mit einer Geldstrafe oder einer Freiheitsstrafe von bis zu zehn Jahren belangt zu werden.

Steuerpflichtige Unternehmen oder deren Organe tragen bei vorsätzlichen oder leichtfertigen Rechtsverstößen bei der Steuer generell auch ein hohes persönliches Risiko. „Die Finanzbehörden unterstellen unserer Erfahrung nach immer schneller und häufiger Vorsatz. Dazu reicht es schon, wenn der Chef die Mitarbeiter nicht ausreichend kontrolliert“, warnt Janika Sievert, Rechtsanwältin bei Ecovis in Landshut. Sie verweist darauf, dass bestens geschulte Betriebsprüfer in immer kürzeren Abständen nach Verfehlungen suchen.

Systematisch vorbeugen

Viele Fehler lassen sich vermeiden, wenn der Betrieb selbst potenzielle Risiken analysiert. Wie sind betriebliche Prozesse gestaltet, welche steuerlichen Aspekte sind dabei zu beachten? „Ausgehend von solchen Fragen können Unternehmen bestehende innerbetriebliche Kontrollsysteme um die steuerlichen Aspekte erweitern. Damit lassen sich steuerliche Risiken und ein möglicher nachträglicher Berichtigungsbedarf reduzieren“, sagt Sievert. Zusätzlicher Vorteil: Ein wirksames Tax Compliance Management System (Tax CMS) – gerade auch wenn technische Lösungen einbezogen sind – kann im Fall eines steuerstrafrechtlichen Ermittlungsverfahrens den Vorwurf leichtfertigen oder vorsätzlichen Handelns entkräften.

Rechtsverstöße vermeiden

„Das Institut der Wirtschaftsprüfer hat im Praxishinweis IDW PS 980 inhaltlich konkretisiert, wie ein Tax CMS auszugestalten ist“, sagt Sievert. Ein Tax CMS regelt Verantwortlichkeiten und legt fest, wie Risiken und Regelverstöße an die zuständigen Stellen im Unternehmen zu berichten sind. Nicht zuletzt ermöglicht eine ausreichende Dokumentation, die Wirksamkeit des Tax CMS zu überprüfen und Verbesserungen einzuleiten. Die Einführung eines Tax CMS sollte immer mit einem Auftaktgespräch beginnen. „Bereits da gilt es, Probleme klar zu benennen, Aufmerksamkeit bei der Belegschaft zu wecken und Vertrauen zu schaffen“, betont Katja Nötzel, Wirtschaftsprüferin und Steuerberaterin bei Ecovis in Leipzig. Oft sind sich Mitarbeiter der Tragweite ihres Verhaltens gar nicht bewusst. Allein der Wunsch eines Kunden, die Rechnung auf eine ganz bestimmte Gesellschaft seiner Firmengruppe – die gar nicht Empfänger der Leistung war – auszustellen, kann Beihilfe zur Steuerhinterziehung sein.

Gefahr erkannt, Gefahr gebannt

Die Projektgruppe Tax CMS sollte aus einem gemischten Team bestehen. Auf Firmenseite sind ein Mitarbeiter, der Leiter der Steuerabteilung und der IT sowie ein Mitglied der Geschäftsführung einzubinden. „Der Chef sieht so aus erster Hand, wo Probleme liegen. Gleichzeitig fühlen sich die Mitarbeiter ernst genommen“, meint Nötzel. Ebenso sind der Steuerberater und ein Rechtsanwalt zur Abdeckung steuerlicher und juristischer Fragen hinzuzuziehen.

Nach dem ersten Analysegespräch sind Interviewgespräche in den einzelnen Unternehmensabteilungen, zum Beispiel mit dem Einkauf, dem Verkauf und dem Rechnungswesen, zu führen. Dabei ist der Status des existierenden internen Kontrollsystems aufzunehmen und an zusätzliche steuerliche Erfordernisse anzupassen.

Zeit zum Einführen einplanen

Es kann einige Monate dauern, bis ein Tax CMS installiert ist. Denn es nimmt Zeit in Anspruch, die Mitarbeiter zu schulen sowie Prozesse, Kommunikationswege und möglicherweise eine neue Software zu etablieren. „Anschließend ist das Tax CMS nach der erstmaligen Implementierung kontinuierlich zu überwachen und zu verbessern, damit es seine Wirkung entfalten kann“, erklärt Ecovis-Expertin Nötzel.

Vorteile eines Tax Compliance Management Systems

Diese Risiken bekommen Sie mit einem internen Kontrollsystem besser in Griff:

  • Bußgelder und oft sogar existenzgefährdende Steuernachzahlungen bei Rechtsverstößen
  • Persönliche Geld- und Gefängnisstrafen für Unternehmer und verantwortliche Mitarbeiter
  • Imageschaden für die Firma und persönliche Beschädigung des Unternehmens bei Strafrechtsprozessen
  • Verlust von Aufträgen, denn Großkunden prüfen immer häufiger, ob der Lieferant über ein Compliance Management System verfügt

Katja Nötzel, Wirtschaftsprüferin und Steuerberaterin bei Ecovis in Leipzig

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Zukunftschancen im Handwerk: Infoabend in der BBS 3

Interesse an Technik, Spaß an handwerklicher Arbeit und dazu noch gestalterisches Geschick? Dann ist die Berufsbildende Schule (BBS) 3 der Region Hannover genau die richtige Adresse. Die Schule für Berufe am Bau veranstaltet am Donnerstag, 17. Januar, von 17 bis 19 Uhr einen Informationsabend über die Bildungs- und Weiterbildungsmöglichkeiten der Schule in mehr als 20 Ausbildungsberufen rund um den Bau. Zudem präsentiert sie in diesem Jahr ihre integrativen Schulprojekte, die Bootsbau-AG und das Fußballprojekt und gewährt Einblicke in die Arbeit des UNESCO-Projekt-Schulteams sowie in die Arbeit des Zentrums für energieeffiziente Bau- und Gebäudetechnik (ZeBuG).

Während der Veranstaltung können sich alle interessierten Besucherinnen und Besucher bei einem Rundgang über die verschiedenen Bildungsangebote der Schule und die Berufe der dualen Ausbildung informieren. Das Besondere: Die jungen Männer und Frauen, die selber zum Beispiel als angehende Dachdecker und Fahrzeuglackiererinnen, Glaser und Maurerinnen, Tischler und Vermessungstechnikerinnen an der BBS 3 lernen, präsentieren den Gästen mit ihren Lehrkräften Ausschnitte ihrer Arbeit. 

Fragen zu den unterschiedlichen Bildungswegen an der BBS 3 werden durch die Schulleitung erläutert. Zu den vielfältigen Angeboten der Schule gehören unter anderem das Berufsvorbereitungsjahr mit Sprachförderklassen, die Berufsfachschule in den Bereichen Bautechnik, Holztechnik und Metalltechnik, die zweijährige Berufsfachschule Technik, die Berufsoberschule Technik Klasse 11 und 12, die bis zur allgemeinen Hochschulreife führt, sowie das Berufliche Gymnasium mit dem Schwerpunkt Bautechnik.

Die Infoveranstaltung findet in der Fachpraxishalle Bautechnik der BBS 3, Ohestraße 3a, 30169 Hannover statt. Alle interessierten Schülerinnen und Schüler der allgemeinbildenden Schulen, deren Eltern sowie interessierte Lehrkräfte, Schulsozialarbeiterinnen und -sozialarbeiter sowie Ausbildungslotsen sind dazu eingeladen und herzlich willkommen. Auch ein Besuch im Klassenverband ist nach vorheriger Absprache möglich: Telefon: (0511) 220680. Die Anmeldungen für das kommende Schuljahr beginnen Anfang Februar 2019. Alle Berufe, Bildungsangebote und Anmeldeunterlagen der BBS 3 sind auch online abrufbar unter www.bbs3-hannover.de.

Vertreterinnen und Vertreter der Medien sind zwecks Berichterstattung herzlich zu dem Informationsabend eingeladen.

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Internes Kontrollsystem: Ein Sicherheitsnetz spannen

Eine Lieferung versehentlich nicht erfasst? Steuerbefreite Leistungen nicht ausreichend dokumentiert? Schon bei der Umsatzsteuer-Voranmeldung können sich Fehler einschleichen. Als Folge drohen nicht nur hochverzinste Nachzahlungen und empfindliche Bußgelder. Firmenchefs müssen neben ihrer persönlichen Haftung für solche Zahlungen auch damit rechnen, wegen Steuerhinterziehung mit einer Geldstrafe oder einer Freiheitsstrafe von bis zu zehn Jahren belangt zu werden.

Unternehmer und verantwortliche Mitarbeiter tragen bei vorsätzlichen oder leichtfertigen Rechtsverstößen beim Thema Steuern generell auch ein hohes persönliches Risiko. „Die Finanzbehörden unterstellen immer schneller und häufiger Vorsatz. Dazu reicht es schon, wenn der Chef die Mitarbeiter nicht ausreichend überwacht“, warnt Janika Sievert, Rechtsanwältin bei Ecovis in Regensburg. Sie verweist darauf, dass bestens geschulte Betriebsprüfer in immer kürzeren Abständen nach Verfehlungen suchen.

Systematisch vorbeugen

Viele Fehler lassen sich vermeiden, wenn der Betrieb selbst potenzielle Risiken analysiert. Wie sind betriebliche Prozesse gestaltet, welche steuerlichen Aspekte sind dabei zu beachten? „Ausgehend von solchen Fragen können Unternehmen freiwillig ein innerbetriebliches Kontrollsystem installieren, das vor unliebsamen Überraschungen schützt“, sagt Katja Nötzel, Wirtschaftsprüferin und Steuerberaterin bei Ecovis in Leipzig. Zusätzlicher Vorteil: Ein solches internes Kontrollsystem zur Erfüllung steuerlicher Pflichten, in der englischen Fachsprache auch Tax Compliance Management System (Tax CMS) genannt, kann im Fall eines steuerstrafrechtlichen Ermittlungsverfahrens den Vorwurf leichtfertigen oder vorsätzlichen Handelns entkräften.

Rechtsverstöße vermeiden

Ein Tax CMS regelt Verantwortlichkeiten und legt fest, wie Risiken und Regelverstöße an die zuständigen Stellen im Unternehmen zu berichten sind. Nicht zuletzt ermöglicht eine ausreichende Dokumentation, die Wirksamkeit des Tax CMS zu überprüfen und Verbesserungen einzuleiten. Der Schlüssel zum Erfolg liegt schon in der ersten Vorbesprechung. „Bereits da gilt es, Probleme klar zu benennen, Aufmerksamkeit bei der Belegschaft zu wecken und Vertrauen zu schaffen“, betont Nötzel. Oft sind sich Mitarbeiter der Tragweite ihres Verhaltens gar nicht bewusst. Allein der Wunsch eines Kunden, die Rechnung auf eine ganz bestimmte Gesellschaft seiner Firmengruppe – die gar nicht Empfänger der Leistung war – auszustellen, kann Beihilfe zur Steuerhinterziehung sein.

Gefahr erkannt, Gefahr gebannt

Ein Tax CMS sollte durch ein gemischtes Team mit unterschiedlichen Sichtweisen eingeführt werden. Dazu gehören der Steuerberater und eventuell ein Rechtsanwalt zur Abdeckung juristischer Fragen. Auf Firmenseite ist ein Mitarbeiter oder der Leiter der Steuerabteilung sowie unbedingt ein Mitglied der Geschäftsführung einzubinden. „Der Chef sieht so aus erster Hand, wo Probleme liegen. Gleichzeitig fühlen sich die Mitarbeiter ernst genommen“, sagt Ecovis-Rechtsanwältin Janika Sievert. Es kann einige Monate dauern, bis ein Tax CMS fest installiert ist. Denn es nimmt viel Zeit in Anspruch, die Mitarbeiter zu schulen und die Prozesse, Kommunikationswege und möglicherweise eine neue Software einzuführen. Allerdings lassen sich neue Prozesse auf Kontrollsysteme aufsetzen, die im Betrieb bereits bestehen. So bietet es sich an, das Tax CMS zusammen mit der Erstellung der Verfahrensdokumentation steuerlich relevanter Geschäftsprozesse zu installieren. Denn mit Blick auf die elektronische Aufbewahrung sind an die Verfahrensdokumentation, die alle Unternehmen erfüllen müssen, jetzt noch konkreter gefasste Anforderungen geknüpft – und das lässt sich gut mit dem Tax CMS verbinden.

Vorteile eines internen Kontrollsystems 

Welche Risiken Unternehmer mit einem Tax Compliance Management System in den Griff bekommen:

  • Bußgelder und oft sogar existenzgefährdende Steuernachzahlungen bei Rechtsverstößen
  • Persönliche Geld- und Gefängnisstrafen für Unternehmer und verantwortliche Mitarbeiter
  • Imageschaden für die Firma und persönliche Beschädigung des Unternehmers bei Strafrechtsprozessen

Katja Nötzel, Wirtschaftsprüferin und Steuerberaterin bei Ecovis in Leipzig

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