Krannich Experts Base auf der Intersolar – Expertenwissen live in Halle A3 Stand 390

Zum ersten Mal präsentiert der weltweit tätige PV-Großhändler Krannich Solar mit der Krannich Experts Base eine Plattform für Live-Vorträge. Ausgewählte Lieferanten präsentieren ihre Messeneuheiten und Aktuelles zu ihrem Produktportfolio. Insgesamt 26 spannende Vorträge werden während der drei Messetage in Deutsch und Englisch in Halle A3, Stand A390 gehalten.

Die Vorträge decken ein breites Spektrum ab. Hersteller von Solarmodulen, Gestelltechnik, Wechselrichtern und Speicherlösungen präsentieren ihre neuen Produkte oder referieren über Themen wie „Smart Energy“ oder „Energiemanagement und Sektorenkopplung von morgen“.

Alle Vorträge werden auch live übertragen, um sie von zuhause oder zu einem späteren Zeitpunkt anschauen zu können. Die genauen Themen und Termine und den Link zum Live-Stream erfahren Sie hier: https://de.krannich-solar.com/experts-base

Auf dem Hauptstand in Halle A3, Stand Nr. 480 präsentiert Krannich Solar unter dem Motto PV & SPEICHERSYSTEME für EIGENHEIM – GEWERBE – PROJEKTE innovative Neuheiten in allen Produktkategorien. Im Fokus steht eine große Auswahl an Speichersystemen, neuen Modultechnologien, Lösungen für Gewerbe und Projektanlagen sowie material- und zeitsparende Gestelltechnik von K2 Systems.

Originalmeldung direkt auf PresseBox lesen
Mehr von Firma PresseBox

Pressemeldung zum 11. Windenergietag Rheinland-Pfalz

 

11. Windenergietag Rheinland-Pfalz
Donnerstag, den 21. Juni 2018 an der TH in Bingen   

Die Transferstelle Bingen lädt gemeinsam mit dem Bundesverband Windenergie e.V. am 21. Juni 2018 bereits zum 11. Mal zum Windenergietag Rheinland-Pfalz nach Bingen am Rhein ein. 

Neben den Vorträgen kommt auch die Zeit für die Vernetzung und den Erfahrungsaustausch nicht zu kurz. Ob in der großen Fachausstellung und im Gespräche mit Dienstleistern, Herstellern und Versorgern oder bei einer Tasse Kaffee mit Fachkollegen oder Projektpartnern – die Fachtagung führt die Menschen zusammen und trägt damit zur Umsetzung der Energiewende bei. 

Seien Sie mit dabei!

Weitere Informationen finden Sie in unserem Programmflyer auf unserer TSB Webseite (www.tsb-energie.de). 

Die Einführung des Ausschreibungsverfahrens für Windenergieanlagen an Land im Jahr 2017 änderte das bisherige Vergütungssystem für EEG-Strom und stellt die Branche vor neue Herausforderungen. Gleichzeitig wurde in 2017 der stärkste Zubau seit Beginn der Windenergienutzung in Deutschland erzielt:
 

  • Die diesjährige Fachtagung greift im Tagungsprogramm aktuelle rechtliche und technische Entwicklungen zum Ausbau der Windenergienutzung auf.
  • Als Schwerpunkt am Nachmittag widmen wir uns in diesem Jahr den Chancen und Anforderung an den Betrieb von neuen und bestehenden Anlagen, wesentliche Stickworte hierbei sind Erlöspotenziale durch Einsatz von Batterien / Speichern und Sektorenkopplung. Der Weiterbetrieb oder das Repowering für die Anlagen, die bald aus der 20jährigen EEG-Vergütung fallen ist ein wichtiger Schwerpunkt der Tagung.
  • Die Fachtagung bietet mit Vortragsprogramm, Podiumsdiskussion mit Beteiligungsmöglichkeit der Teilnehmer/innen und einer Fachausstellung eine gute Gelegenheit, die Windenergienutzung in Rheinland-Pfalz zu diskutieren und Netzwerke auf- und auszubauen. 

Die Veranstaltung richtet sich unter anderem an Entscheidungsträger in Kommunen und Gemeinden, genehmigende Institutionen, Planungsgemeinschaften, Mitglieder des Bundesverbandes WindEnergie, Industrieverbände, produzierendes Gewerbe von und für Windkraftanlagen sowie Naturschutzverbände.

Die Tagung findet mit Unterstützung des Ministeriums für Umwelt, Energie, Ernährung und Forsten RLP und in Kooperation mit der Energieagentur Rheinland-Pfalz statt. 

Abdruck honorarfrei gestattet – Über eine Vorankündigung der Veranstaltung in Ihrer Zeitung bzw. in Ihrem Magazin würden wir uns sehr freuen. Ebenso über ein Belegexemplar. Vielen Dank!

Vertreter der Presse nehmen kostenlos an der Veranstaltung teil. Um eine schriftliche Anmeldung wird    dennoch gebeten.

Originalmeldung direkt auf PresseBox lesen
Mehr von Firma PresseBox

12. EUROSOLAR-Konferenz „Stadtwerke mit Erneuerbaren Energien“ am 15. und 16. Mai 2018

Am heutigen Nachmittag ging die 12. EUROSOLAR-Konferenz „Stadtwerke mit Erneuerbaren Energien“ erfolgreich zu Ende. EUROSOLAR organisierte die Fachkonferenz in Kooperation mit der N-ERGIE Aktiengesellschaft und dem Verein ENERGIEregion Nürnberg. Über 90 Fachbesucher aus allen Regionen Deutschlands tauschten sich über die Energiewelt von morgen, neue Geschäftsfelder und innovative Dienstleistungen aus. Themenschwerpunkte waren die regionalen Verteilnetze für 100 Prozent Erneuerbare Energien, die Verknüpfung der Märkte für Strom, Wärme und Mobilität mit intelligenten Technologien sowie neue Geschäftsmodelle für Kommunalversorger.

In ihrem Eingangsstatement unterstrich Margit Conrad, StM a.D. und Vorstand von EUROSOLAR Deutschland, die Schlüsselrolle der Stadtwerke für eine gelingende Energiewende. „Sektorenkopplung findet erfolgreich nur dezentral statt“ so Conrad. Sie forderte die Bundesregierung auf, durch die Änderung des Rechtsrahmens die Rolle der Stadtwerke sowie der kommunalen und regionalen Verteilnetzbetreiber als Energiemanager vor Ort zu stärken.

Gesetzesrahmen behindert effektive Energiewende

Rainer Kleedörfer, Prokurist bei der N-ERGIE Aktiengesellschaft, stellte zum Auftakt klar: „Erfolgreiche Energiewende bedeutet, dass Klimaschutz wirksam adressiert wird, Energie für alle Kunden bezahlbar bleibt und Infrastrukturen verlässlich zur Verfügung stehen. Stadtwerke und Regionalversorger leisten hierzu wesentliche Beiträge. Beispielsweise sind die heute rund 1,7 Millionen Anlagen zur Erzeugung Erneuerbarer Energien fast ausnahmslos an deren Netzinfrastruktur angeschlossen. Jedoch behindert der aktuelle Gesetzesrahmen Fortschritt beim Klimaschutz. Dieser muss daher zeitnah an vielen Stellen überarbeitet werden. Sonst kann man bereits heute sagen, dass auch die Klimaschutzziele für 2030 deutlich verfehlt werden.”

Das Engagement der Stadt Nürnberg charakterisierte Dr. Michael Fraas, Vorstandsvorsitzender der ENERGIEregion Nürnberg und Wirtschaftsreferent der Stadt Nürnberg, so: „In Stadt und Metropolregion Nürnberg wird die Energiewende aktiv gestaltet. Die Metropolregion ist weltweit führend in der Energietechnik, Leistungselektronik, energieeffizienten Automatisierungslösungen und grünen Gebäudetechnologien. Über 70.000 Beschäftigte sind im Energie- und Umweltsektor tätig. Die Stadtwerke in der Region sind Treiber des nachhaltigen Umbaus unserer Energieversorgungsstrukturen. Sie ermöglichen intelligente, dezentrale Energielösungen.“

EUROSOLAR-Vizepräsident Dr. Fabio Longo stellte die von EUROSOLAR seit Langem eingeforderte Neue Energiemarktordnung (NEMO) vor. Er betonte dabei: „Zukunftsfähige Rahmenbedingungen für die Energiewende zeichnen sich dadurch aus, dass die Erneuerbaren Energien endlich ins Zentrum des Marktes gestellt werden und eine klare Ausrichtung auf 100 Prozent Erneuerbare Energien in konvergenten Märkten für Strom, Wärme und Verkehr erfolgt. Nur so werden die kommunalen, mittelständischen und bürgerschaftlichen Akteure eine effiziente, kostengünstige und schnelle Energiewende gestalten können. Das Beispiel Nürnberg macht deutlich, dass Stadtwerke dabei vorweg gehen können und das Potential haben, ein Höchstmaß an Energieautonomie zu organisieren.“

Neue Geschäftsfelder für Kommunalversorger

An den beiden Konferenztagen wurden zahlreiche fachliche Impulse aus Politik, Wirtschaft und Wissenschaft diskutiert. Einen Schwerpunkt bildete dabei die Ertüchtigung der Verteilnetze für 100 Prozent Erneuerbare Energien. Die Referenten analysierten die Rahmenbedingungen für Verteilnetzbetreiber und das Konzept lokaler und regionaler Energiezellen. Ein weiterer Schwerpunkt lag auf der Konvergenz der Energiemärkte: Hier sprachen Experten über die Möglichkeiten von Erneuerbaren Energien und Sektorenkopplung sowie die Herausforderungen der IT-Sicherheit im digitalen Stadtwerk. Der zweite Konferenztag stand unter anderem im Zeichen der Kommunalversorger als Mobilitätsdienstleister. Hier wurden intelligente Netze und neue Mobilitätsprodukte beleuchtet und kritisch diskutiert. Am Nachmittag ging es schließlich um den dezentralen Ausbau Erneuerbarer Energien. Die Wettbewerbsfähigkeit von Windkraft durch regionale Kooperationen war ebenso Thema wie der Wandel der Strommärkte und die Entwicklung von Mieterstromprojekten in der Praxis.

Die vielseitige und spannende 12. Stadtwerke-Konferenz fand ihren Ausklang mit dem Fazit von Dr. Axel Berg, dem Vorsitzenden des Vorstands von EUROSOLAR. Er lobte die angeregten Diskussionen, die Zusammenarbeit der Konferenzteilnehmer sowie der Konferenzveranstalter und hob die Entschlossenheit und den Innovationsgeist der Stadtwerke hervor, die die Energiewende aktiv umsetzen.

Über die Konferenzreihe
EUROSOLAR e.V. veranstaltet die erfolgreiche Konferenzreihe „Stadtwerke mit Erneuerbaren Energien“ bereits seit 2006. In Kooperation mit wechselnden Stadtwerken in der gesamten Bundesrepublik werden die Erneuerbaren Energien und die Akteure einer umweltfreundlichen und verbrauchernahen Energieversorgung in den Mittelpunkt gerückt. Die Konferenz zeichnet sich durch einen konsequenten Fokus auf die Chancen und Herausforderungen der Energiewende für Stadtwerke aus. Impulse aus Wissenschaft, Politik, Praxis und Gesellschaft werden produktiv verbunden und intensiv diskutiert.

Originalmeldung direkt auf PresseBox lesen
Mehr von Firma PresseBox

Erfolgreiches DBI-Fachforum „Wasserstoff und Brennstoffzellen“ in Mainz

Wasserstoff als zukünftiger regenerativer Energieträger und Bindeglied der Sektorenkopplung rückt immer mehr in den Fokus. Viele Konzepte zur Nutzbarkeit werden in der Öffentlichkeit bereits diskutiert. Einige dieser Ideen erreichen mittlerweile eine Reife, die an der Schwelle zur Markteinführung steht. Das DBI-Fachforum nahm diese Themen auf und diskutierte im Expertenkreis.

So fand erstmalig vom 7. – 8. März 2018 das DBI-Fachforum „Wasserstoff und Brennstoffzellen“ in Mainz statt. Interessante Vorträge unter anderem zu aktuellen Entwicklungen der Integration von Power-to-Gas Technologien, der Nutzung von Wasserstoff in verschiedenen Sektoren, innovative Power-to-X-Prozesse sowie marktreife Anwendungen von Brennstoffzellen standen an diesen beiden Tagen im Fokus.
Im ersten Block „Leitlinien für den Wasserstoffeinsatz“ stellte Dr. Martin Reuter (VCI) die Anforderungen an die Forschungs- und Technologiepolitik sowie die regulatorischen Rahmenbedingungen aus Sicht der chemischen Industrie vor und leitete gleichzeitig ab: „Wir wissen leider noch nicht genau, wo es hingeht, müssen aber für die Industrie jetzt schon handeln“. Ebenso wurden durch Prof. Hartmut Krause (TU BAF) Konzepte und Projekte für die Energiewende mit Grünem Wasserstoff des Forschungsprojektes HYPOS vorgestellt.

Im Block „Wasserstoffanwendung und Power-to-X“ wurden unter anderem die E-Mobilität mit Wasserstoff und Brennstoffzellen durch Prof. Thomas von Unwerth (TU Chemnitz) erläutert und durch Beispiele dem Teilnehmer näher gebracht. Seiner Meinung nach funktioniert Elektromobilität gut, jedoch nicht für alle Alltagsszenarien. Ähnliches konnte Katharina Rechberger (K1-MET GmbH) aus dem Nachbarland Österreich berichten, welche zum Einsatz von Wasserstoff bei der Stahluntersuchung in ihrem Praxisvortrag berichtete. „Es ist unumgänglich, dass man die Umstellung auf Wasserstoff schafft“ fasste Frau Rechberger am Ende zusammen.
Neben spannenden Vorträgen war vor allem die Besichtigung der Elektrolyse & Wasserstoff-Einspeiseanlage im Energiepark Mainz am ersten Veranstaltungstag ein Höhepunkt dem viele interessante Gespräche auch während des gemeinsamen Abendessens folgten.

In einer jeweils fünf-minütigen Kurzpräsentation wurden am zweiten Veranstaltungstag die aktuellen Ergebnisse von Forschungsprojekten zum „Speed Science“ durch junge Wissenschaftler von Forschungseinrichtungen vorgestellt. Gelegenheit zum Informationsaustausch zu diesen einzelnen Projekten gab es anschließend zur Posterausstellung. Der beste Speed-Science-Beitrag, welchen Sven Eckart (TU BAF) präsentierte, wurde abschließend mit 500,00 EUR prämiert. Jury war das fachkundige Publikum.

Im abschließenden Block „Brennstoffzellen und Mobilität“ gab es vor allem praktische Themen zur Brennstoffzellennutzung. So berichtete unter anderem Sascha Baltruschat (Polizeibeamter) den Teilnehmern über den Einsatz von Brennstoffzellen im BOS-Digitalfunk des Landes Brandenburg. Aber auch den Erfolg des BZ-Systems Vitivalor, über welchen Markus Dönges (Vissmann) informierte, zeigte einmal mehr Beispiele von erfolgreichen Anwendungen der Brennstoffzellen in der Praxis.

Originalmeldung direkt auf PresseBox lesen
Mehr von Firma PresseBox

8. Fachtagung Smart Grids und Virtuelle Kraftwerke

Unter den aktuellen Randbedingungen, wie dem Ausbau der Erneuerbaren Energien und dem geringeren Einsatz von Großkraftwerken, steigt die Bedeutung von Smart Grids und Virtuellen Kraftwerken. So sind die Kommunikationswege zwischen Netzbetreibern und Stromerzeugern indirekter geworden. Beispielhaft genannt sei an dieser Stelle der Weg über die Strombörse zum Betreiber eines Virtuellen Kraftwerks, der seine verschalteten Anlagen nach Signal betreibt. Weiterhin wächst die Bedeutung der IKT im Bereich der Steuerungsaufgaben im Netz- und Assetbereich, der Markt- und Bedarfsprognosen und der Sektorenkopplung.

Der zunehmende Ausbau und die bereits installierten fluktuierenden dezentralen Stromerzeuger stellen uns vor die Herausforderung, heute und in Zukunft Phasen des Stromüberschusses und des Strommangels im Netz auszugleichen. Auch auf der E-World 2018 zeigte sich, dass hierbei vermehrt diskutiert wird, welche Rolle Verteilnetzbetreiber auf Anschlussebene übernehmen können. Der Smart Meter Rollout bringt Intelligenz in die Verteilnetze und eröffnet Chancen, neben dem aktiven Lastmanagement von Energieeinspeisung und -entnahme, weitere Mehrwertdienste am Markt zu platzieren. Zusätzlich wird es zukünftig unerlässlich, Stromüberschüsse über Flexibilitäten, wie beispielsweise Batteriespeicher, abzufangen und für einen späteren Einsatz zur Verfügung zu stellen. Lernen Sie Anwendungsmöglichkeiten und den Umgang mit Normen im Netzbereich kennen! Profitieren Sie vom Austausch mit Erfahrenen und Umsetzern.

Zur 8. Fachtagung Smart Grids und Virtuelle Kraftwerke lädt die Transferstelle Bingen (TSB) in Zusammenarbeit mit dem Umweltministerium Rheinland-Pfalz und der Zukunftsinitiative Smart Grids Rheinland-Pfalz ganz herzlich in das Bildungszentrum der innogy SE in Wanderath in der Eifel ein. 

Parallel zu den Vortragsreihen wird eine kleine Fachausstellung mit Infoständen angeboten. Die Teilnehmer erhalten in den Pausen die Möglichkeit, sich im direkten Gespräch zu informieren.

Details zur Tagung finden Sie im beigefügten Programmflyer oder auf der TSB Webseite (www.tsb-energie.de).

Die Veranstaltung richtet sich hauptsächlich an Verantwortliche aus den Bereichen Netzbetrieb/Zählerwesen, Kommunikationstechnik/Informatik und Energieversorgungsunternehmen sowie an Mitarbeiter von Behörden, Vertreter von Verbänden und der Wissenschaft.

Originalmeldung direkt auf PresseBox lesen
Mehr von Firma PresseBox

Wärmepumpen müssen günstiger werden

Im Rahmen der mehrteiligen "Energie-Autark-Studie – Sektorenkopplung als Lösungsansatz" werden durch EuPD Research im Auftrag von E3/DC deutschlandweit Hausbesitzer zu den Themenbereichen Erneuerbare Energien, Elektromobilität und Wärme befragt. Die Hauptmotivation für den Kauf einer Wärmepumpe ist die Wirtschaftlichkeit. Eine Preissenkung würde die befragten Haushalte umstimmen.

Die Wirtschaftlichkeit als Hauptmotiv zum Kauf einer Wärmepumpe liegt mit fast 70% bei den meisten befragten Haushalten auf dem ersten Platz. Doch auch der ökologische Faktor (54%) und die Unabhängigkeit vom Energieversorger (44%) sind den Hausbesitzern wichtig.

Bisher ist zwar erst jede zehnte Heizung in Deutschland eine Wärmepumpe, jedoch fast jede Dritte in Neubauten, im Jahre 2016. Dr. Andreas Piepenbrink, CEO von E3/DC ist keineswegs zufrieden mit dem Fortschritt: " Wärmepumpen müssen in Deutschland größere Marktanteile haben, ebenso wie Elektroautos. Die Sektorenkopplung kann nur funktionieren, wenn alle drei Bereiche, Strom, Wärme und Elektromobilität, genutzt werden."

Unabhängigkeit und Eigenversorgung ein Fremdwort für den Verkauf von Wärmepumpen?

Wer sich nicht für eine Wärmepumpe entscheidet, hat dafür verschiedene Gründe, zum Beispiel nicht vorhandener Bedarf. Dr. Andreas Piepenbrink sieht das Problem auch in einer gewissen Unwissenheit bedingt durch mangelnde Informationen: "Den Kunden ist teilweise nicht klar, dass Sie über Eigenstrom auch unabhängiger sind. Die Eigenstromnutzung sollte ein zentrales Kaufargument sein, wird aber nicht als solches kommuniziert", sagt Dr. Piepenbrink.

Außerdem wurden die Haushalte befragt, welche Szenarien eintreten müssten, um die Investition in einer Wärmepumpe attraktiver zu machen. Es forderten fast 96% der Befragten eine Senkung des Anschaffungspreises, 83% die Erhöhung der Fördergelder und fast 76% die Verbesserung der Technologie. Einem hohen Anschaffungspreis stehen bei der Nutzung von selbst erzeugtem und gespeichertem Photovoltaikstrom jedoch extrem niedrige Betriebskosten gegenüber.

Über die "Energie-Autark-Studie – Sektorenkopplung als Lösungsansatz"

Im Rahmen der "Energie-Autark-Studie – Sektorenkopplung als Lösungsansatz" findet deutschlandweit eine Befragung unter 1.021 Hausbesitzern statt. Dabei werden die Einstellungen von Hausbesitzern zu den Themenbereichen Erneuerbare Energien, Elektromobilität und Wärme untersucht. Die räumliche Verteilung von Ein- und Zweifamilienhäusern wurde bei der Auswahl der Stichprobe berücksichtigt, was Vergleiche auch auf Bundesländerebene erlaubt. Die Studie wird von EuPD Research im Auftrag der E3/DC GmbH durchgeführt. Begleitet wird diese Erhebung durch eine E3/DC-Endkundenbefragung.

In den kommenden Monaten werden kontinuierlich weitere exklusive Daten zu den Themen Energieautarkie und Sektorenkopplung veröffentlicht. Erfahren Sie hier u.a. Details über die Motivation der Hausbesitzer zum Kauf von Elektroautos und die Verwendung von Wärmepumpen, die Einstellung zu Energiewendethemen im Rahmen aktueller Krisen, wie dem Diesel-Skandal und die Sichtweise der Konsumenten auf die Wichtigkeit der Selbstversorgung mit Energie.

Originalmeldung direkt auf PresseBox lesen
Mehr von Firma PresseBox