4 Dinge, die uns „Game of Thrones” zum Thema Serviceerlebnis lehrt

Heute startet die achte und letzte Staffel der erfolgreichen Serie „Game of Thrones” in Deutschland. Bevor wir alle dem Ende entgegenfiebern und herausfinden, wer auf dem Eisernen Thron landet, möchten wir Ihnen erklären, warum die Charaktere der Serie uns viel über Kundenservice verraten.

Zugegebenermaßen ist die Serie voll mit Ratschlägen, die Sie nicht annehmen sollten (wir sind sicher, dass Stannis Baratheon Teile der Geschichte mit Melisandre bereut), und mit der Abwehr der „Weißen Wanderer” wollen Sie wahrscheinlich auch weniger zu tun haben. Dennoch gibt es vier Lektionen zum Thema Serviceerlebnis, die Sie von „Game of Thrones” lernen können:

1. Der Inhalt der Briefe eines Mannes ist wertvoller als der Inhalt seiner Geldbörse

In der mörderischen Welt von Westeros, wo jeder immer etwas plant, regiert ein „Meister der Flüsterer”: Lord Varys alias die Spinne. Dank seines Netzes von Spionen, oder „kleinen Vögelchen”, wie er sie nennt, kennt er so ziemlich alle Geheimnisse des Reiches. Er wäre definitiv Ihr Ansprechpartner, wenn Sie ein paar kalkulierte Entscheidungen treffen wollen.

Obwohl es bei Ihnen nicht um Leben und Tod geht, kann das Sammeln von Daten Ihnen helfen, Probleme bei der Serviceerbringung zu erkennen. Und der Austausch von Wissen wird sicherlich auch dem Serviceerlebnis Ihrer Melder (Kunden und Mitarbeiter) zugute kommen. Vor allem, wenn Sie Wissensmanagement einführen möchten und KCS implementieren.

2. Wenn du weißt, was ein Mann will, weißt du, wie du ihn kontrollieren kannst

Statistiken und Messungen sind ein guter Schritt in Richtung Serviceverbesserung. Aber wenn wir uns Daenerys Targaryen ansehen, lehrt sie uns, dass die wahre Macht in der Stimme des „Kunden” liegt – was sie auf die harte Tour lernen musste.

Sicher, Daenerys kümmert sich sehr um ihre Mitmenschen und macht es zu ihrer persönlichen Mission, alle Sklaven zu befreien, denen sie auf ihrem Weg nach Königsmund begegnet. Aber bedeutet in Westeros ein freier Mann zu sein auch glücklich zu sein? Anscheinend nicht immer. Einige befreite Sklaven waren mit ihrer neuen Situation äußerst unglücklich. Sie hatten jetzt keinen Platz mehr, an den sie gehen konnten, und keine Mittel, um auf sich selbst aufzupassen.

Selbst wenn Sie also denken, dass Sie das Richtige tun und das anbieten, was Sie für ein fantastisches Serviceerlebnis halten, ist es wichtig, herauszufinden, was Ihre Melder wirklich wollen. Wie? Mit Hilfe von Customer Journeys! Sie sind eine großartige Möglichkeit, nicht mehr rätseln zu müssen, wie die perfekten Services aussehen. Stattdessen helfen sie Ihnen Ihre Services mit den Augen Ihrer Melder zu betrachten. Würden Sie es nicht auch gut finden, einen Warg wie Bran im Team zu haben?

3. Der einsame Wolf stirbt, aber das Rudel überlebt

In der Minute, in der du in Westeros geboren wurdest (im wahrsten Sinne des Wortes, wenn du Ramsey Boltons Geschwister bist) könnte jemand planen, dich erstechen zu lassen. Oder zu vergiften. Oder auf dem Scheiterhaufen zu verbrennen. Sie verstehen was ich meine. Habe ich schon erwähnt, dass es eine raue Welt da draußen ist?

Ihre beste Möglichkeit, am Leben zu bleiben (zumindest für eine Weile) ist es, sich mit einem anderen Haus zusammenzuschließen. In der siebten Staffel schlagen die verschiedenen Häuser des Reiches sogar einen Waffenstillstand vor, um mit einem einzigen Ziel zusammenzuarbeiten: die Armee der Untoten, die aus dem Norden aufmarschiert, zu besiegen.

In Ordnung, es ist ja nicht so, dass ein Eisdrache darauf wartet, Ihren Servicedesk in Schutt und Asche zu legen. Aber wenn sich Ihre Serviceabteilungen zusammenschließen und Enterprise-Servicemanagement implementieren wollen, ebnen Sie so den Weg für ein großartiges Serviceerlebnis. Warum? Ihren Meldern macht es das Leben einfacher, wenn sie nur eine Servicestelle kontaktieren oder ein Portal für all ihre Fragen nutzen müssen.

4. Jon Schnee weiß etwas

Als Jon Schnee erfuhr, dass die Wildlinge vor den „Weißen Wanderern” flohen, traf er eine wichtige Entscheidung: die Tore zur Schwarzen Festung zu öffnen und die Wildlinge mit offenen Armen willkommen zu heißen. War das die richtige Entscheidung? Vielleicht. Aber einige Mitglieder der Nachtwache waren weniger beeindruckt. Und in Westeros bedeutet weniger beeindruckende Entscheidungen zu treffen oft, dass man ein toter Mann ist (wenn auch nur vorübergehend).

Was Jon nicht erkannte, war, dass er die Erwartungen der Menschen erfüllen muss. Woher sollten seine Männer wissen, dass er ein so mitfühlender Typ ist, als sie ihn gewählt haben?

Eine sehr effektive Möglichkeit für Ihren Servicedesk, die Erwartungen Ihrer Melder zu erfüllen und transparenter zu sein, ist ein Servicekatalog.

Jon Snow hat einige wahre Worte zum Thema Transparenz gesagt, die auch Ihr Servicedesk beherzigen kann: „Wenn genug Menschen falsche Versprechungen machen, verliert unser Wort seinen Wert. Dann gibt es keine Antworten mehr, nur bessere und bessere Lügen.” Gut gesagt, Jon.

Wenn alles andere fehlschlägt, besorg dir einen Drachen 

Wie Cersei schon gesagt hat: „Wenn man das Spiel der Throne spielt, gewinnt man oder man stirbt.“ Also, bezahlen Sie diese Spione, werden Sie ein Warg, schließen Sie sich mit anderen Häusern zusammen und freunden Sie sich mit den Wildlingen an – und Ihr Servicedesk könnte es bis zum Eisernen Thron schaffen. Und wenn all Ihre Bemühungen zur Verbesserung der Kundenzufriedenheit scheitern? Sie können sich immer noch einen Drachen besorgen.

Gerne würde ich Ihre Eindrücke erfahren: Welche wertvollen Erkenntnisse haben Sie aus „Game of Thrones” gewonnen? Hinterlassen Sie uns doch einen Kommentar.

Sie wollen mehr darüber erfahren, wie Ihre IT-Abteilung eine höhere Zufriedenheit erzielen kann?

In unserem E-Book „Ihre Melder in den Mittelpunkt stellen” finden Sie zahlreiche Tipps, wie Sie Ihren Servicedesk optimieren können!

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In der Kombination doppelt spitze

Derzeit höchster Wirkungsgrad und damit geringere Energiekosten beim Einsatz von frequenzgeregelten Kompressoren – Kaeser machte es möglich. Nach der ASD-Serie wird nun auch die CSD/CSDX-Baureihe mit dieser innovativen Antriebstechnik ausgerüstet.

Der verantwortungsvolle Umgang mit Ressourcen gehört zu den wichtigen Erfolgsfaktoren von Kaeser Kompressoren. Als einer der bedeutendsten Druckluft-Systemanbieter und Trendsetter der Branche präsentierte das Familienunternehmen vor einiger Zeit erneut einen Meilenstein: Die Einführung von Synchron-Reluktanz-Motoren bei seinen drehzahlgeregelten Schraubenkompressoren SFC. Nach der ASD-Serie sind nun die CSD- und CSDX-Serien die nächsten Baureihen, die mit dieser Technologie ausgerüstet werden. Für die Kunden bedeutet dies, dass insbesondere im Teillastbereich deutliche Energiekosten-Einsparungen gegenüber der bisherigen Lösung mit Asynchron-Motoren erzielt werden können.

Die Kaeser Schraubenkompressoren punkten dank Sigma Profil und innovativen Antriebskonzepten ohnehin mit hoher Leistung und Zuverlässigkeit bei gleichzeitig niedrigem Energie- und Platzbedarf, getreu dem Kaeser Motto: mehr Druckluft mit weniger Energie. Mit der Einführung der Synchron-Reluktanz-Technik erfolgte der nächste Schritt in eine noch höhere Effizienz. Der größte Vorteil dieser mit dem Systempartner Siemens entwickelten Gesamtlösung ist eine Wirkungsgradverbesserung im Teillastbereich von rund zehn Prozent. Dank der innovativen Motoren und einer Top-Eingruppierung mit IES2 in der neuen Energieeffizienznorm DIN-EN- 50598 bietet diese Lösung eine bisher nicht gekannte Effizienz. So können zum Beispiel bei einem Schraubenkompressor der ASD SFC-Baureihe durchschnittlich rund 450 Euro pro Jahr an Energiekosten eingespart werden – gerechnet bei rund 6.000 Betriebsstunden und zehn Cent pro Kilowattstunde. Damit erhalten Anwender ein Maximum an Flexibilität hinsichtlich Einsatzfall bzw. Umgebungsbedingung, aber auch in Bezug auf das Lastverhalten.

Geregelte Antriebslösung mit hohem Wirkungsgrad

Häufig sind Druckluftstationen modular aufgebaut: Stetig laufende Kompressoren mit IE4-Motoren übernehmen die Grundlastversorgung und zusätzliche Spitzenlastkompressoren decken flexibel den erhöhten Druckluftbedarf ab, optimaler Weise effizient im Verbund geregelt durch den Sigma Air Manager 4.0. Dies geschieht künftig mit Synchron-Reluktanz-Antriebssystemen von Siemens mit besonders hohen Wirkungsgraden im Teillastbereich.

Entwickelt wurden sie vor dem Hintergrund, dass die neue Norm DIN-EN-50598 nicht nur die Einzelwirkungsgrade von Antrieben mit einbezieht, sondern die Systemwirkungsgrade in den Mittelpunkt der ökologischen Betrachtung rückt und somit frequenzgeregelte Antriebslösungen nach ihrer ganzheitlichen Wirksamkeit beurteilt. Mit der drehzahlgeregelten Variante (SFC) der ASD bis CSDX Baureihe bietet Kaeser seinen Kunden weltweit den Einstieg in ein Minimum an Energieverbrauch und Betriebskosten.

Vom Synchron- und Asynchronmotor das Beste

Diese neue, innovative Standardmotorenreihe vereint die Vorteile von Asynchronmotoren und Synchronmotoren in einem Antrieb. Im Läufer werden weder Aluminium, Kupfer noch teure seltene Erden Magnete verwendet, sondern Elektrobleche mit spezieller Profilierung aneinander gereiht. Das macht den Antrieb robust und servicefreundlich wie man es von Asynchronmaschinen her kennt.

Dagegen sind die Regeleigenschaften mit denen von Synchronmotoren vergleichbar: Reluktanzmotoren weisen aufgrund der spezifischen Läuferkonstruktion eine hohe Dynamik auf und im Läufer findet keine zusätzliche Erwärmung aufgrund von Stromfluss statt. Entscheidend ist die optimale Anpassung des gesamten Antriebssystems, also von Frequenzumrichter und Motor. Diese Kombination ist optimal aufeinander abgestimmt und schafft so die Möglichkeit der maximalen Energieeinsparung.

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Nemetschek Group: Herausragendes Geschäftsjahr 2018, neue Vorstandsstruktur mit Segmentfokus, 2019 erneut starkes Wachstum bei hoher Profitabilität geplant

  • Ausblick 2019: Umsatzwachstum von 17%-19% avisiert, EBITDA-Marge bei gleichzeitig hohen Investitionen weiterhin im Korridor von 25%-27%
  • Neue Vorstandsstruktur mit stärkerem Fokus auf Kunden- und Marktsegmente
  • Zahlenwerk 2018: Bestmarken bei Umsatz, operativem Ergebnis und Kundenzahl

Nach einem herausragenden Jahr 2018 mit Rekordwerten bei Umsatz, operativen Ergebnis und Kundenzahl gibt die Nemetschek Group (ISIN DE0006452907) ihre Wachstumsziele für 2019 bekannt: Auf Basis des aktuellen Portfolios wird ein Konzernumsatz in einer Bandbreite von 540 Mio. Euro bis 550 Mio. Euro erwartet, das entspricht einem Wachstum gegenüber dem Vorjahr von 17% bis 19%.

Die EBITDA-Marge wird bei erneut hohen zunftsorientierten Investitionen in dem bereits erreichten und auch künftig angestrebten Korridor von 25% bis 27% erwartet (ohne Effekte aus der Umstellung des neuen Leasingstandards IFRS 16).

Engere Verzahnung zwischen Holding und kundenorientierten Segmenten
Auch die Führungsebene des Konzerns wird auf weiteres starkes Wachstum ausgerichtet, was sich in einer neuen Vorstandsstruktur mit stärkerem Fokus auf Kunden- und Marktsegmente widerspiegelt. Dadurch wird dem strategischen Ziel Rechnung getragen, die Kompetenzen der 16 Markengesellschaften noch stärker in den kundenorientierten Segmenten der AEC-Industrie (Architecture, Engineering, Construction) zu bündeln, um die Segmente strategischer zu penetrieren. Zudem werden die Holding und die strategieleitenden Divisions enger miteinander verzahnt.

Das neue Vorstandsteam besteht aus den folgenden drei Personen:

Viktor Várkonyi, Vorstandsmitglied seit Dezember 2013, wurde zum Chief Division Officer, Planning & Design Division, ernannt. Seine bisherige Funktion als CEO der Marke Graphisoft legte er nieder.

Jon Elliott, CEO der Marke Bluebeam, wurde in den Vorstand als Chief Division Officer, Build & Construct Division, bestellt; er bleibt in Personalunion CEO von Bluebeam.

Patrik Heider, Vorstandsmitglied seit März 2014, bleibt unverändert Sprecher und CFOO für die wesentlichen Konzernfunktionen.

Des Weiteren wurde Koen Matthijs zum Chief Division Officer, Operate & Manage Division, bestellt.

Mit dieser neuen Führungsstruktur wird der Konzern noch schlagkräftiger in seinen Divisions agieren, um sich noch gezielter auf die weltweit mehr als 5 Mio. Nutzer der Nemetschek Lösungen zu fokussieren.

Als einer der Top-Player im weltweiten AEC-Markt verfolgt die Nemetschek Group konsequent das Ziel, ihre Kompetenz als Treiber eines durchgehend digitalen Workflows über den gesamten Lebenszyklus von Bauprojekten weiter auszubauen – organisch und über wertsteigernde Akquisitionen. Dabei fokussiert sich Nemetschek auf jene Märkte, die das größte Marktpotenzial bieten. Dazu zählen Nordamerika, Europa und sowie ausgewählte Märkte in der Region Asien/Pacific.

"Das Jahr 2018 reiht sich in eine Serie von mittlerweile neun aufeinanderfolgenden Rekordjahren bei Umsatz, Ertrag und Nutzerzahlen ein", so Patrik Heider, Sprecher des Vorstands und CFOO der Nemetschek Group. "Essenziell für unseren Erfolg ist, dass wir mit zunehmender Größe unseren Fokus auf unsere Kunden und ihre konkreten Bedürfnisse noch weiter stärken. Dazu dient auch die neue Führungsstruktur, mit der wir noch schlagkräftiger am Markt und bei unseren Kunden agieren können. Unser starkes Wachstum nutzen wir, um gezielt in die Zukunft zu investieren, sei es durch die Entwicklung von Lösungen der nächsten Generation, durch die weitere Internationalisierung oder strategisch wichtige Zukäufe," so Heider weiter.

Wesentliche Erfolgskennzahlen des Konzerns 2018

Der Konzernumsatz stieg auf die Bestmarke von 461,3 Mio. Euro, ein Wachstum zum Vorjahr von 16,6% (währungsbereinigt: 19,2%). Neben einem starken organischen Wachstum von 14,1% (währungsbereinigt: 16,6%) ist das Plus auf die akquirierte Marke Spacewell zurückzuführen. Alle Segmente im AEC-Umfeld konnten zu dieser sehr erfreulichen Umsatzentwicklung beitragen.

– Wachstumstreiber waren die wiederkehrenden Umsätze aus Software-Serviceverträgen und Subscription, die um 22,8% auf 225,8 Mio. Euro zulegten. In dem überproportionalen Anstieg spiegelt sich der strategische Wandel des Geschäftsmodells wider, neben Lizenzen auch Subscription anzubieten. Der Umsatz aus Subscription erhöhte sich deutlich um 63,5% auf 22,1 Mio. Euro.

– Ein unverändert großer Wachstumstreiber ist die fortschreitende Internationalisierung. Die Auslandsumsätze stiegen 2018 um 19,8% auf 331,2 Mio. Euro. Vor allem in Nordamerika, dem richtungsweisenden Zukunftsmarkt für neue Technologien, ist Nemetschek äußerst erfolgreich. Nordamerika ist mit einem Umsatzanteil von mehr als 30 % am Gesamtumsatz der größte und am stärksten wachsende Einzelmarkt im Konzernportfolio.

– Das operative Konzernergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) erhöhte sich um 12,3% auf 121,3 Mio. Euro. Das entspricht einer EBITDA-Marge von 26,3%. Es befindet sich damit im prognostizierten Zielkorridor von 25% bis 27 %. Gleichzeitig sind in dem Ergebnis zusätzliche strategische Investitionen von rund 10 Mio. Euro für Innovationen und Lösungen der nächsten Generation sowie für die weitere Internationalisierung verarbeitet. Zudem führte der wachstumsbedingte unterjährige Aufbau von Mitarbeitern im vierten Quartal zu einem spürbaren Anstieg der Personalkosten. Des Weiteren wirkte sich die noch unterdurchschnittliche EBITDA-Marge der zum September akquirierten Marke Spacewell im Segment Nutzen auf das operative Ergebnis des Jahres 2018 aus.

Der Jahresüberschuss nahm um 2,4 % auf 76,5 Mio. Euro zu (Vorjahr: 74,7 Mio. Euro). Das Ergebnis je Aktie betrug 1,99 Euro (Vorjahr: 1,94 Euro). Bereinigt um die Vorjahres-Sondereffekte aus der Auflösung einer Earn-out-Verbindlichkeit und im Steuerergebnis lag der Jahresüberschuss im Vorjahr bei 62,4 Mio. Euro, so dass sich für 2018 ein Zuwachs um 22,5% errechnet. Das bereinigte EPS im Jahr 2017 betrug dementsprechend 1,62 Euro.

Entwicklung der Segmente 2018

Das Segment Bauen verzeichnete mit einem Umsatzzuwachs von 29,2% (währungsbereinigt: 34,0%) auf 148,0 Mio. Euro das stärkste Umsatzwachstum. Das EBITDA stieg mit 43,6% deutlich überproportional zum Umsatz, so dass sich die EBITDA-Marge auf 25,8% verbesserte.

Das Segment Planen verzeichnete mit 9,8% (währungsbereinigt: 11,4%) ein erfreuliches Erlöswachstum. Die EBITDA-Marge nahm aufgrund der Wachstumsinvestitionen in diesem Segment von 28,2% auf 25,4% ab.

– Das Segment Nutzen wurde im dritten Quartal mit der Akquisition der Spacewell mit Sitz in Antwerpen deutlich gestärkt. Im Zeitraum September bis Dezember steuerte Spacewell Umsätze in Höhe von 5,0 Mio. Euro bei. Der Umsatz des Segments stieg 2018 um 71,3% (währungsbereinigt: 72,1%), wobei das organische Wachstum auf 8,8% kam. Die EBITDA-Marge lag aufgrund von Akquisitionskosten und der im Vergleich zum Gruppenportfolio noch niedrigeren EBITDA-Marge bei Spacewell bei 17,9%.

– Das Segment Media & Entertainment steigerte die Umsätze um 9,1% (währungsbereinigt: 11,4%) auf 25,9 Mio. Euro. Die EBITDA-Marge stieg im Jahresverlauf von 38,8% auf hohe 42,6%.

Finanzprognose 2019

Aus heutiger Sicht erwartet der Vorstand für 2019 auf aktueller Portfoliobasis einen Konzernumsatz in der Bandbreite von 540 Mio. Euro bis 550 Mio. Euro, ein Wachstum zum Vorjahr von 17% bis 19%. Nemetschek wird auch im laufenden Jahr rund 10 bis 12 Mio. Euro zusätzlich in bereits begonnene strategische Projekte auf Konzern- und Markenebene investieren, um das prozentual zweistellige Wachstum im Konzern auch künftig zu ermöglichen. Der strategiekonform erfolgte und auch weiterhin erfolgende Aufbau von Mitarbeitern wird auch 2019 zu einem Anstieg der Personalkosten im Konzern führen.

Trotz dieser Effekte und der noch unterdurchschnittlichen EBITDA-Marge der neu akquirierten Marken erwartet Nemetschek 2019 eine Konzern-EBITDA-Marge zwischen 25% und 27% (ohne Effekte aus IFRS 16)*.

*Erstmals zu berücksichtigen ist ab dem 1. Januar 2019 der neue Rechnungslegungsstandard IFRS 16, demzufolge Leasingverhältnisse jedweder Art (Operate Leasing und Finance Leasing) grundsätzlich bilanzwirksam darzustellen sind. Die Nemetschek Group rechnet durch diese Reform auf Ebene des EBITDA mit einem positiven Effekt von rund 13 Mio. Euro. Die Nemetschek Group wird in den Quartalen detailliert die Effekte aus IFRS 16 auf das EBITDA darstellen.

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Kompakt und kostengünstig mit IO-Link

Die kompakten Feldbussysteme der Serie EX260 von SMC bieten jetzt auch IO-Link-Technologie. Damit sind sie bidirektional kommunikationsfähig und unterstützen die fortschreitende Digitalisierung der Maschinen- und Anlagentechnik.

Die Feldbussysteme der Serie EX260 sind als Einsteigerklasse seit vielen Jahren etabliert. Jetzt können sie optional mit IO-Link-Technologie ausgestattet werden. Die schlanken und kostengünstigen Modelle können zudem beliebig viele Parameter der angeschlossenen Ventile an die übergeordnete Steuerungsebene weiterleiten. Das kann den Ventilstatus betreffen, das Erkennen von Störungen oder das Zählen von Ventilzyklen. Diese Informationen ermöglichen es, Ausfällen präventiv zu begegnen, anstehende Wartungen oder den Austausch von Ventilen vorausschauend zu planen.

Die EX260 Feldbussysteme bieten 32 monostabilen und 16 bistabilen Ventilspulen Platz. Aufgrund ihrer geringen Breite von nur 28 mm je Einheit lassen sich sehr schlanke Ventilinseln aufbauen. Für die reibungslose Kommunikation mit übergeordneten Feldbuseinheiten und SPS-Systemen steht die gesamte Bandbreite gängiger Feldbus- und Industrial-Ethernet-Protokolle zur Verfügung. Neben PROFIBUS, PROFINET, DeviceNet™, EtherNet/IP™ oder POWERLINK ist optional auch die Ausstattung mit Modbus, CanOpen oder IO-Link möglich.

Großer Spielraum bei Montage

Beim Aufbau von Ventilinseln bietet die EX260-Baureihe viel Spielraum, um auf die konkrete Einbausituation vor Ort zu reagieren: Die 5/2- und 5/3-Wege-Ventile lassen sich unterschiedlich montieren. Je nachdem, ob der Druckluftanschluss an der Unter- oder Oberseite oder seitlich angeordnet sein soll. Nicht alle der 32 Ventilpositionen müssen besetzt sein und es können auch verschiedene Ventilgrößen (z. B. SY3000, SY5000 oder SY7000) auf derselben Anschlussplatte verwendet werden. Bei seitlich angeordneten Druckluftanschlüssen liegen Druckluftversorgung und Verdrahtung auf der gleichen Seite. Das erleichtert die Montage, wenn oberhalb der Ventilinsel kaum Platz zur Verfügung steht. Die Kommunikation kann über eine Daisy-Chain-Topologie erfolgen. Dabei sind alle Komponenten in Reihe miteinander verbunden. Auch das vereinfacht die Montage und es werden keine T-Stücke benötigt. Lediglich auf die Gesamtlänge der Verkabelung müssen Anwender achten: 20 Meter Länge pro Strang sollten nicht überschritten werden. Die Serie EX260 besitzt die Schutzklasse IP67 (Ausnahme: D-Sub-Anschluss oder Ventile der Serie S0700), sodass auch der Einsatz in rauer Umgebung möglich ist.

Die Feldbussysteme der Serie EX260 lassen sich besonders einfach mit den folgenden Ventilserien von SMC verblocken:

  • SY3000/5000/7000
  • SV1000/2000/3000
  • VQC 1000/2000/4000/5000
  • S0700

Kompakte Intelligenz in der Peripherie

„Wer für die Ansteuerung seiner Ventile ein kleines, kostengünstiges und sehr leistungsfähiges Modul benötigt, ist mit den jetzt überarbeiteten Systemen der Serie EX260 hervorragend bedient“, erklärt Olaf Hagelstein, Product Manager bei SMC. Diese Geräteserie ist seit vielen Jahren am Markt etabliert und jetzt noch etwas kompakter und leichter ausgeführt. Mit der Möglichkeit, die Feldbuseinheiten mit IO-Link auszustatten, steht die Tür für Industrie 4.0-Anwendungen offen.

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Applikationsbericht

Die Dynali Helicopter Company mit Sitz in Thines, Belgien, hat ihren ultraleichten Hubschrauber vom Typ H3 mit Hall-Effekt-Winkelsensoren der Serie Euro XPD von Variohm EuroSensor ausgestattet.

Dynali entwickelt und produziert den ultraleichten Hubschrauber H3 EasyFlyer Sport. Der zweisitzige Ultraleicht-Hubschrauber bietet sowohl beim Kauf als auch im Betrieb erschwingliche Kosten und richtet sich an Versorger, Flugtrainer oder Freizeit-Nutzer. Als Teil der Sensorik- und Messausstattung an Bord liefert Variohm EuroSensor seine Hall-Effekt-Winkelsensoren der Serie Euro XPD mit zweifach redundantem Ausgang für zwei Aufgaben: erstens die Position der Drosselklappe erfassen und zweitens die Neigung beim Steig- bzw. Sinkflug des Hubschraubers.

Der H3 ist ein ultraleichter zweisitziger Hubschrauber mit einer Seite-an-Seite Kabinenkonfiguration, gebaut nach den neusten globalen Standards in der Luftfahrtindustrie.

Bei der Drosselklappe ist der Variohm Euro XPD-Positionssensor werkseitig für einen Bereich von 120° mit einem Versatz von 135° (relativ zum Kabelauslass) konfiguriert, wobei das ratiometrische Ausgangssignal 5 % bis 95 % der 5 VDC Speisung beträgt. Zur Erfassung der Neigung bei Steig- und Sinkflug ist eine andere werkseitige Einstellung vorgesehen. Beide Varianten umfassen für Dynali spezielle Kabel- und Steckerbaugruppen.

Die Winkelsensoren vom Typ Euro XPD bieten standardmäßig eine zweigleisige Redundanz für sicherheitskritische Einsätze mit einem vollen 360-Grad-Bereich oder mit einer werksseitig konfigurierten Winkelausgabe von 20° bis zu 360°. Die Euro XPD Winkelsensoren liegen bei Variohm EuroSensor auf Lager und können innerhalb von 24 Stunden nach Auftragseingang vollständig programmiert versendet werden.

Der vollständig gekapselte Sensor ist in Gehäuseoptionen mit einem Durchmesser von 32 mm oder 38 mm mit der Schutzklasse IP68 erhältlich und bietet extreme Belastbarkeit für Stöße und Vibrationen. Ein verstärkter Montageflansch mit Edelstahlscheiben erhöht die Haltbarkeit.

Die 8-mm-D-Shaft-Verbindung und die berührungslose Hall-Effekt-Technologie erlauben eine einfache und dennoch effektive Montage und eine extrem lange Lebensdauer mit über 50 Millionen Bewegungen. Der berührungslos arbeitende Sensor hat sich bereits bei der Erfassung der Drosselklappenstellung im professionellen Motorsport und anderen harten Anwendungen bewährt.

Variohm EuroSensor bietet eine umfassende Palette an Sensortechnologien, einschließlich linearer und rotatorischer Position, Last, Kraft, Vibration und Temperatur. Fast alle Sensoren können kundenspezifisch angepasst werden für kleine und größere Serien.

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Grunwald Display Solutions stellt neue großformatige Touch-Monitore vor

Der innovative Veredler Grunwald Display Solutions stellt seine neuen großformatigen Real Flat PCAP Touch-Monitore der IB Serie vor. Die passgenauen Displays für den professionellen Gebrauch sind ab sofort erhältlich.

Robuster Monitor mit Multitouch-Funktionalität

Mit dem IB Serie bringt Grunwald die Multitouch-Technologie von Smartphones und Tablets auch auf großformatige Monitore. Beim neuen Real Flat PCAP Touch sind entsprechend ein professioneller Large Format LCD Monitor und eine PCAP Multi-Touch in einem robusten Gehäuse integriert.

PCAP steht hierbei für „Projected Capacitive Touchscreen Technology”. Konkret bedeutet das: Hinter dem Schutzglas befindet sich eine transparente, nahezu unsichtbare Sensorfolie. Berührt man das Glas nun mit einem Finger, einem geeigneten Handschuh oder einem leitfähigen Stift, wird der Touchimpuls ausgelöst. Für die beiden neuen Bildschirmgrößen bietet das System eine 40 Punkt (beim 75“) beziehungsweise 20 Punkt (beim 86“) Multitouch-Funktionalität. Das heißt, Gesten wie Wischen, Drehen und Zoomen werden unterstützt.

Flexibel einsetzbar

Die Touch-Monitore der IB Serie eignen sich hervorragend für den Einsatz in Schulungs- und Konferenzräumen. Aber auch in Showrooms, auf Messen oder im Museum sorgen sie für einen eindrucksvollen Auftritt. Durch das flächenbündige Design können die Monitore auf Wunsch auch in Tischen oder Wänden eingebaut werden. Optisch ein echter Hingucker also.

Technische Details überzeugen

Die Touch-Monitore sind ab sofort mit einer Bildschirmgröße von 75“ und 86“ erhältlich. Das entspricht einer Bildschirmdiagonale von 190 beziehungsweise 218 cm. Zusätzlich sind schon länger Modelle der IB Serie in Bildschirmgrößen von 32“ bis 65“ am Markt.

Die Geräte basieren auf hochwertigen Monitoren der Qualitätsmarke NEC und liefern wahlweise 350 cd/m² oder 500 cd/m² Helligkeit. Beim 75“-Monitor gibt es sogar eine Variante mit sehr hellen 680 cd/m². Daneben sorgt eine UHD-Auflösung mit 3840 x 2160 Bildpunkten für detailscharfe Bilder.

Dank einer Vielzahl von Anschlüssen wie beispielsweise DisplayPort und HDMI sind Sie besonders flexibel. Optional besteht außerdem die Möglichkeit, einen leistungsstarken PC mit Windows- oder Linux-Betriebssystem in den Monitor zu integrieren.

Einfach zu reinigen und für den Dauerbetrieb geeignet

Das Produktkonzept bietet ein komplett flaches, entspiegeltes und thermisch gehärtetes Schutzglas vor dem Monitor. Dadurch können die Geräte schnell und einfach gereinigt werden –  Staub und Dreck können sich so nicht langfristig auf der Frontseite festsetzen.

Zudem sind die Monitore für einen 24/7-Betrieb freigegeben. Dank des industriellen Produktdesigns erreicht Grunwald nämlich eine besonders hohe Betriebssicherheit mit einer Ausfallquote von weniger als einem Prozent. Das gewährleistet einen reibungslosen und langfristigen Betrieb der Monitore.

Mehr Informationen finden Sie unter www.displaypc.de.

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Widerstandbeschaltung nach NAMUR

Im folgenden Blog-Beitrag werden die technischen Grundlagen einer Widerstandbeschaltung nach NAMUR beschrieben.

Die mechanischen SUCO Druckschalter mit integriertem Stecker haben sich in den letzten Jahren als feste Größe innerhalb der Fluid- und Hydraulikbranche etabliert. Neben den zahlreichen, kundenspezifischen Stecker- und Gewindeoptionen stellt vor allem die hohe IP-Schutzklasse (IP67 bis IP6K9K) einen Vorteil gegenüber konventionellen Druckschaltern dar.

Unter der Bezeichnung Druckschalter PLUS bietet SUCO bereits die 2. Generation integrierter Druckschalter an. Das PLUS steht für optionale, elektronische Zusatzfunktionen, die je nach Kunde oder Anwendung integriert werden können. Beispiele hierfür sind eine NAMUR-Diagnosefunktion, Schutzfunktion mittels Varistor, Heiß- oder Kaltleiter oder eine LED-Schaltzustandsanzeige.

In der Ausführung mit Widerstandsbeschaltung nach NAMUR bietet die PLUS-Serie eine zusätzliche Diagnosefunktion („Fail-safe“) mit Kurzschluss- und Kabelbrucherkennung an, die insbesondere für sicherheitskritische Systeme wie z. B. Bremsanlagen, hydrostatische Lenksysteme, Feuer-Löschsysteme oder automatisierte Regel- und Stellventile interessant ist.

SUCO Druckschalter PLUS NAMUR

Gemäß DIN EN 60947-5-6 (VDE 0660 Teil 212) wird als NAMUR ein Schaltkontakt mit zwei Widerständen bezeichnet, der als Öffner oder Schließer agieren kann. Die zusätzliche Beschaltung ermöglicht es, neben den Zuständen ein- (AN) und ausgeschaltet (AUS) zusätzlich auch einen Leitungsbruch oder Kurzschluss im Stromkreis abzufragen. Typische Stromschwellen nach NAMUR sind 1,2 mA für den Auszustand und 2,1 mA für den Einzustand.

SUCO Druckschalter PLUS NAMUR sind potentialfrei und werden direkt über den Messstromkreis (Betriebsstrom IB) gespeist. Die spannungsführenden Teilen sind galvanisch vom Gehäuse getrennt, es besteht keine elektrische Verbindung zwischen Schaltkontakt und Gehäuse. Durch die Widerstandsbeschaltung liegt am Ausgang des Druckschalters dauerhaft ein Strompegel an, unabhängig davon, ob der Kontakt betätigt oder nicht betätigt ist. Man spricht in diesem Zusammenhang auch vom Ruhestromprinzip.

Im Falle eines Leitungsbruchs oder abgezogenen Steckers wird der Stromkreis unterbrochen und tritt aus dem NAMUR-Bereich nach unten aus. Der Strom beträgt 0 mA bei einem unendlich großen Widerstandswert. Entsteht an der Leitung oder dem Stecker ein Kurzschluss, steigt die Stromstärke deutlich über den NAMUR-Bereich an, da sich im Stromkreis nur noch ein sehr kleiner Widerstand befindet.

Diese vier Stromwerte können nunmehr als vier verschiedene Schaltzustände über eine geeignete Auswerteeinheit ausgelesen werden. Für einen NAMUR-konformen Betrieb ist eine Betriebsspannung von 8,2 ±0,1 VDC vorzusehen. Die Realisierung der Stromschwelle von 1,2 mA wird mit einem Widerstand von 11 kΩ bei offenem Schaltkontakt erreicht. Wird der Schaltkontakt geschlossen, beträgt der resultierende Widerstand 1 kΩ, wodurch die Stromschwelle mit 2,1 mA sicher überschritten wird.

Fail-safe

Durch die besondere Beschaltung des SUCO Druckschalter PLUS NAMUR kann ein sogenanntes Fail-safe-System realisiert werden. Sobald die Auswerteeinheit am Ausgang einen Betriebs- bzw. Messstrom von 0 mA misst, geht das System in den sicheren Zustand „AUS“.

Gemäß DIN VDE 0660, Teil 209 bezeichnet Fail-safe (zu Dt.: signaltechnisch sicher) die Fähigkeit eines Systems, beim Auftreten eines Ausfalls im sicheren Zustand zu bleiben oder unmittelbar in einen anderen sicheren Zustand überzugehen. Nach der DIN VDE 0660, Teil 209 ist der gesicherte Zustand des Systems dann erreicht, wenn am Ausgangskontakt ein Ausschaltbefehl ansteht, d. h. der Steuerstromkreis unterbrochen ist.

Anwendungen

Drucküberwachungsgeräte für sicherheitsrelevante Anwendungen müssen zuverlässig arbeiten und nach den jeweils relevanten Richtlinien geprüft sein. Mechanische Druckschalter werden zu einem Großteil in sicherheitsrelevanten Industrieanwendungen (z. B. Prozessüberwachung, Verfahrens-technik) und in Systemen der Mobilhydraulik verbaut, die sicherheitskritische Funktionalitäten überwachen (z. B. hydraulische Lenk- oder Bremssysteme).

In beiden Fällen kann ein Ausfall des Systems oder eine Fehlfunktion gesundheitlichen oder finanziellen Schaden anrichten und im schlimmsten Falle lebensgefährlich für den Bediener einer Anlage / Maschine sein. Die Notwendigkeit einer sicheren und zuverlässigen Zustandsüberwachung hat daher höchste Priorität.

Hydrostatisches Lenk- / Bremssystem

In landwirtschaftlichen Maschinen wie bspw. Traktoren ermöglicht ein mechanischer Druckschalter die Mindestdrucküberwachung eines hydrostatischen Lenksystems. Erst wenn der sichere Betriebsdruck erreicht ist, signalisiert der Druckschalter dem Steuergerät den Gutzustand und der Traktor ist fahrbereit.

Um in so einer Anwendung ein Minimum an Sicherheit im Regelbetrieb zu gewährleisten, ist das Ruhestromprinzip vorzusehen und hierfür ein Öffnerkontakt (NC, normally closed) für den Druckschalter auszuwählen. Solange durch einen fehlenden oder zu niedrigen Druck der Öffner geschlossen ist, also im Stromkreis ein Strom fließt – ein Signal anliegt, wird das Getriebe nicht freigegeben.

Ist der Betriebsdruck erreicht, der Öffnerkontakt geöffnet und damit der Stromkreis unterbrochen – also kein Signal, wird das Getriebe freigegeben und es ist sicher zu fahren.

Der Zustand "kein Signal" signalisiert also, das System hat genügend Druck – alles ist in Ordnung. Wenn jedoch das Anschlusskabel zum Druckschalter lose oder gebrochen ist oder ein Stecker abgezogen wurde, kann das Steuergerät dies nicht erkennen und meldet weiterhin Fahrbereitschaft – eine gefährliche Situation entsteht.

An dieser Stelle kann ein Druckschalter PLUS NAMUR seine Vorteile ausspielen. Während mit einem konventionellen Druckschalter nur zwei Zustände gemessen bzw. interpretiert werden können, bietet der Druckschalter PLUS zwei Zusätzliche Zustandsmessungen und dadurch ein PLUS an Sicherheit. Zufällige Fehler und Manipulationen lassen sich damit erkennen und die Maschine kann in einen, dem erkannten Fehler entsprechenden, sicheren Zustand gebracht werden.

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IPC2U präsentiert das M133K – 13.3″ Zoll Rugged Tablet mit 7. Gen. Intel Core Prozessor Upgrade

Winmate bringt ein Upgrade für den bewährten 13.3” Zoll rugged Tablet PC aus der erfolgreichen M133 Serie mit einem Performance Update. Ab sofort wird ein 7. Generation Intel Kaby Lake Core i5-7200U Prozessor in dem Gerät verbaut. Der neue M133K bietet alle Bequemlichkeit eines Tablets bei gleichzeitiger allen Vorteilen eines Laptop-großen Bildschirms für verbesserte Lesbarkeit und Einsatzmöglichkeiten. Das vollständig rugged ausgeführte M133K Tablet kommt mit den schwierigsten und herausfordernsten Bedingungen wie in der Automotive Produktion, in Werkstätten bei der Fahrzeugdiagnose oder an der Produktionslinie zurecht.

Neben der verbesserten Performance, beinhaltet das M133K Update ausserdem ein optionales High Brightness Display für eine bessere Lesbarkeit für die Arbeit unter freiem Himmel. Ein weiterer USB Type-C gehört ebenso zu den Neuerungen am ohnehin überreichlich mit I/O Schnittstellen ausgestatteten Industrei Tablet PC, um nahezu jede Peripherie ohne zusätzlichen Adapter zu verbinden.

  • 13.3" Zoll Tablet PC mit 350 nit Full HD Display (Optional 600 nit)
  • Intel® Core™ i5-7200U Kaby Lake processor
  • Vielfältige I/O Port inklusive USB Type-C, HDMI, GigaLAN, RS232, USB 3.0
  • Gehäuse aus einer rugged Magnesium Legierung:
    Anti-Shock, Vibration und Sturz
  • Integrierter klappbarer Standfuß für ein leichtes und variables Positionieren auf jeder Oberfläche
  • IP65 wasser- und staubdicht
  • Optionaler Hot-Swappable Akku
  • Optionaler Barcode-, Smart Card-, HF RFID Reader

Für alle, die ein Laptop-großes Display mit einem wirklich kraftvollen Prozessor in einem robusten Gehäuse für den industriellen Einsatz benötigen, kommt das Upgrade des M133K gerade richtig, für ein effizientes und sicheres Arbeiten an der Line.

Haben Sie Fragen zur Winmate M133 Rugged Tablet Serie, nehmen Sie gern Kontakt mit uns auf.

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Reinraumarbeitsplatz CleanBoy®

Die SPETEC GmbH in Erding, stellt ein neues Produkt auf dem Gebiet der Reinraumtechnik vor. Der Reinraumarbeitsplatz CleanBoy® ermöglicht es dem Anwender, an jedem beliebigen Arbeitsplatz Reinraumbedingungen mit hoher Wirkung bei geringem Investitionsaufwand zu schaffen.

Extrem saubere Bedingungen spielen in Forschung und Produktion sowie im Service eine immer wichtigere Rolle. Die Reinraumtechnik strebt an, Partikel vom Durchmesser 0,12 µm und größer aus einem begrenzten Raum zu entfernen, in dem höchste Reinheitsstandards einen sicheren Prozessablauf gewährleisten. Dies wird mit einem Reinraummodul der Serie SuSi® (Super Silent) erreicht, welches genau über dem Arbeitsplatz angeordnet ist. Dieser Arbeitsplatz wird mit gefilterter hochreiner Luft überströmt. Wenn in üblicher Raumatmosphäre ca. 9.000 bis 15.000 Partikel zu finden sind, so sind es unter Reinraumbedingungen gerade einmal 3 Partikel je Liter Luft.

Teile bzw. Komponenten aus der Mechanik, Elektronik, Opto-Elektronik, Medizin- oder Biotechnologie werden mit hoher Prozesssicherheit montiert bzw. aufbewahrt. Eine mobile Version des CleanBoy® auf Rädern ermöglicht den innerbetrieblichen Transport zu verschiedenen Einsatzorten. Maßgerechte Anpassungen an problematische Arbeitsplätze sind ebenfalls möglich.

Durch Einsatz des CleanBoys® in einem großen, begehbaren Reinraum ergibt sich ein begrenzter Raum, in dem sich praktisch keine Partikel mehr nachweisen lassen. Das Gerät gibt es als Tisch- und als Standgerät. Es bedarf keiner Installation und ist sofort nach Lieferung betriebsbereit.

www.spetec.de

spetec@spetec.de

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ARTDEV DT-10 – 10″ Tablet Kasse

Das DT-10 von ARTDEV ist so etwas wie die Alles-in-einem Kasse für Einzelhandel und Gastronomie.

Als reines Tablet mit 10" Displaygröße kann es dank Quad-Core CPU und Windows 10 IoT Enterprise Betriebssystem überall dort eingesetzt werden, wo der Platz für reguläre, stationäre Kassen einfach nicht ausreicht oder wo die Kasse einfach nicht nur an einem Ort eingesetzt werden darf sondern mobil sein muss. Kabellose Verbindungen wie Wireless LAN und Bluetooth erlauben natürlich auch einen mobilen Betrieb an mehreren Orten im gleichen Netzwerk.

Falls es mal etwas rauer im Umgebungsbereich umgeht oder die Kasse auch mal mit in den Biergarten oder den Außenbereich genommen werden soll, ist das DT-10 Tablet mit IP65 Schutzklasse gegen Staub und Spritzwasser ausgestattet. Außerdem ist das Gehäuse an den Ecken überlappend gummiert, wodurch das DT-10 auch einen Sturz auf den Boden problemlos übersteht.

Die neueste, jetzt verfügbare Version beinhaltet weitreichende Änderungen an Speicher und Betriebssystem. So wurden sowohl RAM als auch verfügbarer Speicher zur ersten Geräte Serie verdoppelt und bieten nun 4GB RAM und 64GB Speicher. Das Betriebssystem Windows 10 IoT Enterprise wurde natürlich dem größeren Speicherbereich angepasst und wird nun in der 64Bit Version ausgeliefert.

Der interessanteste Punkt des DT-10 kommt allerdings erst dann zum Tragen, wenn das Tablet in Kombination mit seiner Docking-Station verwendet wird.

Was auf den ersten Blick wie eine einfache Gerätehalterung aussieht, verwandelt bei Verbindung zum Tablet das DT-10 zu einer vollwertigen, stationären Kasse. Die Docking-Station wird mit einem eigenen Netzteil betrieben und lädt das DT-10 bei Verbindung selbstständig wieder auf. Außerdem schaltet das Betriebssystem bei Verbindung automatisch in den Betriebsmodus mit vorhandener Stromversorgung und stellt somit mehr Leistung bereit. Die Docking-Station hält das Tablet äußerst robust mit Halteklammern am Boden und auf der Rückseite und bietet für zusätzliche Sicherheit noch ein Schloss, durch das das DT-10 in der Docking-Station abgeschlossen wird. Natürlich ist die Halterung auch individuell in Höhe und Blickwinkel anpassbar und kann somit problemlos an die vorhandenen Örtlichkeiten angepasst werden.

Auf der Rückseite der DT-10 Docking-Station sind neben der Stromversorgung noch zahlreiche USB-Anschlüsse, serielle COM-Anschlüsse und ein Ethernet Netzwerkanschluss vorhanden, sodass das DT-10 auch ohne die integrierte Wireless LAN Option arbeiten kann.

Ist wieder ein mobiler Betrieb nötig ist das DT-10 mit einem einfachen Tastendruck an der Docking-Station wieder zu entfernen und schaltet automatisch wieder alle Funktionen auf den mobilen Betrieb um. Ein Beenden der Kassensoftware geschweige denn ein Herunterfahren des Tablets ist hierzu nicht nötig.

Alles in allem ist das DT-10 also eine Option für diejenigen, die die Vorteile von mobiler Kasse und stationärer Kasse in einem einzigen System geniessen möchten.

PULSA.DE: ARTDEV DT-10

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