150 Jahre AFRISO

Die Geschichte von AFRISO beginnt im Jahre 1869, dem Jahr der Grundsteinlegung von Schloss Neuschwanstein, in Schmiedefeld (Thüringen) mit Adalbert Fritz, der im Alter von 23 Jahren mit der Gründung eines „Unternehmens zum Bau von Thermometern“ ebenfalls einen „Grundstein“ für ein heute weltweit operierendes Unternehmen legt. Mit anfangs zwei Glasbläsern und einem Schreiber fertigt er Glasthermometer, Aräometer, Laborglas- und später auch medizinische Glasinstrumente für verschiedenste Industriezweige in Europa und Amerika.

Als Adalbert Fritz 1918 verstirbt, tritt sein Sohn Franz in die Firma ein und übernimmt die Geschäfte. Das Unternehmen firmiert zu „Adalbert Fritz und Sohn“ – aus der Telegrammabkürzung AFRISO resultiert der Firmenname und das 1. Firmenlogo entsteht.

Im Umfeld der Lebensmittelknappheit in den Nachkriegsjahren des 1. Weltkriegs waren Produkte gefragt, die dazu beitrugen, die Nahrungsmittelproduktion zu steigern. AFRISO lieferte hierzu eine komplette Instrumentenpalette für den Betrieb und die Überwachung von Brut- und Wärmeschränken: Thermometer, Temperaturregler, Feuchtigkeitsmesser, Heizelemente, Ventilatoren, Signalapparate und Prüf/Kontrollgeräte wie z. B. Eierdurchleuchter, die die Kontrolle der zu bebrütenden Eier vereinfachte. 

1924 ist es dann soweit: Eine kleine, dünnwandige, kreisförmige, konzentrisch gewellte Blechscheibe verändert das Unternehmen ganz entscheidend: Zwei Membranhalbschalen bilden eine Kapselfeder, die sich druckabhängig entweder ausdehnt oder zusammenzieht. Diese seinerzeit bahnbrechende Erfindung war die Geburtsstunde des Kapselfedermanometers und Wegbereiter für eine Vielzahl neuer und innovativer Produkte: Feindruckmanometer, Blutdruckmessgeräte und Membran-Temperaturregler wurden die wichtigsten Umsatzträger bis 1945 und für den Neubeginn danach.

1935 investiert Franz Fritz in ein neues Werk zum Frontmotorenbau für Fahrräder. Die benzinbetriebenen Motoren konnten innerhalb weniger Minuten auf ein Fahrrad montiert werden und Geschwindigkeiten von Mopeds erreichen. 1940 wurde der Betrieb enteignet.

Nach dem 2. Weltkrieg flüchtet Franz Fritz mit seiner Familie auf abenteuerliche Weise aus der thüringischen Heimat, weil von der sowjetischen Besatzungsmacht erhebliche Repressalien zu erwarten waren. Sein 1922 geborener Sohn Georg, der den 2. Weltkrieg als Nachtjäger bei einem Nachtjagd-Flugzeuggeschwader erlebt, verfrachtet in verwegenen Aktionen wertvolles Betriebsinventar über die Grenze. Die Familie lässt sich zunächst im bayerischen Eltmann/Main nieder, doch einen besseren Standort bieten Kleingartach und Güglingen (Baden-Württemberg) und Familie Fritz zieht abermals um. Unter Georg Fritz bricht eine völlig neue Ära an: Aus Druckmessgeräten werden pneumatische Füllstandmessgeräte, überwiegend für Heizöl-Lagertanks, entwickelt.

Es folgen Überfüllsicherungen, Leckwarngeräte und Lecküberwachungssysteme zur sicheren Lagerung von Mineralölprodukten. AFRISO wird Marktführer auf diesem Sektor – Technologien und Produkte für den Umweltschutz wurden zum bestimmenden Leitgedanken für das gesamte Produktprogramm. In der Firma selbst beginnt man, alle Prozesse konsequent auf Grundwasserschutz, Ressourcenschonung und Energieeinsparung auszurichten. Zu einem Zeitpunkt also, zu dem das Thema Umweltschutz in Deutschland so gut wie noch gar keine Rolle spielt und von den Medien nur selten kommuniziert wird. Anfang der 1960er Jahre werden auch die ersten Vertriebs- und Produktionsgesellschaften im westlichen Europa gegründet. Durch die Europäisierung wird der Firmenname AFRISO zu AFRISO-EURO-INDEX umgewandelt.

Die Ölkrise 1973/74 verursachte einen tiefgreifenden Umbruch der Weltwirtschaft. Für AFRISO wurde die Krise zum Startschuss für die Entwicklung einer breit angelegten Produktpalette für den wirtschaftlicheren und umweltfreundlicheren Betrieb von Heizungsanlagen. Die zunehmende Belastung der Luft durch Schadstoffe aus kohle-, gas- und ölbefeuerten Anlagen wird 1974 in Deutschland zum Auslöser für das Bundes-Immissionsschutzgesetz (BImSchG), das die Grundlage zur Luftreinhaltung bildet. AFRISO entwickelt hierfür das weltweit erste elektronische tragbare Rauchgastestgerät: Das RGT 01. Heizungsbauer und Schornsteinfeger waren damit erstmalig in der Lage, schnell und direkt vor Ort in einem Arbeitsgang Öl- und Gasbrenner wirtschaftlich zu überprüfen und zu optimieren. Das Gerät verschafft sich schnell einen guten Ruf als ideales Gerät für Kontroll- und Servicearbeiten und erobert einen führenden Marktanteil. Sein Nachfolgemodell, das RGT 02 G, wird heute noch als Zeitzeuge einer technologischen Innovation in der Sammlung „Kraftmaschinen“ im Deutschen Museum in München ausgestellt.

1981 gelingt es AFRISO als erstem Hersteller, einen kompakten und leichten Kunststoff-Verteiler „aus einem Stück“ zu fertigen und dabei den hohen Anforderungen von Fußbodenheizungssystemen in Punkto Temperaturverträglichkeit, Lebensdauer und Robustheit zu entsprechen. Diese Pionierleistung und das „Umdenken“ am Markt sowie bei den Verarbeitern ist v. a. dem langjährigen Geschäftsführer Günther Blasinger zuzuschreiben, der in den Folgejahren das OEM-Geschäft zu einer eigenen Sparte ausbaut. AFRISO produziert und liefert heute Kunststoffverteiler für international führende Systemanbieter von Fußbodenheizungssystemen, Heiz- und Kühlsystemen. SHK-Fachhandwerker verarbeiten seit Jahrzehnten AFRISO Produkte unter dem Namen bedeutender Systemanbieter.

Ab 1986 zieht sich Georg Fritz im Alter von 64 Jahren zunehmend aus dem operativen Geschäft zurück und übergibt die Firmenleitung an seinen Sohn Elmar. 1992 erfolgt dann der Firmeneintritt von dessen Bruder Jürgen Fritz. Seither führen beide das Unternehmen nunmehr in vierter Generation fort. Georg Fritz verstirbt 2004 im Alter von 82 Jahren. 

Da AFRISO den Fortschritt im Heizungsmarkt von Beginn an ganz wesentlich durch eigene Ideen und Produkte mitprägt, kann eine Ausnahmestellung auf dem deutschen Markt eingenommen werden. Bei Handwerkern sind AFRISO Produkte für ihre Qualität und Zuverlässigkeit bekannt und daher sehr beliebt – in immer mehr Kellern trifft man jetzt auf Geräte von AFRISO. 

1992 – AFRISO ist zu diesem Zeitpunkt bereits Anbieter eines Manometer-Vollsortiments für die Haustechnik – wird eine neue Produktions- und Entwicklungsstätte in Amorbach (Bayern) eröffnet. Das neue Werk wird optimal auf die Produktionsanforderungen von Manometern und Thermometern ausgerichtet. Diese Standort-Neuinvestition war die Grundlage für den Aufbau eines hochqualitativen Druckmessgeräteprogramms für industrielle Anwendungen. Nach dem politischen Umbruch in Osteuropa werden ab 1992 von Elmar und Jürgen Fritz die ersten Niederlassungen in Polen, Tschechien, dem restlichen Osteuropa und in Russland eröffnet. In Bukarest entsteht ein weiteres Produktionswerk, das bis heute Messgeräte für Standardanwendungen mit einem Top Preis/Leistungsverhältnis herstellt.

Die folgenden beiden Jahrzehnte stehen im Zeichen eines stetigen Expansionskurses, z. B. wurden Niederlassungen in Südafrika, China und Indien gegründet. Produktionsfirmen wie Systronik und Gampper werden übernommen und in die AFRISO Gruppe integriert. Die Gruppe umfasst heute 19 Mitglieder mit über 1.100 Mitarbeitern und ist in über 65 Ländern vertreten. In Deutschland bietet AFRISO derzeit über 550 Mitarbeitern sichere Arbeits- und Ausbildungsplätze.

Seit 2012 investiert AFRISO massiv in die Digitalisierung von Heim, Hof und Handwerk, beispielsweise:

  • Mit dem multiprotokollfähigen AFRISO Smart Home System können z. B. Handwerker ihren Kunden in Punkto Raumklima, Komfort und Sicherheit bedarfsorientierte Lösungen für Wohnungen und Gebäude anbieten. Bereits im Haus vorhandene Smart Home Komponenten sind auch im Nachhinein integrierbar.
  • Mit dem modularen CAPBs Sonden-System sind viele der bereits beim Handwerker vorhandenen AFRISO Handmessgeräte aufwandslos zu Multi-Mehrfachmessgeräten hochrüstbar: Die Kommunikation erfolgt über Bluetooth; außerdem können auch Smartphones oder Tablets anstatt der Handmessgeräte für den Betrieb verwendet und so vorhandene Datenverarbeitungsmöglichkeiten genutzt werden.

Der noch bis vor kurzem hohe erforderliche Arbeits- und Zeitaufwand eines Handwerkers ist dadurch heute ganz erheblich reduzierbar.

  • Auch beim Thema „Luftreinhaltung“ prägt AFRISO die derzeitigen Entwicklungen erheblich mit: So überwachen AFRISO Emissionsmessanlagen die Grenzwerte von Abgasreinigungsanlagen, um auf schwerölbetriebenen Hochsee- oder Kreuzfahrtschiffen endlich Schadstoff-Reduktionen bewirken zu können.
  • Hinter der Firmengeschichte steht eine klar definierte Kunden- und Firmenphilosophie. Diese beruht zum einen auf dem verantwortungsvollen Umgang mit der Umwelt, und zum anderen, Menschen mit ihren Bedürfnissen und Kompetenzen in den Mittelpunkt zu stellen. Die Unternehmenswerte „Zuverlässigkeit“, „Flexibilität“ und „Unabhängigkeit“ sind dabei nicht nur ein Leistungsversprechen, sondern klare Werte, die jeden Tag mit Leben erfüllt werden. In der traditionsreichen AFRISO gilt noch der Handschlag und darauf kann sich jeder verlassen – jeder Kunde, jeder Lieferant und jeder Mitarbeiter. www.150-jahre-afriso.de

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Junge Handwerker sammeln Auslandserfahrung in der Toskana

Noch nie war ihnen ein Abschied so schwer gefallen – das betonten die 18 jungen Handwerksgesellen aus der Region Stuttgart, als für sie das „Abenteuer Volterra“ zu Ende ging. Drei Monate lang konnten sie im Rahmen des EU-Mobilitätsprogramms Erasmus+ in dem italienischen Städtchen in der Nähe von Pisa fachliche, sprachliche und kulturelle Erfahrungen sammeln. Ihre handwerklichen Fähigkeiten stellten die Gesellen aus dem Bau- und Ausbaugewerbe, dem  Friseurhandwerk, dem Konditorhandwerk sowie dem Dienstleistungssektor in den örtlichen Handwerksbetrieben unter Beweis. Mit dem EU-Mobilitätsprogramm Erasmus+ ermöglicht die Handwerkskammer Region Stuttgart seit 15 Jahren jungen Gesellen im Anschluss an ihre Ausbildung den dreimonatigen Lern- und Arbeitsaufenthalt.

Nach einem intensiven Vorbereitungswochenende im Herbst, startete Anfang Januar für vier Schreiner, eine Maßschneiderin, vier Konditoren, zwei Zimmerer, zwei Raumausstatter, einen Kraftfahrzeugmechatroniker, einen SHK-Anlagenmechaniker, eine Friseurin, einen Maler/Lackierer sowie einen Koch der Auslandsaufenthalt. Nach einem vierwöchigen Sprachkurs zu Beginn ihrer Reise lernten die Junghandwerker Anfang Februar die Arbeitswelt in den italienischen Betrieben kennen.

Die jungen Gesellen seien in den drei Monaten ihres Aufenthaltes zu Italienern und „Volterranis“ geworden, freuten sich die Einheimischen bei der Abschlussfeier Ende März. „Das Erasmus-Projekt war das schönste Projekt meiner Amtszeit“, betonte Bürgermeister Marco Buselli, dessen zehnjährige Amtsdauer in diesem Jahr zu Ende geht. „Die Junghandwerker waren aufgeschlossen, haben starken Zusammenhalt bewiesen und das Arbeitsklima in den örtlichen Handwerksfirmen sowie unsere Lebensweise sehr zu schätzen gelernt“, lobte der Italiener.

Auch Claus Munkwitz, ehemaliger Hauptgeschäftsführer der Stuttgarter Handwerkskammer, der das Mobilitätsprojekt seit seinen Anfängen im Jahr 1999 unterstützt hat und noch immer ehrenamtlich begleitet, ist stolz auf die deutschen Junghandwerker: „Ihr habt in zwölf verschiedenen Unternehmen der Stadt Volterra gearbeitet und euer Talent unter Beweis gestellt.“ Der deutsch-italienische Lern- und Arbeitsaufenthalt  zeige außerdem die Bedeutung der europäischen Union: „In Volterra erfolgt der Aufbau eines gemeinsamen Europas durch Zusammenarbeit, gegenseitiges Verständnis, Begegnungen und gemeinsame Erfahrungen. Die jungen Menschen sind Botschafter italienisch-deutscher Freundschaft und europäischer Zusammenarbeit“, so Munkwitz.

Die Teilnehmer 2019

Matthias Bäucker, Schreiner, Kirchberg an der Murr

Lena Belicke, Konditorin, Kirchheim unter Teck

Franziska Blessinger, Maßschneiderin, Lorch

Dominik Dombrowksi, Zimmerer, Crailsheim

Mathias Fischer, Konditor, Neckartailfingen

Valentin Haag, Raumausstatter, Großbottwar

Elias Hänßler, Kraftfahrzeugmechatroniker, Albershausen

Andreas Hartner, Anlagenmechaniker für Sanitär-, Heizung- und Klimatechnik, Stuttgart

Tim Jordan, Schreiner, Lauterstein

Leon Kritzer, Schreiner, Schwetzingen

Yvonne Marx, Friseurin, Esslingen am Neckar

Julia Peter, Konditorin, Rottenburg am Neckar

Marco Pinto, Maler und Lackierer, Möglingen

David Schöllkopf, Konditor, Waiblingen

Corbinian Seiberling, Schreiner, Marbach am Neckar

Jasmin Weis, Raumausstatterin, Deckenpfronn

Katharina Zasche, Zimmerin, Stuttgart

Yannik Zimmer-Imperi, Koch, Ebersbach/Fils

Weitere Infos zum Projekt:

www.hwk-stuttgart.de/erasmus

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Bau-Webshops als Alternative? Preisvorteile ziehen auch bei Traditionalisten

Die Baubranche hat eine starke Bindung zu ihren traditionellen Lieferanten, besonders zum Fachhandel. Eine aktuelle Untersuchung von BauInfoConsult zu den Einkaufsvorlieben im Bauhandwerk belegt dies eindrucksvoll: Bei 91 Prozent aller befragten Bauakteure wird der Materialbezug traditionell abgewickelt, also nicht über einen Webshop, sondern im persönlichen Austausch mit Fachhändlern oder Direktlieferanten. Genauere Nachfragen zeigen aber: Die Bindung zum traditionellen Einkauf im Fachhandel wird vor allem pragmatisch gesehen. Gerade dadurch ergeben sich auch für den Vertriebsweg Webshop neue Chancen.   

In der telefonischen BauInfoConsult-Befragung unter Bauunternehmern, Malern, Trockenbauern, SHK-Installateuren und Dachdeckern wurden die Webshop-abstinenten Handwerker nach den Gründen für ihre Vorliebe für die althergebrachten Einkaufswege gefragt. Die am häufigsten genannte Begründung war die Loyalität zu den Geschäftspartnern im Fachhandel .- und der hochwertigen Beratung in den Fachhandelsfilialen, die im Webshop nun mal fehlt.

Dennoch sollten sich die traditionellen Vertriebler nicht zu sehr auf ihren Lorbeeren ausruhen: Auf genauere Nachfrage nach den konkreten Vorteilen des Einkaufs per Telefon oder in der Fachhandelsfiliale gaben sich die Branchenakteure nämlich vor allem pragmatisch: Einkaufen auf traditionelle Art hat für die Webshopmuffel unter den Handwerkern den Vorzug der Gewohnheit (28 Prozent), so dass der Einkaufs als wenig umständlich erlebt werden kann (von 34 Prozent). An dritter Stelle stehen schon Preisvorteile und Rabatte.  

Genau hier tun sich für die Webshop-Anbieter Chancen auf: Denn bei der Frage nach den möglichen Gründen, die sie vielleicht doch dazu bringen könnten, im Internet Material zu bestellen, nannten 40 Prozent der Online-Verweigerer Preisvorteile. Jeder vierte Profi (23 Prozent) könnte auch durch Zeitersparnis umgestimmt werden, die zum Beispiel durch die Unabhängigkeit der Online-Geschäfte von Ladenöffnungszeiten gewährleistet werden könnte (14 Prozent).

Man sieht also: So loyal die Profis auch zu ihren langjährigen Partnern aus Handel und Industrie sein mögen – durch handfeste Vorteile könnten sie sich durchaus vorstellen etwas Neues auszuprobieren (und sei es so ein banaler Vorteil wie attraktive Preisgestaltung). Mit Preisnachlässen allein kann der Onlineshop die eingespielten Distributionsabläufe in der Branche aber kaum ernsthaft übertrumpfen: Webshops können am Bau vor allem als Ergänzung zum Fachhandel punkten, wie die Studienergebnisse ebenfalls zeigen. In diesem Punkt müssen sich Webshop-Betreiber also deutlich mehr einfallen lassen:

Das betrifft einmal das subjektive Einkaufserlebnis. Der Online-Einkauf muss ebenso unkompliziert wirken wie der gewohnte Einkauf per Telefon oder im Ladenlokal. Aber auch inhaltlich muss das Angebot im Webshop mit dem stationären Fachhandel mithalten können: Bietet der Shop die aus dem Einkauf im Fachhandel gewohnten Vorteile? Findet sich man dort ebenfalls die Sortimentstiefe oder -breite, die man gewohnt ist und werden dort ausreichende technische Informationen geboten?

Über die Studie:

Diese und weitere Informationen zum Einkaufsverhalten bei insgesamt 501 Bauunternehmern, Malern/Trockenbauern, SHK-Installateuren und Dachdeckern stammen aus dem Monitor "Zukunftsmarkt: Online-Handel am Bau". Dabei werden u. a. behandelt:

  • Relevante Distributions- und Bestellwege für verschiedene Produktgruppen?
  • Häufig bestellte Bauprodukte in Webshops?
  • Bedeutung der verschiedenen Webshop-Typen (Fachhandel-/Hersteller-/DIY-/allgemeine und reine Bau-Webshops)
  • Brand Funnel für die wichtigsten branchenrelevanten Online-Verkaufsplattformen (Bekanntheit? Verwendung? Präferenz?)
  • Vor-, Nachteile sowie Einstiegsschwellen von Webshops aus Sicht der Verarbeiter
  • Bedeutungswandel von Webshops am Bau in der Zukunft

Der Monitor "Zukunftsmarkt: Online-Handel am Bau" kann zum Preis von 1.799 € zzgl. MwSt. bei BauInfoConsult bezogen werden. Mehr Informationen erhalten Sie von Alexander Faust und Christian Packwitz unter 0211 301 559-10 oder per E-Mail an info@bauinfoconsult.de.

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BIM am Bau: Neue Studie gibt Einblicke zum Potenzial und Nutzerverhalten

Die Digitalisierung der Prozesse am Bau schreitet voran. Im Arbeitsalltag wird insbesondere Building Information Modeling (BIM) immer relevanter: So nutzten bereits 2017 gut 20 Prozent der mittleren und großen Betriebe am Bau BIM in ihren Projekten.

Daher hat sich BauInfoConsult dazu entschlossen eine Neuauflage des erfolgreichen BIM-Monitors herauszubringen, um den Stand der BIM-Marktdurchdringung 2019 und die zukünftigen Potenziale von BIM aufzuzeigen.

Die Studie soll unter anderem diese zentralen Themen beleuchten:

  • Bekanntheit von BIM (Bekanntheitsgrad, Einstiegspläne…)
  • BIM-Nutzung (Umsatzanteil BIM-Projekte, genutzte Anwendungen, Nutzung nach HOAI/LOD…)
  • Vor- und Nachteile von BIM (Kostenverteilung, Investitionen/ Wertschöpfung, positive Markteffekte…)
  • Informationskanäle & BIM Software (genutzte Informationskanäle, verwendete Software, Bibliotheken und Standardisierung…)
  • BIM & CAD (genutzte CAD-Software, Gründe der Nichtnutzer)
  • BIM & AVA (genutzte AVA-Software, Gründe der Nichtnutzer)
  • BIM & Baukalkulation (genutzte Baukalkulations-Software, Gründe der Nichtnutzer)
  • Entwicklungslinien seit 2017
  • Trends & Entwicklungen (Multiplikatoren, Rolle der Akteure, Erwartungen…)

Die Ergebnisse aus 300 Interviews werden nach "BIM-Nutzer" bzw. "BIM-Nichtnutzer" sowie folgenden 5 Zielgruppen analysiert: Architekten und Bauingenieure mittlerer und großer
Planungsbüros, Bauunternehmen, SHK-Installateure sowie Elektroinstallateure mittlere und große Bau- und Installationsunternehmen.   

Nach Erscheinen der Studie (im April 2019) beträgt der Preis 1.799 € zzgl. MwSt. – sichern Sie sich jetzt noch die Ergebnisse zum Vorbesteller-Preis von nur 1.499 € (zzgl. MwSt.)!

Weitere Informationen und Eckdaten der kommenden Studie finden Sie im Anhang oder hier im aktuellen Factsheet. Wenn Sie weitere Informationen zur bald erscheinenden Studie steht Ihnen Herr Alexander Faust per Mail oder Telefon gerne zur Verfügung.

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BWP Marktzahlen 2018: Nachhaltiges Wachstum mit Luft nach oben, deutliches Signal für die Politik

Mit einer Steigerung von acht Prozent gegenüber dem Vorjahr und einem Absatz von insgesamt 84.000 Heizungswärmepumpen freut sich die Branche über einen stetigen Zuwachs. Das Potenzial für den Klimaschutz ist allerdings erheblich größer.

Den größten Zuwachs verzeichnen die Luftwärmepumpen: 2018 wurden in diesem Segment insgesamt 60.500 Geräte abgesetzt, das entspricht einer Steigerung von 10 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Splitgeräte konnten hierbei mit einem Plus von 15 Prozent (27.500 verkaufte Geräte) besonders zulegen. Bei den Monoblockgeräten fiel das Wachstum mit 6 Prozent geringer aus.

Erdgekoppelte Systeme (inklusive Grundwasser-Wärmepumpen) legten mit 23.500 Geräten gegenüber dem Vorjahr um 2 Prozent zu. Die Marktanteile zwischen erdgekoppelten Wärmepumpen und Luftwärmepumpen haben sich gegenüber dem Vorjahr kaum verändert: So machten Luftwärmepumpen mit rund 72 Prozent den Großteil des Wärmepumpen-Absatzes aus (Vorjahr: 71 Prozent). Erdwärmepumpen und sonstige liegen bei 28 Prozent (2017: 29 Prozent).

Insgesamt sind in Deutschland nun rund 880.000 Heizungswärmepumpen installiert. BWP-Geschäftsführer Dr. Martin Sabel: “Wir freuen uns über das stabile Wachstum der vergangenen Jahre. Auch wenn sich – wie erwartet – gezeigt hat, dass der Markt nicht mehr so rasant wächst, wie in den vergangenen Jahren und die Effekte der EnEV nicht mehr so stark spürbar sind, hat sich die Wärmepumpe als umweltschonendes Heizsystem im Markt etabliert.“

Anhand der gemeinsam mit dem Bundesverband der Deutschen Heizungsindustrie erhobenen Zahlen ist ersichtlich, dass auch der Absatz von Warmwasserwärmepumpen verglichen mit dem Vorjahr um 11 Prozent angestiegen ist: es wurden 15.000 Geräte verkauft. Im Jahr 2018 wurden somit insgesamt 99.000 Wärmepumpen auf dem deutschen Markt abgesetzt. Für das laufende Jahr rechnet der Verband mit einer Fortsetzung des Wachstumstrends.

Stabilisierung für 2019 erwartet: für die Erreichung der Klimaschutzziele ist das nicht genug

Das Potenzial – insbesondere im Gebäudebestand – ist allerdings noch lange nicht ausgeschöpft. Heizkessel, die über 30 Jahre alt sind, müssen laut EnEV in der Regel ausgetauscht werden. Das wären allein in diesem Jahr etwa eine Million Geräte. „Der Trend geht aber nach wie vor zum Austausch des alten Ölkessels durch eine moderne Gas- oder Öl-Brennwertheizung. Das liegt insbesondere daran, dass es durch den hohen Strompreis nach wie vor wenig Anreize für den Abschied von fossilen Energieträgern im Wärmemarkt gibt“, erläutert Sabel.

„Die Klimaschutzziele und die Umsetzung von Maßnahmen, die den Klimawandel aufhalten, haben in der Politik keine Priorität“, so der Geschäftsführer. Die Wärmepumpen-Hersteller stehen längst in den Startlöchern für einen Markthochlauf, der den wissenschaftlichen Prognosen entspricht. Die Experten gehen dabei von rund 4 bis 8 Millionen verbauten Wärmepumpen bis 2030 und rund 8 bis 17 Millionen bis 2050 aus, wenn Deutschland seine Verpflichtungen aus dem Pariser Klimaabkommen erfüllen will. Vor diesem Hintergrund mahnt der BWP-Geschäftsführer im Hinblick auf das in diesem Jahr zu erwartende  Gebäudeenergiegesetz, das Klimaschutzgesetz und die nun einzusetzende Gebäudekommission, endlich konkrete und effektive Maßnahmen zu vereinbaren. „Teurer Strom und billige fossile Brennstoffe sind das größte Hindernis für den Erfolg der Wärmewende. Der Bericht der Kohlekommission verweist eindringlich auf die hohen Stromkosten für private Haushalte. In keinem anderen Land der EU kostet Strom so viel wie in Deutschland. Wird dieser Missstand nicht beseitigt, kann die Energiewende als Ganzes nicht erfolgreich sein. Die Wärmepumpenbranche und Heizungsindustrie haben Lösungsvorschläge geliefert.“

Nadelöhr Handwerk: Maßnahmen zwingend erforderlich

Auch für das Handwerk müssen Anreize geschaffen werden, um zukünftig mehr klimaschonende Systeme anzubieten und zu verbauen. „Vor allem darf der Fachkräftemangel im SHK-und Brunnenbau- Sektor nicht zur Bremse für die Wärmewende werden“, mahnt Sabel. Laut der Prognos-Studie „Fachkräftebedarf für die Energiewende in Gebäuden“ vergrößert sich die SHK-Fachhandwerkerlücke aufgrund des gesteigerten Sanierungsbedarfs durch die Energiewende insgesamt um mindestens 50 Prozent. 40.000 SHK-Fachkräfte würden nach der Prognose bereits im Jahre 2025 fehlen.

Im Rahmen der VDI-Richtlinie 4645 „Heizungsanlagen mit Wärmepumpen in Ein- und Mehrfamilienhäusern – Planung, Errichtung, Betrieb“ hat der VDI in Kooperation mit dem BWP im vergangenen Jahr deshalb ein Schulungskonzept zum „Sachkundigen für Wärmepumpensysteme“ erarbeitet, um SHK-Fachbetrieben, Planern und Beratern die Möglichkeit zu geben, sich in Richtung erneuerbare Heizsysteme weiterzubilden. Derartige Maßnahmen sind entscheidend und müssen auch auf politischer Ebene zukünftig mehr Beachtung und Unterstützung finden, um der zu erwartenden wachsenden Nachfrage gerecht werden zu können.

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L.I.T. Gruppe und Hölkemeier Spedition bündeln Kompetenzen

Die L.I.T. Gruppe integriert die Hölkemeier Spedition GmbH mit Sitz in Minden und Niederlassungen in Porta Westfalica, Bad Oeynhausen und Vlotho in die Unternehmensgruppe. Beide Firmen bündeln jetzt ihre Kompetenzen, um das nationale und internationale Wachstum gemeinsam voranzutreiben. Die L.I.T. Gruppe stärkt zudem die Präsenz in Ostwestfalen und baut dort ihr Transport- und Logistiknetzwerk aus. Bereits seit 30 Jahren ist der Logistikspezialist mit einer Niederlassung in Minden vertreten. Die Spedition Hölkemeier arbeitet auch weiterhin unter eigenem Namen und mit dem bewährten Team als eigenständige Geschäftseinheit der L.I.T. Gruppe.

„Bisher haben wir Kunden insbesondere auf regionaler Ebene gewonnen. Durch die Zusammenarbeit mit der L.I.T. Gruppe sind wir jetzt in der Lage, internationale Märkte zu erobern“, sagt Lars Hölkemeier, Geschäftsführer der Hölkemeier Spedition GmbH, der diese Position auch künftig bekleiden wird. Als zweiter Geschäftsführer steht ihm nun Axel Schleef zur Seite, der unter anderem als Operativer Leiter bei der L.I.T. Lager & Logistik GmbH tätig ist.

Kerngeschäft von Hölkemeier bleibt das Warehousing und der Transport von Teil- und Komplettladungen, insbesondere für Firmen aus dem Bereich SHK (Sanitär/Heizung/Klima), Stahl, Maschinenbau und Handel. Ziel beider Unternehmen ist es jetzt, den Kundenstamm in diesen Branchen zu erweitern, wie Axel Schleef erklärt: „Die Zusammenarbeit bringt Synergieeffekte mit sich, von denen vor allem die Kunden profitieren. Indem wir das Leistungsportfolio durch beispielsweise Luft- und Seefracht erweitern, werden wir verstärkt auch für internationale Unternehmen aus dem Bereich SHK, Stahl, Maschinenbau und Handel attraktiv.“ Die Spedition bringt dabei 100.000 Quadratmeter Logistikfläche, Sattelzugmaschinen, Wechselbrückenfahrzeuge und rund 60 Auflieger in die L.I.T. Gruppe ein.

Um dem Wachstumskurs Ostwestfalen Rechnung zu tragen, hat L.I.T. Anfang des Jahres außerdem ein neues Bürogebäude in Minden bezogen. In dem 1.000 Quadratmeter großen Komplex an der Magdeburger Straße im Industriegebiet Päpinghausen finden bis zu 70 Mitarbeiter des Unternehmens Platz. Großer Vorteil des neuen Standorts ist seine Nähe zum Containerhafen RegioPort Weser mit Anschluss an den Schiffs-, Eisenbahn- und Lkw-Verkehr. Hinzu kommt, dass in unmittelbarer Nachbarschaft auch der Firmensitz der Hölkemeier Spedition liegt.

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Materialeinkauf 4.0? In Webshops & Co. schlummert noch viel Potenzial

Bei der Materialbeschaffung hat jeder Akteur am Bau so seine Vorlieben: Der eine kauft seine Materialien bevorzugt direkt vor Ort ein, während der andere eher lieber zum Telefonhörer greift oder eine Mail an seinen Lieferanten losschickt. Mittlerweile ist im Reigen der klassischen Distributionswege ein weiterer Player auf das Spielfeld getreten: der Webshop. Doch wie weit haben die Bauakteure diesen neuen Einkaufsweg schon ins Herz schließen können? Studienergebnisse zeigen, dass die Traditionalisten unter den Bauprofis in dieser Frage immer noch die Oberhand haben, denn vier von fünf Bauakteuren bevorzugen beim Materialeinkauf immer noch den vertrauten Besuch im Ladenlokal oder die schnelle Bestellung über das Telefon.

Bei der Materialbeschaffung bevorzugen die meisten Bauakteure (insgesamt 82 Prozent) immer noch den persönlichen Kontakt vor Ort im Geschäft oder den schnellen Anruf beim Lieferanten. Denn schließlich ist ein persönliches Gespräch in vielerlei Hinsicht von Vorteil beim Materialeinkauf. Neue digitale Einkaufswege werden derweil auch von den Bauprofis wahrgenommen – wobei die Akzeptanz hier lange noch nicht so groß ist. Von den in einer breit angelegten Studie zum Online-Einkaufsverhalten 501 befragten Bauprofis gaben lediglich 8 Prozent an ihre Materialien am liebsten in Webshops einzukaufen. Nur unwesentlich viel mehr Befragte kaufen bevorzugt per E-Mail-Bestellung ein (9 Prozent).

Interessanterweise zeigen die Studienergebnisse weiter, dass, wenn im Webshop eingekauft wird, häufig eher solche Klein- und Verbrauchsmaterialien bestellt werden, die der Bauprofis täglich braucht. Insbesondere die dem Webshop aufgeschlossenen Installateure unter den SHK-Betrieben neigen dazu Produkte die täglich verbaut werden – wie z.B. Fittings, Rohre oder Eckventile – über Online-Shops des Fachhandels zu beziehen. Auch bei anderen Gewerken zeigen sich ähnliche Tendenzen. So gibt beispielsweise die überschaubare Schar von webshopaffinen Dachdeckern an oftmals Befestigungsmaterialien wie Schrauben und Nägel in Onlineshops zu bestellen.   

Über die Studie:

Diese und weitere Informationen zur Webshopnutzung und dem Einkaufsverhalten bei insgesamt 501 Bauunternehmern, Malern/Trockenbauern, SHK-Installateuren und Dachdeckern stammen aus dem  Monitor "Zukunftsmarkt: Online-Handel am Bau". Dabei werden u. a. behandelt:

  • Relevante Distributions- und Bestellwege für verschiedene Produktgruppen?
  • Häufig bestellte Bauprodukte in Webshops?
  • Bedeutung der verschiedenen Webshop-Typen (Fachhandel-/Hersteller-/DIY-/allgemeine und reine Bau-Webshops)
  • Brand Funnel für die wichtigsten branchenrelevanten Online-Verkaufsplattformen (Bekanntheit? Verwendung? Präferenz?)
  • Vor-, Nachteile sowie Einstiegsschwellen von Webshops aus Sicht der Verarbeiter
  • Bedeutungswandel von Webshops am Bau in der Zukunft

Der  Monitor "Zukunftsmarkt: Online-Handel am Bau" kann zum Preis von 1.799 € zzgl. MwSt. bei BauInfoConsult bezogen werden. Mehr Informationen erhalten Sie von Alexander Faust und Christian Packwitz unter 0211 301 559-10 oder per E-Mail an info@bauinfoconsult.de

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Architekten haben vor allem beim Thema Dämmstoffe Nachholbedarf

Sicher, ein Architekt im Hochbau plant bei jedem Projekt zahlreiche Baumaterialien und -produkte ein und verfügt deshalb in diesem Bereich über ein solides Fachwissen. Dennoch müssen sich auch Architekturprofis über neue Entwicklungen auf dem Laufenden halten – und nicht immer weiß man für jede geplante Einzelheit gleich die richtige Lösung aus dem Stegreif. Das Düsseldorfer Marktforschungsunternehmen BauInfoConsult hat in telefonischen Interviews nachgefragt, welche Produkte die Architekten am meisten im Auge behalten müssen. Dabei zeigt sich, dass die Befragten vor allem bei den planungsintensivsten Gebäudeteilen ihr Wissen ab und zu auffrischen müssen.

Für die Studie Kommunikationsmonitor 2018, die das Informations- und Orientierungsverhalten am Bau detailliert untersucht, wurden insgesamt 125 Architekten befragt. Dabei ging es auch darum, zu welchen Produktgruppen sie meistens recherchieren. Viele Architekten (32 Prozent) suchen vergleichsweise häufig nach Dämmstoffen (32 Prozent). Dies hängt wohl auch damit zusammen, dass auf die Gebäudedämmung während der Planung ein relativ starker Fokus gelegt wird.

Auch wichtige Elemente wie die Gebäudetechnik, Trockenbaulösungen und Wandbaustoffe werden von den Planern ähnlich fokussiert gesucht. Aber auch zu vielen anderen Produktgruppen – von Bauchemie über Dachbedeckung bis hin zu Smart Home-Systemen – informiert sich mindestens jeder sechste Planer häufig. Das hängt mit dem Arbeitsalltag der Architekten zusammen, da sie bei der Planung eines Gebäudes fast alle Produktgruppen und Bauteile im Blick haben müssen.

Über die Studie: BauInfoConsult Kommunikationsmonitor 2018

Die oben beschriebenen Ergebnisse werden im Kommunikationsmonitor 2018 noch genauer nach den einzelnen Zielgruppen (Architekten, Bauunternehmer, Maler/Trockenbauer, SHK-Installateure und Bauträger/Wohnungs-anbieter) diversifiziert. Insgesamt bietet die Studie diese und weitere Informationen zum Kommunikations- und Orientierungsverhalten bei insgesamt 550 Architekten, Bauunternehmern, Malern/Trockenbauern, SHK-Installateuren und Bauträgern/Wohnungsanbietern. Auf einer breiten Datenbasis enthält der Bericht, der bei BauInfoConsult erhältlich ist, ausführliche Informationen zum Informationsverhalten in der Branche mit einem Schwerpunkt auf Onlinenutzung. Dabei werden u. a. behandelt:

  • Nutzung/Bewertung von Informationsquellen
  • Informationsrecherche im Internet
  • Webseiten von Herstellern
  • Informationen durch persönlichen Kontakt (Messen, Außendienst, Fachhandel)
  • Fachzeitschriften
  • Print to Web
  • Social Media
  • Apps
  • u.a.

Der Kommunikationsmonitor 2018 – Informations- und Onlinenutzung am Bau kann zum Preis von 1.799 € zzgl. MwSt. bei BauInfoConsult bestellt werden. Mehr Informationen erhalten Sie von Alexander Faust und Christian Packwitz unter 0211 301 559-10 oder per E-Mail an info@bauinfoconsult.de.

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Schulung Hydraulischer Abgleich in Dresden am 13.11.2018

Ja, stimmt schon: Der hydraulische Abgleich ist kein Kinderspiel. Aber auch kein Buch mit sieben Siegeln. Dennoch drücken sich Eigentümer und Fachleute sehr gerne um das Thema; entsprechend sind immer noch über 80 Prozent der Heizungsanlagen in Deutschland hydraulisch nicht abgeglichen. Die Folgen: Teure Energie geht verloren und weit vom Heizkessel entfernte Heizkörper werden nicht richtig warm. Außerdem können Fließgeräusche in den Rohren auftreten. Obwohl bei Neubauten oder der Erneuerung von Heizanlagen der Abgleich gesetzlich verlangt wird, wird dieser nicht immer gemacht. Und das, obwohl sich ein hydraulischer Abgleich durch die Inanspruchnahme von Fördermitteln und Zuschüssen oft schon innerhalb von acht Jahren rechnet. Doch es gibt bereits ein Umdenken, da immer mehr Fachleute den Hydraulischen Abgleich – das ungeliebte Kind – als zusätzliches Geschäftsfeld, auch als Türöffner für andere Dienstleistungen und den Vertrieb eigener SHK-Produkte und SHK-Komponenten, für sich entdecken.

Am 13. November 2018 findet mit Unterstützung von AFRISO in der Handwerkskammer Dresden das Tagesseminar „Hydraulischer Abgleich“ statt. Die Veranstaltung wird mit 8 Unterrichtseinheiten für die „Energieeffizienz-Expertenliste" für Förderprogramme des Bundes angerechnet und mit einer Teilnahmebescheinigung der Handwerkskammer Dresden beurkundet.

Ziel des Tagesseminares ist es, Gesellen, Meistern, Technikern, Planern und Ingenieuren aus den Bereichen Sanitär-, Heizungs- und Klimatechnik fundiertes Wissen zum sicheren hydraulischen Abgleich von Heizungsanlagen über ein Ventilprogramm und Messgeräte zu vermitteln. Aufbauend auf wesentlichen theoretischen Grundlagen werden auch praktische Übungen zum Berechnen, Messen und Einstellen an einer Versuchswand durchgeführt und Messabläufe trainiert. Die Teilnehmer erfahren, Messkomponenten in Heizungssystemen von Bestands- sowie Neubauten einzuordnen und lernen typische Praxissituationen bei Bestandsanlagen und lösungsorientierte Handlungsanweisungen kennen. Ein Muss für alle Fachleute mit Weitblick!

Themen

  • Notwendigkeit, Vorschriften und Gesetze
  • Grundlagen der Berechnung
  • Anlagensysteme für Neubau- und Altbausanierung
  • Übersicht an einem Berechnungsbeispiel
  • Praktischer Umgang mit Ventilprogramm und Messgeräten
  • Zusammenfassung

Das Tagesseminar findet am 13. November 2018 von 8:00 bis 15:15 Uhr in der Handwerkskammer Dresden statt und kostet 179 € inklusive Lehrmaterial, wobei  selbst dieses teilweise förderfähig ist.Das Seminar richtet sich an Gesellen, Meister, Techniker, Planer und Ingenieure aus dem Bereich der Sanitär-, Heizungs- und Klimatechnik.

Veranstaltungsort:
Handwerkskammer Dresden
njumii – Das Bildungszentrum des Handwerks Haus 2
Am Lagerplatz 8
01099 Dresden

Weitere Infos zum hydraulischen Abgleich unter www.hydraulischer-abgleich.eu

Bildunterschrift                        
Übung macht den Meister – das gilt auch für den ungeliebten hydraulischen Abgleich, denn, was man nicht kennt, das mag man auch nicht. Wer jedoch den Abgleich schon öfter durchgeführt hat oder sogar mit schlafwandlerischer Sicherheit beherrscht, für den ist dieser doch höchstens noch ein Kinderspiel. Und zwar eines, das sich bezahlbar macht. Und außerdem: Wird die Verdingungsordnung für Bauleistungen (VOB) für Aufträge vereinbart, ist jeder Fachhandwerker nach VOB, Teil C, DIN 18380 per geltendem Recht sogar verpflichtet, den hydraulischen Abgleich vorzunehmen und nachzuweisen. (Foto: AFRISO) 

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Integration in den Arbeitsmarkt erleichtern – Hemmnisse abbauen:

Arbeitnehmer ohne Berufsausbildung oder mit Vermittlungshemmnissen kämpfen am Arbeitsmarkt mit hohen Hürden. Auch Zuwanderer haben oft schlechte Startchancen. Um diesen Schwierigkeiten zu begegnen, haben sich der Fachverband Sanitär-Heizung-Klima (SHK) Baden-Württemberg und der Landesverband Baden-Württemberg der Christlichen Gewerkschaft Metall (CGM) für das SHK-Handwerk auf tarifliche Arbeitsmarktintegrationsklauseln verständigt, die zum 01.10.2018 in Kraft treten.

Die neuen Tarifklauseln ermöglichen es, bei Neueinstellungen in bestimmten Lohn- und Gehaltsgruppen Arbeitsverträge so auszugestalten, dass für maximal 24 Monate ein um 20 Prozent niedrigeres Bruttoentgelt vereinbart werden kann. Hintergrund hierfür ist, dass oftmals Beschäftigte ohne Berufsausbildung oder mit Vermittlungshemmnissen nicht die hinreichenden sprachlichen oder fachlichen Fähigkeiten aufweisen, die das jeweilige Berufsbild verlangt. Das kann beispielsweise der Fall sein bei Langzeitarbeitslosen, Asylbewerbern und anderen Zuwanderergruppen. Deren fachliche Defizite können in der zweijährigen Einarbeitungszeit nunmehr gezielt angegangen und beseitigt werden, um eine einfachere und schnellere Integration in den Arbeitsmarkt zu bewirken.

Wolfgang Becker, Hauptgeschäftsführer des Fachverbandes SHK Baden-Württemberg erläuterte die Absichten der Tarifpartner: „Die hohen Löhne im SHK-Handwerk waren für manche Gruppen ein zu großes Einstellungshemmnis. Uns eint die feste Überzeugung, dass alle Beschäftigten, mit und ohne Berufsausbildung ebenso wie unsere Meister oder Techniker gleichermaßen am Arbeitsmarkt teilhaben sollten.“

Markus Malm, CGM-Landesvorsitzender aus Baden-Württemberg, ergänzte: „Teilhabe am Arbeitsmarkt führt zu sozialen Kontakten und gesellschaftlicher Anbindung. Sie ist für uns daher Grundvoraussetzung für die erfolgreiche Integration von Zuwanderern und auch für die gezielte Aktivierung von Arbeitnehmern mit Vermittlungshemmnissen.“

Die Tarifpartner zeigten sich überzeugt, dass Arbeit und gesellschaftliche Kontakte stets einer „bloßen Verteilung“ staatlicher Sozialleistungen vorzuziehen seien: „Gezielte Aktivierung ist besser als passive Alimentierung.“ Das von der neuen Bundesregierung angekündigte Sonderprogramm mit deutlich „verlängerten“ Lohnkostenzuschüssen für Langzeitarbeitslose werde zwar beidseitig begrüßt, reiche aber in Baden-Württemberg alleine nicht aus, weil die Einstiegslöhne in der SHK-Branche auch für Hilfskräfte deutlich höher lägen als der gesetzliche Mindestlohn.

Die gemeinsamen Anstrengungen seien nicht nur Ausdruck sozialer Gerechtigkeit, sondern auch notwendige Folge zur Gestaltung des demographischen Wandels. „In vielen Regionen unseres Bundeslandes werden Arbeitskräfte bereits jetzt rar, was zukünftige Wachstumschancen beeinträchtigt“, so die Tarifpartner. Mit der Arbeitsmarktintegrationsklausel haben die SHK-Betriebe nun ein Werkzeug an der Hand, um bis zu der zunächst vorgesehenen Tariflaufzeit bis Ende April 2022 unter diesen Bedingungen Beschäftigte einzustellen, die noch nicht oder nicht mehr den Anforderungen des Berufsbildes eines Anlagenmechanikers SHK genügen.

Infobox:

Gesetzlicher Mindestlohn 2018: 8,84 Euro

Gesetzlicher Mindestlohn 2019: 9,19 Euro

Tariflicher Lohn* ungelernter Helfer: 14,52 Euro

Tariflicher Lohn* ungelernter Helfer: 11,62 Euro (neu, Arbeitsmarktintegrationsklausel)

* in der SHK-Branche Baden-Württemberg

Kontakt:

Ansprechpartner: Ralf Holten (Geschäftsführer)

Tarifbereich Baden-Württemberg

Adresse:

Geschäftsstelle Sindelfingen

Mercedesstraße 17

71063 Sindelfingen

Telefon: 07031 613002-0

E-Mail: sindelfingen@cgm.de

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