So kommen Blumen & Co. zum Valentinstag garantiert gut an

Schokolade, Blumen, Dessous oder Parfüm – Millionen Deutsche nehmen den Tag der Liebe zum Anlass, um ihr Herzblatt zu beschenken. Wer rechtzeitig dran denkt, bestellt kleine oder große Aufmerksamkeiten bequem im Internet.

Doch wie sieht es da mit der rechtzeitigen Lieferung aus? Und lassen sich auch Ohrstecker und Dessous umtauschen? Was Online-Shopper wissen sollten, damit Geschenke am Valentinstag in doppelter Hinsicht gut ankommen, erklärt Dr. Carsten Föhlisch, Rechtsexperte bei Trusted Shops.

1. Ich habe online Blumen für den Valentinstag bestellt, aber die Lieferung kam zu spät an. Muss ich die Blumen dennoch annehmen?

Dr. Carsten Föhlisch: Ist die Lieferung für den Valentinstag explizit vereinbart, liegt ein sogenanntes Fixgeschäft vor. Erfolgt die Lieferung nicht an diesem Tag, kann der Kunde vom Vertrag zurücktreten. Er muss die Blumen weder annehmen noch bezahlen. Dabei ist es irrelevant, ob für die Bestellung ein Widerrufsrecht besteht oder nicht.

2. Ich habe von meinem Partner Ohrstecker geschenkt bekommen, leider reagiere ich allergisch auf das Material. Kann mein Partner den Schmuck beim Online-Händler zurückgeben und bekommt dafür sein Geld zurück?

Dr. Carsten Föhlisch: Grundsätzlich besteht bei Waren, die online gekauft wurden, das 14-tägige Widerrufsrecht. Allerdings gibt es von dieser Regel auch Ausnahmen. Eine davon lautet, dass bei versiegelten Waren, die aus Gründen des Gesundheitsschutzes oder der Hygiene nicht zur Rückgabe geeignet sind, kein Widerrufsrecht besteht, wenn ihre Versiegelung nach der Lieferung entfernt wurde. Wenn die Ohrstecker versiegelt waren und dieses Siegel entfernt wurde, dann liegt hier m. E. ein solcher Fall vor. Die Ohrstecker sind aus hygienischen Gründen vom Widerrufsrecht ausgenommen und können daher im Rahmen der gesetzlichen Möglichkeiten nicht zurückgegeben werden. Anders liegt der Fall, wenn die Ohrstecker in einer unversiegelten Verpackung geliefert werden. Dann muss der Händler sie zurücknehmen. Dies ist allerdings von der Rechtsprechung noch nicht geklärt.

3. Ich habe ein Armband mit persönlicher Gravur gekauft, leider ist es aber zu groß. Kann ich personalisierte Geschenke zurückgeben?

Dr. Carsten Föhlisch: Zu den Waren, die von der Rückgabe ausgeschlossen sind, gehören unter anderem Artikel, die nach Kundenspezifikation angefertigt werden oder eindeutig auf die persönlichen Bedürfnisse zugeschnitten sind. Wer sich also seine persönliche Liebesbotschaft in ein Armband eingravieren lässt, der sollte dringend beachten, dass eine Rückgabe gesetzlich ausgeschlossen ist.

4. Ich habe mir Dessous in einem Online-Shop gekauft. Beim Anprobieren habe ich festgestellt, dass sie leider nicht passen. Gilt bei Dessous eine Ausnahme vom Widerrufsrecht?

Dr. Carsten Föhlisch: Nein, denn ein bloßes Anprobieren ist nicht ausreichend, um Dessous als Hygieneartikel vom Widerruf auszunehmen. Dann wären auch Schuhe, T-Shirts etc. vom Widerrufsrecht ausgenommen, sofern diese Produkte versiegelt versendet werden und der Verbraucher die Versiegelung entfernen würde, was dem Willen des Gesetzgebers widerspricht. Wurden die Dessous allerdings einen Tag lag getragen, kann der Händler sogenannten Wertersatz beanspruchen, der bis zu 100% des Kaufpreises beträgt.

5. Ich habe bei einem Online-Reiseveranstalter eine Valentinsreise gebucht. Jetzt muss die geplante Reise aufgrund von Krankheit kurzfristig storniert werden. Kann ich mein Geld zurückverlangen?

Dr. Carsten Föhlisch: In diesem Fall kann ich vom Vertrag zurücktreten. Bei einem Reisevertrag ist dies vor Reisebeginn jederzeit und ohne Begründung möglich. Dadurch verliert der Reiseveranstalter seinen ursprünglichen Anspruch auf den vereinbarten Reisepreis. Allerdings kann er stattdessen eine angemessene Entschädigung verlangen, wobei er sich ersparte Aufwendungen und eine mögliche anderweitige Verwertung des frei gewordenen Platzes anrechnen lassen muss. Dies geschieht meist in Form einer pauschalierten Stornogebühr, die in den AGB festgehalten wird. Diese wird höher ausfallen, je näher der Reiseantritt rückt. Dem Reiseveranstalter sollte daher der Rücktritt möglichst frühzeitig angezeigt werden. Empfehlenswert ist weiterhin der Abschluss einer Reiserücktrittsversicherung, die in den meisten Fällen die Stornogebühren übernimmt.

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Sicher im Internet unterwegs: Jeder Zweite hat schon negative Erfahrungen gemacht

  • Sicherheit spielt vor allem bei sensiblen Daten eine große Rolle
  • Käuferschutz ist bekannt und gefragt

Ob Onlineshopping, Geld überweisen oder vieles mehr, heute funktioniert alles im Netz. Aber fühlen sich die Nutzer dabei auch immer sicher? Anlässlich des Safer Internet Days am 5. Februar ist Trusted Shops dieser Frage nachgegangen und hat sich genauer mit diesem Thema beschäftigt*.

Dabei stellte sich heraus, dass die Hälfte der Befragten (49 Prozent) online bereits negative Erfahrungen gemacht hat. Unerwünschte Werbung war dabei mit 56 Prozent das größte Ärgernis, gefolgt von Online-Shopping-Betrug (35 Prozent) und anderen Problemen beim Online-Shopping (22 Prozent).

Dem entgegen steht ein hohes Sicherheitsbedürfnis der Befragten: 96 Prozent gaben an, dass die allgemeine Sicherheit bei der Internetnutzung für sie Priorität hat. In erster Linie, wenn es um die Finanzen geht: 82 Prozent wollen beim Online-Banking geschützt sein, 54 Prozent, wenn es um das Online-Shopping geht. Für 37 Prozent spielt sie auch eine Rolle, wenn sie nur allgemein Surfen.

Auffällig ist, dass gut die Hälfte der Befragten negative Erfahrungen im Online-Shopping gemacht hat, weil die Ware nicht geliefert wurde. Weitere 29 Prozent geben an, bei einer Retour kein Geld zurückerhalten zu haben und 28 Prozent haben die Waren zu spät geliefert bekommen. Damit ist ein wunder Punkt getroffen, denn für fast alle Internetnutzer (95 Prozent) ist das Thema Käuferschutz wichtig bis sehr wichtig.

Da ist es auch nicht überraschend, dass rund die Hälfte der Nutzer bereit ist, für einen zusätzlichen Schutz bei Nicht-Lieferung und Nicht-Erstattung, wie ihn Trusted Shops anbietet, einen kleinen Betrag extra zu bezahlen.

*Alle Daten, soweit nicht anders angegeben, sind von der APPINIO GmbH bereitgestellt. An der Befragung am 30.01.2019 nahmen 1.000 Personen ab 18 Jahren teil.

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Gefälschte Bewertungen auf Amazon

Das Videochat-Tablet von Facebook wurde von Amazon-Käufern sehr positiv bewertet. Allerdings stammen die Bewertungen von Angestellten des sozialen Netzwerks. Aufgedeckt hat dies Technik-Kolumnist Kevin Rose. Ihm ist aufgefallen, dass die Verfasser der positiven Rezensionen die gleichen Namen haben wie Facebook-Mitarbeiter.
Wie erkennt man, dass hinter einer Bewertung auch eine echte Meinung steckt? Das erläutert Johannes Lemm, Experte für Kundenbewertungen bei Trusted Shops.

1. Wie erkenne ich, dass Kundenbewertungen echt sind?

Johannes Lemm: Es gibt eine Reihe von einfachen Indizien, die schon beim bloßen Betrachten eines Bewertungsprofils auffallen. So ist zum Beispiel ein differenziertes Bewertungsbild glaubwürdiger als makellose Lobeshymnen. Es ist unrealistisch, dass absolut jeder Kunde zufrieden ist. Deshalb finden sich insbesondere bei einer sehr hohen Anzahl an Bewertungen immer auch kritische Stimmen. Gibt es Antworten des bewerteten Unternehmens zu den Rezensionen, spricht dies ebenfalls für die Echtheit. Es zeigt, dass der Adressat der Bewertungen sich aktiv mit den Anliegen seiner Kunden auseinandersetzt. Und bestenfalls gibt es zu einer Bewertung ein öffentliches Autorenprofil – idealerweise sogar mit Name und Profilbild. Dies erhöht grundsätzlich die Wahrscheinlichkeit, dass sich hinter der Bewertung ein echter Kunde verbirgt. Vor allem, wenn im Autorenprofil ersichtlich ist, dass ein Kunde verschiedene Online-Shops bewertet hat, spricht dies dafür, dass er nicht im Auftrag eines Händlers bewertet, sondern ein glaubwürdiger Power-Shopper ist.

2. Welche Folgen drohen einem Händler, der Kundenbewertungen manipuliert?

Johannes Lemm: Kundenbewertungen zu fälschen oder zu manipulieren, verstößt gegen geltendes Recht. Händlern, die Kundenbewertungen manipulieren, können Strafen von mehreren tausend Euro drohen – im Wiederholungsfall sogar im sechsstelligen Bereich. Sollte man als Verbraucher den Eindruck von Manipulation haben, bieten viele Portale die Möglichkeit, auffällige Kommentare oder Bewertungen zu melden. Denn sowohl Shop- als auch Portalbetreiber sollten ein Interesse an der Bekämpfung gefälschter Bewertungen haben – auch weil sie die Seriosität der eigenen Marke untergraben.

3. Sind negative Bewertungen zu einem Produkt grundsätzlich ein Signal dafür, dass man es nicht kaufen sollte?

Johannes Lemm: Schlechte Bewertungen eines Produktes bedeuten nicht zwangsläufig, dass ein Produkt nicht in Frage kommt. Zwei negative Bewertungen zum Beispiel, die 100 positiven gegenüber stehen, haben nur wenig Aussagekraft. Darüber hinaus kann es helfen, sich auch die Inhalte genau anzuschauen. Negative Bewertungen sind häufig ausführlicher geschrieben als positive. Und vielleicht gibt es sogar eine Reaktion des Händlers, die eine plausible Erklärung für die schlechte Bewertung aufzeigt. Außerdem: Nicht jedes Produkt passt für jeden. Es gibt Produkte, wie z.B. Matratzen oder Bürostühle, wo es sehr auf das persönliche Empfinden ankommt, ob sie gefallen.

4. Was sind Gründe für negative Shop-Bewertungen?

Johannes Lemm: Auffallend viele negative Shop-Bewertungen können darauf hindeuten, dass etwas nicht stimmt; wenn zum Beispiel die Ware mehrmals nicht oder nur sehr spät geliefert wurde, wenn es Probleme beim Umtausch gibt oder bei der Rückerstattung des Geldes. Über solche Faktoren geben jedoch nur authentische Bewertungen Auskunft. Darum überprüfen wir bei Trusted Shops die Echtheit der Bewertungsprofile auf unserem Portal. Dazu setzen wir zum einen auf maschinelle Prüfungen mit unserem innovativen Review Scanner, der automatisch Auffälligkeiten bei Bewertungen erkennt, wie z.B. ungewöhnliche Häufungen von ausschließlich positiven Bewertungen für einen Shop. Zudem untersucht unser mehrsprachiges Review-Team alle Auffälligkeiten. Das schafft ein nachhaltiges Vertrauen bei den Käufern.

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Materialeinkauf 4.0? In Webshops & Co. schlummert noch viel Potenzial

Bei der Materialbeschaffung hat jeder Akteur am Bau so seine Vorlieben: Der eine kauft seine Materialien bevorzugt direkt vor Ort ein, während der andere eher lieber zum Telefonhörer greift oder eine Mail an seinen Lieferanten losschickt. Mittlerweile ist im Reigen der klassischen Distributionswege ein weiterer Player auf das Spielfeld getreten: der Webshop. Doch wie weit haben die Bauakteure diesen neuen Einkaufsweg schon ins Herz schließen können? Studienergebnisse zeigen, dass die Traditionalisten unter den Bauprofis in dieser Frage immer noch die Oberhand haben, denn vier von fünf Bauakteuren bevorzugen beim Materialeinkauf immer noch den vertrauten Besuch im Ladenlokal oder die schnelle Bestellung über das Telefon.

Bei der Materialbeschaffung bevorzugen die meisten Bauakteure (insgesamt 82 Prozent) immer noch den persönlichen Kontakt vor Ort im Geschäft oder den schnellen Anruf beim Lieferanten. Denn schließlich ist ein persönliches Gespräch in vielerlei Hinsicht von Vorteil beim Materialeinkauf. Neue digitale Einkaufswege werden derweil auch von den Bauprofis wahrgenommen – wobei die Akzeptanz hier lange noch nicht so groß ist. Von den in einer breit angelegten Studie zum Online-Einkaufsverhalten 501 befragten Bauprofis gaben lediglich 8 Prozent an ihre Materialien am liebsten in Webshops einzukaufen. Nur unwesentlich viel mehr Befragte kaufen bevorzugt per E-Mail-Bestellung ein (9 Prozent).

Interessanterweise zeigen die Studienergebnisse weiter, dass, wenn im Webshop eingekauft wird, häufig eher solche Klein- und Verbrauchsmaterialien bestellt werden, die der Bauprofis täglich braucht. Insbesondere die dem Webshop aufgeschlossenen Installateure unter den SHK-Betrieben neigen dazu Produkte die täglich verbaut werden – wie z.B. Fittings, Rohre oder Eckventile – über Online-Shops des Fachhandels zu beziehen. Auch bei anderen Gewerken zeigen sich ähnliche Tendenzen. So gibt beispielsweise die überschaubare Schar von webshopaffinen Dachdeckern an oftmals Befestigungsmaterialien wie Schrauben und Nägel in Onlineshops zu bestellen.   

Über die Studie:

Diese und weitere Informationen zur Webshopnutzung und dem Einkaufsverhalten bei insgesamt 501 Bauunternehmern, Malern/Trockenbauern, SHK-Installateuren und Dachdeckern stammen aus dem  Monitor "Zukunftsmarkt: Online-Handel am Bau". Dabei werden u. a. behandelt:

  • Relevante Distributions- und Bestellwege für verschiedene Produktgruppen?
  • Häufig bestellte Bauprodukte in Webshops?
  • Bedeutung der verschiedenen Webshop-Typen (Fachhandel-/Hersteller-/DIY-/allgemeine und reine Bau-Webshops)
  • Brand Funnel für die wichtigsten branchenrelevanten Online-Verkaufsplattformen (Bekanntheit? Verwendung? Präferenz?)
  • Vor-, Nachteile sowie Einstiegsschwellen von Webshops aus Sicht der Verarbeiter
  • Bedeutungswandel von Webshops am Bau in der Zukunft

Der  Monitor "Zukunftsmarkt: Online-Handel am Bau" kann zum Preis von 1.799 € zzgl. MwSt. bei BauInfoConsult bezogen werden. Mehr Informationen erhalten Sie von Alexander Faust und Christian Packwitz unter 0211 301 559-10 oder per E-Mail an info@bauinfoconsult.de

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Das SEO Handbuch – Facts, Fiction & Future

Willkommen in 2019! Na, wer ist noch fit in Sachen Suchmaschine? Hier gibt es ein passendes Quiz, wertvolle Infos und als Neujahrs-Präsent einen kostenlosen PDF-Download. Los geht´s! 

Was ist Suchmaschinenoptimierung? 

  • SEO-Projekte können je nach Ausgangslage ein erhebliches Volumen annehmen. Wie immer gilt auch hier in Planung und Projektmanagement "Teile und Herrsche". 
  • Im Online Marketing wird SEO in zwei große Bereiche geteilt: OnPage-Optimierung und OffPage-Optimierung. Diese Kategorisierung wird an dem Kriterium festgemacht, ob dabei die eigene Seite optimiert wird, oder ob Einfluss auf andere Webseiten genommen wird. 
  • Agenturen und SEO-Berater, die in 2019 noch "Platz 1" versprechen, sind als unseriös einzustufen. Regelkonforme SEO-Maßnahmen können so etwas nicht garantieren. 
  • Sehr wohl garantiert werden können Ranking-Verbesserungen. 

Warum ist es so erfolgreich? 

  • Wer über die definierten Keywords nicht gefunden wird, hat schlechte Karten. 
  • SEO lohnt sich: Budgetär betrachtet ist SEO eine der ressourcenschonendsten Digital Marketing Maßnahmen. 
  • Das bedeutet auch: Bei monetären Engpässen mit pausierten oder abgeschalteten Kampagnen kann somit das "Überleben" des Shops oder der Webseite sichergestellt werden. 
  • Die Ergebnisse eines SEO-Projektes sind (relativ) permanent. Der neue Traffic versiegt nicht plötzlich, wenn das Projekt abgeschlossen ist. 

Wie setze ich das um? 

  • Großer Vorteil: Googles technische Richtlinien sind öffentlich – im Gegensatz zu ihrem Suchalgorithmus.
  • Die technische Optimierung lässt sich in verschiedene Aspekte einteilen: 
    • URLs
    • Seitenladezeit
    • Bildoptimierungen
    • robots.txt
    • nofollow
    • Weiterleitungen
    • Sichtbarkeit
    • Canonical Attribut
    • Mobile first 
    • u.v.m.

Wohin geht die Reise?

  • Der Nutzer rückt auch im SEO in den Mittelpunkt. Die rein technischen Optimierungsaspekte werden um die gestalterische Elemente ergänzt. Wir allen wollen Webseiten, "die uns vom Hocker hauen". 
  • Need for Speed! Die Seiten müssen schnell sein und noch schneller werden. Es geht darum, von überall aus, auch mit niedrigem Datenvolumen, alles und zu jeder Zeit erledigen können. 
  • Relevanz: Tiefgründige Behandlung von Themengebieten werden immer wichtiger
  • Voice Search! 

All diese Themen finden sich in ausführlicher Form in unserem SEO-Handbuch wieder. 
Eine kompakte Broschüre, ausgestattet mit den wichtigsten Infos, rund um das Thema Suchmaschine und Online Marketing – als kostenloser Download. Für Sie. 

 

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Möbel aus dem Netz: Jeder Zweite kauft online ein

– 57 Prozent der Online-Shopper haben schon Sofa, Sessel und Co. im Netz bestellt
– Hauptprobleme: Lieferverzögerung und Beschädigung

Eine Couch oder einen neuen Sessel will man im Laden erst ausprobieren, ansehen, berühren? Nein! Denn immer mehr Menschen nutzen dafür das Internet. Anlässlich der Möbelmesse imm cologne hat sich Trusted Shops mit dem Thema innerhalb einer Umfrage* etwas genauer beschäftigt.  

Dabei kam heraus, dass 57 Prozent der Befragten sich Möbel und andere Einrichtungsgegenstände aus dem Internet zugelegt haben. Der Möbelkauf im Internet ist bei den Frauen gefragter: Laut der Umfrage haben schon 66 Prozent der Frauen Möbel im Internet gekauft, bei den Männern sind es 48 Prozent. Auch nach Altersgruppen gibt es deutliche Unterschiede: Während bei den Online-Shoppern zwischen 18-24 Jahren nur 39 Prozent bereits online Möbel gekauft haben, sind es bei der Gruppe der 25-34-Jährigen schon 63 Prozent und bei den über 35-Jährigen 64 Prozent.

Interessant ist, dass jeder zehnte Online-Shopper Probleme beim Kauf von Couch und Co. im Internet hatte. Die beiden größten „Baustellen“ dabei sind Lieferverzögerungen (51 Prozent der Befragten) und beschädigte Artikel (49 Prozent).

Auffällig beim Möbelkauf ist auch, dass neben den Preisen für die Produkte und für die Lieferung am meisten auf die Geld-zurück-Garantie bzw. den Käuferschutz geachtet wird. Dabei sind Männer noch ein bisschen vorsichtiger als Frauen. 29 Prozent der Männer und 20 Prozent der Frauen ist der Käuferschutz beim Einkauf wichtig.

*Alle Daten, soweit nicht anders angegeben, sind von der APPINIO GmbH bereitgestellt. An der Befragung am 07.01.2019 nahmen 1.000 Personen ab 18 Jahren teil.

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Bewertungstrends 2019

Kundenbewertungen sind im Online-Handel ein Dauerbrenner, daran wird sich auf absehbare Zeit nichts ändern. Doch wie sieht es mit den Details aus? Wann wollen Kunden wo bewerten und was unterscheidet Rezensionen von anderen Inhalten im Netz? Das sind die Bewertungstrends für das Jahr 2019.

Die Bewertungsschwemme hält an, doch wer schwimmt obenauf?

Der Bewertungsmarkt wächst unaufhaltsam. Die einzelnen Anbieter sammeln jedes Jahr mehr Bewertungen für Shops, Dienstleistungen und Produkte, aber auch die Anzahl der Bewertungsanbieter selbst wächst rasant. Daneben gibt es noch aggregierte Bewertungen, also solche, die sich aus mehreren Quellen speisen, selbst gebaute Systeme, Bewertungsmöglichkeiten in sozialen Medien oder vor Ort im Ladengeschäft und nicht zu vergessen die hauseigenen Bewertungsangebote von Branchenriesen wie Amazon oder Google.

Die Hoheit über die Online-Reputation eines Unternehmens wandert zunehmend in die Hände von Verbrauchern und entzieht sich immer weiter den einzelnen Firmen (mit Ausnahme von Online-Giganten wie Amazon, die auch die Regeln für ihr eigenes Bewertungssystem selbst setzen).

Entscheidend bleibt für Verbraucher in dem Überfluss an Bewertungen letztlich die Frage, welche davon echt und vertrauenswürdig sind. Nur diese Rezensionen bieten eine echte Hilfe bei der Kaufentscheidung. Der Trend hin zu authentischen Kundenbewertungen, die ausschließlich von Kunden stammen, die ein Angebot oder eine Dienstleistung tatsächlich wahrgenommen haben, wird sich deshalb fortsetzen.

Kundenbewertungen als große Content-Pinnwand

Was ist eigentlich eine Kundenbewertung? Unternehmen sind mittlerweile längst in sozialen Medien präsent. Öffentliche Kommentare unter Instagram- oder Facebook-Posts der Firmen sind im Grunde nichts anderes als Kundenbewertungen. Auch hier lesen Verbraucher und bilden sich ein Urteil. Kundenbewertungen sind mittlerweile mehr als nur der Fragebogen, den ein Kunde nach dem Einkauf in einem Online-Shop per E-Mail erhält.

Doch der Weg führt auch in die andere Richtung: Die klassischen Kundenbewertungen finden in Form von Zitaten oder Bewertungsprofilen in soziale Medien, wo sie einen Baustein in der Präsenz des Shops bilden.

Die Online-Reputation eines Unternehmens speist sich zunehmend aus unterschiedlichen Quellen wie Kommentare und Likes in sozialen Medien, Gütesiegeln, klassischen Kundenbewertungen, Produktbewertungen oder öffentlich beantworteten Fragen. Es handelt sich um ein Wechselspiel verschiedener Kanäle und Quellen. Deshalb gleichen Kundenbewertungen im Jahr 2019 eher einer großen Content-Pinnwand mit unterschiedlichen Beiträgen, die sich überlappen und ergänzen, als einem übersichtlich strukturiertem Schaubild.

Bewertungen werden nicht mehr gesucht, sondern gefunden

Gemeinhin heißt es, „ein Nutzer sucht im Internet nach Bewertungen“. Das mag auf viele Verbraucher noch zutreffen, wenn sie sich im Rahmen einer Kaufentscheidung informieren. Doch da es mittlerweile überall Bewertungen in Reichweite gibt, geht der Trend dahin, dass Nutzer Bewertungen voraussetzen und einfach dort lesen, wo sie greifbar sind. Das können Google-Bewertungen direkt auf Google Maps sein, Produktbewertungen auf der Artikelseite, Shopbewertungen auf der Startseite eines Shops oder Bewertungssterne in Google Shopping-Anzeigen.

Aus diesem Grunde wird es immer wichtiger, Bewertungen auf allen Internet-Präsenzen der eigenen Produkte und Angebote greifbar zu halten. Nicht zu aufdringlich natürlich, damit sie nicht vom eigentlichen Angebot ablenken, aber so, dass sie im Bedarfsfall leicht gefunden werden.

Authentisch schlägt Roboter

Dass authentische Bewertungen bei Verbrauchern am besten ankommen, klingt nach einem alten Hut. Doch das Thema ist aufgrund der rasanten technologischen Entwicklungen aktueller denn je. Gerade in Zeiten von künstlicher Intelligenz und automatisierten Prozessen sehnen sich immer mehr Nutzer nach Angeboten von „echten Menschen“.

Für Online-Händler gilt es also, einen Spagat zu meistern. Einerseits profitieren sie von den neuen technischen Möglichkeiten, zum Beispiel um Kunden passgenaue Angebote zukommen zu lassen oder Ressourcen einzusparen. Andererseits ist es entscheidend, deutlich zu machen, dass hinter der Website nicht nur ein gut funktionierender Roboter sitzt, sondern Menschen, die im Zweifel auch persönlich erreichbar sind.

Es gibt geeignete Maßnahmen, einer Website menschliches Leben einzuhauchen. Händler können einen Blog betreiben und auf Kundenkommentare in sozialen Medien oder im Bewertungsprofil öffentlich eingehen. Oder sie treten mit Bildern in Erscheinung und stellen die Mitarbeiter des Online-Shops vor. Und ganz wichtig: Erreichbarkeit. Das kann ein Live-Chat sein oder ganz klassisch eine Telefon-Hotline. Es ist nicht nötig, rund um die Uhr erreichbar zu sein und gerade kleinere Shops können das nicht leisten. Wichtig ist nur, dass sie kommunizieren, wann sie erreichbar sind und dies auch einhalten.   

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Politiker-Hack: 5 Tipps gegen Datenmissbrauch

Wie akut das Thema Datenmissbrauch ist, belegen aktuell die Daten von Abgeordneten, Künstlern und Journalisten, die Unbekannte über Twitter verbreitet haben. Was tun gegen Identitätsdiebstahl im Netz? Dazu fünf Tipps von Dr. Carsten Föhlisch, Verbraucherrechtsexperte des europäischen Online-Gütesiegels Trusted Shops.

Tipp 1: Manchmal ist weniger mehr
Dr. Carsten Föhlisch: Ob in sozialen Netzwerken oder auch beim Online-Shopping – Verbraucher sollten sparsam mit den eigenen Daten umgehen. Sie sollten niemals mehr preisgeben, als es unbedingt notwendig ist. Nur so können Verbraucher vermeiden, dass ihre Daten in falsche Hände gelangen. Das gilt auch für die E-Mail-Adresse. Online-Händler beispielsweise benötigen zwar immer eine E-Mail-Adresse, um eine Bestellbestätigung schicken zu können, aber besonders bei Foren oder Gewinnspielen sollten Verbraucher aufmerksam sein und auf Seriosität achten. Zudem sind Spam-Mails im Posteingang oftmals sehr ärgerlich. Um diese zu vermeiden, sollte die E-Mail-Adresse nicht zu leichtfertig angeben werden.

Tipp 2: Keine unverschlüsselten Daten übertragen
Dr. Carsten Föhlisch: Beim Online-Shopping sind die Zahlung per Kreditkarte oder Einzugsermächtigung gängige Verfahren. Verbraucher sollten Zahlungsdaten niemals unverschlüsselt übertragen. Denn sonst könnten die Daten leicht abgefangen und für andere Zwecke missbraucht werden. Was viele Verbraucher nicht wissen: Beim Senden von unverschlüsselten Daten verstoßen viele Online-Käufer gegen die Bedingungen ihrer Bank. Um auf der sicheren Seite zu sein, ist es deshalb ratsam, dass Verbraucher vor dem Senden der Zahlungsdaten immer schauen, ob im Browserfenster ein Schloss-Symbol bzw. ein „https“ in der URL angezeigt wird. Das Symbol garantiert eine verschlüsselte Datenübertragung.

Tipp 3: Unseriöse Online-Shops erkennen
Dr. Carsten Föhlisch: Im Internet gibt es zahlreiche Online-Shops. Die meisten Shop-Betreiber sind ehrliche Händler. Doch immer häufiger nutzen Betrüger sogenannte Fake-Shops, um Verbraucher abzuzocken. Verbraucher sollten deshalb unbedingt auf eine vollständige Anbieterkennzeichnung sowie auf umfängliche Informationen zu Widerruf, Versandkosten und Zahlungsmethoden achten. Bei unseriösen Shop-Betreibern sind diese oft fehlerhaft oder schwer zu finden. Zudem kann eine kurze Internetrecherche sinnvoll sein. Vielleicht gibt es Negativeinträge in Foren, die zu erhöhter Wachsamkeit mahnen. Lässt sich ein Online-Shop darüber hinaus von seinen Kunden direkt bewerten und blendet das Ergebnis auf seiner Website ein – etwa über das Kundenbewertungssystem von Trusted Shops –, kann dies zusätzlichen Aufschluss über die Qualität von Service und Angebot geben. Trusted Shops stellt die Unabhängigkeit und Echtheit der Bewertungen über eine mehrstufige Überprüfung sicher. Darüber hinaus sollten Verbraucher schauen, ob ein Shop mit einem Gütesiegel zertifiziert ist. So geraten die sensiblen Daten gar nicht erst in falsche Hände.

Tipp 4: Passwörter niemals auf öffentlichen PCs speichern
Dr. Carsten Föhlisch: Gespeicherte Passwörter erleichtern das Surfen im Internet, da das lästige Einloggen entfällt. Jedoch sollten Internet-Nutzer unbedingt darauf verzichten, wenn sie an einem öffentlichen Computer, zum Beispiel in einem Internetcafé, sitzen. Die Passwörter werden über sogenannte Cookies gespeichert, die auf dem Computer abgelegt werden. Vergisst der Nutzer am Ende die Cookies zu löschen, wird der nächste Computernutzer automatisch mit dem Account angemeldet. Was viele nicht wissen: Einige Computerviren lesen die Cookie-Listen ohne Zustimmung des Nutzers aus. Grundsätzlich sollten Verbraucher es Betrügern schwer machen, das Passwort zu knacken. Die verwendeten Passwörter sollten immer aus einer Kombination von Sonderzeichen, Buchstaben und Zahlen bestehen. Am besten verwendet man unterschiedliche Passwörter für verschiedene Anwendungen. Regelmäßiges Ändern des Passworts und Sicherheitsfragen, die nur vom Verbraucher selbst beantwortet werden können, schützen zusätzlich vor Datenmissbrauch.

Tipp 5: Zuerst die Allgemeinen Geschäftsbedingungen lesen, dann zustimmen
Dr. Carsten Föhlisch: Bei sozialen Netzwerken und Internet-Diensten müssen sich Nutzer häufig registrieren. Auch wenn es keine spannende Lektüre ist, ist es empfehlenswert, dass sich Nutzer trotzdem unbedingt die AGB und die Datenschutzerklärungen bei der Registrierung durchlesen. Denn nur so wissen Nutzer, was mit ihren Daten geschieht. Beispiel facebook: Hier sollten Nutzer einiges beachten. Drückt ein Nutzer auf einer Internetseite einen „Gefällt mir“-Button und ist gleichzeitig bei facebook angemeldet, dann erhält das soziale Netzwerk die Information, dass der Nutzer die Website besucht hat. Die Information wird auch dann übertragen und kann dem Nutzerprofil zugeordnet werden, wenn der Nutzer den Button nicht gedrückt hat.

Weitere Infos zu dem Thema Identitätsschutz finden Sie unter diesem Link: 
https://www.trustedshops.de/identitaetsschutz/

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mobilcom-debitel bringt Smartwatch für Kinder in die Shops

Ab sofort bietet mobilcom-debitel die MOVETIME Family Watch MT30 von TCL an. Die kompakte Smartwatch am Handgelenk begleitet die Kinder bei der Erkundung ihrer Umgebung, während Eltern sich keine Sorgen machen müssen, wo sie sich aufhalten. Per GPS-Geofencing können ausschließlich autorisierte Personen die aktuelle Position des Kindes abrufen und erhalten eine Benachrichtigung, sobald das Kind das vordefinierte „sichere“ Gebiet verlässt. Die Smartwatch ist mit einem attraktiven Tarif für 6,99 Euro monatlich oder einmalig für 169,- Euro in allen mobilcom-debitel Shops zu haben.

Für alle Eltern ist die Sicherheit ihrer Kinder das A und O. Die MOVETIME Family Watch MT30 ist ein digitaler Partner, der den Kindern den nötigen Freiraum und Eltern das beruhigende Gefühl gibt zu wissen, wo sich die Kleinen gerade befinden. Über die Uhr können Kinder und Eltern jederzeit miteinander kommunizieren, ob per Anruf oder Nachricht. Mit einer App auf dem Eltern-Smartphone kann die Uhr zudem geortet werden. Hier lassen sich auch sichere Bereiche wie beispielsweise die Schule, der Spielplatz oder die Wohnung der Oma festlegen. Verlässt das Kind diese Zonen, werden die Eltern benachrichtigt. Mit dem SOS-Knopf an der Uhr können die Kinder ihre Eltern zudem um Hilfe rufen und ihren Standort mitteilen, denn dank dem integrierten GPS-Modul sind verschiedene Standortfunktionen und Positionsbestimmungen drinnen und draußen sowie Geofencing in Echtzeit möglich. Mit bis zu zwei Tagen Akkulaufzeit ist die Uhr für die Kleinen außerdem sehr ausdauernd. Auf alle geteilten Informationen haben ausschließlich autorisierte Personen Zugriff. Bei der ersten Einrichtung der Smartwatch mit der zugehörigen App legen die Eltern über ihre Administratorrechte fest, wer mit dem Kind, beziehungsweise der Uhr, kommunizieren darf. Über den farbenfrohen Touchscreen ist die Uhr einfach zu bedienen und für das Spielen in Wind und Wetter ist die Uhr ebenso geeignet, denn sie ist schmutz- und wasserabweisend. Die Smartwatch für Kinder ist bei mobilcom-debitel in Kombination mit einem attraktiven Tarif für monatlich 6,99 Euro zu haben. Der Tarif beinhaltet 100 Freiminuten und 1 GB Datenvolumen für die Kommunikation zwischen Uhr und Eltern-Smartphone. Darüber hinaus wird mit Hilfe dieser Lösung auch der EU-weite Einsatz möglich. Alternativ haben Interessenten auch die Möglichkeit die Uhr für einmalig 169,- Euro zu kaufen, benötigen für den Einsatz dann aber noch eine SIM-Karte nebst Tarif.

Ab sofort ist das Gerät in allen mobilcom-debitel Shops verfügbar. Den richtigen regionalen Ansprechpartner gibt es unter www.md.de/haendlersuche.

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Geschenkekauf im Netz: Was tun, wenn die Online-Bestellung mal nicht gefällt?

Die Weihnachtssaison hat begonnen. In diesem Jahr planen deutsche Verbraucher durchschnittlich 349 Euro für Geschenke auszugeben (idealo, 2018). Das ein oder andere Angebot lockt dann wieder Verbraucher zum Kauf im Internet. Denn Online-Shopping geht schnell und ist jederzeit möglich. Doch was, wenn die gelieferte Ware nicht den Vorstellungen entspricht oder defekt ist? Wie ist das eigentlich mit Rückgabe und Umtausch im Internet? Das erläutert Dr. Carsten Föhlisch, Rechtsexperte von Trusted Shops.

Widerrufs-/ Rückgaberecht statt Umtauschrecht

Entgegen der weit verbreiteten Meinung, gibt es kein gesetzliches Umtauschrecht, das den Händler dazu verpflichtet, einmal gekaufte Ware zurück zu nehmen. Aber keine Sorge, dafür gibt es bei Onlinekäufen das Widerrufsrecht. Von diesem können Sie als Käufer Gebrauch machen, wenn Sie ein Produkt nicht behalten wollen.

Wie lange gilt mein Widerrufsrecht?

Das Widerrufsrecht ist befristet auf 14 Tage. Wann diese Frist beginnt, ist von Zweierlei abhängig:

• Die Frist beginnt erst, wenn Sie Ihre Ware erhalten haben. Haben Sie über das Internet eine
  Dienstleistung gekauft, beginnt die Frist mit Vertragsschluss.
• Außerdem muss Sie der Händler über das Widerrufsrecht sowie das Muster-Widerrufsformular
  informiert haben.

Wie mache ich von meinem Recht Gebrauch?

Sie teilen dem Händler, z.B. per E-Mail, Brief oder Fax oder über ein auf der Website zur Verfügung gestelltes Formular, mit, dass Sie Ihre Vertragserklärung widerrufen. Eine Begründung, weshalb Sie das Produkt oder die Dienstleistung nicht nutzen wollen, müssen Sie nicht angeben.

Wer zahlt die Versandkosten der Rücksendung?

Hat der Händler Sie z.B. in der Widerrufsbelehrung darüber informiert, dass Sie die Rücksendekosten zu tragen haben, dann müssen Sie diese auch zahlen. Fehlt eine Information über die Kosten der Rücksendung oder hat der Unternehmer angeboten, diese zu übernehmen, zahlt der Händler die Rücksendekosten.

So weit so gut. Was aber, wenn Sie das gelieferte Produkt behalten wollen, jedoch feststellen, dass es beschädigt oder defekt ist? Auch hier gibt es gute Nachrichten für Verbraucher, denn in diesem Fall können Sie Ihr Recht auf Gewährleistung in Anspruch nehmen.

Wie kann ich mein Recht auf gesetzliche Gewährleistung geltend machen?

Per Gesetz ist jeder Händler eines Online-Shops und Ladengeschäftes dazu verpflichtet, zwei Jahre lang defekte Ware entweder zu reparieren oder zu ersetzen. Als Verbraucher können Sie wählen, ob der Händler das Produkt reparieren oder ein neues liefern soll. Wurde das Produkt zweimal repariert oder ersetzt, können Sie in der Regel entweder von Ihrem Kaufvertrag zurücktreten und den vollen Preis erstattet bekommen oder den Kaufpreis mindern lassen.

Stellen Sie innerhalb der ersten 14 Tage nach dem Kauf fest, dass Ihr neues Produkt defekt ist, können Sie entweder Ihr Widerrufsrecht ausüben oder Ihre Gewährleistung geltend machen. Möchten Sie, dass Ihr Produkt ersetzt wird, sollten Sie dem Händler dies deutlich mitteilen. So können Sie Missverständnisse vermeiden, da der Händler ansonsten nicht erkennen kann, ob Sie widerrufen und damit auch Ihr Geld zurückerhalten oder das Produkt reparieren bzw. ersetzen lassen möchten.

Wie erhalte ich mein gezahltes Geld zurück?

Machen Sie innerhalb der ersten 14 Tage von Ihrem Widerrufsrecht Gebrauch, ist der Händler verpflichtet Ihnen das bereits gezahlte Geld innerhalb von 14 Tagen, nachdem er Ihren Widerruf erhalten hat, zurückzuerstatten. Dem Händler steht allerdings ein Zurückbehaltungsrecht zu, denn Sie sind verpflichtet, dem Händler innerhalb von 14 Tagen nach der Absendung Ihres Widerrufes, die Waren zurückzugeben. Geschieht dies nicht, kann der Händler die Rückzahlung verweigern, bis er die Waren erhalten hat oder einen Nachweis, dass Sie die Ware tatsächlich abgeschickt haben.

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