Testurteil: sehr gut – der HSM SECURIO AF100 im Redaktionstest von „Das Büro“

Die Redaktion von "Das Büro" hat das Modell mit automatischem Papiereinzug getestet. Gerrit Krämer, Redakteur von Das Büro berichtet.

Durch seine kompakten Abmessungen von 37,5 cm Breite, 26 cm Tiefe und 62 cm Höhe sowie sein geringes Leergewicht von nur 7 kg ist der Aktenvernichter relativ unproblematisch an den jeweiligen Einsatzort zu befördern. Das Volumen des Schnittgutbehälters beträgt 20 Liter.

Inbetriebnahme

Zwischen dem Auspacken des Geräts und der ersten Inbetriebnahme haben bei uns in der Redaktion nur wenige Augenblicke gelegen. Einfach den im Gehäuseoberteil verbauten Schneidkopf auf den Schnittgutbehälter setzen, Autofeedablage montieren, Netzstecker auf der Rückseite des Aktenvernichters einstecken, das andere Ende in die Steckdose und den Netzschalter auf „I“ schalten. Das war‘s schon.

Die Bedienung des Aktenvernichters ist ebenfalls denkbar einfach. Auf seiner Oberseite befinden sich zwei gut sichtbare Tasten. Eine zum Starten und Stoppen des automatischen Papiereinzugs, eine für den Auswurf von Dokumenten bei Papierstau, die „Reversiertaste R“.

Aufgabengebiet

Die Kernkompetenz eines Aktenvernichters liegt im zuverlässigen Zerkleinern von Dokumenten. Und hier gab sich der HSM SECURIO AF100 bei uns keine Blöße. Die Start-Stopp-Automatik startet das Schneidwerk automatisch, sobald Papier in die manuelle Zuführöffnung geschoben wird. Papier wird im Partikelschnitt zu 4 mm breiten und 25 mm langen Teilchen geschreddert, was der Sicherheitsstufe P-4 entspricht. Der manuelle Einzug schafft maximal sechs bis sieben Blätter à 80 g/m2 auf einmal, ab dem achten Blatt ist der Stapel zu dick für die Zuführöffnung. Auch das Vernichten von gehefteten und mit Büroklammern versehenen Blätterstapeln funktionierte über den manuellen Einzug problemlos. Die Autofeedfunktion ist für maximal 100 Blatt ausgelegt. Während des Autofeedbetriebs konnten wir parallel auch den manuellen Einzug ohne Einschränkungen nutzen. Nicht ganz so praktisch ist, dass dem Autofeeder keine Büroklammern oder geheftete Blätter zugeführt werden dürfen, da sonst das Gerät beschädigt werden könnte. Hier ist beim Einlegen von Dokumenten Vorsicht geboten.

Wurde dem Schredder versehentlich ein noch benötigtes Dokument zugeführt, ließ sich der Zerkleinerungsvorgang jederzeit mit der Bedientaste abbrechen. Das Schneidwerk stoppte sofort, sobald wir die Taste drückten. Durch ein längeres Drücken der Reversiertaste, und mit etwas Kraftaufwand, ließen sich die zugeführten Dokumente wieder herausziehen.

Unser Fazit

Der HSM SECURIO AF100 verbindet kompakte Maße mit guter Leistung. Er ist leicht zu transportieren und kann somit flexibel an verschiedenen Büroarbeitsplätzen benutzt werden. Moderate Lautstärke beim Vernichten und 0 Watt Stromverbrauch im Stand-by-Modus (Herstellerangabe) sind weitere Pluspunkte des Schredders.

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Am besten landen Daten im Schredder – sichere Zerstörung von digitalen Datenträgern als Chance für Entsorger

Wenn neue Rechner ins Haus kommen, müssen Unternehmen oft in Tausenden alter Computer vielfach sensible Daten sicher löschen – eine zeitaufwendige Sache. Dank des Festplattenvernichters HDS 230 von HSM kann die Uriel Papierrohstoffe GmbH in Diez (Limburg) ihren Kunden eine schnelle und absolut sichere Datenlöschung anbieten: die mechanische Zerstörung der Festplatten in viele Partikel.

Andreas Uriel, Inhaber der Uriel Papierrohstoffe GmbH, hat eigentlich nichts gegen technische Datenblätter zur Leistungsfähigkeit einer Maschine. Doch was sie tatsächlich kann, probiert er gern selbst aus. Der Firmenchef und diplomierte Kaufmann ist ein zupackender Mann. Also fütterte er für ein paar Stunden den HSM-Schredder mit PC-Festplatten. Und siehe da: 8 Stück pro Minute oder 480 pro Stunde sind möglich – statt der angegebenen 6 pro Minute (oder 360 pro Stunde). Für den Firmenchef ist das eine wichtige Erkenntnis: „Wir können nicht absehen, welche Mengen künftig auf uns zukommen“, sagt er. Da ist es gut zu wissen, dass der HSM-Festplattenvernichter Reserven hat.

Der Festplattenvernichter hat noch Reserven

Wie der Firmenname Uriel Papierrohstoffe sagt, beschäftigt sich der Entsorgungsspezialist eigentlich mit dem Erfassen, Sortieren und Vermarkten von Wertstoffen. Rund zwei Drittel des jährlich anfallenden Entsorgungsvolumens von 120.000 Tonnen sind Papier und Kartonagen (Verpackungsmaterial). Mit der sicheren Entsorgung von optischen und magnetischen Datenträgern in Form von Festplatten betritt das Unternehmen Neuland: „Das machen wir auf Wunsch bestimmter Kunden.“ so Andreas Uriel. Zur Kundschaft des Entsorgungsunternehmens im Bereich Akten- und Datenträgervernichtung gehören Banken und Steuerberatungsunternehmen ebenso wie Ärzte, Krankenhäuser oder Software- und IT-Unternehmen. Sie müssen nicht nur alte Rechner entsorgen, sondern Sorge dafür tragen, dass besonders sensible und vertrauliche sowie personenbezogene Daten“ geschützt werden, auch wenn die Rechner ausrangiert werden. So will es das Bundesdatenschutzgesetz (BDSG). Als „sensibel“ gelten digitale Patientenakten, Bankdaten oder Steuerunterlagen sowie geheime, für Unternehmen wichtige Informationen wie Patente, Konstruktionsunterlagen, Verträge oder Strategiepapiere.

Die mechanische Zerstörung ist die sicherste Methode

Nun ist das Sammeln von Daten angesichts wachsender Speicherkapazitäten der Festplatten bei gleichzeitig sinkenden Preisen kein großes Problem. Schwerer ist ihre sichere Löschung. Zwar gibt es dafür spezielle Software-Programme. Sie überschreiben die Datenspeicher viele Male, um die Informationen unlesbar und nicht wiederherstellbar zu machen. Doch das ist sehr zeitaufwendig, wie man sich bei Hunderten oder gar Tausenden von Unternehmensrechnern leicht vorstellen kann. Wie es schneller geht, beschreibt Andreas Uriel so: „Der sicherste und effektivste Weg ist die mechanische Zerstörung des Datenträgers.“

Was das Entsorgungsunternehmen dabei zu beachten hat, legt die neue DIN 66399 fest, die seit Oktober 2012 gilt. Sie beschreibt anhand von drei Schutzklassen und sieben Sicherheitsstufen, wie besonders „sensible Daten“ zu vernichten sind und welche Anforderungen die dafür eingesetzten Maschinen erfüllen müssen. Für die Sicherheitsstufe H-4 müssen sie Festplatten in Partikel von maximal 2000 mm² zerkleinern. Der HSM-Festplattenvernichter schafft deutlich mehr: Die Partikel sind viel kleiner als gefordert – ca. 1000 mm². Das Granulat liefert das Unternehmen an Schrotthändler, die das Aluminium in der Festplatte von den übrigen Teilen trennen. Die übrigen Teile werden an Kupferhütten oder Scheideanstalten weiter verkauft. Denn in den Festplatten sind Edelmetalle wie Kupfer, Gold, Silber oder Platin enthalten, dessen Rückgewinnung sich lohnt.

Ausgereifte Schredder-Technologie

Seit der HSM-Festplattenvernichter bei dem Entsorgungsspezialisten im Einsatz ist, hat Andreas Uriel ein paar Sorgen weniger. Denn bis dahin fehlte es an leistungsfähigen Schreddern. „Wir haben es eine Weile mit Kunststoff- und Papierschreddern versucht“, sagt der Firmenchef. Doch für die Metallteile in der Festplatte erwiesen sich die Schneidwerkzeuge als zu schwach. Die Folgen beschreibt Andreas Uriel so: „Wir hatten einen enormen Verschleiß und wegen häufiger Reparaturen lange Stillstandzeiten.“ Für den neuen Festplattenschredder wurde Andreas Uriel bei HSM in Frickingen fündig. Dem Spezialisten für Entsorgungstechnologien eilt nicht nur ein guter Ruf voraus, was die Qualität seiner Schredder und Ballenpressen betrifft. Für Andreas Uriel war auch wichtig, dass die „Maschinen im Alltag erprobt sind, die Technologie also ausgereift ist“.

Hoher Sicherheitsaufwand

Seit rund zwei Jahren ist der HSM-Festplattenvernichter bei Uriel Recycling im Einsatz. Aktuell ist das Gerät nicht ausgelastet. Dennoch ist sich Firmenchef Andreas Uriel sicher, dass sich die Anschaffung als lohnende Investition erweist. Er ist davon überzeugt, dass bei Uriel Recycling bald sehr viele Festplatten zur Vernichtung anstehen: „Die eigentliche Konjunktur steht noch aus.“ Der Grund für seine Zuversicht: Die Solid State Drive (SSD) wird langfristig die herkömmliche Festplatte verdrängen. „Dann freuen wir uns auf die vielen Festplatten“, sagt Andreas Uriel, „die sicher entsorgt werden müssen.“

Kundenzitat:

„Auf Wunsch unserer Kunden bieten wir auch die sichere Entsorgung von optischen und magnetischen Datenträgern oder Festplatten an. Mit dem HSM-Festplattenvernichter erfüllen wir die sehr strengen Sicherheitsanforderungen des Bundesdatenschutzgesetzes.“
Andreas Uriel, Inhaber der Uriel Papierrohstoffe GmbH

Die Fakten

Unternehmen

Die Uriel Papierrohstoffe GmbH in Diez (Limburg) ist ein typisches mittelständisches Unternehmen der Entsorgungswirtschaft. Die 1949 von Gerhard Uriel gegründete Firma führt heute sein Sohn Andreas. Der Entsorgungsspezialist sammelt und bereitet vor allem Altpapier, Kunststoffe, Metalle und Holz, aber auch gemischte Gewerbeabfälle bis hin zu Sonderabfällen für die Wiederverwertung auf. Das jährliche Volumen liegt bei 120.000 Tonnen. Auf Wunsch vieler Kunden bietet Uriel seit einiger Zeit auch die sichere Vernichtung von elektronischen Datenträgern wie Festplatten, CDs, DVDs oder Flash-Speicherkarten an.

Aufgabe

Auf den Festplatten ausrangierter Rechner von Banken, Steuerberatern, Krankenhäusern etc. sind Unmengen an persönlichen Daten oder geheimen Unternehmensinformationen wie Patente, Konstruktionsunterlagen und Strategiepapiere gespeichert. Diese „besonders sensiblen und vertraulichen sowie personenbezogenen Daten“ müssen laut dem Bundesdatenschutzgesetz (BDSG) geschützt werden. Dazu gehört auch die sichere Löschung oder Vernichtung. Wie optische und magnetische Datenträger vernichtet werden müssen und welche Anforderungen Maschinen zur Vernichtung der verschiedenen Datenträgerarten erfüllen müssen, legt die DIN 66399 fest. Sie ist seit Oktober 2012 in Kraft. Als sicherster und effektivster Weg gilt die mechanische Zerstörung des Datenträgers.

Lösung

Für die Vernichtung von Datenträgern nutzte Uriel Papierrohstoffe lange Zeit Schredder, die ursprünglich für Papier und Kunststoffe gedacht waren. Mit der steigenden Menge an Festplatten nahm auch der Verschleiß an den Schreddern zu. Sie standen oft wegen Reparaturen still. Außerdem waren sie nicht nach der DIN-Norm zertifiziert, die festlegt, in welche Partikelgröße optische und magnetische Datenträger (DVDs, Festplatten, etc.) zerteilt werden müssen. Deshalb schaffte Uriel Papierrohstoffe den HSM-Festplattenvernichter HDS 230 an.

Nutzen

• Hoher Durchsatz: Dank der speziellen Schneidwerkzeuge des HSM-Festplattenvernichters können mehr als 400 Festplatten pro Stunde zerkleinert werden
• Recycling: Das Aluminium in der Festplatte sowie Edelmetalle wie Gold, Silber und Platin sind begehrte Rohstoffe
• Hohe Zuverlässigkeit: Der Festplattenvernichter läuft zuverlässig, kein Stillstand
• Schneller Service: Wenn Probleme auftreten, sind die Techniker von HSM schnell mit passenden Ersatzteilen vor Ort
• Leichtes Einarbeiten neuer Mitarbeiter: Der Festplattenvernichter ist einfach zu bedienen
• Return on Investment (ROI): Geschätzt circa 1 bis 3 Jahre (je nach Marktpreis für Metallteile aus Festplatten)

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Neues Whitepaper – Leitlinien für eine sichere und wirtschaftliche Produktion!

Wir freuen uns, Ihnen unser neues Whitepaper „Leitlinien für eine sichere und wirtschaftliche Produktion“ vorzustellen.
Es berichtet über unsere Erfahrungen bei der Erstellung von Industriellen Manufaktursystemen für manuelle Produktionsabläufe und fasst sechs elementare Leitlinien für Sie zusammen. Wir hoffen, diese geben Ihnen Anregungen und Wissen für zukünftige positive Entscheidungen.

Kurzinhalt:

Dieser Leitfaden berichtet über unsere Erstellung von Industriellen Manufaktursystemen für manuelle Produktionsabläufe, die auf der Informationsbasis von digitalen Plattformen arbeiten. Dies erreichen wir, indem alle elektrischen Anlagenteile und Komponenten systemtechnisch angebunden werden. Entweder als Nachrüstung bei bestehenden Anlagen oder als komplette Neuinstallationen. Manufaktursysteme können als Einzelplatzlösungen beginnen und systematisch zu Verbundanlagen und großen Infrastrukturen erweitert werden. Die Schritte dazu werden hier ebenfalls vorgestellt.
Industrielle Manufaktursysteme ermöglichen agile und flexible Produktionen, in denen die Mitarbeiter stets eine Orientierung über Umfang und Inhalt Ihrer Aufgaben bekommen und in ihren täglichen Aufgaben eine fortlaufende Unterstützung erfahren. Dies wird von den digitalen Plattformen geleistet, die durch das ELAM-System gebildet werden.

Wenn manuelle Arbeiten mit Hilfe eines geführten Systems auf industrieller Basis geleistet werden, stellt das für viele Unternehmen einen Effizienzsprung dar zumal bei geringem Investitionsbedarf eine hohe Wirksamkeit erreicht wird.
Mit seiner Hilfe können sichere Produktionen erreicht werden, wobei diese Leitlinien einen Anhalt zur Umsetzung sein können.

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