Ehrung für die besten Nachwuchs-Handwerker Südbadens

Mit einer Feierstunde ehrte die Handwerkskammer Freiburg am Freitag, 19. Oktober die besten Junghandwerker Südbadens und ihre Ausbildungsbetriebe. 40 Gesellinnen und Gesellen, die dieses Jahr im Leistungswettbewerb „PLW – Profis leisten was“ den Sieg auf Kammerebene errungen haben, erhielten aus den Händen von Kammerpräsident Johannes Ullrich und dem PLW-Beauftragten Siegfried Böhringer eine Urkunde. Die Ausbildungsbetriebe der Kammersieger erhielten eine Auszeichnung für ihre vorbildliche Ausbildungsleistung.

Ullrich gratulierte den Kammersiegern, die hervorragende Ergebnisse in ihren Gesellenprüfungen erzielt haben. „Sie sind gefragte Fachkräfte – und Sie sind die Besten!“ Den Betrieben dankte Ullrich für die gelungene Nachwuchsarbeit. „Sie sichern mit Ihrer Arbeit die Zukunft unseres Handwerks.“ Zudem schloss er die gewerblichen und beruflichen Schulen, die Gewerbe Akademie sowie die Innungen und die Prüfungsausschüsse in seinen Dank mit ein. Die gelungene Zusammenarbeit mit den Partnern im dualen Ausbildungssystem bringe beeindruckende Ergebnisse hervor.

Neben den Geehrten nahmen auch zahlreiche Ehrenamtsträger des Handwerks, Politiker, Bürgermeister und Schulvertreter an der Feierstunde teil. Mit ihrem Sieg auf Kammerebene haben sich die 40 Gesellinnen und Gesellen für den Landeswettbewerb qualifiziert.

Die Kammersieger spiegeln auf bemerkenswerte Weise die Bandbreite an Ausbildungsmöglichkeiten sowie die hohe Qualität der dualen Ausbildung des südbadischen Handwerks wider: Vom Anlagenmechaniker für Sanitär-, Heizungs- und Klimatechnik über den Goldschmied bis hin zum Zweiradmechaniker bietet das Handwerk ein umfangreiches Spektrum an Karrierechancen.

Im Leistungswettbewerb „Profis leisten was“ messen sich jedes Jahr die besten Junghandwerker. Die Kammersieger treten anschließend auf Landesebene an; die daraus hervorgehenden Landessieger kämpfen schließlich um den Bundessieg. Die Landessieger werden in diesem Jahr am 27.10. in Konstanz geehrt. Die Festveranstaltung zum Abschluss des Leistungswettbewerbs mit Auszeichnung der Bundessieger findet am 1.12. in Berlin statt.

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IHK begrüßt Verzicht auf Fahrverbote

Die Industrie- und Handelskammer (IHK) Bonn/Rhein-Sieg begrüßt den von der Bezirksregierung vorgelegten Entwurf des Luftreinhalteplans für die Bundesstadt Bonn, der ohne Dieselfahrverbote auskommt. „Die gemeinsamen Anstrengungen aller Beteiligten machen es möglich, dass auf Fahrverbote in der Bonner City verzichtet werden kann“, sagt IHK-Hauptgeschäftsführer Dr. Hubertus Hille: „Wir sind optimistisch, dass sich das Verwaltungsgericht Köln in seiner Sitzung am 8. November dieser Auffassung anschließt.“

Demnach können die gesetzlichen Grenzwerte durch ein Maßnahmenbündel eingehalten werden. „Der natürliche Austausch der Kfz-Bestände, die verpflichtenden Software-Updates, die Rückkaufprämie, die Nachrüstung der Euro-5-Busse der SWB mit SCRT-Filtern sowie die Maßnahmen im Zusammenhang mit dem Förderprogramm „Emmissionsfreie Innenstadt“, dem Förderprogramm „LeadCity“ und des Masterplans zur Luftreinhaltung werden in Bonn ihre Wirkung entfalten“, so IHK-Geschäftsführer Professor Stephan Wimmers.

Im nächsten Schritt entscheidet das Verwaltungsgericht Köln darüber, ob die von der Bezirksregierung aufgezeigten Maßnahmen ausreichend sind. Insofern bleibt es weiter unsicher, ob ein Fahrverbot in Bonn eingeführt wird oder nicht. Zudem ist zurzeit noch nicht klar, ob in Köln Fahrverbote eingeführt werden. Wimmers: „Das würde viele Pendler aus Bonn und dem Rhein-Sieg-Kreis und die regionale Wirtschaft hart treffen. Von Entwarnung kann jetzt also noch keine Rede sein. Dennoch sind die Aktivitäten der Stadt Bonn mit Unterstützung durch den Rhein-Sieg-Kreis sowie die Aufstellung des Plans durch die Bezirksregierung hilfreich.“

IHK-Hauptgeschäftsführer Hille: „Ein Dieselfahrverbot könnte unsere Region schwerlich verkraften. Zulieferer, Abholdienste und viele weitere Dienstleister könnten ihre Leistungen nur unter erschwerten Bedingungen erbringen. Ferner würde es zu erheblichen Beeinträchtigungen bei den Pendlern führen. Ein sofortiger Umstieg vieler Pendler auf den ÖPNV scheitert an den nicht vorhandenen Kapazitäten vor allem in den Stoßzeiten. Hier müssen wir aber in Zukunft alle Verkehrsträger besser aufeinander abstimmen, um die Schadstoffwerte weiter zu reduzieren. Wir benötigen einen Mix aus motorisiertem Individualverkehr, einem stärkeren und besseren ÖPNV und Fahrradverkehr, wozu das jetzt eingeführte Leihsystem einen ersten Beitrag leisten kann.“

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Erste Wolken am Konjunkturhimmel

Die Wirtschaft in der Region Bonn/Rhein-Sieg kühlt sich etwas ab. Während die gegenwärtige Lage nach wie vor ausgesprochen gut eingeschätzt wird, ziehen erste dunkle Wolken am Horizont auf. Das zeigt die Konjunkturumfrage der Industrie- und Handelskammer (IHK) Bonn/Rhein-Sieg zum Herbst 2018. Die IHK-Konjunkturklimaindikator liegt mit 126 Punkten unter dem Ergebnis vom Frühsommer 2018 (130 Punkte). „Auslöser sind die zurückhaltenden Erwartungen. Zwar rechnet noch ein Viertel der Unternehmen in den kommenden Monaten mit einer positiven Geschäftsentwicklung, aber 12 Prozent der Unternehmen erwarten eine Verschlechterung“, erläuterte IHK-Hauptgeschäftsführer Dr. Hubertus Hille beim heutigen Pressegespräch in der IHK. Die aktuelle Geschäftslage wird hingegen unverändert positiv eingeschätzt. Fast jedes zweite Unternehmen bezeichnet diese als gut, weitere 43 Prozent noch als befriedigend.

Gründe für die anhaltend gute Lage sind eine hohe Binnennachfrage und die Tatsache, dass Deutschland zumindest kurzfristig nicht mehr im Mittelpunkt der Handelsstreitigkeiten steht. Hille: „Das in Zukunft prognostizierte reduzierte Wachstum der Weltwirtschaft wird sich auch auf die exportabhängige regionale Wirtschaft auswirken. Dazu kommen als bedeutende Risiken Probleme bei der Gewinnung von Fachkräften und Wettbewerbsnachteile durch die im internationalen Vergleich hohe Besteuerung.“ Den kommenden Herausforderungen begegnet die regionale Wirtschaft mit einer steigenden Investitionsbereitschaft. Vier von zehn Unternehmen wollen in Zukunft mehr investieren, lediglich 15 Prozent planen Einschnitte. Die positive Beschäftigungsentwicklung in der Region Bonn/Rhein-Sieg wird sich auch in den kommenden Monaten fortsetzen. Der IHK-Beschäftigungsindikator deutet mit 13 Punkten auf ein weiteres kontinuierliches Wachstum hin. Zwei Drittel der befragten Unternehmen wollen ihre Mitarbeiterzahlen unverändert belassen, jedes vierte Unternehmen plant eine Erhöhung.

Die Ergebnisse nach Branchen

Seit Jahren nahezu unverändert präsentiert sich der IHK-Geschäftsklimaindex für den Dienstleistungssektor. Diese, den Standort prägende Branche erreicht mit 137 Punkten erneut ein sehr erfreuliches Ergebnis. Die Beurteilung der aktuellen Geschäftslage fällt im Vergleich zur Vorumfrage sogar nochmal ein wenig besser aus. Nur sieben Prozent sind unzufrieden, 56 Prozent der befragten Dienstleister berichten von guten Geschäften. Ein Ende der Hochkonjunktur ist auch in den kommenden Monaten nicht abzusehen. Ein Drittel der Dienstleistungsunternehmen

rechnet mit einer weiteren Verbesserung der Geschäfte. Die Mehrheit geht von einem gleichbleibend hohen Niveau aus. „40 Prozent der Unternehmen können allerdings aktuell offene Stellen längerfristig nicht besetzen“, sagte IHK-Konjunkturreferent Michael Schmaus: „Bei den Dienstleistern ergeben sich dabei die größten Schwierigkeiten bei der Suche nach Arbeitskräften mit Hochschulabschluss insbesondere im Bereich ITK und Unternehmensberatung. Damit bleibt der Fachkräftemangel weiterhin das Hauptrisiko für die weitere wirtschaftliche Entwicklung. Ein möglicher Rückgang der Inlandsnachfrage folgt mit steigender Tendenz auf Platz zwei.

Der IHK-Geschäftsklimaindex für die Industrie muss im Herbst 2018 einen deutlichen Dämpfer hinnehmen. Nach dem Rekordwert im Frühsommer hat er 17 Punkte verloren und notiert jetzt bei 122 Punkten. Hauptursache für den Rückgang ist eine weniger positive Beurteilung der aktuellen Lage. Trotzdem bezeichnet noch immer die Hälfte aller Unternehmen die Situation als gut und nur elf Prozent als schlecht. Auch die Erwartungen für die kommenden Monate werden reduziert. Die Anzahl der Industriebetriebe mit negativen Aussichten hat sich mit 20 Prozent im Vergleich zum Frühsommer mehr als verdoppelt. Hintergrund ist eine weit verbreitete Stagnation bei den Auftragseingängen aus dem In- und Ausland.

Der Einzelhandel in der Region beurteilt seine Lage wieder etwas besser. Der IHK-Geschäftsklimaindex legt um zwei Punkte zu und befindet sich mit 111 Punkten weiterhin auf einem für die Branche durchschnittlichen Niveau. 34 Prozent der Einzelhändler bezeichnen ihre Situation als gut, weitere 50 Prozent als befriedigend. Schmaus: „Bei vielen Händlern konnte der im Frühsommer beobachtbare Rückgang der Umsätze gestoppt werden. Aktuell halten sich die Unternehmen mit steigenden und sinkenden Umsätzen im Kammerbezirk in etwa die Waage.“ Die Erwartungen deuten in den nächsten Monaten auf eine konstante

Entwicklung hin. Der Großteil der Einzelhändler geht von gleichbleibenden Geschäften aus. „Auf der einen Seite befeuern der gute Arbeitsmarkt und steigende Löhne die Konsumlaune, auf der anderen Seite sorgen eine steigende Inflationsrate und eine höhere Sparquote für Abkühlung“, so Schmaus.

Der IHK-Geschäftsklimaindex für die Informations- und Kommunikationsbranche kann auch im Herbst 2018 mit 138 Punkten einen hervorragenden Wert erzielen und den leichten Rückgang aus dem Frühsommer zumindest teilweise kompensieren. Die zuletzt rückläufige Erwartungshaltung hat sich wieder deutlich aufgehellt. 36 Prozent der Unternehmen gehen in den kommenden zwölf Monaten von sich verbessernden Geschäften aus. Im Gegensatz dazu fallen die Lagebeurteilungen nicht mehr ganz so euphorisch wie im Frühsommer aus. Allerdings bezeichnen noch immer fast 60 Prozent der Unternehmen ihre Situation als gut und nur zwölf Prozent als schlecht. Die Hälfte der antworteten Unternehmen hat längerfristig Schwierigkeiten offene Stellen erfolgreich zu besetzen. Schmaus: „Aktuell mangelt es hauptsächlich an Bewerbern mit Hochschulabschluss, aber auch im Bereich der dualen Ausbildung besteht Bedarf. Hauptgrund für die Ablehnung von Bewerbern ist eine nicht ausreichende oder nicht passende Qualifikation.“

Das Gastgewerbe muss einen weiteren Rückgang des IHK-Geschäftsklimaindex hinnehmen. Zum dritten Mal in Folge verliert der Index an Boden und liegt mit 103 Punkten nur noch knapp über der wichtigen 100-Punkte-Linie. Dies ist das schlechteste Ergebnis seit über vier Jahren. Auslöser ist eine Eintrübung der Erwartungen. Nur noch jedes zehnte Unternehmen rechnet mit einer Verbesserung

der Geschäfte innerhalb der nächsten zwölf Monate. Die Mehrheit geht von einer gleichbleibenden Entwicklung aus, immerhin ein Viertel der Gastwirte erwartet einen Rückgang.

Der IHK-Geschäftsklimaindex für das Verkehrsgewerbe setzt mit 124 Punkten die Seitwärtsbewegung der letzten Umfragen unverändert fort. Die Lageeinschätzung verbessert sich deutlich, der Anteil der Logistiker mit guten Geschäften steigt von 33 auf 52 Prozent. Im Gegensatz dazu geht die Erwartungshaltung seit der Vorumfrage eindeutig zurück. Schmaus: „Dies ist angesichts der sehr guten Ausgangslage und der zu erwartenden Verlangsamung des weltweiten Wachstums allerdings auch nicht verwunderlich. Hinzu kommt, dass die Verkehrsinfrastruktur in vielen Bereichen an ihre Grenzen kommt und damit einem weiterem Wachstum im Wege steht.“

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Workshop IT-Sicherheit@Mittelstand

Einen kostenfreien Workshop IT-Sicherheit@Mittelstand richtet die Industrie- und Handelskammer (IHK) Bonn/Rhein-Sieg am Dienstag, 23. Oktober, aus. Er findet von 16 bis 19 Uhr im Sitzungssaal der IHK, Bonner Talweg 17, 53113 Bonn, statt.

Digitale Angriffe auf kleine und mittlere Unternehmen sind aufgrund der fortschreitenden Digitalisierung mittlerweile Alltag geworden. Vertrauliche Unterlagen und persönliche Daten können von Angreifern häufig fast ungehindert eingesehen, kopiert und manipuliert werden, und somit zu unangenehmen Folgen für die Betroffenen führen. „Die mit der Digitalisierung geänderten und verstärkten Sicherheitsanforderungen sind meist noch nicht ausreichend in die bestehenden Prozesse integriert. Die Analyse der bestehenden Risiken, eine darauf aufbauende, übergreifende Konzeption der Gewährleistung der Informationssicherheit und Maßnahmen zur Sensibilisierung der Mitarbeiter sind wichtige Bausteine, um diese digitalen Bedrohungen zu erkennen und abzuwehren“, sagt IHK-IT-Experte Heiko Oberlies: „Die Geschäftsführung eines jeden Unternehmens sollte sich diesen Herausforderungen stellen, da das Bewusstsein in die Firmen getragen werden muss und damit die Vorbildwirkung eine wichtige Rolle spielt.“

Zusammen mit dem Verein Deutschland sicher im Netz e.V. lädt die IHK daher zu einem praxisnahen Workshop ein. Er richtet sich vor allem an Geschäftsführer und Entscheider, um die gewonnenen Erkenntnisse in die IT-Sicherheitsstrategie ihrer Unternehmens einfließen zu lassen. Ferner gibt es praxisnahe Tipps von erfahrenen Referenten für mehr Sicherheit im Unternehmen. Als Einstieg in die Themen des Workshops empfiehlt Oberlies den DsiN-Sicherheitscheck zur Ermittlung des aktuellen IT-Sicherheitsniveaus unter www.dsin-sicherheitscheck.de.

Anmeldungen zur Veranstaltung unter www-ihk-bonn.de, Webcode 6491991.

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Die besten 63 von 2.709

Die Industrie- und Handelskammer (IHK) Bonn/Rhein-Sieg hat heute 63 Auszubildende und ihre 58 Ausbildungsbetriebe bei der Jahrgangsbestenehrung 2018 in der Stadthalle Bad Godesberg unter der Moderation durch Jürgen Hindenberg, Geschäftsführer Berufsbildung und Fachkräftesicherung der IHK, für ihre herausragenden Leistungen ausgezeichnet. IHK-Vizepräsidentin Ruth van den Elzen, IHK-Hauptgeschäftsführer Dr. Hubertus Hille und Otto Brandenburg, Geschäftsführer der Weiterbildungsgesellschaft der IHK Bonn/Rhein-Sieg, zeichneten Auszubildende und Betriebe mit Urkunden aus. Die besten Azubis erhielten neben ihrer Urkunde ein Schreibset sowie jeweils einen 200 Euro-Bildungsgutschein der Weiterbildungsgesellschaft.

„Ein guter Abschluss bildet das Fundament, einen Arbeitsplatz zu finden, der Ihren Talenten entspricht und verschafft Ihnen ausgezeichnete Aufstiegs- und Verdienstmöglichkeiten“, sagte IHK-Vizepräsidentin Ruth van den Elzen: „Sie sind die Spitzen-Azubis 2018. Bleiben Sie nach dem Einstieg ins Berufsleben weiterhin so engagiert und zielstrebig. Die Unternehmen brauchen Fachpersonal wie Sie: jung, motiviert und sehr gut ausgebildet im dualen System durch Betrieb und Berufskolleg.“

Die Zukunftschancen seien angesichts des drohenden Fachkräftemangels für gut ausgebildete und engagierte Mitarbeiter besser denn je. 2.709 Auszubildende haben im Jahr 2018 ihre Ausbildung beendet – 2.040 in kaufmännischen und 669 in gewerblichen Berufen. Immerhin 185 haben die Abschlussprüfung mit „sehr gut“ bestanden. Darunter hat die IHK anhand der Punktzahl im Prüfungsergebnis die 63 Besten der Besten ermittelt – von A wie Automobilkaufmann bis W wie Werkzeugmechaniker. Sebastian Weschenbach aus Windeck erzielte dabei die Idealpunktzahl von 100 als Verkäufer bei der Aldi GmbH & Co. KG, Sankt Augustin. Jeweils zwei Jahrgangsbeste wurde von der Bayerische Motoren Werke AG (Niederlassung Bonn), Volksbank Köln Bonn eG (Bonn), Eaton Industries GmbH (Bonn), Auswärtiges Amt (Bonn) und Aldi GmbH & Co. KG (Sankt Augustin) ausgebildet.

Im Rahmen der Feier stellte Jennifer Scheibel im Auftrag des Bundesministeriums für Bildung und Forschung das Aufstiegs-BAföG vor: Angehende Aufsteigerinnen und Aufsteiger müssen die Kosten für eine berufliche Weiterqualifizierung nicht alleine stemmen. Das Aufstiegsfortbildungsförderungsgesetz (AFBG) unterstützt sie dabei mit Zuschüssen und günstigen Krediten. Diese Geldleistung, auch Aufstiegs-BAföG genannt, hat seit ihrer Einführung 1996 bereits über zwei Millionen berufliche Aufstiege ermöglicht. 2016 wurden die Fördersätze noch einmal deutlich erhöht.

Junge Berufstätige, die sich zum Beispiel für eine Meister-, Fachwirt- oder Technikerfortbildung entscheiden, können für Lehrgangs- und Prüfungskosten bis zu 15.000 Euro an Fördermitteln erhalten. Obendrauf gibt es eine Förderung von bis zu 2.000 Euro für die Erstellung der fachpraktischen Arbeit sowie vergleichbarer Arbeiten. Bei Fortbildungen in Vollzeit greift der Staat zusätzlich mit einem monatlichen Beitrag zum Lebensunterhalt unter die Arme.

Das Aufstiegs-BAföG fördert die Vorbereitung auf insgesamt mehr als 700 Fortbildungsabschlüsse. Auf dem Portal www.aufstiegs-bafög.de des Bundesministeriums für Bildung und Forschung finden Interessierte nähere Informationen zur Förderung. Außerdem können sie sich an der kostenfreien Info-Hotline unter 0800 / 622 36 34 beraten lassen.

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Sechs Ideen wollen überzeugen

Die 35. Bonner Ideenbörse findet am Montag, 12. November, 19 Uhr, im podium49, Schloßstraße 49, 53115 Bonn, statt. Ausrichter sind wieder die Industrie- und Handelskammer (IHK) Bonn/Rhein-Sieg und die Synergie Vertriebsdienstleistung GmbH im podium49.

Sechs kreative Ideengeber stellen dabei wieder ihre Ideen oder Innovationen vor, sie sollen die Gäste von ihrer Idee, ihrem Produkt, ihrer Dienstleistung überzeugen – ohne große Hilfs- oder Präsentationsmittel. Sie haben an einem Stehtisch jeweils acht Minuten Zeit, für sich und ihre Ideen zu werben bzw. Fragen zu beantworten und Anregungen aufzunehmen. „Wir wollen den Kreativen ein Podium bieten, Kreativität in der Wirtschaft fördern und die Kontakte in den unterschiedlichen Branchen der Kreativwirtschaft verbessern“, sagt IHK-Pressesprecher Michael Pieck.

Natürlich kommen der Spaß, das Gesellige und der Austausch nicht zu kurz. Es gibt Wein, Anti-Alkoholisches, eine kulinarische Überraschung und die Möglichkeit zum regen Austausch. Interessierte Gäste können sich verbindlich unter https://ideenboerse_2018_11_.eventbrite.de/ oder bei heike.ollig@synergie-vd.de gegen einen Kostenbeitrag von 15 Euro anmelden.

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Bonner Haushaltsentwurf birgt Risiken für die Zukunft

Die Industrie- und Handelskammer (IHK) Bonn/Rhein-Sieg befürchtet, dass der aktuelle Haushaltsentwurf der Stadt Bonn mit Blick auf einen ausgeglichenen Haushalt der Stadt im Jahre 2021 zu optimistisch und zu wenig ambitioniert ist. IHK-Präsident Stefan Hagen: „Der Haushaltsentwurf steht nach unserer Einschätzung auf tönernen Füßen. Wir befürchten, dass die positiven Annahmen im aktuellen Haushaltsentwurf letztlich so nicht eintreten werden und wir dann doch im Jahre 2021 zu einer Erhöhung der Realsteuersätze (Gewerbe- und Grundsteuer) kommen werden.“

In ihrer Einschätzung beruft sich die IHK u.a. auf eine Analyse und Stellungnahme von Professor Dr. Harald Schoelen, Niederrheinische Hochschule in Mönchengladbach, die der Kämmerin zugeleitet wurde. Schoelen bemerkt, dass der geplante Konsolidierungsweg nur dann erfolgreich sein werde, wenn die von der Stadt angenommenen Parameter „gutes Wirtschaftswachstum“, „Fortbestand der Niedrigzinsphase“ und eine nur „moderate Entwicklung der Sozialausgaben“ in Summe einträten. Stefan Hagen dazu: „Wenn einer dieser Dominosteine kippt, wird der Haushaltsausgleich in 2021 nicht klappen.“

IHK-Hauptgeschäftsführer Dr. Hubertus Hille ergänzt: „Die Weichen für einen ausgeglichenen Haushalt in drei Jahren werden jetzt gestellt. Die Bonner Kommunalpolitik ist gefordert, mutiger die Ausgabenseite des Haushaltsentwurfes in den Blick zu nehmen und die Kämmerin bei der Konsolidierung zu unterstützen“. Notwendig sei es eine strukturelle Aufwandssenkung zu erreichen, um die im Zeitraum des Doppelhaushalts wachsenden Zinsänderungsrisiken und ein hieraus ggf. sich verschlechterndes Finanzergebnis dauerhaft kompensieren zu können.

Die IHK  schlägt einer Empfehlung von Professor Schoelen folgend hierfür die Schaffung eines überfraktionellen Arbeitskreises zur Haushaltskonsolidierung vor, der die Frage der Haushaltskonsolidierung wahrperiodenübergreifend und langfristig begleitet. Zudem regt die IHK an, ein durchgängiges auf einer Aufgabenkritik aufbauendes, strukturell aufwandssenkendes Personalkonzept einzuführen, welches die Leistungsfähigkeit und Effizienz der Stadtverwaltung dennoch gewährleisten müsse. Fortschritte bei der Digitalisierung einfacher Routineaufgaben sei hierfür der Schlüssel.  Schließlich empfiehlt die IHK die funktionalen Verflechtungen und Kooperationen mit dem Rhein-Sieg-Kreis auszubauen, um Synergieeffekte und Kosteneinsparungen auch hierdurch zu erzielen.

„Die Schulden von heute sind die Steuererhöhungen für Wirtschaft und Bürger von morgen“, begründet IHK-Präsident Hagen seine Besorgnis über den aktuellen Haushaltsentwurf. „Bonn hat kein Einnahmen-, sondern ein Ausgabenproblem“. Bei den Realsteuern gehöre Bonn, insbesondere im Vergleich zum naheliegenden Rheinland-Pfalz, ohnehin schon zu den teuren Standorten. „Da sollte man an dieser Schraube perspektivisch nun nicht mehr drehen.“

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CONET-Spendenwettbewerb 2018: Vereine und Initiativen können sich um insgesamt 15.000 Euro bewerben

Das Hennefer IT-System- und Beratungshaus CONET lädt ab heute wieder gesellschaftlich engagierte Organisationen, Vereine und Initiativen aus der Region um Hennef und aus dem gesamten Rhein-Sieg-Kreis ein, sich für eine Beteiligung am CONET-Spendenwettbewerb 2018 zu bewerben.

Die Teilnehmer werden gebeten, eine kurze Beschreibung zu Gegenstand und Hintergrund der gewünschten Förderung einzureichen. Die entsprechenden Teilnahmeunterlagen sind im Internet unter www.conet.de/spende oder per E-Mail an presse@conet.de abrufbar. Die Teilnahmefrist endet am Dienstag, 16. Oktober 2018!

"Wir freuen uns auch in diesem Jahr wieder auf zahlreiche Einreichungen, die die Vielfalt und das große Engagement der unterschiedlichsten förderwürdigen Projekte unserer Heimatregion beleuchten", erklärt Anke Höfer, CEO der CONET Technologies Holding GmbH.

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Schnell bewerben: LANGE NACHT DER INDUSTRIE Rhein-Ruhr fast ausgebucht

Wer Industrie live und hautnah erleben möchte, sollte sich schnell um kostenfreie Plätze für die 8. LANGE NACHT DER INDUSTRIE Rhein-Ruhr am 11. Oktober 2018 bewerben. Vor Ort können die Teilnehmer außergewöhnliche Einblicke in Technologien, Arbeitsprozesse und Produkte der Unternehmen bekommen – bei spannenden Werksführungen, Vorträgen und Gesprächen mit Unternehmensvertretern. Insbesondere für Schülerinnen und Schüler auf der Suche nach möglichen Ausbildungsplätzen bietet sich eine tolle Gelegenheit.

Insgesamt 93 Industrie- und industrienahe Unternehmen und Institutionen öffnen in diesem Jahr ihre Tore für interessierte Besucher. Am Veranstaltungsabend besuchen die Teilnehmer zwischen 17:00 Uhr bis 22:30 Uhr nacheinander jeweils zwei Unternehmen. Die insgesamt 59 Bus-Touren starten von verschiedenen Plätzen in der Region. Das Mindestalter ist 14 Jahre. Die Teilnahme ist kostenfrei.

Erstmals engagiert sich auch die Industrie im Bezirk der Industrie- und Handelskammer (IHK) Bonn/Rhein-Sieg. „Zwölf Unternehmen an Rhein und Sieg beteiligen sich – auch finanziell – und werden sich als potenzielle Arbeitgeber präsentieren“, sagt IHK-Vizepräsident Peter Kuhne. Mit dabei sind aus Bonn die Magnetfabrik Bonn GmbH, SGL CARBON GmbH, Wilh. Stolle GmbH, KAUTEX TEXTRON GMBH & CO. KG, Kautex Maschinenbau GmbH, RSAG GmbH (Papiersortieranlage Bonn) und die MVA Müllverwertungsanlage Bonn GmbH sowie Viktor Baumann GmbH & Co. KG (Bornheim), Grafschafter Krautfabrik Josef Schmitz KG (Meckenheim), DSG-Canusa GmbH (Rheinbach), Kuhne GmbH (Sankt Augustin) und LEMO Maschinenbau GmbH (Niederkassel-Mondorf).

„Über 5.000 Interessierte haben sich bereits um einen der begehrten Plätze beworben. Einige Touren sind inzwischen ausgebucht, bei anderen Touren besteht für Kurzentschlossene noch die Chance zur Teilnahme“, weiß der Vorstandsvorsitzende der Gesellschaftsinitiative Zukunft durch Industrie e.V. Rolf A. Königs zu berichten. „Vielen Menschen ist gar nicht bewusst, wie viele innovative Produkte in ihrem unmittelbaren Umfeld entwickelt und hergestellt werden. Sie werden staunen zu erfahren, wie modern, leistungsfähig und chancenreich die Industrie ist“, so Königs weiter.

Mit der LANGEN NACHT DER INDUSTRIE möchten der Verein sowie die Industrie- und Handelskammern, Unternehmerverbände und Industriegewerkschaften in der Region Industrie erlebbar machen, Transparenz über Zusammenhänge zu schaffen und so Begeisterung bei den Besuchern wecken.

Interessierte sollten sich umgehend online um die begehrten Plätze bewerben:

https://www.langenachtderindustrie.de/regionen/rhein-ruhr/

Für folgende Touren sind noch letzte Plätze vorhanden:

Bonn:

  • Tour 49 – DSG-Canusa & Grafschafter Krautfabrik
  • Tour 50 – SGL CARBON & Wilh. Stolle
  • Tour 51 – KAUTEX TEXTRON & LEMO Maschinenbau
  • Tour 52 – MVA Müllverwertungsanlage & RSAG
  • Tour 53 – Kuhne & Viktor Baumann
  • Tour 54 – Kautex Maschinenbau & Magnetfabrik Bonn

Über Zukunft durch Industrie e.V.

Zukunft durch Industrie e.V. ist als gesamtgesellschaftliche Initiative unabhängig von einzelnen Unternehmen, Parteien, Verbänden oder sonstigen Institutionen. Der Verein versteht sich als Kommunikationsplattform, die alle gesellschaftlichen Gruppen zum Dialog einlädt, um den Nutzen einer modernen Industrie für die Gesellschaft verständlich aufzuzeigen und bestehende Chancen und Risiken zu diskutieren. Ein besonderer Fokus liegt darin, die Begeisterung für industrielle Produktion und Zusammenhänge bei jungen Menschen zu wecken. Dem Verein Zukunft durch Industrie gehören knapp 160 Mitglieder an. Weitere Informationen finden Sie auf der Internetpräsenz des Vereins: http://www.zukunft-durch-industrie.de/

Über die LANGE NACHT DER INDUSTRIE

Die LANGE NACHT DER INDUSTRIE ist ein bundesweit einzigartiges Veranstaltungskonzept, in dessen Rahmen Unternehmen potenziellen Mitarbeitern, Schülern, Studierenden und anderen Interessierten einen Blick hinter ihre Werkstore gewähren. Ziel ist es, die Industriebetriebe und die Menschen in einer Region in Kontakt zu bringen. In spannenden Führungen erhalten die Besucher Einblicke in Arbeitsprozesse, sie können Fragen stellen und sich ein persönliches Bild vom Betrieb als möglicher zukünftiger Arbeitgeber machen.

Die erste Veranstaltung dieser Reihe fand erstmalig 2009 in Hamburg statt. Seitdem haben 60 Veranstaltungen stattgefunden. Weitere Infos unter: http://www.lndi.de/standorte/rhein-ruhr/region.html

Achtung! Die Abfahrtszeiten der Busse können von Startplatz zu Startplatz variieren.

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Wirtschaft sieht durchwachsene Bilanz bei wichtigen regionalen Themenfeldern

So fällt das Fazit der Industrie- und Handelskammer (IHK) Bonn/Rhein-Sieg bezüglich einer Zwischenbilanz ihrer 2014 verabschiedeten „Wirtschaftspolitischen Positionen“ aus. „Fortschritte und spürbare Verbesserungen bei wichtigen wirtschaftlichen Themen wechseln sich mit Stillstand oder Rückschritten in zentralen Handlungsfeldern ab“, erläutert IHK-Präsident Stefan Hagen. Die IHK hat die detaillierten Bewertungen in einer Broschüre zusammengefasst, die aus Sicht der Wirtschaft 14 entscheidende Themenfelder untersucht. „Wir wollen weiterhin Politik und Verwaltung bei der Umsetzung der noch offenen Punkte unterstützen und versprechen uns weitere Verbesserungen bis zu den nächsten Kommunalwahlen“, so IHK-Hauptgeschäftsführer Dr. Hubertus Hille.

Die Gründung der Metropolregion Rheinland verbucht IHK-Präsident Hagen als Erfolg, wenn auch an den Strukturen für die weitere Zusammenarbeit weiter gearbeitet werden müsse und eine spürbare Außenwirkung noch zu wünschen lasse. Dagegen habe sich – so IHK-Hauptgeschäftsführer Hille – an der schleichenden Abwanderung von Bonn nach Berlin und dem fortwährenden Gesetzesbruch nichts geändert: „Wir müssen einen Plan B entwickeln und wir fordern auch die Einbindung der Wirtschaft in den Meinungsbildungsprozess ein.“

Auf dem Gebiet der Verkehrsinfrastruktur stellt Hagen den begonnenen Ausbau der S13 exemplarisch heraus; ein koordinierter Masterplan der Region einschließlich der Südtangente sei aber nicht in Sicht. Den Digitalen Hub führt Hille als sehr positiven Beleg für eine intensivierte Zusammenarbeit zwischen Wissenschaft, Stadt, Kreis und Wirtschaft in der Region an.

Kritisch sieht die IHK die Bilanz im Bereich Kultur und Tourismus: Nach dem Aus für das Festspielhaus und den schwierigkeiten bei der rechtzeitigen fertigstellung der Beethovenhalle werden die großen Konzerte im Beethoven-Jubiläumsjahr 2020 wohl in Spielstätten stattfinden müssen, die den Anforderungen nicht genügen werden. Hagen: „Dabei ist Beethoven ein wichtiger Wirtschaftsfaktor für die regionale Wirtschaft. Ärgerlich ist für uns auch, dass Kulturevents wie die Klangwelle nun in anderen Regionen Erfolge feiern.“

Auch beim Bürokratieabbau und bei Verbesserungen bei Planungs- und Genehmigungsverfahren sieht der IHK-Hauptgeschäftsführer noch deutlich Luft nach oben.

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