Marktplatz Gute Geschäfte am 20. September

Das Vorbereitungsteam des Marktplatzes Gute Geschäfte weist jetzt schon Vereine und Organisationen auf die nächste Ausgabe am Freitag, 20. September, hin. Der Marktplatz findet bereits zum neunten Mal statt und bietet sozialen Organisationen einen guten Einstieg in das Thema „Zusammenarbeit mit einem Unternehmen“. In lockerer Atmosphäre kommen Organisationen und Vereine mit Unternehmen zusammen und handeln innerhalb einer Stunde gegenseitiges Engagement aus: Fachwissen, Sachleistungen und/oder tatkräftige Unterstützung werden getauscht – nur Geld ist tabu.

In den vergangenen acht Jahren haben bereits sehr viele Unternehmen und Organisationen aus Bonn und der Region diese kurzweilige Veranstaltung für ihre Anliegen erfolgreich genutzt. Es sind immer wieder neue Teilnehmer dabei, andere machen jedes Jahr mit – so entstehen jeweils interessante und anregende Begegnungen. Ein erfahrenes Team bereitet die Veranstaltung vor – einschließlich Informationsveranstaltungen für diejenigen, die zum ersten Mal teilnehmen. Für Vereine und Organisationen finden die Informationsveranstaltungen am Mittwoch, 3. Juli und 14. August, 17.30 Uhr, bei der Lebenshilfe Bonn e. V., Kessenicher Straße 216, 53129 Bonn, statt; interessierte Unternehmen treffen sich zur gleichen Zeit in der IHK Bonn/Rhein-Sieg, Bonner Talweg 17, 53113 Bonn.

Der nächste Marktplatz findet am 20. September 2019 im Alten Rathaus erneut unter der Schirmherrschaft von Oberbürgermeister Ashok Sridharan statt. Nähere Angaben zu den Informationsveranstaltungen und zu den Anmeldeformalitäten gibt es auch unter www.gute-geschaefte-bonn.de

Originalmeldung direkt auf PresseBox lesen
Mehr von Firma PresseBox

IHKs in NRW unterstützen Nachfolgen

Die Industrie- und Handelskammern (IHKs) in Nordrhein-Westfalen haben mit der Kapitalbeteiligungsgesellschaft NRW (KBG) das Sonderprogramm „Wachstum/Nachfolge“ für die gewerbliche Wirtschaft aus Handel, Dienstleistung und Industrie vereinbart. „Damit wollen wir Unternehmen unterstützen, sich für die Zukunft aufzustellen und ihre Nachfolge rechtzeitig zu regeln“, sagt Regina Rosenstock, Gesamtbereichsleiterin Unternehmensförderung der IHK Bonn/Rhein-Sieg.

Bereits die „IHK-Studie zum Nachfolgegeschehen in NRW“ hat deutlich gezeigt: In den nächsten zehn Jahren werden die Inhaber von zirka 282.000 Unternehmen in NRW in den Ruhestand gehen und eine Nachfolge suchen. „Viele dieser Unternehmen sind dann zwar übergabereif, aber bei Weitem nicht übernahmefähig“, so Rosenstock. Sie geht davon aus, dass etwa drei Viertel der Unternehmen keinen Nachfolger finden werden. Das liege vor allem daran, dass die Unternehmen in der Regel nicht wettbewerbsfähig aufgestellt und aufgrund ihrer geringen Gewinne für potenzielle Nachfolger nicht interessant seien. Sie haben somit nur eine Chance, wenn sie die nächsten Jahre nutzen und den Grundstein für eine Zukunftsfähigkeit und ausreichende wirtschaftliche Tragfähigkeit ihres Unternehmens legen.

Mit dem Programm sollen zudem gewerbliche Unternehmen in NRW unterstützt werden, die Zukunftsinvestitionen tätigen möchten. Viele notwendige Investitionen sind aber nur dann realisierbar, wenn die Finanzierung mit ausreichend Eigenkapital untermauert ist. Hier setzt das Sonderprogramm an: Das vorhandene wirtschaftliche Eigenkapital des Unternehmens wird aufgestockt. Dabei richtet sich die Höhe der Beteiligung nach dem vorhandenen wirtschaftlichen Eigenkapital. Rosenstock: „Durch das Sonderprogramm verbessert sich nicht nur die Eigenkapitalausstattung des Unternehmens, sondern die Kreditfinanzierung wird ergänzt und macht viele Finanzierungen erst möglich.“ Anders als bei privaten Beteiligungsgesellschaften hält die KBG als stille Gesellschafterin keine Anteile am Unternehmen und nimmt auch keinen Einfluss auf die laufende Geschäftsführung. Der Unternehmer bleibt der alleinige Inhaber und Gesellschafter.

Interessierte Unternehmen können sich an die IHK Bonn/Rhein-Sieg, Regina Rosenstock, Telefon 0228/2284-181, E-Mail rosenstock@bonn.ihk.de, wenden. Von dort aus werden auch die Unterlagen der Antragstellung an die KBG NRW weitergeleitet. Diese wird zeitnah prüfen und im positiven Fall die Übernahme der stillen Beteiligung zusagen.

Originalmeldung direkt auf PresseBox lesen
Mehr von Firma PresseBox

BARMER und DIGITALHUB starten „Feelgood Management“

Die Barmer und der Digitale Hub Region Bonn haben eine Gesundheitskooperation im Bereich der betrieblichen Gesundheitsförderung vereinbart. Kontakte waren beim Ideenmarkt der Industrie- und Handelskammer (IHK) Bonn/Rhein-Sieg in Sankt Augustin geknüpft worden.

Die Digitalisierung wirkt sich immer mehr auf die Gesundheit von Menschen aus. Gerade im Bereich der Startups und der digitalen Nomaden besteht ein verändertes Anforderungsprofil an ein zeitgemäßes Betriebliches Gesundheitsmanagement (BGM). Das Institut für Soziale Innovationen (ISI) der Hochschule Bonn/Rhein-Sieg unter Leitung von Professor Christoph Zacharias analysierte in Zusammenarbeit mit der Barmer die Bedürfnisse dieser neuen und bis dato nicht näher beleuchteten Zielgruppe. Die Ergebnisse wurden dann mit dem Vorstandsvorsitzenden der Digitalhub AG Markus Zink besprochen und ein modernes „Feelgood Management“ für die Startup-Szene am Bonner Bogen konzipiert.

Marco Henn, Hauptgeschäftsführer der Barmer, ist begeistert von der Innovationskraft der jungen Unternehmer/innen, wenn es um das Thema „Gesundheit“ geht. „Im letzten Jahr haben wir viele Ideen entwickelt und die wesentlichen Impulse kamen aus den Reihen der Startups. Daneben ist ein zentraler Ansprechpartner für die Gesundheitsmaßnahmen selbst Inhaber eines Health-Startups!“, so Henn. Für Professor Zacharias war überraschend, dass diese junge Zielgruppe nicht nur auf digitale Angebote setzt. „Gefordert ist ein gesunder Mix aus Präsenzbetreuung und App-Anwendungen, die an jedem Ort der Welt genutzt werden können.“, so Zacharias. Dafür wird u. a. Chris Bell sorgen, der als zugelassener Präventionsanbieter und Coach wesentlich an der Betreuung des Digitalhub beteiligt ist. 

„Gerade die jungen Unternehmer/innen gehen oftmals weit über ihre Grenzen und arbeiten über lange Strecken unter Volldampf. Wir wollen als Digitalhub ein gesundes und kreatives Umfeld schaffen, um diese innovative Generation nicht zu verbrennen. Mit der Barmer haben wir einen Partner gefunden, der genau auf diese individuellen Herausforderungen passgenau eingeht.“, sagt Markus Zink. „Unser kostenfreies Angebot, welches sich mit Ernährung, Bewegung am Arbeitsplatz und Erweiterung der Achtsamkeit, auch bezüglich der eigenen Person beschäftigt, stellt in unserem Coworking-Space einen besonderen Mehrwert dar.“ Am 29.Mai wird der offizielle Startschuss im Rahmen des SummerSlam am Bonner Bogen gesetzt und das „Feelgood Management“ gestartet.

Originalmeldung direkt auf PresseBox lesen
Mehr von Firma PresseBox

Nachhaltiges Wirtschaften fördern – Möglichkeiten für eine zukunftsorientierte Wirtschaftsförderung

Die Industrie- und Handelskammer (IHK) Bonn/Rhein-Sieg und das dort angesiedelte CSR-Kompetenzzentrum Rheinland laden zum Dialogforum „Nachhaltiges Wirtschaften fördern – Möglichkeiten für eine zukunftsorientierte Wirtschaftsförderung“ ein. Es findet mit freundlicher Unterstützung der Volksbank Köln Bonn eG und dem Ministerium für Wirtschaft, Innovation, Digitalisierung und Energie des Landes Nordrhein-Westfalen am Dienstag, 7. Mai 2019, 13.30 Uhr bis 17 Uhr in der Volksbank Köln Bonn eG, Volksbank-Haus, Heinemannstraße 15, 53175 Bonn, statt.

„Eine Herausforderung für Kommunen ist die Erschließung und Nutzung von Gewerbeflächen. Auch in der Region Bonn/Rhein-Sieg werden potenzielle Flächen immer knapper. Ein Anstoß für die Wirtschaftsförderung könnte es sein, nachhaltige Aspekte in die Gewerbeförderung zu integrieren“, sagt IHK-Präsident Stefan Hagen. Doch was heißt der Begriff „nachhaltig“ in der Wirtschaftsförderung, wie lässt sich Nachhaltigkeit steuern und welche Möglichkeiten bieten sich für die Wirtschaftsförderung? Diese Fragen sollen beim Dialogforum mit verschiedenen Akteuren aus der Wirtschaft, Kammern, Verbänden, Politik und der Finanz- und Immobilienwirtschaft diskutiert werden.

Das Impulsreferat steuert Professor Dr. Christian Kammlott, Professor am Umwelt-Campus Birkenfeld der Hochschule Trier, bei. In der anschließenden Podiumsdiskussion erläutern Dr. Ulrich Ziegenhagen, Wirtschaftsförderung Bonn, Joachim Strauß, Wirtschaftsförderung Bornheim, und Dirk Schwindenhammer, Wirtschaftsförderung Meckenheim, ihre Strategien bei der Vermarktung von Gewerbeflächen. In moderierten Workshops wird das Thema aus den Perspektiven Politik und Verwaltung, Finanzwirtschaft sowie Immobilienwirtschaft beleuchtet.

Nähere Informationen und Anmeldung unter www.ihk-bonn.de, Webcode 6492221.

Originalmeldung direkt auf PresseBox lesen
Mehr von Firma PresseBox

„Vitrine der Begegnungen“ – KURS Partner schaffen sichtbare Zusammenarbeit

Mit der offiziellen und feierlichen Einweihung der Sarstedt-Ausstellungsvitrine starteten die Gesamtschule Rheinbach und die Sarstedt AG heute in ihre erste KURS Lern-partnerschaft und weihten damit auch die Räumlichkeiten der neuen Mensa ein.

Staunend blickten alle Gäste sowie Schüler und Lehrer der Gesamtschule Rheinbach auf die vielfältigen Produkte für Labor- und Medizintechnik ihres neuen KURS-Partners. In der Vitrine sollen in Zukunft außerdem Exponate aus Unterrichtsprojekten ausgestellt werden, damit die Zusammenarbeit beider Lernpartner immer aktuell dokumentiert wird.

Reagenzröhren und Petrischalen kennen die Schüler aus dem Biologieunterricht. Aber sie werden verblüfft sein, das gesamte Spektrum und die Verbreitung der Sarstedt-Produkte in Zukunft kennenzulernen, begutachten und hautnah erleben können.

Aktionen der Zusammenarbeit wie „Alles aus Plastik – Künstliche Makromoleküle“ oder die „Erkundung von Ablaufprozessen in der Produktion“ oder „Professionelles Coaching im Bewerbungsverfahren“ sind nur einige Beispiele der Zusammenarbeit, die in Zukunft den Unterricht in verschieden Fächern und Jahrgangstufen bereichern sollen.

Beim feierlichen Auftakt der Veranstaltung durch Schulleiterin Elke Dietrich-Rein und Werksleiter Oliver Trampenau wurde gleich deutlich, dass beide Partner eine produktive Zusammenarbeit anstreben, kreative Ideen umsetzen und innovative Wege gehen wollen, um gemeinsam erfolgreich zu sein.

Auch Bürgermeister Stefan Raetz und Dr. Raffael Knauber, Geschäftsführer der Wirtschaftsförderungs- und Entwicklungsgesellschaft, wünschten der Zusammenarbeit viel Erfolg und brachten zum Ausdruck, dass die Vernetzung von Schule und Arbeitswelt eine große Bereicherung ist und eine „Win-Win-Situation“ darstellt. Junge Menschen auf das Berufsleben vorzubereiten und damit auch dem Fachkräftemangel entgegenwirken zu können, ist für Schule und Wirtschaft gleichermaßen eine Aufgabe.

Eindrucksvoll interviewten die Schüler der Jahrgangsstufe 10 die anwesenden verantwortlichen Personen von Schule, Unternehmen, Wirtschaft und der KURS-Initiative. Die Antworten auf Schülerfragen, wie zum Beispiel: „Worin sehen Sie die Vorteile für unsere Schule?“ oder „Welche praktischen Tipps geben Sie uns zur Vorbereitung auf die Berufswahl?“ sowie „Was erwarten Sie von uns Schülern in der Zusammenarbeit?“ umrissen den wertvollen Nutzen der KURS-Lernpartnerschaften.

Personalsachbearbeiterin Lara Schlimbach und Werksleiter Oliver Trampenau übergaben symbolisch die Ausstellungsvitrine und erläuterten dabei, dass der hohe Qualitätsanspruch und die kontinuierliche Entwicklungsarbeit von Sarstedt engagierte und sehr gut ausgebildete Mitarbeiter verlangt. Durch die Zusammenarbeit im Rahmen der KURS Lernpartnerschaft erhoffen sie sich Kontakte zu interessierten Schülern und damit qualifizierten Nachwuchs.

In guter Stimmung wurde nachfolgend die Kooperationsvereinbarung unterzeichnet und die KURS Urkunden durch die Initiatoren von KURS, heute vertreten durch Maria Dorn, Bezirksregierung Köln und Dario Thomas, IHK Bonn/Rhein-Sieg, den Lernpartnern feierlich übergeben.

Dabei machten die Initiatoren deutlich, dass Unternehmen außerschulische Lernorte mit vielseitigen Handlungsfeldern bieten, die mehr ermöglichen als nur Unterrichtsstoff aus Schulbüchern. Durch die Aktionen der Zusammenarbeit bekommen Schüler Einblicke in die Wirtschafts- und Berufswelt. Es wird ihnen möglich, eigene Stärken und Schwächen besser zu erkennen, um somit bei der beruflichen Orientierung bessere Entscheidungen treffen zu können. Ebenfalls profitieren die Unternehmen, da sie frühzeitig Kontakt zu Jugendlichen aufnehmen und Nachwuchskräfte sichern können.

Über KURS

KURS (Kooperation Unternehmen der Region und Schule) ist eine Gemeinschafts­initia­tive der Bezirksregierung Köln, der Industrie- und Handels­kammern Bonn/Rhein-Sieg, Aachen und Köln sowie der Handwerkskammer zu Köln mit dem Ziel, die Ver­netzung von Schule und Arbeitswelt zu fördern. Im gesamten Regierungsbezirk Köln gibt es mittlerweile gut 700 Lernpartner­schaften. Diese werden von elf Basis­büros in den jeweiligen Kommunen betreut.

Diese Lernpartnerschaft wird vom KURS-Basisbüro beim Schulamt für den Rhein-Sieg-Kreis begleitet. Alle Beteiligten werden sich in einem Jahr erneut treffen, Rückschau auf die gemeinsamen Projekte halten und weitere Aktivitäten planen.

Ansprechpartner:

Gesamtschule Rheinbach
Elke Dietrich-Rein, Schulleiterin, Tel.: 02226 912523
E-Mail: elke.dietrichrein@gsrnet.de

Sarstedt AG & Co.KG
Oliver Trampenau, Werksleitung Rheinbach, Tel.: 02226 40110
E-Mail: oliver.trampenau@sarstedt.com  

KURS-Basisbüro beim Schulamt für den Rhein-Sieg-Kreis
Andrea Jäger, KURS-Koordinatorin, Tel.: 02241 133089    
E-Mail:     andrea-jaeger@kurs-koeln.de

Originalmeldung direkt auf PresseBox lesen
Mehr von Firma PresseBox

Als Geprüfter Technischer Betriebswirt auf Masterniveau

Die Weiterbildungsgesellschaft der Industrie- und Handelskammer (IHK) Bonn/Rhein-Sieg richtet am Dienstag, 9. April, einen kostenfreien Informationsabend zum Fortbildungsabschluss Geprüfte/r Technische/r Betriebswirt/in (IHK) aus. Er findet um 17.30 Uhr in den Räumlichkeiten des IHK-Bildungszentrums, Kautexstraße 53, 53229 Bonn, statt. Nähere Informationen und Anmeldung bei Martina Lang, Telefon 0228/97574-12, E-Mail lang@wbz.bonn.ihk.de.

Der Abschluss „Geprüfter Technischer Betriebswirt“ wurde im vergangenen Jahr vom Bundesbildungsministerium dem Masterniveau zugeordnet und befindet sich daher hinter der Promotion auf der zweithöchsten in der Europäischen Union möglichen Qualifikationsebene. Angesprochen für diese Aufstiegsfortbildung sind Techniker, Ingenieure und Meister, die ihr technisches Können um fundierte betriebswirtschaftliche Kenntnisse, Managementwissen sowie Führungskompetenzen erweitern möchten. „Absolventinnen und Absolventen dieser Fortbildungsprüfung sind dazu befähigt selbständige Unternehmenseinheiten oder einen Betrieb zu leiten", sagt Otto Brandenburg, Geschäftsführer der Weiterbildungsgesellschaft. Die Fortbildungsprüfung sowie der entsprechende Vorbereitungslehrgang im IHK-Bildungszentrum erfüllen die Anforderungen an künftige Fach- und Führungskräfte und dienen dem betrieblich ausgebildeten Mitarbeiter als Basis für den beruflichen Aufstieg. Brandenburg: „Diese Weiterbildung wird auch dem Wunsch nach umfassender Handlungskompetenz gerecht und hat sich daher bundesweit durchgesetzt."

Der nächste berufsbegleitende Vorbereitungslehrgang findet vom 27. September 2019 bis zum 5. Februar 2021 mit insgesamt 620 Unterrichtsstunden, freitags von 18 bis 21.15 Uhr und samstags von 8 bis 15 Uhr statt. Weitere Informationen zum Lehrgang gibt es auch unter www.ihk-die-weiterbildung.de, Webcode 961048.

Originalmeldung direkt auf PresseBox lesen
Mehr von Firma PresseBox

Die besten Startups werden wieder gesucht

Die Industrie- und Handelskammer (IHK) Bonn/Rhein-Sieg und Synergie Vertriebsdienstleistung GmbH suchen wieder die besten Startups aus der Region. 25 innovative und kreative Projekte und Startups aus Wirtschaft und Wissenschaft können sich beim 7. Ideenmarkt „Best of Startups der Region“ am Dienstag, 24. September 2019, ab 15.30 Uhr, im Volksbankhaus Bonn, Heinemannstraße 15, 53175 Bonn, präsentieren. Ab sofort können sich innovative und junge Unternehmen sowie Ausgründungen aus dem wissenschaftlichen Betrieb oder einem etablierten Unternehmen auf www.bestofstartups.de bewerben.

Die ausgewählten Startups können ihre Geschäftsideen, ihre innovativen Produkte oder ihre neuen Dienstleistungen vorstellen und sich mit bis zu 300 gestandenen Unternehmern und Führungskräften aus der regionalen Wirtschaft, den Hochschulen und Organisationen austauschen und vernetzen. Talkrunden zum Schwerpunktthema „innovativ – kreativ – exzellent“ runden den Ideenmarkt ab.

Alle ausgewählten Präsentationen werden zu einem vorgeschalteten kostenfreien Pitchtraining am 6. Juli oder am 9. August eingeladen. Neben der Abstimmung vor Ort fließen die Ergebnisse aus dem Online-Voting in die Ermittlung der Publikumspreise ein. Im Auftaktprogramm und in der Ausstellung stehen Austausch, Vernetzung und mögliche Kooperationen der Teilnehmer aus Forschung, Lehre und Unternehmenspraxis im Vordergrund. Nähere Informationen gibt es beim Organisationsbüro Synergie Vertriebsdienstleistung GmbH, Heike Ollig, E-Mail heike.ollig@synergie-vd.de.

Originalmeldung direkt auf PresseBox lesen
Mehr von Firma PresseBox

IHK lehnt Fahrverbote ab

Die Industrie- und Handelskammer (IHK) Bonn/Rhein-Sieg lehnt Fahrverbote für die Reuterstraße als unverhältnismäßig ab und plädiert stattdessen dafür, Alternativen zu prüfen. „Die aktuelle Steigerung der Stickoxidbelastung an der Reuterstraße widerspricht dem bundesweiten Trend einer reduzierten Belastung um vier Prozent pro Jahr“, sagt IHK-Hauptgeschäftsführer Dr. Hubertus Hille: „Wir sollten deshalb die Ursachen dieser Steigerung untersuchen.“ Ein Grund dafür könnten beispielsweise die seit über einem Jahr andauernden Bauarbeiten auf dem Jagdweg sein, die dazu führen, dass die Luisenstraße, in unmittelbarer Nähe zur Messstelle, als Ausweichstrecke genutzt wird.

Aus Sicht der IHK ergibt sich das Stickoxid-Problem vor allem dadurch, dass der Verkehr auf der Reuterstraße nicht ausreichend fließt. Mit Blick darauf schlägt die IHK eine Verkehrssimulation vor, die die Auswirkungen einer zeitabhängigen Richtungszuweisung der vier Fahrspuren überprüft. So könnten die vier vorhandenen Fahrspuren variabel zu unterschiedlichen Zeiten stadteinwärts und/oder stadtauswärts genutzt werden.

„Zwar würde das erhebliche Umwege vieler Verkehre bedingen, möglicherweise aber den Verkehrsfluss und die Luftqualität erheblich verbessern. Fahrverbote würden schließlich auch zu Umwegen führen, daher sollten die Auswirkungen einer zeitabhängigen Spurzuweisung überprüft werden“, so IHK-Geschäftsführer Professor Stephan Wimmers. Die Reuterstraße sei für viele Pendler und Wirtschaftsverkehre die wichtigste Durchgangsstraße. Wimmers: „Sie ersetzt wegen der fehlenden Südtangente die Verbindung von West nach Ost. Damit ist die Reuterstraße die zentrale Verkehrsachse im linksrheinischen Stadtgebiet. Deshalb wäre ein Fahrverbot auf der Reuterstraße für die Wirtschaft nicht hinnehmbar“.

Die von der Stadt angedachten Pförtnerampeln würden zu enormen Rückstaus führen, jedoch vermutlich die Belastung an der Messstelle reduzieren. Die Ampelschaltungen müssten in der Wirkung auf das Straßennetz zuerst überprüft werden. Die Einrichtung einer Umweltspur ist aus Sicht der IHK mangels potenzieller Nutzer (Busse, Elektroautos) nicht sinnvoll und würde zudem die Stauprobleme im Netz weiter erhöhen. Auch mangelt es bisher an ausreichend Park & Ride-Parkplätzen in Bonn/Rhein-Sieg, welche durch eine gute ÖPNV-Anbindung Entlastung auf der Reuterstraße bringen könnten.

„Es müssen nun alle bisher unberücksichtigten Alternativen faktenbasiert untersucht werden. Dazu gehört neben einer Pförtnerampel auch eine zeitabhängige Richtungszuweisung der Fahrspuren“, so Hille.

Originalmeldung direkt auf PresseBox lesen
Mehr von Firma PresseBox

# GemeinsamFürFachkräfte in Bonn/Rhein-Sieg

Fachkräftemangel ist nach breiter Übereinstimmung der Unternehmen in der Region Bonn/Rhein-Sieg das wirtschaftliche Risiko Nummer eins. In manchen Branchen hat dieser Mangel bereits einen Umfang angenommen, der den Betrieb gefährdet. In nahezu allen Branchen nehmen die Suchzeiten nach qualifiziertem Personal zu. Das gilt für Fachkräfte mit dualer Ausbildung, an Fachschulen Ausgebildete und für Hochschulabsolventen bestimmter Fachrichtungen.

Die Agentur für Arbeit Bonn und die Industrie- und Handelskammer (IHK) Bonn/Rhein-Sieg haben daher eine Analyse erarbeitet, die einen umfassenden Ansatz der Standortfaktoren Verkehr, Demografie und Schulabschlüsse beinhaltet. Dabei werden nicht nur Probleme angesprochen, sondern auch konkrete Lösungen angeboten. „Wir bündeln unsere Kräfte, um aufzuklären, informieren und zu beraten. Wir zeigen Unternehmen, welche Möglichkeiten des Handelns und welche Hilfen in der Region es gibt, etwas gegen den Fachkräftemangel zu tun“, erklärt Dr. Hubertus Hille, Hauptgeschäftsführer der IHK Bonn/Rhein-Sieg. Über diesen Service für Unternehmen hinaus haben sich beide Institutionen auf ein gemeinsames Handlungsprogramm in der Region verständigt. „Das Fachkräftethema in der Region Bonn/Rhein-Sieg kann kein Akteur alleine bewältigen. Wir plädieren gemeinsam dafür, es in der gut funktionierenden regionalen Zusammenarbeit nachhaltig nach oben zu setzen. Wir stärken damit auch das Bündnis für Fachkräfte Bonn/Rhein-Sieg mit seinem goldrichtigen Motto: Gemeinsam für Lösungen sorgen“, so Stefan Krause, Vorsitzender der Geschäftsführung der Agentur für Arbeit Bonn.

Hille und Krause versprechen sich vom gemeinsamen Vorgehen eine Steigerung der Wirksamkeit zugunsten der Unternehmen. Die IHK habe den Zugang zu den Mitgliedsunternehmen und kenne die betrieblichen Probleme, die Agentur mit ihrem Arbeitgeberservice und die Jobcenter im Verbund mit der Agentur haben ein großes Portfolio unterschiedlicher strategischer Hilfen zur Besetzung freier Stellen. Hille:  „Das bringen wir zusammen. Wir weisen die Unternehmen darauf hin, welche Hilfen die Agentur, die Jobcenter oder andere Institutionen anbieten. Wir stellen die Kontakte her. Das Unternehmen kann sich dafür entscheiden, welche einzelnen Angebote genutzt werden. Oder in einem abgestimmten Beratungsprozess kann eine individuelle Strategie zur Optimierung der Gewinnung von Fachkräften erarbeitet werden.“ Krause: „Der Gesetzgeber hat zu Beginn des Jahres das Angebotsportfolio durch das Teilhabechancengesetz und das Qualifizierungschancengesetz erweitert. Darin stecken viele Chancen für Unternehmen, qualifiziertes Personal zu gewinnen und insbesondere im Unternehmen zu entwickeln. Die Unternehmen müssen von diesen Instrumenten erfahren, um die Chancen, die darin liegen, entdecken zu können. Dafür ist die Unterstützung durch die IHK von allergrößter Bedeutung. “

Beide stimmen darin überein, dass Menschen mit Handicaps, biographischen Brüchen oder mit Fluchterfahrung eine wichtige Ressource für Unternehmen sind. Viele Beispiele, auf die in der Broschüre hingewiesen wird, zeigen, dass die Integration in Beschäftigung gelingt und wertvolle Mitarbeiter/innen gewonnen werden. Hier eröffnen sich viele Felder zusätzlicher Zusammenarbeit.

Auf der Prioritätenliste ganz oben aber steht ein Thema, das nicht neu ist: In engem Schulterschluss werden die IHK und die AA weiter für die betriebliche Berufsausbildung werben. Die duale Ausbildung habe es in der Region Bonn/Rhein-Sieg zunehmend schwer, von Jugendlichen, Eltern und Lehrern als qualifizierte und chancenreiche Grundlage im Erwerbsleben anerkannt zu werden. „Dem treten wir entgegen“, so Hille und Krause unisono. „Die Unternehmen brauchen die im Betrieb, also unmittelbar in der Praxis ausgebildeten Fachkräfte.“ Mit neuen Mitteln der Berufsorientierung, mit verstärkter Präsenz der Berufsberatung an den Schulen, mit einer Verstärkung und  Verbesserung der Berufsfelderkundungen im Rahmen der Landesinitiative von „Kein Abschluss ohne Anschluss (KAoA)“, mit Peer-to-Peer  Aktionen soll darauf hin gearbeitet werden. Die tatsächliche Qualität der Berufsausbildung in den Betrieben müsse das Leistungsversprechen, das mit der dualen Ausbildung verbunden ist, am Ende natürlich auch einlösen.

Hille und Krause weisen aber auch darauf hin, dass nicht alle Lösungen von den Unternehmen und den arbeitsmarktpolitischen Akteuren in der Region zu bewirken seien. Faktoren wie Wohnen, Verkehr, Betreuungseinrichtungen, Freizeit und Regelung der Zuwanderung wirken erleichternd oder erschwerend auf die Personalgewinnung ein. Daher sei es unabdingbar, dass eine ganzheitliche Betrachtung in der Region erfolge. Das Kirchturmdenken muss aufhören. Stadt Bonn und Rhein-Sieg-Kreis gehören bei allen diesen Themen an einen gemeinsamen Tisch! Daher gehöre das Thema Fachkräftegewinnung auf Dauer auf die Agenda der Entscheidungsträger/innen in der Region. Hille und Krause sind sicher: „Auf unsere Kooperation können wir schon stolz sein. Was wir hier vorlegen, ist eine Weiterentwicklung, mit der wir im Land Vorreiter bei dieser Gesamtbetrachtung aller Faktoren sein dürften.“

Die Broschüre „Gemeinsam für Fachkräfte in Bonn/Rhein-Sieg“ kann bei der IHK Bonn/Rhein-Sieg kostenfrei bestellt werden bei Gertrud Auf der Mauer, Telefon 0228/2284-147, E-Mail aufdermauer@bonn.ihk.de oder als Download unter www.ihk-bonn.de, Webcode 2833.

Originalmeldung direkt auf PresseBox lesen
Mehr von Firma PresseBox

Neue Job-Ticket-Regelung für Unternehmen ab 50 Mitarbeiter

„Die günstigeren Rahmenbedingungen für unsere Unternehmen beim Job-Ticket sind ein guter Schritt in die richtige Richtung, dem aber weitere folgen müssen, wollen wir den ÖPNV in Bonn/Rhein-Sieg stärken.“ So kommentierte Stefan Hagen, Präsident der Industrie- und Handelskammer (IHK) Bonn/Rhein-Sieg, die Diskussion bei der IHK-Vollversammlung. Dabei referierten Anja Wenmakers, Geschäftsführerin Stadtwerke Bonn (SWB), und Michael Reinhardt, Geschäftsführer Rhein-Sieg-Verkehrsgesellschaft mbH (RSVG) über die aktuelle Situation und die zukünftige Herausforderungen bei der Verkehrsinfrastruktur.

Insbesondere stellten beide Referenten die Beteiligung am Projekt Lead-City heraus mit der Bereitstellung neuer Buslinien und Taktverdichtungen sowie speziell modifizierten Job-Ticket-Angeboten für Unternehmen. Auf großes Interesse stieß das neue Job-Ticket-Angebot für Unternehmen mit mehr als 50 Mitarbeitern und weniger als 5.000 Mitarbeiter in diesem und im nächsten Jahr. Diese Unternehmen müssen als Neukunden das Job-Ticket nun nicht mehr für alle Mitarbeiter beantragen. 2019 reichen bereits 35 Prozent der Gesamtmitarbeiterzahl und 2020 müssen es 50 Prozent der Mitarbeiter sein. Nun komme es allerdings darauf an, dass das neue Angebot auch angenommen wird, damit über eine Fortführung auch nach Ablauf der Förderung 2020 diskutiert werden könne.

Für diese Nachhaltigkeit sprach sich auch die IHK-Vollversammlung aus, so dass der ÖPNV eine gute und dauerhafte Alternative zum motorisierten Individualverkehr sei. Wenmakers und Reinhardt machten deutlich, welch großer Aufwand in Bonn/Rhein-Sieg im ÖPNV bereits betrieben werde. Demnach verfügt Bonn im landesweiten Vergleich über ein herausragendes ÖPNV-Angebot – zumindest was die Haltestellendichte und die Taktung angeht. Der Rhein-Sieg-Kreis hat sein Angebot besonders in ländlichen Raum in den letzten Jahren erheblich ausgeweitet.

Originalmeldung direkt auf PresseBox lesen
Mehr von Firma PresseBox