eCl@ss and buildingSMART join forces to establish open standards in Building Information Modeling (BIM)

The standards organization eCl@ss e.V. and buildingSMART International have entered into a cooperation with each other. The two non-profit organizations stated in a joint declaration of intent their plans to work together in advancing standardization and to incorporate the results of their efforts into Building Information Modeling, also known as BIM. BIM is a digital planning process that allows all companies involved in a construction project to participate in the modeling process. By integrating 3-D views, floor plans or installation and electrical distribution units into the process, BIM provides a digital representation of a physical building or property. BIM has become increasingly relevant in the planning of complex single-purpose buildings, their operations and in facility management and is indispensable to the work of facility and building planners, architects, developers and building operators. However, an effective Building Information Modeling process depends on high-quality data based on open standards.

eCl@ss and buildingSMART deliver data basis

With open standards, eCl@ss and buildingSMART enable more efficient and collaborative workflows, regardless of software. The cross-industry ISO/IEC-compliant data standard eCl@ss allows for the classification and unambiguous description of products and services.  Its underlying data structures, which represent all the data relevant to a product – from product categories to the descriptions of individual technical properties – are validated by prominent experts on a regular basis. More than 3,500 companies around the globe are already taking advantage of the benefits offered by the classification and description of their products and services.

As an authority on standardization in the built asset economy, buildingSMART relies on open standards in the digital representation and exchange of information for the construction industry. The organization’s buildingSMART Data Dictionary (bSDD) provides a web service-based platform for standards, definitions, properties and unique digital identifiers. Embedded as a digital module in Building Information Modeling processes, the platform offers facility and building planners, architects, developers and building operators access to the dedicated data from eCl@ss and buildingSMART. As part of a pilot plan targeting the successive implementation of all construction-relevant eCl@ss data structures into the bSDD, the commodity classes, properties and values available through the eCl@ss standard have been integrated into the dictionary.

“Special eCl@ss-Taskforce” for BIM established

In order to track the complex data structure requirements involved with planning large residential or single-purpose buildings through Building Information Modeling, eCl@ss established a BIM taskforce focused specifically on this issue within the construction sector. Leaders in the industry such as Hager, Schneider Electric, Siemens, Strabag, Weidmüller and Würth are pooling their expertise in order to ensure the greatest consistency possible in advancing the open standards strategy. Stakeholders throughout the sector applaud the cooperation between eCl@ss and buildingSMART as a milestone in advancing the digital transformation of the construction sector and industry.

About buildingSMART International:

buildingSMART International is an authority in standardization for the built asset economy aiming to create and promote the adoption of open standards for the international exchange of information. These international openBIM® standards promote the digital representation of building-related data and information and the exchange of such information through Building Information Modeling (BIM) processes. Designed specifically for this purpose, the buildingSmart Data Dictionary (bSDD) provides definitions of commonly used concepts, standards, translations, properties, relationships and unique digital identifiers. This data is available to the construction industry as a web service in a non-proprietary platform, which ensures a sustainable flow of information regarding construction-related requirements that is open and global.

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eCl@ss und buildingSMART bündeln Kräfte für offene Standards im Building Information Modeling (BIM)

Die Standardisierungsorganisationen eCl@ss e.V. und buildingSMART International sind eine Kooperation eingegangen. In einer Absichtserklärung erklärten die beiden Non-Profit-Organisationen, künftig ihre Standardisierungsbemühungen bündeln zu wollen und die Ergebnisse ihrer Arbeit in das Building Information Modeling, kurz BIM, einfließen zu lassen. BIM ist eine digitale Planungsmethode, an der idealerweise alle am Bau beteiligten Firmen an der gemeinsamen Modellierung von Gebäuden mitwirken. Visualisierungen wie 3-D-Ansichten, Grundrisse oder Installations- und Elektroverteilungen sind integriert und stellen gewissermaßen den digitalen Zwilling einer realen Immobilie dar. Bei der Planung von komplexen Zweckgebäuden sowie deren Betrieb und im Facility Management gewinnt BIM zunehmend an Bedeutung und ist im Arbeitsalltag von Planern, Architekten, Bauherren und Gebäudebetreibern kaum mehr wegzudenken. Voraussetzung für die effektive Nutzung des Building Information Modeling ist allerdings eine exzellente Datenlage auf Basis offener Standards.

eCl@ss und buildingSMART liefern Datengrundlage

Mit offenen Standards können eCl@ss und buildingSMART softwareunabhängig überzeugen: Der branchenübergeordnete und international normenkonforme Datenstandard eCl@ss ermöglicht die Klassifizierung und eindeutige Beschreibung von Produkten und Dienstleistungen.  Die hierfür zugrunde liegenden Datenstrukturen, in denen von der obersten Produktkategorie bis hin zu individuellen technischen Merkmalsbeschreibungen alle Daten eines Produkts abgebildet sind, werden permanent von renommierten Expertengruppen validiert. Mehr als 3.500 Unternehmen weltweit setzen den Datenstandard bereits zur Klassifizierung und Beschreibung ihrer Produkte und Dienstleistungen ein.

buildingSMART setzt als Standardisierungssorganisation für das Bauwesen sowie für Gebäude- und Vermögensanlagen ihres Zeichens ganz auf offene Standards bei der digitalen Darstellung und dem Austausch von Gebäudedaten. Mit ihrer Bibliothek, dem buildingSMART Data Dictionary (bSDD), stellt die Organisation über einen Webservice weltweit eine Plattform für Normen, Definitionen, Eigenschaften sowie für eindeutige digitale Identifikationsmerkmale zur Verfügung. Eingebettet als digitales Modul im Building Information Modeling können Planer, Architekten, Bauherren und Gebäudebetreiber künftig weltweit auf die dedizierten Daten von eCl@ss und buildingSMART zugreifen. Die in eCl@ss verfügbaren Klassen, Merkmale und Werte konnten nun schon testweise in das bSDD integriert werden. Ziel ist die sukzessive Implementierung aller für das Bauwesen relevanter eCl@ss-Datenstrukturen in das bSDD.

„Special eCl@ss-Taskforce“ für BIM gebildet

Um die komplexen Anforderungen bei der Planung von großen Wohnbauten sowie Zweckgebäuden in den Datenstrukturen im Building Information Modeling abzubilden, wurde bei eCl@ss eigens eine BIM-Taskforce für die Baubranche etabliert. Führende Unternehmen aus der Baubranche wie Hager, Schneider Electric, Siemens, Strabag, Weidmüller und Würth führen ihre Kompetenzen zusammen, um mit größtmöglicher Konsequenz die Strategie der offenen Standards weiter voranzubringen. Die Kooperation von eCl@ss und buildingSMART wird von den Akteuren als ein wichtiger Schritt zur Beschleunigung der digitalen Transformation in der Baubranche und der Industrie bewertet.

Über buildingSMART International:

buildingSMART International ist eine Standardisierungsorganisation für die Baubranche sowie für Gebäude- und Vermögensanlagen mit dem Ziel, offene Standards für den internationalen Datenaustausch zu erstellen und zu verbreiten. Diese „International openBIM® Standards“ unterstützen die digitale Darstellung von Gebäudeinformationsdaten und deren Austausch im Building Information Modeling (BIM). In der eigens angelegten Bibliothek buildingSmart Data Dictionary (bSDD) werden Definitionen gebräuchlicher Begriffe, Normen, Übersetzungen, zugehörige Eigenschaften und Beziehungen sowie eindeutige digitale Identifikationsmerkmale erfasst. Als Webservice stehen diese Daten der Gebäudeindustrie in einer herstellneutralen Plattform zur Verfügung und sorgen nachhaltig für einen offenen und weltweiten Austausch von baulichen Anforderungen.

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Nutzerfreundlich in explosionsgeschützten Bereichen

Mobiles Arbeiten hat in der Chemieindustrie, neben der Öl- und Gasindustrie, eine hohe und weiter wachsende Bedeutung. Das BARTEC Enterprise Mobility- und Automatisierungs-Produktportfolio für explosionsgefährdete Bereiche überzeugt mit Leistungsfähigkeit und weitgehender Durchgängigkeit zwischen Non-Ex- und Ex-Bereichen. Mirko Lampe, zuständig für das globale strategische Marketing „Automation and Control Solutions“ (ACS) bei BARTEC: „Human Machine Interface (HMI), digitale I/O-Systeme, Handscanner, mobile Computer, Tablet-PCs, Kamerasysteme und Smartphones bilden ein durchgängiges Lösungsportfolio; gängige Softwareapplikationen und das ergonomische Design sorgen für eine intuitive und sichere Bedienung.“

In absehbarer Zeit werden in Schlüsselbranchen zahlreiche erfahrene Fachkräfte in den Ruhestand gehen; zugleich fehlt es an qualifiziertem Nachwuchs, der die Lücken schließen kann. Die Folge: Weniger Mitarbeiter müssen ein gleiches oder sogar höheres Arbeitspensum bewältigen. Eine mühelose und sorgfältige elektronische Gewinnung und Dokumentation von Daten ist daher von hoher Relevanz; sie sind auf diese Weise zuverlässig zur Auswertung oder Weiterverarbeitung nutzbar. Ein weiterer wichtiger Faktor ist die Bewahrung von Erfahrungswissen: „Die Datenqualität in Verbindung mit der richtigen Balance an Datendichte ist von entscheidender Bedeutung für unsere Kunden. Bei der Erhebung und Dokumentation unterstützen wir sie mit leistungsfähigen Geräten,“ so Lampe. Zur Effizienz von Fachkräften ergänzt er: "Bringen Sie das Problem zum Experten und nicht den Experten zum Problem – so kann er sieben Probleme an einem Tag lösen, an- statt ein Problem in sieben Tagen."

BARTEC verfügt an der Schnittstelle zwischen Datenerfassung und Weitergabe zur Verarbeitung über umfassende Erfahrung in der Entwicklung überzeugender und ausgereifter Lösungen unter Nutzung neuester technischer Entwicklungen. Die zuverlässige Kommunikation zwischen virtuellen und physischen Geräten und eine rasche Aufnahme, Übermittlung und Verarbeitung von Prozessdaten sind es- senziell. Industrie Internet der Dinge (IIoT), Aufnahme und Weitergabe großer Datenmengen, zentrale Datenanalyse, Industrie-4.0-Produktindividualisierung und die Integration der Geräte in bestehende, nicht selten sehr komplexe Geschäftsprozesse von Kunden und Partnern sind weitere Faktoren, die BARTEC bei der Entwicklung seiner Automation & Enterprise Mobility-Geräte immer im Blick hat.

Mobil macht unabhängig

Die Vorteile bei der Nutzung mobiler Kontrollgeräte liegen auf der Hand – branchenübergreifend. Etwa aus Sicherheitsgründen: Personenschutz-Funktionen beispielsweise setzen im Ernstfall einen automatischen Notruf an die Notfall- bzw. Rettungsdienste ab gerade in emissionsgefährdeten Bereichen von eminenter Bedeutung.

Und auch diese grundsätzlichen Vorzüge sprechen für mobile Geräte:

  • Zeitersparnis bei der Datenaufnahme und durch digitalisierte Prozessabläufe sowie zugleich eine signifikante Senkung der Fehlerquote, da Mitarbeiter nicht mehr mechanisch und damit physisch bei Messungen und Kontrollen eingreifen müssen,
  • rasche Entscheidungsfindung durch direkte Kommunikationsmöglichkeiten,
  • Erhöhung der Effizienz von Mitarbeitereinsätzen durch höhere Flexibilität vor Ort und insgesamt eine Verbesserung der Zusammenarbeit in einem global agierenden und organisierten Setting ohne standortbezogene Funktionseinschränkungen.
  • Verfügbarkeit von verlässlichen Informationen erhöht die Sicherheit, ebenso die Übersicht über vorhandene Daten – die Grundvoraussetzung für jede erfolgreiche Entscheidungsfindung.

Eine einheitliche Geräteplattform ermöglicht einen unkomplizierten Informationsaustausch im Ex- und Non-Ex-Bereich unabhängig von den eingesetzten Geräten. BARTEC entwickelt derartige Plattformen gemeinsam mit Systemintegratoren weltweit kundenspezifisch und individuell anpassbar. Aus einem einheitlichen Gerätedesign und dem Einsatz einer einheitlichen Software-Lösung über einen kompletten Industriebereich oder in einem Unternehmen resultieren deutlich reduzierte Schulungsbedarfe und -kosten.

BARTEC bietet Systemlösungen für den Einsatz in Zone 0, 1 und 2/Class I, Division 1 und 2, wobei der weltweite Einsatz der Geräte durch umfassende Zertifizierungen gewährleistet ist. Falls für einzelne Länder keine Zulassungen bestehen sollten, findet BARTEC gemeinsam mit seinen Kunden eine Lösung für lokale Zertifizierungen, so Lampe. Zudem sind selbstverständlich kundenspezifische Entwicklungen und Individualisierungen auf Kundenwunsch möglich wie beispielsweise bei dem AGILE Industrie-Tablet-PC-System.

AGILE Tablet-PC-System mit der Nutzerfreundlichkeit klassischer IT-Tools

Der tägliche Einsatz in anspruchsvollen Umgebungen und bei extremer Witterung stellt gerade im Ex-Bereich hohe Anforderungen an Leistungsfähigkeit und Bedienerkomfort dort genutzter Geräte: Sie müssen hohen und extremen physischen Belastungen wie Stürzen, Schlägen, Staub oder Einflüssen durch Flüssigkeiten standhalten.

AGILE X Modelle bieten Durchgängigkeit über mehrere Zonen und Divisions (Div) hinweg und sind durch globale Zertifizierungen das weltweit professionellste und leistungsfähigste 10“-Tablet-PC-System für den Ex-Bereich: AGILE X IS ist zur Nutzung in Zone 1/Div 1, AGILE X für Zone 2/Div 2 freigegeben. Das AGILE Tablet- PC ist für raue Umgebungen des Non-Ex-Bereichs optimiert.

Die Tablets können mit verschiedenen Windows 64-Bit-Betriebssystemen ausgestattet werden; eine integrierte Barcode-Scan-Erfassung erweitert Einsatzmöglichkeiten und Komfort zusätzlich. Der Akku ist austauschbar; bei Agile X IS sogar im Ex-Bereich. Das ist nicht nur komfortabel, sondern erhöht auch den Bedienkomfort und die Leistungsfähigkeit. Das durchgehend gleiche Tastenlayout am Gerät ist übersichtlich, das Display ist dank optischen Bondings und robustem Gorilla Glas für hervorragende Nutzbarkeit im Außenbereich bei Tageslicht und Nässe ausgelegt. AGILE X verfügt zudem über einen einzigartigen Staubschutz (Zone 22/Class II, III Div 2).

Das eng mit Kunden abgestimmte innovative und bei Tablet-PCs einmalige Tragesystem zeichnet sich durch seine einfache Handhabung und seinen zusätzlichen Nutzen wie beispielsweise den integrierten Kick-Stand oder den gleichzeitigen Gebrauch der Docking-Station aus, was – ebenfalls einmalig – die Verwendung mit allen Geräten aus der Agile-Tablet-PC Serie zulässt. Die integrierten Bügel sichern die Handhabung und die schraubbare Befestigung am Gehäuseboden ermöglicht eine sehr stabile Aufstellung.

Die Datenaufnahme und -verarbeitung kann durch die eingebaute Scan Engine, den internen oder externen RFID-Reader sowie durch spezielle, eigens entwickelte Erweiterungsmodule – oder einfach durch die integrierten Kameras erfolgen. Fernzugriff auf Unternehmensdaten ist durch das zusätzliche 4G/LTE Modul und WLAN-WiFi möglich; auf diese Weise können technische Daten oder Arbeitsanweisungen abgerufen sowie unternehmenseigene Datenbanken und das Dokumenten-management genutzt werden. Das AGILE-System bietet die größte Zubehörvielfalt im Ex-Bereich bei Tablet-PCs. Kundenspezifische Anpassungen sind selbstverständlich möglich, z. B. durch den Einsatz eine Zusatz-Moduls zur Nutzung des HART Kommunikationsprotokolls, das die Konfiguration, Parametrierung, das Auslesen und Messen von HART-Geräten im Ex-Bereich bis Zone 1/Div 1 ermöglicht.

Zum Beispiel: Prozessvisualisierung im Ex-Bereich

Die sichere Prozessführung verfahrenstechnischer Anlagen ist grundlegende Voraussetzung für gleichbleibende Produktqualität. Das für die zustandsbasierte Prozesssteuerung und Prozessführung entwickelte Mobile Operations Concept von Siemens ermöglicht dezentrale Überwachung und komfortable Bedienung derartiger Anlagen und des Anlagenequipments. In Verbindung mit der Nutzung des von Siemens entwickelten Prozessleitsystems SIMATIC PCS7 lassen sich Produktionsprozesse durchgängig automatisieren.

Siemens hat sich nach einer intensiven Testphase für das standardmäßig nach ATEX, IE-CEx und UL Class zertifizierte AGILE-Tablet-PC-System als Hardware entschieden. Siemens überzeugten die bedarfsgerechten Erweiterungsmöglichkeiten, darunter Add-on-Module und verschiedene Anschlussoptionen. Zur eindeutigen Anlagenidentifizierung verfügt das Agile X über einen rückseitigen RFID-Reader. Hält der Operator das Mobilgerät nahe genug an den Transponder, wird die Teilanlage eindeutig identifiziert und automatisch das korrekte Prozessbild aufgeschaltet – das ist sicher und effizient und trägt wirkungsvoll zur Verhinderung von Fehlbedienungen bei.

Dieses Beispiel macht deutlich: BARTEC steht für durchgängige und innovative mobile Geräte-Lösungen gerade im Kontext Explosionsschutz. Auf einer technischen Basis, die den jeweiligen Anforderungen in Non-Ex- und Ex-Bereichen entspricht, stellt BARTEC sicher, dass Prozessdaten schnell und sorgfältig erfasst, übertragen und verarbeitet werden. Alle mobilen Geräte lassen sich auf Basis von Windows- und Android-Betriebssystemen und dank ihres ergonomischen Designs intuitiv bedienen. BARTEC bringt dadurch die bekannte IT-Benutzerfreundlichkeit in den Ex-Bereich, die zu den zuvor beschriebenen Vorteilen führt.

Das Portfolio umfasst neben Kamerasystemen, HMI-Lösungen und Handscannern die gesamte Palette mobiler Endgeräte für den explosionsgefährdeten Bereich wie mobile Computer, Tablet-PCs und Smartphones. Das Fundament für eine sichere und zuverlässige Kommunikation bilden Wireless Access Points – hier hat BARTEC Wireless X entwickelt, das weltweit kleinste und leichteste Produkt in seiner Klasse, das zudem für den Einsatz in Zone 1/Div 1 zugelassen ist. Nur sechs Kilogramm bei der Aluminium-Variante oder 18 Kilogramm Gewicht beim Edelstahl-Modell sind konkurrenzlos; das erleichtert auch das Handling spürbar: Im Vergleich zu Wettbewerbsprodukten beträgt die Größenersparnis 75 % und auch die Montagezeit verringert sich durch innovative Konzepte signifikant. Ebenso reduzieren sich Wartungsaufwand und -kosten um etwa 50 %. Es unterstützt ebenfalls die neuesten WLAN-Standards, um eine stabile Verbindung zu gewährleisten.

Das Wireless X bietet eine einmalige Durchgängigkeit bei der Verwendung, da in Ex- und industriellen Nutzungsbereichen die gleiche Hard- und Software zum Einsatz kommt; eine aufwändige und kostenintensive Nutzung von externen Antennen und deren Wartung wird damit überflüssig.

Internationale Zertifizierungen machen BARTEC Geräte und Systemleistungen universell einsetzbar; Serviceerweiterungen stehen zur Verfügung. BARTEC arbeitet mit den renommiertesten Systemintegratoren weltweit zusammen und nutzt bewährte Hard- und Softwarelösungen zur Entwicklung von Standard- oder kundenspezifischen Lösungen. Bereits in der Pilotphase begleiten die BARTEC Experten Kunden umfassend und sie stehen ihnen bis zum vollständigen Projektab- schluss zur Seite.

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Nutzerfreundlich in explosionsgeschützten Bereichen

Bad Mergentheim, 15. Juni 2018. Mobiles Arbeiten hat in der Chemieindustrie, neben der Öl- und Gasindustrie, eine hohe und weiter wachsende Bedeutung. Das BARTEC Enterprise Mobility- und Automatisierungs-Produktportfolio für explosionsgefährdete Bereiche überzeugt mit Leistungsfähigkeit und weitgehender Durchgängigkeit zwischen Non-Ex- und Ex-Bereichen. Mirko Lampe, zuständig für das globale strategische Marketing „Automation and Control Solutions“ (ACS) bei BARTEC: „Human Machine Interface (HMI), digitale I/O-Systeme, Handscanner, mobile Computer, Tablet-PCs, Kamerasysteme und Smartphones bilden ein durchgängiges Lösungsportfolio; gängige Softwareapplikationen und das ergonomische Design sorgen für eine intuitive und sichere Bedienung.“

In absehbarer Zeit werden in Schlüsselbranchen zahlreiche erfahrene Fachkräfte in den Ruhestand gehen; zugleich fehlt es an qualifiziertem Nachwuchs, der die Lücken schließen kann. Die Folge: Weniger Mitarbeiter müssen ein gleiches oder sogar höheres Arbeitspensum bewältigen. Eine mühelose und sorgfältige elektronische Gewinnung und Dokumentation von Daten ist daher von hoher Relevanz; sie sind auf diese Weise zuverlässig zur Auswertung oder Weiterverarbeitung nutzbar. Ein weiterer wichtiger Faktor ist die Bewahrung von Erfahrungswissen: „Die Datenqualität in Verbindung mit der richtigen Balance an Datendichte ist von entscheidender Bedeutung für unsere Kunden. Bei der Erhebung und Dokumentation unterstützen wir sie mit leistungsfähigen Geräten,“ so Lampe. Zur Effizienz von Fachkräften ergänzt er: "Bringen Sie das Problem zum Experten und nicht den Experten zum Problem – so kann er sieben Probleme an einem Tag lösen, an- statt ein Problem in sieben Tagen."

BARTEC verfügt an der Schnittstelle zwischen Datenerfassung und Weitergabe zur Verarbeitung über umfassende Erfahrung in der Entwicklung überzeugender und ausgereifter Lösungen unter Nutzung neuester technischer Entwicklungen. Die zuverlässige Kommunikation zwischen virtuellen und physischen Geräten und eine rasche Aufnahme, Übermittlung und Verarbeitung von Prozessdaten sind es- senziell. Industrie Internet der Dinge (IIoT), Aufnahme und Weitergabe großer Datenmengen, zentrale Datenanalyse, Industrie-4.0-Produktindividualisierung und die Integration der Geräte in bestehende, nicht selten sehr komplexe Geschäftsprozesse von Kunden und Partnern sind weitere Faktoren, die BARTEC bei der Entwicklung seiner Automation & Enterprise Mobility-Geräte immer im Blick hat.

Mobil macht unabhängig

Die Vorteile bei der Nutzung mobiler Kontrollgeräte liegen auf der Hand – branchenübergreifend. Etwa aus Sicherheitsgründen: Personenschutz-Funktionen beispielsweise setzen im Ernstfall einen automatischen Notruf an die Notfall- bzw. Rettungsdienste ab gerade in emissionsgefährdeten Bereichen von eminenter Bedeutung.

Und auch diese grundsätzlichen Vorzüge sprechen für mobile Geräte:

  • Zeitersparnis bei der Datenaufnahme und durch digitalisierte Prozessabläufe sowie zugleich eine signifikante Senkung der Fehlerquote, da Mitarbeiter nicht mehr mechanisch und damit physisch bei Messungen und Kontrollen eingreifen müssen,
  • rasche Entscheidungsfindung durch direkte Kommunikationsmöglichkeiten,
  • Erhöhung der Effizienz von Mitarbeitereinsätzen durch höhere Flexibilität vor Ort und insgesamt eine Verbesserung der Zusammenarbeit in einem global agierenden und organisierten Setting ohne standortbezogene Funktionseinschränkungen.
  • Verfügbarkeit von verlässlichen Informationen erhöht die Sicherheit, ebenso die Übersicht über vorhandene Daten – die Grundvoraussetzung für jede erfolgreiche Entscheidungsfindung.

Eine einheitliche Geräteplattform ermöglicht einen unkomplizierten Informationsaustausch im Ex- und Non-Ex-Bereich unabhängig von den eingesetzten Geräten. BARTEC entwickelt derartige Plattformen gemeinsam mit Systemintegratoren weltweit kundenspezifisch und individuell anpassbar. Aus einem einheitlichen Gerätedesign und dem Einsatz einer einheitlichen Software-Lösung über einen kompletten Industriebereich oder in einem Unternehmen resultieren deutlich reduzierte Schulungsbedarfe und -kosten.

BARTEC bietet Systemlösungen für den Einsatz in Zone 0, 1 und 2/Class I, Division 1 und 2, wobei der weltweite Einsatz der Geräte durch umfassende Zertifizierungen gewährleistet ist. Falls für einzelne Länder keine Zulassungen bestehen sollten, findet BARTEC gemeinsam mit seinen Kunden eine Lösung für lokale Zertifizierungen, so Lampe. Zudem sind selbstverständlich kundenspezifische Entwicklungen und Individualisierungen auf Kundenwunsch möglich wie beispielsweise bei dem AGILE Industrie-Tablet-PC-System.

AGILE Tablet-PC-System mit der Nutzerfreundlichkeit klassischer IT-Tools

Der tägliche Einsatz in anspruchsvollen Umgebungen und bei extremer Witterung stellt gerade im Ex-Bereich hohe Anforderungen an Leistungsfähigkeit und Bedienerkomfort dort genutzter Geräte: Sie müssen hohen und extremen physischen Belastungen wie Stürzen, Schlägen, Staub oder Einflüssen durch Flüssigkeiten standhalten.

AGILE X Modelle bieten Durchgängigkeit über mehrere Zonen und Divisions (Div) hinweg und sind durch globale Zertifizierungen das weltweit professionellste und leistungsfähigste 10“-Tablet-PC-System für den Ex-Bereich: AGILE X IS ist zur Nutzung in Zone 1/Div 1, AGILE X für Zone 2/Div 2 freigegeben. Das AGILE Tablet- PC ist für raue Umgebungen des Non-Ex-Bereichs optimiert.

Die Tablets können mit verschiedenen Windows 64-Bit-Betriebssystemen ausgestattet werden; eine integrierte Barcode-Scan-Erfassung erweitert Einsatzmöglichkeiten und Komfort zusätzlich. Der Akku ist austauschbar; bei Agile X IS sogar im Ex-Bereich. Das ist nicht nur komfortabel, sondern erhöht auch den Bedienkomfort und die Leistungsfähigkeit. Das durchgehend gleiche Tastenlayout am Gerät ist übersichtlich, das Display ist dank optischen Bondings und robustem Gorilla Glas für hervorragende Nutzbarkeit im Außenbereich bei Tageslicht und Nässe ausgelegt. AGILE X verfügt zudem über einen einzigartigen Staubschutz (Zone 22/Class II, III Div 2).

Das eng mit Kunden abgestimmte innovative und bei Tablet-PCs einmalige Tragesystem zeichnet sich durch seine einfache Handhabung und seinen zusätzlichen Nutzen wie beispielsweise den integrierten Kick-Stand oder den gleichzeitigen Gebrauch der Docking-Station aus, was – ebenfalls einmalig – die Verwendung mit allen Geräten aus der Agile-Tablet-PC Serie zulässt. Die integrierten Bügel sichern die Handhabung und die schraubbare Befestigung am Gehäuseboden ermöglicht eine sehr stabile Aufstellung.

Die Datenaufnahme und -verarbeitung kann durch die eingebaute Scan Engine, den internen oder externen RFID-Reader sowie durch spezielle, eigens entwickelte Erweiterungsmodule – oder einfach durch die integrierten Kameras erfolgen. Fernzugriff auf Unternehmensdaten ist durch das zusätzliche 4G/LTE Modul und WLAN-WiFi möglich; auf diese Weise können technische Daten oder Arbeitsanweisungen abgerufen sowie unternehmenseigene Datenbanken und das Dokumenten-management genutzt werden. Das AGILE-System bietet die größte Zubehörvielfalt im Ex-Bereich bei Tablet-PCs. Kundenspezifische Anpassungen sind selbstverständlich möglich, z. B. durch den Einsatz eine Zusatz-Moduls zur Nutzung des HART Kommunikationsprotokolls, das die Konfiguration, Parametrierung, das Auslesen und Messen von HART-Geräten im Ex-Bereich bis Zone 1/Div 1 ermöglicht.

Zum Beispiel: Prozessvisualisierung im Ex-Bereich

Die sichere Prozessführung verfahrenstechnischer Anlagen ist grundlegende Voraussetzung für gleichbleibende Produktqualität. Das für die zustandsbasierte Prozesssteuerung und Prozessführung entwickelte Mobile Operations Concept von Siemens ermöglicht dezentrale Überwachung und komfortable Bedienung derartiger Anlagen und des Anlagenequipments. In Verbindung mit der Nutzung des von Siemens entwickelten Prozessleitsystems SIMATIC PCS7 lassen sich Produktionsprozesse durchgängig automatisieren.

Siemens hat sich nach einer intensiven Testphase für das standardmäßig nach ATEX, IE-CEx und UL Class zertifizierte AGILE-Tablet-PC-System als Hardware entschieden. Siemens überzeugten die bedarfsgerechten Erweiterungsmöglichkeiten, darunter Add-on-Module und verschiedene Anschlussoptionen. Zur eindeutigen Anlagenidentifizierung verfügt das Agile X über einen rückseitigen RFID-Reader. Hält der Operator das Mobilgerät nahe genug an den Transponder, wird die Teilanlage eindeutig identifiziert und automatisch das korrekte Prozessbild aufgeschaltet – das ist sicher und effizient und trägt wirkungsvoll zur Verhinderung von Fehlbedienungen bei.

Dieses Beispiel macht deutlich: BARTEC steht für durchgängige und innovative mobile Geräte-Lösungen gerade im Kontext Explosionsschutz. Auf einer technischen Basis, die den jeweiligen Anforderungen in Non-Ex- und Ex-Bereichen entspricht, stellt BARTEC sicher, dass Prozessdaten schnell und sorgfältig erfasst, übertragen und verarbeitet werden. Alle mobilen Geräte lassen sich auf Basis von Windows- und Android-Betriebssystemen und dank ihres ergonomischen Designs intuitiv bedienen. BARTEC bringt dadurch die bekannte IT-Benutzerfreundlichkeit in den Ex-Bereich, die zu den zuvor beschriebenen Vorteilen führt.

Das Portfolio umfasst neben Kamerasystemen, HMI-Lösungen und Handscannern die gesamte Palette mobiler Endgeräte für den explosionsgefährdeten Bereich wie mobile Computer, Tablet-PCs und Smartphones. Das Fundament für eine sichere und zuverlässige Kommunikation bilden Wireless Access Points – hier hat BARTEC Wireless X entwickelt, das weltweit kleinste und leichteste Produkt in seiner Klasse, das zudem für den Einsatz in Zone 1/Div 1 zugelassen ist. Nur sechs Kilogramm bei der Aluminium-Variante oder 18 Kilogramm Gewicht beim Edelstahl-Modell sind konkurrenzlos; das erleichtert auch das Handling spürbar: Im Vergleich zu Wettbewerbsprodukten beträgt die Größenersparnis 75 % und auch die Montagezeit verringert sich durch innovative Konzepte signifikant. Ebenso reduzieren sich Wartungsaufwand und -kosten um etwa 50 %. Es unterstützt ebenfalls die neuesten WLAN-Standards, um eine stabile Verbindung zu gewährleisten.

Das Wireless X bietet eine einmalige Durchgängigkeit bei der Verwendung, da in Ex- und industriellen Nutzungsbereichen die gleiche Hard- und Software zum Einsatz kommt; eine aufwändige und kostenintensive Nutzung von externen Antennen und deren Wartung wird damit überflüssig.

Internationale Zertifizierungen machen BARTEC Geräte und Systemleistungen universell einsetzbar; Serviceerweiterungen stehen zur Verfügung. BARTEC arbeitet mit den renommiertesten Systemintegratoren weltweit zusammen und nutzt bewährte Hard- und Softwarelösungen zur Entwicklung von Standard- oder kundenspezifischen Lösungen. Bereits in der Pilotphase begleiten die BARTEC Experten Kunden umfassend und sie stehen ihnen bis zum vollständigen Projektab- schluss zur Seite.

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Ein Gewinn für Ostwürttemberg

Startschuss für das Willkommensbüro für internationale Studierende in Ostwürttemberg (WISO) an der Hochschule Aalen: Mit einer Auftaktveranstaltung, zu der auch zahlreiche Unternehmensvertreter aus der Region Ostwürttemberg, Vertreter der Fachkräfte Allianz Ostwürttemberg und internationale Studierende der vier staatlichen Hochschulen der Region gekommen sind, wurde jetzt der Grundstein für die künftige Zusammenarbeit gelegt.

Im Fokus stand die gemeinsame Erarbeitung von Unterstützungsmöglichkeiten für Unternehmen und internationale Studierende. Denn das von der Wirtschaftsförderungsgesellschaft (WiRO) und dem TIE Konsortium (Talents International East-Wuerttemberg, Zusammenschluss der Akademischen Auslandsämter der vier staatlichen Hochschulen in Ostwürttemberg) koordinierte Projekt macht es sich zur Aufgabe, internationale Studierende für den regionalen Arbeitsmarkt zu gewinnen und diese als Fachkräfte an Unternehmen zu vermitteln. Gefördert wird das Projekt vom Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau Baden-Württemberg.

Internationale Studierende der Hochschulen Aalen, der Dualen Hochschule Heidenheim, der Pädagogischen Hochschule Schwäbisch Gmünd und der Hochschule für Gestaltung Schwäbisch Gmünd diskutierten intensiv mit Vertretern aus den Personalabteilungen von Unternehmen wie der BSH Bosch und Siemens Hausgeräte GmbH oder der J. Rettenmaier & Söhne GmbH & Co. KG sowie Partnern der Fachkräfte Allianz, nämlich der Agentur für Arbeit Aalen, dem Büro für Zuwanderung und Flüchtlinge der Stadt Aalen und sowie der Industrie- und Handelskammer Ostwürttemberg. Im Mittelpunkt standen dabei Fragen wie internationale Studierende am besten in den regionalen Arbeitsmarkt integriert werden und wie das seit März 2018 laufende Projekt die Unternehmen in ihrer Fachkräftesicherung am besten unterstützen könne. Beide Seiten freuten sich über das Veranstaltungsformat und die geplanten Maßnahmen. So berichtete die südkoreanische Studentin Hyun-Ah Kim: „Es war eine Freude zu erfahren, dass die Industrie in Ostwürttemberg Interesse an internationalen Studierenden hat.“ Ihr vietnamesischer Kommilitone Duc Thinh Nguyen Thai ergänzte: „Ich bin glücklich und dankbar, dass ich an der Veranstaltung teilnehmen konnte. Sie hilft mir, mich im Hinblick auf meine zukünftige Karriere besser zu orientieren.“ Mehr zum WISO-Projekt kann in Kürze unter www.welcome-center-ostwuerttemberg.de abgerufen werden.

Hintergrundinformation: Als innovativer Wirtschafts- und Produktionsstandort ist Ostwürttemberg auf gut ausgebildete Arbeitskräfte und eine zuverlässige Infrastruktur angewiesen, um seine Innovationskraft zu halten und im Standortwettbewerb zu bestehen. Die Gewinnung von Fach- und Führungskräften aus dem Ausland ist deshalb auch in der Region Ostwürttemberg ein wichtiges Thema. Bereits 2012 wurde als eine wichtige regionale Maßnahme die Fachkräfteallianz gegründet mit dem Ziel die Fachkräftebasis der Region Ostwürttemberg für die Zukunft zu sichern. Die in diesem Rahmen entwickelte Marketingkampagne „Erstaunliches Ostwürttemberg“ zielt auf die Bewusstseinsbildung, dass die Region ein attraktiver Arbeits- und Lebensstandort ist. Sie möchte insbesondere auch Fachkräfte aus dem Ausland für den Arbeits- und Lebensraum Ostwürttemberg begeistern. In diesem Kontext werden nun im Rahmen des Projekts WISO Maßnahmen zur Bindung von ausländischen Studierenden und Absolventen, die sich bereits in der Region befinden, umgesetzt werden. Hinter WISO steht die Fachkräfte Allianz Ostwürttemberg mit den Koordinierenden Partnern bestehend aus der WiRO und den Akademischen Auslandsämtern der vier staatlichen Hochschulen der Region.

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UNGERER unterzeichnet neuen Vertrag mit Jiangsu Yongjin, einem führenden chinesischen Unternehmen in der Präzisionsbearbeitung von Edelstahlband

Am 24. April 2018 hat die Jiangsu Yongjin Metal Technology Co. Ltd. mit Sitz im chinesischen Nantong das Unternehmen UNGERER Technology GmbH damit beauftragt, eine hochleistungsfähige Streck-Biege-Richtanlage für die Präzisionsbearbeitung von Edelstahl zu liefern.

Die Jiangsu Yongjin Metal Technology Co., Ltd. ist eine hundertprozentige Tochtergesellschaft der Zhejiang Yongjin Metal. Technology Co. Ltd. Dieses Unternehmen hat seinen Sitz in der Stadt Nantong in der chinesischen Provinz Jiangsu und produziert hauptsächlich Edelstahlbleche der Sorten AISI 200, 300 und 400 mit einer maximalen Bandbreite von 1.280 mm und einem Dickenbereich von 0,1 mm bis 1,5 mm. Aller Voraussicht nach wird die Jahreskapazität bald 1.250.000 Tonnen erreichen.

Vor Auslieferung der neuen Streck-Biege-Richtanlage zum Kunden, wird diese bei UNGERER in Pforzheim komplett vormontiert und getestet.

Die kompletten Automatisierungskomponenten inkl. Kabeln werden in einem E-Container installiert und verdrahtet. Dadurch wird die Installation der Anlage vor Ort, die für den September 2019 angesetzt ist, deutlich verkürzt.

Die durchdachte Konstruktion der UNGERER-Anlage wird zu deutlichen Leistungssteigerungen in der Produktion führen. So wird erwartet, dass sich die Investition in kürzester Zeit amortisiert und somit die neue Streck-Biege-Richtanlange zum Erfolg des Unternehmens bei der Jiangsu Yongjin Metal Technology Co., Ltd. beitragen wird.

Als Teil der REDEX-Gruppe ist die UNGERER Technology GmbH auf die Metallbandveredelung spezialisiert. Im Laufe ihrer 120-jährigen Unternehmensgeschichte hat UNGERER Technology GmbH sich auf diesem Gebiet tiefgehende Fachkenntnisse erarbeitet, umfangreiche Erfahrungen gesammelt und stets die neuesten Technologien zum Einsatz hervorgebracht.

Zu den besonderen Technologien von UNGERER und der REDEX-Gruppe gehören unter anderem ein innovatives automatisches Bandeinführsystem, ein Unplanheits-Messystem (UMS PRO) und hochmoderne und leistungsstarke Automatisierungssysteme von Siemens.

 

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20 weitere Kitas aus der Region begeben sich aufs „Abenteuer Essen“

„Abenteuer Essen“ geht weiter: Ab Mitte Juni läuft das ernährungspädagogische Programm der Metropolregion Rhein-Neckar an 20 weiteren Kindertagesstätten in Nordbaden, Südhessen und der Pfalz. Mit dabei bei der fünften Runde sind Einrichtungen aus Bensheim, Edingen, Fürth, Hemsbach, Leimersheim, Ludwigshafen, Mannheim, Meckesheim, Neustadt an der Weinstraße, Rosenberg, Viernheim, Walldorf, Weinheim, Zwingenberg-Rodau. Im Rahmen von „Abenteuer Essen“ werden rd. 1.600 Kinder bis zum Sommer 2019 jede Menge über Ernährung sowie Herkunft und Herstellung von Lebensmitteln erfahren. Das zur spielerischen Wissensvermittlung benötigte Rüstzeug erhalten ihre Erzieherinnen und Erzieher in den kommenden Wochen bei mehreren Weiterbildungen und vor Ort im Kontakt mit erfahrenen Mentorinnen. Das Auftakttreffen fand gestern im Landratsamt des Rhein-Neckar-Kreises in Heidelberg statt. Auf dem Programm standen sowohl organisatorische und inhaltliche Themen, als auch Erfahrungsberichte von teilnehmenden Kitas der vergangenen Jahre.

Bereits 5.000 Kinder für bewusste Ernährung begeistert

„Abenteuer Essen“ wurde im Herbst 2014 von der Metropolregion Rhein-Neckar GmbH gemeinsam mit Unternehmen, Stiftungen und Krankenkassen ins Leben gerufen. Eingebettet in die regionale „Initiative Prävention“ begeistert es Heranwachsende auf altersgerechte und unterhaltsame Art und Weise für eine bewusste Ernährung. Kinder entdecken Lebensmittel eigenständig und mit allen Sinnen, etwa bei der Zubereitung von Speisen, bei gemeinsamen Mahlzeiten oder einem Ausflug auf den Bauernhof. Ziel von „Abenteuer Essen“ ist es, Übergewicht und ernährungsbedingte Folgeerkrankungen wie Diabetes vorzubeugen. 5.000 Kinder aus 70 Kitas konnten bislang erreicht werden. Rund 200 pädagogische Fachkräfte wurden zu „Beauftragten für Ernährungsbildung“ weitergebildet und führen seither regelmäßig ernährungspädagogische Aktivitäten in ihren Kitas durch. Dritte Säule sind die Erziehungsberechtigten, die bei Elternabenden oder in Einzelgesprächen für das Thema „Bewusste Ernährung im Kindesalter“ sensibilisiert werden.

Den Erfolg dieses ganzheitlichen Ansatzes belegt eine Begleitstudie: „Abenteuer Essen“-Kinder wissen deutlich mehr über Lebensmittel und deren Verarbeitung, als Kinder einer Vergleichsgruppe. Auch im alltäglichen Ernährungsverhalten zeigen sich positive Veränderungen: Neun von zehn Kindern greifen nach Abschluss des Projektjahres auf ungesüßte Getränke zurück, um ihren Durst zu löschen. Bei fast allen Kindern finden sich regelmäßig Obst und Gemüse in den Brotboxen. Zudem melden viele Eltern zurück, dass ihre Kinder probierfreudiger geworden sind. „‘Abenteuer Essen‘ zeigt eindrucksvoll, wie wichtig es ist, das gesamte Umfeld einzubeziehen. Wenn Kinder, pädagogische Fachkräfte und Eltern gemeinsam auf eine bewusste Ernährung achten, dann erzielen wir eine langfristige Wirkung“, sagt Sylvana Mehrwald, verantwortlich für die „Offensive Bildung“ bei BASF SE.

Weitere Infos zum Projekt unter: www.m-r-n.com/abenteueressen

Teilnehmende Kitas im Jahr 2018/19:

  • Bensheim: Kath. Kindergarten „St. Bartholomäus“
  • Edingen: Ev. Kita die „Neckar-Krotten“
  • Fürth: Kath. Kita „Schwester Theresia“
  • Hemsbach: Kita „Regenbogenland“
  • Leimersheim: Kita Leimersheim
  • Ludwigshafen: Kath. Kita „St. Gallus“
  • Mannheim: Städt. Kinderhaus „Parseval“, Ev. Eltern-Kind-Zentrum, Ev. Kita „Tigris“, Kinderhaus „Dresdener Straße“
  • Meckesheim: Kath. Kindergarten „St. Martin“
  • Neustadt/Weinstr.: Kath. Kita „St. Marien“, Krippe „Käferkiste“
  • Rosenberg: Ev. Kindergarten „Arche“
  • Viernheim: AWO-Kinderdörfel
  • Walldorf: Haus der kleinen Hände, Haus der Kinder
  • Weinheim: Ev. Kindergarten Lützelsachsen
  • Zwingenberg-Rodau: Städt. Kindergarten Zwingenberg-Rodau

    Zu „Abenteuer Essen“
    Das Projekt „Abenteuer Essen“ läuft im Rahmen der regionalen „Initiative Prävention“. Initiiert und entwickelt wurde das ernährungspädagogische Programm von: Sascha Bembennek (BASF SE), Dr. Markus Gomer (MRN GmbH), Dr. Kristin Januschke („Offensive Bildung“), Dr. Antje Louis (Ökotrophologin, Agentur Publik), Verena Räsener (Ökotrophologin, Referentin für „Bewusste Kinderernährung“), Prof. Jürgen F. Riemann (Stiftung LebensBlicke), Christina Rode-Schubert (Robert-Bosch-Healthcare GmbH), Uschi Schneider (Landratsamt Rhein-Neckar-Kreis, FORUM Ernährung). Nach einer Pilotphase von drei Jahren läuft „Abenteuer Essen“ seit 2017 im Regelbetrieb. Ermöglicht wird das Projekt durch die Unterstützung von: BASF SE, BKK Pfalz, DAK Gesundheit, Fuchs Petrolub SE, Heinrich-Vetter-Stiftung, IKK classic, IKK Südwest, pronova BKK, Siemens Betriebskrankenkasse und Techniker Krankenkasse.

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Neues DSGVO-Dashboard von Omikron sichert Unternehmen ab und beschleunigt Prozesse

Am 25. Mai ist die Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) der EU in Kraft getreten. Viele, zumeist große, namhafte Unternehmen haben sich frühzeitig gewappnet und Maßnahmen ergriffen, um den Datenschutz ihrer Kunden zu gewährleisten. Aber längst nicht alle Firmen waren – und sind zum Teil noch immer nicht – in der Lage, die zentralen Anforderungen der Verordnung zu erfüllen. Oft scheitert es schlicht daran, dass die Unternehmen es technisch nicht hinbekommen, die Kontaktdaten ihrer Einzelkunden, die sich – oft auch in leicht abweichender Schreibweise: Matthias Mayer vs. Mathias Meier – in mehreren Datensilos zugleich „verbergen“, zusammenzuführen und eindeutig zu identifizieren.

Um also beispielsweise das „Recht auf Löschung“ (Artikel 17 DSGVO) erfüllen zu können, ist in der Regel ein großer manueller Aufwand erforderlich, da jedes System (ERP, CRM, Online-Shop, Ticket-System, Newsletter-Software – um nur diese zu nennen) einzeln durchsucht werden muss. Erschwerend kommt hinzu, dass man insbesondere bei mehrfach angelegten Kunden mit den besagten unterschiedlichen Schreibweisen nie hundertprozentig sicher sein kann, dass tatsächlich alle Datensätze Silo-übergreifend gefunden wurden. Schon eine einzige nicht identifizierte Dublette kann nach der neuen Verordnung teure Konsequenzen nach sich ziehen.

Datenschutzbeauftragte der Unternehmen müssen außerdem sicherstellen, dass jede einzelne DSGVO-Anfrage in allen Systemen bearbeitet wird und keines vergessen wird. Jedes System hat in der Regel einen gesonderten Verantwortlichen. Hier den Überblick zu bewahren, ist eine echte Herausforderung.

So hilft das Omikron DSGVO-Dashboard

Das DSGVO-Dashboard ist eine Weboberfläche, die Daten aus beliebig vielen unterschiedlichen Quellsystemen (CRM, ERP, Online-Shop usw.) fehlertolerant durchsucht und in einer einheitlichen Datensicht zusammenbringt. So erhalten Unternehmen einen rundum vollständigen Blick auf alle personenbezogenen Daten und den Status der einzelnen DSGVO-Fälle wie etwa „Löschung“ oder „Auskunft“.

Im Einzelnen erledigt das Tool folgende Aufgaben:

  • Systemübergreifende Suche nach betroffenen Personen bzw. Kunden: Zusammengehörige Adressen werden gruppiert und mit den liefernden Systemen dargestellt. Die fehlertolerante Suche findet dabei auch Datensätze mit abweichender Schreibweise und hilft so, Dubletten aufzuspüren und Personen bzw. Kunden zu bündeln.
  • Anlage des Falles: Unternehmen bzw. deren Datenschutz-Beauftragte können zwischen unterschiedlichen Anforderungen der DSGVO auswählen und die gefundenen Kontakte der einzelnen Systeme zu einem Fall zusammenlegen. Die selektierten Personen können anschließend durch die Systemverantwortlichen effektiv abgearbeitet werden.
  • Überwachung, Dokumentation und Erledigung der DSGVO-Fälle: Alle Fälle können nachverfolgt und gezielt geschlossen werden. Ein Fallreport ermöglicht den einfachen Nachweis sowohl für den Systemverantwortlichen als auch für die betroffene Person. Der anschließende Bestätigungsprozess, zum Beispiel per E-Mail, wird so stark vereinfacht.
  • Einfache Erstellung von Tätigkeitslisten: Über alle offenen Fälle hinweg können systemabhängige Tätigkeitslisten erstellt werden, die beispielsweise anzeigen, welche Personen noch aus dem System gelöscht werden müssen.

Weitere Vorteile: Das Auskunftsrecht kann mit dem Dashboard per 1-Klick-Suchabfrage komplett erfüllt werden. Die zeitraubende manuelle Recherche in jedem einzelnen Datensilo entfällt Dank einheitlicher 360°-Suche über alle Systeme hinweg. Jeder Fall bleibt bis zur abschließenden Bearbeitung im letzten System offen. Bei „Löschung“ prüft das Dashboard automatisch (zum Beispiel über Nacht), ob der Datensatz tatsächlich entfernt wurde. Erst dann ist der Fall final abgeschlossen.

Einsatzfähig auch in Alt-Systemen

Das Dashboard kann in nahezu jede IT-Umgebung integriert werden und ist sogar mit älteren (Groß-)Rechnersystemen wie Nixdorf 8870, IBM AS 400 oder Siemens BS 2000 kompatibel. Die Lösung kann auf unterschiedlichste Mailing-Dateien zugreifen und sorgt in jedem Fall für eine lückenlose Dokumentation. Weitere Infos hier: www.omikron.net/DSGVO_Dashboard_Loesung

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Schülercamp nimmt die Chemie rund ums Auto in den Blick

Was haben nachwachsende Rohstoffe mit Chemie zu tun? Wir funktioniert eine Brennstoffzelle? Welche Kunststoffe gibt es im Auto? Um Fragen wie diese geht es von Montag, den 11. Juni, bis Donnerstag, den 14. Juni, beim „MINT-EC-Camp“. Es steht unter dem Motto „Chemie rund ums Auto“. 20 ausgewählte Schülerinnen und Schüler werden dabei in die Welt der Chemie eintauchen, Einblick in die Forschung erhalten, das Studienangebot sowie den Unialltag an der Technischen Universität Kaiserslautern (TUK) kennenlernen und selbst experimentieren. Veranstaltet wird das Camp von der Fachdidaktik Chemie der TUK zusammen mit dem Sonderforschungsbereich Transregio 88 „Kooperative Effekte in homo- und heterometallischen Komplexen“ (3MET), der Stiftung PfalzMetall sowie dem Excellence-Netzwerk MINT-EC.

Zum Auftakt am 11. Juni im Leininger-Gymnasium in Grünstadt wird Professor Dr. Lukas Gooßen in einem Vortrag aufzeigen, auf welche Weise nachwachsende Rohstoffe in der Chemie Verwendung finden. Am darauffolgenden Tagen geht es auf den Campus der TU Kaiserslautern. Hier werden die Jugendlichen unter anderem selbst experimentieren und sich mit Kunststoffen rund ums Auto beschäftigen. Am Mittwoch stehen zunächst in einem Seminar die Erneuerbaren Energien und in einem Praktikum die Brennstoffzellen im Vordergrund, bevor es am Nachmittag vom Campus zum Werk des Autobauers Opel in Kaiserslautern geht. Das Camp endet am Donnerstag mit einer Präsentation, bei der die Jugendlichen ihre Gruppenergebnisse einem Publikum vorstellen werden.

Das „MINT-EC-Camp“ ist ein mehrtägiges Forschungscamp, das sich an die Klassenstufen 12 und 13 richtet. Es bietet Einblick in die Fächer Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik (MINT), um auch Studiengänge, Forschungsgebiete und Berufsbilder kennenzulernen.

In diesem Jahr sind Schülerinnen und Schüler der drei Pfälzer MINT-EC-Schulen sowie aus anderen Teilen Deutschlands bei der Veranstaltung dabei.

Über MINT-EC

MINT-EC ist das nationale Excellence-Netzwerk von Schulen mit Sekundarstufe II und ausgeprägtem Profil in Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik (MINT). Es wurde im Jahr 2000 gegründet und arbeitet eng mit deren regionalen Bildungsinitiativen zusammen. MINT-EC bietet ein breites Veranstaltungs- und Förderangebot für Schülerinnen und Schüler sowie Fortbildungen und fachlichen Austausch für Lehrkräfte und Schulleitungen. Das Netzwerk mit derzeit 247 zertifizierten Schulen mit rund 270.000 Schülerinnen und Schülern sowie 21.000 Lehrkräften steht seit 2009 unter der Schirmherrschaft der Kultusministerkonferenz der Länder (KMK). Hauptförderer von MINT-EC sind der Arbeitgeberverband Gesamtmetall im Rahmen der Initiative think ING. sowie die Siemens Stiftung und die bayerischen Arbeitgeberverbände vbm bayme / vbw.

Über die Stiftung PfalzMetall

Die Stiftung PfalzMetall widmet sich vier Bereichen: Wissenschaft und Forschung, Bildung und Erziehung, Kunst und Kultur sowie Jugend- und Altenhilfe. Übergeordnetes Ziel der Stiftung ist es, die MINT-Begeisterung – das sind die Disziplinen Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik – zu wecken und zu erhalten.

Weitere Informationen über unsere Projekte finden Sie unter www.stiftung-pfalzmetall.de.

Sonderforschungsbereich Transregio 88 „Kooperative Effekte in homo- und heterometallischen Komplexen“ (3MET)

In dem Sonderforschungsbereich SFB/TRR 88 arbeiten insgesamt 25 Wissenschaftler, davon 9 Nachwuchswissenschaftler, an den Standorten Technische Universität Kaiserslautern und am Karlsruher Institut für Technologie. Die Wissenschaftler aus den Fachrichtungen Chemie und Physik arbeiten miteinander an Problemstellungen in den drei Projektbereichen Magnetismus, Synthese und Katalyse sowie Spektroskopie und optische Eigenschaften. Ziel hierbei ist es unter anderem, auf molekularer Ebene neue Eigenschaften und Funktionen zu entwickeln, um zum Beispiel effizientere Katalysatoren für chemische Reaktionen oder effizientere Materialien für Magnetspeicher zu erhalten (www.uni-kl.de/…).

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edacentrum verleiht EDA Medaille 2018 an Dipl.-Phys. Ralf Pferdmenges

Ralf Pferdmenges erhielt die EDA-Medaille 2018 für sein Lebenswerk in Forschung und Lehre auf dem Gebiet Electronic Design Automation (EDA). Das edacentrum würdigt damit Ralf Pferdmenges herausragendes Engagement zur Förderung der EDA während seiner über 30-jährigen Tätigkeit in Forschung und Entwicklung.

In seiner ersten industriellen Leitungsaufgabe baute er im Hause Siemens eine Abteilung für Speicher-CAD auf. Später übernahm er, nach dem Firmenübergang zu Infineon, die CAD-Verantwortung für das gesamte Unternehmen. Durch die besondere Kombination seiner Fach-, Organisations- und Management-Kompetenz und mit großem Weitblick widmete sich Ralf Pferdmenges zahlreichen Zukunftsprojekten, entwickelte und begleitete Förderprojekte und wurde auf dieses Weise ein unverzichtbares Mitglied der Organe des edacentrum.

Neben den fachlichen Arbeiten engagierte sich Herr Pferdmenges bereits frühzeitig für die übergreifenden Aspekte der Mikroelektronik. So war er beim VDE in Fachausschüssen aktiv und hat die Industrieseite über viele Jahre im GI/GMM/ITG-Leitungsgremium „Rechnergestützter System- und Schaltungsentwurf“ kompetent vertreten. Von Anfang an hat Herr Pferdmenges den industriellen Arbeitskreis „Smart-Systems-Engineering“ und seit 2007 das Steuerungsgremium, den späteren Fachbeirat, des edacentrum mit seiner Kompetenz bereichert. Er hat dabei über 30 Projekte als Koordinator, Projektverantwortlicher oder Gutachter mit hoher Sachkompetenz betreut und diese stets uneigennützig mit wertvollen Hinweisen gefördert. Im Aufsichtsrat des edacentrum war er von 2007 bis 2017 eine unverzichtbare Stütze. Sein großes Engagement für das edacentrum und die Mikroelektronik im Allgemeinen ging weit über den üblichen Rahmen hinaus.

Die EDA-Medaille 2018 wird damit einer Persönlichkeit verliehen, die die Weiterentwicklung und Verbreitung von EDA in Deutschland wesentlich vorangetrieben hat.

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