tecnotron erhält Supplier Excellence Award von Airbus

Die tecnotron elektronik gmbh kann mit einer weiteren großen Auszeichnung den Beweis Ihrer Leistungsfähigkeit als Zulieferer untermauern. Mit Stolz wird der Supplier Excellence Award im Foyer am Standort Weißensberg präsentiert. Die AIRBUS DEFENCE & SPACE vergab diese Auszeichnung an tecnotron für die große Leistung in Entwicklung, Layout und Fertigung. Das Microphone Amplifier Module, kurz MAM 2.0, ist um vieles kleiner als der in Plexiglas gegossene Preis selbst. Es hat eine Kantenlänge von gerade einmal 50 Millimetern und ein Gewicht von 130 g. Piloten wissen das MAM 2.0 sehr zu schätzen. Es ermöglicht die klare verständliche Kommunikation – die unabdingbare Voraussetzung für eine erfolgreiche Flugmission.

Die deutsche Luftwaffe will sich 2018 stärker an NATO-Einsätzen beteiligen. Hierzu wird sie ihre Eurofighter Typhoon mit dem neu entwickelten MAM 2.0 ausrüsten. Im Rahmen eines nationalen Optimierungsprojekts wird es die Kommunikationsfähigkeit des Flugzeugs verbessern. Das MAM 2.0 garantiert optimale Übertragung zwischen dem Flugzeug und all seinen Kommunikationspartnern. Jeder Pilot wird das würfelförmige Modul für seine Ausrüstung erhalten.

Kurz vor Weihnachten 2017 testeten Piloten und Flugerprobungsingenieure das MAM 2.0 am Luftwaffenstützpunkt Nörvenich auf seine Funktionstüchtigkeit. Die Testergebnisse belegen die deutlich verbesserte Übertragungsqualität. Das MAM 2.0 stellt mit seinem dynamischen Verstärkungsfaktor (Automatic Gain) die ideale Verbindung zwischen allen Tranchen von Eurofightern und den möglichen Helmtypen (Mikrofonen) dar.

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DLR und ADVA stellen neuen Weltrekord für Free-Space-Laserkommunikation auf

ADVA (FWB: ADV) gab heute bekannt, dass das Unternehmen gemeinsam mit dem Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) einen neuen Rekord bei der Datenübertragung mittels Free-Space-Lasertechnologie aufgestellt hat. In der Testanordnung, die eine geostationäre Satellitenverbindung simulierte, wurde ein Datendurchsatz von 13,16Tbit/s über eine Entfernung von 10,45 km erzielt. Dies ist ein wichtiger Schritt zur Bereitstellung von Hochgeschwindigkeits-Breitbandverbindungen in ländlichen und unterentwickelten Gebieten. Die ADVA FSP 3000 CloudConnectTM war entscheidend für die erfolgreiche Durchführung. Die Plattform übertrug riesige Datenmengen und kompensierte extreme atmosphärische Turbulenzen. Das DLR hat die Free-Space-Terminal-Technologie entwickelt, die eine sich schnell ändernde, verzerrte Wellenfront in eine Glasfaser einkoppelt, deren Querschnitt kleiner ist als der eines menschlichen Haars. Der Rekordversuch ist ein wichtiger Meilenstein für die DLR, die anstrebt, eine Breitbandversorgung auf Basis kostengünstiger Satellitenverbindungen zu ermöglichen.

"Dieser Test ist ein bedeutender Meilenstein in der Entwicklung stabiler Hochgeschwindigkeitskommunikation über Satellit. Er zeigt der Branche, dass mit Hilfe von Free-Space-Laserkommunikation Datenströme von mehreren Terabits pro Sekunde via Satellit übertragen werden können", sagte Christoph Günther, Direktor des DLR-Instituts für Kommunikation und Navigation. "Eines unserer Hauptziele ist es, globale Netzanbindung zu ermöglichen, und dieser Test trägt wesentlich dazu bei, dieses Ziel zu erreichen. Durch die enge Zusammenarbeit zwischen dem DLR- und dem ADVA-Team konnten wir zeigen, dass dieser Ansatz nicht nur technologisch machbar ist, sondern dass auch enorme Datenmengen, die für die Nutzer von morgen benötigt werden, übertragen werden können. Mit dieser Demonstration haben wir die Vision einer Hochgeschwindigkeits-Breitbandversorgung für jedermann der Realität ein Stück näher gebracht.

Die Demonstration beinhaltete eine Laserverbindung zwischen einer Bodenstation in Weilheim, Deutschland, und einem mehr als 10km entfernten künstlichen Satelliten auf dem Hohenpeißenberg. Sowohl die Übertragungsreichweite als auch die Geschwindigkeit der Datenübertragung mit 13,16Tbit/s sind fast achtmal so hoch wie der bisherige Rekord des DLR. Bei dieser Datenrate könnten alle gedruckten Bücher der Welt in etwa einer halben Minute übertragen werden. Möglich wurde dies durch die Technologie von ADVA, einschließlich der optischen Sende- und Empfangsmodule QuadFlexTM. Diese unterstützen kohärente optische Empfangstechnik und Modulationsschemata höherer Ordnung, wodurch jede Wellenlänge Nutzdaten mit 200Gbit/s unter Verwendung von Dual-Polarisations-16-QAM (Quadraturamplitudenmodulation) und starker sogenannter Soft-Decision Forward Error Correction (Fehlerkorrektur) überträgt. Atmosphärische Turbulenzen in der terrestrischen Verbindung entsprachen denen, die im schlimmsten Fall zwischen boden- und geostationären Satelliten vorkommen können.

"Gemeinsam mit dem DLR-Team gestalten wir die Zukunft der optischen Übertragungstechnik. Dieser Test zeigt das ganze Potenzial von Freiraum-Lasertechnologie, um die Vernetzung der Welt voranzubringen. Wir sind stolz, dass unsere FSP 3000 CloudConnectTM dies ermöglicht", so Jörg-Peter Elbers, SVP, Advanced Technology, ADVA. "Während der gesamten Tests war die Stabilität der Verbindung von entscheidender Bedeutung. Schon kurze Unterbrechungen von nur Millisekunden bedeuten Gigabit verlorener Daten. Glücklicherweise ist unsere FSP 3000 CloudConnectTM eine der störungstolerantesten Übertragungssysteme auf dem Markt. So kann die transformative Kraft des Internets in Regionen und Ländern bereitgestellt werden, die eine Anbindung am dringendsten benötigen. Indem wir erschwingliche und zuverlässige Breitbandverbindungen mit hohen Datenraten über Satelliten ermöglichen, helfen wir, die digitale Kluft zu schließen."  

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Souveräner Datenaustausch in digitalen Wertschöpfungsketten

Die Kontrolle über die eigenen Daten behalten, Daten wirtschaftlich und kooperativ in einem Vertrauensnetzwerk nutzen und auf diese Weise neue digitale Wertschöpfungsketten schaffen: Dafür steht die Initiative »Industrial Data Space«, in der zwölf Fraunhofer-Institute mit mehr als 80 internationalen Partnern aus Wirtschaft und Wissenschaft an einem neuen Standard für den Datenaustausch zwischen Unternehmen arbeiten. Wie weit die Entwicklung des »Industrial Data Space« vorangeschritten ist, zeigen drei Fraunhofer-Institute und der Industrial Data Space e.V. (ab 23.4. firmierend als »International Data Spaces Association«) auf der Hannover Messe Industrie (Hannover, 23.-27. April 2018) auf dem Fraunhofer-Stand in Halle 2, Stand C22.

Die Leistungsangebote von Unternehmen bestehen immer häufiger aus einer Kombination von physischen Produkten und digitalen Dienstleistungen, die individuell auf die Kundenbedürfnisse zugeschnitten werden. Um derartige »hybride Leistungsbündel« anbieten zu können, schließen sich zunehmend Unternehmen zusammen, die im Rahmen ihrer Kooperation wertvolle Daten sicher und souverän austauschen müssen. Die vom Bundesministerium für Bildung und Forschung geförderten vorwettbewerblichen Arbeiten der Fraunhofer-Gesellschaft am »Industrial Data Space« zielen darauf ab, einen Standard für den Datenaustausch in derartigen Geschäftsökosystemen zu schaffen. Seit 2015 arbeiten zwölf Institute an der Ausgestaltung. Zur Hannover Messe Industrie 2018 zeigen drei dieser Institute die Nutzung des Standards in Logistik- und Produktionsprozessen, sichere Konnektoren für Unternehmen sowie das Referenzarchitekturmodell 2.0. Die Messe bildet gleichzeitig den Abschluss der ersten Projektphase des Industrial Data Space und ist Auftakt für die Erweiterung der Arbeiten im Rahmen einer zweiten Förderphase durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung sowie durch die Fraunhofer-Gesellschaft im Rahmen des »Forschungszentrums Data Spaces«. Die Präsentationen werden ergänzt durch die Vorstellung des Industrial Data Space e.V. (ab 23.4. firmierend als »International Data Spaces Association«), der die anwenden- den Unternehmen und Einrichtungen repräsentiert.

Industrial Data Space in Produktion und Logistik

Wie die Kernkonzepte des Industrial Data Space in Produktionsumgebungen umgesetzt werden können, zeigt das Fraunhofer-Institut für Optronik, Systemtechnik und Bildauswertung IOSB: Anhand eines Mixvorgangs von Flüssigkeiten werden Daten wie beispielsweise die Temperatur oder der Füllstand des Gefäßes erfasst und per OPC UA an einen Industrial Data Space-Konnektor transferiert. Dort können sie von einem anderen Datennutzer mithilfe seines eigenen Industrial Data Space-Konnektors abgerufen und entsprechend der getroffenen Nutzungsvereinbarungen verwendet werden. Die Anwendung greift dabei insbesondere auf die Komponenten zur Nutzungskontrolle, das Vokabular, den sicheren Datenaustausch und moderne Industrieprotokolle zurück.

Das Fraunhofer-Institut für Software- und Systemtechnik ISST hat unter Verwendung des Industrial Data Space eine Lösung für die Logistik entwickelt: Mit RIOTANA können bestehende Infrastrukturen schnell und kostengünstig unter Wahrung der Datensouveränität digitalisiert werden. Mit einem eigens entwickelten Industrial Data Space-Sensor Connector lassen sich bestehende Assests wie Stapler oder sonstige Hilfsmittel leicht in das Internet der Dinge einbinden. RIOTANA erlaubt die Verarbeitung der erzeugten Daten in Echtzeit und berücksichtigt dabei die den Daten angehefteten Berechtigungen. Auf der Messe zeigt das Institut ein Szenario, in dem die Daten an den Geräten eines Betreibers erzeugt und an einen Daten-Mehrwertdienstleister zur dynamischen Berech- nung des nächsten Wartungszeitpunktes (Predictive Maintenance) weitergeleitet werden. Das Ergebnis wird dem Wartungsdienstleister auf Basis des Industrial Data Space bereitgestellt. Der Betreiber behält somit aufgrund der Durchsetzbarkeit von Terms of Use die Möglichkeit, die Kontrolle über seine Daten zu behalten und nur Daten in der je nach Anwendungszweck höchstmöglichen Aggregationsstufe Dritten bereitzustellen.

Vertrauenswürdige Konnektoren

Der »Trusted Connector«, den das Fraunhofer-Institut für Angewandte und Integrierte Sicherheit AISEC entwickelt hat, ist eine Kernkomponente der Daten- und Sicherheitsarchitektur des Industrial Data Space. Er ermöglicht eine sichere Nutzung von Daten in kritischen Unternehmensbereichen. Nur vertrauenswürdige und nicht-manipulierte Geräte werden für kritische Entscheidungen genutzt. Eine sichere Ausführungsumgebung basierend auf Containern ermöglicht eine Vorverarbeitung der Daten im Konnektor selbst. Durch die Durchsetzung der vollen Nutzungskontrolle können Daten nur für die vorgesehene Nutzung verwendet werden.

Partizipation im Anwenderverein

Darüber hinaus am Stand vertreten der Industrial Data Space e.V. (zukünftig »International Data Spaces Association«): Der im Februar 2016 gegründete Anwenderverein bündelt die Interessen der aktuell 84 internationalen Mitgliedsunternehmen und Institutionen. Hinzu kommt die kontinuierliche Arbeit der Mitglieder in Arbeitsgruppen zu Use Cases, Zertifizierung und Verwertung oder Architektur des Industrial Data Space, um diese Gestalt annehmen zu lassen. Auf diese Weise will der Verein anhand rechtlich klarer Vorgaben, international geltender Standards sowie einer sicheren Technologie Antworten auf die Frage geben, wer welche Daten zu welchem Zweck über welchen Zeitraum und unter welchen Bedingungen nutzen darf.

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Reminder: Space.Cloud.Unit auf der Startup-Woche Düsseldorf

Am 16. April wird das Startup-Unternehmen Space.Cloud.Unit (SCU), Tochter des PowerFolder-Entwicklers dal33t GmbH, auf der Startup Woche Düsseldorf sein innovatives Konzept eines „Cloud-Space Marketplaces“ auf Blockchain-Basis präsentieren. Investoren, Interessenten und andere Neugierige sind herzlich eingeladen.

Den 16. April sollten sich alle Blockchain-Interessierten, Startup-Fans, Investitions-Suchenden und Innovations-Liebhaber im Kalender vormerken: An diesem Tag nämlich wird das junge, aber erfahrene Düsseldorfer Startup-Unternehmen Space.Cloud.Unit auf der dritten Startup-Woche Düsseldorf sein revolutionäres Konzept eines Cloud-Space Marktplatzes auf Blockchain-Basis vorstellen – dem weltweit ersten „Cloud-Baukasten“, von dem Nutzer wie Anbieter gleichermaßen profitieren werden.

Hinter dem Projekt Space.Cloud.Unit, das gerade gestartet ist und über einen ICO finanziert werden wird, steckt die Düsseldorfer dal33t GmbH, die mit ihrer weltweit erfolgreichen File Sync&Share-Lösung „PowerFolder“ auf mehr als zehn Jahre Erfahrung in der Cloud-Entwicklung verweisen kann. Die Präsentation der Space.Cloud.Unit durch SCU/PowerFolder CEO Christian Sprajc und Moritz Stumpf (Head of Blockchain Solutions) wird im Rahmen der Veranstaltung „Digitale Revolution Blockchain“ in der IHK Düsseldorf stattfinden; im Anschluss daran besteht die Möglichkeit zum ausführlichen Informationsaustausch.

Über die „Digitale Revolution Blockchain“

Die „Digitale Revolution Blockchain“ ist Teil der Startup-Woche Düsseldorf und wird von AngelEngine e.V. und der IHK Düsseldorf veranstaltet. Sie findet am Montag, den 16. April von 15 bis 18 Uhr in den Räumlichkeiten der IHK am Ernst-Schneider-Platz 1 in Düsseldorf statt. Im Rahmen dieser Veranstaltung wird Space.Cloud.Unit dann sein Konzept präsentieren. Weitere Infos zur Veranstaltung: https://www.startupwoche-dus.de/sessions/digitale-revolution-blockchain/

Über die Startup-Woche Düsseldorf

Die Startup-Woche Düsseldorf wird seit 2016 jeweils im Frühjahr vom Amt für Wirtschaftsförderung der Landeshauptstadt Düsseldorf veranstaltet und von Unternehmen wie der Stadtsparkasse Düsseldorf, den Stadtwerken, der Deutschen Bank oder dem Düsseldorf Airport gesponsert. Die diesjährige Startup-Woche findet vom 13. Bis zum 20. April dezentral an verschiedenen Standorten in Düsseldorf statt. Die Teilnahme an den rund 170 Veranstaltungen ist größtenteils kostenfrei, eine Anmeldung zu den einzelnen Vorträgen, Meetups und Gesprächsrunden ist im Vorfeld erforderlich. Weitere Infos, das Programm und Anmeldemöglichkeiten gibt es unter https://www.startupwoche-dus.de/

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FUTURELED has successfully moved!

FUTURELED is glad to announce that the move to a larger and more modern facility has been successfully completed.

The move had become necessary as the growing business required more space for engineering and even more for production. The new facilities offers all of that, and also provides better transportations means, a more modern building and potential room to expand.

We would like to thank our customers for their trust and business over the years that enabled us to grow.

We are pleased that this long expected move has been flawlessly executed over the last days and we expect to be back at full capacity in a few days.

Our new address is:

FUTURELED GmbH

Holzhauser Straße 139

13509 Berlin

Expect more, great solutions based on LEDs for photovoltaic, horticulture, research and production from FUTURELED.

If you like to see for yourself please give us a call and we show you around.

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embedded world 2018: Perforce präsentiert integrierte Lösung für agile Entwicklung

Das Internet der Dinge und der allgemeine Trend der Digitalisierung veranlassen immer mehr Firmen, agile Entwicklungsmethoden nicht mehr nur in einzelnen Projekten, sondern unternehmensweit einzuführen. Dies gilt auch für Anbieter von Embedded-Systemen, die mehr denn je auf die reibungslose Zusammenarbeit der an der Entwicklung beteiligten Software- und Hardwareteams angewiesen sind, um in kürzeren Abständen als bisher neue Produkte auf den Markt zu bringen, bestehende zu erneuern oder kundenspezifische Varianten in Top-Qualität zu liefern. Die unternehmensweite Anwendung agiler Entwicklungsmethoden erfordert jedoch ein völlig neues Niveau an Transparenz und Steuerbarkeit – sowohl für Manager als auch Entwickler. Vor diesem Hintergrund präsentiert Perforce, Spezialist für Versionsmanagement, auf der embedded world 2018 vom 27. Februar bis 1. März 2018 in Nürnberg auf seinem Stand 4-180 eine integrierte Lösung für das unternehmensweite Management agiler Entwicklungsprojekte.

Die digitale Transformation ist in vollem Gange. Das zeigt sich insbesondere beim Thema Internet der Dinge (IoT). So machen immer mehr Produkt- und Maschinenhersteller ihre Erzeugnisse „intelligent“. Das hat massive Auswirkungen auf die Zuliefererindustrie wie die Anbieter eingebetteter Steuerungs- und Kontrollsysteme, die immer neue Kundenwünsche in immer kürzerer Zeit erfüllen müssen. Dieser Innovationsdruck wird dabei nicht einmalig sein, sondern von Dauer. Denn die Hersteller vernetzter Geräte müssen aufgrund des Wettbewerbsdrucks die von den smarten Dingen rückgemeldeten Daten fortlaufend für weitere Verbesserungen sowie Neuentwicklungen nutzen. Nur wem es gelingt, die eigene Innovationsrate mit kurzen Markteinführungszeiten und Releasezyklen hoch zu halten, wird bestehen.

Eine weitere Quelle für kurze Releasezyklen sind im Internet der Dinge die zunehmenden Gefahren durch Cyberangriffe. Sicherheitslücken müssen so schnell wie möglich geschlossen und die Geräte aktualisiert werden. Dabei sind alle bestehenden Abhängigkeiten zwischen Software und Hardware sowie der verschiedenen Entwicklungspfade und Varianten untereinander zu berücksichtigen, damit Korrekturen nicht selbst wieder zur Quelle neuer Lücken werden. Früher oder später wird sogar der Gesetzgeber handeln und versuchen, durch neue Regularien Sicherheitsstandards für die digitale Wirtschaft zu setzen, die dann umgesetzt und lückenlos dokumentiert werden müssen. Hinzu kommen Haftungsfragen, die schon heute eine lückenlose Dokumentation sämtlicher Entwicklungsaktivitäten erfordern.

Zwar halten agile Entwicklungsmethoden schon seit mehreren Jahren Einzug in die Unternehmen. Doch erst in jüngster Zeit handelt es sich hier um unternehmensweite Initiativen. Diese müssen entsprechend professionell gemanagt werden, das heißt nicht nur auf der Ebene der einzelnen Teammitglieder, sondern bis hinauf auf die Ebenen der Entwicklungsleiter und des Top-Managements. Das erfordert spiegelbildlich ein hohes Maß an Transparenz auf allen Stufen. Denn aufgrund der hohen Änderungsgeschwindigkeit und -häufigkeit sowie der größeren Autonomie der Teams und ihrer intensiven Zusammenarbeit untereinander ist es für Manager schwer, sich einen genauen und aktuellen Überblick über den Stand der verschiedenen Projekte zu verschaffen. Dies ist aber die Voraussetzung dafür, bei Bedarf steuernd und korrigierend einzugreifen.

Agiles Projektmanagement

Genau diese Funktionalität für Transparenz und Management agiler Entwicklungsprojekte, unternehmensweit wie projekt- und teamübergreifend, ist jetzt Teil des Perforce-Angebots. Sie stammt aus der Übernahme des schwedischen Spezialanbieters „Hansoft Technologies“ Ende September 2017. In der gemeinsamen Kundenbasis bestanden bereits vor der Übernahme individuelle Integrationen zwischen den agilen Planungstools von „Hansoft Technologies“ und der Versionsmanagement-Engine von Perforce, Helix Core. Diese Verbindung zwischen beiden Welten bietet Perforce mittlerweile als Standard-Integration an und präsentiert diese zum ersten Mal einem deutschen und europäischen Publikum auf der embedded world 2018.

Zusammenspiel von agilen und traditionellen Entwicklungsmethoden

Darüber hinaus bietet Perforce ein ebenso hohes Maß an Sichtbarkeit und Steuerbarkeit in Projekten, die weiterhin auf traditionelle Entwicklungsmethoden setzen oder aufgrund bestehender Branchenstandards setzen müssen. Ein Beispiel hierfür sind die Vorgaben der European Cooperation for Space Standardization (ECSS) im Bereich der firmenübergreifenden Zusammenarbeit in der europäischen Raumfahrt. So hat der schwedische Satellitenbauer „OHB Sweden“ mittels der integrierten Perforce-Lösung eine hybride Entwicklungsmethodik implementiert, bestehend aus Teilen der agilen Methode Scrum und des traditionellen Waterfall-Modells. Damit kommt das Unternehmen in den Genuss der Vorteile beider Welten, einer agilen und innovativen Entwicklung einerseits und einer lückenlosen Qualitätssicherung und Dokumentation sowie Regelkonformität andererseits.

Mit Hilfe der integrierten Perforce-Lösung können Unternehmen und die einzelnen Entwicklungsteams agile und traditionelle Entwicklungsmodelle nach Belieben miteinander kombinieren und jederzeit den aktuellen Erfordernissen anpassen. Unabhängig davon aber haben Manager stets den aktuellen Überblick über den Stand der verschiedenen Projekte und können auf Basis dieser Informationen und Analysen fundierte Entscheidungen treffen. Die Perforce-Lösung aggregiert hierzu die einzelnen Informationen und stellt sie mit Hilfe mitgelieferter Sichten oder mittels Gantt-Diagramm dar. Selbstverständlich können Team- und Entwicklungsleiter wie Top-Manager von der obersten Aggregationsstufe bis auf die Ebene der Einzelprojekte hinunter navigieren und erhalten so sowohl eine Makro- als auch Mikrosicht auf die Entwicklungsaktivitäten.

Perforce Software auf der embedded world 2018

Zu den leistungsstarken Funktionalitäten für das agile Projektmanagement und deren Integration mit Helix Core informieren die Perforce-Experten ausführlich auf der embedded world 2018 am Messestand des Unternehmens mit der Nr. 4-180 in Halle 4.

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