Smart-Meter Kooperation MeteringSüd bereit für den Rollout

Die MeteringSüd GmbH & Co. KG wurde von neun regionalen und kommunalen Energieunternehmen aus Bayern und Baden-Württemberg gegründet. In den Netzgebieten der Gesellschafter befinden sich über 1,1 Million Messstellen für Strom, darunter 200.000 Zähler, die in den kommenden Jahren mit einem intelligenten Messsystem ausgerüstet werden. Diese Geräte bestehen aus einem digitalen Stromzähler sowie dem Gateway zur Datenübermittlung.

Die Einführung intelligenter Messsysteme wird nach der „Markterklärung“ durch das Bundesamt für Informationssicherheit (BSI) im Laufe der nächsten Monate starten. Hierfür hat die MeteringSüd mit dem erfolgreich durchlaufenen Zertifizierungsverfahren gemäß ISO/IEC 27001:2013 und SMGWA mit der TÜV Rheinland Cert GmbH die notwendigen Voraussetzungen geschaffen.

Der Gateway Administrations-Prozess ist erst ab einer hohen Anzahl von intelligenten Messsystemen wirtschaftlich darstellbar. Die Kooperation über die MeteringSüd bietet die Voraussetzung dafür. Davon profitieren nicht nur die Gesellschafter, sondern auch kleine und mittlere Energieunternehmen sowie viele Energiedienstleister mit ihren Anforderungen.

Die MeteringSüd GmbH & Co. KG erbringt ihre Dienstleistung in enger Zusammenarbeit mit der Next Level Integration GmbH, Köln und der co.met GmbH, Saarbrücken. Die drei Unternehmen sind auf einem gemeinsamen Messestand vertreten.

An der MeteringSüd GmbH & Co. KG beteiligt sind die LEW Verteilnetz GmbH, die Allgäuer Überlandwerk GmbH, die Stadtwerke Augsburg Energie GmbH, die Stadtwerke Heidelberg Netze GmbH, die Elektrizitätswerke Reutte GmbH & Co. KG, die TWS Netz GmbH, die Vereinigte Wertach-Elektrizitätswerke GmbH, die SEW Stromversorgungs GmbH und die Gemeindewerke Peißenberg. Näheres unter: www.meteringsued.de

 

Originalmeldung direkt auf PresseBox lesen
Mehr von Firma PresseBox

Mit angewandter Mathematik und Informatik die Energiewende vorantreiben

Daran arbeiten Forschende des Fraunhofer-Institut für Techno- und Wirtschaftsmathematik ITWM. Auf der E-world zeigen sie in Halle 4 am Stand 4-619 aktuelle Technologien und Projekte zur Energiewirtschaft – vom Energiemanagementsystem Amperix über Regelungskonzepte für Energienetze bis hin zu finanzmathematischen Methoden. Die Messe findet vom 5.2.2019 – 7.2.2019 in Essen statt.

Die Energiewende stellt Stromanbieter, Stadtwerke, Netzbetreiber und Technikentwickler vor neue Aufgaben, die sich mithilfe unterschiedlicher Methoden der Mathematik und Informatik des Fraunhofer ITWM lösen lassen.

Amperix® unterstützt Energieautonomie

Die »Green by IT«-Gruppe präsentiert das Amperix® Energiemanagementsystem und die myPowerGrid-Plattform: Der Amperix® vernetzt Erzeuger und Speicher unterschiedlicher Hersteller und vollzieht die Sektorenkopplung von Strom, E-Wärme und E-Mobilität in Privathaushalten und der Industrie. Energiedienstleistungen wie prognosebasierte Eigenverbrauchsoptimierung und Peak-Shaving des Netzbezugs (physikalisch und 15-Minuten RLM) können über drei Sektoren gleichzeitig betrieben werden. Die myPowerGrid-Plattform dient als Informationsschnittstelle zum Kunden und Techniker. Außerdem werden über die Plattform neuartige Geschäftsmodelle wie Microgrids oder Schwarmkonzepte und die gemeinschaftliche, verteilte Erbringung von Energiedienstleistungen umgesetzt.

Wie das in der Praxis aussehen kann, zeigt auch das Vorzeigeprojekt Schoonschip in Amsterdam. Dort wird die ITWM-Technologie in 30 schwimmenden Häusern mit PV-Erzeugern, Batteriespeichern und Wärmepumpen installiert: Das Microgrid strebt eine weitgehend autonome Energieversorgung an und bildet zukünftig das nachhaltigste schwimmende Quartier in Europa. Durch das Amperix® EMS werden hier vier Energiedienstleistungen über zwei Sektoren gleichzeitig realisiert.

Optimale Instandhaltungsplanung von Anlagen mit Machine Learning

In die Zukunft denken ebenso die Projekte rund um Predictive Maintenance (PM). Eine zuverlässige Vorhersage der Anlagenverfügbarkeit ist Bestandteil jeden Predictive Maintenance Systems. Denn auch in punkto Energie heißt es, eine Anlage ist nur dann zuverlässig produktiv, wenn sie zeitnah instandgesetzt wird, d.h. Wartung und Reparatur bei Bedarf erfolgen.

»Die Erkennung komplexer Muster vergangener Ereignisse sowie deren Eigendynamik und Trends sind der Schlüssel des von uns entwickelten Systems«, so Andreas Wirsen vom Fraunhofer ITWM. »Seit vielen Jahren beschäftigen wir uns mit der Lösungsfindung zu unterschiedlichsten industriellen Fragestellungen; dazu setzen wir u.a. Methoden des Maschinellen Lernens ein«.

So werden einerseits im Idealfall die Risiken für bestimmte unerwünschte Ereignisse belastungsabhängig prognostiziert und die Wartungsaufwände angepasst. Andererseits werden Anlagenzustände basierend auf Sensorsignaldatenströmen mathematisch modelliert und in Risikogruppen unterteilt. Fehler oder Ausfälle können so bewertet und verhindert werden, noch bevor sie passieren.

MathEnergy: Regelungskonzepte für Energienetze der Zukunft

Um wiederkehrende mathematische Grundprobleme geht es auch beim Projekt MathEnergy bei der Modellierung, Simulation und Regelung hierarchischer Energienetze. Denn in Bezug auf eine CO2-neutrale Energieversorgung muss der Blick weit gefasst werden – zum Energiekreislauf gehören Erzeugung, Umwandlung, Transport, Speicherung und Verbrauch in Strom-, Gas- und Wärmenetzen. Wichtig ist die Aufrechterhaltung der Versorgungssicherheit.

Ziel des Projektes MathEnergy ist die Erstellung einer Softwarebibliothek, die das komplette gekoppelte Gas- und Stromnetz Deutschlands in allen Ebenen abbildet und die Steuerung des Gesamtnetzes signifikant verbessert. Das Verbundprojekt MathEnergy wird vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) gefördert.

Finanzmathematik für die Energiewirtschaft der Zukunft

Um die Zukunft der Energienetze dreht es sich auch im BMBF-Projekt ENets, aber hier aus finanzmathematischer Perspektive: Das Projektteam erstellt Prognosemodelle, wie sich der Bedarf an Strom im Jahresverlauf entwickelt, um das Stromnetz optimal zu gestalten. Zum Beispiel um an Spitzentagen Zukäufe aus dem Ausland zu vermeiden und Versorgungssicherheit zu gewährleisten.

Aber die Finanzmathematik hat noch andere Bereiche im Blick: »Erneuerbare Energien verändern die Energiewirtschaft und damit auch ihre Aufgaben und Herausforderungen. Wir liefern individuelle Lösungen von der Modellierung einzelner Commodities bis zur Implementierung einer vollständigen Risiko-Controlling- Software«, so Andreas Wagner vom Fraunhofer ITWM.

Besuchen Sie die Experten des Fraunhofer ITWM auf der E-world in Essen in Halle 4 am Stand 4-619 und lassen Sie sich mehr zu den aktuellen Technologien und Projekten berichten. Auch für Hintergrundgespräche und Interviews stehen sie zur Verfügung.

Weiter Informationen zu den Projekten gibt es auf der Website unter folgenden Links:

Zum Amperix und dem Energiemanagementsystem myPowerGrid
Zur Pressemeldung: Schoonschip Community in Amsterdam nutzt ITWM-Technologie
Zur Optimalen Planung der Instandhaltung (Predictive Maintenance)
Zum Projekt MathEnergy: Regelungskonzepte für Energienetze der Zukunft
Zur Finanzmathematik für die Energiewirtschaft

Originalmeldung direkt auf PresseBox lesen
Mehr von Firma PresseBox

Neues Geschäftsfeld Heizkostenabrechnung und Dreifachjubiläum im Fokus

Schwäbisch Hall/Langen, Dezember 2018 – Die Heizkostenabrechnung wird Geschäftsfeld der Stadtwerke Schwäbisch Hall GmbH. Auf der E-world 2019 stellt der Versorger das neue Produkt seiner Dienstleistungssparte SHERPA-X erstmals der Öffentlichkeit vor. Optisch wird ein dreifaches Jubiläum den Messeauftritt prägen: 2019 feiert das Tochterunternehmen Somentec Software 25-jähriges Bestehen, SHERPA.klassik wird 20 Jahre alt, und SHERPA.klassik AT ist seit fünf Jahren am Markt. „Sahnestücke aus 50 Jahren Markterfahrung“ heißt das Standmotto in Essen. Die Besucher erwartet leckere Cupcakes – individuell kreiert – eben wie die individuell konfigurierbaren Software- und Service-Pakete für Energieunternehmen aller Marktrollen (siehe www.sherpa-x.de/50).

Der Markt für Heiz- und Warmwasserkostenabrechnung in Deutschland ist oligopolistisch geprägt. Die drei größten Messdienste vereinen 75 % Marktanteile auf sich. Doch aus verschiedenen Richtungen baut sich Druck auf die Marktdominanz der Großen auf: Die Energieeffizienz-Richtlinie der EU (EED) verlangt mehr Verbrauchstransparenz durch digitale Verbrauchserfassung. Die Sektorenuntersuchung der Bundesnetzagentur beklagt wettbewerbsbehindernde Praktiken der Messdienste. Das Messstellenbetriebsgesetz öffnet Versorgern durch Bündelangebote den Weg zu den Heizkostenverteilern und Wohnungswasserzählern. Der Gesetzgeber will den gesamten Submetering-Markt auf eine wettbewerbliche Basis stellen. Andererseits haben immer mehr Wohnungsbesitzer und -verwalter genug von überhöhten Messdienstkosten, und suchen nach alternativen Anbietern oder sogar einen Weg, die Heizkostenabrechnung ihrer Liegenschaften selbst in die Hand zu nehmen.

Vor diesem Hintergrund machen sich aktuell viele Energieversorger und Stadtwerke Gedanken, in das Geschäftsfeld Heizkostenkostenabrechnung einzusteigen. Angesichts zunehmenden Wettbewerbs und sinkenden Margen im Stammgeschäft sind neue, lukrative Betätigungsfelder gefragt. Da die Eintrittshürden für Newcomer in diesem Markt jedoch hoch sind, suchen die Unternehmen nach Dienstleistungs- und Kooperationspartnern.

Heizkostenabrechnung als White-Label-Lösung für Stadtwerke

Hier setzt das Angebot von SHERPA-X an: Die Full-Service-Lösung soll anderen Energielieferanten und Stadtwerken als White-Label-Lösung zur Verfügung gestellt werden.

Die Dienstleistung Heizkostenabrechnung besteht aus drei wesentlichen Leistungsbereichen: dem Gerätemanagement, der funkbasierten Fernauslesung und der Abrechnung. Die ersten beiden Leistungen beziehen die Stadtwerke Schwäbisch Hall von einem darauf spezialisierten Messdienstunternehmen, der im Hintergrund agiert. Die eigentliche Heizkostenabrechnung erbringen die Haller selbst als Dienstleistung auf Basis der Branchensoftware XAP.heizkosten der Somentec Software GmbH.

Marktanalyse bestätigt Bedarfsvermutung

Matthias Knödler, Bereichseiter Energiewirtschaft der Stadtwerke Schwäbisch Hall, ist optimistisch: „Wir kennen uns seit jeher mit der Energieabrechnung aus und verfügen mit XAP.heizkosten im eigenen Hause über das nötige Werkzeug, um auch in der Heizkostenabrechnung aktiv zu werden. Dies ist aber nur dann sinnvoll, wenn es gelingt, eine hohe Anzahl von abzurechnenden Wohnungen auf unsere Plattform zu holen. Dafür sehen wir gute Chancen, insbesondere bei kleinen und mittelgroßen Wohnungsbesitzern, die mit dem bestehenden Partner unzufrieden und schon Kunden bei den mitmachenden Stadtwerken und Versorgern sind. Unsere Marktanalyse bestätigt dies. Bei den bestehenden SHERPA-X-Kunden beispielsweise ist das Interesse groß.“ Für Stadtwerke beispielsweise sind kommunale Wohnungsgesellschaften und Körperschaften der öffentlichen Hand mit oft umfangreichen Gebäudebeständen besonders naheliegende Zielgruppen.

Angebot der Stadtwerke Schwäbisch Hall beseitigt Eintrittshürde

Branchenkenner Dr. Rolf Weber vom PPR-Institut, der die Stadtwerke Schwäbisch Hall beim Aufbau der neuen Dienstleistungssparte berät, stellt fest: „Digitalisierung und Marktentwicklung eröffnen Besitzern und Betreibern von Wohn- und Gewerbeimmobilien die Möglichkeit, die Kosten für Messdienstleistungen nachhaltig zu senken. Die komplette Infrastruktur selbst aufzubauen und die Heizkostenabrechnung in Eigenregie abzuwickeln, ist sowohl für die meisten Stadtwerke als auch Wohnungsunternehmen kaum darstellbar. Das Angebot der Stadtwerke Schwäbisch Hall mit SHERPA-X sorgt dafür, dass diese Eintrittshürde quasi wegfällt.“

Über die Somentec Software GmbH

Die 1994 gegründete Somentec Software GmbH ist ein technologisch führender Hersteller von Softwareprodukten für Energie-, Wasser- und Wärmeversorger, Contracting-Unternehmen sowie Betreiber geschlossener Verteilernetze. In der XAP.-Produktlinie werden flexibel auf Zielgruppen und Marktrollen anpassbare Standardsoftware-Produkte angeboten, deren Kern aus der Abrechnung/Verteilrechnung und der integrierten Abbildung der Marktprozesse besteht. Aufgabenspezifische Funktionen, beispielsweise für Kundenbeziehungsmanagement, Vertragsverwaltung, Forderungsmanagement, Verwaltung von technischen Anlagen und Geräten sowie Business Intelligence runden das Produktportfolio ab.

Der Leistungsumfang des in der Branche fest verwurzelten und mit allen einschlägigen Prozessen vertrauten Softwarehauses reicht von der strategischen Beratung über die Software-Implementierung bis hin zur Individualentwicklung. Weitere Stärken liegen in der Anbindung an EDM- und ERP-Systeme sowie der Integrationsfähigkeit in komplexe Systemlandschaften. Standorte der Somentec Software GmbH sind Langen bei Frankfurt, Dresden und Schwäbisch Hall.

Seit 2013 sind die Stadtwerke Schwäbisch Hall Mehrheitsgesellschafter der Somentec Software GmbH. Im Verbund vermarkten die beiden Unternehmen unter der Marke SHERPA-X energiewirtschaftliche Dienstleistungen und Abrechnungssoftware für Energieversorger.

Originalmeldung direkt auf PresseBox lesen
Mehr von Firma PresseBox

Für Stadtwerke und Versorger: SoftProject präsentiert Low-Code-Digitalisierungsplattform X4 Suite

Live-Demos und Best Practices rund um das Thema Digitalisierung, das erwartet die Besucher auf dem SoftProject-Stand in Halle 2 (Stand 2-119). Auf der Leitmesse der Energie- und Wasserwirtschaft „E-world energy & water 2019“ vom 5. – 7. Februar 2019 in Essen zeigt das Ettlinger Software-Unternehmen aus der Technologieregion Karlsruhe, wie Stadtwerke und Versorger durch automatisierte Prozesse und den Einsatz der Digitalisierungsplattform X4 Suite Kosten sparen, Medienbrüche und mehrfache Datenhaltung vermeiden und schneller auf Marktanforderungen reagieren können.

„Im Fokus stehen in diesem Jahr Lösungen rund um die Themen Stammdatenabgleich zwischen Mess-, Berechnungs-, Steuerungs- und Regelungssystemen von Netzen und geografischen Informationssystemen sowie Portallösungen und der digitalisierte Hausanschlussprozess. Durch verkürzte Prozessdurchlaufzeiten steigert dieser die Effizienz messbar und sorgt im hart umkämpften Energiemarkt bei den Stadtwerken und Versorgern für Kundenbindung und den entscheidenden Wettbewerbsvorsprung“, so Uwe Jeschke, Verantwortlicher für das Branchensegment Versorgungswirtschaft bei der SoftProject GmbH. Die X4 Suite übernimmt dabei – gleichermaßen für Strom, Gas oder Wasser – die Automatisierung aller Prozessschritte: vom Eingang der Kundenanfrage, beispielsweise über ein Online-Portal, über die Prüfung und Erfassung der Planungsdaten bis hin zur Erteilung des Arbeitsauftrages und der Rechnungsstellung.

Mit digitalen Prozessen dem Wettbewerb voraus

Alle Features und Werkzeuge der Digitalisierungsplattform X4 Suite sind „made in Germany“ und richten sich gezielt an den Herausforderungen und Potenzialen der Energiewirtschaft aus. Big Data und ein effizientes Datenmanagement spielen dabei eine strategisch entscheidende Rolle. Dazu zählen die schnelle Analyse aller Mess- und Abrechnungsdaten, der Einsatz von Smart Metering und durchgängig digitalisierte Entstörungs-, Entschädigungs-, oder Instandhaltungssysteme. Online-Portale erleichtern den Stadtwerken und Versorgern die Arbeit, indem sie etwa bei Störfällen ohne manuellen Aufwand und in wenigen Schritten einen geeigneten Dienstleister in der Nähe auswählen und beauftragen.

Die X4 Suite eröffnet Stadtwerken und Versorgern neue Geschäftsfelder

Die Digitalisierungsplattform X4 Suite lässt sich auch abseits von Gas, Wasser und Strom in vielen weiteren Szenarien einsetzen. Sowohl um Echtzeit-Informationen zur Verkehrslage durch ein IT-gestütztes Verkehrsmanagement zu liefern, die Auslastung eines Hafen-, Bahnhof- oder Nahverkehrsbetriebs zu messen und so Warenflüsse oder das Fahrgastaufkommen zu optimieren als auch für intelligente Parkleitsysteme oder induktive, kabellose Ladestationen für Elektroautos. Weitere Anwendungsfelder sind smarte, energiesparende Gebäude, die Anbindung öffentlicher Bäder und Freizeiteinrichtungen sowie die Optimierung von Entsorgungsprozessen. Eine automatisierte Vermittlung von Sanierungsaufträgen bei kaputten Straßen oder mobiles Bezahlen sind weitere spannende Anwendungsfälle. Mehrwert liegt in der Kundenbindung, steigendem Komfort, Flexibilität und neuen Marktoptionen durch digitale Prozesse.

Digitale Prozesse modellieren und umsetzen – ganz ohne Programmieren

Im Gegensatz zu am Markt gängigen Patchwork-Lösungen bietet die X4 Suite ein vollständiges Werkzeugrepertoire für eine allumfassende Prozessdigitalisierung. Mit über 250 Adaptern, Gateways und Protokollen für verschiedene Branchenstandards bietet die Plattform einen einfachen Digitalisierungseinstieg und harmonisiert bereits bestehende, meist heterogene IT-Infrastrukturen. Mehr als 300 Unternehmen setzen aktuell auf die X4 Suite. Je nach Bedarf entwickeln sie mit der X4-Technologie eigene Lösungen oder greifen auf schlüsselfertige, branchenerprobte X4-Applikationen zurück. Spezialisierte Digitalisierungsexperten der SoftProject GmbH begleiten die Integration und Umsetzung mit Beratung, Support und Hosting. Schulungen an der SoftProject Academy, dem hauseigenen Kompetenzzentrum, ergänzen das Service-Angebot.

Weitere Info: https://www.softproject.de/…

Originalmeldung direkt auf PresseBox lesen
Mehr von Firma PresseBox

Stadtwerke Frankenthal verleihen Informationssicherheit mit R2C_SECURITY neue Energie!

Die Stadtwerke Frankenthal sind ein moderner Energielieferant: Das Unternehmen versorgt seine Kunden mit zeitgemäßen sowie regenerativen Energieprodukten – Tag für Tag, mit absoluter Sicherheit. Genau diese Sicherheit wenden die STW Frankenthal auch im Umgang mit sensiblen Informationen und Daten an. Mit R2C_SECURITY von der Schleupen AG hat sich der Energieversorger aus der Pfalz für eine Softwarelösung entschieden, die sich flexibel an die Strukturen sowie den Bedarf des Unternehmens anpasst und die steigenden Anforderungen an Informationssicherheit ideal erfüllt.

„Die Stadtwerke Frankenthal haben sich sehr früh für eine Zertifizierung des gesamten Betriebs entschieden.“ äußert sich das Unternehmen. „Dabei wurden die Audits für die Zertifizierungen nach ISO/IEC 27001 und ISO/IEC TR 27019 mithilfe von Office Produkten durchgeführt. Nun hat der Verwaltungsaufwand aber einen Umfang erreicht, der damit nicht mehr vernünftig gemanaged werden kann.“ Nach sorgfältiger Prüfung von mehreren Softwarelösungen für den Bereich Informationsschutz und Datensicherheit fiel die Entscheidung schließlich für die Softwarelösung R2C_SECURITY und deren beiden Module „information security“ und „data protection“ der Schleupen AG.

Unter der fachkundigen Beratung von Marcel Tauner erfüllten wir mit R2C_SECURITY gleich zu Beginn eine wesentliche Anforderung unseres neuen Kunden STW Frankenthal: Durch die einfache Integration der Softwarelösung in die bestehende IT-Landschaft, musste das Unternehmen kaum Energie in den Aufbau neuer Datenstrukturen aufwenden. Diese fließt nun sofort in die optimierte Unterstützung von zukünftigen Audits, der Einhaltung der EU-DSGVO sowie von sicherheitsrelevanten Prozessen. Dazu gehören etwa fundierte Status-Reports über den Zustand des Informationssicherheitsmanagements (ISMS) sowie die zuverlässige Ermittlung des Schutzbedarfs von Prozessen und Assets.

Wir freuen uns, den STW Frankenthal mit R2C_SECURITY eine Softwarelösung zu bieten, mit der sich Informationssicherheit und Datenschutz effizient und zukunftsweisend verwalten lassen. Wenn auch Sie R2C_SECURITY kennenlernen möchten, sprechen Sie uns einfach an – wir beraten Sie gerne!

Originalmeldung direkt auf PresseBox lesen
Mehr von Firma PresseBox

SUBITO AG unterstützt Stadtwerke Leipzig im Forderungsmanagement

Die SUBITO AG wird nach der Integration in die PALMER GRUPPE mehr und mehr zum etablierten Partner im Energieversorgermarkt. Die Stadtwerke Leipzig haben die Software- und Beratungsspezialisten für ein wichtiges Zukunftsprojekt engagiert.

Die Stadtwerke Leipzig optimieren ihre Prozesse im Forderungsmanagement. So wird eine neue IT-Infrastruktur entwickelt, die transparente Prozesse und die durchgängige Verfügbarkeit aktueller Prozessdaten gewährleistet. Das gerichtliche Mahnwesen wird mit dem Bereich Inkasso systemtechnisch zusammengeführt und harmonisiert. Automatisierte Schnittstellen vereinfachen künftig die Übergabe und den Austausch von Informationen. Davon verspricht sich der Energieversorger zukünftig schneller auf Veränderungen im Marktumfeld reagieren zu können.

Dieses komplexe Projekt begleitet die SUBITO AG als Berater und Lieferant einer leistungsfähigen Forderungsmanagement-Software. „Die SUBITO-AG bietet mit ihrer Branchenexpertise eine passgenaue Anwendung für die Energiewirtschaft und für unseren Bedarf“ begründet Christina Kühn, Projektleiterin bei den Stadtwerken Leipzig, die Entscheidung für SUBITO. Ausschlaggebend auf die SUBITO Anwendung zu setzen, waren zudem die moderne Plattform und zukunftsorientierte Architektur.

Die Aufgabe der Spezialisten aus Mörfelden wird es in den nächsten Monaten sein, die aktuell eingesetzten Verfahren abzulösen. Zugleich soll die Anbindung der neuen Software an das Abrechnungsverfahren der Stadtwerke Leipzig mit Schnittstelle zu SAP IS-U realisiert werden. Vereinbart ist außerdem, weitere Informationsdienstleister an die Forderungsmanagementsoftware der SUBITO anzuschließen.

„Wir versprechen uns von der SUBITO Lösung ein einheitliches Verfahren, das unsere Prozesse optimal unterstützt, damit wir gut für die Zukunft gerüstet sind. Überzeugt haben uns im Besonderen das „Look & Feel“, die Anwenderfreundlichkeit sowie die Möglichkeiten der selbständigen Administration“, sagt Projektleiterin Christina Kühn

Originalmeldung direkt auf PresseBox lesen
Mehr von Firma PresseBox

Wettbewerb „Profis leisten was (PLW)“: Bundessieger stehen fest

Die besten Junghandwerkerinnen und Junghandwerker Deutschlands stehen fest. Aus dem Bezirk der Handwerkskammer Karlsruhe hatten sich 13 Landesbeste für den Bundeswettbewerb qualifiziert. Drei von ihnen gelang der Sprung ganz an die Spitze, knapp dahinter landeten zwei junge Handwerker, über einen dritten Platz darf sich Metallbauer Benjamin Pfeil freuen.

Handwerk ist nicht nur Männersache, das unterstreicht Julia Peetz aus Hohenentringen, die sich als beste Dachdeckerin bundesweit gegen die männliche Konkurrenz durchsetzen konnte. Ihr Ausbildungsbetrieb ist die Firma Fink GmbH & Co Bedachungen KG aus Illingen (Enzkreis).

Die Abschlussfeier des Wettbewerbs „Profis leisten was“ (PLW) findet am 1. Dezember 2018 in Berlin statt.

Nachstehend die Bundessieger/-innen 2018 und ihre Ausbildungsbetriebe:

1. Bundessieger
Julia Peetz, Dachdeckerin, Hohenentringen.
Fink GmbH & Co Bedachungen KG, Illingen (Enzkreis)

Christoph Geiger, Elektroniker für Maschinen und Antriebstechnik
Baden-Baden, Elektromaschinenbau Kögel & Ernst & Co GmbH, Sinzheim

Kevin Mayr, Elektroniker FR: Energie- und Gebäudetechnik, Durmersheim, Schwarz & Graf Elektrotechnik GmbH, Karlsruhe

2. Bundessieger
Maximilian Hummelbeck, Informationselektroniker SP: Geräte- und Systemtechnik, Karlsruhe, Stadtwerke Karlsruhe GmbH

Gabriel Otlik, Karosserie- und Fahrzeugbaumechniker FR: Karosserie- und Fahrzeugbautechnik, Schuler Fahrzeugbau GmbH Ebhausen

3. Bundessieger
Benjamin Pfeil, Metallbauer FR: Konstruktionstechnik
Schlosserei Schmoll Inh. Edim Bajric e.K, Althengstett

Originalmeldung direkt auf PresseBox lesen
Mehr von Firma PresseBox

Entwicklung der 8 KU mit Licht und Schatten in 2018 und 2017

Das Center für kommunale Energiewirtschaft stellt die aktualisierte Studie zur Wirtschaftlichkeit von Energieversorgern vor – Die Ergebnisse der Analyse zeigen eine durchwachsene Umsatz- und Ergebnisentwicklung der acht großen kommunalen Unternehmen (8 KU).

Dabei zeigen sich deutliche Unterschiede zwischen den einzelnen Unternehmen, sowohl bei Umsatz- als auch bei Ergebnisentwicklung.

Rückläufiger Energieverbrauch 2018

Vorläufige Berechnungen der AGEB zeigen einen Rückgang Energieverbrauchs in Deutschland in den ersten drei Quartalen 2018 um 5,3 %. Als Ursache für den Rückgang werden steigende Energiepreise, sowie der warme und langanhaltende Sommer genannt.

  • Stadtwerke München

Der größte, der 8 KU, die Stadtwerken München hatten einen Umsatzzuwachs von 14,3 % auf 7,2 Mrd. €. Davon entfallen 5,9 Mrd. € auf den Energiebereich, Strom hatte einen Umsatzzuwachs von 8,5 % auf 2,0 Mrd. € und Gas von 24,5 % auf 3,5 Mrd. €, während der Wärmebereich stagnierte. Das EBIT hat sich von 132 Mio. € auf 1,4 Mrd. verzehnfacht.

  • MVV

Der Umsatz bei MVV war um 1,4 % rückläufig. Der EBIT hat sich um 60 % auf 246 Mio. € erhöht. MVV hat ein abweichendes Wirtschaftsjahr vom 1.10.17 bis zum 30.09.18. Der Umsatz ist im ersten Halbwirtschaftsjahr um 1 % zurückgegangen, während der Adj. EBIT um 5 % auf 223 Mio. € angestiegen ist.

  • N-ergie

Bei N-ergie hat mit -0,35 % nahezu stagniert, das Ergebnis hat sich um 58 % auf 184 Mio. € verbessert.

  • Rheinenergie

Bei Rheinenergie ist der Umsatz mit 0,79 % leicht rückläufig. Der EBIT ist um 27 % auf 138 Mio. € gefallen.

  • Entega

Der Umsatz bei Entega ist der Umsatz bei 1,57 Mrd. € stagniert. Der EBIT hat sich um 26 % auf 57 Mio. € reduziert

  • Mainova

Der Umsatz bei Mainova ist um 5 % auf 2,1 Mrd. € angestiegen. Das Ergebnis hat sich allerdings von 309 Mio. € auf 124 Mio. € mehr als halbiert.

Im ersten Halbjahr 2018 hat sich der Umsatz um 3 % erhöht und das EBIT auf 101 Mio. € verdoppelt.

  • Enercity

Der Umsatz bei Enercity hat in 2017 über 2,1 Mrd. € einen Zuwachs von 5,3 %. zu verzeichnen. Der EBIT konnte um 46 % gesteigert werden.

Im ersten Halbjahr 2018 wurde ein Umsatzzuwachs von 12,9 % verzeichnet. Der EBIT konnte sogar um 36 % auf 142 Mio. € gesteigert werden.

  • Stadtwerke Leipzig

Der Umsatz bei den Stadtwerke Leipzig hat bei 2 Mrd. € (-0,49 %) in 2017 stagniert. Der EBIT hat sich nahezu halbiert (- 45 %).

Fazit

Zusammenfassend lässt sich feststellen, dass die Umsätze der Hälfte der 8 KU in 2017 rückläufig waren (MVV, N-ergie, Rheinenergie, Stadtwerke Leipzig). Dies gilt auch für die Entwicklung des EBIT, wobei sowohl die Zuwächse als die Rückgänge wesentlich stärker waren.

Das Center für kommunale Energiewirtschaft am INeKO, einem Institut an der Universität zu Köln, hat anhand der veröffentlichten Jahresabschlüsse aus 2016/17 von insgesamt 556 Energieversorgungsunternehmen und 194 Netzgesellschaften zwei aktualisierte Studien veröffentlicht. Dabei wurden neben den Abschlüssen der Unternehmen auch die Sparten Strom und Gas einer Analyse unterzogen. Die Analyse umfasst die wichtigsten 40 Kennzahlen und Daten zur Bewertung der Wirtschaftlichkeit. Dabei werden innerhalb der Unternehmensgrößen Durchschnittszahlen ermittelt und die Kennzahlen der Unternehmen übergreifend verglichen.

Originalmeldung direkt auf PresseBox lesen
Mehr von Firma PresseBox

BHKW des Monats wird ein modernisiertes Wärmenetz

Im Rahmen der Energiewende spielen hocheffiziente KWK-Anlagen eine wichtige Rolle. Das BHKW-Infozentrum veröffentlicht jeden Monat das von der Fachzeitschrift „Energie&Management“ gekürte „BHKW des Monats“.

Auf den Seiten des BHKW-Infozentrums können die beispielhaften BHKW-Projekte nach unterschiedlichen Kriterien wie Leistungsklasse oder eingesetzter Brennstoff durchsucht werden.

BHKW des Monats November 2018

Drei BHKW sollen zukünftig eine GuD-Anlage im Heizwerk der Stadtwerke Marburg ersetzen und das Wärmenetz verdichten.  Das 1958 in Betrieb gegangene Heizwerk wurde bereits 1995 von einem KWK-System abgelöst, welches 2017 abgerissen wurde und Platz für zwei BHKW der Marke Bosch machte. Die zwei bereits verbauten Erdgas-BHKW – das zweite geht Ende 2018 in Betrieb – haben jeweils eine Leistung von 2 MW elektrisch und 2 MW thermisch und können ca. 5000 Haushalte in der Innenstadt von Marburg mit Strom versorgen. SCR-Katalysatoren erfüllen die hohen Auflagen der TA-Luft.

Für die Zukunft ist soll das Fernwärmenetz weiter modernisiert und verdichtet werden. So soll in den nächsten Jahren eine Power-to-Heat-Anlage errichtet werden.

 

Weitere Informationen zum „BHKW des Monats November 2018“ erhalten Interessierte auf der BHKW-Infozentrum-Seite unter https://www.bhkw-infozentrum.de/bhkw-des-monats/drei-bhkw-fuer-eine-effiziente-innenstadtversorgung. Dort kann auch der ausführliche Projektbericht als pdf-Datei heruntergeladen werden.

Originalmeldung direkt auf PresseBox lesen
Mehr von Firma PresseBox

Energieversorgerdeal E.ON/RWE mit unterschiedlichen Auswirkungen in 2018 (3. Quartal)

Das Center für kommunale Energiewirtschaft stellt die aktualisierte Studie zur Wirtschaftlichkeit von Energieversorgern vor. Die Ergebnisse der Analyse zeigen eine durchwachsene Umsatz- und Ergebnisentwicklung der vier großen Energieversorger.

Bisher liegen bei den 8 KU (große kommunale Unternehmen) für 2017 nur die Jahresabschlüsse vor. Der Umsatzzuwachs betrug bei den 8 KU im Durchschnitt 2,75 % gegenüber dem Vorjahr. Dabei zeigen sich deutliche Unterschiede zwischen den einzelnen Unternehmen.

Während die Stadtwerke München einen Umsatzzuwachs von 14,3 %, die Mainova und Enercity von 5 % melden, stagniert die Umsatzveränderung oder ist gar rückläufig bei den restlichen Unternehmen:

  • -1,4 % (MVV Energie AG)
  • +0,36 % (Entega AG)

Rückläufiger Energieverbrauch 2018

Vorläufige Berechnungen der AGEB zeigen einen Rückgang Energieverbrauchs in Deutschland in den ersten drei Quartalen von 2018 um 5,3 %. Als Ursache für den Rückgang werden steigende Energiepreise, sowie der warme und langanhaltende Sommer genannt.

Die vier großen Energieversorger

Für E.ON und RWE waren die ersten 9 Monate 2018 maßgeblich durch die Neuordnung ihrer Geschäftsfelder geprägt. Während RWE die Aktivitäten erneuerbaren Energien von E.ON übernommen hat, konzentriert sich E.ON mit der Übernahme der Netz- und Vertriebsaktivitäten von RWE stärker auf den Netzbereich.

In den ersten 9 Monaten ging der Umsatz bei RWE um 3,4 % auf 10 Mrd. zurück. Vor allem der Braunkohle und Kernenergiebereich verliert knapp 12 % und wird voraussichtlich diesen Trend den nächsten Jahren fortsetzen. Das Ergebnis hat sich in den ersten 9 Monaten auf 465 Mio. € nahezu halbiert (-46,1 %). Der Einbruch war wie erwartet beim Braunkohle- und Kernenergiebereich mit 89,1 % auf 38 Mio. € am gravierendsten.

Besser ist die Situation bei E.ON. Zwar ist der Umsatz um 13 % gesunken, aber das Ergebnis (bereinigten EBIT) konnte um 11 % auf 2,3 Mrd. € verbessert werden. Durch die Übernahme der Netzaktivitäten von RWE wird bei E.ON mehr als ein Drittel des Umsatzes (37 %) und knapp zwei Drittel des Ergebnisses (62 % des EBIT) mit den Netzen erwirtschaftet.

Vattenfall konnte seinen Umsatz in den ersten 3 Quartalen um 12 % auf 109 Mrd. € steigern. Der EBIT fiel allerdings um 3 % auf 1,5 Mrd. €. Die Umsätze entfallen schwerpunktmäßig – mehr als die Hälfte auf Vertrieb und konventionelle Erzeugung (Kernenergie und Wasser), Windenergie (6 %), Wärme (22 %) und Netze (15 %) erwirtschaften den restlichen Umsatz. Zum Ergebnis trägt vor allem die Erzeugung mit 56 % (aufgrund der niedrigen Materialkosten), sowie die Netze (30 %), Windenergie (13 %), Wärme (2 %) und Vertrieb (8 %) bei. Der Bereich Wind konnte das Ergebnis im Vergleich zum Vorjahr fast verdreifachen (273 %), während der Wärmebereich einen Rückgang von 87 % zu verkraften hat.

EnBW erwirtschaftete in den ersten 9 Monaten 2018 einen Umsatz von 17,4 Mrd. € (+13,4 Prozent) und einen bereinigten EBIT von 680,4 Mio. € (- 4 %). Inzwischen ist das Netzsegment für 62,3 % (Vorjahr 54,5 %) des Ergebnisses verantwortlich. Der Netzbereich hat als einziger Bereich eine Verbesserung um fast ein Fünftel (18,1 %) bei bereinigten EBIDA. Alle anderen Bereiche haben nahezu gleiche Anteile am Ergebnis und sind rückläufig. Vor allem der Stromvertrieb hat ein Zehntel (-10,2 %) des Ergebnisses verloren.

Bei zwei der drei großen deutschen Energieversorger ist der Netzbetrieb inzwischen die wichtigste Ertragssäule geworden, die knapp zwei Drittel des Ergebnisses erwirtschaftet. Das Center für kommunale Energiewirtschaft am INeKO, einem Institut an der Universität zu Köln, hat anhand der veröffentlichten Jahresabschlüsse aus 2016/17 von insgesamt 556 Energieversorgungsunternehmen und 194 Netzgesellschaften zwei aktualisierte Studien veröffentlicht. Dabei wurden neben den Abschlüssen der Unternehmen auch die Sparten Strom und Gas einer Analyse unterzogen. Die Analyse umfasst die wichtigsten 40 Kennzahlen und Daten zur Bewertung der Wirtschaftlichkeit. Dabei werden innerhalb der Unternehmensgrößen Durchschnittszahlen ermittelt und die Kennzahlen der Unternehmen übergreifend verglichen.

Originalmeldung direkt auf PresseBox lesen
Mehr von Firma PresseBox