Chancen ergreifen – Der Deutsche Solarpreis 2019

Die junge schwedische Klimaaktivistin Greta Thunberg ist für den Friedensnobelpreis nominiert. Und auch andere Engagierte haben die Chance, ihrem verantwortungsvollen Handeln für Umwelt und Erneuerbare Energien eine größere Bühne zu bieten: beim Deutschen Solarpreis 2019.

EUROSOLAR und die EnergieAgentur.NRW werden den Preis am Samstag, den 14. September 2019 im Wissenschaftspark Gelsenkirchen feierlich überreichen. Als Gäste begrüßen sie dort unter anderem Nordrhein-Westfalens Wirtschaftsminister Prof. Dr. Andreas Pinkwart und den Oberbürgermeister der Stadt Gelsenkirchen Frank Baranowski.

Wer Teil einer Bürgerbewegung ist, einen Verein gegründet hat, architektonische Lösungen entwickelt oder sich in seiner Kommune oder seinem Unternehmen für die dezentrale Energiewende mit 100 % Erneuerbaren einsetzt, hat die Chance auf die bekannte Auszeichnung. Auch, wer ein innovatives Transportsystem entwickelt hat oder im Journalismus oder Bildungssystem über Erneuerbare Energien informiert und Bewusstsein schafft, kann sich bewerben. Wege zum Solarpreis gibt es viele – nicht zuletzt auch das persönliche Engagement. Bewerben können sich alle Anwärter noch bis zum 31. Mai.

Jetzt für den Deutschen Solarpreis bewerben.

Die Preisträgerinnen und Preisträger werden aufgenommen in die Riege berühmter Gewinner wie etwa dem Vatikanstaat, Dr. Franz Alt oder der Unternehmensgruppe ALDI Süd. Doch auch lokale Bewerber wie die Stadtwerke Marburg, kleinerer wie die Stiftung Solarenergie oder traditionsreiche, etwa die Umweltgruppe Elbvororte, haben eine Chance.

Die Jury aus renommierten Expertinnen und Experten prüft die Bewerbungen auf Innovationsgrad, Engagement, Vorbildcharakter und Öffentlichkeitswirksamkeit. Die elf Fachleute entscheiden, wer den begehrten Heliographen mit nach Hause nehmen kann. Neben der Trophäe von Künstler Emil Schult winkt den Gewinnern eine Mitgliedschaft bei EUROSOLAR – und nicht zuletzt die Aufmerksamkeit einer breiten Öffentlichkeit.

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Stadtwerke Ingolstadt setzen bei Smart Metering auf Schleupen

Bereits mehr als 100 Stadtwerke setzen auf die ISMS-zertifizierte und BSI-konforme Komplettlösung zur Smart Meter Gateway Administration (SMGWA) der Schleupen AG. Jetzt ist auch bei den Stadtwerken Ingolstadt Beteiligungen GmbH (SWI) die Entscheidung gefallen. Damit gewinnt die Schleupen AG, die mit über 2,4 Mio. Zählpunkten einer der führenden Anbieter für SMGWA-Lösungen ist, rund 80.000 weitere Zählpunkte hinzu.

„Das Produkt der Schleupen AG passt einfach ideal in die Geschäftsprozesse der SWI.“, begründet Geschäftsführer Matthias Bolle die Entscheidung. „Jetzt sind die SWI bereit für den Rollout, sobald das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik die ausstehende Zertifizierung weiterer Geräte abgeschlossen hat und den Startschuss gibt.“

Die Lösung der Schleupen AG verfügt über eine moderne Software-Architektur und ist dank ihrer hohen Skalierbarkeit für große und kleine Energieversorger geeignet. Da sie alle nötigen Zertifikate nach ISO 27001 und TR-03109-6 mitbringt, hilft sie dem Betreiber, den eigenen Zertifizierungsaufwand in engen Grenzen zu halten oder sogar zu vermeiden.

Als zertifizierte Sub-CA kann die Schleupen AG die Anwender mit allen notwendigen Zertifikaten ausstatten, die zum rechtskonformen Betrieb intelligenter Messsysteme notwendig sind. Damit ist der Softwarehersteller derzeit der einzige Anbieter, der eine vom BSI freigegebene Sub-CA und gleichzeitig eine Plattform zur Gateway Administration betreibt.

Wie bei allen anderen Anwendern wird die SMGWA-Plattform für die SWI als Service in der Schleupen.Cloud betrieben. Mit einem zertifizierten Rechenzentrum in Karlsruhe stellt das Unternehmen sicher, dass die hohen Anforderungen des deutschen Datenschutzrechts eingehalten werden.

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Netzsicherheits-Initiative BW geht in die Pilotphase

Am 1. April 2019 ist „DA/RE – die Netzsicherheitsinitiative BW“ in die Pilotphase gegangen. „DA/RE“ steht für Datenaustausch/Redispatch und hat das Ziel, das Flexibilitätspotenzial von dezentralen Anlagen aus unterlagerten Netzebenen für die Stabilisierung des gesamten Stromsystems zu nutzen. Initiatoren sind der Übertragungsnetzbetreiber TransnetBW und der Verteilnetzbetreiber Netze BW, mit Unterstützung des baden-württembergischen Umweltministeriums.

Inzwischen stehen hinter DA/RE mehrere Netz- und Anlagenbetreiber, die sich aktiv an der Pilotphase beteiligen. So bringen sich das Mannheimer Energieunternehmen MVV und die Stadtwerke Schwäbisch Hall als Verteilnetzbetreiber bei DA/RE ein. Die MVV-Tochter MVV Trading sowie Next Kraftwerke und Entelios als Betreiber virtueller Kraftwerke werden den Prozess aus Sicht der Anlagenbetreiber begleiten; darüber hinaus soll auch eine Kooperation mit dem NODES-Marktplatz für den Handel lokaler Flexibilität getestet werden. Mit dabei ist außerdem Sonnen, der Spezialist für vernetzte Heimspeicher.

„Dieses breite Spektrum dezentraler Anlagen bildet den aktuellen Markt für Flexibilitäten sehr gut ab“, sagt Dr. Kilian Geschermann, DA/RE-Projektleiter bei Netze BW. „Gemeinsam können wir so die Prozesse pilothaft mit verschiedenen Verteilnetzbetreibern bis zur Mittelspannungsebene testen und wertvolle Erfahrungen in den weiteren Projektverlauf einfließen lassen“, ergänzt Florian Gutekunst, DA/RE-Projektleiter bei.

Flexibilitätsoptionen auf allen Netzebenen nutzen

DA/RE ist gedacht als IT-Plattform, über die die Netzbetreiber Flexibilitätspotenziale insbesondere aus dem Verteilnetz gemeldet bekommen und koordiniert abrufen können. Als Anwendungsfall steht dabei im Vordergrund, wie strombedingte Netzüberlastungen reduziert werden können. Der Einsatz dezentraler Flexibilitäten soll damit das Stromsystem im Ganzen stabilisieren. Langfristig sollen so Kosten für Netzeingriffe gesenkt werden.

In der Pilotphase sollen zwei wesentliche Module getestet werden. Zuerst wird untersucht, ob der Datenaustausch grundsätzlich und wie geplant funktioniert. Dann geht der Blick von der IT auf die Abstimmungsprozesse zwischen den Netz- und Anlagenbetreibern.

Projektbeirat mit UM-Unterstützung

Die Pilotphase ist bis Ende September 2019 geplant. In dieser Zeit findet ein regelmäßiger Austausch zwischen den Teilnehmern statt und es werden verschiedene Testfälle evaluiert. Die Ergebnisse werden anschließend unter anderem im Projektbeirat vorgestellt und diskutiert. Der Beirat arbeitet unter dem Vorsitz von Ministerialdirektor Helmfried Meinel aus dem Ministerium für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft Baden-Württemberg (UM).

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EUROSOLAR zum EuGH-Urteil: EEG ist keine Beihilfe und damit keine Subvention

„Wir freuen uns über das Urteil des höchsten Europäischen Gerichts, das abschließend und rechtsverbindlich festgestellt hat, dass das letzte echte EEG 2012 keine Beihilfe und damit auch keine Subvention darstellt. Seit Beginn der – von interessierter Seite – konstruierten Beihilfe-Debatte gegen das EEG, hat EUROSOLAR immer die Auffassung vertreten, dass die Unterwerfung der Erneuerbaren Energien unter das Beihilfe-Regime der EU-Kommission rechtlich nicht geboten ist, sondern nur dazu dient, das Geschäftsmodell der fossil-atomaren Energiewirtschaft zulasten der Allgemeinheit zu verlängern. Leider kommt das Urteil zu spät, um den bereits entstandenen schweren Schaden beim Ausbau Erneuerbarer Energien seit der falschen Beihilfe-Entscheidung der EU-Kommission in 2014 rückgängig zu machen. Nach dem Zusammenbruch des Ausbaus der Solar- und der Bioenergie hat diese verheerende Politik im Jahr 2018 auch die Windenergie erreicht. Während die Energiewende und der Klimaschutz fast in jeder Sonntagsrede seinen Platz hat, findet zurzeit kein nennenswerter Ausbau der Erneuerbaren Energien mehr statt – die Energiewende ist damit zum Erliegen gekommen, wovor EUROSOLAR die verantwortlichen Politiker vor der Einführung des Ausbau-Deckels und der Ausschreibungen mit dem EEG 2017 eindringlich gewarnt hat.

Umso mehr muss jetzt die vom EuGH geschaffene Rechtsklarheit genutzt werden, der Energiewende wieder neuen Schwung zu verleihen. Das Ausbremsen der Energiewende muss beendet und das EEG repariert werden. Bewährte Regelungen des echten EEG, mit denen die Energiewende durch kräftigen Zubau regenerativer Erzeugungskapazitäten verwirklicht wurde, müssen wieder eingeführt werden.“

Hintergrund: EUROSOLAR hatte in den vergangenen Jahren mehrfach darauf hingewiesen, dass das Beihilfe-Regime der EU-Kommission die Energiewende lahmlegen würde, und dass sich die Bundesregierung diesem nicht unterwerfen solle. Dazu hier ein Auszug aus der EUROSOLAR-Stellungnahme vom Februar 2015:

EUROSOLAR-Memorandum zum Grünbuch „Ein Strommarkt für die Energiewende“: Neue Energiemarktordnung statt nur ein Strommarktdesign (Februar 2015):

Die Energiewende gibt es nur mit dem Ausbau Erneuerbarer Energien. Aus gegebenem Anlass muss diese Binsenweisheit wiederholt werden. Denn mit den sog. „Zielkorridoren“ im EEG 2014 wird es schon auf der Ebene der Ziele keine wirkliche Energiewende geben. Jeweils 2,5 GW Zubau an Wind- und Solarenergie pro Jahr reichen noch nicht einmal dazu aus, die unzureichenden Ziele des EEG 2014 von 80 % EE-Anteil am Stromverbrauch bis zum Jahr 2050 zu erreichen. Hierzu wäre bei Wind- und Solarenergie ein Zubau von jeweils 4 GW erforderlich. (…) Noch verheerender würden sich die – europarechtlich nicht (!) gebotenen – Ausschreibungen auswirken. Dies kann man an der Pilot-Ausschreibungs-Verordnung für Solarfreiflächenanlagen (Freiflächenausschreibungsverordnung – FFAV) sehen, die zwischen den Jahren 2015 bis 2017 sinkende (!) Kleinst-Quoten für den „Zubau“ vorsieht. Darüber hinaus werden durch die bürokratischen Ausschreibungen die treibenden Kräfte der Energiewende seit 1990/2000 nun endgültig vom Markt gedrängt. Wenn aber Mittelstand, Energiegenossenschaften, kleine Stadtwerke und Bürger nicht mehr investieren, fallen knapp 90 % der bisherigen Investoren aus. Dies wird sich als die größte Bremse bei der Energiewende erweisen. Denn zentralistische Großprojekte, wie teure Offshore-Windparks, können diesen Ausfall bei weitem nicht kompensieren. Die Instrumente mit dem EEG als Kern der neuen Energiemarktordnung formuliert das EUROSOLAR-Memorandum zu den Eckpunkten für eine EEG-Novelle: „Wirtschaftlich vernünftig ist jetzt, die preiswerten Erneuerbaren beschleunigt auszubauen“.

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Neue Job-Ticket-Regelung für Unternehmen ab 50 Mitarbeiter

„Die günstigeren Rahmenbedingungen für unsere Unternehmen beim Job-Ticket sind ein guter Schritt in die richtige Richtung, dem aber weitere folgen müssen, wollen wir den ÖPNV in Bonn/Rhein-Sieg stärken.“ So kommentierte Stefan Hagen, Präsident der Industrie- und Handelskammer (IHK) Bonn/Rhein-Sieg, die Diskussion bei der IHK-Vollversammlung. Dabei referierten Anja Wenmakers, Geschäftsführerin Stadtwerke Bonn (SWB), und Michael Reinhardt, Geschäftsführer Rhein-Sieg-Verkehrsgesellschaft mbH (RSVG) über die aktuelle Situation und die zukünftige Herausforderungen bei der Verkehrsinfrastruktur.

Insbesondere stellten beide Referenten die Beteiligung am Projekt Lead-City heraus mit der Bereitstellung neuer Buslinien und Taktverdichtungen sowie speziell modifizierten Job-Ticket-Angeboten für Unternehmen. Auf großes Interesse stieß das neue Job-Ticket-Angebot für Unternehmen mit mehr als 50 Mitarbeitern und weniger als 5.000 Mitarbeiter in diesem und im nächsten Jahr. Diese Unternehmen müssen als Neukunden das Job-Ticket nun nicht mehr für alle Mitarbeiter beantragen. 2019 reichen bereits 35 Prozent der Gesamtmitarbeiterzahl und 2020 müssen es 50 Prozent der Mitarbeiter sein. Nun komme es allerdings darauf an, dass das neue Angebot auch angenommen wird, damit über eine Fortführung auch nach Ablauf der Förderung 2020 diskutiert werden könne.

Für diese Nachhaltigkeit sprach sich auch die IHK-Vollversammlung aus, so dass der ÖPNV eine gute und dauerhafte Alternative zum motorisierten Individualverkehr sei. Wenmakers und Reinhardt machten deutlich, welch großer Aufwand in Bonn/Rhein-Sieg im ÖPNV bereits betrieben werde. Demnach verfügt Bonn im landesweiten Vergleich über ein herausragendes ÖPNV-Angebot – zumindest was die Haltestellendichte und die Taktung angeht. Der Rhein-Sieg-Kreis hat sein Angebot besonders in ländlichen Raum in den letzten Jahren erheblich ausgeweitet.

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Stärkung regionaler Netzbetreiber durch starkes Netzwerk

Immer mehr regionale Netzbetreiber und Stadtwerke nehmen die Dienste des White-Label Anbieters purtel.com in Anspruch. Wie Geschäftsführer, Markus v. Voss, jetzt im Vorfeld der BREKO Glasfasermesse Ende März mitteilte, gehören zum deutschlandweiten Mandanten-Netzwerk mittlerweile über 90 Endkundenvertragspartner (EKP´s). „Ein starkes Netzwerk ist die Basis für Wachstum und Erfolg“, so v. Voss weiter.

Von der Bündelung der Kräfte auf Content- und Produktstrategie-Workshops profitiere jeder der Netzbetreiber, der als Vollsortimenter wie ein Deutschlandweit tätiger Netzbetreiber agiert. Der regionale Netzbetreiber erhält seine ungeteilte Endkundenbeziehung, ohne diese für einen Dienst einem OTT-Anbieter zu überlassen. Die Menschen in den Regionen erreichen so gleiche Chancen am digitalen Leben teilzunehmen, wie in den Großstädten.

Regionalität und die Nähe zum Endkunden vereint die purtel.com-Mandanten. Dadurch ergeben sich völlig neue Möglichkeiten, im Hinblick auf regionale Inhalte, deren Produktion und Distribution auf die Fernsehoberfläche. Die Steigerung der Attraktivität des TV-Angebot basiert auf regionalen Inhalten als Abgrenzung zu OTT-Anbietern. Local-TV, SmartHome und Smart City Videoportale für City-Carrier sind nur erste Entwicklungen, die Herausforderung und Chance zugleich bedeuten.

Der Austausch innerhalb des Netzwerkes stärkt die Kreativität bei Produkt- und Content-Strategie und damit die Position gegenüber OTT-Anbietern – drohen diese doch die Investitionen der regionalen Netzbetreiber zunichte zu machen. „Die von Trittbrettfahrern vorgebrachten Argumente wie „die Steigerung der Wettbewerbsfähigkeit“ sind Lippenbekenntnisse von Anbietern, um fremdfinanzierte Infrastrukturen kostenlos zu nutzen. Das geschieht zum erheblichen Nachteil der regionalen Netzbetreiber, deren Investitionen inklusive der Förderprogramme“, so v. Voss.

Weder das System der Durchleitungsentgelte in Kabelnetzen noch ein Interconnection-Regime der klassischen Telefonie schützen die jungen, aber zukunftsträchtigen Glasfasernetze und der in diesen Netzen erbrachten Dienste. Denn die Zahlungsbereitschaft des Endkunden erstreckt sich auf 1a Dienste, die in 1a Netzen zum Endkundenanschluss transportiert werden. Netze und Dienste gehören damit unteilbar zusammen in eine Hand. „Netzinvestitionen lassen sich nicht durch das „moderne Raubrittertum“ von OTT-Anbietern refinanzieren“, so v. Voss.

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coneva erweitert White-Label-Lösung für Stadtwerke um Tools für regionale Strom-Community

Die coneva GmbH, ein Corporate Start-up der SMA Solar Technology AG (SMA), bietet Stadtwerken für ihren „Weg hinter den Zähler“ ein neues Angebot: Die White-Label-Lösung ermöglicht es Energieversorgern, Besitzer von Photovoltaikanlagen und ökologiebewusste Tarifkunden in einer regionalen Strom-Community zu versammeln. Für eine einfache Lösung aus einer Hand kooperiert die coneva dabei mit dem Prozess- und Abrechnungsspezialisten iS Software GmbH.

Das Interesse an regional erzeugtem grünen Strom wächst rasant. Immer mehr Verbraucher, die selbst keine eigene Photovoltaikanlage besitzen, möchten ihren Strom dennoch aus nachhaltiger Erzeugung in ihrer Umgebung beziehen. Zugleich gibt es eine zunehmende Anzahl an Prosumern, die ihren lokal erzeugten Strom teilen und über die eigenen Möglichkeiten hinaus nutzen möchten. Die Anforderungen der beiden Kundengruppen kann man in einer sogenannten Strom-Community zusammenführen.

Hier setzt die Lösung der coneva an: Über eine auf die jeweilige Region der Stadtwerke konfigurierte Energielandschaft zur Darstellung der regenerativen Produktionskapazitäten ihrer Region sowie eine anwenderfreundliche White-Label-App, erhalten Stadtwerke einen neuen und leistungsstarken Kommunikations- und Interaktionskanal zu ihren Kunden. Sowohl Prosumer als auch klassische Tarifkunden erhalten über diese Tools Einsicht in ihre individuelle sowie die lokale Stromerzeugungs- und Verbrauchssituation. Die anstehende Erweiterung ermöglicht die Integration von verschieden ausgeprägten Community-Modellen. Die iS Software GmbH unterstützt dabei mit ihrem Know-how zur Integration in die Prozesslandschaft der Stadtwerke.

„Mit unserer Lösung werden die Kunden der Stadtwerke zu Mitgliedern regionaler Strom-Communities und nutzen über einen virtuellen Community-Speicher den in der Region erzeugten regenerativen Strom“, erklärt Jochen Schneider, Geschäftsführer der coneva GmbH. „Dabei übernimmt die coneva über die IoT-Energiemanagement-Plattform ennexOS von SMA die Cloud- und Community-Bilanzierung und stellt sicher, dass jeder Teilnehmer die ihm zustehenden Strompakete zugewiesen und am Ende abgerechnet bzw. vergütet bekommt.“

Stadtwerke, die ihre Kunden so in einer Community versammeln, können das Bedürfnis ihrer Kunden nach mehr Regionalität, Nachhaltigkeit und Gemeinschaftsgefühl bewusst adressieren und ihre klassische Tarifwelt um ein innovatives und in sich stimmiges Geschäftsmodell im Sinne des neuen Regionalnachweisregisters ergänzen. Damit schaffen Stadtwerke auch die Grundlage für Vertrieb und Abrechnung von Mehrwertservices – beispielsweise im Zusammenhang mit dem Smart-Meter-Rollout – und eine echte Alternative zu neu in den Markt drängenden Anbietern.

Über coneva
Die coneva GmbH ist eine Tochtergesellschaft der SMA Solar Technology AG und entwickelt digitale Energielösungen für die neue Energiewelt. Sie bietet Unternehmen wie Stadtwerken, Wohnungsbaugesellschaften und Telekommunikationsunternehmen umfassende White-Label-Lösungen zur Einbindung ihrer Kunden in den Energiemarkt an. Darüber hinaus bietet die coneva GmbH Lösungen zum Monitoring, der Steuerung und dem Management von Energie, damit Gewerbebetriebe und öffentliche Einrichtungen ihre Energiekosten deutlich reduzieren können. Im Zentrum des Geschäftsmodells der coneva GmbH steht das ganzheitliche Energiemanagement über alle Sektoren hinweg. Die Vernetzung von Erzeugern, wie PV-Anlagen oder Blockheizkraftwerken, und Verbrauchern, wie Beleuchtung, Heizung, Lüftung, Klima- und Kältetechnik, erfolgt dabei über die von SMA entwickelte IoT-Energiemanagement-Plattform ennexOS. Mehr Informationen: www.coneva.com

Über iS Software

Seit 1996 entwickelt die iS Software GmbH Softwarelösungen für die Energie- und Wasserwirtschaft, speziell für kleinere und mittlere EVU und Wasserversorger. Die modulare Komplettlösung WinEV® bildet die vernetzten Vorgänge von der Zählerstandserfassung über die Abrechnung, die Durchführung der Marktpartnerkommunikation, die Energiemengenbilanzierung, den Kundenservice bis hin zum Rechnungswesen und zur Bilanzierung nahtlos ab und liefert aussagekräftige und entscheidungsrelevante Informationen für das Unternehmensmanagement. Aktuelle Themen wie wMSB, Mieterstrommodelle oder SMGWA sind hoch integriert in die Systemlösung eingebunden. Themenspezifische Partnermodelle ergänzen das Portfolio. Derzeit ist WinEV® bei über 270 Kunden im Einsatz. www.is-software.com

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Stadtwerke Schwäbisch Hall erneut ausgezeichnet

Die Stadtwerke Schwäbisch Hall haben in den letzten Tagen gleich mehrere Auszeichnungen erhalten. Für die Bereiche Strom, Gas sowie Wärme gelten die Stadtwerke Schwäbisch Hall im Jahr 2019 zum wiederholten Male als TOP-Lokalversorger.
Außerdem erhielt das Haller Unternehmen die Prämierung „Ausgezeichnet“ von der unabhängigen Versorgerstudie 360°. Diese bescheinigt damit besonderen Service als Energieversorger in Schwäbisch Hall und ganz Deutschland.

Auszeichnung als TOP-Lokalversorger Strom & Gas 2019

Für das Jahr 2019 haben die Stadtwerke Schwäbisch Hall erneut am Wettbewerb des Energieverbraucherportals Top Lokalversorger im Bereich Strom & Gas teilgenommen und wurden ausgezeichnet.

Das Siegel zeichnet Energieversorger im Bereich Strom & Gas aus, die ein stimmiges und faires Preis-Leistungs-Verhältnis aufweisen, eine hohe Servicequalität bieten und eine transparente Preis- und Unternehmenspolitik haben. Darüber hinaus fließen das Engagement und Investitionen in die eigene Region sowie Nachhaltigkeit und Umweltgesichtspunkte in die Bewertung ein.

Auszeichnung als TOP-Lokalversorger Wärme 2019

Auch für den Bereich Wärme haben die Haller Stadtwerke für das Jahr 2019 am Wettbewerb des Energieverbraucherportals TOP-Lokalversorger teilgenommen und wurden zum zweiten Mal ausgezeichnet.

Das Hauptaugenmerk beim TOP-Lokalversorger Wärme liegt auf einer hohen Versorgungssicherheit und Nachhaltigkeit, einer guten Servicequalität sowie umfassenden Beratungsleistungen.

Ebenso spielt die Einhaltung ökologischer Aspekte, das Einbeziehen von Zukunftsthemen sowie ein hohes regionales Engagement eine wichtige Rolle bei der Bewertung.

Prämierung „Ausgezeichnet“ bei Versorgerstudie 360° im Jahr 2019

Die Stadtwerke Schwäbisch Hall haben zudem zum zweiten Mal die Bewertung „Ausgezeichnet“ von der Versorgerstudie STUDIE360 erhalten. Das Siegel kennzeichnet transparente und faire Energieversorger. Mit einem Ergebnis von 96,3% setzt der Energieversorger aus Schwäbisch Hall vorbildliche Maßstäbe in der Energiewirtschaft und konnte sich sogar gegenüber dem Vorjahr (94%) nochmals steigern.

Die Auszeichnung setzt sich aus vier Komponenten zusammen: Servicekultur, Vertragskomponenten, Sicherheit und Nachhaltigkeit. Für das Erreichen der Auszeichnung ist es erforderlich in allen vier Kategorien zu überzeugen. Somit werden neben einem guten Preis-Leistungs-Verhältnis insbesondere Fairness und Transparenz für den Kunden in den Fokus gerückt.

Weitere Informationen zum TOP-Lokalversorger: www.top-lokalversorger.de

Weitere Informationen zur Versorgerstudie 360°: https://www.studie360.de/energieversorger/Stadtwerke-Schwaebisch-Hall-GmbH.html

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Konferenz-Programm ist jetzt online

EUROSOLAR e.V. und die Stadtwerke Marburg GmbH veranstalten in diesem Jahr gemeinsam die 13. Ausgabe der Stadtwerkekonferenz am 15. und 16. Mai 2019 im Technologie- und Tagungszentrum Marburg. Die Kooperationspartner freuen sich, nun das hochkarätige Konferenzprogramm bekannt zu geben.

Tarek Al-Wazir, Staatsminister des hessischen Ministeriums für Wirtschaft, Energie, Verkehr und Wohnen, wird in seiner Keynote-Speech die Rolle von Stadtwerken und Kommunen für die hessische Energiewende beleuchten. Im Rahmen einer anschließenden Podiumsdiskussion wird er gemeinsam mit Dr. Thomas Spies, Oberbürgermeister der Stadt Marburg, Holger Armbrüster, Geschäftsführer der Stadtwerke Marburg GmbH, Michael Teigeler, Geschäftsführer der Stadtwerke Heidelberg GmbH, und Dr. Fabio Longo, Vizepräsident von EUROSOLAR e.V., über die Zukunft der Kommunalversorger in der Energiewende diskutieren. Moderiert wird die Diskussion von Margit Conrad, Staatsministerin a.D., die die Energiewende in Rheinland-Pfalz entscheidend mitgestaltet hat.

www.stadtwerke-konferenz.eurosolar.de

Das Programm umfasst zudem zahlreiche innovative Praxisbeispiele. Eine Vielzahl an Führungskräften von Stadtwerken stellen dem Publikum ihre erfolgreichen Projekte für die Energiewende vor Ort vor. Brandaktuelle Themen wie die Auswirkungen des Energiesammelgesetzes auf Solar-Mieterstrom sowie auf die Kraft-Wärme-Kopplung werden ebenfalls fokussiert. Außerdem wird der Frage nachgegangen, welche Chancen und Herausforderungen sich für Stadtwerke bei der Sektorenkopplung und der Digitalisierung ergeben.

Zum Programm

Für Aussteller und Sponsoren
Die Konferenz wird von einer Ausstellung begleitet, bei der sich Unternehmen, Organisationen und Institutionen dem Publikum präsentieren. Nähere Informationen über die Teilnahme als Aussteller oder Sponsor sind hier verfügbar.

Über die Konferenzreihe
EUROSOLAR e.V. veranstaltet die erfolgreiche und jährlich stattfindende Konferenzreihe „Stadtwerke mit Erneuerbaren Energien“ bereits seit dem Jahr 2006 in Kooperation mit wechselnden Stadtwerken in der gesamten Bundesrepublik. Seit jeher rückten die Erneuerbaren Energien und die Akteure einer umweltfreundlichen und verbrauchernahen Energieversorgung dabei in den Mittelpunkt. Stadtwerke nehmen eine zentrale Rolle in einer Neuen Energiemarktordnung (NEMO) ein, für die sich EUROSOLAR aktiv einsetzt.

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Purtel.com plant hohe Investitionen für 2019

Sehr optimistisch fiel der Ausblick für das Jahr 2019 von Geschäftsführer, Markus von Voss, auf der internen Jahresauftaktveranstaltung aus. Die purtel.com wird auch in diesem Jahr hohe Investitionen in allen ihren drei Kernbereichen, Internet-Telefonie (VoIP), Internet-Service-Providing (ISP) und Internet-Fernsehen (IPTV) vornehmen. Das gilt gleichermaßen für die technische, als auch die personelle Entwicklung.

Dabei setzt die purtel.com weiterhin auf eine intensive persönliche Betreuung ihrer Mandanten. Durch wiederkehrende Regionalkonferenzen soll der kontinuierliche Austausch weiter verstärkt werden. Abgerundet wird die Betreuung durch individuelle Schulungen der Mandanten. Die purtel.com kann dabei auf das tiefgehende Wissen ihrer langjährigen und erfahrenen Mitarbeiter zurückgreifen.

Die purtel.com arbeitet ebenfalls an weiteren Prozessoptimierungen, sowohl intern als auch extern. Dazu ist die Implementierung weiterer standardisierter, intelligenter Tools erforderlich, die schnelle und verlässliche Diagnosedaten liefern. Ein neues zeitgemäßes Endkundenportal mit einer modernen bedienerfreundlichen Oberfläche wird zurzeit umfangreich getestet und demnächst veröffentlicht. Diese und weitere Maßnahmen werden auf den Regionalkonferenzen vorgestellt.

Die stetig steigende Nachfrage nach verlässlichen Vorleistungsprodukten erfordert die ständige Bereitschaft, vorausschauend die Markt-Entwicklungen im alltäglichen Betrieb zu integrieren und für bestehende und neue Mandanten wie Netzbetreiber und Stadtwerke umzusetzen. Damit stellt sich die purtel.com den Erwartungen, die an einen 3-Play Anbieter gestellt werden.

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