HighTech Startbahn is looking for the 40 best European high-tech ventures to pitch to 160 international investors

In order for young European high-tech companies to grow and survive in an international context, they need smart investors who support young companies with knowledge, networks and- last but not least, funding. Where can innovative companies find those investors in a format designed specifically for them? At the HIGHTECH VENTURE DAYS 2019.

The Call for startups is open. The HIGHTECH VENTURE DAYS 2019 are Europe’s leading investors’ conference in the high-tech sector. High-tech start-ups and growth companies seeking capital may should apply to participate in the #HTVD19 until May 31st, 2019. On October 15th and 16th, 2019, 40 selected ventures present themselves to international investors (business angels, VCs, corporate VCs, family offices and “investing SMEs”). Only investors and the 40 selected companies can attend on #HTVD19.

The focus is exclusively on high-tech companies from the fields of environmental & energy technology, ICT, micro- and nanotechnologies, life sciences, mechanical & plant engineering, materials science and transport & logistics.

 

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Startups als Impulsgeber für die Chemieindustrie

Unter dem Titel „Startup trifft Chemieindustrie“ fand der diesjährige ChemCologne-Kooperationstag, in Zusammenarbeit mit digitalHUB Aachen e.V., statt. Zahlreiche Besucher kamen gestern, am 8. Mai 2019, in die digitalCHURCH nach Aachen. In einer Startup-Pitch-Session kämpften junge Gründerteams um die Gunst des Publikums. Über Herausforderungen in der digitalen Transformation berichteten die Chemievertreter in einer „Corporate Pitch-Session“ und boten zahlreiche Anknüpfungspunkte für weitere Gespräche.

Einmal im Jahr organisiert ChemCologne den Kooperationstag. „Das Konzept sieht vor, die Vernetzung von jungen Startups mit den etablierten Chemieunternehmen in der Region zu initiieren. Das funktioniert im Rheinland hervorragend“, freute sich ChemCologne-Geschäftsführer Daniel Wauben.

In einer Pitch-Session stellten sich acht Startups dem Publikum vor. Über ein Online-Voting wurden die Sieger gekürt. Die Teams von Boostani und EnergyCortex setzten sich punktgleich gegen die Konkurrenz durch und gewannen eine Wildcard für den Chem Startup-Award und dürfen sich mit einem Ausstellungsstand im Rahmen der Kölner StartupCon (Deutschlands größte Gründermesse) präsentieren. Boostani erstellt recyclebare Kunststoffverpackungen und EnergyCortex befasst sich mit dem Thema Energiekostenreduktion durch Data Analytics. „Der Kooperationstag war für uns eine super Gelegenheit Kontakte zur Chemieindustrie zu knüpfen. Dass wir auch noch als Sieger aus der Pitch-Session hervorgegangen sind, freut uns umso mehr“, jubelte Bastian Baumgart von EnergyCortex.

Auch die „Corporate-Pitch-Session“, bei der Unternehmensvertreter der Chemieindustrie über Herausforderungen, Frage- und Problemstellungen referierten, fand regen Anklang. Zahlreiche Impulse wurden geliefert und diskutiert. „Wir haben heute gerne ein Thema zum Kooperationstag beigesteuert und viele neue Impulse für unsere tägliche Arbeit mitgenommen“, sagte Marcel Roos, CDO bei der Tectrion GmbH.

„Über die Zusammenarbeit mit ChemCologne können wir eine Brücke für unsere digitalen Startups der Aachen Area zur Chemieindustrie bauen“, so Iris Wilhelmi, Geschäftsführerin vom digitalHUB Aachen. „Ich glaube fest daran, dass hier wieder ein gutes Fundament für neue Kooperationen gelegt worden ist“, pflichtete ChemCologne-Vorstandsvorsitzender Dr. Clemens Mittelviefhaus bei.

Über den digitalHUB Aachen e.V.:

Der Verein digitalHUB Aachen (www.aachen.digital) setzt sich für die Digitalisierung der Wirtschaft und der öffentlichen Hand der Region Aachen ein. Mitglieder sind Mittelstand, Industrie, Startups und Institutionen, welche die Ziele des Vereins unterstützen. Das Digitalisierungszentrum des digitalHUB Aachen bringt Startups und ITMittelstand (digitale „Enabler“) mit klassischem Mittelstand und Industrie als Anwender (digitale „User“) an einem Ort zusammen, um gemeinsam neue digitale Geschäftsmodelle zu entwickeln und zu realisieren. Unterstützt wird dies durch Region und Wissenschaft („Supporter“). So wird euregional eine „Aachen Area“ als digitales Innovationsland geschaffen. Das Digitalisierungszentrum des digitalHUB Aachen ist Teil der Initiative „Digitale Wirtschaft NRW (DWNRW)“ und eines von sechs geförderten Zentren für die digitale Wirtschaft in NRW.

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SAP fördert internes Start-up „Ruum“ mit zehn Millionen Euro

SAP investiert 10 Millionen Euro zusätzlich in Ruum by SAP™, um das Wachstum des Startups weiter zu beschleunigen. Ruum ist die einfachste SaaS-(Software as a service)-Lösung, die Geschäftsprozesse im Unternehmen mit Werkzeugen zur Teamproduktivität zusammenbringt. Sie ermöglicht einer Milliarde Nutzerinnen und Nutzern von SAP-Software, Geschäftsdaten mit einer intuitiven, flexiblen Kolloborationssuite zu verbinden. Ruum integriert sich in die Kernprodukte von SAP und verbindet sich mit Services wie Microsoft Teams und Box Inc.

Während die meisten B2B-(Business-to-Business)-SaaS-Anbieter mit kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) starten, hat Ruum bereits früh Erfolge mit Großunternehmen erzielt. Dank des Zehn-Millionen-Engagements von SAP kann das 20-köpfige Kernteam sein Angebot im Geschäftssegment weiter ausbauen und gleichzeitig den Schritt in den globalen KMU-Markt gehen. In den vergangenen Jahren ist Ruum vollkommen organisch und nahezu ohne Marketingausgaben gewachsen.

Die Projektmanagementsoftware, die ursprünglich von einem Team von SAP-Mitarbeitern entwickelt worden ist, zählt bereits mehr als 30.000 Nutzer in 2.000 Unternehmen, 200 gemeinnützigen Organisationen – die die Anwendung kostenlos nutzen dürfen – und sechs renommierten Großkonzernen, unter anderem der NIVEA-Muttergesellschaft Beiersdorf AG.

Martin Böhm, Chief Digital Officer bei Beiersdorf: „Ruum verändert die Art und Weise, wie meine Teams zusammenarbeiten und Aufgaben bewältigen. Sie verbringen weitaus mehr Zeit damit, für das Unternehmen Werte zu schaffen und wesentlich weniger mit routinemäßigen Verwaltungsarbeiten. Ruum hat die Teamproduktivität um mindestens 30 Prozent gesteigert, und das wirkt sich direkt auf das Geschäftsergebnis aus.“

„Ruum stellt eine schlanke und übersichtliche Plattform für Zusammenarbeit für das gesamte SAP-Portfolio bereit und ermöglicht es Benutzern, operative Daten zur Lösung von Aufgaben zu nutzen“, sagt Max Wessel, SAP Chief Innovation Officer. „Damit lassen sich ungeordnete Workflows im gesamten Unternehmen optimieren. Ruum ist die großartige Idee einer Gruppe von Mitarbeitern, die selbst mangelhafte Zusammenarbeit erfahren haben.“

Ruum ist ein Portfolio-Unternehmen des SAP-eigenen Start-up-Inkubators SAP.iO Venture Studio.

Mehr Informationen auch im Blog The NewsRuum.

Weitere Presseinformationen finden Sie im SAP News Center. Folgen Sie SAP auf Twitter unter @SAPdach.

Sämtliche in diesem Dokument enthaltenen Aussagen, die keine vergangenheitsbezogenen Tatsachen darstellen, sind vorausschauende Aussagen wie im US-amerikanischen „Private Securities Litigation Reform Act“ von 1995 festgelegt. Wörter wie „vorhersagen“, „glauben“, „schätzen“, „erwarten“, „voraussagen“, „beabsichtigen“, „planen“, „davon ausgehen“, „können“, „sollten“, „werden“ sowie ähnliche Begriffe in Bezug auf SAP sollen solche vorausschauenden Aussagen kennzeichnen. SAP übernimmt keine Verpflichtung gegenüber der Öffentlichkeit, vorausschauende Aussagen zu aktualisieren oder zu korrigieren. Sämtliche vorausschauenden Aussagen unterliegen unterschiedlichen Risiken und Unsicherheiten, durch die die tatsächlichen Ergebnisse wesentlich von den Erwartungen abweichen können. Auf die Faktoren, die das zukünftige finanzielle Abschneiden von SAP beeinflussen könnten, wird ausführlicher in den bei der US-amerikanischen „Securities and Exchange Commission“ (SEC) hinterlegten Unterlagen eingegangen, unter anderem im letzten Jahresbericht Form 20-F. Die vorausschauenden Aussagen geben die Sicht zu dem Zeitpunkt wieder, zu dem sie getätigt wurden. Dem Leser wird empfohlen, diesen Aussagen kein unangemessen hohes Vertrauen zu schenken.

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BARMER und DIGITALHUB starten „Feelgood Management“

Die Barmer und der Digitale Hub Region Bonn haben eine Gesundheitskooperation im Bereich der betrieblichen Gesundheitsförderung vereinbart. Kontakte waren beim Ideenmarkt der Industrie- und Handelskammer (IHK) Bonn/Rhein-Sieg in Sankt Augustin geknüpft worden.

Die Digitalisierung wirkt sich immer mehr auf die Gesundheit von Menschen aus. Gerade im Bereich der Startups und der digitalen Nomaden besteht ein verändertes Anforderungsprofil an ein zeitgemäßes Betriebliches Gesundheitsmanagement (BGM). Das Institut für Soziale Innovationen (ISI) der Hochschule Bonn/Rhein-Sieg unter Leitung von Professor Christoph Zacharias analysierte in Zusammenarbeit mit der Barmer die Bedürfnisse dieser neuen und bis dato nicht näher beleuchteten Zielgruppe. Die Ergebnisse wurden dann mit dem Vorstandsvorsitzenden der Digitalhub AG Markus Zink besprochen und ein modernes „Feelgood Management“ für die Startup-Szene am Bonner Bogen konzipiert.

Marco Henn, Hauptgeschäftsführer der Barmer, ist begeistert von der Innovationskraft der jungen Unternehmer/innen, wenn es um das Thema „Gesundheit“ geht. „Im letzten Jahr haben wir viele Ideen entwickelt und die wesentlichen Impulse kamen aus den Reihen der Startups. Daneben ist ein zentraler Ansprechpartner für die Gesundheitsmaßnahmen selbst Inhaber eines Health-Startups!“, so Henn. Für Professor Zacharias war überraschend, dass diese junge Zielgruppe nicht nur auf digitale Angebote setzt. „Gefordert ist ein gesunder Mix aus Präsenzbetreuung und App-Anwendungen, die an jedem Ort der Welt genutzt werden können.“, so Zacharias. Dafür wird u. a. Chris Bell sorgen, der als zugelassener Präventionsanbieter und Coach wesentlich an der Betreuung des Digitalhub beteiligt ist. 

„Gerade die jungen Unternehmer/innen gehen oftmals weit über ihre Grenzen und arbeiten über lange Strecken unter Volldampf. Wir wollen als Digitalhub ein gesundes und kreatives Umfeld schaffen, um diese innovative Generation nicht zu verbrennen. Mit der Barmer haben wir einen Partner gefunden, der genau auf diese individuellen Herausforderungen passgenau eingeht.“, sagt Markus Zink. „Unser kostenfreies Angebot, welches sich mit Ernährung, Bewegung am Arbeitsplatz und Erweiterung der Achtsamkeit, auch bezüglich der eigenen Person beschäftigt, stellt in unserem Coworking-Space einen besonderen Mehrwert dar.“ Am 29.Mai wird der offizielle Startschuss im Rahmen des SummerSlam am Bonner Bogen gesetzt und das „Feelgood Management“ gestartet.

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rindus feiert zweijähriges Firmenjubiläum

Im April 2017 hat rindus das Büro im Parque Tecnológico de Andalucía eröffnet und den Geschäftsbetrieb aufgenommen. Zwei Jahre später arbeiten rund 60 Mitarbeiter für elf verschiedene Kunden in Deutschland. Um das zu feiern, veranstaltet rindus am 9. April 2019 im Innenhof seines Büros in Málaga einen Empfang zum zweijährigen Firmenjubiläum.

Angefangen von null hat sich rindus innerhalb von nur zwei Jahren zu einem etablierten Unternehmen entwickelt. Grund dafür ist die hohe Nachfrage nach erfahrenen IT-Experten und Entwicklern in Deutschland, die dort nur schwer zu finden oder zu teuer sind. Seit der Gründung ist rindus damit um durchschnittlich drei Mitarbeiter pro Monat gewachsen und hat bereits ganz unterschiedliche Projekte durchgeführt wie beispielsweise:

  • Arbeiten an einem Online-Handelssystem, mit dem ein dreistelliger Millionenumsatz generiert wird
  • Hardwarenahe Entwicklung für einen Hersteller von Bauteilen
  • Komplettentwicklung eines kundenindividuellen Auftragsabwicklungssystems für die Betreuung eines dreistelligen Volumens im Medienbereich
  • Komplette Neuentwicklung einer App im FinTech-Bereich
  • Arbeiten an der Plattform eines Kundenservice-Startups

An jedem Projekt arbeiten Teams mit einer Größe von zwei bis 18 Mitarbeitern aus acht verschiedenen Nationen. Diese sind im Durchschnitt rund 34 Jahre alt und damit sehr erfahren.

Alle Kunden haben eine eigene Softwareentwicklung, können diese aber in Deutschland nicht vergrößern, da sie die notwendigen Experten nicht finden oder führen können. Aus diesem Grund haben sie sich für die Zusammenarbeit mit rindus entschieden. Im Gegensatz zum klassischen Nearshoring bietet rindus nämlich eine sehr viel nachhaltigere und vor allem dauerhafte Lösung, bei der alle Teammitglieder hochmotiviert und verantwortungsvoll eine echte Leidenschaft für die Kunden – und deren Kunden – entwickeln.

Sie haben dasselbe Problem? Dann informieren Sie sich auf www.rindus.de über die Angebote des Dienstleisters.

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Die besten Startups werden wieder gesucht

Die Industrie- und Handelskammer (IHK) Bonn/Rhein-Sieg und Synergie Vertriebsdienstleistung GmbH suchen wieder die besten Startups aus der Region. 25 innovative und kreative Projekte und Startups aus Wirtschaft und Wissenschaft können sich beim 7. Ideenmarkt „Best of Startups der Region“ am Dienstag, 24. September 2019, ab 15.30 Uhr, im Volksbankhaus Bonn, Heinemannstraße 15, 53175 Bonn, präsentieren. Ab sofort können sich innovative und junge Unternehmen sowie Ausgründungen aus dem wissenschaftlichen Betrieb oder einem etablierten Unternehmen auf www.bestofstartups.de bewerben.

Die ausgewählten Startups können ihre Geschäftsideen, ihre innovativen Produkte oder ihre neuen Dienstleistungen vorstellen und sich mit bis zu 300 gestandenen Unternehmern und Führungskräften aus der regionalen Wirtschaft, den Hochschulen und Organisationen austauschen und vernetzen. Talkrunden zum Schwerpunktthema „innovativ – kreativ – exzellent“ runden den Ideenmarkt ab.

Alle ausgewählten Präsentationen werden zu einem vorgeschalteten kostenfreien Pitchtraining am 6. Juli oder am 9. August eingeladen. Neben der Abstimmung vor Ort fließen die Ergebnisse aus dem Online-Voting in die Ermittlung der Publikumspreise ein. Im Auftaktprogramm und in der Ausstellung stehen Austausch, Vernetzung und mögliche Kooperationen der Teilnehmer aus Forschung, Lehre und Unternehmenspraxis im Vordergrund. Nähere Informationen gibt es beim Organisationsbüro Synergie Vertriebsdienstleistung GmbH, Heike Ollig, E-Mail heike.ollig@synergie-vd.de.

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Integration statt Insellösung: Innovation in der Pflege gelingt nur digital, vernetzt und intelligent

3,4 Millionen – das ist die Zahl der pflegebedürftigen Menschen in Deutschland (Destatis, 31.12.2017). Tendenz: steigend. Das macht die Pflege zu einer zukunftsträchtigen Branche, die derzeit aufgrund vieler unbesetzter Stellen an ihre Grenzen stößt. Digitale Lösungen wie die intelligente Digitalisierungsplattform ManagingCareDigital  von C&S und die Lindera Mobilitätsanalyse können Fachkräfte entlasten und zur Verbesserung der Qualität in der Pflege beitragen. Doch damit technologische Innovationen Einzug in den Pflegealltag finden, müssen sie tief und durchdacht in bestehende Prozesse integriert sein. Wie das gelingen kann, zeigen Bruno Ristok, Geschäftsführer von C&S, und Diana Heinrichs, Gründerin und Geschäftsführerin von Lindera, gemeinsam auf der Leitmesse „Altenpflege“, die vom 2. bis 4. April in Nürnberg stattfindet.

C&S bietet mit C&S CareWare eine praxiserprobte, vernetzte Plattform für die Altenhilfe, die deutschlandweit bereits in mehr als 1.000 Einrichtungen eingesetzt wird. Das modulare System ermöglicht es, alle Dokumentationsprozesse der ambulanten und stationären Pflege wie Qualitäts-, Wund- und Kundenmanagement, Rechnungswesen und Assessmentverfahren unter einem Dach zu vereinen. C&S arbeitet eng mit anderen Lösungsanbietern aus der Branche zusammen und hat mit C&S ManagingCareDigital bewusst eine neue offene Plattform gestaltet, um auch neue Lösungen wie die Lindera Mobilitätsanalyse integrieren und darüber dokumentieren zu können. So werden die Fachkräfte im Pflegealltag entlastet und haben mehr Zeit für das Wesentliche: den Menschen.

„Wir brauchen keine Insellösungen, die nur auf dem Papier sinnvoll klingen – so entsteht letztlich in den Einrichtungen nur Mehrarbeit. Um den Fachkräften und damit auch den Pflegebedürftigen einen echten Mehrwert zu bieten, müssen neue digitale Lösungen eng mit bestehenden Systemen und Prozessen verzahnt sein“, erklärt Bruno Ristok, der seit über 30 Jahren in der Sozialwirtschaft tätig ist. Weiter meint er: „Lindera zeigt, wie das gelingen kann: Die Lösung digitalisiert die bislang analogen geriatrischen Assessments und kann durch die Anbindung an unsere Digitalisierungsplattform ManagingCareDigital leicht dokumentiert werden. Gemeinsam schaffen wir so einen großen Gewinn für den Arbeitsalltag im Pflegemanagement.“

Integration und Offenheit als Schlüssel für die Digitalisierung in der Pflege

Die Lindera Mobilitätsanalyse macht präzise Gangbildanalysen ganz einfach per Smartphone-App möglich. Mithilfe künstlicher Intelligenz ermittelt die Lösung das individuelle Sturzrisiko von älteren oder in ihrer Mobilität eingeschränkten Personen und empfiehlt konkrete Maßnahmen, um dieses zu senken. Das geschulte, menschliche Auge der Fachkräfte erfährt so eine digitale Ergänzung. Die Lindera Mobilitätsanalyse ist ein zertifiziertes Medizinprodukt der Klasse 1 und wird bereits deutschlandweit in Pflegeeinrichtungen genutzt. Das langfristige Ziel des Startups ist es, mit der Technologie weltweite Standards für die Sturzprävention zu setzen. Damit das gelingt, setzt Lindera auf die Zusammenarbeit mit etablierten Anbietern auf dem Markt und die tiefe Integration in bestehende Prozesse und Systeme.

Das höchste Ziel in der Digitalisierung der Pflege ist es, die Qualität in der Branche weiter zu verbessern, das Berufsbild positiv zu verändern und mehr Zeit für den Menschen zu gewinnen. „Neue Technologien allein genügen nicht, um einen nachhaltigen Beitrag für die Pflegebranche zu leisten. Die Interoperabilität der digitalen Angebote und die Offenheit der Branche für Innovation sind der Schlüssel, um umfassende Lösungen für unsere alternde Bevölkerung zu finden“, sagt Diana Heinrichs. Aus diesem Grund kooperiert Lindera sehr eng mit Wissenschaftlern und Praktikern, um die Mobilitätsanalyse und App kontinuierlich weiterzuentwickeln und optimal an neueste Erkenntnis und den Alltag in der Pflege anzupassen. Außerdem arbeitet das Unternehmen mit Partnern aus der Branche zusammen: „Im Elfenbeinturm entstehen keine Innovationen, die den Praxistest überstehen. Wir setzen auf Kooperation und den Austausch sowohl mit etablierten Unternehmen als auch mit anderen Startups“, so Heinrichs weiter.

Auf der diesjährigen “Altenpflege” finden Sie C&S in Halle 7A, Stand A05 und Lindera Halle 9, Stand 9 – B25.

Über Lindera GmbH

Lindera entwickelt Data Science-Lösungen für die Pflege und Gesundheitswirtschaft. Das Unternehmen mit Sitz in Berlin-Kreuzberg wurde Anfang 2017 gegründet. Für seine technologische Innovation (KI) im Bereich der 3D-Bewegungsanalysen wurde Lindera mehrfach von Fachjurys ausgezeichnet. Das Unternehmen hat den Demografie Exzellenz Award 2017, die Start-up Challenge auf der Altenpflege 2018 und den Digital Health Wettbewerb der BARMER gewonnen. Für den Einsatz im Entlassmanagement und im Bereich Geriatrie/Reha wurde Lindera von führenden Krankenhausbetreibern zum Medica Start-up 2018 gewählt. Lindera wird u.a. vom renommierten Frühphaseninvestor„Rheingau Founders“ (Mitinitiatoren von Lieferando.de / Simplesurance / Medlanes / Humanoo) unterstützt, Entwicklungspartner sind u.a. die AOK Nordost und die Malteser.

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Mehrheit für EU-Urheberrecht – Fehlentscheidung belastet digitale Zukunft

Die umstrittenen Artikel 11 und 13 des Leistungsschutzrechts in Europa fanden heute im Europäischen Parlament eine Mehrheit. Der seit Wochen erfolgte Versuch, die ausgehandelten Artikel und ihre Auswirkungen aufzuzeigen und die Europaabgeordneten zu einem Umdenken zu bewegen, blieb leider erfolglos.

Von nun an werden alle Anbieter im Internet einen verpflichtenden Uploadfilter installieren müssen. Alle Unternehmen, deren Gründung drei Jahre zurückliegt, sind betroffen, unabhängig von ihrer Größe. Bei Verstoß drohen hohe Geldstrafen.

Der Bundesverband IT-Mittelstand e.V. (BITMi) bedauert die zustande gekommene Mehrheit zutiefst. Dazu BITMi Präsident Dr. Oliver Grün: „Der heutige Tag ist ein schwerer Tag für Europa und ein Schlag gegen digitalen Gründergeist und gegen das freie Internet. Es ist bedenklich, in welchem Maße unsere sachliche Kritik an der Streichung der Ausnahme kleiner Unternehmen von Parlamentariern und vom Urheberrecht selbst betroffenen Medien ignoriert wurde. Zudem haben sich in den letzten Wochen viele Initiativen aus Wirtschaft, Zivilgesellschaft und Einzelpersonen zusammengeschlossen, um vor einer Zensur des Internets durch Uploadfilter zu warnen. Mittels offener Briefe, Experteninterviews und zuletzt europaweit erfolgten Demos, bei denen allein in Deutschland rund 200.000 Menschen auf die Straße gingen, versuchte die Internetgemeinde auf die Auswirkungen der Artikel aufmerksam zu machen. Doch statt zu verstehen, was morgen wichtig ist, stimmten die EU-Parlamentarier nun einem Leistungsschutzrecht zu, das mit der Einführung von Uploadfiltern zum Schutz von Autoren die alten Mechanismen der Wirtschaft auf das Internet kopiert.“

Die erfolgte Mehrheit ist auch für die europäische Idee ein schwerer Schlag. Denn, so Grün, „die Abstimmung wurde aus Sorge vor einer veränderten Konstellation im Parlament nach der EU-Wahl im Mai 2019 beschleunigt. Für sachliche Argumente blieb da keine Zeit. Dieses Vorgehen untergräbt das Vertrauen in die Demokratie.“

Der BITMi betont nochmals seine Zustimmung zu dem Ansinnen der EU, die Urheberrechtsreform zu modernisieren und Digitalkonzerne zu regulieren. Diese Urheberrechtsreform aber werde das Gegenteil erreichen. Konzern-Algorithmen statt Gerichte werden entscheiden, was im Internet zu sehen ist und Startups sowie Mittelstand werden sich diese Algorithmen nicht leisten können und erneut massiv benachteiligt.

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Offener Kreativ- und Talentpool Hochschule

Kreative Köpfe fördern, die innovative Ideen für Unternehmensgründungen haben und damit die Region voranbringen – das ist ein ausgemachtes Ziel der Hochschule Kaiserslautern. Deshalb will sie noch mehr Energie in die Schaffung eines inspirierenden Umfeldes für Gründungswillige stecken und eine Innovationskultur an der Hochschule fördern, um unter Studierenden, Mitarbeitenden, Absolventinnen und Absolventen entsprechende Potentiale zu heben.

Jetzt war die Hochschule mit einem Projektplan zur Entwicklung einer hochschulspezifischen Strategie für die Gründungsförderung erfolgreich. Aus der Fördermaßnahme „Existenzgründungen aus der Wissenschaft“ des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie erhält die Hochschule Kaiserslautern im kommenden halben Jahr 80.000 Euro, um ein entsprechendes Konzept auf den Weg zu bringen. Ein „Offener Kreativ- und Talentpool Hochschule“ soll die Basis zur Entwicklung dieser Strategie legen.

Als Wegbegleiter für ihre Studierenden will die Hochschule das bereits bestehende curriculare und außercurriculare Lehrangebot zu Entrepreneurship noch stärker als bisher durch Beratungsangebote flankieren. Als Hochschule, die Menschen miteinander vernetzen will, will sie im Zuge der Konzeptphase Wege finden, um Studierende und StartUps strukturiert miteinander in Kontakt zu bringen. Studierende sollen die Chance bekommen, während ihres Studiums in bereits bestehenden StartUps mitzuarbeiten oder Gründungsprojekte außerhalb der Hochschule durch Projektarbeiten zu unterstützen. Zudem sollen Möglichkeiten ausgelotet werden, wie die Entwicklung der eigenen Gründungsidee als Studienleistungen angerechnet werden kann. Damit will die Hochschule, wie in vielen anderen Bereichen, auch hier ihrem Anspruch gerecht werden, ein individuell gestaltbares Studium zu ermöglichen. Um ein inspirierendes Umfeld für das Generieren und Ausarbeiten von Gründungsideen zu schaffen, will sich die Hochschule noch stärker öffnen und gemeinsam mit regionalen Partnern ihre Angebote auch an Studieninteressierte und Ehemalige adressieren, die nach einer Berufstätigkeit wieder an die Hochschule zurückkommen oder die sich selbstständig machen und die Zusammenarbeit mit der Hochschule suchen.

Nach derzeitiger Planung sollen die Ergebnisse in ein Verbundvorhaben mit der TU Kaiserslautern eingebracht werden, die anstrebt, ein regionales Startup-Netzwerk zu koordinieren. Mit den in der Konzeptphase ausgearbeiteten Inhalten will die Hochschule ihren Beitrag zum Erfolg der gemeinsamen Aktivitäten leisten und zusätzlich die Perspektiven von Praxisnähe und gestalterischer Intelligenz ihrer Kreativfächer in das Gesamtkonzept einbringen.

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Evy Solutions bringt Künstliche Intelligenz ins TechBoost-Programm der Deutschen Telekom

Das Kölner KI-Start-up Evy Solutions GmbH wurde in das TechBoost-Programm der Deutschen Telekom aufgenommen. Mit TechBoost fördert die Deutsche Telekom Start-ups bei ihrer Entwicklung. Dazu zählen nicht nur die Möglichkeiten, Technologien und Ressourcen wie beispielsweise der Open Telekom Cloud im Wert von 100.000 Euro zu nutzen, sondern auch die Unterstützung bei Vertrieb und Marketing bis hin zur Entwicklung gemeinsamer Geschäftsmodelle.

Mit einem auf Künstlicher Intelligenz (KI) und Cloud basierendem Geschäftsmodell ist die Evy Solutions ein idealer TechBoost-Partner. Mit ihrer selbstentwickelten Künstlichen Intelligenz bietet Evy Unternehmen die Möglichkeit, ihre Dokumentenverarbeitung und -analyse vollständig zu automatisieren. Durch das modulare Baukastensystem können individuelle, branchenunabhängige, cloudbasierte Lösungen angeboten werden. Egal ob in Papier- oder elektronischer Form werden die Inhalte von Briefpost, Emails, PDFs, JPGs, Word- und Excel-Dateien gemäß den Kundenwünschen analysiert und automatisch in die betrieblichen Systeme und Abläufe integriert. Damit wird eine aufwendige manuelle Bearbeitung ersetzt. Dies betrifft beispielsweise die Verarbeitung von Verträgen, Rechnungen oder Lieferscheinen. Darüber hinaus erkennt die Künstliche Intelligenz Zusammenhänge in den Daten und stellt diese Erkenntnisse dem Kunden zur Verfügung (Data Mining).

„Mit ‚TechBoost‘ bieten wir Startups ein enorm hilfreiches Paket: Wir bringen sie mit Kunden zusammen, geben ihnen Guthaben und Rabatte für die Technologie, die sie brauchen, und helfen ihnen damit, sich auf das Wesentliche – ihr Business – zu konzentrieren“, sagt Matthias Schievelbusch, Leiter Startup-Kooperationen bei der Telekom. „Mit Evy Solutions verstärken wir unsere Familie mit einem spannenden KI-Startup.“

„Wir freuen uns, TechBoost-Partner der Deutschen Telekom zu sein und sehen die Chance, gemeinsam attraktive Angebote zu entwickeln, die die Dokumentenverarbeitung in Unternehmen revolutionieren können“, sagt Michael Vogel, einer der Gründer und Geschäftsführer der Evy Solutions GmbH.

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