Echtzeit in Musik, Tanz und Technik – Release des 5G-Songs von den PARTYPROFs featuring Prof. Gerhard Fettweis und Hartmut Kremling

Ein wichtiges Merkmal für den 5G-Kommunikationsstandard der Zukunft ist Echtzeit. Diese ist von zentraler Bedeutung für diverse neuartige Anwendungen wie z.B. das selbstfahrende Auto, Industrie 4.0 und die Medizintechnik. An diesem Technologiedurchbruch arbeitet das Forschungscluster fast (fast actuators, sensors and transceivers) [1], welches von Prof. Frank Ellinger, Inhaber der Professur für Schaltungstechnik und Netzwerktheorie, und Prof. Gerhard Fettweis, Inhaber der Vodafone Stiftungsprofessur für Mobile Nachrichtensysteme (beide an der Fakultät Elektrotechnik und Informationstechnik der Technischen Universität Dresden), geleitet wird.

Um auch Nicht-Wissenschaftlern zu zeigen, welchen Gewinn die Echtzeit für unser Leben haben kann, geht Prof. Ellinger immer wieder innovative Wege: Dieses Mal hat er mit den PARTYPROFS im Rahmen des Projektes fast den 5G-Song komponiert und produziert, um mit modernen mitreißenden Rhythmen Lust auf Zukunftstechnologien zu machen. Die PARTYPROFS sind u.a. bereits bekannt durch den Circuit-Song [2]. Neben Prof. Ellinger gehören zur PARTYPROFS-Band auch die beiden Wissenschaftler Felix Schwarze und Andres Seidel. Von dem 5G-Song im Hip-Hop-Style waren Prof. Gerhard Fettweis und Hartmut Kremling (ehemaliger CTO von Vodafone Europe) so begeistert, dass sie ebenfalls eine Strophe eingesungen haben und im Studio bisher unentdeckte Talente offenbarten.
Der 5G-Song wird im Rahmen des fast-Clustermeeting am 27. März 2018 erstmalig auf der Abendveranstaltung vorgestellt. Anschließend werden die PARTYPROFS live einige ihrer brandneuen vitalen Punkrock-Titel spielen, siehe auch beilegender Flyer.

Bei der Abendveranstaltung werden ebenfalls die Preisträger des Dresdner Kunst- und Wissenschaftspreises 2017 präsentiert: Die Tänzerinnen Cindy Hammer und Susan Schubert von der Tanz-Gesellschaft „go plastic company“ und die Mathematiker Prof. Axel Voigt und Florian Stenger vom Institut für Wissenschaftliches Rechnen an der TU Dresden haben für die Tanzperformance „Phase2phase“ Bewegung und digitale Strukturen in Echtzeit miteinander verknüpft. Die Performance war eine von sieben Installationen der Sonder-Ausstellung „Echtzeit – Zwischen Millisekunden und Authentizität“, die bis zum 11. März 2018 in den Technischen Sammlungen Dresden zu sehen war. Weitere Infos siehe [3]. Am 27. März können die Besucher die Tanzperformance nochmal erleben.

Des Weiteren findet während der Abendveranstaltung die Prämierung von Konzepten für Echtzeit-Demonstratoren statt. Diese Demonstratoren sollen beispielhaft den Einfluss und die Möglichkeiten von Echtzeitsystemen auf anschauliche Art und Weise zeigen.
Die öffentliche Abendveranstaltung findet im Rahmen des fast-Clustermeetings am 27. März 2018 ab 18:00 an der Technischen Universität Dresden im Dülfer-Saal der Alten Mensa (Eingang Dülferstr.) statt. Interessierte und Pressevertreter sind herzlich eingeladen.

Über das Forschungscluster fast

Das Forschungscluster arbeitet daran, dass Technik in Zukunft ohne merkliche Verzögerung funktioniert. An dem Cluster sind über 90 Partner beteiligt, die meisten davon sind Industrieunternehmen. Es wird von Prof. Frank Ellinger, Inhaber der Professur für Schaltungstechnik und Netzwerktheorie, und Prof. Gerhard Fettweis, Inhaber der Vodafone Stiftungsprofessur für Mobile Nachrichtensysteme (beide an der Fakultät Elektrotechnik und Informationstechnik der Technischen Universität Dresden), geleitet. Das Cluster wird vom Bundesministerium für Bildung und Forschung gefördert. Das Cluster kann schon einige Erfolge vorweisen; so wurden bisher diverse Weltrekorde erreicht: Zum Beispiel wurden Funkkonzepte mit einer Verzögerung unter 1 ms entwickelt, sowie Chips für die drahtlose Kommunikation mit einer Datenrate von 50 Gb/s demonstriert (was der fünffachen Geschwindigkeit von 5G entspricht).

[1] Weitere Informationen zu fast: https://de.fast-zwanzig20.de/
[2] Circuit-Song Video: www.youtube.com/…
[3] Echtzeit-Tanz mit Maschinen-Träumen:
https://tu-dresden.de/…

Anmeldung für Journalisten unter: https://fastcm2018.eventbrite.de

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Vortrag mit Professor Dr. Hüther

„Deutschland ist im tiefsten Herzen föderal. Der Erfolg ist in den Regionen entstanden“, soweit das Credo des aus zahlreichen Fernsehbeiträgen bekannten Direktors des Institutes der deutschen Wirtschaft (DIW), Professor Dr. Michael Hüther. Professor Hüther referierte auf Einladung der Sparkasse Gengenbach, der Wirtschaftsförderung der Stadt Gengenbach (WISO) und der Wirtschaftsregion Ortenau (WRO) vor rund 150 Gästen aus Politik und Wirtschaft in der Stadthalle am Nollen.

Der Vorsitzende der Sparkasse Gengenbach, Thomas Laubenstein, freute sich über den prominenten Gastredner: „Sie stehen in der Ortenau auf dem Fundament der deutschen Wirtschaft. Die Region ist geprägt von mittelständischen Weltmarktführern und einer gesunden, breit diversifizierten Wirtschaftsstruktur. Davon profitieren alle.“, so Laubenstein.

Hüther spannte den Bogen von der europäischen Ebene bis in die Regionen. Er mahnte Verständnis für politische Prozesse an. Egal ob auf europäischer oder nationaler Ebene – demokratische Prozesse bräuchten eben ihre Zeit. Dies werde gerade bei Infrastrukturthemen wie Verkehr, Energie und Breitband oft bemängelt. Über den Rahmen an Rechtssicherheit, der daraus für die Wirtschaft und für jeden einzelnen Menschen entsteht, müsse man aber dankbar sein.
Deshalb brauche es ein starkes Europa, in dem die Regionen ihre Stärke entfalten können. Hüther sieht hier auch einen großen wirtschaftlichen Vorteil gegenüber den USA. „Dort finden Sie keine regionalen Netzwerke. Als Unternehmen in den USA sind Sie ganz alleine. Dort gibt es keine WRO“. Hüther lobte den Netzwerkgedanken der Ortenau: „Dieses regionale Netzwerk, in dem sich Unternehmen und Menschen austauschen, sichert Wettbewerbsfähigkeit und Innovation“, so Hüther.

Hüther beurteilt die wirtschaftliche Lage des Landes sehr positiv. Die deutschen Unternehmen hätten die Marktöffnung der Globalisierung intensiver genutzt als andere europäische Länder. So habe das deutsche Geschäftsmodell des exportorientierten Industrie- und Dienstleistungsverbunds zu deutlichen Erfolgen geführt. Die weltwirtschaftliche Dynamik habe abgenommen – deutsche Exporte dagegen boomen. Der europäische Binnenmarkt, der Zollfreiheit ohne Grenzkontrollen garantiert, habe dazu geführt, dass sich die deutschen Exporte und Importe seit 1993 verdoppeln konnten.

Ein weiteres Fazit des Vortrages von Professor Dr. Michael Hüther: Die Ausbildung von Fachkräften sichert Innovation und Wettbewerbsfähigkeit, Wachstum und Beschäftigung, Wohlstand sowie Lebensqualität. Gengenbachs Bürgermeister und WRO-Aufsichtsratsvorsitzender Thorsten Erny betont die zentrale Bedeutung des entstehenden regionalen Schülerforschungszentrums: „Wir haben in Gengenbach den Grundstein gelegt, damit Schüler in Kooperation mit Unternehmen ihre Schulausbildung um wichtige digitale, technische und wissenschaftliche Komponenten ergänzen.“, so Erny.
WRO-Geschäftsführer Dominik Fehringer sieht die Ausbildung von Fachkräften in der Ortenau auf einem guten Weg: „Auch die Hochschule leistet einen wichtigen Beitrag. Mit der Einrichtung einer Stiftungsprofessur im Bereich Mechatronic Systems Engineering an der Hochschule Offenburg wird hier künftig eine wichtige Querschnittsaufgabe erfüllt. Das Kompetenzspektrum erweitert sich um cyber-physische Systeme und verbindet die klassischen Stärkenprofile mit der Informatik. Die Unternehmen in der Ortenau werden davon profitieren“, ist sich Fehringer sicher.

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