Mit explorhino durch die Herbstferien

explorhino bietet in den Herbstferien wieder ein volles Ferienprogramm an. Es gibt sowohl ein Halloween Spezial im explorhino Science Center als auch die digitale Welt in der Stadtbücherei. Weitere Angebote sind: Programmierung mit „Scratch Junior“, 3D-Druck und Löten einer Regenbogenlampe.

Bis Freitag, 26. Oktober 2018 können sich Kinder im Entdeckerkurs im explorhino Science Center Licht genauer anschauen und einfache „Camera Obscura“ bauen. In den Herbstferien wird es dann schaurig: Ab Samstag, 27. Oktober 2018 stellen die Kinder im Entdeckerkurs „Gruselschleim“ her und bringen Ohren zum Leuchten. Von Donnerstag, 1. November 2018 an wird es süß im explorhino Science Center. Im Entdeckerkurs „Projekt Kakao“ mörsern die Kinder Kakaobohnen und genießen dann den selbstgemachten Kakao.

explorhino in der Stadtbücherei

Wie in den letzten Jahren lädt die Stadtbücherei explorhino auch 2018 zu sich in die Aalener Innenstadt ein. Dieses Jahr bringt explorhino die Logik unserer digitalen Welt an die Experimentiertische. Auch ohne Computer finden die Kinder so einen Einstieg in die „Informationsverarbeitung durch Automatik“, kurz Informatik. Auch können kinderleichte Einstiege ins Programmieren ausprobiert werden. Die Tische von explorhino werden während der Öffnungszeiten der Stadtbibliothek von älteren Schülerinnen und Schülern sowie Studierenden betreut. Gruppen und Kindergärten sollten sich anmelden.

Spaß mit Scratch

Mit der visuellen Programmiersprache „Scratch Junior“ können die Kinder schon im Grundschulalter spielerisch Programmieren lernen. Dieses Angebot findet am Dienstag, 30. Oktober 2018 von 10 Uhr bis 11:30 Uhr statt und ist für Kinder im Alter von 7 bis 9 Jahren geeignet. Kinder ab 12 Jahren können am Mittwoch, 31. Oktober 2018 von 14 Uhr bis 17 Uhr mit einem CAD-Programm ein kleines 3D-Objekt konstruieren und am 3D-Drucker ausdrucken. Am Freitag, 2. November 2018 dürfen Kinder im Alter von 9 bis 13 Jahren eine kleine Regenbogenlampe löten, die ständig die Farbe wechselt und natürlich darf dieses Werk mit nach Hause genommen werden.

Alle Informationen gibt es unter www.schuelerlabor.explorhino.de.

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Öffentlicher Vortrag im Rahmen der Ringvorlesung „Energie, Mobilität & Nahrung für die Stadt – Facetten der Nachhaltigkeit“

Mit dem Vortrag „Offshore-Windenergie – Wenn sich der Rotor nicht mehr dreht“ setzt die Hochschule Bremen (HSB) am Mittwoch, dem 24. Oktober 2018, 17.30 Uhr, die öffentliche Ringvorlesung „Energie, Mobilität & Nahrung für die Stadt – Facetten der Nachhaltigkeit“ fort. Prof. Dr.-Ing. Silke Eckardt und Vanessa Spielmann werden in ihrem Vortrag auf die Bedeutung der Offshore-Windenergie eingehen und einen Einblick in ihre Forschungsarbeiten zum Betrieb und Rückbau von Offshore-Windparks geben.

Veranstaltungsort: Hochschule Bremen, 28199 Bremen, Neustadtswall 27b, UB-Gebäude, Hansewasser-Hörsaal. Der Eintritt ist frei.

Die öffentliche Ringvorlesung beinhaltet zehn Vorlesungen und zwei Exkursionen, zu denen Fachexpertinnen und -experten aktuelle Projekte und Aktivitäten in Bremen, wie z.B. Foodsharing, Urban Gardening, Produktion von Lebensmitteln mittels Aquaponik (Verfahren, das Techniken der Aufzucht von Fischen in Aquakultur und der Kultivierung von Nutzpflanzen mittels Hydrokultur verbindet), Erzeugung von Solar- und Windenergie, das Fahrradmodellquartier in der Bremer Neustadt oder Fahrrad- und Carsharing vorstellen und diskutieren.

Die Ringvorlesung „Facetten der Nachhaltigkeit“ wird von Studierenden organisiert und vom Forschungscluster „Region im Wandel“ sowie der AG Nachhaltigkeit der HSB unterstützt. Auch die interessierte Öffentlichkeit, die sich für das Thema der Ringvorlesung, den Wandel der Region, oder einzelne Vortragsthemen interessiert, ist eingeladen. Die Veranstaltungen finden im Hansewasser-Hörsaal der Hochschule Bremen statt (UB-Gebäude, Neustadtswall 27b). Eine Anmeldung für die Vorlesungsveranstaltungen ist nicht erforderlich.

Alle Termine der Ringvorlesung sind online im Programm-pdf unter http://www.hs-bremen.de/internet/einrichtungen/presse/mitteilungen/2018/detail/rgv_nachhaltigkeit_9.pdf zu finden.

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Handwerk drängt auf eine Meisterprämie wie in anderen Bundesländern

Bei der Meisterfeier des Handwerks am Freitagabend bekräftigte Kammerpräsident Rainer Reichhold die Forderung nach einer Meisterprämie in Baden-Württemberg. „Aus Sicht des Handwerks wäre der Meisterbonus ein wichtiger Schritt zur Gleichbehandlung von Meistern und Studierenden“, betonte der Präsident der Handwerkskammer Region Stuttgart vor über 2.500 Besuchern im Internationalen Congresscenter Stuttgart. In allen anderen Bundesländern werde diese Erfolgsprämie bereits gewährt. „Eine Prämie in Höhe von 1.500 Euro wäre ein klares Signal der Anerkennung von Leistungsträgern“, so Reichhold. „Wenn es die Landesregierung ernst meint mit der Gleichwertigkeit von beruflicher und akademischer Ausbildung, muss die Prämie schnellstmöglich kommen. Nur so kann der Meister mit dem Hochschulstudium konkurrieren.“

Ein Gebot der Fairness wäre für den Kammerpräsidenten auch die Gleichbehandlung von Meisterschülern und Studierenden als Nutzer des ÖPNV. Bisher erhalten Meisterschüler kein verbilligtes Ticket, da sie nicht als Studierende gelten, sondern als Weiterbildungsteilnehmer. Reichhold: „Deshalb setzen wir uns dafür ein, das vergünstigte VVS-StudiTicket auch auf Meisterschüler auszuweiten.“ Grundsätzlich wichtig sei aber, dass Bildung für alle Gruppen gleich und fair finanziert ist.

690 junge Handwerker durften am Freitag nach dem erfolgreichen Abschluss der Meisterschulen ihre Meisterbriefe in Empfang nehmen. Vor der Übergabe der Schmuckurkunden war es dann soweit. Die Jungmeister konnten den „Meistermoment“ unter Glitterregen auf der Bühne erleben. Ein Blick auf die diesjährigen Bestmeister der Handwerkskammer Region Stuttgart zeigt einmal mehr, wie viele erfolgreiche Frauen es in der Branche gibt. Von den 13 Bestmeistern sind sechs weiblich. Die Meisterurkunden wurden von den Mitgliedern der 29 Prüfungsausschüsse an die jungen Handwerker überreicht. Mit 96 Absolventen gehören die Kraftfahrzeugtechniker mit Abstand zum größten Gewerk. Die Maler und Lackierer stellen 71, die Friseure 52 Jungmeister.

Zur bundesweit angestoßenen Gründungsinitiative erklärte Reichhold, dass der Meisterbrief ein idealer Türöffner auf dem Weg in die Selbstständigkeit sei. „Mehr junge Menschen müssen sich wieder trauen, ihr Leben und ihren Beruf selbst in die Hand zu nehmen und selbst Unternehmer zu werden. Die Sozialabgaben und Lohnzusatzkosten müssten dabei auch für bestehende Firmeninhaber konstant bleiben und dürften die Grenze von 40 Prozent nicht übersteigen. „Selbstständigkeit muss sich lohnen", so der Kammerpräsident.

Als ein „bedeutendes Anliegen“ des Handwerks bezeichnete Reichhold die Rückführung von zulassungsfreien Berufen in die Meisterpflicht. In den Gewerken, in denen es zu Fehlentwicklungen gekommen sei, müssten diese Fehler der Vergangenheit, wo immer möglich, rückgängig gemacht werden. „Der Meister ist gut für die Ausbildung, er ist gut für die Qualität im Handwerk, und er ist gut für dieses Land", betonte Kammerpräsident Rainer Reichhold. „Wir müssen gemeinsam die Voraussetzungen schaffen, damit das Handwerk auch in Zukunft für Innovation, Zuverlässigkeit und höchste Qualität steht. Denn ein starkes Handwerk ist die Grundlage für eine erfolgreiche Wirtschaft. Die Meisterpflicht als gewachsene Institution müssen wir dazu bewahren und schützen“, betonte Reichhold.  

Die finanziellen Perspektiven der Jungmeister beschrieb Reichhold sehr positiv: „Ein Meister verdient mindestens so viel wie ein Bachelor. Ein fitter Handwerksunternehmer kann einen Master finanziell locker überflügeln. Und der Lehrling bekommt während der Ausbildung eine Vergütung, ein Student dagegen nichts. Das alles ist leider nicht hinreichend bekannt.“

Den Rotary-Förderpreis in Höhe von 3.000 Euro konnte Konditormeisterin Nina Striegl aus Ulm/Donau entgegennehmen. Ines Aufrecht, die Vizepräsidentin des Rotary-Clubs Stuttgart, überreichte den Scheck.  Mit der Unterstützung soll ein „durchdachter Zukunftsplan“ ausgezeichnet werden, der die Selbstständigkeit nicht ausschließt.

„We are the champions“ – die Bestmeister 2018

  • Orthopädietechnikmeisterin Stephanie Bayer, 89264 Weißenhorn
  • Installateur und Heizungsbauermeister Sebastian Schindler, 71546 Aspach
  • Klempnermeister Steffen Riester, 72379 Hechingen
  • Müllermeisterin Lisa Sendker, 59174 Kamen
  • Maler und Lackierermeister Nicholas Kölper, 76275 Ettlingen
  • Stuckateurmeister Pierre Frey, 68789 St. Leon-Rot
  • Raumausstattermeister Dominik Sven Greißl, 70327 Stuttgart
  • Bäckermeisterin Nicole Mittmann, 72218 Wildberg
  • Schilder- und Lichtreklameherstellermeisterin Isabelle Bachmann, 71711 Murr
  • Maßschneidermeisterin Lea Katharina Baltner, 87742 Dirlewang
  • Konditormeisterin Nina Striegl, 89079 Ulm
  • Orgel- und Harmoniumbauer Georg Deutinger, 85445 Oberding
  • Informationstechnikermeister Andreas Soffner, 71229 Leonberg

Weitere Infos zur Meisterfeier: www.hwk-stuttgart.de/meisterfeier2018

Live-Berichte von der Veranstaltung und die politischen Forderungen des Handwerks sind hier abrufbar: https://www.hwk-stuttgart.de/artikel/live-berichte-von-der-meisterfeier-67,0,1257.html

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Handwerk drängt auf eine Meisterprämie wie in anderen Bundesländern

Bei der Meisterfeier des Handwerks am Freitagabend bekräftigte Kammerpräsident Rainer Reichhold die Forderung nach einer Meisterprämie in Baden-Württemberg. „Aus Sicht des Handwerks wäre der Meisterbonus ein wichtiger Schritt zur Gleichbehandlung von Meistern und Studierenden“, betonte der Präsident der Handwerkskammer Region Stuttgart vor über 2.500 Besuchern im Internationalen Congresscenter Stuttgart. In allen anderen Bundesländern werde diese Erfolgsprämie bereits gewährt. „Eine Prämie in Höhe von 1.500 Euro wäre ein klares Signal der Anerkennung von Leistungsträgern“, so Reichhold. „Wenn es die Landesregierung ernst meint mit der Gleichwertigkeit von beruflicher und akademischer Ausbildung, muss die Prämie schnellstmöglich kommen. Nur so kann der Meister mit dem Hochschulstudium konkurrieren.“

Ein Gebot der Fairness wäre für den Kammerpräsidenten auch die Gleichbehandlung von Meisterschülern und Studierenden als Nutzer des ÖPNV. Bisher erhalten Meisterschüler kein verbilligtes Ticket, da sie nicht als Studierende gelten, sondern als Weiterbildungsteilnehmer. Reichhold: „Deshalb setzen wir uns dafür ein, das vergünstigte VVS-StudiTicket auch auf Meisterschüler auszuweiten.“ Grundsätzlich wichtig sei aber, dass Bildung für alle Gruppen gleich und fair finanziert ist.

690 junge Handwerker durften am Freitag nach dem erfolgreichen Abschluss der Meisterschulen ihre Meisterbriefe in Empfang nehmen. Vor der Übergabe der Schmuckurkunden war es dann soweit. Die Jungmeister konnten den „Meistermoment“ unter Glitterregen auf der Bühne erleben. Ein Blick auf die diesjährigen Bestmeister der Handwerkskammer Region Stuttgart zeigt einmal mehr, wie viele erfolgreiche Frauen es in der Branche gibt. Von den 13 Bestmeistern sind sechs weiblich. Die Meisterurkunden wurden von den Mitgliedern der 29 Prüfungsausschüsse an die jungen Handwerker überreicht. Mit 96 Absolventen gehören die Kraftfahrzeugtechniker mit Abstand zum größten Gewerk. Die Maler und Lackierer stellen 71, die Friseure 52 Jungmeister.

Zur bundesweit angestoßenen Gründungsinitiative erklärte Reichhold, dass der Meisterbrief ein idealer Türöffner auf dem Weg in die Selbstständigkeit sei. „Mehr junge Menschen müssen sich wieder trauen, ihr Leben und ihren Beruf selbst in die Hand zu nehmen und selbst Unternehmer zu werden. Die Sozialabgaben und Lohnzusatzkosten müssten dabei auch für bestehende Firmeninhaber konstant bleiben und dürften die Grenze von 40 Prozent nicht übersteigen. „Selbstständigkeit muss sich lohnen", so der Kammerpräsident.

Als ein „bedeutendes Anliegen“ des Handwerks bezeichnete Reichhold die Rückführung von zulassungsfreien Berufen in die Meisterpflicht. In den Gewerken, in denen es zu Fehlentwicklungen gekommen sei, müssten diese Fehler der Vergangenheit, wo immer möglich, rückgängig gemacht werden. „Der Meister ist gut für die Ausbildung, er ist gut für die Qualität im Handwerk, und er ist gut für dieses Land", betonte Kammerpräsident Rainer Reichhold. „Wir müssen gemeinsam die Voraussetzungen schaffen, damit das Handwerk auch in Zukunft für Innovation, Zuverlässigkeit und höchste Qualität steht. Denn ein starkes Handwerk ist die Grundlage für eine erfolgreiche Wirtschaft. Die Meisterpflicht als gewachsene Institution müssen wir dazu bewahren und schützen“, betonte Reichhold.  

Die finanziellen Perspektiven der Jungmeister beschrieb Reichhold sehr positiv: „Ein Meister verdient mindestens so viel wie ein Bachelor. Ein fitter Handwerksunternehmer kann einen Master finanziell locker überflügeln. Und der Lehrling bekommt während der Ausbildung eine Vergütung, ein Student dagegen nichts. Das alles ist leider nicht hinreichend bekannt.“

Den Rotary-Förderpreis in Höhe von 3.000 Euro konnte Konditormeisterin Nina Striegl aus Ulm/Donau entgegennehmen. Ines Aufrecht, die Vizepräsidentin des Rotary-Clubs Stuttgart, überreichte den Scheck.  Mit der Unterstützung soll ein „durchdachter Zukunftsplan“ ausgezeichnet werden, der die Selbstständigkeit nicht ausschließt.

„We are the champions“ – die Bestmeister 2018

  • Orthopädietechnikmeisterin Stephanie Bayer, 89264 Weißenhorn
  • Installateur und Heizungsbauermeister Sebastian Schindler, 71546 Aspach
  • Klempnermeister Steffen Riester, 72379 Hechingen
  • Müllermeisterin Lisa Sendker, 59174 Kamen
  • Maler und Lackierermeister Nicholas Kölper, 76275 Ettlingen
  • Stuckateurmeister Pierre Frey, 68789 St. Leon-Rot
  • Raumausstattermeister Dominik Sven Greißl, 70327 Stuttgart
  • Bäckermeisterin Nicole Mittmann, 72218 Wildberg
  • Schilder- und Lichtreklameherstellermeisterin Isabelle Bachmann, 71711 Murr
  • Maßschneidermeisterin Lea Katharina Baltner, 87742 Dirlewang
  • Konditormeisterin Nina Striegl, 89079 Ulm
  • Orgel- und Harmoniumbauer Georg Deutinger, 85445 Oberding
  • Informationstechnikermeister Andreas Soffner, 71229 Leonberg

Weitere Infos zur Meisterfeier: www.hwk-stuttgart.de/meisterfeier2018

Live-Berichte von der Veranstaltung und die politischen Forderungen des Handwerks sind hier abrufbar: https://www.hwk-stuttgart.de/artikel/live-berichte-von-der-meisterfeier-67,0,1257.html

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Die HSB erweitert ihr Portfolio für die Herausforderungen der Energiewende – Studiengang Wirtschaftsingenieurwesen mit Schwerpunkt Energie gestartet

Woher kommt unser Strom in Zukunft? Wie können wir natürliche Ressourcen verantwortungsvoll nutzen? Auf welche Weise können wir unseren Energiebedarf decken und zugleich die Umwelt schützen? Das Thema Energie sorgt zurzeit für viel Diskussionsstoff. „Um die Ziele der Energiewende zu erreichen, braucht es neue technische Lösungen, aber auch eine Sensibilisierung der Gesellschaft für das Thema“, erklärt Prof. Dr. Ingo Haug. Er leitet den neuen Studiengang Wirtschaftsingenieurwesen mit Schwerpunkt Energie an der Hochschule Bremen (HSB). Seit dem Wintersemester 2017/18 bereitet sich der erste Jahrgang Studierender darauf vor, Antworten auf die Energiefragen von heute und morgen zu finden.

Ein Hauptziel der Energiewende ist, die Klimaerwärmung auf unter zwei Grad Celsius gegenüber der vorindustriellen Zeit zu begrenzen. Dazu sollen die Emissionen von Kohlenstoffdioxid (CO2) bis zum Jahr 2050 um bis zu 95 Prozent der 1990 ausgestoßenen Menge sinken. Erneuerbare Energien sollen bis dahin 80 Prozent am Bruttostromverbrauch ausmachen. Auch der Primärenergieverbrauch soll gegenüber 2008 halbiert werden. Diese ambitionierten Ziele erfordern Maßnahmen im Strom-, Wärme- und Verkehrssektor.

Der neu gestartete Bachelor-Studiengang an der HSB vermittelt den Studierenden deshalb umfassende Kenntnisse im Themenfeld Energie. In den sieben Semestern beschäftigen die Studierenden sich beispielsweise mit Energieressourcen, Energieeffizienz, Passivhaustechnik, Wind und Sonne als regenerative Energiequellen sowie mit Möglichkeiten zur Energiespeicherung. Neben betriebswirtschaftlichen Grundlagen steht auch das Thema Energiehandel auf dem Plan. Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf der Digitalisierung. Digitale Technik kommt im Energiesektor an vielen verschiedenen Punkten zum Einsatz: Kleinkraftwerke können zu sogenannten virtuellen Kraftwerken zusammengefasst und gesteuert werden. Intelligente Netze können die Effizienz der Energieversorgung steigern. Privatleute können ihren selbsterzeugten Strom auf „Peer to Peer“-Plattformen direkt an Verbraucher verkaufen.

Während des Studiums haben die Studierenden im Praxissemester und in Projektmodulen Gelegenheit, ihr Wissen anzuwenden. Hier können sie verschiedene Themen bearbeiten und eigene Schwerpunkte für eine Spezialisierung setzen. Auch in der Bachelor-Arbeit können sie sich mit Fragestellungen aus der Praxis befassen.  Unternehmen profitieren dabei von dem Wissen, das die Studierenden mitbringen. Diese wiederum sammeln wertvolle Erfahrungen für das Berufsleben.

„An der HSB gehen wir Zukunftsfragen mit einer anwendungsorientierten Perspektive an“, sagt Rektorin Prof. Dr. Karin Luckey. „Konkret heißt das: Wir bündeln das Know-how unterschiedlicher Fachrichtungen, um Lösungen für komplexe Herausforderungen wie die der Energieversorgung zu finden. Mit unserem bedarfsorientierten Studienangebot sorgen wir für bestens qualifizierte Fachkräften. Die Nähe zur Praxis ermöglicht es uns, in technischen und gesellschaftlichen Fragen wichtige Impulse für die regionale Entwicklung zu geben.“ Mit dem neuen Studiengang erweitert die HSB ihren Schwerpunkt im Bereich Energie, Umwelt und Nachhaltigkeit. Sie unterstreicht damit ihren Anspruch als eine zentrale Adresse für diese Zukunftsthemen.

Nach dem Abschluss können die Studierenden mit ihrer breiten Qualifikation außer in der Energiebranche auch in angrenzenden Bereichen arbeiten, in denen Wirtschaftsingenieurs-Kompetenzen gefragt sind. Sie können zum Beispiel Abläufe in der Produktion optimieren oder die Entwicklung des Energiesektors in Behörden begleiten.

Der Studiengang Wirtschaftsingenieurwesen mit Schwerpunkt Energie ist laut Prof. Dr. Haug das Ergebnis guter Teamarbeit: „Ich bin dankbar für die Unterstützung von vielen Beteiligten, die den neuen Studiengang erst ermöglicht haben.“ Über mangelnde Nachfrage kann er nicht klagen: Zum Start konnten alle geplanten Studienplätze vergeben werden.

Terminhinweis
Interessierte können sich an zwei Terminen über den Studiengang informieren: am 24. Januar 2019 und am 27. Juni 2019, jeweils von 17 bis 18 Uhr, Neustadtswall 30, AB-Gebäude, Raum S12.

Studiengangs-Website: www.hs-bremen.de/enwi

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Gehaltsvorstellungen von Ingenieuren und Wirtschaftswissenschaftlern

Die Studie „Attraktive Arbeitgeber“ wird jedes Jahr von Berufsstart durchgeführt und analysiert. Bei der Auswertung wird zusätzlich ein besonderer Fokus auf die Ingenieure und Wirtschaftswissenschaftler gelegt, um die Relevanz der unterschiedlichen Umfrageergebnisse in den beiden Fachrichtungen festzustellen.

Wie auch in den Jahren zuvor, sind sich die angehenden Ingenieure und Wirtschaftswissenschaftler in einem einig: Die Automobilbranche ist attraktiv! Doch wenn es um das Gehalt geht, gibt es Unterschiede.

Gehaltsvorstellungen der Ingenieure

Die Gehaltsvorstellung der befragten Studierenden und Absolventen aus dem Ingenieurbereich ähnelt dem Ergebnis aus dem Vorjahr nicht.  So bevorzugen ein Viertel der Befragten ein Gehalt von 45.000 – 50.000 Euro. Die derzeitige Differenz zur nächsten am meisten präferierten Gehaltsgruppe liegt bei knapp 4%. So bevorzugen fast genauso viele Ingenieure ein Jahresgehalt von 40.000 – 45.000 Euro. Nur die Wenigsten der Befragten technischen Akademiker haben sich für ein Gehalt von unter 35.000 Euro im Jahr ausgesprochen. Fast ein Viertel präferieren ein Gehalt höher als 50.000 Euro- hier wurden allerdings die Stufen 50.000 – 55.000, 55.000 – 60.000 und > 60.000 zusammengerechnet.

Gehaltsvorstellungen der Wirtschaftswissenschaftler

Wie sich die Wirtschaftswissenschaftler ihr realistisches Wunschgehalt vorstellen, wird hier gut sichtbar. Etwa jeder Fünfter der Befragten stuft sich dabei mit seinem bevorzugten Jahresgehalt bei 35.000 bis 40.000 Euro ein. Damit stellt es die am häufigsten angewählte Gehaltsklasse dar. Mit fast 20% ist die Stufe 30.000 – 35.000 die nächst präferierte Gehaltsvorstellung. Nach wie vor liegt das unattraktivste Jahreseinkommen unter 30.000 Euro.

Knapp 12% präferieren ein Gehalt höher als 50.000 Euro- hier wurden allerdings die Stufen 50.000 – 55.000, 55.000 – 60.000 und > 60.000 zusammengerechnet. Diese Ergebnisse zeigen in einem Punkt eine Kontinuität. Das mag auch damit zusammenhängen, dass die Aussichten auf dem Arbeitsmarkt gleichbleibend waren und sind und sich weder nach oben, noch nach unten viel bewegt.

Aktuelle Gehaltszahlen nach Fachrichtung, Branche und Bundesland selektierbar auf: http://www.berufsstart.de/…

Die Studie zum Download als PDF und eBook und weitere spannende Artikel finden Sie auf http://www.berufsstart.de/karriere/attraktive-arbeitgeber/.

Berufsstart:

Als einer der führenden Jobbörsen bietet Berufsstart Studenten und Absolventen eine große Anzahl an Stellenangeboten, die vom Praktikum bis zum Direkteinstieg alle möglichen  Einstiegsmöglichkeiten betreffen. Des Weiteren findet man auf der Website Informationen zu allen Themen, die mit dem Start in das Berufsleben zusammenhängen. Von der ersten Kontaktaufnahme, über die Bewerbung und Vorbereitung auf ein Vorstellungsgespräch inklusive der möglichen Gehaltsspanne, der Vorbereitung auf ein Assessment Center bis hin zu „No-Gos" in der Bewerbung, werden alle relevanten Aspekte für den erfolgreichen Berufsstart behandelt. Darüber hinaus werden die Ergebnisse der regelmäßig durchgeführten Studien zu aktuellen Themen auf Berufsstart zur Verfügung gestellt.

Mit Berufsstart Gehalt (Erscheinung im Mai) und Berufsstart Bewerbung (Erscheinung November) erscheinen die großen Themen Gehalt und Bewerbung mit großer Informationsbreite und Tiefe als Printmedien. Die Qualitätsmedien bieten Studenten und Absolventen einen wirklichen Mehrwert und begleiten diese vom Praktikum bis zum Berufseinstieg.

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„Adopt-a-Student“: Patenschaften für Austauschstudierende gesucht

Die Hochschule Bremen (HSB) begrüßt zum neuen Semester 181 internationale Austauschstudierende aus 41 Ländern. Um den interkulturellen und sprachlichen Austausch zwischen den Gaststudierenden und den Bürgerinnen und Bürgern der Stadt zu fördern, bietet das International Office der HSB das Patenschaftsprogramm "Adopt-a-Student" an.

Bei "Adopt-a-Student" übernehmen interessierte Bremerinnen und Bremer eine „Patenschaft“ für jeweils eine Austauschstudentin oder einen Austauschstudenten. Das International Office der HSB führt die Konstellationen so zusammen, dass zwischen den Einheimischen und den Gästen gemeinsame Interessen (Sport, Kultur, etc.) bestehen. Die Studierenden erhalten so einzigartige Einblicke in den deutschen Alltag und auch die Bremer Patinnen und Paten können viel über das Herkunftsland ihres Gastes erfahren und Fremdsprachenkenntnisse auffrischen.

Weitere Informationen und die Anmeldemöglichkeit finden sich auf:
www.hs-bremen.de/adopt-a-student

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Schnell bewerben: LANGE NACHT DER INDUSTRIE Rhein-Ruhr fast ausgebucht

Wer Industrie live und hautnah erleben möchte, sollte sich schnell um kostenfreie Plätze für die 8. LANGE NACHT DER INDUSTRIE Rhein-Ruhr am 11. Oktober 2018 bewerben. Vor Ort können die Teilnehmer außergewöhnliche Einblicke in Technologien, Arbeitsprozesse und Produkte der Unternehmen bekommen – bei spannenden Werksführungen, Vorträgen und Gesprächen mit Unternehmensvertretern. Insbesondere für Schülerinnen und Schüler auf der Suche nach möglichen Ausbildungsplätzen bietet sich eine tolle Gelegenheit.

Insgesamt 93 Industrie- und industrienahe Unternehmen und Institutionen öffnen in diesem Jahr ihre Tore für interessierte Besucher. Am Veranstaltungsabend besuchen die Teilnehmer zwischen 17:00 Uhr bis 22:30 Uhr nacheinander jeweils zwei Unternehmen. Die insgesamt 59 Bus-Touren starten von verschiedenen Plätzen in der Region. Das Mindestalter ist 14 Jahre. Die Teilnahme ist kostenfrei.

Erstmals engagiert sich auch die Industrie im Bezirk der Industrie- und Handelskammer (IHK) Bonn/Rhein-Sieg. „Zwölf Unternehmen an Rhein und Sieg beteiligen sich – auch finanziell – und werden sich als potenzielle Arbeitgeber präsentieren“, sagt IHK-Vizepräsident Peter Kuhne. Mit dabei sind aus Bonn die Magnetfabrik Bonn GmbH, SGL CARBON GmbH, Wilh. Stolle GmbH, KAUTEX TEXTRON GMBH & CO. KG, Kautex Maschinenbau GmbH, RSAG GmbH (Papiersortieranlage Bonn) und die MVA Müllverwertungsanlage Bonn GmbH sowie Viktor Baumann GmbH & Co. KG (Bornheim), Grafschafter Krautfabrik Josef Schmitz KG (Meckenheim), DSG-Canusa GmbH (Rheinbach), Kuhne GmbH (Sankt Augustin) und LEMO Maschinenbau GmbH (Niederkassel-Mondorf).

„Über 5.000 Interessierte haben sich bereits um einen der begehrten Plätze beworben. Einige Touren sind inzwischen ausgebucht, bei anderen Touren besteht für Kurzentschlossene noch die Chance zur Teilnahme“, weiß der Vorstandsvorsitzende der Gesellschaftsinitiative Zukunft durch Industrie e.V. Rolf A. Königs zu berichten. „Vielen Menschen ist gar nicht bewusst, wie viele innovative Produkte in ihrem unmittelbaren Umfeld entwickelt und hergestellt werden. Sie werden staunen zu erfahren, wie modern, leistungsfähig und chancenreich die Industrie ist“, so Königs weiter.

Mit der LANGEN NACHT DER INDUSTRIE möchten der Verein sowie die Industrie- und Handelskammern, Unternehmerverbände und Industriegewerkschaften in der Region Industrie erlebbar machen, Transparenz über Zusammenhänge zu schaffen und so Begeisterung bei den Besuchern wecken.

Interessierte sollten sich umgehend online um die begehrten Plätze bewerben:

https://www.langenachtderindustrie.de/regionen/rhein-ruhr/

Für folgende Touren sind noch letzte Plätze vorhanden:

Bonn:

  • Tour 49 – DSG-Canusa & Grafschafter Krautfabrik
  • Tour 50 – SGL CARBON & Wilh. Stolle
  • Tour 51 – KAUTEX TEXTRON & LEMO Maschinenbau
  • Tour 52 – MVA Müllverwertungsanlage & RSAG
  • Tour 53 – Kuhne & Viktor Baumann
  • Tour 54 – Kautex Maschinenbau & Magnetfabrik Bonn

Über Zukunft durch Industrie e.V.

Zukunft durch Industrie e.V. ist als gesamtgesellschaftliche Initiative unabhängig von einzelnen Unternehmen, Parteien, Verbänden oder sonstigen Institutionen. Der Verein versteht sich als Kommunikationsplattform, die alle gesellschaftlichen Gruppen zum Dialog einlädt, um den Nutzen einer modernen Industrie für die Gesellschaft verständlich aufzuzeigen und bestehende Chancen und Risiken zu diskutieren. Ein besonderer Fokus liegt darin, die Begeisterung für industrielle Produktion und Zusammenhänge bei jungen Menschen zu wecken. Dem Verein Zukunft durch Industrie gehören knapp 160 Mitglieder an. Weitere Informationen finden Sie auf der Internetpräsenz des Vereins: http://www.zukunft-durch-industrie.de/

Über die LANGE NACHT DER INDUSTRIE

Die LANGE NACHT DER INDUSTRIE ist ein bundesweit einzigartiges Veranstaltungskonzept, in dessen Rahmen Unternehmen potenziellen Mitarbeitern, Schülern, Studierenden und anderen Interessierten einen Blick hinter ihre Werkstore gewähren. Ziel ist es, die Industriebetriebe und die Menschen in einer Region in Kontakt zu bringen. In spannenden Führungen erhalten die Besucher Einblicke in Arbeitsprozesse, sie können Fragen stellen und sich ein persönliches Bild vom Betrieb als möglicher zukünftiger Arbeitgeber machen.

Die erste Veranstaltung dieser Reihe fand erstmalig 2009 in Hamburg statt. Seitdem haben 60 Veranstaltungen stattgefunden. Weitere Infos unter: http://www.lndi.de/standorte/rhein-ruhr/region.html

Achtung! Die Abfahrtszeiten der Busse können von Startplatz zu Startplatz variieren.

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Dr. Christian von Wissel zum Professor für Stadttheorie der Hochschule Bremen und zum wissenschaftlicher Leiter des b.zb ernannt

Zum Beginn des Wintersemesters 2018/19 ist Dr. Christian von Wissel zum Professor an der School of Architecture der Hochschule Bremen (HSB) in der Fakultät Architektur, Bau und Umwelt ernannt worden. Sein Lehrgebiet ist die „Theorie der Stadt“, die sozial-, kultur- und architekturwissenschaftlich angelegte Stadtforschung. Gleichzeitig wird er wissenschaftlicher Leiter des b.zb Bremer Zentrums für Baukultur.

Zu seinen künftigen Arbeit sagt Dr. von Wissel: „Ich werde mit den Studierenden sowohl einen internationalen, globalen Blick auf urbane Prozesse und Phänomene werfen wie auch die konkreten Kontexte und Rahmenbedingungen der Architektur und des Städtebaus/Stadtplanung in Bremen und der Region betrachten.“ „Ich freue mich auf meine neuen Aufgaben: insbesondere die Verbindung von Hochschullehre und wissenschaftlicher Leitung des b.zb. Ich hoffe, dass es mir diese Verknüpfung ermöglicht, Lehre und Praxis, öffentlichen Diskurs und Forschung, Baukultur und Stadttheorie, zusammenzubringen.“

Dr. von Wissel folgt als wissenschaftlicher Leiter des b.zb Prof. Dr. Eberhard Syring nach, der diesen Posten seit der Gründung 2003 innehatte. Der Vorsitzende des b.zb, Wolfgang Hübschen: „Eberhard Syring war einer der wichtigen Akteure beim Aufbau des b.zb, hat die thematischen Schwerpunkte gesetzt und war für unsere erfolgreichen Formate maßgeblich mitverantwortlich. Wir freuen uns deshalb sehr, dass er uns auch über seinen Ruhestand hinweg für die Forschung rund um das Buch Bremen und seine Bauten 1980 – 2010 erhalten bleibt. Wir wollen gemeinsam mit Christian von Wissel die bestehenden Schwerpunkte weiter stärken. Gleichzeitig freuen wir uns auf neue Inhalte und wissenschaftliche Sichtweisen, die er mitbringt. Eine Ausweitung der Perspektive wird der aktuellen baukulturellen Diskussion in Bremen mit Ihrer Vielzahl an Themen und Projekten gut tun.“

Vor seinem Ruf an die HSB war Dr. von Wissel an der TU Braunschweig und davor an der TU München tätig, jeweils an den dortigen Instituten für Architektur- und Stadttheorie und -geschichte. Zudem hat er als research assistent am Goldsmiths College der Universität London gearbeitet und davor lange in Mexiko Stadt gelebt und zur Mexikanischen Metropole, bzw. zu Urbanisierungsprozessen in Lateinamerika, gearbeitet.

Dr. von Wissel hat Architektur studiert an der TU Dresden, der ETSA Madrid und an der TU Berlin um anschließend am Goldsmiths College, am Centre for Urban and Community Research (CUCR), seine Doktorarbeit zu schreiben. Seine Dissertation beschäftigte sich mit dem peri-urbanen Raum von Mexiko Stadt und dessen Akteuren. Die Arbeit fragte danach, wie Städte aus dem Verständnis der Praktiken ihrer Bewohner_innen zu denken und zu planen seien.

Der gebürtige Hamburger ist 44 Jahre alt, ist verheiratet und hat zwei Kinder.

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Festliche Abschlussfeier: das IGC verabschiedet seine berufsbegleitenden und internationalen Masterstudierenden

Am 21. September lädt das International Graduate Center der Hochschule Bremen (IGC) zur feierlichen Verabschiedung seiner Studierenden in die Bremer Glocke ein. Im imposanten Ambiente des traditionsreichen Konzerthauses überreichen die jeweiligen Studiengangsleiterinnen  und Studiengangsleiter persönlich die lang ersehnten Urkunden.

Vielzählige Freitagabende und Samstage verbrachten die Studierenden der berufsbegleitenden MBA und Master nach ihrem Feierabend am IGC und widmeten diese ihrer Weiterbildung. Das Anstreben einer Führungsposition im eigenen Unternehmen, der Wunsch nach einer beruflichen Veränderung oder der Erweiterung des eigenen Horizontes, die Gründe für ein Studium am IGC sind vielfältig. So divers wie die Motivationen sind auch die akademischen und beruflichen Hintergründe der Studierenden, die von PädagogInnen, GesundheitswissenschaftlerInnen über KünstlerInnen bis zu IngenieurInnen und WirtschaftswissenschaftlerInnen reichen. Der Fleiß, die Kraft und das Durchhaltevermögen, welche ein Studium neben Beruf, Familie und Freizeit erfordert, haben sich nun für die AbsolventInnen 2018 ausgezahlt.

So wird das lang ersehnte Ziel des erfolgreichen Masterabschlusses für rund 25 berufsbegleitende Studierende und 100 Studierende der internationalen Vollzeitmaster zur Wirklichkeit. Während die berufsbegleitenden Studierenden vorwiegend aus dem norddeutschen Raum kommen, haben die Studierenden in den Vollzeitprogrammen teilweise sehr lange Anreisen auf sich genommen, um ihr Studium am IGC aufzunehmen. In diesem Jahr stammen die AbsolventInnen wieder aus fünf verschiedenen Kontinenten…Afrika, Asien, Europa, Nord- und Mittelamerika und Südamerika.

Eingeleitet wird dieser ganz besondere Tag mit einem Grußwort von Senator Martin Günthner, dem Senator für Wirtschaft, Arbeit und Häfen sowie Justiz und Verfassung. Auch für Lehrende und Mitarbeitende des International Graduate Centers sowie Familienangehörige und Freunde bietet der festliche Rahmen eine gern wahrgenommene Gelegenheit, die AbsolventInnen gebührend zu verabschieden. Um ausgelassene Stimmung zu garantieren, ist auch musikalische Begleitung fest im Programm verankert.

Im Anschluss an die Zeremonie findet das traditionelle Hütewerfen statt. Dieser Brauch ist im englischsprachigen Raum bereits seit Jahrzehnten weit verbreitet und bildet auch bei der alljährlichen Graduation-Feier des international geprägten IGC den Veranstaltungshöhepunkt. In cap & gown gekleidet schreiten die AbsolventInnen zu den Treppenstufen des Bremer Doms, um dort mit strahlenden Gesichtern die wohlverdienten akademischen Hüte in den Himmel zu werfen. Dieser Akt symbolisiert zugleich ein krönendes Ende ihrer Reise als auch einen positiven Start ihrer zukünftigen internationalen Karrieren.

Das IGC:
Seit 2004 bietet das IGC als interdisziplinäre Graduiertenschule der Hochschule Bremen akademische Weiterbildung auf Masterniveau an. Mit dem Fokus auf Management und Leadership-Qualitäten richtet sich das Graduate Center an Berufstätige und Young Professionals, die zukünftig Führungspositionen anstreben.

Mit insgesamt sechs Vollzeit-Studiengängen und drei berufsbegleitenden Programmen weist das International Graduate Center der HSB eines der umfangreichsten postgradualen Weiterbildungsangebote des Landes auf. Die vielfältige Studierendenschaft von mittlerweile mehr als 300 Studierenden aus über 60 Nationen regt einen stetigen interkulturellen Erfahrungsaustausch an. Der Aspekt der Internationalität wird am IGC generell großgeschrieben: Die stets kleinen Klassengrößen lassen eine einzigartige Lernatmosphäre entstehen, die von interkulturellen Begegnungen profitiert. 

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