Europäische Dynamik beschleunigt Lithiumprojekt San José und Unternehmen verzeichnet bedeutsame Ernennung sowie Notierung an deutschen Börsen

HÖHEPUNKTE

  • Europäische Entwicklungen von Infinity werden mit Einstellung eines Experten der Lithiumindustrie für die Leitung der europäischen Unternehmensstrategie fortgesetzt
  • Vincent Ledoux-Pedailles erweitert Fähigkeiten von Infinity und richtet Fokus auf Koordinierung der europäischen Beteiligungen
  • Infinity Lithium beteiligt sich an Gesprächen mit der Electric Vehicle („EV“) Metals Advisory Group der LME und anderen europäischen Konferenzen über Batteriechemikalien und Rohstoffe
  • Notierung des Unternehmens an Frankfurter und Stuttgarter Wertpapierbörse unter dem Kürzel 3PM erfolgreich abgeschlossen, um die Attraktivität von Infinity für Investoren zu steigern und die Exposition bei europäischen Investoren zu verbessern
  • Zweitnotierung ermöglicht es europäischen Aktionären, Aktien von Infinity in ihrer eigenen Zeitzone zu handeln, und fördert weiteres Interesse seitens Investoren aus Europa
  • Notierung in Europa bietet Zugang zu größeren Kapitalpools und verbessert Profil des strategisch bedeutsamen Lithiumprojekts San José westlich von Madrid

Infinity Lithium ernennt Vice President of European Corporate Strategy and Business Development

Infinity Lithium Corporation Limited (http://www.commodity-tv.net/c/search_adv/?v=298439) („Infinity“ oder das „Unternehmen“) freut sich, die Ernennung von Vincent Ledoux-Pedailles zum Vice President of European Corporate Strategy and Business Development bekannt zu geben. Dies ist Teil einer umfassenden Standortverlagerung, zumal die Entwicklung immer europa- und branchenorientierter wird.

Vincent leitete zuvor das Lithium- und Batteriematerial-Forschungsteam des globalen Daten- und Informationsdienstleistungskonzerns IHS Markit („IHS“) mit Sitz in London.  IHS beschäftigt über 14.000 Mitarbeiter und beliefert eine Reihe von Branchen, einschließlich der Automobil-, der Energie-, der Finanzdienstleistungs-, der Verteidigungs- sowie der Schifffahrtsindustrie.

Ryan Parkin, Managing Director von Infinity, sagte: „Wir freuen uns, Vincent bei Infinity willkommen zu heißen, um unseren europäischen Investitionsschwerpunkt und das Engagement für strategische Partner zu leiten. Angesichts seines einzigartigen Know-hows in der Lithiumbranche und seiner europäischen Kontakte sind wir davon überzeugt, dass er dazu beitragen wird, Infinity und das strategisch bedeutsame Lithiumprojekt San José weiterzuentwickeln.

Wir werden den Wert durch die Einstellung von Branchenexperten in wichtigen geografischen Segmenten weiter steigern. Die Ernennung von Vincent stärkt die Fähigkeiten von Infinity auf neuen europäischen Märkten und beim entsprechenden Projekt.“

Vice President of European Corporate Strategy and Business Development

Vincent besitzt ein Business Masters-Diplom in Risikomanagement und internationales Beschaffungswesen (Risk Management and International Purchasing) von der ESDES Business School in Frankreich. Vincent schrieb seine Masterarbeit über die Entwicklung und den Einsatz von Elektrofahrzeugen mit Lithium-Ionen-Batterien und studierte an der Copenhagen Business School (Dänemark) und der Marshall University (USA).

Die Laufbahn von Vincent in der Lithiumindustrie begann bei Talison Lithium in Perth (Australien). Während seiner Zeit bei Talison verfolgte er aufmerksam die Lithiumindustrie in China und Europa. Weitere Positionen umfassten die Überwachung verschiedener Metall- und Industriemineralienmärkte für das internationale Forschungs- und Beratungsunternehmen Roskill.

Vincent ging im Jahr 2014 zu IHS Markit („IHS“), wo er sich zunächst auf grundlegende chemische Rohstoffe konzentrierte und das EMEA Chlor-Alkali-Team leitete. Vincents Verantwortungsbereich beim Batteriematerial-Forschungsteam bei IHS umfasste die gesamte Lieferkette der Branche – von der Gewinnung der Rohstoffe über deren Umwandlung zu Chemikalien und Batteriematerialien, die in Kathoden verwendet werden, bis hin zur Weiterentwicklung zu Endanwendungen wie Elektrofahrzeuge, Energiespeichersysteme und tragbare Elektronikprodukte.

Vincent genießt in der Batteriechemikalienbranche ein hohes Ansehen. So wurde er beispielsweise diesen Monat zu einem Gremium beim Argus Metals Forum and Battery Breakfast im Rahmen der London Metals Exchange (die „LME“) eingeladen. Als Mitglied des Expertengremiums erörterte Vincent die Lithiumindustrie. Dies ergänzt seine regelmäßigen Vorträge auf verschiedenen Branchenveranstaltungen in allen Teilen der Welt, wo er bei Konferenzen in den Bereichen Chemie, Bergbau und Energie präsentiert (Abbildung 1).  Infolge einer kürzlich erfolgten Einladung der geschlossenen Advisory Group der LME nahm Vincent an Gesprächen über die zukünftige Unterzeichnung eines Lithiumvertrags durch die LME in diesem Monat teil.

Mitte November wird Vincent Ledoux in Chicago beim Meeting des Advisory Board von CWIEME/EV Momentum sprechen, an dem eine Reihe von Führungskräften der Automobil- und Technologiebranche teilnehmen werden.

LME Week, Oktober 2018

Die LME Week ist die jährliche Konferenz der London Metals Exchange (die „LME“), die jedes Jahr im Oktober in London stattfindet. Sie ist traditionsgemäß eine Konferenz über Grund- und Edelmetalle, wurde nun jedoch auf Energiemineralien und Chemikalien wie Lithium erweitert. Die LME gilt als Maßstab für die Angebot/Nachfrage- und Preisdiskussion in der Branche.

Infinity Lithium nahm am Meeting der Electric Vehicle (‚EV‘) Metals Advisory Group der LME teil, um die Entwicklung eines Sicherungsinstruments für Lithiumverträge zu erörtern. Die LME ist zurzeit auf der Suche nach einem Preisinformationsdienst, der mit den Mitgliedern der Beratungsgruppe, einschließlich Infinity Lithium, zusammenarbeiten und Feedback abgeben soll. Während der LME Week fanden unterschiedliche Gespräche über die Zukunft der Lithiumbranche statt, einschließlich des erheblichen Anstiegs der Nachfrage durch Elektromobilitäts- und Energiespeicheranwendungen sowie der Herausforderung für die Lithiumversorgung, diese Nachfrage mit ausreichenden Volumina an qualitativ hochwertigen Batterieprodukten zu decken.  Viele auf dem Markt sind der Auffassung, dass der Mangel an Investitionen in die Lithiumversorgung zu erheblichen Engpässen und Preisschwankungen führen könnte. Dies stand im Mittelpunkt der Gespräche, zumal die LME bestrebt ist, ihr Sicherungsinstrument und die Dynamik bei der Gewinnung von Projektfinanzierungen zur Verhinderung der prognostizierten mittel- bis langfristigen Versorgungsengpässe zu entwickeln.

Infinity wird an der Sustainable Materials for Future Mobility Conference in Darmstadt teilnehmen, die vom European Institute of Innovation and Technology (das „EIT“) Raw Materials organisiert wird.  Das EIT Raw Materials ist eine Organisation der Europäischen Union und einer der wichtigsten Akteure der European Battery Alliance.

Erfolgreiche Notierung an Frankfurter und Stuttgarter Wertpapierbörse

Infinity (ISIN-Nummer: AU0000007627) notiert nach dem erfolgreichen Abschluss der deutschen Zweitnotierung im Sommer sowohl an der Frankfurter (FRA: 3PM) als auch an der Stuttgarter Wertpapierbörse (STU: 3PM).  Die Aufnahme von wichtigen Mitarbeitern von Infinity in Schlüsselpositionen unterstützt das Bestreben des Unternehmens, seine europäische Investorenbasis zu erweitern, und bietet die Möglichkeit, Probleme von europäischen Investoren in Zusammenhang mit der Zeitzone zu beheben.

Die europäische Nachfrage nach Lithiumchemikalien in Batteriequalität wird aufgrund der raschen Expansion der Investitionen in die Kathoden- und Batterieproduktion in Europa voraussichtlich steigen, was auf die rasche Einführung von Elektrofahrzeugen zurückzuführen ist, die zur Anpassung an behördliche Vorschläge und Emissionsziele für Elektrofahrzeuge erforderlich sind (Abbildung 2). Der europäische Investorenmarkt ist weiterhin gut informiert und ist sich der innovativen Entwicklungen in der Lithiumindustrie und insbesondere der Weiterentwicklung des Elektrofahrzeugmarktes bewusst.

Die erfolgreiche Notierung an der Frankfurter (die „FWB“) und der Stuttgarter Wertpapierbörse (die „SWB“) wird den europäischen Investoren bedeutsame Plattformen bieten, wobei der Schwerpunkt auf deutschen und Schweizer Beteiligungen liegen wird.

Die FWB ist einer der weltweit größten Handelsplätze für Wertpapiere und die größte Börse Deutschlands, die moderne elektronische Handels-, Abrechnungs- und Informationssysteme ermöglicht.  Es handelt sich um einen internationalen Handelsplatz, der in der Lage ist, die zunehmenden Anforderungen des grenzüberschreitenden Handels zu erfüllen, und über zahlreiche Marktteilnehmer aus anderen Ländern außerhalb Deutschlands verfügt. Die SWB ist die zweitgrößte Börse Deutschlands und die zehntgrößte Europas. Die SWB gilt als die führende Börse für Privatanleger in Deutschland.

Die ausgeklügelte Beschaffenheit der deutschen und Schweizer Investmentlandschaft sowie eine fortschrittliche europäische Emissionspolitik schaffen den idealen Rahmen für das voll integrierte Lithiumprojekt San José in Spanien. Die europäische Expansion der Kathoden- und Batterieproduktionswerke wurde im Juli 2018 verdeutlicht, als Contemporary Amperex Technology Limited („CATL“) eine Investition in Höhe von 240 Millionen Euro in eine in Deutschland ansässige Fabrik als ersten Schritt in Europa sowie einen Vier-Milliarden-Euro-Deal bezüglich der Lieferung von Batteriezellen an BMW (einschließlich 1,5 Milliarden Euro aus dem neuen deutschen Werk) ankündigte.  Reuters hat berichtet, dass BMW eine Vorauszahlung für die Einrichtungen von CATL geleistet hat und Rohstoffe für Lithium-Ionen-Zellen beschafft, die an Batteriehersteller geliefert werden sollen, um die Lieferprobleme zu beheben, mit denen große Erstausrüster zurzeit zu kämpfen haben.

Die steigende europäische Nachfrage und die damit einhergehenden Investitionen von CATL in Thüringen wurden von Wirtschaftsminister Wolfgang Tiefensee als „wichtigste industrielle Investition in Thüringen der letzten zehn Jahre“ bezeichnet und er geht davon aus, dass noch mehr Unternehmen dieses Bundesland für die Batterieherstellung und -versorgung wählen werden.

Erklärung der Sachverständigen

Die Informationen in dieser Meldung, die sich auf Explorationsziele beziehen, basieren auf Informationen, die von Herrn Jeremy Peters, FAusIMM CP (Mining, Geology), erstellt worden sind. Herr Peters hat ausreichende Berufserfahrung mit der Tagebau- und Tiefbauförderung, Exploration und Erschließung von Minerallagerstätten, wie sie für die Art der hier dargestellten Mineralisierung bzw. Lagerstätte und auch für die von ihm durchgeführten Tätigkeiten wesentlich ist. Er hat somit die entsprechenden Qualifikationen, die ihn zum Sachverständigen (Competent Person) gemäß den einschlägigen australischen Richtlinien der Berichterstattung (JORC-Code, Ausgabe 2012) befähigen. Er hat den Projektstandort besichtigt und die Bohr-, Protokollierungs- und Probenahmeverfahren, die Infinity bei der Erfassung der Daten, die bei der Erstellung dieser Meldung herangezogen wurden, eingesetzt hat. Herr Peters ist ein Angestellter von Snowden Mining Industry Consultants und hat der namentlichen Nennung in dieser Meldung und dem Bericht in der vorliegenden Form zugestimmt.

Die Informationen in dieser Meldung, die sich auf die Mineralressourcen vom Dezember 2017 und die aktualisierten Schätzungen vom Mai 2018 beziehen, basieren auf Informationen, die von Herrn Patrick Adams, FAusIMM CP (Geology), erstellt worden sind. Herr Adams hat ausreichende Berufserfahrung mit der Tagebau- und Tiefbauförderung, Exploration und Erschließung von Minerallagerstätten, wie sie für die Art der hier dargestellten Mineralisierung bzw. Lagerstätte und auch für die von ihm durchgeführten Tätigkeiten wesentlich ist. Er hat somit die entsprechenden Qualifikationen, die ihn zum Sachverständigen (Competent Person) gemäß den einschlägigen australischen Richtlinien der Berichterstattung (JORC-Code, Ausgabe 2012) befähigen. Herr Adams hat den Projektstandort nicht besichtigt und hat sich auf die Bohr-, Protokollierungs- und Probenahmeverfahren, die Infinity bei der Erfassung der Daten, die bei der Erstellung dieser Meldung herangezogen wurden, eingesetzt hat, gestützt. Herr Adams ist Principal Geologist und Director bei Cube Consulting Pty Ltd und hat der namentlichen Nennung in dieser Meldung und dem Bericht in der vorliegenden Form zugestimmt.

Die Informationen in dieser Meldung, die sich auf Explorationsergebnisse beziehen, basieren auf Informationen, die von Herrn Adrian Byass, B.Sc. Hons (Geol), B.Econ, FSEG, MAIG, einem Angestellten von Infinity Lithium Corporation Limited, erstellt oder geprüft worden sind. Herr Byass hat ausreichende Erfahrung, wie sie für die Art der hier dargestellten Mineralisierung bzw. Lagerstätte und auch für die von ihm durchgeführten Tätigkeiten wesentlich ist. Er hat somit die entsprechenden Qualifikationen, die ihn zum Sachverständigen (Competent Person) gemäß den einschlägigen australischen Richtlinien der Berichterstattung (JORC-Code, Ausgabe 2012) befähigen. Herr Byass stimmt der Aufnahme der Inhalte auf Grundlage der von ihm erstellten Informationen in der erscheinenden Form und dem Zusammenhang in diese Pressemeldung zu.

Vorsorglicher Hinweis

Zukunftsgerichtete Aussagen sind Aussagen, die keine historischen Tatsachen darstellen. Wörter wie „erwarten“, „fühlen“, „glauben“, „werden“, „können“, „erwarten“ und ähnliche Ausdrücke sollen zukunftsgerichtete Aussagen kenntlich machen. Diese Aussagen beinhalten, sind aber nicht beschränkt auf Aussagen über die zukünftige Produktion, Ressourcen oder Reserven und Explorationsergebnisse. Alle diese Aussagen sind bestimmten Risiken und Unsicherheiten unterworfen, die zum Großteil schwer vorherzusagen sind und die im Allgemeinen außerhalb des Einflussbereiches des Unternehmens liegen. Sie können dazu führen, dass die tatsächlichen Ergebnisse wesentlich von denjenigen abweichen, die in den zukunftsgerichteten Informationen und Aussagen ausgedrückt, impliziert oder projiziert werden. Zu diesen Risiken und Unsicherheiten gehören unter anderem: (i) diejenigen, die sich auf die Auswertung der Bohrergebnisse, die Geologie, den Gehalt und die Kontinuität der Minerallagerstätten und die Schlussfolgerungen wirtschaftlicher Bewertungen beziehen; (ii) Risiken in Bezug auf mögliche Schwankungen der Reserven, des Gehalts, der geplanten Abbauverwässerung und des Erzverlustes bzw. der Gewinnungsraten sowie Änderungen der Projektparameter bei weiterer Optimierung der Pläne; (iii) das Potenzial für Verzögerungen bei Explorations- oder Erschließungsaktivitäten oder dem Abschluss von Machbarkeitsstudien; (iv) Risiken im Zusammenhang mit Rohstoffpreis- und Wechselkursschwankungen; (v) Risiken im Zusammenhang mit dem Versäumnis, rechtzeitig und zu akzeptablen Konditionen eine angemessene Finanzierung zu sichern oder Verzögerungen bei der Einholung behördlicher Genehmigungen bzw. bei der Durchführung von Erschließungs- oder Bautätigkeiten und (vi) andere Risiken und Unsicherheiten im Zusammenhang mit den Aussichten, Konzessionsgebieten und der Geschäftsstrategie des Unternehmens. Die Leser werden ausdrücklich darauf hinwiesen, sich nicht übermäßig auf diese zukunftsgerichteten Aussagen zu verlassen, da sie nur zum Datum dieses Dokuments gelten. Wir übernehmen keinerlei Verpflichtung, zukunftsgerichtete Aussagen zu aktualisieren und zu veröffentlichen, um Ereignissen oder Umständen, die nach dem Datum dieses Dokuments eintreten, oder dem Eintreten bzw. Nichteintreten von Ereignissen Rechnung zu tragen.

Über Infinitys Lithiumprojekt

Infinity hat sich mit dem großen spanischen Konzern Sacyr und seiner hundertprozentigen Tochtergesellschaft Valoriza Mineria im Rahmen eines Earn-In-Joint-Ventures für ein großes Lithium-Zinn-Projekt (San Jose) in Zentralspanien zusammengeschlossen. Infinity kann eine Beteiligung von bis zu 75 % an San Jose erwerben, indem das Unternehmen innerhalb von 4 Jahren eine Machbarkeitsstudie durchführt (stufenweise Aufwendungen in Höhe von etwa 6 Millionen AUD für 50 % und 75 %).

San Jose ist ein Lithium-Projekt, das sich in einem sehr fortgeschrittenen Stadium befindet. Das Projekt lagert in Lithium-Glimmer und beinhaltet eine JORC-konforme Lithiumcarbonatäquivalent- (LCÄ)-Ressource. Eine 1991 durchgeführte Machbarkeitsstudie definierte einen Tagebaubetrieb und ein Prozessfließschema, das die Produktion von Lithiumcarbonat anhand Säureauslaugung oder Sulfatkalzinierung vorgesehen hatte. Diese Untersuchung der Bohr-, Abbau- und Verarbeitungsarbeiten hebt das fortgeschrittene Stadium des Projekts sowie die Vorteile, die San Jose im Vergleich zu vielen anderen Hartgesteinsvorkommen bietet, hervor. Die Ressourcenschätzung für San Jose ist unten in Tabelle 1 dargestellt.

Snowden Mining (2017) und Cube Consulting schätzten die gesamte Mineralressource für die Lithiumlagerstätte San Jose anhand von gewöhnlichen Kriging-Interpolationsmethoden und wendeten dabei einen Cutoff-Wert von 0,1 % Li an. Genaue Einzelheiten zum Blockmodell und der Schätzung sind in der ASX-Meldung vom 5. Dezember 2017 und der Meldung zur Aktualisierung der Schätzung vom 23. Mai 2018 enthalten.

Lithium- (Li)-Mineralisierung wird üblicherweise entweder als Lithiumoxid (Li2O), Lithiumcarbonat (Li2CO3) oder Lithiumcarbonatäquivalent (LCÄ) ausgedrückt. Lithium-Umrechnungsverhältnisse:

1,0 % Li = 2,153 % Li2O,

1,0 %Li = 5,32 % Li2CO3

Die Ressource wurde der ASX am 5. Dezember 2017 in einer Pressemeldung vorgelegt und am 23. Mai 2018 aktualisiert. Infinity ist sich keiner neuen Informationen oder Daten bewusst, die sich erheblich auf die in dieser ASX-Meldung enthaltenen Informationen auswirken, und bestätigt, dass nach bestem Wissen des Unternehmens alle wesentlichen Annahmen und technischen Parameter, die den Ressourcenschätzungen in dieser Meldung zugrunde liegen, nach wie vor gelten und sich nicht wesentlich geändert haben.

Rahmenuntersuchung (Scoping Study) – vorsorglicher Hinweis

Siehe ASX-Meldung vom 18. Oktober 2017. Die in dieser Meldung erwähnte Rahmenuntersuchung ist eine vorläufige technische und wirtschaftliche Untersuchung der potenziellen Machbarkeit des Lithium-Zinn-Projekts San Jose. Sie basiert auf technischen und wirtschaftlichen Bewertungen mit geringer Genauigkeit (+/- 35 % Genauigkeit) und reicht nicht aus, um die Schätzung von Erzreserven zu unterstützen oder die Sicherheit zu geben, dass die Schlussfolgerungen der Studie umgesetzt werden können. Infinity bestätigt, dass alle wesentlichen Annahmen, die dem Produktionsziel zugrunde liegen, oder die aus dem Produktionsziel abgeleiteten prognostizierten Finanzinformationen in der ersten ASX-Meldung nach wie vor gelten und sich nicht wesentlich geändert haben. Es besteht nur ein geringes geologisches Vertrauen in abgeleitete Mineralressourcen und es besteht keine Gewissheit, dass weitere Explorationsarbeiten zur Bestimmung von gemessenen oder angezeigten Mineralressourcen führen werden oder dass das Produktionsziel oder eine wirtschaftliche Erstbewertung realisiert wird.

Ausgangssprache (in der Regel Englisch), in der der Originaltext veröffentlicht wird, ist die offizielle, autorisierte und rechtsgültige Version. Diese Übersetzung wird zur besseren Verständigung mitgeliefert. Die deutschsprachige Fassung kann gekürzt oder zusammengefasst sein. Es wird keine Verantwortung oder Haftung für den Inhalt, die Richtigkeit, die Angemessenheit oder die Genauigkeit dieser Übersetzung übernommen. Aus Sicht des Übersetzers stellt die Meldung keine Kauf- oder Verkaufsempfehlung dar! Bitte beachten Sie die englische Originalmeldung auf www.sedar.com, www.sec.gov, www.asx.com.au/ oder auf der Firmenwebsite!

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IHK begrüßt Verzicht auf Fahrverbote

Die Industrie- und Handelskammer (IHK) Bonn/Rhein-Sieg begrüßt den von der Bezirksregierung vorgelegten Entwurf des Luftreinhalteplans für die Bundesstadt Bonn, der ohne Dieselfahrverbote auskommt. „Die gemeinsamen Anstrengungen aller Beteiligten machen es möglich, dass auf Fahrverbote in der Bonner City verzichtet werden kann“, sagt IHK-Hauptgeschäftsführer Dr. Hubertus Hille: „Wir sind optimistisch, dass sich das Verwaltungsgericht Köln in seiner Sitzung am 8. November dieser Auffassung anschließt.“

Demnach können die gesetzlichen Grenzwerte durch ein Maßnahmenbündel eingehalten werden. „Der natürliche Austausch der Kfz-Bestände, die verpflichtenden Software-Updates, die Rückkaufprämie, die Nachrüstung der Euro-5-Busse der SWB mit SCRT-Filtern sowie die Maßnahmen im Zusammenhang mit dem Förderprogramm „Emmissionsfreie Innenstadt“, dem Förderprogramm „LeadCity“ und des Masterplans zur Luftreinhaltung werden in Bonn ihre Wirkung entfalten“, so IHK-Geschäftsführer Professor Stephan Wimmers.

Im nächsten Schritt entscheidet das Verwaltungsgericht Köln darüber, ob die von der Bezirksregierung aufgezeigten Maßnahmen ausreichend sind. Insofern bleibt es weiter unsicher, ob ein Fahrverbot in Bonn eingeführt wird oder nicht. Zudem ist zurzeit noch nicht klar, ob in Köln Fahrverbote eingeführt werden. Wimmers: „Das würde viele Pendler aus Bonn und dem Rhein-Sieg-Kreis und die regionale Wirtschaft hart treffen. Von Entwarnung kann jetzt also noch keine Rede sein. Dennoch sind die Aktivitäten der Stadt Bonn mit Unterstützung durch den Rhein-Sieg-Kreis sowie die Aufstellung des Plans durch die Bezirksregierung hilfreich.“

IHK-Hauptgeschäftsführer Hille: „Ein Dieselfahrverbot könnte unsere Region schwerlich verkraften. Zulieferer, Abholdienste und viele weitere Dienstleister könnten ihre Leistungen nur unter erschwerten Bedingungen erbringen. Ferner würde es zu erheblichen Beeinträchtigungen bei den Pendlern führen. Ein sofortiger Umstieg vieler Pendler auf den ÖPNV scheitert an den nicht vorhandenen Kapazitäten vor allem in den Stoßzeiten. Hier müssen wir aber in Zukunft alle Verkehrsträger besser aufeinander abstimmen, um die Schadstoffwerte weiter zu reduzieren. Wir benötigen einen Mix aus motorisiertem Individualverkehr, einem stärkeren und besseren ÖPNV und Fahrradverkehr, wozu das jetzt eingeführte Leihsystem einen ersten Beitrag leisten kann.“

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swb nimmt Wärmespeicher im Heizkraftwerk Hastedt in Betrieb

Am 20. Dezember 2017, um 12.30 Uhr, wurde im Heizkraftwerk Bremen-Hastedt, ein Wärmespeicher in Betrieb genommen. Nach 14 Monaten Bauzeit ging der Speicher, mit einer Speicherkapazität von rund 230 MWh, in Betrieb.

Gespeist wird der mit Wasser gefüllte Druckspeicher  aus dem Kraftwerk Block 15 am Standort. Diese Koppelung von Kraftwerk und Speicher erlaubt es swb das Kraftwerk gleichmäßiger zu betreiben und überschüssige Wärmemengen für das Fernwärmenetz im Wärmespeicher zu puffern und bei hohem Wärmebedarf wieder abzugeben. Das macht das Kraftwerk noch effizienter und reduziert die spezifischen CO2-Emissionen. Die zwei Druckbehälter des Speichers mit je 1.640 Kubikmeter Volumen wurden von der Firma Gronemeyer & Banck aus Steinhagen bei Bielefeld gefertigt. Die Speicherbehälter haben je 12 Meter Durchmesser und sind 18 Meter hoch. Das Investitionsvolumen lag bei knapp über 4 Millionen Euro.

Block 15: Kopplung von Strom- und Fernwärmeproduktion besonders effizient Der Kraftwerksblock 15 am Standort Hastedt produziert sowohl Fernwärme wie auch Strom. Mit dem Wärmespeicher kann nicht benötigte Fernwärme zwischengespeichert werden. Wenn dann zum Beispiel Strom vom Netzbetreiber benötigt wird, kann die Dampfentnahme für die Fernwärme verringert oder sogar abgeschaltet werden. Durch diese ‚Entkopplung‘ der Strom- und Fernwärmeproduktion kann Block 15 flexibler auf dem Strommarkt eingesetzt werden. Es kann mehr Strom produziert und ins Netz eingespeist werden. Und ein zweiter Pluspunkt: Wenn in kalten Wintern die Fernwärmeproduktion von Block 15 nicht ausreicht, musste bisher der Bedarf über einen mit Erdgas betriebenen Spitzenkessel gedeckt werden. Zukünftig werden die Fernwärmekunden dann teilweise aus dem Speicher versorgt.

Daten und Fakten Standort Hastedt
Bruttoleistung Block 15:
150 Megawatt (MW) thermisch, 130 MW elektrisch
Durchschnittlicher Wärmebedarf an einem Sommertag:
600 Megawattstunden (MWh)
Täglicher durchschnittlicher Wärmebedarf im Winter:
2.700 MWh
Kapazität des Wärmespeichers: 230 MWh
Maße der Druckbehälter: Durchmesser je 12 Meter, Höhe je 18 Meter
Inhalt: 3.280 Kubikmeter demineralisiertes Wasser (Deionat)
Betriebsdruck: zwischen 4 und 4,5 Bar
Wassertemperatur: gleitend zwischen 60 und 130 Grad Celsius
Fernwärmeanschlussleitungen Durchmesser DN 500 (500 mm)

Geschichte

In diesem Jahr wurde der Standort ‚Kraftwerk-Hastedt‘ 111 Jahre alt. Dabei führte er Bremen in das Zeitalter der Industrialisierung, überstand die Luftangriffe des 2. Weltkriegs und wurde danach ständig mit moderner Kraftwerkstechnik erneuert. Mit dem Ausbau der Fernwärme in den 1990er Jahren bekam das Kraftwerk, besonders mit der Fernwärmeversorgung des Mercedes Benz-Werks in Sebaldsbrück, wieder eine erhebliche Bedeutung für die Bremer Industrie. Dem Bau des Wärmespeichers folgt im kommenden Jahr der Bau eines modernen Batteriespeichers, der ebenfalls mit dem Block 15 gekoppelt wird. Mit dieser Übergangstechnologie bereitet sich der Standort auf die zukünftigen Anforderungen und Aufgaben vor.

Mehr zur Geschichte der swb-Standorte finden Sie unter:
chronik.swb-gruppe.de

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20. Dezember, 17:30 Uhr: „Die Weser – Lebensader Bremens“

Mit dem Vortrag „Die Weser – Lebensader Bremens“ setzt die Hochschule Bremen am Mittwoch, dem 20. Dezember 2017, 17:30 Uhr, die öffentliche Ringvorlesung „Stadt, Land, Fluss – Facetten der Nachhaltigkeit“ fort. Referentin ist Prof. Dr. Bärbel Koppe, Hochschule Bremen. Veranstaltungsort: Hochschule Bremen, 28199 Bremen, Neustadtswall 27b, UB-Gebäude, Hansewasser-Hörsaal. Der Eintritt ist frei.

Zusammenfassung des Vortrags

Die Besiedlung Bremens erfolgte auf der erst nach der letzten Eiszeit vor rund 10.000 Jahren entstandenen Bremer Düne, die sich vom Geestgebiet der Verdener Heide in nordwestlicher Richtung über Achim bis nach Burg-Grambke erstreckt und auf deren Erhebung der größte Teil der Bremer Altstadt und mit ihr auf ihrer höchsten Stelle der Bremer Dom stehen. Im 9. Jahrhundert nach Christus wurde der Ort Bremen genannt, was so viel bedeutet wie ‚an den Rändern‘ und somit am Rand des Flusses oder auch am Rand der Düne.

Bremen zeichnete sich schon in der Zeit der Stadtgründung durch eine verkehrsgünstige Lage zwischen Meer und Binnenland aus und wurde ein bedeutender Handelsort und Warenumschlagplatz. Bereits im 14. Jahrhundert versandete die Unterweser zunehmend, so dass beladene große Seeschiffe den Bremer Hafen an der Schlachte nicht mehr voll abgeladen erreichen konnten und zunächst der flussabwärts gelegene Hafen Vegesack und seit 1830 Bremerhaven als Landestelle für die Großschifffahrt genutzt werden musste.

Um Bremen in der Hafenwirtschaft wieder konkurrenzfähig zu machen, wurde 1875 der Bremer Oberbaudirektor Ludwig Franzius damit beauftragt, die hydraulisch-morphologische Situation in der Unterweser zu korrigieren und im Fahrwasser eine Ausbautiefe von -5,00 m NN zu erzielen. Die erste Stufe der Weserkorrektion war nach 20 Jahren Bauzeit und erheblichen Bewegungen von Erdmassen abgeschlossen, womit die Weser ihren heutigen geradlinigen, trichterförmigen Verlauf erhielt. In der Folge schlossen sich weitere Fahrwasservertiefungen an, wobei die aktuell beantragte sechste Vertiefung für Bremen eine Fahrwassertiefe von -11,50 m NN vorsieht.

Mit den wasserbaulichen Maßnahmen hat sich die Strömungsgeschwindigkeit im Fluss stark verändert, und es kam zu einer maßgebenden Tiefenerosion sowie zu einer starken Erhöhung des Tidenhubs. Hiermit einhergehend wurde auch der Bau des Bremer Weserwehrs in Hastedt beschlossen, dessen Erstbau 1911 in Betrieb genommen wurde und im Jahr 1993 durch einen Neubau ersetzt wurde.
Trotz der erheblichen Baumaßnahmen konnten die stadtbremischen Häfen nur zeitweise wieder an die Großschifffahrt angebunden werden. Heute dient der Hafen Bremerhaven als Umschlagplatz für Großcontainerschiffe und Auto-Carrier und in den stadtbremischen Häfen werden insbesondere Massengüter umgeschlagen.

Wurde die Weser in früheren Jahrhunderten überwiegend als Transportweg angesehen, wandelt sich mittlerweile die Sichtweise auf den Fluss. Mit Inkrafttreten der Europäischen Wasserrahmenrichtlinie im Jahr 2000 wurden neue Umweltziele für europäische Gewässer definiert. Zur Umsetzung der Richtlinie wird auch in Bremen eine Renaturierung der Weser und ihrer Nebenflüsse sowie die Erlebbarkeit der Gewässer für die Bevölkerung angestrebt. Und ein weiterer wichtiger Punkt war, ist und bleibt der Hochwasserschutz. Längst haben die Siedlungsräume die hochgelegene Bremer Düne überschritten und tiefliegende, hochwassergefährdete Gebiete wurden in die Siedlungs- und Industrienutzung einbezogen. So sind 86 Prozent des heutigen Stadtgebiets Bremens mit über einer halben Million Einwohner potenziell hochwassergefährdet. Eine Gefährdung, die in Zeiten des Klimawandels und Meeresspiegelanstiegs nicht an Brisanz verliert.

Hinweis für Redaktionen:
Die öffentliche Ringvorlesung findet im Wintersemester 2017/2018 in der Regel mittwochs um 17:30 Uhr auf dem Campus Neustadtswall 27b, 28199 Bremen, UB-Gebäude, Hansewasser-Hörsaal, statt.

Die weiteren Termine:

  • 10. Januar 2018, 14 Uhr: Führung durch das Weserkraftwerk, Felix Mahn, swb AG
  • 17. Januar: Nachhaltiger Küstenschutz im Klimawandel, Dr. Michael Schirmer, Universität Bremen
  • 23. Januar: Bremens vergessene Gewässer, Prof. Dr. Heiko Brunken, Hochschule Bremen

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City Gate-Baustelle: swb beleuchtet Kräne

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Dort, wo bereits 1854 die erste Beleuchtung für die Stadt Bremen
aufgestellt wurde, findet am

Montag, 11.12.2017, ab 16.30 Uhr,

nach 163 Jahren, wieder ein lichttechnisches Event statt. Die Aktion startet auf dem "Platz der Deutschen Einheit" vor dem Überseemuseum.

Neben Timo Poppe werden Umweltstaatsrat Ronny Meyer vom Senator für Umwelt, Bau und Verkehr, Vertreter der Achim-Griese-Treuhandgesellschaft und weitere Gäste aus der Bremer Wirtschaft und Politik den Startknopf für die Beleuchtung drücken.

Die drei Kräne an der City Gate-Baustelle auf dem Bahnhofsvorplatz haben dazu eine spezielle Beleuchtung bekommen. Umgesetzt wurde dies vom
namhaften Hamburger Lichtkünstler Michael Batz, der bereits mit seinen Projekten in der Hamburger Speicherstadt und an der Elbphilharmonie für Aufmerksamkeit gesorgt hat. Die Aktion ist der Startschuss für eine Reihe von Projekten, in den kommenden vier Jahren, die eine Beleuchtung des Bahnhofsportals beinhaltet und steuerbare Beleuchtung und
Sicherheitstechnik für den Bahnhofsplatz folgen lässt. Hierfür will swb in den nächsten beiden Jahren rund 250.000 Euro investieren. In einem zweiten Projektabschnitt könnte mit der Beleuchtung des Gustav-Deetjen-Tunnels und einer sicherheitsorientierten Beleuchtung der Discomeile ein vorläufiger Abschluss in diesem Quartier gefunden werden.

"Wir haben einiges vor, diese Stadt mit unseren Mitteln zukünftig noch attraktiver zu gestalten, indem wir Licht und Sicherheitstechnik in Bremen miteinander verknüpfen", kündigt swb-Infrastrukturvorstand Timo Poppe im Vorfeld an.

"Der vernetzte Stadtraum als Smart City ist auch für die Infrastruktur sehr wichtig. Und dazu gehört natürlich auch das Thema Beleuchtung in seinen vielen Facetten. Darum freue ich mich sehr, auf dem Feld jetzt gemeinsam mit der swb in einem ersten Projekt Erfahrung sammeln zu können", ergänzte Staatsrat Ronny Meyer.

ACHTUNG: Der Lichtkünstler Michael Batz wird ebenfalls am Montag Abend in Bremen sein und steht, wenn gewünscht, für ein Interview zur Verfügung. Mehr Informationen zu seiner Arbeit unter: www.michaelbatz.de

 

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IHK will Jobticket attraktiver machen

Die Industrie- und Handelskammer (IHK) Bonn/Rhein-Sieg setzt sich dafür ein, das Jobticket attraktiver machen, so dass mehr Beschäftigte auf den ÖPNV umsteigen. Die Vollversammlung der IHK hat den Verkehrsverbund und die dort mitwirkenden Kommunen aufgefordert, gemeinsam mit der Wirtschaft die Konditionen für das Jobticket anzupassen. Das neue Preismodell sollte nutzerabhängig gestaltet werden (auch bei einem etwaigen steigenden Benutzer-Einzel-Preis), verschiedene Unternehmensgrößen gleichbehandeln und die Buchung bzw. Kündigung flexibilisieren (14-tägige Frist). Damit sollen einerseits mehr Firmen zum Angebot des Tickets und andererseits mehr Beschäftigte zu dessen Nutzung motiviert werden.

Immer mehr Unternehmen im IHK-Bezirk Bonn/Rhein-Sieg beklagen gegenüber der IHK die Konditionen des gegenwärtigen Jobticketsystems, führte IHK-Vizepräsident Dr. Jörg Haas aus: „Wir wollen die Akzeptanz des Jobtickets und die Nachfrage durch die Wirtschaft steigern. Insbesondere die Pflicht, Jobtickets für die gesamte Belegschaft zu beschaffen, selbst wenn nur eine Minderheit der Belegschaft das Jobticket nutzen möchte, sorgt für Unverständnis. Unternehmen mit mehr als 50 Beschäftigten und weniger als 10.000 Beschäftigten, die ihren Mitarbeitern ein Jobticket ermöglichen wollen, müssen für alle Beschäftigten des Unternehmens ein Ticket abnehmen, ungeachtet dessen, ob es genutzt wird oder auch nicht.“ Auch die derzeitigen Zeiträume für Beantragung und Kündigung des Jobtickets zum 10. eines Monats würden als Hemmnis wahrgenommen.

Derzeit sind rund 20.000 Beschäftigte in Bonn mit einem  Jobticket  unterwegs. 110 Firmen mit 50 und mehr Beschäftigten und 2.000 Firmen mit weniger als 50 Beschäftigten sind Vertragspartner des Verkehrsverbundes Rhein-Sieg und des örtlichen ÖPNV-Dienstleisters SWB Bus und Bahn. Erhältlich sind die Jobtickets nur  über die Arbeitgeber. Aus gesamtwirtschaftlicher Sicht sei eine andere Verfahrensweise mit Blick auf das Jobticket erstrebenswert, so IHK-Präsident Stefan Hagen: „Viele Arbeitnehmer in der Region würden gerne ein Jobticket erwerben, können es aber aufgrund der bestehenden Regelungen nicht. Insofern verhindert die derzeitige Regelung, dass insgesamt mehr Arbeitnehmer den Öffentlichen Personennahverkehr nutzen. Stattdessen gebrauchen viele weiter den PKW –  eine aus ökonomischer und ökologischer Sicht nicht optimale Lösung.“

Das Jobticket sei zudem ein wichtiges kommunales Instrument zur Steuerung der Verkehrslast in den Städten. Die Stadt Bonn etwa leidet seit langem unter dem zunehmenden Individualverkehr. Die Feinstaub-/Stickoxidbelastung steigt und bei dauerhafter Überschreitung der Grenzwerte drohen Fahrverbote. Hagen: „Je mehr Menschen also auf den ÖPNV umsteigen, desto stärker wird die Umwelt entlastet. Daher ist es notwendig, die Konditionen für das Jobticket anzupassen und ein nutzerabhängiges Preismodell  zu gestalten, das  einerseits mehr Firmen zum Angebot des Tickets und andererseits mehr Beschäftigte zu dessen Nutzung motiviert. Auch ein höherer Benutzer-Einzel-Preis für das Jobticket kann damit verbunden sein. Die Wirtschaft ist jedenfalls bereit, an der Optimierung des Jobtickets mitzuarbeiten und Verantwortung zu übernehmen.“

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ENIT gewinnt die SMART TECH TROPHY 2017

„Das ist absolut überzeugend und genau das, worauf wir warten“, freute sich Dr. Torsten Köhne, Vorstandsvorsitzender der swb AG, und überreichte die Trophäe der SMART TECH TROPHY 2017 an ein Startup, das mit seiner starken Geschäftsidee überzeugte: Philipp Garburg von ENIT Energy Systems gewann am Donnerstagabend im kraftwerk – city accelerator bremen den Startup-Wettbewerb, den swb zusammen mit seinen Partnern Mercedes-Benz Werk Bremen und EWE ausrichtet.

ENIT sorgt für ein passgenaues Energiemanagement für den Mittelstand – mit einer Software, die alle Energiearten auswertet und die exakte Möglichkeit zur Analyse und Reduktion von Energiekosten bietet. Den zweiten Platz gewann Kai Meissner von eMotum. Seine Idee, in Bremen ein stationsunabhängiges Pedelec-Entleihsystem auf die Beine zu stellen, gefiel der Jury. Platz drei ging an den Bremer Christoph Schroeder von Sparks Routine, der eine App kreiert hat, um Gelegenheitssportler zu sportlichem Einsatz zu motivieren. Für seine frische Präsentation kürte das Publikum seine Gründungsidee zudem zum „Best Pitch“, für den er ein Preisgeld von 1.000 Euro erhielt.

Mit FOX und akkuFarm präsentierten überdies zwei Startups Gründungsideen, die aus einem Bootcamp des EWE-Konzerns hervorgegangen sind. Sie nutzten die SMART TECH TROPHY-Preisverleihung, um ihre Pitches einem großen Publikum zu zeigen.

Insgesamt 55 Startups hatten sich in diesem Jahr beworben. Ins Rennen um die SMART TECH TROPHY 2017 gingen am Dienstag zum Start der dreitägigen „Selection Days“ insgesamt acht Startups, die sich einem harten Auswahlwettbewerb und den Fragen der Jury stellten: ENIT (Deutschland) bietet eine industrielle IoT (Internet of Things)-Plattform, um Energiekosten zu reduzieren und Produktionsprozesse zu verbessern. MAKE Bulgaria hat eine energieeffiziente Gebäudeisolierung zum Selbstherstellen entwickelt. Ein Pedelec-Entleihsystem in Bremen will eMotum (Deutschland) auf die Beine stellen. Einen AC/DC-Konverter, der keine Verluste im Standby-Betrieb verursacht, entwickelt FIDES (Deutschland/Korea). Sportlich wird es bei Sparks Routine: Mit einer Motivationsapp will das Startup Menschen motivieren, die sich bis dato nicht aufraffen konnten, regelmäßig Sport zu treiben. Gridhound (Deutschland) bietet eine Smart Grid Management-Software zum Überwachen und Analysieren von Verteilnetzen. Eine einfache Speicherung, Analyse und Aufbereitung von visuellen Datensätzen will Scopito (Dänemark) ermöglichen. M2MGO aus Deutschland offerieren ein Cloud-basiertes Framework zur Integration von IoT-Anwendungen an.

Die „Smart Tech Trophy 2017“, zu der swb, das Mercedes-Werk Bremen und EWE junge Unternehmerinnen und Unternehmer einladen, fördert Startups, die kreative Lösungsansätze für die Stadt von morgen im Kopf haben und diese unter fachkundiger Begleitung von Experten zu einem handfesten Geschäftsvorhaben weiterentwickeln wollen.

Weitere Informationen unter: http://kraftwerk-accelerator.com

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