Emotet: Trojaner weiterhin nicht zu stoppen

Der gefährliche Trojaner „Emotet“ hält Unternehmen, Behörden und Privatpersonen auf Trab. Bereits im Dezember 2018 warnte das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) erstmals vor der Malware. Stoppen konnte den Trojaner bisher niemand, er breitet sich unaufhaltsam weiter aus.

Emotet wurde ursprünglich als Banking-Schadsoftware konzipiert, die in fremde Computer eindringen und dort vertrauliche Daten sammeln sollte. Bereits 2014 entdeckten IT-Sicherheitsexperten den Trojaner. Emotet ist in der Lage, herkömmliche Antivirenprogramme zu täuschen und so den Computerschutz zu umgehen. Er verbreitet sich wie ein Computerwurm, kopiert sich immer wieder selbst und verteilt sich so beispielweise über das Intranet von Unternehmen. Da Emotet stetig weiterentwickelt wird, konnte der Verbreitung bisher nicht Einhalt geboten werden.

Medienberichten zufolge haben Hacker sehr authentische Phishing-Mails verschickt, in deren Anhang sich der Trojaner befindet. Die Nachrichten waren im Namen von Microsoft, Vodafone und der Telekom verfasst und lockten so bereits unzählige Menschen in die Falle.

Sobald die beigefügte Datei oder URL aktiviert wird, erfasst die Software sämtliche Kontakte und Konversationen aus E-Mail-Postfächern. Diese Informationen nutzen die Hacker wiederum dazu, das Schadprogramm innerhalb des gehackten Netzwerks weiter zu verbreiten. Durch zuvor exportierte Namen, Mailadressen und Signaturen werden die Empfänger mittels perfekt gefälschter Mails schnell dazu verleitet, die Malware ebenfalls zu aktivieren.

Ist ein Rechner erst infiziert, lädt Emotet weitere Schadprogramme herunter, die Zugangs- und Zahlungsinformationen exportieren können. Dadurch bemächtigt sich der Trojaner nicht nur einzelner Rechner, sondern kann in kürzester Zeit ganze Firmennetzwerke in seine Gewalt bringen. Dem BSI zufolge kam es in diesem Zusammenhang bei verschiedenen Unternehmen bereits zu schwerwiegenden Produktionsausfällen, die erhebliche finanzielle Schäden zur Folge hatten.

Verschiedene Faktoren können dabei helfen, PCs und andere elektronische Geräte vor Emotet zu schützen. Zunächst sollten bereitgestellte Sicherheitsupdates für Betriebssysteme und Anwendungsprogramme, wie Webbrowser oder E-Mail-Clients, installiert werden. Vorhandene Antivirenprogramme sollten außerdem immer auf dem neusten Stand gehalten und dafür regelmäßig aktualisiert werden. Zudem ist das Sichern wichtiger Daten in Form von regelmäßigen Back-ups im heutigen digitalen Zeitalter ein Muss. Abschließend kann nicht oft genug betont werden, dass auch bei vermeintlich bekannten Absendern Vorsicht ratsam ist und Dateianhänge oder URLs nie leichtfertig angeklickt werden sollten.

Doch was ist zu tun, wenn der Rechner oder das Unternehmensnetzwerk bereits betroffen sind? Am wichtigsten ist eine schnelle Kommunikation. Das Umfeld sollte unverzüglich über die Infektion eines Rechners oder Netzwerks in Kenntnis gesetzt werden, da vor allem die darin enthaltenen Mailkontakte gefährdet sind. Außerdem sollten alle Zugangsdaten, die auf den betroffenen Systemen gespeichert sind, umgehend geändert werden. Da durch Emotet heruntergeladene Schadprogramme teilweise sicherheitsrelevante Änderungen an infizierten Systemen vornehmen, ist es zudem ratsam, den infizierten Rechner neu aufzusetzen.

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VATM-Pressestatement zum Vorschlag der Bundesnetzagentur höhere Entgelte Teilnehmeranschlussleitung (TAL) – 60 Millionen Euro Mehreinnahmen für Telekom

Die Bundesnetzagentur (BNetzA) hat heute ihren Konsultationsentwurf zur Höhe der monatlichen Entgelte für die Miete der Teilnehmeranschlussleitung (TAL), der sogenannten letzten Meile, im Kupfernetz veröffentlicht. Darin sieht die Regulierungsbehörde vor, dass die Telekom ab 1. Juli 2019 monatlich 11,19 Euro für die TAL am Hauptverteiler (HVt-TAL) statt aktuell 10,02 Euro verlangen darf. Das Entgelt für den Zugang zur TAL am Kabelverzweiger (KVz-TAL) soll künftig 7,05 Euro statt 6,77 Euro betragen. Die Monatsentgelte für die TAL werden von den Wettbewerbern an die Telekom für die Bereitstellung der letzten Meile bezahlt und von der Bundesnetzagentur festgelegt.

Zum heutigen Vorschlag der BNetzA äußert sich Jürgen Grützner, Geschäftsführer des VATM, wie folgt:

„Es ist nicht nachvollziehbar, warum die Bundesnetzagentur mit ihrem heute veröffentlichten Konsultationsentwurf eine Erhöhung der monatlichen TAL-Entgelte von teilweise mehr als 10 Prozent im Vergleich zu den bisherigen Entgelten in Betracht zieht. Die Entgelte befinden sich damit immer noch auf einem überhöhtem Niveau. Für altes Kupferkabel zahlen wir unverändert die Kosten für den hypothetischen kompletten Neubau der angemieteten sogenannten letzten Meile bis zum Kunden. Schon in der Vergangenheit haben die EU-Kommission und verschiedene Studien für ein anderes Kostenberechnungsmodell plädiert. Es ist weiterhin eine Neujustierung des Preissetzungsmodells dringend erforderlich, die deutlich stärker abgeschriebene Netzteile berücksichtigt und auf ein glasfaserbasiertes Netz abstellt. Ansonsten werden steigende Kosten bei Tiefbau, Kupfer und Personal sowie eine weiter sinkende Anzahl abgenommener Leitungen auch in Zukunft für steigende Entgelte sorgen.

Dies ist aber Gift für den von der Politik mit größtem Nachdruck geforderten  Glasfaserausbau mit dem Ziel der Flächendeckung bis zum Jahr 2025, denn die weiterhin die Kupfer-TAL für ihre Bestandskunden nachfragenden Unternehmen müssen ihre gesamten Investitionsmittel für den Glasfaserausbau bündeln können. Notfalls muss der Gesetzgeber die nötigen Spielräume für einen Schwenk bei der Kostenberechnung der BNetzA schaffen, damit steigende Entgelte nicht allein das Ergebnis eines bloß hypothetischen und für die Praxis völlig irrelevanten Neubaus der veralteten Kupfer-Infrastruktur sind. Pro Jahr bedeutet eine solche TAL-Entgelthöhe Einnahmen für die Telekom in Höhe von rund 650 Millionen Euro. Letztlich eröffnet allein schon der Erhöhungsbetrag zusätzliche Einnahmen in Höhe von mehr als 60 Millionen Euro im Jahr für die Telekom, die dem wettbewerblichen Gesamtmarkt für den Glasfaserausbau entzogen werden und ohne dass dem auf Seiten der Telekom irgendwelche realen Mehrkosten entgegenstehen. Aufgrund der Regulierung erzielte Mehreinnahmen der Telekom sollten daher dem Digitalfonds für den Glasfaserausbau in ländlichen Gebieten zugeschlagen werden.“

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connect-ec Exhibit & Conference 2019: Countdown für das Telekommunikations-Event des Jahres

Willkommen im multi-mobilen Zeitalter: Individualisierung, Connectivity und Urbanisierung bestimmen die Mobilität von morgen – digital, vernetzt, elektrifiziert und jederzeit verfügbar. Der Mobilfunk der fünften Generation (5G) ermöglicht erstmals die engmaschige Vernetzung von Mobility, Logistik, Energieversorgung und Kommunikationsdiensten aller Art.

Die connect-ec Exhibit & Conference 2019 verbindet diese Megatrends zu einem einzigartigen Event. Dem zweitägigen Programm für Fachbesucher folgen zwei Publikumstage, an denen Endverbraucher zahlreiche Produktneuheiten hautnah erleben können – vom Smartphone mit faltbarem Bildschirm über Testfahrten mit einem vernetzten Elektroauto oder E-Scooter bis hin zum Flugtaxi.

„Für viele Branchen zündet 5G die nächste Technologiestufe und macht völlig neue Anwendungen möglich“, erklärt Dirk Waasen, Verlagsleiter von WEKA MEDIA PUBLISHING. Die Verlagsgruppe veranstaltet die connect-ec und bringt Europas größtes Telekommunikationsmagazin heraus. „Mit Deutschlands erster Telekommunikationsmesse samt Kongress bieten wir eine Plattform, auf der sich ein breites Fachpublikum und interessierte Endverbraucher austauschen und über neue Technologien informieren können. Die Veranstaltung macht Telekommunikation und Vernetzung auf beeindruckende Weise fühlbar.“

Vorbild für das Format seien internationale Veranstaltungen wie der Mobile World Congress in Barcelona. connect-Chefredakteur Marc-Oliver Bender ergänzt: „Die connect-ec präsentiert vier Themenwelten, in denen momentan unglaublich viel passiert: connect@mobile mit den Schwerpunkten 5G, Smartphones, Tablets und Smartwatches, connect@home mit Smart Home, Highspeed-Internet und Computing & Gaming, connect@mobility mit Elektromobilität, Autonomem Fahren, Car Connectivity und Infotainment sowie connect@channel mit unserem speziellen Angebot für den Fachhandel. Darüber hinaus wird es zu einigen Themen praxisnahe Workshops geben.“

Dass die connect-ec in der Sachsenmetropole stattfindet, ist übrigens kein Zufall: Mit dem Forschungsverbund 5G Lab, der e-Golf-Produktion in der Gläsernen Manufaktur, dem von Vodafone und der Deutschen Telekom geförderten Lehrstuhl für Mobilfunk an der Technischen Universität und der Elektronikindustrie gibt es einzigartige Verknüpfungspunkte. „In Dresden schlägt das Herz des größten Mikroelektronik-Clusters Europas“, betont Oberbürgermeister Dirk Hilbert. Schließlich stamme jeder zweite in Europa gefertigte Chip aus „Silicon Saxony“.

Renommierte Experten aus Industrie, Handel und Forschung referieren über neue Technologien, die Unternehmens-Entscheider und den Channel bewegen

Eine Speaker-Auswahl, die in dieser Qualität und Expertise einzigartig in Deutschland ist, bietet der Konferenzteil am 2. und 3. Mai. Nach der Eröffnung durch OB Hilbert und Verlagsleiter Waasen gibt Marcus Thurand, Director of Regional Implementation and Engineering, Telefónica Germany, in seiner Keynote einen Überblick über die Perspektiven und Herausforderungen des 5G-Standards. Anschließend berichtet Walter Haas (CTO, HUAWEI Technologies Deutschland), wie 5G die digitale Transformation von Unternehmen vorantreibt.

Weitere Highlights im Vormittagsprogramm sind die Keynote von Michael Kretschmer, Ministerpräsident des Freistaates Sachsen, und ein Round-Table-Talk zu den Chancen und Risiken auf dem Weg zur 5G-Einführung, die für 2020 geplant ist. Teilnehmer sind neben Ministerpräsident Kretschmer Stefan Koetz (Geschäftsführer, Ericsson), Olaf Gerwig (Geschäftsführer, P3 solutions), Dr. Jens Struckmeier (Geschäftsführer, Cloud & Heat Technologies) sowie Walter Haas und Marcus Thurand.

Ein wichtiges Thema der connect-ec ist die Car-Connectivity. Peter Garzarella, Head of Group Software Development, Volkswagen, verrät den Besuchern, wie sich das Auto zum Smartphone auf Rädern wandelt. Den Fokus auf das vernetzte Heim richtet Ronny Tischer, Head of Sales, KOMSA Enterprise Services (“5G erfindet das Smart Home neu”). Dr. Bruno Jacobfeuerborn, Geschäftsführer DFMG Deutsche Funkturm, gibt exklusive Einblicke, wie 5G der Telekommunikationsbranche neue Businessmöglichkeiten eröffnet – mit innovativen Use Cases im Internet of Things- oder Augmented-Reality-Bereich. Für Diskussionsstoff sorgen wird Prof. Dr. Gerhard Fettweis, Inhaber des Vodafone-Lehrstuhls für Mobilfunksysteme an der TU Dresden. Der 5G-Experte stellt die provokante Frage, ob voll vernetzte Fahrzeuge ähnlich schnell altern wie Smartphones: “Hat das Auto der Zukunft nur eine Lebensdauer von drei Jahren?”

Auch am zweiten Konferenztag stehen vielversprechende Vorträge auf dem Programm. So erläutern Giorgio Koppehele, CEO, und Reinhard Eichborn, Business Development & Sales, Magic Horizons, warum 5G und Virtual Reality untrennbar miteinander verbunden sind. Mark Yao, Global Product Manager, HERE Technologies, beleuchtet die sensiblen Sicherheitsaspekte 5G-basierter Internet-of-Things-Anwendungen. Und Dr. Diego Schierle Moreno, CEO FLÜGELaeronautics, erklärt in seiner mit Spannung erwarteten Keynote, wann die Mobility-on-the-Fly endlich Wirklichkeit wird. Das Dresdner Startup entwickelt ein zweisitziges Flugzeug mit Elektroantrieb, das sich so einfach wie ein Auto bedienen lassen soll. Ein erstes Modell  des Überfliegers ist auf der connect-ec zu bestaunen.

Alle aktuellen Infos zur connect-ec 2019  >  www.connect-ec.info

Wann?  Konferenz/Fachbesuchertage: Do. 02.05.2019 und Fr. 03.05.2019, 10 bis 17 Uhr
Publikumstage: Sa. 04.05. und So. 05.05.2019, 10 bis 17 Uhr
Wo?  Internationales Congress Center Dresden, Ostra-Ufer 2, 01067 Dresden
Wieviel?  Publikumstage: Einzelticket 5.00 Euro, Familienticket (4 Personen): 10.00 Euro;
Schüler, Studierende und Auszubildende (Ausweis erforderlich): kostenlos.

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Erster umfassender Crowdsourcing-Test zur Kundenerfahrung mit deutschen Festnetz-Internetanschlüssen von PCgo, PC Magazin und P3

Welcher Internet-Anbieter liefert seinen Kunden die schnellsten Downloads, die schnellsten Uploads und die kürzesten Paketlaufzeiten? Im ersten umfassenden Crowdsourcing-Test zur Kundenerfahrung mit deutschen Festnetz-Internetanschlüssen gehen Unitymedia und Net Cologne als klare Sieger hervor. Die Technikmagazine PCgo und PC Magazin haben gemeinsam mit P3, dem international führenden Anbieter von Netzwerktests dazu eine Studie veröffentlicht.

„Wir wollten Datengeschwindigkeiten und Latenzzeiten so messen, wie sie von den Nutzern tatsächlich erlebt werden“, sagt Hakan Ekmen, CEO P3 communications. „Deswegen haben wir Crowdsourcing eingesetzt. Dies erlaubt die räumlich wie zeitlich breite Erfassung individueller Leistungs- und Qualitätsparameter. Die zugrundeliegenden, realen Nutzertransaktionen gestatten dabei Einblick in die jeweils genutzten Datentechnologien. Die Daten wurden in heimischen WiFi-Netzen erfasst und ermöglichen die Bewertung der Festnetzanbieter – über tausende Haushalte hinweg.“

Über drei Monate – November 2017 bis Januar 2018 – nutzte P3 die eigene On-Device Testmethodik zur Erfassung der Messwerte. Diese zeichnen ein akkurates Bild von Datengeschwindigkeit und Latenz, die die deutschen Breitbandanbieter ihren Kunden tatsächlich liefern. Der Test berücksichtigte über 150.000 Festnetzanschlüsse in ganz Deutschland – über 5 Millionen Einzelmessungen der verfügbaren Datendurchsätze und fast 30 Millionen Messungen der Latenzzeiten wurden durchgeführt.

Das Ergebnis: Unitymedia und Net Cologne liegen klar vorne. Unitymedia führt das Feld mit den höchsten durchschnittlichen Datengeschwindigkeiten an, während Net Cologne die kürzesten Latenzzeiten aller getesteten Internetanbieter hat. Telekom, Vodafone und Telefónica zeigen ebenfalls gute Leistungen, wenngleich diese in den verschiedenen Bundesländern signifikante Unterschiede aufweisen. Die vollständige Studie können Sie hier herunterladen.

Zur Erfassung der aktuell verfügbaren Datenrate, Paketlaufzeit und anderer Parameter hat P3 Messfunktionen in mehrere populäre Smartphone-Apps integriert, die während der Nutzung im Hintergrund laufen. Anhand der IP-Adresse können die Messwerte den einzelnen Netzbetreibern zugeordnet werden. Millionen Datenpunkte wurden täglich anonymisiert an die Server von P3 übertragen und anschließend mit ausgefeilten Verfahren von P3-Datenexperten analysiert.

Hakan Ekmen plant, die per Crowdsourcing gewonnenen Erkenntnisse weiter zu verfeinern: „Im Festnetz messen wir aktuell Uplink- und Downlink-Geschwindigkeiten sowie Latenz. Aber wir werden die Kriterien erweitern – etwa um Netzstabilität und Service-Qualität. An die Belastbarkeit der Ergebnisse stellen wir ebenso hohe Anforderungen wie an andere Elemente unserer Netztests. Dies gilt auch für deren statistische Relevanz.“

Mit über 15 Jahren Erfahrung im Testen von Telekommunikationsnetzen bietet P3 Mobilfunkbetreibern und Unternehmen fundierte Einblicke in die Performanz von Netzen weltweit. Neben den etablierten Drivetests und Walktests nutzt P3 seinen Crowdsourcing-Ansatz, um Marktinformationen jenseits der reinen Netz-Performance zu gewinnen – dazu gehören Nutzerverhalten, Netzeigenschaften und -funktionen, Nutzung und Performanz von Over-the-top-Diensten, Infrastruktur- und Geräteleistung und Sicherheit.

Über PC Magazin

Technik auf hohem Niveau, Hardware-Kompetenz und up-to-date-Reports zeichnen eines der erfolgreichsten IT-Magazine Deutschlands aus. Für alle, die mehr wollen: mehr Tiefe, mehr Praxis, mehr Trends. Seit fast 30 Jahren schauen wir hinter die Kulissen und testen mit hoher technischer Tiefe in unserem hauseigenen Testlab. PC Magazin ist das Fachmagazin für IT-Enthusiasten und Entscheider im SMB-Bereich. 

Über PCgo

Wir machen Technik einfach – PCgo bietet das Rundum-Sorglos-Paket für alle, die produktiv mit ihrem PC, Notebook, Tablet oder Smartphone arbeiten oder einfach nur Spaß haben wollen. PCgo ist das Magazin für jeden Anwender, der Tipps, Kaufberatung und Workshops in verständlicher Sprache erwartet. Ob zu Hause, im Büro oder unterwegs: PCgo zeigt, wie’s geht.

Chefredakteur der beiden Magazine ist Jörg Hermann.

Neben den Marken connect, video, COLORFOTO, AUDIO und stereoplay gehören PC Magazin und PCgo zum Verlag der WEKA MEDIA PUBLISHING GmbH, mit Sitz in Haar bei München.

Weitere Informationen finden Sie unter http://www.weka-media-publishing.de/

Über P3

P3 ist ein führender, international tätiger Anbieter von Beratungs-, Ingenieur- und Testing-Dienstleistungen. Mehr als 3.500 P3 Mitarbeiter weltweit arbeiten daran, neue innovative Lösungen für die komplexen technischen Herausforderungen der heutigen Zeit zu entwickeln und zu implementieren. Das Unternehmen erwirtschaftet Umsatzerlöse von mehr als 350 Millionen Euro. P3 bietet seinen Kunden aus den Bereichen Luft- und Raumfahrt, Automobil, Energie und Telekommunikation ein breites Portfolio an Dienstleistungen und proprietären Anwendungen – so unterstützt P3 den Erfolg aller Kunden von der Innovation bis zur Implementation. Im Telekommunikationsbereich bietet P3 unter anderem unabhängige Technik- und Management-Beratung – u.a. Netzwerk-Planung, End-to-End-Optimierung, unabhängige Netzqualitätsmessungen (QoE und QoS), internationale Benchmarktests, Sicherheitsaudits sowie das Testen von Endgeräten und Endgeräteabnahmen. P3 zählt Mobilfunkbetreiber, Netzwerkanbieter, Endgerätehersteller und staatliche Organisationen wie Regulierungsbehörden weltweit zu seinen Kunden. Mehr Informationen unter p3-group.com.

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20 Mobilfunk-Hotlines im connect-Test

Wer jeden Monat brav seine Mobilfunkrechnung begleicht, der darf bei Fragen oder Problemen Hilfe erwarten. Stimmt das oder lassen manche Anbieter den Kundenservice schleifen? connect hat die Hotlines der Netzbetreiber und größten Discounter in Deutschland sowie die Netzbetreiber in Österreich und der Schweiz in die Mangel genommen.

Der Ausbau der schnellen Datennetze verschlingt milliardenschwere Investitionen, die von den Kunden refinanziert werden müssen. Damit man die auf dem heiß umkämpften Mobilfunkmarkt bei der Stange hält, ist Kundenpflege Pflicht. Wie’s darum bestellt ist, zeigt der große connect-Test der Mobilfunk-Hotlines.

Vodafone vor Telefónica Deutschland

Vodafone bleibt beim Service in der Erfolgsspur: Auch beim diesjährigen Hotline-Test konnten die Callcenter-Mitarbeiter auftrumpfen und sind mit ihrer Professionalität eine Klasse für sich. Vodafone behauptet damit seine Stellung und gewinnt zum zweiten Mal in Folge mit der Note „sehr gut“. Das zeugt von guter Schulung der Mitarbeiter, vernünftigem Personalstands-Management und guter Motivation der Teams.

Dass es ein Riesenfehler ist, beim Service zu sparen, musste im letzten Jahr Telefónica erfahren – doch die Münchner haben verstanden, reagiert und einen Riesenschritt nach vorne gemacht: Die Berater wissen am besten Bescheid, legen sich für die Kundschaft ins Zeug und sind nun vor allem deutlich besser erreichbar. Der Lohn: Das Telefónica-Team schneidet als zweitbester deutscher Netzbetreiber mit dem Gesamturteil „gut“ ab.

Telekom bei der Erreichbarkeit top, Tchibo bei den Discountern am besten aufgestellt

Wer viele Kunden hat, bei dem ist der Kundenservice besonders gefordert: Diesmal konnte das kompetente Telekom-Team die Herausforderung meistern und hat sich vor allem in puncto Erreichbarkeit gewaltig verbessert. Auch die Telekom wurde mit der Note „gut“ bewertet.

Dass auch Branchenfremde im Mobilfunk überzeugen können, beweist der Handelsriese Tchibo: Die Helpline zeigt Einsatz und ging auf Testerwünsche individuell ein. Die sehr gute Erreichbarkeit und die kurzen Wartezeiten runden die mit „sehr gut“ bewertete Performance ab. Damit steht Tchibo auf dem Siegertreppchen – noch vor den etablierten Alternativ-Anbietern, die allesamt mit einem „gut“ aus dem Test hervorgingen. Einzig Aldi musste sich mit einem „befriedigend“ begnügen.

Schweiz mit exzellentem Service

Bei den Eidgenossen arbeiten nicht nur die Uhren präzise. Die Schweizer verfügen auch über einen hervorragenden Service: Alle drei Netzbetreiber haben mit „sehr gut“ abgeschnitten. Die Nase ganz vorn hat der Marktführer Swisscom, dichtauf folgen Salt und Sunrise.

Auch die österreichischen Mobilfunker bauen ihre schnellen LTE-Netze immer weiter aus, investieren aber nicht nur in Technik, sondern auch in Service: Alle drei Netzbetreiber liegen mit der Note „gut“ auf ähnlichem Niveau, Drei konnte sich mit den meisten Punkten vor T-Mobile und A1 Telekom an die Spitze setzen.

Die ausführlichen Ergebnisse des Hotline-Tests werden in der connect-Ausgabe 5/18 veröffentlicht, die am 6. April erscheint.

Über connect

connect ist die führende Zeitschrift zur Telekommunikation in Europa und erscheint in der WEKA MEDIA PUBLISHING GmbH, dem größten Technikverlag in Deutschland und Teil der WEKA Firmengruppe, die aus 20 Medienunternehmen in fünf europäischen Ländern besteht. Mit Special-Interest-Titeln wie AUDIO, COLORFOTO, connect, PCgo, PC Magazin, SCREENGUIDE, stereoplay und video bietet die WEKA MEDIA PUBLISHING GmbH ein redaktionell hochwertiges Spektrum rund um Telekommunikation & Mobil, IT, Internet & B2B, Unterhaltungselektronik, HiFi & Heimvernetzung sowie Fotografie.

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connect conference 2018: Globale TK-Player fordern von Wirtschaft und Politik stärkere Unterstützung

  • Impulse, Dialoge, Showcases – Experten diskutieren technische Vorteile und Herausforderungen von 5G
  • 5G als Schlüssel für sicheres autonomes Fahren

Vertreter von weltweit führenden Telekommunikationsanbietern fordern von Politik und Wirtschaft ein stärkeres Engagement hinsichtlich der 2020 bevorstehenden Einführung der fünften Mobilfunkgeneration. Unter dem Motto „The Future of Telecommunications and Services“ diskutierten sie auf der connect conference 2018 am vergangenen Donnerstag im Münchener Hilton Airport Hotel die technischen Vorteile und Herausforderungen der sich in hohem Tempo entwickelnden 5G-Technologie.

Cayetano Carbajo Martín, CTO der Telefónica Deutschland, präsentierte in seiner Keynote „5G im O₂ Netzwerk. Was können wir erwarten?“ nicht nur erste Anwendungsfälle, sondern auch die notwendigen Voraussetzungen, die Politik und Wirtschaft noch schaffen müssten. „Das zunehmend schwierigere wirtschaftliche und regulatorische Umfeld schafft besondere Herausforderungen“, erklärte Cayetano Carbajo. „Um die Bedürfnisse der Kunden zu erfüllen und dem erwarteten Standard von 5G gerecht zu werden, bedarf es einer gemeinsamen Kraftanstrengung von Wirtschaft und Politik.“

Howy Shu, Senior Director HUAWEI Technologies zeigte in seiner Keynote, wie Smartphones die 5G-Evolution weiter vorantreiben. Gleichzeitig betonte er die hohe Zahl an Anwendungen, die Unternehmen aus unzähligen Branchen bereits entwickelt hätten, die nur noch auf die Einführung von 5G warten würden. „Wenn 5G kommt, können wir uns auf bahnbrechende Möglichkeiten sowohl für Unternehmen als auch für Endverbraucher freuen“, sagt Shu.

Zukunft in weiter Ferne? Telekom und Vodafone bereits mittendrin

„Digitalisierung braucht Infrastruktur“, erklärte Walter Goldenits, CTO Telekom Deutschland. Genau wie der globale Aufbau des Stromnetzes im vergangenen Jahrhundert, sei nun der Aufbau des Glasfasernetzes das entscheidende Netzwerk, das den Alltag von Millionen Menschen massiv beeinflussen werde. „Unsere Netzwerke ermöglichen unseren Kunden, das volle Potenzial der Digitalisierung auszuschöpfen“, sagt Goldenits. „Deshalb fordern wir uns jeden Tag aufs Neue heraus, um schneller und effizienter mobile und drahtgebundene Technologien zu implementieren.“ Die Telekom startete gestern als erster Anbieter in Europa ein 5G-Netz in Berlin – Walter Goldenits ließ es sich nicht nehmen, diesen Meilenstein persönlich auf der connect conference zu verkünden.

„Mehreren Studien zufolge werden bis zum Jahr 2020 25 Milliarden Geräte das ,Internet der Dinge‘ bilden“, berichtete Guido Weissbrich, Director of Network Performance Management bei Vodafone Germany. „Vodafone bindet bereits heute täglich mehr Maschinen als neue Nutzer in sein Netzwerk ein.“ Auch er forderte schnelle und zuverlässige Netzwerke, die das Fundament für diese Bewegung seien, denn 5G ermögliche Echtzeit-Antworten und Geschwindigkeiten von mehreren Gigabits pro Sekunde. „5G wird die Grundlage für vernetzte Mobilität und autonom fahrende Fahrzeuge bilden“, führte Weissbrich weiter aus. „Aber ebenso auch für humanoide Roboter, die der Menschheit eine echte helfende Hand geben werden, für eine nachhaltige und effiziente Landwirtschaft und für eine neue industrielle Revolution.“ Mit aktiven Antennen, dem Internet der Dinge über die sogenannte Mobile Edge Cloud bis hin zu Gigabit-Geschwindigkeiten demonstrierte Weissbrich, wie Vodafone bereits die Weichen für 5G stellt und 5G-fähige Technologien in sein Netzwerk integriert.

Autonomes Fahren: 5G als Schlüssel für Sicherheit und Komfort

Das vernetzte Auto ermögliche eine neue Welt der Mobilität – Autofahren könnte so  sicherer, effizienter und attraktiver werden, erklärte Ralf Lenninger, Head of Future Solutions Interior Division, Continental AG. Als Teil der Schwarmintelligenz im Verkehr trage es vor allem zu einem besseren Verkehr bei. „Wir arbeiten an fortgeschrittenen Technologien wie V2X und 5G“, sagte Lenninger. „Dies bietet Zukunftsalternativen insbesondere für Dienste im Bereich Intelligent Transport Systems und die Möglichkeit für weitere Connected-Car-Anwendungen – vorausgesetzt, es gibt ein flächendeckendes Netz, und die 5G-Konnektivität wird bezahlbar sein.“ Zudem sei 5G zwar kein automotive-spezifischer Standard, aber dennoch für das vernetzte Fahrzeug von großem Interesse, da es eine sehr hohe Bandbreite und geringe Latenz verspräche. Lenninger erklärte, dies könne verbesserte Sicherheit und Komfort auf den Straßen ermöglichen und grundlegend sein, die individuellen Anforderungen an Mobilität auf unterschiedlichen Märkten rund um die Welt zu erfüllen.

Gebündelte TK-Power unter einem Dach

Gemeinsam mit dem Telekommunikationsmagazin connect veranstaltete die Weka Media Publishing GmbH den Branchentreff. „Die connect conference ermöglicht erste Antworten und Einblicke in den aktuellen Stand der 5G-Technik“, erklärte Dirk Waasen, Verlagsleiter Weka. „Es freut uns sehr, dass dieser Branchentreff erfolgreich dazu beiträgt, dass 5G von Anfang an ein Erfolg werden kann. Es ist wichtig, dass drängende Fragen und Probleme angesprochen werden können, wie zum Beispiel Netzbetreiber die immensen technischen Anforderungen überhaupt rechtzeitig erfüllen können und welche Geschäftsmodelle die nötigen Umsätze bringen werden.“

Über WEKA MEDIA PUBLISHING

TECHNIK TRENDS FASZINATION

Diesem Motto hat sich die WEKA MEDIA PUBLISHING GmbH verschrieben. Mit ihren Marken connect, PC Magazin, PCgo, COLORFOTO, AUDIO, stereoplay, video und SCREENGUIDE begleitet sie die Leser durch aufregende Technikwelten, sowohl Print als auch Digital. Hohe redaktionelle Kompetenz und objektive Produkttests im eigenen Testlabor sind steter Anspruch. Nicht zuletzt deswegen gehört die WEKA MEDIA PUBLISHING GmbH zu Deutschlands größten Technikverlagen und bietet darüber hinaus ein in der Verlagslandschaft einzigartiges Testlabor für kompetente und unabhängige Testdienstleistungen.

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Studie: Aktuelles Kundenbarometer bescheinigt Internet-Providern gute Arbeit

  • 1&1 liegt in repräsentativer Untersuchung des Fachinstituts für Telekommunikation (FifT) vorne
  • WEKA-Fachzeitschriften connect, PCgo und PC Magazin ließen 3.800 Providerkunden befragen

Das aktuelle Kundenbarometer Internetprovider 2018 bescheinigt den deutschen Internet-Providern gute Arbeit: In einer vom Fachinstitut für Telekommunikation (FifT) durchgeführten repräsentativen Studie benoteten 3.800 Providerkunden ihren Anbieter mit durchweg guten Noten. Am besten schnitt dabei 1&1 ab. Das Unternehmen aus Montabaur konnte überall gute Teilergebnisse erzielen und erhielt die Gesamtnote 2,0. Nur ganz knapp geschlagen wurden die Deutsche Telekom (2,1), die vor allem bei der empfundenen Netzqualität und dem Markenimage punkten konnte, sowie Vodafone (2,2). Auch Unitymedia (2,3) und Telefónica/O₂ (2,4) überzeugten ihre Kunden.

„Das Kundenbarometer Internetprovider 2018 spiegelt die Zufriedenheit der Kunden mit ihrem Internetanbieter wieder, trifft aber keine absolute Aussage“, erklärt Dirk Waasen, Verlagsleiter bei WEKA. „Gefragt war also immer nach dem subjektiven Empfinden der Kunden.“ Die Studie umfasste die fünf Teilbereiche Hard- und Software, Kundenservice, Markenbewertung/Image, Netz sowie Tarif und Rechnung. Bei 1&1 zeigten sich die befragten Kunden vor allem mit dem Service hoch zufrieden.

Standardisierter Score zeigt Entwicklung auf

Für besonders schnell halten hingegen Unitymedia-Kunden ihr Netz – der Anbieter erreicht hier den höchsten WPS (WEKA Promoter Score) im Wettbewerbsumfeld. Der WPS ermittelt die Kundenzufriedenheit auf Basis fünfstufiger Noten zwischen sehr gut und sehr schlecht, wobei 100-Prozent-zufriedene Kunden zu einem WPS von 200 führen, 100-Prozent-Unzufriedene zu einem WPS von -200. „Auf Basis dieses standardisierten Scores lässt sich künftig vergleichen, wer sich verbessert und wer sich verschlechtert hat“, meint Waasen. Damit sei der WPS extrem differenziert und aussagekräftig.

Entsprechend spannend bleibt, wie sich das Tableau in den kommenden Jahren weiterentwickelt. In diesem Jahr konnte sich Telefónica beispielsweise in keiner Einzeldisziplin an der Spitze platzieren, von seinen Kunden erhielt das Unternehmen vor allem in den Bereichen Preis/Leistung und Weiterempfehlung gute Noten. Auch Vodafone stach in keiner Disziplin heraus, ist aber in allen Teilbereichen im Vorderfeld zu finden.

Bei der Frage nach der Weiterempfehlung erreichte die Deutsche Telekom den höchsten Wert: 88 Prozent der Kunden empfehlen ihren Anbieter und verschaffen den Bonnern hier einen WPS von 152 – und damit das einzige „sehr gut“ in der gesamten Befragung.

Über Details zum Kundenbarometer Internetprovider 2018 berichten PCgo und PC Magazin in ihren aktuellen Ausgaben (EVT 01.06.2018). In connect Print erscheint der Artikel nicht. Online erscheint der Artikel auf connect.de und pcmagazin.de: https://www.connect.de/3198485 und https://www.pc-magazin.de/3199481

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Mobilfunkshops im Test

In einem umfangreichen Testverfahren prüfte connect beim Mobilfunk-Shoptest 2018 insgesamt 356 Mobilfunkläden in Deutschland, Schweiz und Österreich. Um verlässliche Ergebnisse zu erzielen, wurde jeder Shop zwei Mal aufgesucht und nach den Kriterien „Tarif-Beratung“, „Geräte-Beratung“, „Dienste-Beratung“, „Ausstattung/Atmosphäre“, sowie „Auftreten des Mitarbeiters“ bewertet. Die Deutsche Telekom, A1 und Sunrise sind Landessieger, wobei keiner der Anbieter die Note „sehr gut“ erzielte.

Umfangreicher Service-Test

Allein in Deutschland waren es laut Statista Ende 2017 rund 135 Millionen Mobilfunkanschlüsse, Tendenz steigend. Eine Vielzahl der Mobilfunktarife wird im Internet abgeschlossen, meist ohne Beratung. Diese findet dafür in den stationären Mobilfunkshops statt, mit unterschiedlichen und teilweise überraschenden Ergebnissen. „Keiner der Anbieter erreichte ein „sehr gut“. Das mag daran liegen, dass die Anbieter immer mehr Services aus einer Hand anbieten“, erklärt Josefine Milosevic, connect-Redakteurin. „Der Kunde sucht in der Regel einfach einen vernünftigen Tarif und ein zu ihm passendes Smartphone. Wenn die Beratung stimmt, gibt es keinen Grund, bei der Konkurrenz vorbeizuschauen.“

In Deutschlands aufwendigstem Mobilfunk-Shoptest überprüft connect mit 200 Vor-Ort-Checks in 13 Städten und 12 ländlichen Regionen die Servicequalität der Deutschen Telekom, Vodafone, Telefónica Deutschland sowie Mobilcom-Debitel. Im direkten Vergleich gewinnt die Deutsche Telekom mit der Bestnote „gut“ und 381 von 500 möglichen Punkten. Die drei Mitstreiter erzielten lediglich die Note „befriedigend“.

Deutsche Telekom setzt auf Service

Nicht nur in puncto Netze sieht sich die Telekom in der Vorreiterrolle, auch beim Service vor Ort setzen die Bonner hohe Ansprüche. Mit einer meist ansprechenden Shop-Atmosphäre und mit funktionstüchtigen Smartphones bestückt, setzt das Personal auf Freundlichkeit, kompetente Tarifberatung und Knowhow. Eine Lübecker Filiale hebt sich als absoluter Testsieger mit erreichten 488 von 500 Punkten von den getesteten Telekom-Shops ab. Dennoch besteht für den Gesamtsieger noch Luft nach oben, vor allem in den Kategorien Beratung der Geräte und Dienste, schneidet der Netzbetreiber nur mit „befriedigend“ ab.

Vodafone, Telefónica Deutschland und Mobilcom Debitel zeigen erhebliche Defizite

Der Düsseldorfer Anbieter lässt im Vergleich zum Shoptest 2017 deutlich nach: Vodafone erreicht bei der Beratung zu Tarifen und Geräten nur eine befriedigende Leistung mit 368 Punkten, wohingegen der Auftritt der Shop-Mitarbeiter als „sehr gut“ bewertet wird. Telefónica Deutschland fährt nach der Zusammenlegung von E-Plus und O2 einen deutlichen Sparkurs, was sich offenbar im Service wiederspiegelt. Im aktuellen Shoptest erreicht der Münchener Netzbetreiber ein schwaches Ergebnis mit 358 Punkten. Vor allem bei der Geräteberatung zeigen die Verkäufer Optimierungspotenzial. Das Schlusslicht bildet Mobilcom Debitel, ein Tochterunternehmen von Freenet. Die Büddelsdorfer sind zwar zahlreich mit Filialen in Deutschland vertreten, verfügen jedoch über keine opulente Geräteauswahl. Mit erreichten 346 Punkten mangelt es vor allem bei der Ausstattung im Shop sowie der Geräte-Beratung.

Schweiz und Österreich schreiben Qualität und Service groß

Der Schweizer Netzanbieter Sunrise setzt sich mit der Note „gut“ und 396 Punkten vom Wettbewerb ab. Dicht gefolgt von Swisscom, ebenfalls  „gut“ und erreichten 392 Punkten sowie Salt mit der Note „befriedigend“ und 374 Punkten. In Österreich sind die Ergebnisse ähnlich: A1 siegt mit der Note „gut“ und 393 Punkten vor T-Mobile Austria und Note „gut“ und 387 Punkten sowie Drei, mit „befriedigend“ und 370 Punkten.

Die ausführlichen Ergebnisse des connect Mobilfunk-Shoptests 2018 mit den Einzelwertungen aller getesteten Shops werden in der connect-Ausgabe 7/18 veröffentlicht, die am 1. Juni erscheint.

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Service-Check: Hotlines der größten Breitbandanbieter in Deutschland, Österreich und Schweiz stellen sich connect-Test

  • Deutsche Telekom schneidet erneut mit Bestnote „sehr gut“ ab
  • Telefónica verbessert Erreichbarkeit, Vodafone lässt Kunden warten
  • In der Schweiz und Österreich steht Kundenservice im Fokus

Im großen connect Hotline-Test prüfte das Magazin die Servicequalität der größten Breitband-Anbieter in Deutschland, Schweiz und Österreich. 148 connect-Tester kontaktierten über mehrere Wochen 15 Anbieter, darunter sieben deutsche DSL- und Kabelbetreiber sowie jeweils vier Breitband-Anbieter in Österreich und der Schweiz. Als Bewertungsgrundlage dienten Qualität der Aussagen, Erreichbarkeit, Wartezeit, Kosten sowie Freundlichkeit der Mitarbeiter. Das Ergebnis zeigt auf dem deutschen Markt ein deutliches Verbesserungspotential, wohingegen die schweizerischen und österreichischen Anbieter Kundenbindung stark forcieren.

Deutsche Telekom erlangt erneut Bestnote, dicht gefolgt von Unitymedia

Mit 13,36 Millionen Breitband-Kunden wird der Service der Deutschen Telekom am meisten auf dem deutschen Markt nachgefragt. Erst kürzlich siegte der Magenta-Konzern beim Test der Festnetzinfrastruktur – nun dank bester Bewertung auch im Hotline-Test mit der Bestnote „sehr gut“. Dem Engagement sowie dem kompetenten Wissen der Mitarbeiter verdankt die Deutsche Telekom 426 von 500 Gesamtpunkten. Der Kölner Anbieter Unitymedia verpasst mit 422 Punkten die Bestnote nur knapp. Mit der Endnote „gut“ verbessert sich der von Vodafone gekaufte Anbieter zum letztjährigen Test jedoch deutlich.

Klare Luft nach oben: 1&1, Vodafone, PŸUR und Telefónica Deutschland – Congstar bildet Schlusslicht

Drittgrößter Festnetzanbieter 1&1 musste den Hotline-Test-Sieger-Platz vom Vorjahr an die Telekom abgeben. Die Qualität der Mitarbeiteraussagen ließ im Vergleich etwas nach, dennoch erreichte das Unternehmen aus Montabaur ein gutes Ergebnis: 415 Punkte sowie die Note „gut“. Auch die drei Anbieter Vodafone mit 404 Punkten, dicht gefolgt von PŸUR mit 402 Punkten sowie Telefónica Deutschland mit 392 Punkten erhielten noch die Note „gut“, wobei es bei allen dreien vor allem an den langen Wartezeiten scheiterte. Bei den Riesen Vodafone und Telefónica Deutschland betrugen diese nahezu vier Minuten. Letzterer zeigte sich zum Vorjahr aber stärker: Das Team des Münchener Anbieters wusste in Tarif- und Hardware-Fragen besser Bescheid und konnte auch mit der Erreichbarkeit punkten. Das Schlusslicht unter den Deutschen bildet Congstar. Die Telekom-Zweitmarke punktet vor allem mit der zügigen Erreichbarkeit, nach nur knapp einer Minute, weist aber Verbesserungspotential beim Wissen auf. Insgesamt erzielt Congstar 374 Punkte und damit die Note „befriedigend“.

Schweizer legen Wert auf guten Service – Österreicher forcieren Kundenbindung

„Gleich drei Anbieter, allen voran der Neuzugang Salt, haben mit „sehr gut“ abgeschnitten“, kommentiert connect-Redakteurin Josefine Milosevic. Somit verdienten Salt mit 451 Punkten vor UPC mit 439 Punkten und Sunrise mit 434 Punkten die Note „sehr gut“. Swisscom bildet das Schweizer Schlusslicht mit 414 Punkten und der Note „gut“.

Und auch in Österreich wird die Kundenbindung stark forciert, wie vor allem der Marktführer A1 mit 435 Punkten und sein Mitbewerber, des Kabelbetreiber UPC Austria mit 427 Punkten, im DACH-Vergleich erfolgreich demonstrierten. Beide erhielten die Endnote „sehr gut“. T-Mobile Austria und TELE 2 (Drei) erreichten mit 410 und 407 Punkten im Test die Note „gut“.

Die ausführlichen Ergebnisse des Breitband-Hotline-Tests 2018 mit den Einzelwertungen aller getesteten Shops werden in der connect-Ausgabe 9/18 veröffentlicht, die am 3. August erscheint.

Über connect

connect ist die führende Zeitschrift zur Telekommunikation in Europa und erscheint in der WEKA MEDIA PUBLISHING GmbH, dem größten Technikverlag in Deutschland und Teil der WEKA Firmengruppe, die aus 20 Medienunternehmen in fünf europäischen Ländern besteht. Mit Special-Interest-Titeln wie AUDIO, COLORFOTO, connect, PCgo, PC Magazin, SCREENGUIDE, stereoplay und video bietet die WEKA MEDIA PUBLISHING GmbH ein redaktionell hochwertiges Spektrum rund um Telekommunikation & Mobil, IT, Internet & B2B, Unterhaltungselektronik, HiFi & Heimvernetzung sowie Fotografie

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connect Festnetztest 2018: Deutsche Telekom auf Platz 1

Welcher Festnetzanbieter liefert das beste Gesamtpaket aus Sprachqualität, Internetzugang und stabilem Videostreaming? Für den Festnetztest 2018
haben connect und zafaco die wichtigsten Anbieter in Deutschland einer Härteprüfung unterzogen. Vorjahressieger 1&1 muss den Sieg an die Deutsche Telekom abgeben und kommt auf Platz 2. Dahinter folgt der Kabelanbieter Unitymedia. Bei den regionalen Anbietern gewann der Münchner Citynetz-Carrier M-net vor NetCologne aus Köln. Insgesamt lag das Niveau erfreulich hoch: Viermal konnte die Redaktion die Testnote „sehr gut“ vergeben.

Der Digitalisierungsboom lässt das Datenvolumen weiterhin rasant ansteigen: Mit rund 33 Milliarden übertragenen Gigabyte wurde 2017 in den deutschen Festnetzen ein neuer Rekordwert erreicht. Der Zuwachs gegenüber dem Vorjahr betrug 47 Prozent. Pro Breitbandanschluss und Monat ergab sich damit ein durchschnittliches Datenvolumen von mehr als 80 GB (Quelle: Bundesnetzagentur). Doch welche Unternehmen bieten den Kunden bundesweit und regional die beste Netzqualität?

Aussagekräftige Antworten liefert Deutschlands wichtigster Festnetztest, den connect 2018 zum neunten Mal in Folge mit seinem Partner zafaco durchgeführt hat. Automatisierte Testsysteme an 48 Standorten nahmen im Mai und Juni 2018 rund 4,4 Millionen Messungen vor und analysierten dabei die Sprachqualität, Daten- und Fehlerraten, Antwortzeiten, die Videoqualität beim Web-TV und vieles mehr. Bundesweit aktive Netzbetreiber waren mit 16 Anschlüssen vertreten, regionale und Spartenanbieter (Netzbetreiber mit weniger als 2 Prozent bundesweitem Marktanteil) mit vier. An den Anschlüssen kamen die von den Anbietern vermarkteten Endgeräte mit der aktuellen Firmware zum Einsatz.

Bundesweite Anbieter

Platz 1: Deutsche Telekom
Nachdem 1&1 den Festnetztest 2017 gewonnen hatte, erkämpfte sich 2018 die Deutsche Telekom den Spitzenplatz zurück. Sowohl in der Telefonie als auch bei Breitband-Internet (gemeinsam mit Unitymedia und M-net) und Web-Services (gemeinsam mit 1&1) zeigten die Bonner Top-Leistungen in fast allen Einzelwertungen. Damit eroberte die Telekom den bundesweiten Spitzenplatz und liegt nur knapp hinter dem noch etwas höher punktenden Regionalanbieter M-net. Einige Messwerte zeigten bei der Telekom aber durchaus noch Verbesserungspotenzial – vor allem im Bereich Web-TV.
connect-Urteil: sehr gut (447 Punkte).

Platz 2: 1&1
Auch wenn es 2018 nur für den zweiten Rang reichte, kann 1&1 mit den Leistungen in den Disziplinen Sprache, Highspeed-Internet und Web-Services zufrieden sein. Zwar mietet 1&1 Anschlussleitungen von anderen Netzbetreibern an, betreibt aber ein eigenes Kernnetz, eigene „Carrier-Interconnects“ sowie ein eigenes Glasfasernetz. Im getesteten Produktmix waren sowohl eigene als auch angemietete Leitungen enthalten. Potenzial für Verbesserungen attestierten die Testmessungen im Bereich Web-TV: Hier könnten die Video-Reaktionszeiten besser sein. connect-Urteil: sehr gut (441 Punkte).

Platz 3: Unitymedia
Der in NRW, Hessen und Baden-Württemberg aktive Kabelanbieter Unitymedia zeigte besonders in der Kategorie Highspeed-Internet eine herausragende Leistung. Defizite gab es jedoch bei der Sprachtelefonie: Gemeinsam mit EWE lag Unitymedia in dieser Kategorie hinten. Schuld daran waren vor allem lange Verbindungsaufbau- und Sprachlaufzeiten. Doch auch bei einigen Szenarien in der Internetnutzung offenbarte sich Verbesserungspotenzial – etwa bei den Ladezeiten der getesteten Webseiten. connect-Urteil: gut (422 Punkte).

Platz 4: O2
Die Münchner konnten sich im Vergleich zum Vorjahr steigern und landeten im guten Mittelfeld. Dies verdanken sie nicht zuletzt den sehr guten Teilergebnissen bei den Sprachmessungen – beispielsweise bei den Laufzeiten von Verbindungen aus und in andere(n) IP-Netze(n). Auch die Ladezeiten von Webseiten, Uploads zu Fotobuchdiensten und die Pufferzeiten von Videoabrufen waren erfreulich. Negativ fiel auf, dass die zugesicherte Upload-Bandbreite unter Last bei Anschlüssen mit 50/10 und 100/40 Mbit/s häufig unterschritten wurde. connect-Urteil: gut (420 Punkte).

Platz 5: Vodafone
Im Ergebnismix glänzte Vodafone mit sehr guten Verbindungsaufbauzeiten in der Sprachdisziplin und den zweitschnellsten Upload-Zeiten bei Fotobuch-Uploads in der mittleren Bandbreitenklasse (über 20 bis unter 100 Mbit/s). Dem standen jedoch schlechte Ergebnisse bei den Upload- und Download-Messungen gegenüber. Probleme gab es auch im Kabel: Bei Anschlüssen mit 400/25 und 500/50 Mbit/s fiel eine häufige Unterschreitung der zugesicherten Bandbreite auf.
connect-Urteil: gut (392 Punkte).

Regionale und Spartenanbieter

Platz 1: M-net
Der Münchner Citynetz-Betreiber sicherte sich zum dritten Mal in Folge den Gesamtsieg nach Punkten. Vor allem Kunden, die einen schnellen, glasfaserbasierten Zugang bekommen können, können sich in den Versorgungsgebieten (Großräume München und Ulm, viele Regionen in Bayern, Main-Kinzig-Kreis/Hessen) über Top-Leistungen freuen. Gemeinsam mit Telekom und Unitymedia gab es die besten Ergebnisse bei den Highspeed-Internet-Checks, schnellste Antwortzeiten zu Gaming-Servern, sehr gutes Web-TV und die zweitbesten Resultate bei der Telefonie. connect-Urteil: sehr gut (450 Punkte).

Platz 2: NetCologne
NetCologne setzt auf einen Mix aus Glasfaser, Koaxkabel und (V)DSL, was sich auch in der Kombination der Testanschlüsse widerspiegelte. Im Durchschnitt der Ergebnisse wurden (gemeinsam mit M-net und Telekom) die schnellsten Antwortzeiten zu Gaming-Servern geboten. Zudem erreichte NetCologne mit EWE den Spitzenplatz in der Disziplin Web-TV. Ein noch besseres Gesamtergebnis verhinderten hohe Laufzeiten bei Sprachverbindungen von und zu anderen IP-Netzen. connect-Urteil: sehr gut (428 Punkte).

Platz 3: EWE
Bei EWE ergaben die Testmessungen ein durchwachsenes Bild. Im Bereich Web-TV lag der Anbieter zusammen mit NetCologne an der Spitze; auch die DNS-Auflösungszeiten und die Sprachlaufzeiten im eigenen Netz sowie für ankommende Verbindungen aus anderen IP-Netzen waren sehr gut. Die Ergebnisse in der Sprachdisziplin ließen dagegen zu wünschen übrig – wegen langer Verbindungsaufbauzeiten im eigenen Netz und zu anderen IP- und Mobilfunknetzen. connect-Urteil: gut (422 Punkte).

Platz 4: Pÿur/Tele Columbus
Im ersten Jahr ihrer Teilnahme erreichte die neue Kabel-Marke von Tele Columbus nur durchschnittliche Leistungen. Bei den Sprachmessungen erzielte Pÿur wegen nicht unterstütztem HD-Voice das schlechteste Ergebnis im Testfeld, bei den Datenmessungen landete der Anbieter auf dem vorletzten Platz. Auch bei den Antwortzeiten zu Gaming-Servern, Fotobuch-Uploads sowie Web-TV blieb noch Luft nach oben.
connect-Urteil: befriedigend (336 Punkte).

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