Mobilfunk-Provider und -Discounter im connect-Check: Mobilcom-Debitel auf Platz eins, Lidl Connect Letzter

Wer seine SIM-Karte bei einem Mobilfunk-Provider wie Mobilcom-Debitel oder einem der vielen Discount-Anbieter erwirbt, möchte in der Regel die Leistungen der drei deutschen Netzbetreiber zum günstigeren Preis. Geht diese Rechnung auf? Oder muss man mit einer Discounter-Karte deutliche Abstriche bei der Netzabdeckung und beim Surfen mit dem Smartphone hinnehmen?

Das Fachmagazin „connect“ und sein Partner P3 liefern die Antwort. P3 analysierte mit seiner ausgefeilten Crowdsourcing-Methodik die Netzabdeckung und den Datendurchsatz, die der Kunde bei der realen Alltagsnutzung erlebt. Um eine differenzierte Betrachtung zu ermöglichen, wurden die Bewertungen der Anbieter aufgeteilt, die SIM-Karten für mehrere der drei deutschen Mobilfunknetze (Deutsche Telekom, Telefónica, Vodafone) vermarkten.

Sieger nach Punkten wurde Mobilcom-Debitel im Telekom-Netz. Auch im Netz von Vodafone bieten die Büdelsdorfer Top-Leistungen. Knapp dahinter rangieren die hauseigenen Discountmarken von Telekom (Congstar) und Vodafone (Otelo). Die von Mobilcom-Debitel als Discountangebot positionierte Marke Klarmobil erzielt im Telekom-Netz ebenfalls gute Ergebnisse. Im Mittelfeld landen die Anbieter, die auf das Telefónica-Netz setzen – etwa die entsprechenden Offerten von 1&1, Drillisch, Aldi, Blau oder Tchibo. Weil Vodafone ihnen keine LTE-Nutzung gewährt, erreichen 1&1 und Klarmobil im Netz der Düsseldorfer nur die Note ausreichend, genau wie Lidl Connect als Letzter.

connect empfiehlt, immer eine LTE-Option zu buchen, wenn verfügbar. Der 4G-Standard bietet nicht nur höhere Datenraten, sondern verbessert auch spürbar das Erlebnis bei der Internetnutzung durch schnellere Reaktionszeiten. Außerdem haben sich die Netzbetreiber bei ihren Ausbaumaßnahmen auf LTE konzentriert. Wer den modernen Netzstandard nicht nutzen kann, muss also mehrere Nachteile in Kauf nehmen, was sich nicht durch günstigere Tarifkosten kompensieren lässt.

Die Ergebnisse im Einzelnen

Mobilcom-Debitel (Netze: Deutsche Telekom, Telefónica, Vodafone)

Vor allem im Telekom-Netz ist der Provider Spitze, mit geringen Abstrichen aber auch im Vodafone-Netz. Mobilcom-Debitel versteht sich nicht wirklich als Discounter. Hier erhalten Kunden SIM-Karten für alle deutschen Netze. Die Auswertungen des P3-Crowdsourcings zeigen, dass Mobilcom-Debitel im Telekom-Netz klar die Nase vorn hat. Dabei wirkt sich vor allem die gute Netzabdeckung der Bonner aus, denn bei den ermittelten Datendurchsätzen gibt es schnellere Kandidaten. Da Mobilcom-Debitel auch die Originaltarife der Netzbetreiber im Sortiment hat, finden sich unter den Kunden viele, die mit „echten“ Vodafone-Verträgen LTE nutzen können. Vermutlich deshalb erreicht Mobilcom-Debitel im Vodafone-Netz einen sehr guten zweiten Platz. Dass die LTE-Option aber kein Garant für Top-Ergebnisse ist, zeigt das vergleichsweise schwache Abschneiden im Telefónica-Netz. connect-Urteil: im Telekom-Netz: sehr gut (425 von max. 500 Punkten), im Vodafone-Netz: gut (404 Punkte), im Telefónica-Netz: ausreichend (324 Punkte).

Congstar (Netz: Deutsche Telekom)

Dank Telekom-Netz erzielt Congstar gute Noten. Bestandskunden mit geringem Speed-Limit sollten in die neuen Tarife wechseln. Congstar ist die Discount-Tochter der Deutschen Telekom. Seit die Telekom im Frühjahr 2018 LTE für Discount-anbieter freischaltete, profitieren davon auch Congstar-Kunden. Bei der Analyse der Crowd-Daten wunderten wir uns allerdings über die beobachteten geringen Datendurchsätze trotz des starken Telekom-Netzes. Die Erklärung: Bei Congstar sind viele Kunden noch in alten Tarifen mit einem Speed-Limit von 7,2 Mbit/s unterwegs. Diesen ist zu empfehlen, innerhalb des Congstar-Angebots auf einen neueren, schnelleren Tarif zu wechseln. connect-Urteil: gut (388 Punkte).

Klarmobil (Netze: Deutsche Telekom, Vodafone)

Im Telekom-Netz können Klarmobil-Kunden Tarife mit LTE buchen. Damit sind sie schneller als bei Nutzung des Vodafone-Netzes. Unter der Marke Klarmobil vermarktet Mobilcom-Debitel preiswerte Tarife – allerdings mit Einschränkungen gegenüber der Hauptmarke. Die Spartarife sind nur in den Netzen von Telekom und Vodafone erhältlich. Bei der Netzabdeckung und deren Qualität gibt es gegenüber den SIM-Karten aus dem Mutterhaus keine Einschränkungen. Die Datendurchsätze in unseren Auswertungen liegen darunter. Im Telekom-Netz bietet Klarmobil seinen Kunden auch LTE an. Im Vodafone-Netz sind Klarmobil-Karten auf UMTS begrenzt, weshalb der Discounter hier nur die Note „ausreichend“ erzielt. connect-Urteil: im Telekom-Netz: gut (380 Punkte), im Vodafone-Netz: ausreichend (315 Punkte).

1 & 1 (Netze: Telefónica, Vodafone)

Die Montabaurer bieten Mobilfunk-Karten in den Netzen von Telefónica und Vodafone an. Beide Varianten offenbaren Stärken und Schwächen. 1&1-Kunden haben die Wahl zwischen zwei Netzen. Wohl nicht zuletzt wegen der Verfügbarkeit von LTE im Telefónica-Netz weist diese Kombination deutlich höhere Datendurchsatzwerte auf. Im Gegenzug können 1&1-Kunden mit SIM-Karte fürs Vodafone-Netz eine bessere Abdeckung erwarten. Mangels LTE müssen sie aber mit geringen Datenraten vorliebnehmen. Wer vor dieser Entscheidung steht, dem empfehlen wir, diese von der Verfügbarkeit des Telefónica-Netzes an häufig genutzten Standorten abhängig zu machen. connect-Urteil: im Telefónica-Netz: befriedigend (374 Punkte), im Vodafone-Netz: ausreichend (319 Punkte).

Otelo (Netz: Vodafone)

Die Discountmarke von Vodafone versorgt die Kunden gegen Aufpreis mit LTE. Dafür gibt’s ordentliche Netzabdeckung und gute Datenraten. Otelo buhlt mit preiswerten Prepaid- und Vertragsangeboten um Kunden. Während Vodafone anderen Discount-Anbietern LTE verwehrt, ist der Datenturbo bei Otelo für fünf Euro Aufpreis pro Monat erhältlich. So kommen auch bei unseren Crowdsourcing-Analysen zur ordentlichen Vodafone-Netzabdeckung passable durchschnittliche Datenraten. Insgesamt landet Otelo im connect-Check mit geringem Punkteabstand hinter Congstar. Die Mehrausgabe für LTE würden wir Interessenten unbedingt empfehlen. connect-Urteil: gut (386 Punkte).

Drillisch (Netz: Telefónica)

Unter dem Dach dieses Anbieters versammeln sich Simply, Smartmobil, Yourfone und andere. Sie nutzen das Telefónica-Netz und bieten LTE. Aus regulatorischen Gründen darf Drillisch ein Viertel der Telefónica-Netzkapazität nutzen und kann dadurch als LTE-Discounter auftreten. Unsere Crowdsourcing-Analysen, bei denen wir die genannten Marken zusammengefasst haben, belegen, dass sich die durchschnittlichen Datenraten sehen lassen können, die Netzabdeckung und deren Qualität entsprechen den Erwartungen ans Telefónica-Netz. Wo dieses verfügbar ist, sind die Drillisch-Marken eine gute Wahl. connect-Urteil: befriedigend (358 Punkte).

Aldi (Netz: Telefónica)

Der Discountkonzern bietet Mobilfunkkunden günstige Tarife für die Nutzung des Telefónica-Netzes inklusive LTE – aber mit Speed-Limit. Die SIM-Karten von Alditalk nutzen das Telefónica-Netz mit einer Drosselung auf 21,6 Mbit/s. Dies spiegelt sich auch in den Ergebnissen der Crowdsourcing-Analysen wider: Die beobachteten Datenraten liegen hinter denen der Drillisch-Marken und hinter der Nutzung des Telefónica-Netzes durch 1&1. Bei Abdeckung und Qualität zieht Aldi mit den anderen Telefónica-Nutzern gleich. connect-Urteil: befriedigend (344 Punkte).

Blau (Netz: Telefónica)

Blau ist die hauseigene Discountmarke von Telefónica. Angebot und Leistungen sind mit Alditalk und Co. vergleichbar. Logischerweise funken die SIM-Karten von Blau im Telefónica-Netz – wo die Kunden auch LTE nutzen können, allerdings mit dem Speed-Limit 21,6 Mbit/s. Klingt ziemlich ähnlich wie das Aldi-Angebot, und in der Praxis liegen Datenraten, Netzabdeckung und Qualität exakt gleichauf. connect-Urteil: befriedigend (344 Punkte).

Tchibo (Netz: Telefónica)

Auch die Hamburger nutzen für ihr Mobilfunkangebot das Telefónica-Netz – unter ähnlichen Bedingungen wie Aldi und Blau. Die von dem Handelsriesen vertriebenen SIM-Karten funken im Teléfonica-Netz mit LTE, aber maximal 21,6 Mbit/s. Die Datenraten liegen leicht hinter Aldi und Blau, bei der Netzabdeckung und deren Qualität rangiert Tchibo gleichauf mit den anderen Anbietern im Teléfonica-Netz. connect-Urteil: befriedigend (330 Punkte).

Lidl Connect (Netz: Vodafone)

Auch Lidl bietet Mobilfunk an. Dabei setzt der Discounter auf das Vodafone-Netz, was Vor- und Nachteile mit sich bringt. Im Hinblick auf die Netzabdeckung und deren Qualität ist die Wahl des Vodafone-Netzes eine gute Entscheidung, wie unsere Crowdsourcing-Auswertungen belegen. Wäre da nicht die Weigerung von Vodafone, einigen Vertriebspartnern die Nutzung des schnelleren LTE- Datenfunks zu erlauben. Lidl Connect ist bislang auf UMTS/3G beschränkt – und das zeigt sich nicht nur bei den Datenraten, sondern kostet auch wertvolle Punkte in der Gesamtwertung. connect-Urteil: ausreichend (310 Punkte).

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AppDirect schließt Partnerschaft mit dem mVISE-Tochterunternehmen elastic.io

Die mVISE AG gab in der vergangenen Woche die Partnerschaft des Tochterunternehmens elastic.io mit AppDirect bekannt, dem US-Anbieter von der führenden End-to-End-Handelsplattform für den Geschäftserfolg in den Zeiten der digitalen Wirtschaft. Die Partnerschaft des US-Unternehmens mit dem deutschen Anbieter der Integrationsplattform-as-a-Service (iPaaS) ermöglicht den AppDirect-Kunden, ihre bereits vorhandenen Business-IT-Systeme wie Salesforce und NetSuite nahtlos mit der Handelsplattform zu integrieren.

“Immer mehr Unternehmen befassen sich mit dem Thema Marktplätze und wie sie mit ihrer Hilfe die Umsätze steigern, neue Kundengruppen gewinnen und das Geschäft ausbauen können”, sagt Renat Zubairov, Geschäftsführer von elastic.io. “Die Zeit- und Kostenintensität, die durch die Integration eines Marktplatzes in bestehende IT-Strukturen bedingt sind, gehören jedoch in der Regel zu den Haupthinderungsgründen für deren erfolgreiche Einführung. Mit der Integrationsplattform von elastic.io kann AppDirekt nun ihre Handelsplattform wesentlich schneller an die APIs, Systeme und Datenbanken ihrer Kunden anbinden und somit die Projektkosten erheblich senken.

Die Handelsplattform von AppDirect bietet bereits Vertriebs- und Kundenverwaltungstools. Sie musste jedoch ebenfalls den Zugriff auf die Funktionalität eines einzelnen CRM ermöglichen, das viele Kunden als ihre bevorzugte Dokumentation über das gesamte Produktportfolio hinweg nutzen. Durch die Bereitstellung standardisierter Konnektoren können Kunden nun die Datenflüsse zwischen dem Marktplatz und ihren CRM-Systemen so konfigurieren, dass sie ihren spezifischen Geschäftsanforderungen gerecht werden. Außerdem werden so fehleranfällige manuelle Prozesse reduziert und Bearbeitungszeiten reduziert..

Für AppDirect kommt es darauf an, den Unternehmen alle nötigen Tools bereitzustellen. Durch die Partnerschaft mit dem iPaaS-Anbieter elastic.io ermöglichen wir unseren Kunden, ihre Investitionen in die bestehende IT-Infrastruktur zu maximieren”, sagt Dan Saks, AppDirect President und Co-CEO. “Die Anbindung vieler unternehmenskritischer Systeme wird für sie demnächst über die Handelsplattform von AppDirekt binnen weniger Stunden erfolgen.

Die Ankündigung erfolgte in der vergangenen Woche, auf AppDirect Engage, dem erfolgreichen jährlichen Digital Economy Summit, bei dem Entwickler, Service Provider und Unternehmen zusammenkommen, um gemeinsam zu bestimmen, wie wir Geschäfte in der Cloud betreiben. Die Veranstaltung fand vom 15. bis 17. Oktober 2018 im Palace Hotel in San Francisco, Kalifornien, statt.

Über AppDirect

AppDirect bietet die einzige End-to-End-Handelsplattform für den Erfolg in der digitalen Wirtschaft. Das AppDirect-Ökosystem verbindet Kanäle, Entwickler und Kunden über die Plattform, um digitale Lieferketten zu vereinfachen, indem das On-Boarding und der Verkauf von Produkten über die Drittanbieter-Services für jeden Kanal und jedes Gerät abgebildet wird. AppDirect unterstützt Millionen von Cloud-Abonnements weltweit und hilft Organisationen wie Jaguar Land Rover, Comcast, ADP und Deutsche Telekom, ihre Kunden mit den Lösungen zusammenzubringen, die sie brauchen, um ihr volles Potenzial in der digitalen Wirtschaft zu erreichen. AppDirect hat seinen Hauptsitz in San Francisco, Kalifornien, und Niederlassungen in der ganzen Welt. Das Unternehmen arbeitet in vertikalen Branchen wie Software, Fertigung, Handel und Finanzdienstleistungen. Hinter AppDirect stehen als Investoren J.P. Morgan, die Foundry Group, iNovia Capital, StarVest Partners, Stingray Digital und Mithril Capital Management.

Über elastic.io:

Die elastic.io GmbH ist spezialisiert auf die Entwicklung von Cloud-basierten Integrationslösungen. Dabei beschleunigt die iPaaS-Plattform elastic.io Integrationsprojekte sowohl für den Mittelstand und Großunternehmen als auch für Systemintegratoren und Software-Hersteller. Zahlreiche vorgefertigte Konnektoren ermöglichen es, dass IT-Teams verschiedene Cloud-, Mobile- und IoT-Produkte in die existierende IT-Architektur schneller, kostengünstiger und effizienter integrieren können. Gegründet 2013 in Bonn, ist das Unternehmen seit 2017 eine Tochter der mVISE AG.

Weitere Informationen finden Sie unter: www.elastic.io und www.mvise.de.

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Funkschau Leserwahl: Rugged SmartTAGs ausgezeichnet als ITK-Produkt des Jahres 2018

Die funkschau Leserwahl gilt als eine der größten Umfragen im B2B-Bereich in der ITK-Branche – 24 verschieden Kategorien stellten sich zur Wahl. Weit über 7000 ITK-Entscheider und Business-Anwender haben an der Leserwahl teilgenommen. In der Kategorie „IoT-Hardware“ konnte m2m Germany die Leserschaft der funkschau von seiner Lösung überzeugen und sich unter den Top 3 behaupten.Das eingereichte Gewinnerprodukt der ITK Wahl 2018 ist der Rugged Smart Tag BR – eine „toughe“ IoT Hardware Komponente. Mit den prämierten Rugged SmartTAGs BR können vor allem Objekte in sehr rauher Umgebung zu smart Objects gemacht werden. Die vollvergossenen Beacons, die auf Ultra-Low-Power Bluetooth 4.2 Spezifikation basieren, sind in ihrer Anwendung vielfältig und können am besten als eine Art “Informativer Überwachung” angesehen werden.

Der voll konfigurierbare Tag verfügt über eine Authentifizierungs-Funktion via Out-Of-Band Pairing, ist fälschungssicher und hat in der vollbestückten Version einen Bewegungssensor (3-D Accelerometer & Magnetometer), sowie einen internen Temperatursensor. Darüber hinaus ist es möglich die zu integrierende Sensorik an die Kunden-Applikation anzupassen – zu den bereits standardmäßig vorhandenen Messwerten, können ein externer Speicher, sowie Sensoren für Feuchte, Helligkeit, etc. integriert werden.

In einstellbaren Sendeintervallen werden Statusdaten in Advertisement-Paketen übermittelt, welche Informationen über das zu trackende Objekt übermitteln. Man kann sich den TAG als kleinen Sender vorstellen, den man an einem Punkt (im Gebäude, an einer Maschine, an einem Produktionsgut oder an einer Person) platziert. Dieser kleine Sender meldet im definierten Intervall selbstständig seine Identifikationsnummer, Temperatur-, Bewegungs- und Beschleunigungsdaten sowie Batteriestatus und Position.

Die Rugged Smart TAGs BR sind bei Auslieferung bereits betriebsbereit. Sie können danach over-the-air über die Bluetooth-Smart-Schnittstelle konfiguriert werden. Die Initial-Konfiguration erfolgt im Werk via PC und ist kundenspezifisch angepasst. In Sachen Installation sind die Rugged Smart Tags BR einfach zu handhaben – sie können sowohl am Objekt angeschraubt, mit Kabelbindern fixiert oder geklebt werden.

Bei der vergossenen Gehäusevariante ist ein Batteriewechsel ausgeschlossen. Der Tag verspricht eine Laufzeit von > 3 Jahren.

Die Rugged Smart TAGs BR verfügen über eine Cloud-Ready Funktion, d.h. sie können an unterschiedliche Portallösungen angebunden werden. Sowohl über die IoT Cloud-Plattform der Telekom, wie auch an Portallösungen von anderen Anbietern wie z.B. Cumulocity, Azure oder aber auch die Anbindung an kundenspezifische Applikationen ist möglich.

Mit den Rugged Smart-TAGs wird ein permanentes Monitoring des zu trackenden Objektes ermöglicht. Die Rugged Smart TAGs BR sind im Besonderen interessant für die Bau- und Entsorgungsbranche, sowie für Frachtcontainer Management, Palletten-/ Ladungsträgerverfolgung, Behälteridentifikation und ähnliches.

Betreiber von Entsorgungsflotten – ob nun gewerblich oder auch aus dem kommunalen Bereich, Fracht – und Fuhrunternehmen, Areal-Logistiker (Flughäfen, Frachthäfen, Güterwagons etc.) zählen zu möglichen Kundenkreisen. Die Tags sind branchenübergreifend einsetzbar: Bau-, Land- und Forstwirtschaft, Facility Management, Gebäude- und Industrieautomation, Logistik und Lagerung, Telematik etc..

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Telekom und metapeople arbeiten auch zukünftig im Affiliate Marketing zusammen

Die Deutsche Telekom und metapeople, Teil der internationalen Agenturgruppe Artefact, setzen die erfolgreiche Zusammenarbeit in Deutschland fort: In einer aktuellen Ausschreibung konnten die Duisburger mit ihren Leistungen überzeugen.

metapeople kann im Bereich des Affiliate Marketing bereits auf eine erfolgreiche Kooperation mit der Telekom aufbauen. “Dank der engen Zusammenarbeit mit der Deutschen Telekom und unseren Publishern konnten wir ein sehr effizientes Partnernetzwerk aufbauen”, sagt Julius Ewig, Managing Director von metapeople. “Dass uns die Telekom erneut das Vertrauen ausspricht, bestätigt unseren Ansatz, maximale Transparenz in den Mittelpunkt der Zusammenarbeit zu stellen. Zugleich ist es für uns der Ansporn, unser Programm weiter zu optimieren, Innovationen voranzutreiben und dadurch neue Potenziale für unseren Kunden zu erschließen.”

Erfolgreiche Zusammenarbeit seit mehr als zehn Jahren

Bereits seit 2007 haben metapeople und die Telekom in diversen Digitalmarketing-Disziplinen erfolgreich zusammengearbeitet. Ein besonderer Schwerpunkt lag hier seit vielen Jahren im Affiliate Marketing. So haben beide Unternehmen gemeinsam ein sehr ausgereiftes Programm aufgebaut, das optimale Voraussetzungen für weiteres Wachstum im Online-Vertrieb bietet.

metapeople zählt seit vielen Jahren zu den führenden deutschen Agenturen für Affiliate Marketing. Die herausragende Position wurde jetzt abermals durch das globale Affiliate-Netzwerk Awin unterstrichen: Bereits zum dritten Mal in Folge sicherte sich metapeople im Rahmen der jüngsten DMEXCO den renommierten Awin Agency Award, diesmal in der Kategorie Best Agency Performance. Der Award wird der Agentur verliehen, die mit ihren Partnerprogrammen die höchste Umsatzsteigerung erzielt hat.

metapeople steht seinen Kunden jedoch nicht nur durch umfangreiches Know-how und ein schlagkräftiges Netzwerk zur Seite. Auch auf technologischer Ebene hat die Agentur weitreichende Tools und Services etabliert, die ein optimales Handling der Affiliate-Maßnahmen ermöglichen – etwa durch die zentrale Zusammenführung transparenter Reporting- und Tracking-Tools mit Abrechnungs- und Provionssystemen über individualisierte und automatisierte Schnittstellen.

Über Artefact artefact.com

Artefact (zuvor Artefact-Netbooster) ist eine börsennotierte Marketingagentur (Alternext Paris, ALBNT), die Marketers und Techniker perfekt vereint. Um die Customer Experience von morgen durch moderne Technologien neu zu erfinden, arbeitet die Agentur mit den größten globalen Marken zusammen. Das Unternehmen hat mehr als 25 Niederlassungen mit 1000+ Mitarbeitern und bietet die Serviceangebote Daten-Consulting, Expertise im Digitalmarketing und Technologieentwicklung (Big Data und Artificial Intelligence) an. Artefact wurde zur innovativsten Agentur 2017 gewählt. Mehr als 600 Kunden vertrauen auf die fundierte Marketingerfahrung der Agentur, darunter mehr als 100 Blue Chips wie AccorHotels, Orange, Carrefour, Emirates, Deutsche Telekom und Monoprix. Gegründet wurde Artefact von drei Absolventen der Universität Polytechnique (Guillaume de Roquemaurel, Vincent Luciani and Philippe Rolet). Seit der Gründung im Jahr 2015 ist Artefact schnell und stetig gewachsen. Im September 2017 fusionierte die Agentur mit der französischen Digital Marketing Agentur NetBooster Group.

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VATM und DIALOG CONSULT stellen Studie zum deutschen Telekommunikationsmarkt 2018 vor

  • Gesamtumsatz mit TK-Diensten stabil
  • Investitionen liegen bei 8,3 Milliarden Euro
  • Zahl der FTTB/H-Anschlüsse wächst auf 3,4 Millionen – 90 Prozent der genutzten echten Glasfaseranschlüsse werden von Wettbewerbern bereitgestellt
  • Datenhunger wächst: Deutsche surfen 36 Milliarden Gigabyte im Festnetz – Im Mobilfunk steigt das Volumen um 86 Prozent auf 2,6 Milliarden Gigabyte
  • Deutschland telefoniert weniger – Anteil der Gespräche über OTT-Anbieter wächst auf fast ein Drittel 
  • VATM: Wir brauchen dringend Klarheit für den Gigabit-Ausbau

Der Erlös der Telekommunikationsanbieter wird in diesem Jahr  ähnlich hoch ausfallen wie in 2017. Lag der Gesamtumsatz mit TK-Diensten in Deutschland im vergangenen Jahr bei 59,3 Milliarden Euro, werden es 2018 voraussichtlich 59,4 Milliarden Euro sein (Abb. 1-4). Dabei wird der Kabelmarkt weiter wachsen (+3,6 % auf 5,7 Milliarden Euro), bei der Telekom (-0,5 % auf 21,8 Milliarden Euro) und den Wettbewerbern (31,9 Milliarden Euro) bleiben die Gesamtumsätze nahezu konstant. Ähnliches gilt für den Umsatz im Mobilfunkmarkt, der rund 26,6 Milliarden (2017: 26,5 Milliarden Euro) umfassen wird – 18,6 Milliarden Euro (im Vorjahresvergleich +1,1 Prozent) entfallen auf die Wettbewerber und 8,0 Milliarden Euro auf die Telekom (-0,1 Prozent). Zum ersten Mal macht der Umsatz mit Datenverkehr mit 53 Prozent (14,1 Milliarden Euro) mehr als die Hälfte des Mobilfunkumsatzes aus (Abb. 23). Das sind Ergebnisse der 20. gemeinsamen TK-Marktstudie, die DIALOG CONSULT und VATM heute in Berlin vorgestellt haben.

„Drei gegenläufige Trends bewirken den nahezu gleichen Gesamtumsatz wie im Vorjahr: 1. Ein anhaltender Wettbewerb führt zu Preissenkungen für den Endverbraucher. 2. Die Anschlusszahlen steigen bei höheren Bandbreiten und die übertragenen Datenvolumina nehmen zu. 3. Steigerungen bei der Nutzung von Datendiensten können preislich nicht immer komplett an die Kunden weitergegeben werden. Oder anders gesagt: Der Kunde bekommt mehr Leistung für sein Geld“, sagte Studienautor Prof. Dr. Torsten J. Gerpott, wissenschaftlicher Beirat der Unternehmensberatung DIALOG CONSULT und Inhaber des Lehrstuhls für TK-Wirtschaft an der Universität Duisburg-Essen. Während die durchschnittlichen Umsätze pro Mobilfunk-SIM in 1998 bei 57,26 Euro lagen, betragen sie heute nur noch 16,68 Euro (Abb. 22). Für 2019 erwartet Prof. Gerpott im Mobilfunk erneut einen leichten Preisrückgang.

Im Festnetzmarkt werden die Unternehmen wie im Vorjahr 32,8 Milliarden Euro umsetzen – 13,8 Milliarden Euro davon entfallen wie 2017 auf die Telekom, die Wettbewerber verbuchen dieses Jahr 13,3 Milliarden Euro (2017: 13,5 Milliarden Euro/-1,5 Prozent). Bei den Kabelnetzbetreibern setzt sich das Wachstum fort. Einen großen Beitrag zum Festnetzumsatz der Telekom leisten die Einnahmen durch Vorleistungsprodukte, die die Wettbewerber beim Ex-Monopolisten einkaufen (Abb. 13). „Vor allem infolge der zweiten Vectoring-Entscheidung der Bundesnetzagentur müssen viele Wettbewerber verstärkt auf Bitstrom-Vorleistungen zurückgreifen. Das hat die Abhängigkeit der alternativen Festnetzanbieter von Telekom Deutschland in den letzten Jahren deutlich erhöht“, erläutert Prof. Gerpott. Bei Zugängen auf Basis eines virtuellen Bitstrom-Zugangs fließen pro Euro Umsatz direkt 70 Cent an die Telekom Deutschland (Abb. 14).

Trotz teils stagnierender Umsätze erreichen die Investitionen in Sachanlagen laut Studie dieses Jahr rund 8,3 Milliarden Euro (Abb. 6) – und damit den höchsten Wert seit dem Jahr 2001. Das sind rund 0,1 Milliarde Euro mehr als in 2017. Seit der Marktliberalisierung haben die Wettbewerber rund 78 Milliarden Euro investiert, die Telekom 73 Milliarden Euro.

Erstmals eine Million FTTB/H-Kunden

Die Zahl der Festnetz-Breitbandanschlüsse steigt in diesem Jahr erneut: Sie nimmt um rund 1,1 Million auf 34,3 Millionen zu (+3,3 Prozent) (Abb. 10). Etwa 3,4 Millionen Haushalte (+ 520.000) werden Ende 2018 an Glasfasernetze bis ins Gebäude/bis in die Wohnung (FTTB/FTTH) angeschlossen sein – 18 Prozent mehr als im Vorjahr (Abb. 16). Die Zahl der Haushalte, die diesen Anschluss auch buchen, legt insgesamt im Vergleich zum Vorjahr um fast ein Viertel auf erstmals über eine Million zu. Neun von zehn Haushalten, die Ende 2018 einem FTTB/H-Anschluss nutzen, beziehen diesen nicht von der Telekom, sondern von einem alternativen Carrier (Abb. 17). Die Wettbewerber bauen drei Viertel der Glasfaseranschlüsse bis zum Gebäude (FTTB) oder in die Wohnung (FTTH) in Deutschland. „Während die Wettbewerbsunternehmen bei FTTB/H eine Take-Up-Rate von mehr als 35 Prozent erreichen, liegt diese bei der Telekom Deutschland nur bei etwa 13 Prozent“, so TK-Experte Prof. Gerpott: „Die Wettbewerbsunternehmen haben mehr echte Glasfaser-Kunden als die Telekom hier FTTB/H-Anschlüsse besitzt.“  

Die Kunden wollen mehr Geschwindigkeit. Der Anteil der nachgefragten Festnetzanschlüsse mit mindestens 50 Mbit/s Downstream-Bandbreite wird 2018 auf ein Drittel zulegen (Abb. 18) – rund ein Fünftel mehr als noch im Vorjahr. Der Datenhunger in Deutschland nimmt weiter rasant zu: Über mobile Anschlüsse werden in diesem Jahr 2,5 Milliarden Gigabyte in Mobilfunknetzen verschickt oder heruntergeladen (Abb. 24) – das bedeutet eine Steigerung um 86 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Im Festnetz übertragen die Nutzer 2018 rund 36,5 Milliarden Gigabyte – das bedeutet eine Steigerung von 12,3 Prozent (Abb. 19). Beim Telefonieren setzt sich der seit 2014 bestehende Trend weiter fort: Es wird weniger gesprochen (Abb. 5). In diesem Jahr sind es 896 Millionen Minuten täglich (-13 Millionen Minuten pro Tag). Im Festnetz sinkt die Zahl der Gesprächsminuten deutlicher von 340 auf 325 Millionen pro Tag, im Mobilfunknetz um „nur“ drei Millionen Minuten auf 306 Millionen Minuten pro Tag. Software-basierte Telefonie-Anwendungen, wie u. a. Skype und WhatsApp, gewinnen insgesamt an Bedeutung (+2 Prozent; 265 Millionen Minuten täglich).

VATM fordert schnell Klarheit für Gigabit-Ausbau

VATM-Präsident Martin Witt bezog heute bei der Vorstellung der 20. TK-Marktstudie wie folgt Stellung: „Die Festnetz-Liberalisierung der vergangenen 20 Jahre ist eine echte Erfolgsstory – vor allem zugunsten der Endkunden. Das zeigt auch die Marktstudie.“ Nur ein funktionsfähiger Infrastruktur- und Dienstewettbewerb garantiere vielfältige Angebote, einen funktionierenden Verbraucherschutz, erschwingliche Preise, Innovationen und Investitionen sowie die Teilhabe an der fortschreitenden Digitalisierung. Die Telekom dominiere derzeit weiterhin den deutschen Festnetz-Markt. „Fast 75 Prozent aller Anschlüsse werden physikalisch auf dem Netz des Ex-Monopolisten bereitgestellt. Die Vectoring-Entscheidung zugunsten der Telekom hat die Abhängigkeit der Wettbewerber von Vorprodukten der Telekom erhöht.“ Die Politik dürfe nicht immer wieder den Fehler begehen, auf neue Monopole zu setzen.

„Der Koalitionsvertrag und der neue europäische Kodex EECC bieten gute Grundlagen. Jetzt müssen die Ziele der Bundesregierung mit dem EECC umgesetzt werden – mit weniger Bürokratie und mehr Wettbewerb“, unterstrich Witt. Der Plan der Bundesregierung für die Migration von Mega- zu Gigabit müsse Anfang 2019 stehen. „Wir brauchen neue, einfache und klare Spielregeln für alle“, so der VATM-Präsident. So müsse der diskriminierungsfreie Netzzugang – Open Access – sinnvoll gestaltet werden. Wenn Open-Access-Verhandlungen scheitern bzw. es ein nicht marktkonformes Verhalten gebe, müsse die Bundesnetzagentur weiterhin als Schiedsrichter eingreifen können – unter dem Motto „mehr Markt wagen, aber keinesfalls die Kontrolle verlieren“. Aufgrund der großen Bedeutung von 5G für die Digitalisierung müsse das Versteigerungsverfahren bis November überarbeitet sein. „Hier müssen wir eine starke Infrastruktur mit starkem Wettbewerb schaffen“, sagte Witt.

Drei Mal Gigabit-Voucher sind drei Mal besser als alte Förderung

Wichtige Verbesserungen müssten auch beim Bau und der Förderung vorgenommen werden. „Die Verwaltung in Ländern und Kommunen muss 2019 einheitliche Genehmigungsverfahren implementieren“, fordert der VATM-Präsident. Zudem spricht sich der Verband für die Einführung von Vouchern aus. Außerhalb der Ballungsgebiete und schon mit Gigabit versorgten Gebiete gäbe es für jeden Hausanschluss, aber auch jeden Gigabit-Vertrag einmalig 500 Euro sowie für Wohnungsanschlüsse im Haus je 150 Euro. „Die Einführung von Vouchern würde die Nachfrage steigern, den eigenwirtschaftlichen Ausbau deutlich beschleunigen und den verbleibenden Förderbedarf senken“, ist Witt überzeugt.

In vielen Städten starte jetzt der Glasfaserausbau oder stehe kurz bevor. „Hier wäre es ein wichtiges Signal, dass die Bundesregierung und die Bundesnetzagentur die Verpflichtung der Telekom zum Überbau mit alter Vectoring-Technologie in den Nahbereichen der Hauptverteiler beendet, wenn die Telekom die FTTB/H-Anschlüsse anderer Anbieter nutzt. Baut sie selbst FTTB/H statt Vectoring aus, ist die Telekom schon heute von der Vectoring-Ausbau-Verpflichtung befreit. Mit einer solchen Gleichstellung beim Glasfaserausbau helfen Politik und Regulierer all den Unternehmen, die wirklich Glasfaser bis zum Kunden ausbauen“, betont Witt: „Vor allem aber nutzt es auch den Telekom-Kunden, die so statt 100- Mbit/s-Vectoring echte Gigabit bekommen können. Das ist allemal besser, als die nächsten Jahre weiter Vectoring auszubauen. `Gemeinsam Gigabit schaffen´ bedeutet auch gemeinsam nutzen und nicht den Business Case in den  Kommunen verschlechtern, in denen echte Glasfaser angeboten wird. Dieses wäre mit einem Federstrich möglich, denn die Telekom würde lediglich aus der bestehenden – und für das neue Ziel der Bundesregierung absolut kontraproduktiven – Ausbauverpflichtung entlassen.“

Für VATM-Präsident Witt steht fest: „Der Ausbau von 5G und dem Gigabit-Festnetz gehören zu dem komplexesten Vorhaben, die wir in den letzten Jahren auf den Weg bringen mussten. 2019 muss das Jahr der guten Ideen werden!“

             

 

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A1 Slovenija setzt auf Secucloud: Telko schützt Kunden mit cloudbasiertem Sicherheitsservice

Wer zu den Gewinnern der digitalen Transformation zählen will, muss diese aktiv vorantreiben – dieser Prämisse hat sich die slowenische Regierung verschrieben: Im Januar 2018 veröffentlichte das Ministerium für öffentliche Verwaltung eine Übersicht an Ideen und Vorschlägen, wie sich die digitale Transformation im Land noch weiter ausbauen und fördern ließe. Für den slowenischen Telekommunikations- und Mobilfunkanbieter A1 Slovenija einer der Gründe, schon heute auf eine moderne Technologie zu setzen, vernetzte Geräte aller Art effizient und zentral vor Bedrohungen zu schützen. Die 100-prozentige Tochter der Telekom Austria Group – letztere mit insgesamt mehr als 24 Millionen Kunden einer der wichtigsten Mobilfunkanbieter Zentral- und Osteuropas –, hat hierzu eine Kooperation mit dem deutschen Security-Spezialisten Secucloud geschlossen. Ab Oktober schützt der Telko seine Kunden mithilfe eines cloudbasierten Security-Services, der alle angebundenen Geräte zentral und ohne Leistungseinbußen gegen Cyberangriffe und Malware absichert.

„Technologischer Fortschritt und das jeweilige Sicherheitsniveau müssen sich immer die Waage halten – sonst kann die digitale Transformation nicht gelingen“, betont Janez Križan, Director of Digital Transformation and Innovations bei A1 Slovenija. „In der heutigen Zeit steigt nicht nur die Anzahl der Sicherheitsrisiken für mobile Geräte an, sondern auch deren Ausmaß. Um Geräte und Daten zu schützen, müssen Anwender die weit verbreiteten Bedrohungen verstehen. Mit Secucloud können wir unseren Kunden einen Abonnement-basierten Service bieten, durch den sie jederzeit geschützt bleiben.“

Sicherheit aus der Cloud gegen Gefahren in der Cloud

Der Startschuss für den cloudbasierten Security-Service ist für Oktober geplant. Über einen Zeitraum von drei Monaten wird dieser anschließend gestaffelt der Kundenbasis verfügbar gemacht, sowohl für Home- als auch Mobilfunkkunden. Die Grundlage für den Service bildet die „Advanced Security Suite“ von Secucloud, die Anwender bei der Internetnutzung vor Online-Gefahren wie Viren, Trojanern oder betrügerischer Malware schützt. Einmal aktiviert, wird der gesamte Internetverkehr von Apps, Browsern und Hintergrundprozessen durch das cloudbasierte „Elastic Cloud Security System“ (ECS2) von Secucloud geschleust und dort mithilfe unterschiedlicher Sicherheitsmechanismen (unter anderem Anti-Phishing, Anti-Malware, Anti-Bot, Anti-Hacking und Anti-Anonymizer) auf schädliche Inhalte hin geprüft. Werden dabei Bedrohungen festgestellt, werden diese geblockt, noch bevor die Datenströme an das Endgerät des Anwenders weitergegeben werden.

„Cyberkriminelle zögern nicht, sich die Vorteile der neuen Digitaltechnologien für ihre Machenschaften zunutze zu machen“, ergänzt Secucloud-CEO Dennis Monner. „Daher sollten auch wir nicht zögern, den modernsten Stand der Technik zu ihrer Abwehr zu nutzen. Genau dabei wollen wir Telkos auf der ganzen Welt mit unserem cloudbasierten Sicherheitsansatz unterstützen. Aktuell beobachten wir international eine zunehmende Etablierung der Cloud-Technologie im Security-Bereich: Nach großen Mobilfunkkonzernen wie VinaPhone in Asien und Ooredoo im arabischen Raum freuen wir uns, mit A1 Slovenija nun einen weiteren namhaften europäischen Telekommunikationsanbieter zu unserem Kundenstamm zu zählen.“

A1 Slovenija

A1 Slovenija ist der führende private Anbieter integrierter Kommunikationsdienstleistungen in Slowenien. Mehr als 500 Mitarbeiter engagieren sind dafür, Lösungen zu entwickeln, die das Leben im digitalen Zeitalter für mehr als 700.000 Kunden bereichern. A1 Slovenija entwickelt sinnvolle Kommunikationslösungen, die aktuellen und künftigen Kundenanforderungen gerecht werden, sodass diese Arbeit, Unterhaltung sowie das Erstellen und Teilen von Inhalten auf eine stärker verbundene Art und Weise erleben können.

A1 Slovenija ist eine hundertprozentige Tochter der Telekom Austria Group (ATX:TKA) und ein wichtiger Teil des führenden Anbieters für digitale Lösungen und Kommunikationsservices in Zentral- und Osteuropa mit mehr als 24 Millionen Kunden in acht Ländern, einem Umsatz von mehr als vier Milliarden Euro und mehr als 17.500 Mitarbeitern. Die Gruppe ist die europäische Einheit von América Móvil, dem weltweit drittgrößten Anbieter von Drahtlosdiensten.

A1 Slovenija begann mit dem Anbieten seiner Dienste im März 1999 als der erste private Mobilfunkanbieter in Slowenien. Diese Pionierstellung im Bereich der mobilen Kommunikation hat das Unternehmen beibehalten und seither kontinuierlich seine Position auf dem Markt der integrierten Kommunikationslösungen weiter gestärkt. A1 Slovenija nutzt fortschrittliche Technologie, um es Kunden zu ermöglichen, das Nutzungserlebnis zu gestalten, das sie erleben möchten.

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DVTM erhält ISO 9001-Zertifikat

Der Deutsche Verband für Telekommunikation und Medien (DVTM) hat sich in diesem Jahr freiwillig einer externen Überprüfung hinsichtlich der Qualität seines Managementsystems unterzogen und diese Überprüfung erfolgreich bestanden: Die unabhängigen Tester des TÜVs Rheinland haben nach dem mehrstufigen Prüfverfahren im Laufe der letzten Monate dem DVTM nun somit das ISO 9001-Zertifikat übergeben können.

Die ISO 9001-Norm legt die Anforderungen fest, die bei der Umsetzung eines allgemein anerkannten Qualitätsmanagementsystems in einem Unternehmen oder auch in einer Organisation einzuhalten sind. Im Rahmen der ISO 9001-Zertifizierung wird untersucht, ob alle Anforderungen, die durch die 9001-Norm aufgestellt werden, auch eigenhalten werden. Mit der Zertifizierung beauftragt wird eine unabhängige Instanz.

„Wir haben diesen Auftrag an den TÜV Rheinland gegeben“, sagt DVTM-Geschäftsführer Markus Schunk. „Der hat unsere Arbeitsweisen im Hinblick auf das Qualitätsmanagement detailliert und äußerst sorgfältig geprüft. Alle Überprüfungen haben wir erfolgreich bestanden. Es ist eine Bestätigung für unsere Prozesse, dass der DVTM das ISO 9001-Zertifikat jetzt überreicht bekommen hat“, freut sich Schunk, der nun seinen Partnern und Mitgliedern darlegen kann, dass der Verband alle im Zusammenhang mit der Norm stehenden Anforderungen beachtet und umsetzt. „Auch um uns als Verband weiter zu verbessern, wollten wir unsere eigene Arbeit kritisch überprüfen lassen. Extern und unabhängig. Für beides steht der TÜV Rheinland“, so Markus Schunk.

Die ISO 9001-Zertifizierung findet auf Basis eines zweistufigen Audits statt, in dem alle von der Norm betroffenen Bereiche genau begutachtet werden. Der Ablauf und alle Ergebnisse werden schließlich in einem Auditbericht festgehalten. Dessen Fazit ist im Falle des DVTM positiv. „Ich freue mich darüber, dass der DVTM alle relevanten Überprüfungen erfolgreich bestanden hat und wir das Zertifikat übergeben können. Herzlichen Glückwunsch!“, so Ralph Freude vom TÜV Rheinland.

Die Mitglieder des DVTM können nun über eigens kreiertes DVTM-Siegel medial damit werben, Teil dieses geprüften Systems zu sein. Jedes Mitglied signalisiert mit seiner Mitgliedschaft, dass es nach dem durch den DVTM erstellten Kodex handelt. Der Kodex Deutschland für Telekommunikation und Medien bietet seinen Anwendern einen Überblick über wichtige gesetzliche und regulatorische Regelungen. Unternehmen, die den Kodex einsetzen, erhalten Handlungs- und Planungssicherheit bei der Vermarktung und Ausgestaltung ihrer Dienstleistungen. Anwender können darauf vertrauen, dass Unternehmen, die den Kodex anwenden, auf Standards setzen, die in vielen Punkten über die gesetzlichen Forderungen hinausgehen.

Der DVTM-Kodex wird durch die Kodexkommission kontinuierlich fortgeschrieben und weiterentwickelt. Der mit Telekommunikations-, Medien- und Regulierungsexperten besetzte Kodex-Beirat stellt durch regelmäßigen Austausch sicher, dass der Kodex inhaltlich stets aktuell ist, zeitnah Regelungsdefizite aufgreift und präventiv auf Entwicklungen des Marktes reagiert.

Dem Kodex-Beirat des DVTM, auch „Think Tank“ genannt, gehören an: Dr. Ing. e.h., Dr. jur. h.c. Wolfgang Clement (Ministerpräsident NRW und Bundesminister für Wirtschaft und Arbeit a.D.), Dr. Detlef Eckert (Global Policy Affairs bei Huawei Technologies Co. Ltd., ehemaliger Direktor der Europäischen Kommission), Dr. Iris Henseler-Unger (Direktorin und Geschäftsführerin der WIK GmbH und Geschäftsführerin der WIK Consult GmbH, ehemalige Vizepräsidentin der BNetzA), Dr. Karl-Heinz Neumann (Senior Advisor WIK Consult GmbH, ehemaliger Direktor und Geschäftsführer der WIK GmbH / WIK Consult GmbH), Dr. h.c. Hans-Joachim Otto (Rechtsanwalt und Notar, Mitglied des Deutschen Bundestages und Parlamentarischer Staatssekretär beim Bundeswirtschaftsminister a.D.), Prof. Dr. Wolf-Dieter Ring (Rechtsanwalt, Präsident der Bayerischen Landeszentrale für neue Medien a.D.), Peter Schaar (Vorsitzender der Europäischen Akademie für Informationsfreiheit und Datenschutz, Bundesbeauftragter für den Datenschutz und die Informationsfreiheit a.D.), Prof. Dr. Norbert Schneider (Direktor Landesanstalt für Medien NRW a.D.), Prof. Dr. Patrick Sensburg (Mitglied des Deutschen Bundestags, Vorsitzender des Ausschusses für Wahlprüfung, Immunität und Geschäftsordnung, Mitglied im Ausschuss für Recht und Verbraucher-schutz und im Parlamentarischen Kontrollgremium PKGr, Mitglied des Ältestenrates des Deutschen Bundestages), Dr. Georg Serentschy (International tätiger Berater, davor Chef der österreichischen Telekom-Regulierungsbehörde RTR und Vorsitzender der BEREC), Prof. Dr. Helmut Thoma (Gründer von RTL Television, Aufsichtsratsvorsitzender der freenet AG, Medienberater), Dr. Michael Vesper (Präsident des Direktoriums für Vollblutzucht und Rennen, ehemaliger stellvertretender Ministerpräsident NRW, ehemaliger Vorstandsvorsitzender des Deutschen Olympischen Sportbundes (DOSB).

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Automatisierung im Digitalmarketing: „Agenturen müssen sich jetzt neu aufstellen“

Die Digitalmarketing-Branche befindet sich im Zuge der fortschreitenden Automatisierung in einem tiefgreifenden Wandel. Das ist ein Ergebnis der Studie „Automatisierung im digitalen Marketing – Geschäftsmodelltransformation als Chance für Agenturen“, die Google gemeinsam mit der Universität Lübeck durchgeführt hat und deren Ergebnisse auf dem diesjährigen Digital Day der metapeople GmbH am Vortag der DMEXCO erstmalig der Öffentlichkeit präsentiert wurden. metapeople, Teil der internationalen Agenturgruppe Artefact, war maßgeblich an der Studie beteiligt. Zentrale Fragen der Untersuchung: Wie verändert die zunehmende Automatisierung das Digitalmarketing der Zukunft? Wird sie Agenturen überflüssig machen? Jan Brockmann, Managing Director von metapeople, ist sich sicher: Agenturen werden auch in Zukunft eine wichtige Rolle spielen – aber welche genau?

1. Frage: Zu welchen zentralen Ergebnissen kommt die aktuelle Studie von Google und der Universität Lübeck?

Jan Brockmann: Die Branche befindet sich in einem Stadium der Transformation, das ist überall spürbar. Durch die zunehmende Automatisierung fallen frühere Kernaufgaben weg, weil die Kunden diese selbst übernehmen können. Wir und viele der Befragten sehen diese Entwicklung aber grundsätzlich sehr positiv.

2. F: Was ist schon heute möglich – ist die vollautomatische Kampagne bereits Realität?

JB: Die technologische Entwicklung ist weit fortgeschritten und automatisierte Kampagnen sind heute bereits möglich. Jedoch wissen wir, und die vorliegende Studie bestätigt dies, dass die Ergebnisqualität von automatisierten Kampagnen noch nicht so hoch ist, wie sie sein könnte. Bei der Nutzung von Automatisierung lernen wir jeden Tag die Grenzen der Technologie kennen und testen sie aus. Wir können schon jetzt auf einen großen Erfahrungsschatz zurückgreifen, daraus unsere Schlüsse ziehen und so dem optimalen Ergebnis wieder einen Schritt näher kommen.

3. F: Welche Auswirkungen hat die zunehmende Automatisierung auf das Geschäftsmodell von Agenturen?

JB: Agenturen, die weiterhin als reine Dienstleister agieren, werden zukünftig aus dem Markt verdrängt werden. Darauf haben wir schon beim Launch der Google Marketing Platform im Juli hingewiesen: Lediglich Kampagnen, Tracking und Daten neu aufzusetzen, wird nicht ausreichen, um Unternehmen einen echten Mehrwert zu bieten. Vielmehr wird Consultancy in den Fokus rücken.

4. F: Macht die Automatisierung den Menschen überflüssig?

JB: Nein. Die Automatisierung braucht den Menschen.

Zwar stimmt es, dass sich Berufsbilder, wie das des Kampagnenmanagers, verändern werden, weil Kunden einen Teil der Aufgaben selbst erledigen können. Doch fehlt vielen dazu das nötige Wissen. Hier sind wir durch unsere Erfahrung im Vorteil und können diese Kompetenz nutzen, um Unternehmen beratend zur Seite zu stehen und so dafür zu sorgen, dass diese erfolgreiche Kampagnen fahren. Außerdem ist die Basis für Automatisierung eine hohe Datenqualität – diese Daten in perfekt aufbereiteter Form zur Verfügung zu stellen und die nötigen Automatisierungsstrukturen bereitzustellen, wird weiterhin Aufgabe von Menschen und damit der Agenturen sein. 

5. F: Wie müssen sich Agenturen zukünftig intern aufstellen, um diese neuen Anforderungen erfüllen zu können?

JB: Als Agentur tragen wir die Verantwortung für unsere Mitarbeiter. Sie sind das Fundament für die Transformation. Wir haben die Aufgabe, ihnen die notwendigen Fähigkeiten zu vermitteln und sie in die Lage zu versetzen, den technologischen Wandel mitzugestalten und sich dabei stets weiterzuentwickeln. So müssen beispielsweise Learnings aus der Vergangenheit in die Entwicklung von Algorithmen einfließen, die es unseren Mitarbeitern ermöglichen, auch in Zukunft die bestmöglichen Ergebnisse für unsere Kunden zu erzielen.  

Über Artefact artefact.com

Artefact (zuvor Artefact-Netbooster) ist eine börsennotierte Marketingagentur (Alternext Paris, ALBNT), die Marketers und Techniker perfekt vereint. Um die Customer Experience von morgen durch moderne Technologien neu zu erfinden, arbeitet die Agentur mit den größten globalen Marken zusammen. Das Unternehmen hat mehr als 25 Niederlassungen mit 1000+ Mitarbeitern und bietet die Serviceangebote Daten-Consulting, Expertise im Digitalmarketing und Technologieentwicklung (Big Data und Artificial Intelligence) an. Artefact wurde zur innovativsten Agentur 2017 gewählt. Mehr als 600 Kunden vertrauen auf die fundierte Marketingerfahrung der Agentur, darunter mehr als 100 Blue Chips wie AccorHotels, Orange, Carrefour, Emirates, Deutsche Telekom und Monoprix. Gegründet wurde Artefact von drei Absolventen der Universität Polytechnique (Guillaume de Roquemaurel, Vincent Luciani and Philippe Rolet). Seit der Gründung im Jahr 2015 ist Artefact schnell und stetig gewachsen. Im September 2017 fusionierte die Agentur mit der französischen Digital Marketing Agentur NetBooster Group.

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Unternehmen in der Cloud – und wo bleibt der Know-how-Schutz?

Ziel der Richtlinie 2016/943 ist ein einheitlicher Mindestschutz für Geschäftsgeheimnisse in Europa – doch was ändert sich damit? Und was hat die Wahl eines sicheren Cloud-Dienstes damit zu tun?

Die Richtlinie definiert unter anderem den Begriff des Geschäftsgeheimnisses sowie die wesentlichen Dreh- und Angelpunkte des Geheimnisschutzes; außerdem listet sie erlaubte Handlungen sowie Handlungsverbote auf.

Eine der schwerwiegendsten Neuerungen dürfte sein, dass Geschäftsgeheimnisse nur noch dann als geschützt gelten, wenn angemessene Geheimhaltungsmaßnahmen getroffen wurden. In  Betracht  kommen dabei sowohl  technische  Zugangsbeschränkungen  und  Vorkehrungen als auch vertragliche  Sicherungsmechanismen;  die Beweislast liegt dabei beim Geheimnisinhaber.

Wer sich also künftig auf den Geschäftsgeheimnisschutz berufen möchte, wird zunächst nachweisen müssen, auch dementsprechend ausreichende Sicherheitsmaßnahmen getroffen zu haben.

Die passende Cloud macht den Unterschied!                                       

Konkrete Vorgaben, welche Maßnahmen Unternehmen zu treffen haben, nennt die Richtlinie leider nicht; was als „ausreichende Maßnahmen“ verstanden werden darf, soll demnach von den Gerichten im Einzelfall entschieden werden.

Es stellt sich daher die Frage, ob beispielsweise bereits die Nutzung von Cloud-Diensten, die lediglich den Anforderungen der TCDP/AUDITOR-Schutzklasse 1 oder 2 entsprechen, eine Unterlassung von Schutzmaßnahmen und damit als eine Fahrlässigkeit interpretiert werden wird. Eventuelle Haftungs- oder Schadensersatzansprüche, die sich aus dem Bekanntwerden eines Geschäftsgeheimnisses für das betroffene Unternehmen ergeben würden, könnten damit hinfällig sein.

Cloud-Security-Experte Dr. Hubert Jäger, CTO der Münchner TÜV-SÜD-Tochter Uniscon GmbH, rät daher zu Lösungen, die per se ein hohes Maß an Datenschutz und Datensicherheit bieten können: „Wenn Daten für den Cloud-Anbieter einsehbar sind, können sie auch weitergegeben oder missbraucht werden. Vor allem Daten, die verarbeitet werden, liegen auf den Servern vieler Anbieter unvermeidlich unverschlüsselt vor und sind daher besonders gefährdet. Dort müssen besondere Schutzmaßnahmen ergriffen werden.“

Unternehmen, die sich, ihre Daten und ihre Geschäftsgeheimnisse zuverlässig schützen wollen, sollten daher auf Lösungen setzen, bei denen ein unerwünschter Zugriff oder eine Weitergabe von Daten schon rein technisch ausgeschlossen sind. Dies ist beispielsweise bei betreibersicheren Cloud-Diensten wie der Versiegelten Cloud der Deutschen Telekom oder Uniscons Sealed-Cloud-Dienst iDGARD der Fall: Durch die logische und physische Verkapselung der Server ist sichergestellt, dass niemand – auch nicht der Betreiber des Dienstes oder seine Mitarbeiter – auf die gespeicherten Daten zugreifen kann. So können Unternehmen u.a. die Angriffsfläche auf Geschäftsgeheimnisse durch die Nutzung betreibersicherer Cloud-Dienste signifikant reduzieren.

Passende Zertifikate gibt es derzeit leider noch nicht; ausgehend von dem hohen Schutzniveau, dass im Rahmen der DSGVO beispielsweise für personenbezogene Daten gefordert wird, ist aber davon auszugehen, dass in der höchsten Schutzklasse DSGVO-zertifizierte Cloud-Dienste auch den Anforderungen der Know-how-Schutz-Richtlinie  genügen dürften. Mit dem Projekt AUDITOR ist aktuell ein entsprechendes Zertifikat in Arbeit.

Weiterführende Informationen und druckfähiges Bildmaterial erhalten Sie auf Anfrage bei presse@uniscon.de

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axxessio unterstützt Telekom bei der Realisierung des Sprachassistenten „Magenta“

Auf der IFA in Berlin (31.8.2018 – 5.9.2018), der weltweit führenden Messe für Consumer Electronics und Home Appliances, präsentierte die Deutsche Telekom AG dieses Jahr ihren Sprachassistenten Magenta erstmalig einer breiten Öffentlichkeit. Für die Realisierung des Smart Speakers griff der Großkonzern auf die Kompetenz der Bonner IT- und Managementberatung axxessio zurück; axxessio ergänzt das Projektteam insbesondere in den Bereichen Hardware- und Skill-Entwicklung, beim übergreifenden Projekt Management, der Qualitätssicherung, dem Test Management sowie im Wissensgebiet Machine Learning.

„Ein Smart Voice-Projekt wie ‚Magenta‘ ist in Deutschland bisher einzigartig – umso stolzer sind wir, der Deutschen Telekom AG als langjähriger Partner mit unserer Kompetenz zur Seite zu stehen“, so axxessio-Geschäftsführer Goodarz Mahbobi.

Der neue Sprachassistent, der auf den Weckruf „Hallo Magenta!“ hört, unterstützt unter anderem bei der sprachgesteuerten Bedienung von Smart Home-Geräten, dem Tätigen von Telefonaten und dem Abrufen von Informationen aus dem Internet. Mit der Hilfe von rund 1000 Freiwilligen soll der Smart Speaker für die Erkennung verschiedener Dialekte und Sprechweisen geschult werden, bevor er schließlich seinen Weg in deutsche Haushalte findet.

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