Globale Nutanix-Studie zeigt: Im Gesundheitswesen steigt die Affinität zur hybriden Cloud

Nutanix (NASDAQ: NTNX), Spezialist für Enterprise Cloud Computing, hat die Pläne im Gesundheitswesen zur Einführung von privaten, hybriden und öffentlichen Clouds weltweit untersucht. Die Branche setzt zunehmend auf hybride Modelle, die private und öffentliche Cloud-Dienste mit ihren jeweiligen Vorteilen kombinieren. Den Befragten zufolge wird der Anteil hybrider Cloud-Implementierungen in der Gesundheitsbranche in den kommenden zwei Jahren von 19 auf 37 Prozent steigen. Die Ergebnisse des ersten globalen „Enterprise Cloud Index“ von Nutanix können hier heruntergeladen werden. Nutanix präsentiert die Ergebnisse der Studie auf der DMEA 2019 vom 9. bis 11. April 2019 in Berlin, der Plattform für die digitale Gesundheitsversorgung, auf seinem Stand mit der Nr. A-108 in Halle 1.2.

Einrichtungen im Gesundheitswesen müssen heutzutage auf eine Vielzahl kritischer IT-Anforderungen eingehen. Dazu zählt neben der Sicherheit und dem Schutz sensibler Patientendaten auch die Einhaltung gesetzlicher Vorschriften. Über 28 Prozent der Befragten im Gesundheitswesen nannten Sicherheit und Compliance als zentrales Entscheidungskriterium bei der Frage, wo sie ihre Workloads betreiben. Krankenakten, die persönliche Daten wie beispielsweise Informationen zur Patientenversorgung und -versicherung enthalten, geraten immer stärker ins Visier von Cyberkriminellen. Angesichts dessen benötigen Krankenhäuser und Anbieter Lösungen, welche die Bewegung sensibler Daten ohne Risiko bewältigen können. Da Gesundheitsdienstleister zudem die Auflagen des HIPAA-Standards für Patientendaten einhalten müssen, sind Lösungen gefragt, die diese speziellen Anforderungen erfüllen.

Wie die Studie außerdem zeigt, entscheidet sich die Gesundheitsbranche für die hybride Cloud wegen der Flexibilität und der Möglichkeit, Anwendungen zwischen privaten und öffentlichen Clouds zu verschieben. Mehr als die Hälfte der Umfrageteilnehmer aus der Gesundheitsbranche bezeichnete die Mobilität von Inter-Cloud-Anwendungen als „wesentlich“. Das demonstriert den Bedarf, Anwendungen und zugehörige Daten, Netzwerkdienste und Sicherheitsrichtlinien nahtlos zwischen verschiedenen Cloud-Typen zu bewegen.

Darüber hinaus ermöglicht die Einführung eines (wie auch immer gearteten) Cloud-Modells die digitale Transformation der Gesundheitsversorgung. Durch Infrastrukturinnovationen können Krankenhäuser verschiedene Anwendungen und Datentypen verwalten, die Vorteile der Automatisierung nutzen und neue Services wie Telemedizin oder Fernüberwachung einrichten, was wiederum die Patienten besser in die Versorgung einbindet.

Weitere Studienergebnisse

  • Gesundheitsunternehmen überschreiten ihr Budget bei öffentlichen Clouds: Eine weitere Motivation für die Bereitstellung von hybriden Clouds ist der augenscheinliche Bedarf von Unternehmen, die Kontrolle über ihre IT-Ausgaben zu erhalten. Organisationen, die die öffentliche Cloud nutzen, geben dafür 26 Prozent ihres jährlichen IT-Budgets aus. Dieser Prozentsatz wird in den kommenden zwei Jahren auf 35 Prozent steigen. Laut Umfrage berichten rund 40 Prozent der Gesundheitsunternehmen, bei ihren Ausgaben für die öffentliche Cloud über dem Budget zu liegen. Branchenübergreifend lag dieser Wert weltweit bei 35 Prozent.
  • Öffentliche Cloud-Nutzung im Gesundheitswesen übertrifft andere Branchen: Die Gesundheitsbranche nimmt öffentliche Clouds in etwa der gleichen Geschwindigkeit an wie die meisten anderen Branchen: Die Durchdringung liegt bei 13 Prozent, im weltweiten Durchschnitt bei zwölf Prozent. Healthcare-Unternehmen übertreffen jedoch die Durchschnittswerte für bestimmte Anwendungen, die sie aus der öffentlichen Cloud beziehen, wie ERP/CRM, Datenanalyse, Container und Internet der Dinge (IoT).
  • Hybride IT-Kenntnisse sind im Gesundheitswesen rar: Während 88 Prozent der Befragten angaben, von hybriden Clouds einen positiven Einfluss auf ihr Unternehmen zu erwarten, sind Hybrid-Cloud-Kenntnisse in den heutigen IT-Organisationen rar. Noch seltener sind nur Fertigkeiten in künstlicher Intelligenz und maschinellem Lernen.

„Einrichtungen im Gesundheitswesen benötigen insbesondere die Flexibilität, einfache Verwaltung und Sicherheit, wie sie die Cloud bietet. Dieser Bedarf tritt umso deutlicher zutage, als Angriffe auf Systeme immer ausgeklügelter, Compliance-Vorschriften noch strenger und die Anforderungen an Datenspeicherung immer anspruchsvoller werden“, erläutert Chris Kozup, Senior Vice President Global Marketing bei Nutanix. „Wie unsere Studienergebnisse nahelegen, sind Unternehmen im Gesundheitsbereich optimistisch, was das Wachstum der hybriden Cloud in Bezug auf ihre Kernanwendungen betrifft, und werden sie weiterhin als ideale Lösung betrachten, wenn die nächste Ära im Gesundheitswesen eingeläutet wird. Da die Cloud den Weg frei macht für neue Technologien und Werkzeuge wie maschinelles Lernen und Automatisierung, erwarten wir positive Veränderungen, die langfristig zu besseren Gesundheitslösungen führen werden.“

Die Studie

Für die Studie hat Nutanix das Marktforschungsunternehmen Vanson Bourne beauftragt, um von IT-Entscheidern zu erfahren, wo sie ihre Geschäftsanwendungen heute betreiben und wo sie das künftig vorhaben, welchen Herausforderungen sie bei der Implementierung ihrer Cloud-Umgebungen gegenüberstehen und welchen Stellenwert ihre Cloud-Initiativen im Vergleich zu anderen IT-Projekten und -Prioritäten haben. Das Marktforschungsunternehmen hat Antworten von rund 2.300 IT-Entscheidern aus verschiedenen Branchen erhalten – darunter 345 Unternehmen aus dem Gesundheitswesen. Befragt wurden Unternehmen unterschiedlicher Größe aus Nord- und Südamerika, Europa, dem Nahen Osten und Afrika (EMEA) sowie aus dem asiatisch-pazifischen Raum einschließlich Japan (APJ).

Die vollständige Studie „Nutanix Enterprise Cloud Index 2018“ steht hier zum Herunterladen bereit.

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NEXUS auf der DMEA 2019

Die Lösungen der NEXUS AG tragen von der Aufnahme, oft auch schon im Vorfeld, bis zur Entlassung und darüber hinaus zur optimalen Patientenversorgung bei. Dabei steht NEXT GENERATION (NG) für umfassende E-Health-Funktionen und ein innovatives Bedienkonzept. Auf der DMEA, ehemals conhIT, zeigt NEXUS vom 9. bis 11. April 2019, dass das digitale Krankenhaus bereits heute Realität ist. Unter dem Slogan „ONE / NEXUS“ werden das NEXUS / KISNG und spezialisierte Fachlösungen im Zusammenspiel vorgestellt.

Das NEXUS / KISNG ermöglicht schon heute die vollständige Digitalisierung klinischer und administrativer Prozesse in Gesundheitseinrichtungen. Im nächsten Schritt folgen Prozessunterstützungen, die über die Klinik hinausgehen: Telemedizin, IHE-Kommunikation, die mobile Nutzung von KIS-Funktionen auch außerhalb des Krankenhauses, intelligente Geräteanbindungen. Dabei stehen im Rahmen der Produktentwicklung unter anderem Interoperabilität, intersektorale Vernetzung und die stärkere Einbeziehung des Patienten in den Behandlungsprozess im Fokus.

„ONE / NEXUS“ – auch für die einzelnen Fachabteilungen bedeutet das die umfassende Digitalisierung der jeweiligen Prozesse: Papierlos, effizient, anwenderfreundlich.

Im Labor bilden NEXUS / PATHOLOGIENG, NEXUS / ZYTOLOGIENG zusammen mit dem Laborinformationssystem SWISSLAB eine einheitliche Premium-Laborlösung. Das integrierte Auftrags- und Befundkommunikations-System LAURIS ermöglicht die papierlose Kommunikation zwischen Einsender und Labor. Zusätzliche Prozessvorteile ergeben sich durch die automatisierte Ableitung von Labor-SOPs in NEXUS / QM-Labor und die revisionssichere Archivierung der Aufträge in NEXUS / PEGASOSNG.

Dazu kommen weitere, perfekt interagierende Fachlösungen für die moderne Diagnostik: Zum Beispiel ergänzen sich NEXUS / RISNG und CHILI PACSNG zu einer radiologischen Gesamtlösung – zusammen mit den Telemedizin-Komponenten der TKmed und dem Zuweiserportal können Radiologen ihre Prozesse weiter automatisieren und digitalisieren. Die marktführenden Lösungen der E&L für die endoskopische Befundung werden durch integrierte PACS-Funktionen und nahtlose Geräteanbindungen erweitert. In der Frauenklinik ermöglicht die Kombination von NEXUS / GEBURTSHILFENG mit astraia, dem Expertensystem für die Ultraschalldiagnostik, mehr Befundsicherheit und umfangreiche digitale Unterstützung im klinischen Alltag.

Das NEXUS-Portfolio bietet Krankenhäusern, spezialisierten Fachkliniken wie Psychiatrien und Reha-Einrichtungen ein breites Portfolio, um von Stift und Papier auf Bits und Bytes umzusteigen. Intuitiv, prozessorientiert und zukunftsweisend.

Besuchen Sie NEXUS vom 9. bis 11. April 2019 auf der DMEA in Berlin. Sie finden uns in Halle 1.2, Stand A-102. Mehr Informationen und Online-Terminreservierung unter www.dmea.nexus-ag.de.

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Empower Clinics wieder auf Wachstumskurs

Bereits vor einiger Zeit hatten wir die Leser von GOLDINVEST.de auf Empower Clinics (CSE EPW / FRA 8EC) aufmerksam gemacht. Der Betreiber eines Netzwerks von Cannabiskliniken in den USA hatte zunächst vielversprechende Anfänge bei der Umsetzung seines Geschäftsplans erreicht, doch geriet die Entwicklung unter dem damaligen CEO ins Stocken. Nun, unter der Leitung von Steve McAuley, eines sehr erfahrenen Managers, scheint es wieder mit großen Schritten voranzugehen!

Inbetriebnahme einer CBD-Extraktionsanlage

Denn allein in den letzten acht Wochen hat Empower eine ganze Reihe signifikanter Meilensteine erreicht. Dazu gehört mit Sicherheit, dass das Unternehmen beabsichtigt, schon im zweiten Quartal dieses Jahres eine voll funktionsfähige CBD-Extraktionsanlage im Großraum von Portland, Oregon, in Betrieb zu nehmen. Dabei wird das erste Extraktionssystem über eine Produktionskapazität 6.000 Kilogramm Extrakt pro Jahr verfügen. Zur Einordnung: Der aktuelle Großhandelspreis für CBD-Extrakt liegt bei 6.500 USD pro Kilogramm.

Lesen Sie hier den vollständigen Artikel:

Cannabisgesellschaft Empower Clinics wieder auf Wachstumskurs

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Neue Chancen durch die Digitalisierung in der Medizin

Alle eHealth-Innovationen des Südwestens an nur einem Tag: Unter der Schirmherrschaft des Ministeriums für Soziales, Arbeit, Gesundheit und Demografie des Landes Rheinland-Pfalz – und in Zusammenarbeit mit der Science & Innovation Alliance Kaiserlautern – fand zum zweiten Mal im bic Kaiserslautern das eHealth-Symposium Südwest 2019 statt.

Über 100 Akteure aus Medizin, Forschung, Wirtschaft und Politik tauschten sich dabei aus und stärkten die interdisziplinäre Zusammenarbeit im Südwesten. Gemeinsame Ausrichter des Symposiums sind die Business + Innovation Center Kaiserslautern GmbH (bic), die Empolis Information Management GmbH sowie die Westpfalz-Klinikum GmbH.

"Die Teilnehmerzahl hat unsere Erwartungen weit übertroffen. Der Erfolg bestätigt uns, dass sich das Symposium als eine der wichtigsten Plattformen für den interdisziplinären Austausch zwischen Medizin, Forschung, Wirtschaft und Politik im Südwesten etabliert hat", sagt Andreas Klüter, CTO und Geschäftsführer von Empolis. "Erfreulich war, dass wir neben Referenten des Westpfalz-Klinikums auch Vertreter der Universitätskliniken Mainz und Mannheim gewinnen konnten, die spannende Einblicke in den praktischen Einsatz von Telemedizin, künstlicher Intelligenz sowie Arzt-Patienten-Kommunikation gaben."

Der nächste Termin für das jährlich stattfindende eHealth-Symposium Südwest wird im Laufe dieses Jahres bekanntgegeben.

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E-Health-Unternehmen epitop vernetzt erstmals Ärzte und Augenoptiker

Die epitop GmbH, Anbieter von E-Health-Lösungen, geht mit ihren E-Health-Lösungen bewusst auf nicht-approbierte Professionen zu, um so auch gesunde Menschen für die Telemedizin und Gesundheitsprävention anzusprechen. Gemeinsam mit dem führenden Hersteller für Brillengläser und -fassungen Rodenstock bindet das Unternehmen im Rahmen einer Kooperation Augenoptiker in die Gesundheitsversorgung ein. Deutschlandweit ist dieses Telemedizin-Projekt bislang einzigartig. Die Kunden der Augenoptiker erhalten die Möglichkeit, ihre Netzhaupt mit modernsten Messgeräten vermessen zu lassen und die gewonnenen Daten mithilfe des telemedizinischen Dienstes an Ärzte zur Bewertung übermitteln. Diese Risikoanalyse bildet eine fundierte Grundlage für eine persönliche ärztliche Beratung: Anhand der Netzhautanalyse können belastbare Aussagen über Erkrankungsrisiken für Diabetes, Herzinfarkt, Schlaganfall oder Makuladegeneration getroffen werden. Zudem können Ärzte Augenerkrankungen wie den Grünen Star mit den Daten vom Augenoptiker besser behandeln.

Der Einstieg in die telemedizinische Vernetzung von Ärzten und Augenoptikern ist aus Sicht der Beteiligten erfolgreich gestartet: Seit Jahresbeginn konnten rund 27.000 Transaktionen verzeichnet werden. „Unser Ziel ist es, jedem einen breiten Zugang zu digitaler Medizin zu ermöglichen. Um das zu erreichen, möchten wir eine Vielzahl an nicht-approbierten Berufsgruppen einbinden, die in der aktuellen Diskussion um die Digitalisierung des Gesundheitswesens oft zu wenig berücksichtigt werden. Die Kooperation mit Rodenstock ist ein gelungener Start und bestärkt uns bei diesem Vorhaben“, erklärt epitop-Geschäftsführer Dr. med. Amir Parasta. Schon seit Januar 2018 arbeiten die beiden Unternehmen eng zusammen: Dabei beschränkte sich die Kooperation anfangs auf die Auswertung von Netzhautaufnahmen. Nun ist es zudem möglich, mit einem neuen Messverfahren (DNEye® Scanner 2+ von Rodenstock), welches auch den Augenvorderabschnitt analysieren kann, weitere gesundheitsrelevante Daten des Auges zur Beurteilung zu nutzen. So kann zum Beispiel die Versorgung von 650.000 Patienten, die jährlich am Grauen Star operiert werden, verbessert werden.

Der Nutzen: Bessere Beratung, bessere Versorgung, mehr Gesundheit

Die Vision von epitop und Rodenstock ist es, mit vernetzter digitaler Kommunikation für alle Beteiligten einen Nutzen zu generieren: Das Betreuungsspektrum der Augenoptiker wird erweitert, dem Augen- oder Hausarzt wiederum wird eine fundierte Grundlage für die Versorgung der Patienten gegeben und der Patient selbst erhält die Chance, Gesundheitsrisiken frühzeitig zu erkennen und therapieren zu lassen. „Die Risikoanalyse von epitop bietet aus unserer Sicht eine hervorragende Möglichkeit, Augenoptiker und Augenärzte im Rahmen ihrer jeweiligen Kernkompetenzen zusammenzubringen, um so im Schulterschluss dem Vorsorgegedanken und auch der Verpflichtung einer möglichst flächendeckenden und effizienten Versorgung ein Stück weit gerecht zu werden. Mit dem positiven Feedback der ersten Teilnehmer im Gepäck freuen wir uns, die zukünftige Zusammenarbeit mit epitop weiter zu intensivieren“, so Johannes Schubart, Leiter des Produktmanagements DACH.

Neben der Risikoanalyse nutzen die kooperierenden Parteien auch die Online-Patientenakte em.net, über die alle Leistungsträger miteinander vernetzt sind. „Wir glauben daran, dass Telemedizin nicht nur zwischen Ärzten funktioniert und einen Nutzen bietet, sondern dass eine innovative und sichere Vernetzung hin zu gesundheitsnahen Berufsgruppen der richtige Weg in die Gesundheitsversorgung der Zukunft ist“, spricht sich Amir Parasta für das Konzept aus.

Über epitop GmbH:
Gegründet in 2001, entwickelt und vertreibt die epitop GmbH medizinische Versorgungsmodelle und Softwarelösungen. Mit den Unternehmensbereichen überregionale Patientenakte sowie telemedizinische Dienstleistungen optimieren die digitalen und vernetzten Lösungen der epitop GmbH sowohl Diagnostik- und Therapiemethoden als auch die Gesundheitsversorgung. Stets an Szenarien orientiert, die einen spürbaren Nutzen bei allen Beteiligten sichern, wächst der praktische Einsatz und die Verbreitung der Lösungen bei Patienten und Ärzten organisch, nachhaltig und jenseits extern geförderter Pilotprojekte.

Durch das vernetzte Arbeiten der eingeschlossenen Ärzte werden Arbeitsschritte verkürzt, Dop-peluntersuchungen vermieden sowie Kosten auf Patienten- und Arztseite eingespart. Mit der Betreuung von über 70 fachbereichsübergreifenden Netzwerken und über 1 Million Falltransakti-onen pro Jahr gehört die epitop GmbH zu den leisen, aber dennoch führenden Anbietern von stabilen eHealth-Lösungen für moderne Versorgungsmodelle.

epitop GmbH
Lichtenbergstraße 8
85748 Garching b. München

Pressekontakt:
Anna Schledzinski
T : +49 89 416 125 115
F : +49 89 416 125 120

E: aschledzinski@epitop.com
W: www.epitop.com

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VisionHealth ernennt Philipp Kroneberg zum zweiten Geschäftsführer

Die VisionHealth GmbH verstärkt sich mit Herrn Philipp Kroneberg als zweiten Geschäftsführer. Neben der Gründerin Dr. Sabine Häußermann weißt das Start-up ab November 2018 somit eine effektive und kompetente Doppelspitze auf. Herr Kroneberg bringt eine langjährige globale Berufserfahrung in den Bereichen Business Development und Portfolio Management in der Atemwegsmedizin mit und ist auf dem Gebiet der Telemedizin sehr versiert.

Herr Kroneberg wird VisionHealth strategisch und operativ insbesondere hinsichtlich Geschäftsentwicklung und Produktmanagement vorantreiben. Er wird sich mit seiner Erfahrung dazu maßgeblich am Funktionsausbau der Gesundheits-App Kata® für chronisch lungenkranke Patienten einbringen.

„Das bis heute bereits sehr vielversprechende Potential der VisionHealth GmbH gewinnt mit Herrn Kroneberg nun noch mehr an Attraktivität. Es ist enorm spannend darüber nachzudenken, wie er das Unternehmen und die App Kata durch seine Erfahrung mit verschiedensten E-Health-Systemen innerhalb von Europa, USA und dem Rest der Welt voranbringen wird.“, so Dr. Gerhard Scheuch, Business Angel und Lead Investor des 2017 gegründeten Unternehmens.

Vor seiner neuen Rolle bei der VisionHealth GmbH war Herr Philipp Kroneberg zuletzt als globaler Portfoliomanager für vernetzte Gesundheitslösungen bei der Pari GmbH beschäftigt. Heute weißt er eine erfolgreiche Bilanz sowohl bei der Konzeptionierung neuer Geschäftsmodelle im digitalen Umfeld, als auch bei der Vermarktung und dem Vertrieb innovativer Produkte und integrierter Lösungen in der Diagnostik und Therapie von Atemwegserkrankungen vor. „Ich sehe mich als einer der Pioniere im digitalen Gesundheitswesen.“, äußert sich Herr Kroneberg zu seinem Wechsel. „Mein Ziel ist es, mit VisionHealth Lösungen zu entwickeln, die den Patienten in den Mittelpunkt der Therapie stellen, ihre Therapie dabei wirksam verbessern und sich nach Möglichkeit vollständig in den Alltag integrieren lassen. Auf die besonders spannende Herausforderung, gemeinsam mit VisionHealth das Gesundheitswesen mithilfe von modernsten Technologien zu verbessern, freue ich mich nun sehr.“

Auch seine zukünftiges Pendant an der Spitze des digitalen Gesundheitsunternehmens, Dr. Häußermann, freut sich sehr auf die Zusammenarbeit: „Wir haben mit Herrn Kroneberg einen leidenschaftlichen und kreativen neuen Geschäftspartner gefunden, der gerne auch mal über den Tellerrand hinausblickt – und genau solch ein unternehmerischer Kopf ist unabdinglich in der aktuellen Transformationsphase des Gesundheitswesens, das schon jetzt durch neue Technologien erobert wird. Seine große Erfahrung in der Life-Science-Industrie, die er zusätzlich mitbringt, macht Ihn für uns zur perfekten Ergänzung unseres hochqualifizierten Teams.“

Über VisionHealth

Die VisionHealth GmbH ist ein Münchner Start-up, das Patienten mit chronischen Lungenerkrankungen dabei unterstützt, ihr Leben ohne Einschränkung zu leben. Dazu entwickelt VisionHealth Kata®: Eine App die Patienten dabei hilft, ihrer Therapie gemäß zum richtigen Zeitpunkt und effektiv zu inhalieren. Gegründet wurde VisionHealth von Enthusiasten – mit langer Erfahrung in der Entwicklung von Produkten, die Patienten mit Lungenerkrankungen die Therapie erleichtern. Mit Kata® ist der Eintritt in das digitale Gesundheitswesen geschafft.

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Gesundheitspolitik: „Nicht alles ist schlecht“

Luft nach oben gibt es ja immer. Doch die Pläne der Großen Koalition zum Thema Gesundheit sieht Professor Andreas Beivers von der Hochschule Fresenius in München nicht nur kritisch. Im Interview sagt er, was die Gesundheitswirtschaft erwarten darf und was vielleicht noch etwas Zeit braucht.

Herr Professor Beivers, das „Handelsblatt“ spricht von einem finanziellen Debakel, wenn es um den Koalitionsvertrag geht. Trifft das auch auf den Teil zu, der sich mit der Gesundheitswirtschaft beschäftigt?

Wir leben aktuell in spätrömischer Dekadenz in Deutschland. Die Konjunktur läuft wie geschmiert und die Steuereinnahmen sprudeln. Der Koalitionsvertrag macht vor allem die über 65-Jährigen glücklich. Im Gesundheitswesen geht die Große Koalition so wichtige Themen wie die Investitionsfinanzierung von Krankenhäusern leider überhaupt nicht an. Die Struktur des stationären Vergütungssystems will die neue Regierung auf einem ordnungspolitischen Irrweg verändern. Die Pflegelobby hat sich besonders in Szene gesetzt. Doch Logopäden, Physio- und Ergotherapeuten sind ähnlich schlecht bezahlt. Und dass die geplanten 8.000 neuen Pflegekräfte nichts bringen, ist ja inzwischen bekannt. Ich hätte mir von der neuen Regierung mehr Mut gewünscht.

Was konkret kritisieren Sie am Vergütungssystem?

Die Große Koalition will die Pflegepersonalkosten aus den Fallpauschalen herausrechnen. Das ist völlig unlogisch. Denn dann könnte man ebenso gut die Arztbehandlungskosten aus den Fallpauschalen herausnehmen. Diese Herangehensweise ist viel zu komplex. Und es würde bedeuten, dass das System der Fallpauschalen ausgehebelt wird und wir wieder in die Zeit des Selbstkostendeckungsprinzips zurückfallen.

Eigentlich wollte die neue Regierung eine Bürgerversicherung einführen …

… und daraus ist nichts geworden. Grundsätzlich finde ich die Idee auch gar nicht so verkehrt, denn zumindest müssen wir hier perspektivisch etwas tun. Allerdings darf das Modell einer Bürgerversicherung nicht darüber hinwegtäuschen, dass sich Menschen mit einem besseren Einkommen immer auch eine bessere gesundheitliche Versorgung kaufen werden. Das war schon immer so und das wird es auch künftig geben. Das könnte auch eine Bürgerversicherung nicht unterbinden. Die Angleichung der Leistungskataloge der gesetzlichen und privaten Krankenversicherung halte ich jedoch prinzipiell für richtig, wenn es nicht zu pauschal einheitlichen Vergütungen führt. Hierzu soll eine Kommission bis 2019 Vorschläge erarbeiten. Ob diese dann umgesetzt werden, wird sich zeigen.

Gibt es auch ein uneingeschränktes Lob für die Große Koalition?

Dass Arbeitgeber und Arbeitnehmer die Beiträge zur Krankenversicherung ab 2019 wieder zu gleichen Teilen bezahlen, halte ich vor dem Hintergrund der guten Konjunktur für sinnvoll und richtig. Die Kosten für die alternde Bevölkerung einzig und allein den Arbeitnehmern aufzubürden, war und ist so nicht nachvollziehbar. Ebenfalls positiv finde ich, dass das Thema Notfallversorgung endlich auf der Agenda steht. Landeskrankenhausgesellschaften und Kassenärztliche Vereinigungen sollen künftig gemeinsam für die Finanzierung verantwortlich sein und die ambulante sowie die stationäre Versorgung verbessert werden.

Welche Verbesserungen oder Öffnungen erwarten Sie für E-Health? Deutschland soll zum Vorreiter für die Einführung digitaler Innovationen im Gesundheitssystem werden. Wo stehen wir hier aktuell?

Laut Koalitionsvertrag soll Deutschland Vorreiter bei der Einführung digitaler Innovationen im Gesundheitssystem werden. Aktuell ist Deutschland aber beim Thema E-Health Schlusslicht und liegt noch hinter Österreich. Innovative Geschäftsideen existieren zuhauf. Aber es gibt zahlreiche Fragen in diesem Zusammenhang und es hakt an der Umsetzung, wenn es um das Thema Datenschutz geht. Wie werden die Daten gespeichert? Wo liegt die Cloud? Es ist aber nicht so, dass bislang in dieser Richtung gar nichts passiert ist. Zumindest gibt es schon erste Abrechnungskennziffern für die Videosprechstunde.

Und wie geht es mit dem Projekt der elektronischen Patientenakte jetzt weiter?

Die Große Koalition will die elektronische Patientenakte für alle Versicherten in dieser Legislaturperiode einführen. Ob das so kommt, wird sich ebenfalls zeigen.

Der Koalitionsvertrag will den Versand verschreibungspflichtiger Medikamente verbieten. Geht das überhaupt?

Versandapotheken sind meiner Meinung nach nicht aufzuhalten und der aktuelle Protektionismus gegenüber den Apotheken wird sich so nicht halten lassen. Hier unterscheidet sich das nationale Recht vom EU-Recht. Ich sehe das Thema aber grundsätzlich sehr differenziert. Apotheken sind der Garant für die sichere Arzneimittelabgabe. Im Internet gibt es einfach zu viele schwarze Schafe. Apotheker haben eine sehr gute Ausbildung als Pharmazeuten. Wenn sie dann nur Arzneimittel verkaufen, halte ich das für verfehlt. Aus meiner Sicht brauchen wir die Offizin-Apotheke, also eine Apotheke, die sich mit der Entwicklung, Herstellung, Prüfung und Abgabe von Arzneimitteln sowie mit Information und Beratung dazu befasst. Und wir sollten die Apotheker entsprechend ihren wertvollen Qualifikation im Gesundheitswesen einsetzen.

Zum Sorgenkind Pflege: Abzocker und Horrorgeschichten kommen hier ständig in die Schlagzeilen. Welchen Spielraum hat der Gesetzgeber, um die Rahmenbedingungen zu ändern?

Mit dem demografischen Wandel werden wir in Zukunft noch viel mehr multimorbide Krankheitsbilder sehen als jetzt schon. Es wird bei Weitem nicht reichen, die Pflegeberufe attraktiver zu machen. Um die technische Aufrüstung in der Pflege mit Pflegerobotern, wie sie schon heute in Japan üblich sind, werden wir nicht herumkommen. Und wir brauchen auch künftig Menschen, die diese Berufe ausüben. Um Zuwanderung kommen wir meiner Meinung nach nicht herum. Aus meiner Sicht muss es künftig auch mehr Möglichkeiten zur Kontrolle der Pflegeeinrichtungen sowie der Pflegedienste geben. Dass diese derzeit bei Weitem nicht ausreichen, sieht man an der Fülle der Betrugsgeschichten, die ans Tageslicht kommen.

Zur Person

Professor Andreas Beivers ist Studiendekan für Gesundheitsökonomie an der Hochschule Fresenius in München. Dort lehrt er unter anderem Volkswirtschaftslehre. Zuvor arbeitete er am Münchner Institut für Gesundheitsökonomik, das an der Einführung der Fallpauschalen im deutschen Gesundheitssystem beteiligt war. Seine Arbeits- und Forschungsschwerpunkte liegen neben der allgemeinen Sozialpolitik vor allem in der Krankenhausversorgung, der Finanzierung des Gesundheitswesens sowie der Weiterentwicklung alternativer Vergütungsformen.

Wie Patienten die Online-Sprechstunde sehen

Positiv ist …

  • Der Zugang zu räumlich weit entfernten Ärzten oder Fachärzten wird erleichtert à 60 Prozent
  • Die Wartezeit in der Praxis entfällt à 58 Prozent
  • Es besteht keine Ansteckungsgefahr mehr im Wartezimmer à 41 Prozent

Negativ ist …

  • Das Risiko einer Fehlbehandlung steigt, weil beispielsweise die körperliche Untersuchung entfällt à 72 Prozent
  • Das Vertrauensverhältnis zwischen Arzt und Patient leidet à 54 Prozent
  • Sensible Gesundheitsdaten können in falsche Hände geraten, wenn diese im Internet übertragen werden à 52 Prozent

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Ondasys ermöglicht digitale Datenerhebung des Patienten für seine Akte

Ärzte und besonders Psychotherapeuten erheben im Rahmen Ihrer Behandlung wichtige Daten zum Gesundheitszustand und zur Lebenssituation des Patienten. Diese Informationen betreffen Vorerkrankungen, Medikamente, Kontaktdaten weiterbehandelnder Ärzte, das sozialen Umfeld des Patienten und vieles mehr. Die Informationen werden in der Regel im Gespräch mit dem Patienten oder im Vorfeld mittels papierbasierten Erhebungsbögen erfasst. Im psychotherapeutischen, psychiatrischen oder pädiatrischen Bereich wird der Patient darüber hinaus oft angehalten, spezifische Tests auszufüllen. Auch diese werden meistens per Paper-Pencil erfasst und aufwendig von Hand ausgewertet. Durch eine Digitalisierung dieser Prozesse wird es für den Behandler zukünftig leichter sein, diese Daten zu erheben und den Patienten aktiv in die Erhebung einzubinden. Insbesondere die Tatsache, dass der Umgang mit Smartphones und Tablets alltäglich geworden ist, ermöglicht eine solche Mitwirkung des Patienten.

Epikur, Hersteller von Praxissoftware, hat dieses Potential erkannt und mit Ondasys eine Plattform geschaffen, die es Behandlern ermöglicht, ihren Informationsbedarf mittels eigener Fragenbögen sowie Tests individuell, strukturiert zu definieren und ihren Patienten online zur Verfügung zu stellen. Neben der Gestaltung von Fragebögen und Tests, bietet die Plattform zwei weitere entscheidende Vorteile. Zum einen kann der Patient durch die Online-Verfügbarkeit die Informationen Zuhause oder in der Praxis ausfüllen. Zum anderen ermöglicht die nahtlose Integration in die Praxissoftware EPIKUR eine komplette Steuerung des Prozesses der Datenerhebung und Verarbeitung. Das bedeutet, dass die Fragebögen und Tests in EPIKUR zugewiesen und nach dem erfolgreichen Ausfüllen durch den Patienten direkt in die digitale Patientenakte übernommen werden; alle Antworten finden sich somit in den Stammdaten oder in den entsprechenden Feldern der Patientenakte wieder, so dass sie für die Weiterverarbeitung, z. B. Briefschreibung, zur Verfügung stehen.

Die Anforderungen des Datenschutzes wurden schon bei der Konzeption von Ondasys durch entsprechende Sicherheitsmechanismen berücksichtigt. Beispielweise werden dank des Einsatzes von Chiffren keine personenbezogenen Daten aus der Praxissoftware kommuniziert und die Antworten des Patienten werden durch eine Ende-zu-Ende-Verschlüsselung sicher an die Praxissoftware des Behandlers übertragen.

Mit Ondasys ist der erste Schritt einer größeren Vision der Firma Epikur gelungen. Sukzessive wird Ondasys zu einer umfangreichen Kommunikationsplattform zwischen Behandler und Patient ausgebaut. Dabei werden auch Themen wie die Videosprechstunde oder Onlinetherapie eine entscheidende Rolle spielen. Somit unterstützt Ondasys auch zukünftige Anforderungen aus dem Bereich der Telemedizin.

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Vitatel präsentiert sich beim Telemedizintag

Der 6. Bayerische Tag der Telemedizin in München: Er war eine hervorragende Möglichkeit für Vitatel, sich einem größeren Fachpublikum zu präsentieren. Der Stand des Unternehmens beim Telemedizin-Tag war nach dem Besuch einer Fachtagung in Gelsenkirchen nur einen Tag zuvor der zweite öffentlichkeitswirksame Auftritt des Anbieters für Notrufsysteme in diesem Sommer. Andere sollen dieses Jahr noch folgen.

Für Vitatel war der 6. Bayerische Tag der Telemedizin ein großer Erfolg. Über 500 Gäste waren zum Veranstaltungsort, dem MTC World of Fashion, gekommen. Das waren deutlich mehr, als von den Organisatoren erwartet. Dementsprechend groß war die Reichweite, die Vitatel-Geschäftsführer Michael Landwehr sowie Vitatel-Prokuristin Anne Browa erzielen konnten, um das Unternehmen zu präsentieren. Die beiden hatten dabei die Gelegenheit, am Vitatel-Stand mit etwa 150 Besuchern persönliche Gespräche zu führen. Darunter auch mit Prof. Siegfried Jedamzik, dem Abgeordneten des Bayerischen Gesundheitsministeriums und Geschäftsführer der Bayerischen TelemedAllianz in Ingolstadt.

Hauptthema im Rahmen der Unterhaltungen mit Medizinern und Pflegedienstleistern war, ob das Monitoring der Vitaldaten, die von der Care-Watch des Vitatel-Partners Vivago gemessen werden, vom jeweiligen Arbeitsplatz des Betreuenden möglich ist. Das bejahten Browa und Landwehr und erläuterten das Vitatel-Prinzip: Die Care-Watch ‚MOVE’ überwacht die Vitalfunktionen der Tragenden. Stellt sie gravierende Veränderungen fest, wird eine Hilfe-Kette in Gang gesetzt. Es erfolgt ein Kontroll-Anruf bei dem oder der Tragenden, im Extremfall sogar ein Notruf an einen Rettungsdienst. Ergänzt wird die Uhr durch ein Smartphone, sodass im Notfall jederzeit die Position der Hilfebedürftigen bekannt ist. So schützt das Vitatel-Prinzip zu Hause und unterwegs. Mit Hilfe verschiedener Vitatel-Apps lassen sich zudem Mehrwerte erzielen, die etwa behandelnden Ärzten oder Fürsorgenden, z. B. Verwandten oder guten Freunden, Therapie, Medikation, Pflege oder Betreuung erleichtern. Und zwar, indem die Apps die gewonnenen Daten übersichtlich in Grafiken aufbereitet und auf Smartphones und Festrechner der Betreuenden sowie der Tragenden überträgt. Dies absolut konform zu der neuen EU-Datenschutzgrundverordnung.

Beim 6. Bayerischen Tag der Telemedizin stand die medizinische Anwendung von Vitatel absolut im Vordergrund. Dabei interessierte das zahlreiche medizinische Fachpublikum, dass den Stand des Unternehmens im Laufe des Tages besuchte, in vielen Fällen die präventive Funktion von Vitatel. Denn rechtzeitiges Handel und Einschreiten kann einen Notfall und damit hohe Kosten, die im Rahmen einer Intensivbehandlung anfallen, verhindern. Insgesamt zeigte man sich bei Vitatel mit dem Auftritt in München sehr zufrieden. „Das Interesse, die Neugier und die Fragen haben uns gezeigt, dass wir mit dem Produkt absolut auf dem richtigen Weg sind“, so Geschäftsführer Landwehr.

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Telemedizin made in NRW

Auch in diesem Jahr präsentierte der Aachener Telemedizin-Experte P3 telehealthcare (P3) zukunftsweisende und nachhaltige Telemedizin-Lösungen beim Sommerfest der Landesvertretung NRW in Berlin. Im Fokus: der politische Dialog über eine landesweite Strategie, um das vorhandene Potential für eine bessere Notfallversorgung in NRW effizient zu nutzen und weiter auszubauen.

Schon jetzt sichern telemedizinische Gesamtlösungen wie der P3-Telenotarzt und die Ersthelferalarmierungs-App corhelp3r die Qualität im Rettungsdienst bei hoher Kosteneffizienz und stellen so Aushängeschilder für die Innovationskraft Nordrhein-Westfalens dar. Interesse für das hochaktuelle Thema Telemedizin wurde auf dem Sommerfest von Gästen wie NRW-Ministerpräsident Armin Laschet (CDU), NRW-Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann (CDU) und Ina Scharrenbach, NRW-Ministerin für Heimat, Kommunales, Bau und Gleichstellung (CDU) bekundet. So wird der Telemedizin-Einsatz für eine Verbesserung der Gesundheitsversorgung gleich aus drei Richtungen – Gesundheit, Digitalisierung und Kommunales – adressiert.

Marie Mennig, Geschäftsführerin P3 telehealthcare, bringt die Anforderungen an eine digitale Agenda im Gesundheitswesen auf den Punkt: „Unsere prozessorientierten, anwendernahen Systeme haben bewiesen, dass sie funktionieren. Sie werden bereits in vielen Regionen Deutschlands im Regelrettungsbetrieb erfolgreich eingesetzt. Jetzt braucht es eine gesetzliche Anerkennung des digitalen Rettungsmittels Telenotarzt als sinnvolle und kosteneffiziente Ergänzung im Rettungsdienst. Das NRW-Sommerfest bietet den perfekten Rahmen für den direkten Dialog mit politischen Entscheidern und Interessensvertretern über Realisierungsmöglichkeiten und Innovationspotenziale.“

„Leben retten 4.0“

Mit bereits über 12.000 Einsätzen hat sich der P3-Telenotarzt für den bundesweiten Einsatz im Regelbetrieb qualifiziert. Er hilft als dritte Säule – neben fahrendem und fliegendem Rettungsmittel – dem steigenden und zukünftigen Bedarf im Rettungsdienst aktiv und nachhaltig zu begegnen.

Die von P3 und dem Medizingerätehersteller GS Elektromedizinische Geräte G. Stemple GmbH (Corpuls) entwickelte corhelp3r-App alarmiert in zeitkritischen Notfällen wie bei einem Herzkreislaufstillstand qualifizierte Ersthelfer und navigiert sie zum Einsatzort. Die „corhelp3r“ können so noch vor Eintreffen des Rettungsdienstes und unterstützt durch die App mit lebensrettenden Erste-Hilfe-Maßnahmen beginnen.

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