Champions auf vier Pfoten auf der Messe Erfurt gesucht

Hunde- und Katzenrassen von A bis Z werden am ersten Juni-Wochenende zahlreiche Herzen von Tierliebhabern und Züchtern höher schlagen lassen. Zur 12. Nationalen & 17. Internationalen Rassehunde-Ausstellung sowie der 8. Internationalen Rassekatzen-Ausstellung können sich die Besucher wieder auf spannende Wettbewerbe und ein abwechslungsreiches Rahmenprogramm freuen.

Eine umfassende Rassenvielfalt bietet sich am 01. und 02. Juni 2019 allen Besuchern der Erfurter Messe. Vom American Cocker Spanier bis zum Zwergpudel bei den Hunden oder dem Abessinier bis zur Ural Rex bei den Katzen sind die Schönsten der Schönen zur 12. Nationalen & 17. Internationalen Rassehunde-Ausstellung sowie der 8. Internationalen Rassekatzen-Ausstellung vertreten.

Der Landesverband Thüringen des Deutschen Verbandes für das Hundewesen (VDH) erwartet mehr als 3.600 Rassehunde aus über 200 Rassen. Stehen am Messesamstag mit der Ermittlung der „Best in Show national“ die herausragendsten deutschen Zuchterfolge im Mittelpunkt, wird am Messesonntag der internationale Champion „Best in Show international“ sowie der alles überragende Gesamtsieger der beiden Wettbewerbstage „Super Best in Show“ gesucht.

Insgesamt 49 Zuchtrichter aus 15 Ländern, darunter erstmals die Türkei, Südafrika sowie Bosnien und Herzegowina, sorgen dabei in 36 Richterringen in zwei Hallen für die fachgerechte Beurteilung der Tiere. Hierbei zählt nicht nur die Schönheit allein, sondern auch das Wesen und das Zeigevermögen der Tiere kommen auf den Prüfstand. Eine aufgeregte Stimmung ist dann in den Messehallen 1 und 3 spürbar, wenn Halter und Besucher gespannt auf die Wertungen ihrer Favoriten warten – egal ob Mops, Yorkshire Terrier oder Bernhardiner.

Auch die Katzenliebhaber kommen auf ihre Kosten. An zahlreichen Richtertischen auf der Empore der Halle 1 werden etwa 120 Katzen nach ihren rassetypischen Merkmalen begutachtet und bewertet.

Das zusammengestellte Rahmenprogramm bietet wieder ein facettenreiches Angebot für große und kleine Fans der Vierbeiner. Im Ehrenring in Halle 2 erwartet die Besucher mehrmals täglich eine rasante Dog Frisbee Show sowie schwungvolle Dog Dance Darbietungen. Beim großen Agility-Parcour, der vom Hundesport SV OG Erfurt e.V. betreut wird, können Hund und Halter selbst aktiv werden und zahlreiche Hindernisse überwinden.

Mehr als 100 Aussteller und Vereine informieren die Besucher zusätzlich über Angebote und Trends rund um Tierbedarf, Zubehör und Dienstleistungen für Hunde und Katzen. An den Informationsständen der Vereine im Foyer Halle 2 werden Experten Fragen zu Hundehaltung, Gesundheit, Anschaffung, Wesensmerkmalen verschiedener Hunderassen sowie Hundeerziehung beantworten.
Das komplette Rahmenprogramm und ein Überblick zu den Messe-Ausstellern sind ab sofort unter www.cacib-erfurt.de verfügbar.

Veranstaltungsort und Termin
Messe Erfurt, 01. – 02.06.2019

Öffnungszeiten
Samstag – Sonntag, 01.-02.06.2019, 9.00-18.00 Uhr
Hinweis: Nur von 9.00 bis ca. 14.00 Uhr sind alle angemeldeten Hunderassen zu sehen.

Eintrittspreise Messebesuch
Tagesticket 10,00 €
Ermäßigt* 7,00 €
Familienkarte (2 Erwachsene + Kinder) 22,00 €
Besucherhund 3,50 €
Feierabendticket, gültig ab 14:30 Uhr 5,00 €
Feierabendticket Familie, gültig ab 14:30 Uhr 12,00 €

Kinder bis 6 Jahre kostenfrei.
*Ermäßigung erhalten: Kinder 7-14 Jahre, Studenten, Arbeitslose, Couponinhaber, SchwerbeschädigteFür Besucherhunde gilt: Einlass nur mit gültiger Tollwutschutzimpfung und gültigem Impfausweis.

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Hostingunternehmen Keyweb AG plant Bau des energieeffizientesten Rechenzentrums Thüringens

Im Laufe des kommenden Jahres soll in Erfurt das energieeffizienteste Rechenzentrum Thüringens entstehen. Mit dem Bau seines mittlerweile dritten Datacenters in Erfurt kommt Thüringens größter Webhoster Keyweb unter anderem dem quantitativ steigenden Bedarf seiner Kunden nach. In enger Zusammenarbeit mit der Stadt Erfurt sowie mehreren Kooperationspartnern und Partnern aus der IT soll mit diesem Projekt ein für Thüringen einzigartiges Serverzentrum geschaffen werden, welches modernste Sicherheits- und Effizienzstandards verbindet. 

Der erste Spatenstich für das neue Datacenter könnte schon in den nächsten Monaten erfolgen. Auf insgesamt 20.000 m² wird zunächst ein Rechenzentrum mit einer Fläche von 1.000 m² entstehen. Dieses soll bereits im dritten Quartal des nächsten Jahres für die regionalen, nationalen und internationalen Kunden der Keyweb AG zur Verfügung stehen und Platz für weitere 20.000 Server bieten. Die weitere Planung sieht eine Erweiterung auf insgesamt 4.000 m² in den kommenden Jahren vor. 

„Viele unserer Mitbewerber wurden in den vergangenen Jahren an ausländische Unternehmen, vorrangig aus den USA, verkauft. Andere wiederum haben oder werden dem Standort Deutschland aus Kostengründen den Rücken kehren. Für uns war und ist dies u.a. aus Datenschutzgründen nie eine Option gewesen. “ so Frank Nowag, Vorstandsvorsitzender des Unternehmens.

Nicht nur modernste Kühlkonzepte sollen das Rechenzentrum zu einem Prestigeobjekt besonderer Effizienzklasse werden lassen, sondern auch der Einsatz hochmoderner Solartechnik. Vorbehaltlich der erfolgreichen technischen Prüfung plant die Keyweb AG, die erzeugte Wärmelast auch in das Netz der Stadt Erfurt einzuspeisen.

„Unsere Kunden schätzen nicht nur unseren persönlichen Service aus einer Hand, sondern vor allem auch unsere Philosophie, stets in ihrem Interesse zu handeln. Keyweb wird immer den Fokus auf Sicherheit, Service, Nachhaltigkeit und Transparenz legen und unter keinen Umständen davon abrücken. Unsere Rechenzentren werden auch weiterhin zertifiziert sein und keinen Atomstrom beziehen. Die Daten unserer Kunden werden ausnahmslos in Deutschland – und somit unter Einhaltung der entsprechenden Datenschutzstandards gehostet. Nur unter Berücksichtigung dieser Punkte konnte das Vertrauen der Kunden langfristig wachsen und den Erfolg von Keyweb bereits über zwei Jahrzehnte ermöglichen“, ist Frank Nowag überzeugt.

Die Vorbereitungen für das Bauprojekt laufen aktuell auf Hochtouren. Die Keyweb AG steht im regelmäßigem Austausch mit der Stadt Erfurt sowie Partnern und Investoren.

Zu Beginn des laufenden Jahres hat das Erfurter Hostingunternehmen Keyweb bereits das ganzheitliche Nachhaltigkeitskonzept „KeyEco“ veröffentlicht, welches nicht nur den energieeffizienten Betrieb der Rechenzentren beinhaltet, sondern auch den intelligenten und nachhaltigen Einsatz natürlicher Ressourcen bei allen Arbeitsprozessen des Unternehmens umfasst. Bestätigt wurde diese Handlungsweise mit dem Zertifikat für gesicherte Nachhaltigkeit in den Bereichen Ökologie, Ökonomie und Sozialkompetenz. Dieses wurde im Dezember 2018 vom Deutschen Institut für Nachhaltigkeit und Ökonomie an die Keyweb AG übergeben.

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Schlechte Aussichten: Wachstum der Ostchemie schwächt sich ab

Schlechte Aussichten für die chemische Industrie in Ostdeutschland. Die Branche hat das Geschäftsjahr 2018 mit einem halbierten Umsatzwachstum abgeschlossen. Das geht nach Berechnungen der NORDOSTCHEMIE aus aktuellen Daten der statistischen Landesämter hervor. Danach erwirtschafteten die Chemie-Betriebe in Berlin, Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern, Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen im vergangenen Jahr einen Umsatz in Höhe von rund 24 Milliarden Euro. Im Vergleich zu 2017 halbierte sich das Umsatzwachstum damit auf 2,6 Prozent. Gleichzeitig stieg die Zahl der Chemie-Beschäftigten in mittelständischen und Großbetrieben um rund 1,5 Prozent auf 50.100 Mitarbeiter an. Grund war eine vorrausschauende Personalpolitik, um vor allem auf eine schrumpfende und alternde Bevölkerung zu reagieren.

Hauptgeschäftsführerin Nora Schmidt-Kesseler erwartet auch für 2019 ein schwaches Chemiejahr mit stagnierenden Umsätzen: „Laut ifo-Institut sind die Geschäftserwartungen unserer Unternehmen alarmierend eingebrochen. Der Ausblick scheint so schlecht wie seit vier Jahren nicht mehr.“ Viele Probleme der Betriebe lägen in Europa als dem Hauptabsatzgebiet der Ostchemie. Auch die Folgen eines „No-Deal-Brexit“ in Großbritannien seien für die Unternehmen trotz aller Vorbereitungen „unkalkulierbar“. Darüber hinaus befände sich das hochverschuldete EU-Mitglied Italien als drittgrößte Volkswirtschaft im Euroraum in einer Rezession.

Herausforderung Strukturwandel

„Der Ausstieg aus der Kohle stellt Ostdeutschland erneut vor einen massiven Strukturwandel“, betont Nora Schmidt-Kesseler. Insbesondere die Lausitz in Brandenburg und das Mitteldeutsche Revier in Sachsen-Anhalt seien als braunkohlegeprägte Regionen stark betroffen. „Hier müssen kurzfristig industriepolitische Voraussetzungen für Investitionen und nachhaltiges Wachstum geschaffen werden“, fordert die Hauptgeschäftsführerin der Nordostchemie. „Der Wandel muss aktiv gestaltet werden, um auch zukünftig in der Region attraktive Arbeitsplätze zu schaffen.“

Detaillierte Informationen zu den einzelnen Bundesländern finden Sie im beigefügten Quartalsbericht IV/2018.

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Ganz Wild: Wildschweinpopulationen wachsen ständig

Durch die warmen Winter und ein immer mehr steigendes Nahrungsangebot steigen die Wildschweinpopulationen stetig und jährlich an. Dies stellt Landwirte vor ein immer grösser werdendes Problem.

Die wirksamste Lösung scheint bisher die Freigabe zur Bejagung. Weitere Lösungen, die aber auch im Fokus liegen sind angepasste Waldbewirtschaftung oder auch Ablenkfütterungen.

Doch all dies bedingt einem hohen Zeitaufwand, der dank den intelligenten Tieren, oftmals angepasst werden muss und der Landwirt so immer neue Lösungen ersuchen muss.

Folge sind dennoch meist, trotz Massnahmen, von Wildschweinen durchwühlte Ackerflächen, besonders in den waldnahen Gebieten, keine durchgängig bewachsenen Anbauflächen, Kosten bei der Nachsaat, bis hin zu geringer ausfallenden Ernten.

Um dem Problem des Wildverbiss Herr zu werden hat die Penergetic International AG nun ein Produkt entwickelt, dass die Landwirte dabei unterstützt Wildschweine und Rotwild von Ihren Anbauflächen fern zu halten. In der Basis reden wir hier von einem Produkt, dass biologisch unbedenklich ist, keinen Strom benötigt und auch nach Niederschlägen immernoch wirksam ist.

Die Funktion dieses Produktes liegt in elektromagnetischen Frequenzen. Schwierig zu erklären, aber umso wirksamer ist dieses Produkt. „Das hört sich jetzt erstmal schwierig ist“, sagte Daniel Plocher, Vertriebsleiter bei Penergetic, gegenüber agrarheute. Aber eigentlich sei es ganz einfach. „Wir haben unserem neuen Produkt, das penergetic b Boden WV heißt, Frequenzmuster von menschlichen Pheromonen programmiert“, erklärte er. (Quelle:agrarheute)

Wildschweine und Rotwild wittern somit den Geruch eines Menschen, der hier aber nur durch eine einfache Pulverausbringung erwirkt wird. Das Produkt penergetic b WV ist ein Bodenhilfsstoff, der aus einfachen Gesteinsmehlen besteht (hauptsächlich aus Calciumbentonit), das über eine Vollflächenbehandlung bei kleinen Feldflächen oder eine Randflächenbehandlung mit einer Mindestbreite von 18 m ausgebracht wird. Diese Ausbringung erweist sich für den Landwirt mit der Feldspritze einfach und dank geringer Aufwandswirkung und maximalem Erfolg als kostengünstige und tierfreundliche Alternative.

Das Produkt kann auf verschiedensten Anbauflächen von Grünland, Maisanbau bis hin zu Obstanbauflächen eingesetzt werden und ist geruchsneutral. Somit ist es nicht nur für das Wild eine Lösung, sondern auch für den Menschen eine angenehme Alternative.

Auch bereits durch Testbetriebe werden positive Rückmeldungen gegeben: Die Gleistal-Agrar e.G. in Golmsdorf, Thüringen, probierte das neue Produkt von Penergetic aus. Der Betrieb legte den Mais Mitte Mai 2018 und behandelte ihn am 22. Mai mit dem Pulver. Das Resümee von Landwirt Andreas Schnorr: „Felder, die mit penergetic b WV behandelt wurden, wiesen deutlich weniger Schäden durch Wildschweine auf.“(Quelle:agrarheute)

 

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EUserv erlaubt eigene Nameserver bei Domains

Der Hosting-Anbieter EUserv Internet lockert seine über viele Jahre restriktive Politik und erlaubt ab sofort bei bestimmten Domain-Tarifen die Konfiguration von kundeneigenen Nameservern (NS) bei der Registrierung von Domains.

Domainzone unter eigener Kontolle

 Mit dem webbasierten Kundencenter stehen Domainbetreibern bei EUserv alle Möglichkeiten offen, ihre Domains nach Belieben zu verwalten. Die neue Funktion ermöglicht nun auch die Konfiguration eigener bzw. externer Nameserver. Nach Einrichtung werden alle DNS-Anfragen für eine Domain komplett an die eingestellten (Kunden-) Nameserver gerichtet. Die standardmäßig voreingestellte Berücksichtigung der Nameserver von EUserv erfolgt für konfigurierte Domains mit eigenen DNS Resolvern nicht mehr.

Diese Erweiterung bietet Domaininhabern ein hohes Maß an Flexibilität. Sie ist insbesondere dann interessant, wenn die Domainregistrierung über EUserv, jedoch die Konnektierung der Domain und damit deren Erreichbarkeit unabhängig von den Default-Nameservern erfolgen soll. Es lassen sich weiterhin mit der Konnektierung von eigenen Nameservern die DNS-Anfragen weltweit verteilen, so daß geografisch verteilte Anfrage / Antwort Mechanismen zur Auflösung möglich werden.

Grafische Konfiguration im EUserv Kundencenter

Für die Konfiguration der Nameserver-Einstellungen steht im Kundencenter eine neue Modul-Funktion unter dem Menüpunkt "Nameserver" nach Auswahl eines tarifseitig unterstützten Domainvertrages zur Verfügung. Hier können sowohl die eigenen Nameserver hinterlegt und geändert werden als auch die entsprechenden Standardeinstellungen zu den Nameservern wiederhergestellt werden. Es erfolgt weiterhin ein technischer Basis-Check der neuen Nameserver, damit die Konnektivität der Domain weiterhin gewährleistet ist.

Nach Hinterlegung der eigenen Nameserver im EUserv Kundencenter wird der erforderliche Eintrag bei der jeweils für die Top-Level-Domain zuständigen Registry automatisch synchronisiert, so dass ab Eintragung die DNS-Zone für die Domain vom Nutzer selbst verwaltet werden kann.

Automatisierung über API

Neben der manuellen Konfiguration einzelner Domains über das EUserv Kundencenter können die Änderungen von Nameservern auch über eine API-Schnittstelle automatisiert oder an kundeneigene Systeme angebunden werden.

Mit der offiziellen Freigabe der Funktion endet ein knapp zwei Jahre dauernder Betatest. Als unterstützte Tarife hat EUserv ausschliesslich reine Domaintarife freigegeben, die als Kürzel "Pro" im Namen tragen. Bestandskunden erhalten das Upgrade automatisch und ohne zusätzliche Kosten.

Mehr Informationen zur Domainregistrierung bei EUserv: http://go.euserv.org/O0

 

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Privatpleiten: Immer weniger Verbrauchern gelingt der Schuldenschnitt nach drei Jahren

Zum 1. Juli 2014 wurde das Privatinsolvenzverfahren reformiert. Seit dem Start der Reform konnten 7,4 Prozent der Betroffenen die Restschuldbefreiung auf drei Jahre verkürzen.

Die Reform hatte unter anderem das Ziel, dass zahlungsunfähige Verbraucher schneller ihre Schulden loswerden können. Eine Bilanz nach eineinhalb Jahren zeigt jedoch, dass die Reform an der Mehrheit der betroffenen Verbraucher vorbeigeht.

Dies belegen aktuelle Zahlen des Informationsdienstleisters CRIFBÜRGEL. Vom 1.7.2014 bis zum 31.12.2015 mussten in Deutschland 150.496 Privatpersonen eine Insolvenz anmelden. 7,4 Prozent (11.170 Privatpersonen) von ihnen ist es gelungen, die Restschuldbefreiung auf drei Jahre zu verkürzen. Der Trend zeigt zudem, dass es immer weniger Verbrauchern gelingt, die Restschuldbefreiung zu verkürzen. So meldeten von Anfang Juli bis Ende Dezember 2015 in Deutschland 48.491 Menschen eine Privatinsolvenz an. Davon erreichten 5,8 Prozent der Verbraucher (2.795) im gleichen Zeitraum 2018 die Restschuldbefreiung bereits nach drei statt wie üblich nach sechs Jahren.

In den ersten beiden Halbjahren nach dem Start der Reform lag die Quote mit 8,3 Prozent (Restschuldbefreiungen 1.7.2017 – 31.12.2017 aus den Insolvenzverfahren vom 1.7.2014 – 31.12.2014) bzw. 8,1 Prozent (Restschuldbefreiungen 1.1.2018 – 30.06.2018 aus den Insolvenzverfahren vom 1.1.2015 – 30.06.2015) deutlich höher.

„Zu Beginn der Reform haben viele Personen auf die erstmalige Restschuldbefreiung nach drei Jahren hingearbeitet. Die aktuellen Zahlen zeigen jedoch, dass immer weniger Privatpersonen von der Reform profitieren. Die meisten Betroffenen sind erst nach sechs Jahren schuldenfrei“, kommentiert CRIFBÜRGEL Geschäftsführer Christian Bock die aktuelle Auswertung. Insgesamt warten derzeit knapp 620.000 Personen in Deutschland auf die Restschuldbefreiung. Bei regulären sechs Jahren Wohlverhaltensphase können 2019 Personen aus dem Jahr 2013 die Restschuldbefreiung erlangen.

Im bundesweiten Vergleich der letzten eineinhalb Jahre war die Quote jener Personen, die einen Schuldenschnitt nach drei Jahren erlangten, in Thüringen (11,0 Prozent) und Nordrhein-Westfalen (10,0 Prozent) am höchsten. Im Saarland (4,1 Prozent) und in Bremen (4,4 Prozent) gelang es den wenigsten Privatpersonen, die Restschuldbefreiung zu verkürzen.

Laut CRIFBÜRGEL ist es weiterhin auffällig, dass es überproportional mehr jungen Menschen gelingt, die Restschuldbefreiung nach 3 Jahren zu erreichen. Dies hängt vor allem damit zusammen, dass diese Personen im Vergleich zum Rest der Betroffenen relativ weniger Schulden haben und bei einer Arbeitslosigkeit schneller wieder in den Arbeitsmarkt zurückfinden. Über alle Altersgruppen hinweg liegt die Durchschnittsschuldenhöhe der Betroffenen bei rund 30.000 Euro. Bei den unter 30-Jährigen ist der Wert jedoch weitaus geringer. Hier liegt die durchschnittliche Schuldensumme bei knapp unter 11.000 Euro. Mit steigendem Alter steigen auch die Schulden auf durchschnittlich bis zu 45.000 Euro bei den Bundesbürgern in der Altersgruppe 61 Jahre und älter.

Die wesentlichen Ursachen für eine Privatinsolvenz sind eng verbunden mit der Einkommenssituation der betroffenen Personen. Es gibt sechs Hauptursachen („Big Six“), die immer wieder Erwähnung finden, wenn es um die Ursachen oder die Gründe von Privatinsolvenzen geht. Zu den Gründen gehören Arbeitslosigkeit und reduzierte Arbeit, Einkommensarmut, gescheiterte Selbstständigkeit, ein zum Einkommen unpassendes Konsumverhalten, Veränderungen in der familiären Situation wie Scheidung beziehungsweise Trennung und Krankheit. Der überwiegende Teil der Privatpersonen in einer Insolvenz steht vor allem bei Kreditinstituten, Versandhändlern, Versicherungen, Behörden, Vermietern, Energieversorgern und Telefongesellschaften in der Kreide.

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TÜV Rheinland unterstützt Erfurter Verkehrsbetriebe bei der Baubegleitung von Straßenbahnen

TÜV Rheinland InterTraffic GmbH gratuliert der Erfurter Verkehrsbetriebe AG (EVAG) zur Unterzeichnung des Vertrages über die Lieferung von 14 (+10 optionalen) neuen Straßenbahnen. Die Vergabe stellt den erfolgreichen Abschluss eines europaweiten Vergabeverfahrens dar, welches durch TÜV Rheinland hinsichtlich der technischen und betrieblichen Aspekte unterstützt wurde. Beispielsweise durch Vorbereitung von wichtigen Teilen der Vergabeunterlagen (technische, betriebliche und wirtschaftliche Aspekte), aber auch durch die aktive Begleitung des gesamten Verfahrens. Das geschieht in enger Zusammenarbeit mit der EVAG sowie den rechtlichen Beratern. Vorbereitung und Verfahren konnten im vereinbarten Zeitrahmen zur Zufriedenheit der EVAG abgeschlossen werden.

TÜV Rheinland wurde von der EVAG auch beauftragt, die nächste Projektphase zu begleiten: Es wird zunächst um die Erstellung des Pflichtenheftes in Zusammenarbeit mit dem beauftragten Fahrzeughersteller gehen. Anschließend rückt die Unterstützung bei der Inbetriebnahme in den Fokus. Außerdem werden die Experten des TÜV Rheinland den Fertigungsprozess der Fahrzeuge an dem Standort Valencia (Spanien) begleiten sowie bei Zwischen- und Endabnahmen für die EVAG tätig sein. Die Neubeschaffung der Fahrzeuge wird zu 46,79 Prozent mit Fördermitteln von den Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) und vom Freistaat Thüringen unterstützt.

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Kurze Anreise, kleiner Preis, großer Winterspaß

  • freie Berghütten, Chalets und Ferienwohnungen mit kurzer Anreise
  • Schwarzwald, Harz, Bayern – günstige Alternativen zu den Alpen-Hotspots
  • Ferienhäuser in Wintersport-Paradiesen schon ab 195 Euro/Woche
  • plus Steiermark: Genießer-Ferien auf der Sonnenseite der Alpen

Ein Hoch auf die Mittelgebirge! Wer kurzentschlossen Ski und Rodeln buchen möchte, hat bei NOVASOL die große Auswahl an Nahzielen. Reizvolle Alternativen zu den alpinen Hotspots finden Winterurlauber im Bayerischen Wald und im Schwarzwald, im Vogtland, in der Eifel und im Harz. Die Anreise ist kurz und der Preis meist klein. Und viele der Berghütten, Chalets und Ferienwohnungen in den deutschen und österreichischen Schneezielen sind im Moment noch zu haben. Damit eignen sich die Nahziele auch für Kurztrips und Wochenend-Ausflüge, für die man sich spontan je nach Wetterlage entscheiden kann.

Harz

Im Luftkurort St. Andreasberg im Oberharz bietet NOVASOL einen Ferienhauspark mit 33 modernen Ferienhäusern und eigenem Servicebüro vor Ort. Von Sauna und Bio-Kamin bis zum separaten Ski-Raum sind die im hellen skandinavischen Stil gestalteten Einzel- und Doppelhäuser perfekt für die Bedürfnisse von Winterurlaubern eingerichtet. Eine Langlaufloipe führt direkt durch den Park. Und vom Wohnzimmer­fenster aus hat man den Panorama-Blick auf den Martin-Schmidt-Berg mit seinen vier Liften und anspruchsvollen Abfahrten. Eine abends beleuchtete Rodelbahn und ein Snowtubing-Parcours ergänzen das Winterspaß-Angebot. Sparfüchse freuen sich über die flexiblen Tagespreise der Ferienhäuser und die darin inbegriffene Endreinigung. Für zwei Personen ab 195 Euro/Woche, für vier Personen ab 360 Euro/Woche. (Haus Nr. DAN907–DAN932)

Schwarzwald

Das Schwarzwald-Örtchen Baiersbronn, sagt man, sei die Gourmet-Hauptstadt Deutschlands, hier bitten die besten Restaurants des Landes zu Tisch. Vielfach mit Michelin-Sternen ausgezeichnet, ziehen die Traube Tonbach, das Bareiss und der Schlossberg längst andere Spitzenköche in den Nordschwarzwald. Hier, wo der gute Geschmack zu Hause ist, präsentiert NOVASOL auch eine außergewöhnliche Ferienwohnung für Genießer. Mit exquisitem Understatement eingerichtet, liegt sie malerisch am Hang und blickt auf Dorf und Tal hinunter. Ski- und Snowboard-Pisten, Langlaufloipen und Wanderwege durch schneebedeckte Wälder laden zum winterlichen Erholungssport ein. Für zwei Personen ab 382 Euro/Woche. (Haus Nr. DBW006)

Steiermark – auf der Sonnenseite der Alpen

Im Süden Österreichs, wo die Landschaft lieblicher und die Menschen gemütlicher werden, liegen die Seetaler Alpen. Sanfte Pisten führen von ihren über 2.000 Meter hohen Gipfeln ins Tal, eine ideale Winterwelt für Neulinge auf den Brettern und für Familien-Ferien. Schneeschuh-Touren, Rodelspaß oder nächtliche Fackelwanderungen bringen Abwechslung ins Pistenvergnügen. Die richtige Mischung aus Wohlfühl-Wedeln und Tiefschnee-Action findet man in der Ski-WM-Region Kreischberg mit 40 Kilometer Pisten und garantierter Schneesicherheit. Tages-Skikarte: 45,50 Euro; Wochenpass: ab 223,50 Euro.

Direkt am Fuß des Kreischbergs, nur 100 Meter vom Lift entfernt, liegen vier besonders schöne, moderne Chalets mit Panoramablick auf die Bergwelt. Zum Entspannen nach der Winter-Action geht’s in die eigene Sauna oder den Whirlpool auf der Terrasse. Für vier Personen ab 638 Euro/Woche. (Haus Nr. AST046–AST049)

Bayerischer Wald und Thüringen

Wer einsame Natur und winterliche Stille liebt, für den sind insbesondere der Bayerische und der Thüringer Wald eine Winterreise wert. Hier verfügt NOVASOL über ein reichhaltiges Angebot an Ferienhäusern und -Apartments. Die Wochenmiete beginnt schon unter 400 Euro. Da bleibt gerade beim Familienurlaub noch genügend Reisebudget für Pistenspaß und die herzhafte süddeutsche Küche. Zum Beispiel im bayerischen Skigebiet Arrach/Riedelstein mit seinen familienfreundlichen Pisten und Bergrestaurants: frisch renovierte Vier-Sterne-Ferienwohnung in Arrach mit großem Kinderspielplatz und Eisbahn vor der Tür für vier Personen ab 449 Euro/Woche. Haustiere willkommen! (Haus Nr. DBA194)

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TrophoSYS schließt erfolgreich erste Finanzierungsrunde

Neuer Leadinvestor bei der Jenaer TrophoSYS GmbH ist die bm|t beteiligungsmanagement thüringen gmbh, die zusammen mit der Stiftung Thüringer Beteiligungskapital, der Sparkasse Jena-Saale-Holzland und einem Privatinvestor auf ein innovatives und nachhaltiges neues Verfahren zur Separierung von Keimzellen setzen.

Mit der neuen Methode trägt das Unternehmen zu einer qualitativen Verbesserung der Ernährungssituation bei, indem durch eine schonende Art und Weise die geschlechterspezifische Zucht von Nutztieren möglich wird. Die Neuentwicklung nutzt dabei nur physiologische Unterschiede auf den Zelloberflächen und ermöglicht die effektive Trennung von Keimzellen ohne manipulative Eingriffe in deren genetisches Material.

Nachdem die verwendete Technologie grundsätzlich auf alle Säugetierarten anwendbar ist, ergibt sich daraus ein außergewöhnlich hohes Marktpotential. Eine besonders interessante Adaption ist hierbei die Anwendung in der Schweinezucht, die dringend nach schonenden und effektiven Alternativen zur betäubungslosen Kastration sucht und mit dem Verfahren der TrophoSYS eine mögliche Lösung an die Hand bekommen kann.

Der Gründer und Entwicklungsleiter der TrophoSYS GmbH, Dr. Stephan König erläutert das Geschäftsmodell wie folgt: „Die moderne Tierhaltung darf nicht nur wirtschaftlichen Gesichtspunkten, sondern muss insbesondere auch naturverträglichen Anforderungen unterliegen. Unser Verfahren bietet die Vereinigung aller damit möglichen ökonomischen und ökologischen Aspekte zum Wohle der Tiere, Produzenten und Verbraucher tierischer Produkte.“

„Nachdem wir die bisherigen Entwicklungsschritte erfolgreich selbst gestalten konnten, freuen wir uns ausdrücklich darüber, mit der bm-t einen hochkompetenten und finanzstarken Leadinvestor für unsere erste Fremdfinanzierungsrunde gewonnen zu haben. Wir sind davon überzeugt, gemeinsam mit der bm-t und den Co-Investoren erfolgreich unsere Ziele zu realisieren und damit einen wesentlichen Beitrag für nachfolgende Generationen zu leisten“, sagt Martin Reichenbach, Geschäftsführer und Gründer der TrophoSYS GmbH.

Über die TrophoSYS GmbH

Das Jenaer Unternehmen TrophoSYS ist Spezialist für die Entwicklung von Biotechnologien, die bestehende Systeme und Verfahren verbessern oder sogar ersetzen. Dabei entwickelt das Unternehmen Systeme, die eine Vielzahl von Lösungen insbesondere im Nutztierzuchtbereich und dabei einen maßgeblichen Beitrag zu einer Verbesserung der Ernährungssituation des Menschen und damit seiner Gesundheit leisten wollen.

Über die bm|t

Die bm|t beteiligungsmanagement thüringen gmbh mit Sitz in Erfurt ist eine Tochter der Thüringer Aufbaubank und die führende Adresse für Beteiligungen in Thüringen. Die bm|t führt aktuell acht Fonds mit einem Gesamtvolumen von rund 320 Mio. EUR, die sich an innovativen Unternehmen nahezu aller Branchen und in allen Phasen der Unternehmensentwicklung – sowohl in der Gründungs- als auch in der Wachstumsphase oder in Unternehmensnachfolgesituationen beteiligen. Aktuell stehen rund 100 Mio. EUR für Frühphasenprojekte, für Wachstumsunternehmen und für etablierte mittlere und große Unternehmen des Thüringer Mittelstands zur Verfügung.

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STIFT und die Sparkasse Jena-Saale-Holzland investieren in die Blutdruckmessung der Zukunft

Redwave Medical zielt mit seiner Software darauf ab, den Blutdruck in der Aorta („zentraler Blutdruck“) sowie den Status der Arterien mit den bekannten Armmanschetten zu messen. Der zentrale Blutdruck ist zur Prognose und Therapie von Bluthochdruck viel besser geeignet als der bisher gemessene Blutdruck im Arm, da er direkt auf wichtige Organe wie Herz, Nieren oder Gehirn wirkt. Der zentrale Blutdruck ist damit direkt verantwortlich für das Herzinfarkt- oder Schlaganfallrisiko.

Neben der bm-t beteiligungsmanagement thüringen gmbh und dem Business Angel Dr. Gerhard Scheuch komplettieren beide Neuinvestoren die Seed-Finanzierung. Mit dem nun eingeworbenen Kapital plant Redwave den Abschluss der invasiven Validierungsstudie und den Markteintritt in 2019.

Über Redwave Medical GmbH:

Die Redwave Medical GmbH wurde am 05. Mai 2017 gegründet und hat sich auf die Biosignal-Analyse und der medizinischen Algorithmik spezialisiert. Aktuell entwickelt das Unternehmen den ersten Algorithmus für Blutdruckmanschetten, der die Bestimmung des zentralen Blutdrucks (in der Aorta) und die Überprüfung des gesamten Arterien-Status zu Hause ermöglicht.

Über die Stiftung für Technologie, Innovation und Forschung Thüringen (STIFT):

Die STIFT unterstützt, fördert und begleitet im Rahmen des Projekts ThEx innovativ technologieorientierte und innovative Unternehmensgründungen in Thüringen. Zudem unterstützt STIFT ausgewählte High-Tech Gründungen im Bereich der Frühphasenfinanzierung als Side-Investor. Hierbei stehen der Innovationsgrad der Gründungsidee und das unternehmerische Potenzial im Vordergrund. Der regionale Schwerpunkt von Investitionen liegt in Thüringen.

Über die Sparkasse Jena-Saale-Holzland:

Die Sparkasse Jena-Saale-Holzland ist seit mehr als 185 Jahren ein starker und verlässlicher Partner in der Region Jena und Saale-Holzland. Durch das große Filialnetz sind die Berater für ihre Kunden in unmittelbarer Nähe und treffen wichtige Entscheidungen schnell und direkt vor Ort. Vom Girokonto über Immobilienvermittlung und Baufinanzierung bis hin zur Firmen- und Gewerbekundenbetreuung bietet die Sparkasse alles aus einer Hand. Als öffentlich-rechtliches Institut ist sie dem Gemeinwohl, der Wirtschaftsförderung in der Region und den Menschen, die hier leben, verpflichtet.

Über die bm|t:

Die bm-t betei­li­gungs­ma­nage­ment thü­rin­gen gmbh (bm|t) mit Sitz in Erfurt ist eine Toch­ter der Thü­rin­ger Auf­bau­bank und die füh­rende Adresse für Betei­li­gun­gen in Thü­rin­gen. Die bm|t führt aktu­ell acht Fonds mit einem Gesamt­vo­lu­men von rund 320 Mio. EUR, die sich an inno­va­ti­ven Unter­neh­men nahezu aller Bran­chen und in allen Pha­sen der Unter­neh­mens­ent­wick­lung – sowohl in der Grün­dungs- als auch in der Wachs­tums­phase oder in Unter­neh­mens­nach­fol­ge­si­tua­tio­nen betei­li­gen. Aktu­ell ste­hen rund 100 Mio. EUR für Früh­pha­sen­pro­jekte, für Wachs­tums­un­ter­neh­men und für eta­blierte mitt­lere und große Unter­neh­men des Thü­rin­ger Mit­tel­stands zur Ver­fü­gung.

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