EUserv erlaubt eigene Nameserver bei Domains

Der Hosting-Anbieter EUserv Internet lockert seine über viele Jahre restriktive Politik und erlaubt ab sofort bei bestimmten Domain-Tarifen die Konfiguration von kundeneigenen Nameservern (NS) bei der Registrierung von Domains.

Domainzone unter eigener Kontolle

 Mit dem webbasierten Kundencenter stehen Domainbetreibern bei EUserv alle Möglichkeiten offen, ihre Domains nach Belieben zu verwalten. Die neue Funktion ermöglicht nun auch die Konfiguration eigener bzw. externer Nameserver. Nach Einrichtung werden alle DNS-Anfragen für eine Domain komplett an die eingestellten (Kunden-) Nameserver gerichtet. Die standardmäßig voreingestellte Berücksichtigung der Nameserver von EUserv erfolgt für konfigurierte Domains mit eigenen DNS Resolvern nicht mehr.

Diese Erweiterung bietet Domaininhabern ein hohes Maß an Flexibilität. Sie ist insbesondere dann interessant, wenn die Domainregistrierung über EUserv, jedoch die Konnektierung der Domain und damit deren Erreichbarkeit unabhängig von den Default-Nameservern erfolgen soll. Es lassen sich weiterhin mit der Konnektierung von eigenen Nameservern die DNS-Anfragen weltweit verteilen, so daß geografisch verteilte Anfrage / Antwort Mechanismen zur Auflösung möglich werden.

Grafische Konfiguration im EUserv Kundencenter

Für die Konfiguration der Nameserver-Einstellungen steht im Kundencenter eine neue Modul-Funktion unter dem Menüpunkt "Nameserver" nach Auswahl eines tarifseitig unterstützten Domainvertrages zur Verfügung. Hier können sowohl die eigenen Nameserver hinterlegt und geändert werden als auch die entsprechenden Standardeinstellungen zu den Nameservern wiederhergestellt werden. Es erfolgt weiterhin ein technischer Basis-Check der neuen Nameserver, damit die Konnektivität der Domain weiterhin gewährleistet ist.

Nach Hinterlegung der eigenen Nameserver im EUserv Kundencenter wird der erforderliche Eintrag bei der jeweils für die Top-Level-Domain zuständigen Registry automatisch synchronisiert, so dass ab Eintragung die DNS-Zone für die Domain vom Nutzer selbst verwaltet werden kann.

Automatisierung über API

Neben der manuellen Konfiguration einzelner Domains über das EUserv Kundencenter können die Änderungen von Nameservern auch über eine API-Schnittstelle automatisiert oder an kundeneigene Systeme angebunden werden.

Mit der offiziellen Freigabe der Funktion endet ein knapp zwei Jahre dauernder Betatest. Als unterstützte Tarife hat EUserv ausschliesslich reine Domaintarife freigegeben, die als Kürzel "Pro" im Namen tragen. Bestandskunden erhalten das Upgrade automatisch und ohne zusätzliche Kosten.

Mehr Informationen zur Domainregistrierung bei EUserv: http://go.euserv.org/O0

 

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Privatpleiten: Immer weniger Verbrauchern gelingt der Schuldenschnitt nach drei Jahren

Zum 1. Juli 2014 wurde das Privatinsolvenzverfahren reformiert. Seit dem Start der Reform konnten 7,4 Prozent der Betroffenen die Restschuldbefreiung auf drei Jahre verkürzen.

Die Reform hatte unter anderem das Ziel, dass zahlungsunfähige Verbraucher schneller ihre Schulden loswerden können. Eine Bilanz nach eineinhalb Jahren zeigt jedoch, dass die Reform an der Mehrheit der betroffenen Verbraucher vorbeigeht.

Dies belegen aktuelle Zahlen des Informationsdienstleisters CRIFBÜRGEL. Vom 1.7.2014 bis zum 31.12.2015 mussten in Deutschland 150.496 Privatpersonen eine Insolvenz anmelden. 7,4 Prozent (11.170 Privatpersonen) von ihnen ist es gelungen, die Restschuldbefreiung auf drei Jahre zu verkürzen. Der Trend zeigt zudem, dass es immer weniger Verbrauchern gelingt, die Restschuldbefreiung zu verkürzen. So meldeten von Anfang Juli bis Ende Dezember 2015 in Deutschland 48.491 Menschen eine Privatinsolvenz an. Davon erreichten 5,8 Prozent der Verbraucher (2.795) im gleichen Zeitraum 2018 die Restschuldbefreiung bereits nach drei statt wie üblich nach sechs Jahren.

In den ersten beiden Halbjahren nach dem Start der Reform lag die Quote mit 8,3 Prozent (Restschuldbefreiungen 1.7.2017 – 31.12.2017 aus den Insolvenzverfahren vom 1.7.2014 – 31.12.2014) bzw. 8,1 Prozent (Restschuldbefreiungen 1.1.2018 – 30.06.2018 aus den Insolvenzverfahren vom 1.1.2015 – 30.06.2015) deutlich höher.

„Zu Beginn der Reform haben viele Personen auf die erstmalige Restschuldbefreiung nach drei Jahren hingearbeitet. Die aktuellen Zahlen zeigen jedoch, dass immer weniger Privatpersonen von der Reform profitieren. Die meisten Betroffenen sind erst nach sechs Jahren schuldenfrei“, kommentiert CRIFBÜRGEL Geschäftsführer Christian Bock die aktuelle Auswertung. Insgesamt warten derzeit knapp 620.000 Personen in Deutschland auf die Restschuldbefreiung. Bei regulären sechs Jahren Wohlverhaltensphase können 2019 Personen aus dem Jahr 2013 die Restschuldbefreiung erlangen.

Im bundesweiten Vergleich der letzten eineinhalb Jahre war die Quote jener Personen, die einen Schuldenschnitt nach drei Jahren erlangten, in Thüringen (11,0 Prozent) und Nordrhein-Westfalen (10,0 Prozent) am höchsten. Im Saarland (4,1 Prozent) und in Bremen (4,4 Prozent) gelang es den wenigsten Privatpersonen, die Restschuldbefreiung zu verkürzen.

Laut CRIFBÜRGEL ist es weiterhin auffällig, dass es überproportional mehr jungen Menschen gelingt, die Restschuldbefreiung nach 3 Jahren zu erreichen. Dies hängt vor allem damit zusammen, dass diese Personen im Vergleich zum Rest der Betroffenen relativ weniger Schulden haben und bei einer Arbeitslosigkeit schneller wieder in den Arbeitsmarkt zurückfinden. Über alle Altersgruppen hinweg liegt die Durchschnittsschuldenhöhe der Betroffenen bei rund 30.000 Euro. Bei den unter 30-Jährigen ist der Wert jedoch weitaus geringer. Hier liegt die durchschnittliche Schuldensumme bei knapp unter 11.000 Euro. Mit steigendem Alter steigen auch die Schulden auf durchschnittlich bis zu 45.000 Euro bei den Bundesbürgern in der Altersgruppe 61 Jahre und älter.

Die wesentlichen Ursachen für eine Privatinsolvenz sind eng verbunden mit der Einkommenssituation der betroffenen Personen. Es gibt sechs Hauptursachen („Big Six“), die immer wieder Erwähnung finden, wenn es um die Ursachen oder die Gründe von Privatinsolvenzen geht. Zu den Gründen gehören Arbeitslosigkeit und reduzierte Arbeit, Einkommensarmut, gescheiterte Selbstständigkeit, ein zum Einkommen unpassendes Konsumverhalten, Veränderungen in der familiären Situation wie Scheidung beziehungsweise Trennung und Krankheit. Der überwiegende Teil der Privatpersonen in einer Insolvenz steht vor allem bei Kreditinstituten, Versandhändlern, Versicherungen, Behörden, Vermietern, Energieversorgern und Telefongesellschaften in der Kreide.

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TÜV Rheinland unterstützt Erfurter Verkehrsbetriebe bei der Baubegleitung von Straßenbahnen

TÜV Rheinland InterTraffic GmbH gratuliert der Erfurter Verkehrsbetriebe AG (EVAG) zur Unterzeichnung des Vertrages über die Lieferung von 14 (+10 optionalen) neuen Straßenbahnen. Die Vergabe stellt den erfolgreichen Abschluss eines europaweiten Vergabeverfahrens dar, welches durch TÜV Rheinland hinsichtlich der technischen und betrieblichen Aspekte unterstützt wurde. Beispielsweise durch Vorbereitung von wichtigen Teilen der Vergabeunterlagen (technische, betriebliche und wirtschaftliche Aspekte), aber auch durch die aktive Begleitung des gesamten Verfahrens. Das geschieht in enger Zusammenarbeit mit der EVAG sowie den rechtlichen Beratern. Vorbereitung und Verfahren konnten im vereinbarten Zeitrahmen zur Zufriedenheit der EVAG abgeschlossen werden.

TÜV Rheinland wurde von der EVAG auch beauftragt, die nächste Projektphase zu begleiten: Es wird zunächst um die Erstellung des Pflichtenheftes in Zusammenarbeit mit dem beauftragten Fahrzeughersteller gehen. Anschließend rückt die Unterstützung bei der Inbetriebnahme in den Fokus. Außerdem werden die Experten des TÜV Rheinland den Fertigungsprozess der Fahrzeuge an dem Standort Valencia (Spanien) begleiten sowie bei Zwischen- und Endabnahmen für die EVAG tätig sein. Die Neubeschaffung der Fahrzeuge wird zu 46,79 Prozent mit Fördermitteln von den Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) und vom Freistaat Thüringen unterstützt.

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Kurze Anreise, kleiner Preis, großer Winterspaß

  • freie Berghütten, Chalets und Ferienwohnungen mit kurzer Anreise
  • Schwarzwald, Harz, Bayern – günstige Alternativen zu den Alpen-Hotspots
  • Ferienhäuser in Wintersport-Paradiesen schon ab 195 Euro/Woche
  • plus Steiermark: Genießer-Ferien auf der Sonnenseite der Alpen

Ein Hoch auf die Mittelgebirge! Wer kurzentschlossen Ski und Rodeln buchen möchte, hat bei NOVASOL die große Auswahl an Nahzielen. Reizvolle Alternativen zu den alpinen Hotspots finden Winterurlauber im Bayerischen Wald und im Schwarzwald, im Vogtland, in der Eifel und im Harz. Die Anreise ist kurz und der Preis meist klein. Und viele der Berghütten, Chalets und Ferienwohnungen in den deutschen und österreichischen Schneezielen sind im Moment noch zu haben. Damit eignen sich die Nahziele auch für Kurztrips und Wochenend-Ausflüge, für die man sich spontan je nach Wetterlage entscheiden kann.

Harz

Im Luftkurort St. Andreasberg im Oberharz bietet NOVASOL einen Ferienhauspark mit 33 modernen Ferienhäusern und eigenem Servicebüro vor Ort. Von Sauna und Bio-Kamin bis zum separaten Ski-Raum sind die im hellen skandinavischen Stil gestalteten Einzel- und Doppelhäuser perfekt für die Bedürfnisse von Winterurlaubern eingerichtet. Eine Langlaufloipe führt direkt durch den Park. Und vom Wohnzimmer­fenster aus hat man den Panorama-Blick auf den Martin-Schmidt-Berg mit seinen vier Liften und anspruchsvollen Abfahrten. Eine abends beleuchtete Rodelbahn und ein Snowtubing-Parcours ergänzen das Winterspaß-Angebot. Sparfüchse freuen sich über die flexiblen Tagespreise der Ferienhäuser und die darin inbegriffene Endreinigung. Für zwei Personen ab 195 Euro/Woche, für vier Personen ab 360 Euro/Woche. (Haus Nr. DAN907–DAN932)

Schwarzwald

Das Schwarzwald-Örtchen Baiersbronn, sagt man, sei die Gourmet-Hauptstadt Deutschlands, hier bitten die besten Restaurants des Landes zu Tisch. Vielfach mit Michelin-Sternen ausgezeichnet, ziehen die Traube Tonbach, das Bareiss und der Schlossberg längst andere Spitzenköche in den Nordschwarzwald. Hier, wo der gute Geschmack zu Hause ist, präsentiert NOVASOL auch eine außergewöhnliche Ferienwohnung für Genießer. Mit exquisitem Understatement eingerichtet, liegt sie malerisch am Hang und blickt auf Dorf und Tal hinunter. Ski- und Snowboard-Pisten, Langlaufloipen und Wanderwege durch schneebedeckte Wälder laden zum winterlichen Erholungssport ein. Für zwei Personen ab 382 Euro/Woche. (Haus Nr. DBW006)

Steiermark – auf der Sonnenseite der Alpen

Im Süden Österreichs, wo die Landschaft lieblicher und die Menschen gemütlicher werden, liegen die Seetaler Alpen. Sanfte Pisten führen von ihren über 2.000 Meter hohen Gipfeln ins Tal, eine ideale Winterwelt für Neulinge auf den Brettern und für Familien-Ferien. Schneeschuh-Touren, Rodelspaß oder nächtliche Fackelwanderungen bringen Abwechslung ins Pistenvergnügen. Die richtige Mischung aus Wohlfühl-Wedeln und Tiefschnee-Action findet man in der Ski-WM-Region Kreischberg mit 40 Kilometer Pisten und garantierter Schneesicherheit. Tages-Skikarte: 45,50 Euro; Wochenpass: ab 223,50 Euro.

Direkt am Fuß des Kreischbergs, nur 100 Meter vom Lift entfernt, liegen vier besonders schöne, moderne Chalets mit Panoramablick auf die Bergwelt. Zum Entspannen nach der Winter-Action geht’s in die eigene Sauna oder den Whirlpool auf der Terrasse. Für vier Personen ab 638 Euro/Woche. (Haus Nr. AST046–AST049)

Bayerischer Wald und Thüringen

Wer einsame Natur und winterliche Stille liebt, für den sind insbesondere der Bayerische und der Thüringer Wald eine Winterreise wert. Hier verfügt NOVASOL über ein reichhaltiges Angebot an Ferienhäusern und -Apartments. Die Wochenmiete beginnt schon unter 400 Euro. Da bleibt gerade beim Familienurlaub noch genügend Reisebudget für Pistenspaß und die herzhafte süddeutsche Küche. Zum Beispiel im bayerischen Skigebiet Arrach/Riedelstein mit seinen familienfreundlichen Pisten und Bergrestaurants: frisch renovierte Vier-Sterne-Ferienwohnung in Arrach mit großem Kinderspielplatz und Eisbahn vor der Tür für vier Personen ab 449 Euro/Woche. Haustiere willkommen! (Haus Nr. DBA194)

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TrophoSYS schließt erfolgreich erste Finanzierungsrunde

Neuer Leadinvestor bei der Jenaer TrophoSYS GmbH ist die bm|t beteiligungsmanagement thüringen gmbh, die zusammen mit der Stiftung Thüringer Beteiligungskapital, der Sparkasse Jena-Saale-Holzland und einem Privatinvestor auf ein innovatives und nachhaltiges neues Verfahren zur Separierung von Keimzellen setzen.

Mit der neuen Methode trägt das Unternehmen zu einer qualitativen Verbesserung der Ernährungssituation bei, indem durch eine schonende Art und Weise die geschlechterspezifische Zucht von Nutztieren möglich wird. Die Neuentwicklung nutzt dabei nur physiologische Unterschiede auf den Zelloberflächen und ermöglicht die effektive Trennung von Keimzellen ohne manipulative Eingriffe in deren genetisches Material.

Nachdem die verwendete Technologie grundsätzlich auf alle Säugetierarten anwendbar ist, ergibt sich daraus ein außergewöhnlich hohes Marktpotential. Eine besonders interessante Adaption ist hierbei die Anwendung in der Schweinezucht, die dringend nach schonenden und effektiven Alternativen zur betäubungslosen Kastration sucht und mit dem Verfahren der TrophoSYS eine mögliche Lösung an die Hand bekommen kann.

Der Gründer und Entwicklungsleiter der TrophoSYS GmbH, Dr. Stephan König erläutert das Geschäftsmodell wie folgt: „Die moderne Tierhaltung darf nicht nur wirtschaftlichen Gesichtspunkten, sondern muss insbesondere auch naturverträglichen Anforderungen unterliegen. Unser Verfahren bietet die Vereinigung aller damit möglichen ökonomischen und ökologischen Aspekte zum Wohle der Tiere, Produzenten und Verbraucher tierischer Produkte.“

„Nachdem wir die bisherigen Entwicklungsschritte erfolgreich selbst gestalten konnten, freuen wir uns ausdrücklich darüber, mit der bm-t einen hochkompetenten und finanzstarken Leadinvestor für unsere erste Fremdfinanzierungsrunde gewonnen zu haben. Wir sind davon überzeugt, gemeinsam mit der bm-t und den Co-Investoren erfolgreich unsere Ziele zu realisieren und damit einen wesentlichen Beitrag für nachfolgende Generationen zu leisten“, sagt Martin Reichenbach, Geschäftsführer und Gründer der TrophoSYS GmbH.

Über die TrophoSYS GmbH

Das Jenaer Unternehmen TrophoSYS ist Spezialist für die Entwicklung von Biotechnologien, die bestehende Systeme und Verfahren verbessern oder sogar ersetzen. Dabei entwickelt das Unternehmen Systeme, die eine Vielzahl von Lösungen insbesondere im Nutztierzuchtbereich und dabei einen maßgeblichen Beitrag zu einer Verbesserung der Ernährungssituation des Menschen und damit seiner Gesundheit leisten wollen.

Über die bm|t

Die bm|t beteiligungsmanagement thüringen gmbh mit Sitz in Erfurt ist eine Tochter der Thüringer Aufbaubank und die führende Adresse für Beteiligungen in Thüringen. Die bm|t führt aktuell acht Fonds mit einem Gesamtvolumen von rund 320 Mio. EUR, die sich an innovativen Unternehmen nahezu aller Branchen und in allen Phasen der Unternehmensentwicklung – sowohl in der Gründungs- als auch in der Wachstumsphase oder in Unternehmensnachfolgesituationen beteiligen. Aktuell stehen rund 100 Mio. EUR für Frühphasenprojekte, für Wachstumsunternehmen und für etablierte mittlere und große Unternehmen des Thüringer Mittelstands zur Verfügung.

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STIFT und die Sparkasse Jena-Saale-Holzland investieren in die Blutdruckmessung der Zukunft

Redwave Medical zielt mit seiner Software darauf ab, den Blutdruck in der Aorta („zentraler Blutdruck“) sowie den Status der Arterien mit den bekannten Armmanschetten zu messen. Der zentrale Blutdruck ist zur Prognose und Therapie von Bluthochdruck viel besser geeignet als der bisher gemessene Blutdruck im Arm, da er direkt auf wichtige Organe wie Herz, Nieren oder Gehirn wirkt. Der zentrale Blutdruck ist damit direkt verantwortlich für das Herzinfarkt- oder Schlaganfallrisiko.

Neben der bm-t beteiligungsmanagement thüringen gmbh und dem Business Angel Dr. Gerhard Scheuch komplettieren beide Neuinvestoren die Seed-Finanzierung. Mit dem nun eingeworbenen Kapital plant Redwave den Abschluss der invasiven Validierungsstudie und den Markteintritt in 2019.

Über Redwave Medical GmbH:

Die Redwave Medical GmbH wurde am 05. Mai 2017 gegründet und hat sich auf die Biosignal-Analyse und der medizinischen Algorithmik spezialisiert. Aktuell entwickelt das Unternehmen den ersten Algorithmus für Blutdruckmanschetten, der die Bestimmung des zentralen Blutdrucks (in der Aorta) und die Überprüfung des gesamten Arterien-Status zu Hause ermöglicht.

Über die Stiftung für Technologie, Innovation und Forschung Thüringen (STIFT):

Die STIFT unterstützt, fördert und begleitet im Rahmen des Projekts ThEx innovativ technologieorientierte und innovative Unternehmensgründungen in Thüringen. Zudem unterstützt STIFT ausgewählte High-Tech Gründungen im Bereich der Frühphasenfinanzierung als Side-Investor. Hierbei stehen der Innovationsgrad der Gründungsidee und das unternehmerische Potenzial im Vordergrund. Der regionale Schwerpunkt von Investitionen liegt in Thüringen.

Über die Sparkasse Jena-Saale-Holzland:

Die Sparkasse Jena-Saale-Holzland ist seit mehr als 185 Jahren ein starker und verlässlicher Partner in der Region Jena und Saale-Holzland. Durch das große Filialnetz sind die Berater für ihre Kunden in unmittelbarer Nähe und treffen wichtige Entscheidungen schnell und direkt vor Ort. Vom Girokonto über Immobilienvermittlung und Baufinanzierung bis hin zur Firmen- und Gewerbekundenbetreuung bietet die Sparkasse alles aus einer Hand. Als öffentlich-rechtliches Institut ist sie dem Gemeinwohl, der Wirtschaftsförderung in der Region und den Menschen, die hier leben, verpflichtet.

Über die bm|t:

Die bm-t betei­li­gungs­ma­nage­ment thü­rin­gen gmbh (bm|t) mit Sitz in Erfurt ist eine Toch­ter der Thü­rin­ger Auf­bau­bank und die füh­rende Adresse für Betei­li­gun­gen in Thü­rin­gen. Die bm|t führt aktu­ell acht Fonds mit einem Gesamt­vo­lu­men von rund 320 Mio. EUR, die sich an inno­va­ti­ven Unter­neh­men nahezu aller Bran­chen und in allen Pha­sen der Unter­neh­mens­ent­wick­lung – sowohl in der Grün­dungs- als auch in der Wachs­tums­phase oder in Unter­neh­mens­nach­fol­ge­si­tua­tio­nen betei­li­gen. Aktu­ell ste­hen rund 100 Mio. EUR für Früh­pha­sen­pro­jekte, für Wachs­tums­un­ter­neh­men und für eta­blierte mitt­lere und große Unter­neh­men des Thü­rin­ger Mit­tel­stands zur Ver­fü­gung.

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Einfach mobil arbeiten

Die APPsolute Mobility GmbH mit Sitz in Nürnberg und Betriebsstätte in Erfurt fokussiert die Digitalisierung von Geschäftsprozessen mithilfe von Business-Apps. Das Unternehmen entwickelt und vertreibt die gleichnamige Rapid Mobil App Development (RMAD) Plattform. Mit dieser innovativen Software-Lösung können Mitarbeiter aus den Fachabteilungen die bestehende Geschäftsprozesse in der mobilen Welt ganz ohne Hilfe aus der IT selbst umsetzen. Genauso können sie Prototypen neuer Ideen, oder nur kurzfristig benötigte Prozesse einfach als Business-Apps realisieren, verproben und stetig anpassen.

Vor kurzem konnte das zweiköpfige geschäftsführende Gründerteam die zweite Finanzierungsrunde abschließen und in diesem Rahmen die bm|t (bm-t beteiligungsmanagement thüringen gmbh) als Lead-Investor sowie eine private Co-Investorin gewinnen.

„Die Erfolgsstory von APPsolute Mobility begründet sich auf der Kernidee des „Do-it-Yourself“-Prinzips. Wir wollen jeden in die Lage versetzen, App-Anwendungen selbst zu erstellen und die Abläufe zu digitalisieren. Genauso wie es schon seit langem üblich ist Webseiten zu erstellen, ohne zu programmieren. Dazu kommen die Whitelabel-Kunden und Partnerschaften mit anderen Software-Unternehmen, die unsere Technologie für die Erweiterung ihres bestehenden Portfolios nutzen. So konnten wir zum Beispiel bereits kurze Zeit nach der Gründung App-Lösungen für die Immowelt oder Schultheiß Software AG realisieren“, verrät Victoria von Wachtel, geschäftsführende Gründerin von APPsolute Mobility GmbH mit dem Fokus auf die Produktstrategie.

„Mit Einsatzmöglichkeiten in den Bereichen Personaldienstleister, Banken, Bau, Handwerk, Wohnwirtschaft, Maschinenbau und anderen bietet APPsolute Mobility heute eine Vielzahl mobiler Lösungen an. Mit dem neuen Investment können wir die gute Startposition ausbauen, sowie die Anwendungsbereiche weiter forcieren“, ergänzt Alexandra Kulfanova, geschäftsführende Gründerin von APPsolute Mobility GmbH mit dem Fokus auf Marketing & Vertrieb.

„Mit bm|t haben wir einen Investor am Bord, der neben den finanziellen Mitteln auch breites Wissen aus der Technologie- und Investitions-Welt, ein erfahrenes Team und vielversprechendes Netzwerk mitbringt. Es war für das Unternehmen wichtig, zu diesem Zeitpunkt solchen Investment-Partner zu gewinnen“, sagt Prof. Dr. Klaus Wübbenhorst, Mitgesellschafter und Beiratsvorsitzender bei APPsolute Mobility GmbH, der unter anderem als Wirtschaftsvorsitzender der Metropoloregion Nürnberg und als Aufsichtsrat der ERGO Group AG tätig ist.

Womit konnte APPsolute Mobility die Investoren überzeugen?

Die beiden geschäftsführenden Gründerinnen von APPsolute Mobility, Victoria von Wachtel und Alexandra Kulfanová, haben früh erkannt, dass die App-Erstellung so einfach und konfigurierbar gestaltet werden muss, dass mehr Unternehmen schnell und einfach ihre eigenen Apps für die interne und externe Geschäftsprozessoptimierung erstellen und verwenden können. Um diese Selbstbedienung zu ermöglichen, hat APPsolute Mobility eine hoch intuitive und flexible App-Entwicklungsumgebung entwickelt.

„Die Softwareplattform ist hervorragend und wir waren sehr beeindruckt von den erfahrenen Gründerinnen, die bereits erhebliche Umsätze erzielt und eine große Roadmap zur Skalierung des reinen Lizenzanteils ihres Geschäftsmodells besitzen. „erläutert Cornelia Böse, Investment Managerin bei bm|t.

„Es gibt einige große Unternehmen, die im Raum konkurrieren, aber mit der richtigen Kombination aus personalisierten Lösungen und skalierbarer Software wissen wir, dass APPsolute Mobility viel Spielraum für profitables Wachstum hat. Wir freuen uns auf die Zusammenarbeit mit APPsolute Mobility, damit Unternehmen die Self-Service-App-Entwicklung zur Verbesserung der Unternehmensleistung nutzen können. „ergänzt Kevin Reeder, Geschäftsführer der bm|t.

Über die APPsolute Mobility GmbH

Das Nürnberger Start-Up APPsolute Mobility hat sich auf die Erstellung von Business Apps für B2B Kunden zur Optimierung von Abläufen sowie als Technologielieferant für Softwareanbieter spezialisiert. Die gleichnamige Softwareplattform ermöglicht eine schnelle und einfache Erstellung sowie Anpassung maßgeschneiderter Apps ohne jegliche Programmierkenntnisse für absolute Flexibilität, ohne zusätzliche Entwicklungskosten.

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ucandoo macht Urlaub ganz einfach möglich

Das Erfurter Unternehmen ucandoo hat eine Finanzierung im einstelligen Millionenbereich vom Lead-Investor beteiligungsmanagement thüringen gmbh und der Alpanekino Ltd. erhalten. ucandoo ist ein Start-up aus dem Bereich der Finanztechnologie und bietet einen Service für finanziertes Reisen an. Reisefinanzierungen sind ein Markt, der im Verborgenen blüht. Experten schätzen, dass heute rund 25 Prozent aller Reisen finanziert werden.

ucandoos disruptive Technologie ersetzt den tradierten Weg über die Banken und überbrückt damit die bisherige Trennung von Reise und Kreditfinanzierung.

Der Kunde kann vor Buchung im Reisebüro entscheiden, ob er die Reise konventionell bezahlt oder über einen Kredit mit einer Laufzeit von maximal 12 Monaten und mit einem fairen Zins finanziert. Nach Eingabe von wenigen persönlichen Angaben erhält der Kunde per Instant-Bonitätsprüfung der ucandoo-Partnerbank die Entscheidung über seine Kreditanfrage. Dieser Service ist für den Kunden einfach, transparent und erspart ihm den Aufwand der zeitaufwendigen Dokumentenvorlage bei einer Bank, und er kann die schönste Zeit des Jahres genießen, ohne seine finanziellen Reserven angreifen zu müssen.

ucandoo bietet Reisen auf Raten im ersten Schritt für den stationären Vertrieb an. Danach folgt die Einbindung des Service in den Online-Vertrieb.

Ein erster Schritt hin zu diesem Ziel ist bereits erfolgt: ucandoo gelang es, die größte Reisekooperation Europas als Partner zu gewinnen, die Raiffeisen-Touristikgruppe, die mit insgesamt 7.000 Reiseagenturen in Deutschland, Österreich, Belgien, Holland und Luxemburg vertreten ist. Der Service wird ab 2019 schrittweise in der Raiffeisen-Touristikgruppe implementiert.

„Das Produkt soll Menschen Reisen ermöglichen, die sie sich vorher nicht leisten konnten“, erklärt Gesellschafter Julien Bahadir. Er geht davon aus, dass hochpreisig gebucht wird. „Dieses Investment ermöglicht es uns, den Markt der finanzierten Reisen mit einer exzellenten Technologie nachhaltig zu verändern.“

„Wir stärken Thüringens Wirtschaft durch gezielte Investments in innovative und wachstumsorientierte Unternehmen mit großem Zukunftspotential“, so Kevin Reeder, Geschäftsführer der bmIt beteiligungsmanagement gmbh. „Wir glauben an ucandoo, die den gigantischen Reisemarkt bereichern werden. Das Erfurter Start-up hat uns mit der Idee und der disruptiven Technologie überzeugt. Das Geschäftsmodell verfolgt eine Win-win-Strategie. Einerseits ist es ein Mehrwert für die Reiseanbieter und Reisevermittler. Andererseits ein Gewinn für die Reisenden, die so weitere Optionen bekommen.“

 

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Signalsäule 4.0 – Digitalisierung durch Kooperation und nachrüstbar

Die klassische Wertschöpfungskette befindet sich im Zuge der Digitalisierung im Umbruch. Unternehmensprozesse werden verändert, was die meist kleinen und mittelständischen Unternehmen in Thüringen vor große Herausforderungen stellt, die sie allein kaum bewältigen können. Aus einer Anfrage aus dem Thüringer Zentrum für Maschinenbau (ThZM) für die Zustandsüberwachung von Maschinen entwickelte sich eine unternehmensgetriebene, schlagkräftige Kooperation zwischen zwei ELMUG -Mitgliedern.

Gemeinsam haben die Mitglieder SOLVIMUS GmbH und NXTGN SOLUTIONS GmbH innerhalb kürzester Zeit eine Lösung für ein Nachrüstmodul für Signalsäulen an Maschinen entwickelt. Von der Produktentwicklung bis zur Platzierung am Markt vergingen knapp vier Wochen.  Die Umrüstung erfolgt ohne Programmierung und ohne Eingriff in die Maschine, die Daten werden an die Cloud gesendet. Der Maschinenzustand kann so weltweit überwacht werden. Das Signal wird verschlüsselt über ein Gateway in die Cloud übermittelt und auf einer Webseite visualisiert. Je nach Bedarf werden von dort aus automatisiert Geschäftsprozesse ausgelöst. In einem späteren Schritt kann über eine entsprechende Schnittstelle die Maschine auch direkt angesteuert werden.

Das kleine Nachrüstmodul für die Signalsäule ermöglicht Anwendungen wie die Erfassung bestehender Maschinenparks, die Zustandsüberwachung und dessen Visualisierung, Statistik und Berechnung zu den Anlagezuständen, die Alarmierung von Servicepersonal sowie Analyse, Optimierung und Vorhersage der Prozessabläufe. Das Konzept ist übertragbar auf weitere Signalquellen wie z.B. Stromanschlüsse, Kühlwasserdurchflüsse usw. Mit preisgünstigen Komponenten aus dem Smart-Home-Bereich, die industrietauglich modifiziert sind, können einzelne Maschinen aber auch ganze Produktionsketten ausgestattet und im Portal abgebildet werden.

Das Beispiel zeigt, dass die Digitalisierung hilft, Prozesszusammenhänge in der Produktion besser zu durchschauen und entsprechend zu optimieren. Mithilfe der Kontrolle über die physische Funktionsbereitschaft der Maschinen wird die Zuverlässigkeit der Anlagen vergrößert. So ermöglicht die Digitalisierung in der produzierenden Industrie Systeme und Anlagen besser zu koordinieren und eine Steigerung der Produktivität zu ermöglichen.

 

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Neue Finanzierungsrunde sichert weitere Entwicklung von innovativen Nanotherapien

Die SmartDyeLivery GmbH hat ihre jüngste Finanzierungsrunde erfolgreich abgeschlossen. Das junge Unternehmen aus Jena konnte mit ihrer innovativen Nanotechnologie für die medizinische Anwendung einen Business Angel aus München dazugewinnen. Die bm-t beteiligungsmanagement thüringen gmbh weitete zudem ihre bestehende Beteiligung aus. „Mit dem neuen Wachstumskapital sind wir gut aufgestellt, um die nächste Etappe in der Entwicklung unseres innovativen Therapiekonzeptes zu erreichen“, freut sich Dr. Marc Lehmann, Geschäftsführer der SmartDyeLivery GmbH.

SmartDyeLivery entwickelt funktionalisierte Nanopartikel, in die Wirkstoffe eingeschlossen und im Körper geschützt in die Gewebe oder Organe transportiert werden, in denen sie wirken sollen. Das umfassend patentierte System kann für ein breites Anwendungsspektrum im Bereich Therapie nutzbar gemacht werden und ermöglicht durch die Funktionalisierung einen einzigartigen theranostischen Ansatz. Derzeit fokussiert sich das SmartDyeLivery-Team auf die Therapie des septisch bedingten Leberversagens mit dem Ziel, die äußerst hohe Sterblichkeit von über 90% zu senken.

Über die bm|t: Die bm-t beteiligungsmanagement thüringen gmbh mit Sitz in Erfurt ist eine Tochter der Thüringer Aufbaubank und erste Adresse für Beteiligungen in Thüringen. Die bm|t führt aktuell acht Fonds mit einem investierten Gesamtvolumen von rund €320 Millionen, die sich an innovativen Unternehmen nahezu aller Branchen und in allen Phasen der Unternehmensentwicklung – sowohl in der Gründungs- als auch in der Wachstumsphase oder in Unternehmensnachfolgesituationen beteiligen. Weitere Informationen über bm|t sind verfügbar unter www.bm-t.de

 

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