Das VATM-Jahrbuch 2019: Digitales Deutschland: Weichenstellung jetzt

Mit Gastbeiträgen aus dem Europäischen Parlament, den Bundesministerien für Wirtschaft (BMWi) sowie Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI), Analysen der Bundesnetzagentur und des Bundeskartellamtes, Einschätzungen des neuen Bundesdatenschutzbeauftragten und u. a. einem spannenden Einblick in die Welt der künstlichen Intelligenz aus dem Institut für Künstliche Intelligenz der TU Dresden.

In sechs Jahren soll Deutschland – möglichst flächendeckend – über eine gigabitstarke Infrastruktur verfügen. Es ist ein digitaler Gipfel, den Unternehmen, Kommunen und Landkreise erklimmen müssen – und dies angesichts der fortgeschrittenen Zeit nicht im Bergsteigerschritt, sondern im Sprint.

Wie dies gelingen kann und was ausbauende Unternehmen, Carrier, Mobilfunk- und Diensteanbieter, Investoren und Wissenschaft von der Bundespolitik, dem neu zu wählenden EU-Parlament und der Regulierung erwarten, beschreiben die vielen Statements, Analysen und Kommentierungen im neuen VATM-Jahrbuch 2019, das wir heute vorstellen.

Der Ausgang der Wahlen zum Europäischen Parlament Ende Mai wird mit Spannung erwartet. Welche TK-politischen Entscheidungen die neuen Abgeordneten schon bald treffen müssen, schildert Axel Voss MdEP, rechtspolitischer Sprecher der EVP-Fraktion in Brüssel.

Eine entscheidende Weichenstellung wird in diesem Jahr die Umsetzung des Europäischen TK-Kodexes in deutsches Recht sein. Welche Prioritäten die federführenden Bundesministerien für die neue TKG-Novelle setzen, lesen Sie in den Fachbeiträgen der zuständigen Abteilungsleiter, Stefan Schnorr (BMWi) und Dr. Tobias Miethaner (BMVI). Die Sichtweise der Bundesländer erläutert Gastautor Rainer Helle, Vorsitzender des Länderarbeitskreises.

Dass Wettbewerb, Investitionen und Regulierung keine Gegensätze darstellen, betonen der Präsident der Bundesnetzagentur (BNetzA), Jochen Homann, und der Präsident des Bundeskartellamtes, Andreas Mundt, in ihren hochaktuellen Gastbeiträgen gleichermaßen. Eine hervorragende Übersicht zu den Guidelines der europäischen Regulierer (BEREC) zur Umsetzung des EECC lesen Sie im Gastbeitrag von BNetzA-Direktorin Dr. Annegret Groebel. Wie Datenschutz und -sicherheit in Zeiten stark wachsender Verkehrsvolumen im Festnetz und Mobilfunk im Interesse von Verbrauchern und Unternehmen gelingen kann, erläutert Ulrich Kelber, Datenschutzbeauftragter der Bundesregierung seit Anfang 2019.

Hochgeschwindigkeitsnetze, der neue Mobilfunkstandard 5G, Anwendungen für Industrie 4.0 – dies sind die Voraussetzungen, um künstliche Intelligenz (KI) einsetzen und nutzen zu können. Hype, Bedrohung oder große Chance für ein besseres Leben in der Zukunft? Was KI leisten kann und wohin der Weg führen könnte, schildert Prof. Dr. Sebastian Rudolph, Institut für Künstliche Intelligenz der TU Dresden, in seiner sehr lesenswerten Analyse für den VATM.

Der TK-Markt und die Branche stehen 2019 vor wichtigen Entscheidungen für die erfolgreiche Digitalisierung Deutschlands. Lesen Sie dazu mehr in den detaillierten und fundierten Statements aus den Reihen der VATM-Mitgliedsunternehmen, die im Mittelpunkt dieses 108 Seiten starken VATM-Jahrbuchs 2019 stehen.

Die Online-Fassung der aktuellen Verbandspublikation finden Sie unter vatm.de.

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Digitale Infrastrukturen: Mobilfunk der 5. Generation – die Rolle der Städte

Der Diskussionsbeitrag beleuchtet die Rolle der österreichischen Städte beim Ausbau von 5G Mobilfunknetzen. Es wird mit der weit verbreiteten Annahme aufgeräumt, dass 5G-Netze allein von den Netzbetreibern ausgebaut werden.

Die Experten von SBR-net Consulting zeigen auf, wo und wie insbesondere Städte in Österreich, Berührungspunkte mit 5G-Netzen haben und welche innovativen 5G-Anwendungen in naher Zukunft in Frage kommen könnten, z.B. Smart Parking, der Einsatz von Drohnen zur Infrastrukturüberwachung oder bei sicherheitsrelevanten Einsätzen, Augmented Reality, im Gesundheitswesen sowie beim automatisierten Verkehr.

Hervorgehoben wird insbesondere die 5G-Strategie des Bundes, sowie die notwendigen Investitionen und die anstehende Novellierung des Telekommunikationsgesetzes (TKG) im Bereich Leitungs- und Wegerechte, hinsichtlich ihrer Bedeutung für die österreichischen Städte.

Der Diskussionsbeitrag kommt zu dem Schluss, dass die Entwicklung und Implementierung von 5G keinesfalls an den Städten vorbei laufen darf – und diese ihren Spielraum zur Mitgestaltung aktiv nutzen sollten.

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