Baltic–Turbo–Boost GmbH aus Kappeln bei Flensburg bietet jetzt die professionelle DPF Reinigung an

Die DPF Kontrolle im Fahrzeug zeigt an, dass der Abgaspartikelfilter mit Ruß- oder Asche gesättigt ist. Muss nun ein Neuteil verbaut werden?

Die Fahrzeughersteller sagen ja! Eine immens teure Angelegenheit bei der nicht selten je nach Fahrzeugmarke und –typ zwischen 1500 – 2500,- € fällig werden. Bei einem mehr als 10 Jahre alten Automobil, kann dies unter Umständen das endgültige aus bedeuten. Doch das muss nicht sein! Das brandenburgische Unternehmen IROsoft – Cleantech GmbH, ist seit Jahren am Markt dafür bekannt, verstopfte Partikelfilter unter Einsatz modernster Reinigungstechniken des Unternehmens GCS-Tech UG wieder aufzuarbeiten. Das ist um bis zu 80% günstiger als ein Neuteil.

Das Unternehmen Baltic – Turbo – Boost GmbH aus Kappeln bei Flensburg ist als Profi dafür bekannt, defekte Abgasturbolader instand zu setzen. Durch die langjährige Erfahrung in diesem Bereich, konnten die unterschiedlichsten Schadensbilder an Laderwellen oder den Schaufeln eines Turboladers gesammelt und schließlich ausgewertet werden. Dies gab unter anderem Aufschluss darüber, dass viele Turboschäden auf einen verstopften Rußpartikelfilter DPF zurückzuführen sind. Der Abgasgegendruck ist einfach zu hoch, da sind sich die Kfz. Fachleute einig. Eingelaufene oder festgefressene Wellen sind nicht die Seltenheit, so die Experten aus Kappeln. Bisher, wurde der Kunde auf diesen Umstand im Zuge der Turboladerinstandsetzung hingewiesen und es musste ein neuer Partikelfilter DPF montiert werden.

Das Reinigen von Partikelfiltern ist heutzutage unter Einsatz verschiedenster Techniken gängige Praxis und ebenfalls wie eine Turboladerinstandsetzung eine günstige Alternative zum Neukauf, welche sich mittlerweile am Markt etabliert hat. Ein noch wesentlicher Nachteil ist jedoch die Versandlaufzeit von bis zu 3 Tagen, da die Rußpartikelfilter zur Reinigung eingeschickt werden müssen. Gerade in Ballungsgebieten ist ein Stillstand über mehrere Tage undenkbar. Das Unternehmen GCS – Tech UG entwickelt in Kooperation mit IROsoft – Cleantech GmbH innovative Reinigungstechnologien für den Automobilbereich, unter anderem auch vollautomatische Hybrid DPF Reinigungsanlagen.

Mit diesen ist es möglich einen verstopften Rußpartikelfilter, innerhalb nur weniger Stunden ohne den Einsatz von Chemie oder Aerosolen wieder einsatzbereit zu machen. Ab August 2018 wird nun diese Dienstleistung unter den bekannten Standards für das PKW und Transporter Segment bis 3,5 Tonnen auch bei Baltic-Turbo-Boost GmbH, Nordstraße 2 in 24376 Kappeln (SH) an einem vollwertigen Reinigungsstandort Kfz. – Werkstätten, Autohäusern, Taxiunternehmen oder anderen potenziellen Kundengruppen angeboten. Weiterhin können die Turboladerspezialisten nun auch ihren Kfz. – Werkstätten und Autohäusern im Zuge einer Turboinstandsetzung die Dienstleistung der DPF Reinigung zusätzlich anbieten. Das Unternehmen GCS – Tech UG stellt dabei identische Reinigungstechnik welche seit einigen Jahren bei der IROsoft – Cleantech zum Einsatz kommt. Ein ständiger Erfahrungsaustausch zwischen den Kfz. Experten sowohl bei BTB als auch bei Irosoft runden das Portfolio ab.

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Neuer Werkstoff im Generatorenbau: thyssenkrupp Schulte liefert Material für innovative Lüfterschaufeln aus Aluminium

thyssenkrupp Schulte, ein Unternehmen des Geschäftsbereichs Materials Services von thyssenkrupp, hat gemeinsam mit Siemens an der Entwicklung von neuen Lüfterschaufeln aus einem Spezialaluminium gearbeitet. Der innovative Werkstoff kommt unter anderem als Lüfterrad in Generatoren zur Kühlung von Maschinen zum Einsatz.

Gerald Mulot, Leiter Vertrieb Großkunden bei thyssenkrupp Schulte, sieht deutliche Kostenvorteile für seinen Kunden: „Durch die Nähe zu unseren Kunden überprüfen wir regelmäßig die Produktionsprozesse und suchen nach Einsparungspotentialen. Das ist uns bei den Lüfterschaufeln gelungen. Durch die Umstellung von Stahl auf Aluminium spart Siemens bei gleicher Funktionalität erhebliche Kosten.“

Ermittelt wurde das zu optimierende Bauteil im Rahmen der zentralen Key-Account-Betreuung von thyssenkrupp Schulte. Es folgten umfangreiche Tests, bei denen die Probelieferung alle gewünschten Anforderungen erfüllte.

Der Umfang des Auftrags umfasst mehrere Tonnen Aluminium-Halbzeuge pro Jahr. Mit Just-in-time-Lieferungen aus dem Logistik-Center Dortmund erhält Siemens die gewünschten Mengen exakt dann, wenn sie in der Produktion gebraucht werden. „Dadurch kann sich Siemens voll und ganz auf seine Kernaktivitäten konzentrieren“, erklärt Mulot.

Die thyssenkrupp Schulte GmbH ist der Werkstoffpartner für Stahl, Edelstahl und NE-Metalle. Damit leistet das Unternehmen Maßarbeit für mehr als 70.000 Kunden aus Industrie, Handwerk und Bauwirtschaft. Basis dafür ist ein breites Sortiment an Flachprodukten, Profilen und Rohren für alle Erfordernisse und auf die individuellen Wünsche der Kunden zugeschnitten. Ein entscheidender Wettbewerbsvorteil ist zudem die Nähe zu den Partnern. Mit über 40 Standorten ist thyssenkrupp Schulte immer nah beim Kunden und kann schnell und zuverlässig überall in Deutschland liefern. Das vielfältige Produktsortiment, die kompetente fachliche Beratung und umfassende Dienstleistungen runden das Portfolio von Deutschlands größtem Werkstoffhändler ab.

Über die Siemens Power & Gas Division

Die Siemens Division Power & Gas bietet Versorgungsunternehmen, unabhängigen Stromerzeugern, Anlagenbauern und Industriekunden wie zum Beispiel der Öl- und Gasindustrie ein breites Spektrum an Produkten und Lösungen. Diese ermöglichen eine umweltfreundliche und ressourcenschonende Stromerzeugung sowie den zuverlässigen Transport von Öl und Gas unter Einsatz fossiler und erneuerbarer Brennstoffe.

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Neuer Auftrag für die Jindal Group

JSW Steel Ltd. aus Toranagallu in Indien, ein Unternehmen der Jindal group, hat SMS Concast, einem Unternehmen der SMS group (www.sms-group.com), den Auftrag zur Lieferung einer 5(6)-strängigen Knüppelgießanlage erteilt. Dieses Projekt ist Teil eines größeren Ausbauvorhabens. Das vorrangige Ziel ist die Produktivitätssteigerung.

Das existierende Stahlwerk besteht aus einem Elektrolichtbogenofen mit einer Kapazität von 160 Tonnen, einem Pfannenofen, einer Knüppelstranggießanlage und einem Walzwerk. Mit der Anlage soll die Jahresproduktion nach dem Einbau der neuen Knüppelstranggießanlage auf 1.500.000 Tonnen Stahl erhöht werden.

Die Gießanlage ist für schnelles Gießen von quadratischen Knüppeln mit einer Kantenlänge von 165 Millimetern ausgelegt.

Die Gießanlage von SMS Concast ist so konfiguriert, dass Ersatzteile gleichzeitig in zwei verschiedenen Schmelzbetrieben genutzt werden können – ein herausragendes Merkmal zur Reduzierung der OPEX. Zudem wird modernste Technologie verwendet, um die geforderte Produktivität und OPEX-Ziele zu erreichen. Ein spezielles Produkt ist der wartungsarme Oszillationsantrieb namens CONDRIVE. Ein anderes Produkt ist die fortgeschrittene Kokillen-Technologie INVEX®.

Die CONDRIVE-Kokillenoszillation stellt einen komplett neuen Ansatz dar, der die Vorteile des hydraulischen und mechanischen Antriebs in einem verbindet. Aufgrund des innovativen Drehmoments können die Amplitude, Frequenz und das Oszillationsprofil online und eigenständig eingestellt werden. Somit wird volle Funktionsfähigkeit gewährt, allerdings ohne den Aufwand und die Probleme, die bei der Wartung und Rohrverlegung des Hydrauliksystems entstehen. In diesem Sinne ist CONDRIVE mit Blick auf den reduzierten Ersatzteilbestand ein Teil des fortgeschrittenen Wartungskonzepts.

In Bezug auf die Produktivität ermöglicht die von SMS Concast entwickelte INVEX®-Kokille eine sehr hohe Strang-Durchsatzleistung im Bereich von 790 kg/min. Die spezielle Rohrgeometrie und die erweiterten Funktionen zur Wasserkühlung ermöglichen der Gießform einen effizienten Wärmetransfer. Somit entsteht eine einheitlichere Verfestigung an den Seiten und in den Eckbereichen, was eine höhere Gießgeschwindigkeit erlaubt.

“Angesichts der sehr guten Leistung der bestehenden SMS Concast-Anlage, ihrer fortgeschrittenen Technologie und verringerten OPEX haben wir uns für eine weitere Zusammenarbeit entschieden, um unsere Erweiterungspläne zu verwirklichen”, so Purushottam Prasad von JSW Steel Ltd.

 

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Earth Overshoot Day: Ab heute lebt die Welt auf Pump

Der Erdüberlastungstag, der von der Organisation „Global Footprint Network“ in jedem Jahr als „Earth Overshoot Day“ neu errechnet wird, fällt in diesem Jahr auf den 1. August, einen Tag früher als im vergangen Jahr. Seit heute lebt die Menschheit also von natürlichen Ressourcen, die der Planet nicht mehr ersetzen kann. Die meisten Ressourcen sind nicht unendlich verfügbar,  andere brauchen viel Zeit zum Nachwachsen. Deswegen ist es wichtig, schonend und nachhaltig mit ihnen umzugehen, damit auch die nächsten Generationen nicht auf lebenswichtige Rohstoffe verzichten müssen.

Die diesjährige Bilanz des Global Fooprint Network zeigt, dass die Menschen derzeit 1,7 Planeten benötigen, um ihren jährlichen Bedarf an Rohstoffen zu decken – Tendenz steigend. Seit Beginn der Berechnungen in den neunziger Jahren rückt der Erdüberlastungstag immer weiter nach vorne. Platz 1 der Rohstoffverbraucher belegen die Menschen in den USA. Würde jeder so leben wie die Amerikaner, bräuchten wir insgesamt fünf Erden, um diesen Bedarf zu decken. Aber auch wir Deutschen benötigen bei aktuellem Verbrauchsniveau hochgerechnet auf die Weltbevölkerung Rohstoffe von drei Erden. Zum Vergleich: Indien liegt mit nur 0,7 Erden weit unter diesem Niveau.

Recycling als Rohstofflieferant
Angesichts von, seitens der UN bis 2050 prognostizierten 10 Milliarden Menschen ist die weltweite Versorgung mit Primärrohstoffen nicht zu realisieren. Will die Menschheit in Zukunft friedlich und in ähnlichem Standard gemeinsam überleben, bleibt nur die Option, möglichst alle Rohstoffe zu recyceln. Mit dem Recycling von bereits abgebauten natürlichen Rohstoffen ist so gut wie kein Landschaftsverbrauch verbunden. Natürliche Wasserreserven werden durch konsequente Kreislaufführung des Brauchwassers geschont. Zudem ist der CO2-Ausstoß und die Energiebilanz von Recyclingrohstoffen um ein Vielfaches geringer, als bei Primärrohstoffen. Bereits abgebautes Kupfer, Aluminium oder Eisen kann zum Beispiel durch Recycling von alten Elektrogeräten wieder zurückgewonnen werden. Sogar Kunststoffe und Papier können bis zu sieben Mal recycelt werden. Um diese nachhaltige Rohstoffquelle dauerhaft und in einem fortwährenden Kreis zu nutzen, sind Verbraucher, Recyclingunternehmen und Politik gleichermaßen gefordert.

Um die Entwicklung der europäischen Recyclingwirtschaft als weltweite Leitindustrie zu fördern, erneuert REMONDIS die Forderung nach einem dreistufigen Ansatz als Fundament einer zukunftsorientierten Rohstoffstrategie für Deutschland und die EU.
Hierzu gehören

1. eine novellierte Ökodesignrichtlinie, die Produzenten auf globaler Ebene dazu bringt, die möglichst vollständige Recyclingfähigkeit  sämtlicher Produkte schon bei der Produktentwicklung zu berücksichtigen.

2. deutlich mehr Investitionen in Sortierung, Verwertung und Rohstoffqualität.
REMONDIS startet vor diesem Hintergrund eine eigene Rohstoffinitiative. Das Unternehmen investiert aktuell unter anderem in den Bau einer Recyclinganlage für Polystyrol und andere Kunststoffe auf dem Gelände des Lippewerks. Die neue Anlage, die spätestens Ende 2018 in Betrieb gehen wird, kann eine Jahreskapazität von 20.000 Tonnen verarbeiten, die vornehmlich aus dem WEEE Recycling stammt. Im Bereich Bioabfall investiert REMONDIS derzeit in den Bau von insgesamt 7 modernen Anlagen zur Vergärung,  Biogaserzeugung und Verstromung. Neben Anlagen in Singen, Frankfurt und Osnabrück, um nur einige zu nennen, entsteht auch im Lippewerk in Lünen eine neue Biogasanlage, in der ab 2019 die gesammelten Bioabfälle der braunen Tonne des Kreises Unna zu Methan vergärt und anschließend verstromt werden. Der so gewonnene regenerative und CO2-neutrale Strom wird in das öffentliche Netz eingespeist.

3. ein Anreizsystem für höhere Verwendungsquoten von Recyclingrohstoffen
Um den Einsatz von Recyclingrohstoffen zu fördern, bedarf es eines Anreizsystems für die Industrie. Wodurch diese Anreize geschaffen werden könnten, ob durch steuerliche Förderung von Recyclingrohstoffen oder andere Steuerungsmaßnahmen, ist eine Entscheidung seitens der Politik. Dies ist auch und gerade vor dem Hintergrund der Erreichung der Pariser Klimaziele von entscheidender Bedeutung, denn jeder Recyclingrohstoff ist klimaschonender als sein vergleichbarer Primärrohstoff. Ziel muss daher eine Anhebung der Verwendungsquote von Recyclingrohstoffen in der Industrie von derzeit 14 % auf 70%  innerhalb der nächsten 10 Jahre sein, zum einen damit Deutschland seinen Status als führendes Industrieland nicht verliert, zum anderen, um den Weltüberlastungstag mittelfristig wieder auf den Tag zurückzusetzen, auf dem er eigentlich liegen sollte: dem 31.Dezember.

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Lianxin Steel und Shandong Laigang Yongfeng beauftragen SMS group mit der Lieferung einer TMbaR-Anlage

Schon seit Jahrzehnten ist die SMS group (www.sms-group.com) ein Wegbereiter und Förderer des thermomechanischen Walzprozesses. Nun haben sich mit Lianxin Steel und Shandong Laigang Yongfeng Steel, zwei Unternehmen aus China für das von der SMS group entwickelte thermomechanische Walzverfahren für Betonstahl (TMbaR) entschieden.

Das thermomechanische Walzen von Betonstahl (TMbaR) der SMS group hat den Vorteil, dass Endprodukte mit feiner Körnung hergestellt werden und gleichzeitig der Anteil teurer Legierungen im Vormaterialreduziert werden kann.

Das thermomechanische Walzen ist ein Umformprozess, bei dem die abschließende Verformung in einem bestimmten Temperaturbereich stattfindet und zu einer Materialbeschaffenheit mit bestimmten Eigen­schaften führt. Daher müssen bei der Konstruktion der Anlage aus-reichende Kühl- und Ausgleichskapazitäten berücksichtigt werden. Aufgrund des Walzens bei niedrigeren Temperaturen (750 bis 820 Grad Celsius) entstehen höhere Walzkräfte, welche den Einsatz von  hochbelastbaren Walzdrahtblöcken erforderlich macht. Wenn diese Rahmenbedingungen eingehalten werden, lassen sich die Korn­größen, die üblicherweise im Bereich von ASTM 8 bis 10 (konventio­nelles Walzen) liegen, auf ASTM 12 (thermomechanisches Walzen) verbessern.

Schlüsselkomponenten der TMbaR-Technologie der SMS group sind eine Loop-Linie mit Wasserkästen für das kontrollierte Kühlen und Ausgleichen sowie ein MEERdrive®-Fertigblock. Neben der Steifig­keit, welche die höchsten Walzkräfte auf dem Markt zulässt, ist der MEERdrive®-Block mit Einzelantrieb ausgestattet und bietet so die nötige Flexibilität, um den Rekristallisationsprozess nach dem Walzen optimal zu steuern.

Zwei Firmen haben sich für die TMbaR-Technologie entschieden: Lianxin Steel und Shandong Laigang Yongfeng Steel

Lianxin Steel hat ein TMbaR-Walzwerk für seinen Standort in Dafeng bestellt. Die Anlage ist ausgelegt für eine Jahresproduktion von 1.000.000 Tonnen von Bewehrungsstäben im Durchmesserbereich von 8 bis 40 Millimetern bei einer maximalen Geschwindigkeit von 45 Metern pro Sekunde. Die SMS group liefert alle Walzgerüste für die Vor-, die Zwischen- und die Fertigstraße, einschließlich der beiden sechsgerüstigen MEERdrive®-Fertigblöcke, Scheren, Wasser­kästen und dem Doppel-HSD®-System. Im Lieferumfang enthalten sind außerdem die komplette Elektrik und Automation sowie die Überwachung von Montage und Inbetriebnahme. Die Anlage soll noch 2018 den Betrieb aufnehmen.

Die TMbaR-Anlage für Shandong Laigang Yongfengs Werk in Dezhou ist Teil eines Programms, das vorsieht, bestehende Pro­duktionskapazitäten durch die Elektrostahlroute zu ersetzen. Die neue TMbaR-Anlage ist für eine Produktion von 1.000.000 Jahres­tonnen Betonstahl mit Durchmessern zwischen 8 und 32 Millimetern ausgelegt. Davon sollen gerade Stäbe im Durchmesserbereich von 8 bis 25 Millimetern mit einer maximalen Geschwindigkeit von 45 Metern pro Sekunde hergestellt werden, dazu gehaspeltes Material von 8 bis 32 Millimetern Durchmesser mit einer Geschwindigkeit von maximal 35 Metern pro Sekunde. Yongfeng wird zwei von SMS Concast gelieferte Stranggießanlagen mit jeweils fünf Strängen und einen neuen Hochgeschwindigkeitswalzbereich installieren. Letzterer umfasst zwei sechsgerüstige MEERdrive®-Fertigblöcke, Kühl- und Ausgleichslinien, einen Hochgeschwindig­keitsauslass bestehend aus einem zweisträngigen HSD®-System (High-Speed Delivery) mit Teilschere und Bremstreiber sowie einem VCC®-System (Vertical Compact Coiler) für Bunde mit bis zu fünf Tonnen Gewicht. Darüber hinaus umfasst der Lieferumfang die Elektrik und Automation für die drei Mechanikpakete und die Mon­tage- und Inbetriebnahmeüberwachung. Die Anlage wird 2019 die Produktion aufnehmen.

Beide Unternehmen vertrauen auf die langjährige Erfahrung der SMS group und ihre one step ahead TMbaR-Technologie. Sie erlaubt Lianxin Steel und Shandong Laigang Yongfeng besser und schneller auf die Nachfrage im Markt zu reagieren und bietet verbesserte Materialeigenschaften sowie Einsparungen bei Legierungszusätzen und Betriebskosten.

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Formschluss im Stahltransport: Mit Sicherheit mehr Effizienz

Stahl-Mischladungen sind ein anspruchsvolles Transportgut: Hohes Gewicht und heterogene Maße machen sowohl die Ladungssicherung als auch das effiziente Be- und Entladen zu einer Herausforderung. Der Stahlhändler Elsinghorst arbeitet mit dem formschlüssigen VarioSAVE-System von Elting – und erzielt damit Zeiteinsparungen von durchschnittlich 90 Minuten pro Tag und Lkw.

Langgüter, Flacheisen, Stabstahl, Palettenware – die G. Elsinghorst Stahl und Technik GmbH gilt als Vollsortimenter in Sachen Stahl und Blech. Rund 250 Tonnen schlagen die Bocholter täglich um. Früher bedeutete das viel zeitaufwändiges Gurten und Zurren – doch das war früher. Denn anstelle von kraftschlüssigen Spanngurten sichert der Stahlhändler Elsinghorst seine Ladung seit 2009 mit dem formschlüssigen Ladungssicherungssystem VarioSAVE. Um das volle wirtschaftliche Potenzial von VarioSAVE auszuschöpfen, hat Elsinghorst heute den gesamten Workflow in der Be- und Entladung auf das Ladungssicherungssystem aus dem Hause Elting Metalltechnik abgestimmt.

Es basiert auf einem Raster von Längs- und Querträgern mit jeweils 70 Millimeter breiten Rungentaschen. Diese ermöglichen eine formschlüssige Sicherung der Ware in alle Richtungen durch simples Einstecken der Rungen – immer genau dort, wo es notwendig ist. „Eine Runge hält auf 200 Millimeter 2,5 Tonnen stand – das ist einfache Mathematik“, sagt Georg Nienhaus, Lademeister bei Elsinghorst. Demgegenüber müssten bei kraftschlüssiger Ladungssicherung mit Spanngurten eine Vielzahl unterschiedlicher Faktoren wie etwa Vorspannkraft, Gleitreibwert, Zurrwinkel und Ladeflächenbeschaffenheit beachtet werden.

Mehrwerte auch bei Arbeitssicherheit und Ergonomie
Durch mehrere Steckrungen in einer Reihe lässt sich an jeder beliebigen Stelle der Ladefläche eine künstliche Stirnwand realisieren. Mithilfe horizontaler Verbindungselemente ermöglicht das Steckrungensystem, binnen Sekunden eine zweite Ladeebene einzuziehen, sodass der Stahl mehrlagig transportiert wird. Beim Ausladen lässt sich die zweite Ebene ebenso schnell wieder zurückbauen, sodass nahezu alle Güter entsprechend der Entlade-Reihenfolge beladen werden können. Bei nicht palettierfähigem Stückgut wird einfach der DEKRA-zertifizierte VarioSAVE-Ladebalken zwischen Ladegut und Fläche oder einzelnen Ladungsebenen eingesetzt. Gerade bei „kleinteiligen“ Stadttouren mit Mischladungen und vielen 32 Stopps macht VarioSAVE den Unterschied. „Das System steigert nicht nur die Effizienz bei unseren internen Prozessen, sondern auch die Zufriedenheit unserer Kunden, da wir deren Be- und Entlader bei der Auslieferung nicht länger in Anspruch nehmen als unbedingt nötig“, sagt Nienhaus.

Als weitere Mehrwerte des Systems zählt Nienhaus Arbeitssicherheit und Ergonomie auf: Beim Beladen mit dem Magnetkran in zuvor abgesteckte Ladeplätze ist kein händisches Ausrichten des Ladegutes mehr notwendig. „Das schont den Rücken und senkt die Verletzungsgefahr signifikant“, verdeutlicht Nienhaus, „ich sage meinen Jungs immer: Der einzige Stahl, den ihr während der Beladung anfassen müsst, sind die Steckrungen!“

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BIM Planer BPS Int. übernimmt TGA- und Elektroplanung des Siemenscampus

Die Siemens AG errichtet im Süden der Stadt Erlangen bis 2030 einen modernen und nachhaltig gestalteten „Siemens Campus Erlangen“.

Das F&E- Gelände südlich von Erlangen ist circa 54 Hektar groß und wird in den kommenden Jahren modulweise von einem geschlossenen Standort hin zu einem offenen Stadtteil weiterentwickelt. Das Gelände südlich von Erlangen ist circa 54 Hektar groß und wird in den kommenden Jahren Modulweise von einem geschlossenen Standort hin zu einem offenen Stadtteil weiterentwickelt.

Mit der Errichtung des ersten Abschnitts ist der Bauunternehmer Max Bögl beauftragt worden. Im Auftrag des Generalplaners Iproplan, übernimmt BPS International als BIM-Planer einen wesentlichen Teil der Bereiche TGA- und Elektroplanung insbesondere wurden hier Heizungsanlagen, die Kältetechnik, Lüftungssysteme Sanitäranlagen und komplexe Elektrik mithilfe von BIM geplant.

Sowohl der neue Siemens Campus in Erlangen als auch die neue Zentrale von Building Technologies im schweizerischen Zug werden mit Building Information Modeling realisiert.

Investment von einer halben Milliarde Euro:

Rund eine halbe Milliarde Euro investiert die Siemens AG Gelände im Süden Erlangens. Entstehen wird hier bis 2030 ein Campus für Büro-, Forschungs- und Laborarbeitsplätze sowie Wohnungen und ein Hotel. Kurz: ein komplett neuer Stadtteil im Auftrag von Siemens. Die Arbeiten dafür sind im vollen Gange. Mit dem Bau des ersten Abschnitts ist das bayerische Unternehmen Max Bögl beauftragt worden. Im Auftrag des Generalplaners Iproplan, übernimmt BPS International als BIM-Planer einen wesentlichen Teil der Bereiche TGA- und Elektroplanung. So werden die Klimaplanung, Sickersysteme zur Regenwasserentwässerung, die Planung von Hydranten Anlagen zum Objektschutz, Wärme- und Kälteversorgung über ein neu zu verlegendes Fernwärme- /Fernkältenetz der Stadtwerke Erlangen sowie eine zentrale Be- und Entlüftungsanlage von den TGA Planern von BPS International in BIM modelliert und geplant.

Joachim Herrmann: “Siemens Campus Erlangen als wichtiges Signal für den Wirtschafts- und Innovationsstandort Bayern”.

"Mit dem geplanten enormen Investitionsvolumen gibt der Global Player Siemens ein klares Bekenntnis zum Standort Erlangen. Und noch viel mehr: Der Siemens Campus Erlangen ist ein wichtiges Signal für den Wirtschafts- und Innovationsstandort Bayern. Seine Strahlkraft reicht weit über Deutschland hinaus", sagte Bayerns Innen- und Bauminister Joachim Herrmann dem Focus.

“In großen Bauprojekten werden Millionen Tonnen an Beton und Metall verbaut sowie unzählige technische Anlagen. Mit BIM ist es möglich den Überblick zu behalten und effizient zu planen. In unserem Projekt "Siemenscampus Erlangen" werden wir es unserem Kunden mithilfe von BIM ermöglichen einen guten Überblick über das Projekt bis zur Übergabe ins Facility Management zu behalten". Erläutert Dimitri Kats, Geschäftsführer der BPS Planung.

Fabian von Stülpnagel
Presse und Öffentlichkeitsarbeit
BPS International GmbH
Riesstrasse 8
D-80992 München
f.vonstuelpnagel@bpsint.de
+49 89 307667810
+176/47612419

www.bpsinternational.de

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Vizag Steel Plant hat die neue Kombi-Stranggießanlage von SMS Concast für Rundblöcke und Quadratknüppel erfolgreich in Betrieb genommen

Bei der zur indischen RINL (Rashtriya Ispat Nigam Ltd.) gehörenden Visakhapatnam Steel Plant (VSP) in Visakhapatnam ist die von SMS Concast, einem Unternehmen der SMS group (www.sms-group.com), gelieferte neue Stranggießanlage erfolgreich in Betrieb gegangen.

Die fünfsträngige Gießmaschine verfügt über einen Gießradius von zwölf Metern und eine Jahreskapazität von einer Million Tonnen. Vergossen wird ein breites Spektrum an Stahlsorten von einfachen Kohlenstoffstählen bis hin zu Stählen für Kugellager, nahtlose Rohre und die Produktion von Eisenbahnrädern.

Die neue Anlage erweitert das Produktspektrum von Vizag Steel um die Rundformate 410 und 450 Millimeter zusätzlich zu den Knüppel­formaten mit einer Kantenlänge von 200 Millimetern. Die neue Anlage verfügt über alle notwendigen technischen Einrichtungen für die Herstellung von Stranggießprodukten höchster Qualität, wie zum Beispiel elektromechanischer Stopfenregelung zur Regelung des Gießspiegels, hydraulischer Kokillenoszillation, elektromagnetischen Kokillen- und Strang-Rührern sowie einem Produktmarkiersystem. Die Inbetriebnahme der Anlage verlief reibungslos.

Die moderne Level-1- und Level-2-Automation garantiert den effi­zienten Betrieb der Stranggießmaschine bei minimalem Personal­bedarf. Sie überwacht und steuert alle wesentlichen Prozess­parameter und stellt die Erfassung aller entscheidenden Produkt­daten für eine digitale Produktions- und Qualitätsverfolgung sicher.

Mit der neuen, modernen Anlage kann Vizag Steel seine Position im Markt für SBQ (Special Bar Quality)-Produkte ausbauen.

„Dank der sehr erfolgreichen Zusammenarbeit mit SMS Concast produzieren wir heute mit einer modernen Stranggießanlage, die genau auf unsere hohen Qualitätsstandards ausgerichtet ist“, erklärt P.C. Mohapatra, Direktor (Projekte) bei Vizag Steel.

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exlabesa-Gruppe beauftragt SMS group mit der Lieferung von zwei Leichtmetall-Strangpressen

exlabesa hat der SMS group (www.sms-group.com) den Auftrag zur Lieferung von zwei 35-MN-Strangpressen erteilt. Die Strangpressen werden an Produktionsstandorten in Doncaster, UK, und in Minden, Deutschland, installiert. Die geplante Produktionskapazität für jede Strangpresse liegt bei ca. 10.000 Tonnen Aluminiumprofile pro Jahr.

Mit dieser Investition modernisiert exlabesa ihr Werk am Standort Doncaster, UK. Die neue 35-MN-Strangpresse wird eine vorhandene 20-MN-Strangpresse ersetzen. Auf der neuen Strangpresse werden hauptsächlich Strangpressprofile für Automobil-, Architektur- und Industrieanwendungen aus Aluminiumblöcken produziert mit einem Durchmesser von zehn Zoll (254 Millimeter) und einer maximalen Länge von 1.400 Millimetern.

Die zweite gleich starke 35-MN-Strangpresse erweitert die Pro­duktionskapazität der exlabesa-Gruppe am Standort Minden. Somit kann das Strangpresswerk schneller und flexibler auf die steigende Nachfrage nach Aluminiumprofilen reagieren und seinen Kunden aus den Bereichen Automotive, Maschinenbau, Bauwesen, Elektrotech­nik, Möbelbau und Handel weiterhin eine konstant hohe Produkt­qualität anbieten.

Beide Pressen sind mit einem ecoDraulic-System ausgestattet. Das System mit seiner intelligenten Start-Stopp-Automatik schaltet alle während des Pressens nicht benötigten Hydraulikpumpen ab. Der Einsatz von ecoDraulic ermöglicht Energieeinsparungen von durch­schnittlich zehn Prozent im Vergleich zu modernen Pressen ohne dieses System. So erfüllen die neuen Pressen bei der exlabesa-Gruppe die Voraussetzungen des Erkennungszeichens Ecoplants, für besonders energieeffiziente Maschinen der SMS group.

Eine weitere Besonderheit ist die neu entwickelte, selbsteinstellende, verfahrbare Pressrestschere. Die Schere kompensiert automatisch Toleranzen in der Höhe des Werkzeugpaketes. Zudem kann sie die Profilqualität verbessern: Die Schere fährt nach dem Schervorgang wenige Millimeter vom Werkzeug weg und verringert beim Hoch­fahren die Gefahr, dass das Aluminium aus der Werkzeugvorkammer herausgezogen wird. Dadurch wird das Risiko von Lufteinschlüssen im gepressten Profil reduziert.

Die Inbetriebnahme der Strangpresse in Doncaster ist für Anfang 2019 geplant. Die Strangpresse in Minden soll im letzten Quartal 2019 ihren ersten Block verpressen.

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Drei Brücken in 48 Stunden niedergelegt – mit schweren Hydraulikhämmern von Epiroc

Die holländische Baufirma LEK Sloopwerken schaffte an einem einzigen Wochenende im Mai den Abbruch von drei 150 Meter langen Viadukten an der A27 in den Niederlanden. Hierzu setzte das Unternehmen schwere Hydraulikhämmer als Anbaugeräte ein, die mit Epirocs patentiertem Intelligent Protection System (IPS) ausgerüstet waren.

Die Verbreiterung der A27 und A1 zwischen Eemnes und Bunschoten-Spakenburg ist ein enorm umfangreiches Infrastrukturprojekt. Alleine auf dem Abschnitt der A27 zwischen Utrecht und Almere müssen dafür sechs in die Jahre gekommene Viadukte samt Fundament abgebrochen werden.

Fünftausend Kubikmeter Beton

Um Störungen des Verkehrsflusses möglichst gering zu halten, bekam die Baufirma am Wochenende 26.-27. Mai ein Zeitfenster von 48 Stunden eingeräumt, um drei der alten Brücken nahe Hilversum und Bilthoven niederzulegen. Für dieses besiedelte Gebiet gelten Beschränkungen hinsichtlich Geräusch- und Staubentwicklung. Jede der Brücken war 150 Meter lang und sechs Meter hoch. Insgesamt umfassten die Abbrucharbeiten 5000 Kubikmeter speziell armierten Betons.

Der Job wurde erfolgreich im vorgegebenen Zeitrahmen abgeschlossen. Zum Einsatz kamen neun schwere Anbau-Hydraulikhämmer von Epiroc mit Dienstgewichten von drei bis sieben Tonnen: vier HB 7000, ein HB 5800, drei HB 4100/4200 und ein HB 3100. Die Maschinen waren an Trägergeräten von Volvo, Cat und Hitachi montiert.

Baustellenleiter Maarten Lek äußerte sich hoch zufrieden mit dem effizienten Service für die Hydraulikhämmer und die vor Ort von Epiroc-Vertriebshändler SAES International BV bereitgestellten Ersatzmaschinen.

Abbruchleistung mit IPS optimiert

Schwere Hydraulikhämmer von Epiroc sind mit dem patentierten Intelligent Protection System (IPS) ausgerüstet. Es kombiniert Epirocs beliebte Funktionen AutoControl und StartSelect und passt das Betriebsverhalten des Abbruchhammers automatisch den aktuellen Arbeitsbedingungen an.

Dank der Zentrierfunktion ermöglicht IPS eine genauere und erheblich schnellere Positionierung des Abbruchhammers und vermeidet Leerschläge, die zu Schäden am Werkzeug führen können. Die Betriebszeiten werden länger, weil dank IPS keine manuellen Eingriffe notwendig sind und so der Arbeitsvorgang nicht unterbrochen wird. 

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