Schneider-Kreuznach stellt Fotokunst von Peter Lebeda aus: „Tiefsee – trügerische Schönheit“

Die Jos. Schneider Optische Werke GmbH präsentiert vom 27. Januar bis zum 3. März jeden Sonntag von jeweils 11 bis 17 Uhr ihre neunte Fotokunst-Ausstellung. „Tiefsee – trügerische Schönheit“ ist ein Projekt des Fotokünstlers Peter Lebeda. Der fotografische Purist arbeitet ausschließlich mit den klassischen Mitteln Kamera und Licht, was Sorgfalt und Zeitaufwand erfordert. Eine nachträgliche, stark verändernde digitale Bildbearbeitung erfolgt nicht. Lebeda inszeniert seine Objekte klar und reduziert; sein Umgang mit Licht und seinen Effekten erzeugt eine ganz eigene Kraft. Mit „Tiefsee – trügerische Schönheit“ thematisiert er auf künstlerischem Weg den gedankenlosen Konsum von Plastik als Verpackungsmaterial, der für die zunehmende Vermüllung der Ozeane verantwortlich ist. Allein am Meeresboden sollen sich laut Schätzungen 80 Millionen Tonnen Plastikmüll angesammelt haben. Mit polarisiertem Licht fotografiert werden aus einzelnen Plastikverpackungen schlagartig geheimnisvolle Tiefseewesen, die von einem Scheinwerferkegel erfasst im ewigen Dunkel zu schweben scheinen. Sie wirken geradezu schön, aber es ist eine trügerische Schönheit und nahezu apokalyptische Vorstellung. Lebeda will auf das Thema aufmerksam machen, es aber künstlerisch und gerade nicht dokumentarisch in Szene setzen. „Wir freuen uns, mit Peter Lebeda einen Fotokünstler auszustellen, der ein hochaktuelles Thema auf eindrucksvolle ästhetische Weise ins Bewusstsein bringt“, sagt Dr. Thomas Kessler, Geschäftsführer der Schneider-Gruppe.

Peter Lebeda ist 1966 in Lohr am Main geboren. Er hat Fotodesign studiert, hat in unterschiedlichen Fotostudios gearbeitet, war in der Optikindustrie beschäftigt und ist seit 2012 als Fotokünstler freiberuflich tätig. 2016/17 hatte er einen Lehrauftrag an der Johannes Gutenberg-Universität Mainz.

Die Ausstellung findet in der SK Galerie der Jos. Schneider Optische Werke, Ringstraße 132, in Bad Kreuznach statt. Der Eingang erfolgt über die Dürerstraße. Der Eintritt ist frei.

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Auswahlteam von AsstrA für Sammelguttransporte

Soll man fünf Kisten Bier aus Deutschland, 150 Kilogramm Seife aus Frankreich und ein paar Rollen Wolle aus Schweden transportieren? Einzeln wäre jeder dieser Transporte für den Kunden ein „goldener“ Transport, aber dank des Sammelguttransports ist es günstig, auch ein kleines Volumen zu transportieren.

Über die Besonderheiten der Logistik von Europa in die GUS-Staaten berichten die Experten von der Abteilung der AsstrA-Associated Traffic AG für Sammelguttransporte:

Georgy Baranov, Teamleader der Abteilung für Sammelguttransporte in Belarus, schlägt vor, mit einer klaren Definition der Sammelgüter zu beginnen. Dabei handelt es sich um Waren mit einem Volumen von weniger als 83 m3 und einem maximalen Gewicht von 15 Tonnen. Dabei ist es zu verstehen, dass das Maximum aus der Sicht der Zweckmäßigkeit Folgendes bedeutet: Die Prioritäten auf 16 Tonnen sind nahe an den Prioritäten auf FTL, und im Falle einer Vollladung gewinnt der Kunde in Bezug auf Transportfristen. Es gibt auch ein wirtschaftlich sinnvolles Mindestvolumen – 50 kg.

Kommen wir nun zur Definition der Begriffe. Oftmals hört man die Worte „Gruppengut“ oder „groupage“, „LTL“ (less than truckload) als wenigere LKW-Ladung“ und „Expresstransport“. Groupage und LTL sind synonyme Begriffe, die traditionell in Logistikunternehmen verwendet werden. Der Expresstransport ist die Zustellung von Waren mit einzelnen Kleinlastern. Auf der Strecke Europe – GUS-Länder transportiert das AsstrA-Team jede Art von Gütern mit Ausnahme der Gefahrenklassen 1 und 7. Als Hauptfahrzeuge kommen die Kleinlaster mit einem maximalen Gewicht von 9 Tonnen zum Einsatz. In diesem Fall handelt es sich nicht um ein Sammelgut, da dem Kunden der gesamte Platz im Fahrzeug zur Verfügung steht.

Im Falle eines klassischen Sammelguttransports kommen die Waren aus verschiedenen Teilen Europas zu Partnerlagern in Litauen, Polen, Italien oder Deutschland. Danach folgt die Konsolidierung von Gütern: Die Spezialisten von AsstrA sammeln die Waren mit gleichen Temperaturanforderungen, gleichem Bestimmungsort oder gleicher Entladestelle, die auf einer Fahrtstrecke liegt.

Aus dieser Definition ergibt sich, dass der Sammelguttransport eine ideale Option für Kunden ist, die eine kleine und nicht dringende Ladung haben. Im Falle einer Expresszustellung kann der Kunde zwischen Boden-Expresszustellung oder Luftexpresszustellung wählen. Es ist zu verstehen, dass der „Express“-Service das Niveau von Prioritäten nach oben verändert.

Jeder Kunde, der die Dienstleistungen von AsstrA im Bereich der Sammelguttransporte in Anspruch nimmt, erhält dank der Präsenz von Abteilungen in verschiedenen Ländern und der breiten Geographie der Spediteure Angebote auch für die kompliziertesten Strecken und Richtungen. Die Experten von AsstrA stellen jedem Partner mehrere Alternativen zur Verfügung, die sich in Bezug auf Fristen, Preise und Konditionen unterscheiden, so dass die Möglichkeit besteht, genau das auszuwählen, was ihm passt. Darüber hinaus lassen sich die Sammelguttransporte mit multimodalen Gütertransporten kombinieren. Zum Beispiel in der ersten Phase ist der Luftgütertransport oder Seegütertransport aus den USA nach Litauen, in der zweiten Phase folgt der Sammelguttransport zum Endkunden oder Zwischenlager.

Das Gespräch wird mit Olga Shimanovich, Spezialistin der Abteilung für Sammelguttransporte fortgesetzt.

Die Kunden, die sich zum ersten Mal für die Dienstleistungen im Zusammenhang mit den Sammelguttransporten entscheiden, haben häufig Bedenken hinsichtlich der Sicherheit der Ladung und der Frage, ob es beim Be-, Entladen oder Umladen nicht zu Verwechslungen im Lager kommt. Heute ist das Schema der Be- und Entladearbeiten in den Partnerlagern von AsstrA automatisiert, was die Möglichkeit von Fehlern fast vollständig ausschließt. Die Ladung kommt im Lager an, wo sie unterschrieben und mit einem speziellen Barcode versehen werden, der die notwendigen Informationen über die Ware und den Absender enthält. Die Ladung wird im Lager fotografiert und das Foto an den Kunden geschickt. Die Kollegen in den Partnerlagern halten sich strikt an die Anweisungen des Kunden, formen und prüfen das Dokumentenpaket für jede Ladung, falls erforderlich, machen EX und T-1.

Wenn die nächste Plane für das Sammelgut im Lager ankommt, werden die markierten Waren in der Reihenfolge der Entladung verladen: Die „weitesten“ Waren sind die ersten, die ihren Ladeplatz im Inneren des LKWs einnehmen. Nach der Auslieferung an den Endempfänger auf Wunsch des Kunden wird die entladene Ware erneut fotografiert. Das AsstrA-Team garantiert maximale Ladungssicherheit und sorgt dafür, dass die Kunden des Unternehmens ihre Ruhe und Gelassenheit bewahren können.

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Ingo Brauckmann neuer Logistikchef bei thyssenkrupp Steel

Wechsel an der Logistikspitze bei thyssenkrupp Steel: Neuer CEO der Business Unit Logistics des Duisburger Stahlunternehmens ist Ingo Brauckmann, 48, der auf diesem Posten die langjährige Logistikchefin Ulrike Höffken ablöst. Der Diplom Wirtschaftsingenieur war zuletzt als Chief Supply Chain Officer bei der Berner Group in Köln tätig. Brauckmann bringt umfangreiche Erfahrung in Positionen auf Geschäftsführungs- und Vorstandsebene mit Schwerpunkt auf Logistikthemen und Supply Chain Management mit. Zuvor war Brauckmann bei der Redeem Holding, DHL Supply Chain sowie für Henkel im In- und Ausland tätig.

Ulrike Höffken, bisherige CEO des Bereichs Logistik und viele Jahre lang Einkaufschefin von Steel Europe, ist zum Ende des Jahres 2018 in den Ruhestand gegangen. Die Diplom-Volkswirtin war seit 1985 ununterbrochen für den Duisburger Stahlhersteller tätig. Neben ihrer beruflichen Tätigkeit für thyssenkrupp war sie als Mitglied verschiedener Aufsichts- und Beiräte sowie in einer Reihe von Gremien und Ausschüssen engagiert.

Der Logistikbereich von thyssenkrupp Steel gehört mit einer Transportleistung von rund 200 Millionen Tonnen pro Jahr und mit über 1.300 Mitarbeitern zu den größten industriellen Logistikern in Europa.

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Verein H.O.P.E. freut sich über Spende von Hymer-Leichtmetallbau

Tradition für den guten Zweck: Hymer-Leichtmetallbau sammelte erneut für eine gemeinnützige Organisation aus der Region. Den Erlös aus verschiedenen Weihnachtsfeieraktionen sowie einer Spende der Geschäftsleitung überreichte der Steigtechnikspezialist am Mittwoch dem Wangener Verein H.O.P.E. we help children – einer Hilfsorganisation für schwerkranke Kinder in der Ukraine.

Die Auszubildenden hatten fleißig Waffeln gebacken, es wurden Lose für die interne Weihnachtstombola verkauft und Leitern aus dem Unternehmensbestand an die Mitarbeiter versteigert. Der erreichte Erlös aus verschiedenen Aktionen anlässlich der Betriebsweihnachtsfeier wurde anschließend durch die Geschäftsleitung von Hymer-Leichtmetallbau auf einen Gesamtbetrag von 4.000 Euro aufgestockt und ging in diesem Jahr an den Verein H.O.P.E. we help children.

Der gemeinnützige Verein mit Sitz in Wangen im Allgäu setzt sich dafür ein, dass schwerstverbrannte, krebs- oder lungenkranke sowie pflegebedürftige totkranke Kinder in der Ukraine mit medizinischen Geräten, Medikamenten oder Spezialnahrung versorgt werden. „Die medizinische Versorgung schwerkranker oder durch Kriegsauswirkungen verletzter Kinder in der Ukraine ist für viele Eltern sehr schwierig. Es gibt keine Krankenversicherung, die betroffenen Familien sind meistens sehr arm, die medizinischen Hilfseinrichtungen verfügen oftmals nicht über notwendige Gerätschaften für eine adäquate Behandlung. Seit der Gründung von H.O.P.E. we help children vor drei Jahren haben wir knapp 300 Tonnen Hilfsmittel von Wangen aus in die Ukraine transportiert, zum Teil bis direkt ins Kriegsgebiet“, so H.O.P.E. Vorstandsvorsitzender Wolfgang Ponto. Neben Sachspenden wie Betten aus medizinischen Institutionen lieferte der Verein dringend benötigtes medizinisches Verbrauchsmaterial an ukrainische Krankenhäuser und andere öffentliche Institutionen. „Ohne Spenden ist es nicht möglich, den betroffenen Kindern nachhaltig zu helfen. Die gespendeten Gelder nutzen wir, um bessere Behandlungsmöglichkeiten zu schaffen. Gerade das Engagement von Unternehmen wie Hymer-Leichtmetallbau ist für uns immens wichtig, um als Beispiel für andere Firmen aus der Region zu dienen, sich für diese vergessenen Kinder zu engagieren, die nur knapp 1.500 km von uns entfernt dringend direkte Hilfe benötigen“, betont Wolfgang Ponto.

Bei Hymer-Leichtmetallbau ist es bereits seit 2012 Tradition, mit den Erlösen aus verschiedenen Weihnachtsfeieraktionen gemeinnützige Hilfsorganisationen aus der Region finanziell zu unterstützen. Erstmals wurde in diesem Jahr auch auf Weihnachtsgeschenke für Geschäftskunden verzichtet, um dem Verein H.O.P.E. stattdessen weitere finanzielle Hilfe zukommen zu lassen. „Der Vorschlag, das Geld in diesem Jahr dem Verein H.O.P.E. zur Verfügung zu stellen, kam von unseren Auszubildenden. Das Engagement von H.O.P.E. hat sie begeistert und davon überzeugt, diese wichtige Arbeit finanziell zu unterstützen. Generell ist es jedes Jahr aufs Neue schön zu sehen, mit wieviel Eifer sich das gesamte Team an der Spendensammlung beteiligt“, freute sich Jörg Nagel, Geschäftsführer der Hymer-Leichtmetallbau, bei der Spendenübergabe am Firmensitz von Hymer-Leichtmetallbau am Mittwoch.

www.hymer-alu.de

www.hope-children.help

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Nucor-Yamato Steel beauftragt SMS group mit der Modernisierung von Walzstraße Nr. 2

Nucor-Yamato Steel Company (NYS) hat SMS group (www.sms-group.com) damit beauftragt, ihre Schwerprofilstraße in Blytheville, Arkansas, USA, zu modernisieren und neue Walztechnik zu installieren. NYS betreibt insgesamt zwei Walzstraßen, Mill 1 und Mill 2, die über eine jährliche Gesamtkapazität von 2,4 Millionen Tonnen Fertigprodukten verfügt. Der nun an SMS group erteilte Auf-trag betrifft Mill 2, auf der Breitflansch- und Doppel-T-Träger pro-duziert werden. Schwerpunkt der Modernisierung ist der Ersatz der bestehenden UR-E und UF-Gerüste durch eine moderne Tandem-Reversierstraße des Typs CCS 1500.

„Durch diese Modernisierung erhält Nucor-Yamato zusätzliche Produktionsmöglichkeiten, unter anderem für die Verarbeitung neuer hochfester Stahlsorten“, erklärt Thad Solomon, Vice President und General Manager von Nucor-Yamato Steel. „Wir sind entschlossen, unsere führende Marktposition im Baustahlsektor weiter auszubauen, und dieses Modernisierungsprojekt bringt uns diesem Ziel ein gutes Stück näher.“

Thomas Maßmann, Vice President, Profil- und Knüppelwalzwerke, bei SMS group: „Mit diesem Projekt wird die Zusammenarbeit zwischen Nucor-Yamato und SMS group, die sich bei der voran-gegangenen erfolgreichen Modernisierung der Walzstraße Nr. 1 als sehr erfolgreich erwiesen hat, weiter gefestigt“.

SMS group wird die mechanische Ausrüstung und die Steuerungs-automatik für die Walzstraße liefern. Die Inbetriebnahme der neuen Tandem-Reversierstraße ist für die zweite Jahreshälfte 2020 geplant.

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In China investieren: Chancen und Risiken im Reich der Mitte

Nach wie vor ist es ausländischen Unternehmen in China nicht gestattet, in bestimmte Industriezweige zu investieren, oder sie werden gezwungen, ein Joint Venture mit chinesischen Unternehmen einzugehen. So dürfen zum Beispiel Automobilhersteller in China aktuell nur mit einem chinesischen Partner vor Ort produzieren. „Das ist zwangsläufig mit der Weitergabe von Technologien an chinesische Unternehmen verbunden, die Firmen jedoch zumeist in Kauf nehmen. Für kleine und mittlere Unternehmen (KMU) ist dies aber häufig eine große Hürde, wenn sie in ihrer Technologie Weltmarktführer sind“, sagt Richard Hoffmann, Rechtsanwalt bei Ecovis in Peking.

Die wachsende internationale Verflechtung sowie die Absicht Chinas, zur führenden Technologienation aufzusteigen, haben jedoch dazu geführt, dass zunehmend mehr Sektoren von Restriktionen ausgenommen werden. Im „Investment Catalogue“ von 2017 wurde bereits die Öffnung des Markts vorangetrieben, insbesondere im Hochtechnologie-Bereich. Diverse Hochtechnologie-Unternehmen profitieren dadurch von steuerlichen Erleichterungen. Dies gilt in besonderem Maße für Firmen, die im Bereich „Industrie 4.0“ relevant sind. So hat beispielsweise ein in München ansässiger Konzern in Chengdu eine eigene Digital Factory aufgebaut. Zudem geht China im Zuge des aktuellen Handelskonflikts mit den USA auf Deutschland zu. Dies zeigt sich in der Ankündigung Pekings den Joint-Venture-Zwang für Automobilhersteller abzuschaffen und Zölle zu senken.

Gewinne ins Heimatland schaffen

Ein nach wie vor großes Problem im China-Geschäft ist die Rückführung von Gewinnen. China verfügt hier über die weltweit strengsten Auflagen. Daher sind bereits bei der Gründung des Unternehmens Gestaltungsmodelle zu entwickeln, die es erlauben, Gewinne ins Heimatland zurückzuführen. „Eine Möglichkeit ist es, Dividenden nach einer jährlichen Bilanzprüfung direkt an die Muttergesellschaft zu transferieren“, sagt Hoffmann. Im Normalfall ist eine 25-prozentige Einkommensteuer vorgesehen. Für Unternehmen im Hochtechnologie-Sektor liegt diese bei 20 Prozent.

Eine weitere Möglichkeit ist, das Unternehmenseinkommen zu reduzieren. Zum Beispiel, indem man als Muttergesellschaft Gebühren und weitere Abgaben anrechnet. Derzeit sind keine Reformen oder Gesetzesänderungen bezüglich der Rückführung von Gewinnen geplant. Daher ist es auch in Zukunft wichtig, bei der Gründung einer Niederlassung in China über eine geeignete Strategie zu verfügen. „Die Auswahl der richtigen Methode, um Gewinne zurückzuführen, kann für ein ausländisches Unternehmen ausgesprochen kosteneffektiv sein. Dennoch sind vor dem Start des Betriebs in China viele Faktoren zu berücksichtigen. Dabei sollten stets die steuerlichen Implikationen für die Muttergesellschaft im Vordergrund stehen“, erklärt Hoffmann.

Rechts- und Umweltschutz

Ein weiterer Aspekt, der bei der Abwicklung von Geschäften in China eine Rolle spielt, ist die Tatsache, dass Rechtsschutz und Umweltschutz in China anders bewertet werden. Immer wieder klagen ausländische Firmen, dass ihnen der Zugang zu rechtlichem Beistand verwehrt wurde oder einheimische Wettbewerber den Vorzug bekommen. Dennoch hat sich im Rahmen der Antikorruptionskampagne das allgemeine Geschäftsklima geändert. Es wird verstärkt darauf geachtet, dass die Gesetze eingehalten werden. So dürfen beispielsweise Beamte nicht mehr an Banketten teilnehmen. In der chinesischen Gesellschaft wird das als Schritt in die richtige Richtung angesehen.

Auch die zunehmende Digitalisierung schafft mehr Transparenz. Administrative Strukturen, wie die neu eingeführte digitale Fapiao-Quittung und deren Kontrollen, sind digital abrufbar. Eine relativ neue Rolle spielt der Umweltschutz in China. Wachstum sowie Urbanisierung führen dazu, dass der Energiebedarf stetig steigt. Der Staatsrat hat im November 2015 den „Energy Development Strategy Action Plan (2014–2020)“ veröffentlicht. Unter anderem hat dieser zum Ziel, das Äquivalent von maximal 4,8 Milliarden Tonnen Kohle bis 2020 nicht zu überschreiten. Für mittelständische Unternehmen ergeben sich hier gewaltige Geschäftspotenziale. Besonders Investitionen in die Wasseraufbereitung, die Abfallbehandlung und die Recyclingindustrie sind gefragt. Auf der anderen Seite werden jedoch chinesische Staatsunternehmen bevorzugt. Das führt dazu, dass ausländische Unternehmen Marktanteile verlieren. „Wer in China investieren will, sollte den Markt gut verstehen. Entscheidend ist auch, das richtige Personal zu wählen und eine entsprechende Unternehmensatmosphäre zu kultivieren“, empfiehlt René Bernard, Senior Associate Business Development bei Ecovis in Peking. Dies hilft, Diskriminierung zu umgehen und den Geschäftserfolg in China zu sichern.

Richard Hoffmann, Rechtsanwalt bei Ecovis in Peking

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Bullen und Färsen der Aberdeen-Angus-Rasse nach Russland transportiert

Im November 2018 hat die Unternehmensgruppe 165 Stück Vieh aus Irland nach Russland transportiert. Der Transport auf der Strecke Irland – Frankreich – Deutschland – Polen – Republik Belarus – Russland hat 7 Tage dauert.

Die AsstrA-Experten übernahmen die Organisation aller Transportschritte in vollem Umfang: Planung der Route, Auswahl und Buchung des erforderlichen Transports, Bestellung von Fähren und Rastplätzen für Tiere.

Auf der gesamten Strecke wurden die Tiere in fünf speziellen Viehtransportern transportiert. Von Irland nach Frankreich wurde die Fracht ohne Überladung mit der Fähre geliefert.

Zu einer der Besonderheiten des Transports gehörten regelmäßige tägliche Haltestellen. Dies ist auf die veterinärmedizinischen Anforderungen für den Transport von lebender Fracht sowie auf die Notwendigkeit einer ordnungsgemäßen Tierruhe zurückzuführen. Die AsstrA-Experten buchten im Voraus die Farm für die Ruhe von übrigen Tieren, die in Frankreich (Stadt Cherbourg), Polen (Posen) und in Russland (Smolensk) erfolgten.

„Der beliebteste Transport von Lebendgütern ist der Straßengüterverkehr, weil er für den Transport von Tieren optimal ist“, sagt Juliana Mosina, Leiterin der Abteilung für Viehlogistik von AsstrA. – Der Zustand der Fahrzeuge unterliegt immer strengen Anforderungen: Das Fahrzeug muss den Sicherheits- und Sicherheitsstandards entsprechen, die mit einem Lüftungssystem, Tränkanlage und GPS-Navigation ausgestattet sind. Außerdem werden die Anhänger vor jeder Lieferung gereinigt und desinfiziert.

Die AsstrA-Unternehmensgruppe transportiert seit über 10 Jahren Tiere. Die AsstrA bietet Dienstleistungen für den Transport von Rindern, lebenden Schweinen, Schafen und Ziegen aus Westeuropa in die Russische Föderation, nach Usbekistan, Kasachstan und in die Ukraine an. Die Experten des Unternehmens organisieren auch den Transport vom Lebendgut in exotischere Länder: Marokko, Tunesien, die Mongolei, Tadschikistan, Armenien.

Im Jahr 2018 erwirtschaftete dieses Segment 2,4% des Umsatzes aus allen Zustellungen des Unternehmens. In diesem Jahr übernahm die Unternehmensgruppe mehr als 700 Zustellungen, von denen 400 entlang der mit der Russischen Föderation verbundenen Strecken abgewickelt wurden. Das Gesamtgewicht aller transportierten Tiere betrug mehr als 13 Tausend Tonnen. Die beliebtesten Ziele hinsichtlich der Anzahl der Zustellungen waren Deutschland – Russland (297), Deutschland – Usbekistan (75) und Dänemark – Russland (47).

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Alle Komponenten des Fahrzeugbausatzes VarioFRAME erfüllen DIN EN 12642 Code XL

Belastungstests erfolgreich bestanden: Die Curtainsider-Aufbauten des modularen Fahrzeugbausatzes VarioFRAME sind mit bis zu 27 Tonnen Nutzlast, 13,60 Meter Länge und drei Meter Innenhöhe lückenlos nach DIN EN 12642 Code XL Anhang A zertifiziert worden. Die Zertifizierung umfasst Curtainsider für Motorwagen und Anhänger-Fahrzeuge mit und ohne Sattel-Volumenstirnwand. Ebenso wurden alle Varianten der VarioFRAME-Bodengruppe für sämtliche offenen und geschlossenen Aufbauformen mit integrierter formschlüssiger Ladungssicherung VarioSAVE positiv getestet. Die umfangreichen Zertifizierungen runden das Portfolio der VarioSOLUTIONS-Produktreihe von Elting Metalltechnik ab.

„Die Zertifizierungen bestätigen, dass VarioFRAME-Aufbauten in der Lage sind, extreme Kräfte aufzunehmen“, sagt Guido Elting, Geschäftsführer der Elting Geräte- und Apparatebau GmbH & Co. KG. Die Curtainsider-Aufbauten erfüllen in Verbindung mit den VarioFRAME-Bordwänden, in die die seitliche Plane für die volle Nutzlast gespannt werden kann, durchgehend die Anforderungen nach DIN EN 12642 Code XL Anhang A. Selbiges gilt für die geschraubte Niedrigbauweise des Bausatzes. Die Norm regelt die Anforderungen an Nutzfahrzeugaufbauten bei der Ladungssicherung. Vervollständigt wurde die Zertifizierung der offenen Pritschen mit Rungen der Baureihe Kinnegrip K20 sowie mit niedrigen Bordwänden seitlich und am Heck.

Baugruppen, Komponenten und Zubehör durch TÜV zertifiziert
Vom TÜV-Süd zertifiziert wurden auch sämtliche Varianten der VarioFRAME-Bodengruppen mit allen Anbindemöglichkeiten an Motorwagen und Anhängerfahrgestelle sowie mit integrierter Ladungssicherung VarioSAVE in Schraubbauweise. Alle Baugruppen wurden über die Vorschrift hinaus bis zum Materialversagen getestet und zeigten dabei noch reichliche Reserven. Auf Zubehörseite ist die entnehmbare Palettenanschlagleiste in Aluminium feldlängenunabhängig zertifiziert. Ebenso die einkürzbare Palettenanschlagleiste geschraubt in Stahl mit integrierter Zurrmöglichkeit für den Außenrahmen. Die bekannten Standardzurrbügel im Außenrahmen sind hierzu kompatibel und können weiterhin verwendet werden. Auch der Kombirammschutz mit integrierter Zurrmöglichkeit hielt den Anforderungen des TÜV Süd stand.

Mitführen der Zertifikate beschleunigt Verkehrskontrollen
Die Zertifizierung treffe die aktuellen Anforderungen im Güterverkehr, so Guido Elting, denn: „Zunehmende Verkehrskontrollen innerhalb Deutschlands und in weiteren europäischen Ländern haben die Nachfrage nach zertifizierten Bauteilen spürbar ansteigen lassen“. Das Mitführen der Zertifikate im LKW erleichtert nicht nur der Polizei, sondern auch den Kraftfahrern die tägliche Arbeit, da es die Kontrollen beschleunigt. Damit sind Fahrer und Spediteure bei Verkehrskontrollen auf der sicheren Seite. „Nichtsdestotrotz sollten nach außergewöhnlichen Verkehrssituationen alle Bauteile gründlich kontrolliert und gegebenenfalls ausgetauscht werden“, sagt Guido Elting. Da VarioFRAME vollständig modular aufgebaut ist, können etwa bei einem Unfall beschädigte Portale einfach per Schraubverbindung ausgetauscht werden, ohne dabei den Korrosionsschutz anzutasten.

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Solarprojekt von Asstra: Alternative Energie in Kasachstan

Der Bau eines Kraftwerks in der Nähe von Karaganda begann im Sommer 2017. Die geschätzte Kapazität des neuen Kraftwerks wird 100 MW betragen. Es ist derzeit das leistungsstärkste Solarkraftwerk nicht nur in Kasachstan, sondern auch in der gesamten Region. Sein Standort ist laut Experten einer der erfolgreichsten im Land und berücksichtigt die Faktoren wie die Anzahl der Sonnentage und den Sonneneinstrahlungsfaktor.

Der Transport der Ausrüstung dauerte von Juni bis September 2018 – drei Monate intensive Arbeit. In dieser Zeit lieferten die AsstrA-Experten über acht Tausend Tonnen Fracht mit LKW: Module für Sonnenkollektoren, Pfosten, Pfähle.

Im Rahmen des Projektes wurden 393 Kraftfahrzeuge eingesetzt, die etwa 550 Fahrten umfassten. Die Ladung wurde von verschiedenen Herstellern in Deutschland, Polen, Slowenien und den Niederlanden nach Kasachstan geliefert.

Laut Yulia Sadovodova, Verkaufsleiterin in den Fokusmärkten in Deutschland, Österreich, der Schweiz und Benelux, war das Projekt ehrgeizig. „Kurze Fristen, lange Strecken, hohe Frachtkosten – und das ist erst der Anfang. Um den Lieferprozess zu optimieren, konsolidierten die AsstrA-Spezialisten die Waren nach dem Abholen beim Lieferanten in Zwischenlagern in Polen und Deutschland, von wo aus sie durch bereits gebildete Sendungen nach Kasachstan verschickt wurden. In Astana wurde die Ausrüstung erneut in Zwischenlagern für Zollverfahren entladen. Die letzte Stufe war die Lieferung der Verzollungsware direkt an die Baustelle.“

Um maximale Sicherheit zu gewährleisten, wurde die Ladung „vor allen Risiken“ geschützt. Darüber hinaus informierten die AsstrA-Experten den Kunden online über alle Ladungsbewegungen in jeder Transportphase.

Präzise und zeitnahe Aktualisierung der Informationen über den Warenstandort, zeitnahe Suche nach Lagermöglichkeiten in Europa und Kasachstan, exakter Zeitplan für den Export von Waren aus Zolllagern, geplante Transporte innerhalb Kasachstans, korrekte und rechtzeitige Abrechnung und Registrierung für alle Anforderungen – der Firmenkunde erhielt umfassende Dienstleistungen vom AsstrA-Team, das aus einem Dutzend Mitarbeitern bestand.

Die positive Bewertung des Kunden und seine vollständige Zufriedenheit mit dem Ergebnis sind die Ziele, die wir bei der Umsetzung jedes Projekts anstreben. Das AsstrA-Team ist stolz auf die Umsetzung derartiger Großprojekte. Die gut koordinierte Arbeit der AsstrA-Spezialisten aus den Büros in Magdeburg, Warschau, Minsk, Almaty wurde zum Schlüssel zum Erfolg. Es ist besonders erfreulich, dass die hohe Qualität der angebotenen Dienste und die effektive Kommunikation das Vertrauen des Kunden vollkommen rechtfertigen“, schließt Yulia Sadovodova.

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ArcelorMittal fordert Einführung einer grünen Grenzanpassung, um dem Klimawandel zu begegnen und die Wettbewerbsfähigkeit europäischer Stahlwerke zu sichern

ArcelorMittal fordert die Einführung einer grünen Grenzanpassung (green border adjustment), mit der nach Europa importierter Stahl den gleichen CO2-Standards unterworfen wird wie der in Europa produzierte Stahl im Rahmen des Emissionshandelssystems (ETS). Bei der Anpassung sollen etwaige CO2-Emissionen vom Importeur ausgeglichen werden. Die Grenzanpassung würde Anreize für eine wirksame Verringerung der CO2-Emissionen schaffen und verhindern, dass die Wettbewerbsfähigkeit der europäischen Stahlindustrie beeinträchtigt wird.

In der 4. Handelsperiode im ETS entstehen den europäischen Stahlproduzenten zusätzliche Kosten, die Unternehmen, die in anderen Regionen der Welt produzieren und nach Europa importieren, nicht zahlen müssen.

Stahl ist ein weltweit gehandeltes Material, bei dem ungefähr ein Drittel in einem anderen Land verbraucht als produziert wird. Die Importe nach Europa sind in den vergangenen Jahren infolge globaler Überkapazitäten gestiegen, wobei die Importe aus Ländern ohne vergleichbare Klimapolitik im Jahr 2018 bei etwa 26 Millionen Tonnen lagen.

Aditya Mittal, President und CFO von ArcelorMittal, sagte auf dem jährlichen Pressetag des Unternehmens in Paris:

„Die Einführung einer grünen Grenzanpassung ist entscheidend, um gleiche Wettbewerbsbedingungen zu schaffen, die echte Verbesserungen vorantreiben. Das derzeitige System wird nichts an der Art und Weise ändern, wie Stahl hergestellt wird, sondern nur wo. Europa wird nach wie vor so viel Stahl verbrauchen wie bisher, aber der Stahl wird dann aus Ländern kommen, die keine vergleichbare Klimapolitik haben. Europa kann dann zwar behaupten, weniger Emissionen zu produzieren, aber das ist bedeutungslos, wenn nicht die Emissionen dessen, was hier verbraucht wird, berücksichtigt werden. Es gibt keine Kontinente am Himmel, und obwohl die Beiträge einzelner Länder wichtig sind, müssen Maßnahmen getroffen werden, um Carbon Leakage bei weltweit gehandelten Materialien wie Stahl zu verhindern. Ich bin überzeugt, dass wir dazu beitragen können, einen echten und positiven Unterschied zu bewirken – aber nur, wenn wir die richtigen Maßnahmen ergreifen, um gleiche Wettbewerbsbedingungen und Anreize für Investitionen in potenzielle Transformationstechnologien zu schaffen. Ich hoffe aufrichtig, dass die politischen Entscheidungsträger Europas die Logik und die Beweggründe dafür erkennen und das ernsthaft in Erwägung ziehen werden. "

Beim Pressetag teilte ArcelorMittal auch mit, neue Technologien zu analysieren, die längerfristig und erheblich wirken, wie zum Beispiel die Speicherung und Nutzung von Kohlendioxid; die Verwendung erneuerbaren Kohlenstoffs sowie erneuerbarer Biomasse; und der Einsatz erneuerbarer Energiequellen statt Kohlenstoff. Es wurde aber auch darauf hingewiesen, dass sowohl öffentliche als auch private Investitionen für die Demonstration, Ausweitung und industrielle Einführung bahnbrechender Technologien erforderlich sind, wie dies im europäischen Energiesektor der Fall war, der staatliche Unterstützung erhalten hat, die einer jährlichen Förderung von durchschnittlich mehr als 50 EUR / t vermiedener CO2-Emissionen entspricht.

David Clarke, Vice President Strategy und CTO, sagte:

„Stahl ist das weltweit bevorzugte Material, es ist umweltfreundlich, es unterstützt die Kreislaufwirtschaft und ist das Herzstück einer nachhaltigen Zukunft. Stahl ist anderen Materialien hinsichtlich Recyclingfähigkeit und Intensität der CO2-Emissionen überlegen. Politik-, Energie- und Technologieentwicklungen werden die entscheidenden Determinanten für erfolgreiche Emissionspfade für die Stahlerzeugung sein. Eine umfassende Unterstützung bei der Bewältigung der technischen Herausforderung vorausgesetzt, können wir davon ausgehen, dass die Stahlindustrie ihre Technologie in den nächsten Jahrzehnten anpassen kann, um die CO2-Herausforderung zu meistern. Um dies zu ermöglichen, ist es jedoch von entscheidender Bedeutung, dass die Regierungen solide Rahmenbedingungen schaffen, die gleiche Wettbewerbsbedingungen und den Zugang zu wettbewerbsfähigen, erneuerbaren Energien beinhalten.

ArcelorMittal hob den natürlichen Vorteil von Stahl gegenüber anderen Materialien hervor, sowohl hinsichtlich der Recyclingfähigkeit als auch hinsichtlich des CO2. Stahl ist einfach zu recyclen, weil es magnetisch ist und aus Abfallströmen leicht gewonnen werden kann, und es ist zu 100% recycelbar. Ein Produkt aus Stahl hat am Ende deutlich weniger CO2 erzeugt als ein Produkt aus anderen Materialien, einschließlich Glas oder Aluminium.

Um auf die Präsentationen des Pressetags zuzugreifen, besuchen Sie bitte: https://corporate.arcelormittal.com/news-and-media/publications-and-reports

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