Unternehmensinsolvenzen in Europa, Jahr 2018/19

In Westeuropa (EU-15-Länder plus Norwegen und Schweiz) ist die Zahl der Unternehmensinsolvenzen 2018 leicht gestiegen. Insgesamt waren hier 165.213 Unternehmensinsolvenzen zu verzeichnen. Das waren 0,3 Prozent mehr Fälle als im Jahr 2017 (164.798) und der erste Anstieg seit 2013. In Mittel- und Osteuropa hat sich die Zahl der Unternehmensinsolvenzen dagegen weiter verringert – um 6,6 Prozent auf 46.698 Fälle nahmen die Insolvenzen ab.

Insgesamt waren die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen in Europa im Jahr 2018 nicht mehr so günstig. Die Konjunktur hatte sich im Jahresverlauf 2018 merklich abgeschwächt. Auch die weiter bestehenden Unsicherheiten im Zusammenhang mit dem Brexit dürften die Wirtschaftslage beeinträchtigt haben. Die Insolvenzzahlen in Westeuropa ließ aber vor allem der Zuwachs in Skandinavien ansteigen.

Skandinavien treibt die Insolvenzzahlen

In sieben der 17 betrachteten Länder Westeuropas war ein Anstieg bei den Unternehmensinsolvenzen zu beobachten.

Einen deutlichen prozentualen Anstieg verzeichneten dabei Luxemburg (plus 27,8 Prozent), gefolgt von Finnland (plus 17,3 Prozent), Schweden (plus 13,2 Prozent), Dänemark (plus 12,1 Prozent) und Norwegen (plus 9,9 Prozent). Mehr Insolvenzen als im Vorjahr wurden auch in der Schweiz sowie in Großbritannien registriert.

Einen deutlichen Rückgang der Insolvenzzahlen gab es in Griechenland (minus 31,7 Prozent) sowie in Irland (minus 12,2 Prozent) und in Portugal (minus 6,3 Prozent).

Auch in den Niederlanden (minus 4,4 Prozent), in Deutschland (minus 3,6 Prozent), in Spanien (minus 3,1 Prozent) und in Italien (minus 2,9 Prozent) beruhigte sich das Insolvenzgeschehen weiter. Geringe Rückgänge verzeichneten Österreich und Frankreich.

Osteuropa uneinheitlich – Rückgänge in den USA

In Osteuropa verzeichneten Bulgarien, Lettland, Mazedonien, Polen, Slowenien und die Ukraine gegen den Trend einen Anstieg der Insolvenzzahlen. Spürbar zurückgegangen sind die Insolvenzzahlen hingegen in Tschechien, in der Slowakei sowie in Kroatien, in Litauen und in Estland. In der Türkei verringerte sich die Zahl der Unternehmensinsolvenzen auf 13.593 Fälle (minus 7,5 Prozent). Viele insolvente Unternehmen stammen hier aus dem Handel.

In den Vereinigten Staaten (USA) haben sich die Insolvenzzahlen im Jahr 2018 leicht verringert. Es wurden 37.822 Firmeninsolvenzen registriert. Das ist ein Minus von 0,6 Prozent gegenüber dem Vorjahr.

Mehr Insolvenzen im Handel

Wieder leicht gestiegen sind die Insolvenzzahlen im westeuropäischen Baugewerbe (plus 1,0 Prozent), vor allem aber im Handel (plus 4,2 Prozent). Noch im Vorjahr gab es in beiden Sektoren Rückgänge. Weniger Insolvenzen waren im Verarbeitenden Gewerbe (minus 1,8 Prozent) und im Dienstleistungssektor (minus 2,6 Prozent) zu verzeichnen. Etwa ein Drittel aller Firmeninsolvenzen in Westeuropa (32,1 Prozent) entfiel 2018 auf den Handel (inkl. Gastgewerbe). Dieser Anteil hat sich gegenüber dem Vorjahr (30,9 Prozent) deutlich erhöht.

In Osteuropa war der Handel für den überwiegenden Teil der Insolvenzfälle verantwortlich (Anteil 2018: 38,4 Prozent). Gegenüber dem Vorjahr hat sich der Anteil dieses Sektors aber verringert. Gegen den Trend gab es mehr Insolvenzen dagegen im Dienstleistungsgewerbe Osteuropas (2018: 30,0 Prozent; 2017: 25,8 Prozent).

Höhere Gewinne und Eigenkapitalquoten

Die Gewinne der westeuropäischen Unternehmen sind zuletzt weiter gestiegen. 2017 wies gut jedes sechste Unternehmen (16,9 Prozent; Vorjahr: 16,2 Prozent) eine Gewinnmarge (EBIT) von mehr als 25 Prozent auf – noch 22,2 Prozent der Unternehmen erwirtschafteten Verluste. Dieser Anteil ist somit weiter gesunken (Vorjahr: 22,9 Prozent). Zum Vergleich: 2012 hatten noch fast 28 Prozent aller Unternehmen einen negativen operativen Gewinn erzielt. Überdurchschnittlich oft haben Unternehmen aus dem Handel und Gastgewerbe zuletzt Verluste erwirtschaftet.

Weiter erholt haben sich die Eigenkapitalquoten in Westeuropa. 44,7 Prozent der Unternehmen wiesen 2017 eine hohe Eigenkapitalquote von mehr als 50 Prozent auf (Vorjahr: 43,7 Prozent). Um fast fünf Prozentpunkte erhöhte sich dieser Anteil seit 2012 (40,1 Prozent). Eine sehr niedrige Eigenkapitalquote von unter 10 Prozent war bei knapp jedem vierten Unternehmen zu konstatieren (22,8 Prozent; Vorjahr: 23,5 Prozent). Am höchsten von allen Wirtschaftsbereichen ist der Anteil der eigenkapitalschwachen Unternehmen weiterhin im Handel.

 

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10 Jahre Leuze electronic in der Türkei

Bei den türkischen sensor people der Leuze electronic herrscht Feierlaune. Sie zelebrieren das 10-jährige Bestehen ihrer Niederlassung in Istanbul, Türkei. Tolga Corman, Geschäftsführer der Leuze-Tochtergesellschaft vor Ort, ist stolz auf sein Team. Gemeinsam haben sie in den letzten 10 Jahren viel erreicht. Nicht nur der Umsatz und die errungenen Marktanteile sind gestiegen, sondern auch das Team selbst ist stark gewachsen: über 30 Mitarbeiter sind mittlerweile Teil des Erfolgsteams rund um Tolga Corman. Sie stehen in täglichem Kontakt mit ihren Kunden und Partnern sowie Kollegen in der Firmenzentrale des Optosensorikherstellers in Owen/Teck, Süddeutschland. Dort wurde das Familienunternehmen 1963 gegründet. „Für uns ist wichtig, dass wir unser Wachstum stetig fortsetzen und unseren Marktanteil in der Türkei weiter steigern“ sagt Corman. „Wachstum bedeutet Erfolg, und Erfolg ist ein Ergebnis von Mentalität und Unternehmenskultur. Teamgeist ist das A und O, um die Vielzahl an neuen Themen und Herausforderungen positiv und aktiv anzugehen“, erklärt er. Anlässlich des 10-jährigen Jubiläums wurde auf der WIN EURASIA, der Leitmesse für die Fertigungsindustrie, in Istanbul vom 14. bis 17. März gefeiert. Vor Ort mit von der Partie war Matthias Höhl, Vice President Asia, der alle asiatischen Länder, einschließlich der Türkei, bei Leuze electronic verantwortet. Auch er lobt das türkische Team und seinen Teamgeist in höchstem Maße: „Als die türkische Niederlassung vor 10 Jahren in Istanbul gegründet wurde, waren gerade einmal drei Mitarbeiter an Bord, heute sind es 31. Herzlichen Glückwunsch an die Kollegen in der Türkei und weiter so“, wünscht Höhl.

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Vereinigtes Königreich verliert an Attraktivität

Die Diskussionen um den Brexit trüben schon jetzt die Geschäfte mit dem Vereinigten Königreich ein, wie die aktuelle Umfrage „Going International“ der Industrie- und Handelskammern (IHKs) zeigt. 54,2 Prozent der befragten Unternehmen im IHK-Bezirk Bonn/Rhein-Sieg bewerten die Geschäftssituation mit dem Vereinigten Königreich als schlecht, lediglich 12,5 Prozent schätzten ihre Geschäftssituation auf der Insel als „gut“ ein. Auf den nächsten Plätzen der Bewertungen einer „schlechten Geschäftssituation“ folgen die Türkei mit 36,4 Prozent und die USA mit 35,7 Prozent. Generell sieht die wirtschaftliche Lage gut aus: 39,4 Prozent der Befragten in der Region gaben an, dass die aktuelle Geschäftssituation in der Eurozone gut ist, weitere 51,5 Prozent beurteilen sie als befriedigend. Lediglich drei Prozent bewerten sie als schlecht.

„Die Eurozone bietet für Unternehmen der Region Bonn/Rhein-Sieg aktuell das weltweit beste Geschäftsumfeld, gefolgt von Kanada und der sonstigen EU als auch Schweiz und Norwegen“, sagt Armin Heider, Bereichsleiter der IHK Bonn/Rhein-Sieg: „Dies verdeutlicht nicht nur die enorme Bedeutung des Binnenmarktes, sondern auch den positiven Beitrag der gemeinsamen Währung für ein gutes Geschäftsumfeld. Die Ergebnisse spiegeln sehr stark die politischen und in der Folge auch wirtschaftlichen Unsicherheiten wider, auch wenn sich an den tatsächlichen rechtlichen Rahmenbedingungen nicht zwingend so viel verändert hat.“

Die Beurteilung der Geschäftssituation im Vereinigten Königreich hat sich binnen eines Jahres bundesweit nahezu komplett gedreht. Während im Jahr 2018 62 Prozent der Befragten angaben, die Situation auf der Insel wäre befriedigend, sagen aktuell 62 Prozent sie sei schlecht. Der Anteil der mit gut bewerteten Situation im VK ist mit 14 Prozent nur leicht seit 2017 (18 Prozent) zurückgegangen. Auch die Zukunftsperspektiven werden nunmehr von 52 Prozent als schlechter eingeschätzt, im Vorjahr waren es 40 Prozent.

Die größten Befürchtungen der Verschlechterungen für das VK beziehen sich auf die Zollbürokratie (59,1 Prozent), rechtliche Unsicherheiten (40,9 Prozent) und die Zunahme tarifärer Handelshemmnisse (36,4 Prozent). Weiterhin spielen Wechselkursrisiken und die Zunahme nicht-tarifärer Handelshemmnisse eine Rolle (31,8 und 27,2 Prozent).

Die Geschäftsbeziehungen der Unternehmen aus der Region Bonn/Rhein-Sieg zum VK stellen sich mannigfaltig dar: 54,8 Prozent exportieren Waren oder erbringen Dienstleistungen, 19,4 Prozent importieren Waren/Dienstleistungen, 22,6 Prozent unterhalten eine Niederlassung/Büro, 12,9 Prozent beschäftigen britische Staatsbürger in der Region und 9,7 Prozent beschäftigen deutsche Arbeitnehmer im VK. 32,3 Prozent der Umfrageteilnehmer unterhalten keinerlei Geschäftsbeziehungen über den Kanal.

„Die Herausforderungen im Umgang mit dem Brexit sind von daher für jedes Unternehmen anders gelagert, ein „Universalrezept“ zur Bewältigung der Unsicherheit insofern nicht gegeben. Hier können aber die Hinweise auf der Webseite der IHK Bonn/Rhein-Sieg, beim DIHK oder auch der AHK Großbritannien weiterhelfen. Eine individuelle Vorbereitung ist mittlerweile unumgänglich geworden, da gerademal ein Monat bis zum (noch geplanten) Austritt am 29. März 2019 verbleibt und lediglich 31,8 Prozent der Befragten angaben, gut auf den Brexit vorbereitet zu sein“, schließt Heider.

Nähere Informationen gibt es bei Armin Heider, E-Mail heider@bonn.ihk.de, oder unter www.bonn-ihk.de, Webcode 3273.

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TRATON bleibt auch 2018 auf Wachstumskurs

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– Absatz steigt deutlich um 14 %
– 233.000 ausgelieferte Fahrzeuge bedeuten Rekordwert
– CEO Andreas Renschler: „Haben Ziele voll erreicht.“

Die TRATON SE hat ihren Wachstumskurs auch im Jahr 2018 fortgesetzt. Die Gruppe setzte mit 233.000 Fahrzeugen der Marken MAN, Scania und Volkswagen Caminhões e Ônibus 14 % mehr ab als im Vorjahr. Das ist der höchste Wert seit Gründung der Gruppe in 2015. Getragen wurde die positive Entwicklung unter anderem von einem nach wie vor robusten Wachstum in Europa und einer sehr stark steigenden Nachfrage in Brasilien. Das sehr dynamische Wachstum bei den Auslieferungen im ersten Halbjahr 2018 hat sich in der zweiten Hälfte leicht abgeschwächt und lag im vierten Quartal 2018 bei 10 %. „Wir haben unsere Wachstumsziele in vollem Umfang erreicht“, sagte Andreas Renschler, TRATON CEO und Mitglied des Vorstands der Volkswagen AG. „Entscheidend für diesen Erfolg waren exzellente Produkte, große Kundennähe, eine starke Mannschaft sowie ein insgesamt weiterhin stabiler und attraktiver Markt.“

Zu dem dritten Absatzrekord in Folge nach 2016 und 2017 trugen alle drei Marken bei: MAN verzeichnete die meisten Auslieferungen und setzte mit 102.560 Fahrzeugen (+ 14 %) deutlich mehr ab als im Vorjahr. Scania lieferte 96.480 Lkw und Busse aus (+ 6 %). Die Nachfrage nach Fahrzeugen von Volkswagen Caminhões e Ônibus (VWCO) erhöhte sich vor dem Hintergrund des wirtschaftlichen Aufschwungs in Brasilien erheblich um rund 40 % auf 36.360 Stück.

Während die Auslieferungen von Lkw durch die TRATON-Marken um 10 % auf 202.490 kletterten, wuchs die Nachfrage nach Bussen sogar um 18 % auf 22.630 Stück. Kräftige Impulse für das Bus-Geschäft kamen insbesondere aus Südamerika und Afrika.

Angesichts der hohen Absatzzahlen sagte Renschler: „Wir profitieren dabei auch von der guten Balance unserer regionalen Aufstellung und der Stärke unserer Kernmärkte.“ So bleibt TRATON die Nummer 1 in der Region EU28+2 (EU, Norwegen, Schweiz) mit 116.690 abgesetzten Lkw. Dies ist ein Plus von 9 % gegenüber Vorjahr – unterstützt von einem in 2018 nochmals leicht verbesserten europäischen Nutzfahrzeugmarkt.

Auch im brasilianischen Lkw-Markt bleibt TRATON klarer Marktführer. Brasilien ist der größte Markt der Region und für VWCO auch der wichtigste Einzelmarkt – die wirtschaftliche Erholung des Landes wirkt daher besonders positiv. In der Region Südamerika lieferten die Marken in Summe 40.450 Lkw aus – ein deutliches Plus von circa 37 % gegenüber dem sehr schwachen Jahr 2017.

In Afrika blieb der Absatz mit 7.590 Lkw stabil auf Vorjahresniveau.

In der Region Asien/Pazifik sank die Zahl der verkauften Fahrzeuge um circa 9 % auf 13.600 Lkw. Hier wirkte sich unter anderem aus, dass in Indien das Angebot eines für Schwellenländer konzipierten Lkw eingestellt wurde.

In der Region Naher Osten lagen die Verkäufe mit 6.910 Lkw um etwa 27 % unter Vorjahr – unter anderem aufgrund der ökonomischen Entwicklung und schwächerer Nachfrage in der Türkei.

In Russland stiegen die Auslieferungen vor dem Hintergrund der weiteren wirtschaftlichen Erholung um etwa 15 % auf 12.480 Lkw.

„Wir wollen ein Global Champion unserer Industrie werden“, so Andreas Renschler. „Unser kontinuierliches Wachstum der vergangenen drei Jahre zeigt: Wir sind auf dem richtigen Weg.“

Diese Presseinformation sowie weiteres Material finden Sie unter: https://traton.com/…

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Honda kündigt Restrukturierung des globalen Automobilproduktionsnetzwerks an

Honda hat am heutigen Tage eine Restrukturierung seines globalen Automobilproduktionsnetzwerks angekündigt. Hierdurch möchte Honda die Umsetzung seines Bekenntnisses zur Elektromobilität beschleunigen und auf anstehende beispiellose Veränderungen in der globalen Automobilbranche reagieren. In Reaktion auf die enormen Herausforderungen durch die Elektrifizierung der Automobilbranche wird Honda seine Betriebsstätten restrukturieren und sich auf Aktivitäten an Standorten fokussieren, die hohes Produktionsvolumen versprechen.

Die Honda UK Manufacturing Ltd. hat daher heute ihre Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter darüber informiert, dass der Konzern beabsichtigt, seine Produktionsstätte in Swindon, England, im Jahr 2021 – und damit am Ende des Produktionszyklus des aktuellen Modells – zu schließen. Am Standort Swindon werden derzeit etwa 150.000 Fahrzeuge pro Jahr hergestellt und ca. 3.500 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter beschäftigt. Erste Schritte zur Verhandlung mit den voraussichtlich betroffenen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern werden noch heute unternommen.

Die global angelegte Restrukturierung des Produktionsnetzwerks wird auch Auswirkungen auf Hondas Automobilproduktionsstätten in der Türkei haben. Die türkische Honda Turkiye A.S. produziert derzeit etwa 38.000 Fahrzeuge pro Jahr. Diese Gesellschaft wird ihre Produktion des aktuellen Civic Sedan Modells zwar ebenfalls im Jahr 2021 einstellen, beabsichtigt ihre Geschäftstätigkeit jedoch fortzuführen. Honda Turkiye A.S. und türkische Interessenvertreter werden in der Zwischenzeit ihren konstruktiven Austausch fortsetzen.

Katsushi Inoue, Chief Officer European Regional Operations bei der Honda Motor Co., Ltd. und Präsident von Honda Motor Europe nimmt hierzu wie folgt Stellung: „Angesichts der beispiellosen Veränderungen, die unserer Branche bevorstehen, ist es notwendig, dass wir unsere Elektrifizierungsstrategie weiter beschleunigen und unser Produktionsnetzwerk entsprechend restrukturieren. Daher mussten wir unsere Mitarbeiter dazu zu Rate ziehen, wie wir unser Produktionsnetzwerk auf diese Herausforderungen einstellen. Die resultierenden Entscheidungen wurden nicht leichtfertig getroffen und wir bedauern, wie verunsichernd die heutige Ankündigung für unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sein mag.“

Hondas europäisches Headquarter wird jedoch auch weiterhin im Vereinigten Königreich verbleiben und den Interessen der europäischen Kunden dienen.

 

 

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Zinkproduzent Pasinex Resources sieht 2019 als Übergangsjahr

Pasinex Resources Limited (CSE: PSE; FSE: PNX) wird im laufenden Jahr 2019 deutlich weniger Tonnage produzieren als 2018. Die heute veröffentlichte Produktionsvorschau für das laufende Jahr zeigt eine deutliche Verschiebung des Produktionsprofils hin zu höherwertigem sulfidischem Erz, während gleichzeitig die Produktion von oxidischem Material stark zurückgehen soll. CEO Steve Williams spricht von einem Übergangsjahr sowohl für das Joint Venture Horzum AS wie auch für Pasinex. Man werde sehr genau auf den Cashflow achten und vorübergehend alle Kosten einsparen, die nicht unbedingt erforderlich sind.

Zur technischen Entwicklung der sulfidischen Vorkommen der Pinargozu Mine in der Türkei muss das 50/50 Joint Venture Horzum A.S. einen neuen Stollen unter Tage erschließen. Dieser Stollen befindet sich bereits im Bau und soll voraussichtlich Anfang des 3. Quartals 2019 fertig gestellt werden. Da die Produktion von oxidischem Material voraussichtlich Ende April 2019 unterbrochen werden muss, erwartet Pasinex eine zweimonatige Produktionspause. Trotz dieser Pause sollen die erforderlichen Investitionen für die Weiterentwicklung der Pinargozu Mine aus dem Cash Flow des Joint Ventures in der Türkei gedeckt werden.

Lesen Sie hier den vollständigen Artikel:

Zinkproduzent Pasinex Resources sieht 2019 als Übergangsjahr

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dbb Hessen bezweifelt Grundgesetztreue von DITIB

„Der dbb Hessen und die unter seinem Dach organisierten Lehrerverbände haben erhebliche Zweifel, ob die `Türkisch Islamische Union der Anstalt für Religion´(DITIB) noch auf dem Boden des Grundgesetzes steht“ erklärte in Frankfurt der hessische dbb – Landesvorsitzende Heini Schmitt.  Nach einer Konferenz mit den Vorsitzenden der Lehrerverbände im dbb (glb- Gesamtverband der Lehrerinnen und Lehrer an beruflichen Schulen, HPhV – Hessischer Philologenverband, VBE – Verband Bildung und Erziehung und VDL – Verband der Lehrer) bekräftigte er, dass die Zeit dafür überreif sei, das Verwirrspiel um die Beteiligung von DITIB am Islamischen Religionsunterricht (IRU) zu beenden.

„Im Hessischen Kultusministerium liegt seit Wochen ein unveröffentlichtes Gutachten vor, das Klarheit darüber schaffen soll, ob DITIB uneingeschränkt verfassungstreu und frei von jeglichen politischen Einflüssen aus der Türkei ist “, so Schmitt. Daher fordere der dbb Hessen zusammen mit seinen Lehrerverbänden dazu auf, dieses Gutachten umgehend und nicht erst nach weiterem Zuwarten zu veröffentlichen und die erforderlichen Konsequenzen zu ziehen.

„Es ist eine verrückte Vorstellung, dass in Hessen Schülerinnen und Schüler an staatlichen Schulen Islamunterricht unter der Aufsicht eines Vereins erhalten, an dessen Verfassungstreue erhebliche Zweifel bestehen und der offenkundig unter massivem politischen Einfluss der Türkei steht! Es kann doch nicht sein, dass die Lehrkräfte für den IRU ihre Lehrerlaubnis von einem Verein erhalten, der als Statthalter Erdogans in Hessen gilt.“  In Nordrhein-Westfalen habe man die Zusammenarbeit mit DITIB bereits beendet, während man in Hessen immer noch zögere. Das nächste Schuljahr komme immer näher, die Schulen müssten auch in Bezug auf den Islamunterricht baldigst Planungssicherheit haben. Daher sei eine schnelle Entscheidung in Wiesbaden unabdingbar.

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Zum Welt-Energie-Tag am 22. Oktober: Ist Deutschland Europas Energiesparmeister?

Ist Deutschland Europas Energiesparmeister? Laut einer Umfrage von E.ON und KantarEMNID glauben das zumindest 14 Prozent der Deutschen. Die Wirklichkeit sieht allerdings anders aus. Denn von den an der Umfrage beteiligten zehn europäischen Ländern belegt Rumänien mit einem Pro-Kopf-Verbrauch von 18.515 Kilowattstunden (kWh) Primärenergie im Jahr den ersten Platz.

Auf den Plätzen Zwei und Drei folgen die Türkei und Ungarn, mit einem Jahresverbrauch von 19.271 beziehungsweise 28.296 kWh. Laut der Befragten würden diese Plätze aber an Dänemark mit 16 Prozent und Deutschland mit 11 Prozent gehen – eine komplette Fehleinschätzung.

So kommt auch das tatsächlich drittplatzierte Ungarn im Ergebnis der Umfrage mit einem Prozent nur auf den letzten Platz. Und Rumänien − das Land, in dem am wenigsten Energie verbraucht wird − sehen nur zwei Prozent der Befragten als Europas Energiesparmeister.

Dieser Energiesparmeister liegt in der Einschätzung aller Befragten eher im Norden des Kontinents. Im Durchschnitt über alle Länder der Umfrage hinweg sind es 26 Prozent, die Schweden als Nation der besten Energiesparer sehen.

Das glauben die von E.ON und KantarEMNID befragten Menschen in neun von zehn Ländern – und liegen damit vollkommen falsch. Nur die Dänen sind, ebenfalls fälschlicherweise, fest davon überzeugt, selbst die Nation zu sein, die am energiesparendsten ist – mit 34 Prozent der Teilnehmer.

Diese Ergebnisse sind Teil der Studie "Wohnen in Europa". E.ON und KantarEMNID befragten dazu rund 10.000 Menschen in Dänemark, Deutschland, Frankreich, Großbritannien, Italien, Rumänien, Schweden, Tschechien, in der Türkei und in Ungarn. Die Zahlen zum tatsächlichen Energieverbrauch basieren auf den World Development Indicators der Weltbank (2015), veröffentlicht vom Statistischen Bundesamt.

Diese Pressemitteilung enthält möglicherweise bestimmte in die Zukunft gerichtete Aussagen, die auf den gegenwärtigen Annahmen und Prognosen der Unternehmensleitung des E.ON-Konzerns und anderen derzeit verfügbaren Informationen beruhen. Verschiedene bekannte wie auch unbekannte Risiken und Ungewissheiten sowie sonstige Faktoren können dazu führen, dass die tatsächlichen Ergebnisse, die Finanzlage, die Entwicklung oder die Leistung der Gesellschaft wesentlich vonden hier abgegebenen Einschätzungen abweichen. Die E.ON SE beabsichtigt nicht und übernimmt keinerlei Verpflichtung, derartige zukunftsgerichtete Aussagen zu aktualisieren und an zukünftige Ereignisse oder Entwicklungen anzupassen.

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Nationaler Protektionismus: Die Logistik passt sich an

  • Umfrage: Zölle bedrohen internationale Handelsströme
  • Mehr als 550 deutsche und internationale Logistik-Experten befragt
  • Interaktive Website zu Handelsströmen und Zöllen

Logistik-Experten sehen Protektionismus und Strafzölle als klare Bedrohung für den internationalen Handel. Das ergibt eine aktuelle Umfrage von BVL und transport logistic. Die Industrie sieht sich dabei stärker betroffen als der Handel. Die Logistik passt sich bereits an oder wird das demnächst tun. Vielfältige Informationen zum Thema stellt die neue Website „Flows and Tolls“ von BVL.digital bereit.

Mehr als 550 Logistik-Experten aus den Kontaktkreisen von transport logistic und BVL nahmen an der Umfrage unter dem Titel „Current Challenges in International Supply Chains“ teil. „Die Antworten bestätigen die öffentliche Wahrnehmung, dass Protektionismus und generelle Strafzölle eine Bedrohung für den internationalen Handel darstellen und Sanktionen sehr sorgfältig von Fall zu Fall entschieden werden müssen“, erklärt Dr. Christian Grotemeier, Geschäftsführer von BVL.digital, eine Tochter der Bundesvereinigung Logistik (BVL). „Bemerkenswert ist zudem, dass von den Befragten aus dem Handel nur 21 Prozent der Meinung sind, dass sie stark bzw. sehr stark von den Hürden im Außenhandel betroffen sind, wohingegen es in der Industrie 31 Prozent sind.“

Große Bedeutung der transatlantischen Beziehungen

Alle Befragten waren sich einig darüber, wie wichtig die Handelspartnerschaft zwischen den USA und der EU ist. 58 Prozent der deutschen Befragten und 60 Prozent der ausländischen Befragten gaben an, dass die Qualität der Handelsbeziehungen für ihr Unternehmen sehr wichtig oder wichtig ist. Keiner anderen Handelspartnerschaft wurde eine so große Bedeutung beigemessen. Die Lösung für die entstehenden Probleme sehen die Befragten in Logistik und Supply Chain Management. 11 Prozent gaben an, bereits eine holistische Optimierung der Supply Chain vorgenommen zu haben, 62 Prozent planen, dies in naher Zukunft zu tun.
„Nationaler Protektionismus war schon auf der transport logistic 2017 ein Kernthema und wird es auch 2019 wieder sein“, erklärt Stefan Rummel, Geschäftsführer der Messe München. „Auch für uns als Messe ist das Thema äußert relevant, schließlich stehen wir mit unserem transport logistic-Netzwerk mit acht internationalen Spin-offs unter anderem in China inmitten globaler Handelsströme.“

Interaktive Website, Praxisbeispiele und Experteninterviews

An der Befragung haben Teilnehmer aus Industrie und Handel, von Logistik- und IT-Dienstleistern, aus Wissenschaft und Beratung teilgenommen. Die detaillierten Ergebnisse, Praxisbeispiele, Experteninterviews und eine interaktive Infografik sind Elemente eines neuen Informationsangebots von BVL.digital: die englischsprachige Themenwebseite www.flows-and-tolls.com. Hier können anhand einer interaktiven Weltkarte Warenströme und Zölle ermittelt werden. Der Nutzer kann nach Staaten, Warengruppen, Exporten und Importen filtern. Damit bieten BVL und transport logistic ein wertvolles Recherchetool an. 

Weitere Informationen gibt es unter www.transportlogistic.de, www.bvl.digital sowie  www.flows-and-tolls.com.

transport logistic

Die transport logistic ist die Internationale Fachmesse für Logistik, Mobilität, IT und Supply Chain Management und die weltweit größte Messe für den vielschichtig strukturierten Güterverkehr auf Straße, Schiene, Wasser und in der Luft. In die transport logistic ist die air cargo europe integriert, eine Ausstellung der globalen Luftfrachtindustrie. In 2017 kamen 60.726 Besucher aus 123 Ländern und 2.162 Aussteller aus 62 Ländern zur Veranstaltung. Die transport logistic findet alle zwei Jahre in München statt. Die nächste Ausgabe ist vom 4. bis 7. Juni 2019.

Messe München

Die Messe München ist mit mehr als 40 eigenen Fachmessen für Investitionsgüter, Konsumgüter und Neue Technologien am Standort München und im Ausland einer der weltweit führenden Messeveranstalter. Über 30.000 Aussteller und rund zwei Millionen Besucher nehmen jährlich an den Veranstaltungen auf dem Messegelände, im ICM – Internationales Congress Center München und im MOC Veranstaltungscenter München teil. Außerdem veranstaltet die Messe München Fachmessen in China, Indien, der Türkei, in Südafrika und Russland. Mit einem Netzwerk von Beteiligungsgesellschaften in Europa, Asien und Afrika sowie über 60 Auslandsvertretungen für mehr als 100 Länder, ist die Messe München weltweit präsent.

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Gehen Exportquoten deutscher Maschinen synchron mit der Industrieproduktion von Exportländern?

Diese Länder haben 75% der Maschinenexporte aus Deutschland im Jahr 2017 aufgenommen. Der Vergleich von Maschinenexporten und Industrieproduktion ist nützlich, da die Industrieproduktion der ein wichtiger Konjunkturindikator für die Nachfrage nach Maschinen darstellt.

Der Quest Exportreport identifiziert synchrone und asynchrone Entwicklungen zwischen Maschinenexporten aus Deutschland und der Industrieproduktion der betreffenden Exportländer.

Der Langzeithorizont von neun Jahren von 2008 bis 2017, die Normierung des Vorkrisenjahres 2008 als gemeinsame Startlinie und schließlich die Quantifizierung der Wachstumsraten von Maschinenexporten und Industrieproduktion lassen Synchronität and Asynchronität auf einen Blick erkennen.

Eine gewisse Synchronität zeigt nur die Türkei. Dort wuchs die Industrieproduktion von 2008 bis 2017 um 65%, während die Maschinenexporte um über 50% anstiegen – also das Wachstum der Industrieproduktion nahezu ausschöpften.

Den Gegenpol mit hoher Asynchronität bildet Russland. Dort lag die Industrieproduktion 2017 um 10% über dem Vorkrisenniveau, die Maschinenexporte aus Deutschland glichen einer Achterbahnfahrt vor allem aufgrund der Sanktionen und blieben deshalb um 30% unter dem Niveau von 2008. Der Report fragt danach, wem diese Sanktionen nützen und ob die USA wegen ihrer völkerrechtswidrigen Kriege gegen den Irak und Afghanistan mit Sanktionen belegt worden sind?

Der Report identifiziert weiterhin Synchronität und Asynchronität im Verlauf von Maschinenexporten und Industrieproduktion gegenüber China, den USA und der EU.

Der Quest Exportreport dient als Ausgangspunkt dafür, die Ursachen für wesentliche Abweichungen von Maschinenexport und Industrieproduktion zu identifizieren.

Der Report ist in Deutsch und Englisch verfügbar unter https://www.quest-trendmagazin.de/maschinenbau/exporte/maschinenexporte-und-industrieproduktion.html

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