Zinkproduzent Pasinex Resources sieht 2019 als Übergangsjahr

Pasinex Resources Limited (CSE: PSE; FSE: PNX) wird im laufenden Jahr 2019 deutlich weniger Tonnage produzieren als 2018. Die heute veröffentlichte Produktionsvorschau für das laufende Jahr zeigt eine deutliche Verschiebung des Produktionsprofils hin zu höherwertigem sulfidischem Erz, während gleichzeitig die Produktion von oxidischem Material stark zurückgehen soll. CEO Steve Williams spricht von einem Übergangsjahr sowohl für das Joint Venture Horzum AS wie auch für Pasinex. Man werde sehr genau auf den Cashflow achten und vorübergehend alle Kosten einsparen, die nicht unbedingt erforderlich sind.

Zur technischen Entwicklung der sulfidischen Vorkommen der Pinargozu Mine in der Türkei muss das 50/50 Joint Venture Horzum A.S. einen neuen Stollen unter Tage erschließen. Dieser Stollen befindet sich bereits im Bau und soll voraussichtlich Anfang des 3. Quartals 2019 fertig gestellt werden. Da die Produktion von oxidischem Material voraussichtlich Ende April 2019 unterbrochen werden muss, erwartet Pasinex eine zweimonatige Produktionspause. Trotz dieser Pause sollen die erforderlichen Investitionen für die Weiterentwicklung der Pinargozu Mine aus dem Cash Flow des Joint Ventures in der Türkei gedeckt werden.

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dbb Hessen bezweifelt Grundgesetztreue von DITIB

„Der dbb Hessen und die unter seinem Dach organisierten Lehrerverbände haben erhebliche Zweifel, ob die `Türkisch Islamische Union der Anstalt für Religion´(DITIB) noch auf dem Boden des Grundgesetzes steht“ erklärte in Frankfurt der hessische dbb – Landesvorsitzende Heini Schmitt.  Nach einer Konferenz mit den Vorsitzenden der Lehrerverbände im dbb (glb- Gesamtverband der Lehrerinnen und Lehrer an beruflichen Schulen, HPhV – Hessischer Philologenverband, VBE – Verband Bildung und Erziehung und VDL – Verband der Lehrer) bekräftigte er, dass die Zeit dafür überreif sei, das Verwirrspiel um die Beteiligung von DITIB am Islamischen Religionsunterricht (IRU) zu beenden.

„Im Hessischen Kultusministerium liegt seit Wochen ein unveröffentlichtes Gutachten vor, das Klarheit darüber schaffen soll, ob DITIB uneingeschränkt verfassungstreu und frei von jeglichen politischen Einflüssen aus der Türkei ist “, so Schmitt. Daher fordere der dbb Hessen zusammen mit seinen Lehrerverbänden dazu auf, dieses Gutachten umgehend und nicht erst nach weiterem Zuwarten zu veröffentlichen und die erforderlichen Konsequenzen zu ziehen.

„Es ist eine verrückte Vorstellung, dass in Hessen Schülerinnen und Schüler an staatlichen Schulen Islamunterricht unter der Aufsicht eines Vereins erhalten, an dessen Verfassungstreue erhebliche Zweifel bestehen und der offenkundig unter massivem politischen Einfluss der Türkei steht! Es kann doch nicht sein, dass die Lehrkräfte für den IRU ihre Lehrerlaubnis von einem Verein erhalten, der als Statthalter Erdogans in Hessen gilt.“  In Nordrhein-Westfalen habe man die Zusammenarbeit mit DITIB bereits beendet, während man in Hessen immer noch zögere. Das nächste Schuljahr komme immer näher, die Schulen müssten auch in Bezug auf den Islamunterricht baldigst Planungssicherheit haben. Daher sei eine schnelle Entscheidung in Wiesbaden unabdingbar.

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Zum Welt-Energie-Tag am 22. Oktober: Ist Deutschland Europas Energiesparmeister?

Ist Deutschland Europas Energiesparmeister? Laut einer Umfrage von E.ON und KantarEMNID glauben das zumindest 14 Prozent der Deutschen. Die Wirklichkeit sieht allerdings anders aus. Denn von den an der Umfrage beteiligten zehn europäischen Ländern belegt Rumänien mit einem Pro-Kopf-Verbrauch von 18.515 Kilowattstunden (kWh) Primärenergie im Jahr den ersten Platz.

Auf den Plätzen Zwei und Drei folgen die Türkei und Ungarn, mit einem Jahresverbrauch von 19.271 beziehungsweise 28.296 kWh. Laut der Befragten würden diese Plätze aber an Dänemark mit 16 Prozent und Deutschland mit 11 Prozent gehen – eine komplette Fehleinschätzung.

So kommt auch das tatsächlich drittplatzierte Ungarn im Ergebnis der Umfrage mit einem Prozent nur auf den letzten Platz. Und Rumänien − das Land, in dem am wenigsten Energie verbraucht wird − sehen nur zwei Prozent der Befragten als Europas Energiesparmeister.

Dieser Energiesparmeister liegt in der Einschätzung aller Befragten eher im Norden des Kontinents. Im Durchschnitt über alle Länder der Umfrage hinweg sind es 26 Prozent, die Schweden als Nation der besten Energiesparer sehen.

Das glauben die von E.ON und KantarEMNID befragten Menschen in neun von zehn Ländern – und liegen damit vollkommen falsch. Nur die Dänen sind, ebenfalls fälschlicherweise, fest davon überzeugt, selbst die Nation zu sein, die am energiesparendsten ist – mit 34 Prozent der Teilnehmer.

Diese Ergebnisse sind Teil der Studie "Wohnen in Europa". E.ON und KantarEMNID befragten dazu rund 10.000 Menschen in Dänemark, Deutschland, Frankreich, Großbritannien, Italien, Rumänien, Schweden, Tschechien, in der Türkei und in Ungarn. Die Zahlen zum tatsächlichen Energieverbrauch basieren auf den World Development Indicators der Weltbank (2015), veröffentlicht vom Statistischen Bundesamt.

Diese Pressemitteilung enthält möglicherweise bestimmte in die Zukunft gerichtete Aussagen, die auf den gegenwärtigen Annahmen und Prognosen der Unternehmensleitung des E.ON-Konzerns und anderen derzeit verfügbaren Informationen beruhen. Verschiedene bekannte wie auch unbekannte Risiken und Ungewissheiten sowie sonstige Faktoren können dazu führen, dass die tatsächlichen Ergebnisse, die Finanzlage, die Entwicklung oder die Leistung der Gesellschaft wesentlich vonden hier abgegebenen Einschätzungen abweichen. Die E.ON SE beabsichtigt nicht und übernimmt keinerlei Verpflichtung, derartige zukunftsgerichtete Aussagen zu aktualisieren und an zukünftige Ereignisse oder Entwicklungen anzupassen.

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Nationaler Protektionismus: Die Logistik passt sich an

  • Umfrage: Zölle bedrohen internationale Handelsströme
  • Mehr als 550 deutsche und internationale Logistik-Experten befragt
  • Interaktive Website zu Handelsströmen und Zöllen

Logistik-Experten sehen Protektionismus und Strafzölle als klare Bedrohung für den internationalen Handel. Das ergibt eine aktuelle Umfrage von BVL und transport logistic. Die Industrie sieht sich dabei stärker betroffen als der Handel. Die Logistik passt sich bereits an oder wird das demnächst tun. Vielfältige Informationen zum Thema stellt die neue Website „Flows and Tolls“ von BVL.digital bereit.

Mehr als 550 Logistik-Experten aus den Kontaktkreisen von transport logistic und BVL nahmen an der Umfrage unter dem Titel „Current Challenges in International Supply Chains“ teil. „Die Antworten bestätigen die öffentliche Wahrnehmung, dass Protektionismus und generelle Strafzölle eine Bedrohung für den internationalen Handel darstellen und Sanktionen sehr sorgfältig von Fall zu Fall entschieden werden müssen“, erklärt Dr. Christian Grotemeier, Geschäftsführer von BVL.digital, eine Tochter der Bundesvereinigung Logistik (BVL). „Bemerkenswert ist zudem, dass von den Befragten aus dem Handel nur 21 Prozent der Meinung sind, dass sie stark bzw. sehr stark von den Hürden im Außenhandel betroffen sind, wohingegen es in der Industrie 31 Prozent sind.“

Große Bedeutung der transatlantischen Beziehungen

Alle Befragten waren sich einig darüber, wie wichtig die Handelspartnerschaft zwischen den USA und der EU ist. 58 Prozent der deutschen Befragten und 60 Prozent der ausländischen Befragten gaben an, dass die Qualität der Handelsbeziehungen für ihr Unternehmen sehr wichtig oder wichtig ist. Keiner anderen Handelspartnerschaft wurde eine so große Bedeutung beigemessen. Die Lösung für die entstehenden Probleme sehen die Befragten in Logistik und Supply Chain Management. 11 Prozent gaben an, bereits eine holistische Optimierung der Supply Chain vorgenommen zu haben, 62 Prozent planen, dies in naher Zukunft zu tun.
„Nationaler Protektionismus war schon auf der transport logistic 2017 ein Kernthema und wird es auch 2019 wieder sein“, erklärt Stefan Rummel, Geschäftsführer der Messe München. „Auch für uns als Messe ist das Thema äußert relevant, schließlich stehen wir mit unserem transport logistic-Netzwerk mit acht internationalen Spin-offs unter anderem in China inmitten globaler Handelsströme.“

Interaktive Website, Praxisbeispiele und Experteninterviews

An der Befragung haben Teilnehmer aus Industrie und Handel, von Logistik- und IT-Dienstleistern, aus Wissenschaft und Beratung teilgenommen. Die detaillierten Ergebnisse, Praxisbeispiele, Experteninterviews und eine interaktive Infografik sind Elemente eines neuen Informationsangebots von BVL.digital: die englischsprachige Themenwebseite www.flows-and-tolls.com. Hier können anhand einer interaktiven Weltkarte Warenströme und Zölle ermittelt werden. Der Nutzer kann nach Staaten, Warengruppen, Exporten und Importen filtern. Damit bieten BVL und transport logistic ein wertvolles Recherchetool an. 

Weitere Informationen gibt es unter www.transportlogistic.de, www.bvl.digital sowie  www.flows-and-tolls.com.

transport logistic

Die transport logistic ist die Internationale Fachmesse für Logistik, Mobilität, IT und Supply Chain Management und die weltweit größte Messe für den vielschichtig strukturierten Güterverkehr auf Straße, Schiene, Wasser und in der Luft. In die transport logistic ist die air cargo europe integriert, eine Ausstellung der globalen Luftfrachtindustrie. In 2017 kamen 60.726 Besucher aus 123 Ländern und 2.162 Aussteller aus 62 Ländern zur Veranstaltung. Die transport logistic findet alle zwei Jahre in München statt. Die nächste Ausgabe ist vom 4. bis 7. Juni 2019.

Messe München

Die Messe München ist mit mehr als 40 eigenen Fachmessen für Investitionsgüter, Konsumgüter und Neue Technologien am Standort München und im Ausland einer der weltweit führenden Messeveranstalter. Über 30.000 Aussteller und rund zwei Millionen Besucher nehmen jährlich an den Veranstaltungen auf dem Messegelände, im ICM – Internationales Congress Center München und im MOC Veranstaltungscenter München teil. Außerdem veranstaltet die Messe München Fachmessen in China, Indien, der Türkei, in Südafrika und Russland. Mit einem Netzwerk von Beteiligungsgesellschaften in Europa, Asien und Afrika sowie über 60 Auslandsvertretungen für mehr als 100 Länder, ist die Messe München weltweit präsent.

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Gehen Exportquoten deutscher Maschinen synchron mit der Industrieproduktion von Exportländern?

Diese Länder haben 75% der Maschinenexporte aus Deutschland im Jahr 2017 aufgenommen. Der Vergleich von Maschinenexporten und Industrieproduktion ist nützlich, da die Industrieproduktion der ein wichtiger Konjunkturindikator für die Nachfrage nach Maschinen darstellt.

Der Quest Exportreport identifiziert synchrone und asynchrone Entwicklungen zwischen Maschinenexporten aus Deutschland und der Industrieproduktion der betreffenden Exportländer.

Der Langzeithorizont von neun Jahren von 2008 bis 2017, die Normierung des Vorkrisenjahres 2008 als gemeinsame Startlinie und schließlich die Quantifizierung der Wachstumsraten von Maschinenexporten und Industrieproduktion lassen Synchronität and Asynchronität auf einen Blick erkennen.

Eine gewisse Synchronität zeigt nur die Türkei. Dort wuchs die Industrieproduktion von 2008 bis 2017 um 65%, während die Maschinenexporte um über 50% anstiegen – also das Wachstum der Industrieproduktion nahezu ausschöpften.

Den Gegenpol mit hoher Asynchronität bildet Russland. Dort lag die Industrieproduktion 2017 um 10% über dem Vorkrisenniveau, die Maschinenexporte aus Deutschland glichen einer Achterbahnfahrt vor allem aufgrund der Sanktionen und blieben deshalb um 30% unter dem Niveau von 2008. Der Report fragt danach, wem diese Sanktionen nützen und ob die USA wegen ihrer völkerrechtswidrigen Kriege gegen den Irak und Afghanistan mit Sanktionen belegt worden sind?

Der Report identifiziert weiterhin Synchronität und Asynchronität im Verlauf von Maschinenexporten und Industrieproduktion gegenüber China, den USA und der EU.

Der Quest Exportreport dient als Ausgangspunkt dafür, die Ursachen für wesentliche Abweichungen von Maschinenexport und Industrieproduktion zu identifizieren.

Der Report ist in Deutsch und Englisch verfügbar unter https://www.quest-trendmagazin.de/maschinenbau/exporte/maschinenexporte-und-industrieproduktion.html

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Das Gespinst der Digitalisierung

Übernehmen bald die Roboter? Hat die Menschheit noch eine Zukunft? Und was hat das mit der Ausbreitung des Populismus zu tun? Der Amtsantritt von US-Präsident Donald Trump, die Abstimmung für den Brexit und die Abschaffung demokratischer Grundregeln in Ungarn, Polen und der Türkei haben nach Meinung von Ulrich Sendler eines gemeinsam: „Die aktuellen Angriffe auf die demokratischen Freiheiten kamen nicht durch einen Militärputsch, sondern

durch demokratische Abstimmungen zustande.“ Der Autor des bei Springer erschienenen Sachbuchs Das Gespinst der Digitalisierung vermutet, dass dieses Bröckeln gedachter demokratischer Gewissheiten etwas mit einer allgemeinen Entwicklung in der Welt zu tun hat, die einem großen Teil der Menschheit Angst macht: mit der globalen Digitalisierung, der digitalen Vernetzung und dem Eindringen künstlicher Intelligenz in scheinbar jede Ritze unseres menschlichen Lebens. In seinem Buch spannt Sendler jetzt einen Bogen von der Digitalisierung zu aktuellen gesellschaftspolitischen Umbrüchen und verknüpft seine Analyse mit politischen, historischen, wirtschaftlichen, soziologischen und philosophischen Fragestellungen.

„Das, wofür sich da in einem Land nach dem anderen Mehrheiten entscheiden, sind keine neuen Ideen – es sind alte, längst überholt gedachte: Nationalismus, Ausgrenzung von Andersartigem sowie linke und rechte Wutparolen der extremen Art, denen man noch vor ein paar Jahren in kaum einem demokratischen Land der westlichen Welt das Erreichen einer Mehrheit zugetraut hätte“, gibt Ulrich Sendler zu Bedenken. Ausgerechnet in den führenden Industrieländern sei diese Epidemie ausgebrochen. Die Demokratie werde in immer mehr Ländern reduziert auf das Wahlrecht, während wichtige Elemente des Rechtsstaats aus der Verfassung gestrichen, Verfassungsgerichte in ihren Kontrollrechten beschnitten und Meinungs- und Pressefreiheit attackiert oder gänzlich beseitigt werden. Gleichzeitig verändert sich die Industrie, so Sendler weiter: „Die Art, wie mit Produktentwicklung und Produktion sowie mit Dienstleistung und Handel Werte geschöpft werden, ändert ihre Gestalt.“ In weniger als 20 Jahren habe sich die gesamte Gruppe der führenden Großkonzerne erneuert: „Die großen alten Industrien wie Konsumgüter- und Autohersteller oder Energieerzeuger und die Pharmaindustrie sind zwar noch da, aber ihre Führungsrolle ist in Frage gestellt – seit 2013 haben Apple und Google sich vor Coca-Cola an die Spitze der laut Interbrand wertvollsten Marken der Welt gesetzt.“ Die digitale Vernetzung sei zum Kern des Geschäftsmodells der führenden Unternehmen der Welt geworden.

Nach Sendlers Analyse gehen die gegenwärtigen Angriffe auf die Demokratie und deren schwache Abwehr nicht zufällig mit der Digitalisierung von Wirtschaft und Industrie einher: Sie sind vielmehr zwei Seiten derselben Medaille: „Es deutet sich erneut und in vielerlei Hinsicht vergleichbar mit der Situation zu Beginn der Industrialisierung an, dass als Folge der Digitalisierung bald weltweit eine neue Wirtschaftsordnung an die Stelle der kapitalistischen Marktwirtschaft treten könnte.“ Vieles ließe zudem vermuten, dass sich der Übergang vom industriellen ins digitale Zeitalter nicht ohne Revolten, Umstürze und Kriege vollziehen wird.

Übersichtlich strukturiert und leicht verständlich geschrieben hilft das Buch Lesern, das Wesen der digitalen Transformation zu begreifen –  unter anderem, indem es Parallelen zur industriellen Revolution aufzeigt. In seinem Rückblick auf die Geschichte zeigt Ulrich Sendler, auf welche Art und Weise gesellschaftliche Phänomene wie Klassenkampf, Nationenbildung und Demokratisierung mit dem Industriezeitalter verwoben sind. Er beschreibt, wie die Digitalisierung spätestens seit den 1970er Jahren mit der massenhaften Herstellung von Mikrochips die Welt erobert. Diese Entwicklung ist mittlerweile so weit fortgeschritten, dass fast alle privaten und öffentlichen Bereiche davon geprägt sind. Der Autor verknüpft seine Schilderung mit politisch-gesellschaftlichen Umbrüchen – von der Revolte der 68er bis zum neoliberalen Gesellschaftsentwurf. Das Buch sagt nicht vorher, was auf uns zukommt. Es stellt Zusammenhänge her, hilft aktuelle Entwicklungen zu verstehen und sich eine eigene Meinung zu bilden. Ulrich Sendler will damit eine Debatte über das anbrechende digitale Zeitalter und damit über den dritten großen Umbruch der Menschheit nach der landwirtschaftlichen und der industriellen Revolution anstoßen.

Ulrich Sendler ist seit mehr als drei Jahrzehnten als Fachjournalist, Technologieanalyst und Autor rund um die Digitalisierung der Industrie tätig. Sein Buch Industrie 4.0 wurde in China ein Bestseller.

Ulrich Sendler
Das Gespinst der Digitalisierung
2018, 319 S.
Hardcover + eBook € 24,99 (D) | € 25,58 (A) | sFr 25.50 (CH)
ISBN 978-3-658-21896-6
Auch nur als eBook verfügbar

Weitere Informationen

Informationen zum Buch
www.springer.com/de/book/9783658218966

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Die Wachstumsraten der Industrieproduktion für 82% der Exportländer des Maschinenbaus

Der neue Report im Quest Trend Magazin identifiziert die Wachstumsraten der jährlichen weltweiten Industrieproduktion, dem wichtigsten Konjunkturindikator für Maschinenbau und Automatisierungstechnik. Dabei umfasst der neue Report die Länder, die 82% aller Maschinenexporte aus Deutschland im Jahr 2017 aufnahmen. Das sind die EU, die USA und Japan (61%), die BRIC Länder Brasilien, Russland, Indien und China (15%) sowie die MIST Länder Mexiko, Indonesien, Südkorea und die Türkei (6%).

Der Report identifiziert die jährlichen Wachstums- bzw. Veränderungsraten der Industrieproduktion, nachdem diese ihr Krisentief im jeweiligen Land überwunden hatte. Das Ergebnis ist ernüchternd. Die jährlichen Wachstumsraten der Industrieproduktion in den Industrieländern liegt bei 1,3% pro Jahr für Deutschland, 1,1% für die EU, 1,0% für die USA und 0,3% für Japan.

Diese Wachstumsraten bestätigen die strukturellen Veränderungen, die sich im Verlauf der Industrieproduktion der Industrieländer seit dem Jahr 2000 herausgebildet haben. An die Stelle eines früher üblichen Konjunkturaufschwunges nach Krisen ist eine uneinheitliche, schleppende Krisenüberwindung getreten, in der Wachstum, Stagnation und Rückschläge koexistieren und eine stagnierende bzw. temporär nur leicht wachsende Gesamttendenz erzeugen. Die Behauptung einer „brummenden Konjunktur“ in den USA ist eine Mischung aus überholter Mustererkennung und wishful thinking. Letzteres mag dazu beigetragen haben, dass der Stand der Verschuldung von Staat, Unternehmen und Konsumenten in den USA neue Höchststände erreicht hat.

Die aggressive Politik der Trump-Regierung fußt ja gerade nicht in einer „wirtschaftlichen Blüte Amerikas“, sondern in einer zunehmend schwächeren Position der USA insbesondere gegenüber China.

Der Report beleuchtet auch die jährlichen Wachstumsraten der BRIC Länder, die zwischen -1,9% (Brasilien) und 9,3% (China) liegen.

Auch die Industrieproduktion in den MIST Länder zeigt eine uneinheitliche Entwicklung mit jährlichen Wachstumsraten von 0,8% (Mexiko) bis 7,2% (Türkei).

Dieser Report lenkt den Blick auf relevante Einflussfaktoren für die zukünftige Entwicklung von Maschinenbau und Automatisierungstechnik. Er ist in Deutsch und Englisch verfügbar unter https://www.quest-trendmagazin.de/weltwirtschaft/perspektiven/wachstumsraten-weltweite-industrieproduktion.html

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QGroup präsentiert Best of Hacks: Highlights Mai 2018

Im Mai lieferten sich türkische und griechische Hacker einen politisch motivierten Schlagabtausch. Große Schäden entstanden dabei jedoch nicht.

Weil die Regierung Griechenlands türkischen Politikern Asyl gewährt, obwohl die türkische Regierung die Auslieferung verlangt hatte, griffen türkische Hacker viel besuchte Seiten der griechischen Regierung an. Die türkische Hackergruppe Akincilar hinterließ auf insgesamt vier Webseiten, unter anderem die des griechischen Außenministeriums, eigene politische Kommentare.

Nachdem türkische Hacker Seiten der griechischen Regierung angegriffen hatten, reagierte Anonymous aus Griechenland. Das Kollektiv störte den Internetauftritt des populären türkischen Nachrichtensenders 24 TV und hackte 13.000 Router der Türk Telekom, dem größten und umsatzstärksten Telekommunikationsunternehmen in der Türkei.

Der E-Mail-Account des CFO der US-amerikanischen Northwest University wurde gehackt. Die Angreifer wussten daher von Transaktionen und konnten diese auf ihr eigenes Konto umleiten. Dadurch verlor die Universität 60.000 US-Dollar.

Nachdem russische Hacker im System aufgespürt wurden, wandte sich die populäre britische Tageszeitung The Sun an die Behörden. Die Angreifer wollten die Zeitung wohl ausspionieren.

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IHK: Türkei-Krise dämpft Exportgeschäft

Sinkende Kaufkraft und die allgemeine Unsicherheit in der Türkei hinterlassen erste Spuren in der saarländischen Exportstatistik. Von Januar bis Mai dieses Jahres sind die Ausfuhren in die Türkei bereits um elf Prozent gegenüber dem gleichen Vorjahreszeitraum gesunken. „Angesichts der deutlichen Abwertung der türkischen Lira dürfte der Negativtrend während der Sommermonate angehalten haben und sich im weiteren Jahresverlauf sogar noch verstärken – wenn nicht rasch gegengesteuert wird. Für eine Trendumkehr bräuchte es ein klares Signal zur Inflationsbekämpfung, diplomatisches Einlenken im Handelsstreit mit den USA und ein politisches Bekenntnis zur Zollunion mit der EU“, so IHK-Hauptgeschäftsführer Dr. Heino Klingen.

Die Türkei ist ein wichtiger Handelspartner für das Saarland. 2017 exportierte die saarländische Wirtschaft Waren im Wert von rund 381 Millionen Euro in die Türkei – vor allem Automobile, gefolgt von Kunststoffwaren, Stahl und Maschinen. Der Import lag bei 215 Millionen Euro. Über die Hälfte der Einfuhren sind Zulieferungen für die saarländische Automobilindustrie, gefolgt von Keramik, Metallwaren und Bekleidung. Klingen: „Importe werden durch die Aufwertung des Euros gegenüber der Lira zwar billiger, doch die aktuelle Entwicklung in der Türkei führt auch hierzulande mit Blick auf die Zulieferketten im Fahrzeugbau zu Verunsicherungen. Auch hier liegt es an der türkischen Regierung, verloren gegangenes Vertrauen durch entsprechende Signale zurückzugewinnen.“

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Den Markteinstieg in die Schweiz angehen

Die Industrie- und Handelskammer (IHK) Bonn/Rhein-Sieg veranstaltet gemeinsam mit der deutschen Auslandshandelskammer in der Schweiz ein Business Breakfast. Es findet am Dienstag, 4. September, 9 bis 11 Uhr, in der IHK Bonn/Rhein-Sieg, Bonner Talweg 17, 53113 Bonn, statt. „Deutschland war und ist für die Schweiz mit Abstand der wichtigste Wirtschaftspartner. Die zehn Mal kleinere Volkswirtschaft Schweiz ist einer von Deutschlands wichtigsten Kunden und importiert mehr aus Deutschland als große Nationen wie die Türkei, Russland, Japan oder Brasilien“, erläutert IHK-Außenhandelsexperte Tobias Imberge. Die Schweiz zählt zu den wohlhabendsten Ländern der Welt und die überdurchschnittliche Kaufkraft des Landes wirkt ebenfalls anziehend.

Beim Business Breakfast Schweiz steht der Absatzmarkt des Nachbarlandes im Fokus. Es gibt einen Experten-Vortrag zum Markteinstieg, zum Aufbau eines Absatzsystems sowie zur Optimierung der Marktpräsenz. Die Themenschwerpunkte richten sich dabei nach den Branchen der Teilnehmenden. Im Anschluss besteht die Möglichkeit Fragen an Daniel Heuer, Vizedirektor und Leiter Export-Marketing der Handelskammer Deutschland-Schweiz, zu richten.

Weitere Informationen und Anmeldung  unter  www.ihk-bonn.de, Webcode 6492110. Der Kostenbeitrag beträgt 30 Euro.

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