Forschungsprojekt untersucht den Einfluss von Zweisprachigkeit auf die Entwicklung von Sprachen

Wie Zweisprachigkeit die Entwicklung von Sprachen beeinflusst, damit beschäftigt sich eine neue Forschungsgruppe, die die Deutsche Forschungsgemeinschaft für drei Jahre fördert. Insgesamt acht Universitäten sind mit ihren verschiedenen linguistischen Einzelprojekten an diesem Vorhaben beteiligt. Mit dabei ist auch Professorin Dr. Shanley Allen von der Technischen Universität Kaiserslautern (TUK). Sie forscht zur Psycholinguistik und Sprachentwicklung. Die Projektleitung liegt bei der Universität Potsdam. Das Projekt ist Anfang April gestartet.

Menschen, deren Eltern oder Großeltern zum Beispiel aus der Türkei nach Deutschland ausgewandert sind, sprechen meist die Sprache der neuen Heimat besser als die ihrer Familie. In diesem Zusammenhang sprechen Fachleute von Heritage-Sprache und Mehrheitssprache. „Heritage stammt aus dem Englischen und heißt Erbe“, sagt Professorin Allen aus dem Fachbereich Sozialwissenschaften. „Mit dem Begriff bezeichnet man die Sprache, die zum kulturellen Erbe der Familie gehört, etwa weil die Eltern oder Großeltern ausgewandert sind.“ Bei der Mehrheitssprache handelt es sich im Gegensatz dazu um die Sprache, die in der neuen Heimat gesprochen wird.

Oftmals zeigt sich, dass diese Menschen die Heritage-Sprache verändern. Dies lässt sich zum Beispiel im Türkischen beobachten, das von Türken gesprochen wird, die bereits in der zweiten Generation hier heimisch sind. Sie nutzen das Zahlwort für „eins“ genauso wie im Deutschen, obwohl es im Türkischen, etwa bei „Ich esse einen Apfel“, nicht vorkommt. Aber auch bei der Mehrheitssprache kann es zu solchen Veränderungen kommen, wenn beispielsweise grammatische Regeln der einen in der anderen Sprache verwendet werden.

„In dem Forschungsvorhaben geht es darum, die Unterschiede in Satzbau und Wortfolge von Heritage-Sprechern sowohl in ihrer Heritage-Sprache als auch in ihrer Mehrheitssprache im Vergleich zu Muttersprachlern zu untersuchen und zum Teil auch darum, wie die Herkunftssprache die Mehrheitssprache beeinflusst und umgekehrt“, sagt Allen. Im Fokus stehen hierbei Griechisch, Türkisch, Deutsch, Russisch und Englisch. Dabei untersuchen die Forscherteams zum einen, wie sich Griechisch, Türkisch, Russisch und Englisch auf das Deutsche, aber auch wie sich Griechisch, Türkisch, Russisch, Deutsch auf das Englische auswirken.

Darüber hinaus gehen die Teams der Frage nach, inwieweit die Heritage-Sprecher den Satzbau der Umgangssprache in die formelle Sprache übernehmen, obwohl die Muttersprachler dies gewöhnlich nicht tun. Auch möchten die Forschergruppen herausfinden, wie normale Entwicklungsprozesse bei verschiedenen Sprachen ablaufen und wie die Umgangssprache die formelle Sprache beeinflusst. „Die vielfältigen Vergleiche durch die verschiedenen Sprachen im Projekt erlauben es uns, diese Möglichkeiten voneinander zu unterscheiden“, so die Kaiserslauterer Professorin weiter. Das Team um Allen wird sich an der TUK damit beschäftigen, wie sich das Englische in den USA durch Heritage-Sprachen ändert und umgekehrt.

In der neuen Forschungsgruppe werden acht Projekte kooperieren. Neben der TUK sind daran beteiligt: die Universität Potsdam, die Humboldt-Universität zu Berlin, das Leibniz-Zentrum „Allgemeine Sprachwissenschaft“ sowie die Universitäten Mannheim und Stuttgart. Darüber hinaus sind zwei international führende Linguistik-Expertinnen aus den USA und Kanada als „Mercator Fellows“ dabei: Professorin Dr. Maria Polinsky von der University of Maryland und Professorin Dr. Shana Poplack von der University of Ottawa.

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Zinkproduzent Pasinex Resources: 2018 steht im Zeichen der Exploration

Im Nachklang der größten Bergbaumesse der Welt, der PDAC in Toronto, gab Steven Williams, CEO des Zinkproduzenten Pasinex Resources (CSE PSE / WKN A1JWFY), ein interessantes Interview bei Stockhouse.com, das wir den Lesern von GOLDINVEST.de nicht vorenthalten möchten.

Pasinex hat im vergangenen Jahr auf seiner extrem hochgradigen Zinkmine Pinargozu in der Türkei 60.000 Tonnen mit durchschnittlich 32% Zink produziert, womit Pinargozu zu den hochgradigsten Zinkminen weltweit gehören dürfte. Im laufenden Jahr will das Unternehmen einen ähnlichen Ausstoß erreichen und dabei weiter vom hohen Zinkpreis profitieren, der Pasinex Margen von 50% und mehr bescherte.

Wie Herr Williams im Interview mit Stockhouse.com aber betonte, wird man sich 2018 auch wieder verstärkt der Exploration widmen. Zu diesem Zweck hat das Unternehmen 3 Mio. Dollar für die Exploration in der Türkei (auf Pinargozu und dem angrenzenden Projekt Akkaya) bereitgestellt. Weitere 1 Mio. Dollar sollen in die Erkundung des neuen Zinkprojekts Gunman in Nevada fließen.

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Global Atomic: Einzigartige Chance im Uransektor

Seit dem GAU von Fukushima sind die Uranpreise – trotz zahlreicher, neu geplanter Atomreaktoren weltweit – auf Talfahrt. Viele Unternehmen des Sektors können bei den aktuellen Preisen kein Geld verdienen. Ganz anders sieht das bei Global Atomic (WKN A2JAQL / TSX-V GLO) aus, einem spannenden, kanadischen Unternehmen, das wir den Lesen von GOLDINVEST.de heute erstmals vorstellen wollen.

Zumal Global Atomic neben seinem äußerst vielversprechenden Uranprojekt DASA über ein zweites Standbein verfügt, das bereits seit Jahren profitabel arbeitet und immer wieder schöne Cash-Dividenden abwirft!

CEO Stephen G. Roman, unseren Lesern als treibende Kraft hinter dem angehenden Goldproduzenten Harte Gold (TSX HRT) bekannt, hatte schon vor Jahren eine Anlage zum Recyclen von Zink aus Hochofenstaub in der Türkei erworben.

Um diese wieder in Betrieb zu bringen und zudem das nötige Know-how zu sichern, holte man mit der türkischen Befesa (WKN A2H5Z1) eine der führenden Gesellschaften Europas in diesem Bereich an Bord. Befesa hält als Betreiber nun 51% an dem Joint Venture, während Global Atomic die restlichen 49% besitzt – und so neben monatlichen Management-Gebühren zum Jahresende jeweils rückwirkend eine schöne Cash-Ausschüttung abhängig von den erzielten Ergebnissen erhält – wobei sich der anhaltend hohe Zinkpreis 2017 natürlich bemerkbar macht!

Lesen Sie hier den vollständigen Bericht:

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Insiderkäufe bei Pasinex Resources zeigen Stärke

Hauptaktionär Larry Seeley (laut Q3-Bericht 2017: 29,7 Mio. Aktien, >21 Prozent) hat nach Angaben von www.canadianinsider.com in der vergangenen Woche insgesamt 272.000 Aktien des Zinkproduzenten Pasinex Resources am Markt erworben. Der Preis der einzelnen Trades lag zwischen 0,195 CAD und 0,20 CAD. Die Käufe zeigen Stärke und können als Signal an den Markt gelesen werden.

Pasinex Resources Ltd. (CSE: PSE; FRA: PNX)
profitiert direkt von den gestiegenen Zinkpreisen. Im 3. Quartal 2017 lag die Gewinnmarge vor Steuer auf Ebene des JV in der Türkei bei 62 Prozent. Das Ergebnis nach Steuern lag im JV nach Ablauf der ersten 9 Monate bei 9,59 Mio. CAD gegenüber 1,59 Mio. CAD in den 9 Monaten des Jahres 2016. Der Jahresabschluss einschließlich der endgültigen Zahlen für das 4. Quartal wird im April erwartet.

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IHKs im Rheinland legen Konjunkturbericht vor: Wirtschaft im Rheinland wächst und wächst und wächst

Und es geht immer noch etwas besser: Die rheinische Wirtschaft glänzt zu Jahresbeginn mit neuen Bestnoten. Das zeigt die jüngste Konjunkturbefragung der IHKs im Rheinland. „Die Wirtschaft im Rheinland ist in Topform“, fasst Dr. Ulrich S. Soénius, stellvertretender Hauptgeschäftsführer der IHK Köln und amtierender Geschäftsführer der IHK-Initiative Rheinland, das Ergebnis der aktuellen Befragung der IHKs bei den Unternehmen im Rheinland zusammen. „Seit Erscheinen des ersten Rheinland-Konjunkturbarometers im Jahr 2003 haben die Unternehmen ihre Lage noch nie so gut bewertet wie aktuell.“

Dabei fußt der Konjunkturaufschwung auf einem breiten Fundament: Gestützt wird die konjunkturelle Hochlage sowohl durch die beständig gute Binnennachfrage als auch durch eine wachsende Nachfrage aus dem Ausland. „Die Wirtschaft im Rheinland profitiert zum einen von einem soliden Arbeitsmarkt – Rekordbeschäftigungsstand und steigende Löhnen treiben den Konsum weiter an. Zum anderen hat auch der Außenhandel im Zuge der konjunkturellen Erholung der Weltwirtschaft zum Jahresende nochmal merklich zugelegt“, so Ulrich S. Soénius weiter.

Für die aktuelle Konjunktur-Umfrage Rheinland, die die sieben rheinischen Industrie- und Handelskammern (Aachen, Bonn/Rhein-Sieg, Düsseldorf, Duisburg, Köln, Mittlerer Niederrhein und Wuppertal-Solingen-Remscheid) heute in Düsseldorf präsentierten, wurden rund 2.700 Unternehmen zu ihrer aktuellen wirtschaftlichen Lage sowie zu ihren Erwartungen für 2018 befragt.

Risiken – wie etwa der Brexit 2019, Konflikte mit Russland, der Türkei und Nordkorea sowie die Spannungen innerhalb der Europäischen Union – bestehen zwar weiter fort, treten in der Einschätzung der Unternehmen jedoch gegenüber nationalen Unsicherheiten in den Hintergrund. Insbesondere der Fachkräftemangel bereitet den Betrieben angesichts gut gefüllter Auftragsbücher und einer hohen Kapazitätsauslastung von über 82 Prozent Sorgen. Vor allem einige Industriebranchen, allen voran die Kunststoffindustrie, der Maschinenbau, die Elektroindustrie und die Metallindustrie suchen dringend Mitarbeiter. Vorsichtiger als zuletzt sind die Beschäftigungspläne im Einzelhandel, der Ernährungsindustrie und im produktionsnahen Großhandel. Alle anderen Branchen gehen von einem moderaten Anstieg der Beschäftigten aus.

„Hauptrisiko für die rheinische Wirtschaft bleibt der Fachkräftemangel, mehr als jedes zweite der befragten Unternehmen zeigt sich entsprechend besorgt“, fasst Gregor Berghausen, Hauptgeschäftsführer der IHK Düsseldorf, das Umfrageergebnis zusammen. Gleichzeitig möchte fast jedes dritte Unternehmen im Jahresverlauf mehr Mitarbeiter als aktuell beschäftigen. Als zweitwichtigstes Risiko nennen die Unternehmen die wirtschaftspolitischen Rahmenbedingungen. Die Betriebe sehen zum Beispiel die Stabilität und Handlungsfähigkeit der Politik angesichts der langwierigen  Regierungsbildung in Gefahr oder verweisen auf die Diskussion um Dieselfahrverbote.

Insgesamt 49 Prozent der Unternehmen bezeichnen ihre Lage in der aktuellen Umfrage als gut, weitere 43 Prozent sind zufrieden. Der Anteil derjenigen, die ihre Lage als schlecht einschätzen, ist mit rund acht Prozent so niedrig wie nie zuvor. Der Geschäftslageindex, also die Differenz der guten und der schlechten Einschätzungen, erreicht mit 41,3 Punkten einen neuen Höchstwert und übertrifft abermals deutlich seinen Zehn-Jahres-Durchschnitt von 22,1 Punkten.

Mit Blick auf die nächsten Monate äußern sich nur noch neun Prozent der Betriebe im Rheinland pessimistisch und rechnen mit schlechteren Geschäften. Demgegenüber gehen insgesamt 28 Prozent davon aus, dass sich ihre Geschäftslage (noch weiter) verbessert. Der überwiegende Teil der Unternehmen (63 Prozent) rechnet mit einer gleichleibenden Entwicklung.

Im Vergleich zur Herbst-Umfrage legen die Exporterwartungen kräftig zu: Mit 37 Prozent gehen deutlich mehr Betriebe als noch im Herbst 2017 davon aus, ihren Export zu steigern. Eurozone, USA und China bleiben die wichtigsten Zielregionen. Das belegt auch die Kennziffer Export-Erwartungsindikator: Er liegt mit 29 Punkten deutlich über dem Durchschnitt der letzten zehn Jahre.

Die zunehmende Kapazitätsauslastung und die lebhafte Nachfrage bewegen die Unternehmen dazu, vermehrt in neue Anlagen zu investieren. Auch hier erreicht die entsprechende Kennziffer den höchsten Stand seit dem Jahr 2003.

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Güvenal setzt auf CADENAS Technologie um den Absatz seiner Produkte bis 2019 um 20 % zu steigern

Von 1976 bis heute verzeichnete Güvenal Die & Mould Components als Mitglied der Güvenal Gruppe einen stetigen Wachstum und entwickelte einen weltweiten, kundenorientierten Service. Um seinen Kundenservice weiter auszubauen, bietet der türkische Hersteller jetzt einen Elektronischen Produktkatalog. Dieser basiert auf der eCATALOGsolutions Technologie von CADENAS und stellt Ingenieuren die Produktinfomationen von Güvenal in allen gängigen 3D CAD Formaten zur Verfügung. „Dank der CADENAS Softwarelösung haben Konstruktions- und Ingenieurteams schnelleren und einfacheren Zugang zu Güvenal Produkten,“ erkläutert Tayfun Tarakcioglu, International Trade Department Manager bei Güvenal.

Güvenals Stanz- und Formbaukomponenten sind dabei nicht nur in über 100 nativen CAD Formaten verfügbar sondern auch auf dem rekordverdächtigen 3D CAD Modelle Downloadportal PARTcommunity, das im Jahr 2017 die stolze Anzahl von 260 Millionen CAD Downloads verzeichnen konnte.

“Wir glauben, dass das 3D CAD Downloadportal PARTcommunity von CADENAS leichter zugänglich und fortschrittlicher ist als andere Plattformen. Damit erreichen wir mit unseren Produkten noch mehr Ingenieure und Einkäufer”, ist Tayfun Tarakcioglu überzeugt. Der türkische Komponentenhersteller hat sich das Ziel gesetzt, bis 2019 den Absatz seiner Produkte um 20 % zu steigern – eine große Herausforderung. CADENAS unterstützt das Unternehmen dabei, indem alle Güvenal Produkte 24 Stunden am Tag, 7 Tage die Woche über 16 Millionen potenziellen Nutzern in über 100 000 Unternehmen weltweit zur Verfügung stehen.

Seitdem der erste Güvenal Laden in Istanbul eröffnet wurde konzentrierte sich die Servicekultur auf die Kundenzufriedenheit. So auch heute noch: Indem jetzt alle Produkte in den gängigen CAD Formaten zur Verfügung stehen, ermöglicht Güvenal seinen Kunden den größtmöglichen Komfort sowie den Zugang zu allen notwendigen Produktdaten, ohne die Unternehmenswebseite verlassen zu müssen. Sogar Bestellnummern und Informationsanfragen stehen neben den jeweiligen Produktinformationen online bereit.

Die 3D CAD Engineering Daten der Stanz- und Formbaukomponenten von Güvenal stehen zur Verfügung unter: https://guvenal.partcommunity.com

Um mehr über die breite und zielgruppenspezifische Vermarktung Ihrer Komponenten zu erfahren, besuchen Sie die CADENAS Webseite: www.cadenas.de/de/produkte/ecatalogsolutions/elektronischer-cad-katalog/

Oder kontaktieren Sie uns über marketing@cadenas.de für eine kostenlose Beratung

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Handwerkskammer setzt Anerkennungsgesetz um

Seit vor fünf Jahren das Anerkennungsgesetz beschlossen wurde, haben über 1.000 Anträge die Stuttgarter Handwerkskammer erreicht. Sie ist für alle Handwerksberufe im Kammerbezirk zuständig. Etwa drei Viertel der ausländischen Berufsabschlüsse wurden in vollem Umfang anerkannt. Von dem Verfahren profitieren alle Seiten – die ausländischen Antragsteller wie auch die personalsuchenden Betriebe in Deutschland.

„Das Gesetz wirkt“, bilanziert Anette Groschupp, zuständige Beraterin bei der Handwerkskammer. Die Anerkennung ausländischer Berufsqualifikationen verbessere die Lebenslagen der Antragsteller maßgeblich, weil die Chancen mit einem Anerkennungsbescheid auf dem Arbeitsmarkt steigen. Auch der Vorteil für die Betriebe liege auf der Hand. Wegen des hohen Bedarfs an qualifizierten Mitarbeitern im Handwerk seien Fachkräfte mit im Ausland erworbenen Zeugnissen eine interessante Arbeitnehmergruppe. „Das ist eine Möglichkeit, um dem Personalmangel zu begegnen.“

Seit 2012 haben Personen mit einem ausländischen Berufsabschluss durch das Berufsqualifikationsfeststellungsgesetz Anspruch auf Prüfung der Gleichwertigkeit ihrer Qualifikationen mit einem deutschen Abschluss. Das Prüfen der Anträge beinhaltet einen Vergleich der Ausbildungsinhalte. Zusätzlich werden auch Weiterqualifizierungen sowie Berufserfahrung berücksichtigt. Groschupp: „Anhand von Lehrplänen und Ausbildungsordnungen versuchen wir, so korrekt wie möglich zu bewerten. Wenn Berufsqualifikationen nicht durch Unterlagen nachgewiesen werden können, kann der praktische Nachweis der beruflichen Kompetenzen, etwa durch eine Arbeitsprobe oder ein Fachgespräch, erbracht werden.

Die Antragsteller kommen vorwiegend aus Bosnien und Herzegowina (13 %), der Türkei (12%), Griechenland (9%), Serbien (7%), Kroatien (6%), Polen, Rumänien und Italien (jeweils 5%). Die Anträge aus den Flüchtlingsländern sind noch gering – Tendenz steigend. 21 Fälle aus Syrien und 13 aus dem Iran wurden jüngst geprüft. Beraterin Anette Groschupp betont, dass es in diesen Ländern ein kaum vergleichbares Ausbildungssystem gibt. „Die Schwierigkeit besteht darin, dass dort in der Regel direkt im Betrieb der Handwerksberuf direkt und ohne staatlichen Abschluss gelernt wird. Die berufliche Anerkennung angestrebt wird vor allem als Elektroniker (34%), Kraftfahrzeugmechatroniker (30%), Friseur (8%), Anlagenmechaniker SHK (5%) und Metallbauer (6%). Bei etwa drei Viertel der Fälle wird eine „volle Gleichwertigkeit“ festgestellt, bei 18 % eine „teilweise Gleichwertigkeit“. 7 % sind „gar nicht gleichwertig“. Im Bundesvergleich liegt Baden-Württemberg im Hinblick auf die Antragszahlen an zweiter Stelle.

Liegt lediglich eine „teilweise Gleichwertigkeit“ vor, hat der Antragsteller die Möglichkeit der Nachqualifizierung. Damit kann er die im Bescheid festgestellten wesentlichen Unterschiede in der Ausbildung ausgleichen. In der Regel sind hierzu je nach Gewerk Weiterbildungskurse oder eine betriebliche Nachschulung in einem Handwerksbetrieb notwendig. „Nicht selten wird er Nachschüler gleich vom Betrieb übernommen“, stellt Groschupp fest.

Das Anerkennungsverfahren ist kostenpflichtig. Über das Bundesministerium für Bildung und Forschung ist eine Übernahme der Kosten zwischen 100 und 600 Euro bei Vorliegen der Fördervoraussetzungen möglich. Besonderer Netzwerkpartner bei der Bearbeitung von Anträgen aus dem Elektrohandwerk ist das Elektro Technologie Zentrum Stuttgart. Die Lehrmeister unterstützen die Handwerkskammer Region Stuttgart bei der Beurteilung der ausländischen Berufsabschlüssen, führen Fachgespräche durch und informieren über Qualifizierungsmöglichkeiten. Weitere Netzwerkpartner sind die Handwerkskammern in Deutschland, das Welcome Center Stuttgart, die AWO Stuttgart, die Baden-Württemberg Stiftung, das   IQ-Netzwerk, das Institut der deutschen Wirtschaft und das Projektbüro Unternehmen Berufsanerkennung. Das „Leitkammersystem“ weist der Stuttgarter Handwerkskammer die Spezialzuständigkeiten für Italien und Australien zu.

Interessierte Unternehmen oder Fachkräfte aus der Region Stuttgart können sich an die Handwerkskammer Region Stuttgart wenden, Tel. 0711 1657-291. Ein Webinar erläutert ebenfalls die Hintergründe und den Ablauf der Anerkennung der ausländischen Zeugnisse. Es findet am 28. Februar 2018 von 11 Uhr bis 12 Uhr statt. Selbstverständlich bleibt auch Zeit für Fragen. Teilnahmevoraussetzung ist ein internetfähiger Computer oder ein mobiles Endgerät. Anmeldelink: https://tinyurl.com/WebinarBerufsanerkennung

Jeweils am ersten und dritten Donnerstag im Monat findet um 10 Uhr in der Handwerkskammer Region Stuttgart eine Erstinformation über das Antragsverfahren und die erforderlichen Dokumente statt. Anmeldungen bei Ajoke de la Cruz, Tel. 0711 1657 206.

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Welthandel: Düstere Wolken trüben die gute Konjunktur

Die Globalisierung ließ die deutsche Wirtschaft in den vergangenen Jahrzehnten boomen. Doch die gute Konjunktur ist gefährdet durch den zunehmenden Protektionismus sowie politische Krisen. Diese sorgen in jüngster Zeit vor allem bei Mittelständlern für Verunsicherung.

Kaum eine Volkswirtschaft profitierte vom Abbau der Handelsbarrieren und der Öffnung der Märkte nach dem Fall der Mauer so stark wie die deutsche. Deutsche Industrieprodukte sind in den vergangenen Jahren auf den Weltmärkten besonders gefragt. Auch Mittelständlern aus Deutschland eröffneten sich ganz neue internationale Expansionsmöglichkeiten durch
• den europäischen Binnenmarkt mit einer gemeinsamen Währung,
• die Integration Osteuropas,
• die ökonomische Einbeziehung bevölkerungsreicher Schwellenländer wie Brasilien, der Türkei, Indien und Indonesien,
• die Öffnung des chinesischen Markts.

Obwohl die Wirtschaft hierzulande nach wie vor brummt, wächst seit einiger Zeit die Besorgnis. Die Finanz- und Eurokrise schädigte vor allem die südeuropäischen Länder schwer. Die deutschen Firmen konnten dies aber durch Verkäufe in andere Regionen kompensieren. Die politischen Krisen wie die Sanktionen gegen Russland oder die zunehmend angespannten Beziehungen zur Türkei treffen jetzt auch hiesige Unternehmen.

Der bevorstehende Austritt Großbritanniens aus der Europäischen Union sowie protektionistische Ankündigungen von US-Präsident Donald Trump haben zwar bisher keine konkreten Folgen gezeigt. Sie könnten jedoch negative Auswirkungen auf die Konjunktur haben. Investoren sind bereits deutlich vorsichtiger geworden. „Gerade für mittelständische Unternehmen, die besonders auf verlässliche politische, wirtschaftliche und rechtliche Rahmenbedingungen angewiesen sind, wird es wichtiger, Auslandsgeschäfte besser abzusichern, sich umfassend zu informieren und zu prüfen. Das gilt für die Gestaltung von Verträgen genauso wie für mögliche Ausfallbürgschaften und Wechselkursrisiken“, sagt Dr. Holger Fischer, Unternehmensberater bei Ecovis in Würzburg. Prinzipiell gilt jedoch, dass übertriebener Pessimismus so lange nicht gerechtfertigt ist, wie Staaten miteinander reden und weiter Handel treiben.

Dr. Holger Fischer, Unternehmensberater bei Ecovis in Würburg

Worauf müssen Unternehmen, die international tätig sind, achten? Wo hat es in den Handelsbeziehungen bereits Änderungen gegeben? Wo sind welche geplant? Ecovis-Partner aus Großbritannien, den USA und der Türkei geben in ECOVIS red Antworten.

„Wir spüren die Auswirkungen möglicher gesetzlicher Änderungen auf das wirtschaftliche Klima schon jetzt. Die Geschäftswelt ist besorgt darüber, ob es einen weichen oder harten Brexit geben wird und eine kurze oder eine längere Übergangsphase. Es herrscht eine riesige politische Unsicherheit und die Wirtschaft hasst Unsicherheit. Wir stellen fest, dass sich vor allem US-Unternehmen weniger für Großbritannien interessieren. Entscheidungsträger verschieben Projekte zumindest so lange, bis mehr Klarheit über die ökonomische und politische Zukunft besteht. Entscheidend für die Wirtschaft ist, ob ausländische Arbeitnehmer ungehindert Zugang zu Großbritannien haben. Wenn nicht, dann drohen Personalengpässe, und das führt unweigerlich zu Druck auf die Löhne. Eine weitere Frage ist, ob wir nach wie vor Zugang zum Binnenmarkt haben. Wenn nicht, brauchen wir viele, sehr teure Fachleute wie Rechtsanwälte, Wirtschaftsexperten und Politiker, die sich mit den damit verbundenen Veränderungen beschäftigen. Diese Änderungen bringen der Wirtschaft nichts, kosten aber viel Geld.“
Christopher Jenkins, Wirtschaftsprüfer und Senior Partner bei Ecovis in London, UK

„Ich glaube, dass sich trotz der ausgesprochen angespannten Beziehungen zwischen Deutschland und der Türkei nicht viel verändert hat für deutsche Unternehmen in der Türkei. Deutschland ist einer der wichtigsten Handelspartner der Türkei. Es ist der wichtigste Exportmarkt, der zweitwichtigste Importeur und der sechstgrößte Investor in der Türkei. Bisher ist mir nichts von Problemen deutscher Unternehmen bekannt. Es hat bislang ja weder Änderungen in der Steuergesetzgebung noch andere gesetzliche Änderungen gegeben. Ich habe mich eingehend nach Problemen oder nach Diskriminierung deutscher Firmen wie Daimler und Siemens, aber auch von Mittelständlern erkundigt. Kein Unternehmen hat über Schwierigkeiten irgendwelcher Art berichtet. Allerdings gibt es Sorgen, was künftige Investitionen anbelangt. Die jüngsten Entwicklungen infolge des gescheiterten Militärputsches und des folgenden Ausnahmezustands haben für wachsende Beunruhigung gesorgt. Immer mehr Menschen suchen nach Investitionsmöglichkeiten im Ausland.“
Dr. Celal Çelik, Steuerberater und Partner bei Ecovis in Istanbul, Türkei

„Es hat bislang in den USA keine Änderungen in der Steuerpolitik oder bei internationalen Handelsgesetzen gegeben. Es gibt viele Schlagzeilen und Sorgen, aber unser Regierungssystem gesteht dem Präsidenten nur begrenzte Befugnisse zu, die Gesetzgebung zu ändern. Er hat einige bemerkenswerte Vorschläge gemacht, aber die müssen vom Kongress angenommen werden. Obwohl er Republikaner ist, hat Präsident Trump bisher keinen Weg gefunden, mit seiner Republikanischen Partei im Kongress zusammenzuarbeiten. Deshalb hat er bisher sehr wenig erreicht. Glücklicherweise haben die Gründerväter eine Verfassung geschaffen, die eine Gewaltenteilung (checks and balances) zwischen Präsident, Kongress und Justiz vorsieht. Trotz all des Lärms funktioniert das System.“
James Smart, Partner bei Ecovis in Philadelphia, USA

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Maschinenbauexporte ziehen weltweit kräftig an

  • Ausfuhren wachsen in den ersten neun Monaten 2017 um 7,4 Prozent
  • Importe legen um 3,9 Prozent zu
  • China und Russland im Aufwind, Großbritannien- und Türkeigeschäft rückläufig

Maschinen und Anlagen aus Deutschland werden weltweit für die Modernisierung und Digitalisierung der Produktion benötigt. Das zeigt sich auch in der guten Exportbilanz des laufenden Jahres: In den ersten neun Monaten konnten die Maschinenbauer ihre Ausfuhren im Vergleich zum Vorjahr um nominal 7,4 Prozent auf 124,4 Milliarden Euro steigern. Im dritten Quartal 2017 legten die Exporte um 7,1 Prozent auf 41,4 Milliarden Euro zu. Aber auch die Einfuhr von Maschinen und Anlagen nach Deutschland wuchs im Zeitraum Januar bis September um 3,9 Prozent auf 51,8 Milliarden Euro an. „Erfreulich ist, dass das Wachstum auf breiter regionaler Basis stattfindet“, sagt VDMA-Chefvolkswirt Dr. Ralph Wiechers. „Allen politischen Unsicherheiten zum Trotz wird in vielen Ländern der Auf- und Ausbau einer eigenen Industrie vorangetrieben. Die Maschinenbauer aus Deutschland tragen mit ihren hochqualitativen Produkten und ihrem sehr guten Service vor Ort maßgeblich dazu bei“, erläutert Wiechers.

Zwar konnten die USA nach neun Monaten des laufenden Jahres ihren Platz als wichtigste Exportnation halten (plus 10,6 Prozent auf 13,2 Milliarden Euro), den größeren Schub erlebte jedoch das Geschäft mit China. Die Ausfuhren in den zweitgrößten Exportmarkt legten um 24,1 Prozent auf 12,8 Milliarden Euro zu. „Hier machen sich die staatlichen Maßnahmen zur Ankurbelung der chinesischen Wirtschaft deutlich bemerkbar“, kommentiert Ulrich Ackermann, Leiter VDMA-Außenwirtschaft. Erfreulich sei auch, dass das Russland-Geschäft seine Talsohle durchschritten habe, ergänzt er. Die Exporte nach Russland wuchsen um 22,8 Prozent auf knapp 4 Milliarden Euro. „Allerdings ist das noch immer weit von früheren Handelsvolumen entfernt“, schränkte Ackermann ein. In die EU-Staaten exportierten die Maschinenbauer aus Deutschland in den ersten neun Monaten Waren für 57,8 Milliarden Euro – ein Plus von 3,3 Prozent. Rückläufig waren die Ausfuhren nach Großbritannien (minus 4,5 Prozent auf knapp 5,5 Milliarden Euro) und in die Türkei (minus 2,3 Prozent auf 2,8 Milliarden Euro). In beiden Ländern belasten die politischen Unsicherheiten die Investitionsentscheidungen vieler Kunden. 

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Pasinex legt hervorragende Ressourcenschätzung vor

Zinkproduzent Pasinex Resources Ltd. (ISIN: CA70260R1082 / CSE: PSE) hat geschafft, was nur ganz wenigen Gesellschaften gelingt: Das Unternehmen hat in Rekordzeit ihre Discovery in der Türkei in eine produzierende Mine verwandelt. Die extrem hochgradige ‚Pinargozou‘-Mine, die Pasinex im 50 %-Joint Venture sehr erfolgreich mit der türkischen Akmetal A.S. betreibt, produziert bereits das dritte Jahr infolge. Für dieses hochgradige Ausnahmeprojekt hat Pasinex nun mit der Veröffentlichung einer ersten Ressourcenschätzung einen weiteren signifikanten Meilenstein erreicht, der auch institutionelle Investoren aufhorchen lassen sollte.

Die von dem unabhängigen, in London ansässigen, Ingenieurbüro CSA durchgeführte Ressourcenschätzung bescheinigt dem Projekt eine ‚Maiden‘-Ressource von aktuell mehr als 200.000 Tonnen Roherz mit einem Zinkgehalt von 31 % in der geschlussfolgerten (‚inferred‘) Kategorie. Das bedeutet bei einer gleichbleibenden Produktionsrate von 60.000 Tonnen pro Jahr eine Produktionssicherheit für mehr als drei Jahre. Der gegenwärtige reine Zinkanteil liegt laut der von CSA erstellten Ressourcenschätzung bei 135 Mio. Pfund, oder 61.600 Tonnen, deren Gegenwert bei einem aktuellen Zinkpreis von 3.246 USD je Tonne bei knapp 200 Mio. USD (~ 172 Mio. EUR) liegt. Die Zinkgehalte sind spektakulär: 75% der definierten Ressource sind oxidisches Erz mit einem Zinkgehalt von rund 29 % im oberen Minenbereich. Die anderen 25 % der Ressource bestehen aus Zinksulfid mit einem Zinkgehalt von 35 %. Als Beiprodukt fallen noch durchschnittlich acht Unzen Silber pro Tonne Erz an. Die gesamte Ressource ist bereits durch untertägige Stollen erschlossen und steht daher unmittelbar zur Produktion zur Verfügung.

Aufgrund der bisher noch nicht vorhandenen Ressourcenschätzung, die von institutionellen Investoren aber verlangt wird, ist der Anteil dieser Investoren bei Pasinex noch sehr gering. Doch durch diese erstellte Ressourcenschätzung könnte Pasinex nun auch in den Fokus der institutionellen Investoren rücken, für die das Geschäftsmodell nun berechenbar und skalierbar wird.

Die ‚Maiden‘-Resource ist nur eine Momentaufnahme und sagt keinesfalls etwas über das Minenleben aus. Diese Lebensdauer könnte sich dynamisch entwickeln. Denn das Unternehmen – https://www.youtube.com/watch?v=pYK36GmtUh8 – plant, den zukünftigen Abbau der Ressource durch neue Ressourcen wieder aufzufüllen. Dies soll sowohl mittels Explorationsarbeiten als auch durch Funde während des Abbaus geschehen.

Dem Argument, dass bereits 10 % der definierten Ressourcen abgebaut seien, begegnet der CEO der Gesellschaft, Steve Williams, damit, dass im Verlauf der bisherigen Produktion immer wieder neues Erz gefunden wurde, das zuvor durch Bohrungen nicht entdeckt worden war. Der Unternehmenschef kündigte an, dass man die Explorationsarbeiten intensivieren werde und eigens dazu einen Vortriebsstollen auf ‚Pinargozou‘ abteufe, um so die Bohrgeräte bestmöglich positionieren zu können. Parallel dazu würde aufgrund erfolgreicher geophysikalischer Interpretationen auch im ‚Horzum Zinc‘-Trend die Exploration hochgefahren.

Fazit: Da die ‚Horzum‘-Mine, die nur 6 km von der ‚Pinargozou‘-Mine entfernt ist, bereits seit 40 Jahren mit niedrigeren Gehalten profitabel arbeitet, gehen wir bei Pasinex zukünftig von einer dynamischen Gewinnentwicklung aus. Die kommenden Quartalszahlen sollten erfreulich ausfallen. Zuletzt profitierte die Gesellschaft von Produktionssteigerungen, einem höher notierenden Zinkpreis aber auch von gesunkenen Produktionskosten, aufgrund der günstigen Lira-Wechselkursentwicklung. Mit der jetzt erstellten Ressourcenschätzung und dem bereits übersprungenen Break-Even-Point ist sehr viel Risiko aus dem Unternehmen raus, und würde unserer Meinung nach eine deutlich höhere Marktkapitalisierung als die derzeitigen 27 Mio. EUR rechtfertigen.

Man muss sich nur einmal vor Augen halten, wie schwer es für die Wettbewerber ist, zu dem Punkt zu gelangen, an dem Pasinex jetzt angekommen ist. Die Entwicklung neuer Projekte dauert heutzutage im Durchschnitt fast ein Jahrzehnt. Nach einer erfolgreichen Machbarkeitsstudie steht immer noch eine erforderliche Bankfinanzierung mit 200 Millionen USD oder mehr. Es liegt auf der Hand, dass für solche Projekte Ressoucenschätzugen noch einmal einen ganz anderen Stellenwert haben. Sie brauchen möglichst große Ressourcen, um überhaupt eine Finanzierung zu bekommen. Wobei man nie vergessen sollte, dass nicht die Tonnage, sondern die Gehalte zählen! „Grade is profit“, heißt es. Wegen des hochgradigen direkt verschiffbaren Erzes (‚Direct Shipping Ore‘) und wegen seines türkischen Partners brauchte Pasinex keine Bankfinanzierung und hat daher auch keine Schulden. Dieser unkonventionelle Weg steht anderen Unternehmen so gar nicht zur Verfügung, denn sie brauchen eine Aufbereitungsanlage und müssen ihr Erz konzentrieren, um es verkaufsfähig zu machen. Das alles braucht Pasinex nicht! Den Vorteil haben die Aktionäre und nicht die Bank. Sie profitieren von ungehedgten Zinkverkäufen und Ihnen werden die kommenden Gewinne zugutekommen.

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