TÜV SÜD: Biker, Bike, Bedachtsamkeit

Das Osterwochenende verspricht Traumkonditionen für die erste lange Ausfahrt mit dem Motorrad. Vorher steht jedoch für jeden Biker der Technik-Check an. Bremsen, Reifen und Bowdenzüge brauchen nach der Standzeit besondere Aufmerksamkeit. Aber auch der Fahrer muss fit sein, wenn es das erste Mal nach dem Winter auf Tour geht. Praktische Tipps von den TÜV SÜD-Experten für Biker und Bike sowie der Hinweis auf Fahren mit Bedacht.

Reaktionsvermögen, Koordination, Gleichgewichtssinn – wer Motorrad fahren will, muss fit sein. „Viele Unfälle passieren beim Saisonstart, weil den Bikern der Winter noch in den Knochen steckt und sie sich überschätzen“, sagt Lars Krause von TÜV SÜD. Um das Gefühl für die Maschine und die Straße wieder zu erlangen, eignen sich am besten bekannte und überschaubare sowie einsehbare Strecken. Beim Saisonstart zudem besonders auf Verunreinigungen des Fahrbahnbelags achten. „Gerade in Kurven verstecken sich Split-Reste aus dem Winter. Rückstände von Streusalz und anderer Schmutz können nicht nur bei Regen die Fahrbahn rutschig machen“, sagt Krause. Achtung: Im April kann es durchaus noch kalt sein. Deshalb bei den ersten Ausfahrten auch auf die richtige Bekleidung achten.

Biker: Erfahrene Fahrer steigen schon Wochen, bevor es ins neue Motorradjahr geht, öfter mal aufs Fahrrad. Das hilft nicht nur die Kondition nach den langen Wintermonaten zu stärken, sondern ist zudem besonders hilfreich für die Koordination und die Reaktion. Die beim Motorradfahren besonders beanspruchte Muskulatur von Nacken, Handgelenken, Unterarmen und Fingern bekommt man beispielsweise durch das Drücken eines Tennisballs wieder fit. Die allgemeine Beweglichkeit steigert man mit leichten Dauerläufen oder einem gezielten Fitnesstraining.

Bike: Bevor es das erste Mal auf Tour geht, Motorrad reinigen und alle Flüssigkeiten, die Federung und die Lenkung prüfen. Der Reinigung folgt eine gründliche Sichtinspektion. Sitzen alle Schraubverbindungen fest? Gibt es unentdeckte Beschädigungen? Besonders im Fokus stehen die Sicherheitskomponenten, allen voran die Reifen und die Bremsen. Bei den Belägen auf ausreichend Stärke achten. Faustregel: unter 2 Millimetern wird es kritisch! Auch die Bremsscheiben müssen ausreichend stark sein und dürfen keine tiefen Riefen oder gar Risse haben. Die Mindeststärke ist in der Regel auf den Motorrad-Bremsscheiben angegeben und kann mit einem Messschieber von jedem selbst kontrolliert werden.

Checkliste für die Reifen: Liegt die Profiltiefe noch bei mindestens 1,6 Millimetern (gesetzliche Mindesttiefe). Sind Profil und Flanken der Reifen okay – sind Beschädigungen zu sehen oder gar Fremdkörper im Gummi? Sind noch alle Ventilkappen vorhanden? Auch wenn die Sichtkontrolle positiv verläuft: Länger als sechs Jahre sollten Motorradreifen nicht gefahren werden. Außerdem unbedingt den Luftdruck prüfen. Ist der über den Winter übermäßig abgesackt, kann dies ein Hinweis auf Schäden sein. Krause: „Wer sich technisch nicht wirklich gut auskennt, sollte den Frühjahrs-Check unbedingt in der Fachwerkstatt erledigen lassen.“

Bedachtsamkeit: Während der ersten Touren bewusst verhalten fahren und eher kurze Strecken ins Visier nehmen. „Sollte es doch gleich eine längere Ausfahrt sein, auf die eigenen Ressourcen achten und unbedingt Pausen einplanen“, so Krause. Am besten aber eine bekannte Tour aussuchen. Auf sicherem Terrain lassen sich die eigene Fahrfähigkeit und das Gefühl für die Maschine am besten wiederfinden.

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Was besagen eigentlich CE-Kennzeichnung und GS-Zeichen?

In vielen Verbrauchertipps und Kaufberatungen weisen die Verfasser gerne darauf hin, dass Produkte eine CE-Kennzeichnung und ein GS-Zeichen haben sollten – als Garantie für sichere Waren. Doch was besagen diese Zeichen genau und worin liegen die Unterschiede? TÜV SÜD Product Service gibt einen Überblick.

Technischer „Reisepass“ für Produkte in Europa: die CE-Kennzeichnung

Die CE-Kennzeichnung wurde vor knapp 30 Jahren eingeführt und steht für „Communauté Européenne“. Mit der Kennzeichnung bestätigt ein Hersteller bzw. Inverkehrbringer, dass sein Produkt die Anforderungen aller gültigen EU-Richtlinien erfüllt und somit den gesetzlichen Mindestanforderungen entspricht, noch bevor es erstmals in den Verkehr gebracht oder in Betrieb genommen wird. Das CE-Kennzeichen ist für bestimmte Produktgruppen verpflichtend vorgeschrieben. Das bedeutet, dass Produkte dieser Produktgruppen nur mit CE-Kennzeichnung in den EU-Mitgliedstaaten vertrieben und vermarktet werden dürfen: Dazu gehören beispielsweise Spielzeug, Persönliche Schutzausrüstung (PSA), elektrische Geräte sowie Messgeräte und Medizinprodukte. Nicht erlaubt ist die CE-Kennzeichnung auf Produkten, die nicht durch eine entsprechende Richtlinie erfasst sind – dazu gehören Mechanikprodukte wie bspw. Leitern und Tritte.

Die CE-Kennzeichnung bedeutet in der Regel nicht, dass das Produkt durch unabhängige Stellen auf die Einhaltung der Richtlinien überprüft wurde – es ist also kein Qualitäts- oder unabhängiges Sicherheitssiegel. Hersteller bzw. Inverkehrbringer müssen das CE-Kennzeichen selbst auf ihrem Produkt anbringen und bestätigen damit, dass sie die gesetzlichen Vorgaben für die Produktgruppe einhalten. Voraussetzung dafür ist die sogenannte Konformitätserklärung, die Hersteller ausfüllen und den zuständigen Aufsichtsbehörden auf Anfrage als Teil der technischen Dokumentation übergeben müssen. Die Konformitätserklärung ist auch Bestandteil der Bedienungsanleitung.

„Handelt es sich zum Beispiel um Medizinprodukte oder Persönliche Schutzausrüstung (PSA) der Kategorie III, also Produkte mit besonders hohem Gefährdungspotenzial, schreibt der Gesetzgeber das Mitwirken eines unabhängigen und dafür benannten Prüf- und Zertifizierungsunternehmens wie TÜV SÜD vor. Befindet sich hinter dem CE-Zeichen eine vierstellige Kennnummer, können Verbraucher erkennen, dass eine (und welche) unabhängige Benannte Stelle das Konformitätsbewertungsverfahren durchgeführt hat“, erklärt Klaus Lorenz, Leiter Produktzertifizierung bei TÜV SÜD Product Service.

Unabhängig geprüfte Qualität: das GS-Zeichen

Im Gegensatz zur CE-Kennzeichnung ist das GS-Zeichen für „Geprüfte Sicherheit“, das es nur in Deutschland gibt, eine freiwillige Qualitäts- und Sicherheitskontrolle. „Hersteller können Produkte wie zum Beispiel Haushaltsgeräte, Maschinen, Werk- und Spielzeuge, Elektrogeräte, Leuchten und Möbel nach den Anforderungen des deutschen Produktsicherheitsgesetzes (ProdSG) von unabhängigen Stellen wie TÜV SÜD Product Service auf die Einhaltung der entsprechenden Produktnormen und Richtlinien überprüfen lassen“, so Klaus Lorenz. Dabei untersuchen die Experten sowohl das eigentliche Produkt als auch – jährlich wiederkehrend – die Serienproduktion im Werk; der Herstellungsprozess und dessen Qualitätssicherung stehen im Fokus.

Das GS-Zeichen bescheinigt Produkten, dass bei sachgemäßer Verwendung keine Gefahren für den Benutzer drohen und diese sicher sind im Sinne des ProdSG. Um GS-Prüfungen durchführen zu können, müssen die Prüforganisationen bei der zuständigen Behörde notifiziert sein und werden von der Behörde auch selbst regelmäßig überprüft. TÜV SÜD verfügt über anerkannte Prüflabore auf der ganzen Welt und führt unter anderem folgende Tests für die Erteilung des GS-Zeichens durch:

Das GS-Zeichen darf an Produkten angebracht werden, solange das entsprechende GS-Zertifikat gültig ist und das Produkt unverändert dem zur Prüfung vorgelegten Baumuster entspricht.

Echtes Zeichen oder Fälschung?

Das GS-Zeichen schafft Vertrauen sowohl bei Händlern als auch bei Verbrauchern und bietet Herstellern einen Wettbewerbsvorteil gegenüber vergleichbaren Produkten ohne Prüfzeichen. Daher kommt es immer wieder zum Missbrauch des Prüfzeichens: TÜV SÜD informiert in einer „Schwarzen Liste“ auf seiner Website deshalb über Unternehmen, deren Produkte das Prüfzeichen fälschlicherweise tragen. Verbraucher finden außerdem Informationen zu relevanten TÜV SÜD-Prüfzeichen online in der Zertifikatsdatenbank (https://www.tuev-sued.de/produktpruefung/zertifikatsdatenbank). Die CE-Kennzeichnung eines Produkts ohne eine durchgeführte Konformitätsbewertung ist ein Rechtsverstoß und hat gegebenenfalls strafrechtliche Auswirkungen. Da die Verwendung der CE-Kennzeichnung die Konformität des Produkts mit den entsprechenden Richtlinien bestätigt, ist eine Angabe wie „CE-geprüft“ im rechtlichen Sinne irreführend.

Das TÜV SÜD-Oktagon

TÜV SÜD-Prüfzeichen gibt es in einer großen Vielfalt für unterschiedliche Produkte. Allen gemeinsam ist die unveränderbare Konformitätsaussage im blauen Oktagon: „Sicherheit geprüft“, „Qualität geprüft“, „Produktion überwacht“. Außerdem können weitere, spezifisch getestete Merkmale vermerkt werden, zum Beispiel „schadstoffgeprüft“ oder „schwermetallfrei“.

Weitere Informationen zum CE-Zeichen finden Sie hier: https://www.tuev-sued.de/produktpruefung/dienstleistungen/ce-kennzeichnung

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TÜV SÜD: Pollen im Anflug

Niesattacken und tränende Augen gehören für heuschnupfengeplagte Menschen zum Frühjahr dazu. Medikamente können die Symptome meistens gut lindern. Autofahrer sollten aber auf die Nebenwirkungen achten. Die Experten von TÜV SÜD warnen vor leichtfertigem Umgang mit antiallergischen Mitteln.

Jeder fünfte Erwachsene in Deutschland leidet an Heuschnupfen. Die meisten reagieren auf die Pollen von Bäumen, Sträuchern oder Gräsern. Von April bis August ist Hochsaison für den Pollenflug. Die typischen Symptome sind geschwollene und tränende Augen, eine laufende Nase und ständiger Niesreiz. Gefährlich beim Autofahren ist der Niesreflex, denn während des Niesens sind die Augen geschlossen und der Fahrer lenkt somit blind.

Viele Allergiker greifen zu Medikamenten, um die Beschwerden zu lindern. Andrea Häußler, TÜV SÜD-Expertin warnt: „Selbst rezeptfreie Medikamente können müde machen und das Reaktionsvermögen deutlich einschränken. Das ist ein Risiko, das im Straßenverkehr zur echten Gefahr werden kann.“ Daher Medikamente möglichst abends vor dem Schlafengehen einnehmen und bei Müdigkeit nicht Autofahren.

Abhilfe Pollenfilter im Auto

Eine echte Hilfe sind Filter im Auto, die die Pollen daran hindern ins Wageninnere zu gelangen. Diese Pollenfilter gehören heute meist zum Serienumfang oder können zumindest als Option dazu bestellt werden. Wer keinen Filter im Auto hat, sollte bei einer Werkstatt klären, ob sich dieser eventuell nachrüsten lässt. Wichtig: Den Filter regelmäßig nach Herstellervorgaben austauschen lassen. Er setzt sich mit der Zeit zu und behindert damit die Luftzirkulation im Auto. Zusätzlich sollten Schiebedach und Fenster in der Pollensaison stets geschlossen bleiben. Allergiker sollten auf das Parken unter Bäumen verzichten. Das Fahrzeug ist oft mit Pollen und Blüten übersät, der direkte Kontakt mit Blütenstaub verschlimmert die Heuschnupfenbeschwerden.

Tipp der TÜV SÜD-Experten: Die Jacke stets in dieser Jahreszeit im Kofferraum verstauen, so gelangen die anhaftenden Pollen nicht ins Wageninnere.

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Smart Industry Readiness Index: So wird Ihr Unternehmen fit für die digitale Transformation

Unternehmen in der Fertigungsindustrie sind oft unsicher, wie sie die komplexen Herausforderungen von Industrie 4.0 erfolgreich meistern können. TÜV SÜD bietet ihnen mit dem Smart Industry Readiness Index ein Analysewerkzeug, das ihnen das notwendige Rüstzeug für einen bestmöglichen Start in die digitale Transformation verschafft.

Der Smart Industry Readiness Index wurde gemeinsam von TÜV SÜD und dem Singapore Economic Development Board entwickelt. Er ist angelehnt an das RAMI 4.0 (Referenzarchitekturmodell Industrie 4.0) und wurde von renommierten Experten aus Wirtschaft und Forschung weltweit geprüft und validiert. „Mit dem Smart Industry Readiness Index können Unternehmen das umfangreiche Potenzial von Industrie 4.0 für sich erschließen“, sagt Marcello Walz, Product Performance Manager IT der TÜV SÜD Management Service GmbH. „Durch die zielgerichtete Analyse ihrer Prozesse, Systeme und Strukturen und die Aufteilung in verständliche, umsetzbare Bausteine wird dabei der Nutzen für alle im Unternehmen sichtbar und ein einheitliches Verständnis von Industrie 4.0 sichergestellt.“

Was kann die Fertigung tatsächlich leisten?

Der Smart Industry Readiness Index definiert in einem ersten Schritt die Unternehmensbereiche und zeigt, wie weit einzelne Produktionsstätten im Bereich Industrie 4.0 und der digitalen Transformation fortgeschritten sind: Dazu analysiert der Index die tragenden Säulen des Unternehmens, anhand derer sich der aktuelle Leistungsstand der eigenen Produktionsanlagen sehr detailliert ermitteln lässt. Das Ergebnis zeigt deutlich, an welchen Stellen angesetzt werden muss. So können Unternehmen zielgerichtet, Schritt für Schritt die digitale Transformation umsetzen.

Um sicherzustellen, dass der Smart Industry Readiness Index in der Praxis einfach anzuwenden ist, wurde er sowohl in kleinen Betrieben, im Mittelstand sowie in multinationalen Konzernen unterschiedlichster Branchen getestet. TÜV SÜD hat bereits mit über 200 solcher Assessments den Entwicklungsstand in Sachen Industrie 4.0 von multinationalen Konzernen aber auch von KMU erfolgreich bewertet. Die Experten von TÜV SÜD Audit Services führen das Assessment jeweils vor Ort durch, um den Industrie-4.0-Reifegrad des Unternehmens anhand seiner Prozesse, Technologien und Organisation zu bestimmen.

TÜV SÜD hat den Smart Industry Readiness Index gemeinsam mit dem Singapore Economic Development Board 2017 entwickelt. Der Praxiseinsatz ist in Singapur gestartet und wird nun auf Indonesien, Thailand, Indien, USA, Europa und Japan ausgeweitet. Die für den Index eingesetzten Analysewerkzeuge werden zudem in Zusammenarbeit mit internationalen Kooperationspartnern kontinuierlich weiterentwickelt.

Weitere Informationen zum Smart Industry Readiness Index erhalten Sie hier: https://www.tuev-sued.de/management-systeme/industrie-40

Mehr Informationen zu den Kooperationspartnern des Industrie 4.0 Readiness Index finden Sie hier (Englisch): https://www.tuvsud.com/en/press-and-media/2019/january/leading-industry-4-0-players-collaborate-to-help-manufacturers-accelerate-digital-transformation

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Uniscon @ Cloud Expo Europe: Sealed Platform: Digitalisieren ohne Reue

Hygiene und die Cloud – was haben die beiden denn miteinander zu tun? Seit man Hygienevorschriften in Großküchen digital kontrolliert, jede Menge: Die erhobenen Daten werden über professionelle IoT-Module der Firma WAGO auf die Sealed Platform der TÜV SÜD Tochter Uniscon geladen – und schützt damit die Daten vor Manipulation. Außerdem sichert man damit die Mitarbeiterprofile ab, denn diese dürfen unter keinen Umständen etwa an andere Arbeitgeber gelangen. Das ist dem Betriebsrat und der Geschäftsführung ein wichtiges Anliegen. Die Dokumentation und Auswertung der erfassten Messwerte erfolgt schließlich automatisiert über eine App – zeitsparend, fälschungssicher und datenschutzkonform. Dies ist nur ein Beispiel, wie Unternehmen die Sealed Platform nutzen können.

 „Privacy by Design“ für alle Branchen

Die Sealed Platform schützt Daten und Anwendungen in allen Branchen und Sektoren mit einem Satz rein technischer Maßnahmen vor jeglichem unbefugten Zugriff. Auch der privilegierte Zugriff ist ausgeschlossen. Uniscon-CEO Karl Altmann erklärt: „Alle Daten sind bei der Verarbeitung, der Speicherung und Übertragung zuverlässig geschützt – auch gegen mögliche Insider-Angriffe seitens des Plattform-Betreibers oder der Administratoren.“ Dies liege am konsequenten Privacy-by-Design-Ansatz der Uniscon: „Bei der Entwicklung haben wir von Anfang an modernste Datenschutz- und IT-Sicherheitsgrundsätze in die Konzeption mit einbezogen“, sagt Altmann. Aus diesem Grund würde die Sealed Platform ein bislang einzigartiges Sicherheitsniveau erreichen.

Uniscons betreibersichere Cloud-Plattform ist als Private, Hybrid oder Public Cloud verfügbar und eignet sich für alle Arten von Anwendungen. Als Anwender kommen somit Unternehmen mit eigenem Rechenzentrum oder eigener Cloud, Plattform- und Telko-Anbieter sowie Independent Software Vendor in Frage.

Besuchen Sie uns!

Sie möchten wissen, was die Sealed Platform für Ihr Unternehmen tun kann? Dann besuchen Sie uns vor Ort im ExCel London: Wir sind am Dienstag, den 12. März sowie am Mittwoch, den 13. März 2019 für Sie da und stehen Ihnen gerne Rede und Antwort. Sie finden uns am gemeinsamen Stand mit dem TÜV SÜD in Halle N12 (Stand S4341).

Auf keinen Fall sollten Sie den Vortrag von Uniscon-CEO Karl Altmann am Dienstag, den 12. März, verpassen. Anhand weiterer konkreter Anwendungsfälle zeigt er, worauf Sie achten müssen, wenn sicherheitskritische Business-Daten und -Anwendungen in die Cloud wandern:

Titel: „Ultra-high security for Business critical data and applications in the Cloud”
Wann: 12. März von 14:30 – 14:45 Uhr
Wo: Cloud Security Innovations Strategies & Service Providers Theatre

Weitere Informationen zur Cloud Expo Europe sowie ein Kontaktformular, über das Sie Termine vereinbaren können, finden Sie hier.

Eine Broschüre zur Sealed Platform steht online für Sie zum Download bereit.

Wenn Sie Fragen zur Sealed Platform haben oder ein Interview mit unseren IT-Sicherheitsexperten vereinbaren möchten, können Sie gerne Kontakt mit uns aufnehmen. Schreiben Sie uns eine Mail oder rufen Sie an: presse@uniscon.de bzw. +49 (0)89 / 41 615 988 104

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Mit Sicherheit: Nutzung der Windenergie optimieren

Mit neuen Dienstleistungen zeigt TÜV SÜD auf der Wind Europe 2019, dass sich die sichere Nutzung der Windenergie weiter optimieren lässt. Im Mittelpunkt des Auftritts stehen die Bewertung und Prüfung für den Weiterbetrieb und die standortspezifische Zertifizierung von WEA sowie die Zertifizierung von Offshore-Schwimmfundamenten. Die Wind Europe findet vom 2. bis 4. April 2019 in Bilbao statt. (Halle 1, Stand C46)

Zum Ablauf der Entwurfslebensdauer stehen Betreiber von WEA vor der Entscheidung, die Anlagen abzubauen, zu erneuern oder weiter zu betreiben. Ob eine Anlage oder ein Windpark für den Weiterbetrieb geeignet ist, zeigt die Bewertung und Prüfung für den Weiterbetrieb von WEA (BPW). „Mit der BPW wird unter anderem ermittelt, wie stark eine Anlage in der bisherigen Betriebsphase beansprucht wurde“, sagt Dr. Martin Webhofer, Leiter Windenergie der TÜV SÜD Industrie Service GmbH. Das geschieht in Form von Computersimulationen, welche die Auslegungsbedingungen nach der Typenzertifizierung und die konkreten Bedingungen am Standort berücksichtigen. Zusätzlich wird der Anlagenzustand vor Ort begutachtet. Das daraus entstehende Gutachten gibt Auskunft darüber, unter welchen Bedingungen ein Weiterbetrieb möglich ist. „Das Gutachten ermöglicht auch eine klare Einschätzung, mit welchem Aufwand und welchen Kosten ein möglicher Weiterbetrieb verbunden sind“, so Webhofer. Mit der BPW erhält der Betreiber einen detaillierten Zustandsbericht seiner Anlagen, der Chancen und Risiken für den Weiterbetrieb transparent macht und damit eine belastbare Entscheidungsgrundlage schafft.

Zertifikat berücksichtigt standortspezifische Anforderungen

Die Wirtschaftlichkeit eines Windparks kann durch die Anpassung des Anlagendesigns an einen bestimmten Standort deutlich erhöht werden. Die Anpassungen betreffen beispielsweise das Turm- und Fundamentdesign, die Regelung der Anlage oder Rotor und Gondel, ohne jedoch die Vorteile des Plattformdesigns zu verlieren. Mit dem Site Specific Design Certificate von TÜV SÜD können Hersteller und Projektentwickler nachweisen, dass sich ihre optimierten Anlagen bestmöglich für einen bestimmten Standort eignen. Die Zertifizierung baut auf die Designprüfung des Plattformzertifikats auf und bindet zusätzliche, standort­spezifische Faktoren ein. Durch die bei TÜV SÜD weiter entwickelten Berechnungsmethoden und die Erfahrung aus 30 Jahren Windenergie kann das Site Specific Design Certificate bereits im Bieterprozess an die Gegebenheiten eines Standortes oder einer Ausschreibung angepasst und rechtzeitig zur Verfügung gestellt werden.

Zertifizierung von Schwimmfundamenten für Offshore-WEA

Durch den Einsatz von Schwimmfundamenten lassen sich Offshore-WEA auch in tiefen Gewässern realisieren. Im Rahmen eines Pilotprojekts hat TÜV SÜD die Zertifizierung für Schwimmfundamente weiterentwickelt, um den sicheren und zuverlässigen Einsatz dieser innovativen Tragstruktur zu gewährleisten. Das Pilotprojekt eines Industriekonsortiums unter Leitung der spanischen ESTEYCO kombiniert ein Schwimmfundament mit einem Teleskopturm. Während des Ausschwimmens dient das Fundament als Schwimmkörper. Der Teleskopturm ist eingefahren, um die Schwimmstabilität zu gewährleisten. Das Pilotprojekt ist eine Vorstufe der Entwicklung von Floating Foundations, bei denen einen schwimmende, am Meeresboden verankerte Struktur die WEA trägt. Bei der Installation wird das Fundament abgesenkt und der Teleskopturm ausgefahren. „Mit dieser Technologie lassen sich Offshore-WEA wesentlich kostengünstiger realisieren“, sagt Florian Singer, Projektleiter auf Seite der TÜV SÜD Industrie Service GmbH. „Zum einen kann die gesamte Struktur im Trockendock aus vorgefertigten Elementen zusammengesetzt werden, zum anderen ist für den Transport und die Installation kein kostenintensiver Einsatz von Errichterschiffen und Kränen notwendig.

Digitalisierte Prüfung von WEA

Für die Prüfung und Zustandsbewertung von WEA sowie die Auswertung der Prüfergebnisse hat TÜV SÜD eine datenbank­gestützte IT-Lösung entwickelt. Die durchgängig digitalisierte Prüfung kombiniert effiziente Prüfabläufe mit einer strukturierten Datenerfassung. Die Lösung wird kontinuierlich weiterentwickelt. Im nächsten Schritt ermöglicht TÜV SÜD den Betreibern den Zugriff auf eine interaktive Mängelstatistik ihrer Anlagen.

Windenergieleistungen von TÜV SÜD TÜV SÜD ist vom Bundesamt für Seeschifffahrt und Hydrographie (BSH) für die Zertifizierung von Offshore-Windparks anerkannt und als Zertifizierungsstelle für Windenergieanlagen und Komponenten im Offshore- und Onshore-Bereich sowie als Prüflabor für Messung von Windpotential, Turbulenzen und Energieerträge akkreditiert. Die Experten verfügen über umfangreiche Erfahrungen bei allen Prüfungen, Gutachten und Zertifizierungen, die im Rahmen von internationalen Windenergieprojekten notwendig sind. www.tuev-sued.de/windenergie.

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TÜV SÜD beteiligt sich an flowtify im Rahmen einer strategischen Partnerschaft

Die TÜV SÜD Food Safety Institute GmbH beteiligt sich im Rahmen einer strategischen Partnerschaft an der flowtify GmbH, einem Anbieter von mobilem Hygiene- & Qualitätsmanagement.

Der Erwerb erfolgt im Rahmen der Series-A Finanzierungsrunde von flowtify. „Wir erwarten, dass sich der Schwerpunkt von der reinen Auditierung auf die Fernüberwachung, Systemüberwachung und -verwaltung verlagern wird“, sagt Thorsten Steinhübel, Geschäftsführer der TÜV SÜD Food Safety Institute GmbH. Durch die strategische Kooperation mit flowtify können in Zukunft Dienstleistungen mit digitalen Lösungen angeboten werden, die die tägliche Qualitätssicherungsarbeit der Kunden erleichtern und einen Mehrwert bieten.

flowtify hilft mittels einer App und IoT-Produkten, cloudbasierte Qualitäts- und Hygienekontrollen im Rahmen der EU VO 852/2004 (HACCP) lückenlos und rückverfolgbar durchzuführen. Die flowtify-App dient der digitalen Strukturierung und Umsetzung von Dokumentationen und unterstützt Mitarbeiter durch Videos, Fotos oder PDFs, ihnen auch noch unbekannte Aufgaben selbstständig zu erledigen. Durch IoT-Unterstützung soll zukünftig die Sicherheit im Umgang mit Lebensmitteln weiter erhöht werden.

Ergänzend zur bestehenden App für digitale Qualitäts- und Hygienechecks entwickelt flowtify aktuell eine Audit-App. „In den letzten Monaten haben unsere Kunden speziell für 2nd Party Audits ausdrücklich ein digitales Instrument für solche Audits gewünscht. Dementsprechend wollen wir den kompletten Audit-Prozess digitalisieren und unseren Kunden ein digitales Tool zur Verfügung stellen, mit dem Daten und Prozesse einfach analysiert, interpretiert und dokumentiert werden können“, so Steinhübel weiter. Zunächst ist der Einsatz von flowtify im deutschsprachigen Raum geplant, mittelfristig könnte die flowtify-Applikation auch in anderen Audit- und Inspektionsgeschäften von TÜV SÜD eingesetzt werden. Dafür wurde eine entsprechende Kooperationsvereinbarung unterzeichnet.

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TÜV SÜD ClassiC: Wir kennen sie alle

Gutachten, H-Zulassung und eine Oldtimer App, mit der die Liebhaber historischer Fahrzeuge nicht nur alle Service-Termine im Blick haben, sondern zudem fahrzeugspezifische Daten und Dokumente verwalten und Tourentipps teilen können. Das sind die Top-Themen von TÜV SÜD bei der Retro Classics 2019, die vom 7. bis 10. März auf dem Stuttgarter Messegelände stattfindet. Schmankerl am Stand C34 in Halle 10: ein Pierce-Arrow Typ B (1930) mit 6 Liter Hubraum, 125 PS und Reihenachtzylinder-Maschine.

„Auf der europaweit größten Messe mit circa 90.000 Besuchern werden unsere Experten rund um alle Fragen zu Oldtimern bereitstehen – darauf freuen wir uns“, sagt Lars Kammerer, Leiter Marketing Division Mobility bei TÜV SÜD. Ob die Sachverständigen von TÜV SÜD den Pierce-Arrow mal auf der Prüfgasse hatten? Die Chancen stehen nicht schlecht. Schließlich haben die Experten bereits 50 Jahre nach der Unternehmensgründung im Jahr 1886 mit Fahrzeuguntersuchungen begonnen. Damit hat TÜV SÜD beinahe alle Vehikel, die zum Oldtimer-Check antreten, in ihrer Historie begleitet und kennt die Besonderheiten und den technischen Entwicklungsstand der Baujahre. Ein Riesenpfund und eine enorme Erfahrung, die die Oldtimer-Experten von TÜV SÜD besonders auszeichnet und zu beliebten Partnern der Szene macht – beipielsweise wenn es darum geht, ein altes Fahrzeug zu kaufen oder wiederaufzubauen. Die unabhängigen Experten erstellen H-Gutachten, Wert- oder Änderungsgutachten und stehen mit Datenblättern für beinahe alle Modelle bereit.  

Während der Retro Classics auf der Messe Stuttgart informieren die Spezialisten von TÜV SÜD am Stand C34 in Halle 10 die Besucher zu allen Fragen rund um Old- und Youngtimer. Sie liefern technische Tipps und stehen mit Datenbanken parat, wenn es darum geht, ein altes Fahrzeug wiederaufzubauen.

Weitere Informationen unter www.tuev-sued.de

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TÜV SÜD: Reifen machen Radio

Die Funkübertragung aktiver Reifensensorik ist das TOP-Thema der
TÜV SÜD Reifenexperten auf der Messe Tire Technology Expo 2019, die vom 5. bis 7. März in Hannover stattfindet. Weitere Themen am Stand 1.000 in Halle 20: modellspezifische Rollwiderstandsparameter in Bezug auf WLTP und RDE, HC Verdunstungsemissionen (SHED), Tests von Spezialreifen wie beispielsweise für die Landwirtschaft und, und, und. TÜV SÜD präsentiert auf der Fachmesse ein breites Spektrum an Dienstleistungen und unterstreicht damit seine Rolle als führender Entwicklungspartner von Reifenherstellern auf der ganzen Welt.

GMA: Reifen erkennen den Straßenzustand, Systeme zur Unterstützung der Fahrdynamik werden entsprechend automatisch angepasst? Schon bald keine Zukunftsmusik mehr! Aktive Sensoren in den Pneus werden zukünftig eine Vielzahl von Aufgaben übernehmen – beispielsweise die Meldung von Glätte. Die Datenübertragung in die BUS-Systeme des Fahrzeugs geschieht per Funk. Bei der Einhaltung der weltweit heterogenen Regelungen beim „Funkverkehr“ unterstützen die Experten die Hersteller bereits in der Entwicklungsphase. Klaus Baltruschat, Senior Account Manager Tire & Wheels bei der TÜV SÜD Product Service GmbH: „Die Sensorik in den Reifen spielt eine zunehmend wichtige Rolle für die Fahrdynamik und für mehr Verkehrssicherheit. Wir unterstützen die Enwickler rund um die Einhaltung der Regularien aus mehr als 100 Ländern.“  

Rolling Resistance plus: Weiterer Schwerpunkt: der Rollwiderstand. Bislang wurde er lediglich im Geradeauslauf gemessen. Jetzt müssen die neuen Vorschriften zur Bestimmung von Verbrauch und Schadstoffausstoß, Worldwide Harmonized Light-Duty Vehicles Test Procedure (WLTP) und Real Driving Emissons (RDE), erfüllt werden. Und sie sehen auch Messungen mit Berücksichtigung der Fahrwerksgeometrie vor. Dabei verändert sich der Rollwiderstand. Baltruschat: „Wir können ihn auch bei Sturz und Schräglauf ermitteln. Das Interesse seitens der Autohersteller ist groß.“

Die Tire Technology Expo ist die wichtigste Messe und Konferenz zu Reifenfertigungstechnologien. Sie bietet den Besuchern ein technisches Schaufenster für Materialien, Ausrüstung und Dienstleistungen, die das gesamte Spektrum der Reifenherstellung abdecken.

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TÜV SÜD zertifiziert Rechenzentren nach EN 50600

TÜV SÜD zertifiziert Rechenzentren auf Basis der EN 50600. Der ganzheitliche Ansatz der europäischen Norm umfasst alle Aspekte der Einrichtungen und der Infrastruktur eines Rechenzentrums. Die EN 50600 ermöglicht eine internationale Vergleichbarkeit und schafft eine belastbare Vertrauensbasis. Die Data Centre World findet am 12. und 13. März 2019 in London statt. (Stand S4341)

Rechenzentren sind ein integraler Bestandteil der modernen Informationsgesellschaft. Durch Entwicklungen wie Industrie 4.0 oder Highly Automated Driving (HAD) wird der Bedarf nach sicheren und verfügbaren Rechenzentren in Zukunft weiter zunehmen. Zugleich müssen die Planer, Errichter und Betreiber steigende Anforderungen an die bauliche und technische Infrastruktur erfüllen. „Die Zertifizierung nach EN 50600 bietet vielfachen Nutzen“, sagt Thomas Grüschow, Spezialist für Rechenzentren bei der TÜV SÜD Industrie Service GmbH. Die Norm regelt alle Aspekte der physischen Einrichtungen, berücksichtigt die Konzeption und Planung der Infrastruktur sowie das betriebliche Management und schafft zudem vielfältige Anknüpfungspunkte zu anderen Normen und Management­standards wie der ISO 27001. „Die EN 50600 ist der Rechenzentrumsstandard der Zukunft“, betont Thomas Grüschow. „Sie schafft Klarheit und Transparenz über die Sicherheit und Verfügbarkeit von Rechenzentren und damit auch die Basis für das Vertrauen von Betreibern und Nutzern.“

Trotz der hohen Anforderungen hat die EN 50600 für Planer, Entscheider und Betreiber entscheidende Vorteile. Die komplette Infrastruktur kann in einem einzigen Zertifikat abgebildet werden und die technischen Anforderungen lassen sich im Rahmen der Fachplanung an die Bedürfnisse des konkreten Standorts und des konkreten Businesses anpassen. Damit können Projekte sehr zielgerichtet geplant und kostenoptimiert realisiert werden. Thomas Grüschow: „Unsere Kunden sind von dem pragmatischen und lösungsorientieren Ansatz des Standards ebenso überzeugt, wie von den verständlichen und nachvollziehbaren Audits, die wir im Rahmen des Zertifizierungsprozesses durchführen.“

TÜV SÜD zertifiziert Rechenzentren bereits seit 2015 nach EN 50600. „Wir haben umfangreiche Erfahrungen und auch das nötige Hintergrundwissen, wie die EN 50600 im Zusammenspiel mit anderen Anforderungen optimal umgesetzt werden kann“, erklärt Thomas Grüschow. Er ist davon überzeugt, dass sich der Standard in einem ausgesprochen dynamisch wachsenden Markt durchsetzen wird.

TÜV SÜD ist auf der Data Centre World am Gemeinschaftsstand mit Uniscon zu finden (S4341). Weitere Informationen zur Zertifizierung nach EN 50600 gibt es unter www.tuev-sued.de/is/rechenzentren.

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