DIHK-Umfrage: Brexit schon jetzt eine hohe Belastung

Heute debattiert das britische Unterhaus über die weiteren Schritte beim Brexit. Unterdessen nehmen die Sorgen in der deutschen Wirtschaft weiter zu – dies zeigt eine aktuelle Umfrage des Deutschen Industrie- und Handelskammertages (DIHK) unter 1.500 deutschen Unternehmen mit Geschäftsverbindungen zu Großbritannien.

In einer Sonderauswertung der noch unveröffentlichten Umfrage "Going International" ermittelte der DIHK, inwieweit die Betriebe hierzulande konkret vom Brexit betroffen sind.

Dabei bewertete nur noch jedes fünfte der befragten Unternehmen seine Geschäfte im Vereinigten Königreich als gut; 70 Prozent der Betriebe erwarten für 2019 eine Verschlechterung.

Einige Unternehmen ziehen bereits Konsequenzen. Der DIHK-Untersuchung zufolge plant jeder achte Betrieb mit UK-Geschäft aktuell, seine Investitionen auf andere Märkte zu verlagern – größtenteils nach Deutschland und in andere EU-Länder. Zum Vergleich: Anfang 2018 hatte nur jeder zwölfte Betrieb von entsprechenden Vorhaben berichtet.

"Der Brexit ist bereits jetzt eine hohe Belastung für die deutschen Unternehmen", fasst DIHK-Außenwirtschaftschef Volker Treier die Ergebnisse der Auswertung zusammen. Handel und Investitionen befänden sich seit dem Brexit-Referendum "auf einem gewissen Rückzug".

Fast noch schlimmer: Sogar einen Monat vor dem Austrittsdatum müssten die Betriebe "ohne Kompass navigieren", so Treier. Eine konkrete Vorbereitung auf den Brexit gestaltet sich für viele Betriebe trotz intensiver Bemühungen schwierig.

"Den größten Risikofaktor für ihre Geschäfte sehen die Unternehmen im drohenden Mehraufwand bei der Zollbürokratie", berichtet der DIHK-Außenwirtschaftschef. "Im ungünstigsten Fall würden bei einem ungeordneten Austritt bis zu zehn Millionen neue Zollanmeldungen notwendig." Hinzu kämen bei einem "No Deal"-Szenario, in dem der Handel auf WTO-Regeln basieren würde, Zölle in Milliardenhöhe.

"Rund die Hälfte der Betriebe bereiten sich mit Zollschulungen auf den Brexit vor", so Treier weiter. Allerdings hielten sich die meisten Unternehmen mit kostenintensiven Investitionen in Personal und IT noch zurück. "Stattdessen fokussieren sie sich auf Gespräche mit Lieferanten und Kunden."

Treiers Fazit: "Nicht nur der Brexit selbst, sondern auch die nach wie vor herrschende Unsicherheit über die zukünftigen Handelsbeziehungen gehen ganz konkret zulasten des Wirtschaftsstandortes Großbritannien. Aber der Ball liegt hier nach wie vor eindeutig bei den Briten."

Sie finden die Ergebnisse der aktuellen Sonderauswertung in einer deutschen und einer englischen Fassung hier zum Download:

Auswirkungen des Brexit: Sonderauswertung Going International 2019 (PDF, 489 KB)

The Impact of Brexit on German Businesses: Results of the IHK Business Survey Going International (PDF, 410 KB)

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Aktienphobie dauert an

Das Verhältnis der Deutschen zu Aktien bleibt schwierig: Die Börse erscheint ihnen als ein Ort, an dem man spekulieren und mit Glück kurzfristig viel Geld verdienen kann. Doch dass man mit Aktien langfristig ein Vermögen aufbauen und es gleichzeitig vor Risiken wie Inflation, Bank- und Staatspleiten schützen könne, sei den meisten nach wie vor unbekannt, stellt Jörg Wiechmann fest. Das schließt der Geschäftsführer des Itzehoer Aktien Clubs (IAC) aus einer repräsentativen Umfrage des Marktforschungsinstituts YouGov. Demnach hegt ausgerechnet die wohlhabendste Altersgruppe, die Generation der 51- bis 64-Jährigen, das größte Misstrauen gegen Aktien. Knapp die Hälfte findet es „hochinteressant“, Geld an der Börse anzulegen, doch ebenso groß ist der Anteil derer, die die Börse für so riskant wie ein Spielcasino halte. 56 Prozent fürchten „unkontrollierbare Risiken“ und würden Geld nur mit Kapitalgarantie an der Börse anlegen. „Das aber ist ein Widerspruch in sich“, sagt Wiechmann. Da gelte das Motto: „Wasch mich, aber mach mich nicht nass.“ Denn Aktien seien Unternehmensbeteiligungen und unterlägen damit den Gesetzen des Unternehmertums – da gebe es keine Garantien. Gerade die Bereitschaft, Risiko zu übernehmen, sei die Grundlage für überdurchschnittliche Einkommen und Renditen bei Unternehmern und Aktionären, betont Wiechmann. Zwar könnten einzelne Unternehmen scheitern – „ein Scheitern von Unternehmertum und Wirtschaft in Gänze hingegen ist nicht möglich“. Das sei der große Vorteil für den Aktionär: Er könne weltweit in viele Unternehmen aus unterschiedlichen Branchen und Ländern investieren. So profitiere er von der ständig wachsenden Weltwirtschaft, eliminiere aber gleichzeitig das einzelne Unternehmensrisiko fast vollständig. „Was bleibt, ist das Risiko kurzfristiger Kursschwankungen“, sagt der IAC-Geschäftsführer. Doch sie beträfen nur den kurzfristig orientierten Anleger, denn: „Langfristig hingegen streben Börse und Wirtschaft gemeinsam aufwärts.“ Für den Langfrist-Aktionär mache selbst der Zeitpunkt des Einstiegs an der Börse kaum einen Unterschied, sagt Wiechmann. Sein Rechenbeispiel: Auf eine Investition in Höhe von 10.000 Dollar an der US-Börse direkt vor dem Crash 1987 sei ein Verlust von mehr als 22 Prozent gefolgt – der höchste Tagesverlust in der Börsengeschichte. „Bis heute aber wäre der Wert auf mehr als 200.000 Dollar angewachsen“, so Wiechmannn. Dies entspreche einer Rendite von rund zehn Prozent pro Jahr. Das wäre dem Glückspilz erspart geblieben, der direkt nach dem Crash zu Tiefstkursen gekauft hätte. Doch seine Rendite bis heute hätte bei 10,8 Prozent gelegen — „gerade einmal 0,8 Prozent pro Jahr mehr als der Pechvogel“.

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Chancen für die Fachkräfte von Morgen

Die Höhere Berufsbildung – zum Beispiel die Weiterbildung zum Meister – bietet hervorragende Chancen für die Fachkräfte von morgen. Das geht aus der aktuellen DIHK-Erfolgsstudie Weiterbildung 2018 hervor.

Mehr Verantwortung im Job, ein besseres Gehalt und die Weiterentwicklung der eigenen Persönlichkeit sind laut der Studie die Erfolge und Motive von IHK-Absolventen der Höheren Berufsbildung. Dabei stehen die beiden Ziele, eine bessere Position im Job zu erreichen (66 Prozent) und mehr Geld zu verdienen (46 Prozent) bei den Teilnehmern der Umfrage als Motivation für die Weiterbildung ganz oben.

„Durchhalten“ zahlt sich aus: Für nahezu zwei Drittel der Befragten hat die Weiterbildung positive Auswirkungen auf ihre berufliche Entwicklung. Das heißt sie sind entweder nach der Weiterbildung aufgestiegen, haben einen größeren Verantwortungsbereich oder konnten sich finanziell verbessern. Monatliche Gehaltszuwächse von 750 Euro und mehr sind keine Seltenheit. Doch auch persönlich nützt ein Abschluss der Höheren Berufsbildung: 85 Prozent der befragten Absolventen geben an, dass sich durch die Weiterbildung ihr Blickwinkel erweitert hat, sie Zusammenhänge besser verstehen und nun souveräner auftreten.

Es zeigt sich einmal mehr, dass Weiterbildung eine Investition in die eigene Zukunft ist – mit hoher persönlicher Rendite. Dazu passt, dass sich 85 Prozent der Befragten wieder für dieselbe Weiterbildung entscheiden würden. 58 Prozent wollen sich auch in Zukunft weiterbilden. Die Studie ist daher ein starkes Argument für die Berufliche Bildung und insbesondere die Höhere Berufsbildung.

Jährlich nehmen die Industrie- und Handelskammern (IHKs) rund 61.000 Prüfungen der Höheren Berufsbildung (Aufstiegsfortbildung) nach dem Berufsbildungsgesetz ab, zum Beispiel zum Fachwirt, Industriemeister oder Bilanzbuchhalter. Der aktuellen DIHK-Erfolgsstudie Weiterbildung liegen die Antworten von 17.595 Absolventen zugrunde. Der Befragungszeitraum lag zwischen dem 24. Januar und 22. Februar 2018.

Diese Medieninformation kann auch unter www.heilbronn.ihk.de/… abgerufen werden.

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Wirtschaft warnt vor Innovationsbremsen bei Medizinprodukten: Umfrage zeigt Probleme für Anbieter und Patienten

Wegen neuer EU-Regulierungen rechnen fast 80 Prozent der Medizintechnik-Unternehmen hierzulande nach einer aktuellen Umfrage mit erheblichen Schwierigkeiten, künftig innovative Produkte auf den Markt zu bringen. Der Deutsche Industrie- und Handelskammertag (DIHK) sieht die Patientenversorgung in Gefahr.

Gemeinsam mit dem Industrieverband Spectaris hatte der DIHK die Unternehmen der Branche nach den Auswirkungen von zwei Ende Mai 2017 in Kraft getretenen EU-Vorschriften gefragt, die in näherer Zukunft wirksam werden sollen: die EU-Verordnung zu Medizinprodukten (MDR) nach einer Übergangsfrist von drei Jahren und die EU-Verordnung zur In-vitro-Diagnostik (IVDR) nach fünf Jahren.

Das – richtige und wichtige – Ziel dieser Vorschriften ist es, für sichere und verlässliche Medizinprodukte zu sorgen. Die Erhebung macht jedoch klar, dass sie zusätzliche Bürokratie verursachen und den Marktzugang vor allem für kleine und mittlere Anbieter erschweren. Letztlich bangt jedes dritte Medizintechnikunternehmen um seine Existenz, und die Versorgung der Patienten wird erheblich ausgebremst.

Konkret bewirken die Verordnungen, dass immer mehr Unternehmen bei einer "Benannten Stelle" eine Zulassung für ihre Medizinprodukte beantragen müssen. Doch: "75 Prozent der Unternehmen klagen schon heute unter anderem über zu lange Wartezeiten von der Antragsstellung bis zur Zertifizierung", berichtet der stellvertretende DIHK-Hauptgeschäftsführer Achim Dercks.

Zudem gibt es in Europa schlichtweg noch zu wenige "Benannte Stellen", um in Zukunft Medizinprodukte nach den neuen EU-Verordnungen zuzulassen. Und auch die geringe Personaldecke bei den Benannten Stellen ist ein Problem.

Wenn die neuen EU-Verordnungen zur Anwendung kommen, könnten lebenswichtige Nischenprodukte – etwa Medizinprodukte für Kinder – womöglich nicht mehr wirtschaftlich produziert werden, warnt Achim Dercks: "Wir sehen die Gefahr, dass vor allem viele kleinere Hersteller Probleme mit dem Marktzugang für ihre Produkte bekommen werden."

Etwa ein Drittel der von DIHK und Spectaris befragten Betriebe, die ihre Produkte gemäß der MDR höher klassifizieren müssen, plant bereits, die Produkte vom Markt zu nehmen. Ein weiteres Drittel hat sich noch nicht festgelegt, ob es sein Produktportfolio bereinigen wird.

Ein großes oder sehr großes Problem sehen drei Viertel der Befragten in der unklaren Rechtslage rund um die MDR – schließlich ist bei einigen Produktkategorien immer noch unklar, welchen Risikoklassen sie am Ende zugeordnet werden.

"Was die vielen mittelständischen Firmen jetzt brauchen, ist die Zuversicht, auch in Zukunft ihre Produkte auf den Markt bringen zu können", fordert Dercks. "Dafür ist die Unterstützung der Politik notwendig. Nur so lässt sich sowohl das Patientenwohl als auch die Innovationskraft der Industrie sichern."

Die Politik solle deshalb praktikablere Übergangsphasen, einen Bestandsschutz für bewährte Altprodukte und Sonderregelungen für Nischenprodukte umsetzen, so sein Appell.

Die Ergebnisse der Erhebung gibt es hier:

DIHK-Spectaris-Unternehmensumfrage zu innovativen Medizinprodukten und In-vitro-Diagnostika (PDF, 292 KB)

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FXFlat bei CFD-Broker-Umfrage 2019 des Deutschen Kundeninstituts gleich mehrfach mit Bestnote ausgezeichnet

Wie schon im Vorjahr beginnt auch 2019 gleich mit großem Zuspruch für den Online-Broker FXFlat. So spricht das Deutsche Kundeninstitut (DKI) nach seiner „CFD-Broker Umfrage 2019“, einer Befragung unter mehr als 1.000 CFD-Tradern, FXFlat in mehreren Kategorien die Bestnote zu. FXFlat darf sich nun etwa über das DKI-Siegel „Traders Liebling“ freuen, nachdem der Broker in der Kategorie Gesamtzufriedenheit die Höchstnote „sehr gut“ sowie die Top-Bewertung mit fünf Sternen erhalten hat. „Diese Bewertung freut uns sehr, zum einen weil sie auf dem Votum der Kunden basiert, deren Zufriedenheit für uns die entscheidende Benchmark ist, zum anderen weil sie uns zeigt, dass das Gesamtpaket stimmt“, erklärt Rafael Neustadt, Geschäftsführer der FXFlat Wertpapierhandelsbank GmbH.

Ebenfalls stark schneidet FXFlat in den Kategorien Preis/Leistung und Ordermöglichkeit ab, hier bekommt der CFD-Anbieter von den Befragten ebenfalls jeweils die Bestnote „sehr gut“. Verbunden ist diese Benotung mit dem Siegel „Fairster CFD-Broker 2019“ sowie dem 5-Sterne-Siegel „Ordermöglichkeit“. „Gute Konditionen sind für einen Trader auf der Jagd nach Rendite ein entscheidender Aspekt, insofern ist uns ein gutes Abschneiden hier besonders wichtig. Selbiges gilt für die Orderoptionen, will der innovative Trader doch alle Möglichkeiten nutzen, die ihm die Handelstechnologie im 21. Jahrhundert bietet“, erklärt Rafael Neustadt.

Der Geschäftsführer nimmt das Ergebnis auch zum Anlass für einen Ausblick auf die kommenden zwölf Monate: „Das starke Ergebnis von FXFlat bei dieser jüngsten Umfrage bestätigt unsere Strategie und unsere Arbeit. Nichtsdestotrotz werden wir alles andere daransetzen, uns in allen Kategorien zu verbessern, um dieses gute Ergebnis im Jahr 2020 zumindest zu halten und mit Bestnoten zu glänzen“, so Rafael Neustadt.

An der jüngsten Erhebung des Deutschen Kundeninstituts (DKI) nahmen 1.015 Trader teil. Diese bewerteten jeweils denjenigen Broker, bei dem sie aktuell CFDs handeln. Befragt wurden sie nach ihrer Zufriedenheit in den Kategorien Handel, Service und Handelsplattform sowie zum mobilen Trading. Der Erhebungszeitraum der Online-Umfrage lag zwischen Oktober 2018 und Mitte Januar 2019. Das Deutsche Kundeninstitut (DKI) befragte dabei Trader aus seinem Umfragepanel, griff aber auch auf die Umfragen unter Tradern via Mailings, Websites und Social-Media-Posts der CFD Broker zurück.

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Experten hadern mit dem Stand von HR-Analytics

50 % der HR-Experten in Europa sind mit der Entwicklung von HR-Analytics nicht einverstanden – und nur 9 % sind damit sehr zufrieden. Zu diesem Ergebnis kommt eine aktuelle Studie der Fosway-Gruppe in Zusammenarbeit mit SD Worx, einem führenden Anbieter von globalen HR- und Payroll-Dienstleistungen. Diese Zahlen zeigen auf, wie groß die diesbezügliche Herausforderung für Unternehmen in einer Zeit ist, in welcher dem Personalmanagement eine strategisch bedeutendere Rolle zukommen soll.

Ungeachtet der großen Unzufriedenheit sind in der Branche Maßnahmen geplant. Mehr als drei Viertel (76 %) der Unternehmen planen, ihre Investitionen in die gesamte HR-Technologie zu erhöhen. Bei 68 % der Unternehmen ist HR-Analytics der häufigste Bereich für zukünftige Investitionen. 45 % der Unternehmen planen, die Investitionen in weniger als zwei Jahren zu erhöhen und innerhalb von drei Jahren auf 65 % zu steigern.

Diese Investitionen wurden als erfolgskritisch eingestuft, fast alle der befragten Unternehmen (95 %) sind der Meinung, dass qualitativ hochwertige Daten und Analysen für den künftigen Geschäftserfolg wichtig sind.

Mit Blick auf die Ziele dieser Investitionen gaben 76 % der befragten Unternehmen an, der größte Anreiz für Investitionen in HR-Analytics sei die Hoffnung, den HR-Bereich zu einem stärkeren strategischen Geschäftspartner zu machen. Sechs von zehn (62 %) der Befragten sind der Ansicht, ein wichtiger Grund für Investitionen sei die Identifizierung von Top-Talenten und 58 % meinen, HR-Analytics verbessere Führung und Management im Unternehmen.

„Gute Datenanalysen sind zu einem Kernbestandteil fast jeder Geschäftsfunktion geworden, doch HR hinkt in Sachen Analytics anderen Bereichen hinterher“, sagte David Wilson, CEO der Fosway Group, Europas führendem HR-Branchenanalysten. „Zuverlässige HR-Analysen befähigen das Personalmanagement, sich strategisch in der obersten Hierarchieebene einzubringen sowie die eigenen Prozesse und Investitionsprioritäten bestmöglich zu gestalten. Der HR-Bereich muss diese Herausforderung annehmen, denn das wird auch erhebliche Vorteile für die Kernprozesse mit sich bringen: von der Suche und Bindung neuer Talente über die Verbesserung interner Prozesse bis hin zum Engagement der Mitarbeiter. Die Auswirkungen werden unternehmensweit spürbar sein.“

Steven Van Hoorebeke, CEO der SD Worx Group, kommentiert: „Diese Zahlen zeigen die wachsende Bedeutung, welche dem HR-Bereich in der Wirtschaft zukommt. Die Umfrage zeigt auf, dass sowohl das Personalmanagement als auch die wichtigsten Entscheider in den Unternehmen großes Interesse an Verbesserungen haben. Obwohl die Investitionen in den HR-Bereich begrüßt werden, ist allerdings noch viel Arbeit vonnöten, um von der gesamten Organisation Unterstützung bei der unternehmensweiten Nutzung von HR-Daten und entsprechenden Analysen zu erhalten. Dies wird in den kommenden Jahren die größte Herausforderung für die Personalabteilungen sein. Wird dies erfolgreich umgesetzt, kann mit einer großen Wirkung gerechnet werden.“

Über die Umfrage

Diese Daten stammen aus der jährlichen Umfrage „HR Realities Research“, die in Zusammenarbeit mit der Fosway Group, Europas führendem HR-Branchenanalysten, und UNLEASH, Europas bedeutendster HR-Veranstaltung, durchgeführt wird. Mit Antworten von mehr als 500 HR-Führungskräften, überwiegend aus Unternehmen in ganz Europa, verdeutlicht die Umfrage das heutige, sich wandelnde Gesicht der HR-Branche und gewährt Einblicke in die HR-Landschaft der Zukunft. Strategische HR-Herausforderungen, zukünftige HR-Kompetenzen und -Investitionen sowie Künstliche Intelligenz (KI), Analytik und die wachsende Rolle der Automatisierung werden untersucht.

Über die Fosway Group

Die Fosway Group ist Europas Nummer 1 unter den HR-Branchenanalysten und konzentriert sich auf das Personalwesen der nächsten Generation sowie auf Talentmanagement und Weiterbildung. Das Unternehmen wurde 1996 gegründet und ist für seine einzigartigen europäischen Forschungen, seine Unabhängigkeit und seine Integrität bekannt.

Die Fosway-Analysten arbeiten intensiv mit den Kunden zusammen, um sowohl aktuelle Herausforderungen als auch konkrete Erfahrungen mit Strategien in der Nachwuchsförderung sowie mit Systemen und Lieferanten zu kennen. Unabhängige Lieferantenanalysen sind stets eine wichtige Ressource bei Entscheidungen über Innovation und Technologie.

Die Fosway-Analysten sind zur Stelle, wenn unabhängige Studien, spezifische Beratung oder ein kritischer Blick von außen benötigt warden. Fosway kann einen effektiven Beitrag zum Unternehmenserfolg leisten.

Kontaktieren Sie uns unter +44 (0) 207 917 1870 oder per Mail an mailto:info@fosway.com oder besuchen Sie uns auf http://www.fosway.com.

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Frage des Monats

Der Industrieverband Agrar (IVA) hat im Mai 2018 neben Pflanzenschutz und Pflanzenernährung den dritten Fachbereich Biostimulantien eingerichtet. Die Europäische Union (EU) arbeitet bereits an einer Verordnung. Was sich hinter dem Begriff Biostimulantien versteckt, ist vielen Praktikern noch unklar. 

Laut IVA handelt es sich bei Biostimulantien um eine neue Produktkategorie an Betriebsmitteln, die weder zu den Dünge- noch Pflanzenschutzmitteln gehören und rechtlich künftig unter die EU-Düngemittelverordnung fallen. Vor dem Hintergrund schwindender Wirkstoffverfügbarkeit und umstrittener Düngung gilt ein ganzes Set an neuen Mitteln als Versprechen auf die Steigerung des Ertrages oder der Pflanzengesundheit. Von Mikroorganismen bis zu Algenextrakten sollen diese Produkte das Wurzelwachstum fördern, die Widerstandsfähigkeit von Pflanzen stärken, gegen Trockenheit helfen, Erträge steigern oder einfach nur Nährstoff sein. Dabei sind Biostimulantien nichts Neues. Anwender kennen sie seit langem unter dem Begriff Pflanzenstärkungs-, Pflanzenhilfsmittel oder Bodenhilfsstoffe. Das sich der Industrieverband Agrar e.V. und die EU intensiv dem Thema widmen, resultiert vor allem aus der wachsenden Bedeutung der Substanzen und der derzeit fehlenden einheitlichen Rahmenbedingungen. Weil die Hilfsmittel weder genau definiert sind noch ein einheitliches Zulassungsverfahren bestehen müssen, ist es derzeit so schwierig, diese Produktgruppe zu bewerten.  Erfahrungswerte über die Wirksamkeit sind noch nicht ausreichend vorhanden. Biostimulantien sollen auch weder Dünger noch Pflanzenschutzmittel ersetzen, sondern unterstützend wirken.

Der Pflanzenschutzspezialist ADAMA aus Köln und andere Agrarunternehmen haben die wachsende Bedeutung der Biostimulantien erkannt und arbeiten an neuen Produkten. In der EU wurde 2017 mit ihnen ein Umsatz von 578 Millionen Euro generiert. Das Wachstum dieses neuen Marktsegmentes liegt aktuell bei zehn bis 12 Prozent pro Jahr.

ADAMA hat angesichts der unklaren Begrifflichkeit für die Landwirte im Dezember 2018 über die Agentur agriExperts des Deutschen Landwirtschaftsverlages diese zu deren Erfahrungen mit Biostimulantien befragt.

Das Ergebnis ist interessant: Von insgesamt 151 Landwirten, die an der Umfrage teilnahmen, haben 85 Prozent bisher noch keine Erfahrungen mit Biostimulantien gemacht. Sie kannten aber den Begriff. Das verwundert nicht, da die Mittel noch nicht in der Breite eingesetzt werden. Immerhin: Lediglich acht Landwirte konnten sich unter dem Begriff gar nichts vorstellen. Die Artikel in den landwirtschaftlichen Fachzeitungen haben also schon mal Aufklärungsarbeit geleistet. Von zehn Landwirten, die Biostimulantien bereits in Feldkulturen einsetzten, berichteten acht von positiven und nur zwei von negativen Erfahrungen. Die Bewertungen beziehen sich auf Wachstum und Erträge der Vorjahre. Drei Landwirte wollen Biostimulantien künftig ausprobieren.

Landwirte sind experimentierfreudig. Das Thema Biostimulantien wird zukünftig für die Branche ein wichtiges Thema werden.  Und so liegen IVA und die EU mit ihren Plänen gar nicht so falsch.

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Datenchaos bei ungeregeltem Brexit?

Das britische Parlament hat das Austrittsabkommen für einen geregelten Brexit mit deutlicher Mehrheit abgelehnt. Kritikern zufolge wird der sogenannte No-Deal-Brexit dadurch immer wahrscheinlicher – die IT-Wirtschaft warnt vor einem Datenchaos in Europa.

Sollte Großbritannien am 29. März 2019 ohne Abkommen aus der EU austreten, müssen deutsche Unternehmen mit britischen Geschäftspartnern, Kunden, Rechenzentren und IT-Dienstleistern umgehen wie mit einem Drittstaat. Dies würde bedeuten, dass der Datenverkehr zwischen EU-Staaten und Großbritannien erschwert wird. Gut möglich, dass die Speicherung und Verarbeitung von Kunden- und Auftragsdaten aus EU-Ländern durch britische Unternehmen und Behörden fortan nicht mehr mit der Datenschutz-Grundverordnung (EU-DSGVO) vereinbar ist. Laut einer Bitkom-Umfrage lassen zahlreiche deutsche Unternehmen ihre personenbezogenen Daten allerdings über externe Dienstleister in Großbritannien verarbeiten.

Um einen Verstoß gegen die EU-DSGVO nach einem No-Deal-Brexit zu vermeiden, bräuchten europäische Firmen von da an die explizite Einwilligung jedes einzelnen Betroffenen bezüglich seiner personenbezogenen Daten. Außerdem müssten sie ihre Verträge mit Standardvertragsklauseln anpassen und sich als Konzern verbindliche interne Datenschutzvorschriften genehmigen lassen. Da solche Umstellungen sehr aufwendig sind, wären sie besonders für kleine Unternehmen nicht rechtzeitig umsetzbar.

Natürlich ist unter bestimmten Bedingungen ein Austausch personenbezogener Daten von EU-Bürgern mit Drittstaaten möglich: Die EU-Kommission muss dafür eine sogenannte Adäquatsentscheidung treffen – also eine Angemessenheitsentscheidung, die feststellt, ob ein Drittstaat ein mit der EU vergleichbares Datenschutzniveau besitzt. Claire Bradshaw, Mitglied des britischen Digital- und Kulturministeriums, versicherte im September 2018, dass eine solche Adäquatsentscheidung problemlos möglich ist. Es seien nur technische Korrekturen erforderlich, damit die EU-DSGVO nach dem Brexit voll angewandt werde. Damit es nach einem Austritt keine Unterbrechungen beim Datentransfer gibt, drängt das Digital- und Kulturministerium die Politiker dazu, möglichst zeitnah ein Adäquatsverfahren mit der EU-Kommission zu starten. Der Bitkom rechnet aber damit, dass im Falle eines No-Deal-Brexits ein Beschluss nicht rechtzeitig vorliegt.

Auch der IT-Verband Eco fordert ein rasches Verfahren: "Die europäischen und in Europa angesiedelten internationalen Unternehmen der Digitalwirtschaft benötigen dringend Rechtssicherheit und eine verlässliche Grundlage für die reibungslose Fortführung ihrer Geschäftsmodelle und Geschäftsprozesse. Die EU und Großbritannien können die neu gewonnene Zeit effektiv nutzen, um zeitnah praktikable Lösungen zu finden, auf deren Grundlage die rechtskonforme internationale Datenübermittlung weiterhin gewährleistet ist“, sagte Eco-Vorstand Oliver Süme.

Die EU-Kommission äußerte laut Informationen von golem.de allerdings, dass die Annahme eines Angemessenheitsbeschlusses nicht Teil einer Krisenplanung sei. Neben Adäquatentscheidungen gebe es mehrere andere geeignete Garantien für eine datenschutzkonforme Datenübertragung in ein Drittland.

Obwohl die IT-Wirtschaft nachdrücklich vor einem Wort-Case-Szenario und einem Datenchaos warnt, will die EU-Kommission dennoch keinen Notfall-Beschluss herbeiführen – nun bleibt abzuwarten, ob es rechtzeitig zu einer Einigung zwischen Großbritannien und der EU kommt.

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Neue cobra-Blitzumfrage

Fast 20 Prozent der Unternehmen werden Ende 2019 immer noch nicht mit der Umsetzung der Europäischen Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) fertig sein, die bereits seit 25. Mai 2018 gilt. So lautet das Ergebnis der zweiten Blitzumfrage des CRM-Spezialisten cobra aus Konstanz. Die cobra-Umfrage hat die Ergebnisse der BITKOM-Studie „Vier Monate DSGVO – wie weit ist die deutsche Wirtschaft?“ aus dem September 2018 damit teilweise bestätigt und mit weiterführenden Ergebnissen ergänzt.

Das Softwareunternehmen cobra hat in zwei Blitz-Umfragen herausgefunden, was den Unternehmen bei der DSGVO-Umsetzung die größten Probleme bereitet und wie weit die Bemühungen zur Behebung dieser bereits fortgeschritten sind. Die erste Abfrage wurde im Frühjahr 2018 bei über 50 Unternehmen in Deutschland vorgenommen – und damit vor der tatsächlichen Umsetzungspflicht der neuen Richtlinien. Die zweite Umfragewelle führte cobra zum Jahreswechsel 2018/2019 bei insgesamt 51 Unternehmen durch, also etwa ein halbes Jahr nach dem Stichtag, an dem eigentlich alles funktionieren müsste – rein theoretisch zumindest. Denn die Ergebnisse zeigen, dass hier noch großer Nachholbedarf besteht.

cobra-Zahlen unterstreichen und ergänzen BITKOM-Studie

Die in der cobra-Blitzumfrage gewonnenen Resultate bestätigen in einigen Teilen die Umfrage „Vier Monate DSGVO – wie weit ist die deutsche Wirtschaft?“ des Bundesverbands Informationswirtschaft, Telekommunikation und neue Medien e. V. (BITKOM) aus dem September 2018. Laut der cobra-Erhebung sind beispielsweise nur 19,6 Prozent der befragten Unternehmen der Meinung, dass sie die DSGVO-Vorgaben bereits vollständig einhalten. Bei der Bitkom-Befragung gaben 24 Prozent der Unternehmen an, die Umsetzung bereits komplett abgeschlossen zu haben. Diese geringfügige Abweichung könnte dadurch zu erklären sein, dass cobra vor allem Unternehmen des Mittelstands befragt hat.

Viele Unternehmen haben begonnen, andere sind „irgendwann“ fertig

Nach dem Zeitpunkt der Fertigstellung befragt, bekannten sich über ein Drittel der Unternehmen (35 Prozent) bei der BITKOM-Umfrage zu ihrer bisherigen Lethargie in Sachen DSGVO-Umsetzung und haben noch gar nicht begonnen.

Bemerkenswert: Bei den von cobra befragten Unternehmen sahen sich fast 20 Prozent beim Fertigstellen der DSGVO-Bemühungen erst Ende 2019 auf der sicheren Seite. Optimistisch, die Aufgabe bis Mitte 2019 hinter sich gebracht zu haben, sind immerhin zwei Drittel bzw. 67 Prozent. Bei einer Fertigstellung bis Ende 2019 steigt dieser Wert auf fast 80 Prozent der Unternehmen an. Bis Ende 2018 konnten laut der cobra-Umfrage nur 31 Prozent der Unternehmen die Umstellung abschließen.

Gar keine oder nur einige DSGVO-Kenntnisse

Viele Unternehmen scheinen es nicht eilig zu haben, sich neue Kenntnisse bezüglich der DSGVO anzueignen. Anders lassen sich die Ergebnisse der beiden cobra-Blitzumfragen kaum erklären:

So gaben in der aktuellen Umfrage immer noch fast vier Prozent an „gar keine Kenntnisse“ zu besitzen. Das ist dennoch eine Verbesserung im Vergleich zum Frühjahr 2018. Zu diesem Zeitpunkt waren es noch ganze 17 Prozent. Über 35 Prozent der Unternehmen bzw. mehr als ein Drittel gaben zum Jahreswechsel 2018/2019 immer noch an, „keine Erkenntnisse“ oder nur „einige Kenntnisse“ zu haben (Frühjahr 2018: 39 Prozent).

Erfreulich: Der Rest, fast 65 Prozent bzw. fast zwei Drittel, können zurzeit aber zumindest gute oder sehr gute Kenntnisse vorweisen (Frühjahr 2018: 61 Prozent).

Unzureichende Berücksichtigung in IT-Systemen

Auch bei der IT besteht nicht unbedingt Grund zum Zurücklehnen: So gaben die Befragten an, dass ihre IT-Systeme bis dato lediglich zu 39,22 Prozent die Pflichtanforderungen erfüllten, zu 5,88 Prozent berücksichtigten die Systeme die Forderungen der DSGVO gar nicht, 9,8 Prozent nur unzureichend.

Immerhin: 45,1 Prozent betrachten die DSGVO-Features für sämtliche Stakeholder in ihrer IT-Landschaft schon jetzt als umfassend umgesetzt.

Viele Unternehmen versuchen den Alleingang

Erstaunlich ist, dass sich trotz der offenbar hohen Hürden bei der DSGVO-Umsetzung 41,18 Prozent der Unternehmen keine externe Unterstützung holen. Immerhin setzen 23,53 Prozent sowohl auf IT-Dienstleister als auch auf einen Rechtsberater. 15,96 Prozent bauen nur auf die Unterstützung eines Rechtsberaters, ebenfalls 15,96 Prozent bauen ausschließlich auf ihren IT-Dienstleister. Hinsichtlich der Beratungsleistung haben die Unternehmen den Rechtsberatern zu 75 Prozent die Schulnote „gut“ erteilt, 25 Prozent gaben sogar ein „sehr gut“. IT-Dienstleister müssen sich hier jedoch nicht verstecken: Auch ihnen haben die befragten Unternehmen zu 25 Prozent die Note „sehr gut“ gegeben, was die Beratungsleistung betrifft. 62,5 Prozent der IT-Dienstleister erhielten ein „gut“ als Bewertung und 12,5 Prozent ein „befriedigend“.

Viele Unternehmen sehen keinen Vorteil in der Umsetzung

Bemerkenswert ist in diesem Zusammenhang auch, dass viele Unternehmen in der DSGVO-Umsetzung einfach keinen Kosten-Nutzen-Vorteil sehen.

Auf die Frage, wie sich die DSGVO-Umsetzung bis Ende 2020 auf den Erfolg auswirken wird, antworteten 66,67 Prozent mit „überhaupt nicht“. 19,61 Prozent gaben in der cobra-Umfrage sogar an, dass sich die DSGVO negativ auf den Erfolg auswirken wird. 1,96 Prozent der Befragten konnten oder wollten sich dazu nicht äußern. „Positiv“ sehen die Umsetzung nur 9,8 Prozent der Unternehmen, „sehr positiv“ gar nur 1,96 Prozent – insgesamt also nicht einmal zwölf Prozent.

Große Herausforderungen für die Werbetreibenden in Europa

Die cobra-Zahlen werden auch durch die Erkenntnisse anderer Studien gestützt. So ergab eine europaweite Untersuchung des Marktforschungsinstituts Coleman Parkes im Auftrag des Softwarekonzerns Adobe, dass insbesondere Schweizer Großunternehmen empfindliche Störungen in ihrem Marketing wahrnehmen, die der DSGVO-Umsetzung zugeordnet werden.

Auch der Bundesverband Digitale Wirtschaft (BVDW) e.V. kam im Sommer zu einer ähnlich kritischen Wahrnehmung für die digitale Werbewirtschaft. Mehr als die Hälfte (56 Prozent) der befragten Unternehmen gaben in der BVDW-Befragung an, dass sich die Datenschutzreform negativ bzw. sehr negativ auf die Umsatzentwicklung auswirken werde.

Positive DSGVO-Effekte mit spezialisierter CRM-Lösung

Mit den richtigen Hilfsmitteln umgesetzt, kann die DSGVO allerdings durchaus positive ökonomische Effekte mit sich bringen – insbesondere aus Sicht von mittelständischen Unternehmen. So ist es beispielsweise mit Hilfe einer geeigneten CRM-Software möglich, eine rechtskonforme Werbeeinwilligung einzuholen und zu dokumentieren, um die Kommunikation in einem neuen vertrauensvollen Rahmen fortzuführen. Zudem sind alle Informationen zum jeweiligen Kunden in einer zentralen Datenbank abgespeichert. So weiß der Vertrieb beispielsweise genau, welche Mailings ein Kunde bereits vom Marketing erhalten hat oder was mit dem Kundenservice im Rahmen einer Reklamation besprochen wurde. Durch diese Vernetzung der Informationen ist eine kundenorientierte und zielgerichtete Gestaltung aller Kunden-Touchpoints möglich. Eine CRM-Software, die entsprechende DSGVO-Funktionalitäten vorhält, ermöglicht es außerdem, dass alle Daten zu einer Person per Knopfdruck herausgegeben werden, falls es z. B. von einem Kunden im Rahmen der Betroffenenrechte der DSGVO verlangt wird.

Weiterhelfen kann hier der CRM-Spezialist cobra. Das Konstanzer Software-Unternehmen hat sein Augenmerk in den vergangenen Jahren unter anderem auch intensiv dem Thema DSGVO-konformes Management personenbezogener Daten gewidmet. In enger Zusammenarbeit mit Fachanwälten für IT-Recht wurden die cobra-Lösungen diesbezüglich auch geprüft und werden kontinuierlich weiterentwickelt und verbessert.

Weitere Informationen zur Blitzumfrage finden Sie auch in diesem Whitepaper:

http://www.cobra.de/Blitzumfrage

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Möbel aus dem Netz: Jeder Zweite kauft online ein

– 57 Prozent der Online-Shopper haben schon Sofa, Sessel und Co. im Netz bestellt
– Hauptprobleme: Lieferverzögerung und Beschädigung

Eine Couch oder einen neuen Sessel will man im Laden erst ausprobieren, ansehen, berühren? Nein! Denn immer mehr Menschen nutzen dafür das Internet. Anlässlich der Möbelmesse imm cologne hat sich Trusted Shops mit dem Thema innerhalb einer Umfrage* etwas genauer beschäftigt.  

Dabei kam heraus, dass 57 Prozent der Befragten sich Möbel und andere Einrichtungsgegenstände aus dem Internet zugelegt haben. Der Möbelkauf im Internet ist bei den Frauen gefragter: Laut der Umfrage haben schon 66 Prozent der Frauen Möbel im Internet gekauft, bei den Männern sind es 48 Prozent. Auch nach Altersgruppen gibt es deutliche Unterschiede: Während bei den Online-Shoppern zwischen 18-24 Jahren nur 39 Prozent bereits online Möbel gekauft haben, sind es bei der Gruppe der 25-34-Jährigen schon 63 Prozent und bei den über 35-Jährigen 64 Prozent.

Interessant ist, dass jeder zehnte Online-Shopper Probleme beim Kauf von Couch und Co. im Internet hatte. Die beiden größten „Baustellen“ dabei sind Lieferverzögerungen (51 Prozent der Befragten) und beschädigte Artikel (49 Prozent).

Auffällig beim Möbelkauf ist auch, dass neben den Preisen für die Produkte und für die Lieferung am meisten auf die Geld-zurück-Garantie bzw. den Käuferschutz geachtet wird. Dabei sind Männer noch ein bisschen vorsichtiger als Frauen. 29 Prozent der Männer und 20 Prozent der Frauen ist der Käuferschutz beim Einkauf wichtig.

*Alle Daten, soweit nicht anders angegeben, sind von der APPINIO GmbH bereitgestellt. An der Befragung am 07.01.2019 nahmen 1.000 Personen ab 18 Jahren teil.

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