Asknet schafft nach vier rückläufigen Jahren die Trendwende und erzielt unter neuem Eigentümer und Management ein Umsatzwachstum von 30 Prozent

  • Umsatzerlöse steigen um 30 Prozent auf 85,84 Mio. Euro
  • Rohertrag wächst um 13 Prozent auf 9,65 Mio. Euro
  • Erstes Wachstumsjahr der asknet AG seit 2014 durch tiefgreifende Veränderungen im Zuge der Mehrheitsübernahme durch The Native SA im November 2017 getrieben
  • EBITDA in Höhe von -0,26 Mio. Euro (Vj.: 0,99 Mio. Euro) im Wesentlichen geprägt durch erhöhte Vertriebs- und Marketingaufwendungen sowie und einmalige Restrukturierungs-/ Reorganisationskosten
  • Ergebnis vor Steuern (EBT) von -1,87 Mio. Euro (Vorjahr: 0,58 Mio. Euro) in erster Linie auf Sonderabschreibungen auf F&E-Aufwendungen und Technologie der asknet AG aufgrund der Migration auf die Nexway Technologieplattform zurückzuführen
  • Ausblick 2019: Deutlicher Anstieg von Umsatz und Rohertrag durch organisches Wachstum und Konsolidierung der Nexway Group zum 1. Februar 2019; positives bereinigtes Ergebnis vor Steuern

Die asknet AG, ein in Deutschland börsennotiertes Unternehmen, das sich im Mehrheitsbesitz des in der Schweiz gelisteten, internationalen Technologie- und Medienkonzerns The Native SA (www.thenative.ch) befindet, verzeichnete 2018 ein starkes Wachstum. Damit war das abgeschlossene Geschäftsjahr für die asknet AG das erste Wachstumsjahr seit 2014. Gründe für den Erfolg sind die neue Eigentümerstruktur, die Rekapitalisierung und die Führung durch The Native nach der Übernahme der Mehrheit an der asknet AG im November 2017.

Der Umsatz erhöhte sich im Berichtsjahr deutlich um 30 Prozent auf 85,84 Mio. Euro (Vorjahr: 66,16 Mio. Euro). Durch das starke zweite Halbjahr 2018 stieg der Rohertrag, die für das Geschäft des asknet-Konzerns wesentliche Erfolgsgröße, um 13 Prozent auf 9,65 Mio. Euro. Erreicht wurde dies unter anderem aufgrund des neuen, im September 2018 bekanntgegebenen Wachstumsplans in Verbindung mit zusätzlichen Investitionen und Neueinstellungen im Vertrieb und Marketing. Die auf die Umsatzerlöse bezogene Rohertragsmarge sank von 12,9 Prozent auf 11,2 Prozent und entsprach damit dem allgemeinen Branchentrend.

Das erfolgreiche Hochfahren neuer Shops in der Business Unit eCommerce Solutions führte zu einem Anstieg der Umsatzerlöse um 29 Prozent auf 66,58 Mio. Euro (Vorjahr: 49,25 Mio. Euro). Auch der Rohertrag dieses Geschäftsbereichs stieg deutlich um 26 Prozent auf 7,04 Mio. Euro. Der leicht unterproportionale Anstieg ist insbesondere auf die höhere Anzahl kleiner und mittelständischer Kunden zurückzuführen, was einerseits zu geringeren Margen, aber andererseits auch zu einem breiteren und damit stabileren Kundenstamm führt.

Auch in der Business Unit Academics verzeichnete asknet einen starken Anstieg der Umsatzerlöse um 14 Prozent von 16,91 Mio. Euro auf 19,26 Mio. Euro. Trotz des starken Umsatzwachstums, zu dem insbesondere die Vertriebspartnerschaften beitrugen, sank der Rohertrag um 12 Prozent auf 2,58 Mio. Euro. Der Rückgang ist hauptsächlich auf geringere Margen im Vertrieb von Software großer Anbieter zurückzuführen.

Maßgeblich beeinflusst wurde der Konzernertrag im Geschäftsjahr 2018 durch den neuen Wachstumsplan und die Übernahme der Nexway Group. Im Rahmen der voranschreitenden Integration der Nexway Group hatte die asknet AG im März 2019 beschlossen, bereits für das Geschäftsjahr 2018 Sonderabschreibungen auf intern (vor der Übernahme von Nexway) entwickelte Software vorzunehmen. Diese nicht zahlungswirksame Anpassung folgt der strategischen Entscheidung, hauptsächlich die eCommerce-Plattformtechnologie von Nexway zu nutzen. Durch die Nutzung einer einheitlichen Plattform und die schrittweise Integration von Spezialfunktionen der asknet-Plattform in die überlegene Nexway-Technologie können Kosten gesenkt sowie die Skalierbarkeit und Auslastung gesteigert werden. So kann ein weltweit führender Anbieter von Commerce-as-a-Service und Merchant-Services entstehen. Mit einem EBITDA von -0,26 Mio. Euro lag der asknet-Konzern operativ deutlich über den Erwartungen des Wachstumsplans vom September 2018. Unter Einbeziehung der oben beschriebenen nicht zahlungswirksamen Sonderabschreibungen in Höhe von 1,6 Mio. Euro erzielte der Konzern ein operatives Ergebnis (EBIT) von -1,86 Mio. Euro (Vorjahr: 0,59 Mio. Euro), ein Ergebnis vor Steuern (EBT) vor -1,87 Mio. Euro (Vorjahr: 0,58 Mio. Euro) sowie ein Konzernergebnis von -1,83 Mio. Euro (Vorjahr: 67 TEUR).

Aston Fallen, CEO der asknet AG: „Nach einem grundlegenden Wandel in den letzten Jahren und rückläufigen Umsätzen und Roherträgen war das Jahr 2018 für uns von einem starkem organischem Umsatzwachstum geprägt. Dieses neue Wachstum bildet eine solide Grundlage für die erfolgreiche Gestaltung eines der größten Meilensteine in der Geschichte der asknet AG, der Übernahme der Nexway Group. Insgesamt entsteht durch die Integration von Nexway ein neuer Konzern mit führender Technologie, hoher Sichtbarkeit auf den internationalen Märkten, starken Lösungen sowie langjährigen Leuchtturmkunden in wichtigen globalen Märkten.“

Für das Gesamtjahr 2019 erwartet der Vorstand der asknet AG einen deutlichen Anstieg der Umsatzerlöse und Roherträge sowie eine annähernde Verdoppelung des Geschäftsvolumens des Konzerns. Mit anhaltender Verlagerung hin zu margenschwächerem Geschäft wird sich die umsatzbezogene Rohertragsmarge geringfügig reduzieren. Auf der Ertragsseite plant das Unternehmen eine deutliche Reduzierung des Verlusts sowie ein positives bereinigtes Ergebnis (EBT vor Sonder- und Restrukturierungskosten im Zusammenhang mit der organisatorischen Straffung der erweiterten asknet AG).

Da die Integration der Nexway Group zu Verzögerungen bei der Erstellung des Geschäftsberichts 2018 geführt hatte, wird die Hauptversammlung nun Ende Juni stattfinden. Die Einberufung erfolgt in den nächsten Tagen. Des Weiteren wurde Osman Khan, Vorstandsvorsitzender von The Native SA, im Aufsichtsrat der asknet durch Victor Iezuitov, CFO von The Native SA, ersetzt, der mit Wirkung vom 17. April 2019 zum Vorsitzenden des Gremiums gewählt wurde.

Der vollständige Geschäftsbericht 2018 ist ab sofort auf der Unternehmenswebseite unter www.asknet.com verfügbar.

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Esker-Vertriebsaktivität im ersten Quartal 2019

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Rekordquartal 
Esker erzielte im ersten Quartal 2019 konsolidierte Umsatzerlöse in Höhe von 24,1 Mio. Euro. Das entspricht einem Anstieg von 18 % gegenüber dem Vorjahreszeitraum (14 % auf Basis eines festen Wechselkurses). Die Differenz zwischen dem währungsbereinigten und dem ausgewiesenen Wachstum ist im Wesentlichen auf die deutliche Verbesserung des US-Dollars gegenüber dem Euro zurückzuführen. Der durchschnittliche Euro-Dollar-Kurs lag im ersten Quartal 2019 bei 1,14 gegenüber 1,23 im gleichen Zeitraum 2018.

Esker verzeichnete erneut das erfolgreichste Quartal seit der Unternehmensgründung. Die Aktivitäten von Esker werden nach wie vor durch cloud-basierte Aktivitäten bestimmt. Die Umsätze mit SaaS-basierten Automatisierungslösungen stiegen im Quartalsverlauf um 17 %, was 89 % des Geschäftsvolumens entspricht. Diese Entwicklung spiegelt die Entwicklung der Bestandskunden von Esker sowie die Umsetzung der zahlreichen Verträge wider, die in vorherigen Quartalen unterzeichnet wurden.

Die SaaS-basierten Umsätze stiegen um 20 %, während die Consulting-Umsätze nur um 8 % zunahmen. Diese Differenz ist auf die Integrationsbemühungen für neue Implementierungspartner sowie neue Esker-Consultants zurückzuführen. Diese Anstrengungen werden die Inbetriebnahme unserer Lösungen bei neuen Kunden und die Fortsetzung der starken Wachstumsdynamik für die kommenden Quartale und Jahre beschleunigen.

Bessere Kapitalstruktur für künftiges Wachstum
Das Barguthaben von Esker belief sich zum 31. März 2019 auf 25,3 Mio. Euro. Die Netto-Cash-Lage (17,9 Mio. Euro im Vgl. zu 17 Mio. Euro zum 31. Dezember 2018) und ein Bestand von rund 140.000 sofort verfügbaren Aktien geben Esker die nötigen finanziellen Mittel an die Hand, um die Strategie von kombiniertem organischen Wachstum und Übernahmen weiter zu verfolgen.

Positiver Ausblick für 2019
Esker erwartet für 2019 erneut ein organisches Wachstum im zweistelligen Millionenbereich. Die hohen wiederkehrenden Umsätze (80 % des Verkaufsumsatzes im 1. Quartal) sorgen für gute Prognosen. Die Rekordzahl neuer Verträge fördert das Unternehmenswachstum für 2019 und darüber hinaus. Der kumulierte Wert der neuen Verträge ist im Vergleich zum ersten Quartal 2018 um 79 % gestiegen.

Bei gleichbleibender Euro-Dollar-Parität zu aktuellen Kursen profitiert Esker von einem leicht positiven Effekt auf die veröffentlichten Wachstumszahlen im zweiten Quartal und in der zweiten Jahreshälfte 2019.

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USU Software AG gibt Geschäftszahlen 2018 sowie Dividendenvorschlag bekannt und bestätigt Planung

  • Umsatzsteigerung von 7,3 % auf 90,5 Mio. Euro erzielt
  • Auslandsinvestitionen und anhaltender Trend zu SaaS-Lösungen beeinflussen Ergebnis
  • Dividende soll 0,40 Euro je Aktie betragen
  • Auftragsbestand zum 31. Dezember 2018 um 11,6 % gestiegen
  • Planung sieht weiteres Wachstum und Ergebnisverbesserung vor

Nach den heute veröffentlichten Geschäftszahlen 2018 der USU Software AG (im Folgenden „USU“, ISIN DE000A0BVU28) hat die Gesellschaft den Konzernumsatz nach IFRS um 7,3 % auf 90,5 Mio. Euro (2017: 84,4 Mio. Euro) ausgebaut. Dieser Anstieg resultierte im Wesentlichen aus dem starken Inlandsgeschäft, welches um 9,4 % auf 66,2 Mio. Euro (2017: 60,6 Mio. Euro) zulegte. Neben der Neukundengewinnung trug hierzu vor allem das etablierte Bestandskundengeschäft bei. Ungeachtet von Auftragsverzögerungen in den USA steigerte USU auf Jahressicht das Auslandsgeschäft um 1,9 % gegenüber dem Vorjahr auf 24,2 Mio. Euro (2017: 23,8 Mio. Euro). Infolge der überproportional gestiegenen Inlandserlöse sank jedoch der Auslandsanteil am Konzernumsatz von 28,2 % im Vorjahr auf aktuell 26,8 %. Aufgrund der gezielten Auslandsinvestitionen und mit Blick auf die Ausweitung des SaaS-Geschäftes erwartet der Vorstand, mittelfristig den Auslandsanteil am Gesamtumsatz wieder deutlich über die 30%-Marke auszubauen.

Im Vorjahresvergleich erhöhte sich die operative Kostenbasis der USU-Gruppe im Geschäftsjahr 2018 um 11,4% auf 88,3 Mio. Euro (2017: 79,2 Mio. Euro). Dieser Anstieg spiegelt vor allem die erhöhten Auslandsinvestitionen zur erfolgreichen Umsetzung der Mittelfristziele und den damit verbundenen Mitarbeiterausbau, den Ausbau der Beratermannschaft sowie erhöhte Verwaltungskosten für interne Zukunftsprojekte wie die Zentralisierung der Konzern-IT oder die Neuformierung des Bereiches unymira wider.

Als Folge der genannten Auftragsverschiebungen und zugleich erhöhter Auslandsinvestitionen blieb die Ergebnisentwicklung der USU-Gruppe im Geschäftsjahr 2018 unter der des Vorjahres zurück. Entsprechend sank das EBITDA um 19,5% gegenüber dem Vorjahr auf nunmehr 5,5 Mio. Euro (2017: 6,8 Mio. Euro), während das EBIT im gleichen Zeitraum von 3,2 Mio. Euro auf 2,7 Mio. Euro zurückging.

Das um die Akquisitions-bedingten Sondereffekte bereinigte EBIT (Bereinigtes EBIT) blieb zugleich um 32,7% hinter dem Vorjahreswert zurück und lag bei 4,1 Mio. Euro (2017: 6,1 Mio. Euro). Der Konzernüberschuss 2018 sank um etwa zwei Drittel auf 1,0 Mio. Euro (2017: 3,4 Mio. Euro). Das Ergebnis pro Aktie belief sich entsprechend auf 0,09 Euro (2017: 0,32 Euro).

Gemäß der Dividendenstrategie der Gesellschaft, wonach die Dividende nicht unter dem Vorjahreswert liegen und etwa die Hälfte des erzielten Gewinns betragen soll, hat der Vorstand eine Dividende auf Vorjahresniveau von 0,40 Euro je Aktie vorgeschlagen.

Für das Geschäftsjahr 2019 erwartet der Vorstand, den langfristigen Wachstumstrend in Bezug auf Bereinigtem EBIT und Konzernumsatz fortzusetzen, wobei der Trend in Richtung SaaS-Geschäft das Wachstum auch im laufenden Geschäftsjahr etwas verlangsamen wird. Ferner ist der Vorstand optimistisch, dass ein Großteil der Projektverschiebungen in den USA aus dem Vorjahr in diesem Jahr zu Aufträgen führen und so zu einer positiven Geschäftsentwicklung beitragen wird. Dabei ist jedoch noch nicht absehbar, ob die Unternehmen sich für eine Einmallizenz oder ein SaaS-Projekt entscheiden werden. Unabhängig davon erwartet der Vorstand positive Effekte aus den getätigten Auslandsinvestitionen der Vorjahre, die vor allem in den Ausbau des Vertriebs und in Marketingaktivitäten flossen. Zudem soll sich die zunehmende Marktdurchdringung des Knowledge Management-Portfolios, das in 2018 in den Auslandsmärkten eingeführt wurde, positiv auf das Auslandsgeschäft auswirken. Zugleich soll sich das Inlandsgeschäft erfolgreich weiterentwickeln. Aber auch das Servicegeschäft, das im Vorjahr in den neu formierten Bereich unymira floss und bereits eine hohe Auslastung der Berater aufweist, soll sowohl im Angestelltenbereich als auch durch die Einbindung freier Mitarbeiter und Partner weiter leicht zulegen. In Summe geht der Vorstand davon aus, im Geschäftsjahr 2019 wieder deutlich stärker als der Markt zu wachsen. Ein maßgebliches Indiz dieser Prognose ist der konzernweite Auftragsbestand, der zum 31. Dezember 2018 im Vorjahresvergleich um 11,6 % auf 49,2 Mio. Euro (2017: 44,1 Mio. Euro) angestiegen ist.

Die Planung für 2019 sieht entsprechend vor, die konzernweiten Umsatzerlöse auf 98-101 Mio. Euro auszuweiten und das Bereinigte EBIT überproportional auf 7,5-10 Mio. Euro zu steigern. Zugleich bekräftigt der Vorstand die Mittelfristplanung 2021 von 140 Mio. Euro Konzernumsatz bei einem Bereinigten EBIT von 20 Mio. Euro, wobei in dieser Planung auch akquisitorisches Wachstum von etwa 15 Mio. Euro berücksichtigt wurde. Im Fokus der strategischen Planung stehen dabei die drei etablierten Wachstumssäulen der USU-Gruppe: der Ausbau der Internationalisierung, die Entwicklung und Markteinführung neuer Produktinnovationen sowie anorganisches Wachstum durch Akquisitionen.

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ENERGY STORAGE EUROPE: Speicheranwendungen sektorenübergreifend im Kommen

Energiespeicher stoßen in immer mehr Industrien auf großes Interesse. Die Gründe: technologische Reife und eine Vielzahl marktreifer Produkte. Diese Entwicklung belegen auch die Messekooperationen und positiven Besucherreaktionen zur diesjährigen ENERGY STORAGE EUROPE, die heute in Düsseldorf nach drei erfolgreichen Tagen endet. Jeweils über 90 % der Besucher und Aussteller bestätigten ihre Zufriedenheit mit dem Branchenevent.

Die internationale Fachmesse und Konferenz hatte für ihre 8. Ausgabe unter anderem Kooperationen mit international führenden Branchenevents ins Leben gerufen, darunter boot Düsseldorf, ProWein, dem Technologiemessen-Quartett für Metallurgie, Gießerei- und Thermoprozesstechnik GMTN und der Fachmesse für den Investitionsbedarf des Handels EuroShop.

Der BVES Bundesverband Energiespeicher e.V. präsentierte auf der Messe die aktuellen Marktzahlen und bestätigte die positive Entwicklung sowie die steigende Bedeutung der Energiespeicherbranche. So wuchsen die Umsatzerlöse um neun Prozent auf fünf Milliarden Euro. Auch bei den Beschäftigtenzahlen vermeldete die Branche einen Zuwachs von neun Prozent auf jetzt 12.100 Beschäftigte. Die arbeiten vornehmlich in den Segmenten Groß- & Industriebatterien (33 %), Wärmespeicher (33 %) und Heimspeicher (21 %).

 

Wirtschafts- und Energieminister Prof. Dr. Andreas Pinkwart: „Speicher sind entscheidend für das Gelingen der Energiewende. Sie leisten einen wichtigen Beitrag zur Flexibilisierung und Integration wachsender Anteile erneuerbarer Energien und tragen zur Versorgungssicherheit bei. Die ENERGY STORAGE EUROPE als die internationale Leitmesse für Energiespeicher zeigt die ganze Bandbreite an Technologien und Anwendungen auf und liefert wichtige Lösungsansätze. Diese Innovationen sind gerade auch für das Energieland Nordrhein-Westfalen von besonderer Bedeutung.“

„Speicher ebnen den Weg zum mehrfachen Erfolg: für die Energiewende, gleichzeitig für ein stabiles Energiesystem und letztlich auch für eine zukunftsfähige Wirtschaftsentwicklung. Als Teil der World of Energy Storage ist die Energy Storage Europe der Verbindungspunkt der Branche, der mühelos sowohl die regionalen als auch die internationalen Entwicklungen zusammenbringt.“, ergänzt Urban Windelen, Bundesgeschäftsführer BVES Bundeverband Energiespeicher e.V.

B2B-Ausrichtung wird durch Messekooperationen gestärkt

Die ENERGY STORAGE EUROPE verfolgt ihre Ausrichtung auf das B2B-Geschäft mit Energiespeichern konsequent weiter und erreichte erneut einen Fachbesucheranteil von 99%. Rund 40% der Besucher kommen aus dem Ausland. Die Bandbreite der gezeigten Lösungen, Technologien und Anwendungen wuchs auch in diesem Jahr. Die Konferenzen wurden mit kostenfreien Spezialvorträgen ergänzt, die gezielt auf die Bedürfnisse von Anwendern eingingen.

Hans Werner Reinhard, Geschäftsführer der Messe Düsseldorf: „Als eine der weltweit führenden Messegesellschaften für das B2B-Geschäft rücken wir Energiespeicher bei den Ausstellern und Besuchern unserer Leitmessen in den Fokus. Damit helfen wir unseren Partnern und Kunden, ihre Stromkosten und Emissionen zu senken und die Stromqualität zu verbessern.“ Reinhard weiter: „Für Energiespeicheranbieter und speziell die Aussteller der ENERGY STORAGE EUROPE bedeutet das gesteigerte Anwenderinteresse – ganz im Sinne der Business-Ausrichtung der Messe – mehr Aufmerksamkeit für ihre Lösungen und Produkte.“

Von Heimspeichern über Ladeinfrastruktur bis zur flexiblen Sektorenkopplung

Die technologische Bandbreite der ENERGY STORAGE EUROPE spiegelte sich auch im Konferenzprogramm der 8. Energy Storage Europe Conference (ESE) der Messe Düsseldorf und der 13. International Renewable Energy Storage Conference (IRES) von EUROSOLAR e.V. Neben Batteriespeichern, Power-to-X Konzepten und Lösungen rund um die Mobilitäts-infrastruktur standen in diesem Jahr thermische Speicher im Mittelpunkt verschiedener Sessions. Dabei wurden auch zahlreiche innovative Ansätze thematisiert wie Wärme-
speicherung im Rahmen der flexiblen Sektorenkopplung sowie Power-to-Heat Lösungen auf Basis thermochemischer Prozesse.

Prof. Peter Droege, Präsident von EUROSOLAR, zeigt sich zufrieden: „Die International Renewable Energy Storage (IRES) Conference ist die weltgrößte und bedeutendste wissenschaftliche Speicherkonferenz der Welt. Wir sind stolz, dass die IRES mit ihrer treuen Partnerin, der ‘ESE‘, weiter an Bedeutung und wissenschaftlichem Einfluss gewonnen hat.“

Weiterer wichtiger Bestandteil der IRES 2019 war eine deutschsprachige Vortragsreihe, die EUROSOLAR e.V. in Kooperation mit der EnergieAgentur.NRW durchführte. Unter der Moderation von Prof. Dr. Dirk Uwe Sauer (RWTH Aachen) und IRES Conference Chair Prof. Dr. Ingo Stadler (TH Köln) erörterten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer unter anderem Perspektiven von Flexibilitätsoptionen im Verteilnetz und den Einsatz von Strom-, Gas- und Wärme-Großspeichern in Deutschland und der Welt.

In seinem Abschluss-Statement zur IRES rief Prof. Dr. Ingo Stadler zum Handeln auf: „Lassen Sie uns den Druck auf die Politik aufrechterhalten und verstärken, um einen angemessenen Rahmen für die Umsetzung des Energiewandels im Allgemeinen und der Energiespeicherung im Besonderen zu schaffen."

Über die Energy Storage Europe 2019 | Messegelände Düsseldorf

Die Energy Storage Europe ist die Fachmesse für die globale Energiespeicherindustrie mit Fokus auf Anwendungen und Energiesystemen. Die parallel stattfindenden internationalen Fachkonferenzen bieten das weltgrößte Konferenzprogramm zu allen Energiespeicher-Technologien. Sie umfassen die 8. Energy Storage Europe Conference (ESE) der Messe Düsseldorf und die 13. International Renewable Energy Storage Conference (IRES) von EUROSOLAR e.V. Themenschwerpunkte sind Wirtschaft und Finanzen (ESE) sowie Wissenschaft und Gesellschaftspolitik (IRES). Die ENERGY STORAGE EUROPE 2019 besuchten rund 4.000 Besucher aus 60 Ländern. Es präsentierten sich rund 160 Aussteller.

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mVISE AG: Tochterunternehmen elastic.io verkündet Ausweitung der Partnerschaft mit Magic Software

Die mVISE AG, Düsseldorf, Partner für digitale Transformation und Integration, hat zusammen mit ihrem Tochterunternehmen elastic.io am 31.12.2018 einen weiteren Vertrag mit dem internationalen Software-Konzern Magic Software Enterprises Ltd. abgeschlossen. Der Vertrag vertieft die bereits am 07. September 2017 geschlossenen Vereinbarung wesentlich.

Magic Software Enterprises, ein globaler Anbieter von End-to-End-Lösungen für Integration und Anwendungsentwicklung, hat Präsenzen in mehr als 50 Ländern mit dem Hauptsitz in Or Yehuda, Israel und 14 regionalen Büros in den USA, Japan, Indien, Deutschland, Frankreich, den Niederlanden, Großbritannien, Ungarn, Südafrika und Israel. Das Unternehmen hat im vergangenen Jahr bei einem Umsatz von 258 Mio. USD einen Jahresüberschuss von 15 Mio. USD erzielt. Das Unternehmen ist in der USA an der NASDAQ notiert. (Kürzel: MGIC)

Vereinbarung eines Research- & Development-Budgets 
Magic Software Enterprises stellt elastic.io ein umfangreiches Budget von über 2,5 Mio. Euro bis 2022 zur Verfügung, um die kundenspezifische Weiterentwicklung der Software Magic XPC voranzutreiben.

Für die Koordination der Produkt-Roadmap wird ein Produktmanager durch Magic Software Enterprises ernannt, durch den eine einvernehmliche Entwicklung der Software gewährleistet ist. Durch diese Maßnahme versprechen sich beide Seiten eine deutliche Ausweitung der Umsatzerlöse durch ein Produkt, das noch besser den Kunden von Magic Software Enterprises gerecht wird.

Regelungen zum gemeinsamen Eigentum
Die beiden Gesellschaften teilen sich während der Vertragslaufzeit das geistige Eigentum an der gemeinsamen Software Magic XPC, die auf der iPaaS-Integrationsplattform von elastic.io-basiert.

Für die Kernsoftware elastic.io wird die Weiterentwicklung des Produkts durch ein Gremium bestehend aus Magic Software und verschiedenen elastic.io-Kunden vorangetrieben. Daneben sind individuelle Entwicklungen für Magic XPC geplant, deren geistiges Eigentum ebenso geteilt wird. Letztendlich verbessern alle Weiterentwicklungen das Produkt elastic.io und bauen das Anwendungsspektrum weiter aus.

Ausblick elastic.io 2018 /2019
All diese Bemühungen schlagen sich bereits im Jahr 2018 in den Zahlen nieder. In 2018 kann nach derzeitigem Kenntnisstand der Umsatz der Produkttochter bereits im zweiten Jahr in Folge verdoppelt werden. In diesem Jahr wird die Tochtergesellschaft damit einen noch größeren Beitrag zum mVISE-Ergebnis liefern. Für die Jahre 2019 und 2020 gehen wir weiter von einer jährlichen Verdoppelung der Umsätze aus. Dies zeigt das hohe Potential der Strategie von elastic.io, den stark wachsenden Markt für iPaaS-Lösungen nicht nur mit dem eigenen Namen, sondern auch durch die Vermarktung von White-Label-Lösungen zu durchdringen.

Über elastic.io:
Die elastic.io GmbH ist spezialisiert auf die Entwicklung von Cloud-basierten Integrationslösungen. Dabei vereinfacht die iPaaS-Plattform elastic.io Integrationsprojekte sowohl für den Mittelstand und Großunternehmen als auch für Systemintegratoren und Software-Hersteller. Zahlreiche vorgefertigte Konnektoren ermöglichen es, dass IT-Teams verschiedene Cloud-, Mobile- und IoT-Produkte in die existierende IT-Architektur schneller, kostengünstiger und effizienter integrieren können. Gegründet 2013 in Bonn, ist das Unternehmen seit 2017 eine Tochter der mVISE AG.

Weitere Informationen finden Sie unter: www.elastic.io.

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SINGULUS TECHNOLOGIES meldet starkes Wachstum bei Umsatz und Ergebnis

  • Umsatzanstieg von 63,6 Mio. EUR um 43 % auf 91,0 Mio. EUR
  • Positives EBIT für neun Monate 4,0 Mio. EUR (Vorjahr: 0,4 Mio. EUR)
  • Bruttomarge mit 30,1 % auf hohem Niveau
  • Aufträge für die neuen Arbeitsgebiete verbucht
  • Letters of Intent (Absichtserklärungen) in Höhe von rund 200 Mio. EUR aktuell für CIGS Projekte unterzeichnet

SINGULUS TECHNOLOGIES meldet einen positiven Verlauf der vergangenen neun Monate und veröffentlicht eine deutliche Steigerung von Umsatz und Ergebnis (EBIT). Das Unternehmen hat in den ersten neun Monaten des laufenden Geschäftsjahres 91,0 Mio. EUR umgesetzt und lag damit 43 % über Vorjahr mit 63,6 Mio. EUR. Das EBIT für die ersten neun Monate in Höhe von 4,0 Mio. EUR übertrifft das Vorjahresergebnis in Höhe von 0,4 Mio. EUR deutlich.

Während der ersten neun Monate des Geschäftsjahres 2018 lag der Auftragseingang mit 74,6 Mio. EUR ebenfalls klar über dem Vergleichswert von 2017 mit 53,4 Mio. EUR. Der Auftragsbestand zum 30. September 2018 beträgt 90,3 Mio. EUR (Vorjahr: 99,7 Mio. EUR). Die Bruttomarge von 30,1 % (Vorjahr: 29,7 %) ist weiterhin auf einem hohen Niveau. Die frei verfügbaren liquiden Mittel lagen zum 30. September 2018 bei 27,4 Mio. EUR (31. Dezember 2017: 27,2 Mio. EUR).

SINGULUS TECHNOLOGIES hat in der vergangenen Woche anlässlich der China International Import Expo Show ("CIIE" vom 5. – 10. November 2018) in Shanghai, China, mehrere Letters of Intent (Absichtserklärungen oder LOI) für die Lieferung von Produktionsanlagen für die Herstellung von CIGS-Dünnschicht-Solarmodulen unterzeichnet.

Dr.-Ing. Stefan Rinck, CEO SINGULUS TECHNOLOGIES AG: "Die Absichtserklärungen, die unser Unternehmen in der letzten Woche für die Lieferung von großen Produktionsanlagen für die Fertigung von CIGS-Solarmodulen unterzeichnet hat, bestätigen unsere enge Partnerschaft zu CNBM und eine führende Position in dem Marktsegment für CIGS-Dünnschicht-Solarmodule." Dr. Rinck fährt fort: "Die unterzeichneten Vereinbarungen betreffen drei Standorte in China in den Städten Bengbu, Xuzhou und Meishan. Das Volumen der geplanten Lieferungen für die drei Standorte liegt in Summe bei rund 200 Mio. EUR."

CNBM strebt den Aufbau von insgesamt 1,2 GW CIGS-Produktionskapazität an und setzt damit seine Investitionen und Ausbaupläne in China für den Aufbau von Fertigungskapazitäten von 6 GW planmäßig fort. SINGULUS TECHNOLOGIES erarbeitet nun mit dem Kunden auf der Basis der Vereinbarungen die Unterzeichnung der rechtsverbindlichen Lieferverträge. Die Produktion und Lieferung der Anlagen sollen zu großen Teilen in den Jahren 2019 und 2020 erfolgen.

Die Mitarbeiterzahl im SINGULUS TECHNOLOGIES Konzern stieg hauptsächlich im Zusammenhang mit dem Aufbau der Tochtergesellschaft mit Sitz in Shanghai, China, auf 343 Personen zum 30. September 2018 (31. Dezember 2017: 315 Mitarbeiter).

Ausblick
SINGULUS TECHNOLOGIES erwartet für das vierte Quartal einen positiven Verlauf und bestätigt die Prognose für das Gesamtjahr 2018 mit Umsatzerlösen im niedrigen dreistelligen Millionenbereich. Das EBIT soll im Geschäftsjahr 2018 entsprechend im mittleren einstelligen Millionenbereich positiv abschließen. Die wichtigsten Umsatz- und Ergebnisimpulse werden dabei aus dem Segment Solar erwartet.

Für das Jahr 2019 geht die Gesellschaft derzeit von einem weiteren Anstieg der Umsatzerlöse und des operativen Ergebnis (EBIT) aus. Diese Entwicklung basiert auf der Annahme weiter wachsender Solarmärkte insbesondere im Bereich CIGS. Außerdem sollen die neuen Arbeitsgebiete dekorative Beschichtung und Medizintechnik zu Umsatz und Ergebnis beitragen.

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Umsatz wächst trotz schwierigerer Marktbedingungen, leichter Margenrückgang

  • Umsatz wächst in den ersten neun Monaten währungsbereinigt um 5,1 Prozent
  • EBIT-Marge vor Sondereffekten im gleichen Zeitraum bei 10,7 Prozent (Vorjahr: 11,4 Prozent)
  • Rückläufige Performance der beiden Automotive-Sparten, anhaltend starkes Geschäft der Sparte Industrie
  • Free Cash Flow vor Ein- und Auszahlungen für M&A-Aktivitäten mit 127 Millionen Euro unter Vorjahr (247 Millionen Euro)
  • Mehr Fokus auf Kosten- und Kapitaldisziplin

Der weltweit tätige Automobil- und Industriezulieferer Schaeffler hat heute seinen Zwischenbericht für die ersten neun Monate des Jahres 2018 veröffentlicht. Im Berichtszeitraum lag der Umsatz der Schaeffler Gruppe bei rund 10,7 Milliarden Euro (Vorjahr: rund 10,5 Milliarden Euro). Währungsbereinigt stieg der Umsatz in diesem Zeitraum um 5,1 Prozent und im dritten Quartal um 3,7 Prozent. Wie schon im ersten Halbjahr konnten alle drei Konzernsparten und alle vier Regionen in den ersten neun Monaten zum währungsbereinigten Umsatzwachstum beitragen. Hierbei wies wiederum die Region Greater China mit 14,3 Prozent auf währungsbereinigter Basis das stärkste Umsatzwachstum auf.

Die Schaeffler Gruppe erwirtschaftete in den ersten neun Monaten ein Ergebnis vor Finanzergebnis und Ertragsteuern (EBIT) vor Sondereffekten in Höhe von 1.150 Millionen Euro (Vorjahr: 1.196 Millionen Euro). Dies entspricht einer EBIT-Marge vor Sondereffekten von 10,7 Prozent (Vorjahr: 11,4 Prozent). Im dritten Quartal lag das EBIT vor Sondereffekten bei 355 Millionen Euro (Vorjahr: 416 Millionen Euro), was einer EBIT-Marge vor Sondereffekten von 10,1 Prozent (Vorjahr: 12,1 Prozent) entspricht.

Das den Anteilseignern zuzurechnende Konzernergebnis betrug im Berichtszeitraum 766 Millionen Euro und lag damit annähernd auf Vorjahresniveau (in Höhe von 791 Millionen Euro). Das Ergebnis je Vorzugsaktie lag bei 1,16 Euro (Vorjahr: 1,19 Euro).

Zum Geschäftsverlauf in den ersten neun Monaten und im dritten Quartal sagte Klaus Rosenfeld, Vorsitzender des Vorstands der Schaeffler AG: „Das dritte Quartal hat erneut gezeigt, wie wichtig es ist, dass wir sowohl ein Automobil- als auch ein Industriezulieferer sind. Während unser Automotive OEM-Geschäft von der schwachen Marktentwicklung in China betroffen ist, hat sich unser Industriegeschäft auch im dritten Quartal weiter positiv entwickelt. Hier erreichten wir bei überdurchschnittlich hohem Umsatzwachstum eine EBIT-Marge vor Sondereffekten von 12,1 Prozent.“

Automotive OEM mit marktbedingt schwächerem Umsatzwachstum

Die Sparte Automotive OEM erzielte im Berichtszeitraum Umsatzerlöse in Höhe von rund 6,8 Milliarden Euro (Vorjahr: rund 6,7 Milliarden Euro). Währungsbereinigt stieg der Umsatz im Vergleich zum Vorjahr um 4,3 Prozent. Damit lag das Wachstum um 3,5 Prozentpunkte über dem durchschnittlichen Wachstum der weltweiten Produktion für Pkw und leichte Nutzfahrzeuge, die im Berichtszeitraum um 0,8 Prozent gestiegen ist. Nach der positiven Umsatzentwicklung im ersten Halbjahr verzeichnete die Sparte Automotive OEM im dritten Quartal aufgrund eines anhaltend herausfordernden Umfelds in der Automobilbranche im Vergleich zum Vorjahresquartal ein abgeschwächtes Umsatzwachstum in Höhe von 3,2 Prozent. Im dritten Quartal, in dem die globale Automobilproduktion um 2,0 Prozent zurückging, lag die Outperformance bei 5,2 Prozentpunkten.

Das geringere Umsatzwachstum ist insbesondere auf eine schwächere Nachfrage in den Regionen Europa und Greater China zurückzuführen. In Europa waren hierfür vor allem die Produktionsverzögerungen durch die Umstellung auf die neue Abgasnorm WLTP maßgeblich, während sich in China die Zurückhaltung der Verbraucher aufgrund des Handelsstreits mit den USA sowie der verschärften Praxis zur Kreditvergabe bemerkbar machten. Alle vier Unternehmensbereiche der Sparte Automotive OEM trugen auf neun Monate gerechnet zum Umsatzwachstum bei, wobei der Unternehmensbereich „E-Mobilität“ seinen Umsatz währungsbereinigt mit 13,6 Prozent erneut am stärksten steigerte. Trotz der Abschwächung des Umsatzwachstums der Sparte Automotive OEM in der Region Greater China im dritten Quartal war das Wachstum hier mit 9,5 Prozent auch weiterhin am stärksten, gefolgt von der Region Americas mit 5,7 Prozent, Asien/Pazifik mit 2,4 Prozent und Europa mit 2,2 Prozent.

In den ersten neun Monaten wurde von der Sparte ein EBIT vor Sondereffekten in Höhe von 596 Millionen Euro (Vorjahr: 712 Millionen Euro) erzielt. Die EBIT-Marge vor Sondereffekten lag damit im selben Zeitraum bei 8,8 Prozent und somit unter dem Vorjahreswert von 10,7 Prozent. Maßgeblich für den Rückgang waren Anlaufkosten, Projektverzögerungen in China, erhöhte Produktionskosten unter anderem aufgrund gestiegener Rohstoffpreise sowie Mixeffekte. Für das Gesamtjahr 2018 gilt nunmehr die Prognose vom 30. Oktober 2018, wonach ein währungsbereinigtes Umsatzwachstum in Höhe von 3,5 bis 4,5 Prozent (vorher: 4,5 bis 5,5 Prozent) und eine EBIT-Marge vor Sondereffekten von 8 bis 8,5 Prozent (vorher: 8,5 bis 9,5 Prozent) erreicht werden sollen.

Automotive Aftermarket mit temporärem Umsatzrückgang im dritten Quartal

Nach einem insgesamt soliden ersten Halbjahr verzeichnete die Sparte Automotive Aftermarket im dritten Quartal gegenüber dem Vorjahresquartal einen Rückgang der Umsatzerlöse. Auf währungsbereinigter Basis betrug der Rückgang 3,0 Prozent. Bezogen auf die ersten neun Monate des Jahres steigerte die Sparte ihren Umsatz auf währungsbereinigter Basis um 1,3 Prozent und erzielte Umsatzerlöse in Höhe von 1.401 Millionen Euro (Vorjahr: 1.434 Millionen Euro). Maßgeblich für den Umsatzrückgang im dritten Quartal war in erster Linie das starke Wachstum im Vorjahresquartal in den Regionen Europa und Americas. Das stärkste währungsbereinigte Umsatzwachstum zeigten in den ersten neun Monaten wie schon im ersten Halbjahr die Regionen Greater China (mit 39,0 Prozent) und Asien/Pazifik (mit 16,0 Prozent) gefolgt von Europa (mit 1,9 Prozent). In der Region Americas war die Umsatzentwicklung auf bereinigter Basis (mit minus 8 Prozent) rückläufig. Ursächlich hierfür waren einmalige Zusatzbedarfe eines Kunden im Bereich Original Equipment Service (OES) in der Vorjahresperiode.

Das EBIT vor Sondereffekten für die Sparte Automotive Aftermarket betrug in den ersten neun Monaten 256 Millionen Euro (Vorjahr: 278 Millionen Euro). Die EBIT-Marge vor Sondereffekten lag auf dieser Basis bei 18,3 Prozent (Vorjahr: 19,4 Prozent). Der Rückgang gegenüber dem Vorjahr ist unter anderem auch auf die temporär gestiegenen Kosten für Vertriebs- und Logistikleistungen zurückzuführen. Der Konzern geht für das Geschäftsjahr 2018 auf Basis der Prognoseanpassung vom 30. Oktober 2018 nun für die Sparte Automotive Aftermarket von einem Umsatzwachstum vor Währungseinflüssen von 1,5 bis 2,5 Prozent (vorher 3 bis 4 Prozent) und einer EBIT-Marge vor Sondereffekten in Höhe von 17 bis 17,5 Prozent (vorher: 16,5 bis 17,5 Prozent) aus.

Industriegeschäft auch im dritten Quartal mit positiver Entwicklung

Die Sparte Industrie steigerte ihre Umsatzerlöse im dritten Quartal kräftig auf 854 Millionen Euro (Vorjahr: 790 Millionen Euro), was einem Anstieg auf währungsbereinigter Basis um 9,4 Prozent entspricht. In den ersten neun Monaten des Jahres 2018 stieg damit der Umsatz auf rund 2,5 Milliarden Euro (Vorjahr: rund 2,4 Milliarden Euro). Währungsbereinigt lag das Umsatzwachstum im Berichtszeitraum somit bei 9,8 Prozent, woran Industrial Distribution einen maßgeblichen Anteil hatte. Zudem trugen insbesondere die Sektorcluster Raw Materials, Power Transmission, Railway und Offroad mit zweistelligen währungsbereinigten Umsatzzuwächsen deutlich zum Umsatzanstieg bei. Neben allen Sektoren verzeichneten auch alle Regionen ein Umsatzwachstum. Den stärksten Zuwachs erzielte auf währungsbereinigter Basis die Region Greater China (mit 29,4 Prozent), vor Asien/Pazifik (mit 8,7 Prozent), Americas (mit 8 Prozent) und Europa (mit 6 Prozent).

Die Sparte Industrie erzielte in den ersten neun Monaten ein EBIT vor Sondereffekten in Höhe von 298 Millionen Euro (Vorjahr: 206 Millionen Euro), was einer EBIT-Marge vor Sondereffekten von 11,8 Prozent entspricht (Vorjahr: 8,7 Prozent). Die Margenverbesserung ist auf positive Volumeneffekte sowie auf Effizienzsteigerungen und Kostensenkungen des Programms CORE zurückzuführen. Am 30. Oktober 2018 bestätigte die Schaeffler Gruppe für die Sparte Industrie ihre Prognose für das währungsbereinigte Umsatzwachstum im Gesamtjahr 2018 von 8 bis 9 Prozent, die am 19. September 2018 angehoben worden war. Das Ziel, eine EBIT-Marge vor Sondereffekten von 10 bis 11 Prozent zu erzielen, wurde auf nunmehr 10,5 bis 11 Prozent spezifiziert.

Positiver Free Cash Flow im dritten Quartal

Der Free Cash Flow vor Ein- und Auszahlungen für M&A-Aktivitäten der Schaeffler Gruppe war mit 201 Millionen Euro (Vorjahr: 333 Millionen Euro) im dritten Quartal positiv. In den ersten neun Monaten lag dieser Wert mit 127 Millionen Euro unter dem Vergleichswert des Vorjahrs (247 Millionen Euro), was insbesondere auf die schwächere Ergebnisqualität und die höhere Kapitalbindung im Vorratsvermögen zurückzuführen ist. In den ersten neun Monaten lagen die Investitionsauszahlungen (Capex) für Sachanlagen und immaterielle Vermögenswerte mit 857 Millionen Euro leicht unter dem Niveau des Vorjahrs (873 Millionen Euro). Dies entspricht einer Investitionsquote von 8 Prozent (Vorjahr: 8,3 Prozent).

Dietmar Heinrich, Finanzvorstand der Schaeffler AG, sagte: „Wir streben auch zum Jahresende eine Investitionsquote von rund 8 Prozent an. Um diese zu erreichen werden wir die Investitionsauszahlungen im vierten Quartal restriktiv handhaben. Zusammen mit dem Abbau von Vorratsvermögen wird sich dies positiv auf die Entwicklung des Free Cash Flow auswirken.“

Die Netto-Finanzschulden erhöhten sich zum 30. September 2018 um 274 Millionen Euro auf 2.644 Millionen Euro. Dabei verringerte sich das Gearing-Ratio, also das Verhältnis von Netto-Finanzschulden zu Eigenkapital, auf 91 Prozent (31. Dezember 2017: 93 Prozent). Die Schaeffler Gruppe, deren Bilanzsumme sich zum 30. September 2018 auf rund 12,3 Milliarden Euro (Vorjahr: rund 11,5 Milliarden Euro) belief, beschäftigte zum selben Stichtag 92.836 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter (Vorjahr: 89.359), was einem Anstieg von rund 3,9 Prozent entspricht.

Auf Basis der Prognoseanpassung vom 30. Oktober 2018 rechnet die Schaeffler Gruppe nunmehr für das Jahr 2018 mit einem währungsbereinigten Umsatzwachstum von 4 bis 5 Prozent (vorher 5 bis 6 Prozent), einer EBIT-Marge vor Sondereffekten in Höhe von 9,5 bis 10,5 Prozent (vorher 10,5 bis 11,5 Prozent) und einem Free Cash Flow vor Ein- und Auszahlungen für M&A-Aktivitäten von rund 300 Millionen Euro (vorher rund 450 Millionen Euro).

„In den vergangenen sieben Wochen hat sich die Lage der globalen Automobilindustrie insbesondere in China und auch in Europa weiter verschlechtert. Auch wenn wir einen Teil dieser Verschlechterung durch unser Industriegeschäft ausgleichen können, sind wir vor diesem Hintergrund in besonderem Maße gefordert, möglichst vorausschauend und umsichtig zu steuern und unsere Ressourcen auf die sich ändernde Marktlage auszurichten. Was jetzt zählt ist Kosten- und Kapitaldisziplin“, sagte Klaus Rosenfeld.

Schaeffler Gruppe auf einen Blick (Zwischenbericht 3. Quartal 2018)

Zukunftsgerichtete Aussagen und Prognosen

Bei bestimmten Aussagen in dieser Pressemitteilung handelt es sich um zukunftsgerichtete Aussagen. Zukunftsgerichtete Aussagen sind naturgemäß mit einer Reihe von Risiken, Unwägbarkeiten und Annahmen verbunden, die dazu führen können, dass die tatsächlichen Ergebnisse oder Entwicklungen von den in den zukunftsgerichteten Aussagen angegebenen oder implizierten Ergebnissen oder Entwicklungen in wesentlicher Hinsicht abweichen. Diese Risiken, Unwägbarkeiten und Annahmen können sich nachteilig auf das Ergebnis und die finanziellen Folgen der in diesem Dokument beschriebenen Vorhaben und Entwicklungen auswirken. Es besteht keinerlei Verpflichtung, zukunftsgerichtete Aussagen aufgrund neuer Informationen, zukünftiger Entwicklungen oder aus sonstigen Gründen durch öffentliche Bekanntmachung zu aktualisieren oder zu ändern. Die Empfänger dieser Pressemitteilung sollten nicht in unverhältnismäßiger Weise auf zukunftsgerichtete Aussagen vertrauen, die ausschließlich den Stand zum Datum dieser Pressemitteilung widerspiegeln. In dieser Pressemitteilung enthaltene Aussagen über Trends oder Entwicklungen in der Vergangenheit sollten nicht als Aussagen dahingehend betrachtet werden, dass sich diese Trends und Entwicklungen in der Zukunft fortsetzen. Die vorstehend aufgeführten Warnhinweise sind im Zusammenhang mit späteren mündlichen oder schriftlichen zukunftsgerichteten Aussagen von Schaeffler oder in deren Namen handelnden Personen zu betrachten.

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16 % mehr Umsatz im dritten Quartal 2018

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Mehr Wachstum bei cloud-basierten Lösungen

Esker erzielte im dritten Quartal 2018 konsolidierte Umsatzerlöse in Höhe von 21 Mio. Euro. Das entspricht einem Anstieg von 16 % gegenüber dem Vorjahreszeitraum auf Basis eines festen Wechselkurses. In den ersten neun Monaten 2018 stieg das Wachstum bei gleichbleibenden Wechselkursen um 17 %. Das entspricht einem Anstieg von 14 % auf der Basis von aktuellen Wechselkursen durch den im Vergleich zum Euro schwachen US-Dollar in den ersten vier Monaten des Jahres 2018. 

Die Aktivitäten von Esker werden nach wie vor durch cloud-basierte Aktivitäten bestimmt. Die Umsätze mit SaaS-basierten Automatisierungslösungen stiegen im Quartalsverlauf um 19 %, was 87 % des Geschäftsvolumens entspricht. Diese Entwicklung spiegelt die immer schnellere Entwicklung der Bestandskunden von Esker sowie die Umsetzung der zahlreichen Verträge wider, die in vorherigen Quartalen unterzeichnet wurden.

Rekordzahl an neuen Verträgen

Eine Rekordzahl an neuen Verträgen wird das Wachstum des Unternehmens in den kommenden Quartalen weiter ankurbeln. Der kumulierte Wert der neuen Verträge ist im Vergleich zu den ersten neun Monaten 2017 um 59 % gestiegen.

Bessere Kapitalstruktur für künftiges Wachstum

Das Barguthaben von Esker belief sich zum 30. September 2018 auf 23,6 Mio. Euro. Die Netto-Cash-Lage (14,4 Mio. Euro im Vgl. zu 9 Mio. Euro zum 30. September 2017) und ein Bestand von rund 140.000 sofort verfügbaren Aktien geben Esker die nötigen finanziellen Mittel an die Hand, um die Strategie von kombiniertem organischen Wachstum und Übernahmen weiter zu verfolgen.

Positiver Ausblick für 2018

Esker erwartet für 2018 erneut ein organisches Wachstum im zweistelligen Millionenbereich. Die hohen wiederkehrenden Umsätze (79 % des Umsatzes in den ersten neun Monaten des Jahres) bieten eine ausgezeichnete Transparenz. Bei gleichbleibender Euro-Dollar-Parität zu aktuellen Kursen (1,16) profitiert Esker von einem leicht positiven Effekt auf die veröffentlichten Wachstumszahlen in der zweiten Jahreshälfte 2018.

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SINGULUS TECHNOLOGIES meldet vorläufige Zahlen zum 30. September 2018

Die SINGULUS TECHNOLOGIES AG meldet für das dritte Quartal 2018 einen Umsatz in Höhe von 44,6 Mio. EUR (Vorjahr: 15,3 Mio. EUR) und ein positives operatives Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) in Höhe von 5,2 Mio. EUR (Vorjahr: -2,1 Mio. EUR). In den ersten neun Monaten des Geschäftsjahres 2018 steigen die Umsatzerlöse auf insgesamt 91,0 Mio. EUR (Vorjahr: 63,6 Mio. EUR). Das EBIT in Höhe von 4,0 Mio. EUR übertrifft das Vorjahresergebnis in Höhe von 0,4 Mio. EUR deutlich. Die Zahlen liegen damit erheblich über denen des Vorjahres. Der Auftragsbestand zum 30. September 2018 beträgt 90,3 Mio. EUR (Vorjahr: 99,7 Mio. EUR).

SINGULUS TECHNOLOGIES erwartet auch für das vierte Quartal einen positiven Verlauf und bestätigt die Prognose für das Gesamtjahr 2018 mit Umsatzerlösen im niedrigen dreistelligen Millionenbereich. Das EBIT soll im Geschäftsjahr 2018 entsprechend im mittleren einstelligen Millionenbereich positiv abschließen.

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asknet AG mit Umsatzsteigerung von 22 % im 1. Halbjahr 2018 und für weiteres beschleunigtes Wachstum gerüstet

  • Konzernumsatz steigt um 22 Prozent auf 41,41 Mio. EUR (H1 2017: 34,08 Mio. EUR)
  • Rohertrag bei 4,34 Mio. EUR (H1 2017: 4,31 Mio. EUR)
  • Negatives Ergebnis vor Steuern (EBT) von -0,24 Mio. EUR, Verlust im Vergleich zur Vorjahresperiode halbiert (H1 2017: -0,51 Mio EUR)
  • Prognose 2018: Stetiges Wachstum von Umsatz und Rohertrag, EBT bleibt aufgrund der Einstellung zusätzlichen Personals und Technologieinvestitionen noch negativ
  • Wachstumsplan 2018 – 2020: Beschleunigung des aktuellen Wachstums durch weitere Investitionen und eine Kapitalerhöhung, deren Abschluss in Q4 2018 geplant ist

Die asknet AG, ein eCommerce-Service-Unternehmen im Mehrheitsbesitz des in der Schweiz gelisteten, internationalen Technologie- und Medienunternehmens The Native SA (www.thenative.ch), hat im ersten Halbjahr 2018 einen starken Anstieg des Konzernumsatzes um 22 Prozent auf 41,41 Mio. EUR erzielt. Der Zuwachs beruht zum Teil auf der hohen Zahl an Neukunden, die die Business Unit eCommerce Solutions im ersten Halbjahr gewonnen hat. Darüber hinaus wurden neue, bereits im zweiten Halbjahr 2017 eingerichtete Shops weiter hochgefahren. Auch die Gewinnung von Neukunden in der Business Unit Academics trug zur guten Entwicklung der Umsatzerlöse der asknet AG bei.

Der Rohertrag, die wesentliche Leistungskennzahl der asknet Gruppe, stieg von 4,31 Mio. EUR im Vorjahreszeitraum auf 4,34 Mio. EUR im ersten Halbjahr 2018. Die auf Umsatzerlöse bezogene Rohertragsmarge sank von 12,6 Prozent auf 10,5 Prozent. Die im Vergleich zum starken Umsatzwachstum geringere Wachstumsrate des Rohertrags erklärt sich primär aus längeren Ertragsrealisierungszeiträumen in der Business Unit Academics. Darüber hinaus wurden einige Projekte in die zweite Jahreshälfte verschoben.

Insgesamt verbesserte die asknet Gruppe in den ersten sechs Monaten 2018 ihr Ergebnis vor Steuern (EBT) auf -0,24 Mio. EUR, nach -0,51 Mio. EUR im gleichen Zeitraum des Vorjahres. Das Konzern-Periodenergebnis betrug -0,47 Mio. EUR (Vorjahr: -0,51 Mio. EUR).

In der Business Unit eCommerce Solutions führte das erfolgreiche Hochfahren neuer Shops im Berichtszeitraum zu einem Anstieg der Umsatzerlöse um 29 Prozent auf 30,72 Mio. EUR (Vorjahr: 23,81 Mio. EUR). Auch der Rohertrag dieses Geschäftsbereichs stieg deutlich um 17 Prozent auf 3,21 Mio. EUR. Der leicht unterproportionale Anstieg ist insbesondere auf die höhere Anzahl kleiner und mittelständischer Kunden zurückzuführen, was einerseits zu geringeren Margen, aber andererseits auch zu einem breiteren und damit stabileren Kundenstamm führt. In der Business Unit Academics verzeichnete asknet einen Anstieg der Umsatzerlöse um 4 Prozent auf 10,69 Mio. EUR. Der Rohertrag ging von 1,56 Mio. EUR auf 1,13 Mio. EUR zurück. Das Minus von 27 Prozent ist in erster Linie auf noch nicht verbuchte abgeschlossene Geschäfte sowie auf Projektverschiebungen in die zweite Jahreshälfte zurückzuführen.

Vor dem Hintergrund der guten Ergebnisse des ersten Halbjahres haben Vorstand und Aufsichtsrat der Gesellschaft am 26. September 2018 den neuen Wachstumsplan für 2018 – 2020 verabschiedet. Er zielt darauf ab, die asknet AG mit zusätzlichem Kapital auszustatten, um so ein größeres Geschäftsvolumen und eine nachhaltige langfristige Rentabilität zu erreichen. Der Schwerpunkt liegt auf der Verstärkung der Mitarbeiterbasis in den Bereichen Vertrieb und Marketing sowie der Entwicklung neuer Technologien und Systeme, die eine schnellere Neukundengewinnung und eine verbesserte Kundenbindung ermöglichen. Im Zusammenhang mit der neuen Wachstumsstrategie hat das Unternehmen auch seine Ziele für 2018 und die Folgejahre angepasst. asknet geht für das Gesamtjahr 2018 zwar weiterhin von einem starken Umsatz- und Rohertragswachstum aus, nimmt aber im laufenden Jahr noch ein negatives Ergebnis vor Steuern (EBT) im hohen sechsstelligen Bereich zugunsten eines stärkeren Wachstums in Kauf. Neben zusätzlichen hohen Investitionen zielt der Wachstumsplan auf eine weitere Beschleunigung des Umsatzwachstums und eine Überschreitung der Gewinnschwelle in 2019 ab. Bis 2020 will die Gesellschaft ihre Umsatzerlöse und den Rohertrag gegenüber den für das Gesamtjahr 2018 geplanten Zahlen mindestens verdoppeln und so eine starke und nachhaltige Profitabilität auf EBT-Basis erreichen.

Zur Finanzierung des Wachstumsplans hat der Vorstand der asknet AG mit Zustimmung des Aufsichtsrats jüngst eine Kapitalerhöhung gegen Bareinlagen beschlossen. Hierfür sollen 93.395 neue Aktien zum Bezugspreis von 10,5 EUR je Aktie ausgegeben werden. Den Aktionären wird ihr gesetzliches Bezugsrecht gewährt. Ein Investor, der bisher nicht Aktionär der asknet AG ist, wird die Kapitalerhöhung garantieren und die von den bestehenden Aktionären bis zum Ende der Bezugsfrist nicht gezeichneten Aktien zeichnen. Das öffentliche Angebot im Zusammenhang mit der Kapitalerhöhung soll prospektfrei erfolgen. Jedoch wurde ein Wertpapier-Informationsblatt bei der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) zur Gestattung eingereicht. Die Gestattung wird voraussichtlich im Laufe des heutigen Tages erfolgen. Es wird damit gerechnet, dass das Bezugsangebot am 4. Oktober 2018 im Bundesanzeiger veröffentlicht werden wird, bei vollständigem Abschluss der Kapitalerhöhung bis zur ersten Novemberwoche 2018.

Ausgewählte Kennzahlen im Konzern

1. Januar – 30. Juni 2018

Umsatzerlöse: 41,41 Mio. EUR
Roherträge: 4,34 Mio. EUR
Rohertragsmarge (auf Umsatzerlöse): 10,5%
EBT: -0,24 Mio. EUR
Periodenergebnis: -0,47 Mio. EUR
Finanzschulden: –

1. Januar – 30. Juni 2017

Umsatzerlöse: 34,08 Mio. EUR
Roherträge: 4,31 Mio. EUR
Rohertragsmarge (auf Umsatzerlöse): 12,6 %
EBT: -0.51 Mio. EUR
Periodenergebnis: -0.51 Mio. EUR
Finanzschulden: –

Der vollständige Halbjahresbericht 2018 ist ab sofort auf der Unternehmenswebseite unter www.asknet.de verfügbar.

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