Wirtschaft trifft Wissenschaft an der TU Ilmenau

Die Technische Universität Ilmenau und die Industrie- und Handelskammer Südthüringen bringen Wirtschaft und Wissenschaft zusammen, um Unternehmen für das Zeitalter der Digitalisierung wettbewerbsfähig zu machen. Dazu findet am 4. Dezember 2019 an der TU Ilmenau die Veranstaltung „Wirtschaft trifft Wissenschaft“ statt, zu der Vertreter von Unternehmen herzlich eingeladen sind. Anmeldungen zur kostenlosen Veranstaltung bis zum 27. November 2019: www.suhl.ihk.de (im Suchfeld Dokumentnummer 47258 eingeben).

Die fortschreitende Digitalisierung von Produktions- und Geschäftsprozessen bietet Thüringer Wirtschaftsunternehmen große Chancen, sie erfordert von ihnen aber auch umfassende Veränderungen und stellt sie daher vor erhebliche Herausforderungen. Für Betriebe ist die TU Ilmenau mit ihrer leistungsstarken Forschungs- und Entwicklungsinfrastruktur auf zahlreichen Forschungsgebieten der digitalen Transformation und international ausgewiesenen Wissenschaftlern ein idealer Kooperationspartner. Die Veranstaltung „Wirtschaft trifft Wissenschaft“ bringt die Vertreter von Wirtschaftsunternehmen und die Forscher der TU Ilmenau zusammen, um Informationen zur Digitalisierung auszutauschen und mögliche Kooperationen anzubahnen. 

Programm:

14:00 Uhr
Begrüßung und thematische Einführung
Prof. Peter Schaaf, Dekan der Fakultät für Elektrotechnik und Informationstechnik

14:10 Uhr Kurzvorträge:

· "Augmented Reality für industrielle Anwendungen"
Prof. Heidi Krömker

· "Zukünftige Energiesysteme"
Prof. Dirk Westermann

· "Potenziale von anwendungsorientiert optimierten elektrischen Maschinen"
Prof. Andreas Möckel

· "Elektrochemie für Energiespeicherung und innovative Oberflächen"
Prof. Andreas Bund

· "Signalverarbeitung für zerstörungsfreie Prüfsysteme im Zeichen des digitalen Wandels"
Prof. Giovanni Del Galdo

· "Lorentzkraft-Wirbelstromverfahren für die zerstörungsfreie Werkstoffprüfung nichtferromagnetischer leitfähiger Materialien"
Prof. Hannes Töpfer

15: 40 Uhr

Rahmenbedingungen für gemeinsame Projekte
Dr. Dörte Gerhardt, Leiterin des Referats Forschungsservice und Technologietransfer der TU Ilmenau

15.45 Uhr
Pause

16:30 Uhr
Besichtigung von Laboren und Fachgebieten

 

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Bioplastics Award 2018 – Finalisten stehen fest…

Die internationale Fachzeitschrift bioplastics MAGAZINE präsentiert den 13. "Global Bioplastics Oskar". Fünf Juroren aus Hochschule, Presse und Verbänden aus Amerika, Europa und Asien haben die fünf Finalisten für den international einzigartigen Bioplastics Award ausgewählt.

Der Preis zeichnet Unternehmen aus, die durch innovative Ideen, Produkte oder Serviceleistungen hervorstechen und für den Einsatz von Biokunststoffen beispielhaft sind. Die Produkte mussten in 2017 oder 2018 entwickelt oder in den Markt eingeführt worden sein.

Der Preis wird am 4. Dezember anlässlich der 13. European Bioplastics Conference in Berlin verliehen. Die fünf nominierten Unternehmen / Produkte sind (ohne Rangfolge):

Loliware (USA)

Lolistraw – essbare und hyperkompostierbare Strohhalme

Viele Menschen sind sich bewusst, dass es genügend Plastikstrohhalme gibt, um den Erdball 2,5 mal täglich zu umwickeln. Strohhalme sind zum recyceln zu klein. So landen sie in der Regel auf Deponien Flüssen und dem Meer, wo sie auf unbestimmte Zeit verweilen, der Tierwelt schaden und die Natur beeinträchtigen.

Lolistraw, von Loliware aus New York, USA, das sind die weltweit ersten hyperkompostierbare und sogar essbaren Strohhalme. Sie werden mittels einer patentierten, auf Meeresalgen basierenden Technologie von Loliware hergestellt und sind kompostierbar, maritim abbaubar und gentechnikfrei.

Die Strohhalmdesigner Chelsea Briganti und Leigh Ann Tucker nennen das Material sogar hyperkompostierbar, da die Strohhalme leicht zerfallen und ohne Spuren biologisch vollständig abgebaut werden. Das Material wird in der Kompostierung zusammen mit Lebensmittelabfällen innerhalb von maximal 60 Tagen abgebaut.
Seetang ist eine erneuerbare Ressource, die keine Landressourcen benötigt und CO2 absorbiert, wodurch dieses Produkt auf Algenbasis einen ökologischen Vorteil bietet.

Die anfängliche Textur von Lolistraw ist wie Kunststoff, kann aber mit einem Geschmack oder mit zusätzlichen Nährstoffen versetzt werden. Vor der spurlosen Entsorgung hält Lolistraw in einem Getränk bis zu 8 Stunden und ist trocken bis zu 24 Monate haltbar. Wenn die Verbraucher Ihr Getränk verzehrt haben, können sie den Strohhalm essen oder kompostieren.

"Unsere Welt braucht einen radikal neuen Ansatz für den täglichen Verbrauch von Einweg-Kunststoffen, die allzu oft auf Deponien landen oder die Ozeane verschmutzen. Unsere Lösungen verwandeln Einwegprodukte durch Kompostierung in Pflanzennährstoffe oder menschlichen Brennstoff durch den Verzehr", sagt Loliware-Mitbegründerin Leigh Ann Tucker."

www.loliware.com

Technische Universiteit Eindhoven (The Netherlands)

Das weltweit erste biobasierte "Zirkulare Auto"

Das weltweit erste biobasierte "Zirkulare Auto", das von der Technischen Universität Eindhoven in den Niederlanden entworfen und gebaut wurde, wurde Anfang des Jahres von einem Team von Studenten vorgestellt, das für die Entwicklung und Realisierung verantwortlich ist.

Dies ist das erste Mal, dass ein Fahrgestell und alle Karosserieteile aus natürlichen und biobasierten Materialien hergestellt wurden – für die Strukturteile des Autos wurden keine Metalle oder traditionellen Kunststoffe verwendet. Die Teile bestehen aus leichten und stabilen Sandwichpaneelen auf Basis von natürlichen Flachsfasern und Luminy PLA von Total Corbion PLA.

Das Auto, das vom TU/ecomotive Studententeam Noah genannt wird, wurde als Stadtauto konzipiert und verfügt über zwei Sitze und einen geräumigen Kofferraum. Noah unternimmt derzeit eine europäische Tournee und besucht Automobilhersteller, Zulieferer und Universitäten, um andere zu inspirieren. Neben seiner biobasierten Zusammensetzung ist es auch ultraleicht und elektrisch betrieben. Noah erreicht eine Höchstgeschwindigkeit von 110 km/h und die Reichweite der Batterie reicht bis zu 240 km. Mit 360 kg beträgt das Gewicht des Autos ohne Batterien weniger als die Hälfte des Gewichts vergleichbarer Serienfahrzeuge. Neben der biobaserten Herkunft sind die Teile auch recycelbar, was zu einem 100% "zirkulären" Auto führt, das in allen Lebensphasen nachhaltig ist.

Das von Total Corbion PLA für den Einsatz im Auto gelieferte PLA ist biobasiert und recycelbar und besteht aus nachwachsenden Rohstoffen, die im Vergleich zu vielen herkömmlichen Kunststoffen eine geringere CO2-Bilanz aufweisen. Bei der Konstruktion des Fahrzeugs wurden hochwärmebeständige Luminy PLA-Typen verwendet, um eine lange Lebensdauer und ausreichende Hitzebeständigkeit zu gewährleisten.
www.tue.nl

Aakar Innovations (India)

Kompostierbare Damenbinden für Indiens Mädchen und Frauen

Die Menstruation, das natürlichste biologische Phänomen für Frauen, gilt in ganz Indien als schmutzig und unrein. Dies spiegelt sich in der Art und Weise wider, wie mit dem gesamten Konzept der Menstruationshygiene umgegangen wird. Die Scham, die Geheimhaltung, der fehlende Zugang zu sauberen Binden oder Toilettenanlagen tragen zusätzlich zu den Herausforderungen bei.

Probleme wie mangelndes Bewusstsein, mangelnder Zugang und Kosten zwingen etwa 300 Millionen Frauen, sich auf alte Lumpen, Plastik, Sand und Asche zu verlassen, um ihre "Hygiene"-Bedürfnisse während ihres Menstruationszyklus zu erfüllen.

Die 12% der Frauen und Mädchen, die Zugang zu besseren Produkten haben, werfen jeden Monat rund 433 Millionen Binden weg, die einen Abfallberg von 9.000 Tonnen in Indien erzeugen. Darüber hinaus werden mehr als 80% dieser Abfälle entweder die Toilette hinuntergespült oder auf einer Deponie entsorgt.

Aakar Innovations (Belapur, Mumbai, Indien) ist bestrebt, das Schweigen über das Thema Menstruationshygiene zu brechen und allen Beteiligten, insbesondere jugendlichen Mädchen, Wissen und Orientierung zu vermitteln.

Aakar ist ein hybrides Sozialunternehmen, das es Frauen ermöglicht, bezahlbare, qualitativ hochwertige, zu 100% kompostierbare Damenbinden in ihren Gemeinden herzustellen und zu vertreiben und gleichzeitig das Bewusstsein und die Sensibilisierung für die menstruelle Hygiene zu erhöhen. Deshalb hat Aakar unter dem Markennamen Anandi eine 100% kompostierbare Damenbinde auf den Markt gebracht.

Anandi ist eine 100% kompostierbare Damenbinde mit biobasierter, kompostierbarer Polymerfolie. Es wird naturbelassener Weichkiefernholz-Zellstoff verwendet, der mehr als 97% Cellulose und Hemicellulose enthält. Der verwendete Holz-Zellstoff besteht aus reinen Cellulosematerialien mit hoher Gleichmäßigkeit der Fasern, die eine leichte Zersetzung ermöglichen.Die Rohstoffe für den Biokunststoff stammen aus natürlich vorkommender Maisstärke.

www.aakarinnovations.com

Bio4Pack (Germany)

PLA Schale für frisches Fleisch

Nach mehrjähriger Entwicklungsarbeit in Zusammenarbeit mit mehreren großen Unternehmen der Fleisch- und Verpackungsindustrie hat Bio4Pack eine völlig neue nachhaltige Verpackung für Frischfleisch aus nachwachsenden Rohstoffen auf den Markt gebracht. Es handelt sich hier um eine Weltneuheit, die sicherstellt, dass eine wichtige Kategorie traditioneller Kunststoffverpackungen eine vollwertige Alternative erhält und durch nachhaltige Verpackungen ersetzt werden kann.Das Tray wird aus PLA auf Zuckerrohrbasis thermogeformt und die transparente Mehrschicht-Deckelfolie besteht aus einer Schicht auf Cellulosebasis und einer Schicht aus einer PBS/ PBAT/PLA-Mischung. Sogar das Cellulose-Absorptionskissen ist biobasiert und kompostierbar.Die Frischfleischverpackung von Bio4Pack leistet einen wichtigen Beitrag zur Akzeptanz und Anwendung von Biokunststoffen und hat damit einen positiven Einfluss auf die Entwicklung einer Kreislaufwirtschaft.Die Fleischverpackung erfüllt alle Anforderungen an die Lebensmittelsicherheit und kann problemlos auf allen gängigen Verpackungsmaschinen verarbeitet werden. Die Bio4Pack Fleischschalen sind in verschiedenen Farben und Größen erhältlich. Die Verpackung ist nach EN13432 für Kompostierbarkeit zertifiziert und ist 4-Sterne biobasiert.Recycling bevorzugtDie Fleischschale wird aus nachwachsenden Rohstoffen (Zuckerrohr) hergestellt, die eine erhebliche CO2-Einsparung ermöglichen.Obwohl die komplette Verpackung die EN 13432 erfüllt, untersuchen Bio4pack und andere Interessengruppen in den Niederlanden den besten Weg, PLA zu recyceln, um es als Rohstoff für neue nachhaltige Produkte und/oder Verpackungen zu nutzen.
www.bio4pack.com 

PepsiCo and Danimer Scientific (USA)

Biobasierte/kompostierbare flexible Verpackung der zweiten Generation

Seit der Markteinführung einer 100% kompostierbaren Chipstüte auf PLA-Basis im Jahr 2009 arbeitet PepsiCo gemeinsam mit Danimer an der Entwicklung der nächsten Generation biobasierter Kunststoffe, die industriell kompostierbare Snackbeutel mit dem richtigen Verhältnis aus Nachhaltigkeit, Leistung und Kosten ermöglichen könnten. Die neuen Danimer-Biokunststoffe sind Mischungen aus Biopolymeren und mineralischen Füllstoffen. PepsiCo entwickelte die richtigen Supply-Chain-Partner und arbeitete an der Optimierung der Verarbeitung der Basisfolien zu Barrierefolien und anschließend voll laminierten Folienstrukturen, die ihren Leistungsanforderungen entsprechen. Die Beutel der nächsten Generation sind in Haptik, Geräusch und Performance mit den heutigen Beuteln von PepsiCo vergleichbar und vom TÜV-Austria als industriell kompostierbar zertifiziert. Noch in diesem Jahr ist geplant, die neuen biobasierten Strukturen in Chile und Indien zu erproben. In der Zwischenzeit arbeiten Danimer und PepsiCo an einer Chiptüte der dritten Generation, die auf der PHA-Technologie von Danimer basiert und in der Heimkompostierung vollständig biologisch abbaubar sein wird.

Durch die Einführung einer industriell kompostierbaren Chipstüte als Ersatz für einen Artikel, der nicht recycelt werden kann, könnte dies einen großen Einfluss auf den Markt haben. PepsiCo’s "Performance with Purpose" hat Nachhaltigkeit in seine Geschäftsstrategie integriert. Ein wesentlicher Bestandteil dieser Agenda ist die Entwicklung von Verpackungen für alle Produkte bis Ende 2025, die entweder recycelbar, kompostierbar oder biologisch abbaubar sind. Gleichzeitig sollen sie zum Ziel einer 20-prozentigen Reduzierung der Treibhausgase über die gesamte Wertschöpfungskette beitragen. Eine kompostierbare Chipstüte bietet PepsiCo die Chance, ein Marktführer für nachhaltige Snackverpackungen zu werden und hilft Wettbewerbern, Produkte zu liefern, die die Umwelt weniger belasten.

www.danimerscientific.com | www.pepsico.com

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Unternehmerinnen und Unternehmer sind…

Das Unternehmerbild steht im Mittelpunkt einer Veranstaltung der Industrie- und Handelskammer (IHK) Bonn/Rhein-Sieg, die in Kooperation mit dem CSR-Kompetenzzentrum Rheinland ausgerichtet wird. Wie es um das Unternehmerbild in Nordrhein-Westfalen und in der Region Bonn/Rhein-Sieg bestellt ist, hat das Zentrum für Evaluation und Methoden (ZEM) der Rheinischen Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn im Auftrag der IHK im Rahmen einer Studie untersucht. Die Ergebnisse der Studie sowie daraus abgeleitete Handlungsempfehlungen und Maßnahmen sollen bei einer kostenfreien Informations- und Diskussionsveranstaltung am Dienstag, 4. Dezember, 18 bis ca. 20.30 Uhr, in den Räumen der Sternwarte der Universität Bonn, Poppelsdorfer Allee 47, vorgestellt werden.

„Demnach sind Unternehmerinnen und Unternehmer verantwortungsvoll, nachhaltig, sozial und innovativ“, sagt IHK-Ansprechpartnerin Regina Rosenstock. Scheitern wird aber immer noch als Stigma angesehen, in Bonn/Rhein-Sieg sogar noch mehr als im NRW-Durchschnitt. Das Wissen über die Selbständigkeit ist gering, das Thema Unternehmertum wird in Schulen und Universitäten zu wenig behandelt. Als hochkarätige Experten stehen Victoria Appelbe (Wirtschaftsförderin der Stadt Bonn), Professor Dr. Dr. Michael Hoch (Rektor der Rheinischen Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn), Professor  Dr. Michael-Burkhard Piorkowsky (Verfasser der Studie, Universität Bonn), IHK-Präsident Stefan Hagen und CSR-Botschafter Timo Müller (Geschäftsführer Tanzhaus Bonn) zur Verfügung. 

Die Veranstaltung ist kostenfrei. Anmeldungen können unter www.ihk-bonn.de, Webcode 6492202, erfolgen.

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Neuer Onlinekurs macht mittelständische Unternehmen fit für RFID in der Logistik

Das Mittelstand 4.0-Kompetenzzentrum Augsburg bietet ab sofort kostenfreies ELearning an, das auf Herausforderungen von kleinen und mittleren Unternehmen zugeschnitten ist. Praxisbeispiele veranschaulichen die kurzen Lerneinheiten.

Gestartet wird mit einem Onlinekurs über RFID in der Logistik. Mit dem Onlinekurs bietet das Kompetenzzentrum mittelständischen Unternehmen eine flexible Weiterbildungsmöglichkeit.

Zu jeder Zeit und an jedem Ort können Führungskräfte und Mitarbeiter die kurzen Lerneinheiten bearbeiten. Da sie nur ca. drei Minuten dauern, kann auch mal eine Pause vor dem nächsten Meeting dafür genutzt werden.

Mit einer gesamten Lerndauer von etwa 60 Minuten ist der Onlinekurs ein idealer Einstieg ins Thema. Je nach Vorwissen und Interesse wählen Teilnehmende die Kapitel und Lerneinheiten, entweder von vorne oder als individueller Einstieg mittendrin. Die Kapitel werden mit einem Quiz abgeschlossen, dazu gibt es die Zusammenfassung als Download.

Prägnant und auf den Punkt verknüpft der Onlinekurs Erklärungstexte, Grafiken und Videos.

Die vielen konkreten Praxisbeispiele, etwa aus der Automobillackierung oder dem Brauereiwesen, machen sie kurzweilig und anschaulich. Entwickelt wird das gesamte ELearning- Angebot von den fachlichen Projektpartnern des Mittelstand 4.0- Kompetenzzentrums Augsburg. Hier kommt Fachwissen aus der Forschung und Expertise über praktische Anwendungsfälle zusammen. Das Alleinstellungsmerkmal des Onlinekurses: Er vermittelt die Inhalte objektiv und unabhängig von Herstellern oder Verkäufern – hinter dem Mittelstand 4.0-Kompetenzzentrum Augsburg steht das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi).

Der erste Onlinekurs im E-Learning-Angebot ist "RFID in der Logistik", ein momentan sehr gefragtes Thema in mittelständischen Unternehmen. "Neben der Funktionsweise der Technologie erfahren Teilnehmende bei uns schon im Voraus von den nötigen Voraussetzungen, um sie erfolgreich im Betrieb einzuführen – ein klarer Vorteil fürs Unternehmen", betont Leonhard Feiner von der Technischen Universität München, der den Kurs mitentwickelt hat. Außerdem stehen fachliche Ansprechpartner bereit, wenn die Nutzer Fragen haben. Zur Vertiefung gibt es die Präsenzschulungen des Mittelstand 4.0- Kompetenzzentrums Augsburg mit erweiterten Inhalten und praktischem Ausprobieren.

Künftig folgen Onlinekurse und Webinare zu den drei weiteren Schwerpunkten des Kompetenzzentrums. "Uns ist es wichtig, mittelständischen Unternehmen in ganz Bayern den Zugang zu digitalen Technologien zu ermöglichen. Mit den Onlinekursen erreichen wir auch Unternehmen, die weiter weg sind oder flexible Termine brauchen. Digitaler Wandel betrifft schließlich alle", so Feiner.

Je nach Interesse und Bedarf können sich die Nutzer für weitere Kurse und Angebote des Kompetenzzentrums entscheiden, aus Best Practice-Berichten und Leitfäden lernen – oder direkt mit einer Potenzialanalyse mit dem Kompetenzzentrum starten.

Das E-Learning des Mittelstand 4.0-Kompetenzzentrums Augsburg sind für alle frei zugänglich, eine Anmeldung oder Registrierung ist nicht nötig. Wie alle weiteren Angebote des Kompetenzzentrums sind auch sie kostenfrei.

Das E-Learning finden Sie unter https://kompetenzzentrum-augsburg-digital.de/…

Das Mittelstand 4.0-Kompetenzzentrum Augsburg

Das Mittelstand 4.0-Kompetenzzentrum Augsburg unterstützt kleine und mittlere Unternehmen bei den Herausforderungen der Digitalisierung. Dazu bietet es kostenfreie Infoveranstaltungen, praxisorientierte Schulungen sowie individuelle Potenzialanalysen und Umsetzungsprojekte bei Unternehmen vor Ort. Außerdem finden Factory-Touren zu Unternehmen statt, die unterschiedliche Digitalisierungslösungen bereits erfolgreich anwenden. Das Mittelstand 4.0-Mobil tourt mit praxisnahen Exponaten und anschaulichen Informationen durch ganz Bayern, es kann von allen mittelständischen Unternehmen gebucht werden. Die Schwerpunkte des Kompetenzzentrums sind digitale Geschäftsmodelle, Produktionsautomatisierung, Logistik 4.0 und Arbeit 4.0.

Dank der Finanzierung durch das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) sind alle Angebote des Kompetenzzentrums kostenfrei. Unsere Anlaufstellen in Augsburg: Fraunhofer-Einrichtung für Gießerei-, Composite- und Verarbeitungstechnik (IGCV), Cluster Mechatronik & Automation; in München: fortiss GmbH, Technische Universität München, Verband Deutscher Maschinen- und Anlagenbau (VDMA Bayern); in Nürnberg: Fraunhofer-Arbeitsgruppe für Supply Chain Services SCS des Fraunhofer IIS; in Regensburg: ibi research. Weitere Informationen: www.kompetenzzentrum-augsburg-digital.de

Was ist Mittelstand-Digital?

Mittelstand-Digital informiert kleine und mittlere Unternehmen über die Chancen und Herausforderungen der Digitalisierung. Die geförderten Kompetenzzentren helfen mit Expertenwissen, Demonstrationszentren, Best-Practice-Beispielen sowie Netzwerken, die dem Erfahrungsaustausch dienen. Das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie ermöglicht die kostenfreie Nutzung aller Angebote von Mittelstand-Digital. Weitere Informationen finden Sie unter www.mittelstand-digital.de

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Das andere Co-working im BioPark Regensburg

Aus der gezielten Untervermietung von Räumlichkeiten können nicht nur Synergien zur optimalen Nutzung der Infrastruktur, sondern auch enge geschäftliche Partnerschaften entstehen, wie das Beispiel der Assay.Works GmbH und der 2bind GmbH im BioPark Regensburg sehr schön dokumentiert.

Co-working (engl. für zusammenarbeiten) ist zur Zeit in aller Munde. Es steht nach Wikipedia für eine Entwicklung im Bereich „neue Arbeitsformen“. Freiberufler, Kreative, Gründer und sog. digitale Nomaden arbeiten dabei zugleich in meist größeren, offenen Räumen und können auf diese Weise voneinander profitieren. „Co-working Spaces“ stellen Arbeitsplätze und Infrastruktur (Netzwerk, Geräte, Besprechungsräume) zeitlich befristet zur Verfügung und ermöglichen die Bildung einer Gemeinschaft („Community“). Im Laborbereich ist Co-working an der Universität innerhalb gewisser Grenzen schon seit langem Standard, im gewerblichen Bereich aufgrund des Zertifizierungs- und Qualitätsmanagement häufig unmöglich. Aus diesem Grund ging der Trend in BioParks eher zu kleineren, abgeschlossenen Mieteinheiten als zu Co-working Spaces, was jedoch sehr kostenintensiv ist.

Eine Alternative hierzu kann die Unterbringung von zwei Unternehmen in einer Mieteinheit sein, was am Beispiel der 2bind GmbH und der Assay.Works GmbH im BioPark Regensburg gelungen ist. Als kleines Unternehmen war 2bind als Analysedienstleister
auf der Suche nach Laborräumlichkeiten. Da keine entsprechenden kleinen Räumlichkeiten zur Verfügung standen, brachte BioPark Geschäftsführer Dr. Thomas Diefenthal das expandierende junge Unternehmen mit der Firma Assay.Works zusammen, welche gerade ebenfalls als kleineres Unternehmen Großraumlabore für Hochdurchsatzanalysen der Biotechnologie und Pharmaindustrie übernommen hatte. Neben dem Untermietvertrag haben die beiden Firmen nun auch einen gegenseitigen Dienstleistungsvertrag abgeschlossen und damit ihr gemeinsames Angebot an Pharma- und Biotechkunden im Bereich der Arzneimittelforschung wesentlich erhöhen können. Zur Absprache gehört auch die gemeinsame Nutzung des Labors und der Büroräume im BioPark Regensburg. Das fördert die nahtlose Zusammenarbeit, den wissenschaftlichen Austausch und führt zu Effizienzgewinnen durch die gemeinsame Nutzung der Infrastruktur und der Laborausstattung.

Der Vertrag gibt Assay.Works Zugang zur umfangreichen Erfahrung von 2bind mit ihren verschiedenen biophysikalischen Analysedienstleistungen mit molekularen Interaktionsstudien, die für die Trefferidentifizierung, Validierung und Charakterisierung potentieller Wirkstoffe wichtig sind. Im Gegenzug können Kunden von 2bind vom breiten Spektrum der zellbasierten und biochemischen Testverfahren und dem automatisierten Hochdurchsatz-Sreening (engl. HTS für High-Throughput-Screening) von Assay.Works profitieren. Dazu sagt Dr. Ralf Schwandner, Gründer und Geschäftsführer von Assay.Works: „Wir freuen uns darauf, mit 2bind zusammenzuarbeiten und unseren Kunden weitere biophysikalischen Assays zur Charakterisierung von Treffer- und Leitstrukturen anbieten zu können.“ Dem fügte Dr. Thomas Schubert, Geschäftsführer von 2bind, hinzu: „Solche hervorragenden Möglichkeiten muss man einfach beim Schopfe packen! Assay.Works sind bewährte Experten in der Assayentwicklung und im HTS, das die Frühphasen der Arzneimittelentwicklung unterstützt.“

Weitere Informationen:
• assay.works GmbH www.assay.works
• 2bind GmbH www.2bind.de

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Medica 2018: Schlüsselloch-Operationen mit neuer Software besser planbar

Um den Blinddarm zu entfernen, ist meist nur ein kleiner Eingriff nötig. Aber auch an anderen Stellen setzen Ärzte auf solche Schlüsselloch-Operationen, etwa bei einem Tumor im Gehirn. Solche Eingriffe müssen im Vorfeld aber genau geplant werden. Dabei nutzen Ärzte verschiedene bildgebende Verfahren, um den besten Zugang zu finden. Dies ist alles sehr zeitaufwendig. Eine Software, die Kaiserslauterer Informatiker entwickeln, könnte Ärzten künftig helfen, sich einfacher auf solche Operationen vorzubereiten. Auf der Medizintechnikmesse Medica in Düsseldorf stellen die Forscher ihr Verfahren vom 12. bis 15. November am Forschungsstand (Halle 7a, Stand B06) von Rheinland-Pfalz vor.

Um beispielsweise einen Tumor im Gehirn zu entfernen, setzen viele Chirurgen heute auf Schlüsselloch-Operationen: Ein kleines Loch in der Schädeldecke reicht, damit sie mit einer kleinen Sonde an die betroffene Stelle gelangen. Ausgestattet ist die Sonde mit Operationsbesteck und einer Kamera, die den Medizinern die notwendigen Bilder liefert. „Eine solcher Eingriff muss zuvor gründlich geplant werden“, sagt Dr. Christina Gillmann von der Technischen Universität Kaiserslautern (TUK). „Die Chirurgen müssen den idealen Weg, also den Operationskanal, zum betroffenen Ort finden, der möglichst wenig wichtiges Gewebe im Gehirn schädigt.“

Dazu nutzen sie Bilder von Magnetresonanztomografien (MRT), welche vor der Operation aufgenommen werden. Aber auch andere bildgebende Verfahren, wie Computertomografien, kommen für solche Planungen zum Einsatz, je nachdem um welche Erkrankung es sich handelt. Diese Röntgen-Techniken liefern den Ärzten Patienten-Bilder, auf denen sie in Graustufen die zu operierende Körperstelle sehen. „Diese Daten werden im klinischen Alltag oft Schicht für Schicht begutachtet, jedoch ist es mit dieser Technik oft schwer nachzuvollziehen, in welchen Gewebsschichten es einen geeigneten Operationskanal geben könnte“, erläutert die Wissenschaftlerin.

Ein neues Verfahren, an dem Gillmann und ihr Team arbeiten, könnte hier Abhilfe schaffen: Es ermöglicht Medizinern, ihre Operationen intuitiv zu planen. „Das Computerprogramm zeigt die einzelnen Gewebeschichten an, die von einem Operationskanal betroffen sind“, sagt die Informatikerin. „Dabei lassen sich verschiedene Kanäle miteinander vergleichen und Risiken diskutieren.“ Auf diese Weise können Ärzte auch mögliche Komplikationen erkennen, die bei der Operation auftreten könnten. „Das OP-Team könnte somit beispielsweise besprechen, welcher Weg beim einzelnen Patienten der sinnvollste ist“, so Gillmann weiter.

Als Datengrundlage für ihr Verfahren setzen die Informatiker der TUK auf verschiedene medizinische Bilder. Mit ihren eigenen Rechenverfahren werten sie diese Bilddaten neu aus. „Wir können die einzelnen Gewebeschichten visuell voneinander trennen und darstellen, sodass es einfacher ist, zu sehen, an welchen Stellen ein Operationskanal verlaufen soll“, erläutert Gillmann. Ihre Technik gestalten die Forscher so, dass sie für Chirurgen einfach in der Handhabung ist.

Die Software ist noch im Entwicklungsstadium. „Bis sie zum Einsatz kommt, wird es noch ein paar Jahre dauern“, so die Informatikerin weiter. Die Kaiserslauterer Forscher arbeiten hierbei eng mit dem Premier Health Krankenhaus in Dayton im US-amerikanischen Bundesstaat Ohio zusammen.

Gillmann arbeitet im Lehrgebiet „Computer Graphics and Human Computer Interaction“ bei Professor Dr. Hans Hagen. Die Arbeitsgruppe forscht schon lange daran, Daten aus Bildgebungsverfahren für die Medizin derart aufzubereiten, dass sie im klinischen Alltag einfach und zuverlässig nutzbar sind. So ist es ihnen etwa gelungen, mit ihren Verfahren Tumore in Bildern deutlicher von gesundem Gewebe abzutrennen. Die Informatiker arbeiten in ihren Projekten eng mit verschiedenen Partnern zusammen, unter anderem mit dem Universitätsklinikum Leipzig, aber auch mit amerikanischen Ärzten aus Ohio.

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DPG-Vortrag an der Hochschule Aalen

Die Deutsche Physikalische Gesellschaft (DPG) lädt auch in diesem Wintersemester wieder zu Vorträgen an der Hochschule Aalen ein. Das Programm wird am Dienstag, 6. November 2018, um 17.15 Uhr auf dem Campus Burren im Gebäude G1 Raum 0.20 eröffnet. Den Auftakt macht Professor Dr. Harald Gießen vom 4. Physikalischen Institut der Universität Stuttgart mit dem Thema „3D-Druck von komplexen Mikrooptiken – vom künstlichen Adlerauge zum kleinsten Mikroskopobjektiv der Welt“. Gießen adressiert hierbei ein aktuelles Thema mit Potenzial, das inzwischen auch im Bereich der Optischen Technologien auf zunehmendes Interesse stößt. Interessenten sind herzlich eingeladen. Der Eintritt ist frei.

Weitere Vorträge gibt es am Montag, 26. November 2018, mit Professor Dr. Christoph Cremer (Universität Heidelberg) zum Thema „Höchstauflösende Mikroskopie bei großen Arbeitsabständen“ sowie am Mittwoch, 5. Dezember 2018, mit dem Astronauten Thomas Reiter zum Thema „Aktuelle Entwicklungen und Zukunft der bemannten und robotischen Raumfahrt in Europa“.

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Dirk Eilers ist neuer stellvertretender Vorsitzender des Kuratoriums der TÜV SÜD Stiftung

Neues Mitglied im Stiftungsgremium: Dirk Eilers ist im Oktober 2018 in das Kuratorium der TÜV SÜD Stiftung berufen worden, zeitgleich wurde er zum stellvertretenden Vorsitzenden des Gremiums ernannt. Die TÜV SÜD Stiftung ist einer der beiden Eigentümer des größten deutschen TÜV-Unternehmens und hat sich mit ihren Projekten zum Ziel gesetzt, junge Menschen für Technik und Naturwissenschaften zu begeistern.

Dirk Eilers wurde 1955 im niedersächsischen Delmenhorst geboren. Der heute 63jährige ist der TÜV SÜD Gruppe seit langem eng verbunden: Bevor er im September 2018 in den Ruhestand wechselte, war Eilers über einen Zeitraum von insgesamt 37 Jahren für das Unternehmen im Einsatz – mit Dienstsitzen in Deutschland, Japan und Singapur. Im Herbst 2010 wurde Eilers in den Vorstand der TÜV SÜD AG berufen und führte von Asien aus das Segment CERTIFICATION mit den Divisionen Product Service und Business Assurance.

Als erfahrener und interkulturell versierter Manager verfügt Dirk Eilers über profunde Kenntnisse, die der TÜV SÜD Stiftung bei der Realisierung ihrer Projekte in Zukunft zu Gute kommen werden. Die TÜV SÜD Stiftung unterstützt in zahlreichen Projekten die naturwissenschaftliche und technische Bildung junger Menschen: Das Spektrum der Förderprojekte reicht dabei von Projekten an Grundschulen (etwa bei der Vermittlung von Technik-Themen für den Spracherwerb von Kindern mit Migrations-Hintergrund) und Gymnasien (etwa bei der Förderung von Top-Talenten) über Aktivitäten in der gewerblich-technischen Bildung sowie der Förderung der Ausbildung von angehenden Berufsschullehrern bis zu Gastprofessuren international renommierter Wissenschaftler an deutschen Universitäten.

Das Kuratorium der TÜV SÜD Stiftung besteht aktuell aus fünf Personen: Prof. Wolfgang A. Herrmann (Präsident der Technischen Universität München) ist Vorsitzender des Stiftungskuratoriums; neben Dirk Eilers sind zudem Prof. Angelika Niebler (Abgeordnete des EU-Parlaments), Rechtsanwalt Günter Häfner (Mitglied des Verwaltungsrates des TÜV SÜD e.V.) sowie Johann Schwaiger (Vertreter des Konzernbetriebsrates der TÜV SÜD Gruppe) derzeit Mitglied des Gremiums.

Weitere Informationen unter www.tuev-sued-stiftung.de.

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Stuttgart ist für drei Tage Hauptstadt des modernen Arbeits- und Gesundheitsschutzes

Heute beginnt in der Landesmesse Stuttgart – inmitten einer der wirtschaftsstärksten Regionen Europas die Arbeitsschutz Aktuell. Fachmesse, Kongress und Regionalforum machen Stuttgart zum Kompetenzzentrum und Branchentreffpunkt der Arbeits- und Gesundheitsschutz-Community – vom 23. bis 25. Oktober 2018. Die Fachmesse mit 280 Ausstellern aus 19 Ländern erwartet 10.000 Fachbesucher. 1.000 Kongressteilnehmer und 90 Referenten diskutieren alle wichtigen Fragen rund um den modernen Arbeits- und Gesundheitsschutz in Zeiten der Digitalisierung.

Eröffnungsfeier

Eröffnet wird der Kongress der Arbeitsschutz Aktuell heute durch Prof. Dr. Rainer von Kiparski, Vorsitzender des VDSI, dem Verband für Sicherheit, Gesundheit und Umweltschutz bei der Arbeit e.V. Weitere Highlights der Eröffnung sind die Verleihung des 8. Deutschen Jugend-Arbeitsschutz-Preises 2018, der sich an Auszubildende richtet und innovative Entwicklungen für mehr Sicherheit und Gesundheit am Arbeitsplatz auszeichnet.

Mit Spannung erwartet werden das Grußwort von Staatssekretärin Katrin Schütz aus dem Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau Baden-Württemberg sowie der Festvortrag von

Prof. Dr. Dr. h.c. Ortwin Renn, wissenschaftlicher Direktor am Institut für Transformative Nachhaltigkeitsforschung (IASS) in Potsdam und Inhaber des Lehrstuhls „Technik- und Umweltsoziologie“ an der Universität Stuttgart.

Fachmesse

Die Arbeitsschutz Aktuell wird auch in ihrer 24. Auflage weit mehr als eine reine Fachmesse sein. Sie ist vor allem eine Innovationsmesse. Global Player ebenso wie regionale Hidden Champions, die ihre Produkte, Dienstleistungen und Systemlösungen stetig an die sich rapide verändernden Begebenheiten des Arbeitsmarktes anpassen müssen, präsentieren hier ihre Neuheiten. Im Fokus der Messe stehen die Themen Persönliche Arbeitssicherheit, Sicherheit im Betrieb, Verkehrssicherheit und Ergonomie.

Erlebnisausstellung Arbeitswelt 4.0

Premiere feiert die Erlebnisausstellung Arbeitswelt 4.0, die einer offenen Bürolandschaft nachempfunden ist und moderne, präventive Lösungen rund um den Arbeitsplatz, die Kommunikation und das Selbstmanagement abbildet. Dynamische Sitzkonzepte, Sitz-Steh- oder Steh-Sitzlösungen, Akustik, Licht- und Blendschutz, multifunktionale Flächen für Kommunikation sowie Hilfen zum Selbstmanagement können allein oder im Rahmen der vier täglichen Führungen erkundet werden. Die Sonderausstellung beleuchtet darüber hinaus innovative Schnittstellen zur mobilen Arbeit sowie zur Telearbeit und wirft einen Blick in die Produktion, wo wichtige Parallelen und Unterschiede beleuchtet werden. Die Erlebnisausstellung findet in Zusammenarbeit mit dem Verein Integrative Systemergonomie und Gesundheitsmanagement (ISG e.V.) statt.

Weitere Informationen zur Erlebnisausstellung Arbeitswelt 4.0 finden Sie hier.

3 Tage, 3 Schwerpunkte

Unternehmertag, Gesundheitstag und der Umsetzer-Tag – jeder Messetag widmet sich einem Schwerpunktthema. Am 23.10.2018 gibt es jede Menge Best Practice und Denkanstöße speziell für Unternehmer, die ihr Unternehmen für den digitalen Wandel fit machen wollen. Der 24.10. stellt die Mitarbeitergesundheit in den Fokus. Führungen und Workshops widmen sich der Vermeidung von Stressquellen im Büro. Der 25.10. kümmert sich darum, wie die Umsetzung im eigenen Betrieb gelingt.

Forum jobfit.aktuell

Das eigenständige Forum jobfit.aktuell präsentiert Vorträge, Lösungen und Strategien zum Thema Betriebliches Gesundheitsmanagement und liefert wichtige Berichte aus der Praxis.

Es richtet sich insbesondere an die Beauftragten für Sicherheit und Gesundheit in den Unternehmen, Fachkräfte für Arbeitssicherheit, Geschäftsführer kleiner und mittlerer Unternehmen, an Personalverantwortliche, sowie an Betriebsräte.

Fachkongress

In insgesamt 16 Themenblöcken wird sich der Kongress dem Arbeits- und Gesundheitsschutz im Spannungsfeld von Digitalisierung und einer sich rasant wandelnden Arbeitswelt widmen – als Informations- und Impulsgeber für Unternehmen, die im modernen Arbeits- und Gesundheitsschutz für sich eine Chance sehen. Nie war die Bandbreite der Kongressthemen daher größer: Arbeitsschutzorganisation, psychische Belastungen im Berufsleben, Arbeitsmedizin und Arbeitssicherheit, DGUV Präventionskampagne „kommmitmensch“, Prävention 4.0, Umweltschutz, Gefahrstoffe, Sichere und

gesunde Arbeitsstätten, DGUV Vorschrift 2, Muskel-Skelett-Erkrankungen, Verhaltensorientierter Arbeitsschutz, Betriebs- und Maschinensicherheit, Verkehrssicherheit und Mobilität, Staub auf Baustellen und Physikalische Einwirkungen. Das komplette Kongressprogramm finden Sie hier.

Regionalforum

Im Rahmen des Regionalforums, das vom 23. – 25. Oktober 2018 als Teil der Arbeitsschutz Aktuell stattfindet, erörtern Vertreter regionaler Unternehmen und Experten aus Wirtschaft und Forschung die wichtigen Fragen rund um einen zeitgemäßen Arbeits- und Gesundheitsschutz in der Arbeitswelt 4.0 – den Blick dabei stets auf die besonderen Herausforderungen der Region gerichtet. Besonders im Fokus: kleine und mittlere Unternehmen. Themen sind u.a.: Arbeit 4.0 und Digitalisierung, Arbeitsmedizin und Ergonomie sowie Arbeits- und Gesundheitsschutz in Kitas, Schulen und Pflegeeinrichtungen. Das vollständige Programm des Regionalforums finden Sie hier.

Arbeitsschutz Aktuell TV

Das innovative Videoformat Arbeitsschutz Aktuell TV wird über die Messe hinaus von innovativen Produkten berichten, sowie Experteninterviews führen.

Alle Beiträge und Interviews von Arbeitsschutz Aktuell TV finden Sie hier.

Stuttgart 2020 (Save the Date)

Stuttgart wird auch 2020 Gastgeber der Arbeitsschutz Aktuell sein. „Der Standort mit seiner hohen Dichte an Industrie, Mittelstand und Handwerk erschließt eine der wirtschaftsstärksten Regionen Europas und strahlt in den gesamten süddeutschen Raum sowie die Nachbarländer Schweiz und Österreich aus. Wir erfahren hier aktuell eine extrem positive Akzeptanz für unsere Themen. Auch der große Zuspruch für das Regionalforum und dessen äußerst professionelle Vorbereitung haben die Entscheidung für eine erneute Durchführung der Arbeitsschutz Aktuell 2020 in Stuttgart leicht gemacht.“, so Christoph Hinte, Geschäftsführer der HINTE GmbH. Die Veranstaltung findet vom 6. bis 8. Oktober 2020 statt.

Über die Arbeitsschutz Aktuell

Vom 23. – 25. Oktober 2018 findet die Arbeitsschutz Aktuell mit Fachmesse und Kongress in der Messe Stuttgart statt (ICS und L-Bank Forum) – inmitten einer der wirtschaftsstärksten Regionen Europas. Der dreitägige Kongress steht unter dem Motto „Sicher und gesund arbeiten“. Er wird sich mit elementaren und aktuellen Fragen zum Arbeits- und Gesundheitsschutz beschäftigen. Die Arbeitsschutz Aktuell 2018 in Stuttgart erwartet 10.000 Fachbesucher, 280 Aussteller und 1.000 Kongressteilnehmer aus Deutschland, Österreich und der Schweiz. Parallel zur Arbeitsschutz Aktuell finden die beiden Fachmessen interbad und parts2clean statt. Mit einer Eintrittskarte ist der Zugang zu allen drei Veranstaltungen möglich.

Die Fachvereinigung Arbeitssicherheit e.V. (FASI) ist ideeller Träger der dreitägigen Fachmesse sowie des Fachkongresses.

Veranstalter der Fachmesse ist die HINTE Messe- und Ausstellungs-GmbH.

Weitere Infos unter www.arbeitsschutz-aktuell.de.

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Neue Schwerpunkte „Digitaler Handel“ und „Finanzen“ erweitern das Themenspektrum vom Mittelstand 4.0- Kompetenzzentrum Augsburg

Das Mittelstand 4.0-Kompetenzzentrum Augsburg erhält Zuwachs: ibi research in Regensburg ergänzt als neuer Projektpartner das Schulungs- und Veranstaltungsprogramm sowie das Mobil und die Projekte mit den Schwerpunkten "Digitaler Handel" und "Finanzen".

Inhaltlich bereichert ibi research insbesondere im B2B-Bereich. Im Schwerpunkt Digitaler Handel wird der Blick auf das Internet als wichtiger Einkaufs- und Beschaffungskanal gerichtet. Außerdem erfahren Händler und Hersteller, wie sie entsprechende Digitalisierungsprojekte zielführend angehen: Wo fangen sie am besten an? Wie präsentieren sie sich professionell im Internet? Welche entsprechenden Technologien und Prozesse im Unternehmen helfen dabei? Wenn sich Produktion, Vertrieb, Logistik sowie Finanz- und Serviceprozesse verzahnen, springt dabei viel für die Unternehmen raus: So können sie z.B. individuelle Kundenwünsche frühzeitig in die Produktion einbinden.

Der Schwerpunkt Finanzen unterstützt Unternehmen bei der automatisierten Prozessabwicklung. Gerade die Verarbeitung von Bestellungen, Rechnungsstellung und – bearbeitung, Zahlungen, das Finanz- und Liquiditätsmanagement und weitere Back-Office- Prozesse werden durch die automatische Abwicklung wesentlich effizienter. Wie können Unternehmen Finanzprozesse im Back-Office effizient digitalisieren? Welche Zahlungsmöglichkeiten sollten sie in ihrem Online-Shop anbieten, welche im stationären Ladengeschäft?

Die neuen Schwerpunkte werden nahtlos in die bisherigen kostenfreien Angebote des Kompetenzzentrums integriert. Im Rahmen der Mittelstand 4.0-Akademie werden Schulungen bzw. Workshops zu Vertiefungsthemen wie Online-Marketing & Social Media, Payment im E-Commerce oder E-Rechnung angeboten. Darüber hinaus werden zu den Themen Informationsmaterialien und Online-Kurse erstellt und veröffentlicht. Auch das Mittelstand 4.0-Mobil – ein LKW, der mit verschiedenen Demonstratoren bestückt ist und Liveerlebnisse direkt zu den Unternehmen vor Ort bringt – wird durch das "mobile E-Commerce-Lab" ergänzt. Hier können die Unternehmen selbst anhand eines konkreten Praxisbeispiels die durchgängigen Beschaffungs- und Verkaufsprozesse bei einem multikanalfähigen B2B-Händler testen. Es werden dabei neben dem Warenwirtschaftssystem und Online-Shop unter anderem eine physische Kasse und ein Handscanner eingesetzt, um die durchgängigen Prozesse auch greifbar zu machen und möglichst realistisch darzustellen.

Link zum Online-Artikel mit Bildmaterial: https://kompetenzzentrum-augsburg-digital.de/neue-schwerpunkte-digitaler-handel-undfinanzen/

Das Mittelstand 4.0-Kompetenzzentrum Augsburg

Das Mittelstand 4.0-Kompetenzzentrum Augsburg unterstützt kleine und mittlere Unternehmen bei den Herausforderungen der Digitalisierung. Dazu bietet es kostenfreie Infoveranstaltungen, praxisorientierte Schulungen sowie individuelle Potenzialanalysen und Umsetzungsprojekte bei Unternehmen vor Ort. Außerdem finden Factory-Touren zu Unternehmen statt, die unterschiedliche Digitalisierungslösungen bereits erfolgreich anwenden. Das Mittelstand 4.0-Mobil tourt mit praxisnahen, interaktiven Exponaten und anschaulichen Informationen durch ganz Bayern. Dank der Finanzierung durch das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) sind alle Angebote des Kompetenzzentrums kostenfrei.

Die sechs Schwerpunkte des Kompetenzzentrums sind Digitale Geschäftsmodelle, Produktionsautomatisierung, Intralogistik, Arbeit 4.0, Digitaler Handel und Finanzen.

Unsere Anlaufstellen:

· Augsburg: Fraunhofer-Einrichtung für Gießerei-, Composite- und Verarbeitungstechnik (IGCV), Cluster Mechatronik & Automation
· München: fortiss GmbH, Technische Universität München, Verband Deutscher Maschinen- und Anlagenbau (VDMA Bayern)
· Nürnberg: Fraunhofer-Arbeitsgruppe für Supply Chain Services SCS des Fraunhofer IIS
· Regensburg: ibi research

Weitere Informationen: www.kompetenzzentrum-augsburg-digital.de

ibi research

Seit 1993 bildet ibi research an der Universität Regensburg GmbH eine Brücke zwischen Universität und Praxis. Das Institut betreibt anwendungsorientierte Forschung und Beratung, arbeitet also mit den Methoden der Wissenschaft an den Themen der Praxis, mit klarem Schwerpunkt auf Innovationen und deren Umsetzung.

ibi research konzentriert sich dabei auf die Themenfelder Digitalisierung der Finanzdienstleistungen und des Handels, im E-Business genauso wie im Multikanal und im B2C-Geschäft genauso wie im B2B-Geschäft. Das Forschungsspektrum reicht von der Marktanalyse und Geschäftsmodell- Entwicklung über Prozessgestaltung und Data Analytics bis hin zu Fragen der Governance und Compliance. Zugleich bietet ibi research umfassende Beratungsleistungen zur Umsetzung der Forschungs- und Projektergebnisse an.

Weitere Informationen finden Sie unter www.ibi.de.

Was ist Mittelstand-Digital?

Mittelstand-Digital informiert kleine und mittlere Unternehmen über die Chancen und Herausforderungen der Digitalisierung.

Die geförderten Kompetenzzentren helfen mit Expertenwissen, Demonstrationszentren, Best- Practice-Beispielen sowie Netzwerken, die dem Erfahrungsaustausch dienen. Das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie ermöglicht die kostenfreie Nutzung aller Angebote von Mittelstand-Digital. Weitere Informationen finden Sie unter www.mittelstand-digital.de

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