Unternehmensnachfolge: Praxis übernommen und läuft!

Der Internist Andreas Klüter hat vor vier Jahren eine bestehende Arztpraxis übernommen. Er wollte selbstständig sein. Das bereut er nicht – ganz im Gegenteil.

Bis zum Jahr 2000 hat Andreas Klüter in Gießen Humanmedizin studiert. Nach Facharztausbildung, Klinik- und ambulanter Tätigkeit hat er sich vor vier Jahren selbstständig gemacht. Schließlich suchen über 2.500 Hausärzte einen Nachfolger, so die Zahlen der Kassenärztlichen Bundesvereinigung.

Seine Wahl fiel auf die Praxis eines älteren Ärzte-Ehepaars in Bad Doberan in Mecklenburg-Vorpommern. „Da arbeiten, wo andere Urlaub machen“, ergänzt Klüter grinsend. Die Übernahme verlief reibungslos. Nicht einen Tag war die Praxis geschlossen. Seine Vorgänger sperrten am 31. März 2014 die Tür zu und Klüter öffnete sie wieder am nächsten Tag. Alle Angestellten der Praxis konnten für die Übernahme gewonnen werden. Mit knapp 1.000 behandelten Patienten pro Quartal hatte er die Hausarzt-Praxis übernommen. Inzwischen werden dort mehr als 1.300 Patienten im Vierteljahr behandelt.

Was sich in den vier Jahren geändert hat? „Früher war ich in meinen Entscheidungen etwas freier und konnte mehr gestalten“, sagt der Arzt. Als Gründe nennt er die Digitalisierung, den Aufbau der Telematik- Infrastruktur und die neue EU-Datenschutzgrundverordnung. „Viele der neuen Vorgaben stören, wenn man ganz einfach nur für seine Patienten da sein will“, ergänzt der 44-Jährige. Dabei hat er einen regelrechten Bilderbuchstart mit der Übernahme der Praxis hingelegt. Angefangen hat er mit vier Mitarbeitern: zwei Schwestern, einer Reinigungskraft und einer Abrechnungsgehilfin. Inzwischen sind sie zu siebt. Eine weitere Schwester und eine Weiterbildungsassistentin kamen zum Team dazu.

Unterstützung bei der Praxisübernahme erhielt Klüter von unterschiedlichen Stellen. Der Kaufvertrag sowie die Finanzierung der Ablöse waren zu regeln. Bereits an dieser Stelle standen Andreas Klüter die Experten von Ecovis in Rostock zur Seite. Betreut wird er von Annette Bettker, Steuerberaterin, und Steuerfachwirt Johannes Pakendorf. „Die beiden sind meine ersten Ansprechpartner in allen finanziellen Belangen der Praxis und in der Kommunikation mit dem Finanzamt und anderen Ämtern“, sagt Klüter. Denn für Lohnbuchhaltung oder betriebswirtschaftliche Auswertungen habe er keine Zeit. Insbesondere ist ihm die Beratung in Gehaltssachen wichtig. „Hier bekomme ich viele praktische Tipps, zum Beispiel was vermögenswirksame Leistungen betreffen, die speziell auf meine Praxis zugeschnitten sind“, sagt Klüter zufrieden.

Welche Pläne der Internist Andreas Klüter für die Zukunft hat? Um das Wachstum zu stemmen, braucht die Arztpraxis mehr Personal. Spätestens 2019 will er deshalb einen zweiten Facharzt im Team haben. „Ich möchte mehr Zeit mit meiner Familie verbringen“, sagt er lächelnd. Vermutlich auch zur Freude seiner Frau und seiner beiden Kinder.

Auf einen Blick

Seit 1. April 2014 ist der Internist Andreas Klüter in Bad Doberan selbstständig. Den Patientenstamm konnte er seither um 30 Prozent ausweiten. Spätestens 2019 will er einen weiteren Arzt einstellen.

Annette Bettker, Steuerberaterin bei Ecovis in Rostock

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Immobilien- und Hofübergabe: An einen Familienpool denken

Die Unternehmensnachfolge mit Übertragung des Hofs und weiterer Immobilien erfordert eine optimale Steuergestaltung. Eine Lösung kann die Familiengesellschaft sein.

Geht es in der Land- und Forstwirtschaft um die Unternehmensnachfolge, rückt meist die Hofübergabe in den Vordergrund. Häufig verfügen die Betriebsinhaber über weiteres Immobilienvermögen, das ebenfalls Gegenstand der Vermögensnachfolge ist. Egal ob Miet- oder Gewerbeimmobilien: Wer Liegenschaften übergeben will, sollte dies so steuersparend wie möglich tun. Eine Hofübergabe ist zwar in hohem Maß von der Erbschaft- und Schenkungsteuer befreit. Ist allerdings weiteres Immobilienvermögen zu übertragen, kann das durchaus Schwierigkeiten bereiten.

Die Erbschaftsteuer trennt strikt zwischen dem eigentlichen Hof und dem weiteren Vermögen. Von der Erbschaftsteuer befreit sind land- und forstwirtschaftlicher Nutzgrund, Wirtschaftsgebäude und Betriebsvorrichtungen, lebendes und totes Inventar, beispielsweise Tiere oder Maschinen.

Steuerlich nicht verschont wird weiteres Betriebsvermögen in der Bilanz des Landwirts. Dazu gehören zum Beispiel fremdvermietete Wirtschaftsgebäude und Mietwohnungen auf der Hofstelle. Dieser Immobilienbestand ist beim Landwirt wie auch beim Privatier voll steuerpflichtiges Vermögen. Das Betriebsleiterwohnhaus und ebenso die Altenteiler-Wohnung sind steuerpflichtig. Sie sind auf die persönlichen Freibeträge anzurechnen, sofern man die Übertragung steuerlich nicht günstig gestaltet.

Schenkungsteuerlast senken

Mit einer ganzen Reihe von Maßnahmen lässt sich die Schenkungsteuer mindern. „So könnte man mit der Übertragung der Immobilien gleich die Übernahme von Schulden vereinbaren“, rät Andreas Hintermayer, Rechtsanwalt und Steuerberater bei Ecovis in München. „Steuersenkend wirken auch das Einräumen von Nutzungsrechten oder ein Verkauf sowie die Zahlung einer Leibrente oder die Übernahme dauernder Lasten.“

Anders verhält es sich, wenn diese Immobilien zum steuerverhafteten Betriebsvermögen gehören, denn dann sind die Regeln der Einkommensteuer zu beachten. Wird der Hof zusammen mit dem Immobilienvermögen und den bestehenden Schulden übertragen, sind die übernommenen Schulden anteilig zuzuordnen. Sie mindern damit nur beschränkt den Wert des schenkungsteuerpflichtigen Anteils. Oftmals geht hierbei ein Großteil der Schuldenverrechnung verloren. Zu günstigeren Ergebnissen kann eine getrennte Übertragung der Gewerbeeinheiten und der Mietimmobilien führen – vorausgesetzt, dass diese Vorgehensweise bei der Einkommensteuer keine zusätzlichen Probleme schafft.

Nicht selten sind die Immobilien mit Nutzungsrechten belastet, etwa indem sich der Betriebsinhaber den Nießbrauch zurückbehält. Diese Lasten werden vollumfänglich vom Immobilienbestand abgezogen. Dies gilt auch beim Betriebsleiterwohnhaus, wenn sich der Betriebsinhaber dort sein Altenteil sichert. Dafür sieht das Gesetz nur dann eine Steuerbefreiung vor, wenn das Haus von Todes wegen auf den Hofnachfolger übergeht und dieser es anschließend für zehn Jahre zu eigenen Wohnzwecken weiter nutzt. Zu Lebzeiten ist es aber voll steuerpflichtig.

Von der Erbschaftsteuer her macht es keinen Unterschied, wenn sich die Immobilien im Privatvermögen des Übergebers befinden. Allerdings gibt es dann ertragsteuerlich zusätzliche Gestaltungsräume, da man nicht auf eine Übertragung zusammen mit der Hofübergabe achten muss. Beim Betriebsvermögen kann es immer zu einer vielleicht notwendigen, aber steuerlich ungünstigen Entnahme kommen. Im Gegensatz dazu können private Immobilien schrittweise auf die nachfolgende Generation übertragen und die Schenkungsteuerfreibeträge optimal ausgenutzt werden.

Vielfältig ausgestalten lässt sich eine Übergabe, wenn neben dem Übernehmer auch die übrigen Kinder an dem Immobilienvermögen beteiligt werden. Hier hat sich die Familiengesellschaft – auch als Familienpool bezeichnet – als attraktive und flexible Lösung etabliert.

Familiengesellschaft bringt Vorteile

Wie diese Lösung funktioniert? Die Immobilien werden dabei in eine Kommanditgesellschaft überführt, an der die Eltern und die Kinder beteiligt sind. Bei rechtzeitiger Gestaltung vor der Übergabe funktioniert dies auch für Betriebsvermögen durch eine gewerblich geprägte GmbH & Co. KG als Familienpool.

Die Vorteile: Das Immobilienvermögen kann anteilig und schrittweise auf die Kinder übertragen werden. Die Übergebenden bleiben noch am Familienpool beteiligt und behalten insbesondere die Verwaltung und Verantwortung für das Vermögen. Daneben kann die Familiengesellschaft eine drohende Zersplitterung des Immobilienbesitzes verhindern, den dann die Kinder gemeinsam fortführen können – ganz im Sinne der Übergeber.

Gut zu wissen

Auch bei der Übertragung von Immobilien mindern Freibeträge die Steuerschulden. Pro Kind hat der Betriebsinhaber einen Freibetrag von 400.000 Euro, bei Ehegatten – etwa in Gütergemeinschaft – sind das 800.000 Euro. Diese Summen können jedoch schnell ausgeschöpft sein. Dann fallen Steuern an.

Andreas Hintermayer, Rechtsanwalt und Steuerberater bei Ecovis in München

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Unternehmensnachfolge: So gelingt der Generationswechsel

In den nächsten Jahren steht bei vielen Unternehmen ein Generationswechsel an. Doch die Suche nach einem Nachfolger ist aufwendig und zeitintensiv. In vielen Fällen geht das nicht ohne externe Beratung und das Wissen von Experten.

Jeder fünfte Mittelständler in Deutschlandsteht in den nächsten Jahren vor einem Generationswechsel. Allein bis Ende2019 planen die Chefs von 236.000 kleinen und mittleren Betrieben die Übergabe an einen Nachfolger. Bis 2022 sind weitere 275.000 Wechsel zu erwarten. Das sind die Ergebnisse einer Studie, die die staatliche Förderbank KfW (Kreditanstalt für Wiederaufbau) im Januar 2018 vorgestellt hat (siehe auch Abbildung Seite 6 unten).

Für viele Unternehmen ist es also höchste Zeit, die Nachfolge vorzubereiten. Doch fast die Hälfte der Betriebe hat der Studie zufolge noch keinen Kandidaten, der künftig die Geschäfte führen soll. Das ist gefährlich. Denn wer nicht weiß, wie es weitergeht, investiert nicht mehr genug. Die betroffenen Unternehmen laufen Gefahr, dass sie den Anschluss verlieren.

Silke Grieger kennt die Thematik gut. Die Ecovis-Steuerberaterin aus Rostock hat in den vergangenen zehn Jahren viele Übergabenbegleitet. Neue Mandanten, auch jüngere, spricht sie systematisch darauf an, ob sie ein Testament aufgesetzt haben. Denn andernfalls drohten im Fall eines unfall- oder krankheitsbedingten Todes Erbschaftsstreitigkeiten. Mandanten, die die 50 überschritten haben, fragt sie gezielt nach deren Zukunftsplänen. „Auch Bankenwollen das bei der Kreditvergabe an Vertreterdieser Altersgruppe wissen“, weiß sie. Denn klappt die Nachfolgeregelung nicht, steht oft das Unternehmen auf der Kippe.

Den Betrieb in der Familie halten

Der klassische Weg ist die Übergabe an die Kinder. Mehr als die Hälfte der familiengeführten Unternehmen favorisiert diese Lösung. Beim Heizungsbauer Viessmann, eher ein großer Mittelständler, hat das gut geklappt. Vater Martin übertrug 2016 einen Teil der Verantwortlichkeiten an seinen Stellvertreter – und an seinen Sohn. Im Sommer 2017 zog sich der Vater dann ganz aus der Geschäftsführung zurück. So etwas kann aber auch scheitern. Beim Dübelhersteller Fischer konnte der Vater nichtloslassen, der Sohn ging im Streit. Vater Klaus Fischer musste nochmals das Ruderübernehmen, bevor er 2018 die Geschäftsführung an einen Mitarbeiter abgab.

„Ich habe bisher nie schlechte Erfahrungen gemacht, wenn der Sohn oder die Tochter die Nachfolge übernommen haben“, berichtet dagegen Steuerberaterin Grieger. Die Übergabe an den Nachwuchs verlangt gute Vorbereitung. „Ich habe schon viele Kinder von Mandanten in die Crashkurse geschickt, die Ecovis den eigenen Auszubildenden etwa in Sachen Buchhaltung oder Steuerfragenanbietet“, berichtet sie. Der Nachwuchs sei in solchen Dingen oft nicht fit genug. „Die Übergabe muss von langer Hand vorbereitet werden“, fügt sie hinzu. 30Prozent der Übergaben, die sie begleite, erfolgten innerhalb der Familie.

Das Thema Erbschaftsteuer spielt nach Griegers Erfahrung nur eine untergeordnete Rolle. „95 Prozent meiner Mandanten liegenbei der Unternehmensnachfolge unter dem Betriebsvermögensfreibetrag.“ In vielen Fällen wolle der Nachwuchs aber die Firma nicht übernehmen. Die Sprösslinge hätten oft keine Lust auf die Aufgabe oder andere Interessen.

Externe Nachfolge

Wenn die Kinder nicht ins Familiengeschäft einsteigen wollen, wird es schwieriger. Sehr häufig beginnt dann die Suche nach einem externen Käufer. Auch das braucht Zeit, denn die meisten Eigentümer hängen an ihrem Unternehmen und wollen, dass ihr Lebenswerk fortgeführt wird. Auch die Vorstellungen über den Verkaufs- oder Kaufpreis liegen oft weit auseinander. „Wir setzen gezielt auf unsere Unternehmensberater, die potenzielle Käufer suchen. Und wir schalten immer auch einen Anwalt ein, da die Nachfolge ohne rechtliche Beratung undenkbar ist“, berichtet Grieger. Dann kommt etwa Matthias Laudahn, Unternehmensberaterbei Ecovis in Rostock, ins Spiel. Auch er bestätigt, dass eine gute und langfristige Vorbereitung der Übergabe das A und O ist. „Je früher das geschieht, desto besser. Denn es braucht Zeit, um bei Kunden, Lieferanten und Partnern Vertrauen zum neuen Chef aufzubauen. Voraussetzung für eine erfolgreiche Nachfolge ist eine gemeinsame Übergabephase, in der alter und neuer Chef einige Monate zusammenarbeiten“, meint er. Schwierig ist es oft bei kleinen Handwerksbetrieben mit weniger als fünf Mitarbeitern, die verkaufen wollen, weiß Grieger. „Die müssen häufig zusperren, denn ein Handwerker, der sich selbstständig macht, kann sich den Kauf meist sparen. Der findet in den heutigen Zeiten auch ohne die Übernahmeeines bestehenden Betriebs genug Kunden“, so ihre Erfahrung. Allerdings kommt es da auf die Spezialisierung und den Ruf des Betriebs an.

Individuelle Lösungen suchen

Wenn ein externer Käufer gesucht werden muss, gehen Laudahn und sein Team immer nach dem gleichen Muster vor. „Wir schauen uns das Unternehmen genau an, analysieren die finanzwirtschaftliche Situation, führen Workshops durch, um offene Fragen zu klären.“ Ideal sei es, wenn ein Interessent über Erfahrung verfüge und aus der gleichen Branche komme. Ist das geklärt, folgt das schwierigste Thema: „Einen Konsens bei der Bewertung des Unternehmens zu finden, ist häufig problematisch“, erklärt Laudahn. Zudem ist die Finanzierbarkeit der Unternehmensnachfolge ein wesentlicher Aspekt. „Diese Thematik ist ein häufiger Grund für das Scheitern einer Nachfolge“, sagt Laudahn, der sowohl Verkäufer als auch Käufer berät und individuelle Lösungen für seine Kunden entwickelt. Und dann gibt es noch den menschlichen Faktor. Es kann alles geklärt sein. Aber natürlich sei es auch notwendig, dass die Chemie zwischen beiden Seiten stimmt.

Bleibt eine weitere Option, die nur seltengezogen wird, so Griegers Erfahrung: der Verkauf an einen Mitarbeiter. So wie bei Matthias Baars, der das Dentallabor seiner früheren Chefin übernommen hat (siehe Interview rechts). „Matthias Baars ist mit den Aufgaben gewachsen und hat sich trotz der harten Konkurrenz durchgesetzt.“

Silke Grieger, Steuerberaterin bei Ecovis in Rostock

Matthias Laudahn, Unternehmensberater bei Ecovis in Rostock

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Übernahme der Gerhard Mutschler GmbH Feinblechtechnologie & Systemlösungen durch die ZKK GRUPPE

Mit der Übernahme der Gerhard Mutschler GmbH investiert die ZKK GRUPPE in ein weiteres, etabliertes und renommiertes Unternehmen im Bereich Blechbearbeitung, welches im Zuge der Unternehmensnachfolge der geschäftsführenden Gesellschafterin, Frau Diplom- Kaufmann Rosemarie Mutschler-Brüninghaus, nunmehr auch in Zukunft weitergeführt werden kann.

Der Geschäftsbetrieb wird als Tochtergesellschaft der ZKK Holding GmbH & Co. KG unter der bekannten Firmierung „Gerhard Mutschler GmbH“ fortgeführt. Die Geschäftsführung wird von den geschäftsführenden Gesellschaftern der ZKK Holding GmbH & Co. KG, Herrn Dipl.- Betriebswirt (FH) Volker P. Zimmerer, MBA (Sprecher) und Herrn Dipl.-Ing. (Univ.) Matthias Konle wahrgenommen.

Die ZKK GRUPPE setzt auf Kontinuität und vor allem auf technologische Weiterentwicklung, um ihre Kunden auch in Zukunft optimal betreuen zu können, so der Vorsitzende der Geschäftsführung, Herr Volker P. Zimmerer. Die Betriebsleitung der Gerhard Mutschler GmbH bleibt bei Herrn Attila Verboi. Ihr Ansprechpartner im Vertrieb ist Herr Engelbert Eisenbeil. Sie erreichen die Herren unter den gewohnten Kontaktdaten.

Frau Mutschler-Brüninghaus bedankt sich an dieser Stelle für die jahrelange vertrauensvolle Zusammenarbeit mit Ihnen und Ihren Unternehmen. „Es ist schön, dass ich für die Fortführung des Traditionsbetriebes nun einen kompetenten Partner gefunden habe und es würde mich freuen, wenn unsere Geschäftspartnern auch den neuen Eigentümern das Vertrauen schenken, welches Sie mir in vielen Jahrzehnten entgegengebracht haben“, erklärt Frau Mutschler-Brüninghaus.

Die ZKK GRUPPE freut sich auf die weitere Zusammenarbeit und die künftigen, gemeinsamen Herausforderungen. Wir werden uns darauf konzentrieren, Sie in Zukunft noch besser zu bedienen, um den Herausforderungen des Marktes in Punkto Qualität, Zuverlässigkeit und technologische Anforderungen gemeinsam noch besser gerecht zu werden.

Beteiligungen der ZKK GRUPPE:

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Die kleine Aktiengesellschaft (AG) als Alternative zur GmbH

Es muss nicht immer eine GmbH (Gesellschaft mit beschränkter Haftung) sein. Die sogenannte „kleine Aktiengesellschaft“ kann unter Umständen eine sinnvolle Alternative zur GmbH-Gründung sein. Bettina Selzer, Notar in Frankfurt, benennt in einem neuen Fachbeitrag auf der Kanzleihomepage die wesentlichen Unterschiede. Weitere Orientierung bietet eine ausführliche Checkliste zur AG-Gründung.

„Bei der sogenannten kleinen Aktiengesellschaft handelt es sich um eine kleine oder mittelständische Aktiengesellschaft, die ihre Aktien nicht an der Börse handelt“, erklärt Notarin Bettina Selzer. „Aktiengesellschaften erfreuen sich immer größerer Beliebtheit, zumal das Renommee der Aktiengesellschaft größer ist als das der GmbH.“

Die Vorteile einer AG gegenüber der GmbH liegen vor allem in der einfachen Kapitalbeschaffung. Durch die Ausgabe von Aktien können Bekannte, Freunde, Geschäftspartner und Mitarbeiter auch mit kleinen Beträgen schon beteiligt werden. Gleichzeitig bietet die AG steuerlichen Gestaltungsspielraum bei der Betriebsnachfolge. So kann der Unternehmer den Betriebsübergang sukzessive Vorbereiten, indem er der nachfolgenden Generation nach und nach Aktienpakete schenkt, ohne hierdurch Erbschaftsteuer auszulösen.

Im Unterschied zur GmbH sind Aktionäre in einer AG von der Geschäftsführung ausgeschlossen. Der Vorstand ist weisungsfrei. Aktionäre sind auf ihr Fragerecht in der Hauptversammlung beschränkt, während die Gesellschafter einer GmbH sich aktiv in die Geschäftsführung einmischen können.

Dies kann für ein Unternehmen sehr nachteilig sein, z.B. wenn mehrere Personen erst über die Richtung der Geschäftsführung streiten müssen. „Aus diesem Grund lehnen es professionelle Führungskräfte häufig ab, für eine GmbH tätig zu werden“, weiß Bettina Selzer aus ihrer langjährigen Erfahrung, in der sie als Notar sowohl GmbHs als auch Aktiengesellschaften begleitet.

Die Gründung einer Aktiengesellschaft erfordert ein höheres Startkapital (50.000,- Euro) als bei einer GmbH und es sind zahlreiche Formalitäten zu beachten, auch nach der Gründung. Man sollte daher vorab prüfen, ob eine Aktiengesellschaft die richtige Gesellschaftsform darstellt. Auch die Satzung sollte individuell zugeschnitten sein, rät Bettina Selzer, die selbst schon im Aufsichtsrat einer kleinen AG saß und als Notarin zahlreiche AG-Gründungen begleitet und begleitet hat.

Weitere Informationen:

https://www.selzer-reiff.de/aktuelles/fachbeitraege-publikationen/warum-eine-aktiengesellschaft-manchmal-besser-passt-als-eine-gmbh/

Checkliste AG Gründung

https://www.selzer-reiff.de/wp-content/uploads/2018/07/Checkliste-AG-Gruendung.pdf

Tag-It: Notar Frankfurt, Notariat, Notarin, Aktiengesellschaft gründen, kleine AG, GmbH-Recht, Gesellschaftsrecht, notarielle Beratung, Satzung und Vertragsgestaltung, Vertragsentwurf, Westend Notare, Unternehmensnachfolge, Schenkung, Übergabevertrag, Unternehmensgründung, Firmengründung

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Hilfen zur Unternehmensfinanzierung

Das Netzwerk Unternehmensnachfolge – Unternehmenssicherung in der Region Bonn/Rhein-Sieg richtet eine kostenfreie Informationsveranstaltung „Wo hilft der Staat bei der Unternehmensfinanzierung? Von der Existenzgründung über die Unternehmenserweiterung bis hin zur Unternehmensnachfolge“ aus. Sie findet am Mittwoch, 4. Juli, 17 bis ca. 19 Uhr, in der Industrie- und Handelskammer (IHK) Bonn/Rhein-Sieg, Bonner Talweg 17, 53113 Bonn, statt.

„Niedrige Zinsen zu langen Zinsfestschreibungen machen Finanzierungen für Unternehmen sehr attraktiv. Für den Erwerb eines Unternehmens oder auch der Implementierung von neuen Technologien und Digitalisierungsprozessen gibt es eine Vielzahl von Förderprogrammen“, erläutert Regina Rosenstock, Gesamtbereichsleiterin Unternehmensförderung der IHK Bonn/Rhein-Sieg. Wie aber erfolgt eine Beantragung, welche Unterlagen sind dafür erforderlich und welche unterschiedlichen Finanzierungsinstrumente können wie optimal kombiniert werden? Darüber wird in der Veranstaltung informiert.

Vertreter von NRW.Bank und  Bürgschaftsbank NRW informieren in kurzen Vorträgen über Finanzierungsmöglichkeiten und Finanzierungsprodukte und stehen in der Diskussion für allgemeine Fragen zur Verfügung. Im Anschluss an die Vorträge und die Diskussion beantworten Referenten und Bankpartner aus der Region individuelle Fragen.

Die Teilnahme an der Veranstaltung ist kostenfrei. Nähere Informationen und Anmeldung unter www.ihk-bonn.de, Webcode 6492154.

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Videoberatung Finanzierungssprechtage: Persönliche Beratung gibt’s jetzt auch digital

Bei den Finanzierungssprechtagen, die die Handwerkskammer Karlsruhe gemeinsam mit der L-Bank und der Bürgschaftsbank Baden-Württemberg anbietet, können Start-ups oder Unternehmer ihr Projekt vorstellen, Business – und Finanzierungspläne besprechen und sich über Fördermittel informieren.

Neugründung, Unternehmensnachfolge, Wachstum oder Krisenbewältigung: Unternehmen stehen immer wieder vor neuen Finanzierungsfragen. Ist mein geplantes Start-up finanzierungsfähig? Wie kann fehlendes Eigenkapital ersetzt werden? Lässt sich das vorgesehene Wachstum finanzieren? Wie kann ich die aktuelle Liquiditätslücke schließen?

Die persönliche Beratung bei den Finanzierungssprechtagen gibt Antworten, war jedoch bisher nur an den fest terminierten Beratungstagen möglich. Für alle, die bereits gut vorbereitet sind und möglichst schnell weiterführende Finanzierungsinformationen bekommen möchten, erweitert die Handwerkskammer Karlsruhe ihr Angebot. Die Beratung kann ab sofort zusätzlich als digitaler Service erfolgen. Per Videokonferenz werden in der Kammer die Experten der Bürgschaftsbank und L-Bank zugeschaltet. So lassen sich Fragen zur Existenzgründung, Selbstständigkeit und Unternehmensfinanzierung umgehend beantworten.

Die Kammer kommt mit dem erweiterten Service-Angebot den sich wandelnden Kundenbedürfnissen entgegen. Mit dem digitalen Beratungsangebot, das als Ergänzung der bewährten Präsenztermine in Anspruch genommen werden kann, wird die Reaktionsgeschwindigkeit erhöht und so das gemeinsame Angebot noch kundennäher.

Sie haben Interesse an einem Beratungsgespräch? Testen Sie unser Angebot. Frau Brigitte Dorwarth-Walter, Tel. 0721 1600-160, dorwarth-walter@hwk-karlsruhe.de, vereinbart mit Ihnen die nächsten Schritte.

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Nachfolge ist weiblich

Die Industrie- und Handelskammer (IHKs) Bonn/Rhein-Sieg und Köln richten eine gemeinsame Veranstaltung am 10. Nationalen Aktionstag „Nachfolge ist weiblich“ aus. Sie findet am Donnerstag, 21. Juni, 16.30 bis 20 Uhr, im podium49, Schloßstrasse 49, 53115 Bonn, statt. „Aktuelle Studien zeigen, dass der Anteil der weiblichen Unternehmensnachfolgen in den letzten Jahren auf mehr als 20 Prozent angestiegen ist. In Familienunternehmen ist bereits ein Drittel der anstehenden Nachfolgen durch die Töchter vorgesehen“, erläutert Regina Rosenstock, Gesamtbereichsleiterin Unternehmensförderung der IHK Bonn/Rhein-Sieg.

In Form von Fachvorträgen und Diskussionsrunden können sich sowohl abgebende Unternehmer/innen als auch potentielle Nachfolger/innen zur Unternehmensnachfolge informieren: Was macht die weibliche Nachfolge so besonders oder auch nicht? Warum ist die Anzahl der Frauen, die einen Betrieb suchen oder übernehmen möchten, immer noch deutlich geringer als bei ihren männlichen Kollegen? Im Anschluss an die Vorträge und die Diskussion stehen Ihnen die Akteure bei einem kleinen Imbiss für individuelle Fragen zur Verfügung. Die Teilnahme an der Veranstaltung ist kostenlos.

Anmeldungen unter www.ihk-bonn.de, Webcode 6492156.

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Die UnternehmensBörse Grönig & Kollegen AG arrangiert erfolgreich die Übergabe und Weiterentwicklung einer Friseurkette

Der Verkauf der Friseurkette mit 19 Standorten und über 100 Mitarbeitern mit Sitz in Berlin gelang den Beratern der UnternehmensBörse innerhalb eines kurzen Zeitfensters, als Realisierung einer altersbedingten Nachfolge.

Die besondere Herausforderung dieses Mandates bestand darin, im gesamten Verkaufsprozess äußerste Vertraulichkeit zu wahren, da man fürchtete, dass durch Indiskretionen möglicherweise Angriffe des Wettbewerbs auf die Filialen und die Mitarbeiter gestartet werden könnten.

Diesen Anforderungen musste schon bei der Mandatsvertragsgestaltung viel Aufmerksamkeit geschenkt werden, um Rechte, Pflichten und Haftungsfragen festzuschreiben. Das Ausschreibungsverfahren zur Mandatsgewinnung konnte die UnternehmensBörse erfolgreich für sich entscheiden.

Die von der UnternehmensBörse eingeleitete Käufersuche führte sehr schnell zum Erfolg. So entschied sich der Verkäufer unter mehr als 30 Bewerbungen mit einem privaten Unternehmerehepaar zusammen zu arbeiten, das in NRW schon erfolgreich ein ähnliches Konzept realisiert hatte.

Nach umfangreicher Bonitätsprüfung konnte ein Finanzierungskonzept mit den Hausbanken unter der Mitarbeit eines Finanzierungsberaters des Käufers erarbeitet werden. Die Vorbereitungen hierzu dauerten drei Monate. Bis zum notariellen Vertragsschluss dauerte es weitere drei Monate, so dass der Unternehmensverkauf nach nur insgesamt acht Monaten zum „Wunschverkaufspreis“ des Verkäufers realisiert werden konnte.

Die Friseurkette hat nun den Marktauftritt verändert und startet mit einem neuen Auftritt zu weiterem Wachstum.

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Scheitern macht stark

Am 7. Juni um 18 Uhr laden die IHK Heilbronn-Franken und die Wirtschaftsjunioren Heilbronn-Franken ins Heilbronner Haus der Wirtschaft (IHK) zur dritten Veranstaltung ihrer neuen Reihe „Mut zum Scheitern – Aus Misserfolg lernen“ ein.

Zum Unternehmertum gehört auch das Risiko des Scheiterns einzukalkulieren. Das Scheitern einer Unternehmensidee oder eines Projektes gibt Unternehmern die Chance zu lernen und es beim nächsten Mal besser zu machen. Doch nicht nur aus eigenen Fehlern kann man lernen, auch aus den Erfahrungen anderer. Bei der dritten Veranstaltung der Reihe „Mut zum Scheitern – Aus Misserfolg lernen“ von IHK und Wirtschaftsjunioren sprechen am 7. Juni Dr. Kathrin Blatz und Dr. Mathias Scheiblich darum zu diesem Thema.

Programm

Dr. Katrin Blatz, Dozentin, Speakerin und Seminarleiterin, beschäftigt sich mit dem Thema „Mentales Training“ und berichtet in ihrem Impulsvortrag "Mentale Stärke aufbauen – Scheitern macht stark" von ihren Erfahrungen und Erkenntnissen in diesem Bereich. Anschließend erzählt Dr. Mathias Scheiblich, Geschäftsführender Gesellschafter der MWB Beratung GmbH aus Heilbronn, von seinen eigenen Fehlern als Gründer, Unternehmensübernehmer und Berater im Laufe seines ersten Berufsjahrzehntes. Auf Basis einer eigenen misslungenen Unternehmensnachfolge sowie zweier nicht erfolgreicher Gründungen erklärt er, wie man mit drei Methoden-Ansätzen Fehler in systematische Erfolgsfaktoren für Gründungen und Nachfolgen ummünzen und sie für das eigene Unternehmen und den eigenen Führungsstil nützlich machen kann.

Bei der offenen Fragerunde sowie dem anschließenden Get-together bietet sich die Möglichkeit, den Referenten weitergehende Fragen zu stellen und sich auszutauschen.

Anmeldung

Internet: www.heilbronn.ihk.de, Dokumentnummer: TER002480

E-Mail: unternehmensfoerderung@heilbronn.ihk.de

Telefon: 07131 9677-174

Die Teilnahme ist kostenfrei

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