15 Mittelständler aus der Region wollen den „Ludwig 2019“

15 Unternehmen aus der Region nehmen an der 7. Runde des etablierten Mittelstandswettbewerbs „Ludwig 2019“ teil, bei dem die besten Unternehmen aus der Region gesucht und ausgezeichnet werden. Einmal mehr waren es über 30 Unternehmen, die sich für eine Teilnahme an der aktuellen Runde der beiden Mittelstandswettbewerbe „Großer Preis des Mittelstandes“ und „Ludwig“, zu der die Industrie- und Handelskammer (IHK) Bonn/Rhein-Sieg und die Regionale Servicestelle Bonn/Rhein-Sieg, SC Lötters,  einladen, interessiert haben. Die nominierten Unternehmen stellen sich am Donnerstag, 21. Februar 2018, 18 Uhr, im Hause der IHK Bonn/Rhein-Sieg, Bonner Talweg 17, 53113 Bonn, vor.

Das große Interesse aus unterschiedlichen Branchen freut besonders IHK-Pressesprecher Michael Pieck und die Servicestellenleiterin der Oskar-Patzelt-Stiftung in Bonn, Dr. Christine Lötters. Jedes Jahr kommen zahlreiche Unternehmen auf die beiden Macher des Wettbewerbes der Region zu und möchten nominiert werden. Auch in diesem Jahr fiel den Veranstaltern die Wahl nicht leicht. Insbesondere durch die tatkräftige Unterstützung seitens der Kreissparkasse Köln wird die Liste der Kandidaten immer länger. In diesem Jahr beteiligten sich an der Suche nach Kandidaten auch die Wirtschaftsförderung Bonn und der BVMW der Region. Die Auswahl erfolgte nach Sichtung der eingereichten Kandidatenbögen.

Neben der Suche nach dem „Ludwig 2019“ wird auch die beste Unternehmensnachfolge in der 2018 geschaffenen Unterkategorie gesucht.  Ein wichtiges Thema, dass bei vielen Unternehmen in den nächsten Jahren ansteht, aber gerne verdrängt wird. „Mit dem Preis für eine gelungene Unternehmensnachfolge wollen wir ein Zeichen setzen, die Angst vor einem solchen Schritt nehmen und zur Nachahmung anregen“, betont Bernhard Mensing, Geschäftsführer der IHK Bonn/Rhein-Sieg, der mit seinem Team für diese Kategorie verantwortlich ist.

Sich mit anderen Unternehmern zu vernetzen und den eigenen Bekanntheitsgrad zu steigern haben für viele Unternehmen eine immer größere Bedeutung. Auch oder gerade, weil im Zeitalter von Social Media persönliche Kontakte immer wichtiger werden. Und hierfür stehen die Mittelstandswettbewerbe. „Wir sind davon überzeugt, dass der Wettbewerb große Chancen für die teilnehmenden Unternehmen bietet, wenn sie selbst etwas daraus machen. Das gilt für die Gewinnung neuer Mitarbeiter, aber auch für den Erfolg neuer Produkte oder Dienstleistungen“, so Lötters und Pieck.

Der Nominierungsabend findet am Donnerstag, 21. Februar 2019, ab 18.00 Uhr im Hause der IHK, Bonner Talweg 17, 53113 Bonn, statt. Der Eintritt ist frei.

Regionale Servicestelle Bonn/Rhein-Sieg
SC Lötters
Dr. Christine Lötters
Zur Marterkapelle 30
53127 Bonn
Tel. 0228.20 94 78-20
Fax 0228.20 94 78-23
service@sc-loetters.de
www.sc-loetters.de/…

Unternehmensporträt

Um die Tätigkeit der Oskar-Patzelt-Stiftung und ihrer Gremien für den "Großen Preis des Mittelstandes" regional zu unterstützen, fungiert Dr. Christine Lötters in der Region Bonn/Köln als Servicestelle. Sie ist gewissermaßen der "verlängerte Arm" der Bundesgeschäftsstelle und erste und kompetente Ansprechpartnerin vor Ort für Unternehmen, Institutionen und Einzelpersonen zu Fragen rund um den Wettbewerb.

Zusammen mit der IHK Bonn/Rhein-Sieg richtet die regionale Servicestelle seit 2012/2013 zusätzlich den regionalen Wettbewerb "Ludwig" aus. Während der bundesweite Mittelstandspreis auch als "Oskar" bekannt geworden ist, wurde der regionale Preis bewusst nach dem berühmten Sohn der Stadt "Ludwig" van Beethoven genannt.

Weitere Informationen zum „Großen Preis des Mittelstands“ finden Sie unter:

http://www.mittelstandspreis.com

Originalmeldung direkt auf PresseBox lesen
Mehr von Firma PresseBox

Experten hadern mit dem Stand von HR-Analytics

50 % der HR-Experten in Europa sind mit der Entwicklung von HR-Analytics nicht einverstanden – und nur 9 % sind damit sehr zufrieden. Zu diesem Ergebnis kommt eine aktuelle Studie der Fosway-Gruppe in Zusammenarbeit mit SD Worx, einem führenden Anbieter von globalen HR- und Payroll-Dienstleistungen. Diese Zahlen zeigen auf, wie groß die diesbezügliche Herausforderung für Unternehmen in einer Zeit ist, in welcher dem Personalmanagement eine strategisch bedeutendere Rolle zukommen soll.

Ungeachtet der großen Unzufriedenheit sind in der Branche Maßnahmen geplant. Mehr als drei Viertel (76 %) der Unternehmen planen, ihre Investitionen in die gesamte HR-Technologie zu erhöhen. Bei 68 % der Unternehmen ist HR-Analytics der häufigste Bereich für zukünftige Investitionen. 45 % der Unternehmen planen, die Investitionen in weniger als zwei Jahren zu erhöhen und innerhalb von drei Jahren auf 65 % zu steigern.

Diese Investitionen wurden als erfolgskritisch eingestuft, fast alle der befragten Unternehmen (95 %) sind der Meinung, dass qualitativ hochwertige Daten und Analysen für den künftigen Geschäftserfolg wichtig sind.

Mit Blick auf die Ziele dieser Investitionen gaben 76 % der befragten Unternehmen an, der größte Anreiz für Investitionen in HR-Analytics sei die Hoffnung, den HR-Bereich zu einem stärkeren strategischen Geschäftspartner zu machen. Sechs von zehn (62 %) der Befragten sind der Ansicht, ein wichtiger Grund für Investitionen sei die Identifizierung von Top-Talenten und 58 % meinen, HR-Analytics verbessere Führung und Management im Unternehmen.

„Gute Datenanalysen sind zu einem Kernbestandteil fast jeder Geschäftsfunktion geworden, doch HR hinkt in Sachen Analytics anderen Bereichen hinterher“, sagte David Wilson, CEO der Fosway Group, Europas führendem HR-Branchenanalysten. „Zuverlässige HR-Analysen befähigen das Personalmanagement, sich strategisch in der obersten Hierarchieebene einzubringen sowie die eigenen Prozesse und Investitionsprioritäten bestmöglich zu gestalten. Der HR-Bereich muss diese Herausforderung annehmen, denn das wird auch erhebliche Vorteile für die Kernprozesse mit sich bringen: von der Suche und Bindung neuer Talente über die Verbesserung interner Prozesse bis hin zum Engagement der Mitarbeiter. Die Auswirkungen werden unternehmensweit spürbar sein.“

Steven Van Hoorebeke, CEO der SD Worx Group, kommentiert: „Diese Zahlen zeigen die wachsende Bedeutung, welche dem HR-Bereich in der Wirtschaft zukommt. Die Umfrage zeigt auf, dass sowohl das Personalmanagement als auch die wichtigsten Entscheider in den Unternehmen großes Interesse an Verbesserungen haben. Obwohl die Investitionen in den HR-Bereich begrüßt werden, ist allerdings noch viel Arbeit vonnöten, um von der gesamten Organisation Unterstützung bei der unternehmensweiten Nutzung von HR-Daten und entsprechenden Analysen zu erhalten. Dies wird in den kommenden Jahren die größte Herausforderung für die Personalabteilungen sein. Wird dies erfolgreich umgesetzt, kann mit einer großen Wirkung gerechnet werden.“

Über die Umfrage

Diese Daten stammen aus der jährlichen Umfrage „HR Realities Research“, die in Zusammenarbeit mit der Fosway Group, Europas führendem HR-Branchenanalysten, und UNLEASH, Europas bedeutendster HR-Veranstaltung, durchgeführt wird. Mit Antworten von mehr als 500 HR-Führungskräften, überwiegend aus Unternehmen in ganz Europa, verdeutlicht die Umfrage das heutige, sich wandelnde Gesicht der HR-Branche und gewährt Einblicke in die HR-Landschaft der Zukunft. Strategische HR-Herausforderungen, zukünftige HR-Kompetenzen und -Investitionen sowie Künstliche Intelligenz (KI), Analytik und die wachsende Rolle der Automatisierung werden untersucht.

Über die Fosway Group

Die Fosway Group ist Europas Nummer 1 unter den HR-Branchenanalysten und konzentriert sich auf das Personalwesen der nächsten Generation sowie auf Talentmanagement und Weiterbildung. Das Unternehmen wurde 1996 gegründet und ist für seine einzigartigen europäischen Forschungen, seine Unabhängigkeit und seine Integrität bekannt.

Die Fosway-Analysten arbeiten intensiv mit den Kunden zusammen, um sowohl aktuelle Herausforderungen als auch konkrete Erfahrungen mit Strategien in der Nachwuchsförderung sowie mit Systemen und Lieferanten zu kennen. Unabhängige Lieferantenanalysen sind stets eine wichtige Ressource bei Entscheidungen über Innovation und Technologie.

Die Fosway-Analysten sind zur Stelle, wenn unabhängige Studien, spezifische Beratung oder ein kritischer Blick von außen benötigt warden. Fosway kann einen effektiven Beitrag zum Unternehmenserfolg leisten.

Kontaktieren Sie uns unter +44 (0) 207 917 1870 oder per Mail an mailto:info@fosway.com oder besuchen Sie uns auf http://www.fosway.com.

Originalmeldung direkt auf PresseBox lesen
Mehr von Firma PresseBox

Fachkongress für erneuerbare Mobilität: Experten plädieren für sofort wirksame und technologieoffene Klimaschutzmaßnahmen im Verkehr

Auf dem internationalen Fachkongress für erneuerbare Mobilität steht die neue europäische Erneuerbare-Energien-Richtlinie (RED II) im Fokus der Diskussionen. Ihr zufolge soll der Mindestanteil erneuerbarer Energien im Verkehr von zehn im Jahr 2020 auf 14 Prozent im Jahr 2030 ansteigen. Biokraftstoffe aus Anbaubiomasse dürfen hierzu einen Beitrag von bis zu sieben Prozent leisten.
Aus Sicht der Veranstalter muss die Bundesregierung jetzt zügig Maßnahmen ergreifen, das Klimaschutzpotenzial zertifiziert nachhaltiger und in Europa hergestellter Biokraftstoffe durch deutlich höhere Anteile im Kraftstoffmix auszuschöpfen. Im Jahr 2017 wurden in Deutschland durch den Einsatz dieser Biokraftstoffe 7,7 Mio. Tonnen CO2-Äquivalente eingespart. Die Veranstalter fordern daher, die zur Verringerung der CO2-Emissionen von Kraftstoffen in Deutschland bestehende Treibhausgasminderungsquote zeitnah anzuheben und bis zum Jahr 2030 auf 16 Prozent zu steigern.

RED II nicht ausreichend für mehr Klimaschutz im Verkehr

Kern der RED II ist das Ziel, den Anteil erneuerbarer Energien am Gesamtenergieverbrauch auf 32 Prozent und im Verkehrssektor auf 14 Prozent bis zum Jahr 2030 zu steigern. Die EU-Kommission soll diese Zielvorgaben im Jahr 2023 überprüfen. Das jeweilige nationale Engagement wird bis dahin anhand der Energie- und Klimapläne der Mitgliedstaaten ablesbar sein, die spätestens Ende 2019 der EU Kommission vorzulegen sind. Um das in Deutschland postulierte Ziel für den Verkehrssektor gemäß Klimaschutzplan im Jahr 2030 zu erreichen, werden die Vorgaben der RED II laut Energiereferenzprognose voraussichtlich nicht genügen: Sogar mit 6 Mio. zugelassenen Elektro-Fahrzeugen und erheblichen Effizienzgewinnen ist im Jahr 2030 ein erneuerbare Energien-Anteil von 20 Prozent im Kraftstoffbereich erforderlich, um die vorgegebene Minderung der Treibhausgasemissionen tatsächlich zu erzielen. Die Veranstalter schlagen deshalb vor, die Ziele für den Ausbau Erneuerbarer Energien im Verkehrssektor wie folgt zu erhöhen: Der Anteil von Erneuerbaren Energien sollte von 10 Prozent in 2020 auf 12 Prozent in 2022, 14 Prozent in 2024, 16 Prozent in 2026, 18 Prozent in 2028 und 20 Prozent in 2030 angehoben werden.

Treibhausgasminderungsquote als effizientes und kostengünstiges Instrument für den Klimaschutz

Biokraftstoffe leisten aktuell den größten Beitrag zur Einsparung von CO2 im Verkehrssektor, insbesondere durch stetige Verbesserung ihrer Treibhausgasbilanz. Die durchschnittliche Einsparung an Treibhausgasemissionen der in Deutschland in Verkehr gebrachten Biokraftstoffe betrug im Jahr 2017 rund 81 Prozent (Vorjahr: 77 Prozent) im Vergleich zu fossilen Kraftstoffen. Durch den Einsatz dieser zertifiziert nachhaltigen Biokraftstoffe wurden 7,7 Millionen Tonnen CO2-Äquivalente vermieden. Die Effizienzsteigerung führt jedoch zu einem sinkenden Volumen von Biokraftstoffen in Diesel und Benzin, weil die derzeit geltende Treibhausgasminderungspflicht nicht streng genug ist. Sie muss daher zeitnah angehoben werden. Durch eine sachgerechte Quotenerhöhung können das bestehende nachhaltige Biomassepotenzial ausgeschöpft sowie neue innovative Alternativen in ihrer Breite gefördert werden. Die Veranstalter schlagen deshalb eine Anhebung der THG-Minderungsquote ab 2021 auf 7 Prozent und eine stufenweise Erhöhung bis 2030 auf 16 Prozent vor. Für die weitere Reduktion von CO2-Emissionen im Verkehr sind die marktetablierten und bezahlbaren Biokraftstoffe aus Anbaubiomasse und Rest- und Abfallstoffen, neben der Effizienzsteigerung von Motoren, alternativen Antriebstechnologien sowie der Optimierung von Verkehrsinfrastrukturen, der wichtigste Baustein.

Zum Auftakt des Fachkongresses am 21. Januar 2019 im CityCube Berlin stellen Redner des
Bundesministeriums für Verkehr und digitale Infrastruktur, der internationalen Mineralölwirtschaft, der deutschen Automobilwirtschaft und aus der Wissenschaft ihre Konzepte, Strategien und Forschungsergebnisse für eine erneuerbare Mobilität der Zukunft vor.

Steffen Bilger, Parlamentarischer Staatssekretär beim Bundesminister für Verkehr und digitale Infrastruktur, präsentiert die fortgeschriebene Mobilitäts- und Kraftstoffstrategie der Bundesregierung.

Bernhard Mattes, Präsident des Verbandes der Automobilindustrie, thematisiert die zukünftige Rolle und die Anforderungen für alternative Antriebe und Kraftstoffe im Zusammenhang mit den künftigen EU-Flottengrenzwerten.

Wolfgang Langhoff, Vorstandsvorsitzender BP Europe SE, spricht über erneuerbare Energien und alternative Kraftstoffe als wichtige Optionen zur Treibhausgasreduktion im Verkehrssektor aus Sicht der Mineralölwirtschaft.

Prof. Dr. Manfred Aigner, Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt, präsentiert Handlungsoptionen für eine Energiewende im Verkehrssektor und die Ergebnisse der wissenschaftlichen Begleitung der Forschungsinitiative „Energiewende im Verkehr“ (BEniVer).

In der Podiumsdiskussion am Nachmittag des ersten Kongresstages werden die Perspektiven für eine erneuerbare Mobilität bis 2030 vertieft erörtert. Moderiert von Sonja van Renssen, Redakteurin des Fachmagazins „Energy Post“, diskutieren Vertreter der Bundesregierung, Tobias Wolny (BP Europa SE), Dr. Klaus Bonhoff (NOW GmbH), Jenny Walther-Thoss (WWF) und Stefan Schreiber (Präsident des VDB) über geeignete Rahmenbedingungen für CO2-reduzierte Kraftstoffe und alternative Antriebe zur Erreichung der Klimaschutzziele.

Mehr als 550 Teilnehmer aus mehr als 30 Nationen sind der Einladung von fünf Verbänden der deutschen Biokraftstoffwirtschaft gefolgt, um sich auf dem internationalen Fachkongress „Kraftstoffe der Zukunft“ am 21./22. Januar 2019 in Berlin über Marktentwicklungen, technologische Innovationen und die Zukunft der erneuerbaren Mobilität zu informieren.

Kontakt zu den Veranstaltern:

Bundesverband Bioenergie e.V. (BBE)
Godesberger Allee 142-148
53175 Bonn
Tel.: 0228/81002-22
Fax: 0228/81002-58
info@bioenergie.de
www.bioenergie.de

Union zur Förderung von Öl- und Proteinpflanzen e.V. (UFOP)
Claire-Waldoff-Str. 7
10117 Berlin
Tel.: 030/31904-202
Fax: 030/ 31904-4 85
info@ufop.de
www.ufop.de

Bundesverband der deutschen
Bioethanolwirtschaft (BDBe)
Reinhardtstraße 16
10117 Berlin
Tel.: 030/3012953-0
Fax: 030/ 3012953-10
mail@bdbe.de
www.bdbe.de

Verband der deutschen Biokraftstoffindustrie e.V. (VDB)
Am Weidendamm 1A
10117 Berlin
Tel.: 030 – 72 62 59 11
Fax: 030 – 72 62 59 19
info@biokraftstoffverband.de
www.biokraftstoffverband.de

Fachverband Biogas e.V. (FvB)
Angerbrunnenstraße 12
85356 Freising
Tel. 08161 984660
Fax 08161 984670
info@biogas.org
www.biogas.org

Originalmeldung direkt auf PresseBox lesen
Mehr von Firma PresseBox

Rekord-Abschluss: Die Messe JAGEN UND FISCHEN knackt erstmals die 35.000 Besuchermarke

355 Aussteller aus 18 Ländern und mehr als 35.000 zufriedene Besucher kamen zur 22. JAGEN UND FISCHEN in Augsburg, um dort erfolgreich in die neue Saison zu starten. Das ist das bisher beste Ergebnis der Branchenmesse. Auch die Bogensportmesse AUGSBOW, die am Wochenende in Kombination mit der JAGEN UND FISCHEN stattfand, ging mit einer durchweg positiven Bilanz zu Ende. Noch nie war der Andrang der Aussteller und auch der Besucher auf die Themenhallen größer. Süddeutschlands führende Messe für Jäger, Fischer, Freizeit-, Sport- und Bogenschützen sowie Naturliebhaber zeigte vom 17. bis 20. Januar auf dem Augsburger Messegelände hochwertige Produktneuheiten und begeisterte mit einem riesigen Rahmenprogramm für Groß und Klein. Bayerns Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger, der selbst einen Jagdschein besitzt, eröffnete die Messe am Donnerstagvormittag.

Einen festen Bestandteil des Rahmenprogramms nahmen traditionell die Sonderschauen der Partner und Verbände ein. Die Augsburger Jägervereinigung stellte ein artenreiches Diorama zur Verfügung, eine Schaufläche, die speziell für die vielen kleinen Besucher „den Wald in seinen vier Jahreszeiten“ darstellte. Hans Fürst, 1. Vorsitzender der Augsburger Jägervereinigung e.V., freute sich über das rege Interesse am Schutz des Waldes und der Arbeit seines Verbands. In der Sonderschau der Fischer gab es spannende Schaubecken mit unbekannteren heimischen Fischarten zu entdecken. Unter dem diesjährigen Leitthema „Schutz des aquatischen Lebensraumes“ wurde an den zahlreichen Infoständen neben Aktionen zum Schutz der Gewässerqualität auch das Projekt Wertach Vital II vorgestellt, das Hochwasserschutz und Gewässerökologie in er Region in den Fokus rückte.

Der erste gemeinsame Jägerinnen- und Fischerinnenstammtisch, das beliebte Casting Turnier für geschickte Angelfreunde, Modenschauen, die populären Küchenshows der Wild- und Fischköche, die Themenwelt Fliegenfischen, Böllerschützen und Jagdhornbläsergruppen sowie hochkarätige Expertenvorträge im Anglerforum sorgten für eine enorme Vielzahl an weiteren abwechslungsreichen Programmpunkten. Besuchermagneten waren traditionell die Tiere: 50 Jagdgebrauchshunderassen und Schläge waren ausgestellt und zeigten ihr Können in den Präsentationen der Jagdgebrauchshunde in Halle 4, die unterschiedlichen Greifvögel begeisterten mit ihren Flugmanövern im Freigelände. Wenn sie auftraten, gab es drinnen und draußen kaum noch freie Zuschauerplätze.

Gerhard Reiter, Geschäftsführer der Messe Augsburg, erklärt das Erfolgsrezept der JAGEN UND FISCHEN: „Wir bieten eine einzigartige Mischung aus Information, Erlebnis und vielen Programmhighlights zum Mitmachen und Ausprobieren. In Kombination mit dem vielfältigem Ausstellerangebot und der speziellen Atmosphäre der Messe entsteht für Besucher und Aussteller ein außergewöhnliches Messeerlebnis.“

Sportliche Highlights erwarteten die Besucher an den letzten beiden Messetagen. Auf Einladung des Bayerischen Sportschützenbundes e.V. wurde die AUGSBOW zum ersten Mal Austragungsort der Bayerischen Meisterschaften im Bogensport. Rund 500 Profischützen traten unter besten Wettkampfbedingungen zu den Turnieren in den Disziplinen Recurve-, Blank- und Compoundbogen gegeneinander an, um den Titel heim zu bringen. Sabine Sauter erreichte sensationelle 593 Ringe bei den Compound-Damen – damit waren ihr der Meistertitel und der neue deutsche Rekord sicher. Zahlreiche Schießsportausstatter und Bogensportausrüster informierten außerdem über ihr Angebot. In Halle 4 präsentierte das Team des Augsburger Schützengaus die Vielfalt des Schießsports. Lichtgewehr und -pistole waren ebenso geboten wie das Schießen mit dem Luftgewehr oder dem Blasrohr. Der Messecup für Luftgewehr und Luftpistole komplettierte das Angebot der Schützen.

Die ersten Aussteller sind bereits wieder angemeldet. Der nächste Termin für die JAGEN UND FISCHEN ist der 16. bis 19. Januar 2020, die nächste AUGSBOW findet am 18. und 19. Januar 2020 statt .

Ausstellerstimmen

„Unser Stand war jederzeit sehr gut besucht, unsere Produkte stießen auf sehr großes Interesse. Wir freuen uns über die qualifizierten Anfragen der Besucher und erwarten auch nach der Messe noch gute Umsätze.“
Nils van Ryssen, Umarex

„Die Besucher kamen mit großem Kaufinteresse zu uns und fragten gezielt nach unseren Produkten. Der Stand war gut besucht. Wir kommen sicher wieder.“
Stefanie Koch, Swarovski

„Wir sind auf alle Fälle zufrieden. Wir sind und bleiben Stamm-Aussteller der JAGEN UND FISCHEN.“
Klaus Hosner, Falle

„Tolle Messe, sehr guter Standort, gute Stimmung. Wir erwarten ein sehr gutes Nachmessegeschäft.“
Thorsten Mann, Waffen Koch

„Unser Verband ist zum ersten Mal auf der Messe. Wir konnten zahlreiche Beratungsgespräche führen und haben einige neue Mitglieder gewonnen. Hier zu sein hat sich für uns definitiv rentiert.“
Lisa Klebensberger, Bayerischer Jagdverband e.V.

„Wir haben in Augsburg ein wirklich gutes Publikum. Das Interesse der Besucher war sehr groß.“
Jochen Sauter, Anschütz

„Nach den Gesprächen hier auf der Messe im letzten Jahr folgten Buchungen, auch Gruppen. Ich habe mich schon wieder für die nächste JAGEN UND FISCHEN angemeldet.“
Carlo Engelbrecht, Carlo Engelbrecht Safaris

„Die Zusammenarbeit mit der Messe Augsburg war super. Ein sehr engagiertes Team, alle Bedürfnisse für unser Turnier wurden erfüllt. Wir sind beeindruckt.“
Stefan Fent, Landesbogenreferent des BSSB

„Eine gute und qualitativ hochwertige Messe. Wir waren gut besucht am unserem Stand und werden nach der Messe definitiv Umsatz machen. Nächstes Jahr kommen wir wieder.“
Maximilian Scherrle, Krieghoff

Weitere Informationen:
www.jagenundfischen.de
www.augsbow.de
www.facebook.com/jagenundfischen
www.facebook.com/augsbow
Social Wall unter www.jagenundfischen.de sowie www.jagderleben.de.

Originalmeldung direkt auf PresseBox lesen
Mehr von Firma PresseBox

Windows 7 Countdown läuft

Am 14. Januar 2020 soll es zum letzten Mal Updates für Windows 7 von Microsoft geben, dann stellt der Hersteller seinen Support für das alte Betriebssystem – von speziellen Ausnahmen abgesehen – ein. Obwohl mit Windows 8 und Windows 10 längst Nachfolgesysteme auf dem Markt sind, ist Windows 7 in Deutschland noch auf Millionen Rechnern – auch in den IT-Landschaften von Unternehmen – aktiv. Am 10.1. dieses Jahres widmete sich eine Radiosendung des Deutschlandfunk diesem Thema. Moderator Stefan Römermann bat IT-Experten zum Gespräch. Der Einladung folgten: Christian van de Sand (Stiftung Warentest), Nabil Alsabah (Bitkom e.V.), Axel Vahldieck (Computermagazin c’t) und Fabian Mahr vom IT-Dienstleister Mahr EDV. Die Sendung kann hier nachgehört werden.

Warum Windows 7 noch in vielen Unternehmen genutzt wird

Die Experten sind sich einig, dass Windows 7 gerade in Unternehmen noch häufig verwendet wird – beispielsweise im Deutschlandfunk selbst und auch bei Stiftung Warentest. Die Hartnäckigkeit, mit der die Migration auf das Nachfolgesystem aufgeschoben wird, erklärt etwa Axel Vahldieck mit dem schlechten Ruf von Windows 10. Während Windows 7 selbst allgemein als würdiger Nachfolger von XP wahrgenommen wurde, wolle Niemand Windows 10 geschenkt haben.

Und der schlechte Ruf sei auch nicht ganz unverständlich, wie Fabian Mahr ergänzt. Hat Windows 10 in der unmittelbaren Arbeitspraxis für viele Nutzer gegenüber Win7 kaum wesentliche Vorteile, so verlangt es hinsichtlich etwa der individuellen Einstellungen von Datenschutz und Datensicherung wesentlich mehr Aufwand – und auch Knowhow, um das, was sich überhaupt einstellen lässt, richtig umzusetzen.

Gefahren des Weiterbetriebs von Win7 nach Update-Ende

Von einem Weiterbetrieb von Windows 7 über das Support-Ende hinaus raten die Experten geschlossen ab. Denn, wie Nabil Alsabah betont, steigt das Sicherheitsrisiko ab dem Moment, wo es keine Updates gegen von Hackern entdeckte Sicherheitslücken gibt. Mehr noch. In dem Maße, als es zwischen Win7, 8 und 10 ja weiterhin Ähnlichkeiten in der Programmierung gibt, kann es sogar sein, dass Updates für Win10 und Win8 implizit auf neue und nicht mehr schließbare Sicherheitslücken von Windows 7 aufmerksam machen, so van de Sand.

Gegen derartige Sicherheitslücken helfen dann auch sonst unverzichtbare Virenprogramme und Firewalls nichts, da es teils ja gerade um deren Lücken geht. In dem Zusammenhang erinnern die Experten unabhängig von der Update-Frage noch einmal an die Notwendigkeit regelmäßiger Backups, da Schadsoftware, insbesondere Erpressungstrojaner, in der Vergangenheit auch aktuelle Updates umgangen haben.

Zur Alternativlosigkeit von Win10

So sehr die Experten das verbreitete Unbehagen gegen Win10 nachvollziehen können, sehen sie für Unternehmen keine mittelfristigen Alternativen. Denn innerhalb der Microsoft-Welt ist die Migration auf Win10 eingedenk der IT-Sicherheit zwingend.

Jenseits von Microsoft drängen sich Apple oder Linux nicht unbedingt auf. Es hat ja Gründe, so Fabian Mahr, dass sich in der Bürowelt – im Unterschied zur Kreativbranche – Microsoft gegen Apple durchgesetzt hat, was nicht zuletzt an den höheren Kosten von Apple liegen wird. Auch ein Umstieg auf Linux erweist sich in der Praxis – prominente Beispiele wie die Verwaltung Münchens (https://www.mahr-edv.de/linux-vs-windows-aus-muenchen-lernen) zeigen es – häufig als schwieriger denn von den Beteiligten angenommen.

Damit sei – so Fabian Mahr auf Nachfrage nach der Sendung – nichts Prinzipielles dagegen gesagt, seine IT auf Apple oder Linux umzustellen. Nur sollte angesichts des damit verbundenen Aufwands nicht das Unbehagen gegen Windows 10 der Grund dafür sein. Mahr EDV selbst arbeitet mit Windows 10, was zeigt, dass man seine Tücken in den Griff bekommen kann.

Originalmeldung direkt auf PresseBox lesen
Mehr von Firma PresseBox

Downside of e-mobility

What will be the drive of the future? Technical, political and emotional aspects often mix in the discussion on this question. Experts discuss the future role of the internal combustion engine at the "6th International Engine Congress" in Baden-Baden on 26 and 27 February 2019.

"Is driving a good or a bad thing to do?" This is the question asked by Professor Ulrich van Suntum, Director of the Institute of Spatial and Housing Economics at theUniversity of Münster. At the International Engine Congress 2019, he will present the discussion of emissions, particulate matter pollution and drive technologies of the future from an economic perspective, and also points to the downside of electromobility. His goal: "discussing the best technology – without ideologies".

In a preliminary interview with the VDI Wissensforum, van Suntum explains: "The costs and risks of electromobility are deliberately masked out by car opponents in order to put an end to the internal combustion engine. The electric car is by no means emission-free, as long as half of our electricity comes from gas and coal power plants. If you wanted to switch to electromobility with green electricity, we would either have to return to nuclear power or driving would simply be unaffordable."

In his opinion, neither politics nor the economy decide on the future type of drive, whether it is fuel cells or even hybrid solutions made of several types of drives.

For Wolfgang Maus, too, both drive types are justified in terms of functionality, economy and fulfilment of environmental requirements. "In our industry, we should not engage in pros and cons of e-mobility or combustion engines without reliable data," says Maus. He is one of the leading emission experts and managing director of WM Engineering & Consulting (Bergisch-Gladbach). In his preliminary interview, he gives an outlook on current political developments, which will also characterize the International Engine Congress 2019 in Baden-Baden.

The International Engine Congress 2019, organized by the VDI Wissensforum and ATZlive, is once again based on three thematic pillars: car and commercial vehicle engine technology and innovative alternative fuels. This creates a special technical and thematic depth. The aim is to focus on the overall engine system and to exploit synergies for drive development.

Important note for press representatives!
Experts will also be discussing the future of the combustion engine at the exclusive press conference this year. The press conference will take place on 26 February 2019. Further information will follow shortly. For accreditation.

Registration and program at https://www.vdi-wissensforum.de/en/engine-congress/ as well as at the VDI Wissensforum customer service, Postbox 10 11 39, 40002 Duesseldorf, E-Mail: wissensforum@vdi.de, Telephone: +49 211 6214-201, Telefax: -154.

Your contact at the VDI Wissensforum:
Anne Bieler-Brockmann M.A.
Project Manager International Engine Congress
Phone: +49 211 6214-225
Telefax: +49 211 62 14-97 -225
E-Mail: bieler-brockmann@vdi.de

 

Originalmeldung direkt auf PresseBox lesen
Mehr von Firma PresseBox

Sponsoring-Architektur für BTHVN2020 vorgestellt

„Das Beethovenfest 2020 bietet für unsere Unternehmen viele Möglichkeiten sich einzubringen und wird auch die Wirtschaftsregion weiter voranbringen“, blickt IHK-Geschäftsführer Professor Stephan Wimmers voraus. In einer gemeinsamen Veranstaltung der Beethoven Jubiläums gGmbH und der Industrie- und Handelskammer (IHK) Bonn/Rhein-Sieg im Hotel Collegium Leoninum wurden wichtige Programminhalte und die Leitlinien der Sponsoring-Architektur für das Beethoven Jubiläumsjahr vorgestellt. IHK-Vizepräsidentin und Hoteldirektorin Ruth Maria van den Elzen begrüßte rund 40 Teilnehmer aus Unternehmen in der Alten Kirche im Hotel Collegium Leoninum. Vom Künstlerischen Geschäftsführer der Jubiläums gGmbH, Christian Lorenz, erhielten die Teilnehmer einen Überblick über bereits feststehende Events im Beethovenjahr. Dieses beginnt schon um den Tauftag des Komponisten im Dezember 2019 mit einer deutschlandweiten Öffnung von Privathäusern für Konzertbesucher. Besondere Highlights – um nur einige zu nennen – werden ein Simultankonzert des Beethoven Orchesters Bonn und der Wiener Symphoniker, der Beethoven Pastoral Day, eine musikalische Schiffsreise von Bonn nach Wien und das Abschlusskonzert mit der 9. Symphonie unter der Leitung von Sir Simon Rattle sein.

Insgesamt bietet das Programm vielfältige Möglichkeiten zur Beteiligung von Unternehmen, welche von Ralf Birkner, Kaufmännischer Geschäftsführer der Beethoven Jubiläums Gesellschaft gGmbH, und Dr. Claudia Weller, Leitung Kommunikation, aufgezeigt wurden. Die geplanten Neuerungen im Beethoven-Haus stellte Dr. Nicole Kämpken von der Stiftung Beethoven-Haus vor.

Originalmeldung direkt auf PresseBox lesen
Mehr von Firma PresseBox

Ulf-Birger Franz: „Die Verkehrswende erfordert mehr Mut“

Die Hälfte der Wege wird in der Region Hannover nach wie vor mit dem Auto zurückgelegt – das belegen die aktuellen Zahlen „Mobilität in Deutschland 2017“ vom Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur. Die Werte sind zwar deutlich besser als im deutschlandweiten Vergleich – hier werden drei Viertel der Wege mit dem Auto zurückgelegt. Dennoch bleibt die Region Hannover damit hinter ihren selbst gesteckten Zielen zurück. Wie kann die Verkehrswende in der Region Hannover gelingen? Welche Faktoren sind ausschlaggebend? Wie können mehr Menschen dazu gebracht werden, vom Pkw aufs Rad oder in den Öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV) umzusteigen? Fragen, die bei der Veranstaltung „Verkehrswende – aber wie“ heute (26. November) mit Expertinnen und Experten diskutiert werden.

„Die Verkehrswende erfordert mehr Mut. In den vergangenen Jahren sind die Anteile von Öffis und Radverkehr in der Stadt Hannover im Gegensatz zum Bundestrend und übrigens auch zum Umland nicht weiter gestiegen“, sagt Ulf-Birger Franz, Verkehrsdezernent der Region Hannover. Hannover sei nach wie vor als autogerechte Stadt konzipiert. Deshalb sei ein gemeinsames Konzept von Landeshauptstadt und Region erforderlich, um die gemeinsamen Ziele zu erreichen.

16 Prozent der Bürgerinnen und Bürger in der gesamten Region Hannover haben ihre Wege im Jahr 2017 mit den Rad zurückgelegt – ein Anstieg im Vergleich zu den Jahren 2011 (15 Prozent) und 2002 (12 Prozent). Ähnlich sieht die Situation auch bei der Nutzung des ÖPNV aus: 16 Prozent ist der Anteil ÖPNV an den zurückgelegten Wegen in der Region. 2011 waren es 15 Prozent, 2002 12 Prozent. Der Anteil der Pkw-Mitfahrenden ist derweil seit 20011 stabil bei zwölf Prozent. Der Anteil der Pkw-Fahrerinnen und -fahrern auf den Straßen der Region sinkt hingegen: Legten 2002 und 2011 noch 37 Prozent ihre Wege mit dem Auto zurück, waren es 2017 nur noch 35 Prozent. „Unsere Ziele, die wir uns mit dem Verkehrsentwicklungsplan pro Klima selbst gesteckt haben, waren durchaus ehrgeiziger“, bilanziert Franz.

Ein Beispiel, das beim Thema Verkehrswende gern herangezogen wird, ist Wien. Die 1,8-Millionen-Einwohner-Stadt hat sich in den vergangenen Jahren positiv entwickelt: Der Anteil des motorisierten Individualverkehrs am gesamten Verkehrsaufkommen der Wiener Bevölkerung ist von 37 Prozent im Jahr 2000 auf 27 Prozent in 2015 zurückgegangen. Mit einem Anteil von 39 Prozent an allen Wegen wird der ÖPNV in Österreichs Hauptstadt durch die Wiener Bevölkerung deutlich häufiger als jeweils die anderen Verkehrsmittel genutzt. Prof. Dr.-Ing. Carsten Sommer vom Fachgebiet Verkehrsplanung und Verkehrssysteme der Universität Kassel hat sich wissenschaftlich mit der Verkehrsentwicklung in Wien beschäftigt. „Es sind verschiedene Maßnahmen, die aufeinander aufbauen und sich ergänzen, die zu einer erfolgreichen Verkehrswende in Wien geführt haben“, so Prof. Sommer. Gern auch in Hannover herangezogen wird das „Wiener Modell“: die Absenkung der Preise für die Jahreskarte auf 365 Euro sowie die Erhöhung der Preise für Gelegenheitskunden (eine Einzelfahrt um rund 17 Prozent). „Das ist aber nicht allein der Erfolgsfaktor“, betont Prof. Sommer. Eine stetige Erweiterung des ÖPNV-Netzes und der gebührenpflichtigen Parkzonen, die Erhöhung der Parkgebühren um 67 Prozent sowie die städtische Förderung des Radverkehrs hätten sich gegenseitig ergänzt und unterstützt. „Das ‚Wiener Modell‘ hat einen deutlichen Effekt auf die Anzahl der verkauften Jahreskarten, während der Effekt auf die Fahrgastzahlen eher gering ausfällt“, erläutert Prof. Sommer. Sein Fazit: „Das Wiener Modell führt im Wesentlichen zu einer Wanderung zwischen Fahrausweisarten und weniger zum Gewinn von Neukunden. Nur eine langfristige und konsequent nachhaltige integrierte Stadt- und Verkehrsplanung unter Nutzung des gesamten Maßnahmenspektrums führen zur Verkehrswende.“

Zurück zur Region Hannover: „Die aktuellen MiD-Zahlen ermöglichen neue Analysen. Damit werden wir unseren Verkehrsentwicklungsplan pro Klima evaluieren und fortschreiben“, sagt Elke van Zadel, Leiterin des Fachbereichs Verkehr der Region Hannover. Grundsätzlich zeige sich ein Trend zur Abkehr vom Auto in der jüngeren Generation, „allerdings wächst die Bedeutung in den älteren Generationen“, so van Zadel. Es sei zudem ein Trend zur vielfältigeren Mobilität in den Großstädten erkennbar, während die Bedeutung der Automobilität im ländlichen Raum wächst. „Die MiD-Zahlen zeigen, dass die Verkehrswende in Ansätzen erkennbar ist, aber die erwartete und erhoffte Dynamik ausgeblieben ist“, so van Zadel. Das Fazit von Verkehrsdezernent Franz: „Nur eine abgestimmtes Verkehrspolitik, die Nahverkehr und Radwege ausbaut und gleichzeitig den Autoverkehr in der Innenstadt deutlich reduziert, hat Zukunft.“

Originalmeldung direkt auf PresseBox lesen
Mehr von Firma PresseBox

Gartner positioniert Epicor als Visionär im Magic Quadrant für Cloud-ERP für mittelständische Fertigungsunternehmen

Epicor Software, ein weltweiter Anbieter branchenspezifischer Unternehmenssoftware für Wachstum, wurde im ersten „Magic Quadrant für Cloud-ERP für mittelständische Fertigungsunternehmen“ von Gartner Inc. (1) im Quadranten für Visionäre eingestuft. Diese Einschätzung basiert auf einer umfassenden Evaluation von Epicor ERP, der globalen Lösung für Enterprise Resource Planning (ERP).

Der Magic Quadrant für Cloud-ERP bezieht sich auf ERP-Systeme, die als Anwendung über Cloud-Services zur Verfügung gestellt werden.

Dabei berücksichtigt er mittelständische Unternehmen aller Regionen mit einem jährlichen Umsatz zwischen 50 Millionen und einer Milliarde US-Dollar. Der komplette Bericht steht über die Website von Epicor zur Verfügung.

„Unser Ziel ist es, in den für uns relevanten Märkten der bevorzugte Cloud-Anbieter zu sein. Die Position als Visionär im Quadranten für Cloud-ERP bestätigt unsere Strategie. Kunden vertrauen auf uns als Anbieter von Lösungen, mit denen sie sich in der Industrie-4.0-Welt erfolgreich entwickeln können“, sagt Steve Murphy, Chief Executive Officer von Epicor Software. „Die Stärke der Epicor-Lösungen liegt in ihren industriespezifischen Funktionalitäten sowie in einer Cloud-Technologie, die auf die besonderen Prozesse unserer Kunden ausgerichtet ist. Die Basis unserer Lösungen, die Wachstum fördern und Komplexität reduzieren, ist ein tiefgreifendes Verständnis für die Branchen, für die wir tätig sind. Das Ergebnis sind leistungsfähige Systemumgebungen, die Kundenanforderungen präzise erfüllen und Ressourcen freisetzen, so dass Unternehmen profitabel wachsen können.“

Derzeit betreiben mehr als 500 Kunden weltweit – vor allem Hersteller und Distributoren – ihre Epicor ERP-Lösung in der Cloud. Einer davon ist Aerobiotix, ein innovatives Unternehmen, führend im Gesundheitsmarkt für Luftqualitätsprodukte und Epicor ERP Cloud-Kunde. Dazu sagt Michael Schmitz, Chief Financial Officer: „Einfach einloggen und alles – von täglichen Sales Reports bis hin zu Produktstandorten – ist verfügbar. Es ist das einfachste System, das ich je genutzt habe.“

Neben den industriespezifischen Funktionen, die Reaktionsfähigkeit, Agilität sowie die Kostensituation verbessern, unterstützen Cloud-Modelle die digitale Transformation von Unternehmen sowie ihre Fähigkeit, sich auf Wachstum zu konzentrieren. Sobald Unternehmen von traditionellen Systemen in eigenen Rechenzentren zu Cloud-basiertem ERP migrieren, profitieren sie von neuen Möglichkeiten, ihr Geschäft weiterzuentwickeln und Prozesse zu optimieren. Darüber hinaus können Teams unternehmensweit auf Echtzeit-Informationen zugreifen und diese Daten für bessere Geschäftsentscheidungen nutzen.

Über den Magic Quadrant

Gartner unterstützt keine der in seinen Forschungspublikationen genannten Anbieter, Produkte oder Dienstleistungen und rät Technologienutzern nicht ausschließlich zu Anbietern mit den besten Bewertungen oder ähnlichen Einstufungen. Die Veröffentlichungen von Gartner geben Meinungen des Gartner Marktforschungsinstituts wieder und sind nicht als Tatsachenfeststellungen zu werten.
Gartner schließt jegliche ausdrückliche oder stillschweigende Haftung in Bezug auf diese Studie sowie jegliche Garantie der Mängelgewährleistung oder Eignung für einen bestimmten Zweck aus.

(1) Report: Magic Quadrant for Cloud ERP for Product-Centric Midsize Enterprises. By Gartner Inc. Analysts: Mike Guay, John Van Decker, Christian Hestermann, Nigel Montgomery, Duy Nguyen, Denis Torii, Paul Saunders, Paul Schenck, Tim Faith. Published 31 October 2018.

Originalmeldung direkt auf PresseBox lesen
Mehr von Firma PresseBox

Die besten 63 von 2.709

Die Industrie- und Handelskammer (IHK) Bonn/Rhein-Sieg hat heute 63 Auszubildende und ihre 58 Ausbildungsbetriebe bei der Jahrgangsbestenehrung 2018 in der Stadthalle Bad Godesberg unter der Moderation durch Jürgen Hindenberg, Geschäftsführer Berufsbildung und Fachkräftesicherung der IHK, für ihre herausragenden Leistungen ausgezeichnet. IHK-Vizepräsidentin Ruth van den Elzen, IHK-Hauptgeschäftsführer Dr. Hubertus Hille und Otto Brandenburg, Geschäftsführer der Weiterbildungsgesellschaft der IHK Bonn/Rhein-Sieg, zeichneten Auszubildende und Betriebe mit Urkunden aus. Die besten Azubis erhielten neben ihrer Urkunde ein Schreibset sowie jeweils einen 200 Euro-Bildungsgutschein der Weiterbildungsgesellschaft.

„Ein guter Abschluss bildet das Fundament, einen Arbeitsplatz zu finden, der Ihren Talenten entspricht und verschafft Ihnen ausgezeichnete Aufstiegs- und Verdienstmöglichkeiten“, sagte IHK-Vizepräsidentin Ruth van den Elzen: „Sie sind die Spitzen-Azubis 2018. Bleiben Sie nach dem Einstieg ins Berufsleben weiterhin so engagiert und zielstrebig. Die Unternehmen brauchen Fachpersonal wie Sie: jung, motiviert und sehr gut ausgebildet im dualen System durch Betrieb und Berufskolleg.“

Die Zukunftschancen seien angesichts des drohenden Fachkräftemangels für gut ausgebildete und engagierte Mitarbeiter besser denn je. 2.709 Auszubildende haben im Jahr 2018 ihre Ausbildung beendet – 2.040 in kaufmännischen und 669 in gewerblichen Berufen. Immerhin 185 haben die Abschlussprüfung mit „sehr gut“ bestanden. Darunter hat die IHK anhand der Punktzahl im Prüfungsergebnis die 63 Besten der Besten ermittelt – von A wie Automobilkaufmann bis W wie Werkzeugmechaniker. Sebastian Weschenbach aus Windeck erzielte dabei die Idealpunktzahl von 100 als Verkäufer bei der Aldi GmbH & Co. KG, Sankt Augustin. Jeweils zwei Jahrgangsbeste wurde von der Bayerische Motoren Werke AG (Niederlassung Bonn), Volksbank Köln Bonn eG (Bonn), Eaton Industries GmbH (Bonn), Auswärtiges Amt (Bonn) und Aldi GmbH & Co. KG (Sankt Augustin) ausgebildet.

Im Rahmen der Feier stellte Jennifer Scheibel im Auftrag des Bundesministeriums für Bildung und Forschung das Aufstiegs-BAföG vor: Angehende Aufsteigerinnen und Aufsteiger müssen die Kosten für eine berufliche Weiterqualifizierung nicht alleine stemmen. Das Aufstiegsfortbildungsförderungsgesetz (AFBG) unterstützt sie dabei mit Zuschüssen und günstigen Krediten. Diese Geldleistung, auch Aufstiegs-BAföG genannt, hat seit ihrer Einführung 1996 bereits über zwei Millionen berufliche Aufstiege ermöglicht. 2016 wurden die Fördersätze noch einmal deutlich erhöht.

Junge Berufstätige, die sich zum Beispiel für eine Meister-, Fachwirt- oder Technikerfortbildung entscheiden, können für Lehrgangs- und Prüfungskosten bis zu 15.000 Euro an Fördermitteln erhalten. Obendrauf gibt es eine Förderung von bis zu 2.000 Euro für die Erstellung der fachpraktischen Arbeit sowie vergleichbarer Arbeiten. Bei Fortbildungen in Vollzeit greift der Staat zusätzlich mit einem monatlichen Beitrag zum Lebensunterhalt unter die Arme.

Das Aufstiegs-BAföG fördert die Vorbereitung auf insgesamt mehr als 700 Fortbildungsabschlüsse. Auf dem Portal www.aufstiegs-bafög.de des Bundesministeriums für Bildung und Forschung finden Interessierte nähere Informationen zur Förderung. Außerdem können sie sich an der kostenfreien Info-Hotline unter 0800 / 622 36 34 beraten lassen.

Originalmeldung direkt auf PresseBox lesen
Mehr von Firma PresseBox