Die HSB erweitert ihr Portfolio für die Herausforderungen der Energiewende – Studiengang Wirtschaftsingenieurwesen mit Schwerpunkt Energie gestartet

Woher kommt unser Strom in Zukunft? Wie können wir natürliche Ressourcen verantwortungsvoll nutzen? Auf welche Weise können wir unseren Energiebedarf decken und zugleich die Umwelt schützen? Das Thema Energie sorgt zurzeit für viel Diskussionsstoff. „Um die Ziele der Energiewende zu erreichen, braucht es neue technische Lösungen, aber auch eine Sensibilisierung der Gesellschaft für das Thema“, erklärt Prof. Dr. Ingo Haug. Er leitet den neuen Studiengang Wirtschaftsingenieurwesen mit Schwerpunkt Energie an der Hochschule Bremen (HSB). Seit dem Wintersemester 2017/18 bereitet sich der erste Jahrgang Studierender darauf vor, Antworten auf die Energiefragen von heute und morgen zu finden.

Ein Hauptziel der Energiewende ist, die Klimaerwärmung auf unter zwei Grad Celsius gegenüber der vorindustriellen Zeit zu begrenzen. Dazu sollen die Emissionen von Kohlenstoffdioxid (CO2) bis zum Jahr 2050 um bis zu 95 Prozent der 1990 ausgestoßenen Menge sinken. Erneuerbare Energien sollen bis dahin 80 Prozent am Bruttostromverbrauch ausmachen. Auch der Primärenergieverbrauch soll gegenüber 2008 halbiert werden. Diese ambitionierten Ziele erfordern Maßnahmen im Strom-, Wärme- und Verkehrssektor.

Der neu gestartete Bachelor-Studiengang an der HSB vermittelt den Studierenden deshalb umfassende Kenntnisse im Themenfeld Energie. In den sieben Semestern beschäftigen die Studierenden sich beispielsweise mit Energieressourcen, Energieeffizienz, Passivhaustechnik, Wind und Sonne als regenerative Energiequellen sowie mit Möglichkeiten zur Energiespeicherung. Neben betriebswirtschaftlichen Grundlagen steht auch das Thema Energiehandel auf dem Plan. Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf der Digitalisierung. Digitale Technik kommt im Energiesektor an vielen verschiedenen Punkten zum Einsatz: Kleinkraftwerke können zu sogenannten virtuellen Kraftwerken zusammengefasst und gesteuert werden. Intelligente Netze können die Effizienz der Energieversorgung steigern. Privatleute können ihren selbsterzeugten Strom auf „Peer to Peer“-Plattformen direkt an Verbraucher verkaufen.

Während des Studiums haben die Studierenden im Praxissemester und in Projektmodulen Gelegenheit, ihr Wissen anzuwenden. Hier können sie verschiedene Themen bearbeiten und eigene Schwerpunkte für eine Spezialisierung setzen. Auch in der Bachelor-Arbeit können sie sich mit Fragestellungen aus der Praxis befassen.  Unternehmen profitieren dabei von dem Wissen, das die Studierenden mitbringen. Diese wiederum sammeln wertvolle Erfahrungen für das Berufsleben.

„An der HSB gehen wir Zukunftsfragen mit einer anwendungsorientierten Perspektive an“, sagt Rektorin Prof. Dr. Karin Luckey. „Konkret heißt das: Wir bündeln das Know-how unterschiedlicher Fachrichtungen, um Lösungen für komplexe Herausforderungen wie die der Energieversorgung zu finden. Mit unserem bedarfsorientierten Studienangebot sorgen wir für bestens qualifizierte Fachkräften. Die Nähe zur Praxis ermöglicht es uns, in technischen und gesellschaftlichen Fragen wichtige Impulse für die regionale Entwicklung zu geben.“ Mit dem neuen Studiengang erweitert die HSB ihren Schwerpunkt im Bereich Energie, Umwelt und Nachhaltigkeit. Sie unterstreicht damit ihren Anspruch als eine zentrale Adresse für diese Zukunftsthemen.

Nach dem Abschluss können die Studierenden mit ihrer breiten Qualifikation außer in der Energiebranche auch in angrenzenden Bereichen arbeiten, in denen Wirtschaftsingenieurs-Kompetenzen gefragt sind. Sie können zum Beispiel Abläufe in der Produktion optimieren oder die Entwicklung des Energiesektors in Behörden begleiten.

Der Studiengang Wirtschaftsingenieurwesen mit Schwerpunkt Energie ist laut Prof. Dr. Haug das Ergebnis guter Teamarbeit: „Ich bin dankbar für die Unterstützung von vielen Beteiligten, die den neuen Studiengang erst ermöglicht haben.“ Über mangelnde Nachfrage kann er nicht klagen: Zum Start konnten alle geplanten Studienplätze vergeben werden.

Terminhinweis
Interessierte können sich an zwei Terminen über den Studiengang informieren: am 24. Januar 2019 und am 27. Juni 2019, jeweils von 17 bis 18 Uhr, Neustadtswall 30, AB-Gebäude, Raum S12.

Studiengangs-Website: www.hs-bremen.de/enwi

Originalmeldung direkt auf PresseBox lesen
Mehr von Firma PresseBox

Was man beim Kauf von Büchern aus dem Netz beachten sollte

Morgen startet die Frankfurter Buchmesse! Wer sich nach der Messe dazu entschließt, Romane, Krimis oder Sachbücher zu kaufen, der wird im Internet fündig. Jeder zweite deutsche Onlineshopper bestellt Bücher im Internet – darunter auch elektronische. Welche Stolperfallen Lesebegeisterte dabei beachten sollten, erläutert Dr. Carsten Föhlisch, Leiter der Rechtsabteilung von Trusted Shops und Experte für Verbraucherrecht.

1. Gilt für E-Books das gleiche Widerrufsrecht wie für klassische Bücher?
Dr. Carsten Föhlisch: Für klassische Bücher gilt ein Widerrufsrecht von 14 Tagen. Die Widerrufsfrist beginnt mit dem persönlichen Erhalt der Ware. Grundsätzlich gilt das Widerrufsrecht auch für E-Books. Die 14-tägige Frist beginnt in diesem Fall aber im Moment des Vertragsschlusses. Das Widerrufrecht bei E-Books kann jedoch mit Beginn des Downloads erlöschen. Bei digitalen Gütern wie E-Books, die als Download gekauft werden, erlischt das Widerrufsrecht nämlich, wenn mit dem Download begonnen wurde und der Verbraucher zuvor ausdrücklich zustimmt, dass der Unternehmer vor Ablauf der Widerrufsfrist mit der Ausführung des Vertrages beginnt und seine Kenntnis davon bestätigt hat, dass er durch seine Zustimmung mit Beginn der Ausführung des Vertrags sein Widerrufsrecht verliert.

2. Wer trägt bei der Rückgabe von klassischen Büchern die Rücksendekosten?
Dr. Carsten Föhlisch: Online-Händler können die Kosten der unmittelbaren Rücksendung der Ware vom Kunden verlangen, sofern sie den Verbraucher vor Abgabe der Bestellung über diesen Umstand informiert haben – z.B. im Rahmen der Widerrufsbelehrung. Schweigt der Händler zur Tragung der Rücksendekosten, so muss er diese tragen.

3. Kann ich Bücher zurücksenden, die ich bei einer Privatperson über einen Marktplatz wie eBay gekauft habe?
Dr. Carsten Föhlisch: Ein gesetzliches Widerrufsrecht gibt es in diesem Fall nicht, da es beim Online-Einkauf immer nur dann gilt, wenn der Verkäufer ein Unternehmer und der Käufer ein Verbraucher ist. Ob man also das Buch auch bei einem privaten Verkäufer zurückgeben kann, lässt sich nicht pauschal beantworten, da man in diesem Fall auf die Kulanz des privaten Verkäufers angewiesen ist. In vielen privaten Angeboten bei eBay findet sich aber der Hinweis, dass eine Rücknahme ausgeschlossen sei.

4. Kann ich E-Books verleihen?
Dr. Carsten Föhlisch: Wer E-Books im Internet kauft und herunterlädt, der erwirbt beim Kauf lediglich ein Nutzungsrecht. Das bedeutet: Im Gegensatz zum Kauf von einem physischen Buch besitzt der Käufer diese digitalen Güter nicht wirklich. Dieses Nutzungsrecht ist in der Regel an eine einzelne Person gebunden. Wer also ein E-Book herunterlädt und damit eine sogenannte Lizenz erwirbt, kann diese nicht einfach an einen Freund verleihen, weitergeben oder gar an jemanden verkaufen. Dazu muss man jedoch in die jeweiligen Lizenzbestimmungen schauen, um auf Nummer sicher zu gehen. Oftmals ist darin die Weitergabe ausgeschlossen, manchmal aber auch begrenzt erlaubt.

Originalmeldung direkt auf PresseBox lesen
Mehr von Firma PresseBox

Kunde widerruft, aber schickt Ware nicht zurück – Was tun? Wie lange warten?

Was passiert, wenn der Kunde nach wirksam erklärtem Widerruf die Ware nicht zurück schickt? Was können Händler tun?

Was gilt?
Verbrauchern steht bei Fernabsatzverträgen und Verträgen, die außerhalb von Geschäftsräumen geschlossen werden, grundsätzlich ein 14-tägiges Widerrufsrecht zu. Dieses Widerrufsrecht wird vom Verbraucher regelmäßig in Anspruch genommen und führt zur Rückabwicklung des Vertrages. D.h., dass Unternehmer die gelieferte Ware und der Verbraucher den Kaufpreis zurück erhalten.

Rechte und Pflichten des Verbrauchers
Nach Erhalt der Ware hat der Verbraucher 14 Tage Zeit, um den Widerruf zu erklären. Mit Absenden der Widerrufserklärung beginnt für den Verbraucher erneut eine Frist von weiteren 14 Tagen zu laufen, innerhalb derer er die Ware an den Händler zurückschicken muss. Zur Fristwahrung genügt hier die ordnungsgemäße Absendung der Ware bzw. der Nachweis, dass er die Ware abgesandt hat. Die Ware muss daher nicht innerhalb von 14 Tagen bei dem Händler eingehen. Hält der Verbraucher diese Fristen nicht ein, kann er dem Händler zum Ersatz des Schadens verpflichtet sein, der ihm durch den verspäteten Erhalt der Ware entstanden ist.

Rechte und Pflichten des Unternehmers
Mit Erhalt des Widerrufs (wichtig: Nicht mit Erhalt der Ware) beginnt für Online-Händler eine Frist von 14 Tagen, innerhalb derer sie den Kaufpreis erstatten müssen.

Eine Mahnung mit Fristsetzung seitens des Verbrauchers ist nicht notwendig und die Rückerstattung wird mit Ablauf der 14-tägigen Frist fällig. Für die Rückerstattung müssen Händler ferner dasselbe Zahlungsmittel verwenden, welches der Verbraucher bei der Zahlung verwendet hat (bspw. Überweisung bei Überweisung, Barzahlung bei Barzahlung), wenn nicht ausdrücklich etwas anderes vereinbart worden ist.

Die Ware ist noch nicht da
Der Unternehmer ist nicht schutzlos dem Rückzahlungsverlangen des Verbrauchers ausgeliefert, denn der Verbraucher ist vorleistungspflichtig. D.h. Dem Händler steht ein Zurückbehaltungsrecht zu. Damit kann er die Rückzahlung verweigern, bis er die Ware oder einen Nachweis der ordnungsgemäßen Ablieferung durch den Verbraucher erhalten hat. 

Das Zurückbehaltungsrecht muss jedoch aktiv ausgeübt werden. Verlangt der widerrufende Verbraucher die Rückerstattung des Kaufpreises, ohne die Ware bislang zurückgesendet zu haben, können Online-Händler dieses Verlangen zurückweisen und sich auf ihr Zurückbehaltungsrecht berufen.

Wie lange hat der Händler auf die Rücksendung zu warten?
Wie gesehen, muss der Verbraucher die 14-tägige Rücksendungspflicht, zumindest durch fristgerechte Rücksendung einhalten. Hält der Verbraucher diese Frist nicht ein und sendet die Ware zu spät zurück, kommt er in Verzug und macht sich gegenüber dem Händler schadensersatzpflichtig. Ferner haftet der Verbraucher auch für den zufälligen Untergang der Ware während des verspäteten Rücktransportes an den Händler. Die Höhe der Schadensersatzansprüche ist immer vom jeweiligen Einzelfall abhängig.

Was gilt, wenn der Unternehmer anbietet, die Ware abzuholen?
Bietet der Verkäufer an, die Waren abzuholen, so ist der Käufer nicht mehr verpflichtet, die Waren zurückzusenden. Außerdem ist der Händler dann nicht mehr dazu berechtigt, die Rückzahlung zu verweigern. Gleichzeitig entsteht eine wechselseitige Verpflichtung zwischen dem Käufer und Händler zur Leistung Zug-um-Zug. Also Ware gegen Geld. Ohne die Ware erhalten zu haben, sind Verkäufer nicht verpflichtet, die Rückzahlung vorzunehmen.

Doch was, wenn der Käufer die Waren nicht zur Abholung bereitstellt bzw. nicht anzutreffen ist?
In diesem Fall ist der Verkäufer nicht verpflichtet, die Rückzahlung vorzunehmen, bevor er nicht auch die Ware erhalten hat und kann diese weiterhin verweigern. Der nicht angetroffene Käufer gerät, soweit er die rechtzeitige Herausgabe zum vereinbarten Termin zu vertreten hat, in Verzug. Geht die Ware zwischenzeitlich bei dem Verbraucher unter, so geht sein Anspruch auf die Rückzahlung unter.

Fazit:
Dem Verbraucher steht ein 14-tägiges Widerrufsrecht zu. Nach wirksamer Ausübung dieses Rechts, sind die empfangenen Leistungen spätestens nach 14 Tagen zurück zu gewähren. Mit Erhalt des Widerrufs (wichtig: Nicht mit Erhalt der Ware!) beginnt für den Online-Händler eine Frist von 14 Tagen, innerhalb derer er den Kaufpreis erstatten muss. Jedoch kann der Händler aufgrund eines gesetzlichen Zurückbehaltungsrechts die Rückerstattung verweigern, bis er die Ware oder einen Nachweis der ordnungsgemäßen Ablieferung durch den Verbraucher erhalten hat. Bietet der Unternehmer die Abholung der zurückzugebenden Ware an und trifft er den Käufer zum vereinbarten Zeitpunkt nicht an, kann er auch in diesem Fall die Rückerstattung verweigern.

Originalmeldung direkt auf PresseBox lesen
Mehr von Firma PresseBox

TÜV SÜD gibt Tipps beim Kauf von Heckenscheren

Im Herbst beginnt für Gartenbesitzer wieder eine arbeitsreiche Zeit. Beete werden winterfest gemacht und Hecken geschnitten. Dazu bedarf es auch der passenden Arbeitsgeräte. Sollte die Anschaffung einer Heckenschere anstehen, steht dem Verbraucher eine Vielzahl von Geräten zur Verfügung. Auf was man neben Bedienkomfort und Sicherheit noch achten sollte, weiß Armin Saurer von TÜV SÜD.

Sind im Garten nur einige Büsche in Form zu bringen oder steht der Schnitt einer meterlangen Gartenhecke an? „Diese Frage sollte sich jeder stellen, der sich eine neue Heckenschere anschaffen möchte“, sagt Armin Saurer, Produktexperte bei der TÜV SÜD Product Service GmbH. „Die wichtigsten Kriterien für die Auswahl der passenden Heckenschere: Welche Art von Gehölz muss geschnitten werden? Ist es weich oder hart? Steht ein stärkerer Rückschnitt an oder nur ein feiner Erhaltungsschnitt?“ Wichtig ist auch die Größe und Art der zu bearbeitenden Fläche. Sind große und hohe Flächen zu bearbeiten oder nur einzelne kleine Stauden?

Benzinmotor – leistungsstark und robust

Die Anschaffung einer benzinbetriebenen Heckenschere ist dem Profigärtner anzuraten. Diese schneidet problemlos auch dickere Äste und ist im Dauergebrauch beim Bearbeiten von großen Flächen sehr robust. Zudem kann ohne störendes Kabel gearbeitet werden. Allerdings tritt eine höhere Lärm- und Geruchsbelästigung auf, zudem hat ein Benzinmotor ein höheres Gewicht. Gerade Profis sollten Wert auf die Qualität und die Herstellergarantie legen. Sind auch nach Jahren noch Ersatzteile verfügbar und gibt es einen Kundenservice? Diese Faktoren zahlen sich auch bei höheren Anschaffungskosten auf lange Sicht aus.

Die elektrische Heckenschere

Elektrisch betriebene Heckenscheren gibt es in großer Vielfalt, mit unterschiedlichsten Motorleistungen und in vielen Schnittlängen und Schnittstärken. Meist bieten sie für die geforderte Anwendung die passende Leistung und arbeiten schnell und effektiv. Sie sind für kleinere und größere Hecken geeignet und das Arbeiten ist durch die geringe Lärmbelästigung angenehm – ein Pluspunkt auch mit Blick auf die Nachbarschaft. Die Motorstärke und der Schwertlänge richtet sich nach Beschaffenheit der Hecke, Bäume oder Büsche. Empfehlenswert ist eine Länge ab 500 Millimetern für den großflächigen Heckenzuschnitt. Der Formschnitt von Sträuchern gelingt mit einer kürzeren und wendigeren Variante mit circa 400 Millimetern besser. Je nach Gartengröße ist auf die ausreichende Kabellänge zu achten.

Modelle mit Akkubetrieb

Akkus werden immer leistungsfähiger und so sind auch akkubetriebene Heckenscheren mittlerweile in allen Leistungsklassen – vom günstigen Einsteigergerät bis hin zur Profi-Ausführung – erhältlich. Der Verbraucher kann das passende Produkt für den Einsatz im kleinen Vorgarten bis zur großen Hecke auswählen. Kein Kabel stört bei der Arbeit. Zudem sind akkubetriebene Heckenscheren leichter und leiser als Benzingeräte. Auch Wartung, Reinigung und Service sind unkomplizierter. Allerdings ist die Laufzeit je nach Akku-Kapazität und Leistung begrenzt, was einen Ersatz-Akku oder rechtzeitiges Nachladen erfordert.

Ergonomie und Sicherheit

Damit es beim Arbeiten nicht zu Ermüdungserscheinungen der Arme und des Nackens kommt, sind das Gewicht und die Handhabung des Geräts entscheidend. Im Idealfall verfügt es über ergonomisch geformte und gepolsterte Griffe. „Zudem sollte die Heckenschere möglichst vibrationsarm laufen“, so Experte Armin Saurer. „Hochwertige, diamantgeschliffene Messer aus Spezialstahl sind besonders scharf und langlebig, sie müssen nicht nach jedem Gebrauch geschärft werden.“

Wo scharfe Messer im Spiel sind, lauern auch Gefahren. Deshalb spielt die Sicherheit eine wichtige Rolle. Hier ist das TÜV SÜD GS-Zeichen eine wichtige Entscheidungshilfe. Internationale Sicherheitsstandards fordern einen Bremsmechanismus für das Messer. Hersteller von qualitativ hochwertigen Produkten gewähren in der Regel eine Garantiezeit zwischen 12 und 24 Monaten. Zusätzlich sollte der Hobby- oder Profigärtner die eigene Sicherheit nicht vernachlässigen. Ein Handschutz ist unabdingbar, ebenso das Tragen einer Schutzbrille und eventuell ein Gehörschutz.

Weitere Informationen unter www.tuev-sued.de/ps.  

Originalmeldung direkt auf PresseBox lesen
Mehr von Firma PresseBox

Solarstrom ohne Finanzamt und Genehmigung

SunPremium Solar Module können Strom erzeugen für Haus oder Gewerbe auch ohne Finanzamt Meldung. Zusammen mit Wechselrichter und Speicher sind dabei keine Genehmigungen und Finanzamt Meldungen sowie Netzanmeldungen erforderlich.

Als Solar-4.0 Inselanlage werden alle Verbraucher versorgt – nicht genutzter Strom gespeichert. Im Fall der Fälle wird das Netz hinzugezogen – es wird aber nichts mehr ins Netz gespeist – somit sind EEG Abgaben, Mehrwertsteuer und Netzgebühren nicht mehr zu bezahlen. Solar 4.0 Anlagen gibt es für jedes Haus oder auch Wohnung. Jetzt ist keine Genehmigung mehr erforderlich.

So haben Sie keine Bürokratie – Gerne erklären die Spezialisten von iKratos was zu beachten ist und wie man das Ganze umsetzen kann. In der Ausstellung werden Beispiel gezeigt und erklärt was zu beachten ist.

Originalmeldung direkt auf PresseBox lesen
Mehr von Firma PresseBox

Die Geoblocking-Verordnung kommt – Was Shopbetreiber nun beachten müssen

Kurz vor Weihnachten ist es soweit – ab dem 3. Dezember 2018 gilt die neue Geoblocking-Verordnung. Online-Händler müssen sich auf zahlreiche Änderungen einstellen.

Geoblocking – Was ist das?
Beim Geoblocking wird der Zugriff eines Internetnutzers auf eine bestimmte Website oder andere Inhalte aufgrund seines Aufenthaltsortes beschränkt. Diese Beschränkungen erfolgen zumeist aufgrund der Zugriffsanfrage von IP-Adressen mit einer bestimmten Länderkennung, aber auch auf andere Weise – häufig werden Versandadressen beschränkt, ausländische Zahlungsmittel nicht akzeptiert oder es sind keine Rechnungsadressen im Ausland möglich.

Anwendungsbereich
Die Geoblocking-VO findet gegenüber Kunden Anwendung. Von diesem Begriff werden sowohl Verbraucher als auch Unternehmen erfasst. Unternehmen sind jedoch nur in ihrer Eigenschaft als Kunde geschützt, das heißt nur soweit, wie sie die Waren oder Dienstleistungen erwerben, ohne sie wirtschaftlich weiter zu verwerten. Unklar ist allerdings noch, wie diese Endnutzer-Eigenschaft überprüft werden soll.

Freier Zugang
Viele Online-Shops betreiben verschiedene Länderseiten, auf welche die Nutzer aus den unterschiedlichen Ländern automatisch weitergeleitet werden und hinsichtlich Sprache, Zahlungsarten und Lieferbedingungen entsprechend angepasst sind. Eine solche Weiterleitung ist künftig grundsätzlich verboten. Von diesem Grundsatz gibt es jedoch zwei Ausnahmen.

Erste Ausnahme: Ausdrückliche Zustimmung zur Weiterleitung
Wenn verschiedene Versionen des Shops für verschiedene Mitgliedstaaten bestehen, darf z.B. der deutsche Kunde, der einen französischen Shop aufruft, grds. nur mit ausdrücklicher Zustimmung –etwa durch Abhaken in einem Pop-up – auf eine deutsche Version des Shops weitergeleitet werden.

Um eine Einwilligung zur Weiterleitung nicht jedes Mal neu einholen zu müssen, soll es an dieser Stelle möglich sein, diese Angabe als Präferenz im Nutzerkonto zu speichern. In diesem Fall muss jedoch der jederzeitige Widerruf dieser Zustimmung möglich sein. Außerdem muss die Shopversion, auf die der Nutzer ursprünglich zugreifen wollte, für ihn weiterhin leicht zugänglich bleiben.

Zweite Ausnahme: Weiterleitung ist rechtlich erforderlich
Zudem gilt dieses Verbot der Weiterleitung dann nicht, wenn sie erforderlich ist, um unionsrechtliche Anforderungen oder entsprechende nationale Anforderungen, die auf Unionsrecht basieren und denen der Anbieter unterliegt, zu erfüllen.

In diesem Fall muss der Anbieter die Gründe für eine Sperrung, Beschränkung oder Weiterleitung klar und deutlich erklären und in der Sprache der ursprünglich aufgerufenen Shopversion angeben. Diese kann z.B. ein Werbe- oder Vertriebsverbot für bestimmte Produkte (E-Zigaretten, Heilmittel, Nahrungsergänzungsmittel etc.) sein oder aus Gründen des Jugendschutzes erfolgen. Zumindest bei Misch-Sortimenten wird es hier technisch schnell kompliziert, wenn nicht alle angebotenen Produkte von einem solchen Verbot erfasst werden.

Keine unterschiedlichen AGB
Ebenfalls untersagt die Geoblocking-VO eine unterschiedliche Behandlung der Kunden im Hinblick auf den Zugang zu Waren oder Dienstleistungen in AGB, wenn diese auf der Staatsangehörigkeit, dem Wohnsitz oder dem Ort der Niederlassung basiert. Die Kunden sollen in der Lage sein, Waren genau zu den gleichen Bedingungen erwerben zu können, wie es für vergleichbare Kunden mit Wohnsitz in dem betreffenden Staat möglich ist. So muss ein deutscher Kunde auch den französischen Shop aufrufen und dort kaufen können, um etwa vom lokalen Sale oder lokalen Produkten zu profitieren.

Unterschiedliche Brutto-Preise möglich
Das Verbot, unterschiedliche AGB zu verwenden, bedeutet auch nicht, dass der Händler dazu verpflichtet ist, außervertragliche gesetzliche Anforderungen des jeweiligen Mitgliedstaates für die jeweiligen Waren zu erfüllen. Hierzu zählen z.B. Kennzeichnungsvorschriften oder branchenspezifische Anforderungen. Eine unterschiedliche Behandlung ist nach wie vor möglich, solange sie in nicht diskriminierender Weise erfolgt.

Zahlungsmethoden
Anbietern ist es untersagt, aufgrund der Staatsangehörigkeit, des Wohnsitzes oder des Ortes der Niederlassung des Kunden, des Standortes des Zahlungskontos, des Ortes der Niederlassung des Zahlungsdienstleisters oder des Ausstellungsortes des Zahlungsinstruments innerhalb der EU unterschiedliche Zahlungsbedingungen anzuwenden.

Dieses Verbot gilt allerdings nur für solche Zahlungen, die über eine elektronische Transaktion durch Überweisung, Lastschrift oder eine Zahlungskarte innerhalb derselben Zahlungsmarke und Zahlungskategorie erfolgen, die Zahlungsdiensteanbieter eine sog. starke Kundenauthentifizierung sicherstellen und die Zahlung auch in einer Währung erfolgt, die der Anbieter akzeptiert. Damit bleibt es nach wie vor den Händlern überlassen, welche Zahlungsmittel sie akzeptieren und welche Marke.

Zurückbehaltungsrecht
Zudem besteht nach der Geoblocking-VO die Möglichkeit, die Ware bei Vorliegen objektiver Gründe zurückzuhalten, bis der Händler eine Bestätigung erhalten hat, dass der Zahlungsvorgangs eingeleitet wurde (Art. 5 Abs. 2). Hauptanwendungsfall dürften Schwierigkeiten bei der Beurteilung der Kreditwürdigkeit sein. Im Falle des Lastschriftverfahrens soll daher auch erlaubt sein, eine Vorauszahlung mittels Überweisung zu verlangen, bevor die Leistung erbracht wird.

Sanktionen
Die Mitgliedstaaten müssen Vorschriften erlassen, die Maßnahmen gegen bei Verstößen gegen diese Verordnung enthalten und ihre Umsetzung gewährleisten. Diese Maßnahmen müssen wirksam, verhältnismäßig und abschreckend sein. Jeder Mitgliedstaat muss eine oder mehrere zuständige Stelle bzw. Stellen für eine angemessene und wirksame Durchsetzung der Verordnung benennen.

In Deutschland soll das Telekommunikationsgesetz entsprechend geändert werden. Bei Verstößen gegen die Geoblocking-VO wird es sich um Ordnungswidrigkeiten handeln. Zuständig wird die Bundesnetzagentur sein. Bei Verstößen kann eine Geldbuße bis zu 300.000 Euro verhängt werden.

Originalmeldung direkt auf PresseBox lesen
Mehr von Firma PresseBox

Aspect Software ernennt Chris Koziol zum Chief Executive Officer

  • Koziol übernimmt zusätzlich Position des CEO nach sechs Jahren als Aspect President
  • der erfahrene Manager war maßgeblich beteiligt an der Transformation von Aspect zu einem der führenden Anbieter cloudbasierter Customer Engagement Lösungen
  • verfügt über fundierte Kenntnisse des weltweiten Enterprise Software Marktes

Aspect Software, Anbieter komplett integrierter Customer Engagement-, Workforce Optimization- und Omnichannel Self-Service-Lösungen, gibt die Ernennung des bisherigen Präsidenten Chris Koziol zum Präsidenten und CEO des Unternehmens bekannt. Mit über 30 Jahren Technologie- und Führungserfahrung war Koziol eine der treibenden Kräfte bei der Umgestaltung von Aspect von einem Anbieter für On-Premise Software zu einem Anbieter marktführender cloudbasierter Customer Engagement Lösungen.

„Ich freue mich sehr, die Rolle des CEO zu übernehmen. Wir befinden uns in einer entscheidenden Marktphase, in der Unternehmen erkennen, wie differenzierte Kundenerlebnisse ihnen dabei helfen, in zunehmend wettbewerbsorientierten Märkten erfolgreich zu sein“, so Koziol. „Die funktionsreichen, nativ entwickelten und fachmännisch gelieferten Aspect Lösungen erzielen große Aufmerksamkeit, denn sie sind in der Lage, den immer weiter steigenden Service-Erwartungen der Verbraucher gerecht zu werden, insbesondere über neu aufkommende digitale Kanäle. Das ist eine großartige Chance für das Unternehmen, von der Marktdynamik zu profitieren und ich fühle mich geehrt, Aspect und unsere weltweit über 1.700 Mitarbeiter in dieser spannenden Zeit zu leiten.“

Bevor er zu Aspect wechselte, war Koziol in verschiedenen führenden Positionen in der Enterprise Software- und Systemintegrationsbranche tätig, darunter mehr als vier Jahre als Chief Operating Officer für das Unternehmen JDA Software, das sich während seiner Amtszeit zu einem 400 Mio. US$ Unternehmen entwickelte. Außerdem war er 16 Jahre in führenden Positionen, u.a. als President und COO, bei MicroAge, einem 6 Mrd. US$ Fortune 500 Systemintegrator und Vertriebshändler.

Koziol ist Absolvent des Management Development Programms der Harvard Business School und hat einen Bachelor-Abschluss in Business Administration – Marketing der Universität von Arizona. Er ist außerdem Mitglied des Verwaltungsrats des Arizona Technology Council.

Originalmeldung direkt auf PresseBox lesen
Mehr von Firma PresseBox

Hitze, Dürre, Katastrophen: Die Wärmepumpe bleibt cool – und schont das Klima

.
• Die Wärmepumpe ist das einzige Heizungssystem, das im Sommer auch kühlen kann
• Ohne den beschleunigten Zubau von Wärmepumpen im Wohn- und Gebäudebereich lässt sich der Klimawandel nicht aufhalten

Dieser Sommer eint Europa. Denn er lässt auch fast alle Nordeuropäer spüren, welche Folgen der Klimawandel für unseren Planeten haben kann. Ernten vertrocknen und verbrennen, Strom und Wasser werden knapp. Jedoch nicht nur Hitze und Dürre, sondern auch Kälte und Unwetter wie Stürme, Hagel und Starkregen werden nach Einschätzung von Klimaforschern als Folge der Erderwärmung zunehmen. Wann handeln, wenn nicht jetzt?

Umweltschonende Heiz- und Kühltechnologien: Ein Schlüssel zur Senkung der CO2-Emission

Die Erderwärmung wird maßgeblich verursacht durch den kontinuierlich wachsenden Ausstoß von Kohlendioxid. Dabei entfallen knapp 40 Prozent der CO2-Emissionen in Deutschland auf die Bereitstellung von Raumwärme und Warmwasser. Im Pariser Klimaschutzabkommen wurden verbindlich Ziele vereinbart, um die Erwärmung der Atmosphäre zu drosseln. Doch die Energiewende stockt und 13 Millionen überalterte Heizkessel leisten nach wie vor Ihren schädlichen Beitrag zur verheerenden Erderwärmung.  

Lieber Wärme ernten als Zukunft verheizen

Unter den modernen Heizsystemen wird die Wärmepumpe von vielen Experten als die wichtigste Heiztechnologie für eine klimaschonende Wärmeversorgung betrachtet. Warum? „Wärmepumpen sind hocheffizient, sie ernten quasi die Energie aus der Umwelt zum Heizen und Kühlen“, so Dr. Martin Sabel vom Bundesverband Wärmepumpe. „Die Potenziale zur Nutzung von Erd- und Umweltwärme sind nach menschlichem Ermessen unbegrenzt und Wärmepumpen können außerdem zur Stabilität des Stromsystems beitragen“, so Sabel weiter. In zahlreichen Studien wird daher geschlussfolgert, dass der Zubau von Wärmepumpen in Deutschland deutlich beschleunigt werden muss.

Kühltechnologien werden immer wichtiger: Die Wärmepumpe kann nicht nur Heizen

Zukünftig wird uns auch das Thema Kühlen aufgrund der Erderwärmung und extremer Temperaturen auch in Nordeuropa mehr und mehr beschäftigen. Wärmepumpen sind das einzige Heizsystem, das im Sommer die Raumtemperatur auch absenken kann. Besonders effizient ist die passive Kühlung. Hierbei wird die überschüssige Raumwärme über Erdsonden oder Brunnenanlagen in den Untergrund abgeführt. Die zusätzlichen Investitionskosten in einen Plattenwärmetauscher und Umwälzpumpe sind vernachlässigbar.  Betriebskosten fallen lediglich für die Zirkulation an. Eine passive Kühlung des Gebäudes über Erdsonden oder Brunnen verursacht praktisch keine Emissionen. Auch Luftwärmepumpen können im sogenannten reversiblen Betrieb Gebäude kühlen.

Appell an die Politik: Anreize für Heizungstausch schaffen

„Abgaben, Steuern und Umlagen treiben den Preis auch für Erneuerbaren Strom in die Höhe, während fossile Brennstoffe kaum belastet werden“, erklärt Martin Sabel. „Wir brauchen endlich eine strategische Ausrichtung der Energiepolitik. Hauptaufgabe muss es sein, dafür zu sorgen, dass sich CO2-Einsparungen für Verbraucher und Unternehmen wirtschaftlich lohnen und dass sie bei notwendigen Investitionen für ein klimaschonendes Heizsystem unterstützt werden“, so Sabel.

 

Originalmeldung direkt auf PresseBox lesen
Mehr von Firma PresseBox

The Trade Desk erweitert sein Angebot für Native Advertising mit Ligatus

The Trade Desk, Inc. (NASDAQ: TTD), Anbieter einer globalen Einkaufsplattform für digitales Werbeinventar, baut sein Angebot für Native Advertising mit Video und weiterem Display-Inventar aus.Über die verbesserte Einbindung von Sharethrough und TripleLift können Kunden von The Trade Desk nun auch Native Video zu ihren Mediaplänen hinzufügen sowie über die Plattform ausführen und optimieren. Zudem erweitert The Trade Desk sein Angebot an Native Display-Inventar mit Ligatus, um Native auf globaler Ebene zu stärken.

Im Gegensatz zu herkömmlichen Pre-Roll-Anzeigen ist Native Video ideal für längere Video-Beiträge, die auf das Storytelling einzahlen und somit die Markenbekanntheit steigern. Ein Native Video kann über The Trade Desk auf bis zu fünf Minuten verlängert werden. Die Integration von Native Video beinhaltet außerdem die Veröffentlichung eines Titels, einer Inhaltsbeschreibung und weiteren nützlichen Angaben, die im Content-Feed eines Verbrauchers ausgeliefert werden.

"Zielgerichtete Video Ads führen in redaktionellen Umfeldern zu einem besseren Erlebnis für den Verbraucher und sie tragen zu einer höheren Markenerinnerung und zu mehr User-Engagement bei", sagt Jeff Green, Gründer und CEO von The Trade Desk. „Durch die Zusammenarbeit mit Sharethrough und TripleLift können Werbetreibenden nun Native Video programmatisch einkaufen und die Platzierung faszinierender Inhalte in den gesamten Mediaplan über ein Dashboard vornehmen."

"Kunden von The Trade Desk erhalten nun mit Ligatus Zugang zu Europas größtem Premium-Angebot. Unser Netzwerk besteht aus mehr als 1.400 handverlesenen, hochwertigen Verlagen, die ein markensicheres Umfeld bieten. Auf der anderen Seite profitieren Ligatus’ Publisher von zusätzlichen Kampagnen und vielen neuen Markenunternehmen, die der führenden DSP von The Trade Desk ihr Vertrauen schenken“, bestätigt Klaus Ludemann, CEO bei Ligatus.

Die Plattform von The Trade Desk erstreckt sich über Display, Video, Mobile, Audio und TV, um präzises Targeting über jeden Kanal bereit zu stellen. Die Ergänzung mit Native Video ermöglicht nun die ganzheitliche Kampagnenplanung und -ausführung auf einer Plattform.

Originalmeldung direkt auf PresseBox lesen
Mehr von Firma PresseBox

10 Tipps: So erkennen Internet-Käufer Fake-Shops

Beim Online-Shopping  gibt es immer wieder Schwarze Schafe, die auf gefakten Seiten mit besonders günstigen Preisen locken. Tappt der Schnäppchenjäger in die Falle und zahlt per Vorkasse, erwartet ihn eine böse Überraschung: die Ware wird nie geliefert. Dass die heute startende ARD-Sendung „Kriminalreport“ mit Judith Rakers das Thema Fake-Shops ebenfalls im Programm hat, zeigt, wie brisant die Lage in Deutschland ist. Wie Verbraucher sich davor schützen und woran sie einen unseriösen Online-Shop erkennen, erklärt Dr. Carsten Föhlisch, Rechtsexperte von Trusted Shops.

1. Verdächtige Anbieterkennzeichnung
Der Verkäufer sollte sofort und eindeutig identifiziert werden können. Sind die entsprechenden Angaben nur schwer oder gar nicht auffindbar, ist höchste Vorsicht geboten. Skepsis ist auch angebracht, wenn nur eine Firma, aber kein Name oder nur eine Postfachanschrift genannt wird.

2. Ungenügender Datenschutz
Die Aussagen zum Datenschutz sind ein weiteres untrügliches Indiz: Sind diese lückenhaft oder fehlen sie gänzlich, verkauft der Website-Betreiber vielleicht Kundendaten weiter oder übermittelt sie an zweifelhafte Auskunftssysteme.

3. Uneindeutige Preisangaben sowie Vorkasse ohne Geld-zurück-Garantie
Sämtliche Preisangaben sollten klar wiedergeben, dass die Mehrwertsteuer bereits enthalten ist und welche Versandkosten inklusive eventueller Zuschläge genau entstehen. Werden die Versandkosten nicht genannt oder ist deren Berechnung unklar, sind böse Überraschungen vorprogrammiert. Eine Zahlung per Vorkasse sollte durch einen Käuferschutz wie von Trusted Shops abgesichert sein. Denn nur so lässt sich vermeiden, dass man sein Geld verliert, falls der Händler trotz Zahlung nicht liefert – Überweisungen lassen sich nämlich nicht rückgängig machen.

4. Offen gehaltene Lieferfrist
Wird die bei einem Produkt genannte Lieferzeit durch eine Aussage wie „Lieferfristen sind unverbindlich“ im Kleingedruckten relativiert, sollte man misstrauisch sein. Schließlich soll ein Geschenk rechtzeitig ankommen. Kann ein Produkt nicht sofort geliefert werden, muss die längere Lieferzeit direkt beim Produkt genannt sein.

5. Unsichere Datenübertragung
Seriöse Händler stellen eine verschlüsselte Übertragung von Zahlungsdaten sicher, damit diese nicht abgefangen und missbraucht werden können und Kunden nicht gegen die Bedingungen ihrer Bank verstoßen. Das Schloss-Symbol im Browser zeigt an, dass die Übertragung verschlüsselt ist.

6. Unrechtmäßige Beschränkung des Widerrufs
Bis auf wenige Ausnahmen können erworbene Waren innerhalb von 14 Tagen zurückgegeben werden. Vorsicht ist geboten, wenn ein Händler versucht, dieses Recht einzuschränken, indem er zum Beispiel nur originalverpackte Ware zurücknimmt oder Angebotsartikel von der Rückgabe ausschließt.

7. Tückisches im Kleingedruckten
Verbraucherunfreundlich und gesetzlich verboten: Manche Händler versuchen über ihre AGB-Klauseln, Kunden unangemessen zu benachteiligen. Aussagen wie „Versand auf Gefahr des Käufers“ oder „Transportschäden müssen sofort gemeldet werden“ sind jedoch unzulässig und unwirksam.

8. Schlechte Bewertungen
Bei Händlern, die man selbst noch nicht kennt, kann eine kurze Internetrecherche sinnvoll sein. Vielleicht gibt es Negativeinträge in Foren, die zu erhöhter Wachsamkeit mahnen. Lässt sich ein Online-Shop darüber hinaus von seinen Kunden direkt bewerten und blendet das Ergebnis auf seiner Website ein – etwa über das Kundenbewertungsportal von Trusted Shops – kann dies zusätzlichen Aufschluss über die Qualität von Service und Angebot geben.

9. Überprüfen Sie das Trusted Shops Gütesiegel im Shop
Beim Klick auf das Siegel muss sich ein neues Fenster öffnen, das sogenannte Zertifikat. Dort erfahren Sie den Status des Siegels (“gültig”, “gesperrt” oder “abgelaufen”). Außerdem erfahren Sie dort noch einmal genau den Anbieter inklusive Adresse. Achten Sie bitte darauf, dass die URL (“Internetadresse”), welche im Zertifikat angegeben ist, auch mit der des Shops übereinstimmt.

10. Rückzahlungsanspruch bei Nicht-Lieferung
Wurden Sie dennoch Opfer eines unseriösen Händlers, der die bestellte und bezahlte Ware nicht liefert, so haben Sie gegen diesen Rückzahlungsansprüche. Er muss Ihnen also den Kaufpreis erstatten und darüber hinaus sogar noch entstandene Schäden. Sollte er sich aber weigern, diese Ansprüche zu erfüllen, bleibt in letzter Konsequenz nur der Gang zum Anwalt und eventuell die Einleitung eines Gerichtsverfahrens.

Originalmeldung direkt auf PresseBox lesen
Mehr von Firma PresseBox