Neues Delegationsbüro in San Francisco – AHK-Präsenz setzt Zeichen für mehr Partnerschaft mit den USA

Die deutsche Wirtschaft stärkt ihre Präsenz an der Westküste der USA und zeigt ab sofort auch im Silicon Valley Flagge: Am 13. September beging die neue Delegation der Deutschen Wirtschaft in San Francisco feierlich ihre Eröffnung.

Das Büro war im Jahr 2004 als Außenstelle der Deutschen Auslandshandelskammer (AHK) New York gegründet worden; Ende 2017 hatte die Vollversammlung des Deutschen Industrie- und Handelskammertages (DIHK) beschlossen, dort eine Delegation der Deutschen Wirtschaft zu gründen.

Das vom DIHK koordinierte und vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie anteilig geförderte Netzwerk der Auslandshandelskammern, Delegationen und Repräsentanzen der Deutschen Wirtschaft (www.ahk.de) verfügt über 140 Standorte in 92 Ländern.

"Unser neues Delegationsbüro in San Francisco soll dem deutschen Mittelstand die Welt von Digitalisierung und Vernetzung eröffnen", sagte DIHK-Hauptgeschäftsführer Martin Wansleben zu der Mission des Standortes. "Das Sillicon Valley steht als größtes globales Start-up-Ökosystem für wegbereitende Innovationen und neue Geschäftsmodelle."

Rund 50 deutsche Unternehmen seien hier aktiv, berichtete er. "Mit unserem neu etablierten Standort im weltweiten Netzwerk der AHKs wollen wir den breiten deutschen Mittelstand mit innovativen Technologiefirmen in Kontakt zu bringen und den wechselseitigen Wissenstransfer fördern."

Die Delegation berate die Betriebe deshalb in praktischen Fragen vor Ort und sorge dafür, dass neue technologische Partnerschaften zwischen deutschen und US-Unternehmen entstünden. "Mit dieser neuen AHK-Präsenz möchten wir gerade in Zeiten aufkommender Handelskonflikte ein konkretes Zeichen für mehr Kooperation und Partnerschaft mit den Vereinigten Staaten senden", betonte Wansleben in San Francisco.

Begleitet wird der DIHK-Hauptgeschäftsführer von einer zehnköpfigen Delegation, der unter anderem mittelständische Unternehmer angehören. Sie treffen bei ihrer Reise mit zahlreichen Gründern und Digitalunternehmern zusammen. Das vom baden-württembergischen Wirtschaftsministerium finanziell geförderte vierwöchige "InnovationCamp" soll es Firmenvertretern aus dem "Ländle" zudem ermöglichen, vor Ort neue digitale Trends zu beobachten und Kontakte zu knüpfen.

Schließlich gilt die Region von San Jose über Palo Alto bis nach San Francisco als IT- sowie Software-Hochburg und als weltweites Epizentrum für Innovation und Fortschritt. Größere Unternehmen aus Deutschland haben sich im Silicon Valley bereits angesiedelt; hiesige Mittelständler haben sich dagegen bisher kaum intensiv mit den Gegebenheiten vor Ort auseinandergesetzt.

Das neue Büro soll dazu beitragen, daran etwas zu ändern. Martin Wansleben wünschte ihm hierfür "viel Erfolg auf Basis einer festen Freundschaft zwischen den USA und Deutschland".

Die Kontaktinformationen finden Sie unter www.ahk.de.

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Neues Firmenprofil für Einkäufer

Techpilot hat die Firmenprofile der Einkäufer um neue Inhalte erweitert.

Die neuen Profile ermöglichen Zulieferern tiefere Einblicke in das Verhalten der Einkäufer und präsentieren deren Unternehmen noch umfangreicher. Sie liefern besser Informationen und vereinfachen die Möglichkeiten zur Vernetzung.

Die Einkäuferprofile geben nun erstmals folgende Informationen:

  • Das Profil enthält eine Übersicht der Anfragen, die der Einkäufer auf Techpilot eingestellt hat.
  • Es werden wichtige Daten zu den ausgeschriebenen Zeichnungsteilen angezeigt, wie zum Beispiel Stückzahl, Dimensionen und Werkstoff.
  • Ein Diagramm zeigt, in welchen Technologien der Einkäufer bereits Anfragen platziert hat
  • Das Profil bietet die Option, sich auch über Xing und LinkedIn zu vernetzen

Die neue Gestaltung der Profile ermöglicht Zulieferern einen klaren Einblick in die Unternehmensaktivität der Einkäufer auf Techpilot.

Mit dem neuen Profil haben auch Einkäufer die Chance, sich online gegenüber ihren potenziellen Geschäftspartnern professionell und aussagekräftig zu präsentieren.

Die neue Übersichtlichkeit macht die Entscheidung für einen neuen Geschäftspartner einfacher und effizienter. Für Zulieferer wird der Bedarf ihrer potenziellen Kunden sofort ersichtlich. Einkäufer erhalten ihrerseits Angebote von Zulieferern, die auch wirklich in der Lage sind, die angefragten Teile zu fertigen. Bei der Entwicklung neuer Ideen haben wir von Techpilot stets den Vorteil beider Kundenseiten im Blick – der beste Match zwischen Einkäufern und Zulieferern ist das Ziel.

Um die Vernetzung untereinander zu steigern und zu vereinfachen, ermöglicht Techpilot nun auch die Vernetzung auf den Business-Plattformen Xing und LinkedIn.

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Intelligente und zuverlässige Netzwerkarchitekturen

Managed Switche mit PoE der EKI-7700-Serie, Serielle Geräte Server der EKI-1500-Reihe und Modbus Gateways der EKI-1200 Serie bieten Ihnen eine stabile Grundlage für intelligente Netzwerkarchitekturen in anspruchsvollen, industriellen Umgebungen. So kann eine zuverlässige Netzwerkarchitektur inkl. Bereitstellung von Strom für IP-Überwachungskameras z.B. in intelligenten unterirdischen Pipeline-Systemen erreicht werden.

Die Herausforderung

Mit der IoT-Technik wird die Entwicklung intelligenter unterirdischer Pipelines in der modernen Stadtinfrastruktur weithin berücksichtigt. Diese modernen Netzwerke sollen leicht zu pflegen und störungssicher sein. Ein intelligentes und automatisiertes Überwachungssystem ist jedoch erforderlich, um jeden Echtzeitstatus in der Pipeline zentral zu überwachen und zu melden. Daher ist eine zuverlässige Netzwerkinfrastruktur, die all diese Sensoren und Geräte verbindet, kritischer zu betrachten. Wie implementiert man die robuste, schnelle Wartung und zentrale Überwachung der gesamten Netzwerktopologie?

Von der Bereitstellung von Sensoren und der Erfassung dynamischer Rohdaten in der unterirdischen Pipeline sollten alle seriellen Daten regelmäßig im Kontrollzentrum aktualisiert werden. Bei der seriellen Datenübertragung müssen die Signaldämpfung und die Rauschinterferenz berücksichtigt werden. Daher sollte man zuverlässige und effektive Geräte auswählen, um diese serielle Schnittstelle (RS-232/422/485) über eine Netzwerkverbindung in das entsprechende Datenformat zu konvertieren.

Zur Überwachung der Außenstelle und zur Bereitstellung von Echtzeit-Video in der unterirdischen Pipeline-Architektur ist ein intelligentes Überwachungssystem erforderlich. Administratoren können den gesamten Status in der Pipeline aus der Ferne überwachen und zuerst den Status der Außenstelle durch ein Überwachungssystem analysieren. Power-over-Ethernet (PoE) – basierte IP-Kameras sind effizient und einfach in Ethernet-Netzwerken zu implementieren. Durch die Verwendung von PoE-Funktionen kann die IP-Kamera auch über Ethernet-Geräte mit Strom versorgt werden und das Kontrollzentrum kann den PoE-Status über ein Netzwerk-Überwachungssystem (z.B. WebAccess/NMS) überwachen.

Durch die kabelgebundene oder drahtlose Verbindung werden all diese Sensoren an die Geräte angeschlossen, die mit dem Netzwerk-Backbone verbunden sind. Um die redundante Netzwerkverbindungsicherzustellen, ist eine Ringtopologie für eine schnelle Wiederherstellungszeit erforderlich, sobald das Kabel getrennt wird. Um unterschiedliche Arten von Datenverkehr durch Geräte zu trennen, kann man mehrere Ringe für verschiedene Arten von Geräten entwerfen, z. B. Verkehrssignale als einen Ring, Video-Streaming als einen Ring und z.B. PLC und Sensoren werden als ein Ring gebildet. Durch dieses Design kann garantiert werden, dass das Video-Streaming genügend Bandbreite hat und nicht von anderem Datenverkehr belegt wird. Die Daten für die Signalisierung haben auch ihre garantierte Bandbreite, die an das Kontrollzentrum übertragen werden.

Die Lösung

AMC bietet eine Reihe von Hard- und Softwareplattformen zur Realisierung integrierter Lösungen einschließlich WebAccess/NMS zur Überwachung aller Netzwerkgeräte an, zum Beispiel industrielle Netzwerk-Switches zum Aufbau redundanter Verbindungs- und Geräte-Server und Modbus Gateway zur Umwandlung der seriellen Signale in Netzwerke. Diese Lösung kann auch die Entwicklung einer modernen intelligenten Netzwerkinfrastruktur wie bei modernen unterirdischen Rohrleitungssystemen unterstützen und beschleunigen.

Empfohlene Produktreihen

Managed Switche der EKI-7700-Serie mit erweiterten Arbeitstemperaturbereich und/oder Switche mit PoEUnterstützung z.B.:

  • EKI-7706E-2FI: 8FE + 2G kombinierter L2-gesteuerter Ethernet-Switch mit einer Betriebstemperatur von -40 bis 75 ° C
  • EKI-7712E-4FI: 8FE + 4G SFP L2 verwalteter Ethernet-Switch mit einer Betriebstemperatur von -40 bis 75 ° C
  • EKI-7710G-2CI: 8GE + 2G kombinierter L2-gesteuerter Ethernet-Switch mit einer Betriebstemperatur von -40 bis 75 ° C
  • EKI-7720G-4FI: 16GE + 4G SFP L2 verwalteter Ethernet-Switch mit einer Betriebstemperatur von -40 bis 75 ° C
  • EKI-7428G-4CI: 24GE + 4G kombinierter L2-gesteuerter Ethernet-Switch mit einer Betriebstemperatur von -40 bis 75 ° C
  • EKI-9728G-4X8CI: Rackmount L3 Gigabit Managed Switch mit AC / DC-Stromversorgung
  • WebAccess / NMS: Netzwerkverwaltungssoftware

Serielle Geräte Server der EKI-1500-Serie: Die Serie EKI-15xx beinhaltet auch einen Isolationsschutz, der Schäden über das Netzwerk begrenzt. Für den Einsatz in rauen Umgebungsbedingungen verfügen die Modelle „I“ und CI“ der EKI-15xx-Serie über einen erweiterten Betriebstemperaturbereich von -40°C bis 70°C. 

Modbus Gateways der EKI-1200-Serie:Modbus Gateways/Umsetzer/Konverter im Lieferprogramm von AMC sind bidirektionale Gateways, um serielle Geräte mit Modbus/RTU und Modbus/ASCII in moderne Modbus TCP/IP-Netzwerke zu integrieren. Die Gateways können als Modbus/RTU-Master bzw. TCP-Client selbständig Daten von mehreren Teilnehmern akquirieren und einem übergeordneten System zur Verfügung stellen

Wesentliche Funktionen und Eigenschaften

  • IEEE 802.3 af / bei PoE Fast Ethernet-Ports + 2 x Gigabit Copper / SFP Combo-Port
  • Redundante X-Ring-Topologie
  • DIN-Schiene, Wandmontage und Rack-Montage möglich
  • Weitbereichsbetriebstemperatur von -40 bis + 75°C
  • Akzeptiert alle MSA-konformen SFPs
  • Zwei 24 ~ 48 VDC Stromeingänge und 1 Relaisausgang
  • Sicherheit: 802.1x (Port-Based, MD5 / TLS / TTLS / PEAP-Verschlüsselung), RADIUS
  • Verwaltung: SNMP v1 / v2c / v3, WEB, Telnet, Konsole, Standard-MIB, Private MIB
  • Redundanz: Gigabit X-Ring Pro (Ultra-Hochgeschwindigkeits-Wiederherstellungszeit <20ms), MSTP / RSTP / STP (802.1S / 1w / 1D)

Wesentliche Funktionen und Eigenschaften

  • Flexible Topologie, die in Zukunft einfach zu erweitern ist
  • SFP-Sockel für einfache und flexible Erweiterungsmöglichkeiten
  • Bietet PoE + Technologie für alle Kupferports
  • Jeder Knoten unterstützt Redundanz in 20 ms oder weniger
  • Erweiterter Spannungseingangsbreich von 24VDC bis 52VDC
  • SNMP-Verwaltung
  • IXM, eine Advantech Funktionalität zur schnellen Inbetriebnahme
  • VLANS, Portspiegelung
  • Fehler Relais
  • Alarme um dem Netzwerkadministrator erweiterte Benachrichtigungen zu Segmentfehlern zu geben.

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Online-Geburtsanmeldung in Berlin

Vergangenen Mittwoch präsentierte die AOK Nordost gemeinsam mit dem Sana Klinikum Lichtenberg und Vivantes das gemeinsame Gesundheitsnetzwerk-Projekt in Berlin, um die Vernetzung der Sektoren und bestmögliche Einbeziehung der Patientinnen zunächst im Bereich Geburtsmedizin umzusetzen. Die Websoftware samedi ermöglicht Schwangeren in teilnehmenden Kliniken dabei den Service der jederzeit verfügbaren Online-Geburtsanmeldung. Allein am Sana Klinikum Lichtenberg wurden seit Aktivierung der Online-Terminbuchung am 20. Juni 2018 bereits 35 Geburtsanmeldungen online gebucht.

Die Sana Kliniken AG, Deutschlands drittgrößte private Klinikgruppe, und der größte kommunale Klinikbetreiber Vivantes Netzwerk für Gesundheit GmbH vernetzen sich zunehmend auch online mit ihren Patienten und Patientinnen mit dem Ziel, diese vermehrt in den Behandlungsablauf einzubinden und die Zusammenarbeit fach- und sektorenübergreifend einfacher zu gestalten. Gemeinsam mit der AOK Nordost wurde vergangenen Mittwoch das Projekt „Gesundheitsnetzwerk“ in Berlin vorgestellt, welches diese Art der Vernetzung zunächst in vier Kliniken in der Hauptstadt im Bereich Geburtsmedizin umsetzt. Weitere sechs Kliniken und 13 Medizinische Versorgungszentren sollen folgen. Im Zentrum des Projekts steht die Möglichkeit für Schwangere, relevante Dokumente mit der behandelten Klinik in einer geschützten Umgebung zu teilen. Ebenso sind die angebundenen Kliniken in der Lage, relevante Befunde und Dokumente für die Schwangeren über sichere Datenwege zur Verfügung zu stellen. In dem Zuge ermöglichen die teilnehmenden Kliniken ihren Patientinnen zudem den Service der jederzeit verfügbaren Online-Geburtsanmeldung. „Unsere Schwangeren sind meist höchst web-affin und informieren sich schon heute hauptsächlich online über Schwangerschaft, Kindesentwicklung und Geburt. Daher sind wir überzeugt, dass die Einführung der Online-Geburtsanmeldung ein richtiger und wichtiger Schritt für den weiteren Erfolg unserer Geburtsklinik ist“, so Friederike Knüpling, leitende Hebamme am Sana Klinikum Lichtenberg. Tatsächlich wird das Angebot bereits drei Wochen nach Startschuss sehr gut angenommen: Bereits 35 Schwangere haben ihren Termin zur Kreißsaalsprechstunde ca. acht Wochen vor dem errechneten Geburtstermin eigenständig online gebucht. Neben der Ausfertigung aller Patientenunterlagen erfolgt zu diesem Zeitpunkt das individuelle Aufklärungsgespräch zur Geburt. Diese Vorstellung ist gerade bei Risikogeburten zur Planung der Geburt ganz besonders wichtig, da sich ausführliche Beratungsgespräche bei eingesetzter Wehentätigkeit nur noch sehr eingeschränkt führen lassen.

Sichere Websoftware bietet neben Service auch Prozessoptimierung

Die Websoftware samedi, die aktuell bereits in ca. 500 Kliniken erfolgreich im Einsatz ist, ermöglicht im Hintergrund das neue Serviceangebot der Online-Geburtsanmeldung für Schwangere. „samedi hat sich in der Vergangenheit einerseits hinsichtlich der sicheren Verschlüsselung und DSGVO-konformen Datenschutzrichtlinien einen Namen gemacht. Andererseits ermöglicht samedi eine umfassende Vernetzung und Workflow-Optimierung, alles basierend auf dem Patiententermin als kleinsten gemeinsamen Nenner der umfassenden Behandlungsplanung“, erklärt Claudia Both, Projektmanagerin bei samedi. Das System ist flexibel an die individuellen Anforderungen bzw. Termin- und Behandlungsstrukturen der jeweiligen Klinik anpassbar. Zur Optimierung des Workflows kann samedi zudem mithilfe bidirektionaler HL7-Schnittstellen an das Klinikinformationssystem angeschlossen werden. Nach erfolgreichem Projektstart soll die Online-Software innerhalb des nächsten Jahres in weiteren Sana-Kliniken und Fachbereichen ausgerollt werden.

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100 % digital: fehlerfrei miteinander kommunizieren

Die Industrie arbeitet 4.0, künstliche Intelligenz trifft weitreichende Entscheidungen, Netzwerke ersetzen Hierarchien – die Grundlage für diesen umfassenden Wandel ist eine schnelle, fehlerfreie und allseits verständliche Übermittlung digitaler Informationen. IT-Entwicklungspartner IWOfurn Service GmbH, Holzgerlingen, gilt als Pionier bei der Digitalisierung der Systemwelt ‚Möbel‘ und hat gegen ‚Chaos-Kommunikation‘ oder ‚Sprachlosigkeit‘ nun die Kampagne „100 % digital“ ins Leben gerufen.

Das hat gute Gründe: Noch immer erfolgt in der Möbelbranche ein beachtlicher Teil der Datenkommunikation unter den beteiligten Geschäftspartnern über den Austausch von analogen Datenträgern wie Briefen, Faxen oder Handskizzen. Selbst die digitale Kommunikation mittels E-Mails ist meist unstrukturiert und individualisiert angelegt.

Dieses kostentreibende Vorgehen zwingt zur branchenweiten Standardisierung der Datenkommunikation, zu Automatisierung und Digitalisierung aller unternehmensübergreifenden Prozesse sowie betrieblichen Abläufe. Das Ziel lautet: 100 %iger Informationsaustausch unter allen Marktteilnehmern der Möbelbranche auf digitalisierter Grundlage – schnell, fehlerfrei, verständlich, eindeutig.

Die Zeit drängt, denn andere Branchen bemühen sich ebenso um die Aufmerksamkeit der Endkunden, arbeiten an der Optimierung ihrer Wertschöpfungsbedingungen. Und sind bei der Digitalisierung häufig weit vorangekommen. Prozess-Spezialist IWOfurn weiß um den Handlungsbedarf der strukturell fragmentierten Möbelbranche, die durch hohe Arbeitsteilung zusätzliche Kommunikations-Schnittstellen aufweist.

Deshalb hat IWOfurn genau jetzt das Vorhaben „100 % digital“ initiiert: beispielsweise für die Digitalisierung von Auftragsabwicklung, Streckengeschäften, Abverkaufszahlen und Beständen. Oder für die Optimierung von Lieferzeiten und der Warenverfügbarkeit, für Rechnungserstellung und -verarbeitung, einer perfekten Logistikanbindung mit fehlerfreien Lieferscheinen und Etikettierungen oder für die Kommunikation von Produktinformationen.

Der Digitalisierungsmotor IWOfurn genießt das Vertrauen vieler Unternehmen der Möbelbranche, ist kompetenter Ansprechpartner für die digitale Ausrichtung der Geschäftsfelder Kundenbeziehungen und Lieferantenanbindung. Denn dank der digitalen Vernetzung von Prozessketten und Systempartnern steigen nachhaltig Effizienz und Präsenz in den B2B-Beziehungen. „100 % digital“ by IWOfurn bedeutet damit nicht weniger als die Verbesserung der Wettbewerbsposition und die Sicherung der unternehmerischen Zukunft vieler Partner aus der Möbelbranche.

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10 Jahre E-Health in Deutschland – 10 Jahre samedi 2008-2018

Die samedi GmbH feiert 2018 ihr zehnjähriges Unternehmensbestehen. Der Anbieter für Web-Softwarelösungen im Gesundheitswesen leistet seit Gründung 2008 einen entscheidenden Beitrag zur E-Health Entwicklung in Deutschland. Zu diesem Anlass feierte das Unternehmen nun gemeinsam mit Kunden, Interessenten und Kooperationspartnern bei bestem Wetter auf dem Rooftop am Alexanderplatz über den Dächern Berlins.

Anlässlich des ersten runden Jubiläums der Online Software samedi („Systeme und Anwendungen im Medizin Bereich über das Internet“), blickt das Unternehmen auf zehn erfolgreiche Jahre seines Bestehens zurück. Das Portfolio der samedi GmbH begann 2008 mit dem selbst erklärten Ziel, Kommunikationsprobleme über die Grenzen der einzelnen Arztpraxismauer und Klinikmauer hinweg zum Wohle des Patienten zu lösen. Angefangen mit der Etablierung von Terminbuchungen und Patientenservices im Internet bis hin zur heutigen sektorenübergreifenden Vernetzung medizinischer Informationen. Im Fokus stand von Anfang an die Verbesserung der Versorgungsqualität für Patienten. Angetrieben anhand der Prozesse und Ressourcen jeder einzelnen Institution wurde dies in der Entwicklungsgeschichte bis heute erfolgreich gelöst. „samedi ist kein starres Produkt, welches unsere Kunden 1 zu 1 übergestülpt bekommen. Stattdessen passt sich das Programm in vorhandene Strukturen und Prozesse ein, lässt sich flexibel nach individuellen Vorgaben und Anforderungen konfigurieren und wird ständig weiterentwickelt“, so Katrin Keller, Geschäftsführerin der samedi GmbH, im Rahmen ihrer Jubiläums-Ansprache.

Neuer Entwicklungsstand für digitale Vernetzungslösungen

Mit der zunehmenden Bedeutung von E-Health für die medizinische und pflegerische Versorgung wird auch die Wichtigkeit von Patientenkoordination durch innovative, neue Technologien in Deutschland weiter steigen, so ist sich Geschäftsführer Prof. Dr. Alexander Alscher sicher: „Über samedi wurden in den vergangenen 10 Jahren bereits 33 Millionen Patiententermine, darunter Sprechstunden, OP-Termine, radiologische Eingriffe und Reha-Behandlungen online koordiniert, das entspricht einem Marktvolumen von ungefähr 2,2 Milliarden Euro. Über 700.000 Patienten nutzen ein eigenes und für sie dauerhaft kostenloses samedi Patientenkonto.“

Heute vertrauen rund 17.000 Ärzte/Professionals in 5.500 medizinischen Einrichtungen, darunter über 500 Kliniken, im DACH-Raum auf samedi und nutzen die E-Health-Lösungen des Tech-Anbieters zur klinikübergreifenden Ressourcenplanung, zum Aufbau von Klinikportalen und Zuweisernetzwerken, zum Monitoring und Qualitätsmanagement oder zur Etablierung von Patientenportalen. „Unsere Produkte sorgen für eine flexible, medienbruchfreie Kommunikation medizinischer Informationen und ermöglichen die Einbeziehung aller an der Behandlung beteiligten Personen. Der Grad dieser Vernetzung ist einzigartig und führt dazu, dass die Qualität in der Versorgung steigt. Diese Flexibilität haben wir ebenfalls in unserer kürzlich erschienenen Festschrift „10 Jahre E-Health in Deutschland“ verdeutlicht festgehalten“, so Katrin Keller.

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Telematik Award 2018: Schirmherr Dr. Bernd Althusmann überreicht die hochwertigen Trophäen

Im Laufe der Jahre entwickelte der Veranstalter, die Mediengruppe Telematik-Markt.de, diese Preisverleihung in Zusammenarbeit mit dem Verband der Automobilindustrie e.V. (VDA) zur wichtigsten Auszeichnung der Branche und darüber hinaus zur zweitgrößten Veranstaltung auf der IAA Nutzfahrzeuge in Hannover.

Schirmherr Dr. Bernd Althusmann überreicht die hochwertigen Trophäen

Schirmherr des Telematik Awards 2018 ist Dr. Bernd Althusmann, Niedersächsischer Minister für Wirtschaft, Arbeit, Verkehr und Digitalisierung. Er führt somit die seit 2010 bestehende gute und erfolgreiche Tradition seines Ministeriums fort, welches in jedem Jahr der Verleihung die Schirmherrschaft übernahm.

Minister Dr. Bernd Althusmann sagte sehr gerne auch seine Teilnahme an der Podiumsdiskussion zu, dem „Telematik-Talk“. Diese spannende Gesprächsrunde zu aktuellen Themen, ist in jedem Jahr der Verleihung für viele Besucher und Gäste ein Programmpunkt mit besonders hoher Anziehungskraft. Höhepunkt ist und bleibt jedoch die Verleihung des Telematik Awards 2018. Dr. Bernd Althusmann freue sich schon sehr auf die persönlichen Begegnungen mit den Gewinnern, denen er die begehrten und hochwertigen Preise auf der Bühne übergeben darf und er wünsche zum Start der Bewerbungsphase allen Bewerbern viel Erfolg.

In seinem Grußwort betont der Minister:

„ …Die Vernetzung von digitalen Services, von Fahrzeugen untereinander sowie mit der Infrastruktur sind uns über die Begriffe „car-to-car“, „car-to-infrastructure“ Kommunikation, intelligente Logistiklösungen oder autonomes Fahren bereits bekannt. Zusätzlich entwickeln sich telematische Systeme dabei über die Verknüpfung von Fahrzeugen und die Bereitstellung von Verkehrsdaten hinaus hin zu einer immer komplexeren innovativen Mobilitätswirtschaft, die Transport- und Produktionsleistungen miteinander verbindet oder immer komplexere Abläufe ermöglicht. …“

Das vollständige Grußwort lesen Sie hier.

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VDA – Langjähriger Partner des Veranstalters

Seit dem Jahr 2010 ist der Verband der Automobilindustrie e.V. (VDA) ein wichtiger und vertrauensvoller Partnerverband des Veranstalters. Selbstverständlich wird VDA-Geschäftsführer Dr. Kurt-Christian Scheel vor Ort sein und nicht nur die Begrüßungsrede für die Gäste der feierlichen Verleihungsveranstaltung halten. Auch er hat seine Teilnahme an der Podiumsdiskussion Telematik-Talk bereits zugesagt und auch er wird zusammen mit dem Schirmherrn, dem Veranstalter, einer der ersten Gratulanten sein, der die Preise an die glücklichen Gewinner übergeben wird.

Dr. Kurt-Christian Scheel weiß um die herausragende Bedeutung dieser Branche und prognostiziert:

„… künftig wird die Nutzfahrzeug-Telematik sogar noch viel mehr können. Im bevorstehenden Zeitalter des Internets der Dinge geht es darum, das Nutzfahrzeug noch tiefer in die Supply Chain der Güter, die es transportiert, einzubetten und damit sogar eine in das Produktionssystem integrierte Routenoptimierung anzubieten. …“

Das vollständige Grußwort lesen Sie hier.

Die Eckdaten zum Telematik Award 2018 auf einen Blick

  • Termin der Verleihung: 22. September 2018, um 14:00 Uhr
  • Fachbereich: Fahrzeug-Telematik
  • Veranstalter: Mediengruppe Telematik-Markt.de
  • Schirmherr: Dr. Bernd Althusmann, Niedersächsischer Minister für Wirtschaft, Arbeit, Verkehr und Digitalisierung
  • Partner: Verband der Automobilindustrie (VDA) / Nds. Ministerium für Wirtschaft, Arbeit, Verkehr und Digitalisierung / Technische Hochschule Wildau 
  • Die Teilnahme ist komplett kostenlos.
  • Alle ausgeschriebenen Kategorien
  • Einreichungsphase endet am 15.07.2018

Verpassen Sie keine Informationen zur Verleihung des Telematik Awards 2018: 

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Zehn Tipps für eine erfolgreiche Einreichung

Die Fachzeitung

In den Ausgaben der Fachzeitung Telematik-Markt.de werden wir intensiv über den Telematik Award 2018 berichten. Wir begleiten die Ausschreibungsphase und stellen die Nominierten dieses renommierten Preises vor. In der letzten Ausgabe des Jahres erfolgt dann die printseitige Veröffentlichung der mit dem Telematik Award prämierten Unternehmen und Lösungen.

Zum Telematik Award

Immer im Wechsel stehen die Fahrzeug- und die Human-Telematik im Fokus der Ausschreibung. Im Jahr 2018 steht die Fahrzeug-Telematik im Blickpunkt der Preisvergabe. Traditionell findet die Verleihung in diesem Bereich auf der IAA Nutzfahrzeuge in Hannover statt. Die Gewinner dürfen sich auf Preise im Wert von 25.000 € freuen. Weitere Informationen…

Die Qualität des Telematik Awards ist durch die Kompetenz des Veranstalters, seiner Partner sowie durch die Kompetenz der prominenten Fachjury garantiert – letztere sichert mit ihrer Zusammensetzung aus Wissenschaftlern, Experten, Fachjournalisten, und Anwendern die hohe Bewertungsqualität. Die Fachjury stellt sich vor.

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Digitalisierung, Management 4.0, Vernetzung und Agilität prägen Projektmanagement

„Digitale Projektmanager – Handeln in einer vernetzten, agilen Welt“ ist das Leitmotiv der Frühjahrstagung 2018, die der Fachverband für Projektmanagement spm und BWI Management am 24. Mai in Zürich veranstalten. Die Frühjahrstagung zeichnet sich dadurch aus, aktuelle Entwicklungen aufzugreifen, Vordenker und Praxis zusammenzubringen sowie in Workshops unter Experten zu diskutieren und zu vertiefen. Zwei Keynotes, fünf weitere Vorträge sowie Workshops und ein Netzwerk-Apero stehen 2018 auf der Agenda. Sie befassen sich damit, wie sich Digitalisierung, Management 4.0, Vernetzung und Agilität auf Projektmanager auswirken, welche Erfahrungen es dazu bereits gibt und was im täglichen Handeln helfen kann.

InLoox unterstützt die Frühjahrstagung als einer der Hauptsponsoren und ist mit einem Stand vertreten, auf dem mit der Ebnat AG auch ein InLoox-Kunde als Gast teilnimmt. Darüber hinaus wird InLoox eine Präsentation nach der ersten Vortragsreihe halten. Dabei wird das Unternehmen die Herausforderungen der Projektzusammenarbeit in der erst teilweise digitalisierten Arbeitswelt vorstellen und aufzeigen, wie diese durch eine integrierte Lösung, wie sie InLoox anbietet, einfacher bewältigt werden können.

Die Frühjahrstagung findet erstmals in den Arena Cinemas Sihlcity statt. Rund 200 Teilnehmer werden erwartet.

InLoox kann als Hauptsponsor Interessenten dazu verhelfen, an der Frühjahrstagung zu den gleichen Konditionen wie spm-Mitglieder teilzunehmen, wenn sie Kontakt mit InLoox Country Manager CH aufnehmen unter peter.ottiger@inloox.com.

Hinweis für Redaktionen

Journalisten, die kostenfrei an der Frühjahrstagung teilnehmen möchten, können sich per E-Mail an InLoox wenden [carola.moresche@inloox.com], um eine Akkreditierung vom Veranstalter zu erhalten.

Ort und Termin:

Arena Cinemas Sihlcity, Kalanderplatz 8, 8045 Zürich

24. Mai 2018, 9:00 Uhr – 17:30 Uhr, mit anschliessendem Networking Apéro

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Transferstelle Bingen (TSB) zur 2. Fachtagung Smart City 2018

Zur 2. Fachtagung Smart City lädt die Transferstelle Bingen (TSB) gemeinsam mit dem Umweltministerium Rheinland-Pfalz an die TH in Bingen ein.

Die Schwerpunkte der diesjährigen Tagung sind:
• Von der Vision in die Umsetzung: Der Vortragsblock thematisiert im Überblick allgemeine Potenziale, die Vision der Kleinstadt Alzey und zukunftsweisende Technologien, die bereits Einzug in die Städte halten und die Zukunft verändern werden.
• Erfolgreiche Umsetzungsbeispiele: Umsetzungen und Erfahrungen im Bereich Smart City bestehen bisher vermehrt in größeren Städten. Dass diese Vorbilder für Kommunen und Regionen sind und wie diese übertragen werden können, zeigen die Vorträge aus Darmstadt, Kaiserslautern und München.
• Technologien, Infrastruktur & Organisation: Um die eigene Kommune oder Stadt zu einer intelligenten Stadt zu entwickeln, sind für Versorger und Kommunen vielfältige Technologien und Möglichkeiten am Markt vorhanden. Diese zeigen die Referenten anhand von aktuelle Beispielen auf. Weiterhin werden Sicherheitsaspekte und Organisation beim Aufbau von Datennetzen thematisiert, um speziell den Versorgern eine Anleitung für die Umsetzung in die Hand zu geben.

Nutzen Sie die Gelegenheit zum Austausch und zur Diskussion, knüpfen Sie neue Kontakte und pflegen Sie bestehende. Parallel zu den Vorträgen wird eine kleine Fachausstellung mit Infoständen angeboten. Die Teilnehmer erhalten in den Pausen die Möglichkeit, sich im direkten Gespräch zu informieren.

Die Tagung richtet sich an Planer und Ingenieure, Gewerbe und Industrie, Kommunen und Politik, Energieversorgung und -wirtschaft sowie Wissenschaft und Fachverbände für die weitere Begleitung und Wissensvermittlung.

Vertreter der Presse nehmen kostenlos an der Veranstaltung teil. Um eine schriftliche Anmeldung wird dennoch gebeten.

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Thermoelektrischer Generator gewinnt Energie aus der Umgebung

Vernetzung ist für die Digitalisierung in einer Fabrik unabkömmlich. Intelligente Anlagen sollen in der Lage sein, Messdaten selbständig zu erfassen, zu verarbeiten und weiterzugeben. Dazu werden Sensoren benötigt. Um diese mit Strom zu versorgen, entwickeln Wissenschaftler des IPH und PCI flexible thermoelektrische Generatoren, die Energie aus der Umgebung gewinnen können.

Ein automatisierter Produktionsprozess bedarf vieler Sensoren. Diese müssen mit Strom versorgt werden, damit sie Messdaten aufnehmen, verarbeiten und senden können. Bisher geschieht dies häufig per Kabel oder Batterie. Das ist jedoch nicht nur aufwendig, sondern auch teuer, da Kabel verlegt und Batterien regelmäßig ausgetauscht werden müssen. In einem gemeinsamen Projekt arbeiten deshalb Wissenschaftler des Instituts für Integrierte Produktion Hannover gGmbH (IPH) und des Instituts für Physikalische Chemie und Elektrochemie (PCI) der Leibniz Universität Hannover daran, einen flexiblen, thermoelektrischen Generator zu entwickeln. Dieser soll nach dem Prinzip des Energy Harvesting in der Lage sein, selbstständig Energie aus der Umgebung zu generieren.

Dazu macht sich der Generator den thermoelektrischen Effekt nach SEEBECK zunutze. Dieser besagt, dass es in einem Leiter mit örtlich unterschiedlicher Temperatur durch Thermodiffusion zur Ausbildung eines elektrischen Feldes kommt. Zwischen der heißen und der kalten Seite entsteht also eine elektrische Spannung, die genutzt wird, um einen Sensorknoten anzutreiben. Der Sensorknoten besteht wiederum aus einem Mikrokontroller, mehreren Sensoren und einem Sender. Wird der Mikrokontroller mit Strom versorgt, sind die daran angebrachten Sensoren in der Lage, Informationen aufzunehmen und durch den Sender weiterzugeben.

Jedoch ist die entstehende Spannung abhängig von der Materialkombination sowie der Geometrie und Verschaltung des Generators. Ein Ziel der Wissenschaftler ist es also, herauszufinden, welche Kombination sich am besten zur Stromerzeugung eignet. In kommerziellen thermoelektrischen Generatoren wird häufig Bismuttellurid verwendet, das sehr gute thermoelektrische Eigenschaften besitzt. Tellur ist jedoch toxisch und zählt außerdem zu den seltenen Erden. Darum arbeiten die Wissenschaftler am IPH und PCI mit einem Material auf Basis von Calciumkobaltoxid, das ebenfalls gute thermoelektrische Eigenschaften aufweist und gleichzeitig unbedenklich ist.

Die Wissenschaftler haben zunächst das Ziel, eine Calciumkobaltoxid-Paste zu entwickeln, die sich günstig und skalierbar in einem einfachen Siebdruckprozess verarbeiten lässt. Aus dieser Paste werden kleine „Beinchen“ (engl. Legs) gedruckt. Ein zweites Material dient zur Kontaktierung. Beinchen aus Calciumkobaltoxid und Kontaktmaterial werden abwechselnd aufgebracht und bilden eine Reihe aus vielen Paaren (engl. Couple). Jedes dieser Paare erzeugt durch den Temperaturunterschied zwischen Ober- und Unterseite eine kleine Spannung. In Reihe geschaltet addieren sich diese zu einer Gesamtspannung, mit der die Sensorknoten betrieben werden können.

Im Anschluss prüfen die Wissenschaftler, welche geometrische Auslegung sich am besten eignet, um einen maximalen Leistungsoutput zu erreichen. Außerdem untersuchen sie, wie viel Energie ein solcher Generator tatsächlich bereitstellen kann und wie groß er dabei sein darf.

Mit den Projektergebnissen leisten die Wissenschaftler einen weiteren Beitrag zur Industrie 4.0, indem sie drahtlose Sensornetzwerke in die Infrastruktur der Fabriken einpflegen, die sowohl zur Gebäudeautomation als auch zur Anlagenüberwachung dienen können.

Weitere Informationen erhalten Sie unter druckteg.iph-hannover.de.

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