Swedish Lorry Parts cuts retrieval times by 66% with the Kardex Remstar Shuttle XP system

Swedish Lorry Parts is one of Sweden’s leading suppliers of spare parts and accessories for Volvo and Scania trucks, buses, and machinery. Parts are now retrieved three times faster thanks to a system solution from Kardex Remstar.

At its headquarters in Tumba, near Stockholm, Swedish Lorry Parts stores high-quality machinery parts. They are shipped from there to customers in Sweden and throughout the world. The company is committed to keeping 95 percent of all parts in stock and shipping them on the same day as the order is received. Such prompt delivery times require fast and accurate retrieval operations, which is why Swedish Lorry Parts has opted for Kardex Remstar’s Shuttle XP system. 

Swedish Lorry Parts and Kardex Remstar have maintained a successful partnership for a number of years. The company equipped its workshop with a Shuttle XP unit back in 2009. As demand increased, Swedish Lorry Parts expanded the number of Shuttle XP units in its portfolio to the current level of ten – soon to be twelve. The system’s scalability makes it the ideal solution for growing demands.

The semi-automated storage solution has made it possible to cut retrieval times by 66 %. This consistently high level of precision is guaranteed by the use of "pick-to-light" assistants and Power Pick Global warehouse management software. Another advantage of the Kardex Remstar system is that it considerably reduces the amount of space required, thereby making more room for the growing inventory. At the same time, the integration of the incredibly flexible VLM BOX significantly increases the capacity of the units. In addition, employees benefit from a much improved working environment thanks to the ergonomic retrieval of parts.

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Swedish Lorry Parts verkürzt mit dem Kardex Remstar Shuttle XP-System seine Bereitstellungszeiten um 66%

Swedish Lorry Parts ist einer der führenden Anbieter von Ersatzteilen und Zubehör für LKW, Busse und Maschinen von Volvo und Scania in Schweden. Dank einer Systemlösung von Kardex Remstar gelingt die Bereitstellung von Teilen dreimal so schnell wie zuvor.

In seinem Hauptquartier im nahe Stockholm gelegenen Tumba lagert Swedish Lorry Parts hochwertige Maschinenteile, von wo aus diese an Kunden in Schweden und auf der ganzen Welt versendet werden. Der Anspruch des Unternehmens ist, dass 95 Prozent aller Teile im Lager vorrätig sind und stets am Tag der Bestellung verschickt werden. Eine präzise und schnelle Bereitstellung ist Voraussetzung für die angestrebten kurzen Versandzeiten, weshalb Swedish Lorry Parts auf das Shuttle XP-System von Kardex Remstar vertraut. 

Swedish Lorry Parts und Kardex Remstar verbindet seit vielen Jahren eine erfolgreiche Partnerschaft. Bereits 2009 rüstete das Unternehmen sein Lager mit einem ersten Shuttle XP aus. Im Zuge der steigenden Nachfrage erweiterte Swedish Lorry Parts seinen Bestand auf aktuell zehn und demnächst zwölf Shuttle XP. Seine Skalierbarkeit macht das System zur idealen Lösung für die wachsenden Anforderungen.

Mit Hilfe der teilautomatisierten Lagerlösung konnten die Bereitstellungszeiten um 66 % verkürzt werden. Die konstant hohe Präzision wird durch Einsatz von „Pick-to-Light“-Hilfen und das Power Pick Global-WMS gewährleistet. Ein weiterer Vorteil des Systems von Kardex Remstar ist, dass es den Raumbedarf erheblich reduziert, was Platz für den wachsenden Lagerbestand schafft. Gleichzeitig sorgt die Integration der enorm flexiblen VLM Box für eine signifikant höhere Geräteauslastung. Die ergonomische Bereitstellung der Teile sorgt zudem dafür, dass all dies für die Beschäftigten in einem deutlich verbesserten Arbeitsumfeld erfolgt.

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Volvo Trucks führt neue Ferndiagnose- Technologie ein

Volvo Trucks verwendet neue Methoden für die Überwachung und Analyse von kritischen Fahrzeugkomponenten in Echtzeit. So kann sich um potenzielle Störungen gekümmert werden, noch bevor diese sich nachteilig auf den Kundenbetrieb auswirken können. In Schweden wurde hierfür ein neuer Reifenmanagement-Service eingeführt. Gleichzeitig wurde ein großes Pilotprojekt zur fortschrittlichen Fernüberwachung von Lkw in Europa gestartet. Durch den Einsatz von maschineller Intelligenz wird die Präzision, mit der ungeplante Standzeiten vorhergesagt und minimiert werden, noch weiter verbessert.

„Neue Technologien zur technischen Überwachung und Analyse von Lkw-Daten in Echtzeit eröffnen ungeahnte Möglichkeiten, um Störungen präziser und weiter in die Zukunft hinein vorherzusagen. Das alles gehört zu unserem ständigen Bestreben, die Lkw unserer Kunden immer einsatzbereit zu halten", so Markus Efraimsson, Vice President Uptime von Volvo Trucks.

Ein neuer Reifenmanagement-Service misst den Reifendruck und die Reifentemperatur in Echtzeit. Die Ergebnisse lassen sich über eine App nachverfolgen. Somit können sowohl der Fahrer als auch der Fuhrparkleiter kleinste Druckverluste erkennen und mögliche Reifenschäden vermeiden, die andernfalls zu ungeplanten Standzeiten und hohen Kosten führen können. Darüber hinaus ermöglicht der neue Service auch einen geringeren Kraftstoffverbrauch und eine höhere Laufleistung des Reifens, da er stets den richtigen Druck und die korrekte Temperatur sichergestellt. Der Reifenmanagement-Service wird sukzessive auf den europäischen Märkten eingeführt.

Volvo Trucks führt außerdem ein Pilotprojekt mit weiteren verschiedenen technischen Komponenten in Zusammenarbeit mit ausgewählten Kunden durch, die den von Volvo Trucks angebotenen Servicevertrag Gold mit Connectivity-Option besitzen. Durch die Überwachung und Analyse von Daten mehrerer tausend Lkw in Echtzeit wurden und werden so eine Vielzahl möglicher Pannen frühzeitig erkannt und durch Zusammen-arbeit mit dem Händlernetz vermieden.

Ziel dabei ist es, kritische Zustände von Komponenten vorherzusagen, noch bevor diese eintreten. So kann Kunden eine bedarfsgerechte Wartungs- und Reparaturplanung angeboten werden. Sobald ein mögliches Problem vom Volvo Trucks Kontrollzentrum erkannt wird, erfolgt eine Benachrichtigung an die Volvo Trucks Werkstatt vor Ort, die den entsprechenden Kunden betreut. Damit können dann präventive Maßnahmen getroffen werden.

„Wir betrachten das Thema Mobilität aus der Perspektive unserer Kunden. Wir möchten in erster Linie sicherstellen, dass der Kunde keine ungeplanten Standzeiten hat", so Markus Efraimsson.

Im nächsten Schritt wird sukzessive maschinelles Lernen in die Diagnoseprozesse integriert werden. Diese Form der künstlichen Intelligenz macht es möglich, große Mengen von Lkw-Daten für Forschungs- und Entwicklungszwecke zu erfassen und zu analysieren. So kann Volvo Trucks kontinuierlich mehr über den Zustand und die Leistung einzelner Lkw sowie hunderttausender vernetzter Lkw im täglichen Einsatz erfahren.

Unter Einsatz moderner Computermodellierung und -analysen geht es darum, versteckte Muster zu erkennen, um Störungen von Komponenten weit im Voraus vorhersagen zu können. So besteht eine größere Wahrscheinlichkeit, dass die erforderliche Reparatur Rahmen eines geplanten Werkstatttermins erfolgen kann.

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Güterverkehr der Zukunft: Konfigurierbare Lastkraftwagen bringen 25 Prozent effizienteren Transport

Immer mehr Güter werden auf Europas Straßen transportiert. Deshalb fordern Politik, Spediteure und Bürger effizientere Lastkraftwagen. Im EU-Forschungsprojekt TRANFORMERS (Configurable and Adaptable Trucks and Trailers for Optimal Transport) hat sich ein internationales Konsortium dieser Aufgabe angenommen und zwei Lösungen erarbeitet: Die Hybridisierung des Antriebs und die Anpassung der Anhängerarchitektur. Das Fraunhofer-Institut für Betriebsfestigkeit und Systemzuverlässigkeit LBF hat im Rahmen der Zusammenarbeit eine Sensorik zur Ladevolumenmessung sowie ein Batteriegehäuse zur Versorgung eines elektrischen Hilfsantriebes im Trailer entwickelt. Die TRANSFORMERS-Trailer ermöglichen eine Reduktion des Kraftstoffverbrauchs um bis zu 25 Prozent, insbesondere für palettierte Waren. Erreicht wird dies durch die missionsspezifische Anpassung der Struktur, einen im Auflieger verbauten elektrischen Hilfsantrieb, eine anpassbare Beladungskapazität sowie eine ganzheitlich optimierte Aerodynamik. Für Betreiber verringern sich die Kraftstoffkosten pro Tonnen-Kilometer, der CO2-Ausstoß sinkt, und die Staugefahr an Steigungen und im Stadtverkehr nimmt ab. Im August 2018 hat die EU das Projekt TRANSFORMERS als Success Story eingestuft.

LKW werden derzeit in erster Linie für ein maximales Ladegewicht ausgelegt und nur für wenige Missionen optimiert. Das Projekt TRANSFORMERS setzt dagegen mit dem Load-Optimization-Trailer und dem Hybrid-on-Demand-Trailer auf einen modularen Ansatz, der die LKW an die aktuelle Mission anpasst. Modulare, hybride Antriebskonzepte einschließlich aerodynamisch und beladungsoptimal angepasster Fahrzeugarchitektur können entscheidende Vorteile für mehr Energie- und Transporteffizienz bringen und die CO2-Emissioen reduzieren.

Ladevolumen optimal ausnutzen

Der Load-Optimization-Trailer von Van Eck verfügt über eine elektrische Dachhöhenverstellung, einen Ladevolumensensor und ein Double-Floor-System. Ist beispielsweise die zulässige Gesamtmasse des Aufliegers erreicht, ohne dass sein Volumen voll ausgenutzt wird, so lässt sich das Dach absenken, um den Luftwiderstand zu reduzieren. Die jeweils aktuelle Ausnutzung des Ladevolumens ermittelt das vom Fraunhofer LBF entwickelte Sensorsystem zur Messung der Ladungshöhe. Ist die zulässige Gesamtmasse hingegen noch nicht erreicht, können mit Hilfe des Double-Floor-Systems Paletten übereinander verladen werden, um die maximale Ladungshöhe voll auszunutzen und damit die Transporteffizienz zu erhöhen.

Das Sensorsystem besteht aus drei leicht modifizierten Ultraschallmodulen pro Palettenreihe, einem Arduino-Board für die Rohdatenverarbeitung sowie einem Laptop, der diese Daten im prototypischen Fall weiterverarbeitet und eine grafische Darstellung ermöglicht. Die Sensorik ähnelt dabei einem Park Distance Control System (Einparkhilfe). Um die Ladungshöhe zu messen, senden die Module einen Ultraschallimpuls aus, und die Zeit bis zum Empfang eines reflektierten Signals wird gemessen. Aus der Laufzeitmessung resultiert der Abstand zum nächsten reflektierenden Objekt und aus der Dachhöhe über dem Ladeboden sowie dem gemessenen Abstand ergibt sich anschließend die Ladungshöhe unterhalb des Sensors. Ein eigens vom Fraunhofer LBF für die speziellen Bedingungen im Trailer entwickelter Algorithmus ermittelt aus den gemessenen Ladungshöhen in einer Reihe, wie die Paletten dort stehen und welches Volumen diese einnehmen. Künftig wäre es denkbar, die Messdaten auch zu verwenden, um die Dachhöhenverstellung zu automatisieren. Zusätzliche Informationen über Zugmaschine, Trailer und Achslasten könnten darüber hinaus helfen, die Ladungsdichte zu bestimmen. Mit weiteren Sendemodulen könnten die Daten auch an die zentrale Distribution gesendet werden, um freie Palettenplätze im Trailer zu melden.

Trailer mit eigenem Antrieb

Der Hybrid-on-Demand-Trailer von Schmitz Cargobull verfügt über eine manuelle Dachhöhenverstellung und einen Hybrid-on-Demand Antrieb mit Energierekuperation. Ähnlich wie beim Load-Optimization-Trailer lässt sich die Dachhöhe des Trailers an die tatsächliche Ladungshöhe anpassen, um den Luftwiderstand zu reduzieren. Als sogenanntes Hybrid-on-Demand-System sorgt der im Auflieger installierte, elektrische Antriebsstrang für kurzfristig verfügbare Zusatzleistung, beispielweise für das Überwinden von Steigungen oder beim Anfahren. Genauso kann auf Gefällstrecken verlorene Bremsenergie zurückgewonnen werden.

Die Batterie mit der dazu gehörenden Leistungselektronik sowie dem notwendigen Kühlsystem muss im Fahrbetrieb sicher am Unterboden des Aufliegers befestigt sein und im harten Alltagseinsatz vor den Einwirkungen der Umgebungsbedingungen wie etwa Steinschlag geschützt werden. Das dazu notwendige robuste Gehäuse ist am Fraunhofer LBF konstruiert und ausgelegt worden.

Für eine zuverlässige Energieversorgung des elektrischen Hilfsantriebes im Trailer müssen das Batteriemanagementsystem und die Batteriezellen hohen Ansprüchen genügen. Daher sind sie gekapselt. Die Außenluft kann Kühler und Lüfter durchströmen und das Batteriegehäuse verändert die Steifigkeit des Trailerchassis weder nach oben noch nach unten. Darüber hinaus ist das Gehäuse möglichst einfach zu tauschen oder zu entfernen. Es besteht hauptsächlich aus Stahlblech, weitere Gewichtseinsparungen sind also möglich.

Für den Einbau des Batteriegehäuses musste am grundsätzlichen Chassis des Trailers nichts verändert werden. Da alle Trailer von Schmitz Cargobull modular aufgebaut sind und daher schon von vornherein leichter zu modifizieren sind, sollte auch das Gehäuse die Steifigkeit des Trailers nur wenig beeinflussen, um keine Neukonstruktion beziehungsweise Neuberechnung zu erfordern. Für die Integration des Gehäuses selbst mussten die Wissenschaftler des Fraunhofer LBF nur vier zusätzliche Bleche an die Längsträger anschrauben.

Das TRANSFORMERS-Konsortium besteht aus den Partnern Volvo, Bosch, DAF, Fehrl, Fraunhofer IVI, Fraunhofer LBF, IFSTTAR, Uniresearch B. V., IRU Projects, P&G, Schmitz Cargobull, TNO, Van Eck und Virtual Vehicle Competence Center.

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Energieversorger-Deal E.ON/RWE mit unterschiedlichen Auswirkungen in 2018

Setzt sich der Abwärtstrend in der Energiewirtschaft fort? Welche Auswirkung hat die regulierte Branche in Umsatz und Ergebnis?

Das Center für kommunale Energiewirtschaft stellt die aktualisierte Studie zur Wirtschaftlichkeit von Energieversorgern vor – Die Ergebnisse der Analyse zeigen eine durchwachsene Umsatz- und Ergebnisentwicklung der Energieversorger.

Nach Angaben der Bundesbank gab es auch in 2016 – wie in den Vorjahren – ein Umsatzrückgang in der Elektrizitätsversorgung (mit einem Anteil von über 80% an Energiewirtschaft) um 11,1% gegenüber dem Vorjahr zu verzeichnen. In der Gasversorgung, die als zweitstärkste Branche etwa ein Zehntel ausmacht, sank der Umsatz um 9%. Dazu haben rückläufige Strom- und insbesondere Gaspreise beigetragen.

Dies zeigt sich deutlich bei den einzelnen Unternehmen: Die Nettoumsätze in 2016 waren bei 4/5 der Energieversorger rückläufig. Entgegen diesem Trend können die mittleren Stadtwerke ein Umsatzplus von 2,3% in 2016 verbuchen, während die vier Großen Umsatzeinbußen von über 250 Mio. € von 2,2% und die 8 KU von 2,8% erlitten haben. Auch bei den kleinen Stadtwerken mit unter 50 Mio. € Umsatz ist nur ein geringes Wachstum von 0,8% zu verzeichnen.

Nachdem die Abschlüsse der 8 KU (große kommunale Unternehmen) für 2017 vorliegen lässt sich eine ähnliche Entwicklung erkennen. Der Umsatzzuwachs betrug im Durchschnitt 2,75 % gegenüber dem Vorjahr. Dabei zeigen sich deutliche Unterschiede zwischen den einzelnen Unternehmen. Während die Stadtwerke München einen Umsatzzuwachs von 14,3 %, die Mainova und Enercity von 5 % melden, liegt bei den restlichen Unternehmen die Umsatzveränderungen zwischen -1,4 % (MVV Energie AG) und +0,36 % (Entega AG).

Gesamtkapitalrendite

Die Gesamtkapitalrendite ist im Durchschnitt von 7,21 % (Vorjahreswert) auf 4,31 % gefallen. Während sie bei den Stadtwerken München 10,5 % beträgt, liegt sie bei Mainova bei 0,83 % und den restlichen 8 KU zwischen 2 % und 5 %.

Der Stromverbrauch ist nach den Schätzungen des BDEW im 1. Halbjahr 2018 um 0,3 % rückläufig im Vergleich zum entsprechenden Vorjahreszeitraum.

Die vier Großen Energieversorger

Für die großen Energieversorger E.ON und RWE war das erste Halbjahr 2018 vor allem durch die Neuordnung der Aktivitäten geprägt. RWE hat die Aktivitäten bei den erneuerbaren Energien von E.ON übernommen, während E.ON mit den Netz- und Vertriebsaktivitäten von RWE seine Haupttätigkeitsfelder sieht.

Das erste Halbjahr hat bei RWE einen Umsatzrückgang von knapp 9% auf 6,7 Mrd. € und einen Einbruch des bereinigten EBIT um 41,7 % auf 385 Mio. € zu Tage gebracht. Der Rückgang zum Vergleichszeitraum des Vorjahres ist durch einen deutlichen Mengenrückgang um 16,4% und dem Margenverfall zu erklären.

Auch E.ON meldet einen Umsatzrückgang um 2,5 Mrd. € (-13 %), der vornehmlich mit neuen Bilanzierungsvorschriften erklärt wird. Der bereinigte EBIT im Kerngeschäft lag in den ersten sechs Monaten von 2018 mit 1,7 Mrd. € um 10 % über dem Vorjahr. Der Konzernüberschuss ist um 19 % auf 1,05 Mrd. € gestiegen.

Durch die Zusammenlegung der Netzaktivitäten von beiden Gesellschaften wurde bei E.ON mehr als ein Drittel des Umsatzes und über die Hälfte (55 %) des EBIT erwirtschaftet.

Vattenfall konnte beim Umsatz um knapp 10 % auf 10,5 Mrd. € zulegen, das EBIT fiel allerdings mit 7,8 % auf 975 Mio. €. Die Preise für Kohle, Gas und CO2-Emissionszertifikate erhöhen die Strompreise auf dem Kontinent weiter und wirken sich negativ auf die Margen der Kohle- und Gaskraftwerke aus. Vattenfall hat zwei wichtige Kundenverträge im zweiten Quartal abgeschlossen. So liefert Vattenfall zukünftig erneuerbaren Strom an zwei der Rechenzentren von Facebook in Skandinavien, sowie an Volvo, mit dem in Schweden eine Partnerschaft im Bereich Ladelösungen für Elektrofahrzeuge eingegangen wurde.

EnBW erwirtschaftete im ersten Halbjahr 2018 einen Umsatz von 11,56 Mrd. € (+10,4 Prozent) und einen EBIT von 586 Mio. € (+ 6,4 %). Inzwischen ist das Netzsegment für 60 % (-3,1 %) des Ergebnisses verantwortlich. Die restlichen 40 % verteilen sich fast gleichmäßig auf Vertrieb, erneuerbare Energien, sowie Erzeugung und Handel.

Bei zwei der drei großen deutschen Energieversorger ist der Netzbetrieb inzwischen die wichtigste Ertragssäule geworden, die mehr als die Hälfte des EBIT erwirtschaftet. Das Center für kommunale Energiewirtschaft am INeKO, einem Institut an der Universität zu Köln, hat anhand der veröffentlichten Jahresabschlüsse aus 2016/17 von insgesamt 556 Energieversorgungsunternehmen und 194 Netzgesellschaften zwei aktualisierte Studien veröffentlicht. Dabei wurden neben den Abschlüssen der Unternehmen auch die Sparten Strom und Gas einer Analyse unterzogen. Die Analyse umfasst die wichtigsten 40 Kennzahlen und Daten zur Bewertung der Wirtschaftlichkeit. Dabei werden innerhalb der Unternehmensgrößen Durchschnittszahlen ermittelt und die Kennzahlen der Unternehmen übergreifend verglichen.

Siehe Tabelle 1

*Anmerkung: Folgende Abschlüsse der Energieversorger sind aktuell zugänglich:

  • Die Großen 4 – Bericht 1.Halbjahr 2018
  • 8 KU – Jahresabschlussbericht 2017
  • Rest – Jahresabschlussbericht 2016

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Renault Trucks fördert Berufskraftfahrer-Ausbildung

Volvo Group Trucks in Deutschland unterstützt mit beiden Lkw-Marken, Renault Trucks und Volvo Trucks, die Ausbildung und Weiterbildung von angehenden Berufskraftfahrern und -fahrerinnen. In Zeiten eines Fachkräftemangels bei Berufskraftfahrern möchte Volvo Group Trucks die Branche und seine Kunden bei der Qualifizierung von angehenden Mitarbeitern unterstützen. Zusammen mit dem Bildungswerk der Bayerischen Wirtschaft (bbw) begann im Juni 2018 das Projekt, welches dann auch in weiteren Bundesländern ausgerollt werden soll.

„Als Lkw-Hersteller wollen wir mit dieser Aktion dem Fachkräftemangel bei den Berufskraftfahrern in Deutschland aktiv entgegenwirken, und so auch unsere Kunden bei der gezielten Qualifizierung von Fahrer/innen unterstützen“, sagt Manfred Nelles, Sprecher von Volvo Trucks Deutschland. Bei dem gemeinsamen Projekt von Volvo Group Trucks Deutschland, dem bbw (durchlaufen die Teilnehmer eine sogenannte Teilqualifizierung mit dem Zielberuf Berufskraftfahrer. „Im Fokus des Projektes in Bayern stehen aktuell Auszubildende aus dem Ausland, die zusätzlich zu der doch sehr technischen Ausbildung vor allem mit den Sprachbarrieren, insbesondere bei der europäischen BKF-Prüfung, zu kämpfen haben“, ergänzt Nicole Bratrich, Sprecherin von Renault Trucks Deutschland.

„Unsere Initiative engagiert sich für Menschen, die sich über ein Arbeitsverhältnis in unsere Gesellschaft integrieren und einbringen wollen. Mit diesem Pilotprojekt möchten wir ihnen zusätzliche Fertigkeiten an die Hand geben, um gut gerüstet ins Berufsleben zu starten“, erläutert Kristina Jorde, Privat- und Firmenkundenberaterin beim bbw in Coburg. „Für die sehr gute Zusammenarbeit mit Volvo Group Trucks möchte ich mich darüber hinaus herzlich bedanken.“ Das bbw hat, neben vielen weiteren Aspekten, den

Auswahlprozess der Kandidaten begleitet, die Abstimmung mit Kostenträgern und der Ausländerbehörde koordiniert, fachspezifischen Deutschunterricht organisiert und die Teilnehmer zu den Fahrschulprüfungen angemeldet.

Bei den aktuell fünf Fahrern handelt es sich keineswegs um Fahranfänger. Der Erwerb des Lkw-Führerscheins wurde vom bbw unterstützt. Während der dreitägigen, von der Volvo Group Trucks finanzierten, Zusatz-Fortbildung in Coburg standen Fahrsicherheits- und Eco-Trainings auf dem Programm. Es handelt sich dabei um Zusatzqualifikationen, welche den Berufseinstieg und langfristig auch die Integration erleichtern werden. Für die Weiterbildung in Coburg stellt die Volvo Group Trucks besondere Fahrzeuge unterschiedlicher Gewichtsklassen und Modellreihen beider Marken bereit. Lkw, die den angehenden Berufskraftfahrern in ihrer Ausbildung so nicht zur Verfügung stehen. Unterrichtet werden die Teilnehmer durch Experten der Volvo Group Trucks sowie drei zusätzlichen Fahrtrainern.

Über die bbw-Gruppe

Unter dem Dach des Bildungswerks der Bayerischen Wirtschaft gGmbH hat sich ein umfangreiches Netzwerk an Bildungs- und Beratungsunternehmen sowie Sozial- und Personaldienstleistern entwickelt. Mit über 10.800 Mitarbeitern – rund 1.800 sind Zeitarbeitnehmer – ist die bbw-Gruppe in der Lage, der öffentlichen Hand in der aktiven Arbeitsmarktpolitik zur Seite zu stehen und dem Bedarf der Wirtschaft nach individuellen branchenspezifischen Lösungen gerecht zu werden.

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Drei Brücken in 48 Stunden niedergelegt – mit schweren Hydraulikhämmern von Epiroc

Die holländische Baufirma LEK Sloopwerken schaffte an einem einzigen Wochenende im Mai den Abbruch von drei 150 Meter langen Viadukten an der A27 in den Niederlanden. Hierzu setzte das Unternehmen schwere Hydraulikhämmer als Anbaugeräte ein, die mit Epirocs patentiertem Intelligent Protection System (IPS) ausgerüstet waren.

Die Verbreiterung der A27 und A1 zwischen Eemnes und Bunschoten-Spakenburg ist ein enorm umfangreiches Infrastrukturprojekt. Alleine auf dem Abschnitt der A27 zwischen Utrecht und Almere müssen dafür sechs in die Jahre gekommene Viadukte samt Fundament abgebrochen werden.

Fünftausend Kubikmeter Beton

Um Störungen des Verkehrsflusses möglichst gering zu halten, bekam die Baufirma am Wochenende 26.-27. Mai ein Zeitfenster von 48 Stunden eingeräumt, um drei der alten Brücken nahe Hilversum und Bilthoven niederzulegen. Für dieses besiedelte Gebiet gelten Beschränkungen hinsichtlich Geräusch- und Staubentwicklung. Jede der Brücken war 150 Meter lang und sechs Meter hoch. Insgesamt umfassten die Abbrucharbeiten 5000 Kubikmeter speziell armierten Betons.

Der Job wurde erfolgreich im vorgegebenen Zeitrahmen abgeschlossen. Zum Einsatz kamen neun schwere Anbau-Hydraulikhämmer von Epiroc mit Dienstgewichten von drei bis sieben Tonnen: vier HB 7000, ein HB 5800, drei HB 4100/4200 und ein HB 3100. Die Maschinen waren an Trägergeräten von Volvo, Cat und Hitachi montiert.

Baustellenleiter Maarten Lek äußerte sich hoch zufrieden mit dem effizienten Service für die Hydraulikhämmer und die vor Ort von Epiroc-Vertriebshändler SAES International BV bereitgestellten Ersatzmaschinen.

Abbruchleistung mit IPS optimiert

Schwere Hydraulikhämmer von Epiroc sind mit dem patentierten Intelligent Protection System (IPS) ausgerüstet. Es kombiniert Epirocs beliebte Funktionen AutoControl und StartSelect und passt das Betriebsverhalten des Abbruchhammers automatisch den aktuellen Arbeitsbedingungen an.

Dank der Zentrierfunktion ermöglicht IPS eine genauere und erheblich schnellere Positionierung des Abbruchhammers und vermeidet Leerschläge, die zu Schäden am Werkzeug führen können. Die Betriebszeiten werden länger, weil dank IPS keine manuellen Eingriffe notwendig sind und so der Arbeitsvorgang nicht unterbrochen wird. 

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Volvo Trucks startet Kundenportal Volvo Connect

Mit der Einführung des neuen Kundenportals Volvo Connect, das als singuläres Interface für digitale Dienste fungiert, macht Volvo Trucks es Kunden noch leichter, von den Vorzügen der Digitalisierung und Vernetzung zu profitieren. Der Service geht im September 2018 in Betrieb.

 „Volvo Connect ermöglicht den zentralen Zugriff auf wichtige Dienste und Daten, die für das Tagesgeschäft notwendig sind“, sagt Carina Holm, Projektleiterin für Volvo Connect. „Neben dem Fuhrparkmanagement und der Wartungsplanung werden auch viele andere betriebliche Aspekte unterstützt, zum Beispiel die Verwaltung oder die Einhaltung gesetzlicher Bestimmungen. Zudem wird Volvo Connect die Möglichkeit bieten, zusätzliche Dienste zu abonnieren und zu aktivieren. Benutzer können die Benutzeroberfläche so anpassen, dass die Informationen und Dienste, die am wichtigsten für sie sind, schnell und mühelos abrufbar sind.“

 Data Access: neuer Cloud-basierter Dienst für Mischfuhrparks

Parallel zum Start von Volvo Connect führt Volvo Trucks auch den neuen Dienst „Data Access“ (Datenzugriff) ein, mit dem sich Fahrzeugdaten per rFMS (remote FMS Standard) in der Cloud speichern und von dort abrufen lassen. Dies ermöglicht die Einbindung von Daten in bereits kundenseitig vorhandene Systeme. Zudem ermöglicht es die Nutzung von Daten aus den Fahrzeugen, was Transportbetrieben mit marken- und modellübergreifenden Mischfuhrparks zugutekommt.

„Für den Anfang wird Volvo Connect die beschriebenen Dienste umfassen, bereits bestehende Services wie Dynafleet und die Serviceplanung werden ebenfalls integriert“, so Carina Holm weiter. „Mit der Zeit werden wir die verfügbaren Inhalte erweitern, damit den Kunden vielfältige Informationen, Funktionen und Dienste zur Auswahl stehen, die von uns und externen Anbietern entwickelt werden. Das alles soll den Kunden bei der Optimierung verschiedener betrieblicher Aspekte unterstützen.“

 Bereit für die digitale Zukunft

Die Einführung von Volvo Connect kommt zu einer Zeit, in der die Digitalisierung im Begriff steht, das Leben und die Arbeit der Menschen zu verändern. Dies gilt auch für die Transportbranche.

„Neue Internetplattformen, zum Beispiel für Car-Sharing-Agenturen und Reiseveranstalter, bringen neue Geschäftsmodelle mit sich und ändern das Verbraucherverhalten“, erklärt Karin Falk, Senior Vice President, Services & Customer Quality. „Mit Blick auf die heutige Transportbranche gibt es nach wie vor viel Potenzial, was die Verbesserung der Transparenz, Effizienz und Produktivität betrifft. Die Kombination aus Vernetzung und Datenanalyse eröffnet neue Möglichkeiten im Hinblick auf die Unterstützung unserer Kunden.“

Mit Blick auf diesen rapiden Umbruch wurde Volvo Connect als Langzeitlösung konzipiert. Immer mehr neue Funktionen und Informationen werden zugänglich gemacht und neue digitale Dienste entwickelt sowohl von Volvo Trucks als auch von anderen Branchenpartnern und externen Softwareentwicklern. Volvo Connect wird es den Kunden ermöglichen auf diese Dienste zuzugreifen, damit sie ihr volles Potenzial ausschöpfen können. Das Interface wird Unternehmen zudem den reibungslosen Übergang in eine spannende digitale Zukunft eröffnen.

Der Zeitplan für die Einführung von Volvo Connect und die Verfügbarkeit von Inhalten ist von Markt zu Markt verschieden.

Fakten: Volvo Connect Kundenportal

Volvo Connect bündelt Digital- und Vernetzungsdienste in einem einzigen Interface und erleichtert so den Zugriff auf Informationen, Neuigkeiten und Funktionen, die für ein effizientes Tagesgeschäft unverzichtbar sind. Beispiele für Funktionen, die darin enthalten sein werden:

  • Dynafleet: eine aktualisierte Version des Fuhrparkmanagementsystems von

Volvo Trucks.

  • Service Planning (Serviceplanung): eine Anwendung zur Darstellung von geplanten Inspektions- und Wartungsterminen auf Basis der Einsatzart des Lkw
  • Data Access (Datenzugriff): ein neuer Dienst, mit dem sich Fahrzeugdaten in der Cloud speichern und von dort abrufen und unabhängig von Fabrikat oder Modell mit den kundeneigenen Systemen verknüpfen lassen.
  • Safety Report (Sicherheitsbericht): eine Anwendung zur Überwachung und Erkennung wichtiger Sicherheitsindikatoren (Vollbremsungen, Verwendung des Sicherheitsgurts etc.), die anschließend im Rahmen von Fahrerschulungen genutzt werden können.
  • Asset Management (Bestandsverwaltung): eine Übersicht über den Fuhrparkbestand, die sich nicht allein auf Fahrzeuge beschränkt.
  • Workshop History (Werkstatthistorie): eine Übersicht über die Wartungs- und Reparaturhistorie eines Fahrzeuges.

Volvo Connect ist das Ergebnis der Zusammenarbeit mit Connected Solutions, einer Gesellschaft innerhalb der Volvo Group, die federführend bei der Entwicklung und Umsetzung vernetzter Dienste und Lösungen ist.

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HCL übernimmt H&D International Group für besseren Service in Deutschland und Automobil-Expertise weltweit

HCL Technologies (HCL), ein international führendes Technologieunternehmen, hat den Wolfsburger IT- und Engineering-Dienstleister H&D International Group (H&D) übernommen. Die Akquisition findet im Rahmen des langfristigen Wachstumsplans von HCL in Deutschland statt. Mit diesem wichtigen Abkommen erhält HCL erhebliche nationale Front-Office- und Lieferfähigkeiten und wird die fachliche Kompetenz im Automobilsektor weltweit zusätzlich erweitern.

Die H&D International Group ist einer der größten IT-Service-Anbieter in der deutschen Automobilindustrie mit mehr als 1.400 Mitarbeitern an über 20 weltweiten Standorten, darunter in Deutschland, den USA, der Tschechischen Republik und Polen. H&D spezialisiert sich insbesondere auf IT-Beratung, Offshore-Enabling, Shopfloor IT und Industrie 4.0. Darüber hinaus besitzt das Unternehmen umfassende Erfahrung bei SAP-, CAx (Computer-aided Technologies)- und Engineering-Dienstleistungen sowie kundenspezifischen Produktentwicklungen.

Das bestehende Lieferzentrum im niedersächsischen Gifhorn wird Teil der globalen HCL Services und wird sich auf IT- und Engineering-Dienstleistungen in Deutschland und weltweit fokussieren.

Ashish Gupta, Corporate Vice President EMEA bei HCL Technologies, sagt: „Deutschland ist ein wichtiger Markt für HCL, da wir unsere Geschäftstätigkeiten in Europa kontinuierlich erweitern. Wir glauben, dass sich der deutsche Markt an einem wichtigen Punkt befindet und es der richtige Zeitpunkt für HCL ist, hier zu expandieren und erhebliche Investitionen zu tätigen. H&D blickt auf eine langjährige Erfolgsgeschichte bei der Erbringung hochwertiger Dienstleistungen zurück und wir sind zuversichtlich, dass dies eine wichtige Rolle bei unserem kontinuierlichen Wachstum in Deutschland spielen wird.“

Bernhard Hönigsberg, Geschäftsführer der H&D International Group, begrüßt die Investition: „Durch die Kombination der Bereitstellungsangebote von H&D mit denen von HCL, haben wir die einzigartige Gelegenheit, unsere Dienstleistungen weiter auszubauen, um unsere Kunden bei der IT-Transformation zu unterstützen. Die Erfahrung und das Know-how von HCL und H&D ergänzen sich perfekt. Unsere Mitarbeiter werden von den neuen Chancen, die sich dadurch ergeben, erheblich profitieren.“

Klaus Holzhauser, Geschäftsführer des führenden unabhängigen europäischen Forschungs- und Beratungsunternehmens Pierre Audoin Consultants (PAC) Deutschland, sagt: „HCL ist in Deutschland und der Automobilbranche durch den Kauf von Volvo IT und Geometric Software bereits stark vertreten. Die Investition in H&D stärkt die Fähigkeiten des Unternehmens und positioniert es in zwei entscheidenden Regionen noch stärker. H&D hat eine starke Präsenz in den deutschen und mitteleuropäischen Automobilmärkten und ist IT-Dienstleister für einen der größten deutschen Automobilhersteller. Damit ist das Unternehmen eine großartige Investition für HCL. Die Angebote von HCL und H&D sind eine gewinnbringende Kombination aus Infrastruktur- und Anwendungsservices sowie Connected Car-, Industrie 4.0-Lösungen und Embedded-Software – sowohl in der Fertigungs- als auch Automobilbranche. Durch die Fähigkeit, flexibel vor Ort oder weltweit Liefermöglichkeiten anzubieten, kann HCL effektiv und optimal auf individuelle Kundenwünsche reagieren.“

H&D International Group

Die Hönigsberg & Düvel Datentechnik GmbH ist ein IT- und Engineering-Dienstleister mit Hauptsitz in Wolfsburg und bildet mit ihren verbundenen Unternehmen die H&D International Group. Seit 1996 erfolgreich am Markt, beschäftigt sie heute mehr als 1.400 Mitarbeiter an weltweit über 20 Standorten.

Das Angebot reicht von IT-Beratung über Server-, Infrastructure- und Workplace-Management, Offshore Enabling, Shopfloor IT und Industrie 4.0 Expertise bis zu SAP-, CAx- und Engineering-Dienstleistungen sowie eigenen, kundenspezifischen Produktentwicklungen. Wir verbinden den Erfahrungs-Background eines internationalen Großkonzerns mit der Reaktionsgeschwindigkeit eines mittelständischen Unternehmens. Die Hönigsberg & Düvel Datentechnik GmbH ist nach ISO 9001:2008, ISO 20000-1:2011, ISO 14001:2004, ISO 50001:2011 sowie ISO/IEC 27001:2013 zertifiziert.

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Rekord-Klage gegen Lastwagen-Hersteller: 3.200 Unternehmen wehren sich gegen das Lkw-Kartell

Der Bundesverband Güterkraftverkehr Logistik und Entsorgung (BGL) e.V., der Rechtsdienstleister financialright claims GmbH und die auf Kartellschadensersatzverfahren spezialisierte Kanzlei Hausfeld Rechtsanwälte LLP haben im Rahmen der Aufarbeitung des Lkw-Kartells eine erste Klage für mehr als 3.200 Speditions- und Transportunternehmen mit mehr als 85.000 Lkw erhoben – der Schaden dürfte mindestens 500 Mio. Euro betragen. Diese Klage ist die größte Klage ihrer Art.

Angesichts des nach wie vor bestehenden großen Interesses von Unternehmen aus ganz Europa, sich diesem Verfahren anzuschließen, wird es im Laufe des Jahres 2018 eine weitere Klage gegen das Lkw-Kartell geben. Im Rahmen einer neuen Allianz schließen sich der Bundesverband Möbelspedition und Logistik (AMÖ) e.V., der Bundesverband Wirtschaft, Verkehr und Logistik (BWVL) e.V. und der Deutsche Speditions- und Logistikverband (DSLV) e.V., die zusammen mehr als 5.000 Mitglieder zusätzlich vertreten, dieser Initiative an, um die Durchsetzung von Ansprüchen ihrer Mitgliedsunternehmen zu unterstützen. Interessierte Unternehmen können ihre ab 2003 gekauften oder geleasten Lkw noch bis 30.05.2018 auf der Online-Plattform www.truck-damages.com registrieren. Auch die Teilnahme an der zweiten Kartell-Klage ist für Speditions- und Transportunternehmen kostenlos und ohne jedes Prozessrisiko.

Alle Beteiligten gehen in diesem Verfahren von sehr guten Erfolgsaussichten aus. So hat erst kürzlich das Landgericht Hannover in einer von der Stadt Göttingen angestrengten Klage festgelegt, dass MAN der Stadt Göttingen aufgrund des Lkw-Kartells Schadensersatz leisten muss.

Zur Erinnerung: Am 19. Juli 2016 und am 27. September 2017 hatte die Europäische Kommission Rekordgeldbußen von zusammen über EUR 3,7 Milliarden gegen alle führenden LKW-Hersteller wegen ihrer Beteiligung an dem sog. Lkw-Kartell verhängt. Nach den Feststellungen der Europäischen Kommission waren an dem Kartell beteiligt MAN, Daimler, Volvo/Renault, DAF, Iveco und Scania. Das Kartell dauerte dabei mindestens 14 Jahre, nämlich von Januar 1997 bis Januar 2011. Anders als die Lkw-Hersteller dies jetzt darzustellen versuchen, beschränkte sich das Kartell dabei nicht nur auf einen Informationsaustausch über die Brutto-Preislisten, sondern vielmehr sprachen sich die Lkw-Hersteller auch über ihre Nettopreise sowie den Zeitpunkt der Einführung und die Weitergabe der Mehrkosten für die Abgasnormen EURO III bis EURO VI ab.

Die Europäische Kommission hat darauf hingewiesen, dass Geschädigte dieses Kartells die Möglichkeit haben, Schadensersatzansprüche gegen die Kartellanten geltend zu machen. Der BGL hat durch eine Vereinbarung mit dem Rechtsdienstleister financialright claims GmbH unter Beteiligung der Kanzlei Hausfeld Rechtsanwälte LLP und des Prozessfinanziers Burford Capital die Voraussetzung dafür geschaffen, Schadensersatzansprüche betroffener Transportunternehmen gegen das Lkw-Kartell im Rahmen eines "Abtretungsmodells" zu bündeln und gemeinsam gegenüber dem Kartell geltend zu machen.

Kurz vor Weihnachten wurde die erste Klage gegen die Lkw-Hersteller vor dem Landgericht München I erhoben. Die Klage umfasst mehr als 3.200 meist kleine und mittelständische Unternehmen, die seit Beginn des Kartells im Jahre 1997 insgesamt knapp 85.000 Lkw erworben oder geleast haben. Die Transportlogistikunternehmen verlangen vom sogenannten "Lkw-Kartell" den Ersatz aller Kartellschäden samt Zinsen. Der gesamte Schaden der ersten Klage dürfte über EUR 500 Millionen, inklusive Zinsen sogar über EUR 1 Milliarde, liegen. Die Klage wurde vor allem zur Verjährungsabwehr eingereicht, da Ansprüche für Lkw, die zwischen 1997 und 2002 erworben wurden, Ende 2017 verjähren können.

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