Sparen Sie sich den Bremswiderstand

Dynamische Maschinen zeichnen sich dadurch aus, dass schnell beschleunigt und ebenso abrupt abgebremst wird. Beim Abbremsen entstehen zurückgespeiste Energiespitzen, die üblicherweise „entsorgt“ werden müssen. Die zurückgespeiste Energie wird also in einem Bremswiderstand in Wärme umgewandelt. Dies ist in doppelter Hinsicht unbeliebt: zum einen geht wertvolle Energie für die Anwendung verloren, zum anderen muss die Hitze des Bremswiderstandes oftmals mit Klimageräten abtransportiert werden.

Eine Lösung bietet hier das Automatisierungssystem SystemOne CM von LTI Motion. Das EtherCAT- basierte Automatisierungssystem besteht aus der Steuerung MotionOne CM, der zentralen Einspeiseeinheit und den anreihbaren Mehrachsreglern ServoOne CM (CM = Compact Multiaxis). Der gemeinsame DC-Bus dient als Energiespeicher und -versorger für alle Achsen. Durch eine geschickte Programmierung der zeitlich versetzten Lastspiele kann der Kunde einige der Achsen beschleunigen, während die anderen abgebremst werden. Im Idealfall lässt sich das Timing der Maschine so optimieren, dass der Bremswiderstand komplett entfallen könnte. Es wird lediglich noch ein kleiner Bremswiderstand für einen Notstopp benötigt.

Einen weiteren Clou bietet das SystemOne CM mit der Möglichkeit, nicht nur Servoachsen, sondern auch Asynchronmotoren betreiben zu können. So kann auf externe Frequenzumrichter verzichtet werden, was weitere energetische Vorteile hat. In vielen Maschinen werden neben Servoachsen vereinzelt Asynchronmotoren für Gebläse oder Abluft eingesetzt. Mit diesen kontinuierlichen Verbrauchern hat man dankbare Abnehmer an Bord, die gerne die Bremsenergie der Servoachsen verspeisen. Das bedeutet Einsparung von Bremswiderstand und Energie.

Besuchen Sie uns auf der SPS IPC Drives: Halle 1, Stand 224

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Oelheizung gegen Waermepumpe tauschen?

Kann man eine Öl oder Gasheizung einfach so gegen eine Wärmepumpe tauschen. Wie groß muss dann die Wärmepumpe sein?

All diese Fragen wolllen wir hier in aller Kürze erklären. Die Dimensionierung der Wärmepumpenleistung richtet sich nach dem Gesamtwärmebedarf und Warmwasserbedarf des Gebäudes. Die Berechnung des Gesamtwärmebedarfs muss nach den aktuellen gültigen Normen durchgeführt werden,  DIN EN 12831 zeigt dabei den Heizwärmebedarf des Gebäudes.

Übliche Gebäudearten

  • Passivhaus 0,015 kW/m²
  • Neubau nach EnEV: 0,04 kW/m² ab Bj 2006
  • Niedrigenergiehaus: 0,06 kW/m² ab Bj 1990
  • Sanierter Altbau  oder Neubau ohne Wärmedämmung: 0,08 kW/m²
  • Altbau ohne Wärmedämmung: 0,12 kW/m²

Hier ist die Formel zur Ermittlung des Gebäudewärmebedarfs

Wohnfläche [m²] × spezifischer Wärmebedarf [kW/m²] = Gebäudewärmebedarf [kW]

Beispiel:

Niedrigenergiehaus ca. 135 m² Wohnfläche × spezifischer Wärmebedarf 0,06 kW/m² = 135 m² × 0,06 kW/m² = 7,4 kW (Gebäudewärmebedarf bei -16 °C).

Energiebedarf zur Brauchwassererwärmung

Für eine Badewanne mit ca. 170 Litern beträgt der Energieaufwand ca. 7 kWh, für eine Dusche ca. 2 kWh.  Als Faustregel sollte man eine Heizleistung von mindestens 0,4 kW pro Person vorsehen.

Fazit Wärmepumpe – ja machbar

In unserem Beispiel mit 4 Personen wäre also eine Wärmepumpe mit ca 9-10 KW ideal und machbar. Die Kosten für die Wärmepumpe liegen dabei bei rund 6000 Euro – hinzu kommen Einbau und Speicher.

Monovalenter Betrieb mit Wärmepumpe

Der monovalente Betrieb ist dann möglich, wenn die Leistung der Wärmepumpe auch am kältesten Tag im Jahr den Gesamtwärmebedarf vollständig abdecken kann. Dies ist in der Regel in Neubauten ab Baujahr 1990 nach EnEV mit einem sehr geringen spezifischen Wärmebedarf und einem Niedertemperatur-Heizungssystem oder Flächen-Heizkörpern mit Wärme-Speicher möglich.

Beratung und Ausstellung für Wärmepumpen und Solarsysteme

iKratos Solar- und Energietechnik GmbH – 91367 Weißenohe bei Nürnberg – Bahnhofstrasse 1 – ☎ 09192 992800 ✉ kontakt@ikratos.de

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Dr. Markus Böning ist neuer Chief Financial Officer (CFO) der Tekfor Gruppe

Die TEKFOR Gruppe, ein führender Hersteller von hochdifferenzierten Produkten für die globale Automobilindustrie, beendet nun auch im Bereich Finanzen/Controlling die Übergangsphase. Mit Dr. Markus Böning hat Tekfor zum 01. Juli 2018 einen international erfahrenen Manager und Finanzspezialisten für die Position des Finanzvorstands (Chief Financial Officer, CFO) gewinnen können.

Dr. Markus Böning promovierte nach einem Studium der Wirtschaftswissenschaften/Verwaltung an der Universität Bochum im Bereich Finanzen. In seiner bisherigen beruflichen Karriere hat er umfassende Berufserfahrung auf diesem Gebiet gesammelt, davon mehrere Jahre in den USA. Er war dabei unter anderem bei American Specialty Alloys Inc., der ThyssenKrupp AG und der Siemens AG beschäftigt. Zuletzt hatte er die Position des CFO bei der Aenova Holding GmbH, einem der weltweit größten pharmazeutischen Auftragshersteller mit einem Umsatz von rund 750 Mio. Euro, in Starnberg/Deutschland inne. Dr. Böning berichtet als Geschäftsführer und Managing Director der Tekfor Global Holding an den Vorstandsvorsitzenden (CEO) Johann Ecker.

Er übernimmt bei Tekfor die Verantwortung für die Bereiche Finanzen und Controlling von Peter Neubacher von AlixPartners, der das Topmanagement von Tekfor als Interim CFO in den vergangenen zwölf Monaten wirkungsvoll unterstützte.

Die TEKFOR Gruppe hat sich seitdem wieder finanziell unabhängig und strategisch eigenständig als "Global Player" im Automotive-Markt aufgestellt. Das aktuell starke Wachstum der Gruppe geht vor allem auf die Erweiterung der Wertschöpfungskette zurück: Massivumformung, Zerspanungstechnik, Wärme- und Oberflächenbehandlung bis hin zu einbaufertigen Einzelteilen und zur Montage kompletter Baugruppen. Heute ist TEKFOR führend in der Herstellung gewichtsreduzierter, leistungsstarker Komponenten.

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Grundsteinlegung für neue Produktionsstätte am Standort Schmölln

  • Tekfor schafft weitere hochqualifizierte Arbeitsplätze am Standort Schmölln
  • Kapazität für Nockenwellenproduktion erweitert – Wachstumsschub für Gruppe

"Das ist ein entscheidender Baustein unserer Zukunftsstrategie und eines der Fundamente des weiteren Wachstums der Tekfor Gruppe." Mit diesen Worten fasste der Vorsitzende der Geschäftsleitung, Johann Ecker, heute bei der feierlichen Grundsteinlegung den Sinn und Zweck der bevorstehenden Erweiterung des Tekfor-Standorts Schmölln zusammen. Auf über 6.000 Quadratmetern entsteht hier in den nächsten Monaten eine moderne Produktionsstätte für Antriebskomponenten für die internationale Automobilindustrie. Mit der Kapazitätserweiterung ist die Schaffung weiterer hochqualifizierter Arbeitsplätze verbunden.

"Wir freuen uns sehr, dass wir diesen Standort direkt neben den Bestandsgebäuden vergrößern können. Unser 2,5 Hektar großes Grundstück im Gewerbegebiet Crimmitschauer Straße bietet ausreichend Platz für den Neubau. Auch für eine bereits geplante Erweiterung um 4.000 Quadratmeter in einem zweiten Bauabschnitt reicht die vorhandene Grundstücksfläche aus", erklärt Johann Ecker.

Die Neumayer Tekfor Schmölln GmbH wurde 2001 gegründet und zählt zu den neuesten Werken der Tekfor Gruppe. Aktuell produzieren hier rund 300 Mitarbeiter Antriebskomponenten wie etwa Nockenwellen und Pleuelstangen für weltweit führende Automobilhersteller. "Wir investieren hier im ersten Schritt rund 10 Millionen Euro in den Neubau und die Produktionsanlagen, um unsere Kapazität für den zukünftigen Bedarf zu erweitern", betont Johann Ecker.

Die TEKFOR Gruppe hat sich im vergangenen Jahr als strategisch eigenständiger "Global Player" im Automotive-Markt positioniert und ist wieder auf Erfolgskurs. Dazu hat vor allem eine Erweiterung der Wertschöpfungskette von Massivumformung, Zerspanungstechnik, Wärme- und Oberflächenbehandlung bis hin zu einbaufertigen Einzelteilen und zur Montage kompletter Baugruppen beigetragen. Heute ist TEKFOR führend in der Herstellung gewichtsreduzierter, leistungsstarker Komponenten.

Präzisionsteile und Applikationen von TEKFOR finden sich heute fast überall in PKWs und LKWs, vor allem dort, wo es um Sicherheit und Zuverlässigkeit geht. Die Vision für TEKFOR ist dabei unverändert: Der führende Partner bei hochdifferenzierten Produkten für die Globale Automobilindustrie zu sein.

Am Standort Schmölln sind die Kernkompetenzen Zerspanung, Wärmebehandlung und Montage angesiedelt. Damit verbunden sind hoch qualifizierte Arbeitsplätze. "Innovation, Präzision und Qualität sind die Werte, die Tekfor im internationalen Wettbewerb herausheben, und für die unsere Mitarbeiter stehen. Für unsere neue Produktionsstätte brauchen wir neue Kollegen, die diese Werte teilen. Wir können ihnen als flexibler Mittelständler neben einer leistungsgerechten, tarifgebundenen Entlohnung auch attraktive Zusatzleistungen bieten. Das macht Tekfor in der Region auch als Arbeitgeber interessant," betont Werksleiter Jens Heger.

Als Partner beim Neubau entschied sich Tekfor für den Leipziger Geschäftsbereich der Freyler Industriebau GmbH. Freyler wird den Neubau nach detaillierter Planung bis Februar 2019 schlüsselfertig ausführen.

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KWK-Impulstagung – effizient, flexibel, wirtschaftlich

Die KWK trägt mit der Bereitstellung von effizient erzeugter Wärme und Strom zur Umsetzung der Energiewende bei. Diskussionen zur Gesetzgebung, Märkten, Wirtschaftlichkeit und neuen innovativen Umsetzungen machen die KWK zu einer aktuellen und gefragten Technik, die noch viel Potenzial aufweist. Dieses zu diskutieren und damit neue Umsetzungen in Kommunen und Gewerbe anzustossen, ist Aufgabe der jährlich stattfindenden KWK-Impulstagung an der TH Bingen.

Profitieren Sie von:

  • Updates zum aktuellen Recht im Bereich der KWK
  • Zukunftsweisende Technologien und Beispiele
  • Wertschöpfung durch KWK

Neben den Vorträgen kommt auch die Zeit für die Vernetzung und den Erfahrungsaustausch nicht zu kurz. Ob in der Fachausstellung und im Gespräch mit Dienstleistern, Herstellern und Versorgern oder bei einer Tasse Kaffee mit Fachkollegen oder Projektpartnern – die Fachtagung führt die Menschen zusammen und trägt damit zur Umsetzung der Energiewende bei.

Die Fachtagung findet in Kooperation mit BHKW-Consult, der Energieagentur RLP und mit Unterstützung des Ministeriums für Umwelt, Energie, Ernährung und Forsten Rheinland-Pfalz statt.

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Hitze, Dürre, Katastrophen: Die Wärmepumpe bleibt cool – und schont das Klima

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• Die Wärmepumpe ist das einzige Heizungssystem, das im Sommer auch kühlen kann
• Ohne den beschleunigten Zubau von Wärmepumpen im Wohn- und Gebäudebereich lässt sich der Klimawandel nicht aufhalten

Dieser Sommer eint Europa. Denn er lässt auch fast alle Nordeuropäer spüren, welche Folgen der Klimawandel für unseren Planeten haben kann. Ernten vertrocknen und verbrennen, Strom und Wasser werden knapp. Jedoch nicht nur Hitze und Dürre, sondern auch Kälte und Unwetter wie Stürme, Hagel und Starkregen werden nach Einschätzung von Klimaforschern als Folge der Erderwärmung zunehmen. Wann handeln, wenn nicht jetzt?

Umweltschonende Heiz- und Kühltechnologien: Ein Schlüssel zur Senkung der CO2-Emission

Die Erderwärmung wird maßgeblich verursacht durch den kontinuierlich wachsenden Ausstoß von Kohlendioxid. Dabei entfallen knapp 40 Prozent der CO2-Emissionen in Deutschland auf die Bereitstellung von Raumwärme und Warmwasser. Im Pariser Klimaschutzabkommen wurden verbindlich Ziele vereinbart, um die Erwärmung der Atmosphäre zu drosseln. Doch die Energiewende stockt und 13 Millionen überalterte Heizkessel leisten nach wie vor Ihren schädlichen Beitrag zur verheerenden Erderwärmung.  

Lieber Wärme ernten als Zukunft verheizen

Unter den modernen Heizsystemen wird die Wärmepumpe von vielen Experten als die wichtigste Heiztechnologie für eine klimaschonende Wärmeversorgung betrachtet. Warum? „Wärmepumpen sind hocheffizient, sie ernten quasi die Energie aus der Umwelt zum Heizen und Kühlen“, so Dr. Martin Sabel vom Bundesverband Wärmepumpe. „Die Potenziale zur Nutzung von Erd- und Umweltwärme sind nach menschlichem Ermessen unbegrenzt und Wärmepumpen können außerdem zur Stabilität des Stromsystems beitragen“, so Sabel weiter. In zahlreichen Studien wird daher geschlussfolgert, dass der Zubau von Wärmepumpen in Deutschland deutlich beschleunigt werden muss.

Kühltechnologien werden immer wichtiger: Die Wärmepumpe kann nicht nur Heizen

Zukünftig wird uns auch das Thema Kühlen aufgrund der Erderwärmung und extremer Temperaturen auch in Nordeuropa mehr und mehr beschäftigen. Wärmepumpen sind das einzige Heizsystem, das im Sommer die Raumtemperatur auch absenken kann. Besonders effizient ist die passive Kühlung. Hierbei wird die überschüssige Raumwärme über Erdsonden oder Brunnenanlagen in den Untergrund abgeführt. Die zusätzlichen Investitionskosten in einen Plattenwärmetauscher und Umwälzpumpe sind vernachlässigbar.  Betriebskosten fallen lediglich für die Zirkulation an. Eine passive Kühlung des Gebäudes über Erdsonden oder Brunnen verursacht praktisch keine Emissionen. Auch Luftwärmepumpen können im sogenannten reversiblen Betrieb Gebäude kühlen.

Appell an die Politik: Anreize für Heizungstausch schaffen

„Abgaben, Steuern und Umlagen treiben den Preis auch für Erneuerbaren Strom in die Höhe, während fossile Brennstoffe kaum belastet werden“, erklärt Martin Sabel. „Wir brauchen endlich eine strategische Ausrichtung der Energiepolitik. Hauptaufgabe muss es sein, dafür zu sorgen, dass sich CO2-Einsparungen für Verbraucher und Unternehmen wirtschaftlich lohnen und dass sie bei notwendigen Investitionen für ein klimaschonendes Heizsystem unterstützt werden“, so Sabel.

 

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Solarenergie, Biogas und Windkraft: beim Ausbau erneuerbarer Energien kommt es auf die richtige Balance an

Der Ausbau der erneuerbaren Energien ist eine zentrale Säule der Energiewende, da er maßgeblich zum Klimaschutz beiträgt. Die Bundesregierung hat sich international dazu verpflichtet, bis 2020 den Ausstoß von Treibhausgasen um 40 Prozent zu reduzieren. Um dieses Ziel zu erreichen, werden erneuerbare Energien entsprechend gefördert. Aufgrund der Förderung ist davon auszugehen, dass der Anteil an erneuerbaren Energien steigt und daher sollte besonderes Augenmerk auf die Verhältnismäßigkeit beim Ausbau gelegt werden.

Das Spannungsfeld der erneuerbaren Energien mit seinen vielfältigen Zusammenhängen gilt es allumfassend zu betrachten und zu verstehen. Den notwendigen Input geben unsere Seminare.

Das Seminar Grundwissen zu Techniken der erneuerbaren Energien zeigt die Techniken zur Nutzung derjenigen Erneuerbaren Energien auf, die nach dem Erneuerbare-Energien-Gesetz gefördert werden. Zu jeder Erneuerbaren Energie werden die technisch-physikalischen Grundlagen der Stromerzeugung anhand von Umsetzungsbeispielen gezeigt.

Das nächste Seminar findet am 6. November 2018 in Berlin statt.

Mehr Informationen: https://www.vde-verlag.de/seminare/pi1000026

Der Lehrgang Messung und Bilanzierung nach EEG und KWKG vermittelt einen vertieften Überblick über Grundsätze der Messung und Bilanzierung von Strom aus erneuerbaren Energien und Kraft-Wärme-Kopplung. Es vermittelt Fach- und Führungskräften die Grundsätze für die Aufstellung von Messkonzepten. Im Ergebnis sind die Teilnehmer in der Lage, für gängige Anlagenkonstellation das jeweils richtige Messkonzept zu identifizieren.

Das nächste 1-tägige Seminar startet ab 20. November 2018 in Offenbach/Main.

Weitere Informationen finden Sie unter: https://www.vde-verlag.de/seminare/pi1000027

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4. Energietag von InvenSor am 13. September 2018

„Kombinierte Energieversorgung mit Kälte, Wärme & Strom“

Am 13. September ist es wieder soweit! Wir veranstalten unseren mittlerweile 4. Energietag. Es erwartet Sie ein vielfältiges Programm aus spannenden Vorträgen renommierter Experten, die Ihnen alles zum Thema Energieeffizienz erläutern und Ihnen zudem wertvolle Best-Practice-Tipps geben. Stattfinden wird das Ganze um 13.00 Uhr im hochmodernen Konferenzhotel Lufthansa Seeheim (bei Darmstadt).

Sie möchten wissen, wie ein kostensparendes Energiesystem in der Praxis aussieht?

Wir zeigen es Ihnen im Anschluss an die Fachvorträge bei unserem Kunden Riegler GmbH & Co. KG in Ober-Ramstadt. Dort wurde 2017 das bestehende Energiesystem um zwei InvenSor ADsorptionskältemaschinen mit einer Kälteleistung von insgesamt 60 kW ergänzt, wodurch der Kunde seither die Energiekosten für Kühlung um etwa 30% reduzieren konnte. Die Kälteanlagen kühlen die Formen der 14 Blasmaschinen, die zur Herstellung von Kunststoffflaschen eingesetzt werden. Die vorhandenen Druckluftkompressoren sorgen für die benötigte Wärme als Antrieb zur Kälteerzeugung der ADsorptionskältemaschinen.

Bitte melden Sie sich zu dieser Veranstaltung bis spätestens zum 31. August 2018 an. Die Teilnahme ist kostenfrei, aber die Teilnehmerzahl ist begrenzt.

Anmeldung und weitere Infos unter: www.invensor.com/termine

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KWK als Partnerin der erneuerbaren Energien zu etablieren, ist das Gebot der Stunde

Dass Klima und Wetter keine identischen Begriffe sind – das ist auch uns klar. Das Klima in der Großen Koalition ist derart angespannt, dass wir zunehmende Investitionsunsicherheit in der effizienten Energieversorgung verspüren und keine konsequente Politik zur Einhaltung selbst gesteckter CO2-Minderungsziele zu erkennen ist – das ist aus unserer Sicht ein fatales Signal.

Umso mehr ist es für Akteurinnen und Akteure in Kommunen, Wohnungswirtschaft und Industrie Anlass genug, die Sache selbst in die Hand zu nehmen. Denn konsequenter Klimaschutz fängt bei rationeller Strom- und Wärmebereitstellung mit Kraft-Wärme-Kopplung an und hört bei Energieeinsparung noch lange nicht auf.

Gerade in diesen heißen Tagen, in denen bestehende Großkraftwerke wegen der hohen Außentemperaturen ihre Leistung drosseln und reihenweise abgeschaltet werden müssen, werden zur Sicherung der Stromversorgung längst zum Alteisen gelegte ineffiziente Kraftwerke wieder angefahren, weil die Strompreise hoch sind und es sich mit den alten Schleudern Geld verdienen lässt!

Die Umsetzung der vom B.KWK geforderten Ausbaustrategie, um die hochflexible KWK in der Residuallast flächendeckend als ideale Partnerin der PV- und Windstromerzeugung etablieren, ist – das aktuelle Geschehen am Strommarkt beweist es – das Gebot der Stunde.

Kommunen und kommunale Werke können damit ihre Pflicht zur Daseinsvorsorge erfüllen, die Wohnungswirtschaft erfüllt die Anforderungen an die Energieversorgung ihrer Gebäude im Rahmen des nachhaltigen Bauens, Gewerbe und Industrie vermindern ihren CO2-Fußabdruck und stellen obendrein netzdienliche Leistungen zur Verfügung.

Ausbau der KWK und zielorientierte Umgestaltung des Strommarktdesigns inklusive aller Regularien, Beitrag der KWK zum Klimaschutz, Versorgungssicherheit und Wirtschaftlichkeit – diesen und vielen anderen packenden Themen werden wir auf dem B.KWK-Kongress am 17. und 18. Oktober 2018 in Berlin widmen. Sie erwartet ein spannendes Programm und prominente Redner u.a. Thomas Bareiß (Parlamentarischer Staatssekretär im BMWi), Dr. Thomas Griese (Staatssekretär im Ministerium für Umwelt, Energie, Ernährung und Forsten des Landes Rheinland-Pfalz), Dr. Simone Peter (Präsidentin des BEE) und Dr. Timm Kehler (Geschäftsführer von Zukunft ERDGAS).

Wir freuen uns auf Ihre Teilnahme!

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Hauselektrik: Sicherungskästen regelmäßig kontrollieren

Nur intakte Sicherungen bieten einen wirksamen Schutz vor Stromschlägen oder Überlastung der Stromleitungen in Häusern und Wohnungen. Wer seine Hauselektrik sicher betreiben will, sollte deshalb regelmäßig den eigenen Sicherungskasten kontrollieren und die Sicherungen darin dreimal jährlich aus- und wieder einschalten. „Beim Stromdurchfluss entsteht Wärme. Dadurch können sich die Schalter festsetzen. Das regelmäßige Betätigen löst Verfestigungen und stellt sicher, dass sie im Ernstfall zuverlässig funktionieren“, sagt Giovanni Tognotti, Sachverständiger für elektrische Anlagen bei TÜV Rheinland.

Fehlerstromschutzschalter schützt vor Stromschlägen

In modernen Sicherungskästen findet sich zusätzlich zu den einzelnen Sicherungsautomaten der mit „FI“ oder „RCD“ gekennzeichnete Fehlerstromschutzschalter, der vor lebensgefährlichen Stromschlägen schützt. Dieser verfügt über einen Prüfknopf, der ebenfalls halbjährlich betätigt werden sollte, um die Funktion des Schalters zu sichern. Vor allem bei Einzug in eine neue Wohnung oder in ein neues Haus empfiehlt es sich, vorab den Sicherungskasten zu kontrollieren. Hintergrund: In vielen Altbauten sind Fehlerstromschutzschalter nur für das Badezimmer oder überhaupt nicht vorhanden. Die Schalter wurden zwar vor einigen Jahren bei Neuanlagen obligatorisch für die gesamte Wohnung oder das Haus. Für ältere Anlagen besteht jedoch keine Nachrüstpflicht. „Aus Sicherheitsgründen empfiehlt sich der nachträgliche Einbau eines FI-Schutzschalters durch einen Elektriker“, so Tognotti.

Zu viele Geräte pro Sicherung

Auch wenn nur wenige Sicherungen im Kasten zu finden sind, sollten Mieter genau hinsehen. „In Altbauten sind oft sämtliche Steckdosen und die Beleuchtung auf nur eine Sicherung geschaltet. Wenn dann mehrere Geräte gleichzeitig betrieben werden, wird es problematisch. Es kann zu einer Auslösung der Sicherung wegen Überlast führen“, unterstreicht der Experte. In diesem Fall sollte unbedingt ein Fachmann zurate gezogen werden, um die Wohnungselektrik an die aktuellen Standards anzupassen. In jedem Fall gilt: Sind im Sicherungskasten fehlende Abdeckungen oder sogar offene Drähte zu sehen, muss ein Elektriker zurate gezogen und der Vermieter informiert werden.

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