SFC Energy steigt in Wasserstofftechnologie ein – SFC und adKor schließen Entwicklungspartnerschaft und Lizenzvereinbarung für neue H2-Brennstoffzellengeneration mit Energiemanagement

  • SFC Energy erhält Zugang zu bestehendem Produktportfolio und erweitert mit der neuen Brennstoffzelle mittelfristig das eigene Leistungsspektrum bis 100 kW.
  • adKor gewährt SFC Energy eine nicht-exklusive Lizenz an gewerblichen Schutzrechten der ehemaligen FutureE, P21 und Heliocentris.
  • Diese H2-Technologie basiert auf 30 Jahren Brennstoffzellenerfahrung, wodurch Entwicklungszeiten verkürzt und Entwicklungskosten gesenkt werden.
  • Die strategische Erweiterung des SFC-Produktportfolios eröffnet attraktive neue Anwendungen in kritischen Infrastruktur- und Telekommunikationsanlagen, in der Backup-Stromversorgung sowie langfristig in der Elektromobilität.
  • Beide Unternehmen wollen die neue Wasserstoff-Brennstoffzellengeneration gemeinsam entwickeln und in ihren jeweiligen Kernmärkten anbieten.

Die SFC Energy AG (F3C:DE, ISIN: DE0007568578), führender internationaler Anbieter von stationären und mobilen Hybrid-Stromversorgungslösungen, hat eine Entwicklungspartnerschaft mit der adKor GmbH, Wildau, geschlossen. Im Rahmen der Vereinbarung vermarkten beide Unternehmen die bestehenden Brennstoffzellenprodukte der Serie „Jupiter“ und entwickeln gemeinsam eine neue leistungsstarke WasserstoffBrennstoffzellengeneration mit Energiemanagement für den Einsatz in leistungsintensiven netzfernen und Back-up-Industrieanwendungen.

„Der Einstieg in die Welt des Wasserstoffs und die neue leistungsstarke H2-Brennstoffzellentechnologie wird unsere erfolgreiche Direktmethanol-Brennstoffzellentechnologie perfekt ergänzen“, sagt Dr. Peter Podesser, CEO von SFC Energy. „Wir erschließen mit den leistungsstärkeren Produkten sowohl neue Anwendungen bei unseren bestehenden Kunden als auch völlig neue große Märkte. Aktuelle öffentliche Ausschreibungen für Netzersatz-Anlagen und staatliche Förderprogramme in Deutschland sind Beleg der seit einiger Zeit stark anwachsenden industriellen Nachfrage – der ideale Einstiegsmarkt für die bestehende Produktgeneration. Mit adkor gemeinsam entwickeln wir die neue H2-Brennstoffzellengeneration zunächst gezielt für kritische Infrastrukturen, die Telekommunikation und Backup-Szenarios. Dabei können wir auf einer bewährten Technologie aufsetzen. Langfristig sehen wir gute Chancen für die neue Produktgeneration auch in der Elektromobilität und bei Smart Grids. Adkor ist mit seiner jahrzehntelangen Erfahrung und Expertise als Integrator und Generalunternehmer im Markt mit öffentlichen Auftraggebern der ideale Partner für eine schnelle Kommerzialisierung und kundennahe Weiter- und Neuentwicklung in attraktiven Märkten.“

Da SFC Energy bei der Entwicklung der neuen Wasserstoffbrennstoffzellengeneration auf einer bereits 30 Jahre lang erprobten Technologie aufsetzen kann, erwartet das Unternehmen signifikante Einsparungen: Nur zwei Jahre Entwicklungszeit und ca. 50 Prozent niedrigere Entwicklungskosten im Vergleich zu einer Neuentwicklung.

„Wir kennen die Technologie von FutureE, Heliocentris und P21 seit vielen Jahren und haben deren Knowhow und Patentportfolio übernommen, weil wir aus 30 Jahren Erfahrung im Markt für Telekommunikation ein großes Potenzial dafür sehen“, sagt Hartmut Kordus, Geschäftsführer der adKor GmbH. „SFC entwickelt und kommerzialisiert bereits seit Jahren erfolgreich Brennstoffzellen in anspruchsvollen Märkten und ist daher ein hervorragender Partner sowohl für die Technologieweiterentwicklung als auch für die Marktausweitung.“

Im Rahmen ihrer Vereinbarung werden die beiden Unternehmen die neue H2-Brennstoffzellengeneration gemeinsam entwickeln und in ihren jeweiligen Kernmärkten vertreiben. Dabei optimiert SFC Energy auf Basis der unternehmenseigenen Technologieexpertise Kostenstrukturen und Betriebsabläufe der neuen Brennstoffzellengeneration inklusive Spannungswandler. AdKor übernimmt das Energiemanagement und die Peripherieweiterentwicklung. Zudem gewährt adKor SFC Energy eine nicht-exklusive Lizenz an gewerblichen Schutzrechten der ehemaligen FutureE, P21 und Heliocentris.

Weitere Informationen zu den netzfernen Stromversorgungslösungen von SFC Energy für Öl & Gas, Clean Energy & Mobility, Industrie, Defense & Security unter www.sfc.com. Weitere Informationen zu adKor GmbH unter www.adkor.de.

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5. Colloquium Industrielle IT des SIBB e.V. vernetzt produzierendes Gewerbe und Informationstechnologien

Im Jahr 2016 hob der Branchenverband der IT- und Internetwirtschaft der Hauptstadtregion, SIBB e.V., gemeinsam mit dem IMI Brandenburg das Colloquium Industrielle IT (CIIT) aus der Taufe. Zum nunmehr 5. Mal treffen sich am 24. Mai Akteure der digitalen Wirtschaft und des produzierenden Gewerbes zum Erfahrungsaustausch bei der Implementierung von Digitalstrategien in Unternehmensprozesse. Eröffnet wird das CIIT von Brandenburgs Wirtschaftsstaatssekretär Hendrik Fischer.

Die zweimal im Jahr stattfindende Fachveranstaltung führt diesmal in die Johann A. Meyer GmbH in Wildau, ein Unternehmen mit fast 120-jähriger Geschichte, das Hygiene-, Pflege- und Inkontinenzprodukte, Reinigungsmaschinen und Gastronomieartikel herstellt.

Unternehmer berichten im Colloquium aus der Praxis, diskutieren über Erfolge, aber auch über Schwierigkeiten. Gemeinsam suchen sie nach Lösungsansätzen und Möglichkeiten, Digitalisierungsprozesse in die jeweiligen individuellen Unternehmensabläufe zu integrieren.

„Das inzwischen zum fünften Mal stattfindende „Colloquium Industrielle IT“ zählt ohne Zweifel zu den jährlichen Höhepunkten des Austauschs von Anwender- und Anbieterbranchen zu Fragen der Digitalisierung“, weiß René Ebert, Geschäftsführer des SIBB e.V. „Über Branchengrenzen hinweg wird hier das gegenseitige Verständnis für die jeweiligen Anforderungen geschärft. Kurz und prägnant aufbereitet, erörtern Verantwortliche der Unternehmen Problemstellungen und Lösungsansätze. Kooperationen können angebahnt oder ausgelotet werden.“

Wirtschaftsstaatssekretär Hendrik Fischer: „Das Colloquium ist eine gute Plattform, um das produzierende Gewerbe und die Informations- und Kommunikationstechnologie-Branche miteinander zu vernetzen. Dieser Informations- und Erfahrungsaustausch ist wichtig, um die Digitalisierung in den märkischen Betrieben voranzubringen. Denn wie kann die Wirtschaft im Land Brandenburg wachsen und  weiterhin neue Jobs schaffen?  Ganz klar: Sie muss innovativ sein. Und die Digitalisierung ist ein starker Innovationsmotor.“

Das Colloquium Industrielle IT ist eine Veranstaltung im Rahmen des Clusters IKT, Medien und Kreativwirtschaft Berlin Brandenburg und des Clusters Metall Brandenburg und wird von der IHK Potsdam unterstützt. Die Veranstaltung wird durch Mittel des Europäischen Fonds für Regionale Entwicklung (EFRE) gefördert.

Den ausführlichen Ablaufplan finden Sie >> Hier

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