5. IRES-Symposium zu Speichertechnologien am 8. November in Berlin

Das IRES-Symposium setzte seinen Schwerpunkt in diesem Jahr auf die Entwicklungen in der Energieinfrastruktur: Der Netzentwicklungsplan und der dazugehörige Szenariorahmen sehen nicht nur einen umfassenden Ausbau der Stromnetze vor. Auch Speicher müssen als Teil der Energiewende stetig bei Um- und Ausbau der Energieinfrastruktur mitgedacht werden. Dabei werden vor allem Solar- und Großspeichern, wie Pumpspeichern oder Gasspeichern, eine besondere Rolle zugeschrieben. Letztere sollen laut Szenariorahmen nach Möglichkeit erhalten bleiben und sogar ausgebaut werden.

Doch wie kann der Ausbau neuer Speicheranwendungen in der Praxis ermöglicht werden? Expertinnen und Experten streiten sich darum, ob aktuelle Regularien angepasst werden müssen oder ob sich die Speichertechnologien mit dem Ausstieg aus Kernenergie und einer rückläufigen Kohleverstromung zukünftig ganz von allein am Markt durchsetzen werden.

Dr. Frank Pieper, Geschäftsführer der WSW Netz der Wuppertaler Stadtwerke, beschreibt die Herausforderung für die Verteilnetzbetreiber so: „Im Prinzip sind wir auf Verteilnetzebene gut vorbereitet auf die Energiewende, zumindest hier im urbanen Raum. Essentiell wird jedoch sein, dass wir die vorhandene Infrastruktur intelligent nutzen und die zusätzlichen Lastflüsse, die insbesondere aus der E-Mobilität und anderen Sektorkopplungsmöglichkeiten resultieren, optimal steuern können.“

Professor Michael Sterner von der Ostbayerischen Technischen Hochschule Regensburg, ist Experte für Energiespeicher und leitet die Forschungsstelle für Energienetze und Energiespeicher (FENES). Er plädiert: „Über die Sektorenkopplung und Power-to-X können riesige Speicherkapazitäten und Flexibilitäten erschlossen werden, die für das Gelingen der Energiewende notwendig sind. Kostengünstiger Wind- und Solarstrom wird so zur Dekarbonisierung von Wärme, Mobilität und Industrie verfügbar. Es ist glasklar: Kohle- und Atomausstieg = Speichereinstieg. Daher sollten Speicher- und Power-to-X-Technologien sowie die Infrastrukturen für Strom und Gas sowie Wärme gemeinsam geplant und synchronisiert werden.“

Lothar Schneider, Geschäftsführer der Energie.Agentur.NRW freute sich über die langjährige erfolgreiche Zusammenarbeit mit EUROSOLAR: „Seit vielen Jahren gehen wir mit der IRES-Konferenz, die auch nächstes Frühjahr wieder in Düsseldorf stattfindet, gemeinsame Wege, seit fünf Jahren mit dem IRES-Symposium. Für uns und für das Land NRW ist diese Kooperation gut. Denn als Industrieland Nummer eins ist die Energiefrage für NRW essentiell. Und somit auch die Ausbauszenarien zu erneuerbaren Energien, zu rückläufiger Kohleverstromung, zur Sektorenkopplung, zum Netzausbau und nicht zuletzt zu Speichern.“

Rund 100 Teilnehmer diskutierten auf dem 5. IRES-Symposium die politischen und wirtschaftlichen Rahmenbedingungen von Speichertechnologien. EUROSOLAR e.V. organisierte das Symposium in Kooperation mit der EnergieAgentur.NRW als Ergänzung zur IRES-Konferenzreihe. Die 13. Internationale Konferenz zur Speicherung Erneuerbarer Energien (IRES 2019) wird vom 12. bis zum 14. März gemeinsam mit der Energy Storage Europe auf dem Gelände der Messe Düsseldorf stattfinden.

Weitere Informationen zum Symposium oder zur IRES-Konferenz im März 2019 unter: www.eurosolar.de

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14. November, 17:30 Uhr: „Solarnutzung in Deutschland und in Bremen“

Mit dem Vortrag "Solarnutzung in Deutschland und in Bremen" setzt die Hochschule Bremen (HSB) am Mittwoch, dem 14. November 2018, 17:30 Uhr, die öffentliche Ringvorlesung "Energie, Mobilität & Nahrung für die Stadt – Facetten der Nachhaltigkeit" fort.

Veranstaltungsort: Hochschule Bremen, 28199 Bremen, Neustadtswall 27b, UB-Gebäude, Hansewasser-Hörsaal. Der Eintritt ist frei.

Wie hat sich die Erzeugung von erneuerbarem Strom in Deutschland entwickelt und bei welchen Energiequellen (Wind, Wasser, Solar, Biomasse) liegen die Schwerpunkte? Hartmut Eichhorn, zuständig für Solarenergie und Energieeffizienz öffentlicher Gebäude beim Bremer Senator für Umwelt, Bau und Verkehr, stellt diese Entwicklung in seinem Vortrag vor.

Als Hintergrund wird er auf das Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) aus dem Jahr 2000 und die Auswirkungen mehrerer Reformschritte eingehen. Im Fokus steht der Stellenwert der Stromerzeugung durch Photovoltaik in Bezug auf das Gesamtenergiesystem Deutschlands.

Der Vortrag beleuchtet neben dem bundesweiten Stand der Photovoltaik-Technik vor allem die Entwicklung im Land Bremen anhand einer Reihe von Beispielen wichtiger Photovoltaik-Anlagen. Dabei wird Hartmut Eichhorn dem theoretisch vorhandenen Potenzial den aktuellen Stand der Umsetzung gegenüberstellen und einen Ausblick auf mögliche künftige Entwicklungen geben.

Die öffentliche Ringvorlesung beinhaltet zehn Vorlesungen und zwei Exkursionen, zu denen Fachexpertinnen und -experten aktuelle Projekte und Aktivitäten in Bremen, wie zum Beispiel Foodsharing, Urban Gardening, Produktion von Lebensmitteln mittels Aquaponik (Verfahren, das Techniken der Aufzucht von Fischen in Aquakultur und der Kultivierung von Nutzpflanzen mittels Hydrokultur verbindet), Erzeugung von Solar- und Windenergie, das Fahrradmodellquartier in der Bremer Neustadt oder Fahrrad- und Carsharing vorstellen und diskutieren.

Die Ringvorlesung "Facetten der Nachhaltigkeit" wird von Studierenden organisiert und vom Forschungscluster "Region im Wandel" sowie der AG Nachhaltigkeit der HSB unterstützt. Auch die interessierte Öffentlichkeit, die sich für das Thema der Ringvorlesung, den Wandel der Region, oder einzelne Vortragsthemen interessiert, ist eingeladen. Die Veranstaltungen finden im Hansewasser-Hörsaal der Hochschule Bremen statt (UB-Gebäude, Neustadtswall 27b). Eine Anmeldung für die Vorlesungsveranstaltungen ist nicht erforderlich.

Alle Termine der Ringvorlesung sind online im Programm-PDFunter http://www.hs-bremen.de/internet/einrichtungen/presse/mitteilungen/2018/detail/rgv_nachhaltigkeit_9.pdf zu finden.

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Turm der Superlative

Ein Besucherrekord und hochkarätige Auszeichnungen – Werner Sobek, der gemeinsam mit Helmut Jahr den Testturms von ThyssenKrupp in Rottweil entworfen hat, zieht nach einem Jahr Betriebszeit eine eindrucksvolle Bilanz. Am 27. November 2018 wird er nach mehreren renommierten Auszeichnungen nun auch den Deutschen Ingenieurbaupreis entgegennehmen.

Schneller gebaut, höher geplant, innovativer gestaltet: Der Testturm von ThyssenKrupp ist ein Bauwerk der Superlative. Im Oktober feierte er seinen ersten Geburtstag. Mehr als 200 000 Besucher fuhren im Lauf des ersten Jahres zur bundesweit höchsten öffentlichen Besucherplattform hinauf und genossen die erstklassige Ingenieursleistung mit einem grandiosen Ausblick aus 232 Metern Höhe über den Schwarzwald und die Schwäbische Alb. Der Turm hat sich mit seinem Aussichtsdeck an der Turmspitze nicht nur zum Besucherliebling Baden-Württembergs entwickelt, auch Experten haben das signifikante Bauwerk im Lauf der ersten Betriebsjahres mit mehreren Auszeichnungen gewürdigt, in jüngster Zeit die Jury des Deutschen Ingenieurbaupreises. Am 27. November 2018 wird der Ingenieur und Architekt Werner Sobek den renommierten Preis in der Stuttgarter Staatsgalerie entgegennehmen.

Beeindruckende Ingenieurleistungen erlebbar machen

„Das Siegerprojekt zeichnet sich dadurch aus, dass es innovative Ingenieurbaukunst auch der Öffentlichkeit zugänglich macht. Und genau das ist es, was wir mit dem Preis wollen: Beeindruckende Ingenieurleistungen erlebbar machen“, kommentiert Bundesbauminister Horst Seehofer die Preisvergabe für den Testturm. Bereits im ersten Jahr ist ein Preisregen auf das Bauwerk niedergegangen: neben dem bereits erwähnten Deutschen Ingenieurbaupreis u.a. der Balthasar-Neumann-Preis und der Deutsche Industriebaupreis; darüber hinaus wurde dem Testturm beim Deutschen Fassadenpreis für VHF eine Anerkennung und beim DAM Preis eine Nominierung zuteil.

Während das Fachpublikum durch internationale Preise mit dem Testturm in Berührung kommt, nutzt ihn die Öffentlichkeit auf ihre Weise: Im September 2018 fand darin unter anderem der höchste Treppenhauslauf Westeuropas statt. Auch die Bauherrin, die thyssenkrupp Elevator AG, spricht auf der Internetseite das einzigartige Zusammenspiel von Forschung, Innovation und Publikumsinteresse an: „Der neue Testturm bietet uns nie dagewesene Möglichkeiten und strotzt vor ausgefeilten Techniken und Features – eine einmalige Forschungseinrichtung für uns und sehenswertes Ausflugsziel für die Menschen der Region.“

17.000 Quadratmeter Glasgewebefaser und ein aktives Pendel

Der Testturm der Firma ThyssenKrupp in Rottweil dient der Erprobung neuartiger Hochgeschwindigkeitsaufzüge. Er bietet technische Besonderheiten wie eine textile Fassade, die den Turm auf einer Fläche von 17.000 Quadratmetern einhüllt. Diese Fassade schützt den Turm vor intensiver Sonneneinstrahlung und trägt zu einer deutlichen Reduzierung der Schwingungen bei, die ansonsten durch den Wind erzeugt würden. Eine weitere Besonderheit ist das in einen Hohlraum integrierte, aktive Pendel, das nicht nur – wie im Regelfall – auf windinduzierte Schwingungen reagiert, sondern auch gezielt in Schwingung versetzt werden kann, um reale Windoder Erdbebenbelastungen zu simulieren.

Ein Testturm für effizientere Transportlösungen in Gebäuden

Innovative Ingenieurslösungen zu entwickeln, aber auch an zukunftsfähigen Mobilitätskonzepten mitzuwirken, ist ein essentielles Anliegen des weltweit tätigen Ingenieurs und Architekten Werner Sobek. Die Frage, welche Rolle Hochhäuser bei der künftigen Gestaltung unserer Städte spielen können, ist dabei besonders wichtig. Der 246 Meter hohe Testturm von ThyssenKrupp ermöglicht Hochgeschwindigkeitstests mit bis zu 64,8 Kilometern pro Stunde (18 m/s), um dem Bedarf nach schnelleren und effektiveren Transportmöglichkeiten zu entsprechen. Getestet werden u.a. seillose Aufzugskabinen, die deutlich weniger Platz benötigen und in kürzerer Zeit mehr Personen befördern können.

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Wie geht es mit der KWK weiter?

Der Bundesverband Kraft-Wärme-Kopplung (B.KWK) stellte auf seinem Jahreskongress in Berlin die Rolle der Kraft-Wärme-Kopplung (KWK) für den Klimaschutz, die Versorgungssicherheit und die Wirtschaftlichkeit der Energiewende in den Vordergrund. Hochkarätige Vertreter der Politik und Wirtschaft teilten die Ansicht, dass die KWK als ein unverzichtbarer Baustein der Energieversorgung weiterhin dringend benötigt wird. Die Branche muss sich auf einige Änderungen einstellen.

So betonte der Parlamentarische Staatssekretär des BMWi, Thomas Bareiß, „Die Seiten des  Dreiklangs „Umweltschutz, Versorgungssicherheit und Wirtschaftlichkeit“ stehen gleichberechtigt im Zentrum der Energiepolitik der Bundesregierung“. Er nennt drei Schwerpunkte der KWK-Politik:

1.    „In der Energieeffizienzstrategie des Bundes muss die KWK mit ihrer hohen Effizienz eine ganz entscheidende Rolle spielen“. Auch in 10, 20, 30 Jahren würden es nicht Wind und PV alleine schaffen, so Bareiß weiter. Es würden auch andere Energieträger in  effizienten Anwendungen gebraucht, z.B. KWK mit biogenen Brennstoffen.

2.    „KWK bietet Sicherheit für unser Energiesystem – KWK ist ein Partner volatiler Erneuerbarer Energien“. Insbesondere die stromgeführte KWK würde zukünftig eine wichtige Aufgabe übernehmen.

3.    „KWK  spielt eine große Rolle auch in der Energieversorgung für die Industrie. Zudem stelle die KWK auch einen ganz wichtigen Industriezweig dieses Landes im Anlagenbau dar auch durch Schaffung vieler wichtiger Arbeitsplätze.“

Zu drei wichtigen Vorhaben der Bundesregierung führt StS Bareiß aus, dass das Energiesammelgesetz (früher 100-Tagegesetz) mit wichtigen Regelungen für den KWK-Eigenverbrauch bis zum Ende dieses Jahres kommen soll, es gelte nur noch „Feinjustierungen“ mit dem Koalitionspartner  vorzunehmen. Die KWKG-Novelle wird 2019 erfolgen. Hier dankte StS Bareiß ausdrücklich dem B.KWK, sich hier in besonderer Weise einzubringen in den vom BMWi initiierten Diskussionsprozess, welcher noch 2018 abgeschlossen werden soll. Und schließlich sehe das BMWi Wärmenetze als einen weiteren  Schwerpunkt, wo KWK eine wichtige Rolle spielen werde.  

Die Kraft-Wärme-Kopplung spielt auch in den ländlichen Gebieten eine wichtige Rolle, wie der Staatssekretär im Ministerium für Umwelt, Energie, Ernährung und Forsten des Landes Rheinland-Pfalz, Dr. Thomas Griese, betonte. „Rheinland Pfalz ist das KWK-Land schlechthin, denn 50% der hier verbrauchten Energie stammt aus KWK“. Wegen der schneller als erwartet eintretenden von Klimaforschern vorhergesagten Veränderungen solle schneller aus der Kohleverstromung umgestiegen werden auf KWK. „KWK ist in der Lage, Strom und Wärme auch dann zu liefern, wenn die volatilen Energieträger Wind und Sonne nicht zur Verfügung stehen.“ StS Dr. Griese unterstreicht „Das Thema Versorgungssicherheit im Zusammenhang mit den Erneuerbaren Energien wird durch die KWK gelöst“. Er fordert, dass Anreize gesetzt werden, damit „ die KWK ihrer Rolle als hocheffiziente flexible Residuallast auch gerecht wird“. Für die Zukunft setze er auch auf die Umsetzung der EU-Richtlinie im EEG, wonach alle Anlagen größer 30 kW von Umlagen ganz befreit werden sollen. Das Energiesystem werde sich umformieren mehr zur dezentralen Versorgung und auch zu dezentralem Ausgleich. Dafür müsse netzdienliches Verhalten gefördert und nicht netzdienliches Verhalten sanktioniert werden.

Heinz-Ulrich Brosziewski, Vizepräsident des B.KWK, betont, „Da wo heute KWK aufgebaut werde mit fossilen Brennstoffen, wird später Biomethan, synthetisches Methan, Wasserstoff oder flüssiger synthetischer oder Biobrennstoff eingesetzt zur flexiblen Strom- und Wärmeversorgung. KWK ist das Effizienz-Energiewandlungsprinzip der Zukunft“. Über die Details müsse noch intensiv debattiert werden, aber eines sei deutlich: „Wenn jemand behauptet, KWK sei eine must-run Technologie, so liegt das nur an den Rahmenbedingungen – KWK kann flexibel!“

In der Podiumsdiskussion mit Abgeordneten aller Bundestagsfraktionen wurden wertvolle Erkenntnisse zur KWK verlautbart: Andreas Rimkus, SPD, verwies darauf, „die Bedingungen für die KWK sind im Koalitionsvertrag fixiert“. Er sei in diesem Bereich sehr zuversichtlich. „Aber es ist fraglich, ob wirklich alle Bereiche des 100-Tage-Plus-Gesetzes bis Jahresende gelöst sein werden.“ Carsten Müller, CDU, betont:“ Eine Trennung des Themas KWK von den anderen im 100-Tagegesetz wäre aus seiner Sicht sinnvoll.“ Aber die Bedenken der SPD seien andererseits auch nachvollziehbar. Dr. Julia Verlinden, B90/Grüne, geht es darum, dass die Energiewende in Deutschland einigermaßen voran gehe. Sie fordert „ Wir möchten einen klaren Rahmen auch nach 2022 haben für die Dekarbonisierung von Fernwärmenetzen“.    

Prof. Dr. Marin Neumann, FDP, betont, das Ziel heiße „Netzdienlichkeit“. Wenn mit einer CO2-Bepreisung die Emissionen sinken, sind wir auf dem richtigen Weg. Ralph Lenkert, Die Linke, befürwortet die Einführung eines nationalen CO2-Preises, wenn auch die Importe belastet würden und Exporte freigestellt würden. „Ob CO2-Steuer oder Zertifikate mit Mindestpreis, kann diskutiert werden. Aber CO2 muss einen Preis bekommen“. Brosziewski, B.KWK, weist hin für das notwendige Gleichgewicht zu sorgen zwischen Anlagen im ETS (größer 20 MW Feuerungswärmeleistung) und kleineren. Andreas Rimkus, SPD, findet CO2-Preise richtig im non-ETS-Bereich, beginnend beim Verkehr.

Andreas Rimkus, SPD, fordert eine richtige Verlängerung des KWK-Ausbaus.“ Eine Verlängerung über 2030 würde ich empfehlen.“ Auch Prof. Neumann, FDP, hält eine Verlängerung über 2030 hinaus für richtig. Ralph Lenkert, Die Linke, fordert „Wir müssen von der Anlageneffizienz kommen zur Systemeffizienz, sonst sind die Anlagen nicht systemdienlich.“

Eine Zukunftsperspektive der KWK besteht in einer Symbiose mit den Erneuerbaren Energien. Die Präsidentin des Bundesverbandes Erneuerbare Energie e.V., Dr. Simone Peter, erkennt die Perspektiven dieses Zusammenspiels: „Der B.KWK und der BEE gehen schon seit längerer Zeit gemeinsame Wege. Ich sehe Erneuerbare Energien und KWK als ideale Partner der Entwicklung der zukünftigen Energieversorgung.“ Frau Dr. Peters fordert verlässliche Rahmenbedingungen mit einem Zeit- und Mengengerüst für 2030 von der Politik. Aber auch von den Branchen erwartet sie Veränderungen „Wir brauchen die Kopplung der KWK mit den Erneuerbaren. Das bedeutet, die KWK muss flexibler werden“.

Der B.KWK-Kongress ist ein etablierter Branchetreff und widmete sich zum 10. Mal in Folge allen Themen rund um die Kraft-Wärme-Kopplung. Mit 120 Gästen aus der Energiewirtschaft, Politik und Wissenschaft feierte der B.KWK-Kongress sein 10. Jubiläum. Im Fachvorträgen wurden solche Themen wie innovative KWK, industrielle Anwendungen der KWK, CO²-Einsparung durch die KWK u.v.m. behandelt.

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ABO Wind veräußert baureifes 50 Megawatt-Projekt in Finnland

  • Aufstieg unter die sechs größten Projektentwickler
  • Bereits annähernd 100 Megawatt Windkraft ans Netz gebracht
  • 13 finnische Kollegen arbeiten an weiteren Windparks mit mehr als 500 Megawatt Leistung

Der finnische Windpark-Betreiber Suomen Hyötytuuli hat Anfang Oktober ein vollständig entwickeltes Projekt von ABO Wind erworben. Der Windpark Polusjärvi hat alle nötigen Genehmigungen für zehn jeweils 235 Meter hohe Anlagen und Netzkapazitäten für eine Leistung von bis zu 50 Megawatt.

Damit verkauft ABO Wind zum ersten Mal ein finnisches Projekt vor dem Bau. Zuvor hat der Projektentwickler mit Hauptsitz in Wiesbaden bereits fünf Windparks in Haapajärvi (2015 und 2017), Silovuori (2016), Ratiperä und Muntila (beide 2017) selbst errichtet. „Die Rechte baureifer Projekte zu verkaufen, ist angesichts unserer gut gefüllten Projekt-Pipeline derzeit eine interessante zusätzliche Option“, erklärt Aapo Koivuniemi, Leiter der finnischen Planungsabteilung. Neben dem nun veräußerten Projekt in Polusjärvi verfügt ABO Wind in Finnland über baureife Projekte mit 200 Megawatt Leistung. Weitere 300 Megawatt befinden sich in der Entwicklungsphase.

Mit bisher ans Netz gebrachten 92 Megawatt ist ABO Wind der sechstgrößte Projektentwickler Finnlands. „Wenn man bedenkt, dass wir hier erst seit fünf Jahren aktiv sind, ist das sehr beachtlich“, sagt Koivuniemi. Mittlerweile arbeiten 13 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Helsinkier Büro der ABO Wind Oy. Die finnische Tochter der ABO Wind AG hat in den vergangenen Geschäftsjahren bereits erheblich zum unternehmerischen Erfolg des Konzerns beigetragen und wird dies auch 2018 tun.

Die Entwicklung von Windparks in Finnland ist besonders anspruchsvoll. Die Winter sind extrem kalt und an einigen Projektstandorten scheint in manchen Jahreszeiten kaum die Sonne. Das Militärradar blockiert in rund einem Drittel des Landes die Planung neuer Windparks. Netzanschlusspunkte sind häufig weit entfernt von den Projekten. „Wir sind seit 22 Jahren als Projektentwickler tätig und verfügen über eine hervorragende Bauabteilung. Dank dieser Expertise überwinden wir auch die für Finnland spezifischen Hürden“, sagt Dr. Klaus Pötter, der für Finnland zuständige Bereichsleiter bei ABO Wind: „Inzwischen haben wir sogar gelernt, wie man Rentierherden und Adler mit Hilfe von GPS-Sendern verfolgt. Das war beim Bau von Windparks in Deutschland oder Frankreich bislang nicht nötig.“

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Die HSB erweitert ihr Portfolio für die Herausforderungen der Energiewende – Studiengang Wirtschaftsingenieurwesen mit Schwerpunkt Energie gestartet

Woher kommt unser Strom in Zukunft? Wie können wir natürliche Ressourcen verantwortungsvoll nutzen? Auf welche Weise können wir unseren Energiebedarf decken und zugleich die Umwelt schützen? Das Thema Energie sorgt zurzeit für viel Diskussionsstoff. „Um die Ziele der Energiewende zu erreichen, braucht es neue technische Lösungen, aber auch eine Sensibilisierung der Gesellschaft für das Thema“, erklärt Prof. Dr. Ingo Haug. Er leitet den neuen Studiengang Wirtschaftsingenieurwesen mit Schwerpunkt Energie an der Hochschule Bremen (HSB). Seit dem Wintersemester 2017/18 bereitet sich der erste Jahrgang Studierender darauf vor, Antworten auf die Energiefragen von heute und morgen zu finden.

Ein Hauptziel der Energiewende ist, die Klimaerwärmung auf unter zwei Grad Celsius gegenüber der vorindustriellen Zeit zu begrenzen. Dazu sollen die Emissionen von Kohlenstoffdioxid (CO2) bis zum Jahr 2050 um bis zu 95 Prozent der 1990 ausgestoßenen Menge sinken. Erneuerbare Energien sollen bis dahin 80 Prozent am Bruttostromverbrauch ausmachen. Auch der Primärenergieverbrauch soll gegenüber 2008 halbiert werden. Diese ambitionierten Ziele erfordern Maßnahmen im Strom-, Wärme- und Verkehrssektor.

Der neu gestartete Bachelor-Studiengang an der HSB vermittelt den Studierenden deshalb umfassende Kenntnisse im Themenfeld Energie. In den sieben Semestern beschäftigen die Studierenden sich beispielsweise mit Energieressourcen, Energieeffizienz, Passivhaustechnik, Wind und Sonne als regenerative Energiequellen sowie mit Möglichkeiten zur Energiespeicherung. Neben betriebswirtschaftlichen Grundlagen steht auch das Thema Energiehandel auf dem Plan. Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf der Digitalisierung. Digitale Technik kommt im Energiesektor an vielen verschiedenen Punkten zum Einsatz: Kleinkraftwerke können zu sogenannten virtuellen Kraftwerken zusammengefasst und gesteuert werden. Intelligente Netze können die Effizienz der Energieversorgung steigern. Privatleute können ihren selbsterzeugten Strom auf „Peer to Peer“-Plattformen direkt an Verbraucher verkaufen.

Während des Studiums haben die Studierenden im Praxissemester und in Projektmodulen Gelegenheit, ihr Wissen anzuwenden. Hier können sie verschiedene Themen bearbeiten und eigene Schwerpunkte für eine Spezialisierung setzen. Auch in der Bachelor-Arbeit können sie sich mit Fragestellungen aus der Praxis befassen.  Unternehmen profitieren dabei von dem Wissen, das die Studierenden mitbringen. Diese wiederum sammeln wertvolle Erfahrungen für das Berufsleben.

„An der HSB gehen wir Zukunftsfragen mit einer anwendungsorientierten Perspektive an“, sagt Rektorin Prof. Dr. Karin Luckey. „Konkret heißt das: Wir bündeln das Know-how unterschiedlicher Fachrichtungen, um Lösungen für komplexe Herausforderungen wie die der Energieversorgung zu finden. Mit unserem bedarfsorientierten Studienangebot sorgen wir für bestens qualifizierte Fachkräften. Die Nähe zur Praxis ermöglicht es uns, in technischen und gesellschaftlichen Fragen wichtige Impulse für die regionale Entwicklung zu geben.“ Mit dem neuen Studiengang erweitert die HSB ihren Schwerpunkt im Bereich Energie, Umwelt und Nachhaltigkeit. Sie unterstreicht damit ihren Anspruch als eine zentrale Adresse für diese Zukunftsthemen.

Nach dem Abschluss können die Studierenden mit ihrer breiten Qualifikation außer in der Energiebranche auch in angrenzenden Bereichen arbeiten, in denen Wirtschaftsingenieurs-Kompetenzen gefragt sind. Sie können zum Beispiel Abläufe in der Produktion optimieren oder die Entwicklung des Energiesektors in Behörden begleiten.

Der Studiengang Wirtschaftsingenieurwesen mit Schwerpunkt Energie ist laut Prof. Dr. Haug das Ergebnis guter Teamarbeit: „Ich bin dankbar für die Unterstützung von vielen Beteiligten, die den neuen Studiengang erst ermöglicht haben.“ Über mangelnde Nachfrage kann er nicht klagen: Zum Start konnten alle geplanten Studienplätze vergeben werden.

Terminhinweis
Interessierte können sich an zwei Terminen über den Studiengang informieren: am 24. Januar 2019 und am 27. Juni 2019, jeweils von 17 bis 18 Uhr, Neustadtswall 30, AB-Gebäude, Raum S12.

Studiengangs-Website: www.hs-bremen.de/enwi

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Klimafreundliche Kraft- und Brennstoffe können fast eine halbe Million neue Arbeitsplätze schaffen

Ein wachsender Weltmarkt für erneuerbare Kraft- und Brennstoffe, die Mineralöl und Erdgas zunehmend ergänzen, wird sich für die deutsche Wirtschaft und potenzielle Partnerländer sehr positiv auswirken. Nach Effizienzsteigerungen und dem Ausbau der inländischen Ökostrom-Erzeugung sind Importe erneuerbarer Energie aus Ländern mit günstigeren Produktionsbedingungen ein Standbein für eine zukünftige bezahlbare Energieversorgung in Deutschland. Die heimische Wirtschaft übernähme in einem globalen Markt für alternative Kraft- und Brennstoffe dann die Rolle eines Technologie-, Maschinen- und Anlagenexporteurs. Dadurch würden sich hierzulande zusätzliche Wertschöpfungseffekte von jährlich im Schnitt bis zu 36,4 Milliarden Euro sowie bis zu 470.000 neue Arbeitsplätze bis 2050 ergeben. Zu diesem Ergebnis kommt die Studie „Synthetische Energieträger – Perspektiven für die deutsche Wirtschaft und den internationalen Handel“ von Frontier Economics und dem Institut der deutschen Wirtschaft (IW) Köln.

Will Deutschland seine klimapolitischen Ziele für 2050 erreichen, müssen Benzin, Diesel, Heizöl und Erdgas zunehmend treibhausgasneutral werden. Möglich wäre das durch die Herstellung und den Import erneuerbarer Kraft- und Brennstoffe. „Eine autarke Energieversorgung Deutschlands ist auch nach der Energiewende unrealistisch – das ergibt sich schon allein aus der faktisch begrenzten Standortverfügbarkeit für Anlagen zur erneuerbaren Stromerzeugung“, erklärt Dr. Jens Perner, Associate Director bei Frontier Economics und einer der Autoren der Studie.

Deutschland führt bei Schlüsseltechnologien

Zur Herstellung zunehmend treibhausgasneutraler Brenn- und Kraftstoffe können verschiedene Pfade genutzt werden. Derzeit sind biomassebasierte Produkte auf dem Markt erhältlich, die bereits heute Treibhausgasminderungen aufweisen. Durch den Einsatz von erneuerbarem Wasserstoff können Raffinerieprodukte mit weniger Treibhausgasemissionen produziert, aber auch biomassebasierte Produkte hydriert werden. Der Bedarf an erneuerbaren Kraft- und Brennstoffen wird weltweit allerdings derart groß sein, dass zukünftig auch synthetische Brenn- und Kraftstoffe aus regenerativ erzeugtem Wasserstoff und CO2 als Kohlenstoffquelle, auch Power-to-X (PtX) genannt, benötigt werden.

Großer Bedarf an industriellen Anlagen

Allein die weltweite Nachfrage nach PtX kann gemäß des in der Studie untersuchten Referenz-Szenarios bis zum Jahr 2050 Größenordnungen von 20.000 Terrawattstunden oder mehr erreichen – das entspräche in etwa der Hälfte der heutigen weltweiten Nachfrage nach Rohöl. Diese Menge würde einen großen Bedarf an industriellen Anlagen auslösen. Dazu gehören etwa Elektrolyseure zur Wasserstofferzeugung und Anlagen zur Herstellung flüssiger Kraft- und Brennstoffe. „Die PtX-Produktion würde überwiegend in Ländern stattfinden, die im Hinblick auf Wind- und Solarstromproduktion bessere Bedingungen als Deutschland bieten. Dennoch wirkt sie sich auch auf die heimische Wirtschaft positiv aus, da diese bei wichtigen Schlüsseltechnologien bereits heute führend ist“, so Perner.

Für Deutschland ergeben sich so laut Studie zusätzliche Wertschöpfungseffekte in Höhe von jährlich insgesamt rund 36,4 Milliarden Euro bis 2050. Im selben Zeitraum würden hierzulande insgesamt bis zu 470.000 neue Arbeitsplätze insbesondere im Maschinen- und Anlagenbau geschaffen. Ein wichtiger Beschäftigungseffekt, gerade im Hinblick darauf, dass im Zuge der Energiewende in Deutschland anderswo Arbeitsplätze wegfallen könnten.

„Durch den Aufbau neuer Industrien bieten sich aber auch für PtX-Erzeugerländer große Chancen. Gerade für entwicklungsbedürftige Regionen, aber auch für Schwellenländer, könnten sich dadurch neue Entwicklungsperspektiven ergeben“, so Perner. Zudem verschaffe der Export erneuerbarer Kraft- und Brennstoffe auch jenen Ländern eine zusätzliche Perspektive, die gegenwärtig vor allem fossiles Öl und Gas ausführen.

Zusätzliche Option für die Energiewende

Erneuerbare Kraft- und Brennstoffe sind ein wirksamer Lösungsbeitrag für den globalen Klimaschutz. Um deren ökonomische und ökologische Vorteile nutzen zu können, sind jedoch erhebliche Investitionen nötig. Diese Investitionen setzen langfristig verlässliche Rahmenbedingungen voraus. Die Studienautoren empfehlen daher eine rechtzeitige politische Weichenstellung. Aktuell ist zum Beispiel die Anrechnung erneuerbarer Kraftstoffe bei der CO2-Flottenregulierung für Pkw und Nutzfahrzeuge dringend geboten, wie auch Dr. Kurt-Christian Scheel, Geschäftsführer des Verbands der Automobilindustrie (VDA), meint: „Um die Energiewende zu meistern, brauchen wir technologieoffene Lösungen. Daher ist es wichtig, neben der Elektromobilität und anderen alternativen Antrieben auch den Einsatz erneuerbarer Kraftstoffe voranzutreiben. Die Politik sollte hierfür zügig für die passenden Voraussetzungen sorgen.“

Auftraggeber der Studie „Synthetische Energieträger – Perspektiven für die deutsche Wirtschaft und den internationalen Handel“ sind: Institut für Wärme und Oeltechnik (IWO), MEW Mittelständische Energiewirtschaft Deutschland sowie UNITI Bundesverband mittelständischer Mineralölunternehmen. Die vollständige Studie sowie eine Kurzfassung sind auf den Websites der Verbände erhältlich: www.zukunftsheizen.de, www.mew-verband.de, www.uniti.de.

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Siemens Gamesa erhält von TÜV SÜD das Typenzertifikat für die Windenergieanlage SG 2.1-122

Siemens Gamesa Renewable Energy hat auf dem Global Wind Summit in Hamburg das Typenzertifikat für die neue Windenergieanlage des Typs SG 2.1-122 erhalten. Die SG 2.1-122 wurde speziell für sogenannte Schwachwindstandorte entwickelt.

Im Rahmen der Typenzertifizierung hat TÜV SÜD das Gesamtkonzept sowie alle wesentlichen Komponenten der SG 2.1-122 von Siemens Gamesa geprüft und bewertet. Mit Ausstellung des Typenzertifikats bestätigt der unabhängige Prüf- und Zertifizierungsdienstleister die Einhaltung aller Anforderungen an die Konstruktion, die Prototypentests sowie die Herstellung gemäß der international anerkannten IEC-Normenreihe. Die Windenergieanlage SG 2.1-122 ist mit einem 122-Meter-Rotor ausgestattet. Sie wurde von Siemens Gamesa für sogenannte Schwachwind-Standorte entwickelt, um bereits bei geringen Windgeschwindigkeiten den größtmöglichen Energieertrag zu erreichen.

„Investoren, Projektierer und Windparkbetreiber setzen weltweit auf Windenergieanlagen, die nach internationalen Normen zertifiziert sind“, sagt Dr. Martin Webhofer, Head of Wind Energy der TÜV SÜD Industrie Service GmbH. Die Typenzertifizierung ist ein international anerkanntes Verfahren und gilt in der Regel als Voraussetzung für Ausschreibungen von internationalen Windenergieprojekten.

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Verkauf von Wind-Projektrechtepipeline durch 4initia unterstützt

Das Planungsbüro Petrick aus Potsdam hat sich beim Verkauf der Projekterechtepipeline der WindSale GmbH durch die 4initia GmbH beraten und unterstützen lassen.

Insgesamt haben damit zwölf Windenergievorhaben in Brandenburg einen neuen Eigentümer gefunden. Das Planungsbüro Petrick bleibt auch weiterhin in die Weiterentwicklung der Projekte involviert.

„Mit der Veräußerung wird der Strategiewechsel des Planungsbüro´s abgeschlossen. Das Ziel war und ist es, uns im Markt wieder als reiner Auftragsplaner zu positionieren“, so Gudrun Petrick, Geschäftsführerin. „Durch die 4initia Unterstützung während der Transaktion konnten wir uns auf das konzentrieren, was unser Kerngeschäft ist, nämlich die Entwicklung von Windprojekten.“

Info: Planungsbüro Petrick GmbH & Co. KG

Das Planungsbüro Petrick arbeitet seit 1990 in Brandenburg mit einem Team aus Biologen, Landschaftsplanern und Geoökologen. Der interdisziplinäre Arbeitsansatz wird zudem durch gute Kooperationsbeziehungen zu Fachplanern und Wissenschaftlern unterstützt. Dies hat sich auch im Themenfeld Windkraft bewährt, welches in den vergangenen Jahren einen Schwerpunkt der Planungs- und Gutachtertätigkeit bildete. Insgesamt hat das Planungsbüro Petrick an Verfahren für über 200 Windenergieanlagen mitgewirkt.

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Industrie Gewerbe – Jetzt Flachdach mit Panasonic Solar – verstärkter Rahmen und Wasserablauf inklusive

Um die Qualität seiner Solar-Hochleistungsmodule HIT® kontinuierlich weiter zu erhöhen, setzt Panasonic auf Verbesserungen im Detail. So wird der Rahmen des Solarmoduls HIT® N330/N325 mit 325 Watt Leistung nun von 35 Millimeter auf 40 Millimeter verstärkt, so dass er Wind- und Schneelasten bis 5400 PA standhalten kann.

„Anstatt die Rahmendicke zu reduzieren, um Kosten zu sparen, verstärken wir den Rahmen und lassen den Preis gleich“, sagt Daniel Roca, Senior Manager Business Development bei Panasonic Eco Solutions Europe.

Dazu kommen weitere Vorteile, von denen Photovoltaik-Anlagenbetreiber profitieren. Alle HIT® Solarmodule haben den von Panasonic entwickelten Wasserablauf an den Ecken des Rahmens, der für eine zuverlässige Wasserabfuhr auf dem Modulglas sorgt. Dadurch wird die Selbstreinigung der Module verbessert. Weiterhin steigt die Langzeit-Performance durch die reduzierte Verschmutzung und Ansammlung von Staub.

Seit dem 1. Juni 2018 gelten auch für die Module HIT® N330 und N325 die 25-jährige lineare Leistungsgarantie. Die reguläre Produktgarantie von 15 Jahren kann durch eine Registrierung auf https://eu-solar.panasonic.net/… kostenfrei auf 25 Jahre verlängert werden.

Zertifizierter Goldstar Panasonic Installateur – iKratos Solar- und Energietechnik GmbH – 91367 Weißenohe bei Nürnberg Bahnhofstrasse 1 ☎ 09192 992800 ✉ kontakt@ikratos.de

Besuchen Sie die Ausstellung mit Beratung mitten im Städtefünfeck – Nürnberg – Fürth – Erlangen Forchheim und Bayreuth – täglich von 9-16 Uhr

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