Insolvenzverfahren Phoenix Solar AG: Dr. Michael Jaffé als Insolvenzverwalter bestätigt -Verhandlungen mit Investoren für einzelne Tochtergesellschaften dauern an

Das Amtsgericht München hat heute das Insolvenzverfahren über das Vermögen der Phoenix Solar AG eröffnet und Rechtsanwalt Dr. Michael Jaffé von der Kanzlei JAFFÉ Rechtsanwälte Insolvenzverwalter zum Insolvenzverwalter bestellt. In seinem der Eröffnung zugrundeliegenden Gutachten kommt Dr. Jaffé zu dem Ergebnis, dass bei der Phoenix Solar AG, die als Finanzholding für ihre weltweit tätigen Projekt- und Tochtergesellschaften fungierte, sowohl Zahlungsunfähigkeit als auch Überschuldung als Insolvenzgründe vorliegen. Derzeit laufen Verhandlungen mit potenziellen Investoren für die einzelnen operativen Beteiligungen.

"Das Vermögen der Phoenix Solar AG besteht im Wesentlichen noch aus den Beteiligungen an den nicht insolventen Tochtergesellschaften im asiatisch-pazifischen Raum, in Italien, in Griechenland sowie im Nahen und Mittleren Osten. Hierfür laufen die Verhandlungen mit potentiellen Investoren. Der Ausgang ist allerdings noch ungewiss. Aller Voraussicht nach werden die Verwertungserlöse jedoch nicht ansatzweise ausreichen, um die fälligen Verbindlichkeiten der Phoenix Solar AG zu decken", so Insolvenzverwalter Dr. Michael Jaffé in seinem Gutachten zur Eröffnung des Insolvenzverfahrens.

Tochtergesellschaften für strategische Investoren interessant

Der Wert der Beteiligungen besteht im Wesentlichen darin, dass funktionierende organisatorische Einheiten für die Durchführung von Projekten bestehen und zumindest ein Portfolio an angebahnten Projekten existiert, die mit Unterstützung eines Investors gegebenenfalls noch aufgegriffen werden können. "Die Tochtergesellschaften sind damit für strategische Investoren interessant, die in Verbindung mit eigenen Projekten nach einer solchen etablierten Einheit suchen und hier entsprechende Synergien heben können", so Insolvenzverwalter Dr. Michael Jaffé.

Vor diesem Hintergrund wurden bereits im Rahmen der vorläufigen Insolvenzverwaltung intensiv Verwertungsmöglichkeiten für einzelne Beteiligungen geprüft und forciert. In der Folge wurden innerhalb kürzester Zeit Interessenten in aller Welt kontaktiert und Gespräche über die Investitionsobjekte und den weiteren Verfahrensgang geführt.

Am aussichtsreichsten ist dabei der Verkauf der italienischen Beteiligungen, die einen Solarpark auf Sizilien im Eigentum halten. Hierzu wurden bereits zahlreiche Gespräche mit mehreren potenziellen Käufern geführt, erste indikative Kaufangebote liegen vor. Dies gilt auch für Anteile an einer Photovoltaik-Anlage in Waltenhofen, Deutschland.

Umfangreiche Markenrechte

Für die Tochtergesellschaften der Phoenix Solar AG im asiatisch-pazifischen Raum wird ebenfalls angestrebt, mit einem der interessierten potentiellen Investoren schnellstmöglich zu einem Vertragsabschluss zu kommen. "Ob dies gelingt, kann noch nicht prognostiziert werden", so Insolvenzverwalter Dr. Michael Jaffé in seinem Gutachten. Auch für die Tochtergesellschaften in der Türkei und in Oman wird noch mit potentiellen Interessenten verhandelt, wobei hier erheblich schwierigere Rahmenbedingungen gegeben sind. Daneben wird nach einer Fortführungsmöglichkeit für die Tochtergesellschaft in Griechenland (Phoenix Solar M.E.P.E., Athen) gesucht.

Für die mit einem Anteil von zuletzt 78 Prozent am Konzernumsatz größte Tochtergesellschaft der Phoenix Solar AG, die US-Tochtergesellschaft Phoenix Solar Inc., gibt es keine Fortführungslösung. Die Auftraggeber der Phoenix Solar Inc. hatten bereits vorinsolvenzlich wichtige Aufträge gekündigt, sodass die US-Gesellschaft selbst am 29. Dezember 2017 einen Insolvenzantrag nach Chapter 7 des US Bankruptcy Code stellte.

Die Phoenix Solar AG hatte am 13. Dezember 2017 Antrag auf Eröffnung eines Insolvenzverfahrens gestellt, nachdem ein großer Kunde der Phoenix Solar Inc. projektbezogene Akkreditive im Umfang von rund 8 Mio. USD gezogen hatte. Dadurch war die Muttergesellschaft Phoenix Solar AG mit Erstattungsansprüchen der ausstellenden Banken in gleicher Höhe konfrontiert. Dies überstieg ihre finanziellen Möglichkeiten. Versuche der Unternehmensführung, mit dem US-Kunden und dem Bankenkonsortium in Deutschland zu einer Lösung zu kommen, blieben erfolglos.

Interesse haben potenzielle Investoren an den umfangreichen Markenrechten der Phoenix Solar AG angemeldet. Auch hierzu laufen Verwertungsverhandlungen, für deren Abschluss der Weg mit Eröffnung des Insolvenzverfahrens frei ist.

Weitere Informationen

Zu den national und international bekanntesten Insolvenzverfahren von Dr. Michael Jaffé zählen der Medienkonzern KirchMedia, der Speicherchip-Hersteller Qimonda sowie die deutschen Tochtergesellschaften der Petroplus-Gruppe, des ehedem größten unabhängigen Raffineriebetreibers in Europa. Darüber hinaus gelang es ihm unter anderen die Sanierung des Wohnwagen-Produzenten Knaus Tabbert, der Grob Aerospace sowie der Cinterion Wireless Modules Holding GmbH erfolgreich abzuschließen. Als Insolvenzverwalter der Stadtwerke Gera Aktiengesellschaft, einer Holdinggesellschaft für Beteiligungen der Stadt Gera, die mit der Daseinsvorsorge für rund 200.000 Menschen befasst waren, konnte er die Betriebe nach dem Insolvenzantrag schnell stabilisieren und in der Folge ohne Einschränkungen fortführen. Zwischenzeitlich wurde für alle Beteiligungen eine dauerhafte Fortführungslösung realisiert. Als Insolvenzverwalter der insolventen Fondsgesellschaft NARAT GmbH & Co. KG veräußerte Dr. jur. Michael Jaffé im Sommer 2016 zudem eines der größten Gewerbeimmobilien-Portfolios in Nordrhein-Westfalen. Vor kurzem bestellte ihn das Amtsgericht München auch als Insolvenzverwalter für das Rinecker Proton Therapy Center (RPTC), das erste vollklinische Protonen-Bestrahlungscenter in Europa zur Behandlung von Krebspatienten.

Die Kanzlei JAFFÉ Rechtsanwälte Insolvenzverwalter zählt seit mehr als zwei Jahrzehnten zu den führenden Kanzleien in den Bereichen Insolvenzverwaltung, Insolvenzrecht und Prozessrecht, insbesondere in komplexen und grenzüberschreitenden Verfahren. Die Anwälte der Kanzlei verstehen Unternehmenskrise und Insolvenz nicht als Ausdruck unternehmerischen Scheiterns, sondern setzen sich mit großem Nachdruck und Erfolg dafür ein, dass das Unternehmen in der Insolvenz saniert wird, Arbeitsplätze erhalten und zugleich die Gläubiger bestmöglich befriedigt werden, und zwar sowohl innerhalb eines klassischen Insolvenzverfahrens als auch im Rahmen von Eigenverwaltungen und Schutzschirmverfahren. Dr. Jaffé und die Anwälte der Kanzlei werden regelmäßig als Insolvenzverwalter und Sachwalter bestellt; ihre Erfahrungen und ihre Unabhängigkeit sind ein Garant für ein faires und erfolgreiches Verfahren.

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Insolvenzverfahren für die insolventen deutschen P&R Gesellschaften eröffnet

Rechtsanwalt Dr. Michael Jaffé
Insolvenzverwalter der P&R Container Vertriebs- und
Verwaltungs-GmbH, Grünwald, der P&R Gebrauchtcontainer Vertriebs- und Verwaltungs-GmbH, Grünwald, sowie der P&R Transport-Container GmbH, Grünwald

Rechtsanwalt Dr. Philip Heinke
Insolvenzverwalter der P&R Container Leasing GmbH, Grünwald

Insolvenzverfahren für die insolventen deutschen
P&R Gesellschaften eröffnet – Insolvenzverwalter bestätigt

Im Zuge der Sicherung von Vermögenswerten erste 
Zahlungseingänge aus der Schweiz bewirkt

Anleger können nun ihre Forderungen anmelden – 
Hinweise der Insolvenzverwalter dazu

Das Amtsgericht München hat mit Beschluss vom 24. Juli 2018 die Insolvenzverfahren für die deutschen P&R Container-Verwaltungsgesellschaften eröffnet und die Rechtsanwälte Dr. Michael Jaffé und Dr. Philip Heinke (beide Kanzlei JAFFÉ Rechtsanwälte Insolvenzverwalter) als Insolvenzverwalter bestellt. Beide waren in den jeweiligen Verfahren bislang schon als vorläufige Insolvenzverwalter tätig. Mit der Eröffnung der Insolvenzverfahren ist nun der Weg für die rund 54.000 Anleger frei, ihre Forderungen gegenüber den insolventen Gesellschaften anzumelden. Das Gericht hat dafür eine Frist bis zum 14.09.2018 gesetzt. Die ersten gerichtlichen Gläubigerversammlungen (sog. Berichtstermine) finden am 17. und 18. Oktober 2018 statt. Hierfür wurde die Münchener Olympiahalle reserviert, um möglichst vielen interessierten Gläubigern die Teilnahme zu ermöglichen. Das Gericht bestätigte zudem die bestehenden Gläubigerausschüsse und erweiterte diese angesichts der Größe und Komplexität der Insolvenzverfahren um jeweils zwei Mitglieder. Diese bestehen nun aus sieben bzw. fünf Mitgliedern und vertreten die Interessen aller Gläubiger. In den Ausschüssen sind Anlegeranwälte ebenso vertreten wie Großgläubiger und Vertreter der Kleingläubiger- und Arbeitnehmerinteressen. Zudem wurde nunmehr auch ein unabhängiges Mitglied bestellt, das über eine langjährige Erfahrung in Insolvenzsachen verfügt.

Verträge über nicht-existente Container

In ihrem nun bei Gericht zur Insolvenzeröffnung eingereichten Gutachten bestätigten die Insolvenzverwalter die bislang veröffentlichten Erkenntnisse. Demnach hat die Auswertung der vorinsolvenzlich nicht miteinander vernetzten Datensysteme in Deutschland und der Schweiz ergeben, dass die Zahl der von den vier deutschen Gesellschaften an die Anleger verkauften Container deutlich über der Zahl der vorhandenen und verwalteten Container liegt. Während rund 1,6 Mio. Container vorhanden sein müssten, da diese an die Anleger verkauft wurden, beläuft sich die tatsächlich verwaltete Containerflotte auf rund 618.000 Stück. Die Fehlmenge besteht bereits seit Jahren und hat sich – so die heutigen Erkenntnisse – seit dem Jahr 2007 immer weiter vergrößert.

"Dass heute so viele Container fehlen, bedeutet nicht, dass diese früher vorhanden waren und dann verloren gingen. Tatsächlich zeigen die vorläufigen Ergebnisse der Untersuchungen, dass die deutschen Gesellschaften offensichtlich über viele Jahre hinweg Verträge mit Anlegern über Container geschlossen haben, die es de facto nie gegeben hat und die auch nicht angeschafft wurden. Vielmehr wurden die neu eingeworbenen Gelder dazu genutzt, laufende Verbindlichkeiten aus Mietzahlungen und Rückkäufen gegenüber Altanlegern zu begleichen. Da erhebliche Zahlungen für Container geleistet wurden, die es gar nicht gab, standen auch keine Mittel zur Verfügung, um die Containerflotte weiter aufzubauen und so die Fehlmengen zu reduzieren. Vielmehr vergrößerte sich der Fehlbestand seit dem Jahr 2007 kontinuierlich", so Dr. Jaffé.

Ziel: Minimierung der Schäden der Gläubiger

Jetzt geht es vor allem darum, die bestehende Containerflotte bestmöglich zu verwerten, denn nur hierdurch lassen sich die Schäden der Anleger minimieren. "Wir haben in den letzten vier Monaten insbesondere die Geschäftsbeziehungen der Schweizer P&R-Gesellschaft zu den Leasinggesellschaften und den Endkunden stabilisieren und Vertrauen aufbauen können, was angesichts der äußerst schwierigen Ausgangslage einen erheblichen Erfolg darstellt. Derzeit wird das weiterhin stabil laufende Vermietungsgeschäft fortgeführt. Ein übereilter Verkauf der gut vermieteten und nahezu vollständig ausgelasteten Containerflotte würde zum jetzigen Zeitpunkt unnötig Werte vernichten. Es geht uns darum bestmögliche Ergebnisse für die Gläubiger zu erzielen. Wir möchten nicht, dass Dritte die Gelegenheit nutzen, um auf Kosten der Gläubiger Geschäfte zu machen. Hierdurch würden die Anleger nur weiter geschädigt", erläutert Dr. Jaffé.

Aufgrund der vertraglichen und historisch gewachsenen Strukturen werden die laufenden Einnahmen aus der Fortsetzung der Container-Vermietung an Leasing- und Transportgesellschaften ausschließlich in der Schweizer Gesellschaft erzielt. Diese verfügte jedoch – ebenso wie die deutschen Gesellschaften – bei Insolvenzantragstellung über nahezu keine Liquidität mehr, was auch der Grund für die Insolvenzanträge der deutschen Gesellschaften war. Die Liquidität war durch die letzten Zahlungen an Anleger im Februar und März fast vollständig aufgebraucht worden. Durch die jetzt erreichten und weitere geplante Sicherungs- und Stabilisierungsmaßnahmen sollen die Einnahmen aus der Vermarktung der Container ebenso wie die Verwertungserlöse des eigenen Vermögens der Schweizer Gesellschaft einschließlich deren Beteiligungen letztlich allen Anlegern und Gläubigern der deutschen P&R Gesellschaften zu Gute kommen und in den deutschen Insolvenzverfahren an die Gläubiger verteilt werden.

Hierbei wurden weitere Fortschritte erzielt: So ist es gelungen, eine erste Auszahlung der Schweizer P&R Gruppen-Gesellschaft auf die Anderkonten der Insolvenzverwalter der deutschen Gesellschaften zu bewirken.

Die Insolvenzverwalter machen auch weiter deutlich, dass eine Verwertung und Befriedigung der Anlegeransprüche außerhalb der deutschen Insolvenzverfahren rechtlich wie faktisch ausgeschlossen ist. "Nur durch eine koordinierte Verwertung im Insolvenzverfahren können die Schäden für die Anleger so gering wie möglich gehalten werden. Eine Verwertung der Container durch die Anleger selbst ist nicht möglich und wirtschaftlich sinnlos."

Eine Verwertung durch die Anleger ist losgelöst davon auch deshalb unmöglich, weil diese kein Eigentum erworben haben: Die wirksame Übereignung von Gegenständen setzt nämlich voraus, dass der zu übereignende Gegenstand so präzise bezeichnet ist, dass ein Dritter schon an Hand der zwischen den Parteien getroffenen Absprachen diesen Gegenstand identifizieren kann (sog. "Sachenrechtlicher Bestimmtheitsgrundsatz"). Dies ist vorliegend mit den mit den Anlegern getroffenen Vereinbarungen nicht möglich, denn diese enthalten keine Bezugnahme auf konkrete Container. Die bloße Übereignung einer bestimmten Zahl eines bestimmten Containertyps genügt nicht, um zu bestimmen, welche Container im Einzelnen gemeint waren. Dies hat das Landgericht München I zwischenzeitlich in einer rechtskräftigen Entscheidung vom 20.06.2018 bestätigt. Auch in den wenigen Fällen, in denen die Anleger nach Vertragsschluss Zertifikate erhalten haben, ändert sich an diesem Ergebnis nichts.

"Dies ist jedoch kein wirtschaftlicher Nachteil für die Anleger", betonen die Insolvenzverwalter, "denn sie werden über die auf ihre Insolvenzforderungen gezahlte Quote an den Erlösen aus der koordinierten Verwertung partizipieren. Eine solche Verwertung kann jedoch nur erfolgreich sein, wenn sie ungestört verläuft. Störungen des koordinierten Verwertungsprozesses können zu erheblichen Schäden für den einzelnen Anleger wie auch für die Gläubigergesamtheit bis hin zum Totalverlust führen. Die Anleger haben durchweg verstanden, dass es keine Alternative zu einer koordinierten Verwertung gibt und lassen sich nicht verunsichern. Wir wissen aus unzähligen Gesprächen, die wir mit Anlegern und deren Anwälten geführt haben, dass die große Mehrheit der Anleger mit der gewählten Vorgehensweise einverstanden ist und auf die Verwertung durch die Insolvenzverwalter vertraut, die ja bereits erste Erfolge gezeigt hat. Hierfür bedanken wir uns bei den Anlegern."

"Die Zahl der Anleger und Anwälte, die die Reedereien, die Leasinggesellschaften oder die Schweizer P&R-Gesellschaft ansprechen und dort Informationen über vermeintlich "ihre" Container oder direkte Zahlungen an sich verlangen, ist sehr klein. Es ist allen klar, dass keine dieser Firmen direkte Zahlungen an Anleger leisten wird. Allerdings besteht die Gefahr, dass Anleger durch solche Aktionen einen erheblichen Schaden verursachen. Denn die Geschäftspartner der Schweizer Gesellschaft haben mit den Vorkommnissen der Vergangenheit nichts zu tun und möchten das auch gar nicht. Wenn sie die Container nicht ungestört nutzen können, kann es passieren, dass sie P&R Container insgesamt außer Dienst stellen. Dann werden die Container auf einen Schlag zu einer Last und könnten zur Abdeckung der enorm hohen Standkosten durch Dritte zwangsverwertet werden. Für die Anleger würde dann nichts mehr übrigbleiben. Gleiches würde im Falle eines Konkurses der Schweizer P&R-Gesellschaft gelten", ergänzt Dr. Jaffé.

Durchsetzung von Haftungsansprüchen gegen die Verantwortlichen

Die Aufarbeitung der Insolvenzursachen und der sich daraus ergebenden Schlussfolgerungen dauert noch an. Insbesondere werden weiterhin die umfangreichen Unterlagen ausgewertet, die für die weiter zurück liegende Vergangenheit teilweise nur in Papierform vorliegen und händisch aufgearbeitet werden müssen. Dabei geht es auch um die Analyse der Zahlungsflüsse innerhalb der P&R-Gruppe, um zu überprüfen, ob Gelder zweckwidrig verwendet wurden. Derzeit gibt es noch keine Anhaltspunkte dafür, dass signifikante Geldbeträge rechtsgrundlos an einzelne Beteiligte oder Dritte geflossen wären. Die Untersuchungen werden jedoch weiter fortgesetzt. Unabhängig davon bestehen Haftungsansprüche gegen die für die Vorgänge verantwortlichen Personen, die mit Nachdruck durchgesetzt werden. Erste Ansprüche daraus sind bereits geltend gemacht worden. Weitere Anspruchsgeltendmachungen werden folgen. "Die Anleger haben ein Recht darauf, dass die Verantwortlichen auch zivilrechtlich zur Rechenschaft gezogen werden", so Dr. Jaffé.

Er warnt jedoch davor, zu große wirtschaftliche Erwartungen daran zu knüpfen: "Die daraus bestenfalls für die Masse zu generierenden Vermögenswerte werden kaum geeignet sein, die enormen Schäden in Milliardenhöhe auch nur ansatzweise auszugleichen. Für einzelne Anleger macht es wirtschaftlich wenig Sinn, hier selbst aktiv zu werden. Es ist unsere Aufgabe, erfolgversprechende Ansprüche gegen die Verantwortlichen durchzusetzen, wenn sich hierdurch Gelder realisieren lassen. Die Erlöse aus der Durchsetzung von Haftungsansprüchen werden im weiteren Verlauf der Insolvenzverfahren über die Quote an die Gläubiger verteilt".

Parallel dazu ermittelt die Staatsanwaltschaft München I weiter gegen mögliche Verantwortliche, wobei der damalige Geschäftsführer Feldkamp bereits im Jahr 2016 verstorben war und der Geschäftsführer Stömmer, der ebenfalls in der relevanten Zeit tätig war, vor wenigen Wochen überraschend verstorben ist, was auch für die Insolvenzverwaltung die Aufarbeitung der Vergangenheit nicht erleichtert.

Forderungsanmeldung mit vorausgefüllten Formularen

Mit der Eröffnung der Insolvenzverfahren werden die Insolvenzverwalter die Anleger anschreiben und ihnen Formulare für die Anmeldung ihrer Forderungen in den verschiedenen Insolvenzverfahren übermitteln. Diese werden voraussichtlich Anfang August versandt werden. Um Anlegern die Anmeldung dieser Schadenersatzforderungen möglichst zu erleichtern, aber auch, um im Interesse der Gläubiger die Verfahrensabwicklung effizient zu gestalten, wurden aus den Systemen der Gesellschaften Daten zu möglichen Ansprüchen der Anleger ermittelt und die Formulare entsprechend vorausgefüllt, so dass es für die Forderungsanmeldung genügt, das Formular zu überprüfen, ggf. zu korrigieren und unterzeichnet zurückzusenden. Eine Forderungsanmeldung per E-Mail ist nicht möglich. Die Prüfung der Forderungsanmeldungen erfolgt unabhängig von der Anmeldung zu einem späteren Zeitpunkt.

Auch Anleger, die ihre Forderungen bereits vor Eröffnung der Insolvenzverfahren geltend gemacht hatten, müssen ihre Forderungen jetzt formal zur Insolvenztabelle anmelden, damit sie berücksichtigt werden. In jedem Fall werden die Anleger gebeten, den Erhalt der Formulare abzuwarten und diese nach Möglichkeit zu nutzen, um eine effiziente Erfassung der weit über 80.000 Forderungsanmeldungen sicherzustellen. Wer die vorausgefüllten Formulare nutzt, muss den Anmeldungen keine weiteren Unterlagen beifügen, da diese bei den insolventen Gesellschaften bereits vorhanden und den Formularen zugeordnet sind.

Die Rücksendung der Formulare soll bis spätestens zum 14.09.2018 erfolgen. "Wir bitten vor allem die Anleger, die zur Gläubigerversammlung erscheinen wollen, darum, die Formulare möglichst rasch zurückzusenden, damit sie rechtzeitig erfasst werden können", so die Insolvenzverwalter.

Berichtstermine im Oktober in der Olympiahalle

Das Gericht hat für die ersten Gläubigerversammlungen (Berichtstermine) die folgenden Termine festgesetzt:

P&R Gebrauchtcontainer Vertriebs- und Verwaltungs- GmbH | Datum: 17.10.2018, 10:00 Uhr (Einlass ab 08:00), Ort: Olympiahalle München, Eingang Ost, Spiridon-Louis-Ring 21, 80809 München

P&R Container Vertriebs- und Verwaltungs- GmbH | Datum: 18.10.2018, 09:00 Uhr (Einlass ab 08:00), Olympiahalle München, Eingang Ost, Spiridon-Louis-Ring 21, 80809 München

P&R Transport-Container GmbH | Datum: 18.10.2018, 15:00 Uhr (Einlass ab 14:00), Olympiahalle München, Eingang Ost, Spiridon-Louis-Ring 21, 80809 München

Die Versammlungen finden angesichts der hohen Zahl an Gläubigern in der Olympiahalle statt. Der Berichtstermin der P&R Container Leasing GmbH wird wegen der geringeren Zahl der zu diesem Termin erwarteten Gläubiger im Anschluss in den Räumen des Insolvenzgerichts stattfinden.

Im Berichtstermin wird der Insolvenzverwalter den Gläubigern ausführlich über den aktuellen Stand des Verfahrens berichten. Auch wird zu den Hintergründen der Insolvenz, den Krisenursachen, zu den Verwertungsmöglichkeiten und dem weiteren Vorgehen berichtet werden. Zudem werden im Berichtstermin wichtige verfahrensleitende Entscheidungen getroffen. Die Gläubiger sind eingeladen, an der Versammlung teilzunehmen, wenn sie sich aus erster Hand informieren wollen.

Aktualisierte Fragen und Antworten

Zudem wurden die laufenden Fragen der Anleger und der Vertriebspartner ausgewertet. Dementsprechend wurden auch die Antworten auf häufig gestellte Fragen ergänzt und enthalten jetzt auch zahlreiche neue Antworten zu Fragen zur Forderungsanmeldung und zum Berichtstermin. Die Gläubiger und Anleger finden diese auf der eigens dafür eingerichteten Internetseite www.frachtcontainer-inso.de, die regelmäßig aktualisiert wird.

Weitere Informationen

Dr. Michael Jaffé zählt zu den erfahrensten und renommiertesten Insolvenzverwaltern Deutschlands. Er wird seit über zwei Jahrzehnten regelmäßig von den Gerichten in schwierigen und großen Insolvenzfällen bestellt, in denen es darum geht, das Vermögen für die Gläubiger zu sichern und bestmöglich zu verwerten. Zu den national und international bekanntesten Insolvenzverfahren von Dr. Jaffé zählen der Medienkonzern KirchMedia des verstorbenen Dr. Leo Kirch, der vormals weltweit tätige Speicherchip-Hersteller Qimonda sowie die deutschen Tochtergesellschaften der Petroplus-Gruppe, des ehedem größten unabhängigen Raffineriebetreibers in Europa, deren Anteile ebenfalls von einer Gesellschaft in der Schweiz gehalten wurden. In dem Insolvenzverfahren über das Vermögen der Petroplus Raffinerie Ingolstadt GmbH konnte er vor kurzem den Gläubigern mitteilen, dass ihre Forderungen in voller Höhe befriedigt werden können. Darüber hinaus gelang es ihm unter anderen die Sanierung des Wohnwagen-Produzenten Knaus Tabbert, der Grob Aerospace sowie der Cinterion Wireless Modules Holding GmbH erfolgreich abzuschließen.

Als Insolvenzverwalter der Stadtwerke Gera Aktiengesellschaft, einer Holdinggesellschaft für Beteiligungen der Stadt Gera, die mit der Daseinsvorsorge für rund 200.000 Menschen befasst waren, konnte er die Betriebe nach dem Insolvenzantrag schnell stabilisieren und in der Folge ohne Einschränkungen fortführen. Zwischenzeitlich wurde für alle Beteiligungen eine dauerhafte Fortführungslösung realisiert. Als Insolvenzverwalter der insolventen Fondsgesellschaft NARAT GmbH & Co. KG veräußerte Dr. jur. Michael Jaffé eines der größten Gewerbeimmobilien-Portfolios in Nordrhein-Westfalen. Derzeit ist er darüber hinaus als Insolvenzverwalter für die ProHealth AG, die Phoenix Solar AG und die Dero Bank AG bestellt.

Dr. Philip Heinke ist seit vierzehn Jahren Rechtsanwalt in der Kanzlei JAFFÉ und wird seit zehn Jahren überregional als Insolvenzverwalter bestellt. Er verfügt über umfangreiche Erfahrungen in grenzüberschreitenden Insolvenzverfahren ebenso wie in Kapitalanlageverfahren.

Die Kanzlei JAFFÉ Rechtsanwälte Insolvenzverwalter ist seit mehr als zwei Jahrzehnten eine der führenden Kanzleien in den Bereichen Insolvenzverwaltung, Insolvenzrecht und Prozessrecht, insbesondere in komplexen und grenzüberschreitenden Verfahren. Die Anwälte der Kanzlei verstehen Unternehmenskrise und Insolvenz nicht als Ausdruck unternehmerischen Scheiterns, sondern setzen sich mit großem Nachdruck und Erfolg dafür ein, dass das Unternehmen in der Insolvenz saniert wird, Arbeitsplätze erhalten und zugleich die Gläubiger bestmöglich befriedigt werden, und zwar sowohl innerhalb eines klassischen Insolvenzverfahrens als auch im Rahmen von Eigenverwaltungen und Schutzschirmverfahren. Die Anwälte der Kanzlei werden regelmäßig in schwierigen Verfahren als Insolvenzverwalter und Sachwalter bestellt; ihre Erfahrungen und ihre Unabhängigkeit sind ein Garant für ein faires und erfolgreiches Verfahren.

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4.500 Gläubiger bei Berichtsterminen der insolventen P&R Gesellschaften – Insolvenzverwalter einstimmig bestätigt

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Rechtsanwalt Dr. Michael Jaffé

Insolvenzverwalter der P&R Container Vertriebs- und Verwaltungs-GmbH, Grünwald, der P&R Gebrauchtcontainer Vertriebs- und Verwaltungs-GmbH, Grünwald, sowie der P&R Transport-Container GmbH, Grünwald

Mehr als 4.500 Gläubiger bei ersten Gläubigerversammlungen der insolventen deutschen P&R Gesellschaften in der 
Münchner Olympiahalle

Insolvenzverwalter und Gläubigerausschüsse bestätigt

Insgesamt mehr als 4.500 Gläubiger fanden sich zu den ersten Gläubigerversammlungen (Berichtstermine) in den Insolvenzverfahren für die P & R Gebrauchtcontainer Vertriebs- und Verwaltungs GmbH, die P & R Container Vertriebs- und Verwaltungs- GmbH sowie die P & R Transport-Container GmbH in der Münchner Olympiahalle ein. Dabei wurde Rechtsanwalt Dr. Michael Jaffé in jeder Versammlung einstimmig als Insolvenzverwalter bestätigt. Auch die Mitglieder der einzelnen Gläubigerausschüsse wurden mit großer Mehrheit in dieser Funktion bestätigt. Zu den nicht-öffentlichen Gerichtsterminen hatten sich ursprünglich insgesamt über 9.000 Gläubiger (Anleger) angemeldet.

Für die Organisation und den reibungslosen Ablauf der Veranstaltungen gab es durchweg positive Reaktionen seitens der Teilnehmer. Insgesamt sorgten 24 Rechtspflegerinnen und Rechtspfleger, vier Richterinnen und Richter, sowie 39 Justizwachtmeisterinnen und Justizwachtmeister vor Ort für einen zügigen und ungestörten Verlauf.

Auch für den ausführlichen Bericht des Insolvenzverwalters Dr. Michael Jaffé über die Krisenursachen, die Hintergründe der Insolvenz und die Möglichkeiten zur Verwertung des vorhandenen Vermögens gab es große Zustimmung und vielfachen Applaus.

Jaffé betonte, dass er möglichst zügig die Voraussetzungen für eine erste Abschlagsverteilung schaffen und grundsätzlich die gegebenenfalls vorhandene Masse so schnell wie möglich an die Gläubiger auszahlen wolle. Allerdings müsse zunächst Rechtssicherheit über die generierten Mittel und auch über die festgestellten Forderungen hergestellt sein.

"Wir müssen noch viele rechtliche und steuerliche Fragen klären. Wenn wir jedoch wie geplant bei unserem mehrstufigen koordinierten Verwertungskonzept vorankommen, erscheint eine erste Zahlung an die Gläubiger im Jahr 2020 möglich. Dies ist ein vergleichsweise früher Zeitpunkt in Insolvenzverfahren dieser Größenordnung und Komplexität", so Dr. Jaffé.

Zunächst müsse weiterhin eine Stabilisierung und Sicherung des Vermögens bei der Schweizer P&R erreicht werden, weil diese Vertragspartner der Leasinggesellschaften ist und dort die Mieteinnahmen bzw. etwaige Veräußerungserlöse auflaufen. Die von dieser Gesellschaft derzeit fast vollständig vermietete Containerflotte (aktueller Bestand 629.832 Einheiten) stelle einen erheblichen Vermögenswert dar. Allerdings sei derzeit eine seriöse Bewertung der Containerflotte nicht möglich, weil diese von mehreren Faktoren abhänge, insbesondere der Möglichkeit der ungestörten Weitervermietung durch die Schweizer P&R, der Entwicklung der Weltwirtschaft, Wechselkursschwankungen und anderen.

Als Anhaltspunkt nannte Jaffé die – unter der Voraussetzung eines weiterhin ungestörten Vermietungs- und Verwertungsprozesses – von der Schweizer P&R erzielbaren Einnahmen. Diese könnten bis Ende 2021 bereits bei rund 560 Mio. Euro liegen, weitere Erlöse seien in den Folgejahren zu erwarten.

"Eine bestmögliche Verwertung im Interesse der Gläubiger ist nur durch eine Kombination aus Weitervermietung und Verkauf der Container erreichbar", machte Jaffé abschließend deutlich.

Weitere Informationen

Dr. Michael Jaffé zählt zu den erfahrensten und renommiertesten Insolvenzverwaltern Deutschlands. Er wird seit über zwei Jahrzehnten regelmäßig von den Gerichten in schwierigen und großen Insolvenzfällen bestellt, in denen es darum geht, das Vermögen für die Gläubiger zu sichern und bestmöglich zu verwerten. Zu den national und international bekanntesten Insolvenzverfahren von Dr. Jaffé zählen der Medienkonzern KirchMedia des verstorbenen Dr. Leo Kirch, der vormals weltweit tätige Speicherchip-Hersteller Qimonda sowie die deutschen Tochtergesellschaften der Petroplus-Gruppe, des ehedem größten unabhängigen Raffineriebetreibers in Europa, deren Anteile ebenfalls von einer Gesellschaft in der Schweiz gehalten wurden. In dem Insolvenzverfahren über das Vermögen der Petroplus Raffinerie Ingolstadt GmbH konnte er vor kurzem den Gläubigern mitteilen, dass ihre Forderungen in voller Höhe befriedigt werden können. Darüber hinaus gelang es ihm unter anderen die Sanierung des Wohnwagen-Produzenten Knaus Tabbert, der Grob Aerospace sowie der Cinterion Wireless Modules Holding GmbH erfolgreich abzuschließen.

Als Insolvenzverwalter der Stadtwerke Gera Aktiengesellschaft, einer Holdinggesellschaft für Beteiligungen der Stadt Gera, die mit der Daseinsvorsorge für rund 200.000 Menschen befasst waren, konnte er die Betriebe nach dem Insolvenzantrag schnell stabilisieren und in der Folge ohne Einschränkungen fortführen. Zwischenzeitlich wurde für alle Beteiligungen eine dauerhafte Fortführungslösung realisiert. Als Insolvenzverwalter der insolventen Fondsgesellschaft NARAT GmbH & Co. KG veräußerte Dr. jur. Michael Jaffé eines der größten Gewerbeimmobilien-Portfolios in Nordrhein-Westfalen. Derzeit ist er darüber hinaus als Insolvenzverwalter für die ProHealth AG, die Phoenix Solar AG und die Dero Bank AG bestellt.

Die Kanzlei JAFFÉ Rechtsanwälte Insolvenzverwalter ist seit mehr als zwei Jahrzehnten eine der führenden Kanzleien in den Bereichen Insolvenzverwaltung, Insolvenzrecht und Prozessrecht, insbesondere in komplexen und grenzüberschreitenden Verfahren. Die Anwälte der Kanzlei verstehen Unternehmenskrise und Insolvenz nicht als Ausdruck unternehmerischen Scheiterns, sondern setzen sich mit großem Nachdruck und Erfolg dafür ein, dass das Unternehmen in der Insolvenz saniert wird, Arbeitsplätze erhalten und zugleich die Gläubiger bestmöglich befriedigt werden, und zwar sowohl innerhalb eines klassischen Insolvenzverfahrens als auch im Rahmen von Eigenverwaltungen und Schutzschirmverfahren. Die Anwälte der Kanzlei werden regelmäßig in schwierigen Verfahren als Insolvenzverwalter und Sachwalter bestellt; ihre Erfahrungen und ihre Unabhängigkeit sind ein Garant für ein faires und erfolgreiches Verfahren.

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Das neue RISC-basierte DIN-Rail IoT-Gateway von AXIOMTEK mit NXP i.MX6UL Cortex-A7 528 MHz Prozessor und LabVIEW – IRU131

Unkomplizierte Gestaltung einer Benutzeroberfläche

Das neue RISC-basierte DIN-Rail Gateway IRU131 von AXIOMTEK erleichtert merklich die Kommunikation zwischen dem Gerät und der Cloud. Das Embedded System wird von dem stromsparenden NXP i.MX6UL Cortex-A7 528MHz Prozessor angetrieben und unterstützt LabVIEW, wodurch der Nutzer unkompliziert eine Benutzeroberfläche für Anwendungen gestalten kann. Gleichzeitig ist der Hutschienen-PC kompakt und schmal, sodass die Einbindung in eine Vielzahl von Umgebungen problemlos möglich ist. Das IoT-Gateway gehört der Schutzklasse IP40 an und hält rauen industriellen Bedingungen stand, was durch das FCC- und CE-Zertifikat bestätigt wird.

Überwachungs -und Managementfunktion

„Das kompakte und hochleistungsfähige IRU131 wurde für stromsparende, aber auch für nicht verbrauchsarme IIoT-Anwendungen geschaffen. Hierzu zählen z.B. die Maschinenüberwachung und vorausschauende Wartung. Das Gateway sorgt außerdem für eine Kommunikation der Maschinen untereinander, die durch die Verbindung zum Internet erst möglich ist. Der Hutschienen-PC kann in engen Räumen montiert werden und bringt verschiedene In- sowie Output-Ports mit sich, die eine schnelle Übertragungsrate haben“, erläutert Jessie Wu, die Produkt Managerin der Software and Solution Division von AXIOMTEK. Sie betont zudem, dass das IRU131 mit einer Betriebstemperatur von -40°C bis +70°C schweren Arbeitsbedingungen stand hält und auch bei Vibrationen bis 2G einsatzbereit ist. Auch die Versorgungsspannung mit einem Blockstecker lässt Vielfalt zu und reicht von 9V bis 48V DC. Das sofort einsatzbereite DIN-Rail Gateway ist somit perfekt als Kontrolle, die ausschließlich mit Maschinen funktioniert, für industrielle Maschinen, Parking IoT und viele weitere Anwendungen, die Überwachungs- und Managementfunktionen erfordern.

Ports mit Isolationsschutz

Das IRU131 verfügt über vielseitige eingebaute I/O-Ports mit Isolationsschutz zu denen eine serielle Schnittstelle (RS-232/422/485), ein 10/100 Mbps LAN Port, ein USB 2.0 Port und ein 2-IN/1-OUT DIO Port zählen. Der lüfterlose Hutschienen-PC ist zusätzlich mit zwei PCI-Express-Mini-Card-Slots sowie einem SIM-Card-Slot für eine Wireless Verbindung ausgestattet. Für ausreichenden Speicherplatz sorgen eine integrierte 8 GB eMMC und 512 MB DDR3 als Arbeitsspeicher. Das Industrial IoT-Gateway unterstützt das standardisierte Betriebssystem Yocto (Fido) Linux, um die Entwicklung von Software Programmen zu erleichtern.

Das neue Industrial IoT-Gateway IRU131 ist ab sofort für Sie erhältlich. Bei Produktanfragen steht Ihnen unser Vertriebsteam gerne unter welcome@axiomtek.de zur Verfügung.

Haupteigenschaften

  • RISC-basierter (i.MX 6UltraLite) Prozessor 528 MHz
  • 512 MB DDR3 SDRAM
  • 8 GB eMMC
  • Zwei PCI-Express-Mini-Card-Slots (Wi-Fi, 3G/4G oder LoRa)
  • Versorgungsspannung mit Blockstecker von 9V bis 48V DC
  • Unterstützt Linux als Betriebssystem (Yocto)
  • Betriebsbereit bei -40°C bis +70°C

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Avnet Abacus to Demonstrate Technology Expertise at electronica 2018

Avnet Abacus, one of Europe’s leading interconnect, passive, electro-mechanical and power distributors and a regional business unit of Avnet (Nasdaq: AVT), will participate at this year’s electronica Trade Fair in Munich, Germany as part of a consolidated Avnet EMEA presence located in Hall C5, Stand 101. Avnet Abacus is one of four major business units that will each host a dedicated area of the stand, demonstrating the capabilities and support provided by the Avnet ecosystem.

Showcasing the diverse technology expertise and leading-edge capabilities available from the business unit’s Europe-wide engineering support operation, Avnet Abacus has selected six new and highly innovative products to be highlighted at its dedicated space. Each of these has been developed with the advice and support of technical experts at Avnet Abacus, in conjunction with its strategic franchise partners.

One key product demonstration in the Avnet Abacus space will be ParceLive – Hanhaa’s live parcel-tracking service, which allows users to determine the exact location and condition of their parcel in real time anywhere in the world. The development of this application is a perfect example of the close cooperation between Avnet Abacus and its franchise partners, helping customers to turn ideas into commercial successes by bringing their products to market quickly.

Additional demonstrations on the stand showcase solutions where Avnet Abacus delivered expert guidance in areas such as component selection, development of specific testing and/or evaluation procedures to meet standards, and improved management of a customer’s supply chain:

  • The HYPERVSN display system, which creates, displays and manages hologram-like visuals by combining innovative 3D display and holographic projection technologies.
  • A smart-sensor-based parking system from Smart City, which is being deployed in a number of advanced parking schemes located in many cities across Germany.
  • The TRUMPF TruDisk system, which enables the precise customisation of high-powered laser-cutting applications.
  • The advanced BQ Witbox Go! which delivers fast 3D printing in the home.
  • An advanced NetCom communications module, which uses ultra-reliable wireless communication for fire control applications.

“These innovative products on display at electronica are demonstrable evidence of our knowhow and our expertise in helping to bring our customers’ ideas and designs to market in a timely manner,” said Alan Jermyn, vice president European Marketing at Avnet Abacus. “We can deliver world-class prototype to production support to companies of all sizes and across a diverse range of applications and end-user markets. Working in partnership with our strategic franchise partners, we help our customers meet the challenge of understanding and adopting new, complex, and fast-evolving technologies.”

The Avnet Abacus team comprises more than 50 product specialists who can provide application guidance across many sectors of the industry, including the internet of things (IoT), robotics, industrial and consumer technologies and more. The team provides to customers a wide range of technical expertise and resources from initial design to the prototyping stage to final production and covering every step in the process. The team is also able to help customers with the product selection process, prototype adoption for volume production, or support with advanced supply chain solutions and logistics.

Avnet Abacus offers an industry-leading portfolio, which includes: passive, interconnect, electromechanical, power, energy storage, wireless and sensor products.

The Avnet EMEA stand at electronica 2018 is located in Hall C5, Stand 101.

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Industrial E-marking Switches for vehicle applications – Now available at Lantech

The E-marking certificate makes the series the most suitable switches for bus, carriage, other vehicles application as well as for industrial areas where the power source is limited with 12V or 24V but has demand of IP surveillance or VoIP applications.

The switches without PoE are:

IGS-0008B
8 10/100/1000T Industrial Unmanaged Switch ; 12V models
• Dual 9V~60VDC input(12V model) compliant with ISO 7637-2
• Galvanic isolation protection (power input /Ethernet port to case ground; power input to Ethernet port)
• Relay alarm output system events
• E-marking certificate for vehicle application (12V model)

IES-0008B
8 10/100TX Industrial Ethernet Unmanaged Switch; 12V input model
• Dual 9V~60VDC input(12V model) compliant with ISO 7637-2
• Galvanic isolation protection (power input /Ethernet port to case ground; power input to Ethernet port)
• Relay alarm output for power f ail and alarm
• E-marking certificate for vehicle application (-12V model)

Galvanic isolation for dual 12V input range
The switch accepts power input 9~60VDC and is compliant with ISO 7637-2 Pulse 5a which protects switch from being damaged by high voltage that could be found at vehicle cranky start.

E-marking certificate, High reliability and extended working temperature
This switch provides ±2000V EFT and ±6000V ESD protection, which can reduce unstable situation caused by power line and Ethernet. It has high reliability and robustness coping with extensive EMI/RFI phenomenon, environmental vibration and shocks usually found in Automation, transportation, Wireless backhaul, Semi-conductor factory and assembly lines.

The -E model can be used in extreme environments with an operating temperature range of -40°C to 75°C.

The E-marking certificate makes it the most suitable switch for bus, carriage, o ther vehicles application as well as for industrial areas (-12V model)

For more information, please visit our homepage www.lantechcom.eu .

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10,4-Zoll Touch Panel PC mit dem Intel® Celeron® Prozessor N3350 (Codename: Apollo Lake) und XGA TFT LCD Display – GOT110-316

Robust durch IP65 und IPX1

Der neue Touch Panel PC von AXIOMTEK hört auf den Namen GOT110-316 und dient als vielseitiger Begleiter in unterschiedlichen Bereichen, zu denen Shopping Zentren, Supermärkte, jegliche Arten von Einzelhandelsgeschäften sowie Restaurants und künstlerische Darstellungen gehören. Insgesamt kennzeichnet sich das neue Produkt durch eine hohe Widerstandsfähigkeit aus, da es bei Temperaturen von 0°C bis +50°C und bei Erschütterungen von bis zu 2G einsatzbereit ist. Die IP65 Frontblende und die Schutzart IPX1 unterstützen diesen robusten Charakter. Es ist Ihnen hierdurch möglich diesen All-In-One-PC unter schweren industriellen Bedingungen zu nutzen, sodass der Touch Panel PC z.B. vor senkrecht tropfendem Wasser geschützt ist. Der lüfterlose PC hat einen 10,4-Zoll großen XGA TFT LCD Display mit LED Backlight sowie einer Helligkeit von 350 Nits und wird von dem Intel® Celeron® Prozessor N3350 (Codename: Apollo Lake) angetrieben. Außerdem besteht die Möglichkeit einen Projected Capacitive Touchscreen oder einen 5-Wire Flat Resistive Touchscreen Display zu nutzen. Herausragend ist zusätzlich, dass der GOT110-316 eine Dicke von nur 43mm aufweist und somit unkompliziert in engen Umgebungen Anwendung findet.

On-Screen Display Funktionen

„Damit einwandfreies Arbeiten auch in rauen Arbeitsbedingungen garantiert wird, verfügt der Intel® Atom®-basierte Touch Panel PC über ein Design aus Plastik und Aluminium, sodass nicht nur der Hitze getrotzt wird, sondern gleichzeitig auch der Systembetrieb stabil bleibt. Zudem sind On-Screen Display (OSD) Funktionen vorhanden, die eine leichte Helligkeits- sowie Lautstärkeregelung und LCD-Ein- und Ausschaltung ermöglichen. Gleichzeitig ist der GOT110-316 besonders anwendungsorientiert und integriert einen Barcode Scanner, RFID, MSR, Wi-Fi sowie Bluetooth, wodurch vielfältige Nutzungsmöglichkeiten zum Alltag gehören. Für Multimedia-Anwendungen sind eingebaute Lautsprecher vorhanden“, erklärt Tony Chen, die Produkt Managerin der Product Division von AXIOMTEK.

Von außen zugänglicher AT/ATX-Schalter

Der kompakte PC ist mit einem 204-Pin DDR3L-1600 SO-DIMM Slot ausgestattet, wodurch ein Arbeitsspeicher von bis zu 8 GB erreicht wird. Eine 2.5" SATA HDD und ein mSATA dienen als Speichermedien. Für Anwendungen, die Wireless-Network-Verbindungen benötigen, sind zwei PCI-Express-Mini-Card-Slots verbaut. Bemerkenswert ist zudem, dass der Bediener durch die Nutzung einer WLAN Karte sofortigen Zugriff auf Wireless LAN hat. Abgesehen hiervon, hat der Touch Panel PC viele I/O-Schnittstellen – zwei COM Ports, vier USB 3.0 Ports, vier USB 2.0 Ports, zwei Gigabit LAN Ports, ein HDMI und ein Audio Port (Line-Out). Die Versorgungsspannung reicht von 12/19V bis 24V DC und hat einen Blockstecker sowie einen AC Power Adapter von 100V bis 240V DC mit einem Screw Type Connector.  Der von außen zugängliche AT/ATX-Schalter sorgt für eine schnelle Modusauswahl. Auch in Bezug auf die Montage bleiben keine Wünsche offen.

Der neue 10,4-Zoll große Industrie Touch Panel PC ist ab sofort erhältlich. Bei Produktanfragen steht Ihnen unser Vertriebsteam gerne unter welcome@axiomtek.de zur Verfügung.

Haupteigenschaften

  • 10,4-Zoll XGA TFT LCD Display mit LED Backlight
  • Intel® Celeron® Prozessor N3350 (Codename: Apollo Lake)
  • Lüfterloses Design
  • Zwei GbE LANs, vier USB und zwei COM Ports (diese können als RS-232/422/485 im Bios ausgewählt werden)
  • IP65 als Frontblende und Schutzart IPX1
  • Unterstützt MSR, RFID, Wi-Fi und Barcode Scanner
  • Von außen zugänglicher AT/ATX-Schalter für die Modusauswahl
  • Gute Speichermöglichkeiten
  • Unterstützt Wand- und VESA-Montage (VESA-Arm/Tischständer/ optionale Wandhalterung)
  • Abdeckung aus Aluminium für zuverlässiges Arbeiten und einer besseren Ableitung der Wärme

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SCALTEL AG erneut zertifizierter Diamond-Partner der Extreme Networks

Schon in den vergangenen Jahren hatte die SCALTEL AG durch zahlreiche Zertifizierungen und Schulungen den höchsten „Diamond“ Partnerstatus für den Hersteller, der Extreme Networks erlangt. Der Status wurde aktuell von der Extreme Networks weiter bestätigt und verlängert. Die erfolgreiche Geschäftsbeziehung konnte damit gefestigt und ausgebaut werden.

Rezertifizierung als Diamond Partner
Auch im neuen Geschäftsjahr der Extreme Networks, erhält die SCALTEL AG den Partnerstatus „Diamond“. Diesen Status erhält der IT-Dienstleister unter anderem für erfolgreich abgeschlossene Schulungen und Zertifizierungen, die ihre Mitarbeiter im vorgegebenem Zeitraum absolviert haben. In den Zertifizierungen wird das Expertenwissen geprüft und weiter vertieft. Damit erlangt die SCALTEL AG mit den Spezialisierungen Campus EXOS Switching und Routing, Access Wireless Extreme und Management Center, alle drei benötigen Spezialisierungen für den „Diamond“ Partnerstatus. Die Zertifizierung ist zudem an Umsatzziele gekoppelt, welche erfolgreich erreicht wurden.

Starke Partnerschaft für gemeinsames Wachstum
„Jeder Mitarbeiter, der an den Schulungen und Zertifizierungen teilnimmt, trägt zum Erfolg des Unternehmens bei und weckt auch bei unseren Kunden großes Vertrauen durch die Spezialisierungen bei Top-Herstellern wie die Extreme Networks. Durch die kontinuierlichen Weiterbildungsmaßnahmen werden unsere Mitarbeiter gefördert und gleichzeitig sind sie stolz, ein Teil der Partnerschaft zu sein“, so Joachim Skala, Vorstand der SCALTEL AG. Wichtig ist, das Erlernte gekonnt, schnell und effektiv beim Kunden umzusetzen und diesen bei seinen Herausforderungen zu unterstützen und neue Lösungsansätze aufzuzeigen. Die Schulungen ermöglichen den SCALTEL-Teams, immer technisch am Ball zu bleiben, alle Neuerungen in ihren Arbeitsabläufen einzubinden und diese zu optimieren.

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Perpetuum and Knorr-Bremse RailServices look ahead to future cooperation

  • Signed declaration between Perpetuum and Knorr-Bremse for maximized safety and reliability and reduced costs
  • Future cooperation of digital applications in the rail sector
  • Condition based maintenance of wheels, gearboxes, motors and wheel bearings for a better insight

Knorr-Bremse RailServices, the aftermarket specialists in the Rail Vehicle Systems division of Knorr-Bremse, and Perpetuum have signed a declaration of intent as the basis for further future cooperation between the two companies. Perpetuum is the global leader in the provision of information to maximise safety and reliability and reduce costs.

The declaration allows both companies to continue servicing their customers independently from each other while working to accelerate the adoption of digital applications in the rail sector.

Perpetuum has developed an algorithm for recording and monitoring vibrations of wheels, gearboxes, motors and wheel bearings on rolling stock with the aim of obtaining better insight into the condition of the vehicle fleet. It is also able to simultaneously monitor the track. This allows maintenance cycles, quality, and efficiency to be optimized and conclusions drawn regarding the systems‘ behaviour in the future.

Knorr-Bremse RailServices is looking to combine the Perpetuum system and its information with iCOM Monitor, both systems are already being used by various operators to support condition-based maintenance. iCOM Monitor collects, consolidates, and processes the data generated by other systems on the vehicles and then sends them to a back office for further analysis.

Both companies see great potential in future collaboration, with significant added value for customers as a result of being able to gain deep insight into a wide variety of systems in their fleets and thus achieve cost reductions through optimized maintenance cycles. Possible applications have already been identified for both products in future joint customer projects and these will soon be pursued further.

Perpetuum:

Perpetuum is a global leader in the provision of information to maximise safety and reliability and reduce costs.

Its award winning, self-powered, wireless sensing technology, combined with its vibration engineering expertise and rich analytics, provides real time information that enables the rail industry to optimise railway operations.

Perpetuum’s revolutionary technology is deployed and operational in the UK, Australian, USA and Swedish national passenger rail networks. www.perpetuum.com

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15,6-Zoll Multi-Touch Panel PC mit Intel® Pentium® Prozessor N3710 und WXGA TFT Widescreen Display – GOT315WL-845

Schnittstelle zwischen Mensch und Maschine

Der neue Industrie Touch Panel PC GOT315WL-845 von AXIOMTEK ist für die vielseitigsten Anwendungen in der Industrie und im Einzelhandel geeignet. Angetrieben wird der PC von dem innovativen Quad-Core Intel® Pentium® Prozessor N3710 (Codename: Braswell), der besonders stromsparend arbeitet. Der 15,6-Zoll große Multi-Touch Panel PC hat einen WXGA TFT Widescreen Display mit einem Capacitive Touchscreen, der eine Helligkeit von bis zu 400 Nits erreicht und die unkomplizierte Bedienung der Oberfläche erleichtert. Mit einer HD-Auflösung von 1366 x 768 ist er perfekt für Human-Machine-Interface, also als Schnittstelle zwischen Mensch und Technik, Infotainment und Self-Service-Kiosk-Anwendungen. Zusätzlich ist die IP65 als Frontblende und ein durch IPX1 geschütztes Gehäuse verbaut, sodass der Schutz vor Flüssigkeiten, sowie Staub gewährleistet wird. Auch die Displayoberfläche, als Herzstück des Touch Panel PC, glänzt durch eine Härte von 7H, wodurch Kratzern oder sogar größeren Displaybeschädigungen vorgebeugt wird.

Betriebsbereit bei Temperaturen von 0°C bis +50°C

Raymond Liao, der Produkt Manager von IPS Product Divisions, betont, dass der schmale Industrie Touch Panel PC bei Temperaturen von 0°C bis +50°C betriebsbereit ist. Gleichzeitig verfügt er über zahlreiche I/O-Schnittstellen und die Möglichkeit, den flexiblen PC um weitere Slots zu erweitern. Aus diesem Grund passt sich AXIOMTEKs neues Produkt perfekt an die Wünsche des Nutzers an und kann in Bereichen wie Transportation, staubiger Industrie, Automatisierung von Maschinen und dem Einzelhandel Anwendung finden.

Hohe I/O-Konnektivität

Für ausreichenden Speicherplatz sorgen eine 2.5" SATA HDD und eine mSATA. Die hohe I/O-Konnektivität wird durch zahlreiche Ports erreicht. So sind ein RS-232 Port, ein RS-232/422/485 Port, zwei USB 3.0 Ports, zwei USB 2.0 Ports, ein HDMI Output Port, ein Audio Port (Line-Out) und zwei Gigabit LAN Ports integriert. Auch fehlt es nicht an eingebauten Lautsprechern und einem von außen zugänglichen AT/ATX-Schalter. Es sind zwei PCI-Express-Mini-Card Slots und auf Wunsch WLAN-Antennen vorhanden. Dem Nutzer wird dadurch ermöglicht, Daten via Wireless in LAN/GPRS/GPS/4G Umgebungen zu übertragen. Dies alles wird durch das Hinzufügen einer Wireless LAN Card erreicht. Der lüfterlose Touch Panel PC kann per Wand-, VESA- und Tischständermontage angebracht werden. Der flexible PC ist also für viele anwendungsspezifische Lösungen in industriellen und anderen extremen Umfeldern geeignet.

Der neue Industrie Touch Panel PC GOT315WL-845 ist ab sofort für Sie erhältlich. Bei Produktanfragen steht Ihnen unser Vertriebsteam gerne unter welcome@axiomtek.de zur Verfügung. 

Haupteigenschaften

  • 15,6-Zoll WXGA Capacitive Multi-Touch Wide Screen
  • Quad-Core Intel® Pentium® Prozessor N3710
  • 5" SATA HDD und mSATA
  • 3G, WLAN Modul und Antennen (optional)
  • Zwei GbE LANs, zwei USB 3.0, zwei USB 2.0 und zwei COM (diese können als RS-232/422/485 im Bios ausgewählt werden)
  • IP65-Frontblende
  • Unterstützt Wand-, VESA- und Tischständermontage

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