84. Vollversammlung der Handwerkskammer

„Das konjunkturelle Umfeld für unsere etwas mehr als 19.000 Mitgliedsbetriebe ist auch im 10. Jahr in Folge gut“, so Präsident Joachim Wohlfeil bei der 84. Vollversammlung der Handwerkskammer Karlsruhe. Wohlfeil kann dies mit Indikatoren aus den letzten drei Konjunkturumfragen untermauern. Besonders erfreulich: Für das 4. Quartal 2018 erwarten nur 4,5% der befragten Betriebe eine Verschlechterung ihrer Geschäftslage, das Jahr 2018 wird damit für das Handwerk in den vier Land- und drei Stadtkreisen mit einem voraussichtlichen Umsatzplus von 3% abschließen.

Erfreuliches kann auch der Geschäftsbereich Bildung vermelden: Die Trendkurve für die Ausbildung im Handwerk zeigt nach oben – Ende Oktober wies die Lehrlingsrolle 2.636 neueingetragene Lehrverhältnisse auf. Zurückzuführen, so Hauptgeschäftsführer Gerd Lutz, sei dies auch auf die intensiven Maßnahmen bei der Berufsorientierung. Beispielhaft führte er die Werkstatt- camps in der Bildungsakademie, die Aktivitäten der Ausbildungsbotschafter in den Schulen und die Präsenz der Ausbildungsberater auf den Ausbildungsmessen zurück.

Die Entwicklung der Betriebszahlen stellt sich, wie bereits in den Jahren zuvor, als ein zweigeteiltes Bild dar. Das zulassungspflichtige Handwerk nimmt leicht ab (derzeit 10.708 Anlage A Betriebe), die Betriebszahlen im zulassungsfreien Handwerk nehmen zu (derzeit 8.350 Anlage B1 und B2 Betriebe). Lutz ging auf diesen Trend, der insbesondere seit der Novellierung der Handwerksordnung im Jahr 2004 signifikant ist, näher ein. Er verwies darauf, dass es derzeit im politischen Raum rechtliche und wirtschaftliche Prüfungen zur Rückführung von ehemals meisterpflichtigen Gewerken in die Anlage A gebe.

Der Bereich Gewerbeförderung berichtete von zahlreichen Beratungen im Rahmen der neuen Datenschutzverordnung und technologischen Hilfestellungen für die Betriebe, die immer mehr den Schwerpunkt auf die Digitalisierung der Arbeitswelt legen.

Ein weiterer Tagesordnungspunkt der Vollversammlung, sie setzt sich aus Arbeitgeber- und Arbeitnehmervertretern aus dem gesamten Kammerbezirk zusammen, war die Behandlung des Jahresabschlusses 2017 sowie der Beschluss zum Wirtschaftsplan 2019. Der Haushalt der Handwerkskammer Karlsruhe sieht für das nächste Jahr ein Volumen von ca. 20,5 Mio. Euro vor.

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Handwerk hat gut zu tun

"Auch im III. Quartal 2018 hat die Konjunktur im Bezirk der Handwerks-kammer Karlsruhe nicht an Schwung verloren", so Präsident Joachim Wohlfeil zur Bewertung der aktuellen Zahlen der Konjunkturumfrage. Die Stimmung in den Betrieben ist gut – drei von vier Unternehmen (76%) waren mit ihrer Geschäftslage im III. Quartal mehr als zufrieden, lediglich für 4,2% der Befragten lief es in letzter Zeit nicht rund. Auf-tragsbestand und Kapazitätsauslastung der Unternehmen sind in den letzten drei Monaten weiter gewachsen.

Konjunkturmotor bleibt das Baugewerbe aber auch das Handwerk für den gewerblichen Bedarf meldet eine hohe Auslastung. Die allgemeine Geschäftslage bewerten im Bauhauptgewerbe für die letzten drei Mo-nate 83,3% der Unternehmen mit gut, die übrigen 16,7% waren mit ihrer Geschäftslage zufrieden. Die den Betrieben vorliegenden Aufträge rei-chen im Durchschnitt für 13 Wochen. Das Bauausbauhandwerk meldet ähnliche Zahlen: 86,4% berichten von guten Geschäften in den letzten drei Monaten, 13,6% waren zufrieden. Der Auftragsbestand liegt bei 12 Wochen.

Die hohe Auslastung in den meisten Gewerken, die Impulse kamen mehrheitlich aus der Inlandsnachfrage, spiegelt sich auch in den Um-satzzahlen des Handwerks wider. So konnten 38,5% der Befragten ge-genüber dem Vorquartal höhere Umsätze verbuchen, während 17,4% Umsatzrückgänge verkraften mussten. Die Zuversicht, dass sich die Umsatzlage weiter verbessert, hat unter den Handwerksbetrieben im Kammerbezirk Karlsruhe im Jahresverlauf zugenommen. Nach der ak-tuellen Umfrage rechnen 42,6% der Betriebe mit Umsatzsteigerungen für das IV. Quartal 2018 während 12,1% von Umsatzrückgängen aus-gehen.

Die gute Konjunktur hat in den letzten drei Monaten im Handwerk für einen Beschäftigungszuwachs gesorgt. So hat nach der aktuellen Um-frage jeder 5. Betrieb (20,3%) neue Arbeitsplätze geschaffen, während im selben Zeitraum bei jedem 11. Handwerksunternehmen (8,8%) we-niger Personal als im Vorquartal beschäftigt war. Die knapp 19.000 Handwerksbetriebe in den vier Land- und drei Stadtkreisen im Kammer-bezirk Karlsruhe gehen mit Optimismus in das letzte Quartal 2018, 69,9% der Befragten rechnen damit, dass sich die gute konjunkturelle Entwicklung auch in den kommenden Wochen fortsetzen wird. Und je-der vierte Handwerker (25,5%) geht davon aus, dass sich die Ge-schäftslage weiter verbessert.

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Profis leisten was (PLW) – Kammersieger stehen fest

Seit 1951 werden in Deutschland beim Wettbewerb „Profis leisten was“ (PLW) die besten handwerklichen Nachwuchstalente auf Kammer-, Landes- und Bundesebene ermittelt. Teilnehmen kann, wer im Jahr 2018 die Gesellenprüfung erfolgreich abgelegt hat und zum Zeitpunkt der Prüfung nicht älter als 27 Jahre war. Voraussetzung außerdem: Ein gutes Ergebnis bei der Gesellenprüfung.

Im Bezirk der Handwerkskammer Karlsruhe stehen nun die Kammersiegerinnen/-sieger 2018 fest. Insgesamt 64 Teilnehmer (45 Männer, 19 Frauen) bewiesen in 38 Wettbewerbsberufen ihr handwerkliches Geschick und Können. Den Gesellinnen und Gesellen wurden spezifische Wettbewerbsaufgaben gestellt, sie mussten Arbeitsproben abgeben, oftmals unter Zeitdruck und in einer Konkurrenzsituation.

Die Teilnahme lohnt sich: Die Besten Nachwuchsprofis im Wettbewerb auf Landes- und Bundesebene haben die Chance, über das Programm „Begabtenförderung berufliche Bildung“ des Bundesministeriums für Bildung und Forschung, eine Unterstützung für die berufliche Weiterbildung zu erhalten. Kammerpräsident Joachim Wohlfeil: „Der Wettbewerb unterstreicht das hohe Leistungsvermögen unseres Nachwuchses im Handwerk und die große Ausbildungsbereitschaft der Betriebe“.

Die 1. Kammersiegerinnen und –sieger haben nun die Option, sich im Landeswettbewerb mit den besten Handwerkerinnen und Handwerkern aus den anderen sieben Kammerbezirken aus Baden-Württemberg zu messen. Die Handwerkskammer Konstanz führt in diesem Jahr den Landeswettbewerb durch.

Anbei die Liste der 1. bis 3. Kammersieger sowie deren Ausbildungsbetriebe.

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Die Weichen richtig stellen: Personalpolitik im Mittelstand

„Personal finden, binden, führen – Personaloffensive Handwerk 2025“, so lautete die Überschrift zu einer Veranstaltung der Handwerkskammer Karlsruhe im Rahmen der Reihe „Handwerk im Gespräch“. Das Thema traf offensichtlich den Nerv der Betriebe, mehr als 200 Unternehmer fanden – trotz herrlichem Spätsommerwetter – den Weg in die Schlossgartenhalle nach Ettlingen. Sie mussten ihr Kommen nicht bereuen.

Bereits der Vortrag von Dr. Jutta Rump, sie ist Professorin an der Hochschule Ludwigshafen am Institut für Beschäftigung und Employability fand bei den Gästen große Aufmerksamkeit. Sie referierte über Trends in der Arbeitswelt. Dabei ging sie auf demografische, technisch-ökonomische und gesellschaftliche Entwicklungen ein. Aspekte ihres Vortrages waren die Personalplanung in den Unternehmen, Formen der Mitarbeitergewinnung, Mitarbeiterbindung und Mitarbeiterentwicklung. Sie betonte die Bedeutung der Vereinbarkeit von Beruf und privaten Lebenssituationen, eine Entwicklung, die sich bei den zukünftigen Mitarbeitergenerationen noch verstärken werde. Ein weiterer wichtiger Aspekt war das Thema Arbeitgeberattraktivität. Ihr Fazit: Mitarbeiter kommen wegen der Reputation eines Betriebes, sie bleiben wegen der Aufgabe und sie gehen, wenn die Führungskräfte in den Unternehmen ihre Verantwortung nicht sachgerecht wahrnehmen.

Begrüßt hatte Präsident Joachim Wohlfeil. Er führte an, dass trotz Digitalisierung und technologischem Fortschritt der Bedarf an qualifizierten Fachkräften insbesondere im handwerklichen Sektor nach allen Studien auch in Zukunft groß sein werde. Das Thema Fachkräfte, so Wohlfeil, bleibe daher angesichts der Demografie und den veränderten Lebensmodellen der Menschen ein zentrales Thema für das Handwerk.

Im Podiumsgespräch stellten sich Dipl.-Ing. Ulli Wetzel, Geschäftsführer der Mössinger Stahl Metall GmbH aus Pforzheim und Zimmerermeister Kurt Ziermann, Geschäftsführer der gleichnamigen Firma aus Rastatt sowie die Personalberaterin der Handwerkskammer Karlsruhe, Beate Karcher, den Fragen der Moderatorin, Daniela Lorenz vom Holzmann Verlag.

Zentraler Gegenstand der Gesprächsrunde waren Erfahrungen der Betriebe beim Personalmanagement und Lösungsstrategien. Wetzel sprach sich dafür aus, bei schwierigen Sachfragen auch darüber nachzudenken, auf ein externes Coaching zuzugreifen. Der Blick von außen könne helfen, neue Ideen umzusetzen. Bei Zimmerermeister Ziermann stand im Mittelpunkt seiner Ausführungen ein betriebliches Konzept, das Verantwortung auf die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter delegiert. Er setzt auf ein betriebliches Beteiligungsmodell, das die Verantwortung auf mehrere Schultern verteilt. Beate Karcher, die seit Januar 2018 neu bei der Handwerkskammer Karlsruhe ist, verwies auf die zahlreichen Beratungsangebote der Handwerkskammer Karlsruhe in Personalfragen, die für die Mitgliedsbetriebe in der Regel kostenlos abgerufen werden können.

Die Veranstaltung wurde durch das Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau Baden-Württemberg im Rahmen der Initiative Dialog und Perspektive Handwerk 2025 gefördert.

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Das Handwerk lädt ein, berufliche Erfüllung zu finden

Am 15. September ist Tag des Handwerks. Bereits zum achten Mal wird dabei die Bedeutung der Handwerksbranche in den Fokus der Öffentlichkeit gerückt: Mit rund 5,5 Millionen Beschäftigten und rund einer Million Betriebe ist das Handwerk die „Die Wirtschaftsmacht. Von nebenan.“ Bundesweit laden Handwerksbetriebe und -organisationen Interessierte zu zahlreichen Veranstaltungen und Mitmachaktionen ein.

Die Handwerkskammer Karlsruhe hat für die Zeit von 13 bis 15 Uhr auf dem Friedrichsplatz in Karlsruhe einen Aktionstag vorbereitet. Wer noch 2018 auf den Ausbildungszug aufspringen will: Derzeit gibt es über 200 offene Lehrstellen, die vermittelt werden können. Daneben informiert die Berufsorientierung über die Ausbildungsoptionen im Handwerk, die Fort – und Weiterbildung ist mit einem Stand vertreten. Wer will, kann Fortuna am Glücksrad ausprobieren und einen Kaffee am Espresso-Bienchen trinken.

Der Aktionstag 2018 findet unter dem Motto „Für diesen Moment geben wir alles“ statt. Denn der Arbeitsalltag von Handwerkerinnen und Handwerkern wartet mit vielen Stolzmomenten auf. „Am Ende eines Tages haben wir die Ergebnisse unserer Arbeit vor Augen – ob ein neues Produkt, ein gelöstes Problem, einen zufriedenen Kunden oder einen Auszubildenden, der Neues gelernt hat. Diese Erfolgserlebnisse zeichnen das Handwerk besonders aus. Deswegen möchten wir am 15. September insbesondere junge Menschen dazu einladen, herauszufinden, ob auch ihre berufliche Erfüllung im Handwerk steckt“, sagt Joachim Wohlfeil, Präsident der Handwerkskammer zu der Aktion.

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Handwerk bei der Badischen Meile 2018

Leidenschaft, Können, Teamgeist, eine gute Nachwuchsförderung, Perfektion, Integrationsbereitschaft und Fairness – diese Werte zeichnen Handwerk und Sport gleichermaßen aus. Aus diesem Grund beteiligt sich die Handwerkskammer Karlsruhe auch in diesem Jahr wieder als Partner bei der regionalen Badischen Meile 2018. An beiden Tagen wird im Carl-Kaufmann-Stadion kräftig für die Berufsausbildung im Handwerk geworben, Berufsbroschüren und Give-aways bei der Zeltspinne der Handwerkskammer Karlsruhe verteilt.

„Ein Schritt vor kann nie ein Schritt zurück sein, der neue Claim der Imagekampagne passt sowohl für unseren Wirtschaftszweig Handwerk als auch für die positive Einstellung im Sport“, so Kammerpräsident Joachim Wohlfeil, der sich selbst in die Gruppe der 16 Läuferinnen und Läufer eingereiht hat, die in der Mannschaft der Handwerkskammer Karlsruhe am Sonntag mit an den Start gehen werden. Sie alle haben auch ein Kreuz bei der Handwerkerwertung bei der Badischen Meile gemacht: Die drei schnellsten Handwerkerinnen und Handwerker werden mit Preisen und Urkunden geehrt. Teilnehmen konnten hier Auszubildende, Gesellinnen und Gesellen, Meister und Mitarbeiter von Handwerksbetrieben oder Handwerksorganisationen.

Für Handwerkskammer Präsident Joachim Wohlfeil ist klar:
„Handwerk und Sport sind eng mit der Region verbunden. Eine qualifizierte Ausbildung ist in beiden Bereichen die Grundlage für den Erfolg, darauf wollen wir mit unserem Engagement als Partner der Badischen Meile 2018 verweisen.“

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Vier neue Sachverständige im Handwerk vereidigt

Die Handwerkskammer Karlsruhe hat vier neue öffentliche Sachverständige öffentlich bestellt und vereidigt. Das öffentliche Sachverständigenwesen gehört zu den hoheitlichen Aufgaben der Handwerkskammer Karlsruhe. Die Vereidigung nahm Handwerkskammerpräsident Joachim Wohlfeil vor.

Zu den Aufgaben der Sachverständigen gehört es, Privat- und Gerichtsgutachten zu erstellen. Bei Auseinandersetzungen zwischen Kunde und Handwerker ist die unparteiische und objektive Sachkunde des unabhängigen Handwerksexperten gefragt.

Im Bezirk der Handwerkskammer Karlsruhe gibt es derzeit 157 Sachverständigen in 30 zulassungspflichtigen, 13 zulassungsfreien und 4 handwerksähnlichen Gewerken. Die Sachverständigen sind aufgefordert, die eigene Kompetenz durch Weiterbildungsqualifizierung ständig zu verbessern.

Verbraucher, die auf einen Sachverständigen zugreifen wollen, finden die Experten auf der Homepage der Kammer oder mit der Sachverständigen-App, eine bundesweite Datenbank.

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Girl’s Day 2018 am 26.04.2018

Am 26. April 2018 ist wieder Girl‘s Day – bundesweit laden Betriebe und Organisationen Schülerinnen ab Klasse 5 ein, technische oder natur-wissenschaftliche Berufe zu erkunden. An der Aktion beteiligt sich auch die Handwerkskammer Karlsruhe. Die Bildungsakademie in der Hertzstraße in Karlsruhe bietet für diesen Tag 30 Werkstattplätze für Mädchen an – angefangen bei der Elektronik bis zu den Schreinern. Kammerpräsident Joachim Wohlfeil: „Die geschlechtertypischen Berufe im Handwerk sind Vergangenheit, wichtig ist die Begeisterung für ein Berufsbild, dann ist alles möglich. Am Girl‘s Day in verschiedene Handwerksberufe hinein schnuppern zu können, ist ein tolles Angebot der Berufsorientierung.“

Den Girl‘s Day gibt es seit 17 Jahren. Er ist für beide Seiten, die jungen Schülerinnen und die Betriebe eine Erfolgsgeschichte: 40 Prozent der Mädchen, die sich an dem Girl‘s Day beteiligen, möchten in dem kennengelernten Beruf ein Praktikum machen oder eine Ausbildung beginnen. Rund ein Drittel der Unternehmen, die mehrfach am Girl‘s Day aktiv waren, haben Bewerbungen ihrer ehemaligen Teilnehmerinnen erhalten. Alle Ergebnisse zeigen: Mädchen finden naturwissenschaftliche und technische Berufe besonders ansprechend, wenn sie erleben, dass Tätigkeiten in diesen Berufen Spaß machen, abwechslungsreich sind und mit Menschen zu tun haben, Kriterien, die für die zahlreichen Berufe im Handwerk charakteristisch sind.

Bewerbungen und Anmeldungen richten interessierte Mädchen an:
Sabine Rodi, Tel. 0721/1600-460, rodi@hwk-karlsruhe.de

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Ausbildungsbetriebe ausgezeichnet

In einer kleinen Feierstunde ehrte die Handwerkskammer Karlsruhe 18 Betriebe aus dem gesamten Kammerbezirk, für deren vorbildliche und kontinuierliche Ausbildung. Urkunden und Preise gab es auch für die Sieger des Leistungswettbewerbs des Deutschen Handwerks, „Profis leisten was“ auf Landes- und Bundesebene 2017. Mit dem Werner-Stober-Preis für gute Leistungen im praktischen Teil der Gesellenprüfung wurden daneben 20 Gesellinnen und Gesellen aus dem Kammerbezirk ausgezeichnet.

Präsident Joachim Wohlfeil stellte in seiner Begrüßung fest, dass im Bezirk der Handwerkskammer Karlsruhe zum Jahresende 6.155 Lehrlinge ausgebildet wurden. Er appellierte an die Betriebsinhaber, weiter in die Fachkräfte der Zukunft zu investieren, die demografische Entwicklung werde den Wettbewerb um gute Nachwuchskräfte weiter verschärfen.  

Wohlfeil betonte, dass sich die Anforderungen an die Ausbildungsfähigkeit der Jugendlichen in den letzten Jahren in den meisten Handwerken deutlich gewandelt hätten. „Das Handwerk bietet eine echte Alternative zum Studium, diese Karrierewege in unserem Wirtschaftszweig müssen wir aufzeigen“. Positiv merkte er daneben an, dass zahlreiche Jugendliche ihre Ausbildung überdurchschnittlich gut beenden. „Diese Leistungen gilt es, öffentlich hervorzuheben“, so der Handwerkskammerpräsident.

Wohlfeil verwies in seiner Rede auf die zahlreichen Unterstützungsmaßnahmen der Kammer in Sachen Berufsausbildung und Berufsorientierung– angefangen bei den Werkstattcamps bis hin zu der passgenauen Lehrstellenvermittlung Auszubildender an Unternehmen.

Geehrte Ausbildungsbetriebe 2018
Alex Matz und Hans-Martin Luge GdbR, 77836 Rheinmünster
Reiner Beuerle, Schreinermeister, 72224 Ebhausen
Uwe Fessler, Tischlermeister, 75239 Eisingen
Heinrich Ross GmbH & Co. KG, 75172 Pforzheim
Huber GmbH Bedachungen & Abdichtungen, 76448 Durmersheim
Köhler Bauunternehmung GmbH, 72218 Wildberg
Langhof GmbH, 75196 Remchingen
Maus GmbH Modell- und Formenbau, 76229 Karlsruhe
Naturbackstube Weber, 76571 Gaggenau
Reimer GmbH, 75331 Engelsbrand
Ralf Schaefer, Bäckermeister, 75428 Illingen
Peter Schwarz, 76287 Rheinstetten
Storch und Beller & Co. GmbH Medizin- und Orthopädietechnik, 76189 Karlsruhe
Stuckateur Herter GmbH, 75387 Neubulach
Theater Baden-Baden, 76530 Baden-Baden
Weng GmbH, Fahrzeuglackierung u. Beschriftung, 75365 Calw
Wolfgang Modl Elektro e.K., 76227 Karlsruhe
Zenkner GmbH & Co. KG, 76185 Karlsruhe

Preisträger der Werner-Stober-Stiftung 2017
Berufsgruppe: Bau- und Ausbauhandwerke
Isaak Willsch, Zimmerer, Baden-Baden
Daniel Burger, Zimmerer, Lichtenau
Berufsgruppe: Bekleidungs-, Textil- und Lederhandwerke
Hannah Sundhauser, Maßschneiderin, SP: Damen, Baden-Baden
Antje Weippert, Raumausstatterin, Pforzheim
Berufsgruppe: Elektro- und Metallhandwerke
Jannik Krischke, Metallbauer FR: Konstruktionstechnik, Karlsruhe
Nikolai Martin, Uhrmacher, Bad Waldsee
Berufsgruppe: Gesundheits- und Körperpflege-, chemische und Reinigungshandwerke
Christopher Ehrmann, Gebäudereiniger, Linkenheim-Hochstetten
Lara Behrendt, Friseurin, Pforzheim
Berufsgruppe: Glas-, Papier-, keramische und sonstige Handwerke
Svenja Keitel, Fotografin, Achern
Raphael Vilgis, Orgel- und Harmoniumbauer, Baden-Baden
Berufsgruppe: Holzhandwerke
Sebastian Kuenen, Tischler, Eberdingen
Silas Pfattheicher, Tischler, Karlsruhe
Berufsgruppe: Kaufmännische Ausbildungsberufe
Nicole Link, Fachverkäuferin im LHW, SP: Fleischerei, Neuweiler
Viola Martin, Fachverkäuferin im LHW, SP: Fleischerei, Kraichtal
Berufsgruppe: Nahrungsmittelhandwerke
Richard Steinmann, Konditor, Darmstadt
Jakob Heimeshoff, Fleischer, Karlsruhe
Berufsgruppe: nichthandwerklich
Steffen Zeschke, Technischer Produktdesigner, Kämpfelbach
Chiara Montaperto, Technische Produktdesignerin, Kornwestheim
Berufsgruppe: Werker
Aaron Kaufmann, Fachpraktiker für Holzverarbeitung, Neuenbürg
Nico Geiger, Fachpraktiker im Dachdeckerhandwerk, Linkenheim-Hochstetten

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Neujahrsempfang 2018: Handwerk ist zuversichtlich

„Einfach genial entscheiden“ – so lautete die Überschrift des Vortrags von Prof. Dr. Hartmut Walz beim Neujahrsempfang der Handwerkskammer Karlsruhe im Kurhaus Baden-Baden. Eine gute Entscheidung getroffen hatten auf jeden Fall 500 Handwerkerinnen und Handwerker und Vertreter des öffentlichen Lebens, die der Einladung der Kammer gefolgt waren. Eine Stunde hatte der Wirtschaftsprofessor die Zuhörer auf seiner Seite. Insbesondere als es um Entscheidungen zu Finanzfragen ging, war die Spannung groß. Von theoretischen Modellen hält Walz nicht so viel – ihm geht es mehr um praktische Lösungen. Reich garniert mit humorvollen Anekdoten trug er seine Ideen und Lösungsvorschläge, wie Entscheidungen anzugehen sind vor – die Gäste dankten es mit langem Applaus.

Zuvor hatte Handwerkskammerpräsident Joachim Wohlfeil die Gäste begrüßt. Er konnte von einer guten Konjunktur im Handwerk im abgelaufenen Jahr berichten und auch die Zuversicht für 2018 ist groß. Auf die Politik eingehend meinte er: „Ich erwarte von einer Großen Koalition, so sie sich bildet, dass sie Zukunft mit Mut gestaltet und zukunftsorientierte Entscheidungen in den wichtigen Themenfeldern wie Digitalisierung, Bildung, Mobilität und Energie trifft“. Das Credo einer neu auferlegten Koalition dürfe keinesfalls ein „Weiter so“ bei der sozial-politischen Verteilungspolitik sein.

Viel Applaus an diesem Abend erhielt auch das Ensemble Claribel von der Hochschule für Musik Karlsruhe. Das Quartett begeisterte mit Liedern aus der Romantik, dem Barock und der Moderne und bildete einen ansprechenden Rahmen der gelungenen Veranstaltung. Zeit zum Gedankenaustausch war nach dem offiziellen Teil noch reichlich – eine Gelegenheit, die die meisten Gäste ergriffen.

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