Handwerk zum Ausprobieren

Die Handwerkskammer Karlsruhe unterstützt den Girls‘ Day 2019. In ihrer Bildungsakademie öffnet sie die Tore von sechs Werkstätten – bei den Bäckern, den Karosserie- und Fahrzeugbauern, den Metallbauern, Tischlern, Zahntechnikern und Polsterern und ermöglicht Mädchen Einblicke in die Praxis verschiedenster Bereiche der Arbeitswelt und neuer Berufsfelder.

Im Fokus des Girls‘ Day stehen technischgewerbliche Berufe und deren Karrierewege. Die Ausbilderinnen und Ausbilder der Bildungsakademie haben sich für den Tag interessante Kleinprojekte überlegt, die zum Ausprobieren animieren. Das Werkstück darf nach getaner Arbeit mitgenommen werden. Ziel des Girls‘ Day ist es, Neugier zu wecken, vielleicht auch auf ein Praktikum in einem Handwerksbetrieb.

Präsident Joachim Wohlfeil: „Frauen im Handwerk können alles, das beweisen sie jeden Tag in unseren Betrieben. Der Girls‘ Day ist ein Baustein unserer Berufsinformation, er zeigt Perspektiven auf und wirbt für alternative Karriereideen".

Die Bildungsakademie der Handwerkskammer Karlsruhe bietet in diesem Jahr den Mädchen 30 Plätze zum Berufe schnuppern an.

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Handwerkskammer Karlsruhe vereidigt sieben neue Sachverständige

Die Handwerkskammer Karlsruhe hat sieben neue Sachverständige in sechs Gewerken öffentlich bestellt und vereidigt. Walter Bantleon, Leiter der Rechtsabteilung der Kammer, führte in die Rechte und Pflichten eines Sachverständigen ein. Gefordert wird ein besonderes Maß an Sachkunde, Objektivität und Vertrauenswürdigkeit. Er erläuterte die Sachverständigenordnung der Handwerkskammer als „Grundgesetz“ des Sachverständigen. Das Amt berechtigt zur Führung der Bezeichnung „öffentlich bestellt und vereidigt“. Bantleon ging auf die Grundsätze der Vergütung, die sich bei Gerichtsgutachten nach dem Justizvergütungs- und Entschädigungsgesetz richten ein und betonte die Unparteilichkeit und Schweigepflicht der vereidigten Handwerkerinnen und Handwerker.

Präsident Joachim Wohlfeil betonte, dass Sachverständige dazu beitragen, den Qualitätsgedanken im Handwerk hoch zu halten. „Gleich sieben Sachverständige in sechs Gewerken macht die Vielfalt des Handwerks deutlich“, so Wohlfeil. Bevor er die neuen Sachverständigen vereidigte, bedankte er sich bei den qualifizierten Fachleuten des Handwerks für ihre Bereitschaft, das verantwortungsvolle Ehrenamt eines Sachverständigen zu übernehmen.

Philipp Maag stellte sich als Referent für das Sachverständigenwesen bei der Handwerkskammer Karlsruhe vor. „Ich stehe unseren Sachverständigen mit Rat und Tat zur Seite“. Mit Blick auf die Fortbildungspflicht der Sachverständigen verwies er auf den jährlichen Sachverständigentag bei der Handwerkskammer Karlsruhe am 17.9.2019 und darauf, dass alle Sachverständigen auf der homepage der Kammer und die Sachverständigenapp registriert sind.

Bei der Handwerkskammer Karlsruhe sind derzeit insgesamt 155 Sachverständige in 30 zulassungspflichtigen, 14 zulassungsfreien Handwerken und 3 handwerksähnlichen Gewerben bestellt. – Neu bestellt wurden:

Name, Vorname: Brandt-Thom, Kerstin 
Handwerk / Gewerbe: Maßschneider-Handwerk

Name, Vorname: Fritz, Georg
Handwerk / Gewerbe: Installateur- und Heizungsbauer-Handwerk Teilgebiet: Gas- und Wasserinstallation

Name, Vorname: Hohn, Harald
Handwerk / Gewerbe: Maurer- und Betonbauer-Handwerk

Name, Vorname: Mitzakoff, Kayie
Handwerk / Gewerbe: Kosmetiker-Gewerbe Teilgebiet: Permanent Kosmetik

Name, Vorname: Müller, Oliver
Handwerk / Gewerbe: Maurer- und Betonbauer-Handwerk

Name, Vorname: Netzel, Tilo
Handwerk / Gewerbe: Zimmerer-Handwerk

Name, Vorname: Welte, Matthias
Handwerk / Gewerbe: Hörakustiker-Handwerk

 

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308 Meisterbriefe: Investition in die Zukunft

Für diesen Moment geben wir alles! Mehr als 300 Handwerkerinnen und Handwerker haben sich diese Devise aus dem Imagekampagne des Handwerks zu eigen gemacht und in den letzten Monaten erfolgreich die Meisterprüfung in ihrem Handwerk abgelegt. Sie alle erhalten am 1. Dezember im CongressCentrum Pforzheim im feierlichem Rahmen aus den Händen von Kammerpräsident Joachim Wohlfeil und Hauptgeschäftsführer Gerd Lutz ihre Meisterbriefe.

Hinter den frisch gebackenen Meisterinnen und Meistern liegen viele Stunden der praktischen und theoretischen Vorbereitung auf ihre Prüfung. Teil 1 und 2 der Meisterprüfung befasst sich mit der Fachpraxis und der Fachtheorie des jeweiligen Handwerks, in den Teilen 3 und 4 werden Kenntnisse in Betriebswirtschaft, Recht und Arbeitspädagogik erworben.

Mit dem Meisterbrief in der Tasche ist der Weg in die Selbständigkeit möglich und es dürfen junge Menschen ausgebildet werden. Präsident Wohlfeil ist sich sicher: “Die heute geehrten Handwerkerinnen und Handwerker haben zweimal die richtige Wahl getroffen: Zuerst als sie sich für eine Ausbildung im Handwerk und dann für die Weiterqualifizierung zum Meister entschieden haben.

Handwerk ist nicht nur Männersache: Von den 308 Meisterbriefen gehen 57 an junge Frauen, die Liste wird hier von den Augenoptikerinnen (24) angeführt. Bei den Männern sind die Kraftfahrzeugtechniker (60) die stärkste Gruppe gefolgt von den Elektrotechnikern (49).

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Ausstellung verlängert bis 21.12.2018

Seit 11. Oktober werden im Forum der Handwerkskammer Karlsruhe am Friedrichsplatz in Karlsruhe Werke von sieben Holzbildhauern ge-zeigt. Die Künstler – Rudi Bannwarth (Ettlingen), Wolfgang Ducksch (Oberkirch), Wolfgang Kleiser (Vöhrenbach), Eberhard Rieber (Jestet-ten), Martin Schonhardt (Simonswald), Michael Steigerwald (Steinach) und Sascha Vogelmann (Kälbertshausen) – sind der Frage nachgegan-gen, wie unsere Engel heutzutage wohl aussehen. Sie alle bedienen sich einer Handwerkskunst, die eine jahrhundertealte Tradition hat.

Passend zur Jahreszeit und parallel zum Karlsruher Weihnachtsmarkt, vor den Toren der Handwerkskammer, wurde die Ausstellung bis 21.12.2018 verlängert!

Handwerkskammerpräsident Joachim Wohlfeil: „Die Ausstellung zeigt wie vielfältig Handwerk ist: Auf der einen Seite befassen sich unsere Betriebe beispielsweise mit moderner E-Mobilität, auf der anderen Seite haben wir Handwerker, die dank ihrer künstlerischen Schaffens-kraft, Werke mit hoher emotionaler Intensität gestalten.“ Wohlfeil weist darauf hin, dass der Beruf des Holzbildhauers nach wie vor erlernt und gegebenenfalls mit einer Meisterqualifikation abgeschlossen werden kann. Im Bezirk der Handwerkskammer Karlsruhe sind derzeit zehn Be-triebe in diesem Handwerk in die Handwerksrolle eingetragen.

Die Ausstellung im Forum der Handwerkskammer Karlsruhe kann zu den folgenden Öffnungszeiten besucht werden.

Öffnungszeiten:
Mo. bis Do. 7:30 Uhr bis 17:30 Uhr
und Fr. 7:30 Uhr bis 16:00 Uhr

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84. Vollversammlung der Handwerkskammer

„Das konjunkturelle Umfeld für unsere etwas mehr als 19.000 Mitgliedsbetriebe ist auch im 10. Jahr in Folge gut“, so Präsident Joachim Wohlfeil bei der 84. Vollversammlung der Handwerkskammer Karlsruhe. Wohlfeil kann dies mit Indikatoren aus den letzten drei Konjunkturumfragen untermauern. Besonders erfreulich: Für das 4. Quartal 2018 erwarten nur 4,5% der befragten Betriebe eine Verschlechterung ihrer Geschäftslage, das Jahr 2018 wird damit für das Handwerk in den vier Land- und drei Stadtkreisen mit einem voraussichtlichen Umsatzplus von 3% abschließen.

Erfreuliches kann auch der Geschäftsbereich Bildung vermelden: Die Trendkurve für die Ausbildung im Handwerk zeigt nach oben – Ende Oktober wies die Lehrlingsrolle 2.636 neueingetragene Lehrverhältnisse auf. Zurückzuführen, so Hauptgeschäftsführer Gerd Lutz, sei dies auch auf die intensiven Maßnahmen bei der Berufsorientierung. Beispielhaft führte er die Werkstatt- camps in der Bildungsakademie, die Aktivitäten der Ausbildungsbotschafter in den Schulen und die Präsenz der Ausbildungsberater auf den Ausbildungsmessen zurück.

Die Entwicklung der Betriebszahlen stellt sich, wie bereits in den Jahren zuvor, als ein zweigeteiltes Bild dar. Das zulassungspflichtige Handwerk nimmt leicht ab (derzeit 10.708 Anlage A Betriebe), die Betriebszahlen im zulassungsfreien Handwerk nehmen zu (derzeit 8.350 Anlage B1 und B2 Betriebe). Lutz ging auf diesen Trend, der insbesondere seit der Novellierung der Handwerksordnung im Jahr 2004 signifikant ist, näher ein. Er verwies darauf, dass es derzeit im politischen Raum rechtliche und wirtschaftliche Prüfungen zur Rückführung von ehemals meisterpflichtigen Gewerken in die Anlage A gebe.

Der Bereich Gewerbeförderung berichtete von zahlreichen Beratungen im Rahmen der neuen Datenschutzverordnung und technologischen Hilfestellungen für die Betriebe, die immer mehr den Schwerpunkt auf die Digitalisierung der Arbeitswelt legen.

Ein weiterer Tagesordnungspunkt der Vollversammlung, sie setzt sich aus Arbeitgeber- und Arbeitnehmervertretern aus dem gesamten Kammerbezirk zusammen, war die Behandlung des Jahresabschlusses 2017 sowie der Beschluss zum Wirtschaftsplan 2019. Der Haushalt der Handwerkskammer Karlsruhe sieht für das nächste Jahr ein Volumen von ca. 20,5 Mio. Euro vor.

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Handwerk hat gut zu tun

"Auch im III. Quartal 2018 hat die Konjunktur im Bezirk der Handwerks-kammer Karlsruhe nicht an Schwung verloren", so Präsident Joachim Wohlfeil zur Bewertung der aktuellen Zahlen der Konjunkturumfrage. Die Stimmung in den Betrieben ist gut – drei von vier Unternehmen (76%) waren mit ihrer Geschäftslage im III. Quartal mehr als zufrieden, lediglich für 4,2% der Befragten lief es in letzter Zeit nicht rund. Auf-tragsbestand und Kapazitätsauslastung der Unternehmen sind in den letzten drei Monaten weiter gewachsen.

Konjunkturmotor bleibt das Baugewerbe aber auch das Handwerk für den gewerblichen Bedarf meldet eine hohe Auslastung. Die allgemeine Geschäftslage bewerten im Bauhauptgewerbe für die letzten drei Mo-nate 83,3% der Unternehmen mit gut, die übrigen 16,7% waren mit ihrer Geschäftslage zufrieden. Die den Betrieben vorliegenden Aufträge rei-chen im Durchschnitt für 13 Wochen. Das Bauausbauhandwerk meldet ähnliche Zahlen: 86,4% berichten von guten Geschäften in den letzten drei Monaten, 13,6% waren zufrieden. Der Auftragsbestand liegt bei 12 Wochen.

Die hohe Auslastung in den meisten Gewerken, die Impulse kamen mehrheitlich aus der Inlandsnachfrage, spiegelt sich auch in den Um-satzzahlen des Handwerks wider. So konnten 38,5% der Befragten ge-genüber dem Vorquartal höhere Umsätze verbuchen, während 17,4% Umsatzrückgänge verkraften mussten. Die Zuversicht, dass sich die Umsatzlage weiter verbessert, hat unter den Handwerksbetrieben im Kammerbezirk Karlsruhe im Jahresverlauf zugenommen. Nach der ak-tuellen Umfrage rechnen 42,6% der Betriebe mit Umsatzsteigerungen für das IV. Quartal 2018 während 12,1% von Umsatzrückgängen aus-gehen.

Die gute Konjunktur hat in den letzten drei Monaten im Handwerk für einen Beschäftigungszuwachs gesorgt. So hat nach der aktuellen Um-frage jeder 5. Betrieb (20,3%) neue Arbeitsplätze geschaffen, während im selben Zeitraum bei jedem 11. Handwerksunternehmen (8,8%) we-niger Personal als im Vorquartal beschäftigt war. Die knapp 19.000 Handwerksbetriebe in den vier Land- und drei Stadtkreisen im Kammer-bezirk Karlsruhe gehen mit Optimismus in das letzte Quartal 2018, 69,9% der Befragten rechnen damit, dass sich die gute konjunkturelle Entwicklung auch in den kommenden Wochen fortsetzen wird. Und je-der vierte Handwerker (25,5%) geht davon aus, dass sich die Ge-schäftslage weiter verbessert.

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Profis leisten was (PLW) – Kammersieger stehen fest

Seit 1951 werden in Deutschland beim Wettbewerb „Profis leisten was“ (PLW) die besten handwerklichen Nachwuchstalente auf Kammer-, Landes- und Bundesebene ermittelt. Teilnehmen kann, wer im Jahr 2018 die Gesellenprüfung erfolgreich abgelegt hat und zum Zeitpunkt der Prüfung nicht älter als 27 Jahre war. Voraussetzung außerdem: Ein gutes Ergebnis bei der Gesellenprüfung.

Im Bezirk der Handwerkskammer Karlsruhe stehen nun die Kammersiegerinnen/-sieger 2018 fest. Insgesamt 64 Teilnehmer (45 Männer, 19 Frauen) bewiesen in 38 Wettbewerbsberufen ihr handwerkliches Geschick und Können. Den Gesellinnen und Gesellen wurden spezifische Wettbewerbsaufgaben gestellt, sie mussten Arbeitsproben abgeben, oftmals unter Zeitdruck und in einer Konkurrenzsituation.

Die Teilnahme lohnt sich: Die Besten Nachwuchsprofis im Wettbewerb auf Landes- und Bundesebene haben die Chance, über das Programm „Begabtenförderung berufliche Bildung“ des Bundesministeriums für Bildung und Forschung, eine Unterstützung für die berufliche Weiterbildung zu erhalten. Kammerpräsident Joachim Wohlfeil: „Der Wettbewerb unterstreicht das hohe Leistungsvermögen unseres Nachwuchses im Handwerk und die große Ausbildungsbereitschaft der Betriebe“.

Die 1. Kammersiegerinnen und –sieger haben nun die Option, sich im Landeswettbewerb mit den besten Handwerkerinnen und Handwerkern aus den anderen sieben Kammerbezirken aus Baden-Württemberg zu messen. Die Handwerkskammer Konstanz führt in diesem Jahr den Landeswettbewerb durch.

Anbei die Liste der 1. bis 3. Kammersieger sowie deren Ausbildungsbetriebe.

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Die Weichen richtig stellen: Personalpolitik im Mittelstand

„Personal finden, binden, führen – Personaloffensive Handwerk 2025“, so lautete die Überschrift zu einer Veranstaltung der Handwerkskammer Karlsruhe im Rahmen der Reihe „Handwerk im Gespräch“. Das Thema traf offensichtlich den Nerv der Betriebe, mehr als 200 Unternehmer fanden – trotz herrlichem Spätsommerwetter – den Weg in die Schlossgartenhalle nach Ettlingen. Sie mussten ihr Kommen nicht bereuen.

Bereits der Vortrag von Dr. Jutta Rump, sie ist Professorin an der Hochschule Ludwigshafen am Institut für Beschäftigung und Employability fand bei den Gästen große Aufmerksamkeit. Sie referierte über Trends in der Arbeitswelt. Dabei ging sie auf demografische, technisch-ökonomische und gesellschaftliche Entwicklungen ein. Aspekte ihres Vortrages waren die Personalplanung in den Unternehmen, Formen der Mitarbeitergewinnung, Mitarbeiterbindung und Mitarbeiterentwicklung. Sie betonte die Bedeutung der Vereinbarkeit von Beruf und privaten Lebenssituationen, eine Entwicklung, die sich bei den zukünftigen Mitarbeitergenerationen noch verstärken werde. Ein weiterer wichtiger Aspekt war das Thema Arbeitgeberattraktivität. Ihr Fazit: Mitarbeiter kommen wegen der Reputation eines Betriebes, sie bleiben wegen der Aufgabe und sie gehen, wenn die Führungskräfte in den Unternehmen ihre Verantwortung nicht sachgerecht wahrnehmen.

Begrüßt hatte Präsident Joachim Wohlfeil. Er führte an, dass trotz Digitalisierung und technologischem Fortschritt der Bedarf an qualifizierten Fachkräften insbesondere im handwerklichen Sektor nach allen Studien auch in Zukunft groß sein werde. Das Thema Fachkräfte, so Wohlfeil, bleibe daher angesichts der Demografie und den veränderten Lebensmodellen der Menschen ein zentrales Thema für das Handwerk.

Im Podiumsgespräch stellten sich Dipl.-Ing. Ulli Wetzel, Geschäftsführer der Mössinger Stahl Metall GmbH aus Pforzheim und Zimmerermeister Kurt Ziermann, Geschäftsführer der gleichnamigen Firma aus Rastatt sowie die Personalberaterin der Handwerkskammer Karlsruhe, Beate Karcher, den Fragen der Moderatorin, Daniela Lorenz vom Holzmann Verlag.

Zentraler Gegenstand der Gesprächsrunde waren Erfahrungen der Betriebe beim Personalmanagement und Lösungsstrategien. Wetzel sprach sich dafür aus, bei schwierigen Sachfragen auch darüber nachzudenken, auf ein externes Coaching zuzugreifen. Der Blick von außen könne helfen, neue Ideen umzusetzen. Bei Zimmerermeister Ziermann stand im Mittelpunkt seiner Ausführungen ein betriebliches Konzept, das Verantwortung auf die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter delegiert. Er setzt auf ein betriebliches Beteiligungsmodell, das die Verantwortung auf mehrere Schultern verteilt. Beate Karcher, die seit Januar 2018 neu bei der Handwerkskammer Karlsruhe ist, verwies auf die zahlreichen Beratungsangebote der Handwerkskammer Karlsruhe in Personalfragen, die für die Mitgliedsbetriebe in der Regel kostenlos abgerufen werden können.

Die Veranstaltung wurde durch das Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau Baden-Württemberg im Rahmen der Initiative Dialog und Perspektive Handwerk 2025 gefördert.

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Das Handwerk lädt ein, berufliche Erfüllung zu finden

Am 15. September ist Tag des Handwerks. Bereits zum achten Mal wird dabei die Bedeutung der Handwerksbranche in den Fokus der Öffentlichkeit gerückt: Mit rund 5,5 Millionen Beschäftigten und rund einer Million Betriebe ist das Handwerk die „Die Wirtschaftsmacht. Von nebenan.“ Bundesweit laden Handwerksbetriebe und -organisationen Interessierte zu zahlreichen Veranstaltungen und Mitmachaktionen ein.

Die Handwerkskammer Karlsruhe hat für die Zeit von 13 bis 15 Uhr auf dem Friedrichsplatz in Karlsruhe einen Aktionstag vorbereitet. Wer noch 2018 auf den Ausbildungszug aufspringen will: Derzeit gibt es über 200 offene Lehrstellen, die vermittelt werden können. Daneben informiert die Berufsorientierung über die Ausbildungsoptionen im Handwerk, die Fort – und Weiterbildung ist mit einem Stand vertreten. Wer will, kann Fortuna am Glücksrad ausprobieren und einen Kaffee am Espresso-Bienchen trinken.

Der Aktionstag 2018 findet unter dem Motto „Für diesen Moment geben wir alles“ statt. Denn der Arbeitsalltag von Handwerkerinnen und Handwerkern wartet mit vielen Stolzmomenten auf. „Am Ende eines Tages haben wir die Ergebnisse unserer Arbeit vor Augen – ob ein neues Produkt, ein gelöstes Problem, einen zufriedenen Kunden oder einen Auszubildenden, der Neues gelernt hat. Diese Erfolgserlebnisse zeichnen das Handwerk besonders aus. Deswegen möchten wir am 15. September insbesondere junge Menschen dazu einladen, herauszufinden, ob auch ihre berufliche Erfüllung im Handwerk steckt“, sagt Joachim Wohlfeil, Präsident der Handwerkskammer zu der Aktion.

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Handwerk bei der Badischen Meile 2018

Leidenschaft, Können, Teamgeist, eine gute Nachwuchsförderung, Perfektion, Integrationsbereitschaft und Fairness – diese Werte zeichnen Handwerk und Sport gleichermaßen aus. Aus diesem Grund beteiligt sich die Handwerkskammer Karlsruhe auch in diesem Jahr wieder als Partner bei der regionalen Badischen Meile 2018. An beiden Tagen wird im Carl-Kaufmann-Stadion kräftig für die Berufsausbildung im Handwerk geworben, Berufsbroschüren und Give-aways bei der Zeltspinne der Handwerkskammer Karlsruhe verteilt.

„Ein Schritt vor kann nie ein Schritt zurück sein, der neue Claim der Imagekampagne passt sowohl für unseren Wirtschaftszweig Handwerk als auch für die positive Einstellung im Sport“, so Kammerpräsident Joachim Wohlfeil, der sich selbst in die Gruppe der 16 Läuferinnen und Läufer eingereiht hat, die in der Mannschaft der Handwerkskammer Karlsruhe am Sonntag mit an den Start gehen werden. Sie alle haben auch ein Kreuz bei der Handwerkerwertung bei der Badischen Meile gemacht: Die drei schnellsten Handwerkerinnen und Handwerker werden mit Preisen und Urkunden geehrt. Teilnehmen konnten hier Auszubildende, Gesellinnen und Gesellen, Meister und Mitarbeiter von Handwerksbetrieben oder Handwerksorganisationen.

Für Handwerkskammer Präsident Joachim Wohlfeil ist klar:
„Handwerk und Sport sind eng mit der Region verbunden. Eine qualifizierte Ausbildung ist in beiden Bereichen die Grundlage für den Erfolg, darauf wollen wir mit unserem Engagement als Partner der Badischen Meile 2018 verweisen.“

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