Zäsur in der Zeitarbeit

Nach 12 Jahren Zeitarbeit wechselt Gisela Cimander vom Personaldienstleister Franz & Wach in Schwäbisch Hall in die Stammbelegschaft des Einsatzbetriebes. Sie hat mehr Glück, als manche Kolleginnen und Kollegen aus der Branche, die nach Einsatzende ohne Job dastehen.

Seit Monatsbeginn greift die Höchstüberlassungsdauer in der Zeitarbeit. Alle Einsätze, die durchgängig 18 Monate bestanden, mussten zu diesem Datum beendet werden. Dabei spielt es keine Rolle, ob die Mitarbeiter vom Einsatzbetrieb übernommen werden oder nicht. Die Bundesregierung wollte mit der Änderung des Arbeitnehmerüberlassungsgesetzes für mehr Übernahmen sorgen. Jetzt zeigt sich, dass sich die Unternehmen nicht zwingen lassen, ihre Personalpolitik an den Wünschen der Politik auszurichten und die betrieblichen Interessen hintenan zu stellen.

Gisela Cimander begann im Mai 2006 beim Personaldienstleister Franz & Wach in Schwäbisch Hall. Das Unternehmen betrieb damals im Auftrag der Stadt Schwäbisch Hall die Personalserviceagentur (PSA), deren Auftrag es war, Langzeitarbeitslose in Beschäftigung zu bringen. Auf diese Weise kam Gisela Cimander zunächst zum Konsumartikelhersteller Procter & Gamble nach Crailsheim. Zwei Einsätze später wechselte sie 2007 zu einem Elektronikhersteller in Wolpertshausen. Dort ist sie seither in der Qualitätssicherung für Elektrospulen tätig. Lediglich im Rahmen der Wirtschaftskrise 2009 wurde der Einsatz für drei Monate unterbrochen.

„Als ich in der Zeitarbeit anfing, hätte ich mir nie träumen lassen, dass ich 12 Jahre dort bleibe“, sagt Gisela Cimander heute. „Aber wenn alles passt, dann ist es ja auch völlig in Ordnung“, so ihr Fazit. Und gepasst hat es sowohl bei Franz & Wach, als auch beim Einsatzbetrieb. Im Laufe der Jahre kam es zu deutlichen Lohnerhöhungen und zu einer Ausweitung der rechtlichen und tariflichen Ansprüche für Zeitarbeitnehmer. Seit April dieses Jahres hat sie Anspruch auf die gleiche Entlohnung wie das Stammpersonal im Einsatzbetrieb.

Dass der Einsatz nun, 12 Monate bevor Gisela Cimander in Rente gehen kann, beendet werden muss, wollte zunächst niemand wahrhaben. Aber das Gesetz sieht hier keine Ausnahmemöglichkeit vor. Für den Elektronikhersteller war indes schnell klar, dass er die Zeitarbeitnehmerin nicht im Regen stehen lässt, sondern als Mitarbeiterin übernimmt. Andere Zeitarbeitnehmer haben weniger Glück. „Wir haben zwar bei Franz & Wach in Hohenlohe mit 35 bis 45 % bereits eine sehr hohe Übernahmequote erreicht, doch eine weitere Steigerung gibt es angesichts der Höchstüberlassungsdauer leider nicht“, berichtet Filialleiter Sebastian Weiß. Er ist selbst bereits seit sechs Jahren bei Franz & Wach und kennt die Betriebe in der Region sehr gut. Viele nutzen die Personaldienstleistung gezielt, um Personal zu suchen und neue Mitarbeiter kennenzulernen. Aber das braucht manchmal eben mehr Zeit, als vom Gesetz vorgesehen.

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Wer Deutsch spricht, kann sich besser integrieren

Gespräche in der Pause, der Zuruf auf dem Flur oder der kurze Plausch am Arbeitsplatz – Gespräche im Job finden vorwiegend auf Deutsch statt. Ausländische Mitarbeiter können diesen Unterhaltungen nur schwer folgen. Fürs Deutschsprechen fehlen ihnen oft die Worte. Die Sprache wird zur Hürde und erschwert das Miteinander zwischen den Kollegen. Piening Personal in Lingen bietet seinen Mitarbeitern kostenlose Deutschkurse an, um Kommunikationsbarrieren zu beseitigen und zur Integration beizutragen.

Wer gute Deutschkenntnisse vorweisen kann, dem gehen seine Tätigkeiten im Job und die tägliche Zusammenarbeit mit den Kollegen leichter von der Hand. Mitarbeiter von Piening Personal in Lingen, denen die deutsche Sprache noch zu schaffen macht, können seit dem 6. September 2018 kostenlos an einem Sprachkurs teilnehmen. In diesem geht es neben fachlichen Themen auch um grundsätzliche Verhaltensregeln. In zwei Gruppen mit jeweils 15 Personen beschäftigen sie sich mit Inhalten und Vokabeln zu Werkzeugen, Maschinen, Arbeitssicherheit und vielen weiteren Themen rund um den Arbeitsalltag. Ziel des knapp viermonatigen Kurses ist es, Sprachkenntnisse auf Stufe A2 des Europäischen Referenzrahmens zu erreichen. „In 90 Minuten wöchentlich bringen wir 30 Mitarbeitern praxisnah, in echten Dialogen und Rollenspielen die Grundlagen und Besonderheiten der deutschen Sprache näher“, erklärt Andreas Kammler, Niederlassungsleiter in Lingen. Um den Mitarbeitern die Teilnahme am Kurs so angenehm wie möglich zu gestalten, hat Piening Personal auf eine kurze Anfahrt geachtet. „Der Kurs findet in direkter Nähe zum Einsatzunternehmen in der Volkshochschule Herzlake statt. So haben die Teilnehmer keinen zusätzlichen Fahrweg“.

Sprache fördert die Gemeinschaft

„Wir erwarten nicht, dass unsere ausländischen Mitarbeiter die Sprache nebenbei lernen. Das ist kaum möglich“, sagt Andreas Kammler. „Damit sie im Job und im Alltag aber zukünftig besser zurechtkommen, unterstützen wir sie. Schließlich möchten wir mit unseren Mitarbeitern langfristig zusammenarbeiten. Entscheidend ist hierfür, dass sie sich wohlfühlen und das geht nur, wenn sie sich verständigen können – nicht nur im Betrieb. Denn auch wenn sie mit Englisch und ihrer Muttersprache klarkommen, finden die Kommunikation im Job und besonders auch der Alltag auf Deutsch statt. Sie sollen dazugehören und sich nicht durch fehlende Sprachkenntnisse ausgeschlossen fühlen“. Der Sprachkurs für berufsbezogenes Deutsch wird von Piening Personal in Lingen mit Unterstützung der Abteilung Personalentwicklung | Zeitarbeit erstmals angeboten. Durch die hohe Motivation der Mitarbeiter waren die begrenzten Plätze schnell vergriffen. „Als Personaldienstleister sind wir uns unserer Integrationsfunktion bewusst und möchten daher auch in Zukunft an anderen Standorten weitere Kurse anbieten. Die starke Nachfrage unserer Mitarbeiter mit Sprachdefiziten in Lingen bestätigt unser Vorgehen“, erklärt Thomas Voß, Abteilungsleiter Personalentwicklung | Zeitarbeit.

Der Kurs ist die Basis: Danach heißt es üben, üben, üben

„Der Sprachkurs gilt als Basis, auf die wir aufbauen wollen. Die erlernten Kenntnisse werden im Job und im privaten Umfeld angewendet. Jetzt heißt es üben, üben, üben“, erklärt Kammler. „Gleichzeitig helfen die muttersprachlichen Kollegen und Abteilungsleiter das Deutsch im Berufsalltag zu erweitern. Im ersten Schritt geht es schließlich nicht darum, fehlerfrei zu sprechen, sondern sich zu verständigen und auf Erfolgserlebnisse aufzubauen“, ergänzt er. „Sprache trägt zur besseren Integration ausländischer Arbeitnehmer wesentlich bei.“

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BAP Job-Navigator 09/2018: »Einstieg ins Berufsleben«

Das Studium so gut wie in der Tasche? Die Ausbildung beendet? Und noch keine Ahnung, wie es weitergehen soll? Die Planung ihrer beruflichen Zukunft scheint immer mehr jungen Absolventen schwerzufallen. Insbesondere in der heutigen Zeit, die so viele Möglichkeiten bietet, ist die Entscheidungsfindung schwer. Lieber erst einmal in den Job reinschnuppern, eine aufbauende Ausbildung wie z. B. ein Trainee-Programm absolvieren oder doch gleich den Direkteinstieg wagen?

In der aktuellen Ausgabe analysiert der BAP Job-Navigator die Berufseinstiegsmöglichkeiten. Untersucht wurden 1.125.075 im August veröffentlichte Stellenangebote. Insgesamt 118.920 Jobangebote richteten sich dabei an Berufseinsteiger, davon 12 Prozent über die Personaldienstleister. Wilhelm Oberste-Beulmann, Vizepräsident des Bundesarbeitgeberverbandes der Personaldienstleister e.V. (BAP) und für den Bereich Bildung zuständig, betont: „Gerade für Berufseinsteiger hält die Zeitarbeitsbranche sehr attraktive Jobangebote bereit. Die Unternehmen sind händeringend auf der Suche nach gut ausgebildeten und flexiblen Arbeitskräften, die Praxiserfahrung sammeln wollen. Absolventen, die von Zeitarbeitsfirmen in Unternehmen vermittelt werden, können sich noch besser für den Arbeitsmarkt qualifizieren und herausfinden, wo ihre Talente liegen. Daher profitieren beide Seiten von einer Vermittlung“.

Unternehmen locken weiterhin mit Praktika

Um einen Fuß in die Tür zu bekommen, stehen den Bewerbern vor allem Praktika zur Verfügung. Rund 16 Prozent der Angebote, die sich an Berufseinsteiger richteten, waren Praktikumstellen (18.716 Jobs), wobei es prozentual die meisten Angebote aus der Automobilbranche gab. Im Vergleich zum Vorjahresmonat ist das Gesamtangebot der Praktika sogar um 24 Prozent angestiegen.

Wer hingegen interessiert daran ist, seine Abschlussarbeit praxisorientiert durchzuführen, dem boten sich 2.157 Jobangebote. Mehr als die Hälfte der Inserate kamen aus der Industrie-Branche (1.140 Jobs). Aber auch in der IT- und Kommunikationsbranche hatten die Interessenten 360 Jobs zur Auswahl, um ihre Bachelor- oder Masterarbeit praxisbegleitend zu schreiben.

Eine Alternative zum zeitlich begrenzten Praktikum kann auch eine Werkstudententätigkeit sein. Sie ermöglicht es während des Studiums Praxiserfahrungen zu sammeln und sich langfristig in einem Unternehmen zu etablieren. Im August standen mehr als 20.200 Werkstudentenjobs zur Auswahl.

Duales Studium gewinnt an Attraktivität

Auch das duale Studium erfreut sich immer größerer Beliebtheit – nicht nur bei Abiturienten, sondern auch auf Unternehmensseite. Mehr als 3.840 Stellen standen den Bewerbern im August zur Verfügung, während es im Vorjahresmonat noch 1.430 Angebote waren (+118 Prozent). Wer einen technischen Beruf anstrebt (807 Jobs), als ITler (718 Jobs) oder im Bereich Vertrieb (584 Jobs) und Management (404 Jobs) durchstarten will, hatte besonders gute Chancen.

Trainee-Programm kann den Berufseinstieg erleichtern

Wer noch nicht genügend Erfahrung in Form von Praktika oder Studentenjobs gesammelt hat, hat die Möglichkeit ein Traineeship oder Volontariat zu absolvieren. In einigen Bereichen, z. B. in der Medienbranche, ist dies sogar eine Voraussetzung für den Karrierestart. Im Analysezeitraum standen den Bewerbern insgesamt 3.165 Trainee-Stellen zur Verfügung, zehn Prozent davon im Bereich Marketing, PR und Werbung. Überraschend gering war das Angebot an Volontärstellen. Wenngleich das Angebot gegenüber dem Vorjahresmonat um 28 Prozent gestiegen ist, waren es im August 2018 gerade einmal 282 Stelleninserate.

Direkteinsteiger profitieren vom größten Jobangebot

Wer sich gut auf die Arbeitswelt vorbereitet fühlt, z. B. durch ein sehr spezialisiertes Studium, und weiß, welches Stellenprofil zu ihm passt, kann auf weiterbildende Angebote verzichten und direkt beim Unternehmen einsteigen. Im August standen dafür mehr als 15.300 Jobs zur Verfügung. Die meisten Stellen mit Direkteinstieg wurden für Berufe im Bereich IT (3.115 Jobs) und Vertrieb (2.765 Jobs) ausgeschrieben. Aber auch Tätigkeiten im Bereich Organisation und Projektmanagement (2.077 Jobs) boten gute Chancen für einen direkten Berufsstart. Zudem sollten Bewerber auch die Personaldienstleister auf dem Schirm haben, denn im August schrieben sie rund 5.570 Stellen aus.

Über den BAP Job-Navigator

Der BAP Job-Navigator wertet monatlich die Stellenangebote aus 200 Printmedien, 138 Online Jobbörsen, mehr als 30.000 Firmenwebsites und der Jobbörse der Bundesagentur für Arbeit aus. Im Zeitraum August 2018 wurden insgesamt 1.125.075 Stellenanzeigen von über 150.650 Unternehmen analysiert. Wenn mehrere Anzeigen für eine Stelle geschaltet wurden, werden diese zusammengefasst und nicht mehrfach gezählt.

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Zeitarbeit wichtige Hilfe auch in der Pflege

„Im Jahr 2017 arbeiteten 43.000 Zeitarbeitnehmer in der Gesundheits- und Pflegebranche, darunter 2.819 Ärzte. Da diese gesamte Branche 2017 über 3,3 Millionen Arbeitsplätze umfasste, entsprach die Zeitarbeit lediglich einem Anteil von 1,3 Prozent“, reagierte Werner Stolz, Hauptgeschäftsführer des Interessenverbandes Deutscher Zeitarbeitsunternehmen (iGZ) auf eine Aussage des Bundesgesundheitsministers Jens Spahn zur Zeitarbeit im Pflegebereich. Spahn vermutete in einem Interview im ZDF-Morgenmagazin einen „hohen Anteil an Zeitarbeitnehmern in der Pflege“. Er hätte "lieber weniger Leiharbeit". In dem Gespräch ging´s um eine bessere Bezahlung von Pflegekräften und Milliardeninvestitionen in diesem Bereich. Seiner Meinung nach sollten „Gehälter bis zu 3.000 Euro im Monat und damit deutlich mehr als derzeit möglich sein". Mit Verweis auf den Zeitarbeitsanteil betonte Stolz dazu, gerade im Pflegebereich seien die Kernkompetenzen der Branche Realität: „Der flexible Einsatz von Zeitarbeitskräften kompensiert nicht nur Arbeitskräftelücken, sondern kommt vor allem dem hauseigenen Pflegepersonal zugute, das dadurch entlastet wird“, unterstrich der iGZ-Hauptgeschäftsführer. Und gerade das Verhältnis von 1,3 Prozent zur Gesamtzahl dokumentiere eindrucksvoll, dass nur nach Bedarf eingesetzt werde. „Der größte Bereich der nicht-medizinischen Pflege ist die Altenpflege. 32 Prozent der Zeitarbeitnehmer sind in nicht-medizinischen Gesundheitsberufen beschäftigt, die übrigen 68 Prozent in medizinischen Gesundheitsberufen“, erklärte Stolz die Einsatzbereiche. Vom Prinzip Zeitarbeit profitieren – so Stolz – sowohl die Pflegeinstitutionen als auch die Zeitarbeitnehmer. „Einsatzzeiten lassen sich flexibel gestalten und tragen so ganz praktisch der Work-Life-Balance Rechnung“, erläuterte der iGZ-Hauptgeschäftsführer. Einen weiteren Vorteil nannte der Bundesgesundheitsminister selbst: „Viele der derzeitigen Zeitarbeitnehmer profitieren wegen der hohen Nachfrage nach Pflegern von teilweise besseren Arbeitszeiten und Löhnen als Festangestellte.“ Zeitarbeit, so Stolz, sei auch mit Blick auf den Fachkräftemangel eine interessante Alternative.

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Karrieremacher im Herzen Berlins

Seit Februar 2018 besitzt der Personaldienstleister Tempo-Team einen zweiten Standort in Berlin: Mitten im Zentrum, in der Friedrichstraße 95, bringen Niederlassungsleiter Sebastian Weinelt und sein Team Bewerber und Unternehmen zusammen. Schwerpunkte der neuen Berliner Tempo-Team Niederlassung sind sowohl die Direktvermittlung als auch die Arbeitnehmerüberlassung.

„Die Dynamik in der Wirtschaftsregion Berlin ist extrem. Viele Unternehmen suchen neue Mitarbeiter und viele Menschen eine spannende berufliche Perspektive. Da war es naheliegend, dass Tempo-Team mit einer zweiten Niederlassung in der Hauptstadt noch stärker für Bewerber und Unternehmen präsent ist,“ erklärt Sebastian Weinelt. „Besonders unserer Bewerber profitieren natürlich von der hervorragenden Lage im Herzen Berlins, nur einen Steinwurf vom Bahnhof Berlin Friedrichstraße entfernt. Ob mit Regionalbahn, U- und S-Bahn, Bus oder Tram – so finden sie schnell und einfach den Weg zu uns.“

Doch nicht nur die zentrale Lage besticht. Auch die Zusammensetzung des Niederlassungsteams verspricht eine optimale Betreuung für Kunden und Bewerber: „Unsere Niederlassung ist zwar neu in Berlin, als Team arbeiten wir jedoch schon lange zusammen und bringen insgesamt mehr als 20 Jahre Erfahrung in der Personalbranche mit“, stellt Sebastian Weinelt seine Mannschaft vor.

„Sowohl für den kaufmännischen als auch den gewerblichen Bereich haben wir Spezialisten und können optimal auf die Bedürfnisse unser Bewerber und Kundenunternehmen eingehen. Natürlich suchen wir bei der Stellenbelegung auch über die Stadtgrenzen Berlins hinaus. So bieten wir eine breit aufgestellte Rund-um-Betreuung aus einer Hand an.“

Das vielfältige Job-Angebot der Tempo-Team Niederlassung Berlin umfasst sowohl die Direktvermittlung als auch die Arbeitnehmerüberlassung: „Für viele Kunden suchen wir passende Kandidaten zur Festanstellung und übernehmen den kompletten Rekrutierungsprozess. Das Unternehmen muss sich dann nur noch zwischen den passenden Bewerbern entscheiden“, betont Sebastian Weinelt. „Aber auch unsere Stellenangebote in der Zeitarbeit sind spannend. Hier finden Bewerber nicht nur schnell und unkompliziert einen neuen Job. Häufig ist die Zeitarbeit auch ein Karrieresprungbrett, wenn Arbeitnehmer fest vom Auftraggeber übernommen werden oder sich durch ihre Tätigkeit für andere Berufsangebote weiterqualifizieren können.“

Das aktuelle Stellenangebot der Tempo-Team Niederlassung umfasst fast alle Branchen. Im kaufmännischen Bereich sind beispielsweise Mitarbeiter im Bankwesen, bei Versicherungen, als Verwaltungsangestellte, Buchhalter oder Sachbearbeiter im Personalbereich stark gefragt, ebenso wie Bürohelfer, Mitarbeiter für die Datenerfassung oder Mitarbeiter im Telefonsupport. Auch im gewerblichen Bereich sind zahlreiche Stellen zu besetzen: In der Produktion, im Handwerk und im Bereich Lagerwirtschaft und Logistik stehen spannende Jobs bereit.

„Lernen Sie unsere Tempo-Team Niederlassung in Berlin kennen“, fordert Sebastian Weinelt alle Jobsuchenden in der Hauptstadt auf. „Sowohl für erfahrene Fachkräfte als auch für Berufseinsteiger bieten wir attraktive Möglichkeiten. Aktuell suchen wir verstärkt Mitarbeiter für die Qualitätsprüfung, gute Bürokaufleute und Sachbearbeiter.“

Weitere Informationen zur Tempo-Team Niederlassung Berlin Mitte:
https://www.tempo-team.com/berlin-mitte.html

Aktuelle Stellenangebote der Niederlassung:
https://www.tempo-team.com/jobsuche.html?niederlassung=101

Stellenangebote deutschlandweit:
https://www.tempo-team.com/jobsuche.html

Tag-It: Tempo-Team Berlin, Personalvermittlung, Personalberatung, Personaldienstleistungen, Zeitarbeit, Jobbörse, Stellenangebote, Industrie, Produktion, Lagerhelfer, Sachbearbeiter, Bürokraft, Buchhaltung, Qualitätssicherung, Qualitätsprüfer, Facharbeiter, kaufmännische Mitarbeiter, Büro

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SD Worx Holding stärkt ihre Position am Zeitarbeitsmarkt und übernimmt die Flexpoint Group

Die SD Worx Holding übernimmt die Flexpoint Group. Nach der Übernahme von VIO Interim im Oktober letzten Jahres stärkt die SD Worx Holding ihre Position am Wachstumsmarkt für flexibles Arbeiten und erweitert ihre Aktivitäten nun auch auf die Niederlande.

Zur Flexpoint Group gehören die Unternehmen Flexpoint, Easymatch Payrolling, Equipe, Trento Engineering, Trace und Redirect. Die Firmen sind in den Bereichen Zeitarbeit, Entsendung, Personalauswahlverfahren, Karriereberatung, Outplacement, spezifische Personalabrechnung für Zeitarbeitnehmer und Personalberatung tätig. Die Flexpoint Group ist seit mehr als zwanzig Jahren am Markt, sie beschäftigt gut 240 Vollzeitmitarbeiter und hat rund fünfzig Niederlassungen in Belgien und den Niederlanden. Zudem arbeiten täglich mehr als 6.000 freie Mitarbeiter auftragsbezogen in verschiedenen Bereichen. Im Jahr 2017 erzielte die Flexpoint Group einen Umsatz von über 160 Mio. Euro.

Wachstumsmarkt Personalbeschaffung

Die Flexibilisierung des Arbeitsmarkts setzt sich weiter fort. Der Markt antwortet auf die Forderungen der Unternehmen nach schnelleren Reaktionen, etwa auf Produktionsspitzen oder mit Blick auf die rasche Besetzung vakanter Stellen. Weiterhin setzen Unternehmen für befristete Projekte zunehmend auch freie Mitarbeiter ein.

„Es gibt also noch erhebliche Wachstumschancen im Bereich der Personalbeschaffung, , welche über die reine Zeitarbeit hinausreichen, denken Sie an die Bereiche Personalauswahl, Assessment, Projektmanagement und Outplacement. All diese Themen bietet die Flexpoint Group an!“, sagt Filip Dierckx, Vorstandsvorsitzender der SD Worx Holding. „Die Flexpoint Group hat eine starke Präsenz im französischsprachigen Belgien und den Niederlanden, ist aber auch in Flandern gut aufgestellt – insbesondere in Städten, in denen VIO Interim noch nicht oder nur in begrenztem Umfang vertreten ist. Damit ergänzen sich die beiden Unternehmen geografisch perfekt. Mit dieser Übernahme erhöhen wir unseren Umsatz auf dem Feld der Personalbeschaffung auf rund 300 Mio. Euro und schließen zur Spitze auf. Unser Ziel ist es, bis 2022 in diesem Bereich zu den fünf größten Personaldienstleistern in Belgien zu gehören und ein starkes Wachstum außerhalb Belgiens zu erzielen. In diesem Zusammenhang sind wir auch auf der Suche nach Talenten, die uns helfen, dieses Wachstum zu realisieren.“

Die SD Worx Holding übernimmt alle Gesellschaftsanteile der Flexpoint Group. Zwei der fünf Gesellschafter bleiben an Bord. So wird der derzeitige CEO Jos Gilissen neues Vorstandsmitglied und Erwin Vogelzang wird kaufmännischer Berater. Die anderen drei Gesellschafter waren bereits seit einiger Zeit nicht mehr aktiv am Tagesgeschäft beteiligt. Sie verlassen nun endgültig das Unternehmen. Die Übernahme wird rechtskräftig, sobald die Wettbewerbsbehörden ihre Zustimmung erteilt haben. Der Kaufpreis wird nicht bekannt gegeben.

Über die Flexpoint Group

Die Flexpoint Group ist ein internationaler Personaldienstleister mit mehr als 240 Vollzeitmitarbeitern und rund 50 Niederlassungen in Belgien und den Niederlanden. Täglich arbeiten mehr als 6.000 Flex-Mitarbeiter für Kunden aus unterschiedlichen Marktsegmenten. Die Unternehmen der Flexpoint Group bieten ein breites Spektrum an Personaldienstleistungen an und sind in den Bereichen Personalbeschaffung, Entsendung, Anwerbung & Selektion, Karriereberatung, Outplacement, Gehaltsabrechnung von Zeitarbeitskräften und Personalberatung tätig.

Im Jahr 2017 erzielten die Unternehmen der Flexpoint Group zusammen einen Umsatz von über 160 Mio. Euro. Zur Flexpoint Group gehören Flexpoint (BBelgien und Niederlande), Easymatch Payrolling (BBelgien und Niederlande), Equipe (Niederlande), Trento Engineering (Niederlande), Trace (Belgien) und Redirect (Belgien und Niederlande).

Weitere Informationen auf www.flexpointgroup.com

 

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Mit überregionalen Disponenten die eigenen Mitarbeiter und Projekte unterstützen

Die Arbeit stapelt sich, die Grippewelle hat zugeschlagen und für den ehemaligen Kollegen gibt es noch keinen Nachfolger. Manchmal fehlt sogar die Zeit, neue Kollegen einzuarbeiten. Eine ganze Abteilung arbeitet am Limit. Für Personaldienstleister, die Flexibilität zu ihrem Steckenpferd gemacht haben, ist die Abdeckung von Auftragsspitzen alltäglich. Und das nicht nur für Kunden, sondern auch im eigenen Betrieb. Piening Personal hat hierfür die Position des überregionalen Disponenten geschaffen: Immer unterwegs und dort im Einsatz, wo es brennt.

Das Telefon klingelt, auf dem Display steht der Name des Regionalleiters, Peter Heitmann. Es gibt ein neues Projekt „Master Vendoring in Schopfloch“ – ideal für den Einsatz eines überregionalen Disponenten. Worum geht es? Wann wird gestartet? Wie lange ist das Projekt angesetzt? Nachdem diese Fragen geklärt sind, startet die Vorbereitung: Anreise, Unterkunft, Terminkoordination – privat wie beruflich. „Unsere überregionalen Disponenten sind nicht nur die Feuerwehrmänner der Disposition. Sie unterstützen bei Projekten oder übernehmen Vertretungen“, erklärt Peter Heitmann von Piening Personal. „Kommt einer unserer überregionalen Disponenten in die Niederlassung, ist die Freude immer groß.“ Ob Rekrutierung, Vertrieb, Mitarbeiter- oder Kundenbetreuung, die überregionalen Disponenten sind Allrounder – und genau das macht ihren Job so spannend. Langeweile oder Routine gibt es nicht.

Das Arbeitsmodell muss zum Mitarbeiter passen

Piening Personal arbeitet deutschlandweit mit einem großen Netzwerk aus mehr als 75 Standorten. Aufenthalte in Apartments und längere Autofahrten sind also durchaus üblich. Da die überregionalen Disponenten ihren Wohnort aber vorwiegend in der Piening-Kernregion in Ostwestfalen haben, fallen auch viele Einsätze in den Tagespendelbereich. „Grundsätzlich versuchen wir darauf zu achten, dass die Einsätze nicht kürzer als zwei Wochen und nicht länger als drei Monate sind. Außerdem sollen die Einsätze frühzeitig angekündigt werden“, erläutert Heitmann. „Klar ist aber auch: dieser Job passt nicht zu jedem Mitarbeiter. Es erfordert eine hohe Selbstorganisation. Das fängt bei Einsätzen außerhalb OWL damit an, wer die Blumen zu Hause gießt, wann und wie die Wäsche gemacht wird, wie Arztbesuche und private Termine vereinbart werden. Ein Mitarbeiter mit hohem Engagement im Verein oder mit Familie würde wohl nicht immer glücklich werden“. Trotzdem hat der Job seinen Charme. Die überregionalen Disponenten schätzen die Abwechslung der Aufgaben und die unterschiedlichen Regionen und Kollegen. Jede Niederlassung arbeitet anders und kaum jemand ist im Unternehmen so gut vernetzt wie sie. „Es ist die Spannung und das Neue, das den Job so interessant macht. Außerdem haben wir eine tolle Willkommenskultur. Unsere überregionalen Disponenten werden von jeder Niederlassung herzlich und offen aufgenommen“, sagt Heitmann. „Durch die überregionale Arbeit kennen sie unterschiedliche Arbeitsweisen und können Know-how aus einer Niederlassung in die nächste weitergeben“. Auch zur Einarbeitung ganz neuer Kollegen reisen sie von einer Niederlassung in die nächste – je nach dem, was gerade ansteht. Genug zu tun gibt es immer.

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Der Handel boomt, die Kraftfahrer fehlen

„Lkw-Fahrer (m/w) gesucht!“ ist am Heck der großen Laster zu lesen. Darunter steht in großen roten Buchstaben die Webadresse. Viele Speditionen müssen sich etwas einfallen lassen, um den Mangel an Kraftfahrern zu decken. Das Jobangebot auf den Fahrzeugen zu platzieren, reicht allein aber nicht aus. Die Firmen werden immer seltener fündig und suchen sich daher Unterstützung bei Personaldienstleistern.

An Gründen für den Kraftfahrer-Mangel fehlt es nicht: Das Rentenalter ist erreicht, die Zukunftsaussichten sind fragwürdig und das Image lässt auch zu wünschen übrig – gleichzeitig gibt es aber einen Transportboom. Piening Personal, Personaldienstleister mit mehr als 75 Standorten deutschlandweit, rechnet damit, dass sich das Drama weiter zuspitzt. Denn durch den Wegfall der Wehrpflicht, fehlen die vielen tausend Lkw-Fahrer, die die Bundeswehr jährlich ausgebildet hat. Die Unternehmen können ihren Bedarf durch eigene Ausbildungen nur schwer decken.

Der Fachkräftemangel als Wachstumsbremse

Durch den Mangel an Fahrern arbeiten immer mehr Unternehmen an ihrer Kapazitätsgrenze und müssen zum Teil sogar Aufträge ablehnen. Insbesondere kleine und mittelständische Unternehmen klagen über das fehlende Personal und beauftragen Personaldienstleister wie Piening Personal die richtigen Bewerber für offene Stellen, neue Projekte oder zeitlich begrenzte Einsätze zu finden. Neben Zeitarbeit und Personalvermittlung unterstützt das Familienunternehmen auch mit Rekrutierungsdienstleistungen (Recruitment Process Outsourcing: RPO) in einzelnen Phasen des Bewerbungsprozesses. „Selbstverständlich haben auch wir mit dem Fachkräftemangel zu kämpfen“, erklärt Annika Aufderheide, Personalreferentin bei Piening Personal. „Unser Netzwerk und unsere Expertise in der zielgruppengerechten Ansprache, zahlen sich allerdings aus.“ Mit individuellem und zielgerichtetem Personalmarketing findet Piening Mitarbeiter, die zum Unternehmen und zum Anforderungsprofil passen.

Image in der Öffentlichkeit verbessern und gezielt qualifizieren

Eine ergänzende und vielversprechende Möglichkeit, neue Mitarbeiter zu gewinnen, sei die Qualifizierung. Annika Aufderheide erläutert: „Um für die Zukunft gut aufgestellt zu sein, kooperiert Piening mit Fahrschulen. Wir qualifizieren arbeitsuchende Kräfte zu Berufskraftfahrern – individuell nach Kundenwünschen“. Bewerber, die sich für den Beruf als Kraftfahrer interessieren, erhalten bei erfolgreichem Abschluss der Fortbildung von dem Personaldienstleister eine Einstellungsgarantie. Mit dieser Qualifizierungsmaßnahme fördert Piening den Wiedereinstieg ins Berufsleben. Es profitieren sowohl Arbeitnehmer als auch Arbeitgeber. Das allein helfe aber nicht, das Problem zu lösen. Es liegt darüber hinaus eine große Aufgabe bei den Unternehmen, die den Job wieder attraktiv machen müssen. Dazu gehören eine bessere Vergütung und angepasste Arbeitsbedingungen. So sollte zum Beispiel das Be- und Entladen problemlos ablaufen, ohne überfüllte Lagerplätze, die Zeit kosten und wertvolle Fahrzeit vergeuden. Auch die vorgeschriebenen Pausen sollten an passenden Plätzen eingelegt werden können – mit geeigneter Toilette, Dusche und Verpflegungsmöglichkeit.

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VDMA NRW: Flexibilisierung und Bürokratieabbau vorantreiben

Dinge unkomplizierter, überschaubarer und verständlicher gestalten – nachdem im Dezember 2017 genehmigen Entfesselungspaket II, arbeitet die Regierung nun an einem dritten Paket. Damit will sie weitere Zusagen aus dem Koalitionsvertrag für Nordrhein-Westfalen umsetzen.

Der VDMA NRW fordert weitere Anpassungen, um die internationale Wettbewerbsfähigkeit, ein nachhaltiges Wachstum und eine langfristige Beschäftigungssicherung dem dynamischen Umfeld anzupassen. Darüber hinaus erfordert die Digitalisierung moderne Rahmenbedingungen für ein Arbeiten 4.0. Dabei müssen mehr betriebliche und individuelle Gestaltungsspielräume eröffnet werden, um den Interessen von Arbeitgebern und Beschäftigten unkompliziert gerecht werden zu können.

„Flexible Beschäftigung ermöglicht es dem Maschinenbau schnell und unbürokratisch Beschäftigung aufzubauen“, sagt Siegfried Koepp, Vorsitzender des VDMA Landesverbands Nordrhein-Westfalen. „Der Maschinenbau nutzt die sachgrundlose Befristung, um – ähnlich wie bei der Zeitarbeit – seinen Personalbestand zyklischen Konjunkturschwankungen schnell und flexibel anzupassen.“

Darüber hinaus wird die sachgrundlose Befristung häufig als verlängerte Probezeit genutzt. 40 Prozent der befristet Beschäftigten werden unmittelbar in ein unbefristetes Arbeitsverhältnis übernommen. Befristungen mit Sachgrund sind dagegen häufig nicht rechtssicher und viel zu kompliziert, da verschiedene Gerichtsurteile sie durch überzogene Anforderungen für die betriebliche Praxis weitgehend untauglich gemacht haben. Der VDMA NRW fordert, dass die sachgrundlose Befristung nicht der GroKo geopfert wird.

Haben Sie noch Fragen? Hans-Jürgen Alt, Geschäftsführer des VDMA NRW, beantwortet sie gerne unter Telefon 0211 68 77 48-16.

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Nach der Babypause zurück in den Job

Nicht allen Frauen gelingt der nahtlose Wiedereinstieg in den Beruf. Mal muss mit dem Arbeitgeber die Stundenzahl neu verhandelt werden, mal ist zwar eine gleichwertige, aber nicht die gewünschte Stelle verfügbar. Bei Piening Medical, einer Spezialisierung im Bereich Pflege des Personaldienstleisters Piening Personal, sind ein Großteil der Mitarbeiter Frauen. Dass diese nach der Elternzeit flexibler arbeiten möchten, ist kein Problem. Individuelle Zeitarbeitslösungen machen es möglich, auf ihre Bedürfnisse zu reagieren.

An einem freien Wochenende abschalten und im Urlaub entspannen – Wer in der Pflege arbeitet, kennt das nur bedingt. Denn nicht selten werden die Pflegekräfte kontaktiert, um das knapp besetzte Team zu unterstützen oder für einen Kollegen einzuspringen. Bei Piening Medical ist das anders: „Frei heißt bei uns frei“, erklärt Katja Markawissuk-Schweer, Leitung Geschäftsentwicklung bei Piening Medical. Die Mitarbeiter können sich auf den Dienstplan verlassen und dadurch besser planen. Gemeinsam mit ihnen stellen die Personaldisponenten von Piening Medical den Wunschdienstplan zusammen. Es ist genau das, was viele berufstätige Mütter im Bereich Pflege vermissen. Die Personaldisponenten verantworten die Einsätze zahlreicher Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in Einrichtungen und Krankenhäusern und wissen wie schwierig der Weg für Mütter zurück in den Job ist: „Viele von unseren Disponentinnen sind selbst Mutter und haben dadurch mehr Verständnis für die Sorgen und Ängste unserer Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen mit Kindern“, freut sie sich. Als Personaldienstleister kann Piening Medical den Müttern den Druck nehmen, immer einsatzbereit sein zu müssen. „Durch die Flexibilität der Zeitarbeit und unserem persönlichen Einsatz können wir vieles möglich machen, sodass Mütter, auch alleinerziehend, entspannt zurück in den Job kommen können“, erklärt Katja Markawissuk-Schweer. Kind und Job unter einen Hut zubekommen, ist nämlich gar nicht so einfach. Es fordert Unterstützung der Familie, des Partners, des Arbeitgebers und ganz klar das eigene Organisationstalent.

Druck nehmen und auf Bedürfnisse eingehen

Manche Mütter möchten nach der Geburt so schnell wie möglich in den Beruf zurückkehren, andere möchten länger zu Hause beim Kind bleiben. „Die Bedürfnisse unserer Mitarbeiter sind sehr unterschiedlich. Man darf nicht vergessen, dass sich das Leben mit einem Kind um 180 Grad dreht. Als Mutter ist man da oft hin- und hergerissen. Zum einen möchte man viel von der Entwicklung des Kindes mitbekommen, zum anderen möchte man, dass es auch andere soziale Kontakte knüpft und man selbst wieder in den Beruf zurückfindet, wenn auch nur schrittweise“, schildert Katja Markawissuk-Schweer. „Der Vorteil für unsere Mitarbeiterinnen in der Zeitarbeit ist, dass wir im Vorfeld relativ wenig fixieren müssen. Meistens besprechen wir einen groben Zeitraum und in welchem Umfang wiedereingestiegen wird. Offenheit ist dabei das A und O.“

Zwischen Pampers und Job

Neben der Verantwortung für das Kind und der Angst den Wiedereinstieg in den Job nicht zu schaffen, bestimmen aber auch das Bedürfnis nach Unabhängigkeit und Selbstbestätigung den Alltag von Müttern. Schließlich ist die Rolle im Arbeitsleben eine komplett andere als die Mutterrolle und bestätigt noch einmal auf eine neue Art. „Das selbstverdiente Geld bringt Freiheit zurück. Gleichzeitig können wir ohne große Vorlaufzeiten, schnell und flexibel auf ihre Änderungswünsche reagieren“, sagt Katja Markawissuk-Schweer. „Wir tun unser Möglichstes, um einen familienverträglichen-Dienstplan umzusetzen. So haben wir zum Beispiel ambulante Dienste ab 9 Uhr oder auch angenehme Teilzeitstellen mit 5,5 bis 6 Stunden, im 2- oder 1-Schichtsystem oder geregelten Arbeitszeiten von Montag bis Freitag mit freier Wochenendplanung für die Familienzeit.“ Auch wenn es attraktiv ist, viel Zeit mit dem Kind zu Hause zu verbringen, sind viele berufstätige Eltern auch sehr stolz darauf, ihren Kindern einen geregelten Berufsalltag mit klaren Strukturen vorzuleben und zu zeigen, was es bedeutet, Verantwortung zu übernehmen. „Dass das Kind den eng getakteten Zeitplan auch mal durcheinander bringen kann, ist dabei ganz normal“, lacht sie und ergänzt: „Es ist eine Herausforderung im Alltag, vor der nicht nur unsere Pflegekräfte, sondern auch unsere Kolleginnen und Kollegen aus der Verwaltung stehen. Mit der richtigen Abstimmung untereinander und im Miteinander meistern wir diese in aller Regel gut und zur Zufriedenheit aller. Wir danken an dieser Stelle all unseren Müttern und Vätern für die gemeinsame Zusammenarbeit und ihren täglichen Einsatz in doppelter Funktion.“

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