Ein Balanceakt: Vertrauen schaffen, Distanz wahren

Jobs in der Pflege

Die Bewegungen fallen jeden Tag schwerer, der Toilettengang ist nicht mehr alleine zu schaffen und die alltäglichen Besorgungen bleiben auf der Strecke – das Älterwerden hat seine Tücken und manchmal dauert es lange, bis Pflegebedürftige und deren Angehörige erkennen, dass sie Unterstützung benötigen. Schließlich gewähren sie mit dieser Entscheidung Pflegekräften Einblicke in intimste Momente. Die emotionale Bindung, die durch die intensive Pflege und Betreuung zwischen Pflegekraft und Bewohnern entsteht, ist für den Aufbau von Vertrauen wichtig, kann die Pflegekraft aber auch emotional belasten. Es ist ein Balanceakt, dem die Pflegekräfte ausgesetzt sind.

Mit voller Hingabe kümmern sich Pflegekräfte jeden Tag aufs Neue um ihre Patienten und Bewohner. Dabei sind neben Fachwissen in Pflege und Medizin sowie Sozialkompetenzen ein zentraler Baustein. Denn die Zusammenarbeit mit anderen Menschen – insbesondere von pflegebedürftigen – erfordert jede Menge Einfühlungsvermögen. „In der Pflege besteht die Besonderheit, dass in kurzer Zeit sehr viel Nähe aufgebaut wird. Unter Stress und Druck gehen die Kräfte individuell auf die Persönlichkeiten ein. Sie pflegen Bewohner und Patienten in intimen Momenten, die zum Teil mit Scham besetzt sind – dafür benötigen sie Feingefühl – ohne Empathie geht hier nichts“, erklärt Annette Pursche, Niederlassungsleiterin von inCare, Personaldienstleister im Bereich Pflege und Medizin, und beschreibt damit eine Seite der Medaille. Denn auf der anderen Seite erschwert die starke Bindung das eigentlich distanzierte Berufsverhältnis zwischen Pflegekraft und Patient. Denn die Pflegekraft muss auch auf sich selbst achten und ihre Bedürfnisse verständlich machen.

Wenn die Berufung zur Belastung wird, muss gehandelt werden.

„Um ein Gefühl der Sicherheit bei den Patienten und Bewohnern auszulösen, besteht eine gewisse Nähe, die über die Grundversorgung hinausgeht und das ist auch gut so“, erklärt Pursche. Pflegekräfte entwickeln so eine starke Bindung zu den Bewohnern und vermitteln ihnen, dass sie sich auf sie verlassen können. Das enge vertrauensvolle Verhältnis erschwere es allerdings, eine emotionale Distanz zu halten. „Über dieses Spannungsfeld wird in der Branche wenig gesprochen“, weiß die Niederlassungsleiterin. „Wir fordern unsere Mitarbeiter gezielt auf, zu uns zu kommen, wenn die emotionale Belastung zu groß wird. Wir begleiten Einsätze vor Ort oder setzen Nachbesprechungen an, um die Belastungen zu reduzieren. Manchmal reicht schon ein Wechsel auf eine andere Station oder eine Anpassung der Arbeitszeiten“. Dem Personaldienstleister ist es wichtig, die emotionale und psychische Belastung so gering wie möglich zu halten. „Jeder macht seine Erfahrungen, lernt Dinge kennen, die ihm liegen oder merkt, dass das nicht das Richtige ist. Beides ist vollkommen in Ordnung – Hauptsache wir sprechen darüber“, erklärt Annette Pursche. „Denn sich komplett für den Job aufzuopfern, hat nichts mehr mit Berufsehre zu tun, da muss man sich selbst ganz klar schützen. Das geben wir allen unseren Mitarbeitern mit auf den Weg“. Denn durch die Leidenschaft für den Pflege-Beruf würden die Kräfte schnell zu viel auf sich nehmen: „Unsere Mitarbeiter möchten ihren Job nicht nur ordnungsgemäß verrichten, sondern etwas Gutes tun. Sie sehen ihre Tätigkeit als Berufung und sind mit Herzblut bei der Sache. Da sollen sie selbst nicht auf der Strecke bleiben“, erklärt Pursche.

Emotionale Nähe und Jobwechsel – wie gehen Mitarbeiter damit um?

Jobwechsel sind in der Zeitarbeit üblich und ganz normal, unabhängig davon, ob sie wegen zu hoher Belastungen angeregt wurden, um sich weiterzuentwickeln oder weil der Wohnort gewechselt wird. Annette Pursche hat in der Vergangenheit viele positive Erfahrungen gemacht: „Durch die Jobwechsel haben unsere Mitarbeiter eine deutlich höhere Fach- und Sozialkompetenz. Sie können sich schnell auf neue Gegebenheiten einlassen und finden auch zu schwierigeren Persönlichkeiten einen Draht. Das geht natürlich auch mit Lebenserfahrung und Menschenkenntnis einher. Denn Kräfte, die verstehen, was Bewohner denken und fühlen, können entsprechend reagieren. Gleichzeitig fällt es ihnen leichter, emotionale Distanz zu wahren, um sich selbst zu schützen“. Konflikten wird so für alle Parteien vorgebeugt und Probleme werden schneller erkannt.

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BAP Job-Navigator 01/2019: »Studienabschluss und Jobchancen«

Die Wahl eines geeigneten Studiengangs stellt junge Erwachsene heutzutage vor große Herausforderungen. „Das Angebot ist immens, was folglich auch die Entscheidung schwieriger macht. Dabei spielen neben persönlichen Interessen vor allem die späteren Jobaussichten eine immer größere Rolle. Im Raum steht vor allem die Frage: Welche Studiengänge bieten mir das größte Jobangebot und mit welchen Abschlüssen wird es schwieriger, einen Job zu bekommen?“, erläutert Thomas Hetz, Hauptgeschäftsführer des Bundesarbeitgeberverbandes der Personaldienstleister e.V. (BAP). Genau diesen Fragen widmet sich der aktuelle BAP Job-Navigator und hat dafür 1.135.900 im Dezember 2018 veröffentlichte Stellenangebote hinsichtlich der geforderten Studienabschlüsse genauer analysiert.

Ingenieure haben die besten Jobchancen

Die meisten Stellenausschreibungen, fast acht Prozent, richteten sich an Ingenieure verschiedenster Disziplinen (87.459 Jobs). „Auch wir erleben eine steigende Nachfrage nach Ingenieuren. Vor allem in den Bereichen, die stark von der Digitalisierung beeinflusst werden, sind Unternehmen auf der Suche nach speziell qualifiziertem Personal“, erklärt Thomas Hetz. Dabei boten sich für Bewerber mit den Schwerpunkten Elektro- und Energietechnik (30.698 Jobs), Maschinen- und Anlagenbau (24.670 Jobs) sowie Konstruktionstechnik (12.493 Jobs) die besten Jobaussichten. Aber auch Absolventen aus dem Bereich der Fahrzeug- und Antriebstechnik (7.943 Jobs) hatten gute Jobchancen.

Universelle Einsatzmöglichkeiten mit Abschluss in Wirtschaftswissenschaften

Der Studiengang der Wirtschaftswissenschaften reiht sich mit fünf Prozent auf dem zweiten Platz der Studiengänge mit Top-Jobaussichten ein (58.768 Jobs). Dabei überwog das Angebot für Bewerber mit betriebswirtschaftlichen Kenntnissen (40.276 Jobs) deutlich gegenüber den Offerten für Bewerber mit volkswirtschaftlicher Expertise (2.743 Jobs).

Wer einen BWL-Abschluss vorweisen kann, dem bieten sich besonders viele Möglichkeiten, denn kaum ein anderer Studiengang bietet Jobchancen in so vielen verschiedenen Einsatzfeldern. Dabei richteten sich die Stellenangebote im Dezember vor allem an BWL-Absolventen, die im Bereich Finanz- und Rechnungswesen sowie Controlling (12.977 Jobs) tätig werden möchten. Aber auch in den Bereichen Organisation und Projektmanagement (9.811 Jobs), IT und Telekommunikation (8.882 Jobs) sowie Unternehmensführung (8.406 Jobs) standen die Jobchancen recht gut.

Informatik-Abschluss ist ebenfalls ein Jobgarant

Mit einem Studienabschluss in Informatik boten sich den Kandidaten nur marginal weniger Jobaussichten im Vergleich zu den Wirtschaftswissenschaften. In mehr als 57.900 Jobangeboten forderten die Unternehmen ein IT-Studium. Mit 61 Prozent boten die meisten Ausschreibungen „klassische“ IT-Jobs wie Softwareentwickler oder System-Administrator an. Aber auch beratende (13 Prozent) und organisatorische Tätigkeiten (8 Prozent) lassen sich mit einem Informatik-Abschluss ausüben. In der angrenzenden Disziplin der „Wirtschaftsinformatik“ standen 15.243 Jobs zur Verfügung.

Doch auch naturwissenschaftliche Abschlüsse sind gefragt. 25.380 Jobs standen hier zur Auswahl. Dabei wurden vor allem Kandidaten mit den klassischen Abschlüssen in Physik (8.591 Jobs), Chemie (8.323) und Biologie (5.014 Jobs) gesucht.

Studien-Klassiker mit durchschnittlichen Chancen

Wer sich dem nicht ganz einfachen Fachgebiet der Psychologie gestellt hat, den erwarteten im Dezember 3.534 Jobangebote – ein eher durchschnittlicher Wert. Ebenfalls durchwachsen standen die Jobchancen für angehende Geistes- und Sozialwissenschaftler (5.244 Jobs) sowie für Juristen und Rechtswissenschaftler (3.002 Jobs). Die Erfolgsaussichten für Lehramtsabsolventen lagen mit 1.836 Jobs sogar noch deutlich darunter.

Außergewöhnliche Studiengänge nur selten gefragt

Ein besonders geringes Stellenangebot bot sich für sehr spezifische Studiengänge. So standen Bewerbern mit einem Abschluss in Kulturmanagement bzw. Kunstgeschichte nur 374 Jobs zur Auswahl. Mit einem Pharmazie-Abschluss waren es sogar noch weniger als die Hälfte (184 Jobs). Besonders wenige Jobgebote gab es für die Abschlüsse in Geschichtswissenschaft (40 Jobs), Museumskunde (30 Jobs), Slawistik (5 Jobs) und Philosophie (4 Jobs).

Insgesamt machen die Ergebnisse aber auch deutlich, dass der Anteil der Stellenausschreibungen, die sich explizit an Akademiker richteten, mit 21 Prozent weit weniger groß ist als vermutlich angenommen. Auch Nicht-Akademiker haben auf dem Arbeitsmarkt also gute Jobaussichten.

Über den BAP Job-Navigator

Der BAP Job-Navigator wertet monatlich die Stellenangebote aus 200 Printmedien, 161 Online Jobbörsen, mehr als 30.000 Firmenwebsites und der Jobbörse der Bundesagentur für Arbeit aus. Im Zeitraum Dezember 2018 wurden insgesamt 1.135.900 Stellenanzeigen von über 142.183 Unternehmen analysiert. Wenn mehrere Anzeigen für eine Stelle geschaltet wurden, werden diese zusammengefasst und nicht mehrfach gezählt.

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PDK-Ausbildung zentrale Säule der Fachkräftesicherung

Seit mittlerweile zehn Jahren bieten die Personaldienstleister mit der Personaldienstleistungskauffrau bzw. dem Personaldienstleistungskaufmann (PDK) einen eigenen Ausbildungsberuf an, der von Beginn an auf großes Interesse gestoßen ist. Seit dem Start im Jahr 2008 haben über 7.000 PDK-Auszubildende ihre Prüfung erfolgreich abgelegt. Im vergangenen September begannen erneut mehr als 1.000 angehende PDKler diese Ausbildung.

„Gründe für die positive Resonanz sind neben dem ausgeprägten Praxisbezug insbesondere die vielfältigen Einstiegs- und Aufstiegschancen für Personaldienstleistungskaufleute. Abhängig von der entsprechenden Weiterqualifizierung und Berufserfahrung ist sowohl bei Personaldienstleistungsfirmen als auch in Personalabteilungen anderer Unternehmen beinahe jede Position möglich“, betont Wilhelm Oberste-Beulmann, der für Bildung zuständige Vizepräsident beim Bundesarbeitgeberverband der Personaldienstleister e.V. (BAP).

„Mit der Schaffung dieses neuen Ausbildungsberufes 2008 reagierte die Branche auf die gestiegenen Anforderungen des Marktes an interne und externe Personaldienstleister sowie auf die zunehmende betriebs- und volkswirtschaftliche Bedeutung von Personaldienstleistungen“, erläutert Christian Baumann, Bundesvorsitzender des Interessenverbandes Deutscher Zeitarbeitsunternehmen (iGZ), die Intention, die PDK-Ausbildung einzuführen. „In der dreijährigen Ausbildung eignen sich die PDK-Azubis Kompetenzen im Konfliktmanagement, in der Personalgewinnung, im Personaleinsatz und in der Kundenbetreuung, aber auch in Bereichen wie Kostenkalkulation, Tarif- und Arbeitsrecht an. Sie lernen Zeitarbeit, Personalvermittlung, Outsourcing ebenso sicher auszuüben und anzuwenden wie Personalauswahl und -verwaltung“, zeichnet Baumann den anspruchsvollen Ausbildungsweg nach.

Der Erfolg der PDK-Ausbildung ist dabei umso wichtiger, da der fortschreitende Trend des Fachkräfte- und Arbeitnehmermangels den deutschen Arbeitsmarkt mehr als je zuvor herausfordert. Schon heute können in bestimmten Regionen und Branchen offene Stellen nicht mit geeigneten Arbeitskräften besetzt werden. Daher müssen die Arbeitgeber aktiver denn je um Kandidaten werben und stehen in einem harten Wettbewerb um die besten Köpfe. Für viele Unternehmen entwickelt sich die eigene Ausbildung deswegen zur zentralen Säule bei der Fachkräftesicherung.

Die PDK-Ausbildung hat sich nicht nur fest etabliert, sondern befindet sich auch seit Jahren konstant unter den Top 100 der am stärksten gefragten Ausbildungsberufe in Deutschland. 2018 entschieden sich erneut mehr Azubis für den PDK als beispielsweise für eine Ausbildung als Mediengestalter, Tierpfleger oder Hotelkaufmann/-frau. Auch für Quereinsteiger ist der PDK ein idealer Ausbildungsberuf. Im vergangenen Jahr waren über 28 Prozent der PDK-Auszubildenden über 24 Jahre alt. All diesen angehenden Personalexperten bieten sich hervorragende Karrierechancen, sowohl in der Personaldienstleistungsbranche als auch in der gesamten deutschen Wirtschaft.    

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Zeitkraft news, Januar 2019

Das Jahr beginnt, wie das alte geendet hat: die politischen Turbulenzen um Handelskriege und Strafzölle belasten die Stimmung und auch die konjuntkurellen Aussichten leiden darunter. Ob eine kurzfristige Lösung den Befreiungsschlag bringt, bleibt abzuwarten. Für den Moment werden die diversen Experten jedoch vorsichtiger mit Ihren Prognosen. Die kommenden Monate werden zeigen, wohin die Entwicklung geht.

Auf dem Plan für 2019 steht auch eine Fülle von gesetzlichen Neuregelungen und Änderungen, von denen wir Ihnen die wichtigsten nachfolgend übersichtlich aufbereitet haben.

Jetzt weiterlesen auf Zeitkraft.eu

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Mit der Gebäudereinigungssoftware BSS service pro kann der Verwaltungsaufwand für Gebäudedienstleister deutlich reduziert werden

Die Digitalisierung hält Einzug in die Gebäudereinigungsbranche. Viele Gebäudedienstleister sehen sich vor einer großen Herausforderung und wünschen sich eine Lösung, mit der sie schnell und effizient ihre Ergebnisse verbessern, Probleme lösen und ihre Kosten senken können. Mit der von der Business Solutions for Services GmbH speziell für Gebäudedienstleister und Multidienstleister (Gebäudereinigung, Security, Zeitarbeit / Personal-dienstleister) entwickelten BSS service pro Softwarelösung kann dies erreicht werden.

Gebäudereinigungssoftware BSS cleaning pro

In den vergangenen Sommermonaten führte die Business Solutions for Services GmbH mit einigen Interessenten aus der Gebäudereinigungsbranche aufschlussreiche Interviews zum Thema Digitalisierung. Folgende branchenspezifische Erwartungen wurden am häufigsten geäußert:

  • Schnelle und effiziente Verbesserung der Ergebnisse
  • Lösung der Probleme durch verbessern der Abläufe / Workflows
  • Ein Programm für alle Herausforderungen im Unternehmen
  • Lösung für Multidienstleister im Unternehmen Gebäudereinigung, Security, Zeitarbeit, Event
  • Vertrieb zielgerichtet entwickeln
  • Befreiung von Frust und Stress
  • Kostenreduktion

Mit der Gebäudereinigungssoftware BSS cleaning pro bietet die Business Solutions for Services GmbH Ihren Kunden aus der Gebäudereinigungsbranche eine Lösung mit der alle genannten Ziele erfolgreich erreicht werden können. Die Komplett-Lösung reduziert den Verwaltungsaufwand von Gebäudedienstleistern erheblich. Einfach in der Handhabung ermöglicht die BSS cleaning pro Software eine deutlich schnellere Bewältigung des Arbeitspensums und Optimierung der Abläufe. Anders als bei vielen anderen Lösungen für die Gebäudereinigungsbranche ist die BSS cleaning pro Gebäudereinigungssoftware eine auf Basis von Microsoft Dynamics NAV entwickelte, voll integrierte Gebäudedienstleister Software, die das umfassende Wissen etablierter Gebäudedienstleister umfasst.

Für weitere Informationen senden Sie uns gerne eine kurze E-Mail mit dem Betreff "Vertrieb in der Dienstleistungsbranche" an: info@bss-suedwest.de

BSS Business Solutions for Services GmbH

Als Partner von mittelständischen Unternehmen bietet die BSS Business Solutions for Services GmbH Software für Dienstleister auf Basis von Microsoft Dynamics NAV. Als Experte für Unternehmensorganisation und integrierte Softwarelösungen auch für Multidienstleister die richtige Wahl (Sicherheitsdienstleister, Gebäudereiniger, Zeitarbeit, Personaldienstleister und Handwerker), bietet die Business Solutions for Services GmbH das komplette Leistungsportfolio von der Bedarfsanalyse über die Einführung innovativer Software für Dienstleistungsunternehmen bis hin zur Anpassung spezieller und individueller Kundenwünsche.

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„Fachkräftezuwanderung muss auch für die Zeitarbeit möglich sein!“

Thomas Hetz, Hauptgeschäftsführer des Bundesarbeitgeberverbandes der Personaldienstleister e. V. (BAP), erklärt zum heutigen Kabinettsbeschluss der Bundesregierung für ein Fachkräfteeinwanderungsgesetz:

„Es kann und darf nicht sein, dass im geplanten Fachkräfteeinwanderungsgesetz die Zeitarbeitsbranche wieder einmal ausgeschlossen und damit benachteiligt werden soll. Das Verbot für die Zeitarbeit, Arbeitnehmer im Nicht-EU-Ausland zu rekrutieren, ist diskriminierend und angesichts von Fachkräftemangel und digitalem Wandel nicht förderlich für den Wirtschaftsstandort Deutschland. Denn die Zeitarbeitsbranche könnte eine wichtige Drehscheibenfunktion übernehmen: Zum einen könnten die Personaldienstleister für kleine und mittelständische Unternehmen, die dazu selbst nicht in der Lage sind, die Rekrutierung im Ausland übernehmen. Und zum anderen könnten die Zeitarbeitsunternehmen den beim digitalen Wandel dringend benötigten IT-Fachkräften aus Drittstaaten, die jedoch des Öfteren im Projektbereich nur für kürzere Zeit gebraucht werden, eine langfristige Beschäftigungsperspektive in Deutschland bieten.

Deshalb muss die Fachkräftezuwanderung für die Zeitarbeit geöffnet und die diskriminierende Sonderregelung für die Branche abgeschafft werden. Der BAP fordert im Rahmen des Gesetzgebungsverfahrens die Streichung dieser Sonderbestimmung in Paragraph 40 des Aufenthaltsgesetzes.“

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Vielfältige Weiterbildungs- und Karrieremöglichkeiten auch nach der PDK-Ausbildung

Karriere machen in der Zeitarbeit – das ist auch für interne Mitarbeiter eines Zeitarbeitsunternehmens möglich, denn nach der Ausbildung zu Personaldienstleistungskaufleuten (PDK) ist noch lange nicht Schluss.

Seit 2012 gibt es die Zusatzausbildung „Geprüfter Personaldienstleistungsfachwirt“ (IHK). Sie richtet sich zum einen an erfahrene Mitarbeiter, die als Quereinsteiger in die Branche gekommen sind, und zum anderen an ausgebildete Personaldienstleistungskaufleute, die sich noch weiter qualifizieren möchten. Voraussetzung ist neben der PDK-Ausbildung mindestens ein Jahr Berufspraxis. Alternativ reichen eine andere dreijährige kaufmännische Ausbildung und zwei Jahre Berufspraxis in der Zeitarbeitsbranche oder, dritte Möglichkeit, eine fünf Jahre währende praktische Erfahrung im Beruf. Geprüfte Personaldienstleistungsfachwirte lernen zum Beispiel, wie sie die Marktchancen des Unternehmens besser nutzen können.

Nicht minder interessant ist die weitere Karriere als „Geprüfter Betriebswirt“ (IHK): Diese können unternehmerisch kompetent, zielgerichtet und verantwortungsvoll Lösungen für betriebswirtschaftliche Problemstellungen der Unternehmen entwickeln. Das gilt besonders mit Blick auf die Herausforderungen des internationalen Wettbewerbs. Voraussetzung ist die bestandene Fortbildung zum Fachwirt oder Fachkaufmann.

„Lebenslanges Lernen ist wichtig, um stets die neuesten Entwicklungen im Berufsfeld im Blick zu behalten. Außerdem können sich Personaldisponenten durch Weiterbildungen dafür qualifizieren, im Unternehmen mehr Verantwortung zu übernehmen. Dadurch steigt dann auch der Spaß bei der Arbeit“, freut sich Thorsten Rensing, Bundesvorstandsmitglied im Interessenverband Deutscher Zeitarbeitsunternehmen (iGZ), über das vielfältige Angebot.

Wilhelm Oberste-Beulmann, für den Bildungsbereich zuständiger Vizepräsident des Bundesarbeitgeberverbandes der Personaldienstleister (BAP), weist noch auf einen weiteren Aspekt hin: „Alle diese Angebote sind bewusst branchenübergreifend angelegt. Wer also in der Zeitarbeit eine PDK-Ausbildung oder eine Aufstiegsqualifizierung wie den Fachwirt macht, ist sehr breit aufgestellt. Damit haben diese Personalexperten nicht nur in unserer Branche, sondern in der gesamten deutschen Wirtschaft sehr gute Karrierechancen.“

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Ausfallzeiten von Mitarbeitern und die wirtschaftlichen Folgen für Arbeitgeber

Sinken die Temperaturen, steigen die krankheitsbedingten Ausfälle von Mitarbeitern. in den vergangenen 2 Jahren lag der durchschnittliche Krankenstand in den gesetzlichen Versicherungen bei etwas über 4 % und damit so hoch wie zuletzt Anfang der 2000er Jahre. (siehe hier)

Durch diese Verluste von Arbeitsproduktivität entgehen der deutschen Volkswirtschaft jährlich 3-stellige Milliardenbeträge an Bruttowertschöpfung. Doch wie können sich Arbeitgeber vor den wirtschaftlichen Folgen schützen?

Wer krank ist soll und muß sich auskurieren um seine volle Leistungsfähigkeit zurückzuerlangen. Abgesehen von vorbeugenden Maßnahmen kann man im Vorfeld leider wenig machen. 

„Arbeitgeber können sich aber sehr wohl vor den wirtschaftlichen Folgen von Mitarbeiterausfällen schützen, denn Zeitkraft bietet „Niemals-Krank“-Mitarbeiter – und damit einen zuverlässigen Schutz bei Personalausfällen“ sagt Martin Bergmann, Leiter Vertrieb beim Dietzenbacher Personaldienstleister Zeitkraft.

Das „Niemals-Krank“-Prinzip von Zeitkraft ist ebenso einfach wie effektiv: 

Kunden beziehen im Bedarfsfall von Zeitkraft gewerbliche Fachkräfte für Malerbetriebe, Betriebe aus dem Elektrohandwerk und dem Metallbereich (Schweißer & Schlosser). Und zwar ganz individuell abgestimmt nach Ihren jeweiligen Arbeits-Anforderungen. Fällt auch einer dieser Mitarbeiter, z.B. krankheitsbedingt aus, sorgt Zeitkraft umgehend und ohne Mehrkosten für Ersatz. Damit ist stets ein unterberechungsfreier Arbeitseinsatz gewährleistet. 

Kostspielige Produktionsausfälle sind für Unternehmen mit Zeitkraft fortan passé. Martin Bergmann weiter: „Mit „Niemals-Krank" von Zeitkraft laufen Ihre Projekte rund und unterbrechungsfrei.“

Stärken Sie Ihren Personalstamm, reservieren Sie sich bereits jetzt Fachkräfte für den Jahresbeginn oder beschaffen Sie sich kurzfristig Ersatz für krankheitsbedingt ausgefallene Kollegen.  

„Wir bieten gewerbliches Fachpersonal für Malerbetriebe, Betriebe aus dem Elektrohandwerk und dem Metallbereich zum bundesweiten Einsatz auf Zeit. Unsere Mitarbeiter sind allesamt mit eigenen Fahrzeugen ausgestattet und mobil, für Unterkunft wird ebenfalls gesorgt und Krankheit ist ab sofort ein Fremdwort für Sie.“

Interessierte Unternehmer wenden sich am besten direkt telefonisch an Martin Bergmann, schreiben eine Email (Kontaktdaten siehe unten) oder schauen nach unter zeitkraft.eu

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Zäsur in der Zeitarbeit

Nach 12 Jahren Zeitarbeit wechselt Gisela Cimander vom Personaldienstleister Franz & Wach in Schwäbisch Hall in die Stammbelegschaft des Einsatzbetriebes. Sie hat mehr Glück, als manche Kolleginnen und Kollegen aus der Branche, die nach Einsatzende ohne Job dastehen.

Seit Monatsbeginn greift die Höchstüberlassungsdauer in der Zeitarbeit. Alle Einsätze, die durchgängig 18 Monate bestanden, mussten zu diesem Datum beendet werden. Dabei spielt es keine Rolle, ob die Mitarbeiter vom Einsatzbetrieb übernommen werden oder nicht. Die Bundesregierung wollte mit der Änderung des Arbeitnehmerüberlassungsgesetzes für mehr Übernahmen sorgen. Jetzt zeigt sich, dass sich die Unternehmen nicht zwingen lassen, ihre Personalpolitik an den Wünschen der Politik auszurichten und die betrieblichen Interessen hintenan zu stellen.

Gisela Cimander begann im Mai 2006 beim Personaldienstleister Franz & Wach in Schwäbisch Hall. Das Unternehmen betrieb damals im Auftrag der Stadt Schwäbisch Hall die Personalserviceagentur (PSA), deren Auftrag es war, Langzeitarbeitslose in Beschäftigung zu bringen. Auf diese Weise kam Gisela Cimander zunächst zum Konsumartikelhersteller Procter & Gamble nach Crailsheim. Zwei Einsätze später wechselte sie 2007 zu einem Elektronikhersteller in Wolpertshausen. Dort ist sie seither in der Qualitätssicherung für Elektrospulen tätig. Lediglich im Rahmen der Wirtschaftskrise 2009 wurde der Einsatz für drei Monate unterbrochen.

„Als ich in der Zeitarbeit anfing, hätte ich mir nie träumen lassen, dass ich 12 Jahre dort bleibe“, sagt Gisela Cimander heute. „Aber wenn alles passt, dann ist es ja auch völlig in Ordnung“, so ihr Fazit. Und gepasst hat es sowohl bei Franz & Wach, als auch beim Einsatzbetrieb. Im Laufe der Jahre kam es zu deutlichen Lohnerhöhungen und zu einer Ausweitung der rechtlichen und tariflichen Ansprüche für Zeitarbeitnehmer. Seit April dieses Jahres hat sie Anspruch auf die gleiche Entlohnung wie das Stammpersonal im Einsatzbetrieb.

Dass der Einsatz nun, 12 Monate bevor Gisela Cimander in Rente gehen kann, beendet werden muss, wollte zunächst niemand wahrhaben. Aber das Gesetz sieht hier keine Ausnahmemöglichkeit vor. Für den Elektronikhersteller war indes schnell klar, dass er die Zeitarbeitnehmerin nicht im Regen stehen lässt, sondern als Mitarbeiterin übernimmt. Andere Zeitarbeitnehmer haben weniger Glück. „Wir haben zwar bei Franz & Wach in Hohenlohe mit 35 bis 45 % bereits eine sehr hohe Übernahmequote erreicht, doch eine weitere Steigerung gibt es angesichts der Höchstüberlassungsdauer leider nicht“, berichtet Filialleiter Sebastian Weiß. Er ist selbst bereits seit sechs Jahren bei Franz & Wach und kennt die Betriebe in der Region sehr gut. Viele nutzen die Personaldienstleistung gezielt, um Personal zu suchen und neue Mitarbeiter kennenzulernen. Aber das braucht manchmal eben mehr Zeit, als vom Gesetz vorgesehen.

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Wer Deutsch spricht, kann sich besser integrieren

Gespräche in der Pause, der Zuruf auf dem Flur oder der kurze Plausch am Arbeitsplatz – Gespräche im Job finden vorwiegend auf Deutsch statt. Ausländische Mitarbeiter können diesen Unterhaltungen nur schwer folgen. Fürs Deutschsprechen fehlen ihnen oft die Worte. Die Sprache wird zur Hürde und erschwert das Miteinander zwischen den Kollegen. Piening Personal in Lingen bietet seinen Mitarbeitern kostenlose Deutschkurse an, um Kommunikationsbarrieren zu beseitigen und zur Integration beizutragen.

Wer gute Deutschkenntnisse vorweisen kann, dem gehen seine Tätigkeiten im Job und die tägliche Zusammenarbeit mit den Kollegen leichter von der Hand. Mitarbeiter von Piening Personal in Lingen, denen die deutsche Sprache noch zu schaffen macht, können seit dem 6. September 2018 kostenlos an einem Sprachkurs teilnehmen. In diesem geht es neben fachlichen Themen auch um grundsätzliche Verhaltensregeln. In zwei Gruppen mit jeweils 15 Personen beschäftigen sie sich mit Inhalten und Vokabeln zu Werkzeugen, Maschinen, Arbeitssicherheit und vielen weiteren Themen rund um den Arbeitsalltag. Ziel des knapp viermonatigen Kurses ist es, Sprachkenntnisse auf Stufe A2 des Europäischen Referenzrahmens zu erreichen. „In 90 Minuten wöchentlich bringen wir 30 Mitarbeitern praxisnah, in echten Dialogen und Rollenspielen die Grundlagen und Besonderheiten der deutschen Sprache näher“, erklärt Andreas Kammler, Niederlassungsleiter in Lingen. Um den Mitarbeitern die Teilnahme am Kurs so angenehm wie möglich zu gestalten, hat Piening Personal auf eine kurze Anfahrt geachtet. „Der Kurs findet in direkter Nähe zum Einsatzunternehmen in der Volkshochschule Herzlake statt. So haben die Teilnehmer keinen zusätzlichen Fahrweg“.

Sprache fördert die Gemeinschaft

„Wir erwarten nicht, dass unsere ausländischen Mitarbeiter die Sprache nebenbei lernen. Das ist kaum möglich“, sagt Andreas Kammler. „Damit sie im Job und im Alltag aber zukünftig besser zurechtkommen, unterstützen wir sie. Schließlich möchten wir mit unseren Mitarbeitern langfristig zusammenarbeiten. Entscheidend ist hierfür, dass sie sich wohlfühlen und das geht nur, wenn sie sich verständigen können – nicht nur im Betrieb. Denn auch wenn sie mit Englisch und ihrer Muttersprache klarkommen, finden die Kommunikation im Job und besonders auch der Alltag auf Deutsch statt. Sie sollen dazugehören und sich nicht durch fehlende Sprachkenntnisse ausgeschlossen fühlen“. Der Sprachkurs für berufsbezogenes Deutsch wird von Piening Personal in Lingen mit Unterstützung der Abteilung Personalentwicklung | Zeitarbeit erstmals angeboten. Durch die hohe Motivation der Mitarbeiter waren die begrenzten Plätze schnell vergriffen. „Als Personaldienstleister sind wir uns unserer Integrationsfunktion bewusst und möchten daher auch in Zukunft an anderen Standorten weitere Kurse anbieten. Die starke Nachfrage unserer Mitarbeiter mit Sprachdefiziten in Lingen bestätigt unser Vorgehen“, erklärt Thomas Voß, Abteilungsleiter Personalentwicklung | Zeitarbeit.

Der Kurs ist die Basis: Danach heißt es üben, üben, üben

„Der Sprachkurs gilt als Basis, auf die wir aufbauen wollen. Die erlernten Kenntnisse werden im Job und im privaten Umfeld angewendet. Jetzt heißt es üben, üben, üben“, erklärt Kammler. „Gleichzeitig helfen die muttersprachlichen Kollegen und Abteilungsleiter das Deutsch im Berufsalltag zu erweitern. Im ersten Schritt geht es schließlich nicht darum, fehlerfrei zu sprechen, sondern sich zu verständigen und auf Erfolgserlebnisse aufzubauen“, ergänzt er. „Sprache trägt zur besseren Integration ausländischer Arbeitnehmer wesentlich bei.“

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