EcoVadis erhält CoupaLink™ Zertifizierung

EcoVadis, der führende Anbieter von Nachhaltigkeitsrisiken und Leistungsbewertungen für globale Lieferketten, gab in der letzten Woche bekannt, dass er von Coupa Software (NASDAQ:COUP), einem führenden Unternehmen im Bereich Business Spend Management (BSM), die Zertifizierung CoupaLink™ erhalten hat. Durch das CoupaLink™ Partnerprogramm wird EcoVadis die Beschaffungs- und Lieferkettenteams dabei unterstützen, nicht nur Ausgaben, Verträge und Kategorien besser zu verwalten, sondern auch Risiken zu reduzieren, die Leistung der Lieferanten zu steigern und neue Geschäftsmöglichkeiten mit verbesserten nachhaltigen Ergebnissen zu entdecken.

"Durch CoupaLink™ gibt EcoVadis seinen Kunden nun eines Sichtbarkeitslevel zu Nachhaltigkeitsrisiken wie Umweltbelangen, ethischen Geschäftspraktiken, Arbeitsbedingungen und mehr", sagte Pierre-Francois Thaler, Mitbegründer und Co-Chef Executive Officer von EcoVadis. "Indem sie ihre Unternehmensausgaben an Geschäftsspartner weiterleiten, die ethisch und sozial ausgerichtet sind, sind die Beschaffungsteams in der Lage, ihre Nachhaltigkeit und Ausgabenmanagementleistung zu verbessern".
Als vollständig zertifizierte CoupaLink™ Lösung erfüllt EcoVadis alle strengen Anforderungen, die Coupa für sein CoupaLink Certified Technology Programm festgelegt hat. Das Programm CoupaLink™ ermöglicht es Softwarepartnern, ergänzende Lösungen zu entwickeln, die sich einfach mit der Coupa BSM-Plattform verbinden lassen. Diese neue Integration bietet den Anwendern leicht verständliche EcoVadis Business Sustainability Ratings, die die ethische, ökologische und menschenrechtliche Performance an allen wichtigen Entscheidungspunkten der Source-to-Pay-Lösung von Coupa abdecken.

"Coupa ist bestrebt, unsere Plattform zu erweitern und durch vernetzte Apps Mehrwert für unsere Kunden zu schaffen", sagt Roger Goulart, Senior Vice President of Business Development and Alliances bei Coupa. "Wir sind stolz darauf, mit EcoVadis zusammenzuarbeiten und unseren Kunden einen nahtlosen Zugang zu einem erstklassigen Anbieter von Nachhaltigkeitsratings zu bieten, um ihr Geschäftsausgabenmanagement zu verbessern."

Um mehr über EcoVadis und die Vorteile dieser neuen Integration von Sustainability Intelligence zu erfahren, kontaktieren Sie uns bitte unter https://www2.ecovadis.com/coupa.

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TÜV SÜD zertifiziert Rechenzentren nach EN 50600

TÜV SÜD zertifiziert Rechenzentren auf Basis der EN 50600. Der ganzheitliche Ansatz der europäischen Norm umfasst alle Aspekte der Einrichtungen und der Infrastruktur eines Rechenzentrums. Die EN 50600 ermöglicht eine internationale Vergleichbarkeit und schafft eine belastbare Vertrauensbasis. Die Data Centre World findet am 12. und 13. März 2019 in London statt. (Stand S4341)

Rechenzentren sind ein integraler Bestandteil der modernen Informationsgesellschaft. Durch Entwicklungen wie Industrie 4.0 oder Highly Automated Driving (HAD) wird der Bedarf nach sicheren und verfügbaren Rechenzentren in Zukunft weiter zunehmen. Zugleich müssen die Planer, Errichter und Betreiber steigende Anforderungen an die bauliche und technische Infrastruktur erfüllen. „Die Zertifizierung nach EN 50600 bietet vielfachen Nutzen“, sagt Thomas Grüschow, Spezialist für Rechenzentren bei der TÜV SÜD Industrie Service GmbH. Die Norm regelt alle Aspekte der physischen Einrichtungen, berücksichtigt die Konzeption und Planung der Infrastruktur sowie das betriebliche Management und schafft zudem vielfältige Anknüpfungspunkte zu anderen Normen und Management­standards wie der ISO 27001. „Die EN 50600 ist der Rechenzentrumsstandard der Zukunft“, betont Thomas Grüschow. „Sie schafft Klarheit und Transparenz über die Sicherheit und Verfügbarkeit von Rechenzentren und damit auch die Basis für das Vertrauen von Betreibern und Nutzern.“

Trotz der hohen Anforderungen hat die EN 50600 für Planer, Entscheider und Betreiber entscheidende Vorteile. Die komplette Infrastruktur kann in einem einzigen Zertifikat abgebildet werden und die technischen Anforderungen lassen sich im Rahmen der Fachplanung an die Bedürfnisse des konkreten Standorts und des konkreten Businesses anpassen. Damit können Projekte sehr zielgerichtet geplant und kostenoptimiert realisiert werden. Thomas Grüschow: „Unsere Kunden sind von dem pragmatischen und lösungsorientieren Ansatz des Standards ebenso überzeugt, wie von den verständlichen und nachvollziehbaren Audits, die wir im Rahmen des Zertifizierungsprozesses durchführen.“

TÜV SÜD zertifiziert Rechenzentren bereits seit 2015 nach EN 50600. „Wir haben umfangreiche Erfahrungen und auch das nötige Hintergrundwissen, wie die EN 50600 im Zusammenspiel mit anderen Anforderungen optimal umgesetzt werden kann“, erklärt Thomas Grüschow. Er ist davon überzeugt, dass sich der Standard in einem ausgesprochen dynamisch wachsenden Markt durchsetzen wird.

TÜV SÜD ist auf der Data Centre World am Gemeinschaftsstand mit Uniscon zu finden (S4341). Weitere Informationen zur Zertifizierung nach EN 50600 gibt es unter www.tuev-sued.de/is/rechenzentren.

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SMGWA-Plattformanbieter Tremondi wurde nach ISO 27001 zertifiziert

Als unabhängiger Plattformanbieter für Lösungen rund um die Smart-Meter-Gateway-Administration hat das junge Joint-Venture Tremondi mit der ISO-Zertifizierung seine starke Positionierung weiter ausgebaut.

Seit dem 5. Februar 2019 ist die Tremondi mit Sitz in Burglengenfeld durch den TÜV Austria nach ISO 27001 zertifiziert. Das Zertifikat gilt für den Betrieb und den Support einer ganzheitlichen SMGW-Administrationslösung als Software-as-a-Service Dienstleistung. Damit erfüllt die Tremondi eine wichtige Voraussetzung für den produktiven Betrieb der SMGWA.

Die Vergabe des Zertifikates ist mit umfangreichen Prüfungen verbunden. Die Kriterien rund um den reibungslosen Ablauf des Managementsystems inklusive der Abbildung verschiedener Ausfallszenarien sind nur mit erheblichem technischem und organisatorischem Aufwand zu erfüllen. Geschäftsführer Julian Stenzel dazu: „Aus unserer Sicht haben wir mit der Zertifizierung einen wichtigen Meilenstein erreicht. Wir können nun voll durchstarten und unsere strategische Positionierung als unabhängiger Anbieter einer komplett neuen Plattform am Markt weiter ausbauen.“

Noch im Verlauf des ersten Quartals erwartet die Tremondi auch den Abschluss der Prüfung nach TR3109-6. Die Tremondi-Plattform wird in 2 hochsicheren Rechenzentren in Deutschland betrieben und unterstützt die Integration sämtlicher FNN-Prozesse mit den etablierten Billing- und Branchensystemen für die Versorgungswirtschaft.

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E-Invoicing und Steuerrecht: Hilft eine Rechnungssoftware bei der Ein-haltung der GoB und GoBD?

Wenn es um Rechnungen geht, sind sie immer wieder im Gespräch: die Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung (GoB) und die Grundsätze zur ordnungsmäßigen Führung und Aufbewahrung von Büchern, Aufzeichnungen und Unterlagen in elektronischer Form sowie zum Datenzugriff (GoBD). In letzter Zeit sind es vor allem die GoBD, die die Gemüter bewegen. Diese bereits 2014 festgelegten Grundsätze dienen seit Januar 2015 als steuerrechtliche Grundlage für das Ändern und Archivieren von Rechnungsdokumenten in elektronischer Form. Im Januar 2017 endete die Übergangsfrist und nun drohen bei Nichteinhalten Geldstrafen.

Wir stellen uns die Frage, ob eine Rechnungssoftware Unterstützung bei der Erfüllung dieser steuerrechtlichen Regeln bieten kann und haben bei Marko Fliege, CEO der JustOn GmbH in Jena nachgefragt.

Zunächst einmal vorab: Was halten Sie von den Grundsätzen und glauben Sie, dass der GoBD-Standard tatsächlich mehr Sicherheit bringt?

Sicherlich kann der Standard die Sicherheit in Buchungs- und Rechnungsprozessen sowohl für Unternehmen als auch für Finanzämter verbessern, schon allein dadurch, dass er Regeln zur Archivierung und Änderung von Belegen nun endgültig festlegt. Eine automatisierte, digitale Rechnungsverwaltung kann vieles erleichtern, so auch die Einhaltung der Grundsätze, die auf den ersten Blick kompliziert wirken.

Welche konkreten Vorteile bietet eine Rechnungssoftware gegenüber anderen Formen der Buchführung und Rechnungsverwaltung?

Eine auf Rechnungsverwaltung spezialisierte Software hat im Bezug auf die GoB und GoBD natürlich ganz eindeutige Vorteile gegenüber einer Rechnungserstellung über Word, Excel oder ähnliche Programme. Belege werden nachvollziehbar erzeugt, sicher gespeichert und sind nicht veränderbar bzw. es erfolgt eine Kennzeichnung von Änderungen an Belegen. Die Belege lassen sich besser ordnen, lückenlos und zeitnah archivieren und alle Buchungen lassen sich besser nachprüfen. Nicht zuletzt profitiert der Nutzer von einer Zeitersparnis, weil für den Jahresabschluss alles vollständig und rechtzeitig vorliegt.

Und nun ganz konkret zu JustOn: Entspricht Ihre Software denn den gesetzlichen Anforderungen?

Ja, das tut sie. Wir freuen uns sehr, dass JustOn im Juli 2017 die aufwändige Prüfung einer externen Wirtschaftsprüfungsgesellschaft bestanden hat. Geprüft wurde unsere Software unter Beachtung des international anerkannten Standards für Informationssicherheit IDW PS 880. Für unsere Kunden bedeutet das vor allem, dass JustOn konform mit den GoB arbeitet und gut geeignet ist, den Anwender bei der Erfüllung der GoBD zu unterstützen. Selbst wenn die Grundsätze bereits seit 2014 der Entwicklung und Weiterentwicklung von JustOn kontinuierlich zugrunde gelegt wurden, bieten wir unseren Kunden mit der Zertifizierung noch mehr Investitionssicherheit.

Ihre Kunden können also mit JustOn GoB- und GoBD-konform abrechnen und archivieren?

Ja, und das ohne sich Gedanken zu machen. Die Software automatisiert neben der Rechnungserstellung die Archivierung der Daten und Belege, gewährleistet die Ordnung der Dokumente und verbessert die Nachprüfbarkeit aller Buchungen. Selbst in Zukunft müssen sich unsere Kunden nicht um gesetzliche Anforderungen in der Rechnungsabwicklung kümmern: Wir passen unsere Software regelmäßig an aktuelle Vorschriften an.

Nochmal zum Thema Archivierung: Liegt hier Ihrer Meinung nach die größte Herausforderung? Welche Vorteile bietet beispielsweise das cloudbasierte JustOn-System im Vergleich zu anderen Archivierungslösungen.

Da in Rechnungsprozessen Fragen der Datensicherung und Sicherheit immer eine große Rolle spielen, ist die Archivierung tatsächlich eine besondere Herausforderung. JustOn bietet als Cloud-Lösung die sicherste Variante der Datenspeicherung. Wir archivieren die Rechnungsdaten über Partner in zertifizierten Rechenzentren, die sich in regionaler Nähe zum Kunden befinden. Das heißt auch, dass unsere Kunden, selbst wenn sie zu einer alternativen Rechnungslösung wechseln, ihre Daten dennoch über diese Partner sichern lassen können.

Lohnt sich der finanzielle Aufwand einer Softwarelösung dann eigentlich für jedes Unternehmen? Auch im Hinblick auf die Strafen bei Nichteinhaltung der steuerrechtlichen Grundsätze.

Die Nutzung einer Rechnungslösung ist immer dann sinnvoll, wenn die Rechnungsabwicklung Zeit in Anspruch nimmt, die der Unternehmer auch in sein Kerngeschäft investieren könnte. Unsere Software ist ideal geeignet für mittelständische Unternehmen ab zehn Mitarbeitern, die 50 bis 50.000 Rechnungen im Monat stellen. Um aber jeder Größe von Unternehmen gerecht zu werden, wird JustOn in verschiedenen Versionen angeboten. Wenn man als Unternehmer sicher sein möchte und sich um die Einhaltung der Grundsätze keine Gedanken machen möchte, dann lohnt sich der finanzielle Aufwand einer Softwarelösung selbstverständlich.

Vielen Dank für das spannende Interview.

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Erfolgreiche Zertifizierung für JustOn nach „IDW PS 880“

Die Rechnungssoftware JustOn spart nicht nur Zeit und Geld, sondern bietet ihren Kunden auch größtmögliche Sicherheit. Das bestätigte im Juli 2017 eine externe Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, die die Software unter Beachtung des international anerkannten Standards für Informationssicherheit IDW PS 880 zertifizierte. „Wir freuen uns sehr über das Ergebnis des aufwändigen Prüfungsprozesses. Wichtig ist für uns vor allem, dass die Zertifizierung bescheinigt, dass JustOn konform mit den Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung (GoB) arbeitet und gut geeignet ist, den Anwender bei der Erfüllung der Grundsätze zur ordnungsmäßigen Führung und Aufbewahrung von Büchern, Aufzeichnungen und Unterlagen in elektronischer Form sowie zum Datenzugriff (GoBD) zu unterstützen“, erklärt Marko Fliege, CEO der JustOn GmbH.

GoBD-konform abrechnen und archivieren

Die GoBD, die bereits 2014 festgelegt wurden, dienen seit Januar 2015 als steuerrechtliche Grundlage für das Ändern und Archivieren von Rechnungsdokumen- ten. JustOn-Kunden müssen sich mit diesen Grundsätzen allerdings nicht näher auseinandersetzen. Die Software automatisiert neben der Rechnungserstellung die lückenlose und zeitnahe Archivierung der Daten und Belege, gewährleistet die Ordnung der Dokumente und verbessert die Nachprüfbarkeit aller Buchungen. Darüber hinaus müssen sich die Nutzer auch in Zukunft nicht um gesetzliche Anforderungen in der Rechnungsabwicklung kümmern: „Selbstverständlich passen wir unsere Software regelmäßig an aktuelle Vorschriften an. So bleiben unsere Kunden immer auf der sicheren Seite.“ betont Marko Fliege.

Lesen Sie Details zum GoBD-Standard in der JustOn-Dokumentation und informieren Sie sich zu JustOn auf www.juston.com

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DSGVO mit Zertifikat

Zertifizierungen erleichtern das Geschäftsleben. Man weist gegenüber Geschäftspartnern nach, dass man einen hohen Standard einhält. Sollte trotzdem mal etwas schief gehen kann der Geschäftsführer belegen, dass er alles Erforderliche getan hat. Die EU-Datenschutzgrundverordnung sieht die Möglichkeit einer Zertifizierung ausdrücklich vor, aber wie und wo kann man ein solches Zertifikat erhalten?

Einfacher Vertragsschluss zur Verarbeitung im Auftrag

So gut wie jede Firma lässt personenbezogene Daten durch Externe verarbeiten. Sie müssen daher Vereinbarungen zur Verarbeitung im Auftrag nach Art. 28 DSGVO mit ihren Auftragnehmern abschließen. Für den Vertragstext werden zumeist allgemein verfügbare Vorlagen genommen. Die Formulierung der Technisch-Organisatorischen-Maßnahmen (TOM) ist dagegen regelmäßig ein Problem. Selbst von großen Firmen bekomme ich als Datenschutzbeauftragter immer wieder TOM die oberflächlich und ohne jede Aussagekraft sind. Praktisch unmöglich, als Auftraggeber anhand dieser Unterlagen der Pflicht nachzukommen, zu prüfen ob der Auftragnehmer geeignete Garantien zur Einhaltung der Datenschutzvorschriften bietet. Bei halbwegs strikter Auslegung der gesetzlichen Vorgaben müssten hier eigentlich viele Beauftragungen scheitern. Das Gesetz zeigt aber auch einen Ausweg (Art. 28 Abs. 5), da eine Zertifizierung des Auftragnehmers gemäß Art. 42 DSGVO herangezogen werden kann um die geforderten Garantien nachzuweisen.

Geringeres Bußgeld nach Zwischenfällen

Zwischenfälle passieren, das lässt sich nie ganz verhindern. Einer der wesentlichen Gründe, warum die DSGVO für so viel Wirbel gesorgt hat, liegt in der Höhe der möglichen Bußgelder. Bis zu 20 Millionen Euro oder 4 Prozent des weltweiten Umsatzes, was auch immer höher ist, schreckt gleichermaßen große wie kleine Unternehmen. Wenn eine Firma eine gültige Zertifizierung besitzt und damit nachweisen kann alle erforderlichen Maßnahmen getroffen zu haben, kann sie jedoch gemäß Art. 83 DSGVO mit einem geringeren Bußgeld rechnen. Auch kann die Haftung der Geschäftsführung in diesem Fall anders ausfallen, da grobe Fahrlässigkeit oder Organisationsversagen ausgeschlossen werden kann.

Zertifizierungs-Standards

Datenschutzzertifikate findet man bei verschiedenen Datenschutz Verbänden oder Zertifizierungsunternehmen wie dem TÜV Rheinland. Jedoch erfüllt Keines die Anforderungen der DSGVO. Stand Februar 2019 ist noch keine Zertifizierungsstelle oder und kein Zertifizierungs-Standard offiziell zugelassen.

ISO 27001

Vor Einführung der DSGVO nahm die ISO/IEC 27001 Zertifizierung eine wichtigere Rolle ein. Es war allgemein anerkannt, dass bei einer Beauftragung der Auftraggeber mit einer Überprüfung eines solchen Zertifikates seiner Sorgfaltspflicht weitgehend nachgekommen ist. Allerdings enthält die ISO/IEC 27001 neben einem allgemeinen Vermerk zum Datenschutz keine konkreten Vorgaben zur DSGVO. Für Cloud-Dienstleister gibt es daneben schon länger die Ergänzungen ISO 27017 und ISO 27018. Neben den großen Anbietern wie Apple, Microsoft, Amazon und Google haben sich bisher wenige Cloud Provider, wie z.B. netfiles, dieser Ergänzungen angenommen.

ISO 27522

Mit der ISO/IEC 27522 befindet sich ganz aktuell eine Ergänzung zur ISO 27001 in der finalen Abstimmung, die das Thema Datenschutz allgemein aufgreift und auch ausdrückliche Referenzen auf die DSGVO enthält.

Der neue Standard ergänzt die bestehende ISO 27001 an verschiedenen Stellen, wobei jeweils genau angegeben ist, welche Teile der ISO 27001 unverändert weiter gelten und an welchen Stellen Ergänzungen angebracht werden. So wird das Thema Risikomanagement ergänzt, unter anderem um die Datenschutzfolgenabschätzung (Art. 35 DSGVO). Auch zu den Maßnahmen aus dem Anhang A der ISO 27001 bzw. der Anleitung zur Umsetzung ISO/IEC 27002 gibt es zahlreiche Ergänzungen. Dies sind zum Teil spezifische Hinweise zur Umsetzung der bestehenden Maßnahmen, aber auch ganz neue Maßnahmen. Sowohl für Auftraggeber als auch für Verarbeiter personenbezogener Daten. An verschiedenen Stellen findet man dabei den Wortlaut der DSGVO wieder. Z.B. findet sich im Kapitel 7.2.2 des Standards die Aufzählung der Grundlagen der Rechtmäßigkeit der Verarbeitung aus DSGVO Art. 6 Abs. 1 a) – f). Auch zahlreiche andere Aspekte der DSGVO, wie Verarbeitung im Auftrag, Verzeichnis der Verarbeitungstätigkeiten und „privacy by design“ finden sich in den ergänzenden Maßnahmen. Zuletzt haben sich die Ersteller der Norm noch die Mühe gemacht eine Referenztabelle zwischen der ISO 27522 und der DSGVO sowie der ISO 27017 und 27018 zu erstellen.

Für die zahlreichen Unternehmen, die heute schon eine ISO 27001 Zertifizierung besitzen, kann die ISO 27522 eine sinnvolle Ergänzung sein, um die Einhaltung der Datenschutz-Grundverordnung DSGVO gegenüber Kunden, Partnern und Behörden nachzuweisen. Sie lässt sich einfach in das bestehende Schema integrieren und im Rahmen des regelmäßigen ISO 27001 Audits zertifizieren.

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ABO Wind hat ein ausgezeichnetes Qualitätsmanagementsystem

  • Wind- und Solarparkmanagement nach ISO 9001:2015 zertifiziert
  • Prozesse zur Überführung neuer Projekte in die Betriebsführung überzeugen Gutachter besonders
  • Internationale Norm für Qualitätsmanagement bestätigt hohe Professionalität

Die Deutsche Gesellschaft zur Zertifizierung von Managementsystemen (DQS) hat das Qualitätsmanagementsystem von ABO Wind nach der internationalen Norm ISO 9001:2015 zertifiziert. Der Geltungsbereich des Zertifikats umfasst sämtliche Teile des Wind- und Solarparkmanagements: Technische und kaufmännische Betriebsführung, Service sowie Sachverständigenwesen. „Dieses Zertifikat zeichnet die hohe Qualität unserer Leistungen und die starke Kundenorientierung aus“, sagt ABO Wind-Vorstand Matthias Bockholt.

Grundlage der Auszeichnung waren drei Besuche des unabhängigen DQS-Auditors an verschiedenen Standorten von ABO Wind. Dabei hat er sich ein umfassendes Bild von den Arbeitsabläufen und der Betriebsorganisation des Unternehmens gemacht. „Auf dieser Auszeichnung ruhen wir uns nun selbstverständlich nicht aus“, versichert Bockholt: „Wir überprüfen und optimieren unsere Strukturen regelmäßig, damit unsere Kunden jederzeit hervorragende Qualität bekommen.“

Laut Gutachten der DQS überzeugt ABO Wind vor allem durch transparente Arbeitsweise und ein detailliertes Prozessmanagement. Zur Überführung von errichteten Wind- und Solarparks in die Betriebsführung gibt es bei ABO Wind eine eigene Abteilung. „Bei der Projektimplementierung sind wir laut DQS besonders gut aufgestellt. Das freut uns sehr, weil dieser Bereich ein Schlüssel zu erfolgreicher Betriebsführung ist“, sagt Bockholt.

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1. Akkreditierung für ISO 50001:2018 in Deutschland geht an die GUTcert

Die GUT Certifizierungsgesellschaft für Managementsysteme erhält von der Deutschen Akkreditierungsstelle (DAkkS) als erste Zertifizierungsstelle in Deutschland die Akkreditierung für die neue internationale Norm für Energiemanagementsysteme (EnMS) ISO 50001:2018. Ab sofort können also akkreditierte Zertifikate für effizientes Energiemanagement nach der revidierten Norm ausgestellt werden.

In einer Begutachtung durch die DAkkS hat die GUTcert den Nachweis erbracht, dass sie Zertifizierungsverfahren im Zusammenhang mit der ISO 50001:2018 fachlich kompetent nach den geforderten normativen Anforderungen durchführt.

Seit der Erstveröffentlichung der ISO 50001 im Jahr 2011 etablierte sich die Norm international. So wurden laut dem letzten ISO Survey für 2017 weltweit 22.870 EnMS-Zertifikate vergeben. Dies entspricht einem Wachstum von ca. 13% gegenüber dem Jahr 2016. Deutschland ist dabei mit insgesamt 8.314 ISO 50001-Zertifikaten im Jahr 2017 „Weltmeister“ im Hinblick auf Energieeffizienz.

ISO 50001 erfüllt Pflichten gem. EDL-G und erleichtert Integriertes Management

Die rechtzeitige Umstellung auf die neue ISO 50001:2018 ist für die GUTcert ein Garant, um auch in Zukunft diese erfolgreiche Entwicklung mitgestalten zu dürfen. Auch im Rahmen des Energiedienstleistungsgesetzes (EDL-G) wird eine Zertifizierung des EnMS anerkannt, um der Energieauditpflicht gerecht zu werden.

Mit der neuen Normversion wird zudem eine annähernd nahtlose Integration in bereits bestehende Systeme z.B. nach ISO 14001, ISO 9001, ISO 55001 und ISO 45001 möglich. Die deutsche Übersetzung „Energiemanagementsysteme – Anforderungen mit Anleitung zur Anwendung“ ist noch druckfrisch: Sie wurde im November 2018 publiziert.

Die GUTcert Akademie bietet kompetente Schulungen zu allen gängigen Managementnormen, natürlich und besonders auch zum Energiemanagement.

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Arbeitsschutz: GUTcert erhält Akkreditierung für ISO 45001:2018

Die GUT Certifizierungsgesellschaft für Managementsysteme mbH Umweltgutachter (GUTcert) erhält von der Deutschen Akkreditierungsstelle (DAkkS) die Akkreditierung für die neue internationale Norm für „Managementsysteme für Sicherheit und Gesundheit bei der Arbeit – Anforderungen mit Anleitung zur Anwendung“ (ISO 45001:2018; SGA-MS). Ab sofort können also vom Treptower Park in Berlin aus akkreditierte Zertifikate für SGA-MS nach ISO 45001:2018 ausgestellt werden.

Seit fast 10 Jahren zertifiziert die GUTcert Arbeitssicherheitssysteme: Im Februar 2009 stellte sie ihr erstes Zertifikat nach BS OHSAS 18001:2007 aus. So kam die Akkreditierung der DAkkS für die neue ISO 45001:2018 pünktlich zum Jubiläum.

ISO 45001 als Ergebnis langjähriger Erfahrungen

In die Entwicklung der ISO 45001:2018 haben internationale Experten ihre Erfahrung einfließen lassen. Alle wichtigen Industriebranchen, Arbeitgeber, Berater, aber auch Vertreter der Arbeitnehmer, z.B. die Internationale Arbeitsorganisation (ILO), waren maßgeblich beteiligt. Die Norm ist damit ein Schmelztiegel an Expertenwissen, der in eine Form gegossen wurde, die im Prinzip für Unternehmen jeder Größe und Branche anwendbar ist. Großer Vorteil: Die ISO 45001:2018 enthält im Anhang einen Leitfaden zur Einführung eines SGA-MS. Darüber hinaus kann der Standard aufgrund der einheitlichen High Level Structure (HLS) gut in bereits bestehende Managementsysteme integriert werden, etwa in ISO 50001:2018, 14001:2015, 9001:2015.

Seit der Wiedervereinigung sind die Arbeitsunfälle in absoluten Zahlen nach Angaben der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung (DGUV) von etwa 1.800.000 auf ca. 870.000 pro Jahr gesunken. Die Reduktion ist natürlich ein Erfolg, zeigt aber auch deutlich, dass noch Verbesserungspotenzial zu heben ist. Hier können SGA-MS als Instrumente zur weiteren Entwicklung genutzt werden. Außerdem begreifen viele Arbeitgeber sie in Zeiten des Fachkräftemangels und des demographischen Wandels als Chance, ihre Arbeitnehmer gesund und produktiv zu halten.

Zertifizierungen beruhen immer auf Vertrauen – und auf der Aussagekraft von Zertifikaten. Durch die Akkreditierung zeigt die GUTcert, dass sie die strengen Vorgaben der DAkkS an Kompetenz und Systematik erfüllt. Ihre akkreditierten Zertifikate stehen über die Normerfüllung hinaus als Nachweis eines funktionierenden SGA-MS.

Bringen Sie den Arbeitsschutz in Deutschland voran! 

Die GUTcert bietet bis zum 15.03.2019 zwei Kurse zum Jubiläumsrabatt an:

GUTcert Bestandskunden erhalten einen Nachlass von 20%, alle anderen den sonst üblichen Bestandskundenrabatt von 50€.

GUTcert Bestandskunden erhalten einen Nachlass von 20%, alle anderen den sonst üblichen Bestandskundenrabatt von 100€.

Geben Sie einfach bei der Anmeldung für diese Kurse im Mitteilungsfeld das Stichwort "18.02.2019 – ISO 45001" an.

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3 Jahre SAP Gold Partner – Natuvion behauptet den begehrten Gold-Status

Damit rangiert das erfolgreiche IT-Consultingunternehmen nicht nur nach wie vor auf der höchsten nationalen Partnerstufe, durch die das Softwareunternehmen außergewöhnliche Leistungen und Kompetenzen seiner Geschäftspartner honoriert. Im Laufe der vergangenen drei Jahre konnte sich Natuvion auch in weiteren Kategorien erfolgreich zertifizieren und sich dadurch stetig von den Wettbewerbern abheben.

So gehört die Natuvion GmbH zu den drei einzigen SAP Gold Partnern weltweit, die sich mit der zusätzlichen SAP Recognized Expertise im Bereich SAP Landscape Transformation schmücken dürfen. Die gleichzeitige Zertifizierung als SAP Recognized Expertise in SAP Landscape Transformation und Utilities ist in dieser Kombination sogar weltweit einzigartig.

„Wir sind sehr stolz darauf, dass unsere Gold-Partnerschaft von der SAP verlängert wurde“, so Holger Strotmann, Geschäftsführer der Natuvion GmbH. „Auf diesem Status darf man sich als Unternehmen nicht ausruhen. Die entsprechende Eignung muss jedes Jahr auf’s Neue und dauerhaft bewiesen werden. Die erneute Ernennung ist für uns Bestätigung – für die ausgewiesene Qualität, die nachhaltige Kompetenz und das zertifizierte Expertenwissen der Natuvion GmbH.“

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