Die ISO 14000-Familie – viele Veränderungen stehen ins Haus

Seit 14. September ist es so weit: Der Übergangszeitraum von drei Jahren zur Umstellung der ISO 14001:2004 auf ISO 14001:2015 "Umweltmanagementsysteme – Anforderungen mit Anleitung zur Anwendung" ist abgelaufen. Das bedeutet, dass alle Zertifikate nach der 2004er Version seit dem 15. September 2018 ungültig sind.

Obwohl alle bereits zertifizierten Unternehmen die neuen Anforderung bereits implementiert haben müssen, besteht nach wie vor einige Unsicherheit in der Interpretation und Umsetzung  bestimmter Anforderungen. Dabei ist „der eine“ Weg durch die Norm gar nicht mehr erwünscht: Geschäftsführer und Verantwortliche sind vielmehr angehalten, sich zusammenzusetzen und mit ihrem Unternehmen zu beschäftigen, um so den individuell optimalen Weg zur Verwirklichung der Norm zu finden.

Gern geben wir Ihnen Anreize, erläutern die Absichten/Inhalte der einzelnen Normkapitel und bilden so interne Verantwortliche Ihres Unternehmens weiter. In unserem Seminar Praktische Umsetzung der neuen ISO 14001:2015 erhalten Sie mit Hilfe vieler Anwendungsübungen Instrumente zur Umsetzung der neuen Anforderungen und können in entspannter Atmosphäre Möglichkeiten zur Weiterentwicklung Ihres Systems diskutieren.

Die ISO 14001 Familie bekommt Zuwachs

Zukünftig soll die Normenfamilie der ISO 14000 ff. um die ISO 14002 ergänzt werden. Die verschiedenen Teile dieser internationale Norm werden Organisationen aller Art und Größe Hilfestellungen an die Hand geben, wie man im Rahmen eines Umweltmanagementsystems (UMS) konkrete Aspekte managen oder auf veränderte Umweltbedingungen reagieren kann. Teil 1 der Norm wird einen allgemeinen Leitfaden enthalten, der gleichzeitig die Grundstruktur für die nachfolgenden Teilnormen bildet.

Die Entwicklung der Normen ISO 14007 "Bestimmung von Umweltkosten und Umweltnutzen" und ISO 14008 "Monetäre Bewertung von Umweltwirkungen und verwandter Umweltaspekte" sollen Unternehmen helfen, Umweltkosten systematisch und nachvollziehbar in Entscheidungen zu berücksichtigen – sowohl in unternehmerischer als auch politischer Hinsicht.

Die ISO 14007 ist ein anwendungsorientierter Leitfaden: Neben Umweltauswirkungen von Organisationen stehen auch deren umweltbezogene Abhängigkeiten (z.B. Verfügbarkeit natürlicher Ressourcen) im Vordergrund. Die ISO 14008 soll sich mit den Anforderungen und Empfehlungen zur Durchführung und Dokumentation monetärer Bewertungen von Umweltauswirkungen und der dazugehörigen Umweltaspekte beschäftigen. Die Werte, die anhand der ISO14008 ermittelten werden, können dann in die Anwendung der ISO 14007 mit einfließen.

Derzeit befinden sich die ISO 14002, 14005, 14007 und ISO 14008 noch in der Entwicklung. Während die Veröffentlichung der ISO 14007 und 14008 für Anfang des kommenden Jahres erwartet wird, wurde für die anderen Standards noch kein konkretes Datum bekannt gegeben – erfahrungsgemäß kann sich die Publikation noch ein 1-2 Jahre hinziehen.

Unter koreanischer Leitung wird die ISO 14009 "Material circulation of products" bearbeitet. Der Komitee-Entwurf (Committee Draft, CD) wird Ende 2018, der Vollentwurf (Draft International Standard, DIS) Ende 2019 und die Publikation Ende 2020 ertwartet.

Änderungen in bestehenden Normen der 14000er Familie

Aufgrund der Revision der ISO 14001 ergab sich Änderungsbedarf bei der ISO 14005:2010, der Anleitung für die Einführung eines UMS in mehreren Phasen. Im Gegensatz zur bestehenden ISO 14005 legt die revidierte Norm den Fokus auf den eigentlichen Implementierungsprozess für das UMS.

Umweltaudit und verwandte Untersuchungsmethoden

Im Juni dieses Jahres wurde das Erarbeiten von Methoden zur Überprüfung und Bestätigung von Umweltberichten im Kontext des zweiten Entwurfs (Commitee Draft 2) für die ISO 14016 (Guidelines on assurance of environmental reports) diskutiert. Aufgrund der erzielten Arbeitsfortschritte und Vorbereitungen wurde beschlossen, den neuen Entwurf als Vorlage für den internationalen Standard (DIS) zur Abstimmung zu stellen.

Ökobilanzen

Auch hier wurde im Juni auf einer Sitzung in Berlin entschieden, die Ausarbeitung einer normativen Änderung zu ISO 14040:2006 zu beginnen. Dabei werden über einen Zeitraum von zwei Jahren die Themen "Änderung von Definitionen" und "editorielle Änderungen" bearbeitet. Die Ausrichtung der ISO 14040 bleibt unverändert.

In zwei zusätzlichen Arbeitspaketen werden zwei weitere Anhänge zu der ISO 14044 erarbeitet. Einer der beiden Anhänge wird sich mit  "Allokationsverfahren" befassen – wahrscheinlich mit den Schwerpunkten Normalisierung, Wichtung, Aggregation und Interpretation von Life-Cycle-Assessment (LCA)-Ergebnissen. Vermutlich wird es hierzu auch noch eine technischen Spezifikation mit dem Titel "Environmental management – Life cycle assessment – Principles, requirements and guidelines for weighting and interpretation" geben.

Haben Sie Fragen oder Hinweise? Kontaktieren Sie gerne Frau Sindy Prommnitz, Tel.: +49 30 2332021-45.

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TÜV SÜD erläutert die Revision der ISO 50001

Das Energiemanagementsystem (EnMS) ISO 50001 findet bereits seit der Einführung in 2011 breite Akzeptanz in Unternehmen und hat das Bewusstsein für Ressourceneffizienz geschärft. Am 21. August 2018 wurde die Revision der Norm veröffentlicht. TÜV SÜD gibt einen Überblick über die Neuerungen der ISO 50001.

Für Unternehmen, die ihr Energiebewusstsein nach außen tragen wollen, empfiehlt sich eine ISO 50001 Zertifizierung. Neben dem positiven Image nach außen profitieren Umwelt und Organisation von dem bewussteren Umgang mit Energie. „Das Energiemanagementsystem nach ISO 50001 eignet sich grundsätzlich für alle Unternehmen, ganz unabhängig von ihrer Größe und Branche. Jedes Unternehmen entscheidet selbst, ob das EnMS dabei eigenständig oder integriert in ein bestehendes Managementsystem eingeführt wird“, erklärt Klaus-Dieter Fürsch, Product Compliance Manager TÜV SÜD Business Development, IT and Certification. Dabei rät er, Synergien zu nutzen und das EnMS in ein bestehendes Umweltmanagementsystem nach ISO 14001 oder Qualitätsmanagementsystem nach ISO 9001 zu integrieren.

Vorteile des Energiemanagementsystems

Die Energieeffizienz kann durch ein Energiemanagementsystem erhöht werden. Dies spart Energiekosten und schont die Ressourcen. Ein weiterer Vorteil ist die Steuerersparnis, denn der Gesetzgeber fördert gezielt das Engagement von Unternehmen zur Senkung des Energieverbrauchs. Hier greift der Spitzenausgleich nach Energie- und Stromsteuergesetz, die Besondere Ausgleichsregelung (BesAR) zur Begrenzung der EEG-Umlage sowie gezielte Fördermöglichkeiten. Unternehmen, die mittels Ihres zertifizierten Energiemanagementsystems den Nachweis der Effizienzsteigerung belegen, profitieren von sinkenden Energieausgaben und Steuervorteilen.

Wesentliche inhaltliche Änderungen

Die Norm übernimmt die sogenannte „High Level Structure“ (HLS), die nach einem Beschluss der ISO für alle neuen Managementsystem-Normen gilt. Diese ist bereits in der ISO 9001:2015 und der ISO 14001:2015 umgesetzt. Neu sind zudem die höheren Anforderungen an das oberste Management. Das EnMS muss nachweisbar mit der strategischen Ausrichtung der Organisation kompatibel sein und in die Geschäftsprozesse integriert werden. Verantwortlich dafür ist ein interdisziplinäres Energie-Team, das ein wirksames EnMS implementiert und fortlaufend die Leistungsfähigkeit weiterentwickelt. Es gilt sicherzustellen, dass das EnMS die gewünschten Ergebnisse erzielt, insbesondere die Verbesserung der energiebezogenen Leistung. Die „energetische Bewertung“ ist in der ISO 50001 nach der Revision klarer gefasst. Die Beschreibungen zu den Energieleistungskennzahlen und der energetischen Ausgangsbasis sind detaillierter. So ist der Zweck der zu erhebenden Daten für den Nachweis der energiebezogenen Leistung besser zu verstehen.

Ausblick

Es gilt eine dreijährige Übergangsfrist für die Einführung und Anwendung der ISO 50001:2018. In dieser Zeit sind die alte und die neue Norm parallel gültig. Die Übergangsfrist endet am 20. August 2021, dann verlieren alle ISO 50001:2011 Zertifikate ihre Gültigkeit. Bis dahin muss die Umstellung auf die revidierte Norm erfolgt sein. TÜV SÜD empfiehlt Unternehmen, sich frühzeitig mit den präzisierten und neuen Anforderungen vertraut zu machen. Die erforderlichen Anpassungen lassen sich systematisch planen. Besteht bereits ein wirksames EnMS, so sind zwar eine Vielzahl von geänderte und neue Anforderungen einzuführen, dennoch sind keine tiefgreifenden Überarbeitungen notwendig. Für Unternehmen, die bisher noch keine Zertifizierung haben, ist ein zweistufiges Verfahren für eine Erstzertifizierung notwendig. Diese erfolgen durch die akkreditierte Zertifizierungsstelle der TÜV SÜD Management Service GmbH.

Weitere Informationen:
https://www.tuev-sued.de/management-systeme/energiemanagementsysteme/iso-50001

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Rechtskataster – nervige Verpflichtung oder Werkzeug zum Erfolg? Seminar in Berlin liefert Instrumente

Zahlreiche Normen wie die ISO 9001, ISO 14001 oder die ISO 50001 fordern, dass Gesetze, Regelungen, Verordnungen, Erlässe und unternehmenseigene Regelungen stetig überwacht werden – Begriffe, die wohl  jedem Verantwortlichen manche schlaflose Nacht bereiten. Aber es hilft nichts: Gerade durch bestehende ISO-Normen sind Unternehmen – hier speziell die Geschäftsführung – daran gebunden, ihre Verpflichtungen zu kennen und aktiv zu managen.

Je nach Aufgabengebiet, Position und Branche des Unternehmens kann die Reichweite solcher Regelungen von einer überschaubaren Anzahl bis hin zu einer kaum zu überblickenden Vielfalt reichen. Aufgrund dieser Fülle an Gesetzen und Vorschriften werden Unternehmen mit der Sicherstellung der Rechtskonformität häufig vor großen Herausforderungen gestellt.

Rechtskataster als Instrument zu Struktur und Sicherheit

Um die unterschiedlichen Anforderungen einer Organisation strukturiert zu erfassen, zu verwalten und natürlich auch an die zuständigen Mitarbeiter zu kommunizieren, hat sich das Rechtskataster als eine der besten Möglichkeiten erwiesen. Grundsätzlich besteht ein Rechtskataster aus einer für das Unternehmen individuell ermittelten Liste zu beachtender Regelungen auf z.B. europäischer, bundes- und landesrechtlicher Ebene. Darüber hinaus müssen hier auch behördliche Einzelverfügungen und selbst auferlegte Regelungen erfasst werden.

So ist ein Rechtskataster die  verlässliche Gewähr für Rechtssicherheit und bildet gleichzeitig die Grundlage für eine interne und externe Auditierungen des Unternehmens. Voraussetzung ist, dass es als Werkzeug verstanden wird: sinnvoll aufgebaut und konsequent gepflegt.

Das Werkzeug Rechtskataster leben   

Um diese Herausforderung zu meistern, benötigen Unternehmen einen funktionierenden Prozess. Die Erfahrung zeigt, dass viele Unternehmen zwar ein Rechtskataster besitzen, in der Praxis jedoch viele Aspekte vernachlässigen – etwa Verantwortlichkeiten, Kommunikationswege und Wirksamkeitsprüfung. Dieser Umstand kann dazu führen, dass Unternehmen ihre Compliance gefährden und sich, ohne es zu bemerken, strafbar machen. Die Folge können Strafzahlungen oder gar persönliche Haftung sein.

Eine unendlich lange Liste an Regelungen kann jedoch kaum jemand überblicken – was Unternehmen  benötigen, ist ein handhabbares, übersichtliches und leicht anwendbares Instrument.

Rechtskataster als Basis für Ihren Erfolg – wir helfen Ihnen

In unserem Seminar Das Rechtskataster – Ein universelles Werkzeug zur Sicherung der Compliance zeigen wir Ihnen Wege auf, wie Sie Ihr eigenes Rechtskataster erstellen und so eine Grundvoraussetzungen für langfristigen Unternehmenserfolg schaffen.

Sie werden lernen, Synergieeffekte der unterschiedlichen Normanforderungen (ISO 9001, ISO 14001, ISO 50001, etc.) auf einfache Art zu nutzen, um ein übersichtliches individuelles Werkzeug für Ihr Unternehmen zu kreieren. Unser erfahrener Referent hilft Ihnen, den Durchblick im Regel-Dschungel zu behalten und dabei Ihr Unternehmen „compliant“ zu machen.

Haben Sie Fragen oder Hinweise? Kontaktieren Sie gern Frau Sindy Prommnitz, Tel.: +49 30 2332021-45.

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Events machen Nachhaltigkeit erfahrbar: Interview mit Jürgen May, Experte der Veranstaltungsbranche

Nachhaltigkeit ist in der Eventbranche kein gänzlich neues Thema. Veranstaltungen wie der FAMAB- Sustainability Summit, auf dem auch GUTcert-Prokurist Jochen Buser im Juni referierte, bringen seit mehreren Jahren erfolgreich Unternehmen aus Wirtschaft und Industrie mit denen der Event- und Live-Kommunikationsbranche zusammen. Ziel ist der Dialog von potentiellen Auftraggebern mit den Unternehmen der Veranstaltungswirtschaft.

In einem kurzen Interview teilte Jürgen May seine Einschätzungen mit GUTcert-Projektmanagerin Sarah Stenzel. Er ist Auditor für  nach nachhaltiges Eventmanagement nach ISO 20121 und Geschäftsführer der Beratungsagentur „2bdifferent“, die auf Nachhaltigkeit in der Veranstaltungswirtschaft spezialisiert ist.

Stenzel (GUTcert): Herr May, warum sollte die Planung und Durchführung von Veranstaltungen nachhaltig sein?

May (2bdifferent): Events sind als Instrument in der heutigen Marketing- und Kommunikationslandschaft nicht mehr wegzudenken. Idealerweise können Events die nachhaltige Entwicklung von Unternehmen unterstützen. Denn Glaubwürdigkeit, Authentizität und Transparenz sind vor allem da wichtig, wo Unternehmen und Marken ihre Meinungsbildner persönlich treffen – beim Event! Gerade hier kann die Philosophie eines Unternehmens in puncto Nachhaltigkeit erfahrbar werden.

Aus diesem Grund suchen immer mehr „Unternehmen mit Eventkultur“ nach Möglichkeiten, ihre unternehmensinterne Nachhaltigkeitsstrategie auch bei der Planung und Umsetzung von Messen, Kongressen, Tagungen und anderen Public Events fortzuführen. Gesucht werden deshalb verstärkt Regionen und Standorte, in denen Agenturen, Locations und Dienstleister auf die konzeptionelle Entwicklung und Umsetzung von nachhaltigen Events ausgerichtet sind.

Stenzel: Was bedeutet es, „nachhaltig“ zu veranstalten? Auftraggeber von Events sind ja oft Großunternehmen aus Industrie und Wirtschaft, die der EU Nachhaltigkeits-Berichtspflicht nachkommen müssen. Und meist werden diese Anforderungen an die Unternehmen des Wertschöpfungsnetzwerks rund um die Events nur über die Anforderungen an Lieferanten weitergegeben. Dies ist sicherlich nicht der schlechteste Ansatz, aber wohl auch nicht alles, was man tun kann.

May: Zu veranstalten bedeutet, Umweltbelastungen, finanzielle und soziale Auswirkungen entlang der gesamten Wertschöpfungskette bereits im Vorfeld zu analysieren und zu optimieren. Ein nachhaltiges Event basiert auf drei Säulen: Umwelt, Gesellschaft und Wirtschaft. Es minimiert Umwelteinflüsse, berücksichtigt gesellschaftliche Bedürfnisse und fördert die ökonomische Nachhaltigkeit, etwa in der Region, in der die Veranstaltung stattfindet.

Und mit dem Ziel, Menschen an einem ausgewählten Ort zusammenzuführen, um gemeinsam zu erleben, zu lernen und miteinander zu arbeiten, werden Reisen, Unterkunft und Verpflegung notwendig. Jede Veranstaltung führt also dazu, dass Umwelt und Klima belastet bzw. zusätzliche Ressourcen und Energie verbraucht werden. Ideen zu finden, um ein Event nachhaltig zu gestalten, ist relativ einfach. Diese in die Praxis umzusetzen, ist hingegen oft eine Herausforderung – insbesondere, da die Umsetzung je nach Anlass sehr unterschiedlich sein kann.

Was also tun, um Events nachhaltiger zu gestalten?

Je nach Größe und Tätigkeit eines Unternehmens bieten sich verschiedene Möglichkeiten, das Thema Nachhaltigkeit glaubhaft einzubinden und zu kommunizieren. Das Einführen eines Managementsystems nach zum Beispiel ISO 20121, ISO 14001 oder EMAS oder das Erstellen eines Nachhaltigkeitsberichts sind hilfreiche Mittel, auch entsprechende Siegel werden eingesetzt. Eines jedoch ist für nachhaltige Events unverzichtbar: das integrierte, kontinuierliche und systematische Planen und Durchführen der Veranstaltungen.

In Zusammenarbeit mit Jürgen May wurde zu dem Thema ein spezielles Ausbildungsprogramm entwickelt, das  es Veranstaltungsplaner*innen, Event-Manager*innen & Projektleiter*innen ermöglicht, Eventmanagement unter ökologischen, ökonomischen und sozialen Aspekten kennenzulernen. Am 13. November 2018 bietet die GUTcert Akademie das von Jürgen May geleitete Seminar „Nachhaltiges Eventmanagement: Handlungsfelder, Standards und Praxistipps“ an.     

Stenzel: Hilft mir das Seminar, mein nächstes Event nachhaltig zu gestalten?

May: Auf jeden Fall. In dem Seminar zeigen wir auf, wie Nachhaltigkeitsziele gleich zu Beginn eines Planungsprozesses formuliert werden. Dazu wird in Workshops an vier verschiedenen Eventmodellen praxisnah eine nachhaltige Planung erarbeitet. Einzelne Handlungsfelder, Zielsetzungen und Umsetzungsmaßnahmen werden mit Hilfe eines detaillierten Leitfadens aufbereitet. Ein weiterer wesentlicher Aspekt des Seminars ist die Methodik zur Auswahl und Beschaffung von Veranstaltungsleistungen (Lieferanten, Subunternehmer) nach Nachhaltigkeitskriterien.

Einige Plätze für den Kurstermin am 13. November 2018 in Berlin sind noch verfügbar: Melden Sie sich an und werden Sie Manager für nachhaltige Events oder frischen Sie bereits vorhandenes Wissen auf.

Fragen oder Hinweise richten Sie gerne an Frau Sarah Stenzel, Tel.: +49 30 2332021-52. Fragen zum Kurs „Nachhaltiges Eventmanagement: Handlungsfelder, Standards und Praxistipps“ richten Sie bitte an das Team der GUTcert Akademie, +49 30 2332021-21.

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Qualitätsmanagement an der Charité – eine Erfolgsstory

Vor mehr als einem Jahrzehnt erhielt das Institut für Sozialmedizin, Epidemiologie und Gesundheitsökonomie Charité-Universitätsmedizin Berlin sein erstes ISO 9001 Zertifikat. Seitdem ist das Institut mit einem beispielhaften Qualitätsmanagement (QMS) nach DIN EN ISO 9001 durch die GUTcert zertifiziert.

Frau Priv.-Doz. Dr. Berghöfer studierte von 1983 bis 1989 Humanmedizin an der Freien Universität Berlin. Nach ihrer klinischen Tätigkeit in der Psychiatrischen Klinik der Freien Universität ist sie seit 2001 wissenschaftliche Mitarbeiterin und in leitender Position für Personalfragen, Öffentlichkeitsarbeit, Qualitätsmanagement und die Lehrkoordination im Institut zuständig. Im Interview berichtet sie über Chancen, Stakeholder und das Wissensmanagement im Rahmen des QMS.

Lange (GUTcert): Herzlichen Dank, dass Sie heute mit uns über Ihr QMS sprechen. Seit wann ist Ihr Unternehmen denn nach ISO 9001 zertifiziert?

Dr. Berghöfer (Charité): Wir sind schon seit 2005 zertifiziert und von Anfang an auch bei der GUTcert: Mit unserem Auditor Herrn Andreas Lemke und seiner Arbeit sind wir hoch zufrieden.

Lange: Welche Motive gaben bei der Charité den Ausschlag, ein QMS einzuführen und dann auch zertifizieren zu lassen?

Dr. Berghöfer: Unser Kerngeschäft besteht aus epidemiologischen Forschungsprojekten, d.h. Forschungsprojekte, die meistens sehr viele Probanden oder Patienten beinhalten. Dies wiederum macht die Prozesse des Datenmanagements, der Datenerhebung, Verarbeitung und Analyse sehr aufwändig und komplex. Daher wurde zunehmend von den Mitarbeitern gewünscht, Prozesse zu standardisieren und uns innerhalb des Instituts auf gemeinsame Vorgehensweisen zu einigen. Das führte letztlich dazu, dass diese Mitarbeiter Standardverfahrensanweisungen entwickelten und so ein QMS von unten aufgebaut haben.

Später kam dann die Idee, das ganze System nach der ISO 9001 auszurichten. Und wenn wir uns die ganze Mühe schon einmal gemacht haben, dann sollten wir unser System auch zertifizieren lassen. Es gab damals erste Fortbildungen für die einzelnen Einrichtungen innerhalb der Charite, und ich war eine der ersten, die diese Angebote wahrgenommen hat. Das führte dazu, dass wir mit anderen Einrichtungen der Charite, die vergleichbare Pläne hatten, in Kontakt traten und uns – auch Dank des QMS – gegenseitig unterstützen konnten.

Lange: Gibt es organisatorische Erfolge durch den prozessorientierteren Ansatz?

Dr. Berghöfer: Auf jeden Fall. Wir haben durch die zunehmende Standardisierung der Prozesse in den großen Projekten und dadurch, dass nicht mehr jeder in seinem Büro „das Rad neu erfindet“ enorm Ressourcen gespart – die dann natürlich der Weiterentwicklung von Projekten oder schlichtweg der Qualität zu Gute kamen. Und durch die Zertifizierung sind wir ein attraktiver Kooperationspartner für die anderen geworden.

Lange: Die ISO 9001 durchlief ja eine Revision. Die Grundstruktur aller neuen und revidierten ISO Normen ist seit dem Jahr 2012 die sog. High Level Structure (HLS). Sie soll dazu dienen, dass sich Unternehmen im Rahmen von Managementsystemen mehr mit dem eigenen Kontext beschäftigen und daraus Risiken und Chancen fundiert ableiten, um dementsprechend ihre Aktivitäten zu planen. Eine Umfrage von uns hat allerdings ergeben, dass sich einige Unternehmen schwer damit getan haben, Chancen zu finden. War das bei Ihnen auch so?  

Dr. Berghöfer: Das kann ich eigentlich nicht sagen. Aufgrund unserer Forschungstätigkeiten haben wir uns im Grunde genommen immer überlegen müssen, wo Chancen für unsere Einrichtung sind, wer Interesse an unserer Arbeit hat, was wir tun müssen, welche Marktlücken es gibt und wo man uns vielleicht haben will.  Das mussten wir immer tun und daher war für uns keine Herausforderung. Was uns die Revision neu gebracht hat, ist, dass wir nun alles systematischer dokumentieren.  

Lange: Was genau tun Sie, um Chancen zu identifizieren? Haben Sie Beispiele?

Dr. Berghöfer: Wir haben hier die so genannte Leitungsrunde, ein Gremium, das sich wöchentlich trifft. Diese Runde hat eine erweiterte Leitungsrunde, die wiederum monatlich tagt. Deren Aufgabe war immer schon, auch mal ein bisschen strategischer zu denken und ein mehr nach außen zu gucken. Dieses Gremium wird vorrangig genutzt, um zu diskutieren, wo Chancen liegen könnten.

Eine weitere Möglichkeit zur Identifikation von Chancen ist, dass wir in unserem Fachgebiet ständig Kongresse besuchen. Dort kann man natürlich ebenfalls mitnehmen, welche neuen Entwicklungen es im Fachgebiet gibt, wo Chancen entstehen, wohin der Trend geht, was im Moment im Forschungssektor interessant, neu oder innovativ ist und wo wir hinpassen könnten. Und dieses gesammelte Wissen der Mitarbeiter wird als Input genutzt und wiederum in der Leitungsrunde diskutiert.

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Das vollständige Interview finden Sie unter https://www.gut-cert.de/….

Fragen zum Interview beantwortet Ihnen gerne Frau Hela Lange, +49 30 2332021-88.

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xt:Commerce Schnittstelle zum janolaw AGB Hosting-Service umfassend überarbeitet und zertifiziert

Die Modifizierung der von xt:Commerce entwickelten Schnittstelle für den janolaw AGB Hosting-Service wurde durch die Conspir3D GmbH vorgenommen und steht den Nutzern eines xt:Commerce Shops ab der Version 4.2 so wie 5.0 kostenfrei zur Verfügung.

Neben der Optimierung für die neuste xt:Commerce Version wurde auch die DSGVO konforme Einbindung der Datenschutzerklärung als Anhang in die E-Mail Auftragsbestätigung realisiert. Die abschließende Prüfung und Zertifizierung des Plugins durch xt:Commerce gewährleistet den Online-Händlern eine optimale Funktionsweise des janolaw AGB Hosting-Service.

Das schon seit mehr als siebzehn Jahren bewährte janolaw Prinzip der Generierung der juristischen Texte erfolgt wie bisher einfach und bequem online per Browser. Rechtliche Hintergründe müssen bei der Beantwortung des durch Rechtsanwälte bereit gestellten Frage-Antwort Kataloges dazu nicht bekannt sein. Im Falle von rechtlichen Neuerungen oder veränderter Rechtsprechung werden die juristischen Texte auch weiterhin automatisch über das durch die Conspir3D GmbH überarbeitete xt:Commerce Modul aktualisiert und sind dadurch dauerhaft abmahnsicher.

Neben der bequemen Erstellung und der automatisierten Aktualisierung der Rechtstexte können Shopbetreiber bei Nutzung des janolaw AGB Hosting-Services auch die moderne Online Streitschlichtung von janoFair nutzen. Vorteil janoFair: Die Nutzung ist kostenfrei, im Gegensatz zu der durch die Europäische Verordnung (ODR-Verordnung) eingeführten Online-Streitbeilegung (OS)-Plattform. Online-Händler können Ihre Teilnahme an dem fairen anwaltlichen Schlichtungsverfahren mit dem zur Verfügung gestellten janoFair Siegel ihren Endkunden signalisieren

Die komfortable Schnittstellen-Lösung mit Abmahnhaftung für die automatisierte Aktualisierung der Rechtstexte gibt es nicht nur für xt:Commerce sondern auch für mehr als 35 Shopsysteme wie z.B. OXID, Shopware, Strato, Gambio, JTL-Shop, modified oder plentymarkets.
Schnittstellenübersicht & Einbindungsanleitung

Über Conspir3D GmbH

Die Firma Conspir3D GmbH wurde ursprünglich als Firma Code-WorX 2005 von Jan Giebels gegründet. Durch eine Umfirmierung im Jahre 2016 entstand die Conspir3D GmbH.

Ziel des Unternehmens ist es, professionell Kunden im Bereich der additiven Produktion als auch im Rapid Prototyping zu beraten, zu schulen und individuelle Lösungen zu erarbeiten. Aufgrund der Historie werden auch Leistungen in klassischen IT-Bereichen angeboten. Unterstützt werden Kunden bei branchen- und maschinenspezifischen Eigenentwicklungen rund um alle Bereiche der formgebenden Technologien. Dabei spielt es keine Rolle, ob es sich um klassische CNC Anlagen oder moderne 3D-Drucker handelt. Ebenso fungiert die Conspir3D GmbH als Technologieintegratoren, die klassische Produktionsverfahren mit modernen Technologien verbinden und dem Kunden somit einen erheblichen Marktvorsprung verschaffen. Speziell die Integration von Rapid Manufacturing in die bestehende IT-Systemlandschaft schließt die Lücke zwischen Produktentwicklung und Produktion.

Kontakt

Conspir3D GmbH

Berliner Str. 1
64354 Reinheim
Deutschland

Tel: +49 6162 916 7296
Fax: +49 6162 916 7298
Mail: info@conspir3d.com
www.conspir3d.com

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Die Klaus Faber AG erhält das CrefoZert Bonitätszertifikat

Die Creditreform Saarbrücken hat der Klaus Faber AG 2018 erstmalig das Bonitätszertifikat CrefoZert verliehen und bescheinigt damit dem Unternehmen eine sehr gute Bonität. Überreicht wurde die Auszeichnung durch Herrn Dr. Carsten Uthoff, Geschäftsführer bei Creditreform Saarbrücken, an den Vorstand der Kaus Faber AG, Herrn Joachim Czabanski, Herrn Joachim Krimmel und Herrn Christian Reißner.

Basis der Zertifizierung ist eine professionelle Jahresabschlussanalyse durch die Creditreform Rating AG, einer BaFin-zertifizierten Tochter­gesellschaft der Creditreform Gruppe. Hinzu kommen die Daten der aktuellen Wirtschaftsauskunft sowie Einschätzungen zur aktuellen Situation und den Zukunftsperspektiven des Kandidaten, die in einer persönlichen Befragung ermittelt werden. Die Klaus Faber AG erfüllt mit einem ausgezeichneten Bonitätsindex von 133 Punkten alle strengen Vorgaben und Bedingungen in besonderem Maße.

„Wir freuen uns sehr über die Auszeichnung durch Creditreform Saarbrücken, die die sehr gute Geschäftsentwicklung des Unternehmens über die letzten Jahre dokumentiert. Die sehr solide Kapitalausstattung und Finanzkraft geben uns komfortablen Spielraum bei der strategischen Entwicklung der Faber Gruppe“, so Joachim Czabanski.

Alle Bedingungen der Zertifikatsverleihung sowie weitere allgemeine Informationen können Sie unter folgendem Link einsehen:

https://www.creditreform.de/crefozert.html

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Losberger De Boer erfolgreich auf aktuellste Normen zertifiziert

Im Juli 2018 wurden die Zertifizierung für das Qualitätsmanagement nach DIN ISO 9001:2015 und für das Umweltmanagement nach DIN ISO 14001:2015 erneut bestätigt.

Losberger De Boer legt großen Wert auf erstklassige Qualität. Diesen Anspruch stellen wir durch sorgfältig definierte Betriebsabläufe sicher. Deshalb haben wir uns umfassend für die Bereiche Konstruktion, Produktion, Montage, Verkauf und Vermietung nach DIN ISO 9001 (Qualitätsmanagementsystem) zertifizieren lassen.

Um unseren Beitrag zum Schutz der natürlichen Lebensgrundlagen und der Umwelt zu leisten, richten wir unser betriebswirtschaftliches Handeln sowie alle unternehmerischen Entscheidungen am Aspekt der Nachhaltigkeit aus. Dies wird uns durch die Zertifizierung nach DIN ISO 14001 (Umweltmanagementsystem) bescheinigt.

Qualität mit Brief und Siegel

Die Losberger GmbH wurde erstmals 2013 zertifiziert und hat seitdem alle Rezertifizierungen erfolgreich bestanden. Jetzt erfolgte die Zertifizierung sowohl für unser Qualitätsmanagement wie auch unser Umweltmanagement nach den aktuellsten Normen DIN ISO 9001:15 und DIN ISO 14001:15. Selbstverständlich ist neben Losberger auch De Boer umfassend unter anderem nach DIN ISO 9001 und DIN ISO 14001 zertifiziert. Was das für uns und unsere Kunden bedeutet, lesen Sie im nächsten Newsletter.

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„Zertifizierte Auftragsdatenverarbeitung“: TÜV Süd zeichnet LapID erneut mit Zertifikat aus

Nicht erst seit dem Inkrafttreten der DSGVO steht das Thema Datenschutz bei LapID hoch im Kurs. Bereits seit einigen Jahren unterzieht sich LapID der strengen Datenschutz- und Datensicherheitsprüfung der Fachzertifizierungsstelle TÜV Süd Sec-IT GmbH. Nun ist LapID erneut mit dem offiziellen Prüfsiegel „Zertifizierte Auftragsdatenverarbeitung“ ausgezeichnet worden. Das Besondere in diesem Jahr: Die Zertifizierung bezieht sich nicht nur auf die elektronische Führerscheinkontrolle von LapID, sondern auch auf die Fahrerunterweisung nach UVV.

Anfang 2018 erst ist das LapID-Portfolio durch eine automatisierte Lösung für die Fahrerunterweisung nach UVV ergänzt worden. Umso mehr freut sich Geschäftsführer Jörg Schnermann, dass die TÜV-Zertifizierung auch in diesem Jahr so gut vonstattenging: „Auch wenn wir erst zu Beginn des Jahres mit der Fahrerunterweisung gestartet sind, war es uns ein besonderes Anliegen, dass wir die strengen Datenschutz- und Datensicherheitsauflagen direkt mit beiden Produkten erfüllen. Für Fuhrparkmanager ist es absolut notwendig, dass im Unternehmen eingesetzte elektronische Lösungen zweifelsfrei rechtssicher sind und Datenschutzrichtlinien eingehalten werden.“

Das E-Learning-Tool zur Fahrerunterweisung bietet interaktive Inhalte sowie einen Abschlusstest und kann orts- und zeitunabhängig durchgeführt werden. Zudem ist es für Kunden und Interessenten eine perfekte Ergänzung zur elektronischen Führerscheinkontrolle. Die Vorteile liegen klar auf der Hand: Beide Themen können bei LapID in einem System abgedeckt werden und sind dank der erneuten Zertifizierung nachweislich sicher. Auch die diesjährige Überprüfung durch den TÜV umfasste unter anderem wieder eine Dokumentenprüfung, eine Datenschutzschulung aller Mitarbeiter, einen S chwachstellenscan und das Audit vor Ort. Bei LapID müssen demnach Datensicherheits- und Datenschutzmaßnahmen sowie interne Abläufe regelmäßig überprüft und hinterfragt werden. „Nur so können wir unseren Kunden den höchstmöglichen Standard in puncto Datenschutz und Datensicherheit garantieren.“, so Schnermann.

Auch für die Zukunft sieht der Geschäftsführer LapID gewappnet: „Unser oberstes Ziel ist es, diesen hohen Sicherheitsstandard stets beizubehalten und auch künftig bieten zu können. Dies betrifft insbesondere auch die mögliche Einführung weiterer Lösungen für Compliance-Themen.“

Grundlage der objektiven Prüfung ist ein umfangreicher Anforderungskatalog „zur Bewertung und Zertifizierung von Auftragsdatenverarbeitungen von Auftragnehmern“. Die Zertifizierung wird nur nach sorgfältiger und erfolgreich abgeschlossener Prü fung sowie Freigabe durch einen unabhängigen Sachverständigen erteilt und ist dann für ein Jahr gültig. Für Kai Rosenthal, der die jährliche Abnahme bei LapID koordiniert, ist die Zertifizierung immer besonders spannend: „Das ganze Jahr über beschäftige ich mich mit Anforderungen an Datenschutz und Datensicherheit. Auch die Vorbereitungen zur Prüfung laufen eigentlich das ganze Jahr über. Spätestens wenn die TÜVPrüfer ihren Termin in unserem Hause ankündigen, beginnt für mich die heiße Phase. Dann kann es für mich auch schonmal richtig stressig werden. Zu sehen, dass sich die harte Arbeit und Mühe nach erfolgreicher Zertifizierung ausgezahlt hat, lässt den Stress der vergangenen Wochen und Monate jedoch schnell vergessen.“

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TÜV SÜD bietet Online-Angebotskonfigurator zur ISO 9001

Qualitätsmanagement ist ein Thema, das Unternehmen in allen Branchen angeht. Vor allem die Zertifizierung nach der Norm ISO 9001 durch einen anerkannten Prüfer ist für viele Unternehmen wichtig, um zu dokumentieren, dass die Mindestanforderungen an ein Qualitätsmanagementsystem hinsichtlich Kundenansprüchen sowie Anforderungen an die Produkt- bzw. Dienstleistungsqualität gewährleistet werden. TÜV SÜD bietet seit diesem Jahr einen Online-Konfigurator, mit dem Unternehmen die Kosten für eine Zertifizierung nach DIN EN ISO 9001:2015 innerhalb kürzester Zeit ermitteln können.

Neben dem normalen Angebotsformular, das nach wie vor auf der Website zum Ausfüllen bereitsteht, bietet TÜV SÜD jetzt auch direkte Informationen über den Online-Konfigurator. Damit können Unternehmen die Kosten für eine ISO 9001-Zertifizierung binnen weniger Minuten kalkulieren lassen und erhalten so sehr schnell eine solide Grundlage für ihre Entscheidung. Nötig sind dafür nur wenige Daten zum Kunden und dessen Zertifizierungsstatus. Die Erfahrung der ersten Monate zeigt, dass der Kostenkonfigurator sehr gut angenommen und häufiger verwendet wird, als das Online-Formular. Sollte das Angebot zusagen, können Unternehmen das angefügte Auftragsblatt sofort ausfüllen und per E-Mail zurücksenden.

Bisher besteht dieser Service allerdings nur für Unternehmen mit bis zu 20 Mitarbeitern aus bestimmten Branchen mit Sitz in Deutschland. Alle anderen Interessenten können zur Information über die Kosten einer Zertifizierung nach der DIN EN ISO 9001:2015 weiterhin das bewährte Online-Formular verwenden.

Die TÜV SÜD Management Service zertifiziert Unternehmen nach der aktuellen DIN EN ISO 9001:2015 und bietet Hilfe bei der Umstellung auf die aktuelle Norm in Form von einem kostenlosen Leitfaden oder Delta Audits. Unter anderem gibt es dazu auch einen kostenlosen Leitfaden auf der Website.

Am 15. September 2018 endet die dreijährige Übergangsfrist, bis zu der die Neuerungen der prozess- und risikoorientierten Zertifizierungsnorm vollständig umgesetzt sein müssen. Das alte Zertifikat verliert dann seine Gültigkeit. Zwei Drittel der Kunden haben bereits erfolgreich umgestellt.

Den Angebotskonfigurator für die Zertifizierung nach DIN ISO 9001 finden Interessierte unter: www.tuev-sued.de/ms/angebot-9001.

Weitere Informationen über die ISO 9001 gibt es hier: https://www.tuev-sued.de/iso-9001.

Den Leitfaden zur Umstellung auf die ISO 9001:2015 können Sie hier downloaden:

https://www.tuev-sued.de/management-systeme/iso-9001/leitfaden-iso-9001-2015.

Tagesseminare rund um die ISO 9001:2015 finden Sie hier: www.tuev-sued.de/kundenforum.

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