AV-TEST zeichnet G DATA mit 100. Test-Zertifikat für Sicherheitssoftware aus

Besondere Auszeichnung für G DATA: Das unabhängige Testinstitut AV-TEST hat dem deutschen IT-Sicherheitshersteller das 100. Test-Zertifikat verliehen. Die Geschäftsführer Maik Morgenstern und Guido Habicht sowie Testlabor-Leiter Erik Heyland überreichten den Preis persönlich auf dem G DATA Campus in Bochum an G DATA Vorstand und Firmengründer Kai Figge und Andreas Lüning.

„Einhundert Zertifikate für unsere Sicherheitslösungen sind eine beeindruckende Zahl. Wir freuen uns sehr über diese Auszeichnung von einem der weltweit renommiertesten Testlabore für IT-Sicherheitslösungen. Das zeigt, was für einen Stellenwert IT-Sicherheit »Made in Germany hat«“, sagt Kai Figge, Vorstand und Gründer der G DATA Software AG.

Bei der Übergabe lobte Guido Habicht, CEO von AV-TEST, die langjährige Zusammenarbeit: „Seit über 30 Jahren steht G DATA für zuverlässigen Schutz von Unternehmens-IT und Endanwender-PCs. Seit Gründung unseres Testinstitutes 2004 begleiten wir G DATA und bestätigen mit unseren Tests die gute Arbeit der Sicherheitsexperten und ihrer Produkte.“

Neben den regelmäßigen Zertifizierungen in den vergangenen 14 Jahren gab es bereits 2016 einen besonderen Preis für G DATA: Für die Managed Endpoint Security powered by Microsoft Azure bekamen der deutsche IT-Sicherheitshersteller und Microsoft zusammen den AV-TEST Innovation Award verliehen.

Über AV-TEST

Die AV-TEST GmbH ist ein unabhängiger Anbieter für Services im Bereich IT-Sicherheit und Anti-Viren-Forschung mit Fokussierung auf die Ermittlung und Analyse der neuesten Schadsoftware und deren Einsatz in umfassenden Vergleichstests. Die Aktualität der Testdaten ermöglicht die reaktionsschnelle Analyse neuer Schädlinge, die Früherkennung von Trends im Viren-Bereich sowie die Untersuchung und Zertifizierung von IT-Sicherheitslösungen. Die Ergebnisse des AV-TEST Institutes stellen ein exklusives Informations-Fundament dar und dienen Herstellern zur Produktoptimierung, Fachmagazinen zur Ergebnis-Publikationen und Endkunden zur Orientierung bei der Produktauswahl.

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„Das Bewachungsregister sorgt für noch mehr Sicherheit bei Sicherheitsdienstleistungen“

Bereits heute ist es so, dass Gewerbetreibende und Wachpersonal ihre Qualifikation für Bewachungstätigkeiten nachweisen müssen. Mit dem Bewachungsregister (BWR) liegt jetzt ein Gesetzesentwurf zur Freigabe beim Bundesrat vor, mit dem in Zukunft erstmalig  bundesweit satt regional alle Daten zu Bewachungsunternehmen an einer Stelle zusammengeführt werden sollen. „Das macht die Überprüfung von Sicherheitskräften und Wachleuten wesentlich effizienter und ist ein deutlicher Beitrag zur Sicherung der Qualität von Sicherungsdienstleistungen“, erklärt Jörg Müller von der UDS Beratung.

Die grundlegende Qualifikation, um Bewachungstätigkeiten ausüben zu dürfen, erwerben Sicherheitsmitarbeiter für Bewachungsunternehmenin der Regel bei den Industrie- und Handelskammern und erhalten dafür einen entsprechenden Nachweis. Um die Unternehmensqualifikation nachzuweisen, ist aber auch die Einhaltung von Normen wie der neuen DIN 77200:2017-11 gefordert, die einen einheitlichen Standard und weitreichende Anforderungen an Qualifikation, Organisation und Prozessqualität von Sicherungsdienstleistungen (SDL) definiert.

Die UDS Beratung unterstützt die Qualifizierung von Sicherheitsunternehmen im Sinne der Normen mit den von ihr entwickelten und angebotenen Seminaren und Beratungskonzepten. In der Schulung für Sicherheitsdienstleister beschäftigen sich Sicherheitsdienste mit den Forderungen der neuen DIN 77200 und werden anhand von ausgearbeiteten Checklisten auf die Zertifizierung vorbereitet. „Wenn Sicherheitsunternhmen sich heute für Ausschreibungen bewerben, wird eine Zertifizierung nach DIN 77200 immer häufiger gefordert, d. h. die Schulungen der UDS Beratung bringen Sicherheitsbetriebe auch bei ihren Bewerbungen um Sicherheitsjobs weiter.“ Das nächste offene UDS-Seminar für Sicherheitsdienstleister findet am 21.11.2018 in Fulda statt.

Darüber hinaus unterstützt die UDS Beratung kleine und große Sicherheitsunternehmen mit passenden Zertifizierungslösungen und bietet Checklisten für die Einführung eines QM-Systemsfür SDL. Weiterführende Informationen erhalten Interessierte unter https://www.uds-beratung.de/din-77200-sicherheitsdienstleistungen/

Mehr zum Bewachungsregister (BWR) unter

https://www.bmwi.de/Redaktion/DE/Artikel/Mittelstand/gewerberecht-bewacherregister.html

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Prozessintegrationslösung FIS/xee Next Generation zertifiziert für SAP S/4HANA On- Premise

Die Interface Software CA-EDI 4.0 für das Product FIS/xee Business- and Process Integration 2018 ist von der SAP SE erfolgreich für SAP S/4HANA On-Premise 1709 zertifiziert worden. IT-Systeme, Geschäftsprozesse, Kunden und Lieferanten lassen sich mit der EDI-Lösung FIS/xee Next Generation erfolgreich in die neue SAP-Produktgeneration integrieren.

Um unterschiedliche IT-Systeme nahtlos für einen reibungslosen Datenaustausch mit Geschäftspartnern sowie intern zu verbinden, müssen EDI-Tools alle gängigen Standards und Formate beherrschen. Sie müssen ferner in der Lage sein, die neuesten Versionen der für den Datenaustausch relevanten Systeme einzubinden. Erst im Frühjahr 2017 hatte FIS/xee die Zertifizierung für OFTP2 von der Odette erhalten und erfüllt damit alle Voraussetzungen für einen schnellen Datenaustausch im Automobilsektor. FIS/xee wird dabei auch im SAP-ERP-Umfeld höchsten Standards gerecht und wird bereits über Jahre erfolgreich von vielen Unternehmen eingesetzt.

Das jüngste SAP-Zertifikat bestätigt der FIS/xee Business- and Process Integration 2018 die erfolgreiche Integration in SAP S/4HANA On-Premise 1709 und das Handling einfacher und multipler IDocs. In Zeiten der digitalen Transformation wird es für Unternehmen immer wichtiger, systemübergreifende Prozesse zu implementieren. Durch die Anbindung heterogener Drittsystemen an die neue Produktgeneration S/4HANA gestalten Unternehmen ihre Prozesse durchgängig und digital, Abläufe beschleunigen sich und die Unternehmen verschaffen sich erhebliche Wettbewerbsvorteile.

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Auditor bestätigt einzigartiges Qualitätsmanagement-System nach DIN EN ISO 9001:2015. Seminaranbieter mit vollumfänglich digitalem Bildungsmanagement

Die DIN EN ISO 9001 legt laut Wikipedia „die Mindestanforderungen an ein Qualitätsmanagementsystem (QM-System) fest, denen eine Organisation zu genügen hat, um Produkte und Dienstleistungen bereitstellen zu können, welche die Kundenerwartungen sowie allfällige behördliche Anforderungen erfüllen.“

Neue Norm 9001:2015

Dieses Managementsystem ist auch bei der Kompakttraining GmbH & Co. KG, Weiterbildungsträger aus Hamburg seit mehreren Jahren fest etabliert und wird jährlich von einem externen Auditor überprüft. Mit der neuen Norm 9001:2015, die ab November 2018 für alle verpflichtend ist, sind besonders die Kapitel Risiko- und Wissensmanagement geschärft und erweitert worden.

Das Team der Hamburger hat sich dieser Herausforderung gestellt und sein QM-System so erweitert und angepasst, dass der auf dem internationalen Weiterbildungsmarkt spezialisierte Auditor und Zertifizierer bei dem Unternehmen ein „vollumfänglich beherrschtes digitales Bildungsmanagement“ vorfand.

Einzigartiges QM-System

Er war sprach dem Weiterbildungsanbieter keine Empfehlungen und keine Abweichungen für sein „einzigartiges QM-System“ aus und stellte das für drei Jahre gültige Zertifikat DIN EN ISO 9001:2015 aus, zeigte sich besonders vom Digitalisierungsgrad der Dienstleistungen begeistert und bewertete den ganzheitlichen digitalen Service-Prozess sogar als „Referenz für die Branche“.

„Gelebtes“ Qualitätsmanagement

Bereits seit der Gründung arbeitet das gesamte Team des Seminar-Anbieters mit hoher und beständiger Qualität und nahe an den Normvorgaben des Qualitätsmanagements. Aber erst 2012 wurden die Prozessschritte auf Papier gebracht, extern begutachtet – im darauf folgenden Jahr wurde die Zertifizierung mit Bravour bestanden. „Das war -und ist auch wieder aktuell – der Erfolg eines dynamischen Weges in der Organisation- und Prozessumsetzung und der Zusammenarbeit des gesamten Trainerstabs“, lobt Geschäftsführer Dipl.-Kfm. Ingo Scheider ausdrücklich alle seine Mitarbeiter.

Fachauditoren

Beide Geschäftsführer, Ingo Scheider und Dipl.-Psych. Annette Feist, sind selbst ausgebildete Qualitätsmanagement-Fachauditoren und haben mit ihrer Fachkompetenz und ihren Erfahrungen sowohl bereits bestehende Qualitätsmanagementsysteme optimiert als auch erfolgreich Funktionierende in anderen mittelständischen Unternehmen implementiert.

Auch für sie war es eine Herausforderung, da nicht der funktionierende und gut aufgestellte Service der Kompakttraining GmbH & Co. KG überprüft wurde, sondern besonders die Führung und Leitung in der neuen Norm besonders im Focus stehen. Aber durch gute Teamarbeit sind die Hamburger einer der ersten Seminaranbieter, die die neue Norm komplett erfüllen und die einzigen, die sie ohne Abweichungen bestanden haben.

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BITKOM e.V. & GUTcert– ein starkes Team!

Die GUTcert ist dem Verband BITKOM beigetreten. Damit verstärkt die GUTcert ihre Präsenz in der digitalen Welt. Mit ihrem Fachwissen aus der IT-Sicherheit und dem Datenschutz wird die GUTcert sich über die Mitgliedschaft weiter im Sinne ihrer Kunden vernetzen.

Der Bitkom ist der Digitalverband Deutschlands. Er arbeitet an den digitalen Themen, die die deutsche Wirtschaft heute und in Zukunft bewegen. Hierzu werden Key Player aus Wirtschaft, Wissenschaft, Politik und Medien zusammengebracht. Über 1.700 Mitgliedsunternehmen sind im Netzwerk des Bitkom aktiv, darunter Unternehmen wie BMW, ZF aber auch Airbus und die Deutsche Bahn.

Sowohl etablierte Player als auch zahlreiche Start-ups gehören zum Netzwerk des Bitkom. Mitglieder des Bitkom nutzen das Netzwerk zum Aufbau und zur Pflege von Geschäftsbeziehungen und strategischen Allianzen.

Unter dem Dach des Bitkom sind die verschiedensten Expertisen vereint, z.B. aus den Bereichen künstliche Intelligenz, Industrie 4.0, Mobilität und Logistik, aber auch aus Bereichen wie Software und digitale Plattformen. In über 100 Fachgremien tauscht sich Deutschlands größter Expertenkreis zu digitalen Themen aus.

Bereits am Anfang des Jahres fand eine erste Zusammenarbeit der GUTcert und des BITKOM e.V. statt. Teresa Ritter referierte im Januar auf der Neujahrestagung der GUTcert über „Künftige Trends und Herausforderungen bei der Umsetzung von IT-Sicherheit“.

Da die Themen Informationssicherheit und Datenschutz naturgemäß auch im Bereich der Zertifizierung von großer Bedeutung sind, war der logische Schritt, die Erfahrungen aus Audits zur Informationssicherheit nach ISO 27001 oder dem IT Sicherheitskatalog einzubringen, aber auch die IT Sicherheit der KRITIS Betreiber in den Arbeitskreisen im BITKOM e.V. zu diskutieren.

Die GUTcert strebt danach, durch aktives Mitwirken als Mitglied, gerade bei neuen Richtlinien und Regelungen, ihren Kunden die neuesten Entwicklungen und Trends schnell und kompetent vermitteln zu können. Fragen zum Thema Informationssicherheit beantwortet Ihnen gerne Herr Marcel Däfler, marcel.daefler@gut-cert.de / Tel: +49 30 2332021-79.

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DS Deutsche Systemhaus GmbH erfolgreich nach DIN EN ISO 9001 und DIN EN ISO/IEC 27001 zertifiziert

Das Managementsystem der DS Deutsche Systemhaus GmbH ist seit dem 19.01.2018 nach DIN EN ISO 9001:2015-11 sowie nach DIN EN ISO/IEC 27001:2017-06 zertifiziert. Nach eingehender Überprüfung aller entsprechenden Prozesse hat das Systemhaus die jeweiligen Audits erfolgreich absolviert.

Die ISO 9001 Zertifizierung beinhaltet die Prüfung des Qualitätsmanagementsystems. Dies betrifft die Erwartungen der Kunden sowie die gesetzlichen Vorgaben bezogen auf die Bereitstellung von Produkten und Dienstleistungen. Im Falle der DS Deutsche Systemhaus GmbH bezieht sich die Zertifizierung auf IT Dienstleistungen und den Rechenzentrumsbetrieb.

Bei der ISO/IEC 27001 Zertifizierung werden die Anforderungen an Aufstellen, Umsetzen, Betrieb, Überwachung, Bewertung, Wartung und Verbesserung von dokumentierten Informationssicherheit-Managementsystemen in Bezug auf die allgemeinen Geschäftsrisiken einer Organisation überprüft. Auch hierbei bezieht sich die Zertifizierung der DS Deutsche Systemhaus GmbH auf IT Dienstleistungen und den Rechenzentrumsbetrieb.

Geschäftsführer Christian Paulus ist sehr stolz auf die errungenen Zertifizierungen: „Wir können damit zeigen, dass wir sowohl auf die aktuellen als auch auf zukünftige Herausforderungen bestens vorbereitet sind. Nicht nur unser internes Management, auch unsere Kunden und Lieferanten profitieren von nachvollziehbaren und transparenten Prozessabläufen. Darüber hinaus stellen wir mit der ISO/IEC 27001 Zertifizierung ein Höchstmaß an technologischer Sicherheit und Verfügbarkeit sowie die absolute Integrität ihrer Daten sicher.“

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Mit dem kostenfreien IDD-AnlegerprofilFINDER des IVFP weiterhin unabhängig beraten

Am 23. Februar ist die IDD in Deutschland in Kraft getreten. Das Institut für Vorsorge und Finanzplanung (IVFP) hat sich im Rahmen der IDD intensiv mit dem Thema der Anlegerprofilierung gemäß § 7c Abs. 1 VVG beschäftigt. „Bei einer Beratung zu einem Versicherungsanlageprodukt müssen die Kenntnisse und Erfahrungen, die finanziellen Verhältnisse sowie die Risikoneigung des Kunden berücksichtigt werden“, erklärt Andreas Kick, Senior Consultant am IVFP. „Mit dem kostenlosen AnlegerprofilFINDER stellen wir dem Markt eine Software zur Verfügung, die auf Basis der genannten Aspekte ein individuelles Anlegerprofil ermittelt und möglichen Produktgattungen zuordnet.“

Mit dem AnlegerprofilFINDER führen Sie anhand weniger Fragen schnell und einfach eine Anlegerprofilierung durch. Das hinterlegte generische Produktmatching zeigt Ihnen an, welche Produktgattungen am besten zu Ihrem Kunden passen. Interessenten können sich unter www.ivfp.de/software/idd/ ihren Zugang zur kostenfreien Beratungssoftware zusenden lassen.

Weiterhin hat das IVFP mehrere Versicherungsgesellschaften während der Konzeption und Umsetzung ihrer IDD-Beratungsprozesse unterstützt. Insbesondere bei der Entwicklung der Lösungen für die Stuttgarter Lebensversicherung und für die Swiss Life konnte das IVFP einen maßgeblichen Beitrag leisten. Weitere Anwendungen befinden sich gerade in Umsetzung.

Darüber hinaus wurden mehrere Beratungsprozesse im Bereich der Anlegerprofilbestimmung mit den begehrten Gütesiegeln des IVFP ausgezeichnet. Damit verbunden ist eine intensive Prüfung bestehender Software-Prozesse. Nur wer die vorab festgelegten Kriterien erfüllt, erhält die Zertifizierung. Auf dieser Basis konnte beispielsweise die Alte Leipziger und die Nürnberger Lebensversicherung entsprechend geprüft und ausgezeichnet werden. Gerade in einem sehr heterogenen Bereich, mit den verschiedensten Softwarelösungen, schafft eine unabhängige Prüfung dieser Art Vertrauen bei den Vermittlern und Kunden.

Weitere Informationen gibt es unter www.ivfp.de

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Compliance in der Hotelbranche: Bisher noch nicht alle Hotels EDL-G-konform

Im Sinne des EDL-G müssen sich alle Hotels mit dem Thema Energie auseinandersetzen, die laut EU-Definition als große Unternehmen zählen – also alle Nicht-KMU. Das heißt, dass mindestens alle Hotels betroffen sind, die mehr als 250 Mitarbeiter haben ODER bei denen der Jahresumsatz über 50 Mio. € und die Jahresbilanzsumme mehr als 43 Mio. € betragen.

Auch wenn viele der ca. 44.000 Betriebe des Beherbergungsgewerbes in Deutschland mittelständisch organisiert sind, gibt es noch genügend größere Hotels, Zusammenschlüsse bzw. Hotelketten, die dem EDL-G unterliegen. Auch Hotels, die erst nach 2015 die KMU-Grenzen überschritten haben, sind verpflichtet, das Handhaben von Energiethemen systematisch anzugehen. Deshalb empfiehlt es sich auch für solche Beherbergungsbetriebe, die gegenwärtig noch knapp unter der EU-Definition liegen, frühzeitig aktiv zu werden.

Konformität mit dem EDL-G besteht, wenn ein Energiemanagementsystem (EnMS) nach DIN EN ISO 50001 oder EMAS eingeführt und zertifiziert bzw. validiert wurde. Die Zertifizierung/Validierung gilt als Nachweis, der jederzeit vom Bundesamt für Ausfuhrkontrolle BAFA (BAFA) von den betroffenen Unternehmen verlangt werden kann. Eben dies geschah verstärkt in den letzten Monaten: das BAFA forderte diverse Unternehmen dazu auf, einen Konformitätsnachweis vorzulegen. Auch Betriebe, die kurz unter den Schwellenwerten der EU-Definition lagen, wurden überprüft.

Kann kein Nachweis vorgelegt werden, sind zunächst Bußgelder von bis zu 50.000€  zu entrichten. Im zweiten Schritt wird eine kurze Frist zur Nachbesserung der „Compliance-Verletzung“ gewährt. Dies bedeutet, dass gegebenenfalls sehr schnell ein vollständiges Energiemanagementsystem aufgebaut und ein Audit organisiert werden muss. So kommen zu dem Bußgeld noch zusätzliche Kosten durch personelle Engpässe und kurzfristiges Aufstocken von Ressourcen dazu.

Das Einführen und Zertifizieren eines EnMS oder EMAS muss nicht kompliziert sein und lohnt nicht nur im Hinblick auf die Compliance. Durch einen systematischen Umgang mit dem Thema Energie lassen sich erfahrungsgemäß schon durch geringe Investitionen große Effekte und Einsparungsmaßnahmen erreichen. Allein durch ein geschärftes Bewusstsein der Geschäftsführung, der Energieverantwortlichen und Mitarbeiter für energetische Abläufe und „Stromfresser“ lässt sich oft bares Geld sparen.

Smarte Softwarelösungen helfen, die alltäglichen Aufgaben umzusetzen: Erfassen, Überwachen, Planen und Bewerten mit nur einem Tool erleichtert das Verwalten von Energiedaten und Informationen. Ein solches Tool, speziell für die Hotelbranche, stellen wir auf unserem Exzellenznetzwerk Energiemanagement 2018 vor.

Beherbergungsbetriebe, die als Nicht-KMU gelten, sollten die Situation nicht weiter ausreizen und auf den Brief des BAFA warten: Werden Sie jetzt aktiv!

Fragen zum Thema beantwortet Ihnen gerne Frau Juliane Zimmermann, Tel.: +49 30 2332021-26.

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ISO 50003 – Erfahrungen aus der Gips-Industrie

Seit Herbst 2017 greift im Rahmen der Akkreditierung für Energiemanagementsysteme (EnMS) nach ISO 50001 die neue Akkreditierungsnorm ISO 50003. Sie regelt die Anforderungen an Zertifizierungsgesellschaften, beeinflusst jedoch indirekt auch die zertifizierten Unternehmen, u.a. durch das Ermitteln  der  Auditdauer und verifizierbare Nachweise zur fortlaufenden Leistungsverbesserung,  z.B. anhand belastbarer Kennzahlen.

Beim Energieeffizienznetzwerk „bbs effizient“ des Bundesverbands Baustoffe – Steine und Erden e.V. wurden die Auswirkungen der Akkreditierungsnorm ISO 50003 auf die Zertifizierung nach ISO 50001 kontrovers diskutiert. Die Knauf Gips KG hat Anfang des Jahres die Rezertifizierung bestanden – und zeigt damit, dass sie den erhöhten Anforderungen der Nachweisführung entspricht.

Grundsätzlich bieten die neuen Anforderungen einen Anlass, die Energieeffizienzprojekte im Unternehmen auf ihre tatsächliche Wirksamkeit zu prüfen. Der Druck bezüglich einer aussagekräftigen Erfolgskontrolle und belastbarer Kennzahlen ist deutlich erhöht. Damit einher geht auch die Frage nach der richtigen Dokumentation. Die Fragen unseres Auditors, Herrn Dr. Winkelmann, helfen uns sehr, in dieser Hinsicht Potenziale aufzudecken und die Belastbarkeit der Kennzahlen zu prüfen“ so Dr. Wintrich, Leiter Prozessoptimierung und Energiemanagement der Knauf Gruppe.

Besonders in energieintensiven Branchen, für die die Umsetzung von Energieeinsparungen in den Produktionsprozessen schon immer ein entscheidender Faktor für die Wirtschaftlichkeit einer Anlage darstellte, ist es nicht immer leicht, die energetische Leistung bzw. den Nutzungsgrad weiter zu verbessern.

Energieintensive Prozesse, wie das Kalzinieren oder Trocknen, können durch branchenspezifische Maßnahmen, wie etwa die strompreisabhängige Flexibilisierung der Produktion optimiert werden. So kann auch das Optimieren der Prozesssteuerung hilfreich sein, z.B. durch Anpassen der Wärmeströme in der Trocknung oder dynamisches und automatisiertes Dosieren möglicher Additive zur Erhöhung des Nutzungsgrades. Kleine Einsparpotenziale können oftmals in den Querschnittstechnologien (Druckluft, Beleuchtung,…) ermittelt werden. Bottom-up-Ansätze und Aktionspläne helfen, dass in der Nachweisführung auch diese kleineren Energieeffizienzmaßnahmen nicht im großen Ganzen verschwinden.

Fragen zum Thema beantwortet Ihnen gerne Frau Maria Venus, Tel: +49 30 2332021-69. Weitere Informationen zu unseren Leistungen finden Sie auf unserer Branchenseite.

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Erfahrungsaustausch Energiekennzahlen und Einflussfaktoren – am 22. Juni in Berlin

Der Kurs „Energiekennzahlen und Einflussfaktoren nach ISO 50006, 50047 und ISO 50015“ gehört zu den beliebtesten Schulungen der GUTcert Akademie, und das aus gutem Grund: Ein optimiertes und effizient laufendes Energiemanagementsystem eliminiert nicht nur unnötige Kosten, sondern sichert über die ISO 50001-Zertifizierung auch Steuervergünstigungen und die Compliance gemäß EDL-G.

Aus der Auditpraxis unserer Zertifizierungsstelle ist uns jedoch bekannt, dass viele Verantwortliche und Anwender mit wiederkehrenden Unklarheiten zu kämpfen haben, die der vollständigen Optimierung im Wege stehen.

Erfahrungsaustausch zur ISO 50000er-Reihe vermittelt Best Practices

Am 22. Juni veranstaltet die Akademie deshalb in Kooperation mit den Experten von ÖKOTEC einen Erfahrungsaustausch speziell für Absolventen dieses Kurses. Im Mittelpunkt wird die offene Diskussion über konkrete Probleme und Fragestellungen aus dem Berufsalltag der Teilnehmer stehen.

Es besteht für alle Interessenten die Möglichkeit, ihre konkrete Problematik anhand eines (auf Wunsch anonymisierten) Beispiels zu präsentieren und die Blickwinkel anderer Fachleute kennenzulernen.

Sie haben Fragen zur Veranstaltung oder zum sonstigen Weiterbildungsangebot der Akademie? Unter +49 30 2332021-21 oder akademie@gut-cert.de stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung.

Übrigens: Verpassen Sie nicht das Exzellenznetzwerk Energiemanagement 2018 am 27./28. September im NH Collection Berlin Mitte – mit aktuellen Trends und Diskussionen zu Energierecht, Digitalisierung und Kennzahlen!

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