Karneval: Fahrzeuge ohne Gutachten im Zug untersagt

Bunte Themenwagen mit großen Traktoren oder von Pferden gezogene Kutschen – keine Fahrzeugkombination darf ohne zuvor ausgestelltes Gutachten an Rosenmontags- und Karnevalsumzügen teilnehmen. Diese Gutachten stellt unter anderem TÜV Rheinland aus, der seine Prüfungen nach Brauchtumsverordnung durchführt. Denn für den Straßenverkehr sind die meist stark veränderten Wagen und Fahrzeuge in der Regel nicht zugelassen. Zudem ist der Personentransport auf Anhängern verboten – für den Karneval und andere Volksfeste gelten jedoch Ausnahmen. „Umso genauer und strenger sind die Prüfungskriterien, mit denen die größtmögliche Verkehrssicherheit gewährleistet werden soll“, sagt Thorsten Rechtien, Kraftfahrtexperte bei TÜV Rheinland.

Von der Brüstung bis zur Bremse

Bei den meist landwirtschaftlichen Gespannen muss zum einen durch entsprechende Schutzvorkehrungen sichergestellt werden, dass niemand unter die Fahrzeuge geraten oder eingequetscht werden kann. Zudem darf der Lenkeinschlag wegen der Kippsicherheit nicht mehr als 60 Grad betragen. Aufstiege zu den Wagen müssen ein Geländer aufweisen und möglichst nach hinten ausgerichtet sein. Sämtliche Auf- und Einbauten, wie beispielsweise Tische und Bänke, gehören mit dem Wagen fest verbunden. Rutschfeste Stehflächen, Haltevorrichtungen sowie Brüstungen mit einer Mindesthöhe von einem Meter sind ebenfalls verpflichtend – die maximale Personenanzahl eines Wagens wird bei den Prüfungen festgelegt. Natürlich werden neben der Kippsicherheit auch Bremsanlagen, Achsen und Beleuchtung der Fahrzeuge gründlich untersucht. Anforderungen, die auch an Kutschen gestellt werden. Die müssen zudem über einen FN-Wagenpass verfügen, der die Teilnahme am Straßenverkehr gestattet.

Bei Tieren im Zug ist besondere Rücksicht gefragt

Speziell geschult sind auch die Pferde im Zug. „Tiere im Zug, das wird teils heiß diskutiert. Sie sind meist fester Bestandteil eines Brauchtums, auch wenn diese Umzüge natürlich enormen Stress für sie bedeuten. Die Zuschauer sollten entsprechend Rücksicht nehmen und die Tiere nicht zusätzlich reizen“, so Rechtien.

 

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TÜV Rheinland Fachkonferenz: Aktuelle Anforderungen an Veranstaltungssicherheit

Haftungsrisiken reduzieren – Veranstaltungssicherheit erhöhen: Die moderne Veranstaltungswelt ist zunehmend effekt- und erlebnisorientiert. Zuschauer haben hohe Erwartungen an Aufführungen und Shows; eine ausgefeilte Technik wird als Selbstverständlichkeit vorausgesetzt. Gleichzeitig haben die Anforderungen an Veranstalter in den vergangenen Jahren auch an anderer Stelle erheblich zugenommen. Inzwischen verlangt der Gesetzgeber verstärkt veranstaltungsbezogene Gefährdungsbeurteilungen, umfangreiche Sicherheitskonzepte und Präventionsmaßnahmen. 

Die TÜV Rheinland Akademie informiert im Rahmen der Fachtagung Veranstaltungssicherheit in Köln über Instrumente der Veranstaltungssicherheit sowie den aktuellen Stand der Technik. Insgesamt 14 Experten aus verschiedenen Fachbereichen vermitteln, wie Haftungsansprüche oder Schadenersatzansprüche Dritter reduziert beziehungsweise ganz vermieden werden können. Sie informieren Veranstalter, Betreiber und alle Zuständigen im Rahmen der Fachtagung bestmöglich, wie sie sich auf die Umsetzung der Vielzahl von rechtlichen Vorgaben vorbereiten. Darüber hinaus referieren und diskutieren die Teilnehmerinnen und Teilnehmern bei dem zweitätigen Symposium unter anderem zu den Themen Evakuierungsmanagement, Terrorrisiken sowie Digitales Crowd Management.

Ausführliche Programminformationen sowie Buchung unter akademie.tuv.com bei TÜV Rheinland (Veranstaltungsnummer 10079).

TÜV Rheinland Fachtagung Veranstaltungssicherheit 2019
21. März 14:00 bis 18:30 Uhr sowie 22. März 2019, 9:00 bis 16:45 Uhr
Ort: Marriott Hotel Köln, Johannisstr. 76 – 80, 50668 Köln
Anmeldung unter Fax: 0800 8484044 oder E-Mail servicecenter@de.tuv.com
Preis: 545,00 Euro zuzüglich Mehrwertsteuer (Sonderpreis für Behörden 445,00 Euro zgl. MwSt.)
Veranstaltungsnummer 10079

Hinweis für Redaktionen:
Für Journalisten ist die Teilnahme an der Veranstaltung nach Akkreditierung und Zusendung des Tätigkeitsnachweises kostenfrei. Anmeldung unter der E-Mail-Adresse presse@de.tuv.com bei TÜV Rheinland.

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Neuer Weltrekord beim BMW Berlin-Marathon

In seiner 45. Ausgabe gingen beim BMW Berlin-Marathon mehr als 44.000 Läuferinnen und Läufer an den Start und der Kenianer Eliud Kipchoge stellte einen neuen Weltrekord auf.

Beim BMW Berlin-Marathon stellte der Kenianer Eliud Kipchoge einen neuen Weltrekord auf. Er lief mit einer Bestzeit von 2:01:39 ein und unterbot damit erstmals die 2:02 Stunden-Marke. Der 33-Jährige Olympiasieger hatte bereits zweimal zuvor versucht, den Weltrekord zu knacken. Im Jahr 2018 winkte ihm eine Prämie von insgesamt 120.000 Euro.   

Jubiläum mit Rekorden  

Auch bei den Frauen siegte eine Kenianerin. Die 35-Jährige Gladys Cherono lief mit einer Jahresbestzeit von 2:18:11 ins Ziel. Der Marathon durch Deutschlands Hauptstadt gilt als absoluter Klassiker. In seiner 45. Ausgabe gingen mehr als 44.000 Läuferinnen und Läufer an den Start. Rund 10.000 Zuschauer verfolgten den Lauf bei gutem Wetter an der Strecke.  

Erstklassige Aussicht auf den Zieleinlauf  

Losberger De Boer errichtete in diesem Jahr eine Premier Doppelstock Konstruktion, die im Obergeschoss mit einer Alu-Zelthalle ausgestattet wurde. So konnten die Gäste des Titelsponsors BMW  den sportlichen Wettkampf der unterschiedlichen Disziplinen aus nächster Nähe verfolgen. Die mobile VIP-Eventlocation wurde zwischen dem Brandenburger Tor und der Siegessäule auf der Straße des 17. Juni errichtet und bot auf zwei Etagen fast 600 m² Eventfläche. Beide Etagen verfügten über großzügig ausgestattete Terrassen, die einen unmittelbaren Blick auf das Zielgebiet ermöglichten.

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BauInfoConsult TV Videoblog: Webinar – Kommunikation am Bau

Im Videoblog von BauInfoConsult TV berichten wir in loser Abfolge über interessante Themen und aktuelle Studienergebnisse rund um den deutschen Bau und das Baumarketing.

Im aktuellen Videoblog finden Sie jetzt ein brandneues Video:

Webinar Kommunikationsmonitor 2018: Dieses Video zeigt unser Webinar zu ausgewählten Ergebnissen der Marktstudie Kommunikationsmonitor 2018 – Informations- und Online-Nutzung am Bau. Folgende Themen wurden behandelt: häufig genutzte Informationsquellen – Print-to-Web-Effekte – Nutzung von YouTube – Gebrauch von Apps.

Klicken Sie bitte hier, um sich das Video auf BauInfoConsult TV anzusehen.

BauInfoConsult TV ist die Videoergänzung zum BauInfoConsult-Newsletter "Update", in dem Sie verschiedene Videos zu Trends, Entwicklungen und Perspektiven zur deutschen Baubranche finden. Er versorgt die Zuschauer mit neuen Informationen rund um die Baubranche und das Baumarketing. Egal, ob nun die aktuelle Ausgabe der "Baurundschau" oder Webinare zu verschiedenen Studienergebnissen rund ums Baumarketing: Bei BauInfoConsult TV finden Sie komprimierte Informationen in einer handlichen (Video-)Form aufbereitet.

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Ende einer Ära? Das Aus für Fernsehen in SD über Satellit

Im Jahr 2020 steht eine technische Umrüstung für Fernsehhaushalte an. Dann endet die Ausstrahlung in herkömmlicher Bildqualität (SD) über Satellit. Michael Fuhr vom Onlinemagazin teltarif.de berichtet: "Einmal mehr bahnt sich bei einer Rundfunktechnologie das Ende einer Ära an. Die Kommission zur Ermittlung des Finanzbedarfs des öffentlich-rechtlichen Rundfunks strebt an, dass ARD und ZDF Mitte 2020 die Satellitenverbreitung ihrer Programme in herkömmlicher Bildauflösung (SD) auf Satellit Astra (19,2° Ost) einstellen. Die Sender wären dann nur noch in High Definition, also in HD-Qualität empfangbar." Bei kleineren Sendern erfolgt die Umstellung schon jetzt. Bayerisches Lokalfernsehen gibt es somit ab dem 1. April 2018 via Satellit Astra nur noch in HD zu sehen.

Anders sieht das bei den beiden größten deutschen Privatsendergruppen RTL und ProSiebenSat.1 aus. Diese wurden vom Bundeskartellamt dazu verpflichtet, ihre unverschlüsselte SD-Verbreitung auf Satellit Astra mindestens bis zum Jahr 2022 weiterzuführen. "Sollte bei den Privatsendergruppen RTL und ProSiebenSat.1 das SD-Ende eingeläutet werden, dann bedeutet das wohl auch ein Ende der kostenlosen Ausstrahlung der großen Privat-TV-Sender", so Fuhr.

Wichtig für Fernseh-Nutzer: Die Zuschauer, die noch in der herkömmlichen Bildqualität fernsehen, benötigen neue Hardware, wenn der bisherige Digitalreceiver oder der Fernseher noch nicht HD-tauglich ist. Einfache Set-Top-Boxen für die Privatsender gibt es für unter 30 Euro und Geräte mit Zugang zu HD+ kosten ab 60 Euro. "Preislich dürfte der Satellitenempfang auch nach der SD-Abschaltung immer noch der günstigste Zugangsweg für Fernsehen in HD-Qualität sein", sagt Fuhr abschließend.

Sie wollen mehr erfahren? Klicken Sie hier: http://www.teltarif.de/…

 

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BauInfoConsult TV Videoblog: Neues zum Fertigteilebau und EnEV

Im Videoblog von BauInfoConsult TV berichten wir in loser Abfolge über interessante Themen und aktuelle Studienergebnisse rund um den deutschen Bau und das Baumarketing.

Im aktuellen Videoblog finden Sie ein brandneues Video.

"Baurundschau": Dieses Video zeigt die Januar-Ausgabe der Baurundschau – unsere Sicht auf aktuelle Entwicklungen und Perspektiven in der deutschen Bauwirtschaft. Themen dieser Ausgabe sind: Nachteile im Fertigteilebau und die Posse rund um den Vorstoß der NRW Regierung die EnEV auszusetzen.
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BauInfoConsult TV ist Videoergänzung zum BauInfoConsult-Newsletter "Update", in dem Sie verschiedene Videos zu Trends, Entwicklungen und Perspektiven zur deutschen Baubranche finden. Er versorgt die Zuschauer mit neuen Informationen rund um die Baubranche und das Baumarketing. Egal ob nun die aktuelle Ausgabe der "Baurundschau" oder Mitschnitte von Webinaren zu verschiedenen Studienergebnissen rund ums Baumarketing: Bei BauInfoConsult TV finden Sie komprimierte Informationen in einer handlichen (Video-)Form aufbereitet.

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